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Radaufhängung Schwerer Gustav/Dora, Technik [Zur Themenübersicht]
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Timmi234
  Geschrieben am: 11 Mar 2019, 13:43


Jungspund


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Beiträge: 8




Hallöchen liebe Mitglieder,

ich bin gerade dabei, die Dora (Schwerer Gustav) zu inspizieren und riesige Ding zu verstehen. Hier ist ein Foto: https://verschwiegenegeschichtedrittesreich...ahren.jpg?w=616

Das gute Stück wog 1300 Tonnen. Dabei ist mir die Radaufhängung nicht so ganz klar.

https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGHwk7yf_dlkHwU0
Quelle: https://www.world-in-scale.de/gallery/railw...r-art-workshop/

Es scheint ja noch folgendem Prinzip zu funktionieren:
https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGJ5Uz1TR9mFvQdT
Quelle: http://www.railway-technical.com/archive/v...ion-systems.pdf

Allerdings verstehe ich nicht so ganz, weshalb die unteren Federn bei der Dora in entgegengesetzter Richtung zum "Spring Hanger" (siehe zweiter Link) angebracht sind. Also, der "Spring Hanger" bei der Dora müsste doch theoretisch gebogen sein, damit das funktioniert.

Hier das Modell in 1:35, wo der "Spring Hanger" in entgegengesetzter Richtung zur Feder (sieht aus wie eine Schraube) angeordnet ist.

https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGMgmzbMAhY3C4oy
Quelle: https://forum.largescalemodeller.com/topic/...lway-gun-800mm/

Kann mir da jemand helfen, dass zu verstehen?

Gruß
Timmi
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 11 Mar 2019, 21:25


König


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Ich verstehe Deine Frage nicht - beim Modell sind die Hängeeisen falsch orientiert, sie müssten axial in die Schraubenfedern gehen. Sonst gibt's da m.E. kein Problem.

H.M.


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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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Timmi234
  Geschrieben am: 11 Mar 2019, 23:47


Jungspund


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QUOTE (hmmueller @ 11 Mar 2019, 21:25)
Ich verstehe Deine Frage nicht - beim Modell sind die Hängeeisen falsch orientiert, sie müssten axial in die Schraubenfedern gehen. Sonst gibt's da m.E. kein Problem.

H.M.

Hi,

ja, danke, ich denke, da sind wir dann ja einer Meinung. Es müsste dann ja so aussehen, oder: https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGU41K6jrHOkUgYO

Dann würde es Sinn machen, allerdings verstehe ich dann immer noch nicht ganz, warum die Federn nicht geradlinig nach unten gehen, sondern in einem kleinen Winkel zur Seite gehen. Weißt du das zufällig? smile.gif

Gruß
Timmi
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 12 Mar 2019, 10:45


König


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... wobei das so auch nicht geht: Die Anlenkung der Blattfeder muss auch rechtwinklig zu dieser stehen - d.h., die Schenkel der Blattfedern müssten leicht nach UNTEN gebogen sein, nicht so (und noch dazu so steil) nach oben wie im Modell - und so ist das ja auch auf dem Vorbild-Bild, das du verlinkt hast.

H.M.

Bearbeitet von hmmueller am 12 Mar 2019, 10:46

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Timmi234
  Geschrieben am: 12 Mar 2019, 12:08


Jungspund


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QUOTE (hmmueller @ 12 Mar 2019, 10:45)
... wobei das so auch nicht geht: Die Anlenkung der Blattfeder muss auch rechtwinklig zu dieser stehen - d.h., die Schenkel der Blattfedern müssten leicht nach UNTEN gebogen sein, nicht so (und noch dazu so steil) nach oben wie im Modell - und so ist das ja auch auf dem Vorbild-Bild, das du verlinkt hast.

H.M.

Hi,

also, im Originalbild ist es nicht ganz so krass, aber dennoch schon so, dass die ja beide nicht geradlinig aufeinanderstehen. Rot = Blattfeder, Grün = Schraubfeder. Prinzipiell erscheint mir das unsinnig konstruiert, aber die haben es so gemacht und das Ding ist auch nicht zusammengebrochen!???

