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Nächster Triebwagen der S-Bahn München [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 28 Dec 2019, 16:37


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QUOTE (Rohrbacher @ 28 Dec 2019, 15:54)
Das meinte ich mit "keine Ahnung." Niemand bestreitet, dass Dachau strukturpolitisch sehr viel relevanter ist als Petershausen. Nur verkehrlich liegt die Sache anders. Nach München hat Dachau einen dichten S-Bahnverkehr, nach Nürnberg sind die Verkehrsbeziehungen gering oder via München und Fernverkehr abwickelbar. Selbst zu IR-Zeiten hat der in Dachau nie gehalten, dafür ist Dachau einfach "nur ein Vorort von München", egal wie viele Volksfeste und Kaffee man da kriegt. Petershausen liegt sehr viel weiter weg, wurde zufällig mal S-Bahnendpunkt, entsprechend kommt hier auch der Anschlussverkehr u.a. aus Schrobenhausen (nach München) und auch Markt Indersdorf (nach Norden) an, wenn auch ohne Eisenbahn. Das gleiche in Geltendorf (Anschlussverkehr mit Eisenbahn) vs. (Nachbar-)Kreisstadt Fürstenfeldbruck. Da ist auch der strukturpolitisch relevanteste Ort an der S-Bahnstrecke ungleich dem verkehrlichen und so halten die überregionalen Züge nur in Geltendorf und fahren in einer Kreisstadt durch. Wie gesagt: ICH hätte das möglichst angeglichen, aber das wurde unter anderen Umständen in einer anderen Zeit entschieden und daher ist das heute so. Ich beschreibe nur wie es ist, es geht nicht drum, was ich gerne hätte. In der aktuellen Realität ist es, dass selbst wenn der RE (wie früher) in Dachau halten würde, damit wohl niemand wirklich Freude hätte.

Ich glaube im Gegensatz zu Dir habe ich weit öfter die tolle RBA Linien Petershausen - Schrobenhausen Hagenauer Forst in voller Länge erleben dürfen.
Und auch wenn ich sie antizyklisch gefahren bin, das Fahrgastaufkommen war nicht der Rede wert, auch nicht die paar Leute die morgens aus dem Bus raus gepurzelt sind.
Die Linie war mit ein Grund warum ich mir damals ein Auto angeschafft habe. Da existieren am Busbahnhof Dachau ganz andere Menschenmassen, dazu kommt noch die abzweigende S2A.
Also gerade beim Thema Verkehrsbeziehungen tanzt Dachau um Petershausen Kreise.

Dass es historisch nun mal so gewachsen ist, keine Frage, aber ich erlaube es mir nur auszusprechen, was ich besser machen würde. Und da würde ich REs nur in wichtigen Regionalzentren halten lassen und reine Schlafdörfer der RBs überlassen. Abgesehen davon ist Dachau der einzige Verzweigungsbahnhof im Personenverkehr auf der Strecke (nein ich zähle Deine zwei Sonderfahrten im Jahr nach Wolnzach nicht als Personenverkehr).

PS vermutlich reagierst Du so, weil Du Angst hast, wenn man Petershausen in Frage stellt, kann man weiter fragen, wieso Rohrbach RE würdig ist, welches ja quasi ein Petershausen ohne Busverbindung ist.

Bearbeitet von Iarn am 28 Dec 2019, 16:58
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 28 Dec 2019, 18:38


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QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 17:37)
Ich glaube im Gegensatz zu Dir habe ich weit öfter die tolle RBA Linien Petershausen - Schrobenhausen Hagenauer Forst in voller Länge erleben dürfen.

Ich sprach von Anschlussverkehr, der schließt selbstverständlich das Verkehrsmittel Nummer 1 mit ein. Wenn's nur darum ginge, wie viele Leute in den Bussen sitzen, wenn es sie überhaupt gibt, dann müssten die Züge nördlich von Petershausen ja gähnend leer bzw. längst eingestellt sein.

QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 17:37)
PS vermutlich reagierst Du so, weil Du Angst hast, wenn man Petershausen in Frage stellt, kann man weiter fragen, wieso Rohrbach RE würdig ist, welches ja quasi ein Petershausen ohne Busverbindung ist.
QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 17:37)
Und da würde ich REs nur in wichtigen Regionalzentren halten lassen und reine Schlafdörfer der RBs überlassen.

Nö, kann dich da beruhigen. Ich reagiere so, weil du von Regionalverkehr und Raumordnung offensichtlich noch weniger Ahnung hast, als ich befürchtet habe. Deine Angst, dass man das merken könnte, halte ich sogar für begründet. wink.gif

Deine Einstufung "Regionalzentrum" oder "Schlafdorf" des namensgebenden Ortes hat trotzdem nicht so viel mit der Relevanz einer Verkehrsstation zu tun wie du permanent unterstellst. Und das wiederum sagt noch nichts über Verkehrsbeziehungen zwischen den (möglichen) Verkehrsstationen aus, was relevant ist für die Frage, welcher Zug mit welcher spezifischen Aufgabe wo fährt und hält. Diskutieren wir es doch allgemein, Fürstenfeldbruck und Starnberg ist annähernd die gleiche Geschichte, Unterschleißeim als größte Stadt im Kreis München mit ähnlicher Lage auch. Und in den ganzen Fällen außer Dachau käme auch noch zum Tragen, dass die Infrastruktur dort keinen Takt10 bei der S-Bahn hergibt. Warum hält die RB aus Landshut an so Stadtmilchkannen wie Feldmoching und Moosach? Warum hält ein Eurocity in Buchloe? Ist das überhaupt ein "Schlafdorf", wie sieht's da mit der Kaffeeversorgung aus? Und warum fährt nach Rothenburg oder Tauber mit über 2 Millionen Touristen im Jahr einmal in der Stunde ein einzelner Pendel-VT und in Rohrbach mit 12 Touristen im Jahr halten halbstündlich viel größere und schnellere Züge, die zur Hälfte sogar in Dachau durchfahren? Was ist da los? Und warum ist Pasing so abgehängt von allem?????????????????

QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 17:37)
aber ich erlaube es mir nur auszusprechen, was ich besser machen würde.

Ich habe immer noch nicht verstanden, was es unter den genannten Rahmenumständen besser machen würde, die Pendler in Petershausen stehen zu lassen und den eh schon übervollen RE stattdessen oder zusätzlich in Dachau zu halten. Unter anderen Rahmenumständen (andere Infrastruktur, anderes S-Bahnnetz, größere RE-Kapazitäten, dafür geeignete Taktfahrpläne etc.) sind natürlich Optimierungen möglich, das hat keiner bestritten. Unter anderen Umständen könnte der nächste S-Bahntriebwagen auch standardkonforme 76 cm hohe Einstiege haben statt den Hochbahnsteiggroßstadtquatsch bis nach Altomünster, Landshut, Wasserburg und Kreuzstraße zu tragen.

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Iarn
  Geschrieben am: 28 Dec 2019, 18:47


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QUOTE (Rohrbacher @ 28 Dec 2019, 18:38)
Nö, kann dich da beruhigen. Ich reagiere so, weil du von Regionalverkehr und Raumordnung offensichtlich noch weniger Ahnung hast, als ich befürchtet habe. Deine Angst, dass man das merken könnte, halte ich sogar für begründet. wink.gif

Ach rutsch mir doch den Buckel runter. Mit Dir kann man nicht diskutieren ohne dass Du überheblich wirst.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 28 Dec 2019, 21:31


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QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 19:47)
Ach rutsch mir doch den Buckel runter. Mit Dir kann man nicht diskutieren ohne dass Du überheblich wirst.

Mehrere (!) Leute haben dir Sachlage erklärt, die eigentlich den meisten Leuten, die das Thema München-Nürnberg-Express auch nur ansatzweise aus der Ferne verfolgen eigentlich schon gefühlsmäßig klar sein und keine seitenlange OT-Diskussion wert sein sollte. Deine Entscheidung, wenn du gegen Fakten anbellen willst.

Zum Thema Überheblichkeit schau dir bitte deine eigenen Formulierungen mal an. Ganz nebenbei sei noch angemerkt, dass das Prädikat "Schlafdorf" in Pendlerstrukturen für sehr hohes Verkehrsaufkommen spricht (wenn man ja offensichtlich sogar zum Kaffeeholen wegfahren muss. *duck*) Du wirst staunen, Dachau Bf übertrifft von den Fahrgastzahlen her absolut sogar Ingolstadt Hbf und trotzdem heißt diese schöne plakative Zahl nicht, dass die ICE besser in Dachau statt Ingolstadt halten sollten. In Dachau von Altomünster kommend sind fast sämtliche Verkehrsbeziehungen mit München und da besteht ohne Zweifel ein dichtes Angebot an u.a. S-Bahnen, dass das Verkehrsangebot z.B. von Ingolstadt bei weitem übersteigt. Wenn da Defizite sind, muss das der Nahverkehr lösen und nicht der RE. In die andere Richtung ist das anders und unter den derzeitigen Umständen und mit den anderen Herausforderungen auf der Strecke mit einem Stundentakt der RB bis auf weiteres nunmal ausreichend bedient. Weitere Kapazitäten müssten erst geschaffen werden. Wobei hier aber auch in absoluten Zahlen in Petershausen, Paindorf, Reichertshausen, Pfaffenhofen, Rohrbach, Baar-Ebenhausen sowie den nicht vorhandenen Haltepunkten bei Winden und Oberstimm auch im Hinblick auf den "neuen" Audi-Verkehr wohl ein deutlich größerer Bedarf nach zusätzlichen RB in beiden Richtungen als von Dachau aus mit RE nach Norden. Eine halbstündliche RB könnte aber eventuell eine Basis sein, den RE-Halt nach Dachau zu verlegen, da von Petershausen aus eher selten nach Nürnberg gefahren wird, das geht aufgrund der Schwelle von einer Stunde Fahrzeit erst ab Pfaffenhofen und Rohrbach nennenswert los. Und weil's ab hier schneller ist im Fernverkehr mit dem RE nach Nürnberg vorauszufahren statt nach München zurück. (Auch) Deswegen hat der RE-Halt in Rohrbach auch eine andere Netzwirkung als der in Petershausen, wo der RE fast überwiegend Richtung München genutzt wird.

Nur wie schon gesagt: Dafür müsste man erst ein Wendegleis in Pfaffenhofen bauen, was meines Wissens beim anstehenden Ausbau nicht geplant ist. Solange die RE-Kapazitäten nördlich von Dachau sinnvoller genutzt werden müssen bzw. gar nicht reichen würden, ist es nunmal so wie es ist. Einfach die Leute aus Petershausen stehen lassen und für deutlich mehr Leute in Dachau de facto einfach nur S-Bahnersatz spielen, kann's jedenfalls nicht sein. Das gilt auch für die meisten anderen S-Bahnäste.

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Iarn
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 01:49


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Wenn eine Argumentation eingeleitet wird mit "Du hast keine Ahnung" erwartest Du nicht ernsthaft eine sachliche Diskussion oder ? Das ist doch pure Heuchelei. Und nein Du brauchst nicht seitenlang drauf antworten, das war eine rhetorische Frage. Mein Bedarf meine Freizeit damit zu verschwenden hier mit Dir Forums Fingerhäkeln zu machen geht gegen null. Bei Dir reicht ja anscheinend meine ach so bescheuerte Idee Dich mehrfach seitenlang drüber zu ereifern statt kurz zu konstatieren, dass Du anderer Meinung bist. Ich erinnere daran, dass ich im Ursprungspost "vermutlich" schrieb und noch nicht Mal "besser", sondern "aber vermutlich hätte der MüNüX in Dachau mehr Fahrgäste als an anderen Halten wo der MüNüX hält".
Jetzt finden manche mehr Fahrgäste schlechter und das ist ihr gutes Recht. Und das war meines Erachtens das Hauptargument dagegen, dass mehr Fahrgäste nicht gut wären.

Der einzige Punkt wo ich Dir Recht gebe ist, dass das alles OT ist

Bearbeitet von Iarn am 29 Dec 2019, 02:42
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 02:44


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QUOTE (Iarn @ 29 Dec 2019, 02:49)
Wenn eine Argumentation eingeleitet wird mit
QUOTE (Iarn @ 28 Dec 2019, 19:47)
Ach rutsch mir doch den Buckel runter.

Merkste selber. Vermutlich nicht. Schwätzer.

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218 466-1
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 08:54


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Iarn @ 27 Dec 2019, 10:21)
Auch wenn hier einige in Ohnmacht fallen aber vermutlich hätte der MüNüX in Dachau mehr Fahrgäste als an anderen Halten wo der MüNüX hält. Auch wenn es evtl komisch klingt,  das Dokumentationszentrum ist ein überregionales Ziel vieler Besucher (800 000). Das alleine dürfte die Bedeutung so manch andere MüNüX Halte übersteigen.
Zudem bestünde in Dachau eine Umsteigemöglichkeit zu beiden S2 Ästen, in Petershausen z.B. nur zu einem.
QUOTE (Rohrbacher @ 27 Dec 2019, 11:55)
DAS ist das Problem! Die passen ja jetzt schon kaum in den Zug rein. Genau deswegen kann der RE in Dachau nicht halten. Übrigens auch zunehmend weniger in Petershausen.
Das Hauptproblem ist nicht die Kapazität, sondern die Zeit. Die MüNüX-Wenden in MH sind mit z.B. 14 Min. (4007/4012), nur 10 Min. (4023/4026), sogar nur 8 Min. (4033/4044) ohnehin schon extrem knapp. Der Halt in Dachau würde vier Minuten Zeit pro Richtung kosten und damit die Wende in MH auf 6 bzw. 2 bzw. 0 Min.(!) reduzieren. Mindestens 5 - eher 6-7 Minuten dauert es in der HVZ bereits, bis alle Fahrgäste ausgestiegen sind. Dann noch der Einstieg der anderen Fahrgäste. Vergesst es!
Auch die Durchfahrten in MPE sind nur in der HVZ an W(Sa) mit dem MVV-Mob begründet. Alle anderen Durchfahrten liegen an ICE-Überholungen, die halt manchmal doppelt ausfallen, wenn zwei ICE im Blockabstand fahren. Damit sich die Wende in MH ausgeht, reicht die Zeit dann nichteinmal mehr für drei Halte zw. MIH und MH .

Für Dachau müsste also ein anderer Halt südl. von MIH gekübelt werden - ohne sbahnlogo.gif-Alternative und daher nicht sinnvoll.

MFB ist auch eine grosse Kreisstadt und hat so gut wie keine RE-Halte.

Mit stadtauswärts sbahnlogo.gif und Umstiegen zu RE in MPE bzw. MGE, erstere sogar mit stündl. RB-Halten, sind diese Städte dennoch gut genug angebunden. Da gibt es in ländlicheren Regionen vergleichbare Städte, die froh wären, einen Fahrplan wie Dachau zu haben.

Mit den Dosto - sofern sie iwann einmal tatsächlich fahren sollten, würde das Kapazitätsproblem gelöst werden. Das Zeitproblem ist nur dadurch zu lösen, indem beim geplanten MüNüX-Stundentakt die Kurzwenden in MH aufgegeben werden und sich die MüNüX immer zw. Donnersbergerbrücke und Laim begegen und damit die Zeit für Dachau-Halte bekommen. Ggf. wird dann aber genau dort eine zweite ICE-Überholung nötig, womit sich die Gesamtfahrzeit der MüNÜX auf knapp unter 2h erhöhen würde.
Solange die aktuellen MüNÜX fahren, gibt es keine Chance für Dachau bzw. nur mit Bruch in MIH und zwei alten Dostogarnituren mit BR111 die dann als 08-15 RE im MüNüX-Takt fahren, mit langsameren Fahrzeiten und dem Extrahalt in Dachau, aber das ist nicht Zielführend, wie eure Mutti sagen würde, d.h. nicht im Sinn der BEG und der Fahrgäste.

