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Eisenbahnforum.de > Regionalverkehr > Regionalverkehr Baden-Württemberg


Geschrieben von: baladid am 28 Nov 2006, 14:54
Gilt das Baden-Württemberg Ticket eigentlich auch auf Lindau-Ulm uns Singen-Basel bad?
Und fahren im BW-Regionalverkehr irgendwo Doppelstockwagen

Geschrieben von: uferlos am 28 Nov 2006, 14:55
dostos fahren doch auf den RE´s zwischen Ulm und Stuttgart

Geschrieben von: ChristianMUC am 28 Nov 2006, 14:58
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 14:54)
Gilt das Baden-Württemberg Ticket eigentlich auch auf Lindau-Ulm uns Singen-Basel bad?
Und fahren im BW-Regionalverkehr irgendwo Doppelstockwagen

Ja, BaWü-Ticket gilt auf beiden Strecken, dazu auch auf Lindau - Hergatz - Kißlegg - Memmingen - Ulm (NICHT über Kempten!)

Dostos fahren auf
Stuttgart - Ulm - Lindau
Stuttgart - Aalen
Stuttgart - Heilbronn - Mosbach
Stuttgart - Heidelberg - Mannheim
Stuttgart - Karlsruhe
Karlsruhe - Freiburg - Basel

Geschrieben von: baladid am 28 Nov 2006, 15:48
QUOTE (ChristianMUC @ 28 Nov 2006, 14:58)
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 14:54)
Gilt das Baden-Württemberg Ticket eigentlich auch auf Lindau-Ulm uns Singen-Basel bad?
Und fahren im BW-Regionalverkehr irgendwo Doppelstockwagen

Ja, BaWü-Ticket gilt auf beiden Strecken, dazu auch auf Lindau - Hergatz - Kißlegg - Memmingen - Ulm (NICHT über Kempten!)

Dostos fahren auf
Stuttgart - Ulm - Lindau
Stuttgart - Aalen
Stuttgart - Heilbronn - Mosbach
Stuttgart - Heidelberg - Mannheim
Stuttgart - Karlsruhe
Karlsruhe - Freiburg - Basel

Immer?

Geschrieben von: ChristianMUC am 28 Nov 2006, 16:03
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 15:48)
Immer?

Nicht immer, aber immer öfter dry.gif laugh.gif
Im Ernst: natürlich nicht auf allen Zügen - aber eben auf diesen Strecken.

Geschrieben von: glemsexpress am 28 Nov 2006, 16:04
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 15:48)
QUOTE (ChristianMUC @ 28 Nov 2006, 14:58)

Dostos fahren auf
Stuttgart - Ulm - Lindau
Stuttgart - Aalen
Stuttgart - Heilbronn - Mosbach
Stuttgart - Heidelberg - Mannheim
Stuttgart - Karlsruhe
Karlsruhe - Freiburg - Basel

Immer?

IRE Stuttgart - Ulm - Lindau: immer
RE Stuttgart - Aalen: teilweise, sind aber meistens n-Wagen
RB Stuttgart - Heilbronn - Mosbach; kurzläufer Stuttgart Heilbronn zu ca. 50% n-Wagen
RE Stuttgart - Heidelberg: immer, einen RE Stuttgart - Mannheim gibt es nicht. Es gibt nur einen Morgendlichen (und nur unter der Woche) RE Ldwigshafen - Mannheim - Bruchsal - Stuttgart. In der Gegenrichtung fährt der RE ab Heidelberg leer nach Ludwigshafen
IRE Stuttgart - Karlsruhe: immer
RE Offenburg (nicht KA) - Freiburg - Basel: fast immer (gibt meines wissens ein paar Ausnahmen

zusätzliche DoStos:
RE Stuttgart - Singen (Kurzläufer nach Stuttgart Rotteil in der Regel Et425, ein Zugpaar nach Singen ist auch Et425/426)
RB Freiburg - Titisee - Neustadt bzw. Seebrug: immer
RE Stuttgart - Ulm: Immer wenn ich sie gesehen hab, teilweise aber mit einen n-Wagen als Steuerwagen
RE Stuttgart - Tübingen: im Mischverkehr mit n-Wagen

Neu ab Fahrplanwechsel:
RE/IRE Karlsruhe - Konstanz (Schwarzwaldbahn) wohl immer.

Geschrieben von: Schwarzwälder am 28 Nov 2006, 17:17
QUOTE
RE Offenburg (nicht KA) - Freiburg - Basel: fast immer (gibt meines wissens ein paar Ausnahmen


Also mit Stand Sommerferien 2006 fahren alle (von mir gesichteten) ca. Halbstundenverdichter mit n-Wagen ^^.

QUOTE
Neu ab Fahrplanwechsel:
RE/IRE Karlsruhe - Konstanz (Schwarzwaldbahn) wohl immer.


Ja, 3 und 4 Teilige Einheiten.

Der Rest müsste stimmen.

Gruß, Schwarzwälder.

Geschrieben von: baladid am 28 Nov 2006, 17:24
Was ist ein n-wagen?

Geschrieben von: oberpfälzer am 28 Nov 2006, 17:35
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 17:24)
Was ist ein n-wagen?

Das ist der Museumsbestand, den die DB gerade im Regelbetrieb hat. biggrin.gif

Sieht etwa so (wenn der Steuerwagen funktioniert):
http://www.aktuellebilder.donautalbahn.de/2006-11-24/IMG_0896.jpg

Also nur eine der typischen Nahverkehrskrücken.

Geschrieben von: Schwarzwälder am 28 Nov 2006, 17:37
Ex. Silberling,
http://img64.imageshack.us/img64/8480/rimg50951lj.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen

Gruß, Schwarzwälder.

Edit wurde wieder gelöscht. Derjenige User weiß es ja auch so.

Geschrieben von: 143 094-1 am 28 Nov 2006, 19:22
So, um das nach dem "Brainstorming" (zu deutsch: Auskotzen) mal ein wenig zu ordnen:

QUOTE
IRE Stuttgart - Ulm - Lindau: immer

4 SAT Dostos DBpza / DABpza

QUOTE
RE Stuttgart - Aalen: teilweise, sind aber meistens n-Wagen

nachdem der Regelbetrieb mit Reichsbahnmaterial aufgegeben wurde (DBuza) laufen auf den stündlichen RE nur Bn-Garnituren. Heute war z. B. der Zwischentakt um 1649 ab TS ein Dosto mit DBza / DBpza, einer mit blauem Punkt und natürlich SAT ->fähig.
Inwiefern das planmäßig ist müsste ein Blick in den Zugbildungsplan verraten.

QUOTE
RB Stuttgart - Heilbronn - Mosbach

Es fahren keine durchgehenden Züge von Stuttgart nach Mosbach.
Die RB Stuttgart - Neckarelz, teilw. durchgebunden aus Ulm sind bespannt mit DBza und DBpza. Nach wie vor ist aber ein Dosto-Ersatzpark im Umlauf. Die Fahrzeiten des Ersatzparks habe ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben.

QUOTE
kurzläufer Stuttgart Heilbronn zu ca. 50% n-Wagen

Klares Nein.
Die RB Stuttgart - Heilbronn sind fast ausschließlich aus Bn gebildet.

QUOTE
IRE Stuttgart - Karlsruhe: immer

4 DBpza mit ep/Mg/NBÜ

QUOTE
RE Stuttgart - Ulm: Immer wenn ich sie gesehen hab, teilweise aber mit einen n-Wagen als Steuerwagen

Unter der Woche ausschließlich DBza / DBpza, bis auf den 23:32 ab TS, das sind Bn.
Am Wochenende teilweise bayrische Garnituren mit fähigen DBz750/DABz755 und Wittenberger Kopf - natürlich in SAT. Einzelne durchgebunden Donauwörth - Stuttgart - Neckarelz.

QUOTE
RE Stuttgart - Tübingen: im Mischverkehr mit n-Wagen

etwa 2/3 Bn. Die Dostos sind DBza 751 und DABza 756 - leider TAV.

Soll wohl ab Fahrplanwechsel auch einen schnellen Durchläufer von Würzburg her mit Doppelstock geben meinte ein Kollege - wohl auch TAV und ohne Zugbegleitpersonal.
Mal sehen wie lange das noch gut geht. Aber hauptsache Service abgebaut und wieder ein paar Arbeitsplätze zerstört. Nicht wahr, Herr Oberpfälzer?

Geschrieben von: oberpfälzer am 28 Nov 2006, 19:26
QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:22)
Aber hauptsache Service abgebaut und wieder ein paar Arbeitsplätze zerstört. Nicht wahr, Herr Oberpfälzer?

Jaja, Plochinger, das herumgeheule bringt dir aber auch nix. Und sorry, das ich nicht deiner Meinung bin, es soll ja noch Menschen geben, die andere Meinungen haben als du.

Das soll übrigens heißen, das ich nicht die Entlassung von Mitarbeitern billige, aber du meinst, neue Fahrzeuge bringen automatisch Arbeitsplatzverluste, und das stimmt so nicht.

Geschrieben von: ChristianMUC am 28 Nov 2006, 19:38
QUOTE (oberpfälzer @ 28 Nov 2006, 19:26)
Das soll übrigens heißen, das ich nicht die Entlassung von Mitarbeitern billige, aber du meinst, neue Fahrzeuge bringen automatisch Arbeitsplatzverluste, und das stimmt so nicht.

Dann beweis mal das Gegenteil dry.gif

Geschrieben von: 143 094-1 am 28 Nov 2006, 19:38
QUOTE
Jaja, Plochinger, das herumgeheule bringt dir aber auch nix.

Wer heult denn hier mehr? Immerhin schaffst du es immer wieder, in jedem Thema, auch wenn es sich um etwas ganz anderes handelt, deine extrem subjektive Meinung zu Fahrzeugen kundzutun, die älter als 5 Jahre sind. Dass die Bn-Wagen große Nachteile haben, brauchst du mir sicher nicht zu erklären, ich bin mit den Alltgasschwierigkeiten dieser Wagen durchaus vertraut. Aber dein ständiges Geblubber ohne jegliches Argument geht mir so langsam auf den Sack.

QUOTE
Das soll übrigens heißen, das ich nicht die Entlassung von Mitarbeitern billige, aber du meinst, neue Fahrzeuge bringen automatisch Arbeitsplatzverluste, und das stimmt so nicht.

Dann zeig mir mal, wo durch den Einsatz von Triebwagen&TAV-Zügen nicht massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden. Ganze Dienststellen wurden bei uns auf einen Schlag ausgelöscht durch den Einsatz von Keksdosen, Coladosen und TAV-Dostos.

Geschrieben von: oberpfälzer am 28 Nov 2006, 19:49
QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:38)
Wer heult denn hier mehr? Immerhin schaffst du es immer wieder, in jedem Thema, auch wenn es sich um etwas ganz anderes handelt, deine extrem subjektive Meinung zu Fahrzeugen kundzutun, die älter als 5 Jahre sind. Dass die Bn-Wagen große Nachteile haben, brauchst du mir sicher nicht zu erklären, ich bin mit den Alltgasschwierigkeiten dieser Wagen durchaus vertraut. Aber dein ständiges Geblubber ohne jegliches Argument geht mir so langsam auf den Sack.


Dann zeig mir mal, wo durch den Einsatz von Triebwagen&TAV-Zügen nicht massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden. Ganze Dienststellen wurden bei uns auf einen Schlag ausgelöscht durch den Einsatz von Keksdosen, Coladosen und TAV-Dostos.

Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, das Mitarbeiter übernommen werden. Also, nicht immer so schwarz malen. Und dein ständiges Geläster über die heutige nervt mich ebenso. Ich sehe Wettbewerb eher als was positives, sonst müssten wir immer noch mit Uralt-Bn rumfahren. Übrigens, die Nürnberger Dostos sind alle TAV-fähig, und trotzdem fährt noch Personal mit.

Ach, übrigens, was du da nennst mit Keksdosen usw. das nennt sich wie schon erwähnt Wettbewerb, der sorgt dafür, das der Bahnbetrieb auch nicht mehr so viel Geld kostet, das letztlich von allen Steuerzahlern finanziert wird, also auch von dir. Und, die Qualität ist dadurch gestiegen, ich verweise mal auf die Vogtlandbahn, da gab nach der Übernahme Fahrgaststeigerungen, davon träumt die DB hier. Und bald kommt schon die Regentalbahn. Das da eventuell wieder Arbeitslose von der Straße geholt werden, interessiert dich ja auch nicht. Was solls, bei dir rede ich gegen eine Wand, daher mach ich hier Schluss.

Geschrieben von: ChristianMUC am 28 Nov 2006, 20:00
QUOTE (oberpfälzer @ 28 Nov 2006, 19:49)
Das da eventuell wieder Arbeitslose von der Straße geholt werden, interessiert dich ja auch nicht.

GEIL! Die gute Privatbahn holt die Arbeitslosen von der Straße. Juchu, ein Hoch auf die Privatbahn! Und ein ganz großes BUUUUH an die DB, weil sie Mitarbeiter entlassen muss...
Oh man, wenn du dein Studium fertig hast, solltest du bei einem Besteller anfangen, die denken genauso wie du...

Geschrieben von: 143 094-1 am 28 Nov 2006, 20:30
QUOTE
Das da eventuell wieder Arbeitslose von der Straße geholt werden, interessiert dich ja auch nicht.

Nein, das tangiert mich relativ wenig.
Wie dir anscheinend nicht bekannt ist, sind die Mitarbeiter bei der DB sogenannte Facharbeiter, setzt heute z. B. eine staatlich anerkannte Ausbildung mit allem drum und dran voraus. Ein solcher Facharbeiter - ob Lok- oder Zugführer sei nun mal dahingestellt - arbeitet nun einige Jahre lang bei der gleichen Dienststelle, gründet Familie, hat Kinder, baut vielleicht ein nettes kleines Haus. Dann kommt der wettbewerb, der den Bahnbetrieb besser und billiger macht. Auch für den Facharbeiter, der ja Steuerzahler ist. Das bringt dem Facharbeiter aber nichts, denn die Privatbahn, nennen wir sie mal "DumpingRail" weil das so schön englisch klingt, gewinnt den Wettbewerb, da sie keine Facharbeiter sondern Anlernkräfte einsetzt. Die sind natürlich erheblich billiger, sie werden vom arbeitsamt geschickt, subventioniert und arbeiten das gleiche wie der Facharbeiter für die Hälfte von dessen Lohn. Statt mit 4 Wagen fährt die DumpingRail mit einem zweiteiligen Triebwagen, erwartet gleichzeitig aber Fahrgaststeigerungen von 200% (Ähnlichkeiten mit der VIAS im Odenwald sind rein zufällig und unbeabsichtigt!), das ist natürlich billiger und besser, denn neben der Fachkraft "Triebfahrzeugführer" fällt auch die Fachkraft "Zugführer" weg. Letztere wird durch einen Prüfer ersetzt, der in einem Monat Tarife gepaukt und sonst keine Ahnung vom Eisenbahnbetrieb hat. Da wir nur für jeden zehnten Zug einen Prüfer brauchen und nicht auf jeden Zug eine Fachkraft setzen müssen, wird der Eisenbahnbetrieb wieder einmal billiger und besser. Das haben wir dem Wettbewerb zu verdanken, er muss daher gut sein. Nur für wen?
Für die Anlernkräfte die für einen Hungerlohn schuften und sich kaum gewerkschaftlich organisieren können?
Für die Facharbeiter, deren Existenz einfach mal so weggepustet wird?
Für die Fahrgäste, die einen Ansprechpartner im Zug vergeblich suchen und immer brav ihre 40 Euro bezahlen?
Wohl kaum.
Eher für die Hierarchie da oben, die Eisenbahnfahren eh nur vom Hörensagen kennen und sich in ihren S-Klassen kutschieren lassen weil sie nicht mehr wissen, wohin mit dem ganzen Geld.
Der Wettbewerb nutzt allen?

Das Geschriebene hier ist frei erfunden?
Dann schau dir mal an, woher unsere Zugführer alle kommen und vor allem warum. Ich gebe mal Stichpunkte: Halberstadt (Connex), Hamburg (NOB), Darmstadt (VIAS) nur um einige weniges Beispiele zu nennen.

Glaubst du, diese Leute ziehen freiwillig durch die ganze Republik nur weil es hier so toll ist?
Flexibilität, ja das wird heutzutage verlangt. Nur von wem, das ist die Frage!

Aber was solls, bei dir rede ich sowieso gegen eine Wand. Meine Vorurteile gegen bestimmte Studenten sind wohl doch nicht unbegründet. Vielleicht wirst du ja selbst mal wegrationalisiert oder durch eine Anlernkraft ersetzt, weil das eben der tolle Wettbewerb ist und allen nutzt. Vielleicht denkst du dann anders.

QUOTE
daher mach ich hier Schluss.

Sehr gute Idee.

Geschrieben von: glemsexpress am 28 Nov 2006, 21:06
QUOTE (Schwarzwälder @ 28 Nov 2006, 17:17)
Also mit Stand Sommerferien 2006 fahren alle (von mir gesichteten) ca. Halbstundenverdichter mit n-Wagen ^^.

Die Verstärker fahren aber in der Regel nicht von Offenburg bis Basel durch tongue.gif


QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:22)
Es fahren keine durchgehenden Züge von Stuttgart nach Mosbach.
Die RB Stuttgart - Neckarelz, teilw. durchgebunden aus Ulm sind bespannt mit DBza und DBpza. Nach wie vor ist aber ein Dosto-Ersatzpark im Umlauf. Die Fahrzeiten des Ersatzparks habe ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben.

Am Wochenende fahren auch n-Wagen auf der RB.
Die ist auch in der Fahrplanauskunft an der Fehlenden Einstiegshilfe zu erkennen:
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/zuginfo.exe/dn/941811/421017/191516/218179/80/ld=212.56&seqnr=3&ident=01.01929556.1164744004¤tReferrer=tp&
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/zuginfo.exe/dn/920712/413987/565572/24118/80/ld=212.56&seqnr=4&ident=01.01929556.1164744004¤tReferrer=tp&


QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:22)
Die RB Stuttgart - Heilbronn sind fast ausschließlich aus Bn gebildet.

Kann auch sein, ich fahr da nicht so häufig

Geschrieben von: baladid am 28 Nov 2006, 21:27
Gilt auf den Ire´s Baden-Württemberg und/oder schönes-wochenende ticket.
Wir wollen nämlich bl-li-aa-bl an einem tag schaffen

Geschrieben von: 143 094-1 am 28 Nov 2006, 21:35
QUOTE (baladid @ 28 Nov 2006, 21:27)
Gilt auf den Ire´s Baden-Württemberg und/oder schönes-wochenende ticket.

Siehe Aufdruck auf dem Fahrschein. Gültig in allen Zügen der Produktkategorie C (IRE, RE, RB, S).
D. h. beide Tickets gelten auch im IRE. Mo-Fr aber die 9 Uhr-Grenze des BW-Tickets beachten, sonst kostets 40 EUR smile.gif

Geschrieben von: Tequila am 28 Nov 2006, 21:38
IRE sind Züge des Nahverkehrs, von daher gelten dessen Angebote auch.

Und prüfe mal deine Codierung.

Geschrieben von: baladid am 29 Nov 2006, 05:09
danke für eure Infos

Geschrieben von: Benicarlo am 29 Nov 2006, 10:36
Also,ich will ja nicht unken,aber ich denke das BaWü-Ticket gilt nicht nach Lindau.Frag besser nochmal nach beim Kauf....

Geschrieben von: Regiotraindriver am 29 Nov 2006, 11:37
QUOTE (glemsexpress @ 28 Nov 2006, 16:04)

RE Stuttgart - Heidelberg: immer, einen RE Stuttgart - Mannheim gibt es nicht. Es gibt nur einen Morgendlichen (und nur unter der Woche) RE Ldwigshafen - Mannheim - Bruchsal - Stuttgart. In der Gegenrichtung fährt der RE ab Heidelberg leer nach Ludwigshafen

Anmerkung: Der morgentliche RE von Ludwigshafen - Mannheim -Bruchsal - Stuttgart verkehrt über Schwetzingen - Wagheusel - Graben - Neudorf, an Sa und So beginnt er in Heidelberg und verkehrt über den Regelweg (Wiesloch-Walldorf - Bad Schönborn-Kronau)

QUOTE (Benicarlo @ 29 Nov 2006, 10:36)
Also,ich will ja nicht unken,aber ich denke das BaWü-Ticket gilt nicht nach Lindau.Frag besser nochmal nach beim Kauf....

Das Baden-Württemberg-Ticket gilt auch auf folgenden Streckenabschnitten:
Ulm -- Langenau (KBS 757)
Erzingen -- Schaffhausen -- Thayingen -- Singen (Hohentwiel) (KBS 730)
Eberbach -- Heidelberg (KBS 705)
Mannheim -- Ludwigshafen (Rhein) -- Schifferstadt (KBS 670)
Schifferstadt -- Germersheim -- Wörth (Rhein) (KBS 677)
Wörth -- Karlsruhe (KBS 676)
Graben-Neudorf -- Germersheim (KBS 704)
Tannheim (Württ.) -- Memmingen -- Neu-Ulm -- Ulm (KBS 971)
Pflaumloch -- Nördlingen (KBS 995)
Kressbronn -- Lindau (KBS 731)
Wangen (Allgäu) -- Lindau (KBS 971)

Geschrieben von: 411'er am 29 Nov 2006, 12:39
Ich wär mal für ein "Schüler-weihnachtsferien-ticket!!!

Geschrieben von: baladid am 29 Nov 2006, 14:42
Also Balingen-Aulendorf-Friedrichshafen-Lindau-Ulm-AAlen-Stuttgart-Balingen geht mit Bawü-Ticketß

Geschrieben von: JeDi am 29 Nov 2006, 14:49
QUOTE (baladid @ 29 Nov 2006, 14:42)
Lindau-Ulm

über Kißlegg, nicht über Kempten!!
Die durchgehenden RE fahren über kempten. du musst bis Memmingen den RE nach Augsburg nehmen.

Geschrieben von: luc am 29 Nov 2006, 17:02
QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:38)
Dann zeig mir mal, wo durch den Einsatz von Triebwagen&TAV-Zügen nicht massiv Arbeitsplätze abgebaut wurden. Ganze Dienststellen wurden bei uns auf einen Schlag ausgelöscht durch den Einsatz von Keksdosen, Coladosen und TAV-Dostos.

Etwas Off-Topic, aber beim Metronom wurden ein paar Arbeitsplätze geschaffen - ob es Arbeitslose oder ex-DB-Mitarbeiter sind und was für Qualifikationen die Mitarbeiter haben, weiß ich nicht - kenn mich da oben nicht so gut aus.

Geschrieben von: luc am 29 Nov 2006, 17:31
QUOTE (Plochinger @ 28 Nov 2006, 19:22)
etwa 2/3 Bn. Die Dostos sind DBza 751 und DABza 756 - leider TAV.

Zu Tübingen-Stuttgart, um es zu präzisieren: Nach meinen Beobachtungen sind samstags und sonntags 2/3 der Züge Dosto mit 143, sind ja auch drei Umläufe, es sei denn, es verreckt mal wieder ein Trabbi mit seinem Viehzeug (wie vor einer Woche in Cannstatt auf Gleis 4). Die Dostos besitzen aber trotzdem eine Fachkraft namens KiN, welche ausnahmsweise auch relativ selten im Führerstand des Steuerwagens sich befindet. Vielleicht liegt das daran, dass diese dort wegen TAV etwas unterfordert ist? Dann gibt es noch zwei n-Wagen-Garnituren mit 7 Wagen und einer 143, was noch einen Zugschaffner zusätzlich bedeutet. Kommen aber nur MO-FR zum Einsatz. Ferner existieren noch 3? 110-Umläufe mit 4-n-Wagen (2 Garnituren) bzw. 5 n-Wagen (1 Garnitur). Und schließlich gibt es noch 2? 143+6n-Wagen-Garnituren, wobei eine auch samstags und sonntags ganztägig zum Einsatz kommt. Der RE TT ab 22:36 Richtung TS und der RE TS ab 0:45 Richtung TT besteht wiederum aus einem 611.

Edit: n-Wagen sind öfters mal y-Wagen

Geschrieben von: luc am 31 Dec 2006, 16:15
QUOTE (luc @ 29 Nov 2006, 17:31)
Dann gibt es noch zwei n-Wagen-Garnituren mit 7 Wagen und einer 143, was noch einen Zugschaffner zusätzlich bedeutet. Kommen aber nur MO-FR zum Einsatz.

Muss mich korrigieren. Sind drei Garnituren mit 143 und 7 n/y-Wagen.

Geschrieben von: Sven Steinke am 12 Jul 2007, 13:14
QUOTE
Ich wär mal für ein "Schüler-weihnachtsferien-ticket!!!

Bei uns in NRW gibt es so was tolles.

Geschrieben von: JeDi am 12 Jul 2007, 14:55
QUOTE (Sven Steinke @ 12 Jul 2007, 14:14)
Bei uns in NRW gibt es so was tolles.

