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Grundsatzdiskussion Fernverkehr [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 17 Mar 2015, 22:58


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Metropolenbahner @ 17 Mar 2015, 21:05)
Oh, sorry, das wusste ich nicht. Bildete mir wirklich ein irgendwo mal gelesen zu haben, dss die DB ICs abstellen würde, sobald die ICx die ICs ersetzen (zuerst werden ja die ICE1 ersetzt).
Entweder hab ich mich da nun geirrt, oder die IC-ICx lassen noch solange auf sich warten (2020++), bis die ICs schon wieder renovierungsbedürftig sind ;-)

Das wurde mehrmals geändert (ursprüglich zuerst IC, dann zuerst ICE1, dann doch wieder zuerst IC) und nun wohl vorerst garnichts, weil man für die neue Stratgeie mehr Züge als geplant braucht.
QUOTE
Aber naja egal ... dann nimmt man vielleicht die ICE1 als Ersatzzüge her?
Da gabs letztens ja ein Gerücht über eine 3. Renovierung.

40 ICE1 erhalten noch ETCS und einige auch Stromichter von ICE2, die wiederum neue bekommen.
Es wird also vmtl. eine längere Übergangsphase geben, in der schon viele ICx fahren, before mit der Abstellung älterer Züge überhaupt begonnen wird.

--------------------
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 17 Mar 2015, 23:39


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Ok, Danke.

Fazit: Irgendwas ist auf alle Fälle übrig smile.gif

Fragt sich dann nur noch, wie schnell die DB mit dem Zusatznetz anfangen will.
Der ICx kommt erst 2017, die Dosto-IC zwar schon nächstes Jahr, aber soviele sind das auch nicht.

Jetzt aber bereits nen Plan für 2017 vorzustellen... hmm? blink.gif

Vermutlich wird man bis 2016 erstmal mit dem Buskauf beginnen ph34r.gif

Bearbeitet von Martin H. am 18 Mar 2015, 09:48
    
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Rev
  Geschrieben am: 17 Mar 2015, 23:43


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2017 kommen erst mal einzelnen icx die man testen wird bevor man groß in die Produktion geht ...

Und 2017 glaub ich ehrlich gesagt auch nicht wenn ich mir den Velaro D und co so anschaue ...

2017 ist nicht weit weg für die Bahn ist sowas fast Lichtgeschwindigkeit tongue.gif

Bearbeitet von Rev am 17 Mar 2015, 23:45
    
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146225
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 05:47


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QUOTE (Rev @ 17 Mar 2015, 23:43)
2017 kommen erst mal einzelnen icx die man testen wird bevor man groß in die Produktion geht ...

Und 2017 glaub ich ehrlich gesagt auch nicht wenn ich mir den Velaro D und co so anschaue ...

2017 ist nicht weit weg für die Bahn ist sowas fast Lichtgeschwindigkeit tongue.gif

Das ist jetzt schon ein wenig zu sehr ins lächerliche gezogen - gemessen an den Fristen, die es braucht ein funktionierendes Fahrzeug zu planen, zu bauen und vor allem auch zugelassen zu bekommen (das EBA lässt grüßen) ist 2017 tatsächlich schon "nächste Woche".

Mir persönlich ist es aber lieber, DB FV hat überhaupt ein Konzept für die nächsten 10-15 Jahre und setzt dieses Schritt für Schritt um, als wenn nur "auf Sicht" von Fahrplanwechsel zu Fahrplanwechsel der Mangel verwaltet wird, über Fernbusse gejammert und hier und da mal was verändert.

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rautatie
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 08:36


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QUOTE (146225 @ 17 Mar 2015, 20:35)
Einsteigen, reservierten Platz suchen, der "Abgangsbahnhof +15" ist, hinsetzen, fertig.

Da hatte ich schon gelegentlichen Stress erlebt: voller Zug, alle Plätze reserviert, ich setzte mich in München auf einen reservierten Platz, und tatsächlich, nach 15 Minuten verschwand die Reservierungsanzeige. Ich fühlte mich sicher. Da stieg in Ingolstadt einer ein, der meinen Platz haben wollte. Er sagte, er hätte zwar ab München reserviert, wäre aber nun doch in Ingolstadt eingestiegen, und ich sollte bitte den Platz freimachen. Er wollte nicht einsehen, dass die Reservierung jetzt verfallen ist.

Zum Glück war gerade ein anderer Platz freigeworden und ich habe mich dann umgesetzt, denn auf Stress und Streit hatte ich in dem Moment keine Lust.

Bearbeitet von rautatie am 18 Mar 2015, 08:37

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Wo ist das Problem?
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 13:39


Lebende Forenlegende


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Die Präsentation des neuen Konzepts ist hier verlinkt.

Das sieht aber, angepasst auf die Schnellfahrstrecken, verdammt nach IC'93 und IR aus. laugh.gif Nur dass es jetzt ICE und IC heisst.

Beachte: Sogar ein "IC25" (aka IR25 München-Rbg-Hof-Dresden ist eingezeichnet.) und eine Linie übers Saaletal ist auch enthalten.

Bearbeitet von spock5407 am 18 Mar 2015, 13:40

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Jogi
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 13:59


Kaiser


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Die DB hat heute eine PM zu ihrer Angebotsoffensive veröffentlicht: "Mehr Bahn für Metropolen und Regionen: Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs". Weil Grundsatzdiskussion erlaube ich mir, die ganze Presseinfo mit eigenen Hervorhebungen & Formatierungen hier reinzukopieren:

QUOTE
Die Deutsche Bahn startet die größte Kundenoffensive in ihrer Geschichte und verbindet Metropolen und Regionen künftig öfter, schneller, direkter und komfortabler miteinander.

(Berlin, 18. März 2015) Mit einer nie da gewesenen Ausweitung ihres Fernverkehrsangebots um 25 Prozent und dem konsequenten Ausbau der Stärken des Systems Bahn will die DB noch stärker als bisher gegen die Konkurrenz von Auto, Bus und Flugzeug punkten.

Die wichtigsten Veränderungen:

Häufiger, schneller, direkter, komfortabler und präsenter in der Fläche: DB baut bis 2030 Fernverkehrsangebot um 25 Prozent aus • Fünf Millionen Einwohner neu am Fernverkehrsnetz • 50 Millionen zusätzliche Reisende pro Jahr sollen gewonnen werden • Investitio-nen von 12 Milliarden Euro • Einsparung von 1,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr • Entspricht jährlichem Ausstoß von 600.000 Autos

Neues ICE-Netz: Bis 2030 über 150 Fahrten pro Tag mehr als heute • Bis zu zwei ICE-Verbindungen pro Stunde zwischen Metropolen • Ab 2016 erhebliche Reisezeitverkürzungen durch Inbetriebnahme neuer Strecken • Flottenausbau auf 360 ICE-Züge • Einführung kostenloses WLAN und Bord-Infotainment in der 1. und 2. Klasse

Neues IC-Netz: Bis 2030 Anbindung von nahezu allen deutschen Großstädten im Zwei-Stunden-Takt • 190 neue Direktverbindungen aus der Fläche in die 50 größten Städte • Einsatz von 120 neuen Doppelstock-Zügen mit moderner Bordtechnik für Telefon- und Internetnutzung • Günstigere Sparpreise ab 19 Euro

Faire Preise: BahnCards 25, 50 und 100 bleiben unverändert • Künftig auch mit drei Monaten Laufzeit • Ab 2016 Sparpreise für ICE und IC bis kurz vor Abfahrt buchbar • Kostenlose Sitzplatz-reservierung künftig in allen Fernverkehrstickets enthalten


Bis 2030 sollen 50 Millionen Fahrgästen mehr pro Jahr mit ICE oder IC unterwegs sein als heute. Durch den Umstieg auf das umweltfreundlichste Verkehrsmittel können dann 1,7 Millionen Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen CO2 –Ausstoß von 600.000 Autos. Dazu will die DB insgesamt 12 Milliarden Euro investieren, vor allem in neue Zugflotten. Im Rahmen der Angebotsoffensive schafft die Bahn 1.500 neue Arbeitsplätze.

