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20 Jahre Bahnreform in Deutschland, ...und ihre Folgen [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 6 Jun 2019, 15:05


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Die Deutsche Bahn teilt mit:

Die Deutsche Bahn AG untersucht Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Beraterverträgen im Unternehmen. Darunter sind auch ehemalige Konzernvorstände. Es geht um den Zeitraum 2010 bis 2018. Die vorliegenden, noch nicht vollständigen Informationen resultieren aus internen Untersuchungen.

Nach ersten belastbaren Hinweisen haben Vorstand und Aufsichtsrat unmittelbar reagiert. Nachdem der Vorstand den Aufsichtsratsvorsitzenden und den AR-Personalausschuss unterrichtet hat, wurde unverzüglich eine unabhängige externe Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, die Untersuchungsergebnisse rechtlich zu bewerten. Der Berichtsentwurf der Kanzlei liegt seit wenigen Tagen vor und wird derzeit einer abschließenden Prüfung unterzogen sowie durch eine ergänzende Untersuchung von Compliance-Spezialisten flankiert. Der Aufsichtsrat der DB AG wird in der kommenden Woche zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um diesen Themenkomplex zu beraten. Aufsichtsratsvorsitzender Michael Odenwald: „Ich werde gemeinsam mit dem gesamten Aufsichtsrat dafür sorgen, dass der Sachverhalt ohne Ansehen der Personen vollständig aufgeklärt wird.“

Die DB betont, dass es für Schlussfolgerungen jeder Art zu diesem Zeitpunkt noch zu früh ist. Sobald eine abschließende Bewertung und Handlungsempfehlungen vorliegen, wird die DB AG hierzu informieren.


https://www.deutschebahn.com/de/presse/pres...lt-mit--4044764

Bearbeitet von Metropolenbahner am 6 Jun 2019, 15:05
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 16 Jun 2019, 00:06


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Den Stuttgarter Nachrichten liegt ein 180 Seiten PDF zur Zukunftsplanung vor, darin soll es um folgende Punkte gehen:

- Bis 2030 doppelte Menge an Fahrgästen
- Bahnhöfe sollen ebenfalls die doppelte Anzahl Reisender pro Tag abfertigen können, 40 Mio statt 20 Mio
- Bis 2030 600 ICE Züge (aktuell 289)
- Neubestellung von nochmal 120 ICEs (ich vermute mal ohne die schon bekannten ICE4- und ECx Bestellungen)
- 30 Min Takt zwischen 20 Städten bis 2025, bis 2030 zwischen 30.
- Mehr Sprinter um ggü Direktflügen attraktivere Fahrzeiten anbieten zu können
- mehr Radstellplätze
- Neue Lounges / Co-Arbeitsplätze
- mehr Fernverkehrshalte, fast alle Städte über 100.000 Ew sollen bedient werden.
- 100.000 Neueinstellungen

Link:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inha...f6f3b2415e.html

Bin ja mal gespannt, wie das an den Bahnhöfen klappen wird, viele sind ja jetzt schon am Maximum. Im Flächennetz ist die Frage, ob es mehr IC2 geben wird, oder ob die DB doch auf nen anderen Zugtyp umschwenkt.
Auch frag ich mich, ob man bei nem 30 Min Takt zw. den meisten Großstädten die ICE4 mit 13-Wagen überhaupt braucht? Pro Stunde wären das dann über 1800 Sitze ... Klar, man plant auch mit der doppelten Reisendenzahl, aber trotzdem müssten da doch 2x12-Teiler reichen.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 16 Jun 2019, 00:10
    
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Iarn
  Geschrieben am: 16 Jun 2019, 07:36


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Das Problem ist, vieles davon ist mit dem Deutschlandtakt verknüpft, welcher einige Maßnahmen beinhaltet, welche bis 2030 einfach nicht zu svhaffen sind.

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146225
  Geschrieben am: 16 Jun 2019, 09:42


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Ganz weit davor steht das Problem, dass zumindest nach heutigem Stand ein Teil der Planungen für ewig Planungen bleiben werden, weil der Bund alles tun wird - aber niemals so viel Geld in die Eisenbahn investieren.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 16 Jun 2019, 12:21


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Ich finde es zumindest mal gut, dass man einen Gesamtplan hat und nicht immer Stückchenweise lokal kleine Problemchen lösen will.

Dass das Ganze - im Hinblick auf den Höhenflug der Grünen - nicht ganz so ernst zu nehmen ist (zumindest solange ebendiese Partei nicht viel zu sagen hat), ist glaube ich allen klar.
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 17 Jun 2019, 11:16


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QUOTE (Hot Doc @ 16 Jun 2019, 12:21)
Dass das Ganze - im Hinblick auf den Höhenflug der Grünen - nicht ganz so ernst zu nehmen ist (zumindest solange ebendiese Partei nicht viel zu sagen hat), ist glaube ich allen klar.

Und ich glaube auch, dass Lutz von seinen Verstrickungen in der Berateraffäre ablenken will und deswegen immer neue Jubelmeldungen produziert...

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 17 Jun 2019, 11:49


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QUOTE (Iarn @ 16 Jun 2019, 08:36)
Das Problem ist, vieles davon ist mit dem Deutschlandtakt verknüpft, welcher einige Maßnahmen beinhaltet, welche bis 2030 einfach nicht zu svhaffen sind.

Ja, oder noch allgemeiner: Wo soll das Geld für alles herkommen?
Sowohl die Finanzierung der BVWP-Projekte ist höchstens vage und die ~200 ICEs mehr gingen auch gut ans Geld - wobei die DB da schon an der Schuldengrenze steht.

Also am Ende ist alles ganz "nett", aber zuerst einmal nur viel Papier ...

@Entenfang:
Ne, das glaub ich nicht mal, dafür ist die Vorlaufzeit zu lange. Lutz sitzt nur der Scheuer im Nacken, der andauernd auf allen Möglichen Gipfeln neue Konzepte verlangt.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 17 Jun 2019, 13:14


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@146225 und Metropolenbahner:

Tatsächlich sehe ich die fehlende Umsetzbarkeit der Maßnahmen als das größere Problem als das mangelnde Geld. Beim Geld kann sich noch was ändern (vielleicht zu 10%) aber sowohl der Tunnel unter Frankfurt als auch die NBS Nürnberg Würzburg wird garantiert nichts vor 2030 fertig.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 17 Jun 2019, 13:50


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Beides aber zunächst mal nicht unbeding nötig.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 17 Jun 2019, 13:56


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QUOTE (Metropolenbahner @ 17 Jun 2019, 12:49)
Sowohl die Finanzierung der BVWP-Projekte ist höchstens vage und die ~200 ICEs mehr gingen auch gut ans Geld - wobei die DB da schon an der Schuldengrenze steht.

Man muss die Züge ja nicht kaufen. Schon in den 90ern gehörten mehrere ICE-Züge buchmäßig der Deutschen Bank, die Deutsche Bahn hatte die eine Zeit lang nur gemietet. Damit waren die Züge lediglich eine regelmäßige Betriebsausgabe. Soweit ich weiß, gab es solche Finanzierungsmodelle zum Teil schon lange vor der Bahnreform, u.a. für sowas hat man in Europa die Eurofima gegründet. Ich hab nicht in die Bücher der DB geguckt, aber ich bin mir sicher, auch so manchnen Regio-ET hat die DB nicht bar bezahlt, sondern externe Finanziers beteiligt. Das dürfte in Ausschreibungszeiten nicht das verkehrteste sein. Irgendeinen oder mehrere Finanzkonzere, die 200 ICE-Züge finanzieren, dürfte man bei den derzeitigen Zinsen schon finden.

edit: Wenn nicht gar der Bund selbst oder die EU.

Bearbeitet von Rohrbacher am 17 Jun 2019, 13:58

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Ja mei...
    
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Balduin
  Geschrieben am: 18 Jun 2019, 08:28


Kaiser


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QUOTE (Hot Doc @ 17 Jun 2019, 14:50)
Beides aber zunächst mal nicht unbeding nötig.

*Facepalm*
Insbesondere in Bezug auf Nürnberg-Würzburg

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
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Iarn
  Geschrieben am: 18 Jun 2019, 08:35


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Beiträge: 17572




QUOTE (Balduin @ 18 Jun 2019, 08:28)
*Facepalm*
Insbesondere in Bezug auf Nürnberg-Würzburg

Dem kann ich mir nur anschließen. Aus meiner Sicht die Strecke, die neben Frankfurt - Mannheim (da wird schon geplant) und Hannover - Hamburg (die Y Trasse wurde ja leider verhindert) den größten Bedarf hat. Über die Anhebungen auf 300 km/h um Hannover herum kann man diskutieren aber nicht Nürnberg Würzburg. Das ist bitter notwendig.

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Hot Doc
  Geschrieben am: 18 Jun 2019, 08:43


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Beiträge: 6459




Gut ich schreibe es etwas deutlicher:
Aufgrund der heutigen Kantenzeit von 52 Minuten Nürnberg - Würzburg mit dem ICE ist für die Einführung eines Taktfahrplanes eine Ausbau der Strecke nicht unbedingt nötig.
Die Kapazitätsfrage steht hier auf einem anderen Blatt, dennoch könnte - bei 100%iger Priorisierung der Taktzüge - ein solcher zunächst eingeführt werden.
    
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1 Mitglieder: Balduin
327 Antworten seit 13 Jan 2014, 20:20 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
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