Aber Sackteuer.

Geschrieben von: Sven Steinke am 12 Jul 2007, 14:58
Fahr damit mal 10.000 Kilometer in zwei Wochen, anders schafft man dass für denn Preis nicht.

Geschrieben von: JeDi am 12 Jul 2007, 15:03
QUOTE (Sven Steinke @ 12 Jul 2007, 15:58)
Fahr damit mal 10.000 Kilometer in zwei Wochen, anders schafft man dass für denn Preis nicht.

Im verhältnios isses teruer... SFT NRW: 44 EUR
SFT BW 25-26 EUR
SFT NDS 25 EUR

Quelle: DS-Print

Geschrieben von: Sven Steinke am 12 Jul 2007, 15:05
In anderen Bundesländern ist von der Verkerhsdichte gesehen, auch nicht so viel los und in den kleinen Ferien ist es mit 18 € nicht so teuer. Was solls denn in BY kosten?

Geschrieben von: 611 am 12 Jul 2007, 17:06
33,-
Gilts bei euch eigentlich auch für Studenten? Weil das find ich in Bayern so toll (gar nicht egoistisch von mir biggrin.gif )
Für mch als Oberschwabe natürlich peinlich hier zugeben zu müssen dass das in Bayern besser ist..

Geschrieben von: Sven Steinke am 12 Jul 2007, 17:28
Gilt für Studenten bis 26. Aber in NRW ist es immernoch am teuersten.

Geschrieben von: Sven Steinke am 12 Jul 2007, 21:04
Leider gilt es nicht für Azubis also muss ich in Zukunft woll auf Lädertickets und SWT ausweichen. sad.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 4 Aug 2007, 23:03
QUOTE
Komplettsanierung der Strecke Bruchsal-Mühlacker im Jahr 2008 - Bahnverkehr ruht für knapp sechs Monate
Bahn informiert Kommunen im Vorfeld über Planungen und Ersatzverkehre / Umfangreicher Einsatz von Bussen / Abwicklung der Baustellenlogistik über die Schiene


(Stuttgart, 18. Juli 2007) Die Deutsche Bahn AG setzt 2008 mit Hochdruck die Modernisierung ihrer Infrastruktur fort. Im Zuge dieser Qualitätsoffensive wird die Strecke Bruchsal?Mühlacker im Zeitraum von Mai bis Oktober 2008 komplett saniert. Bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus der Stadt Bretten stellte die Bahn heute Vertretern des Regierungspräsidiums Karlsruhe, der Landkreise Karlsruhe und Enzkreis sowie der Kommunen entlang der Strecke die geplanten Maßnahmen vor.

Die Baumaßnahmen auf dem rund 32 Kilometer langen zweigleisigen Abschnitt zwischen Bruchsal und Mühlacker umfassen die Erneuerung von Schienen, Schwellen und Schotter, rund 40 Weichen, der Oberleitung einschließlich neuer Oberleitungsmaste und Fundamente im Abschnitt zwischen Bruchsal und Bretten, sowie einer Eisenbahnüberführung in Mühlacker.

Eine Durchführung der erforderlichen Arbeiten bei laufendem Betrieb würde zum einen den Zugbetrieb erheblich beeinträchtigen und zum anderen die Bauarbeiten deutlich verlängern. Die Bahn hat sich daher in Abstimmung mit allen Eisenbahnverkehrsunternehmen dazu entschlossen, die Strecke während der Bauphase im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Oktober 2008 vollständig zu sperren.

Von der Sperrung betroffen sind die Regional-Express-Linie Heidelberg-Stuttgart sowie die Stadtbahnlinie S 9 Bruchsal-Mühlacker. Zwischen den Bahnhöfen Bruchsal und Mühlacker fahren Ersatzbusse, die alle Unterwegshalte bedienen. Für die Reisenden gibt es im Vorfeld und während der Baumaßnahmen umfangreiche Informationen. An den Umsteigebahnhöfen Bus/Schiene wird zusätzlich Service-Personal eingesetzt.

Arbeiten in Teilbereichen der Strecke finden - ohne Einschränkung des Zugbetriebs - bereits ab Herbst 2007 statt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher


Quelle: http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/bw/bw20070718b.html

Das wird ja echt ein Spaß werden. Zum Glück fahre ich im Frühjahr nicht mehr regelmäßig auf dieser Strecke.

Geschrieben von: Hellwach am 4 Aug 2007, 23:09
Wie, das Schülerferienticket gilt für Studenten bis 26?? In BW nicht?! sad.gif

Geschrieben von: 612 hocker am 5 Aug 2007, 09:51
Jo, aber nur in NRW. Mach doch mal Bahnurlaub bei uns.

Geschrieben von: ChristianMUC am 5 Aug 2007, 20:52
QUOTE (612 hocker @ 5 Aug 2007, 10:51)
Jo, aber nur in NRW. Mach doch mal Bahnurlaub bei uns.

In Bayern gibts das auch für Studenten...(und die Wagen sind nicht so siffig)

Geschrieben von: 143 094-1 am 5 Aug 2007, 21:08
QUOTE (glemsexpress @ 5 Aug 2007, 00:03)
Das wird ja echt ein Spaß werden. Zum Glück fahre ich im Frühjahr nicht mehr regelmäßig auf dieser Strecke.

Absolut typisch für diesen Laden.
Was hat man früher nicht alles auf die Beine gestellt um trotz Bauarbeiten und deutlich maroderer Infrastruktur den Betrieb möglichst am laufen zu halten solange es irgendwie geht.

Heute ist das alles scheißegal, da sperrt man Hauptstrecken mit dichter Zugfolge gleich mal monatelang, sollen die doofen Kunden doch mit dem Bus fahren wenn sie nix besseres zu tun haben als ausgerechnet dort fahren zu wollen!

Da könnte ja jeder kommen!? Zug fahren? Haha! SIE sind es doch die uns nerven weil Sie ausgerechnet hier fahren wollen! Schauen Sie gefälligst wie Sie weiterkommen, wir haben diesmal keine Lust Sie zu befördern!

Man sehe sich nur den Trauerspiel-SEV Pforzheim - Horb an. Was war das einst für eine leistungsfähige Strecke. Und jetzt wochenlange Totalsperrung weil man anscheinend noch nicht alle Gleise herausgerissen hat, die nicht mindestens alle 10 Sekunden befahren werden.

Geschrieben von: 146225 am 6 Aug 2007, 23:24
QUOTE (Plochinger @ 5 Aug 2007, 21:08)
Was hat man früher nicht alles auf die Beine gestellt um trotz Bauarbeiten und deutlich maroderer Infrastruktur den Betrieb möglichst am laufen zu halten solange es irgendwie geht.

Heute ist das alles scheißegal, da sperrt man Hauptstrecken mit dichter Zugfolge gleich mal monatelang, sollen die doofen Kunden doch mit dem Bus fahren wenn sie nix besseres zu tun haben als ausgerechnet dort fahren zu wollen!

Das stimmt allerdings, ich kann mich nicht erinnern, früher soviel SEV erlebt zu haben. Den Begriff SEV an sich kenne ich ohnehin erst seit der "Eingemeindung" der Reichsbahn.

QUOTE
Heute ist das alles scheißegal, da sperrt man Hauptstrecken mit dichter Zugfolge gleich mal monatelang, sollen die doofen Kunden doch mit dem Bus fahren wenn sie nix besseres zu tun haben als ausgerechnet dort fahren zu wollen!


Naja den Fotografen reizt natürlich das auf den KBS 705/780 dann vermutlich "leicht" höhere Güterzugaufkommen. Der 1590 soll ja frühmorgens auch über Heilbronn fahren. Der Reisende allerdings überlegt sich glasklar, daß, sollte es je dann erforderlich sein, der schnellste Weg von TM nach RBR vermutlich über RKDU führen dürfte, lieber einmal umsteigen als Bus fahren.

Wenn ich grade so sinniere, vor Einweihung der SFS war die Strecke die Hauptabfuhrstrecke von Stuttgart Richtung Norden, InterCity jede Stunde - nur die Straßenbahn fuhr öfter... blink.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 23 Aug 2007, 22:42
Bahn kommen Mängel teuer zu Stehen
Quelle: Stuttgarter Nachrichten vom 23.08.2007

- Wegen der Qualitätsmängel muss die DB 495 000 Euro blechen (letztes Jahr nur 248 000 Euro). Und das wo das Wetter es noch gut mit der DB meinte.
- Warum die DB so viel Zahlen muss will sie nicht sagen, behauptet aber sie wäre in Wirklichkeit besser geworden.
- Qualitätskriterien sind: Zugausfälle, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fahrgastinformation und die Zugbegleiterquote.
- Strafgelder werden Wettbewerbsneutral in Fahrgastinformationsanzeigen, Bahnsteigverlängerungen und Weichenheizungen investiert.

Geschrieben von: Hellwach am 23 Aug 2007, 22:45
Ne halbe Million ist für die Bahn wahrscheinlich nicht wirklich viel Kohle.

Nun denn, für mehr Verspätungen und damit mehr Fahrgastinfoanzeigen! wink.gif

QUOTE
Man sehe sich nur den Trauerspiel-SEV Pforzheim - Horb an. Was war das einst für eine leistungsfähige Strecke. Und jetzt wochenlange Totalsperrung weil man anscheinend noch nicht alle Gleise herausgerissen hat, die nicht mindestens alle 10 Sekunden befahren werden.

Plochinger, du warst doch in letzter Zeit häufiger auf der Gäubahn FDS-Eutingen unterwegs. Sind da eigentlich inzwischen alle Gleise erneuert oder droht da dasselbe wie auf der Nagoldtalbahn?

Geschrieben von: 143 094-1 am 24 Aug 2007, 00:46
QUOTE (Hellwach @ 23 Aug 2007, 23:45)
Plochinger, du warst doch in letzter Zeit häufiger auf der Gäubahn FDS-Eutingen unterwegs. Sind da eigentlich inzwischen alle Gleise erneuert oder droht da dasselbe wie auf der Nagoldtalbahn?

Außerhalb der modernisierten Bahnhöfe liegen fast überall noch alte Gleise. Hinzu kommt ein Viadukt, das nur mit 40, bzw. 20km/h befahren werden kann.

Aproporos modernisiert: Wer mal einen Bahnhof sehen will, der wirklich auf das absolut notwendige Minimum zurückgebaut wurde, der sehe sich den Bf Schopfloch an: Ein Bf, dessen durchgehendes Hauptgleis nicht in beide Richtungen auf Hauptsignal befahren werden kann ist doch lachhaft. Genauso wie ein KS-Signal mangels zweiter Optik nur Hp0 zeigen kann.

Geschrieben von: Hellwach am 24 Aug 2007, 10:10
Ja, es ist wirklich schade, wie diese Strecke zur absoluten Billig-Bummelbahn zurückgebaut wurde. Wahrscheinlich könnte man die Strecke in nur 20 Minuten fahren.

Die Geschwindigkeit auf den Viadukten soll wohl diesen August oder September überprüft werden. Evtl. dürfen dann alle in normalem Tempo befahren werden.

Soviel ich weiß sind die Gleise zwischen Freudenstadt und Bittelbronn maximal 10 Jahre alt, müssen also nicht erneuert werden. Von Eutingen bis Horb-Heiligenfeld wurden die Gleise dieses Jahr erneuert. Fraglich ist nur, wie es auf den übrgen ~5km aussieht.

Geschrieben von: glemsexpress am 24 Aug 2007, 21:52
QUOTE (Plochinger @ 24 Aug 2007, 01:46)
Hinzu kommt ein Viadukt, das nur mit 40, bzw. 20km/h befahren werden kann.

Wer darf da nur 20 fahren?
Die La-Schilder zeigen ja 40 an.

Geschrieben von: 143 094-1 am 24 Aug 2007, 23:39
QUOTE (glemsexpress @ 24 Aug 2007, 22:52)
Wer darf da nur 20 fahren?
Die La-Schilder zeigen ja 40 an.

Man schlage eine La auf und betrachte sich Strecke 42: von km 26,1 bis 26,5 40km/h, bzw. 20km/h "nur lokbespannte Züge" und "Lfsig nicht aufgestellt". Frage beantwortet?

QUOTE
Die Geschwindigkeit auf den Viadukten soll wohl diesen August oder September überprüft werden. Evtl. dürfen dann alle in normalem Tempo befahren werden.

Daran glaube ich nicht. Bei dem betroffenen Viadukt fehlen Schwingungstests, denn bei schweren Zügen (ET65 zum Beispiel oder grundsätzlich lokbespannter Zug...) schwingt die Brücke sich ungeheuer auf. Wir sind da anfangs mit 40km/h drüber (ET65 ist ja ein Triebzug...), aber sowas habe ich noch nicht erlebt wie die Brücke sich aufgeschaukelt hat! Da dachte man ja, dass es jeden Moment zu einer Resonanzkatastrophe kommt, wäre nicht die erste Brücke die auf diese Art das Zeitliche segnet. Seither wird auch mit ET65 nur noch 20km/h gefahren.

Geschwindigkeitsanhebung für alles über dem Gewicht eines Fußgängers? Nicht in diesem Universum.

Geschrieben von: VT 609 am 24 Aug 2007, 23:42
QUOTE (Plochinger @ 25 Aug 2007, 00:39)
QUOTE (glemsexpress @ 24 Aug 2007, 22:52)
Wer darf da nur 20 fahren?
Die La-Schilder zeigen ja 40 an.

Man schlage eine La auf und betrachte sich Strecke 42: von km 26,1 bis 26,5 40km/h, bzw. 20km/h "nur lokbespannte Züge" und "Lfsig nicht aufgestellt". Frage beantwortet?

Wenn man denn eine La zur Hand hat...

Geschrieben von: 143 094-1 am 24 Aug 2007, 23:46
QUOTE (VT 609 @ 25 Aug 2007, 00:42)
Wenn man denn eine La zur Hand hat...

reiner Zufall, weil ich für die Fahrten dort unten jweils dem Tf eine mitbringen musste. Ansonsten interessiert mich dieses Buch noch weniger als überhaupt nicht.

Geschrieben von: 612 hocker am 29 Aug 2007, 17:48
DB Regio hat für Baden-Württemberg 17 neue Dostos bestellt. Quelle: Bahn TV >>http://www.bahntv-online.de/btvo/site/index.php?s=2100&ids=141305<< unter der Überschrift "Dostos für die Bahn". Weiß einer wo sie eingesetzt werden sollen?

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 5 Sep 2007, 20:46
In DSO war die Rede von Stuttgart-Tübingen, da dort immer noch Buntlinge fahren. Schade, als ich die Meldung zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich schon darauf gehofft, dass sie für Stuttgart-Würzburg sind, aber da wird sich am Status quo wohl die nächsten Jahre auch nichts ändern....

Geschrieben von: KBS 855 am 6 Sep 2007, 19:49
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Sep 2007, 21:46)
In DSO war die Rede von Stuttgart-Tübingen, da dort immer noch Buntlinge fahren. Schade, als ich die Meldung zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich schon darauf gehofft, dass sie für Stuttgart-Würzburg sind, aber da wird sich am Status quo wohl die nächsten Jahre auch nichts ändern....

Man könnte was ändern, denn BaWü müsste Stuttgart - Würzburg nur Ausschreiben und das für Stundentakt. Schon hätte man neue Fahrzeuge und würde sogar noch was sparen oder eben das Geld für den Stundentakt nutzen können.
Träumen wird man ja dürfen... rolleyes.gif

DB-Land Baden-Württemberg, das kostet eben, da spart man gerne auch und streicht Züge... blink.gif

Geschrieben von: Rohrbacher am 6 Sep 2007, 22:09
QUOTE
da spart man gerne auch und streicht Züge

Mich als Touri aus FRESH-Land hat's die letzten Tage in BW ein bissl an zu Hause erinnert. "IRE Sprinter" Ulm - Basel: Hey, klingt zumindest schnell, verdammt schnell und der Zug (2x 611) ist offensichtlich viel zu kurz. Es ist voll mit Leuten, Fahrrädern und Gepäck bis unter's Dach, teilweise bleiben Leute am Bahnsteig stehen oder schaffen es nicht rechtzeitig auszusteigen. Ich fühlte mich wie zu Hause und kann jetzt bestimmt bei Wetten-Dass alle Deosorten erschnüffeln... Aber die Aussicht aus'm Fenster ist meistens nicht ganz so beschränkt wie bei uns. laugh.gif

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 7 Sep 2007, 14:37
Auf der Schwarzwaldbahn ist es in Bezug auf die Kapazitätäten leider - trotz Ausschreibung, eine der wenigen im Ländle - immer noch katastrophal. Dort verkehren planmäßig 3, manchmal auch 4 Dostos + 146.2. Insbesondere zwischen Offenburg und Karlsruhe kommt es dann zu tumultartigen Zuständen, wenn auch noch die FAhrgäste aus Richtung Basel-Freiburg zusteigen.

Lustig ist auf der Schwarzwaldbahn ja auch noch eine andere Sache. Dort fahren die Züge im Stundentakt, jeweils zweistündlich abwechselnd als RE bzw. IRE. Jetzt denkt der nichtsahnende Fahrgast: "Toll, IRE, ist bestimmt schneller am Ziel!", aber Pustekuchen. Der IRE verzichtet zwar auf die Halte in Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach, die eingesparte Zeit steht er dafür dann in Offenburg und Singen, denn die Anschlusszeiten sind ja die gleichen wie sonst auch. So werden gekonnt die Fahrgäste verdummt und die Leute aus Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach bekommen nur zweistündliche Fahrmöglichkeiten, obwohl eine stündliche Bedienung genauso möglich wäre.

Geschrieben von: luc am 7 Sep 2007, 15:41
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 7 Sep 2007, 15:37)
Auf der Schwarzwaldbahn ist es in Bezug auf die Kapazitätäten leider - trotz Ausschreibung, eine der wenigen im Ländle - immer noch katastrophal. Dort verkehren planmäßig 3, manchmal auch 4 Dostos + 146.2. Insbesondere zwischen Offenburg und Karlsruhe kommt es dann zu tumultartigen Zuständen, wenn auch noch die FAhrgäste aus Richtung Basel-Freiburg zusteigen.

Lustig ist auf der Schwarzwaldbahn ja auch noch eine andere Sache. Dort fahren die Züge im Stundentakt, jeweils zweistündlich abwechselnd als RE bzw. IRE. Jetzt denkt der nichtsahnende Fahrgast: "Toll, IRE, ist bestimmt schneller am Ziel!", aber Pustekuchen. Der IRE verzichtet zwar auf die Halte in Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach, die eingesparte Zeit steht er dafür dann in Offenburg und Singen, denn die Anschlusszeiten sind ja die gleichen wie sonst auch. So werden gekonnt die Fahrgäste verdummt und die Leute aus Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach bekommen nur zweistündliche Fahrmöglichkeiten, obwohl eine stündliche Bedienung genauso möglich wäre.

Nicht immer sorgt eine Ausschreibung für mehr Platz (insbesondere zu bestimmten Zeiten) - manchmal auch für weniger (siehe Odenwaldbahn). Bei der Schwarzwaldbahn sind die Platzverhältnisse in etwa gleich geblieben. Der IRE ist wirklich nur Verar...ung, eigentlich sollte er das Premiumprodukt des Nahverkehrs sein.

Geschrieben von: 146225 am 8 Sep 2007, 05:27
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 7 Sep 2007, 14:37)
Auf der Schwarzwaldbahn ist es in Bezug auf die Kapazitätäten leider - trotz Ausschreibung, eine der wenigen im Ländle - immer noch katastrophal. Dort verkehren planmäßig 3, manchmal auch 4 Dostos + 146.2. Insbesondere zwischen Offenburg und Karlsruhe kommt es dann zu tumultartigen Zuständen, wenn auch noch die Fahrgäste aus Richtung Basel-Freiburg zusteigen.

Das war ja an sich auch vorher bereits vielen - nur der sparwütigen Politik nicht - wieder klar, daß man 5 bereits überfüllte n-Wagen nicht durch nur 3 Dosto ersetzen kann. Von der Leistung her kann die 146.2 sicherlich auch 5 Dosto über den Schwarzwald bringen, aber...die hätten ja Geld gekostet !

Um noch zu retten, was irgendwie zu retten war, läßt ja die NVBW nun für die Wochenenden
"doppelte" Garnituren auf der Badischen Schwarzwaldbahn einsetzen - also 146.2 + 3 Dosto + 146.2 + 3 Dosto. Immerhin ein erster Schritt in die richtige Richtung.

RK - RO dürfte jedoch von den Fahrgastzahlen her auch einen 30-Minuten-RE-Takt locker füllen können, eventuell dann bei soetwas sogar eine Durchbindung nach RF denkbar...dem steht nur die hohe Zugdichte auf der KBS 702 im Wege.

Andererseits sollten die Offenburger sich über guten Nahverkehrsanschluß durchaus Gedanken machen, denn sollte der von der dortigen Kommunalpolitik so vehement geforderte Umgehungstunnel für Offenburg im Zuge des Rheintalbahn-Ausbaus tatsächlich Realität werden, dann werden sicherlich durch diesen Tunnel nach Fertigstellung (2020 ? 2025 ?) sicher nicht nur Güterzüge, sondern auch der eine oder andere ICE fahren...

Geschrieben von: KBS 855 am 8 Sep 2007, 15:20
QUOTE

Auf der Schwarzwaldbahn ist es in Bezug auf die Kapazitätäten leider - trotz Ausschreibung, eine der wenigen im Ländle - immer noch katastrophal. Dort verkehren planmäßig 3, manchmal auch 4 Dostos + 146.2.


Die Frage ist ja wieso man da seitens des Bestellers keine genauen Vorgaben gemacht hat und wieso die DB so unflexibel auf den Fahrgastandrang reagiert. Sowas müsste man eigentlich in Ausschreibungen generell regeln, also den Fall eines Fahrgastzuwachses oder dass die vorgesehenen Plätze nicht ausreichen.

QUOTE

Lustig ist auf der Schwarzwaldbahn ja auch noch eine andere Sache. Dort fahren die Züge im Stundentakt, jeweils zweistündlich abwechselnd als RE bzw. IRE. Jetzt denkt der nichtsahnende Fahrgast: "Toll, IRE, ist bestimmt schneller am Ziel!", aber Pustekuchen. Der IRE verzichtet zwar auf die Halte in Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach, die eingesparte Zeit steht er dafür dann in Offenburg und Singen, denn die Anschlusszeiten sind ja die gleichen wie sonst auch. So werden gekonnt die Fahrgäste verdummt und die Leute aus Konstanz-Petershausen, Engen, Haslach und Gengenbach bekommen nur zweistündliche Fahrmöglichkeiten, obwohl eine stündliche Bedienung genauso möglich wäre.


Ja, das finde ich auch äußerst traurig, weil man mit mehr Halten bei gleichbleibender Fahrzeit ja die Auslastung steigern könnte und außerdem auch das Angebot auf den Nicht-IRE-Orten erhöht wird, sind ja oftmals nicht gerade kleine Orte.
Der Name IRE ist eh ein Witz, da das gleiche billige Wagenmaterial eingesetzt wird, das den Namen "Inter-Regio" im Begriff nicht verdient hat. Hier müsste man schon entsprechendes Wagenmaterial einsetzen, das auf Fernverkehrsniveau ist um so einen Namen zu verwenden.

QUOTE

Nicht immer sorgt eine Ausschreibung für mehr Platz (insbesondere zu bestimmten Zeiten) - manchmal auch für weniger


Manchmal durch meistens ersetzen, dann passt es. Aktuell wieder erkennbar am Donau-Isar-Express München - Passau...

QUOTE

RK - RO dürfte jedoch von den Fahrgastzahlen her auch einen 30-Minuten-RE-Takt locker füllen können, eventuell dann bei soetwas sogar eine Durchbindung nach RF denkbar...dem steht nur die hohe Zugdichte auf der KBS 702 im Wege.


Für sowas hat die NVBW doch kein Geld und dann schon gar nicht in Baden! Eigentlich Schade, denn ein 30-Minuten-Takt würde noch mehr Fahrgäste bringen, aber stimmt ja, man will die Nachfrage ja dem Angebot anpassen und nicht umgekehrt.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 8 Sep 2007, 18:01
QUOTE (KBS 855 @ 8 Sep 2007, 15:20)
Die Frage ist ja wieso man da seitens des Bestellers keine genauen Vorgaben gemacht hat und wieso die DB so unflexibel auf den Fahrgastandrang reagiert. Sowas müsste man eigentlich in Ausschreibungen generell regeln, also den Fall eines Fahrgastzuwachses oder dass die vorgesehenen Plätze nicht ausreichen.