Bild: https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGbY9W5cdt3r4TRC

Gruß
Timmi

Bearbeitet von Timmi234 am 12 Mar 2019, 12:09
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 12 Mar 2019, 20:02


König


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Ja, ok - ein "bissl schief" geht ... müsst man mal mit ein paar Vektoren abschätzen, was da sinnvoll bei z.B. 10 Tonnen Radlast möglich ist ...

H.M.


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Timmi234
  Geschrieben am: 17 Mar 2019, 00:07


Jungspund


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QUOTE (hmmueller @ 12 Mar 2019, 20:02)
Ja, ok - ein "bissl schief" geht ... müsst man mal mit ein paar Vektoren abschätzen, was da sinnvoll bei z.B. 10 Tonnen Radlast möglich ist ...

H.M.

Hallo,
hmm, hier habe ich nochmal ein Close-up. Sieht schon sehr "kantig" aus. Irgendeinen Grund müsst es aber haben, dass es genau so aussieht, wie es aussieht...
https://1drv.ms/u/s!Aj3rUlbEDZwyrGdGTSpycYi3u9QU
Gruß
Timmi
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 17 Mar 2019, 12:21


König


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Ich hab einmal die Webseite http://www.drehgestelle.de/ durchgeblättert - so eine Konstruktion habe ich nirgendwo gesehen. Das schaut also schon nach einem extrem besonderem Problem aus, das da gelöst werden sollte - nur was? (a) extrem schlecht Gleislage, weil ad-hoc aufgebaute Gleise; (b) zusätzlicher Federweg, weil? ... das Gewicht bleibt doch halbwegs konstant; - aber vielleicht © zusätzliche Kräfte beim Schießen?? (keine Ahnung, wie da die Kräfte wohin gehen - ich kenn mich mit kleinen und großen Schusswaffen überhaupt nicht aus).

Aber überhaupt: Diese zusätzlichen Schraubenfedern ... sind das wirklich welche? - die Abstände der Ringe sind extrem klein; und Schraubenfedern sind eigentlich schrecklich unangenehm, weil sie keine Eigendämpfung haben (wie Blattfedern), d.h. wenn der Aufbau ins Schwingen kommt, hört er nicht mehr auf - deshalb muss man da i.d.R. irgendwelche Schwingungsdämpfer zusätzlich vorsehen. Mhm ... wenn, dann wohl eher Tellerfedern! ... ...
... oder noch eher: gar keine Federn, sondern Ausgleichsscheiben, um die Höhe der Achsen und/oder Spannung der Federn zu ändern. Wobei: Ob das im "Betrieb" gemacht wurde ("voll aufgebaut" vs. "Transportzustand")?? - das würde ich eher bezweifeln, denn dazu müssen man jede Achse aufbocken und umbauen. Aber vielleicht war zum Zeitpunkt der Wagenkonstruktion das Gesamtgewicht und vor allem die Gesamtkräfte, auch beim Schießen, nicht klar - das waren ja extreme Prototypen, und man wollte "für alle Möglichkeiten gewappnet sein" und hat daher solche extremen Ausgleichselemente eingebaut.

Noch einmal zu den Blattfedern: Ein wenig stehen die Zugeisen schon schräg zur Blattfeder - denn wenn die durchfedert, dann ändert sich ja ihr Winkel zur Waagrechten; daher müssen die Zugeisen auf der Blattfeder "pendeln" können (was an normalen Drehgestellen die Schaken machen). Wenn man sich den möglichen Federweg der Achsen anschaut bis zum oberen Anschlag, dann können das bei diesen Federn eher 20° sein - und dann passt das schon.

Mehr offene Fragen als Antworten ...

H.M.

Bearbeitet von hmmueller am 17 Mar 2019, 12:28

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Timmi234
  Geschrieben am: 18 Mar 2019, 13:26


Jungspund


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Hallo,

danke für deine hilfreichen Tipps.

Die Achslast lag bei ca. 33 Tonnen. Beim Schuss wurden zusätzlich Stützhebel ausgefahren, sonst hätten das die Achsen nicht überstanden. Tatsächlich könnten dass keine Federn sein, sondern Ringe für Höhe und Federung... ja, klingt plausibel! Gute Idee!! smile.gif

Gruß
Timmi
    
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8 Antworten seit 11 Mar 2019, 13:43 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken

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