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Fragen und Grundsatzdiskussion zur Münchner S-Bahn [Zur Themenübersicht]
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 10 Oct 2020, 20:03


Lebende Forenlegende


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Na, eben gerade nicht. Die Verladewaggons stehen schon da, und es kann direkt verladen werden. Ggfs. auch so, daß nicht der Fahrzeugbesitzer, sondern ein Bahnbediensteter das Auto auf den Zug fährt. Gibt dann natürlich ggfs andere Haftungsfragen. Als wir mal per Autofähre nach Tunesien sind, haben wir das Auto schon einen Tag vorher im Hafen abgben können, und einen entspannten Tag in Genua verbracht. Zur Ankunft war das Auto dann da, wo wir es brauchten. So in etwa auch bei der Bahn...?
    
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Valentin
  Geschrieben am: 12 Oct 2020, 20:16


Kaiser


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Beiträge: 1703




QUOTE (Cloakmaster @ 10 Oct 2020, 20:03)
Na, eben gerade nicht. Die Verladewaggons stehen schon da, und es kann direkt verladen werden. Ggfs. auch so, daß nicht der Fahrzeugbesitzer, sondern ein Bahnbediensteter das Auto auf den Zug fährt. Gibt dann natürlich ggfs andere Haftungsfragen. Als wir mal per Autofähre nach Tunesien sind, haben wir das Auto schon einen Tag vorher im Hafen abgben können, und einen entspannten Tag in Genua verbracht. Zur Ankunft war das Auto dann da, wo wir es brauchten. So in etwa auch bei der Bahn...?

Dumm wenn man keinen Schlüssel sondern nur noch sein Smartphone dabei hat.. wink.gif

Autoreisezüge waren in der Vergangenheit normale Fernzüge mit Autotransport. Mit einer Verladestation in der Pampa wird es keine Synergieefekte in Form von Ansclüssen merh geben können. Rechnet sich das dann noch? Insbesondere, da auch ein Fahrradtransportwagon nicht mehr ausgeschlossen werden sollte.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Oct 2020, 20:36


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Valentin @ 12 Oct 2020, 21:16)

Autoreisezüge waren in der Vergangenheit normale Fernzüge mit Autotransport. Mit einer Verladestation in der Pampa wird es keine Synergieefekte in Form von Ansclüssen merh geben können. Rechnet sich das dann noch? Insbesondere, da auch ein Fahrradtransportwagon nicht mehr ausgeschlossen werden sollte.

Anschlüsse für die autolos Reisenden meinst du? Naja, kommt drauf an, wie man es macht. In meinem Fantasie-Szenario fährt der Autozug zunächst als reiner Personenzug ab Hbf los, hier sind natürlich auch Anschlüsse etc zu erreichen. Und in zB Feldmoching werden dann bei einem kurzen Zwischenstopp die zuvor beladenen Transportwaggons angehängt, und weiter gehts. Oder die Waggons müssen schon recht deutlich vorher beladen werden, um dann auch zum Hbf mitgenommen zu werden. Meine Idee ist, da etwas Zeit zu sparen...
    
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AK1
  Geschrieben am: 12 Oct 2020, 20:44


König


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QUOTE (Valentin @ 12 Oct 2020, 20:16)
Autoreisezüge waren in der Vergangenheit normale Fernzüge mit Autotransport. Mit einer Verladestation in der Pampa wird es keine Synergieefekte in Form von Ansclüssen merh geben können. Rechnet sich das dann noch? Insbesondere, da auch ein Fahrradtransportwagon nicht mehr ausgeschlossen werden sollte.

Wann war das denn? DB AutoZug hat sich ausschließlich an Fahrgäste mit Auto gerichtet und durfte DB Fernverkehr somit keine Konkurrenz machen. Wenn ich mich recht erinnere, hat man das auch nicht geändert, als Fernverkehr die Autozüge übernommen hat - in den paar Jahren, die es sie dann noch gab.
Verladestationen in der Pampa hat es viele gegeben. Wenn man nur Autofahrer mitnehmen will, sind sie natürlich da auch besser aufgehoben - idealerweise natürlich in Autobahnnähe.
    
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andreas
  Geschrieben am: 12 Oct 2020, 21:23


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ich weiß nicht, im Prinzip wärs doch am sinnvollsten, Autozüge mit den Nachtzügen zu verbinden oder?
Abfahrt 21 Uhr, Ankunft 6 oder 7 in der früh in Hamburg, Berlin, Bremen oder wo auch immer....



--------------------
Es heißt nicht, nicht net.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 12 Oct 2020, 22:10


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QUOTE (Cloakmaster @ 12 Oct 2020, 21:36)
Anschlüsse für die autolos Reisenden meinst du? Naja, kommt drauf an, wie man es macht. In meinem Fantasie-Szenario fährt der Autozug zunächst als reiner Personenzug ab Hbf los, hier sind natürlich auch Anschlüsse etc zu erreichen. Und in zB Feldmoching werden dann bei einem kurzen Zwischenstopp die zuvor beladenen Transportwaggons angehängt, und weiter gehts.

Das wird ein großer Aufwand, und dürfte sich denke ich eher nicht rechnen. Außerdem blockiert die Aktion dann mindestens zwei Gleise, und man bräuchte eigentlich auch noch ein Ausziehgleis. Für sowas sind Bahnhöfe wie Feldmoching nicht ausgelegt.

QUOTE (AK1 @ 12 Oct 2020, 21:44)
Wann war das denn? DB AutoZug hat sich ausschließlich an Fahrgäste mit Auto gerichtet und durfte DB Fernverkehr somit keine Konkurrenz machen.

Wie kommst Du denn darauf? DB AutoZug hat Nachtzüge mit Autoverladung betrieben, wobei der Passagierteil wesentlich länger war als der Autotransportteil. Selbstverständlich konnte man darin auch ohne Auto verreisen, und angesichts der unterschiedlichen Längen würde ich davon ausgehen dass auch ein großer Teil der Fahrgäste ohne Auto unterwegs war.

Dass sich das Angebot auch an Reisende ohne Auto gerichtet hat hat man auch daran gesehen dass ein Teil der Nachtzüge inklusive der Autowagen auch den Münchner Hbf angefahren hat.

Dass durchaus Bedarf an Nachtzügen ohne Autobeförderung besteht sieht man ja auch am Alpen-Sylt-Express, der durchaus erfolgreich unterwegs war.



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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Oct 2020, 05:55


Lebende Forenlegende


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Ich denke, daß es durchaus auch weiterhin Interesse an Autotransporten gibt, sofern diese "richtig" angeboten werden. zB Mit Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge während der Fahrt, bzw. so kostengünstig, daß die Verladung München Hamburg (Beispiel) weniger kostet/lange dauert, wie die Fahrt auf der BAB. Ich würde so maches mal gerne mein Auto auf meiner "Hausstrecke" München-Bremen Huckepack mitnehmen wollen, statt selbst fahren zu müssen.
    
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AK1
  Geschrieben am: 13 Oct 2020, 19:49


König


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QUOTE (Boris Merath @ 12 Oct 2020, 22:10)
Wie kommst Du denn darauf? DB AutoZug hat Nachtzüge mit Autoverladung betrieben, wobei der Passagierteil wesentlich länger war als der Autotransportteil. Selbstverständlich konnte man darin auch ohne Auto verreisen, und angesichts der unterschiedlichen Längen würde ich davon ausgehen dass auch ein großer Teil der Fahrgäste ohne Auto unterwegs war.

Dass sich das Angebot auch an Reisende ohne Auto gerichtet hat hat man auch daran gesehen dass ein Teil der Nachtzüge inklusive der Autowagen auch den Münchner Hbf angefahren hat.

Dass durchaus Bedarf an Nachtzügen ohne Autobeförderung besteht sieht man ja auch am Alpen-Sylt-Express, der durchaus erfolgreich unterwegs war.

War nicht kompliziert, einen Beleg zu finden: https://bahnreise-wiki.de/wiki/Automitnahme

Interessant wäre so manche Verbindung ohne Zweifel auch für Reisende ohne Auto gewesen.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Oct 2020, 22:40


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Beiträge: 9726




Ein Bahnreise-Wiki taugt eher nicht als Nachweis. ich kann dir versichern, ich bin durchaus auch ohne Auto mit so einem Auto-Nachtzug von München nach Hamburg gefahren. Ist aber auch ein paar Jahre her.
    
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Mark8031
  Geschrieben am: 13 Oct 2020, 23:04


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Ich bin gerade total fasziniert davon, dass man mit der Münchner S-Bahn bis nach Hamburg fahren kann. Und auch noch sein Auto mitnehmen.

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Wenn Sie Andi Scheuer treffen, treten Sie ihn ruhig. Der tritt nicht zurück.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Oct 2020, 23:08


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Da kannste mal sehen.
    
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AK1
  Geschrieben am: 14 Oct 2020, 19:57


König


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Oct 2020, 22:40)
Ein Bahnreise-Wiki taugt eher nicht als Nachweis.  ich kann dir versichern, ich bin durchaus auch ohne Auto mit so einem Auto-Nachtzug von München nach Hamburg gefahren. Ist aber auch ein paar Jahre her.

Ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Du mal ohne mitgekommen bist.
Aber ich kenne nur die Situation. DB Fernverkehr wollte keine Konkurrenz bei den autolosen Fahrgästen. Kann jetzt leider keinen besseren Beleg finden - aber zumindest habe ich einen - die Seite ist 2014 unverändert, damals gab es die Züge ja noch.

Bearbeitet von AK1 am 14 Oct 2020, 20:01
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 14 Oct 2020, 20:00


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Was für eine Konkurrenz? Zu der Zeit gab es nur die Bahn, ohne AG dahinter...
    
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AK1
  Geschrieben am: 14 Oct 2020, 20:20


König


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Wohnort: München


Konkurrenz im eigenen Haus - DB Fernverkehr hatte den CNL, dem DB Autozug nicht in die Quere kommen sollte. Manche Strecken haben beide bedient.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 14 Oct 2020, 20:47


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In der Zeit vor dem CNL waren die Nacht- und Autozüge nicht so streng getrennt, der DDm ist ja auch nur so eine Art Gepäckwagen. Beispielsweise beim D 2114/2115 "Luna" München - Münster lief auch mal genau ein einzelner DDm hinter der Schlaf-/Liegewagengarnitur, offensichtlich mit je genau einem hellblauen, roten und giftgrünen Auto beladen. Da bekommt der Begriff Einzelwagenverkehr eine völlig neue Bedeutung. biggrin.gif

Die Kursbuchtabelle schwieg übrigens darüber, dass der Zug ein "Autozug" ist, da stand nur bei den Autozugverbindungen (etwa 15 Seiten...) zufällig die gleiche Zugnummer bei den Verladezeiten. Zack, fertig Autozug.

Bearbeitet von Rohrbacher am 14 Oct 2020, 21:04

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