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MVG steigt ins Fahrradgeschäft ein, Leihräder als neues Standbein? [Zur Themenübersicht]
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sebastian_t
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 19:57


Tripel-Ass


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Jan 12
Beiträge: 196




Also das off topic Gemeckere..."funktionierender ÖPVN"... "Kapazitäten"...
Wenn die MVG Limousinenservice betreiben würden, würde man über die Champagnesorte diskutieren.
    
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GSIISp64b
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 20:10


Lebende Forenlegende


Status: Validating
Mitglied seit: 14 Feb 11
Beiträge: 4422




QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 20:14)
Und die sind wann genau tatsächlich einsatzfähig? Und was genau macht man bis dahin gegen die ständigen Fahrzeug-Ausfälle? Und wieviele C2 wurden genau bestellt? Wieviele alte A-Wagen gibt es aber? *kopfschüttel*

Inwiefern verzögert die Finanzierung des Aufbaus eines Bike Sharing-Systems durch einen externen Dienstleister die Inbetriebnahme des C2?

Inwiefern hemmt diese Finanzierung die Lösung des Problems bisheriger Fahrzeugausfälle, und welche Lösungsansätze genau würden sich durch den Verzicht auf diese Finanzierung eröffnen?

Wie viele C2 könnte man für das Geld anschaffen, das voraussichtlich in dieses Bike Sharing-System fließen wird?

Wie viele A-Wagen könnte man dementsprechend bei Verzicht auf dieses System ersetzen?

Das sind natürlich rhetorische Fragen.

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Dauerhaft abwesend, und ich komme nicht mehr wieder.
    
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ropix
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 10:44


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14260
Chat: ropix 

Alter: 38
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (GSIISp64b @ 19 Oct 2013, 21:10)
Inwiefern verzögert die Finanzierung des Aufbaus eines Bike Sharing-Systems durch einen externen Dienstleister die Inbetriebnahme des C2?

Inwiefern hemmt diese Finanzierung die Lösung des Problems bisheriger Fahrzeugausfälle, und welche Lösungsansätze genau würden sich durch den Verzicht auf diese Finanzierung eröffnen?

Wie viele C2 könnte man für das Geld anschaffen, das voraussichtlich in dieses Bike Sharing-System fließen wird?

Wie viele A-Wagen könnte man dementsprechend bei Verzicht auf dieses System ersetzen?

Das sind natürlich rhetorische Fragen.

von denen zumindest die erste beantwortbar wäre. Weil der externe Dienstleister eben doch interne Kapazitäten bindet - wie auch die Windräder - die man auch im Bestandsgeschäft hätte brauchen können.

Das Kernproblem ist ein anderes. Die dazugehörigen Pressemeldungen "wir sind toll" und das Erscheinungsbild passen nicht zusammen. Nichts gegen die Windräder oder die Call-A-Bikes in Blau statt rot, aber solange wie der Münchner ÖPNV im Argen liegt, man zu seiner letzten großen Panne im Stromnetz keine Erklärung hat, geschweigedenn eine Ahnung wie man den Ausstieg aus der Atomkraft jetzt reell überleben soll (das Problem ist doch genau das - Windräder kann man überall bauen, aber von Kraftwerken die noch Energie nach 2018 produzieren gibt es nicht genug Leitungen nach München, Windräder in der ganzen Welt haben aber München nicht mehr mit der nötigen Energie versorgen können...)

Und da sind in meinen Augen dann Beschwerden und Angriffe doch erlaubt. Weil je toller, desto höher der Thron und desto höher die Fallhöhe zurück in die Realität. Und wenn die MVG mit den Fahrrädern tatsächlich das Problem auffangen will für dann 60 Jahre alte Fahrzeuge von heut auf Morgen Ersatz schaffen zu müssen weils dafür keinen Strom in München mehr gibt dann gute Nacht.

(Ja, natürlich, so schlimm ist es wohl noch nicht. Aber auch die SW//M können nicht zaubern und zu der Problemstellung gibt's meines Wissens nach noch keine Jubelpressemeldung.)

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Michi Greger
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 11:41


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Status: Moderator
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Beiträge: 4257
Chat: MichiG 

Alter: 35
Wohnort: dahoam


QUOTE (Iarn @ 19 Oct 2013, 13:47)
Vielleicht gibt es demnächst MVG Laufschuhe.

