Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

Seiten: (31) « Erste ... 27 28 [29] 30 31  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |
20 Jahre Bahnreform in Deutschland, ...und ihre Folgen [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Rohrbacher
  Geschrieben am: 11 Oct 2020, 18:46


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 13079

Wohnort: ja


QUOTE (146225 @ 11 Oct 2020, 08:20)
Wenn Abellio tatsächlich den Rückzug antritt - und zwar nicht auf die Weise wie die SNCF über die Tochter Keolis Eurobahn, die sich einfach auf keine neuen Ausschreibungen mehr bewirbt - dann bin ich mal gespannt, wer deren Leistungsvolumen "mal eben" übernehmen möchte.

Naja, ich denke nicht, dass Abellio einfach morgen Insolvenz anmeldet und "Städtebahn" spielt. Abellio NRW dementiert eine Einstellung des Zugverkehrs.

Das Grundproblem dahinter ist der viel interessantere Aspekt: Vor Corona hatten vergleichsweise gut laufende SPNV-Netze Renditen von 1% und weniger. In einem verdammt kapitalintensiven Geschäft ist das schon kritisch. Jetzt haben wir mit Corona eine besondere Lage: Die Ticketerlöse sinken, die Aufgabenträger zahlen nicht mehr, wollen aber die Zugleistungen auch nicht kürzen bzw. wenn ja, dann zahlen sie auch weniger. Das heißt, die Auftragnehmer haben wenig Einfluss und sind auf Gedeih und Verderb dem Aufgabenträger ausgeliefert. Wenn der nicht mehr zahlt, der Eigentümer aber auch nicht kann oder möchte, bleibt eigentlich nur noch eine Bank, die ihr Geld nicht wiedersehen will, damit sich das ausgeht. Abellio ist ja kein Einzelfall, vor einigen Jahren meldete agilis öffentlich, dass sie "mit der Gesamtsituation unzufrieden" seien. Im Gegensatz zu anderen Bereichen, wo u.a. der Staat ausschreibt, ist der SPNV schon nah an der Grenze zu dem, was man im kleinen Maßstab Scheinselbstständigkeit nennt. Wenn der Dachdecker mit dem Rathausdach ein schlechtes Geschäft macht, hat der im gleichen Ort noch zig Dächer in der Privatwirtschaft, wo er sich bewerben könnte. Im SPNV ist der Aufgabenträger gegenüber Fahrgast und EVU aber Monopolist, weiß das und verhält sich entsprechend.

Die viel wichtigere Frage ist daher, was passiert eigentlich, wenn sich keiner mehr findet, der bei dem für den Steuerzahler lustigerweise absurd teuren Preisdumping mitmachen möchte? Oder anders: Was passiert eigentlich, wenn die DB AG kein Geld direkt vom Bund bekäme?

Sorry, aber das erinnert alles an die Zeitungsberichte aus den 70ern. Wegen sinkender Fahrgeldeinnahmen und steigender Personalkosten liefen damals nach der Ölpreiskrise dem Staat die Kosten aus dem Ruder und konnten durch u.a. Rationalisierungen (bildlich: 141 statt alte 038) kaum mehr kaschiert werden. Daraufhin hat der Bundestag die Notbremse gezogen und die DB mehrfach zu Kürzungen beim Angebot verdonnert. Vor allem 1974 (der Zusammenhang mit dem Wirtschaftseinbruch ist erkennbar?) hat damals auf zwei Jahrzahnte massiv Spuren hinterlassen und in der Umsetzung eine zweite Stilllegungswelle, Angebotsumstellungen, so irre Ideen wie das betriebswirtschaftlich optimale Rumpfnetz und vor allem einen Investitionsstopp mit sich gebracht hat. 2020 wird das Jahr sein, in dem den EVU die Kosten aus dem Ruder laufen werden. Fast alle E-Netze sind auf moderne Drehstromfahrzeuge umgestellt, bei den Gehältern und dem Personalbestand ist die Untergrenze längst unterschritten und im Gegensatz zu den 2000ern, wo man aus technischem Fortschritt (bildlich: Drehstrom-425 statt alte 141) noch massive Einsparungen generieren könnte, die man als Erfolg des Wettbewerbs verkaufen konnte, sind längst vorbei. Im Gegensatz zur Staatsbahn damals werden private Unternehmen heute jedenfalls nicht 20 Jahren lang ihre Betriebsdefizite (!) durch Kredite finanzieren.