„Mit dem größten und modernsten Fernverkehrsnetz seit der Bahnreform wollen wir unseren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten“, sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Dazu bieten wir mehr grüne Mobilität als je zuvor: Mit zwei ICE-Zügen pro Stunde auf den Hauptachsen schaffen wir quasi eine superschnelle und hoch komfortable S-Bahn zwischen den deutschen Metropolen. Ein Quantensprung ist auch das neue IC-Netz für die Kunden in der Region: Mit wenigen Ausnahmen sind künftig alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern zweistündlich ans Fernverkehrsnetz angeschlossen. Fünf Millionen Menschen mehr als bislang können dann einen Intercity direkt vor der Haustür besteigen.“

Das neue ICE-Netz

Neue Fahrzeuge und neue Schienentrassen ermöglichen auf den nachfragestarken Korridoren zwischen den Metropolen Deutschlands sowohl Taktverdichtungen als auch Reisezeitverkürzungen. Im Jahr 2016 sollen alle 17 neuen ICE 3-Züge einsatzfähig sein und [ab] Ende 2017 der schrittweise Regelbetrieb der 130 bestellten ICx-Züge beginnen. Zusammen mit den ICE-Bestandsflotten werden bis 2030 dann insgesamt 360 [ICE-]Fahrzeuge [1] das Rückgrat des neuen ICE-Netzes bilden. Der künftige Fahrplan weist vor allem auf den wichtigen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen deutlich mehr Frequenzen auf. Dort können die Kunden mit zwei Zügen pro Stunde rechnen. Homburg: „Damit ist Deutschland im Takt und unsere Fahrgäste profitieren von wesentlich verbesserten Anschlussmöglichkeiten.“

150 Fahrten, die heute mit IC-Zügen stattfinden, werden in das neue ICE-Netz integriert. Mit dieser Aufwertung kommen Reisende in den Genuss der künftigen ICE-Komfortstandards. Dazu gehören neben der kostenlosen Nutzung eines Infotainment-Portals an Bord (ab September 2015) auch gebührenfreie WLAN-Hotspots in der ersten und – ab 2016 – auch in der zweiten Klasse. Der Einbau einer neuen Generation von Signalverstärkern (Repeater) wird zudem die Nutzung von Telefon und Internet über Mobilfunk verbessern. Wichtiger Bestandteil des ICE-Angebots ist und bleibt das Bordrestaurant. Mit dem Einsatz der ICx-Züge wird im neuen ICE-Netz auch erstmals – wie von vielen Kunden gewünscht – die Fahrradmitnahme möglich.

Zum verbesserten Reiseerlebnis an Bord kommen auf vielen Verbindungen deutliche Reisezeitverkürzungen hinzu. Ende 2015 werden weitere Abschnitte der Neubaustrecke VDE 8 (Verkehrsprojekt Deutsche Einheit) zwischen Nürnberg und Berlin in Betrieb genommen. So verkürzt sich beispielsweise die Fahrzeit zwischen Frankfurt/Main und Dresden um rund eine Stunde. Eine neue Streckenführung macht auch Paris von München oder Stuttgart um 30 Minuten schneller erreichbar. Ab 2018 werden dann sogar Reisezeiten zwischen Berlin und München unter vier Stunden (statt über sechs Stunden heute) realisiert.


Das neue IC-Netz

Mit insgesamt 120 neuen Doppelstock-IC-Zügen [2], die bis 2030 die bisherigen IC-Reisezugwagen komplett ablösen, bringt die DB den Fernverkehr auch in die Regionen. Nahezu alle deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern werden dann alle zwei Stunden am Fernverkehrsnetz angeschlossen sein. Neu oder wieder angefahrene IC-Halte sind beispielsweise Chemnitz, Cottbus, Fürth, Heilbronn, Potsdam oder Siegen. Weitere 30 Großstädte, darunter Dresden, Magdeburg, Oldenburg (Oldb.), Rostock oder Schwerin, erhalten deutlich verbesserte Fernverkehrsanschlüsse.

Dazu kommen nochmals 15 neue IC-Halte in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern, wie Brandenburg, Plauen, Tübingen, Wetzlar oder Zwickau. Insgesamt profitieren rund fünf Millionen Menschen von den neuen Fernverkehrsverbindungen vor der Haustür. „Die 190 neuen Direktverbindungen aus der Fläche in die 50 größten deutschen Städte tragen dem Bedürfnis unserer Kunden Rechnung, auch weiter entfernte Ziele möglichst ohne Umstieg erreichen zu können“, sagt Homburg. Durch die umsteigefreien neuen Verbindungen, wie beispielsweise Hannover-Potsdam, Dresden-Rostock oder Chemnitz-Düsseldorf[3], hofft die Bahn auf eine Verdopplung der Reisendenzahlen auf diesen Relationen.

Dazu sollen auch die günstigeren Einstiegspreise für die Doppelstock-IC-Fahrten beitragen: Bereits ab 19 Euro werden Sparpreise auf diesen Strecken angeboten. Daneben strebt die DB im neuen IC-Netz auch weitere Tarifintegrationen mit dem Nahverkehr an. Wie heute schon auf Teilstrecken in Niedersachsen und Bremen möglich, könnten Reisende dann auch in weiteren Regionen den IC mit Nahverkehrstickets nutzen. In den neuen Doppelstock-Zügen wird es auch ohne Restaurantwagen ein einfaches Speise- und Getränkeangebot geben. Zudem wird auch hier modernste Bordtechnik für die Nutzung von Telefon und Internet über Mobilfunk verfügbar sein. Die Fahrradmitnahme ist künftig in allen Zügen des IC-Netzes möglich.

Faire Preise

Während alle bestehenden BahnCards (25, 50, 100) auch in den ermäßigten Versionen für Partner, Studenten und Senioren (etc.) erhalten bleiben, führt die DB noch im Jahr 2015 für die gesamte BahnCard-Familie ergänzende Varianten mit nur noch drei Monaten Laufzeit ein. Ab Ende 2016 können preissensible Kunden auch bis kurz vor Abfahrt des ICE- oder IC-Zuges noch vorhandene Sparpreise lösen. Die bisherige Vorkaufsfrist bis zum Tag vor der Reise entfällt.

Außerdem plant die Bahn die neue inkludierte Sitzplatzreservierung für die erste Klasse auch für alle Fernverkehrstickets in der zweiten Klasse auszuweiten. Ulrich Homburg: „Die Preise für das deutlich attraktivere Fernverkehrsangebot sollen einfach, transparent und fair sein. So wollen wir unsere Stammkunden noch fester an uns binden, Anreize für eine stärkere Bahnnutzung geben und vor allem neue Kunden für die Bahn begeistern. Dazu gehört auch, dass wir gleichzeitig intensiv weiter an der Steigerung unserer Basisqualität arbeiten.“

Hinweis für Redaktionen:

Ab 13 Uhr ist auf www.deutschebahn.com/der_neue_fernverkehr eine Infografik, ein Animationsfilm sowie jeweils ein aktueller O-Ton von Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, für Radio und TV verfügbar. 

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher


Eigene Anmerkung:
[1] Damit ist es eigentlich offiziell: Die ICx werden vollständig als ICE vermarktet.
[2] Bisher wurden 27 Dosto-IC-Verbände in einer ersten und 17 in einer zweiten Charge bestellt, also zusammen 44 Kompositionen.
[2] Die IC-Linie Düsseldorf-Jena resp. Gera, die mit der VDE 8 Volleröffnung in Thüringen im Integrationsmodell befahren werden soll, dürfte demnach bis Chemnitz verlängert werden.


Wie spock5407 sagt, irgendwie sieht das auf den ersten Blick aus wie ein IR-Revival und eine Rückbesinnung auf die alten IC-Qualitäten ("jede Stunde, jede Klasse") aus, wobei der anvisierte Halbstundentakt im ICE-Kernnetz da noch eine Schippe oben drauf setzt.

Auf der in der PM verlinkten Seite gibt es dann noch eine Übersichtskarte für den anvisierten Endzustand 2030 und eine umfangreiche Präsentation.