QUOTE (DonFabiano @ 19 Oct 2013, 17:04)
Und dennoch klingt die Aussage "vierter Betriebszweig"* in meinen Ohren schon eher schwachfugig, bei allem Respekt. Überspitzt gesagt, assoziiert das nämlich die schleichende Verlegung des gemeinen Beförderungsfalls von U-Bahn/Bus/Tram (= für ihn bequem, für uns MVG teuer & evtl. unwillig zu verbessern) auf das Fahrrad (= seine Sache, wenn er sich die Haxn abfriert & überfahren wird).
Für mich also genau wie die Ausschilderung der Fußwege Hauptbahnhof<>Wiesn zwar nett überlegt, aber es wirkt für den Laien eben immer wie bemühte Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

Die nächste Stufe der Verbesserung: MVG Walk - wir fahren nicht, aber gehen sie doch zu Fuß? rolleyes.gif
QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:55)
Mal davon abgesehen: Wer hat heute noch kein Smartphone?  blink.gif

Ähm, ich, aber ich glaub, das tut hier nix zur Sache... wink.gif

Gruß Michi

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gmg
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 12:39


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Mitglied seit: 14 Oct 04
Beiträge: 4597

Wohnort: M-Hasenbergl


Ich wüsste mal gerne, wo die eigentlich das Foto her haben bzw. ob das eine Foto-Montage ist. Scheinbar sind die ja noch gar nicht soweit.

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JeDi
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 12:44


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Beiträge: 19292

Alter: 29
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QUOTE (gmg @ 20 Oct 2013, 13:39)
Ich wüsste mal gerne, wo die eigentlich das Foto her haben bzw. ob das eine Foto-Montage ist.

Steht doch drunter, wos ist. Du kannst ja mal in Neuaubing aussteigen und hinlaufen wink.gif
(Die MVG schießt für Call a Bike Freiham was zu, daher sind die dortigen Räder MVG-gelabelt...)

Bearbeitet von JeDi am 20 Oct 2013, 12:48

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Boris Merath
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 12:50


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Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 18284
Chat: BorisM 

Wohnort: München


Sinn ergibt das ganze nur, wenn es nicht nur Stationen gibt, sondern auch übers normale Stadtgebiet verteilte Räder. Hier finde ich es nicht so optimal, wenn jetzt noch ein weiterer Anbieter kommt - um wirklich attraktiv zu sein, braucht es eine große Dichte der verfügbaren Räder. Wenn wir hier jetzt x verschiedene Anbieter haben, macht das das ganze eher unattraktiver.

Siehe z.B. Call-a-bike. Hier habe ich eine Flatrate. Wenn jetzt bei den MVG-Rädern ein anderer Anbieter zum Zuge kommt, kann ich die nicht nutzen - oder muss bei dem (sofern existent) ebenfalls wieder eine Flatrate nehmen.

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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gmg
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 12:59


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Beiträge: 4597

Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (Boris Merath @ 20 Oct 2013, 13:50)
Sinn ergibt das ganze nur, wenn es nicht nur Stationen gibt, sondern auch übers normale Stadtgebiet verteilte Räder.

Meine Erfahrung in Paris war eine andere. Wenn die Stationen in derselben Dichte auftreten wie Bushaltestellen, kannst du damit echt etwas anfangen. Stationen haben auch den Vorteil, dass wenn du ein kaputtes Rad bekommst, es dort alternativ auch funktionierende gibt -- in der Regel.

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JeDi
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 13:10


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Alter: 29
Wohnort: Land der Küchenbauer


QUOTE (Boris Merath @ 20 Oct 2013, 13:50)
Sinn ergibt das ganze nur, wenn es nicht nur Stationen gibt, sondern auch übers normale Stadtgebiet verteilte Räder. Hier finde ich es nicht so optimal, wenn jetzt noch ein weiterer Anbieter kommt - um wirklich attraktiv zu sein, braucht es eine große Dichte der verfügbaren Räder.

Genau das ist das Problem. Mit den aktuellen Stationsgebundenen Systemen in Deutschland schafft man sich eher eine Konkurrenz zum ÖPNV statt einer Ergänzung. Bei allen bislang getesteten Varianten - ob die jetzt Call a Bike Flex, Nextbike, Norisbike, Stadtrad oder sonstwie heißen, gibts die Stationen im Grunde nur an S- und U-Bahn-Stationen und an einigen "POI" (Uni-Hauptgebäude, Landtag, Museen, etc). Für die letzte Meile bräuchte man blöd gesagt an jedem U-Bahn-Ausgang und an jeder Straßenecke so eine Station, ansonsten frisst der Zeitaufwand für entleihen und zurückgeben den Zeitvorteil durch die Radfahrt (statt zu Fuß gehen oder Bus+Umstieg) doch deutlich auf.