Am Ende wird das so oder so dem Staat um die Ohren fliegen. Ob es dauerhaft mehr Geld geben wird, ist nach 2020 fraglich, trotz Verkehrswende. Im Gegenteil. Und was ich, wenn man es zu Ende denkt, für verzichtbarer halte als Zugfahrten, ist der Aufwand für Ausschreibungen und die Gewinnausschüttungen an die EVU, Leasingfirmen, Personal- und Wartungsdienstleistern etc. Selbst wenn z.B. Abellio Miese macht, heißt das ja nicht, dass Geld von Fahrgästen und Staat nicht trotzdem in private Kassen abfließt statt den Betrieb von ein paar Zugfahrten mehr zu finanzieren.

Bearbeitet von Rohrbacher am 11 Oct 2020, 18:48

--------------------
Nur echt mit Schachtelsatz.
    
    Link zum BeitragTop
einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 11 Oct 2020, 19:37


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 5 Apr 18
Beiträge: 1740




Hmm lass es mich mal so sagen... Ein neuer EVU kann dafür sorgen das neue Garnituren fahren statt alter Staatsbahn Wagen.
Ich kann nur sagen das bei uns die ÖBB früher auf den Nebenstrecken das schlimmste und älteste Material eingesetzt hatte und deswegen die Leute aufs Auto umgestiegen sind. Neben den ganzen eingestellten Strecken fahren auf manchen "neue" Unternehmen wie die NÖVOG die zb. auf der Mariazeller Bahn seit gefühlt hunderten Jahren neue Garnituren angeschafft hat und siehe da (!) zusammen mit ein paar Bauarbeiten an der Strecke konnte die Fahrzeit verringert werden und für die meisten Fahrgäste hat sich der comfort deutlich erhöht. Die Staatsbahn ist leider oftmals Betriebsblind und oder einfach nur ein Beamtenhaufen.

--------------------
🚨 Nur ein kleines Forum. Nichts spezielles. Einfach ignorieren. 🚨
    
     Link zum BeitragTop
TramBahnFreak
  Geschrieben am: 11 Oct 2020, 20:09


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Oct 09
Beiträge: 10786

Alter: 26
Wohnort: Da drüben, gleich da hinter'm Wellblechzaun


QUOTE (einen_Benutzernamen @ 11 Oct 2020, 20:37)
Hmm lass es mich mal so sagen... Ein neuer EVU kann dafür sorgen das neue Garnituren fahren statt alter Staatsbahn Wagen.
Ich kann nur sagen das bei uns die ÖBB früher auf den Nebenstrecken das schlimmste und älteste Material eingesetzt hatte und deswegen die Leute aufs Auto umgestiegen sind. Neben den ganzen eingestellten Strecken fahren auf manchen "neue" Unternehmen wie die NÖVOG die zb. auf der Mariazeller Bahn seit gefühlt hunderten Jahren neue Garnituren angeschafft hat und siehe da (!) zusammen mit ein paar Bauarbeiten an der Strecke konnte die Fahrzeit verringert werden und für die meisten Fahrgäste hat sich der comfort deutlich erhöht. Die Staatsbahn ist leider oftmals Betriebsblind und oder einfach nur ein Beamtenhaufen.

Nix verstanden, Thema verfehlt.

Vielen Dank für deine sachkundige Eisnchätzung!

--------------------
Huift ja doch nix...
    
     Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 1 Nov 2020, 21:32


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 13079

Wohnort: ja


Nicht ganz neu, war hier aber noch nicht, glaub ich:
Handelsblatt, 30. Juli 2020: Wettbewerb auf der Schiene ist eine Illusion

"Kritiker und Konkurrenten des Staatskonzerns fordern seit Jahren eine zweite Bahnreform. Dafür ist es in der Tat höchste Zeit. Aber wohl eher mit dem Eingeständnis, dass sich die Schiene nicht wirklich für radikalen Wettbewerb eignet. Schon gar nicht, wenn die Eisenbahn Kern einer Verkehrs- und Klimapolitik sein soll. In der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir Abschied genommen vom Rausch der Privatisierung. Jetzt in der Coronakrise sollten wir uns von der Illusion verabschieden, eine umweltfreundliche und mobilitätsgerechte Eisenbahn sei zum Nulltarif zu haben. Wir müssen nur festlegen, was uns die in Euro wert ist."

--------------------
Nur echt mit Schachtelsatz.
    
    Link zum BeitragTop
146225
  Geschrieben am: 2 Nov 2020, 07:32


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 15573

Alter: 43
Wohnort: TH/EDBU


Das ganz große Risiko dabei: in einem Staat wie Deutschland wird die Eisenbahn dauerhaft zu wenig wert sein. "Man" hat ja ein Auto.

--------------------
O mia patria, si bella e perduta! (Giuseppe Verdi)
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 2 Nov 2020, 07:42


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 14972

Alter: 39
Wohnort: München


QUOTE (146225 @ 2 Nov 2020, 07:32)
Das ganz große Risiko dabei: in einem Staat wie Deutschland wird die Eisenbahn dauerhaft zu wenig wert sein. "Man" hat ja ein Auto.

Ich fürchte da hast du Recht.

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
    Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Nov 2020, 20:15


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 13079

Wohnort: ja


Bahnblogstelle: Abellio Mitteldeutschland droht mit Kündigung der Verkehrsverträge

"Einem Medienbericht zufolge droht das private Bahnunternehmen Abellio Mitteldeutschland mit einer Vertragskündigung. (...) Sollte das Unternehmen den Betrieb tatsächlich einstellen, müssten die zuständigen Aufgabenträger (...) einen Notbetrieb für die betroffenen Strecken erarbeiten."

--------------------
Nur echt mit Schachtelsatz.
    
    Link zum BeitragTop
Entenfang
  Geschrieben am: 13 Nov 2020, 21:35


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 27 Aug 12
Beiträge: 6504

Alter: 26
Wohnort: München


Ach, ein paar DBuza und 143 und Ferkeltaxen wird man schon noch finden. biggrin.gif

--------------------
Maskenwahn und Angst und Lügen für das deutsche Panikland
Dafür lasst uns alle kämpfen völlig ohne Sinn und Verstand
Ausgangssperre und Furcht und Aktionismus sind des Söders größte Freud'
Blüh' im Glanze der Einsamkeit
Blühe deutsches Panikland!
    
     Link zum BeitragTop
218 466-1
  Geschrieben am: 13 Nov 2020, 22:53


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 10
Beiträge: 6995

Alter: 41
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (Rohrbacher @ 13 Nov 2020, 14:15)
Bahnblogstelle: Abellio Mitteldeutschland droht mit Kündigung der Verkehrsverträge

"Einem Medienbericht zufolge droht das private Bahnunternehmen Abellio Mitteldeutschland mit einer Vertragskündigung. (...) Sollte das Unternehmen den Betrieb tatsächlich einstellen, müssten die zuständigen Aufgabenträger (...) einen Notbetrieb für die betroffenen Strecken erarbeiten."
Waaas? ohmy.gif Das müssen Fake News sein, weil lt. manchen Usern hier sind drohende Betriebseinstellungen doch so Bundesbahn und mit der schönen, modernen Ausschreibungsbahn niemalsnicht mehr möglich. ph34r.gif

Das ganze dürfte dazu dienen, sich wegen Einnahmeausfällen durch Fahrgast-Schwund, Corona-Bonus zu erschleichen, den es vom Bund wohl nur bei Zwangsschliessungen gibt?

