Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

Seiten: (34) « Erste ... 31 32 [33] 34  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |
[M] Seilbahnen für München?, Sammelthema - alle Strecken [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
NatchO
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 09:12


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jan 18
Beiträge: 290




eine Überprüfung bedeutet ja keinen Planungsbeschluss.

Die letzte Strecke ist mE sogar sinnvoll, da man hier die schnellste Punkt-zu-punkt-Verbindung schaffen kann.
Die anderen beiden sind einfach nur sinnlos
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 09:15


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 13196

Alter: 38
Wohnort: München


QUOTE (NatchO @ 3 Mar 2020, 09:12)
eine Überprüfung bedeutet ja keinen Planungsbeschluss.

Die letzte Strecke ist mE sogar sinnvoll, da man hier die schnellste Punkt-zu-punkt-Verbindung schaffen kann.
Die anderen beiden sind einfach nur sinnlos

Die Strecken sind immer noch sinnvoller als die U26 die die ÖDP unterstützt.

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
    Link zum BeitragTop
Caesarion
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 10:17


Haudegen


Status: Mitglied
Mitglied seit: 9 Dec 11
Beiträge: 686

Wohnort: München


QUOTE (Jean @ 3 Mar 2020, 10:15)

Die Strecken sind immer noch sinnvoller als die U26 die die ÖDP unterstützt.

Die U26 ist das absolute Lieblingskind des Bezirksausschusses Milbertshofen-Am Hart, und das völlig losgelöst von Parteien. Es darf aus der Sicht des BA11 kein Verkehrsprojekt im Münchner Norden geben, das der U26 irgendwie gefährlich werden könnte.

Leider blockiert diese Haltung die Entwicklung im Norden immens, denn die U26 ergibt absolut nicht den geringsten Sinn.
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 10:37


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 13196

Alter: 38
Wohnort: München


QUOTE (Caesarion @ 3 Mar 2020, 10:17)
QUOTE (Jean @ 3 Mar 2020, 10:15)

Die Strecken sind immer noch sinnvoller als die U26 die die ÖDP unterstützt.

Die U26 ist das absolute Lieblingskind des Bezirksausschusses Milbertshofen-Am Hart, und das völlig losgelöst von Parteien. Es darf aus der Sicht des BA11 kein Verkehrsprojekt im Münchner Norden geben, das der U26 irgendwie gefährlich werden könnte.

Leider blockiert diese Haltung die Entwicklung im Norden immens, denn die U26 ergibt absolut nicht den geringsten Sinn.

Die U26 ergibt in der Form auch überhaupt keinen Sinn, aber verschieben wir lieber die Diskussion im endsprechenden Teil.

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
    Link zum BeitragTop
gmg
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 16:48


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Oct 04
Beiträge: 4578

Wohnort: M-Hasenbergl


QUOTE (AK1 @ 1 Mar 2020, 11:04)
Standseilbahn? Da muss ich was verpasst haben. Und auf so einer langen Strecke - runter und wieder rauf - und längere ebene Strecken dabei. Das ist ja etwas völlig anderes als bei Standseilbahnen üblich.

Geht mir genau so.

--------------------
Aquí se habla s-bahñol.
    
     Link zum BeitragTop
BR426
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 18:08


Jungspund


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Feb 20
Beiträge: 23

Alter: 44
Wohnort: Da wo mein Haus wohnt


Lieber das Transportsystem von Bögl als eine Seilbahn.


--------------------
Vorsicht am Zug , der Bahnsteig fährt ab.
    
     Link zum BeitragTop
andreas
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 19:56


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 25 Feb 04
Beiträge: 6137

Wohnort: 85777


auf jeden Fall sollte man sich nicht Systeme an die Backe heften, deren Kapazität so beschränkt ist und die so dermaßen langsam sind. Laut Wikipedia dürfen Seilbahnen maximal 45 kmh fahren, fahr damit nach Garching....

sowas wäre vielleicht was: https://de.wikipedia.org/wiki/MiniMetro , aber unterm Strich wäre die Trambahn auch da wohl die bessere alternative (von der Isarquerung vielleicht abgesehen)

--------------------
Es heißt nicht, nicht net.
    
     Link zum BeitragTop
AK1
  Geschrieben am: 3 Mar 2020, 20:46


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 7 Mar 16
Beiträge: 753

Wohnort: München


QUOTE (gmg @ 3 Mar 2020, 16:48)
Geht mir genau so.