Der Grund wird wohl einfach sein, dass zu wenig Dostos beschafft worden sind. Wenn auf der Schwarzwaldbahn 4-Wagen-Züge eingesetzt werden, dann ist der zusätzliche Wagen meistens gar kein "wirklicher" Schwarzwaldbahn-Wagen (die sind außen durch einen Schriftzug gekennzeichnet und haben auch eine andere Ausstattung), sondern ältere Dostos mit Hocheinstieg, die normalerweise im Rheintal fahren. Da fehlen schlichtweg die Kapazitäten. Und von den übrigen Dostos (z.B. die auch auf der Gäubahn oder der Filsbahn fahren) kann man keinen nehmen, weil die alle nur 140 km/h schaffen. Da ist mit zu wenig Wagen kalkuliert worden. Wenn man mehr Wagen auf der Schwarzwaldbahn will, müsste die NVBW wohl höhere Zuschüsse an die DB zahlen, wofür bekanntlich kein Geld da ist. Also, wir drehen uns im Kreis....

QUOTE (KBS 855 @ 8 Sep 2007, 15:20)
Der Name IRE ist eh ein Witz, da das gleiche billige Wagenmaterial eingesetzt wird, das den Namen "Inter-Regio" im Begriff nicht verdient hat. Hier müsste man schon entsprechendes Wagenmaterial einsetzen, das auf Fernverkehrsniveau ist um so einen Namen zu verwenden.

Der München-Nürnberg-Express wäre ein Zug der den Begriff IRE verdient hat. Er ist schneller als normale REs, komfortabler und hat nur wenige Zwischenhalte. Aber hier hat man aus falscher Bescheidenheit auf den Begriff Regionalexpress zurückgegriffen.

QUOTE (KBS 855 @ 8 Sep 2007, 15:20)
Manchmal durch meistens ersetzen, dann passt es. Aktuell wieder erkennbar am Donau-Isar-Express München - Passau...

Nehm einfach alle kürzlich entschiedenen Ausschreibungen in Bayern. In den E-Netzen Augsburg und Würzburg wird es nicht anders sein. Bist du schonmal im Berufsverkehr zwischen Augsburg und München gefahren. Dort fahren derzeit lange Züge mit Doppelstockwagen. Wie man die alle in einstöckige LIREX-Züge reinpacken will, ist mir ein Rätsel. In Würzburg ist es das selbe mit der Strecke nach Nürnberg, wenn auch nicht ganz so extrem.

Geschrieben von: Hellwach am 8 Sep 2007, 18:13
QUOTE (Plochinger @ 25 Aug 2007, 00:39)
Wir sind da anfangs mit 40km/h drüber (ET65 ist ja ein Triebzug...), aber sowas habe ich noch nicht erlebt wie die Brücke sich aufgeschaukelt hat! Da dachte man ja, dass es jeden Moment zu einer Resonanzkatastrophe kommt, wäre nicht die erste Brücke die auf diese Art das Zeitliche segnet.

Das ist mir auch aufgefallen! Was meinte denn der Tf dazu?

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 19:14
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 8 Sep 2007, 19:01)
Der Grund wird wohl einfach sein, dass zu wenig Dostos beschafft worden sind. Wenn auf der Schwarzwaldbahn 4-Wagen-Züge eingesetzt werden, dann ist der zusätzliche Wagen meistens gar kein "wirklicher" Schwarzwaldbahn-Wagen (die sind außen durch einen Schriftzug gekennzeichnet und haben auch eine andere Ausstattung), sondern ältere Dostos mit Hocheinstieg, die normalerweise im Rheintal fahren. Da fehlen schlichtweg die Kapazitäten. Und von den übrigen Dostos (z.B. die auch auf der Gäubahn oder der Filsbahn fahren) kann man keinen nehmen, weil die alle nur 140 km/h schaffen. Da ist mit zu wenig Wagen kalkuliert worden. Wenn man mehr Wagen auf der Schwarzwaldbahn will, müsste die NVBW wohl höhere Zuschüsse an die DB zahlen, wofür bekanntlich kein Geld da ist. Also, wir drehen uns im Kreis....

Wo echte Waldibahn-4-Wagen-Parks fahren steht da: http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/wagenstandsanzeiger.htm


QUOTE (Daniel-Würzburg @ 8 Sep 2007, 19:01)
Der München-Nürnberg-Express wäre ein Zug der den Begriff IRE verdient hat. Er ist schneller als normale REs, komfortabler und hat nur wenige Zwischenhalte. Aber hier hat man aus falscher Bescheidenheit auf den Begriff Regionalexpress zurückgegriffen.

Nö. Die beg will keinen IRE.

QUOTE (Daniel-Würzburg @ 8 Sep 2007, 19:01)

Nehm einfach alle kürzlich entschiedenen Ausschreibungen in Bayern. In den E-Netzen Augsburg und Würzburg wird es nicht anders sein. Bist du schonmal im Berufsverkehr zwischen Augsburg und München gefahren. Dort fahren derzeit lange Züge mit Doppelstockwagen. Wie man die alle in einstöckige LIREX-Züge reinpacken will, ist mir ein Rätsel. In Würzburg ist es das selbe mit der Strecke nach Nürnberg, wenn auch nicht ganz so extrem.

Würzburg-Nürnberg sind doch PUmA-Wagen...

Geschrieben von: Der Adler am 8 Sep 2007, 19:59
QUOTE (JeDi @ 8 Sep 2007, 20:14)
Nö. Die beg will keinen IRE.

Das ist eine gute Entscheidung von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Wer will sich denn eigentlich mit der seltsamen Zuggattung auseinandersetzen? Ich hätte im BW auf solchen Bezeichnung gerne verzichtet. RB und RE reichen völlig aus.

Geschrieben von: 612 hocker am 8 Sep 2007, 20:31
QUOTE
Würzburg-Nürnberg sind doch PUmA-Wagen...

Im Moment noch aber bald fährt da der LIREX.

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 20:40
QUOTE (612 hocker @ 8 Sep 2007, 21:31)
Im Moment noch aber bald fährt da der LIREX.

Lesen ==> Denken ==> Posten.

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 20:41
QUOTE (Der Adler @ 8 Sep 2007, 20:59)
Das ist eine gute Entscheidung von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Wer will sich denn eigentlich mit der seltsamen Zuggattung auseinandersetzen? Ich hätte im BW auf solchen Bezeichnung gerne verzichtet. RB und RE reichen völlig aus.

Hätte man den SE gelassen - gerne.

Geschrieben von: glemsexpress am 8 Sep 2007, 21:39
QUOTE (Der Adler @ 8 Sep 2007, 20:59)
Das ist eine gute Entscheidung von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Wer will sich denn eigentlich mit der seltsamen Zuggattung auseinandersetzen? Ich hätte im BW auf solchen Bezeichnung gerne verzichtet. RB und RE reichen völlig aus.

Aja dann nehmen wir mal die Strecken Stuttgart - Ulm oder Stuttgart - Tübingen.

Da fahren bekanntlich RB die überall halten, RE die teilweise halten und IRE die fast gar nicht halten. Wie wölltest du die RE von den IRE auseinanderhalten wenn beide RE heißen?
Ich als fahrgst will solche unterschiede schon an der Zuggattung erkennen, daher hat die Bezeichnung IRE durchaus ihre richtigkeit.

QUOTE (KBS 855 @ 8 Sep 2007, 16:20)
Der Name IRE ist eh ein Witz, da das gleiche billige Wagenmaterial eingesetzt wird, das den Namen "Inter-Regio" im Begriff nicht verdient hat. Hier müsste man schon entsprechendes Wagenmaterial einsetzen, das auf Fernverkehrsniveau ist um so einen Namen zu verwenden.


Was hat das mit den Wagen zu tun. IRE heißt schneller als RE, in der Regel langsamer als IC.

Geschrieben von: Rohrbacher am 8 Sep 2007, 22:02
QUOTE
Ich als fahrgst will solche unterschiede schon an der Zuggattung erkennen, daher hat die Bezeichnung IRE durchaus ihre richtigkeit.

Aber brauch' ich den Unterschied zwischen RE und IRE?
Für Bayern nicht. Bei uns auf der 901/990 reicht RE/RB völlig. Es gibt grob gesagt Züge, die überall halten und den MüNüX. Ein paar einzelne (!) Verstärkerzüge, die mal einen Halt der Takt-RB auslassen, außenvor. Und hey, was soll Bayern auch noch mit einem IRE? Wir können ja nichtmal RE und RB richtig unterscheiden. Der eine Zug, der überall hält, heißt RE, der andere RB. rolleyes.gif

Außerdem ist es dem Fahrgast wurscht, wie die Dinger von der Bundesbahn heißen. Ob IRE, RE, FRESH, ALEX, BOB, Sonderzug oder REGIO DB. Der Fahrgast versteht bei dem ganzen Durcheinander von Linien, Bezeichnungen, Verbünden/Tarifen und EVUs eh nur Bahnhof, da kommt's auf einen IRE auch nicht mehr an. Was soll man da schon sehen können: Ein RE kann ein 650er sein oder ein 101er-Sandwich mit 10 IC-Wagen. Sehr schön. laugh.gif

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 22:06
QUOTE (Rohrbacher @ 6 Sep 2007, 23:09)
Mich als Touri aus FRESH-Land hat's die letzten Tage in BW ein bissl an zu Hause erinnert. "IRE Sprinter" Ulm - Basel: Hey, klingt zumindest schnell, verdammt schnell und der Zug (2x 611) ist offensichtlich viel zu kurz. Es ist voll mit Leuten, Fahrrädern und Gepäck bis unter's Dach, teilweise bleiben Leute am Bahnsteig stehen oder schaffen es nicht rechtzeitig auszusteigen. Ich fühlte mich wie zu Hause und kann jetzt bestimmt bei Wetten-Dass alle Deosorten erschnüffeln... Aber die Aussicht aus'm Fenster ist meistens nicht ganz so beschränkt wie bei uns. laugh.gif

Problem ist der Bahnsteig Überlingen Mitte... Der Hp is zwischen 2 Tunnel eingeklemmt...

Geschrieben von: Rohrbacher am 8 Sep 2007, 22:17
QUOTE (JeDi @ 8 Sep 2007, 23:06)
Problem ist der Bahnsteig Überlingen Mitte... Der Hp is zwischen 2 Tunnel eingeklemmt...

Ich sag' ja: Es ist alles wie zu Hause.^^

Geschrieben von: Der Adler am 8 Sep 2007, 22:18
QUOTE (JeDi @ 8 Sep 2007, 23:06)
Problem ist der Bahnsteig Überlingen Mitte... Der Hp is zwischen 2 Tunnel eingeklemmt...

Für das Problem gibt es eine Lösung: Den Tunnel erweitern und den Bahnsteig verlängern.

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 22:26
QUOTE (Der Adler @ 8 Sep 2007, 23:18)
Für das Problem gibt es eine Lösung: Den Tunnel erweitern und den Bahnsteig verlängern.

Wenn man keine Ahnung hat - Einfach mal die Fresse halten.

Geschrieben von: 612 hocker am 8 Sep 2007, 22:41
QUOTE
QUOTE
Im Moment noch aber bald fährt da der LIREX. 

Lesen ==> Denken ==> Posten.

QUOTE
Wenn man keine Ahnung hat - Einfach mal die Fresse halten.

Geschrieben von: glemsexpress am 8 Sep 2007, 22:47
QUOTE (Rohrbacher @ 8 Sep 2007, 23:02)
Für Bayern nicht. Bei uns auf der 901/990 reicht RE/RB völlig. Es gibt grob gesagt Züge, die überall halten und den MüNüX. Ein paar einzelne (!) Verstärkerzüge, die mal einen Halt der Takt-RB auslassen, außenvor.

Bei uns gibt den IRE ja eigendlich auch nur wenn dieser noch weniger hält als ein RE.

Aber in BaWü ist das ja nicht das einzigste 3-Stufige System. Man denke an
sbahnlogo.gif (RB)
Eilzug (RE)
Sprinter (IRE)
zwischen KA und HN dry.gif

Und darüber regt sich keiner auf.
Dahrer finde ich die diskusion ob der IRE denn IRE heißen darf ein bisschen...

Geschrieben von: 611 am 8 Sep 2007, 22:53
Ist es fahrplantechnisch nötig in Überlingen (ehemals Mitte) zu halten oder wärs theoretisch auch möglich, in Therme zu halten?
(Gott sei dank ist in Neu-Ulm der Bahnsteig lang genug, was aber bei einem einzelnen 650 dann auch wieder lustig wird...)

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 22:54
QUOTE (612 hocker @ 8 Sep 2007, 23:41)
Lesen ==> Denken ==> Posten. [/QUOTE]

Da steht, dass die situation vergleichbar sei. Dem habe ich widersprochen...

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 22:56
QUOTE (611 @ 8 Sep 2007, 23:53)
Ist es fahrplantechnisch nötig in Überlingen (ehemals Mitte) zu halten oder wärs theoretisch auch möglich, in Therme zu halten?
(Gott sei dank ist in Neu-Ulm der Bahnsteig lang genug, was aber bei einem einzelnen 650 dann auch wieder lustig wird...)

Man könnte auch in Bahnhof halten - klar. Ist IMHO sogar sinnvoller, weil da doch die Kreuzung ist... Nur ist der Busbahnhof in Mitte...

Geschrieben von: Der Adler am 8 Sep 2007, 23:08
QUOTE (JeDi @ 8 Sep 2007, 23:26)
Wenn man keine Ahnung hat - Einfach mal die Fresse halten.

Sag mal, geht das noch? mad.gif

Geschrieben von: 611 am 8 Sep 2007, 23:19
Also die zwei Leute die da aussteigen können auch mit der RB fahren bzw nach Therme kommen, wir sind ja nicht im Altmühltal

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 23:34
QUOTE (611 @ 9 Sep 2007, 00:19)
Also die zwei Leute die da aussteigen können auch mit der RB fahren bzw nach Therme kommen, wir sind ja nicht im Altmühltal

Wie gesagt - AFAIK is da eh Kreuzung, von daher sollte es sich so anpassen lassen, dass man mit kaum Zeitverlust mit der RB aus Mitte kommen kann.

Geschrieben von: JeDi am 8 Sep 2007, 23:35
QUOTE (Der Adler @ 9 Sep 2007, 00:08)
Sag mal, geht das noch? mad.gif

Keine Ahnung, ob das bei dir geht, oder ob dein Hirn und ein Vakuum unvereinbare Gebietsansprüche haben...

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Sep 2007, 07:35
QUOTE (glemsexpress @ 8 Sep 2007, 23:47)
Aber in BaWü ist das ja nicht das einzigste 3-Stufige System. Man denke an
sbahnlogo.gif (RB)
Eilzug (RE)
Sprinter (IRE)
zwischen RK und TH

Na das die Alptraumtaler teilweise nen ordentlichen Schaden, ist durchaus bekannt - nur fällt bei denen vieles unter Narrenfreiheit tongue.gif

Geschrieben von: 146225 am 9 Sep 2007, 08:55
QUOTE (ChristianMUC @ 9 Sep 2007, 07:35)
Na das die Alptraumtaler teilweise nen ordentlichen Schaden, ist durchaus bekannt - nur fällt bei denen vieles unter Narrenfreiheit tongue.gif

Du kannst hier über die AVG lästern wie Du willst - was juckt es die erfolgreiche badische Eiche, wenn sich die bayrische Sau an ihr kratzt ...? biggrin.gif

Das ist nämlich das komische: Über die AVG lästern können viele, nur darlegen, wie sie den gleichen Erfolg erzielt hätten... das kann wieder keiner !

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 9 Sep 2007, 10:00
QUOTE (611 @ 8 Sep 2007, 23:19)
Also die zwei Leute die da aussteigen können auch mit der RB fahren bzw nach Therme kommen, wir sind ja nicht im Altmühltal

Bist du schon mal in Überlingen gewesen? Da steigen bei weitem nicht nur zwei Leute aus. Überlingen ist wegen der schönen Uferpromenade ein Touristenmagnet, und viele von den Besuchern kommen per Bahn, sodass da schon ordentlich viele Leute aussteigen, die sich freuen, dass es einen so zentralen Haltepunkt gibt. Übrigens scheint auch die DB erkannt zu haben, dass dort ausreichend Fahrgastpotential vorhanden ist und hat sogar ein Reisezentrum eingerichtet.

Übrigens, noch mal zum IRE. Der fährt in Baden-Württemberg nicht nur auf Strecken, wo auch schon ein RE fährt. Beipsiel Südbahn: Dort fahren RB-Züge im Nordabschnitt bzw. die Bodensee-Oberschwaben-Bahn im Südabschnitt. Und die nächsthöhere Zuggattung ist dann der IRE. Zusätzlich zum IRE gibt es dann aber noch einen IRE Sprinter, der nur in Biberach, Ravensburg und FN Flughafen hält. Wenn man den IRE zum RE abstufen würde und den IRE Sprinter zum normalen IRE wäre es schon wieder etwas einfacher, aber man mag es halt kompliziert.

Bayern hat übrigens auch IREs, nämlich den Franken-Sachsen-Express von Nürnberg nach Dresden.

Geschrieben von: glemsexpress am 9 Sep 2007, 11:17
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 9 Sep 2007, 11:00)
Übrigens, noch mal zum IRE. Der fährt in Baden-Württemberg nicht nur auf Strecken, wo auch schon ein RE fährt. Beipsiel Südbahn

Die Südbahn IRE's werden aber über die Filstalbahn nach Stuttgart verlängert wo die Bezeichnung "IRE" gerechtfertigt ist tongue.gif
Sonst wäre ja auch z.B. der IRE auf der Zollern-Alb-Bahn unnötig, aber der RE zwischen TÜ und S machts halt.

Geschrieben von: 611 am 9 Sep 2007, 11:25
Das Herabstufen vom IRE auf der Südbahn ist aber nicht so ganz einfach:
Die, die bis Stuttgart durchfahren, muss man ja im Filstal vom RE unterscheiden können, die die in Ulm enden, haben aber (soweit ich weiß) den selben Laufweg auf der Südbahn. Wenn man jetzt nur die in RE zurückstufen würde, wär die Situation wie im Schwarzwald, dass RE und IRE sich stündlich mit gleicher Fahrtzeit abwechseln. Man könnt das höchstens wegen unterschiedlichem Rollmaterial begründen, weil die, die in Ulm enden, relativ oft n-Wagen haben (bitte berichtigen falls das nicht mehr stimmt).

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 9 Sep 2007, 11:44
Stimmt, da habt ihr recht. Sorry, da hab ich nicht dran gedacht, dass die ja noch bis Stuttgart weiterfahren. Insofern ist natürlich die Bezeichnung IRE dann schon legitim. Bleibt im Grunde nur der Schwarzwald, wo der IRE keinen Sinn macht.

Geschrieben von: glemsexpress am 9 Sep 2007, 12:45
QUOTE (611 @ 9 Sep 2007, 12:25)
Man könnt das höchstens wegen unterschiedlichem Rollmaterial begründen, weil die, die in Ulm enden, relativ oft n-Wagen haben (bitte berichtigen falls das nicht mehr stimmt).

Ich hab schon seit Jahren keine n-Wagen mehr auf der Südbahn gesehen.
Z.Z. werden m.W. nur RS1, DoSto und 611 eingesetzt. Dazu kommt dann noch ein IC-Zugpaar.

QUOTE (Daniel-Würzburg @ 9 Sep 2007, 12:44)
Bleibt im Grunde nur der Schwarzwald, wo der IRE keinen Sinn macht.


Die haben Sinn. So sollen die Anschlüse mit den IRE Ulm - Radolfzell - Basel Bad in Radolfzel sichergestellt werden. Und damit der Umstig klappt muss man in Richtung KA früher in Radolfzell sein und dort den IRE nach Basel überholen lasen. Das braucht halt Zeit. Und um den rest ITF nicht kaputtzumachen wurden ahlt ein paar Halte gestrichen. Um das den Leuten klar zu machen heißt das ganze halt IRE.

Geschrieben von: JeDi am 9 Sep 2007, 12:51
QUOTE (glemsexpress @ 9 Sep 2007, 13:45)
Ich hab schon seit Jahren keine n-Wagen mehr auf der Südbahn gesehen.
Z.Z. werden m.W. nur RS1, DoSto und 611 eingesetzt. Dazu kommt dann noch ein IC-Zugpaar.

1 (?) Zugpaar n gibts auch - Dazu öfters mal ne Ersatzleistung

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Sep 2007, 13:19
QUOTE (JeDi @ 9 Sep 2007, 13:51)
1 (?) Zugpaar n gibts auch

Im Ulmer 218-Umlauf steht noch eine Leistung mit Bn auf der Südbahn...der Zug kommt aus Neustadt nach Ulm, geht dann nach Crailsheim (RE 22560), und am nächsten Morgen nach Lindau (RE 3239/ab TF RE 3241). Von da aus wird ein Pendel nach TF gefahren (RE 3248 hin, RE 3247 zurück), dann gehts in die Abstellung in Lindau. Abends geht's als RB 22738 nach TF, dann als RE 22636 nach TU.

Zusätzlich sporadische Ersatzleistungen im 611-Plan oder Dosto-Ersatz.

Geschrieben von: Rohrbacher am 9 Sep 2007, 13:50
QUOTE
der Zug kommt aus Neustadt nach Ulm

Welcher ist das? Vielleicht lässt sich das beim nächsten Mal einplanen...

Geschrieben von: MAM am 9 Sep 2007, 13:52
QUOTE (JeDi @ 8 Sep 2007, 19:14)
Wo echte Waldibahn-4-Wagen-Parks fahren steht da: http://www.badische-schwarzwaldbahn.de/wagenstandsanzeiger.htm



Nö. Die beg will keinen IRE.

QUOTE (Daniel-Würzburg @ 8 Sep 2007, 19:01)

Nehm einfach alle kürzlich entschiedenen Ausschreibungen in Bayern. In den E-Netzen Augsburg und Würzburg wird es nicht anders sein. Bist du schonmal im Berufsverkehr zwischen Augsburg und München gefahren. Dort fahren derzeit lange Züge mit Doppelstockwagen. Wie man die alle in einstöckige LIREX-Züge reinpacken will, ist mir ein Rätsel. In Würzburg ist es das selbe mit der Strecke nach Nürnberg, wenn auch nicht ganz so extrem.

Würzburg-Nürnberg sind doch PUmA-Wagen...

Doch. Es gibt in Bayern den IRE Nürnberg-Leipzig.

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Sep 2007, 13:55
QUOTE (MAM @ 9 Sep 2007, 14:52)
Doch. Es gibt in Bayern den IRE Nürnberg-Leipzig.

Der fährt a.) nach Drääääschdän und ist b.) eine eigenwirtschaftliche Leistung von DB Fernverkehr - also ohne Mitsprache der beg.

Geschrieben von: JeDi am 9 Sep 2007, 18:03
QUOTE (Rohrbacher @ 9 Sep 2007, 14:50)
Welcher ist das? Vielleicht lässt sich das beim nächsten Mal einplanen...

3215

Geschrieben von: KBS 855 am 10 Sep 2007, 00:45
QUOTE (ChristianMUC @ 9 Sep 2007, 14:55)
Der fährt a.) nach Drääääschdän und ist b.) eine eigenwirtschaftliche Leistung von DB Fernverkehr - also ohne Mitsprache der beg.

Eben, sonst würde der nie IRE heißen. Ein IRE hat in Bayern sonst nichts verloren, weil das eine Beleidigung für alle ist, die den Inter-Regio noch kennen und miterlebt haben, wie die DB dieses einzigartige Zugsystem in den Ruin getrieben hat.

Geschrieben von: Rohrbacher am 10 Sep 2007, 01:00
QUOTE
dieses einzigartige Zugsystem

Was war am IR so einzigartig?

Geschrieben von: KBS 855 am 10 Sep 2007, 01:29
QUOTE (Rohrbacher @ 10 Sep 2007, 02:00)
Was war am IR so einzigartig?

Tja, Leute wie du werden das nie verstehen, mehr brauch ich dazu nicht sagen.
Der Erfolg und die Beliebtheit beim Kunden geben mir Recht. Der DB war dieser Erfolg natürlich ein Dorn im Auge, schließlich verdient man mit ICE-Verkehren und deren saftigen Zuschlägen ja mehr Geld, daher gibts jetzt halt auch immer mehr Milchkannen-ICEs, besonders wenn auch mal die IC endlich endgültig kaputt gemacht sind...

Geschrieben von: Der Adler am 10 Sep 2007, 06:02
Also... dazu ist nichts mehr hinzufügen! Meine volle Zustimmung!

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 10 Sep 2007, 09:34
QUOTE (Rohrbacher @ 10 Sep 2007, 01:00)
Was war am IR so einzigartig?

Die Kombination von vielen kundenfreundlichen Faktoren, z.B. annehmbare Preise (ganz im gegenteil zum ICE), gute Verbindungen, eine angenehme Raumaufteilung im Inneren mit schönen Sitzlandschaften und vieles mehr. Man het es in diesem Zug einfach genossen, zu reisen. Daher bin ich froh, dass es sowas wie den ALEX gibt.

Geschrieben von: konsti am 10 Sep 2007, 11:10
Leute, auch wenn der IR so toll war und auch wirtschaftlich.

Man darf nicht vergessen, dass jetzt ziemlich große Investitionen nötig sind, würde es das Produkt IR noch geben. Die Wagen sind nicht mehr das ganz neuerste (glaub manche älter wie so manch n-Wagen), sie haben keine Klimaanlage, das Design ist nicht grad aktuell. All das waren warscheinlich auch Gründe, die Wagen und das Produkt auser Betrieb zu nehmen.

Und am Ende natürlich, dass der IR ein Produkt des Nahverkehrs war, dass aber nicht subventioniert wurde. Und nach Einführung der Klima-Dostos gabs im Sommer eh keinen Grund mehr, groß IR zu fahren, wenn auch der RE nicht viel langsamer daneben fährt.

Im Endefekt hätte sich der IR nur halten können, wenn er auch subventioniert wäre, modernes Wagenmaterial angeschaft wäre und auch Werbung für ihn gemacht wäre.

Das es keinen politischen Willen gab, des ist wieder was anderes.

Geschrieben von: Rohrbacher am 10 Sep 2007, 12:40
QUOTE
Tja, Leute wie du werden das nie verstehen, mehr brauch ich dazu nicht sagen.

MMC... Leute wie du sollten mal dringend von ihren ständigen religiösen Tripps gegen die Ungläubigen runterkommen.

Ich frage deshalb, ich kannte den IR nicht, bin nie damit gefahren, für den Nahverkehr in Bayern war er mir zu teuer (BT nur mit Aufschlag) oder es gab keinen für meine Verbindung und für den Fernverkehr waren die IR einfach zu langsam/unkomfortabel oder man hätte zu oft umsteigen müssen. Er war ein Zwischending, das für mich (!) daher leider nie optimal war. Das war meine persönliche Einstellung, bzw. anfangs die meiner Eltern, wenn wir mal mit dem Zug wohin gefahren sind.

QUOTE
angenehme Raumaufteilung im Inneren mit schönen Sitzlandschaften

Darüber lässt sich streiten. Es gibt bessere Sitze und ich denke halt, es hat seinen Grund, warum sich sowas kaum durchsetzt. Und die Bahnbetreiber haben auf Dauer was gegen Wagen, die den Platz "vergeuden", wenn es sich nicht um Tiefeinstiegsdostos handelt. Um die 60 Plätze in einem Wagen um die 40t sind halt egal wie tief religiös man an die Sache rangeht nicht besonders wirtschaftlich. wink.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 10 Sep 2007, 22:59
QUOTE

MMC... Leute wie du sollten mal dringend von ihren ständigen religiösen Tripps gegen die Ungläubigen runterkommen.


Ach mei, ich kenn dieses MMC (was heißt das eigentlich?) nicht mal, weil ich diese Kindereien wie "Bn mag ich aber nicht" nicht mitmache, das ist was für die Kinder hier.

Und nur weil du in einem Ort wohnst wo du nie richtig die Gelegenheit hattest den IR optimal zu nutzen, kannst du doch nicht über das IR-System herziehen. Wenn man z. B. an der IR25-Linie gelebt hat, dann sieht man das ganz anders, aber der ALX ist ja ein angemessener Ersatz, da hats andere Linien schlimmer erwischt.

Was klar das größte Problem ist: Die Nichtbestellung von sekundärem Fernverkehr, der quasi Tod ist!
Statt dieser Langläufer-REs oder dem Pseudoprodukt "IRE" sollte man mal ein Produkt oberhalb des RE ansiedeln, das auch andere Qualitätsmerkmale hat und mehr Komfort bietet als normale RE die für Langstrecken eigentlich nicht das richtige Zugprodukt sind.
Als Besteller könnte die BAG-SPNV auftreten, da dort eh alle Aufgabenträger Mitglied sind und zusammen könnte man ein Netz von sekundärem Fernverkehr entwickeln. Das RE-X-Netz ist ein Ansatz, aber wurde bisher nicht verwirklicht, abgesehen davon dass ich es nicht für vollständig halte, da fehlt mir zu viel.

Geschrieben von: Catracho am 11 Sep 2007, 01:26
QUOTE (konsti @ 10 Sep 2007, 12:10)
Die Wagen sind nicht mehr das ganz neuerste (glaub manche älter wie so manch n-Wagen), sie haben keine Klimaanlage, das Design ist nicht grad aktuell. All das waren warscheinlich auch Gründe, die Wagen (...) auser Betrieb zu nehmen.

Außer Betrieb genommen? Was bitte rollt dann immer in den vielen ICs mit die ich regelmäßig nutze?
Mfg
Catracho

Geschrieben von: Rohrbacher am 11 Sep 2007, 02:07
QUOTE
kannst du doch nicht über das IR-System herziehen.

1. Ich kann herziehen über was ich will und solange ich will, ohne deine Erlaubnis.
2. Wann bin ich über das IR-System hergezogen? Ich habe nur erwähnt, dass es für mich eben wie du sagst nie wirklich optimal war.

QUOTE
Statt dieser Langläufer-REs oder dem Pseudoprodukt "IRE" sollte

Du kannst doch nicht einfach ungefragt über meine geliebten RE (ohne s) herziehen, nur weil du keine so tollen hast! Sag' mal geht's noch!? laugh.gif

QUOTE
Die Nichtbestellung von sekundärem Fernverkehr, der quasi Tod ist!

Wieso? Noch nie ICE gefahren?^^
Bin mal gespannt, wann der erste in Rohrbach hält - planmäßig, also ohne Qualm im Tk. Kann nicht mehr lange dauern, den IR/IC haben wir ja schon...

QUOTE
(was heißt das eigentlich?)

MMC = Micky Maus Club

QUOTE
weil ich diese Kindereien wie "Bn mag ich aber nicht" nicht mitmache, das ist was für die Kinder hier.

Nein? Nicht? Dann hab' ich zumindest deinen letzten jetzt 3x zitierten Beitrag geträumt. Sorry, ich sollte mal ausschlafen. laugh.gif

Geschrieben von: KBS 855 am 11 Sep 2007, 12:26
QUOTE

2. Wann bin ich über das IR-System hergezogen? Ich habe nur erwähnt, dass es für mich eben wie du sagst nie wirklich optimal war.


Ist ja dein gutes Recht das zu offenbaren, nur kann ja das System IR nichts dafür dass du an ungünstiger Stelle wohnst. smile.gif

QUOTE

Du kannst doch nicht einfach ungefragt über meine geliebten RE (ohne s) herziehen, nur weil du keine so tollen hast!


Tja, hier hast du meine Beiträge nicht verstanden, aber keine Angst, nach mehrmaligem lesen wirds schon noch. laugh.gif
Ich habe niemals was gegen den RE an sich gesagt, finde nur dass die Langläufer-RE durch eine höherwertigere Zugkategorie, aber bestellt, ersetzt werden muss. So wie jetzt der Alex, der hoffentlich bald durchgehend vom Allgäu bis Hof fährt, wenn DB Netz mal vernünftige Trassen zur Verfügung stellt und über Hof hinaus nach Leipzig - Berlin.

QUOTE

Nein? Nicht? Dann hab' ich zumindest deinen letzten jetzt 3x zitierten Beitrag geträumt. Sorry, ich sollte mal ausschlafen.  laugh.gif


Ich kann da nichts derartiges erkennen, aber wenn du es meinst. Ich habe weder den RE als System beleidigt noch irgendwelche Loks oder Waggons. Und was ist schlimm daran Langläufer-REs durch bestellte Züge des sekundären Fernverkehrs ersetzen zu wollen?
"RegionalExpress", aber was ist an Minga - Leipzig oder Praha nach "Regional"? Schon der Begriff passt nicht, aber man sollte eben auch für Fernstrecken taugliches Wagenmaterial einsetzen (ja Bn sind dafür nicht tauglich und das wird man sagen dürfen, deswegen bin ich kein Bn-Ablehner wie manche hier).

Geschrieben von: konsti am 11 Sep 2007, 13:17
QUOTE (Catracho @ 11 Sep 2007, 02:26)
Außer Betrieb genommen? Was bitte rollt dann immer in den vielen ICs mit die ich regelmäßig nutze?
Mfg
Catracho

Naja, es wurden ja schon zahlreiche verschrottet. Das noch welche im IC oder RE-Verkehr (je nach dem, an welchen Geschäftsbereich sie gingen) laufen, ist mir bekannt. Wobei ich denen auch nicht mehr so viele Jahre gebe...

Geschrieben von: Rohrbacher am 11 Sep 2007, 13:30
QUOTE
Ist ja dein gutes Recht das zu offenbaren, nur kann ja das System IR nichts dafür dass du an ungünstiger Stelle wohnst.

Ich zu Mensch aus Rantum/Sylt: Ey, bei uns gibt's den Fresh. Stell' dich nicht so an.

QUOTE
Ich kann da nichts derartiges erkennen, aber wenn du es meinst.

Keine Angst, nach mehrmaligem lesen wirds schon noch. laugh.gif

Du kannst dann mit etwas Glück feststellen, dass es nicht am Wohn-/Zielort liegt, sondern in der Tat am IR-System selbst, dass ich mit selbigen nicht glücklich geworden bin. Für kurze Strecken waren die RE ohne Aufpreis super zu gebrauchen und für ländere Strecken machte IC/ICE mehr Sinn - und hatte Klimaanlage, zumindest gab's im IC in fast jedem Zug Wagen mit, und die Reisezeit war auch kürzer. Kommt's auf die nicht an, hat man ein SWT genommen. Der IR als Zwischending hatte immer das Problem zwar alles ein bisschen, aber nix (Preis, Komfort, Geschwindigkeit) richtig zu können. Daher bin ich oft und gern mit dem "Kleber-Express" München-Freiburg ca. 7 Stunden gefahren (IC/ICE war für mich einfach nicht bezahlbar), der Zug war wirklich alles andere als leer und auch auf der Langstrecke waren die Bn super, zwar gewohnt raubeinig, aber für den Zweck optimal - ohne jetzt in MMC zu verfallen.

Du bist doch so einer, der die Bahn für's Volk will. Genau solche ein-, zweimal am Tag fahrenden Langläufer-RE, die man mit den einschlägigen Tickets extrem preiswert nutzen kann, sind für mich eine "Volksbahn". Kein zweites Zwischending zwischen "Nahverkehr" und dem ICE. Ich bin eher dafür, dass ein teurer ICE auch wirklich ein Zug ist, der mindestens eine Teilstrecke auf einer NBS macht. Ich bin schon Strecken mit ICE gefahren, da war die Anfahrt nach München oder Nürnberg mit'm RE der schnellste Abschnitt.^^ Der IC sollte bewahrt werden als Basisangebot im "Fernverkehr". Wobei die Frage auch wieder auftaucht, was ist "Fernverkehr"? Heute bezeichnen die Begriffe Fern- und Nahverkehr nämlich kaum noch den Zweck des Zuges, sondern fast nur die Art wie der Zug organisiert/finanziert ist. Der Fresh München - Nürnberg ist Nahverkehr und ein IC München - Augsburg - Nürnberg, der mir in Gegenrichtung jeden Morgen in München begegnet ist definitionsgemäß Fernverkehr, obwohl der Zug länger braucht und 'nen Umweg fährt. Die Wagen sind die selben, sie sind nur weiß und die Tickets teurer, daher also "Fern"verkehr? Nur mal so als Beispiel im Definitionsunsinn und -wirrwar der deutschen Eisenbahn. Nur weil ein Zug irgendwie heißt, wird er nicht *anders*.

Übrigens: Würde man eine neue Zuggattung über dem RE einführen, passiert's wie mit dem RE und dem ICE. Am Ende heißen alle so, weil ja jeder das neue haben will. Aber das ist nicht nötig. Man muss nur S/RB/RE mal wirklich flächendeckend definitionsgemäß betreiben, dann braucht's keinen Super-RE, weil dann ein normaler schon einer wäre.

Aber das ist mal wieder sowas von uninteressant und banal, man könnte meinen, wir beiden sitzen immer noch im Sommerloch. wink.gif

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 11 Sep 2007, 14:06
QUOTE (Rohrbacher @ 11 Sep 2007, 14:30)
Der IR als Zwischending hatte immer das Problem zwar alles ein bisschen, aber nix (Preis, Komfort, Geschwindigkeit) richtig zu können.

Na, ja, als Ex-Anrainer der Ex-IR-Linie 19 (Hamburg - Konstanz) kann ich sagen, dass der InterRegio hier ein genau passendes Produkt war, das durch nichts sinnvoll ersetzt werden konnte.
Hier konnte der InterRegio seine Stärken nämlich voll ausspielen:
Sekundärer Fernverkehr abseits der Haupt-Rennstrecken;
dadurch attraktive Reisezeiten zwischen den Ober- und Mittelzentren und eine gute Flächenerschließung durch die fast konequent durchgezogenen Systemhalte sowie zahlreiche umsteigefreie Verbindungen;
ein beachtlicher "Fahrgastumschlag" mit vielen Reisenden auf mittleren Distanzen;
Einbindung in den RMV-Tarif und damit gut als Ergänzung zum RE-Verkehr nutzbar.

Nicht überall waren die Voraussetzungen so idealtypisch wie auf dieser Linie, aber es schmerzt schon, dass es heute kaum noch Fernverkehrsalternativen abseits der Rennstrecken gibt.

Geschrieben von: KBS 855 am 11 Sep 2007, 15:02
QUOTE

Für kurze Strecken waren die RE ohne Aufpreis super zu gebrauchen und für ländere Strecken machte IC/ICE mehr Sinn - und hatte Klimaanlage, zumindest gab's im IC in fast jedem Zug Wagen mit, und die Reisezeit war auch kürzer.


Der IR war auch nicht für kurze Strecken gedacht. IC und IR hätte man zu einem Produkt verschmelzen können, aber ohne Zuschlag, denn gerade für den IC ist ein Zuschlag nicht gerechtfertigt und wenn ich an AT und CH denke, auch ein Fernverkehrskiller.

QUOTE

Der IR als Zwischending hatte immer das Problem zwar alles ein bisschen, aber nix (Preis, Komfort, Geschwindigkeit) richtig zu können.


Das ist deine subjektive Meinung. Ich frage mich nur warum z. B. die IR-Linie Salzburg - Karlsruhe so erfolgreich war, dass die DB sie zerstückeln musste, um mehr Kunden in ihre teuren ICE zu locken?
Oder die IR Oberstdorf - Hof - Dresden/Berlin, die kann kein RE ersetzen. Zum Glück hat man mit dem Alex einen würdigen IR-Nachfolger.

QUOTE

Daher bin ich oft und gern mit dem "Kleber-Express" München-Freiburg ca. 7 Stunden gefahren


Der Zug wurde ja "geopfert", jetzt darf man mehrfach umsteigen oder eben ICE nutzen...

QUOTE

Du bist doch so einer, der die Bahn für's Volk will. Genau solche ein-, zweimal am Tag fahrenden Langläufer-RE, die man mit den einschlägigen Tickets extrem preiswert nutzen kann, sind für mich eine "Volksbahn".


Wie kommst du auf diese Idee? Ich bin der letzte der die Bundesbahn oder ähnliches zurück will (wenn dann die Bay.St.B. [ohne k.!] smile.gif ), ich will das Netz nur komplett dem Bund zuordnen und aus der DB raustrennen. Und von Dingen wie dem SWT halte ich gar nichts, die kann man zugunsten der täglich geltenden Ländertickets abschaffen.

QUOTE

Kein zweites Zwischending zwischen "Nahverkehr" und dem ICE.
Ich bin eher dafür, dass ein teurer ICE auch wirklich ein Zug ist, der mindestens eine Teilstrecke auf einer NBS macht.


Damit widersprichst du dich doch. Der ICE muss immer mehr Milchkannen abgreifen, weil der sekundäre Fernverkehr so gut wie nicht mehr vorhanden ist und der Nahverkehr alleine einen derartigen Mittelstreckenfernverkehr nicht ersetzen kann. Daher ist ein bestellter zweitrangiger Fernverkehr eben notwendig. Oder ist der gemeine Fahrgast damit überfordert?

QUOTE

Der IC sollte bewahrt werden als Basisangebot im "Fernverkehr".


Soso, "soll" er. Du merkst schon dass der IC analog dem IR auf dem sinkenden Ast ist und irgendwann nicht mehr existiert?
Egal ob das Basisangebot IR oder IC heißt, hauptsache es gibt etwas zwischen RE und ICE!

QUOTE

Nur weil ein Zug irgendwie heißt, wird er nicht *anders*.


Da hast du sogar Recht, wichtig ist der Komfort und da muss man bei bestellten Zügen mit Fahrzeiten ab 1,5 Stunden eben andere Komfortstandards ansetzen als bei Kurzläufen.

QUOTE

Übrigens: Würde man eine neue Zuggattung über dem RE einführen, passiert's wie mit dem RE und dem ICE. Am Ende heißen alle so, weil ja jeder das neue haben will.


Das sehe ich nicht so. Gut, den ICE will jeder haben, aber den meisten ist es egal ob bei ihnen ein IR, RE, IRE oder sonstwas durchfährt.
Der Begriff RE ist eh nur ein DB-Begriff und wenn du ihn so liebst, dann kann das von mir aus auch bleiben, aber auf langen Strecken eben mit "fernverkehrsähnlichem" Komfort, so wie du das ja mit deinem Fresh-Münux-Zügerl da kennst.

Und was gibts neues im Regionalverkehr in Baden-Württemberg? rolleyes.gif cool.gif

Geschrieben von: Der Adler am 11 Sep 2007, 16:25
QUOTE (KBS 855 @ 11 Sep 2007, 16:02)
Wie kommst du auf diese Idee? Ich bin der letzte der die Bundesbahn oder ähnliches zurück will (wenn dann die Bay.St.B. [ohne k.!] smile.gif ), ich will das Netz nur komplett dem Bund zuordnen und aus der DB raustrennen. Und von Dingen wie dem SWT halte ich gar nichts, die kann man zugunsten der täglich geltenden Ländertickets abschaffen.

Ich bin auch der Meinung, daß DBNetz ganz von der DBAG herausgelöst werden sollte. DBAG soll ein eigenständiges EVU sein -ohne die Eisenbahninfrastruktur-. Die DBAG kann ja die Nutzungsgebühren an das EIU (Eisenbahninfrastrukturunternehmen) entrichten.

Das ist Wahr! Wozu braucht man das Wochenendticket, wenn das Angebot mit den Ländertickets gedeckt ist?
Man kann ja -dank heutiger Automatentechnologie- mehrere Ländertickets rauslassen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 11 Sep 2007, 17:23
QUOTE
Und von Dingen wie dem SWT halte ich gar nichts, die kann man zugunsten der täglich geltenden Ländertickets abschaffen.

Das ist deine subjektive Meinung. wink.gif

QUOTE
Damit widersprichst du dich doch. Der ICE muss immer mehr Milchkannen abgreifen, weil der sekundäre Fernverkehr so gut wie nicht mehr vorhanden ist und der Nahverkehr alleine einen derartigen Mittelstreckenfernverkehr nicht ersetzen kann.

Nein. Pisa-Studie. Ich schrieb von einem zweiten Zwischending zwischen RE und ICE zusätzlich zum IC (also dem hier nicht erwähnten ersten Zwischending). Das in meinen Augen sinnvolle Zwischending (jetzt können wir das Wort aber schreiben...^^) als Basis ist in meinen Augen ein IC-Netz, auch abseits der Rennstrecken, quasi als Mischung aus früherem IC/IR. Kurz gesagt:

S S-Bahn (im Ballungsraum)
SE Express-S-Bahn (im Ballungsraum zum schnellen Anbinden von Außenbezirken)

R Regionalzug (hält überall, Basisangebot Nahverkehr)
RE RegionalExpress (hält nur an regional bedeutenden Halten)

IC InterCity (hält an allen überregional bedeutenden Halten, Basisangebot Fernverkehr)
ICE InterCityExpress (hält nur an wichtigen Bahnhöfen, Linienführung über SFS!)

Mehr braucht erstmal kein Mensch. Die schnelle Variante erkennt man immer am angehängten E. Fertig. Ganz einfach. Vielleicht noch Nacht-/Autozug als punktuellen Sonderlinge dazu und gut ist. Man muss es nur konsequent umsetzen. Leider macht man das nicht und nachdem immer mehr EVU ihre eigenen Produkte präsentieren, ist's eh wurscht, weil wenn die Züge überall anders heißen/aussehen, blickt keiner mehr durch. Das wäre aber was für die nächste Länder- oder Bundesbahnepoche. rolleyes.gif

/edit: Pisa-Studie... Schreiben verlernt.

Geschrieben von: 611 am 11 Sep 2007, 18:16
Na ja man kann für deine Langlauf-RE, die vielleicht noch ein, zwei Halte gegenüber kürzeren einsparen könnten, und teilweise etwas komfortableres Material haben könnten (wie z.B. der Alex) durchaus noch eine Zuggattung extra führen (muss ja nicht unbedingt IRE heißen aber den Namen muss man nicht extra einführen) zur Unterscheidung. Und es muss ja nicht bei einem Zugpaar pro Verbindung bleiben, damit man sie etwas flexibler aneinander hängen kann (und natürlich halbwegs ordentliche Umstiege). Und wo der Bedarf so hoch ist wie Stuttgart-Karlsruhe oder München-Nürnberg, ist natürlich auch ein Stundentakt/Zweistundentakt ok. Schon sind wir in etwa bei dem was es heute gibt (nur dass manches RE heißt und manches IRE, aber letztendlich juckt das doch eh nur auf den Strecken wo es beides gibt und da braucht man die Unterscheidung).
Fazit: Ich freu mich auf den Alex, weil wenn er so wird, wie der jetzige ist, wird er ein gutes Produkt zu einem guten Preis, und vielleicht macht das bei den Bestellern Schule.

Geschrieben von: 612 hocker am 11 Sep 2007, 19:32
QUOTE
Das ist Wahr! Wozu braucht man das Wochenendticket, wenn das Angebot mit den Ländertickets gedeckt ist?
Man kann ja -dank heutiger Automatentechnologie- mehrere Ländertickets rauslassen.

Das Angebot ist überhaupt nicht gedeckt was grenznahe oder grenzüberschreitende Strecken angeht. Das Problem der Ländertickets ist, dass zwar die Nachfrage in einem Bundesland steigt aber Grenznahe Strecken haben von diesem Vorteil überhaupt nichts. Bestes Beispiel die RB Minden-Rothenburg werktags nutzen diesen nicht mehr als 20 Personen aber am Wochenende bekommt man 5 N-Wagen voll. Außerdem gibt es in vielen Fällen Ungerechtigkeiten, wenn ich mit LTs von Bestwig nach Erfurt möchte brauch ich für dies NRW, Hessen und Thüringen-Ticket und ich brauch teilweise an den Grenzen noch ein zusätzliches Einzelticket um sie zu überschreiten. Wenn ich aber von Traunstein nach Aschaffenburg möchte brauch ich nur eins. Bei einer geringeren Kilometerzahl zahle ich mehr als dass dreifache.

Geschrieben von: Der Adler am 11 Sep 2007, 19:39
Einzelfahrscheine auf den betreffenden Strecken außerhalb des LT-Gültigkeitsbereichs tun das auch.

Geschrieben von: JeDi am 11 Sep 2007, 19:39
QUOTE (612 hocker @ 11 Sep 2007, 20:32)
Das Angebot ist überhaupt nicht gedeckt was grenznahe oder grenzüberschreitende Strecken angeht. Das Problem der Ländertickets ist, dass zwar die Nachfrage in einem Bundesland steigt aber Grenznahe Strecken haben von diesem Vorteil überhaupt nichts.

NP+LT?

QUOTE (612 hocker @ 11 Sep 2007, 20:32)
Bestes Beispiel die RB Minden-Rothenburg werktags nutzen diesen nicht mehr als 20 Personen aber am Wochenende bekommt man 5 N-Wagen voll.


Woran liegts?

QUOTE (612 hocker @ 11 Sep 2007, 20:32)
Außerdem gibt es in vielen Fällen Ungerechtigkeiten, wenn ich mit LTs von Bestwig nach Erfurt möchte brauch ich für dies NRW, Hessen und Thüringen-Ticket und ich brauch teilweise an den Grenzen noch ein zusätzliches Einzelticket um sie zu überschreiten.


Lötzinn @ Grenzticket - SP50 dürfte eh billiger kommen

QUOTE (612 hocker @ 11 Sep 2007, 20:32)
Wenn ich aber von Traunstein nach Aschaffenburg möchte brauch ich nur eins. Bei einer geringeren Kilometerzahl zahle ich mehr als dass dreifache.

Du zahlst aber auch mitm SWT mehr.


Anmerkung: Ich mag das SWT. IMHO kann man da auch 40 EUR für nehmen - 20 für SWT Single.

Geschrieben von: konsti am 11 Sep 2007, 19:46
QUOTE (Der Adler @ 11 Sep 2007, 20:39)
Einzelfahrscheine auf den betreffenden Strecken außerhalb des LT-Gültigkeitsbereichs tun das auch.

Und muss ein gewisser User namens "Der Adler" immer durch seinen sinnbefreiten Spam auffalenn, indem er u. a. seine Anti-SWT-Propaganda postet? Du brauchst sie ja nicht. Du kommst ja auch so fast durch halb Deutschland. Weil wie gesagt ein 50km-Radius um den Wohnort reicht dann auch für Behindertenfreifahrten aus...

