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[M] Warnstreik MVG 2019 [Zur Themenübersicht]
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imp-cen
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 09:04


Kaiser


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QUOTE (Cloakmaster @ 11 Jul 2019, 00:41)
Gerade für münchen denke ich mir oft, daß man die Schnittstellen-Problematik auch mit Ortsfesten Aufsichten an jeder Haltestelle, ggfs, an jedem Bahnsteig auch lösen könnte.

Für was?

Jede Bahnsteigkante ist mit Video überwacht, zur Entscheidung, ob man die Türen schließen kann und der Zug abfahren darf muss heutzutage niemand mehr vor Ort sein.
Der kann am Bildschirm die U2 am Hohenzollernplatz abfertigen, danach die U5 am Stachus, etc.
(Kein wirklich toller Job, oder?)

Und wenn man wie weiter oben genannt einen Menschen dafür braucht, um entscheiden zu können ob man in dem Gewusel die Türe schließen darf, dann nützt die auch keine Bahnsteigtür etwas, weil sich die Entscheidung nur verschiebt.
Allerdings könnte es für eine KI leichter zu erkennen sein, ob der Bereich zwischen Zug und Bahnsteigtüren wirklich leer und sicher ist, wenn man diesen mit ebensolchen schafft.

Wer dann die permant defekten Türen absperrt (wenn keiner mehr vor Ort wäre) ist dann wieder ein anderes Thema (wobei ich diese Woche sogar noch nichtmal eine gesehen hab.)


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EasyDor
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 11:30


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 11 Jul 2019, 08:48)
Im Endeffekt tauscht man nur Leute vom Zug auf den Bahnsteig. Bei den meisten Peoplemovern stehen halt Leute auf dem Bahnsteig.

Wenn man in München Personal einsparen will, dann würde ich die orangenen Westen gegen Bahnsteigtüren tauschen.

Mal abgesehen davon dass ich persönlich Bahnsteigtüren gar nicht mag weil sie für mich als Bahnfreund aus einem Zug eine Aufzügstüre machen sehe ich auch keinen wirklichen Sinn in Ihnen:
Der Sinn der orangenen Westen ist ja, dafür zu sorgen dass die Türen zugehen können! Hätte man Bahnsteigtüren bräuchte man diese Leute bei entsprechendem Andrang trotzdem noch!
Und sie müssten nicht nur dafür sorgen dass eine Tür und ein gewisser Sicherheitsabstand zum Zug frei ist sondern dass an jeder Tür der komplette Bereich Bahnsteigtür + Fahrzeugztür frei ist.
Sprich an stark frequentierten Stationen sogar mehr (!) orangene Westen mit Bahnsteigtüren als ohne...

Selbst wenn die Bahnsteigtüre wie wild blicken und piepen würde, so lange da niemand ist der die Leute zusammenfaltet und in die Schranken weist wird Richtung Zug gedrängelt und an Stationen wie Marienplatz oder HBf kommen ständig Leute nach....

Die einzige Lösung wäre man führt gleichzeitig überall den 2min-Takt ein denn so lange ich weiß dass ich 10 min+X warten muss quetsche ich mich in den jeden Zug.....

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Iarn
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 13:50


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Ich kann Dir nicht folgen. Was vielleicht darin liegt, dass ich den tieferen Sinn der orangen Westen bis heute nicht verstanden habe.

Bei Bahnsteigtüren sorge ich halt für eine zusätzliche Barriere um den bald losfahrenden Zug vom Bahnsteig zu trennen. Dort wo ich die im Einsatz gesehen habe, liefen die astrein. Wobei man halt auch sagen muss in manchen Städten mit Türen sind die Fahrgäste halt auch disziplinierter als bei uns (Tokio), in andere klappt es trotz rücksichtsloser Fahrgäste (Hong Kong).

In München ist halt auch die große Gefahr der Überfüllung von Bahnsteigen. Deswegen hat die MVG ja am Dienstag während der Streiks auch den kompletten U-Bahn Verkehr aufgegeben, weil man Angst hatte, die Leute fallen sonst ins Gleis. Das fällt mit Bahnsteigtüren weg. Genauso wie Suizige oder in Gleis fallende Personen und Gegenstände. Weiterhin wird der Fahrtwind ganz oder teilweise vom Bahnsteig abgehalten.

Aus meiner Sicht sind Bahnsteigtüren kein Muss aber wären eine interessante Überlegung. Ausgangspunkt war der fahrerlose Betrieb, dne ich für sinnbefreit halte. Dann deutlich lieber Bahnsteigtüren.

