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Elektrifizierung von Bahnstrecken [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 20 Mar 2019, 06:15


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 1 Apr 07
Beiträge: 14457

Alter: 41
Wohnort: TH


Die Aufregung hier ist unnötig. Nur weil aus München nun auch ein Zettel in Berlin eingetroffen ist (aus Stuttgart längst...), heißt das noch lange nicht, dass der Bund seine wolkigen Absichtserklärungen in absehbarer Zeit auch mit real verfügbarem Geld unterfüttert. Momentan ist das ja alles Status "sollten wir rein zufällig das Geld nicht noch irgendwo anders brauchen, könnte man auch so überflüssige Sachen wie Eisenbahn damit fördern."

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218 466-1
  Geschrieben am: 20 Mar 2019, 07:20


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 2 Aug 10
Beiträge: 6151

Alter: 39
Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 19 Mar 2019, 15:57)
Das kostet Geld, aber das muss drin sein für eine radikale Verkehrswende und das sind dann Peanuts, lächerliche Peanuts.
Aber wer will denn eine radikale Verkehrswende? Tatsache ist doch, dass das fast niemand, ausser ein paar Fuzzy Freaks in Eisenbahnforen wirklich will.
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 19 Mar 2019, 15:57)
Dafür kann man sparen, z. B. die sinnlose B15neu südlich Landshut, die unser Klima zerstört und gefährdet, weil sie den MIV fördert und attraktiviert. Weg mit solchen Maßnahmen! Da kann man auch moderat ausbauen und Transit hat da nichts verloren, sondern muss verlagert werden, was nur mit Elektrifizierung und einem massiven Kapazitätsausbau geht.
Nö, die CSU hat da bestimmt eine viel "bessere" Idee, z.B. um Elektroautos zu fördern. Da kommt wieder eine Abrwakprämie, wenn man eine E-Kiste kauft und die wird aus teureren Fahrpreisen für Fahrkarten des ÖV finanziert. Dazu lässt man Geld in die Weiterentwickling von (angeblich, aber das braucht ja niemend zu wissen) umweltfreudlicheren Verbrennungsmotoren fliessen. So fällt das Klimaargument weg, und die Automobil-Lobby verdient viel Geld damit. wink.gif
Wenn ich jetzt so gegen dich bei der nächsten Wahl argumentieren würde, wäre das ein Kantersieg mit vmtl. 96%. Traurig aber wahr.
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 19 Mar 2019, 15:57)
Man muss die Planungskapazitäten aufstocken und das durchziehen. Auch muss man endlich diese deutsche Verhinderungsmöglichkeiten bei Verkehrsprojekten auf ein sinnvolles Maß reduzieren, orientiert an unseren europäischen Nachbarn. Projekte sollten so schnell wie bei unseren Nachbarländern durchgezogen werden können
Die werden doch problemlos, ohne nennenswerte Widerstände durchgezogen - solange sie den MIV attrakiver machen. ph34r.gif Bei Eisenbahnen, ist das eben was anderes. Da wird nur unnötig Steuergeld für ein paar loser, die immernoch Bahn fahren müssen, verschwendet und das verzögert im schlimmsten Fall noch die B15neu. Das geht garnicht!
Das ist einfach ein gesellschaftliches Problem. Versuche einmal in Texas die Leute davon zu überzeugen, dass Pfefferspray eine bessere Möglichkeit zur Selbstverteidigung als Schusswaffen sei. Der "Erfolg" wäre genauso wie in Deutschland, die Leute vom Autofahren abbringen zu wollen. Ein aussichtsloser Kampf gegen Windmühlen.
Deutschland hat eben nicht die hellste Bevölkerung, abgesehen von ein paar Fuzzy Freaks.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 21 Mar 2019, 02:35


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 May 14
Beiträge: 1331




QUOTE (218 466-1 @ 20 Mar 2019, 07:20)
Aber wer will denn eine radikale Verkehrswende? Tatsache ist doch, dass das fast niemand, ausser ein paar Fuzzy Freaks in Eisenbahnforen wirklich will.

Naja, Fuzzys sind Fotografen und die wollen sicher keine moderne Bahn die für Fahrgäste attraktiv ist. Die wollen möglichst überall Formsignale, Dampfloks, altes Wagenmaterial usw. und natürlich einen Zug mit dem Auto verfolgen und nicht selbst damit fahren.
Ich will nicht verallgemeinern, aber viele aus diesem Metier fahren doch selbst kaum Bahn.
Und wenn du dir mal die Diskussionen in Eisenbahnforen anschaust, so haben doch die wenigsten Interesse an einem Ausbau, die kommen doch oft selbst devot mit Kostenargumenten, die es auf der Straße gar nicht gibt.

Du meinst höchstens Freunde des Systems Schiene und die gibt es quer durch alle Bereiche, auch in der Politik, nur haben andere eine bessere Lobby und den größeren Geldkoffer.

146 227 hat natürlich recht, weder die bayerische noch die baden-württembergische Liste werden in den nächsten 10 Jahren oder auch 20 Jahren abgearbeitet.
Es bräuchte jährlich Milliarden zusätzlich für die Schiene, auch vom Straßenbaubudget verlagert, aber das wird es nicht geben.

Scholz spart ja schon wieder, weil es Deutschland nicht lernt, mit ihrer komischen schwarzen Null-Politik. Dämlich, denn da ist man am Ende der dumme. Irgendwann crasht das alles, es gibt eine Entwertung des Geldes und die Schulden wären weg. Wer da spart und vor allem nicht in Infrastruktur, Infrastruktur, Infrastruktur investiert, der hat sich kaputtgespart und alle anderen deren Schulden auf einmal automatisch weg sind, lachen sich schief.
    
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