Nebst der Sachsen-Franken-Magistrale Richtung München finde ich noch interessant:
zweistündlicher ICE-Takt von Hamburg nach Kiel und Flensburg (kein IC!),
zweistündlicher IC zwischen Berlin und Rostock, Berlin und Cottbus und Schwerin und Magdeburg über Wittenberge,
zweistündlicher IC zwischen Stuttgart, Heilbronn und Würzburg, Trier, Koblenz und Köln, Duisburg und Aachen "außen rum" über Krefeld und zwischen Hamm und Frankfurt über Siegen,
sowie touristische Anbindungen nach Sylt, Rügen (Binz), Oberstdorf (sowohl über Ulm als auch Augsburg) und Berchtesgaden bleiben erhalten.

Bearbeitet von Jogi am 18 Mar 2015, 14:01
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:02


Lebende Forenlegende


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QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 13:39)
Die Präsentation des neuen Konzepts ist hier verlinkt.

Danke. Sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, da habe ich viel schlimmeres befürchtet. BC bleiben erhalten, Sparpreise bis kurz vor der Abfahrt, gratis WLAN, verstärkter Ausbau FV in die Fläche. Hoffen wir, dass es gelingt, alle benötigten Strecken zu elektrifizieren. Für mich sieht das sehr danach aus, dass man sich nach und nachendgültig von der Neigetechnik verabschieden will (Regensburg-Hof, Chemnitz-Kassel).

Das Reservierungskonzept wird noch interessant. Bitte, bitte, bitte keine Reservierungspflicht durch die Hintertür...

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Umstellung der Linie 22 (als Linie 29) auf Takt 10 aber mit größeren Fahrzeugen (moderate nachfragegerechte Kapazitätsreduzierung) - Aus dem MVG-Leistungsprogramm 2019

Lichtzeichenanlage (LZA): Beleuchtungsanlage, die der Verkehrsregelung dient (ugs. Verkehrsampel) - Aus dem MVG-Leistungsprogramm 2020
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:10


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Der Halbstundentakt wird sicher durch Linienüberlagerungen erzeugt. So würde _ich_ das jedenfalls (wieder) machen:
Feste und einfach merkbare Stundentakt-Relationen, die sich auf den Hauptlinien dann zu Halbstundentakten überlagern. Keine dauernd alternierenden 2h-Takt-Liniengruppen; das ist viel zu unübersichtlich.

Ich hoffe auch, die ICE bekommen straffe (aber fahrbare) Fahrpläne , um sich ggü. dem ICneu-Netz abgrenzen zu können.

Das dürfte auf einigen Strecken dann aber merkbare Trassenverbräuche geben, wenn ICE und IC in dichten Takten fahren sollen. Ok, einige schnelle IRE/RE dürften in ICneu aufgehen, aber es wird sicher mehr Engpässe geben.
Bzgl. Neitech: München-Hof-Dresden wäre z.B. prädestiniert für Neitech-IC mit signifikanten Fahrzeitvorteilen, aber Neitech im Flächennetz wird man sich aus Kostengründen schon nicht mehr antun wollen.

Allerdings: das muss schneller gehen als 2030. Sonst verliert man noch evtl. viele Fahrgäste bis dahin. "12/2030" als Anschlagtermin fürs Saaletal z.B. ist einfach ein Witz.

Bearbeitet von spock5407 am 18 Mar 2015, 14:12

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Jogi
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:11


Kaiser


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QUOTE (Entenfang @ 18 Mar 2015, 14:02)
Das Reservierungskonzept wird noch interessant. Bitte, bitte, bitte keine Reservierungspflicht durch die Hintertür...

Das "TGV-Modell" haben die DB-Oberen in der Vergangenheit eigentlich immer deutlich dementiert. Mit dem "S-Bahn-Takt" im Kernnetz würde man sich damit ohnehin eher selber ins Knie schießen... IMO kann man da ganz beruhigt sein.