Bearbeitet von Iarn am 11 Jul 2019, 13:52

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S-Bahn 27
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 14:11


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Wohnort: wenn München -> dann am Harras


Meiner Meinung nach ist der Sinn der "orangenen Westen" das Abhalten weiterer einsteigewilliger Fahrgäste und das können halt weder Fahrzeugtüren noch Bahnsteigtüren.

Fest verbaute Türen müssen (heutzutage) aus Gründen der Sicherheit immer irgendwie reversieren und genau das wissen eben auch die Fahrgäste.

Die "orangene Weste" kann die Leute jetzt noch verbal und aktiv versuchen am Einsteigen zu hindern.
Außerdem können die aktiv an der besseren Fahrgastverteilung mitwirken.

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imp-cen
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 14:16


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 11 Jul 2019, 14:50)
Weiterhin wird der Fahrtwind ganz oder teilweise vom Bahnsteig abgehalten.

"Ganz" wär jetz nicht so ideal, weil das eigentlich bei uns die Belüftung darstellt.

Wir sind ja (noch) nicht subtropisch, wie andernorts, wo man das wegen der Klimatisierung so macht.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 15:22


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QUOTE (Galaxy @ 11 Jul 2019, 07:10)
Und warum klappt das z.B: in Kopenhagen? Weil Siemens nicht die Finger im Spiel hat? ph34r.gif

Das ist jetzt ungefähr als wenn ich sage, bei uns am Dorf haben wir beim Bus immer Eintagestakte mit kontrolliertem Vordereinstieg. Warum klappt das in München nicht? ph34r.gif

Es ist nunmal was anderes ob man eine bessere Trambahn hat (wie in Nürnberg oder Kopenhagen) oder alle zwei Minuten bis zu 1.000 sich nicht berechenbar verhaltende Leute in deutlich größeren Zügen fährt. Wie gesagt, auch bei der S-Bahn wird deswegen in der Stammstrecke extra die vorhandene Technikabfertigung mit Lichtschranke wieder gegen personenbedientes Zwangsöffnen/-schließen ersetzt, um ein paar Sekunden zu gewinnen, was man in weniger zeitkritischen und von weniger Leuten frequentierten Systemen nicht nötig ist.

Bahnsteigtüren sind übrigens abgesehen vom Preis und der Frage, ob die brandschutz- und lüftungsmäßig jeweils nachträglich eingebaut werden könnten, auch von der Fluchtwegproblematik nicht unkritisch. Für den Fall, dass der Strom komplett wegbleibt, die Türen nicht automatisch öffnen oder/und der Zug beim Evakuieren mal nicht an der definierten Stelle steht, soll ja vorkommen, bräuchte man eine Lösung. Und nein, die Lösung darf nicht heißen, einfach die Bahnsteigtüren einen Meter vom Zug wegstellen. Zumindest im EBO-Bereich muss ein Bahnsteig mindestens 2,5 m von der Bahnsteigkante weg komplett frei sein. Das mag bei irgendwelchem Flughafen-Peoplemover-Gedöns und anderen Ländern eventuell anders geregelt sein, aber das hatten wir schon tausend Mal, die Weisheit des Forums weiß es halt immer besser als die Verkehrsbetriebe und Ingenieure, die einfach alle immer nur zu doof sind, irgendwelche Lösungen umzusetzen nur der Lösung wegen und weil's andere auch können und nicht weil es wirklich sinnvoll/machbar wäre...

QUOTE (EasyDor @ 11 Jul 2019, 12:30)
Die einzige Lösung wäre man führt gleichzeitig überall den 2min-Takt ein denn so lange ich weiß dass ich 10 min+X warten muss quetsche ich mich in den jeden Zug.....

Die quetschen sich sich auch bei der S-Bahn vom Hauptbahnhof zum Stachus noch rein und behindern den Verkehr, auch wenn der folgende Zug schon 100 m vor'm Bahnsteig wartet. Oder bei der Trambahn, wenn zwei Kurse der gleichen Linie sichtbar direkt hintereinander fahren - eben weil alle den vorderen Zug behindern. Fahrgäste sind eben nicht rational und logisch handelnd, deswegen ist es völlig praxisferne Techniknaivität, wenn man glaubt, einen Münchner U-Bahnsteig ohne einen grantelnden Fahrer allein mit Technik im Griff zu haben.

