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DB zieht sich aus dem Güterverkehr zurück [Zur Themenübersicht]
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Valentin
  Geschrieben am: 19 May 2016, 18:32


Kaiser


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Beiträge: 1572




QUOTE (vuxi @ 18 May 2016, 19:06)
Das trifft jetzt sicher nicht auf alle diese Anschlüsse zu. Aber wenn ich mir die Anschlüsse Teisendorf oder Rimsting so bei GoogleEarth ansehe, dann bezweifle ich mal, dass da besonders viel Verkehr stattfindet. Noch dazu ist das dort eine eh schon überlastete Strecke. Da ist es sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus Umweltsicht sinnvoller, den Güterzug aus Lok und ein zwei Wagen zu streichen und stattdessen einen Vollzug Container oder sonstwas fahren zu lassen.

Selbst in Rohrdorf lassen die frisch markierten Gleisstücke von 1m Länge schlimmes vermuten.

Wird eigentlich der Personenverkehr durch den verringerten Güterverkehr teurer? Fixe Unterhaltskosten der Infrastruktur müssen nach der Güterverkehrseinstellung von weniger Nutzern getragen werden.
    
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Luchs
  Geschrieben am: 19 May 2016, 19:06


Kaiser


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Rohrdorf dürfte wegen der Elektrifizierung langfristige Verträge haben.

Und was die Kosten angeht: ich fürchte, dass mit den Trasseneinnahme i.d.R mal gerade die Anschlussweichen finanziert werden könne. Und wenn dann noch Kreuzungsbahnhöfe eingespart werden können ...

Luchs.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 19 May 2016, 21:57


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Galaxy @ 19 May 2016, 17:30)
Da bin ich jetzt überfragt. Wenn dann könnte der Steinbruch vielleicht direkt mit SWEG einen Vertrag abschließen.

Und die SWEG fährt den Schotter dann mit ihrer knuffigen blauen Diesellok und 2 Wagen nach - lass uns sagen Brandenburg?

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Fight the Cistem! Fight „AfD“! Fight Nazis!
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 19 May 2016, 22:48


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QUOTE (JeDi @ 19 May 2016, 22:57)
Und die SWEG fährt den Schotter dann mit ihrer knuffigen blauen Diesellok und 2 Wagen nach - lass uns sagen Brandenburg?

Klaro. Die Fotografen-Meute freut sich. laugh.gif

Aber da sollte sich doch eigentlich ein "langstreckenfähiges" EVU zur Kooperation finden lassen, sofern das tatsächlich gewünscht/geplant ist...?

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 20 May 2016, 02:15


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QUOTE (JeDi @ 19 May 2016, 22:57)
Und die SWEG fährt den Schotter dann mit ihrer knuffigen blauen Diesellok und 2 Wagen nach - lass uns sagen Brandenburg?

Wo ist das Problem? Wenn's geht, dass die DB die Langstrecke fährt und die SWEG mit der Übergabe beauftragt, dann geht's zukünftig sicher auch, dass die SWEG weiterhin die Übergabe macht und nun die DB mit der Langstrecke beauftragt. Im Zweifel ändert sich nur die Adresse des Frachtführers auf'm Papier und vielleicht der Preis für die letztlich selbe Leistung.

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Diskutierst du noch oder trollst du schon?
    
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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 20 May 2016, 05:35


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Wohnort: Drunt in da greana Au


QUOTE (Valentin @ 19 May 2016, 19:32)
Selbst in Rohrdorf lassen die frisch markierten Gleisstücke von 1m Länge schlimmes vermuten.

Und vor allem, DONT PANIC!

Landl - Rohrdorf ist ab Montag bis 1.7. für mehrere Nächte wegen Oberleitungsarbeiten gesperrt.

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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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andreas
  Geschrieben am: 20 May 2016, 13:59


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Ich hab jetzt mal eine (blöde?) Frage: Wenn Linde jetzt sagen würde, wir hätten drei Waggons Gas, die von Höllriegelskreuth nach Unterschleißheim müssen, wie lange würde das dauern? (funktionierende Gleisanschlüsse vorausgesetzt)

Bearbeitet von andreas am 20 May 2016, 14:24

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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Martin H.
  Geschrieben am: 20 May 2016, 14:29


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Nachdem sich andernorts die Wagen stapeln obwohl die Lok vorbeischaut und sie nicht mitnimmt, gute Frage.