Inzwischen habe ich das gefunden... Die komplette Strecke im Tunnel, so viel ist schon mal klar! Ne, ne, da dürfte die Verlängerung der U1 nach Solln (oder von mir aus auch Siemenswerke) doch sinnvoller sein. Wozu noch ein Verkehrsmittel?
https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stad...g-13566558.html
    
     Link zum BeitragTop
Iarn
  Geschrieben am: 3 Jun 2020, 21:05


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 19595




Süddeutsche zu den Ergebnissen einer Untersuchung einer möglichen Seilbahn von Dachau nach München

QUOTE
Für diese fast 13 Kilometer lange Trasse errechnet die PTV Group ein Fahrgastpotenzial von 24 000 Einwohnern. Allerdings sind auch die Kosten für ein solches Projekt nicht unerheblich: Die Gutachter schätzen, dass der Bau der Seilbahn in dieser Form - bedingt durch die bauliche Enge im städtischen Raum sowie eine entsprechend aufwendigere Ausbauform der Seilbahn - zwischen 325 und 390 Millionen Euro kosten würde. Das entspricht 25 bis 30 Millionen Euro pro Kilometer. Im Vergleich dazu kostet beispielsweise ein Kilometer U-Bahn-Strecke im Bau schätzungsweise 50 bis 60 Millionen Euro.


Die Hälfte der Kosten einer U-Bahn für einen Bruchteil des Nutzens ? Eine Tram kostet pro km vielleicht ein Drittel. Ich bin skeptischer denn je.

Bearbeitet von Iarn am 3 Jun 2020, 21:06
    
     Link zum BeitragTop
gmg
  Geschrieben am: 3 Jun 2020, 22:25


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Oct 04
Beiträge: 4578

Wohnort: M-Hasenbergl


Wieso Dachau? Das ist eine weite Strecke und sowohl durch die S-Bahn und Regio gut angebunden!

--------------------
Aquí se habla s-bahñol.
    
     Link zum BeitragTop
bestia_negra
  Geschrieben am: 4 Jun 2020, 06:20


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Feb 17
Beiträge: 1436




Ich bin was Seilbahnen in der Ebene angeht zwar auch skeptisch, aber die Kosten klingen für mich schon arg hoch.


Zum Vergleich:

Die neue Seilbahn auf die Zugspitze hat 50 Mio gekostet bei 4,5 km Länge. Da ist man dann gerade mal bei 11 Mio je km.

Gut, das ist eine Pendelbahn und deshalb vielleicht nicht vergleichbar mit einer Umlaufbahn, aber dafür steht die auch nicht auf der (flachen) grünen Wiese sondern im hochalpinen Gelände.

Irgendwie kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass der Kilometer Umlaufbahn in der Ebene (mehr als) doppelt so teuer sein soll wie ein Kilometer Pendelbahn (mit nicht gerade kleinen Gondeln) im Gebirge.


Quelle zu den Zahlen der Zugspitze: https://zugspitze.de/de/Zugspitze/Sommer/Se...lbahn-Zugspitze




Nachtrag:

Ich habe noch ein besseres Vergleichsobjekt gefunden:

Neue 8-er Umlaufbahn in Auffach (Tirol)

Fakten:
Baujahr 2017
Länge: Gut 4 km
Baukosten: 17,5 Mio ¤
Kapazität: 2650 Personen pro Stunde.

Da wären wir dann bei Baukosten von 4-5 Mio je Kilometer. Und das ist immer noch im Gebirge und nicht in der Ebene.

https://www.skijuwel.com/de/aktuelles/bauta...-schatzbergbahn



Für mich klingt das, als hätte man in der Untersuchung die Seilbahn künstlich teuer gerechnet.
    
     Link zum BeitragTop
Cloakmaster
  Geschrieben am: 4 Jun 2020, 06:29


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 25 Jan 04
Beiträge: 9548




Durch die größere Länge steigen die Kosten exponentiell. Schließlich braucht es ein, bzw. sogr mehrere durchlaufendes Seil von etwa doppelter Streckenlänge, welches aber trotzdem nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen soll, vom Gewicht der Gondeln und Passagiere mal ganz abgesehen.

Für mich ist nach wie vor der einzige halbwegs realistische Anwendungsfall in München die Route Thalkirchen-Tierpark-Tiroler Platz. Selbst die angedachten Verlängerungen bis Siemenswerke bzw St. Quirin-Platz sehe ich bereits extrem skeptisch.
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 4 Jun 2020, 06:41


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 13196

Alter: 38
Wohnort: München


QUOTE (Cloakmaster @ 4 Jun 2020, 07:29)
Durch die größere Länge steigen die Kosten exponentiell. Schließlich braucht es ein, bzw. sogr mehrere durchlaufendes Seil von etwa doppelter Streckenlänge, welches aber trotzdem nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen soll, vom Gewicht der Gondeln und Passagiere mal ganz abgesehen.

Für mich ist nach wie vor der einzige halbwegs realistische Anwendungsfall in München die Route Thalkirchen-Tierpark-Tiroler Platz. Selbst die angedachten Verlängerungen bis Siemenswerke bzw St. Quirin-Platz sehe ich bereits extrem skeptisch.

Also von wegen günstig zu haben. biggrin.gif
Was die Strecke angeht: da sind wir uns einig. Ist wirklich die einzige sinnvolle Strecke.

Bearbeitet von Jean am 4 Jun 2020, 06:42

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
    Link zum BeitragTop
mapic
  Geschrieben am: 4 Jun 2020, 07:14


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 3 Apr 04
Beiträge: 2278

Alter: 32
Wohnort: Holzkirchen


Was die Kosten in Die Höhe treibt sind vermutlich die Stationen. Die Strecken dazwischen sind da wahrscheinlich relativ unerheblich. Die Stationen haben recht komplexe Technik drin, weil dort jede Gondel vom Seil genommen und danach wieder ins laufende Seil eingekuppelt werden muss. Im Artikel steht, dass in der Untersuchung ganze acht Stationen geplant sind

QUOTE (Cloakmaster @ 4 Jun 2020, 07:29)
Durch die größere Länge steigen die Kosten exponentiell. Schließlich braucht es ein, bzw. sogr mehrere durchlaufendes Seil von etwa doppelter Streckenlänge, welches aber trotzdem nicht unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen soll, vom Gewicht der Gondeln und Passagiere mal ganz abgesehen.

Mit acht Stationen dürfte der Punkt wohl eher unerheblich sein. Wenn das Seil zu lang wird, hat man in jeder Station die Möglichkeit, es zu teilen. Das hätte dann auch noch den Vorteil, dass man bei irgendwelchen Störungen auch noch einzelne Sektionen weiter betreiben könnte. Was das Gewicht angeht, dürfte man bei einer Seilbahn, die praktisch ohne Steigung daher kommt, eigentlich überhaupt keine Probleme bekommen.

QUOTE (bestia_negra @ 4 Jun 2020, 07:20)
Irgendwie kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass der Kilometer Umlaufbahn in der Ebene (mehr als) doppelt so teuer sein soll wie ein Kilometer Pendelbahn (mit nicht gerade kleinen Gondeln) im Gebirge.

[...]

Neue 8-er Umlaufbahn in Auffach (Tirol)

Fakten:
Baujahr 2017
Länge: Gut 4 km
Baukosten: 17,5 Mio ¤
Kapazität: 2650 Personen pro Stunde.

... Anzahl der Stationen: 3

Wie schon gesagt, die Stationen dürften hauptsächlich ausschlaggebend sein, nicht die reine Streckenlänge.
Dazu kommt noch, dass man die Stützen im Gebirge viel freier platzieren kann, als in der Stadt. Und mehr Stützen pro Strecke wird es wahrscheinlich auch noch brauchen, weil man das Seil dazwischen nicht so lang durchhängen lassen kann. Man will ja auch nicht zu hoch bauen.

Bearbeitet von mapic am 4 Jun 2020, 07:55

--------------------
user posted image
    
     Link zum BeitragTop
Hot Doc
  Geschrieben am: 4 Jun 2020, 09:11


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 7384




Ich seh das wie mapic. Der Kostentreiber dürften die Stationen sein. Die sind per se das teuerste an so einer Bahn und der Grund dafür ist in München auch nicht umsonst.

Zudem ist man bei der Streckenführung durch die dirchte Bebauung sehr eingeschränkt in der Wahl der Standorte für die Pfosten (und der Stationen). (Wenn man das nicht wie in Lima machen will und die einfach irgendwo auf der Straße oder im Vorgarten plaziert.) Die Vorteile einer Seilbahn in unwegsamen Gelände verkehren sich hier ins Gegenteil.

Alles in allem fühle ich meine Einschätzung durch diesen Artikel bestätigt. Seilbahnen haben ihre Daseinsberechtigung. Durchaus auch in Städten. Aber eben nur bei sehr speziellen Anforderungen wie großen Hinternissen (Schluchten, Flüsse, Berge) oder Höhenunterschieden.
    
     Link zum BeitragTop
Thema wird von 1 Benutzer gelesen (1 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
508 Antworten seit 10 Dec 2014, 19:42 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (34) « Erste ... 31 32 [33] 34 
<< Back to Sonderbauformen von öffentlichen Verkehrsmitteln
Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |