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Das Lidl-Ticket ist wieder da.... [Zur Themenübersicht]
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Jogi
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 18:04


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 12 Mar 09
Beiträge: 1363

Alter: 29
Wohnort: Baden-Württemberg


QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Die Grütze, Hauptsache was geschrieben zu haben, kommt einzig von dir, Wogegen es leider ab wirklich verwertbarer Information mangelt. Auf jede Frage kam von dir nur ausweichend nichtssagendes.

Ach Mist, ertappt. Und ich dachte, du merkst's nicht. Haaaach...

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Mir geht es genau darum, derartige Unklarheiten auszuräumen, denn es ist gut möglich, daß ich künftig weitere derartige Tickets nutze, und ich möchte eben gerade nicht in die Falle laufen, aus einer Kulanz eine vermeintliche Regel abzuleiten.

OK, abgesehen von der auf Biegen und Brechen hergeleiteten Relevanz ("gut möglich, dass") - ganz basal nochmals die Frage, was genau dein Problem ist? Was willst du wissen (nicht, was willst du hören)?

Nochmals, ein ernsthaft ernsthafter Versuch:
Die Frage, die gerade aus deinem zitierten Absatz herauslese, ist, wann eine Fahrkarte mit eingeschränkter Produktauswahl (die von der freien Zugbindung unabhängig ist!) zu bzw. ab einem Ziel, das unregelmäßig von den eingeschränkten Produkten bedient. Spezifischer, gilt das aktuelle Lidl-Ticket OHNE Regio-Option (= eingeschränkte Produktauswahl) für eine einfache Fahrt von Bremen Hbf nach Tutzing, auch wenn zwischen München und Tutzing gar kein ICE benutzt werden kann?

Ist das die Frage, so ist die Antwort darauf zweigeteilt:
  • Einmal ein prinzipielles Ja, weil deine Fahrkarte einen Beförderungsvertrag verkörpert, der die Bahn dazu verpflichtet, dich von Bremen Hbf nach Tutzing zu transportieren. Die entsprechenden Verpflichtungen ergeben sich aus den BB Personenverkehr § 1.1., 1.3., 1.4. 2.1.2., 2.4.1. sowie 2.5.2.
  • Einmal ein einschränkendes Nein, weil zwischen München und Tutzing nur unregelmäßig Züge der relevanten Produktklasse ICE fahren. Es liegt einfach in deinem Verantwortungsbereich, rechtzeitig in München Hbf zu sein, um den ICE nach Tutzing zu erwischen.

Deswegen schrieb ich ja auch, dass es interessant wäre, inwieweit es Sache des Reisenden ist, die "Anfahrbarkeit" seines Ziels mit der eingeschränkten Produktauswahl zu überprüfen.
  • Davon unberührt bleiben die gesetzlichen Fahrgastrechte, d.h. verpasst du in München den (regulären) ICE-Anschluss nach Tutzing, steht dir eine Weiterbeförderung auch zu nicht vergleichbaren Beförderungsbedingungen zu - du kannst auch mit der S-Bahn oder RB nach Tutzing fahren.


Wenn das nicht deine Frage war, so formuliere sie doch bitte einmal klar - dann kann dir auch besser geholfen werden.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Nebenbei geht es auch darum, @NJ aufzuzeigen, daß ein allzu Buchstaben treues festhalten an geschriebenen Worten oft nicht zum Ziel führt.

Themenrelevanz?
Maßgeblich ist nun mal das, was in den BB und vor allem auf dem Ticket steht - davon losgelöst bleibt das Verhalten der Zub. Die werden kaum absichtlich Falschinfos geben. Da kann am Ende Unschönes rauskommen (also etwa ein EBE wegen Fahrens ohne gültigen Fahrausweis in der S-Bahn von München nach Tutzing, was, so wie ich Baden-Baden kenne, ein langer Krampf wird), aber das wir hier offensichtlich nicht der Fall.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Ich laste dieses Unwissen der ZuB keineswegs den betroffenen an, sondern denen, welche zuständig sind, die ZuB mit allem, was sie für ihren Job brauchen, auszustatten. Und an dieser Zurverfügungstellung von Ausstattung (ggfs. eben auch mit Wissen) hapert es leider viel zu oft.

Da sind wir uns ja prinzipiell einig.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Warum zB nicht an der Stelle, wo "volle Flexibilität" steht, kein "Volle Flexibilität innerhalb des gewählten Reisetages"? sofern die Absicht des Tickets war, den Reisetag, nicht aber den konkreten Zug festzulegen?

Weil sich das eben auf die "Zugbindung" bezieht, d.h. das Festlegen auf einen konkreten (Fern-)Zuges an einem bestimmten Tag zwischen zwei bestimmten Bahnhöfen, der dann genutzt werden MUSS. Fährt ein (Fern-)Zug nur einmal oder zweimal am Tag den Bahnhof an, entspricht dies also de facto einer "Zugbindung" als Konsequenz der vorhandenen "Produktbindung" (will heißen, nur gültig in Zügen in Produktklasse ICE und IC).

Ich gestehe durchaus zu, dass das nicht hundertprozentig klar ist - aber es bezieht nunmal auf die Zugbindung. Die Konsequenzen werden immerhin ein Feld weiter erklärt, wenn die Produkte näher erklärt werden (Reiter "Konditionen" auf der Lidl-Ticket-Site der DB):
QUOTE
[Produkte:] Nur gültig in ICE-, IC, EC-Zügen der DB Fernverkehr AG.
Die Nutzung des Nahverkehrs (z.B. RE, RB, IRE und S-Bahnen) sowie der nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) ist nicht im Angebot inbegriffen.


QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Auch das Beispiel kurzfristige Bauarbeiten und damit Zugausfälle  ist ungelöst,...

Nein, ist es nicht. Mit dem entsprechenden Beförderungsvertrag (also mit der Fahrkarte in der Hand), steht dir auch in diesem Fall die Beförderung zu. Das ist so glasklar geregelt.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
... und bisher nur mit Grütze beworfen.

Nein: Die Fahrgastrechte sagen dir alles relevante dazu - und das habe ich oben lang & breit ausgeführt.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Also bleibt es bei, es gibt keine Regel, bzw. es ist keine bekannt.

Nochmals nein, die "Regel" besagt dir eine garantierte Weiterbeförderung: Beförderungsvertrag + vernünftigerweise über 20 Minuten am Ziel = Fortsetzung der Fahrt bis zum Zielbahnhof. Vgl. BB Personenverkehr § 9.1.1.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Ebenso auch das Beispiel, nur weil die Buchungsmaske den BB zuwiderlaufende Tickets ausgeben kann, darf der Fahrgast nicht darauf vertrauen, was die Buchungssoftware ausspuckt.

Da dies, so wie du es beschreibst, wohl ein Fehler seitens der DB ist, steht dir im Rahmen der Fahrgastrechte die Weiterbeförderung von München Hbf nach Tutzing zu. Wirklich, so einfach ist das.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Wie war das noch gleich mit den Länder-Tickets, welche "gültig ab 9 Uhr" aufdrücken, dennoch aber während der Ferien (?) den ganzen Tag gültig waren?

Ja, wie war das noch gleich... Während der letzten Sommerferien galten die NDS-Tickets eben auch werktags außer Sa auch vor 9 Uhr. Das wurde beworben, und es wurde erklärt, dass "systembedingt" weiterhin die Sperrzeit aufgedrückt wird, das Ticket trotzdem gilt. Wo kein Kläger, da kein Richter.

QUOTE (Cloakmaster @ 21 Nov 2016, 18:11)
Auf was soll man sich da denn noch verlassen?

Nachdem du mir, irgendsoeinem Internet-Knilch, der sich noch dazu hinter einem Nickname versteckt, augenscheinlich nicht glaubst und auch meine mit Quellen belegten Antworten anzweifelst - das Social Media Team der DB (Facebook, Twitter) ist recht fix und die "verbrieften" Antworten kannst du dir sogar mit Sreenshot abspeichern. Oder, ganz basal, du besuchst das Reisezentrum oder die Agentur deines Vertrauens und fragst dort. Oder du nimmst 20 Cent in die Hand und fragst mittels Telefon beim DB Service nach.

Alternativ kannst du natürlich auch weiterhin hier so oft nachfragen und Anwälte und überraschende Klauseln einführen, bis dir irgendjemand das sagt, was du hören willst. Ich werd's nicht tun.

Bearbeitet von Jogi am 21 Nov 2016, 18:09
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 21 Nov 2016, 20:44


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 25 Jan 04
Beiträge: 6738




@Jogi, Ich habe einmal höflich gefragt, ob du darin beruflich bedingt geschult bist, ja oder nein. Du antwortest daruaf ein mehrfaches "Vielleicht". Ich gehe bisher immer davon aus, daß du bei der Bahn (allgemein, ob nun S-Bahn München, MVG, DB oder sonst ein Verkehrsunternehmen ist letztlich zweitrangig) arbeistest (oder auch gearbeitet hast) , aber einen konkreten Rückschluss kann ich darauf letztlich nicht ziehen. Natürlich kann sowieso im Internet jeder im Prinzip alles behaupten - vielleicht bist du ja Grube oder Mehdorn persönlich - völlig unmöglich wäre es nicht. Nur extrem unwahrscheinlich.

Und ebenso kann es eben sein, daß du "nur" ein sehr aufgeschlossener Bahn-Fan bist, der sich rein aus privatem Interesse sehr intensiv mit dem Thema Bahn beschäftigt, und sich daher im Allgemeinen recht gut auskennt, dennoch aber keinen Zugang zur internen Bahn-Anweisung an alle ZuB mit der Nummer 34-5/8 zum Thema "Lidl-Ticket", oder sonst einem internen Memo zu diesem Thema hast, und dich damit letztlich nur auf die bekannten BB stützen kannst - womit du eine Großteil aller aufkommenden Fragen zwar zielsicher beantworten kannst, im alerletzten Detail dann aber doch nicht darauf schwören könntest, daß dem so ist.

Nenn mich blauäugig, aber ich stelle mir vor, daß die Bahn, welche ein "Lidl-Ticket" heraus gibt, dazu eben auch ein internes Memo verbreitet, wie damit umzugehen ist. Und zwar eines, in dem ein paar mehr Worte dazu stehen, als die, welche im Flyer abgedruckt wurden. Nur: Dann sollte es nicht vorkommen, daß die einen Dies antworten, und die anderen Das, und damit Verwirrung stiften. Wenn dem aber so eh nicht nicht, inwiefern sollte dann eine Auskunft am Telefon, oder Servicepoint verlässlicher sein, als eine Auskunft des ZuB? Bzw eben nicht nur eines, sondern der insgesamt 8 ZuB von drei verschiedenen Unternehmen (S-Bahn München, DB, NWB) , welche alle übereinstimmend das gleiche sagten, darin aber von deiner - durchaus logischen und schlüssigen - Erläuterung abwichen? Und deren Erklärung war ja auch so unschlüssig nicht: Der Grundsatz "keine Zugbindung, ausschließlich Streckenbindung" ist bei einem Ticket, welches mit "keine Zugbindung" beworben wird, so weit nicht hergeholt. Auch, wenn es dann einen Widerspruch zum ausdrücklichen "Gilt nicht in S-Bahnen etc" gibt. Ich mein, die Leute haben das Ticket gesehn und gelesen - samit diesem Hinweis des "gilt nicht in S-Bahnen". und trotzdem erklärten sie alle unisono, daß ich damit doch in der S-Bahn fahren kann. In der nach Tutzing, weil eben Tutzing als Reiseziel bestätigt ist, und in der in Bremen, weil eben nur "Bremen" und nicht (wie es zB beim ebenfalls reinen FV-Angebot namens "l'tur-Ticket" der Fall war) "Bremen Hbf" auf dem Ticket steht.

Ebenso würde ich als Laie unterstellen, daß ein Online-Ticket, welches an diesem Tage in diesem Zuge nicht gültig ist, beim Einscannen durch den ZuB einen Protestton des Gerätes auslöst, um auf die Ungültigkeit dieses Ticket in diesem Zug aufmerksam zu machen. Ist aber wohl ebenfalls falsch angenommen. (Steht ja drauf: "Gültig am 28. 11." Gestern war bekanntlich der 20. Den wollte ich aber nicht nehmen, weil da eben kein ICE ab Tutzing fuhr) Trotzdem hatte der Scanner ebenso wenig etwas gegen diesen Barcode, noch der ZuB gegen das Ticket selbst, auf meine ausdrückliche Nachfrage, daß ich eine Woche früher unterwegs bin, als auf dem Ticket gedruckt.

Gut, die NWB-Leute und Tariffragen, da habe ich bisher extrem selten wirklich fundiertes Wissen angetroffen, sofern es nicht um rein interne NWB-Tariffragen handelte. Schon in Fragen zum vbn-Tarif waren die meisten ZuB selbst auf Zügen, welche ausschließlich innerhalb des vbn verkehren, hoffnungslos überfordert. Daß es dann bei übergreifenden Fragen zu DB-Tickets nicht all zu rosig bestellt ist, war fast zu erwarten. Ich glaube, den meisten könnte ich auch eine U-BahnFahrkarte von London hinhalten, und die würden es als Ticket anerkennen. (oder war das jetzt böse?)

Trotzdem ist es ein relatives DB-Eigentor, in der Online-Auswahl auf "Bremen Hbf" als Start- bzw. Zielbahnhof zu bestehen (andere Bahnhöfe wie zB Bremen-Vegesack waren gar nicht auswählbar, da kein Fernverkehrs-Bahnhof, bzw, dann nur mit 5€-Aufschlag) auf dem Ticket dann aber nur "Bremen", statt eben "Bremen Hbf" zu drucken, und so wieder zumindest leise Zweifel zu säen. Ich hatte mein BSAG-Ticket in der Hand, stand am Bahnsteig am Stempelautomaten, hielt dem NWB-Mann mein Ticket hin und fragte, ob ich stempeln soll. Und der sagt eben nein, weil innerhalb Bremen sei das Ticket ja gültig. Und auf die ausdrückliche Nachfrage, was der Hinweis "Gilt nicht in S-Bahnen etc" bedeutet, eben die Antwort, dies wäre nur relevant, wenn ich mit der S-Bahn nach außerhalb Bremen wolle, innerhalb Bremen sei alles mit dem Ziel "Bremen" abgedeckt, auch die S-Bahn. Wäre dem nicht so, hätte auf dem Ticket "Bremen Hbf" statt nur "Bremen" gestanden.

Letztlich bezieht sich meine Verunsicherung vor allem auf den festgelegten - oder eben doch nicht festgelegten - Reisetag. Hätte auch nur einer der ZuB auf der Fahrt gesagt, daß das Ticket in der S-Bahn nicht gültig ist, dann hätte ich gestempelt, und jut wär gewesen. Nach der mehrfachen persönlichen Versicherung, daß ich aber doch ohne zusatzticket die S-Bahn nutzen darf, habe ich es dann eben gelassen. Ich hoffe, man verzeiht mir, daß ich letztlich einer persönlichen Aussage eines "Diensthabenden" dann doch ein klein wenig mehr vertraue, als einem durchaus geschätzten, aber letztlich doch unbekannten Mitgliedes eines Online-Forums. Den ZuB hätte ich im umgekehrten Falle wohl kaum beeindruckt, wenn ich mich auf "Aber im Eisenbahnforum hat der XY geschrieben, daß..." berufen hätte.

Nun also nochmal zurück zum Reisetag, bzw Buchungsprozess an sich: Ich gebe meinen Buchungscode ein, und lande in der Zugauswahl. Ich muss einen bestimmten Zug an einem bestimmten Tag wählen, um aus meinem 8-Stelligen Code ein echtes Ticket zu machen, werde aber zeitgleich darauf hingewiesen, daß ich diesen bestimmten Zug ja gar nicht nehmen muss, da es ja keine Zugbindung gebe. Und das den gesamten Buchungsprozess hindurch, bis zum Abschluss der Buchung. Und erst nach der unwiderrufflichen Besätigung wird das Ticket erstellt, und es steht ein Gültigkeitsdatum darauf, von dem vorher nicht die Rede war, daß dieses Datum, bei aller sonstiger Flexibilität, dann doch bindend sei. Und das soll so sonnenklar sein, daß man da nicht gross drüber reden braucht?

Bearbeitet von Cloakmaster am 21 Nov 2016, 20:46
    
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gmg
  Geschrieben am: 12 Oct 2017, 20:55


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


weg.de hält sich für Lidl. Zeit zum Buchen hat man aber nur bis 22.10.!!

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