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das Dass
Forenanleitung
auf der Ignorierliste: Politisches
Bis Anfang März nur sporadisch hier, zu viel zu tun.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 21 May 2016, 17:46


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QUOTE (146225 @ 18 May 2016, 19:46)
Nun, in der gegebenen Situation haben wir da wohl wirklich eine nicht allzu einfach aufzulösende Quadratur des Kreises: Einerseits eine Bahn, die als Wirtschaftsunternehmen agieren soll und dem Eigner Bund satte Gewinne liefern, andererseits eine Politik, die diesem Ziel immer breit im Weg steht. Von der Kostenseite ist SGV in der Fläche aktuell vermutlich nicht oder nur in eng begrenzten Bereichen kostendeckend anzubieten.

Wobei man sich da auch die Frage stellen kann, ob das nicht auch ein Problem von der DB selbst ist. Wenn man nämlich vor Ort ein kleines Schienengüterverkehrsunternehmen hat (Beispiele: Bayernbahn, Augsburger Lokalbahn) klappt das mit dem Bedienen der einzelnen kleinen Anschlüsse offenbar auf einmal. In diesen Bereichen kann man sich dann auf einmal vor dem Güterverkehr kaum mehr retten. Und nein, diese Firmen sind zwar nicht auf maximalen Profit ausgelegt, aber ein Draufzahlgeschäft machen die auch nicht.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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146225
  Geschrieben am: 21 May 2016, 18:23


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QUOTE (Boris Merath @ 21 May 2016, 18:46)
Wobei man sich da auch die Frage stellen kann, ob das nicht auch ein Problem von der DB selbst ist. Wenn man nämlich vor Ort ein kleines Schienengüterverkehrsunternehmen hat (Beispiele: Bayernbahn, Augsburger Lokalbahn) klappt das mit dem Bedienen der einzelnen kleinen Anschlüsse offenbar auf einmal. In diesen Bereichen kann man sich dann auf einmal vor dem Güterverkehr kaum mehr retten. Und nein, diese Firmen sind zwar nicht auf maximalen Profit ausgelegt, aber ein Draufzahlgeschäft machen die auch nicht.

Da gibts natürlich landauf, landab noch so ein paar Beispiele. Vermutlich hilft für lokale Geschäfte die kleine Größe dann doch weiter, weil das ein Kostenblock weniger ist, den ein Konzern wie die DB fast automatisch mit sich rumschleppen muss.

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Tågskryt!
    
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Martin H.
  Geschrieben am: 21 May 2016, 18:41


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Und gleichzeitig weniger Ebenen die jeweils behaupten, die andere wäre zuständig.
Kenn genau in dem Bereich leider ein unschönes Beispiel.

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das Dass
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Boris Merath
  Geschrieben am: 21 May 2016, 19:32


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QUOTE (146225 @ 21 May 2016, 19:23)
Da gibts natürlich landauf, landab noch so ein paar Beispiele. Vermutlich hilft für lokale Geschäfte die kleine Größe dann doch weiter, weil das ein Kostenblock weniger ist, den ein Konzern wie die DB fast automatisch mit sich rumschleppen muss.

Muss ein großer Konzern das? Auch ein großer Konzern kann weitgehend selbstständig agierende kleine lokale Einheiten einrichten. Man muss es nur wollen.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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ropix
  Geschrieben am: 21 May 2016, 19:43


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Chat: ropix 

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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


Siehe die SOBB...

Aber hm... - die können sich vor Güterverkehr auch nicht retten und sind daran gar nicht schuld biggrin.gif

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146225
  Geschrieben am: 21 May 2016, 22:02


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QUOTE (Boris Merath @ 21 May 2016, 20:32)
Muss ein großer Konzern das? Auch ein großer Konzern kann weitgehend selbstständig agierende kleine lokale Einheiten einrichten. Man muss es nur wollen.

Klar, die Möglichkeit ist da. Aber wie Du feststellst und auch Martin H. unterstreicht, ist die Gefahr im großen Konzern einfach in höherem Maße gegeben, dass in irgendwelchen Ebenen zwischendrin das "Wollen" der Akteure vor Ort versandet und ausgebremst wird.

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Tågskryt!
    
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Iarn
  Geschrieben am: 31 May 2016, 10:54


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18331




Zumindest das Höllriegelskreuth Rätsel ist gelöst, es geht nicht um Linde, sondern um United Initiators
QUOTE
Laut der Liste soll zum Beispiel der Güteranschluss der Firma United Initiators in Höllriegelskreuth wegfallen.

Quelle Süddeutsche

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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