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Iarn
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 09:44


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QUOTE (Rohrbacher @ 29 Dec 2019, 02:44)
Merkste selber. Vermutlich nicht. Schwätzer.

Das war die Reaktion auf die mehrfach unterstellte Ahnungslosigkeit. Actio und Reactio.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 10:00


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QUOTE (218 466-1 @ 29 Dec 2019, 08:54)
QUOTE (Iarn @ 27 Dec 2019, 10:21)
Auch wenn hier einige in Ohnmacht fallen aber vermutlich hätte der MüNüX in Dachau mehr Fahrgäste als an anderen Halten wo der MüNüX hält. Auch wenn es evtl komisch klingt,  das Dokumentationszentrum ist ein überregionales Ziel vieler Besucher (800 000). Das alleine dürfte die Bedeutung so manch andere MüNüX Halte übersteigen.
Zudem bestünde in Dachau eine Umsteigemöglichkeit zu beiden S2 Ästen, in Petershausen z.B. nur zu einem.
Das Hauptproblem ist nicht die Kapazität, sondern die Zeit. Die MüNüX-Wenden in MH sind mit z.B. 14 Min. (4007/4012), nur 10 Min. (4023/4026), sogar nur 8 Min. (4033/4044) ohnehin schon extrem knapp. Der Halt in Dachau würde vier Minuten Zeit pro Richtung kosten und damit die Wende in MH auf 6 bzw. 2 bzw. 0 Min.(!) reduzieren. Mindestens 5 - eher 6-7 Minuten dauert es in der HVZ bereits, bis alle Fahrgäste ausgestiegen sind. Dann noch der Einstieg der anderen Fahrgäste. Vergesst es!
Auch die Durchfahrten in MPE sind nur in der HVZ an W(Sa) mit dem MVV-Mob begründet. Alle anderen Durchfahrten liegen an ICE-Überholungen, die halt manchmal doppelt ausfallen, wenn zwei ICE im Blockabstand fahren. Damit sich die Wende in MH ausgeht, reicht die Zeit dann nichteinmal mehr für drei Halte zw. MIH und MH .

Für Dachau müsste also ein anderer Halt südl. von MIH gekübelt werden - ohne sbahnlogo.gif-Alternative und daher nicht sinnvoll.

MFB ist auch eine grosse Kreisstadt und hat so gut wie keine RE-Halte.

Mit stadtauswärts sbahnlogo.gif und Umstiegen zu RE in MPE bzw. MGE, erstere sogar mit stündl. RB-Halten, sind diese Städte dennoch gut genug angebunden. Da gibt es in ländlicheren Regionen vergleichbare Städte, die froh wären, einen Fahrplan wie Dachau zu haben.

Mit den Dosto - sofern sie iwann einmal tatsächlich fahren sollten, würde das Kapazitätsproblem gelöst werden. Das Zeitproblem ist nur dadurch zu lösen, indem beim geplanten MüNüX-Stundentakt die Kurzwenden in MH aufgegeben werden und sich die MüNüX immer zw. Donnersbergerbrücke und Laim begegen und damit die Zeit für Dachau-Halte bekommen. Ggf. wird dann aber genau dort eine zweite ICE-Überholung nötig, womit sich die Gesamtfahrzeit der MüNÜX auf knapp unter 2h erhöhen würde.
Solange die aktuellen MüNÜX fahren, gibt es keine Chance für Dachau bzw. nur mit Bruch in MIH und zwei alten Dostogarnituren mit BR111 die dann als 08-15 RE im MüNüX-Takt fahren, mit langsameren Fahrzeiten und dem Extrahalt in Dachau, aber das ist nicht Zielführend, wie eure Mutti sagen würde, d.h. nicht im Sinn der BEG und der Fahrgäste.

Das mit der Fahrzeit ist mir bewusst, deshalb würde das auch nur gehen wenn man einen anderen Halt wie Petershausen streicht.
Und nochmal es war eine Vermutung von mir, wie man mehr Fahrgäste generieren kann. Solange man kapazitätsmäßig am Anschlag ist, wird das vermutlich auch nichts. Es ging mir ursprünglich gar nicht darum, auf biegen und brechen was zu ändern, sondern aufzuzeigen, wo meiner Meinung nach Kapazitäten für Fahrgasterhöhungen liegen.
Und ich sehe halt mehr die Bedeutung von Dachau als Stadt und verkehrlichen Knotenpunkt als von Petershausen als Endpunkt der S-Bahn und P&R Parkplatz. Man könnte auch argumentieren, ein stündlichen RB Halt in Petershausen ist auch angemessen. Da würde ich halt eher den Vergleich zu Mammendorf ziehen wo der RE auch durchfährt. Generell finde ich die Abstimmung von RB und RE Halten auf der Augsburger Strecke stimmiger, da sind die beiden Zugarten meiner Meinung nach klarer abgegrenzt. Wobei die Augsburger Strecke halt mehr Freiräume durch die großzügigere Infrastruktur hat.

Bearbeitet von Iarn am 29 Dec 2019, 10:23
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 13:02


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QUOTE (Iarn @ 29 Dec 2019, 04:00)
Das mit der Fahrzeit ist mir bewusst, deshalb würde das auch nur gehen wenn man einen anderen Halt wie Petershausen streicht.
Und nochmal es war eine Vermutung von mir, wie man mehr Fahrgäste generieren kann. Solange man kapazitätsmäßig am Anschlag ist, wird das vermutlich auch nichts. Es ging mir ursprünglich gar nicht darum, auf biegen und brechen was zu ändern, sondern aufzuzeigen, wo meiner Meinung nach Kapazitäten für Fahrgasterhöhungen liegen.
Und ich sehe halt mehr die Bedeutung von Dachau als Stadt und verkehrlichen Knotenpunkt als von Petershausen als Endpunkt der S-Bahn und P&R Parkplatz. Man könnte auch argumentieren, ein stündlichen RB Halt in Petershausen ist auch angemessen. Da würde ich halt eher den Vergleich zu Mammendorf ziehen wo der RE auch durchfährt. Generell finde ich die Abstimmung von RB und RE Halten auf der Augsburger Strecke stimmiger, da sind die beiden Zugarten meiner Meinung nach klarer abgegrenzt. Wobei die Augsburger Strecke halt mehr Freiräume durch die großzügigere Infrastruktur hat.
Ja, Dachau selbst würde mehr Fahrgäste mit dortigem Start/Ziel generieren, als Perershausen.
Aber für Petershausen statt Dachau sprechen zwei Gründe:
1.) Pereshausen verlöre die Direktverbindung zur SFS (Kinding, Allersberg) gänzlich. Ein satter Fahrzeitenzuschlag von ca. 45 Min. mit der jew. früheren RB und Umstieg mit 30 Min. Wartezeit in MIH wären nötig. Von Dachau aus ist der Zeitverlust mit sbahnlogo.gif Nutzung bis Petershausen wohl deutlich geringer.
2.) Der entscheidene und damals auch von der BEG so mitgeteilte Grund: Der MVV-Tarif gilt nur ab dem ersten und bis zum letzten Halt der Züge innerhalb des MVV-Gebiets. Bei Halt in Dachau statt Petershausen, wäre MVV nördlich von Dachau in den MüNüX ungültig und MVV-Zeitkarten-inhaber müssten jew. teurere Fahrkarten ab/bis Dachau kaufen.

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Iarn
  Geschrieben am: 29 Dec 2019, 13:47


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2) Hatte ich so nicht bedacht. Wobei es ja durchaus sein könnte, dass sich das bei einer MVV Erweiterung ändert.
    
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