QUOTE (Entenfang @ 13 Nov 2020, 15:35)
Ach, ein paar DBuza und 143 und Ferkeltaxen wird man schon noch finden.  biggrin.gif
143 werden aber gerade (neben 111 & 605) massiv den Rohstoffkreislauf zugeführt mit zweistelliger Zahl pro Woche.
Da müssten wohl wieder private EVU mit gekauften Gebrauchtfahrzeugen aushelfen. DB hat jedenfalls nicht mehr viel davon mit gültigen Fristen übrig.


--------------------
Keine Alternative zum Transrapid MUC
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Südostbayer
  Geschrieben am: 15 Nov 2020, 14:16


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 15 Jul 03
Beiträge: 2013

Alter: 44
Wohnort: nahe Mühldorf


QUOTE (218 466-1 @ 13 Nov 2020, 22:53)
QUOTE (Rohrbacher @ 13 Nov 2020, 14:15)
Bahnblogstelle: Abellio Mitteldeutschland droht mit Kündigung der Verkehrsverträge

"Einem Medienbericht zufolge droht das private Bahnunternehmen Abellio Mitteldeutschland mit einer Vertragskündigung. (...) Sollte das Unternehmen den Betrieb tatsächlich einstellen, müssten die zuständigen Aufgabenträger (...) einen Notbetrieb für die betroffenen Strecken erarbeiten."
Waaas? ohmy.gif Das müssen Fake News sein, weil lt. manchen Usern hier sind drohende Betriebseinstellungen doch so Bundesbahn und mit der schönen, modernen Ausschreibungsbahn niemalsnicht mehr möglich. ph34r.gif

Das ganze dürfte dazu dienen, sich wegen Einnahmeausfällen durch Fahrgast-Schwund, Corona-Bonus zu erschleichen, den es vom Bund wohl nur bei Zwangsschliessungen gibt?

In Sachsen-Anhalt sind alle seit 2012 geschlossenen Verkehrsverträge Bruttoverträge, in denen die Fahrgeldeinnahmen keinen direkten Bezug zum Bestellerentgelt haben. Abellio hat also keine Einnahmenausfälle infolge von Corona. Man verweist aber auf gestiegene Betriebs- und vor allem Personalkosten, siehe https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/n...o-in-schieflage und https://www.eurailpress.de/nachrichten/unte...orderungen.html

Eine einseitige Vertragskündigung (wie gemäß Ursprungsmeldung "angedrohnt") durch Abellio dürfte aber schwer bzw. mit sehr langen Kündigungsfristen verbunden sein. Eine einseitige Einstellung des Betriebs wie 2019 bei der Städtebahn Sachsen - die dort zur Sonderkündigung durch den Auftraggeber und (mit) zur Insolvenz des Betreibers geführt hat - kann ich mir bei Abellio nicht vorstellen, weil sie vermutlich weder finanziell in vergleichbarer Lage sind, noch ihre Chancen auf dem Markt verbauen wollen.
    
    Link zum BeitragTop
Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Nov 2020, 14:46


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 13079

Wohnort: ja


QUOTE (Südostbayer @ 15 Nov 2020, 14:16)
noch ihre Chancen auf dem Markt verbauen wollen.