Mit der inkludierten Reservierung, die dem jetzigen Modell der 1. Klasse entspricht, finde ich das eigentlich ganz gut gelöst: Zunächst mal "muss" nicht reserviert werden, es ist nur ein Angebot. Wer flexibel fahren will, kommt also auf jeden Fall mit.
Wer sich seine Platzwahl offen halten möchte, kann entweder auch darauf verzichten oder ebenso eine "Luftbuchung" vornehmen. Mit der Möglichkeit der einmaligen Umbuchung hat man auch eine gewisse Sicherheit, das Komfortplus für einen anderen Zug zu nutzen.

Was ich in dem Fall für wichtig halte: Die 15-Minuten-Regel muss deutlich kommuniziert werden, sonst gibt's nur Stress für jeden Kunden und das Zub - wie im geschilderten "Ingolstadt-Fall".
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:14


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So eine Umbuchung muss schnell und einfach am Smartphone möglich sein. Mit wenigen Klicks. Dann werden die Leut es auch sinnvoll nutzen.

Unterm Strich muss ich sagen: Respekt. Erkannt, dass Ende 80er Anfang 90er zu Bundesbahnzeiten doch nicht alles falsch war bzgl. IC und IR.
Aber es wird viel drauf ankommen, nicht 15 Jahre dafür zu brauchen (mir ist bewusst, dass im Eisenbahnwesen es etwas aufwendiger und reglementiert ist).


Bearbeitet von spock5407 am 18 Mar 2015, 14:19

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rautatie
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:38


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Heißt das mit den Dreimonats-BC-Angeboten übrigens auch, dass es zukünftig auch die BC100 für drei Monate geben würde? Das wäre natürlich prima... Was die wohl kosten wird?

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Wo ist das Problem?
    
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Jogi
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:41


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QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:10)
Der Halbstundentakt wird sicher durch Linienüberlagerungen erzeugt. So würde _ich_ das jedenfalls (wieder) machen:

Das dürfte von Linie zu Linie unterschiedlich sein: Beispielsweise zwischen Berlin und Köln lässt sich eine Linienüberlagerung eher schwer aufbauen; die "Mannheimer Korrespondenz" zwischen Berlin und NRW nördlich sowie München und Basel und südlich lässt sich dagegen gut mit solchen Überlagerungen herstellen (der Stundentakt zwischen Köln und Stuttgart geistert schon lange herum).

QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:10)
Feste und einfach merkbare Stundentakt-Relationen, die sich auf den Hauptlinien dann zu Halbstundentakten überlagern. Keine dauernd alternierenden 2h-Takt-Liniengruppen; das ist viel zu unübersichtlich.

Ist das im Smartphone- und W-LAN-Zeitalter wirklich so problematisch? Regelmäßige Abfahrten braucht's, aber ob der Zug um .53 oder mal um .55 oder .51 abfährt ist dann eigentlich relativ egal...

QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:10)
Ich hoffe auch, die ICE bekommen straffe (aber fahrbare) Fahrpläne , um sich ggü. dem ICneu-Netz abgrenzen zu können.

Wo's die Strecke zulässt, dürfte das so kommen. Zwischen Dortmund und Köln über die Wupper etwa ist der Unterschied weniger spürbar, dafür ist die Abgrenzung im Service und Komfort recht deutlich.
Aber auch die befahrenen Strecken grenzen die Produkte gegenseitig ab. In der Präsi sind auf den Seiten 15--17 auch anvisierte IC-NEU-Strecke genannt:
  • ab 12/2015 (wie bekannt) Dresden/Leipzig-Norddeich
  • ab 12/17 (wie bekannt) Stuttgart-Zürich, Karlsruhe-Nürnberg
  • ab 12/18 Nürnberg-SHA=Hessental (!)-Stuttgart(-Zürich)
  • ab 12/19 Rostock-Berlin-BER Flughafen (*haha*)-Dresden und Münster-Siegen-Frankfurt
  • ab 12/22 Cottbus-Magdeburg(-Norddeich) & (Leipzig-)Magdeburg-Schwerin (wohl eine Korrespondenzsituation wie heute schon zwischen den IC "Warnow" und "Ostfriesland"); außerdem (Berlin-)Dresden-Hof-München (vorbehaltlich Elektrifizierung)
  • bis 12/26 (Hamburg-)Stralsund-Berlin
  • bis 12/28 Bamberg-Würzburg-Stuttgart-Tübingen (das sriecht, nein stinkt nach Integrationsmodell)
  • bis 12/29 Lindau-Stuttgart-Saarbrücken (vorbehaltlich Elektrifizierung)
  • bis 12/30 (Karlsruhe-)Nürnberg-Jena-Leipzig
  • bis 12/30 Trier-Köln(-Norddeich)
  • bis 12/32 Düsseldorf-Chemnitz

