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[M] Bilanz der Münchner Verkehrspolitik, aus: [M] Jahresfahrplan 2014 [Zur Themenübersicht]
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NatchO
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 10:59


Routinier


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Ich sehe nicht so dass Problem, wenn Taxis Busspuren mitbenutzen dürfen oder auch zusätzliche Zufahrtmöglichkeiten bekommen, die Privatfahrzeuge nicht nutzen dürfen.
Im Gegensatz zu Privatautos stehen Taxis (meistens) nicht so ewig ungenutzt rum und verbrauchen somit weniger Parkraum.
    
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Jean
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 11:05


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QUOTE (NatchO @ 24 Nov 2020, 10:59)
Ich sehe nicht so dass Problem, wenn Taxis Busspuren mitbenutzen dürfen oder auch zusätzliche Zufahrtmöglichkeiten bekommen, die Privatfahrzeuge nicht nutzen dürfen.
Im Gegensatz zu Privatautos stehen Taxis (meistens) nicht so ewig ungenutzt rum und verbrauchen somit weniger Parkraum.

Und wie löst du das Problem mit der Vorrangschaltung? rolleyes.gif

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Hot Doc
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 11:25


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Bei einer Schleife im Boden bekommt das Taxi halt auch Vorrang. Bei Funkfreischaltung fährts halt mit der regelhaften Grünphase. Da dürfte das eine Taxi, dass ggf. vor einem Bus oder einer Tram an der ampel wartet aber auch nix ausmachen. Der Bus schaltet per Funk oder IR frei und beide fahren drüber. (Ist die Frage, ob das im Gesetz irgendwo geregelt ist, dass die Taxis auf Busspuren die Bus/Tram-Signale beachten dürfen. Zur Not sollte ein ein kleines Schild (gilt auch für Taxi) reichen.

(Das ist aber tatsächlich ein rechtliches Problem, dessen Antwort ich nicht sicher weiß.)
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 11:46


Haudegen


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Nein, das ist nicht gesetzlich geregelt. Es bräuchte eine eigene LZA. Ebenso braucht es eigene Ampelphasen, um die Taxis an jeder Kreuzung ausfädeln zu können. Sowas mag in Städten funktionieren, wo es Busspuren ohne Vorrangschaltung und lediglich abmarkiert ohne eigene Signalisierung am Straßenrand gibt (genau die Beispiele nennt die CSU ja auch), aber nicht auf der Mehrzahl der Münchner Busspuren. Auf denen herrscht übrigens striktes Überholverbot, ob das den Taxlern beizubringen ist?
Die Anfrage kommt alle 2 Jahre von CSU oder FDP abwechselnd, und wird dann immer vom CSU-Wirtschaftsreferenten (Schmid oder der jetzige) ausführlichst begründet abgelehnt. Wird langsam öde.

Bearbeitet von Tram-Bahni am 24 Nov 2020, 11:49
    
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Jean
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 11:54


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QUOTE (Tram-Bahni @ 24 Nov 2020, 11:46)
Die Anfrage kommt alle 2 Jahre von CSU oder FDP abwechselnd, und wird dann immer vom CSU-Wirtschaftsreferenten (Schmid oder der jetzige) ausführlichst begründet abgelehnt. Wird langsam öde.

Was anderes fällt denen ja nicht ein.

Vielleicht sollten sie mal fragen warum in der letzten Legislaturperiode zum Thema ÖPNV kaum was voran gegangen ist, außer Träumereien. rolleyes.gif

Das Problem mit dem Überholen auf der Busspur hat ja die MVG selbst...ich sage nur X30 zum Arabellapark. Könnte man rein theoretisch Busspuren anlegen, die an den Haltestellen eine dritte mittige Spur haben zum überholen oder wäre das auch nicht erlaubt?

Bearbeitet von Jean am 24 Nov 2020, 11:58

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  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 14:40


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QUOTE (Tram-Bahni @ 24 Nov 2020, 11:46)
Nein, das ist nicht gesetzlich geregelt. Es bräuchte eine eigene LZA.

Ok, das ist ein Punkt.

QUOTE
Ebenso braucht es eigene Ampelphasen, um die Taxis an jeder Kreuzung ausfädeln zu können. Sowas mag in Städten funktionieren, wo es Busspuren ohne Vorrangschaltung und lediglich abmarkiert ohne eigene Signalisierung am Straßenrand gibt (genau die Beispiele nennt die CSU ja auch), aber nicht auf der Mehrzahl der Münchner Busspuren.
Es muss ja erstmal auch nicht die Mehrzahl sein. Es gibt ja auch in München durchaus Busspuren, die auch für Taxis offen sind. Da funktioniert es auch.
Mal die übrigen Spuren durchzugucken, ob es an anderen Stellen auch funkionieren könnte, sollte doch machbar sein.

Zudem will die MVG ja weitere Busspuren ausweisen. Da könnte man ja auch beim Einrichten der Spuren auf sowas achten.

QUOTE
Auf denen herrscht übrigens striktes Überholverbot, ob das den Taxlern beizubringen ist?
Naja, die meisten Busspuren sind entweder baulich einspurig und damit ist das Überholen eh nicht möglich oder es sind markierte Zusatzspuren am Rand einer größeren Straße. Dann kann das Taxi natürlich die Busspur verlassen und ggf. später wieder drauffädeln.

Ich bin jetzt nicht der große Taxi-Freund, aber ganz so schwarz-weiß ist es dann auch nicht.
Natürlich ist es nicht so einfach, wie die CSU suggeriert.
Aber gar so schwierig wäre es dann - zumindest an manchen Stellen oder bei neu anzulegenden Spuren - auch nicht.
    
