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Weltpolitik [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 13 May 2019, 14:41


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3021




QUOTE (146225 @ 13 May 2019, 06:09)
Die Rechnung müssen ja auch nur seine Wähler begleichen, das passt also schon.

Wie kommst Du darauf? Trump ist US-Präsident. Alles was der macht hat weltweite Auswirkungen. Außerdem kommt Deutschland bei Trump gleich hinter China, weil wir zu wenige der guten USA-Autos und zu wenige Waffen kaufen.

Die Zölle für dt. Autos sind noch lange nicht vom Tisch, wenn die kommen, dürfen auch wir die Zeche zahlen.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 13 May 2019, 14:41
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 13 May 2019, 18:18


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6406




Och ich glaube die Chinesen exportieren einige Ihrer Güter auch gerne in die EU statt nach USA und umgekehrt. Außerdem wird man dem Trump das durchaus nochmal erklären, dass viele deutsche Autos auch in den USA gebaut werden und die dann auch nicht mehr exportiert werden können - dass da die EU reagieren würde bin ich mir sicher und unser Überschuss ist nicht so krass wie bei den Chinesen, dass sich die Spirale irgendwann aufbrauchen würde.

Und wenn das Trumpeltier irgendwann dann Streit mit allen anderen hat, vielleicht fäll ja dann das Handeln untereinander leichter mit einem gemeinsamen Buhmann, der im Sandkasten mit Förmchen wirft und sich auf die Sandburgen setzt......
    
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146225
  Geschrieben am: 13 May 2019, 20:30


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 14545

Alter: 41
Wohnort: TH


QUOTE (Metropolenbahner @ 13 May 2019, 14:41)
Wie kommst Du darauf? Trump ist US-Präsident. Alles was der macht hat weltweite Auswirkungen. Außerdem kommt Deutschland bei Trump gleich hinter China, weil wir zu wenige der guten USA-Autos und zu wenige Waffen kaufen.


Ja, natürlich hat es weltweite Auswirkungen. Aber vor allem - und das im mittel- bis langfristigen Bereich - dann doch auf die US-Wirtschaft, denn letztendlich führt Protektionismus dazu, dass sich Geld- und Warenströme Alternativen suchen. Das heißt, irgendwann schneiden sich die USA damit ins eigene Fleisch, aber wenn das mal richtig weh tut, ist Trump längst kein Präsident mehr und alle wundern sich, wie das nur passieren konnte. Dass Trump dann, wenn überhaupt mit jemand in der EU, am liebsten mit den Leutchen vom Schlage eines Orban redet, ist dann noch das Sahnehäubchen - natürlich kann die USA der EU-Wirtschaft weh tun, keine Frage, aber andersrum halt genauso. Und ob es dann clever ist zu sagen, hey, wir haben auf allen wichtigen europäischen Märkten Anteile und Geld verloren (von China ganz zu schweigen), aber schaut euch mal Ungarn an! - ich weiß nicht, ob das alles so dauerhaft nachhaltig ist, für all die Trump-Wähler, die mit der Produktion/Erbringung oder dem Handel von Gütern und Dienstleistungen ihre monatlichen Dollars verdienen müssen.

QUOTE
Die Zölle für dt. Autos sind noch lange nicht vom Tisch, wenn die kommen, dürfen auch wir die Zeche zahlen.


Das kann natürlich weh tun, mittelfristig kann witzigerweise genau das mit der Tritt ins Hinterteil sein, den die deutsche Automobilindustrie längst braucht, um weg von Lug und Betrug und Festhalten an alten Zöpfen der schönen kurzfristigen Gewinne wegen zu kommen. Pervers dran ist, dass es ein planloser Hitzkopf wie Trump aus den falschen Motiven heraus sein muss, der diesen Weckruf auslöst, aber Scheuers Andi wird es bestimmt nicht tun, nicht mehr in diesem Jahrhundert, und das ist möglicherweise mehr Zeit als Deutschland insgesamt hat. Wenn ein wichtiger Absatzmarkt einbricht, muss man nämlich härter kämpfen, um die Marktanteile die man noch hat, nicht auch noch zu verlieren. Spitzentechnologie wie ein top-innovatives autonomes E-Mobil mit Langstreckentauglichkeit "made in Germany" ist möglich, es muss nur jemand wollen und nicht dauernd wegen vermeintlich (kurzfristig) hoher Entwicklungskosten die anderen Technologieregionen der Welt sich den Vorsprung ausbauen lassen. Trump hin oder her, der Prüfstein, ob "made in Germany" noch hart genug ist, um in den oberen Rängen der Wirtschaftswelt mit zu spielen, dürfte mit dem heraufziehenden Abschwung ohnehin kommen, ob uns das nun gefällt oder nicht.

EDIT: Gerade las ich passend zum Thema noch dies hier. Daimler macht also Pläne für in 20 Jahren, VW lässt sich gleich bis 2050 Zeit. Schön, wenn man diese Zeit hat. Aber was, wenn nicht?

Bearbeitet von 146225 am 13 May 2019, 20:40

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