Ist/war nicht bei der S-Bahn sogar in Überlegung die Schaffner auf einem der hinteren Führerstände zeitweise wieder einzuführen? Die DB fährt lange Regionalzüge nach München trotz TAV in der HVZ teilweise mit drei Zub, da an einzelnen Bahnsteigen einige zu faul sind auch die Türen 200 m weiter hinten zu nutzen. Auch hier ist die Technik theoretisch in der Lage, das komplett allein zu regeln, in der Praxis bei großen Menschenmassen aber eben nicht. Dauert's zu lange, darf der ICE dann nämlich irgendwann vor...

Bearbeitet von Rohrbacher am 11 Jul 2019, 15:24

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146225
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 17:32


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Also für Metropolen wie München ist eine fahrerlose U-Bahn freilich nix, schon allein das Zulassungsprocedere möchte man sich ja nicht in den kühnsten Träumen ausmalen müssen. Das ist wohl wirklich besser in südlichen Anderthalb-Millionen-Kleinstädtchen wie Milano aufgehoben, wo schon die zweite U-Bahn-Linie dieser Art (mit Bahnsteigtüren) entsteht.


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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 17:57


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QUOTE (146225 @ 11 Jul 2019, 18:32)
Also für Metropolen wie München ist eine fahrerlose U-Bahn freilich nix

Es ist alles gesagt, aber noch nicht von jedem.

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146225
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 18:08


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Q.e.d.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 18:23


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QUOTE (146225 @ 11 Jul 2019, 19:08)
Q.e.d.

Heute so selbstkritisch?

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EasyDor
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 18:30


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QUOTE (Iarn @ 11 Jul 2019, 13:50)
Ich kann Dir nicht folgen. Was vielleicht darin liegt, dass ich den tieferen Sinn der orangen Westen bis heute nicht verstanden habe.

Wie schon geschrieben wurde sind die dafür da, Fahrgäste vom Einsteigen abzuhalten nachdem der Zug abgefertigt wurde. Wie gut das funktioniert und warum es nötig ist kann man z.B. jeden Werktag im Berufsverkehr am HBf U2 beobachten....
Und diese Westen sind keine Hemdchen, das sind externe einer Sicherheitsfirma und daher schon durchaus respekteinflößende Charaktäre. Wenn die einmal brüllen "EYY! Nicht mehr einsteigen, Zug ist abgefertigt!!!" dann bleibt die ganze Meute Lemminge auf einmal stehen.
Eine Bahnsteigtüre würde dort vermutlich bis zum St. Nimmerleinstag vor sich hin Piepen, Blinken und mit einer netten mehrsprachigen Ansage vor sich hin tönen man möge doch bitte dein Einstiegsbereich freimachen...

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Iarn
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 19:00


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QUOTE (EasyDor @ 11 Jul 2019, 18:30)
Und diese Westen sind keine Hemdchen, das sind externe einer Sicherheitsfirma und daher schon durchaus respekteinflößende Charaktäre.

Ich würde es so formulieren:

Man hat ein paar Leute von der Straße zusammen geklaubt. Die eine Hälfte spielt am Smartphone rum, die andere versucht einen auf dicke Eier zu machen. Im Zweifel kann man sie ignorieren, weil ihre erfolgreicheren Kollegen passen auf einen Puff oder ein Rockkonzert auf, bei der U-Bahn landet nur das letzte Aufgebot.

Bearbeitet von Martin H. am 11 Jul 2019, 19:43

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Alex101
  Geschrieben am: 11 Jul 2019, 20:07


Routinier


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Heute Nacht wurde keine Einigung erzielt
Die Verhandlungen gehen am 19.07. weiter. Bis dahin wir es jedoch keine weiteren Streiks geben.
    
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Werkstattmeister
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 07:42


Jungspund


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QUOTE (Rohrbacher @ 11 Jul 2019, 16:22)
Für den Fall, dass der Strom komplett wegbleibt, die Türen nicht automatisch öffnen oder/und der Zug beim Evakuieren mal nicht an der definierten Stelle steht, soll ja vorkommen, bräuchte man eine Lösung.

Diese Lösung gibt es zumindest in London und Paris in der Form, dass die Glasbereiche zwischen den Türen von Gleisseite aus wie Klapptüren geöffnet werden können.
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 07:59


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3227




QUOTE (Rohrbacher @ 11 Jul 2019, 16:22)
Das ist jetzt ungefähr als wenn ich sage, bei uns am Dorf haben wir beim Bus immer Eintagestakte mit kontrolliertem Vordereinstieg. Warum klappt das in München nicht? ph34r.gif


Und was ist bei den U-Bahnen von Beijing und Shanghai deine ausrede? Was die neu bauen ist GoA4.

    
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