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Jean
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 14:45


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QUOTE (Hot Doc @ 24 Nov 2020, 14:40)
Ok, das ist ein Punkt.

Es muss ja erstmal auch nicht die Mehrzahl sein. Es gibt ja auch in München durchaus Busspuren, die auch für Taxis offen sind. Da funktioniert es auch.
Mal die übrigen Spuren durchzugucken, ob es an anderen Stellen auch funkionieren könnte, sollte doch machbar sein.

Zudem will die MVG ja weitere Busspuren ausweisen. Da könnte man ja auch beim Einrichten der Spuren auf sowas achten.

Naja, die meisten Busspuren sind entweder baulich einspurig und damit ist das Überholen eh nicht möglich oder es sind markierte Zusatzspuren am Rand einer größeren Straße. Dann kann das Taxi natürlich die Busspur verlassen und ggf. später wieder drauffädeln.

Ich bin jetzt nicht der große Taxi-Freund, aber ganz so schwarz-weiß ist es dann auch nicht.
Natürlich ist es nicht so einfach, wie die CSU suggeriert.
Aber gar so schwierig wäre es dann - zumindest an manchen Stellen oder bei neu anzulegenden Spuren - auch nicht.

Funktioniert nur bei Busspuren auf den rechten Rand, und so wie ich die Taxifahrer fahren einschätze wird es zu Chaos führen. Sie halten dann auf der Busspur einfach wie ihnen gerade danach ist. Der folgende Bus hat dann das Nachsehen.

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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 14:47


Haudegen


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Genau diese Prüfung findet ja auch bei jeder neuen Busspur statt, wie in den jeweiligen Vorlagen erklärt wird. Und auch ältere Busspuren wurden schon geprüft, siehe die Antworten auf die Anfragen von FDP und CSU aus den letzten Jahren.
    
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Jean
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 14:52


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QUOTE (Tram-Bahni @ 24 Nov 2020, 14:47)
Genau diese Prüfung findet ja auch bei jeder neuen Busspur statt, wie in den jeweiligen Vorlagen erklärt wird. Und auch ältere Busspuren wurden schon geprüft, siehe die Antworten auf die Anfragen von FDP und CSU aus den letzten Jahren.

Die CSU will doch nur den ÖPNV ausbremsen, bzw. sie denkt an ihrer Klientel: immer älter werdende Menschen bei denen die Benutzung des ÖPNV ein Graus ist...

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rautatie
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 15:14


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QUOTE (Jean @ 24 Nov 2020, 14:52)
Die CSU will doch nur den ÖPNV ausbremsen, bzw. sie denkt an ihrer Klientel: immer älter werdende Menschen bei denen die Benutzung des ÖPNV ein Graus ist...

Wobei ich mir nicht so sicher sind, ob es immer die "älteren" Menschen sind, denen der ÖPNV ein Graus ist. Immerhin bin ich auch so ein "älterer" Mensch, dem der ÖPNV überhaupt kein Graus ist. Es gibt halt - wie überall und in allen Altersgruppen - große Anhänger des eigenen PKWs, die sich oft ausgebremst fühlen, wenn der ÖPNV irgendwelche Spuren oder Privilegien dazu bekommt.

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Wo ist das Problem?
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 15:19


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QUOTE (Tram-Bahni @ 24 Nov 2020, 14:47)
Genau diese Prüfung findet ja auch bei jeder neuen Busspur statt, wie in den jeweiligen Vorlagen erklärt wird. Und auch ältere Busspuren wurden schon geprüft, siehe die Antworten auf die Anfragen von FDP und CSU aus den letzten Jahren.

Sorry, das habe ich nicht gelesen oder überlesen.
Das ist ja dann genau der Kompromiss, den ich vorgeschlagen hätte.
    
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TheBaxhers
  Geschrieben am: 24 Nov 2020, 17:14


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Für mich persönlich ist ein Hauptpunkt, warum Taxen kein Anrecht auf (fast) alle Busspuren haben sollten: Weil die meisten fahren wie die Henker.

Ich wohne in einer durchfahrtbeschränkten Straße, nur Busse, Radl und Taxen frei. Wenn ich da mit dem Radl entlang fahre (ich fahre normal ca. 30km/h) und hinter mir ein Bus ist, dann fährt der brav und ruhig hinter mir her bis zur nächsten Haltestelle in 200m, dann bin ich eh weg. Die Taxen a) überholen bei Gegenverkehr mit 10cm Abstand oder b) fahren 10cm hinter mir und Hupen durchgehend. Leider keine Übertreibung oder Einzelfälle, eher 90% der Fälle sehen so aus. Die restlichen 10% parken gerade auf dem Gehweg. Fall 2 ist übrigens, den an der Haltestelle stehenden Bus auf auf der Gegenfahrbahn mit Vollgas überholen trotz Gegenverkehr (ich).

Mal ernsthaft, die Taxler führen sich auf den Straßen auf wie Sau. Warum sollten die noch weiter privilegiert werden? Gab es schon irgendwo mal die Meldung "90-jährige musste zur Darmspiegelung, aber Taxi stand 2 Stunden im Stau? Da geht's doch nur um die Leute, die schnell zum Flughafen oder zum Hotel wollen, denen es nicht schnell genug geht? Ja, es gibt die alte und angewiesene Kundschaft. Aber die haben es glaube ich nicht so eilig. Die eiligen sind die "Reichen und Faulen"
    
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