Das kann man durchaus B-Netz bezeichnen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder überlebten FV-Produkten sind zufällig und unbeabsichtigt. No animals were harmed biggrin.gif

QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:10)
Ok, einige schnelle IRE/RE dürften in ICneu aufgehen, aber es wird sicher mehr Engpässe geben.

Einige? wink.gif

QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:10)
Allerdings: das muss schneller gehen als 2030. Sonst verliert man noch evtl. viele Fahrgäste bis dahin. "12/2030" als Anschlagtermin fürs Saaletal z.B. ist einfach ein Witz.

Das ist ja die "bis spätestens" Kategorie, insoweit könnte da auch früher etwas rollen - abhängig von der Ausschreibung des E-Netzes Franken (zum Dez 2023) und der Entwicklung auf der VDE8.

Bearbeitet von Jogi am 18 Mar 2015, 14:42
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:54


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Nachdem einige IRE/RE ja als Ersatz für IR fahren, hab ich damit kein grundsätzliches Problem, wenn es brauchbare Tarifregelungen z.B. mit Verbünden gibt.

Und solange die IR ...ähm.... räusper.... ICneu nicht in jedem Bamperlnest halten. Also einen IC-Systemhalt "Ergoldsbach" oder "Eggmühl" z.B. könnte ich mir nur schwer vorstellen.

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Jogi
  Geschrieben am: 18 Mar 2015, 14:58


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QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:14)
So eine Umbuchung muss schnell und einfach am Smartphone möglich sein. Mit wenigen Klicks. Dann werden die Leut es auch sinnvoll nutzen.

Like! wink.gif

QUOTE (spock5407 @ 18 Mar 2015, 14:14)
Unterm Strich muss ich sagen: Respekt. Erkannt, dass Ende 80er Anfang 90er zu Bundesbahnzeiten doch nicht alles falsch war bzgl. IC und IR.

Allein die Linien sprechen schon dafür. Wobei ich die Aufteilung in A- und B-Netz hier wesentlich stringenter und irgendwie schlüssiger finde: Kernnetz in ICE- und "S-Bahn-Takt"-Qualität, wo die Massen fahren; B-Netz als Zubringer zum A, aber ohne allzu viel Parallel-Verkehr und wenn parallel, nur Ergänzungscharakter (wie etwa zwischen Koblenz und Köln oder Karlsruhe und Frankfurt). Grad zwischen Hannover und Berlin zeigt sich das ganz schön: Der ICE über die SFS und die IC auf der Altbaustrecke mit dern Anbindung von Magdeburg und Potsdam: klare Abgrenzung und gegenseitige Ergänzung. Das hat mir beim IR immer etwas gefehlt, der war irgendwie alles, nur mit ohne Klima und häufigeren Halten.

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QUOTE (rautatie @ 18 Mar 2015, 14:38)
Heißt das mit den Dreimonats-BC-Angeboten übrigens auch, dass es zukünftig auch die BC100 für drei Monate geben würde? Das wäre natürlich prima...

So versteh ich das auch - und soll sogar noch in diesem Jahr kommen!

QUOTE (rautatie @ 18 Mar 2015, 14:38)
Heißt das mit den Dreimonats-BC-Angeboten übrigens auch, dass es zukünftig auch die BC100 für drei Monate geben würde? Das wäre natürlich prima...

Mit der Probe-BC als Bezugsrahmen: etwas über einem Drittel des Jahrespreises. Würde bei einer BC100 der 2. Klasse (4090 EUR) etwas zwischen 1350 und 1650 EUR ergeben. Wie gesagt: grobe Schätzung.
    
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