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Daniel Schuhmann
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 14:52


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Beiträge: 3966




QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 20:14)
Und wieviele C2 wurden genau bestellt?

21 Züge wurden bestellt, mit Optionen auf insgesamt 67.

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www.tramgeschichten.de

Signaturen können bis zu 50 Zeichen lang sein und
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 14:53


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Alter: 26
Wohnort: Da drüben, gleich da hinter'm Wellblechzaun


QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:12)
das Versagen in einer Kern-Betriebsaufgabe ("funktionierender ÖPNV")

Bidde was? blink.gif

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Huift ja doch nix...
    
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gmg
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 19:51


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Beiträge: 4597

Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (JeDi @ 20 Oct 2013, 14:10)
Genau das ist das Problem. Mit den aktuellen Stationsgebundenen Systemen in Deutschland schafft man sich eher eine Konkurrenz zum ÖPNV statt einer Ergänzung.

Wenn die MVG der Anbieter ist, können die Räder schon einmal nicht zur Konkurrenz werden. Oder siehst du die U2 in Konkurrenz zur U3, weil man mit beiden vom Scheidplatz zum Sendlinger Tor fahren kann?

Dass die MVG groß ins Mietrad-Geschäft einsteigt, ist ein kluger Schritt. So verhindert sie Konkurrenz! Und ein Image-Gewinn stellt es für die Stadt München IMHO auch dar. München versorgt seine Bürger mit einem Fahrradnetz und ermutigt somit die Leute, die Karre stehen zu lassen.

Und überhaupt sehe ich in Deutschland kaum stationsgebundene Systeme. Die DB-Räder stehen doch immer irgendwo herum. In Germering haben wir seit neuestem eine Mietrad-Station am Bhf MUG. Das ist aber auch die einzige, die ich kenne.

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JeDi
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 19:56


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Beiträge: 19292

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QUOTE (gmg @ 20 Oct 2013, 20:51)
Dass die MVG groß ins Mietrad-Geschäft einsteigt, ist ein kluger Schritt. So verhindert sie Konkurrenz! Und ein Image-Gewinn stellt es für die Stadt München IMHO auch dar. München versorgt seine Bürger mit einem Fahrradnetz und ermutigt somit die Leute, die Karre stehen zu lassen.

Es sind halt nur schon 2 Konkurrenten da.

QUOTE
Und überhaupt sehe ich in Deutschland kaum stationsgebundene Systeme.

Ich hatte ja schon Beispiele genannt.

QUOTE
Die DB-Räder stehen doch immer irgendwo herum.

Nein. Call a Bike Fix ist deutlich in der Mehrheit.

QUOTE
In Germering haben wir seit neuestem eine Mietrad-Station am Bhf MUG. Das ist aber auch die einzige, die ich kenne.

Dann schaust du offenbar nicht genug hin - der selbe Anbieter betriebt auch z.B. in München ein Fahrradverleihsystem. Stationsgebunden.

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gmg
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 20:24


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Beiträge: 4597

Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (JeDi @ 20 Oct 2013, 20:56)
Es sind halt nur schon 2 Konkurrenten da.

Die MVG wird das Ganze ja wahrscheinlich bezuschussen. Da kann die Konkurrenz dann einpacken, und zwar ihre Räder samt Stationen.

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Galaxy
  Geschrieben am: 20 Oct 2013, 20:28


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Mitglied seit: 7 Mar 11
Beiträge: 3302




QUOTE (Iarn @ 19 Oct 2013, 13:15)
Der Strom aus der irischen Produktion wird in Irland Und Großbritannien verbraucht.
Dafür kauft man dann in Deutschland Strom ein (wo und wie der hergestellt wird muss sich jemand anders kümmern) und verkauft in den den Münchner Bürgern als 100% Ökostrom.

Das letzte mal als ich nach geschaut habe stand dass M in SWM noch für München.

Ich verstehe zwar deine Kritik und würde auch zustimmen das ein örtlicher Versorger, nun ja, örtlich agieren sollte, beim konkreten Beispiel bin ich aber anderer Meinung. CO2 ist ja per se - anders als z.B. ein Ölleck - eine Problem ohne Grenzen. Also macht es auch keinen Sinn das ganze örtlich zu bekämpfen. Wenn Du 100% Ökostrom bestellst und die Elektronen die bei dir aus der Steckdose flitzen im Braunkohlekraftwerk erzeugt werden dann ist das eigentlich egal, wenn dafür der Brite der konventionellen Strom bestellt dafür deinen Ökostrom bekommt.
    
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