Wollen sie das überhaupt oder geht's um was ganz anderes? Die regionalen Abellio-Betriebe dementieren und relativieren gelegentlich, wahrscheinlich müssen sie das auch, damit Geschäftspartner nicht nur noch gegen Vorkasse arbeiten, aber laut Medienberichten vom Oktober sind ja die Chancen auf dem deutschen Markt genau der Kern des Problems. Und zwar die Chancen Geld zu verdienen. Braunschweiger Zeitung:

"Abellio droht das Ende - so kurz und dramatisch muss man wohl zusammenfassen, was Bert Groenewegen, Finanzvorstand des niederländischen Mutterkonzerns "Nederlandse Spoorwegen" sagt: Abellio macht in Deutschland fortlaufend Verlust, allein 2019 sind 32,7 Millionen Euro Miese angefallen, bei einem Umsatz von 534 Millionen Euro. Das will man nicht mehr tatenlos hinnehmen, seit zwei Jahren führe man ergebnislos Gespräche mit den deutschen Auftraggebern, mit denen man Verträge bis 2030 oder 2032 abgeschlossen hatte. Die will Abellio nun offenbar so schnell wie möglich kündigen. Das NRC Handelsblad aus Rotterdam zitiert Groenwegen mit den Worten:"Wenn wir keine Lösung finden, müssen wir dies vorzeitig beenden. Unsere Auftraggeber verstehen, dass wir nicht zwölf Jahre lang Verluste hinnehmen wollen, das ist kein tragfähiges Modell", so Groenwegen."

So gesehen, geht's um genau die gleiche Frage wie bei uns mit der Sinnhaftigkeit von (nicht wirtschaftlichen) Auslandsbeteiligungen der DB AG. Auch die bekommt Arriva ja offenbar seit Jahren nicht mehr los. Wenn der Bund in der Sache mächtig Druck machen würde, würde man sich wohl auch der nicht wirtschaftlichen Arrvia-Teile im Zweifel per Insolvenz entledigen und nicht noch ein Jahrzehnt die Verluste tragen. Offenbar ist es für den niederländischen Staat nicht so sexy, unsere "Bundesbahndefizite" zu tragen, andersrum aber auch nicht. Vielleicht sollten Deutschland und die Niederlande einfach ein paar Abellio- und Arriva-Netze zurücktauschen, um das Problem zu lösen. ph34r.gif

--------------------
Nur echt mit Schachtelsatz.
    
    Link zum BeitragTop
ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 4 Feb 2021, 11:10


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Mar 11
Beiträge: 2107

Alter: 60
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Diskussion zur Trennung von Infrastruktur und Betrieb zwischen Horfreiter, Grüne und Hommel, EVG: EVG, 4.2.21: https://www.evg-online.org/dafuer-kaempfen-...s-mobilisieren/

--------------------
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Balduin
  Geschrieben am: 8 Feb 2021, 11:38


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 7 Mar 10
Beiträge: 1240




Hofreiter, die 90er haben angerufen - sie wollen ihren neoliberalen Privatisierungswahn zurück! mad.gif

--------------------
Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
     Link zum BeitragTop
JeDi
  Geschrieben am: 8 Feb 2021, 12:02


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 19306

Alter: 29
Wohnort: Land der Küchenbauer


QUOTE (Balduin @ 8 Feb 2021, 11:38)
Hofreiter, die 90er haben angerufen - sie wollen ihren neoliberalen Privatisierungswahn zurück! mad.gif

Wo liest du was von Privatisierungswahn - ausser in den seltsamen Ausführungen der EVG?

--------------------
Kein Sex mit Nazis! Queerdenken statt Querdenken!
    
      Link zum BeitragTop
Balduin
  Geschrieben am: 8 Feb 2021, 17:44


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 7 Mar 10
Beiträge: 1240




Weil die DB-Zerschlagung in Kombination mit noch mehr Ausschreibungen, von denen Hofreiter und seine Grünen ständig phantasieren genau darauf hinausläuft. Wir sollen das Englandmodell bzw. das Modell im Regionalverkehr auf Teufel komm raus (noch weiter) übernehmen bzw. ausbauen. Und das obwohl in beiden Fällen das System schon mehr als einmal krachend gescheitert ist bzw. es nicht nur wegen Corona ordentlich bröckelt.



--------------------
Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 0 Benutzer gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
453 Antworten seit 13 Jan 2014, 20:20 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (31) « Erste ... 27 28 [29] 30 31 
<< Back to Eisenbahn allgemein
Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |