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Transportsystem Bögl, Nahverkehr Schwebebahn [Zur Themenübersicht]
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mmouse
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 09:20


Kaiser


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QUOTE (bestia_negra @ 13 Jul 2018, 07:02)
Oder Akkus/Supercaps mit Nachladung an den halten...

Das wäre natürlich die eleganteste Lösung. Würde auch den Streckenbau deutlich verbilligen, denke ich.

Der Stromverbrauch vom Transrapid wäre dafür allerdings mehr als eine Dimension zu hoch. Keine Ahnung, wie's bei Bögl aussieht, sie geben keine Leistung-/Verbrauchswerte an.



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Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
    
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Balduin
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 10:56


Kaiser


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QUOTE (mmouse @ 13 Jul 2018, 10:20)
Das wäre natürlich die eleganteste Lösung. Würde auch den Streckenbau deutlich verbilligen, denke ich.

Der Stromverbrauch vom Transrapid wäre dafür allerdings mehr als eine Dimension zu hoch. Keine Ahnung, wie's bei Bögl aussieht, sie geben keine Leistung-/Verbrauchswerte an.

Genaue Zahle gibt es ja nicht für den klassischen Transrapid. Und die Berechnungen und v.a. Interpreationen davon waren ja immer ideologisch gefärbt, je nachdem ob man das Ding jetzt gut fand oder eben nicht.
Schlussendlich lag der Stromverbrauch des Fahrzeugs wohl an sich aber eben in derselben Größenordnung wie eben eines normalen ICEs. Von eben so einem auf Nahverkehrszugniveau abgespeckten Bögl-Transrapid erwarte ich jetzt mal, dass er eben jetzt ähnlich einer U-Bahn/Stadtbahn/Talentklasse ist. Und für die werden die Speicher ja momentan (weiter)entwickelt.

--------------------
Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 13:16


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QUOTE (Balduin @ 13 Jul 2018, 11:56)
Schlussendlich lag der Stromverbrauch des Fahrzeugs wohl an sich aber eben in derselben Größenordnung wie eben eines normalen ICEs. Von eben so einem auf Nahverkehrszugniveau abgespeckten Bögl-Transrapid erwarte ich jetzt mal, dass er eben jetzt ähnlich einer U-Bahn/Stadtbahn/Talentklasse ist. Und für die werden die Speicher ja momentan (weiter)entwickelt.

Rein von der Theorie müsste es aber eigentlich immer mehr Energieverbrauch sein.
Dem Vorteil von 0 Rollwiderstand steht ja der Nachteil gegenüber Energie nicht nur für die Fortbewegung in der Horizontalen aufbringen zu müssen, sondern auch noch fürs schweben in der Vertikalen. Je schwerer, desto schlechter, deswegen wurde auch nichts aus dem Güter-Transrapid .

Mit Kurzstator müsste das Fahrzeug an sich ebenfalls etwas schwerer sein. Die Frage ist jetzt, wieviel die Abspeckung auf Vmax 150 gebracht hat.

Zur Energieübertragungstechnologie: Der neueste Schrei wäre Energieübertragung per Induktion, will die DLR ja auch für den NG-Train. Ob das techn. bei ner Magnetbahn überhaupt möglich ist, weiss ich aber nicht.

    
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AndiFant
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 13:31


Haudegen


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QUOTE (Metropolenbahner @ 13 Jul 2018, 14:16)
Zur Energieübertragungstechnologie: Der neueste Schrei wäre Energieübertragung per Induktion, will die DLR ja auch für den NG-Train. Ob das techn. bei ner Magnetbahn überhaupt möglich ist, weiss ich aber nicht.

Beim Transrapid hat das der Linearmotor gleich mitbesorgt. Ob das mit dem Kurzstator auch so ist, weiß ich nicht.
    
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AndiFant
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 13:36


Haudegen


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... doch gefunden Der Linearmotor und die Technik des Transrapids :

QUOTE

Die Funktionsweise gegenüber dem synchronen Langstator ist exakt dieselbe, jedoch bewegt sich der Stator, während der Rotor feststeht. Zur Stromversorgung des Stators kann bei kurzen Anwendungen ein Kabel mitgeführt werden. Bei längeren Strecken, wie bei der Verwendung von Kurzstator-Linearmotoren für den Personenverkehr oder Transportanlagen, werden Schleifkontakte eingesetzt.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 13:49


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Warum kann man für das schweben eigentlich keine permanent Magnete verwenden?
    
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AndiFant
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 18:01


Haudegen


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Weil Permanentmagnete dafür nicht stark geug sind.
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 21:27


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QUOTE (AndiFant @ 13 Jul 2018, 19:01)
Weil Permanentmagnete dafür nicht stark geug sind.

Die wären wahrscheinlich schon stark genug, sind aber zu teuer, bzw. in der benötigten Menge gar nicht verfügbar.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 22:06


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Nicht stark genug: so was kann man im Internet bestellen: Magnet mit den Maßen von 100 x 100 x 20 Millimeter (520 Kg Haftkraft)

Das Zeug enthält zwar seltene Erden, wird aber trotzdem als "sehr preisgünstig" beschrieben, und sogar in Massenartiekeln wie Kinderspielzeug etc verwendet.
    
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Airdinger
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 22:27


Tripel-Ass


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Der von Max Bögl entwickelte Urban Maglev ist nicht mehr ganz so neu, wie jetzt getan wird.
Erste Berichte gab es schon im Juni 2016 auf nordbayern.de zu lesen:
Sengenthal: Schwebebahn gleitet am Baggersee in Greißelbach entlang

Wer sich mehr dafür interessiert... das Magnetbahnforum hat dem Projekt im Jahr 2016 einen eigenen Thread spendiert:
Boegl Germany tests new urban/medium speed maglev

Danach tauchte aber wirklich sehr lange Zeit nichts neues in der Presse auf. ohmy.gif

Ich bin mal gespannt, ob die Grünen das Projekt am Flughafen München aus reinem Opportunismus heraus wieder torpedieren werden, oder ob sie es dann doch cool finden, weil es um umweltschonende, geräuscharme Elektromobilität geht (welche sie ja eigentlich fordern - nur beim Transrapid hatten sie es noch nicht begriffen). unsure.gif
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 22:45


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Jul 2018, 23:06)
Nicht stark genug: so was kann man im Internet bestellen: Magnet mit den Maßen von 100 x 100 x 20 Millimeter (520 Kg Haftkraft)

Das Zeug enthält zwar seltene Erden, wird aber trotzdem als "sehr preisgünstig" beschrieben, und sogar in Massenartiekeln wie Kinderspielzeug etc verwendet.

Du machst den gleichen Fehler mit Neodym den der amerikanischer Handelsminister mit Aluminium gemacht hat. wink.gif Er behauptet das Zölle kaum auswirkungen auf die Autoindustrie haben da Aluminium nur $700 pro Tonne koste (ich bin mir nicht sicher ob er weiß das Aluminium in metrischer und nicht imperiale Tonne gehandelt wird). $700 pro Tonne ist aluminium das für Cola Dosen verwendet wird. Die Autoindustrie benutzt Aluminium das $7000 - $ 8000 pro Tonne kostet. Bei Aluminiumlegierungen die z.B: Scandium enthalten (wird z.B. in Flugzeugtriebwerke verwendet) ist man bei $200.000 pro Tonne.

Ich will damit nur sagen die Magnete die für Spielzeug verwendet werden, sind nicht commercial grade.

Bearbeitet von Galaxy am 13 Jul 2018, 22:53
    
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AndiFant
  Geschrieben am: 13 Jul 2018, 23:29


Haudegen


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Jul 2018, 23:06)
Nicht stark genug: so was kann man im Internet bestellen: Magnet mit den Maßen von 100 x 100 x 20 Millimeter (520 Kg Haftkraft)

Ein Glück, dass die Bahn nicht haften soll. Schwebt sie (beim Transrapid waren es 10mm Abstand), gibt es einen Spalt und die Kraft ist längst nicht mehr so groß wie man denkt. Außerdem soll ein Zug ja nicht nur schweben, auch Beschleunigungs- und Bremskräfte müssen übertragen werden, wenn der Zug voll beladen ist.

Bearbeitet von AndiFant am 13 Jul 2018, 23:35
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 14 Jul 2018, 02:36


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Dafür hat man - gerade im Fahrweg auch Platz für etwas größere Magnete als 100 Millimeter - und auch mehr davon. Für die Beschleunigung (Bremen ist auch Beschleunigung!) hats ja dann zusätzlich die E-Magnete. Die Permantenmagnete unterstützen lediglich das Anheben, und reduzieren so den Gesamt-Energiebedarf.
    
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AndiFant
  Geschrieben am: 14 Jul 2018, 12:44


Haudegen


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Den Aufbau der Antriebs- und Lagessteuerungssysteme beim System Bögl kenne ich nicht -- zumindest beim Transrapid wurden "Schweben" und "Vortieb" von denselben Elektromagneten besorgt. Lediglich für die seitliche Führung gab es separate Paare. Aber hier kann das natürlich ganz anders sein.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 14 Jul 2018, 15:18


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Und der TR wurde für seinen relativ hohen Energie Verbrauch kritisiert, obwohl bei einem 400 km/h Zug der Löwenanteil an Energiekosten im Antrieb steckt, und weniger im Anheben des Zuges liegt. Was soweit mir bekannt, mehr oder minder neben bei ab einer Geschwindigkeit von ca 80 km/h entstand. Das wäre für einen Nahverkehr Zug mit deutlich mehr Anteilen von weniger als 80 Sachen etwas kontraproduktiv. Zudem werden so oder so mehr Energie Anteile für das Angeben, als das Fahren benötigt, weshalb eine Optimierung des Energiebedarfs im Hebeanwendung vorteilhaft csein könnte.

Inzwischen reift aber in mir die Vermutung, daß ein permamagnet, der ständig zwei widersprüchlichen Magnetfeldern ausgesetzt ist, mit der Zeit demagnetisiert, und damit unbrauchbar wird.
    
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