Geschrieben von: 612 hocker am 11 Sep 2007, 19:48
QUOTE
Einzelfahrscheine auf den betreffenden Strecken außerhalb des LT-Gültigkeitsbereichs tun das auch.

Die sind mir aber zu teuer. Azubis verdienen nicht viel. Wenn man die hälfte des Geldes für einige Menschen abdrücken muss damit diese fast in halb Deutschland frei fahren dürfen.
QUOTE
Woran liegts?

Hunderte Menschen wollen günstig vom Ruhrpot in den Norden.
QUOTE
Anmerkung: Ich mag das SWT. IMHO kann man da auch 40 EUR für nehmen - 20 für SWT Single.

Ich mags auch, weil SFT für Azubis nicht gilt.

Geschrieben von: JeDi am 11 Sep 2007, 19:48
QUOTE (konsti @ 11 Sep 2007, 20:46)
Weil wie gesagt ein 50km-Radius um den Wohnort reicht dann auch für Behindertenfreifahrten aus...

20 km reichen völlig

Geschrieben von: JeDi am 11 Sep 2007, 19:52
QUOTE (612 hocker @ 11 Sep 2007, 20:48)
Die sind mir aber zu teuer. Azubis verdienen nicht viel.

Wie schon gesagt - SP50

Geschrieben von: Der Adler am 11 Sep 2007, 20:30
QUOTE (konsti @ 11 Sep 2007, 20:46)
Und muss ein gewisser User namens "Der Adler" immer durch seinen sinnbefreiten Spam auffalenn, indem er u. a. seine Anti-SWT-Propaganda postet? Du brauchst sie ja nicht. Du kommst ja auch so fast durch halb Deutschland. Weil wie gesagt ein 50km-Radius um den Wohnort reicht dann auch für Behindertenfreifahrten aus...

Das ist weder ein Spam noch eine Propaganda, weil meine Beiträge meine Meinungen widerspiegeln! Zusätzlich kommt noch dazu, daß mein Beitrag überhaupt nicht sinnbefreit ist, wenn man den Beitrag von KBS 855 genauer betrachtet, wird man feststellen können, daß seine Meinung zum SWT genau meinem entspricht.
Übrigens JeDi: SP50 gilt nicht im reinen Nahverkehr!

Geschrieben von: m-wagen am 11 Sep 2007, 20:31
QUOTE (konsti @ 11 Sep 2007, 19:46)
Und muss ein gewisser User namens "Der Adler" immer durch seinen sinnbefreiten Spam auffalenn, indem er u. a. seine Anti-SWT-Propaganda postet? Du brauchst sie ja nicht. Du kommst ja auch so fast durch halb Deutschland. Weil wie gesagt ein 50km-Radius um den Wohnort reicht dann auch für Behindertenfreifahrten aus...

Was fällt dir ein einfach jemanden so zu verspotten , du verhälst dich mit dem verhalten genauso wie ein ...

Geschrieben von: Boris Merath am 11 Sep 2007, 20:40
QUOTE (JeDi @ 11 Sep 2007, 20:48)
20 km reichen völlig

Freifahrten sollte man IMHO ohnehin nicht pauschal an Behinderungen festmachen sondern primär am Einkommen. Warum soll ein geldverdienender Behinderter Freifahrten bekommen, ein Harz4-Empfänger dagegen nicht?

Geschrieben von: Der Adler am 11 Sep 2007, 21:25
Warum werden hier immer wieder Apfel-Birne-Vergleiche herangezogen? Sowohl die SWT als auch HartzIV lassen sich mit Behindertenfreifahrten überhaupt nicht gleichsetzen.

Bei dem SWT habe ich dieselbe Meinung wie KBS 855!

QUOTE (KBS 855 @ 11 Sep 2007, 16:02)
Wie kommst du auf diese Idee? Ich bin der letzte der die Bundesbahn oder ähnliches zurück will (wenn dann die Bay.St.B. [ohne k.!] smile.gif ), ich will das Netz nur komplett dem Bund zuordnen und aus der DB raustrennen. Und von Dingen wie dem SWT halte ich gar nichts, die kann man zugunsten der täglich geltenden Ländertickets abschaffen.
Seine fett hervorgehobene Meinung unterstütze ich voll und ganz! Das hat rein gar nichts mit dem "Sinnbefreiten Spam" zu tun!

Außerdem sind die Schwerbehindertenfreifahrten dem Schwerbehindertengesetz untergeordnet und die SWT die Angebote der Bahn (also die Besteller, die die Leistungen bei der Bahn bestellen) sind.

Eines will ich mal was sagen: Ich war vor mehr als FÜNFZEHN JAHREN (Som. 1998 - Wint. 1992) in der Ausbildung, ratet mal, wieviel Geld ich monatlich in der Ausbildung verdient hatte? 150,-- DM* mtl.! Habe ich bei der Bahnfahrt Sonderangebote genutzt? NIE! Ich habe, wenn ich mit dem Zug (IC z.B.) gefahren bin, stets den vollen Fahrpreis bezahlt (oder den halben Preis mit Jun.-Paß - ja, ich bin sogar mit dem Messe-Schnellzug von Bietigheim nach Hannover Messe und zurück nach Stuttgart gefahren, erste Klasse pur und mit Platzreservierung). Beim Nahverkehr verhielt sich das genau so. Und sollte ich mit dem Hundertfuffziger pro Monat finanzielle Probleme gehabt haben? Gar nichts! Ich achtete stets darauf, so wenig, wie möglich auszugeben, da ich nun mal kein Geldverschwender bin. Vielleicht solltet Ihr in der heutigen Zeit das genau so tun, aber macht mit Eurem Geld, was ihr wollt, es ist ja nicht mein Problem! Ich muß schon sagen: Es kotzt mich wirklich an, wenn man wegen so wenig Geld (Als normalhörende Azubis, habt Ihr sicherlich viel besser als wir, wo viele Hg von weit herkommen, um im BBW eine Ausbildung zu absolvieren, wo sie im Internat (Ich war auch im Internat) übernachten müssen, da ist ihr Azubi-Gehalt natürlich weit geringer als die Fahrschüler) nach einem "Billigticket" schreit, früher hatten wir ein solches Angebot nicht, haben wir uns deswegen beschwert, daß die Bahn zu "teuer" sei?

*76,69 €

Geschrieben von: Rohrbacher am 11 Sep 2007, 22:07
QUOTE
Eines will ich mal was sagen: Ich war vor mehr als FÜNFZEHN JAHREN (Som. 1998 - Wint. 1992) in der Ausbildung, ratet mal, wieviel Geld ich monatlich in der Ausbildung verdient hatte? 150!! DEM mtl.!

Ich mache jetzt (nicht vor x Jahren) 2 Jahre schulische Ausbildung. Was meint der Flatterich, was ich jeden Monat dafür ausgeben muss? Die Bahnfahrt bekomme ich auch nicht gratis. Für das Geld könnte man sich in München 'n Appartment mieten oder 'n 7er BMW leasen...

QUOTE
Ich habe, wenn ich mit dem Zug (IC z.B.) gefahren bin, stets den vollen Fahrpreis bezahlt

Selber schuld, oder?

QUOTE
Und sollte ich mit dem Hundertfuffziger pro Monat finanzielle Probleme gehabt haben? Gar nichts! Ich achtete stets darauf, so wenig, wie möglich auszugeben, da ich nun mal kein Geldverschwender bin. (...) Das hat rein gar nichts mit dem "Sinnbefreiten Spam" zu tun!

Spam vielleicht nicht, sinnbefreit schon und zwar mit Fleiß. Außerdem hat's mit dem Thema nur noch mäßig zu tun. rolleyes.gif

QUOTE
Vielleicht solltet Ihr in der heutigen Zeit das genau so tun, aber macht mit Eurem Geld, was ihr wollt, es ist ja nicht meine Kohle!

Deswegen fahr' ich samt 2-4x Begleitung mit'm SWT für 33 Euro quer durch's Land und nicht für 200 oder 500 Euro. ICH bin nämlich nicht blöd. ph34r.gif

Geschrieben von: Der Adler am 11 Sep 2007, 22:11
QUOTE (Rohrbacher @ 11 Sep 2007, 23:07)
Selber schuld, oder?

Nö!
Mir ist noch was eingefallen, Rohrbacher: Mein Beitrag ist keineswegs Sinnbefreit und bezog sich auf den Kommentar von 612 hocker mit den "Azubi-Verdienst". Auch wenn das nur bedingt mit dem Thema zu tun hat.

Geschrieben von: KBS 855 am 12 Sep 2007, 15:23
QUOTE (Boris Merath @ 11 Sep 2007, 21:40)
Freifahrten sollte man IMHO ohnehin nicht pauschal an Behinderungen festmachen sondern primär am Einkommen. Warum soll ein geldverdienender Behinderter Freifahrten bekommen, ein Harz4-Empfänger dagegen nicht?

Oja natürlich, damit sich nochmehr Arbeitnehmer wie der letzte D... vorkommen, weil sie weniger haben als HartzIV-Empfänger und du willst denen auch noch Freifahrten spendieren?
Es bekommen soweit ich weiß nur Gehbehinderte diese Freifahrten und das hat schon seinen Sinn. So viele sind das auch nicht, denn du musst erst mal das "G" bekommen und das ist heute nicht mehr so einfach wie früher.


Geschrieben von: 612 hocker am 12 Sep 2007, 15:31
Was habt ihr eigentlich dagengen, wenn ich werktags schwer schuffte und samtags für 33€ ne 900Km Rundfahrt machen will. Ohne dieses Angebot würde ich sowas nicht machen. Also verdienen die Verkehrsverbünde an mir Geld das sie ohne dieses Angebot nicht bekommen würden und Ländertickets werden irgendwann langweillig wenn man nur in NRW fahren darf. Über den Sinn des Behinderten Ausweises kann man sich genauso streiten. Ich halte es für den größsten schwachsinn, dass Behinderte damit frei fahren können. Meiner Meinung sollten diese genauso zur Kasse gebeten werden wie normale Menschen auch. Heute wird jedem dieser Schein hinterher geschmissen, ob er jetzt Gehbehindert ist oder Blind ist. Das einzige was ich für Gerechtfertigt finde ist, dass Menschen die nicht alleine zurecht kommen z.B. Blinde eine begleitene Person kostenlos mitnehemen können und das Argument ich darf nicht Auto fahren und ich muss mobil sein zählt nicht. Man kann sich genauso gut ein Taxi nehmen. Ich ärgere mich immer schwarz wenn ich morgens zur Gießerei fahre und ich muss mir für teuer Geld ne Monatskarte kaufen und andere Menschen haben täglich dass gleiche Ziel und können auf meine Kosten kostenlos zur Arbeit fahren, obwohl sie ihr Ticket auch selbst bezahlen könnten.

@ Der Adler: Du bist selber Schuld dass du dich in diesem Forum so unbeliebt machst mit deiner Meinung über das SWT und deiner Meinung gegenüber des Behindertenausweises. Warum willst du frei fahren dürfen aber anderen es nicht gönnen zumindest günstig zu fahren.

Geschrieben von: JeDi am 12 Sep 2007, 15:42
QUOTE (Der Adler @ 11 Sep 2007, 21:30)
Übrigens JeDi: SP50 gilt nicht im reinen Nahverkehr!

Wenn man weiß, wie schon - Wenn ich die Wahl hab, bevorzug ich aber den Fernverkehr...

Geschrieben von: Hellwach am 12 Sep 2007, 19:18
QUOTE (JeDi @ 12 Sep 2007, 16:42)
Wenn man weiß, wie schon

??

Geschrieben von: JeDi am 12 Sep 2007, 19:36
QUOTE (Hellwach @ 12 Sep 2007, 20:18)
??

Zum Bleistift TLU-TS den IC buchen, dann im NV weiterfahren?

Geschrieben von: 612 hocker am 12 Sep 2007, 20:22
QUOTE
Zum Bleistift TLU-TS den IC buchen, dann im NV weiterfahren?

Sparpreise gibt es erst ab einen bestimmten Betrag der müsste irgendwo bei 30€ liegen. Ich glaub nicht dass man für Ludwigsburg-Stuttgart mehr als 30€ zahlt.

Geschrieben von: Dave am 14 Sep 2007, 09:56
QUOTE (612 hocker @ 12 Sep 2007, 16:31)
@ Der Adler: Du bist selber Schuld dass du dich in diesem Forum so unbeliebt machst mit deiner Meinung über das SWT und deiner Meinung gegenüber des Behindertenausweises. Warum willst du frei fahren dürfen aber anderen es nicht gönnen zumindest günstig zu fahren.

Nur aufgrund einer Meinung so ausfällig zu werden, wie es hier im Forum ungefähr eine Handvoll Jugendliche oder noch geistig auf diesem Niveau Zurückgebliebene werden (leider hat sich auch schon ein Admin diesem Verhalten angeschlossen) zeugt keineswegs von Diskussionsfähigkeit oder gar sozialer Kompetenz. Um es deutlicher zu formulieren: DT810 bzw. heute Adler legt manchmal ein Verhalten an den Tag, in dem er sich als Moderator aufspielt und andere wegen Kleinigkeiten an Forenregeln erinnert. Das dürfte jedoch keinem User hier erlauben, DT810 / Adler für vogelfrei zu erklären (eigentlich witzig dieses Wortspiel, in Anbetracht des Ernstes der Lage aber nicht mehr) und auf ihm rum zuhacken wie die Geier auf dem Kadaver. Es ist eigentlich schon völlig selbstverständlich, dass auf eine kritische Äußerung von DT810 / Adler immer die gleichen Leute aus Bayern und Baden-Württemberg kommen und meinen, sie könnten mit offensichtlichen Beleidigungen hier ihre hohe Bildung beweisen. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich find's richtig Scheiße (!!!) und es beweist mir leider immer wieder welche menschlichen Abgründe sich auftun, wenn man mit Menschen zu tun hat, die einem Hobby nachgehen, welches anscheinend emotionale Eisbrocken anzieht wie das oben von mir schon zu genüge erwähnte Exkrement die Fliegen.

Ich weiß, ich bin auch kein Moderator und dieser Beitrag hier war jetzt auch nicht der netteste. Aber ich wollte damit zeigen, dass ich dieses Verhalten weniger hier, das möchte ich betonen, nicht gut heiße und eigentlich auch nicht bereit bin, solches Verhalten in der Gesellschaft (und da gehört das Forum auch dazu) zu tolerieren. Übrigens sind diese wenigen auch keinesfalls der Grund, warum ich inzwischen nicht mehr so oft hier schreibe, von solchem Verhalten lasse ich mich so schnell noch nicht abschrecken. Dass ich hier mich inzwischen weniger aufhalte, liegt allein daran dass ich oft nicht die Zeit habe bzw. mir sie für diese Nebensache im Leben auch nicht mehr nehmen will (wie ich es früher getan habe).

Trotzdem schöne Grüße

David

PS: Nachtrag: Für diejenigen, die den Text eventuell sowieso nicht verstehen, und meinen ich bin halt anderer Meinung: Nein, ich bin auch gegen die Abschaffung des SWT!

Geschrieben von: glemsexpress am 2 Nov 2007, 22:42
Und jetzt ist es soweit:
Seit Monaten warten hier einige daruf:
Radolfzell bekommt neue Bahnsteiganzeiger:

QUOTE
Neue Fahrgastinformationsanlage am Bahnhof Radolfzell
Digitale Anzeigen mit LCD-Technologie - Investitionen von rund 260.000 Euro


(Stuttgart, 2. November 2007) Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten zur Installation der neuen Fahrgastinformationsanlage auf den Bahnsteigen im Bahnhof Radolfzell. Die Inbetriebnahme erfolgt im Dezember.

Die digitalen LCD-Anzeigen bieten die Möglichkeit, die Abfahrtszeit der Züge als Count-down darzustellen und die Fahrgäste über eine frei beschreibbare Textzeile flexibel zu informieren.

Bahn und Bund investieren rund 260.000 Euro in sechs Zugzielanzeiger. Für die neue Technologie werden insgesamt 1.700 Meter Kabel verlegt.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/
Leiter Unternehmenskommunikation
Oliver Schumacher


Quelle: http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/bw/bw20071102.html

Geschrieben von: Hellwach am 3 Nov 2007, 01:26
Ich fress nen Besenstiel. So teuer ist der Klamauk... Das hätte die AVG sicher für einen Bruchteil der Kosten hinbekommen...

Geschrieben von: Steffen am 3 Nov 2007, 09:49
Ein Teil der Kürzungen vom Sommer wird zurückgenommen

http://www.baden-württemberg.de/de/Meldungen/176178.html

Geschrieben von: glemsexpress am 4 Nov 2007, 00:08
QUOTE (Hellwach @ 3 Nov 2007, 01:26)
Ich fress nen Besenstiel. So teuer ist der Klamauk... Das hätte die AVG sicher für einen Bruchteil der Kosten hinbekommen...

Was kostet der Spaß dort?

Geschrieben von: Hellwach am 4 Nov 2007, 01:11
Weiß ich nicht. Aber s.i.w. bekommen die nen ganzen neuen Bahnsteig mit Fahrgastinfo für ca. 250.000 hin. Wobei die Anzeigen der Bahn - das muss man zugeben - vielseitiger einsetzbar sind.

Geschrieben von: JeDi am 6 Nov 2007, 10:07
QUOTE (Hellwach @ 4 Nov 2007, 01:11)
Weiß ich nicht. Aber s.i.w. bekommen die nen ganzen neuen Bahnsteig mit Fahrgastinfo für ca. 250.000 hin. Wobei die Anzeigen der Bahn - das muss man zugeben - vielseitiger einsetzbar sind.

Die ENAG baut einen am steilen hohen Bahndamm für 300.000 (2004)
Siehe http://www.erms-neckar-bahn.de/index.php (vorletzter Absatz vom 04.03.2004)

Geschrieben von: 146225 am 10 Nov 2007, 19:18
QUOTE (Steffen @ 3 Nov 2007, 09:49)
Ein Teil der Kürzungen vom Sommer wird zurückgenommen

mad.gif Dieses billige populistische Feigenblatt, welches unsere Landesregierung - nach teilweise mehr als ausgiebigem Protest der betroffenen Regionen uns da verkaufen will, ist ein lächerlicher Witz und ausgemachte Volksverdummung. Erst kürzt man hirn- und gewissenlos zusammen, um dann in vernachlässigbarem Umfang den großen Wohltäter zu spielen... Man faßt es nicht !!!

Damit man unseren "3-Löwen-Takt" als vollwertigen ITF ernst nehmen könnte, müßte doch erheblich mehr passieren.

Geschrieben von: 143 094-1 am 10 Nov 2007, 20:15
QUOTE (146225 @ 10 Nov 2007, 19:18)
Damit man unseren "3-Löwen-Takt" als vollwertigen ITF ernst nehmen könnte, müßte doch erheblich mehr passieren.

Oha, das darf G.S. aber nicht hören! Immerhin haben wir in Baden-Württemberg die Segnung des nullsymmetrischen Integralen Taktfahrplans.

Ob die Rücknahme der Kürzungen sinnvoll ist oder nicht, darüber mag man streiten können.
Wichtig ist vor allem, dass der Stundentakt (Stuttgart-) Backnang - Schwäb. Hall-Hessental wieder kommt.

Geschrieben von: eisteefahrer am 10 Nov 2007, 20:35
QUOTE (Plochinger @ 10 Nov 2007, 20:15)
Oha, das darf G.S. aber nicht hören! Immerhin haben wir in Baden-Württemberg die Segnung des nullsymmetrischen Integralen Taktfahrplans.

Jo - in BW klappts für D immernoch gut... (Man sollte sich aber mal etwas beim südlichen Nachbarn umschauen, ohne dass ich jetzt Schweizgeil bin...)

Geschrieben von: 146225 am 11 Nov 2007, 10:10
QUOTE (Plochinger @ 10 Nov 2007, 20:15)
Oha, das darf G.S. aber nicht hören! Immerhin haben wir in Baden-Württemberg die Segnung des nullsymmetrischen Integralen Taktfahrplans.


Ich möchte an dieser Stelle nicht unbedingt G.S. und/oder H.F. die Schuld geben wollen...das wurde sicherlich an gehobenerer Stelle entschieden / verbockt.

QUOTE
Ob die Rücknahme der Kürzungen sinnvoll ist oder nicht, darüber mag man streiten können.


Natürlich ist sie sinnvoll - aber nur als erster ganz kleiner Schritt von einem langen Weg. Da muß noch einiges nachkommen.

Geschrieben von: luc am 28 Nov 2007, 12:19
Ab 11.Februar fährt zwischen TT und TS der RE 22006 wieder. Einerseits kann man sich freuen, dass dieser Zug wieder fährt, andererseits ist es auch traurig zu sehen, dass Verstärkungen an anderen Zügen leider nicht möglich waren (siehe RE 22004 und 22008). Früher wurde auch mit 10-Wagen-Zügen gefahren, warum ist das jetzt nicht möglich?

Geschrieben von: 146225 am 28 Nov 2007, 18:24
QUOTE (luc @ 28 Nov 2007, 12:19)
Ab 11.Februar fährt zwischen TT und TS der RE 22006 wieder. Einerseits kann man sich freuen, dass dieser Zug wieder fährt, andererseits ist es auch traurig zu sehen, dass Verstärkungen an anderen Zügen leider nicht möglich waren (siehe RE 22004 und 22008). Früher wurde auch mit 10-Wagen-Zügen gefahren, warum ist das jetzt nicht möglich?

Naive Vorstellung vom Leben... biggrin.gif

Weil man einen 10-Wagen-Zug (vorrausgesetzt, die Bahnsteiglängen reichen überall) ja umständlich zusammen- und auch wieder auseinanderrangieren müßte, und dazu bräuchte man Gleise, Personal ... das kostet alles Geld ! Und das dürfte auch Dir klar sein, das Regionalverkehr hier in Baden-Württemberg nichts mehr kosten darf.

Geschrieben von: luc am 28 Nov 2007, 19:16
QUOTE (146225 @ 28 Nov 2007, 18:24)
Naive Vorstellung vom Leben... biggrin.gif

Weil man einen 10-Wagen-Zug (vorrausgesetzt, die Bahnsteiglängen reichen überall) ja umständlich zusammen- und auch wieder auseinanderrangieren müßte, und dazu bräuchte man Gleise, Personal ... das kostet alles Geld ! Und das dürfte auch Dir klar sein, das Regionalverkehr hier in Baden-Württemberg nichts mehr kosten darf.

Trotzdem, nach Aalen gibts meines Wissens zwei Zuggarnituren à 9 Wagen (zumindest bis zum Fahrplanwechsel Juni 2007). Bespannt waren sie mit 146 oder 143. Ich hol mal meine Statistik raus: Es waren RE 19410 bzw. 19457 mit der durchgängigen 9-Wagen-Garnitur bzw. RE 19414 mit der 6n+3n-Konstellation (also mit zwei Steuerwagen). Sollten die Sichtungen nicht stimmen (Datenbasis nur wenige Züge, bitte korrigieren).

Geschrieben von: Tequila am 28 Nov 2007, 19:38
QUOTE (luc @ 28 Nov 2007, 12:19)
Ab 11.Februar fährt zwischen TT und TS der RE 22006 wieder. Einerseits kann man sich freuen, dass dieser Zug wieder fährt, andererseits ist es auch traurig zu sehen, dass Verstärkungen an anderen Zügen leider nicht möglich waren (siehe RE 22004 und 22008). Früher wurde auch mit 10-Wagen-Zügen gefahren, warum ist das jetzt nicht möglich?

Ob das an dem unmöglichen Verkehrtvertrag mit der DB Regio liegt?

Stichwort: Abbestellung bringt ca. 5 Euro pro Kilometer in die Landeskasse, Bestellung kostet jedoch ca. 8 Euro pro Kilometer an DB Regio.

Geschrieben von: luc am 28 Nov 2007, 19:46
QUOTE (Tequila @ 28 Nov 2007, 19:38)
Ob das an dem unmöglichen Verkehrtvertrag mit der DB Regio liegt?

Stichwort: Abbestellung bringt ca. 5 Euro pro Kilometer in die Landeskasse, Bestellung kostet jedoch ca. 8 Euro pro Kilometer an DB Regio.

Zumindest in dieser Pressemitteilung des Landes wird etwas anderes behauptet:
http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/176178.html?referer=88529
Das entsprechende Zitat:
QUOTE
Der Verkehrsstaatssekretär sagte, dass das Land nach wie vor unter den Kürzungen der Regionalisierungsmitteln leide und jährlich rund 70 Millionen Euro bei der ÖPNV-Förderung einsparen müsse. „Wir strecken uns an die Decke, um unsere hohe Qualität im ÖPNV aufrecht zu erhalten. Wir verlieren das Ziel der Haushaltskonsolidierung dabei nicht aus dem Auge. Wir werden aber auch für die wiederbestellten Leistungen nicht doppelt bezahlen“, sagte Köberle unter Hinweis auf die ständig vorgebrachte, gleichwohl falsche Behauptung, wonach das Land bei Abbestellung der Leistungen nur 5,50 Euro angerechnet bekommen habe, für eine Neubestellung der Leistungen aber einen höheren Betrag an die DB Regio zahlen müsse.

Geschrieben von: 146225 am 28 Nov 2007, 19:55
Ach so, und bevor ich es vergesse: Die RAB bringt ja auch noch 17 neue Dosto auf die KBS 760, das dürfte die Zugbildungen auch nochmal ändern.

Geschrieben von: luc am 28 Nov 2007, 19:58
QUOTE (146225 @ 28 Nov 2007, 19:55)
Ach so, und bevor ich es vergesse: Die RAB bringt ja auch noch 17 neue Dosto auf die KBS 760, das dürfte die Zugbildungen auch nochmal ändern.

Diese grauenhafte Vorstellung verdränge ich immer wieder - wobei die n-Wagen-Züge sicher nicht ersetzt werden können, auch wenn danach nur noch 4-Wagen-Züge fahren sollten, was leider zu befürchten ist.

Geschrieben von: 146225 am 29 Nov 2007, 21:21
QUOTE (luc @ 28 Nov 2007, 19:58)
Diese grauenhafte Vorstellung verdränge ich immer wieder

Grauenhaft ist daran vor allem der Gedanke, die Züge könnten statt mit anständigem Drehstrom mit irgendwelchen Miezen unterwegs sein... biggrin.gif tongue.gif

Geschrieben von: JeDi am 30 Nov 2007, 08:16
QUOTE (146225 @ 29 Nov 2007, 21:21)
Grauenhaft ist daran vor allem der Gedanke, die Züge könnten statt mit anständigem Drehstrom mit irgendwelchen Miezen unterwegs sein... biggrin.gif tongue.gif

*GRÖHL*

Geschrieben von: luc am 1 Dec 2007, 17:10
QUOTE (146225 @ 29 Nov 2007, 21:21)
Grauenhaft ist daran vor allem der Gedanke, die Züge könnten statt mit anständigem Drehstrom mit irgendwelchen Miezen unterwegs sein... biggrin.gif tongue.gif

Anständigen Drehstrom im Nahverkehr wird es in nächster Zeit nur bei den Fischköpfen in Form der 120.2 geben wink.gif
Ansonsten können wir uns über getunte 143 freuen und müssen Abschied von den guten alten 110 nehmen. Aber die Hauptsache ist doch, keine 146er!!!

Geschrieben von: 146225 am 1 Dec 2007, 17:42
QUOTE (luc @ 1 Dec 2007, 17:10)
Anständigen Drehstrom im Nahverkehr wird es in nächster Zeit nur bei den Fischköpfen in Form der 120.2 geben wink.gif

Da hast Du natürlich recht, so eine 120.2 wär die Bespannung für meine Bpmz im RE auf der 780...

QUOTE
Ansonsten können wir uns über getunte 143 freuen und müssen Abschied von den guten alten 110 nehmen.


Meine Vorstellung wäre eher keine noch-nicht-EBA-zugelassene (vielleicht nie werdende ?) 114.3 ... sondern eher: Wir kaufen uns neue 146.3 (oder wie in Bayern: Taurüssel !) und behalten die übrigen 110/111 als bewährte Qualitätsprodukte. Das Restgeraffel in Form von kastigen Loks mit Sicken seitlich kann dann "versetzt" werden...

QUOTE
Aber die Hauptsache ist doch, keine 146er!!!


Ich weiß nicht was Du hast, hatte mit den Loks bis jetzt nur satte Power, keine Störungen...

Und jetzt laß uns das heikle Thema schnell etwas kleiner schalten, könnte sonst gefährlich werden...

Geschrieben von: Schwarzwälder am 1 Dec 2007, 21:04
QUOTE

Ich weiß nicht was Du hast, hatte mit den Loks bis jetzt nur satte Power, keine Störungen...


Jede Lok hat manchmal nen schlechten Tag, auch die 146.2. Und dann haut es halt mal das zweite Drehgestell raus und man fährt den Schwarzwald mit halber Antriebsleistung und ner gehörigen Portion Sand hoch.

Wobei ich die 146.2 auch eindeutig den 143ern vorziehe.

Grüße, Moritz.

Geschrieben von: Baureihe 401 am 1 Dec 2007, 21:16
QUOTE (Schwarzwälder @ 1 Dec 2007, 21:04)
Wobei ich die 146.2 auch eindeutig den 143ern vorziehe.

Grüße, Moritz.

Naja,bei manchen strecken sind auch die 143er vorteilhafter wie die 146.2 . Die 146.2 wäre hier auf der RB 35 mit 3 n-wagen total unterfordert...eine143er würde den job wesentlich besser machen biggrin.gif

Geschrieben von: JeDi am 1 Dec 2007, 23:27
Also - weder 46er noch Miezen noch 10er sind mir bislang verreckt - immer nur 11er biggrin.gif

Geschrieben von: 146225 am 1 Dec 2007, 23:50
QUOTE (RE5 @ 1 Dec 2007, 21:16)
Naja,bei manchen strecken sind auch die 143er vorteilhafter wie die 146.2 . Die 146.2 wäre hier auf der RB 35 mit 3 n-wagen total unterfordert...eine143er würde den job wesentlich besser machen biggrin.gif

Ich kenn jetzt das Pünktlichkeitsniveau eurer RB 35 nicht. Aber wenn du ne 146.2 vor 3 n-Wagen hast, kannst Du locker am Abgangsbahnhof ein paar Minuten später abfahren und bist trotzdem noch pünktlich am Ziel. Wie sagte es ein Ulmer Tf doch einst so schön: "Leistung macht Freude !" cool.gif

Geschrieben von: 146225 am 1 Dec 2007, 23:52
QUOTE (JeDi @ 1 Dec 2007, 23:27)
Also - weder 46er noch Miezen noch 10er sind mir bislang verreckt - immer nur 11er biggrin.gif

Doch - ich hatte vor ner Weile ne bockige Mieze am 4964 - ich weiß nicht, ob die Brekkies alle warn oder ob doch der Tierarzt her mußte ... laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: Dave am 21 Mar 2008, 00:27
QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Und was bitte spricht dafür, wenn man ohnehin noch weiter elektrifiziert und den Abschnitt TCP bis TSHT(ausschließlich) mit ins ESTW aufnehmen müßte, das Signalsystem nochmals zu modifizieren ?
Wer elektrifiziert "ohnehin noch weiter"? Niemand. Was dagegen spräche? Das man dadurch einige Kosten doppelt verursacht. Kein Mensch würde seinen Fußboden neu fließen und dann zwei Monate später den Estrich darunter erneuern wollen. Desweiteren dürfte der volkswirtschaftliche Nutzen bei einer Verbesserung schon qualitativ hochwertiger Infrastruktur äußerst schwierig nachzuweisen sein.

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Die in TESU wendenden Züge (das sind ohnehin nur 2 Zugpaare an Sa) können genauso bis TCP verlängert werden, dann hat sich das mit dem Stadtbahnwendegleis auch gleich erledigt.
Wenn die Hohenloher Gemeinden das finanzieren möchten, dann ja. Es sei denn du springst als Sponsor ein... Nebenbei: TCP steht für Cappel? Hat das ein eigenes Ds100-Kürzel? Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus, aber gehört Cappel nicht zum Bf Öhringen? Oder bekommt das trotzdem ein eigens Kürzel?!? Naja, echte Ortsnamen sind ja auch so eine Plage... wink.gif

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Der Umbau von TOE ist vermutlich wirklich noch der größte Brocken neben der Elektrifizierung. Und für diese brauchen wir eine breitere Basis - z.B. Güterzüge oder auch Fernverkehr, denn wegen dem Regionalverkehr alleine wird, da die Siedlungsdichte nach Öhringen geringer wird, kaum elektrifiziert werden.
Entschuldigung, aber nur weil man sich was wünscht, fallen die entsprechenden Faktoren bzw. in diese Fall Züge nicht vom Himmel. Für Umbauten am Öhringer Bahnhof gelten übrigens noch viel mehr meine Zeilen weiter oben zu Eschenau.

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
In wieweit sich ein IC oder auch nur ein RE von TS nach NN via TH fahrzeiten- und nachfragetechnisch lohnen würde, dürfte kaum ausreichend untersucht sein.
Es wurde auch noch nicht ausreichend untersucht, ob sich eine Transrapidstrecke Schonach i. Schw. - Furtwangen im Schw. lohnen würde. Warum untersucht das keiner?

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Ein RE müßte ja auch nicht unbedingt von TS kommen, es böte sich schon im jetzigen Fahrplangefüge ein Durchläufer RM - RSM - TH - TC an, der mit elektrischem Betrieb sicher auch kürzere Fahrzeiten haben könnte. Ich halte jedenfalls das Fahrgastpotenzial der Region Heilbronn für nicht kleiner als daß der Ostalb.
Jetzt wird es interessanter und auch einen Hauch realistischer. Dazu müsste man jetzt wirklich untersuchen, inwiefern die Fahrgastbeziehungen Rhein-Neckar-Raum - Crailsheim so stark sind, als dass sich Durchläufer lohnen. Wenn sich letztere lohnen, dann auch eine Elektrifizierung. Realistisch betrachtet spricht vieles dagegen, die Fahrzeugkapazitäten beider Linien sind auch deutlich unterschiedlich (spricht auch gegen eine Durchbindung). Den Vergleich mit der Ostalb verstehe ich jetzt nicht so ganz.

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Auf welcher anderen Relation über TH ist Fernverkehr realistischer Deiner Meinung nach ?
Der eigenwirtschaftliche Fernverkehrszug durch die Deutsche Bahn ist für Heilbronn abgefahren. Pläne privater Anbieter (Erinnerung: Interconnex Köln - Koblenz - Mainz - Frankfurt Flughafen - Darmstadt - Heidelberg o.ä. mit einer Durchbindung über Heilbronn nach Stuttgart) scheiterten bisher an nicht vorhandenen günstigen Zugtrassen (Takttrassen wären zu teuer) und sind inzwischen durch andere DB-Angebote (ICE-T im Rheintal) aus dem Rennen.
Bleibt der bestellte "Fernverkehr" in Form von schnellen Expresszügen des Regionalverkehrs. Dazu wurde vor vielen Jahren die BR 611 angeschafft und das Neckartal für Neigetechnik ertüchtigt. Das Ende des Projekts ist bekannt - interessant war und ist es trotzdem. Ein weiter beschleunigter (Neigetechnik) RE Stuttgart - Würzburg mit ungefähr den heutigen Halten sowie eventuell auch wieder schnelle Verbindungen nach Mannheim durchs Neckartal wären ganz gut geeignet, Heilbronn an die Fernverkehrsknoten Würzburg und Mannheim und den Fernbahnhof Stuttgart (ob der noch Knotencharakter haben wird wissen wir nicht wink.gif ) anzuschließen.

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Ich fordere die Abschaffung der ewig bedenkentragenden Zauderer ! Natürlich würde ein landesweiter 30-Minuten-Takt für alle erhebliche Investitionen verlangen - aber sicherlich als Flächenwirkung deutlich mehr volkswirtschaftlichen Nutzen erzeugen als Provinzmetropol-kellerbahnhöfle 21 (aka Herz Europas). Wenn man nicht das maximale fordert - und in solch einem 30 - Minuten - ITF müßten ja Abschnitte mit zeitweiser 15-Minuten-Verdichtung drin sein - wird man noch nicht mal das Minimum bekommen. Die gewagte Umsetzung eines solchen Projektes würde ein für alle mal den Unterschied aufzeigen zwischen Worthülsen und Bekenntnissen zum Klimaschutz und entschiedenen Taten zum selbigen. Baden-Württemberg würde "Marktführer" im ÖPNV sein, und warum sollten wir mit weniger zufrieden sein bzw. wieder warten bis es uns z.B. Bayern vormacht, wie es geht ?
Die Abschaffung einer Kostenkalkulation und eines Abwägen von Für und Wider führt noch zu viel mehr Projekten à la Stuttgart 21, Südschwarzwaldautobahn oder Neue "Landesmesse". Manchmal muss man mehr fordern, um einen geringeren Betrag zu bekommen. Wenn man denn in der Lage ist zu fordern! Manchmal muss man aber auch seriös argumentieren, um Ernst genommen zu werden. Es gibt eine ganze Reihe von Nahverkehrsexperten, Bahnfreunden und Bahnfahrern in Fahrgastverbänden, Parteien und Beraterfirmen, die sicherlich auch mal innovativ waren und vorher Undenkbares gefordert und erreicht haben. Aber meinst du, die hätte einer Ernst genommen, wenn die einen landesweiten 30-Minuten-Takt gefordert hätten? Das ist eine reine Worthülse in einem Eisenbahnforum, die weder eine konkrete Idee entstehen lässt noch irgend einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. rolleyes.gif

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Ich halte eindeutig nichts davon, aus mangelnder Entschlossenheit den Status quo zu zementieren. 2020 wollte ich eigentlich nicht mehr nur alle 2 Stunden in dann fast 60 Jahre alten klotzgebremsten n-Wagen nach NWH fahren... Das Bessere entscheidet nämlich erst, was wirklich gut ist !
Dann hau es doch in deine Signatur, vielleicht hilft es ja...

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Einhergehen mit einer solchen Konzeption müßte eine Reduzierung der Verbundtarife im Land von jetzt 22 auf < 10, sowie eine schonungslose Konzeption aller Busverkehre als Bahnzubringer. Dann steigt auch der Nutzen an der Sache - wenn Du ein solches Angebot machen kannst, kommen die Fahrgäste um es auszufüllen schon fast von selbst.
Da stimme ich zu - die Verbündleslandschaft muss zusammengeschmort werden, der Busverkehr neu geordnet werden. Aber das ist alles nicht so einfach - und so einfach kommen die Fahrgäste nicht "von selbst", wie du schreibst.

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Guter ÖPNV ist sehr wohl ein - so steht das übrigens auch in der Landesverfassung - ein Teil der Daseinsvorsorge und damit auch sehr wohl eine soziale Frage - das Angebot sollte ohne Unterschiede möglichst allen Bürgern möglichst problemlos offenstehen.
ÖPNV gehört zur Daseinsvorsorge - aber sicher nicht im 30-Minuten-Takt auf der Tauberbahn. Was hilft es, wenn ich als Armer Schlucker ohne Auto überall hin mit Bus & Bahn komme, aber gar nirgends hinfahren kann, da ich kein Geld bzw. keine Arbeit habe? Was ich damit sagen will: ÖPNV als soziale Verpflichtung ist OK, es gibt aber andere Ecken, wo der Staat etwas mehr Geld für soziale Projekte braucht und damit wohl auch mehr erreichen kann als den ÖPNV. Das wäre aber nur ein Beispiel...

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Wie vorstehend erwähnt, dient es auch dem Klimaschutz, somit sehe ich eine positive Ethik als durchaus gegeben.
Schienenverkehr an für sich ist sicherlich kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern nur wenn er andere Verkehre (Flugverkehr, Straßenverkehr) ersetzt und gut ausgelastet ist. Leere Züge, mal drastisch formuliert, fünfteilige Dostos im 30-Minuten-Takt nachts um halb eins auf der ZAB 2 (Hechingen - Gammertingen - Sigmaringen) dürften wohl eher dem Klima schaden...

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Ganz abgesehen davon, daß der von Dir angeführte vermeintliche Reichtum dann für etwas Sinnvolles eingesetzt wird und werden kann.
Das war eher so gemeint, dass wohl nur sehr reiche Länder auf die Idee kommen, alle 30 Minuten jede Bummelbahn in der Pampa mit staatlichen Mitteln zu finanzieren...

QUOTE (146225 @ 14 Mar 2008, 18:47)
Es aber nicht zu tun, bringt Dir ethisch und weltpolitisch auch keinen wirklichen Mehrwert: Wenn Du Züge abbestellst, beeindruckt das weder islamische Radikal-Fundamentalisten in Afghanistan noch behebt es die Korruption in Afrika...
Aha. Aber Züge zusätzlich bestellen hilft in diesen Fällen? ph34r.gif Nun, ich kann dich beruhigen: Ich will nirgends Züge abbestellen.

Viele Grüße

Dave

Geschrieben von: 146225 am 21 Mar 2008, 17:58
QUOTE (Dave @ 21 Mar 2008, 00:27)
Wer elektrifiziert "ohnehin noch weiter"? Niemand. Was dagegen spräche? Das man dadurch einige Kosten doppelt verursacht. Kein Mensch würde seinen Fußboden neu fließen und dann zwei Monate später den Estrich darunter erneuern wollen. 


Langsam. Wenn - und das wäre mal völlig unabhängig von potentiellem Fahrdraht - man den Abschnitt TCP bis TSHT (ausschließlich) mit in das ESTW aufnimmst, mußt Du das ESTW ohnehin modifizieren. Damit dürfte auch die eine oder andere Änderung zwischen TH und TOE wenn sie zum Zeitpunkt X sinnvoll erscheint, möglich sein. Auch Signalsysteme sind nichts statisches für die Ewigkeit. Oder kannst Du heute schon behaupten, ob nicht in der Zukunft irgendwann die Führerstandssignalisierung ohne ortsfeste Signale ein absolut üblicher Standard sein wird ..?

QUOTE
Wenn die Hohenloher Gemeinden das finanzieren möchten, dann ja. Es sei denn du springst als Sponsor ein... Nebenbei: TCP steht für Cappel? Hat das ein eigenes Ds100-Kürzel? Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus, aber gehört Cappel nicht zum Bf Öhringen? Oder bekommt das trotzdem ein eigens Kürzel?!? Naja, echte Ortsnamen sind ja auch so eine Plage... wink.gif


Wenn es in Baden-Württemberg schon unmöglich ist, die Verlängerung zweier Samstag-nachmittag-Zugpaare zu bewerkstelligen, dann können wir uns jegliche Diskussion über zukünftige Verbesserungen im Nahverkehr wohl auch sparen. Das Wenden in TESU ist eine verklemmte und verkrüppelte Lösung ohne großen Wert, nur um zwanghaft ein paar Euro zu sparen. Wenn das Schule macht, kann man den Fahrplan vollends vergessen...

TCP ist Cappel, ja. Jede Betriebsstelle - danach geht es nämlich in der DS 100 - hat ihr Kürzel. Ob es sich dabei um einen Bf, einen Hp, eine Awanst, einen Bft oder sogar nur um einen Tp handelt, ist unerheblich. Ein gutes Abkürzungsverzeichnis gibt es http://www.bahnseite.de

QUOTE
Es wurde auch noch nicht ausreichend untersucht, ob sich eine Transrapidstrecke Schonach i. Schw. - Furtwangen im Schw. lohnen würde. Warum untersucht das keiner?


biggrin.gif Weil Edmund Stoiber nach Brüssel ging, und nicht in den Schwarzwald biggrin.gif

Jetzt aber mal im Ernst: Ich habe Deinen Beitrag nicht ins lächerliche gezogen, habe es auch für die Zukunft nicht vor, und möchte Dich deshalb bitten, es im Interesse der Diskussionsqualität zu unterlassen - vielen Dank.

QUOTE
Jetzt wird es interessanter und auch einen Hauch realistischer. Dazu müsste man jetzt wirklich untersuchen, inwiefern die Fahrgastbeziehungen Rhein-Neckar-Raum - Crailsheim so stark sind, als dass sich Durchläufer lohnen. Wenn sich letztere lohnen, dann auch eine Elektrifizierung. Realistisch betrachtet spricht vieles dagegen, die Fahrzeugkapazitäten beider Linien sind auch deutlich unterschiedlich (spricht auch gegen eine Durchbindung). Den Vergleich mit der Ostalb verstehe ich jetzt nicht so ganz.


Persönlich betrachte ich in TH gerade im Wochenendverkehr immer wieder nicht unerhebliche Umstiege in dieser Relation. Könnte man sie mit attraktiver Fahrzeit durchbinden und würden in allen Knotenpunkten die Anschlüsse immer passen, würde hier auch Potential in der Verbindung Rhein/Neckar - Mittelfranken (Mannheim - Nürnberg) generiert. Die Fahrzeugkapazität sehe ich nicht als entscheidendes Problem an - was spricht gegen ein Stärken oder Schwächen beim Wenden in TH ?

Der Vergleich mit der Ostalb bezog sich eher auf die Relation TS - NN, die ja derzeit im Fernverkehr durch den Ostalbkreis läuft.

QUOTE
Bleibt der bestellte "Fernverkehr" in Form von schnellen Expresszügen des Regionalverkehrs. Dazu wurde vor vielen Jahren die BR 611 angeschafft und das Neckartal für Neigetechnik ertüchtigt. Das Ende des Projekts ist bekannt - interessant war und ist es trotzdem. Ein weiter beschleunigter (Neigetechnik) RE Stuttgart - Würzburg mit ungefähr den heutigen Halten sowie eventuell auch wieder schnelle Verbindungen nach Mannheim durchs Neckartal wären ganz gut geeignet, Heilbronn an die Fernverkehrsknoten Würzburg und Mannheim und den Fernbahnhof Stuttgart (ob der noch Knotencharakter haben wird wissen wir nicht wink.gif ) anzuschließen.


Natürlich war das mit dem 611 eine erste gute Idee - doch für die Zukunft sollten es dann schon elektrisch betriebene Fahrzeuge sein. Neigetechnik ist übrigens im Bezug auf die Fahrzeiten allein auch kein Allheilmittel. Persönlich denke ich auch eher an eine Aufwertung des RE TS - NWH durch ein hochwertigeres (und dichteres) Angebot nach Vorbild des Alex...

QUOTE
Die Abschaffung einer Kostenkalkulation und eines Abwägen von Für und Wider führt noch zu viel mehr Projekten à la Stuttgart 21, Südschwarzwaldautobahn oder Neue "Landesmesse". Manchmal muss man mehr fordern, um einen geringeren Betrag zu bekommen. Wenn man denn in der Lage ist zu fordern! Manchmal muss man aber auch seriös argumentieren, um Ernst genommen zu werden. Es gibt eine ganze Reihe von Nahverkehrsexperten, Bahnfreunden und Bahnfahrern in Fahrgastverbänden, Parteien und Beraterfirmen, die sicherlich auch mal innovativ waren und vorher Undenkbares gefordert und erreicht haben. Aber meinst du, die hätte einer Ernst genommen, wenn die einen landesweiten 30-Minuten-Takt gefordert hätten? Das ist eine reine Worthülse in einem Eisenbahnforum, die weder eine konkrete Idee entstehen lässt noch irgend einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. rolleyes.gif

Dann hau es doch in deine Signatur, vielleicht hilft es ja...


Warum sollte ich nicht in der Lage sein zu fordern ? Nur weil unsere Landesregierung unfähig dazu ist, muß das noch lange nicht heißen, daß eine Sache an sich unmöglich ist. Die Worthülse - herzlichen Dank übrigens fürs üppige Kompliment - ist übrigens weder neu noch von mir, Du kannst Dir ja mal überlegen, wo ich das Vorbild sehe, nachdem ich gestalten möchte. Ich persönlich übrigens halte meine Betrachtungen für genauso viel oder genau so wenig seriös wie das zauderhafte "hier ein wenig" und "dort ein wenig"

In meiner Signatur steht das übrigens schon geraume Zeit...

QUOTE
Da stimme ich zu - die Verbündleslandschaft muss zusammengeschmort werden, der Busverkehr neu geordnet werden. Aber das ist alles nicht so einfach - und so einfach kommen die Fahrgäste nicht "von selbst", wie du schreibst.


Ach - und nur weil es nicht einfach ist, soll es nie passieren ? Die Zusammenhänge zwischen der Qualität eines Angebots und der Nachfrage nach dem selbigen sind auf jeden Fall bekannt - und mehr als oft schon bewiesen.

QUOTE
Schienenverkehr an für sich ist sicherlich kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern nur wenn er andere Verkehre (Flugverkehr, Straßenverkehr) ersetzt und gut ausgelastet ist. Leere Züge, mal drastisch formuliert, fünfteilige Dostos im 30-Minuten-Takt nachts um halb eins auf der ZAB 2 (Hechingen - Gammertingen - Sigmaringen) dürften wohl eher dem Klima schaden...


Ja und wie schafft man das wohl, daß "Schiene" anstatt anderer Verkehrsträger genutzt wird ? Es bleibt immer die gleiche Antwort: mit einem guten Angebot !!! Deine völlig überspitzte drastische Formulierung ist daneben - wenn Du es richtig bedenkst, könnte nämlich eine in TT gut verknüpfte - also vor allem Anschluß aus Richtung TS - Spätverbindung aus sagen wir mal 2 x 650, welche in THCH geflügelt werden - einmal über TAE und einmal über TGMT nach TSIG auch nachts um halb eins noch Fahrgäste auf die Gleise der Zollernalb bringen.

Es bleibt dabei als Fazit: Man kann noch die nächsten 100 Jahre Geld in sicherlich gut gemeinte und lokal wirksame Einzelprojekte stecken, oder sich einmal aufraffen, und ein flächenwirksames und integratives Gesamtkonzept schaffen.

Geschrieben von: Steffen am 26 Mar 2008, 13:23
QUOTE (Dave @ 21 Mar 2008, 00:27)

ÖPNV gehört zur Daseinsvorsorge - aber sicher nicht im 30-Minuten-Takt auf der Tauberbahn.

Mit allen Bus und Bahn Verbindungen hast du zwischen Tauber und Weikersheim bereits einen ungefähren 30-Minuten-Takt.
Der 30-Minuten-Takt auf der Schiene nach Würzburg wir dort tatsächlich vom Kreis gefordert. Namentlich der Bad Mergentheimer Bürgermeister Barth fordert sogar einen Anschluß an die Würzburger Stadtbahn in den nächsten 20 Jahren. Bei der derzeitigen sehr erfreuliche Haushaltslage der Stadt kann man schon auf solche Ideen kommen. Allerdings sollte er das schnell beantragen, denn nach dem S21-Baubeginn ist der größte Teil der GVFG-Mittel gebunden. Eine Bildmontage mit der Karlsruher Straßenbahn flattert immer mal wieder durch die Regionalpresse.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist auch, dass ab 1. April diesen Jahres das BW-Ticket endlich bis Würzburg Hauptbahnhof gilt.

Seine Ideen für die Elektrifizierung halte ich nichtmal für unbedingt unrealistisch (aber trotzdem für unwahrscheinlich), da Crailsheim sein Containerterminal möglicherweise an die A6 an die Tauberbahn bauen will. Ein Zufahrt über Crailsheim würde von Würzburg und den Häfen her kommend Kopfmachen in Ansbach und Crailsheim bedeuten. (Noch besser wäre allerdings die Elektrifizierung der Hohenlohebahn, da man dann von Kornwestheim ohne Kopfmachen nach Nürnberg fahren könnte und an Rems- und Murr ordentliche Trassen für die Personenzüge gewänne.)

Geschrieben von: 146225 am 27 Mar 2008, 06:12
Argumentennachschlag

Nach gestrigen Zeitungsmeldungen hätte ich noch zwei nicht unerhebliche Argumente für einen deutlich verbesserten Nahverkehr in Baden-Württemberg nachzulegen:

1.) Fahrgastzahlen 2007

Gegenüber 2006 waren in 2007 rund 2% mehr Fahrgäste in Baden-Württemberg mit dem SPNV unterwegs (nur Bahn), trotz zusammengekürztem Fahrplan. Es ist wohl kaum gewagt anzunehmen, daß diese 2% bei gutem Fahrplan und vernünftigem Tarif noch ausbaufähig wären...

2.) Kosten des Klimawandels

Wissenschaftler haben errechnet, daß der Klimawandel bis 2050 in Baden-Württemberg Schäden in Höhe von rund 130 Milliarden €uro (!) verursachen kann, für nur einen Bruchteil dieser Summe könnte man doch vielleicht ein "bißchen" mehr Nahverkehr organisieren, der, wenn dann richtig genutzt, immerhin die Klimabilanz ein bißchen verbessert...

Geschrieben von: Dave am 30 Mar 2008, 16:10
QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Langsam. Wenn - und das wäre mal völlig unabhängig von potentiellem Fahrdraht - man den Abschnitt TCP bis TSHT (ausschließlich) mit in das ESTW aufnimmst, mußt Du das ESTW ohnehin modifizieren.
OK, einverstanden.

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Wenn es in Baden-Württemberg schon unmöglich ist, die Verlängerung zweier Samstag-nachmittag-Zugpaare zu bewerkstelligen, dann können wir uns jegliche Diskussion über zukünftige Verbesserungen im Nahverkehr wohl auch sparen. Das Wenden in TESU ist eine verklemmte und verkrüppelte Lösung ohne großen Wert, nur um zwanghaft ein paar Euro zu sparen. Wenn das Schule macht, kann man den Fahrplan vollends vergessen...
Ich möchte dich daran erinnern, dass im Stadtbahnkonzept ursprünglich in Eschenau eine richtige Wendeanlage installiert werden sollte und dort jede zweite Bahn enden würde. Damals war ein 30min-Takt Öhringen - Eppingen und ein 15min-Takt Eschenau - Schwaigern West geplant. Jetzt haben wir den Kompromisstakt mit Bahnen drei mal die Stunde (außer ca. 10-12 sowie 14-16 Uhr im Abschnitt Weinsberg - Öhringen 20/40), der halt die Infrastruktur schont und Öhringen den 20min-Takt bringt.

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Jetzt aber mal im Ernst: Ich habe Deinen Beitrag nicht ins lächerliche gezogen, habe es auch für die Zukunft nicht vor, und möchte Dich deshalb bitten, es im Interesse der Diskussionsqualität zu unterlassen - vielen Dank.
Entschuldigung. Allerdings fühlte ich mich auch manchmal etwas missverstanden und provoziert, wenn Gedanken und Vorschläge für den Regionalverkehr Stuttgart im Mitfall S21 durch allgemeines Rumgenöle an S21 sowie Forderungen nach einem landesweiten 30er-Takt und träumerhaften Verbindungen auf der Hohenlohebahn torpediert werden. Und um es klar zu stellen: Ich bin keineswegs ein Anhänger von S21! Ich versuche aber auch mal über meinen Schatten zu springen...

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Der Vergleich mit der Ostalb bezog sich eher auf die Relation TS - NN, die ja derzeit im Fernverkehr durch den Ostalbkreis läuft.
Ach so, ja. Die direkteste (und schnellste) Verbindung Stuttgart - Nürnberg wäre ja die Murrbahn über Backnang. Die heutige Verbindung über die Rems- und die Jagstbahn erschließt dafür weit aus größere Orte und eine dichter besiedelte Gegend. Eine Verbindung Stuttgart - Heilbronn - Nürnberg dürfte für die längste Reisezeit haben, mit Heilbronn könnte jedoch in beide Richtungen ein zugegebenermaßen wichtiges Zentrum angebunden werden können. Die möglichen weiteren Reisehalte Öhringen und Schwäbisch Hall (Stadt oder Hessental (Umsteiger)?) wären aber wieder sehr mager.
Ich persönlich halte Diskussionen über Änderungen des DB-Fernverkehrs für sehr utopisch. Da haben sich ganz andere bei der Bahn AG die Zähne ausgebissen. Beim Nahverkehr besteht über den Landtag und die Parteien jedoch eine bessere Mitbestimmungsmöglichkeit.

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Natürlich war das mit dem 611 eine erste gute Idee - doch für die Zukunft sollten es dann schon elektrisch betriebene Fahrzeuge sein. Neigetechnik ist übrigens im Bezug auf die Fahrzeiten allein auch kein Allheilmittel. Persönlich denke ich auch eher an eine Aufwertung des RE TS - NWH durch ein hochwertigeres (und dichteres) Angebot nach Vorbild des Alex...
Was ist die alternative zur Neigetechnikertüchtigung? Die teurere Streckenbegradigung, deren Finanzierung zwischen Bund, Land und DB wieder hin und her geschoben werden wird - über Jahrzehnte.
Ein Alex hört sich gut an - fährt aber ohne Neigetechnik und die Fahrzeugbeschaffung dürfte schwierig werden. Man müsste die Bahn zwingen, gewisse Wagen raus zu rücken. Die Taktung des Alex sollte aber kein Vorbild für die RE der Frankenbahn sein - dann doch lieber verdichteter durchgehender Zweistundentakt als alle vier Stunden nach Hof... wink.gif

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
In meiner Signatur steht das übrigens schon geraume Zeit...
Hm. Vielleicht liest es ja der Herr Rech. ph34r.gif

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Ja und wie schafft man das wohl, daß "Schiene" anstatt anderer Verkehrsträger genutzt wird ? Es bleibt immer die gleiche Antwort: mit einem guten Angebot !!! Deine völlig überspitzte drastische Formulierung ist daneben - wenn Du es richtig bedenkst, könnte nämlich eine in TT gut verknüpfte - also vor allem Anschluß aus Richtung TS - Spätverbindung aus sagen wir mal 2 x 650, welche in THCH geflügelt werden - einmal über TAE und einmal über TGMT nach TSIG auch nachts um halb eins noch Fahrgäste auf die Gleise der Zollernalb bringen.
OK, hört sich schon viel, viel besser an. Allerdings erfordert das auch eine Co-Finanzierung durch lokale Akteure - Landkreise und Kommunen.

QUOTE (146225 @ 21 Mar 2008, 18:58)
Es bleibt dabei als Fazit: Man kann noch die nächsten 100 Jahre Geld in sicherlich gut gemeinte und lokal wirksame Einzelprojekte stecken, oder sich einmal aufraffen, und ein flächenwirksames und integratives Gesamtkonzept schaffen.
Vollste Zustimmung. Allerdings muss man das Gesamtkonzept ähnlich wie Bahn 2000 in der Schweiz in realistische Etappen oder Studen gliedern.

QUOTE (Steffen @ 26 Mar 2008, 14:23)
Mit allen Bus und Bahn Verbindungen hast du zwischen Tauber und Weikersheim bereits einen ungefähren 30-Minuten-Takt.
Aber nicht auf der Tauberbahn. wink.gif

QUOTE (Steffen @ 26 Mar 2008, 14:23)
Der 30-Minuten-Takt auf der Schiene nach Würzburg wir dort tatsächlich vom Kreis gefordert. Namentlich der Bad Mergentheimer Bürgermeister Barth fordert sogar einen Anschluß an die Würzburger Stadtbahn in den nächsten 20 Jahren. Bei der derzeitigen sehr erfreuliche Haushaltslage der Stadt kann man schon auf solche Ideen kommen. Allerdings sollte er das schnell beantragen, denn nach dem S21-Baubeginn ist der größte Teil der GVFG-Mittel gebunden. Eine Bildmontage mit der Karlsruher Straßenbahn flattert immer mal wieder durch die Regionalpresse.
Hochinteressant. Sind in Würzburg die Ideen für eine Regionalstadtbahn eigentlich etwas weiter gekommen?

QUOTE (Steffen @ 26 Mar 2008, 14:23)
Seine Ideen für die Elektrifizierung halte ich nichtmal für unbedingt unrealistisch (aber trotzdem für unwahrscheinlich), da Crailsheim sein Containerterminal möglicherweise an die A6 an die Tauberbahn bauen will. Ein Zufahrt über Crailsheim würde von Würzburg und den Häfen her kommend Kopfmachen in Ansbach und Crailsheim bedeuten. (Noch besser wäre allerdings die Elektrifizierung der Hohenlohebahn, da man dann von Kornwestheim ohne Kopfmachen nach Nürnberg fahren könnte und an Rems- und Murr ordentliche Trassen für die Personenzüge gewänne.)
OK. Hast du dazu irgendwelche tiefer gehende Informationen?

Viele Grüße

Dave

Geschrieben von: Steffen am 31 Mar 2008, 16:00
QUOTE ("Dave")
Aber nicht auf der Tauberbahn. wink.gif


naja ÖPNV ist ÖPNV ist ÖPNV zumal wenn der Bus parallel zur Schiene verkehrt.


QUOTE ("Dave")
Hochinteressant. Sind in Würzburg die Ideen für eine Regionalstadtbahn eigentlich etwas weiter gekommen?


M.E. nein. Gut mittlerweile wird es von den meisten Politikern unterstützt. Aber ich glaube nicht dran. Würzburg ist chronisch pleite. Wer soll denn die Umspurung zahlen? Von den Fahrzeugen ganz abgesehen?
Ich befürchte eher, die Mainfrankenbahn blockiert kleinere Maßnahmen, die nicht realsiert werden, da ja irgendwannn mal die MFB kommt.


QUOTE ("Dave")
OK. Hast du dazu irgendwelche tiefer gehende Informationen?


<a href="http://www.crailsheim.de/923.0.html">Amtsblatt von Crailsheim</a> . Derzeit sind 2 Standorte möglich. An der Brücke A6/Tauberbahn oder in Roßfeld? am Anschlussgleis des Flugplatzes. Ob das Terminal allerdings noch kommt ist m.E. auch fraglich, da der Spediteur Roll, der es unbedingt wollte seinen Laden mittlerweile an die Bahn verkauft hat. Die setzt ja bekanntermaßen nicht unbedingt auf die Schiene. Im Flächennutzungsplan werden zur Zeit Flächen für das Terminal freigehalten. Eventuell findest du auch bei der IHK was im Netz. Ich habe hier nur eine gedruckte Version einer Synopse der IHK über den Regionalplan Heilbronn-Franken 2020. Das ganze läuft unter der Bezeichnung "Regionales Logistik Zentrum" und wurde im Rahmen der Studie "CombiLine Baden-Württemberg" entwickelt.

Geschrieben von: 146225 am 16 Apr 2008, 05:29
Mal wieder ein neuer Schienbeinstoß für die Ewigkeitszauderer:

An der KBS 730 wird der sich aufgrund der Streckenlage gerne einmal mit einmischende Schweizer Kanton Schaffhausen Gespräche mit NVBW und DB Bahn RegioDB führen, wie man das Nahverkehrsangebot zwischen RSCF und RERZ deutlich verbessern kann, da es nach heutigem Stand bei weitem nicht dem entspricht, was die Eidgenossen für normal und notwendig halten.

Zielzustand ist ein Halbstundentakt bis RERZ, mittelfristig ist von Schweizer Seite an einen partiellen Doppelspurausbau des Abschnittes und an eine Elektrifizierung gedacht, um dann Regionalzüge aus der Schweiz nach RERZ durchbinden zu können.

Genau so etwas meine ich, wenn ich frage: Warum müssen uns in Baden-Württemberg immer andere erst vormachen, wie es geht ...? sad.gif

Geschrieben von: michi32 am 18 Apr 2008, 16:25
QUOTE (146225 @ 16 Apr 2008, 06:29)
Mal wieder ein neuer Schienbeinstoß für die Ewigkeitszauderer:

An der KBS 730 wird der sich aufgrund der Streckenlage gerne einmal mit einmischende Schweizer Kanton Schaffhausen Gespräche mit NVBW und DB Bahn RegioDB führen, wie man das Nahverkehrsangebot zwischen RSCF und RERZ deutlich verbessern kann, da es nach heutigem Stand bei weitem nicht dem entspricht, was die Eidgenossen für normal und notwendig halten.

Zielzustand ist ein Halbstundentakt bis RERZ, mittelfristig ist von Schweizer Seite an einen partiellen Doppelspurausbau des Abschnittes und an eine Elektrifizierung gedacht, um dann Regionalzüge aus der Schweiz nach RERZ durchbinden zu können.

Genau so etwas meine ich, wenn ich frage: Warum müssen uns in Baden-Württemberg immer andere erst vormachen, wie es geht ...? sad.gif

Bis wirklich einmal ein Doppelspurausbau durchgeführt wird, werden wahrscheinlich noch viele jahre ins ländle gehen. In BW wird kein Ausbau von WT bis Erzingen favorisiert, dafür fahren jetzt schon seit einigen Jahren die IRE(VT 611). Im Schweizer Abschnitt wäre sicher ein Ausbau sowie eine parzielle Elektrifizierung wünschenswert(S-Bahn Zürich).

Geschrieben von: 146225 am 18 Apr 2008, 19:44
QUOTE (michi32 @ 18 Apr 2008, 17:25)
Bis wirklich einmal ein Doppelspurausbau durchgeführt wird, werden wahrscheinlich noch viele jahre ins ländle gehen. In BW wird kein Ausbau von WT bis Erzingen favorisiert, dafür fahren jetzt schon seit einigen Jahren die IRE(VT 611). Im Schweizer Abschnitt wäre sicher ein Ausbau sowie eine parzielle Elektrifizierung wünschenswert(S-Bahn Zürich).

Es geht ja auch rein um den Abschnitt, welcher im Kanton Schaffhausen liegt, RERZ ist ja bekanntlich Grenzbahnhof. Verbesserungen muß schon die Schweiz fordern, planen und bezahlen, in Stuttgart hat man dafür keine Zeit, weil man nur an die Herzkrankheit Provinzmetropolkellerbahnhöfle 21 denken kann...

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 11 Sep 2008, 13:29
Am Wochenende bin ich mal wieder auf der Rheintalbahn gefahren und war (wieder einmal) erstaunt darüber, wie dort auf das Verkehrsbedürfnis reagiert hat.
Auf der Strecke Basel--Freiburg--Offenburg fahren Doppelstock-Wendezüge mit vier Wagen. Bereits ab Freiburg ist der komplette Zug sehr gut gefüllt, im weiteren Verlauf verschärft sich die Situation noch. Das Ziel der meisten Fahrgäste ist naturgemäß nicht Offenburg, sondern mindestens Karlsruhe, also umsteigen in die Schwarzwaldbahn. Wie hat sich der Verkehrsplaner das vorgestellt, fast alle Fahrgäste aus einem Vier-Wagen-Doppelstockzug in einem bereits gut gefüllten Drei-Wagen-Doppelstockzug aus dem Schwarzwald unterzubringen? Widerspricht das nicht jeglichen mathematischen Grundlagen? Die Szenen auf dem Bahnsteig waren wahrlich kein Aushängeschild für die Bahn (auch wenn sie an der Situation nicht Schuld ist, den Ärger der Fahrgäste bekommt sie trotzdem ab).
Ich war heilfroh, dass ich nach Freudenstadt gefahren bin, obwohl auch dort durch Länder- und WE-Ticket die zwei Regioshuttles von ihrer Kapazitätsgrenze nicht mehr weit entfernt waren...

Geschrieben von: JeDi am 11 Sep 2008, 15:25
Auf Freudenstadt isses eher der Europass(FDS)

Geschrieben von: JeDi am 11 Sep 2008, 15:28
Auf Freudenstadt isses eher der Europass(FDS)

Geschrieben von: 146225 am 12 Sep 2008, 22:25
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 11 Sep 2008, 14:29)
Wie hat sich der Verkehrsplaner das vorgestellt, fast alle Fahrgäste aus einem Vier-Wagen-Doppelstockzug in einem bereits gut gefüllten Drei-Wagen-Doppelstockzug aus dem Schwarzwald unterzubringen? Widerspricht das nicht jeglichen mathematischen Grundlagen? Die Szenen auf dem Bahnsteig waren wahrlich kein Aushängeschild für die Bahn (auch wenn sie an der Situation nicht Schuld ist, den Ärger der Fahrgäste bekommt sie trotzdem ab).

Wie das mit den deutlich zu kurzen 3-Wagen-Zügen der Badischen Schwarzwaldbahn zumindest mal zwischen RK und RO auf Dauer weiter funktionieren soll, ist wirklich zweifelhaft und vermutlich außer dem Stuttgarter Innenministerium auch niemandem sonst klar (und dort interessiert es keinen.)

Es ist das übliche Spiel: Mehr Wagen / mehr Züge hätten eben mehr Geld gekostet, daß niemand ausgeben will. Sind die idiotischen Beförderungsfälle doch selbst Schuld, wenn sie Zug fahren und es ausbaden müssen.

Nach Rücksprache mit der NVBW - deren Wille das so auch nicht war - sind Detailverbesserungen ggf. möglich, aber viel kosten darf es mal wieder nicht.

Geschrieben von: Hellwach am 13 Sep 2008, 01:57
QUOTE (146225 @ 12 Sep 2008, 23:25)
Wie das mit den deutlich zu kurzen 3-Wagen-Zügen der Badischen Schwarzwaldbahn zumindest mal zwischen RK und RO auf Dauer weiter funktionieren soll, ist wirklich zweifelhaft und vermutlich außer dem Stuttgarter Innenministerium auch niemandem sonst klar (und dort interessiert es keinen.)

Wenn's nur dort so wäre... Singen-KN ist genauso Murks, weil hier fast alle vom Gäubahn-RE nach KN umsteigen. Naja und 2009 wird's zw. OG und KA erst richtig lustig, wenn die ca. 150 Züge täglich ausfallen wegen den Arbeiten an RA-KA.

Da hilft nur eine lokale Einführung des Bedienzuschlages, dann sind die ganzen Rentner-Touris schonmal weg. Dazu eine Klo-Nutzungs-Gebühr, dann überlegen es sich die KSC-Fans vllt., ob sie nicht doch lieber ihr Bier im Auto trinken und dazu vielleicht noch ein Extra-Gebühr fürs obere Panoramabteil...

Traurig, traurig...

Btw.: Ich hab in der OSB bisher immer nen Platz gefunden. Vllt. fahr ich falsch?! ph34r.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Sep 2008, 06:44
Mein Vorschlag: Dreiklassenzüge im Nahverkehr wieder einführen - mit DBuza für SWT und LT-Fahrer wink.gif

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 13 Sep 2008, 12:17
QUOTE (146225 @ 12 Sep 2008, 23:25)
Wie das mit den deutlich zu kurzen 3-Wagen-Zügen der Badischen Schwarzwaldbahn zumindest mal zwischen RK und RO auf Dauer weiter funktionieren soll, ist wirklich zweifelhaft und vermutlich außer dem Stuttgarter Innenministerium auch niemandem sonst klar (und dort interessiert es keinen.)

Zur Entschärfung des Problems sehe ich nur zwei Möglichkeiten:
1. Eine Verlängerung des Rheintal-RE bis nach Karlsruhe. Für einen Halbstundentakt zwischen Offenburg und Karlsruhe müssten dann allerdings noch die Fahrplanlagen verändert werden. Kosten würden für zwei zusätzliche Umläufe des Rheintal-RE und deren Trassengebühren entstehen.
2. Eine Zugvereinigung in Offenburg. Dafür müssten die 146er des Rheintal-RE an das nördliche Ende verschoben und die Steuerwagen in Offenburg gekuppelt werden, damit der Zug als Sandwich bis Karlsruhe fahren kann. Auch hier wären zwei zusätzliche Umläufe des Rheintal-RE notwenig, die Trassengebühren fielen zwar weg, wegen der 7 bzw. 8 Wagen wären aber höhere Stationsgebühren fällig.

QUOTE (Hellwach @ 13 Sep 2008, 02:57)
Singen-KN ist genauso Murks, weil hier fast alle vom Gäubahn-RE nach KN umsteigen.

Hier gibt es die gleichen Lösungsmöglichkeiten wie zwischen Offenburg und Karlsruhe, dafür muss natürlich Geld in die Hand genommen werden, dass man nicht mehr verbuddeln kann...

QUOTE (Hellwach @ 13 Sep 2008, 02:57)
Btw.: Ich hab in der OSB bisher immer nen Platz gefunden. Vllt. fahr ich falsch?!

Ich habe auch noch einen Platz gefunden, aber nur weil ich mich vorsorglich für den hinteren Triebwagen entschieden habe und schnell reingehüpft bin. Im Verlauf der Fahrt wurde das auch immer extremer, weil ständig Fahrradtouris und Wanderer eingestiegen sind.

Geschrieben von: luc am 13 Sep 2008, 21:44
QUOTE (ChristianMUC @ 13 Sep 2008, 07:44)
Mein Vorschlag: Dreiklassenzüge im Nahverkehr wieder einführen - mit DBuza für SWT und LT-Fahrer wink.gif

plus DB-Jobticket und (ganz besonders wichtig, es gibt ja im Raum Berlin/Brandenburg schon einen speziellen Anwendungsfall) Radfahrer!

Geschrieben von: JeDi am 13 Sep 2008, 21:59
QUOTE (luc @ 13 Sep 2008, 22:44)
plus DB-Jobticket

Du hast das M vergessen... Gilt natürlich auch für Regiotickets M und Tagestickets M Fern...

Geschrieben von: 146225 am 26 Nov 2008, 19:46
Zeit, das Thema aus der Versenkung zu holen und die Murrbahnecke einzurichten:

Laut heute erschienener Pressemitteilung des Landesinnenministerium wird der lange Zeit bereits diskutierte zusätzliche Kreuzungsbahnhof TFB zwecks Kapazitätssteigerung des eingleisigen Abschnittes TB - TSHT der Murrbahn wohl doch gebaut. Bei planmäßigem Verlauf (diese Aussage bietet natürlich 1000 Möglichkeiten, das Vorhaben dann doch wieder einzustellen bzw. zu verzögern bis St. Nimmerlein) rechnet Verkehrsstaatssekretär Köberle mit der Fertigstellung bis Fplw Dez. 2012, kosten soll es rund 8 Millionen Euro.

Nahverkehrs- und Güterzüge würden sicherlich von einer zusätzlichen Kreuzungsmöglichkeit profitieren.

Das man sich die Sache hätte sparen können, wäre TFB nie zum Hp zurückgebaut worden, ist ein anderes Thema und soll ein ander Mal diskutiert werden. Gibts denn schon einen Rückbau DB Netze oder so Beitrag ?

Geschrieben von: 146225 am 14 Dec 2008, 10:16
Kurze Gedenkminute zum Fahrplanwechsel

Jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne - diesem Fahrplanwechsel wohnt in Baden - Württemberg nur der Staub inne. Auf den allermeisten Strecken wird das Programm vom letzten Fahrplan einfach weiter gefahren - und wir sollen vermutlich unserer verehrten Landesregierung noch überaus dankbar dafür sein, daß nicht wieder sinnlos herumgekürzt wurde. mad.gif

Verbesserungen für die lästigen Beförderungsfälle ? Wie bitte ? Ist doch alles nicht nötig, wenn doch dereinst das neue Herz Europas von Lörrach bis Crailsheim und von Mannheim bis Friedrichshafen seinen Glanz strahlen läßt. Das wird man doch in der Provinz bitte mal abwarten können... blink.gif

Geschrieben von: 143 094-1 am 14 Dec 2008, 10:29
QUOTE (146225 @ 14 Dec 2008, 10:16)
Kurze Gedenkminute zum Fahrplanwechsel

Jedem Anfang wohnt bekanntlich ein Zauber inne - diesem Fahrplanwechsel wohnt in Baden - Württemberg nur der Staub inne. Auf den allermeisten Strecken wird das Programm vom letzten Fahrplan einfach weiter gefahren - und wir sollen vermutlich unserer verehrten Landesregierung noch überaus dankbar dafür sein, daß nicht wieder sinnlos herumgekürzt wurde. mad.gif

Verbesserungen für die lästigen Beförderungsfälle ? Wie bitte ? Ist doch alles nicht nötig, wenn doch dereinst das neue Herz Europas von Lörrach bis Crailsheim und von Mannheim bis Friedrichshafen seinen Glanz strahlen läßt. Das wird man doch in der Provinz bitte mal abwarten können... blink.gif

Mal wieder ein absolut sinnloser Beitrag...

Erstens gibt es sehr wohl Änderungen zum Fahrplanwechsel, insbesondere auf der von dir ja so heißgeliebten Murrbahn oder der Filsbahn - aber das brauche ich dir als professionellen DB-Hasser ja nicht zu sagen.

Zweitens bin ich der NVBW tatsächlich dankbar, dass das derzeitige Programm in etwa weitergefahren wird und nicht irgendwo sinnloserweise an eine Billigbahn mit 400 Euro-Kräften vom Arbeitsamt abgegeben wurde!

Aber hauptsache meckern, anderes sind wir aus TH ja leider nicht gewohnt!
Ist der SPNV in TH denn so schlecht??? Meines Wissens hat die Stadt ja eine für ihre "Größe" beachtliche Stadtbahn und eine halbstündliche Anbindung an die Landeshauptstadt mit RB, ergänzt durch zweistündliche, bzw. teilw. stündliche schnelle RE / IRE? Da würden sich andere Städte freuen wenn sie nur ein annähernd so gutes SPNV-Angebot hätten!

Geschrieben von: 146225 am 14 Dec 2008, 11:11
QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 10:29)
Mal wieder ein absolut sinnloser Beitrag...


Das hab' ich jetzt um des lieben Forenfriedens willen glatt überlesen ...

QUOTE
Erstens gibt es sehr wohl Änderungen zum Fahrplanwechsel, insbesondere auf der von dir ja so heißgeliebten Murrbahn oder der Filsbahn - aber das brauche ich dir als professionellen DB-Hasser ja nicht zu sagen.


Aha. Danke sehr ! Sehr nett, daß mich endlich jemand aufklärt - mir wäre nämlich von den unterstellten Dingen nichts bekannt und ich möchte diese ob ihrer Unrichtigkeit auch in aller Deutlichkeit zurückweisen. Ich möchte einmal annehmen, daß es eine Verwechslung sein sollte, der der Plochinger hier unterliegt. Der vermeintliche professionelle DB-Hasser dürfte auch 2008 wieder mehr km mit der DB unterwegs gewesen sein als mit anderen EVU...

QUOTE
Zweitens bin ich der NVBW tatsächlich dankbar, dass das derzeitige Programm in etwa weitergefahren wird und nicht irgendwo sinnloserweise an eine Billigbahn mit 400 Euro-Kräften vom Arbeitsamt abgegeben wurde!


Eine Veränderung, viel mehr eine Verbesserung des Nahverkehrsangebotes braucht ja nicht zwangsläufig zu derartigen Auswüchsen, welche in der Tat kritikwürdig sind, führen. Aber eine Ausweitung des Nahverkehrsangebotes kann - neben positiven Effekten für den Klimaschutz und die Lebensqualität in unserem Land - durchaus zu einer erhöhten Inanspruchnnahme dieses Angebotes und somit zur Arbeitzplatzsicherung für qualifizierte Eisenbahner(-innen) führen.

QUOTE
Ist der SPNV in TH denn so schlecht??? Meines Wissens hat die Stadt ja eine für ihre "Größe" beachtliche Stadtbahn und eine halbstündliche Anbindung an die Landeshauptstadt mit RB, ergänzt durch zweistündliche, bzw. teilw. stündliche schnelle RE / IRE? Da würden sich andere Städte freuen wenn sie nur ein annähernd so gutes SPNV-Angebot hätten!


Moment mal bitte eben. Ersetze die Phrase über das Meckern durch das berechtigte Nachdenken über Neues, denn erst das bessere entscheidet ja letzten Endes, was wirklich gut ist. Auch fiele mir in Baden-Württemberg keine Stadt > 100.000 Einwohner ein (und nur das ist die Liga, über die wir hier reden), welche froh sein müßte, wäre sie auf dem Angebotsniveau von Heilbronn - das Niveau ist insofern schon vergleichbar, und sicherlich auch nicht - wie Du es mir unterstellst - abgrundtief schlecht. Aber - und da darf sich in Stuttgart niemand beschweren - wenn man der Region Heilbronn Dinge wie einen Stundentakt nach Würzburg mehrfach auf Ministerebene verspricht, dann kann wohl die Region auch erwarten, daß gegebene Versprechen eingehalten werden.

Soweit die Antworten auf die Nettigkeiten aus Plochingen, jetzt noch ein wenig zur Konkretisierung des obigen Beitrages:

Baden-Württemberg sieht sich zu Recht als innovatives Bundesland, und wir hatten eine Zeit lang schon eine schöne "Tradition" geschaffen, mit dem Fahrplanwechsel irgendwo im Land auch beachtenswerte Neuerungen in Betrieb gehen zu lassen, den Bürgern und der Wirtschaft des Landes zum allseitigen Nutzen. Beispiele ? Nicht nur, was die AVG in Nähe und Ferne zu Karlsruhe erschaffen, kann sich sehen lassen, auch Dinge wie der Seehas, der 3er-Ringzug, die (Teil-)Reaktivierung von Bahnen an Erms und Ammer sowie im Schönbuch haben bundesweit zu Recht Aufsehen erregt. Strecken in Südbaden wurden in die trinationale Regio-S-Bahn-Basel integriert, wir schafften praktische europäische Zusammenarbeit... Baden-Württemberg hat auch den 611 zum Laufen gebracht und mit diesem einst als hoffnungslos verschrieenen Fahrzeug wiederum Vorteile für den SPNV erzielt (Zollernbahn, Hochrhein, Donautal, Brenzbahn). In dieser Zeit wurde eine Phase der Kreativität geschaffen, die landesweit Ansporn gab, Verbesserungen auf den Weg zu bringen.

Seit dem Herz-Europa-Sparkurs des Günter Oettinger ist diese Kreativität dahin. Landauf, landab macht sich entweder Lethargie oder Zorn breit ob des Stuttgarter Kurses. Was kommt denn noch ? Ja, das S-Bahn-Netz der Landeshauptstadt bekommt leichte Zuwächse mit der S60, Kirchheim (Teck) und irgendwann auch Marbach-Backnang. Ok, die Rhein-Neckar-S-Bahn wächst auch noch. 2013 wird die Stadtbahn Heilbronn Nord dazu kommen. Und dann ? Ob des oben beschriebenen Feuerwerks an Innovationen unterliege zumindest ich schon der Versuchung zu sagen "War das alles ?" Denn wohl kaum jemand kann sagen, es gäbe keinen Raum mehr, für weitere Verbesserungen.

Diesen gefühlten Stillstand wollte ich eigentlich mit meiner Gedenkminute zum Fahrplanwechsel beschreiben. Nicht mehr, nicht weniger.




Geschrieben von: 143 094-1 am 14 Dec 2008, 12:23
QUOTE
Das hab' ich jetzt um des lieben Forenfriedens willen glatt überlesen ...

Egal - ich stehe dazu.

QUOTE
Aha. Danke sehr ! Sehr nett, daß mich endlich jemand aufklärt - mir wäre nämlich von den unterstellten Dingen nichts bekannt und ich möchte diese ob ihrer Unrichtigkeit auch in aller Deutlichkeit zurückweisen.

Was konkret weist du denn zurück? Die tatsächlichen Änderungen im neuen Fahrplan wohl eher nicht wink.gif

Mal zwei konkrete Beispiele (die zahlreichen Zugnummernänderungen lasse ich mal außen vor, denn dadurch ändert sich ja für den Fahrgast de facto nichts):

Bsp 1:
Filsbahn-RE Stuttgart - Ulm halten künftig zwischen Plochingen und Göppingen an allen Stationen, also zusätzlich in Reichenbach (Fils), Uhingen und Faurndau. Dadurch verschieben sich die Abfahrtszeiten in Bad Cannstatt, Esslingen/Neckar, Plochingen, Ebersbach, Göppingen, usw. Nur Abfahrts- und Ankunftszeit in Stuttgart bzw. in Ulm bleiben gleich.
Dafür entfallen die zusätzlichen RB Plochingen - Göppingen zur Minute .57 ab Plochingen.

Bsp2:
Murrbahn-IRE wie z.B. der 19943 TS ab 16:58 (!) halten künftig auch in Oppenweiler, Sulzbach (Murr) und Gaildorf West.

QUOTE
Der vermeintliche professionelle DB-Hasser dürfte auch 2008 wieder mehr km mit der DB unterwegs gewesen sein als mit anderen EVU...

Da man dich hier aber meistens über die DB schimpfen hört, könnte man aber zu dieser Annahme kommen. Wenn ich nicht richtig liege nehme ich das hiermit zurück!

QUOTE
Eine Veränderung, viel mehr eine Verbesserung des Nahverkehrsangebotes braucht ja nicht zwangsläufig zu derartigen Auswüchsen, welche in der Tat kritikwürdig sind, führen.

Ausschreibungen führen aber meistens dazu!
Beispiele? Hamburger Hochbahn (E-Netz Regensburg, Oberfranken-Netz), VIAS (Odenwaldbahn), Transregio (Mittelrheinbahn), Eurobahn (Hellweg-Netz) usw.
Verbesserungen für den Fahrgast fallen mir außer zumindest von außen modern anmutenden Fahrzeugen keine ein! Meistens gehen mit solchen Ausschreibungen drastische Kapazitätseinschränkungen einher und der Service wird reduziert (Zugbegleiter? Fehlanzeige! Höchstens 400 Euro-Jobber vom Arbeitsamtauf 25% aller Züge...)
Aber hauptsache die Besteller haben kurzfristig Geld gespart!
Dass sowas mittelfristig ins Auge gehen kann zeigen NOB und dieser ominöse Flensburg-Express doch eindeutig!


QUOTE
Aber eine Ausweitung des Nahverkehrsangebotes kann - neben positiven Effekten für den Klimaschutz und die Lebensqualität in unserem Land - durchaus zu einer erhöhten Inanspruchnnahme dieses Angebotes und somit zur Arbeitzplatzsicherung für qualifizierte Eisenbahner(-innen) führen.

Das wäre schön. Nur glaube ich nicht dran, solange Besteller nur das billigste Angebot nehmen und nicht das beste!

QUOTE
Aber - und da darf sich in Stuttgart niemand beschweren - wenn man der Region Heilbronn Dinge wie einen Stundentakt nach Würzburg mehrfach auf Ministerebene verspricht, dann kann wohl die Region auch erwarten, daß gegebene Versprechen eingehalten werden.

Und ich verstehe nicht, warum man den unbedingt braucht?!?
Stutgart-Würzburg hat fast schon fernverkehrscharackter und dient nicht zur Umlandserschließung. In der HVZ haben wir ja schon einen Stundentakt und außerhalb dieser Spitzenzeiten sind die Züge eher mäßig ausgelastet. Soll man denn noch mehr Luft in der Gegend herumfahren?
Die Gegend dort ist einfach zu dünn besiedelt um einen Stundentakt den ganzen Tag über zu rechtfertigen!
Wichtiger wäre, das Angebot an RB zwischen Heilbronn / Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Möckmühl / Osterburken mal zu vereinheitlichen und auszuweiten. Die Anbindung dieser kleinen Stationen ist einfach nur mies!


Btw: Stuttgart - Nürnberg oder Stuttgart - Singen gibt es auch den ganzen Tag über nur zweistündlich!
Und gerade an Stuttgart - Nürnberg gibt es Bahnhöfe, die wirklich nur alle 2 Stunden mal einen Zug sehen!

Geschrieben von: JeDi am 14 Dec 2008, 13:32
@Plochinger: Nen Transregio-Tarifvertrag hast du aber schon mal gelesen?

Geschrieben von: luc am 14 Dec 2008, 14:03
QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Bsp 1:
Filsbahn-RE Stuttgart - Ulm halten künftig zwischen Plochingen und Göppingen an allen Stationen, also zusätzlich in Reichenbach (Fils), Uhingen und Faurndau. Dadurch verschieben sich die Abfahrtszeiten in Bad Cannstatt, Esslingen/Neckar, Plochingen, Ebersbach, Göppingen, usw. Nur Abfahrts- und Ankunftszeit in Stuttgart bzw. in Ulm bleiben gleich.
Dafür entfallen die zusätzlichen RB Plochingen - Göppingen zur Minute .57 ab Plochingen.
Dann sind diese RE`s schon bald RB.

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Bsp2:
Murrbahn-IRE wie z.B. der 19943 TS ab 16:58 (!) halten künftig auch in Oppenweiler, Sulzbach (Murr) und Gaildorf West.
Und schon wieder wird das "Premium"produkt IRE sinnbefreiter.

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Zugbegleiter? Fehlanzeige! Höchstens 400 Euro-Jobber vom Arbeitsamtauf 25% aller Züge...)
Auf vielen der Strecken wurde der Zugbegleiter schon zu Bundesbahnzeiten abgeschafft.


QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Und ich verstehe nicht, warum man den unbedingt braucht?!?
Stutgart-Würzburg hat fast schon fernverkehrscharackter und dient nicht zur Umlandserschließung. In der HVZ haben wir ja schon einen Stundentakt und außerhalb dieser Spitzenzeiten sind die Züge eher mäßig ausgelastet. Soll man denn noch mehr Luft in der Gegend herumfahren?
Ich denke, da ist noch einiges an Potential.


QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Die Gegend dort ist einfach zu dünn besiedelt um einen Stundentakt den ganzen Tag über zu rechtfertigen!
Wichtiger wäre, das Angebot an RB zwischen Heilbronn / Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Möckmühl / Osterburken mal zu vereinheitlichen und auszuweiten. Die Anbindung dieser kleinen Stationen ist einfach nur mies!
Und die transportieren keine heiße Luft durch die Gegend? Zumindest sonntags reicht da bei einem 2-3-Stundentakt ein Babyquietsch.

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Btw: Stuttgart - Nürnberg oder Stuttgart - Singen gibt es auch den ganzen Tag über nur zweistündlich!
Und gerade an Stuttgart - Nürnberg gibt es Bahnhöfe, die wirklich nur alle 2 Stunden mal einen Zug sehen!
An Wochenenden sehen sehr sehr viele Bahnhöfe und Haltepunkte nur alle 2 Stunden einen Zug.

Geschrieben von: 143 094-1 am 14 Dec 2008, 15:22
QUOTE (JeDi @ 14 Dec 2008, 13:32)
@Plochinger: Nen Transregio-Tarifvertrag hast du aber schon mal gelesen?

Nein. Mir reicht es, dass Zugbegleiter auf 400 Euro-Basis gesucht werden. Das spricht in meinen Augen für sich.

Geschrieben von: 146225 am 14 Dec 2008, 17:41
QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Und ich verstehe nicht, warum man den unbedingt braucht?!?





Warum braucht man sowas ... ? Ja, wofür denn bloß ...?

Laß mich mal nachdenken: Zur Hühnerzucht dient es nicht. Auch nicht für die Zubereitung von Pfannkuchen. Herstellung von Bügeleisen - eher auch nicht. wink.gif

Ah, ich habs: Zur zeitgemäßen und ressourcenschonenden nachhaltigen Mobilität einer der stärksten Wirtschaftsregionen von Baden-Württemberg !

QUOTE
Stutgart-Würzburg hat fast schon fernverkehrscharackter und dient nicht zur Umlandserschließung.


Ja und nein. Einerseits ist der Gesamtlauf sicherlich kein typischer Nahverkehr mehr. Andererseits gibt es durch die vielfältigen Umsteigebeziehungen in TBM, TH, TBF, TO, TL und natürlich auch TS und NWH selbst durchaus auch Verknüpfungsaufgaben auf Teilstrecken. Außerdem ist auf der KBS 780 wie allgemein bekannt kein Fernverkehr vorhanden (und auch nicht in Sicht), somit muß wohl der RE das mittragen, was eigentlich eine Funktion des Fernverkehrs wäre. Zumal man ab TH an über NWH zu allen Destinationen in Nord- und Ostdeutschland einfach schneller ist als über RM/FF.

QUOTE
In der HVZ haben wir ja schon einen Stundentakt und außerhalb dieser Spitzenzeiten sind die Züge eher mäßig ausgelastet. Soll man denn noch mehr Luft in der Gegend herumfahren?
Die Gegend dort ist einfach zu dünn besiedelt um einen Stundentakt den ganzen Tag über zu rechtfertigen!


Für den Stundentakt in der HVZ fehlt aber noch ein bißchen was, auch sollten dann wenigstens alle Züge verläßlich täglich verkehren. Und ich wage die Behauptung, daß es auch hier wäre wie überall: Angebot gut, Anschlüsse gut = Züge voll. Wenn natürlich - ok, ein Problem der Medien - der potentielle Bahnkunde vorab denkt: Es fährt eh nichts, wenn ich es brauche und dann sind die Züge auch noch "dauernd" verspätet, so daß Anschlüsse in NWH nicht klappen - so wird es dann eher nichts mit den Neukunden.

QUOTE
Wichtiger wäre, das Angebot an RB zwischen Heilbronn / Bad Friedrichshall-Jagstfeld und Möckmühl / Osterburken mal zu vereinheitlichen und auszuweiten. Die Anbindung dieser kleinen Stationen ist einfach nur mies!


Den RE zu fördern heißt ja nicht die RB zu lassen, oder ? Natürlich ist das RB-Angebot ab TBF ungenügend - das könnte man gleich mit verdichten, und zwar bis und ab TL, mit sinnvollen Buszubringern an die Bahn.

QUOTE
Btw: Stuttgart - Nürnberg oder Stuttgart - Singen gibt es auch den ganzen Tag über nur zweistündlich!
Und gerade an Stuttgart - Nürnberg gibt es Bahnhöfe, die wirklich nur alle 2 Stunden mal einen Zug sehen!


Das anderswo das Angebot nicht so ist wie es sein sollte, rechtfertigt keine Unterlassungen auf der KBS 780 oder irgendwo anders im Land. Auf beiden Relationen gibt es aber zum Regionalverkehr auch Fernverkehr. Sollte TS-NN der IC irgendwann wegfallen, wird der RE auch stündlich verkehren müssen.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 14 Dec 2008, 18:25
QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Bsp 1:
Filsbahn-RE Stuttgart - Ulm halten künftig zwischen Plochingen und Göppingen an allen Stationen, also zusätzlich in Reichenbach (Fils), Uhingen und Faurndau.[...]

Als Ausgleich dafür wird sogar ein zusätzlicher Spätzug von Stuttgart nach Geislingen eingeführt. Diese Maßnahme ist zwar schön und gut, aber leider ist es in Baden-Württemberg mittlerweile Usus, dass für die Einführung neuer Angebote an anderer Stelle in gleichem Maße eingespart werden muss. Einfach mal so das Angebot ein wenig erweitern, wie das beispielsweise die Nachbarn in Bayern machen - Fehlanzeige!

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Ausschreibungen führen aber meistens dazu!

Das ist nicht in Ordnung und deine Kritik an diesem Sachverhalt ist durchaus berechtigt. Nicht berechtigt ist eine pauschale Verurteilung von Ausschreibungen. Der Wettbewerb hat entscheidenden Einfluss am Erfolg, den der SPNV in vielen Regionen in den letzten Jahren hatte. Auch wenn es hart klingt, bin ich geneigt, die Lohneinbußen als Kollateralschaden zu bezeichnen. Dennoch sollte man darauf hinarbeiten, die Missstände in diesem Bereich zu beseitigen.

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Verbesserungen für den Fahrgast fallen mir außer zumindest von außen modern anmutenden Fahrzeugen keine ein! Meistens gehen mit solchen Ausschreibungen drastische Kapazitätseinschränkungen einher und der Service wird reduziert (Zugbegleiter? Fehlanzeige! Höchstens 400 Euro-Jobber vom Arbeitsamtauf 25% aller Züge...)

Keine Verbesserungen? Wo bitte lebst du?
Zum Einen haben moderne Fahrzeuge an sich schon einen eintscheidenden Einfluss auf die Inanspruchnahme des SPNV. Dem Durchschnittsbürger gefällt eben das, was neu ist. Für den Eisenbahnfan mag der Silberling vielleicht schöner sein, potenzielle Fahrgäste lockst du damit aber nicht hinter dem Ofen hervor. Zum Anderen muten neue Fahrzeuge auch von innen meist recht modern an. Sitzbänke, Plumpsklos, hohe Einstiege und laute Wagenübergänge sind nicht mehr zeitgemäß, der Fahrgast von heute möchte eine Klimaanlage, ebenerdige Einstiege leise Fahrgeräusche etc.
In puncto Kapazitätseinschränkung gibt es solche und solche Beispiele. Gerade heute erst sind mit der Betriebsaufnahme der Eurobahn die Kapazitäten im Hellwegnetz erweitert worden...
Auch Zugbegleiter werden nicht immer ersatzlos gestrichen. Im E-Netz Würzburg (ab 12/2009 DB Regio) oder auf der rechten Rheinstrecke (ab 12/2010 VIAS) beispielsweise wurde eine 100-prozentige Zugbegleiterquote vorgeschrieben.

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Aber hauptsache die Besteller haben kurzfristig Geld gespart!

Du würdest dich wohler fühlen, wenn von deinen Steuergeldern der Noch-Monopolist zu überteuerten Preisen fährt. Mir sind wirtschaftlich arbeitende Unternehmen lieber. Und ob die Einsparung nur von kurzer Dauer ist, werden wir ja sehen...

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Dass sowas mittelfristig ins Auge gehen kann zeigen NOB und dieser ominöse Flensburg-Express doch eindeutig!

Wenn du dieses Beispiel näher erläutern könntest...?!

QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Und ich verstehe nicht, warum man den unbedingt braucht?!?

Dazu hat der Kollege aus Heilbronn schon genug geschrieben, mit dessen Meinung ich völlig übereinstimme.

Geschrieben von: DasBa am 14 Dec 2008, 18:56
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 14 Dec 2008, 18:25)
QUOTE (Plochinger @ 14 Dec 2008, 12:23)
Bsp 1:
Filsbahn-RE Stuttgart - Ulm halten künftig zwischen Plochingen und Göppingen an allen Stationen, also zusätzlich in Reichenbach (Fils), Uhingen und Faurndau.[...]

Als Ausgleich dafür wird sogar ein zusätzlicher Spätzug von Stuttgart nach Geislingen eingeführt. Diese Maßnahme ist zwar schön und gut, aber leider ist es in Baden-Württemberg mittlerweile Usus, dass für die Einführung neuer Angebote an anderer Stelle in gleichem Maße eingespart werden muss. Einfach mal so das Angebot ein wenig erweitern, wie das beispielsweise die Nachbarn in Bayern machen - Fehlanzeige!

Was mich jetzt zu der Frage bringt, ob für die Nutzer der drei Stationen die Bedienung verschlechtert wird, ich kannte den bisherigen Takt nämlich nicht. Falls keine Züge gestreichen wurden, ist das doch eher ein Vorteil, da die Züge direkt bis Stuttgart bzw. Ulm durchlaufen, und die Umsteigerei in Plochingen bzw. Göppingen entfällt. Und Direktverbindungen sind eben unheimlich attraktiv, die AVG macht's vor.
Haben eigentlich die 146er so viel mehr Dampf unter der Haube, dass sie die drei zusätzlichen Halte ohne Fahrzeitverlängerung auf der Gesamtstrecke packen, oder hat man noch andere Sachen am Fahrplan gedreht, damit das von der Fahrzeit her hinkommt?

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 14 Dec 2008, 19:20
QUOTE (DasBa @ 14 Dec 2008, 18:56)
Was mich jetzt zu der Frage bringt, ob für die Nutzer der drei Stationen die Bedienung verschlechtert wird, ich kannte den bisherigen Takt nämlich nicht. Falls keine Züge gestreichen wurden, ist das doch eher ein Vorteil, da die Züge direkt bis Stuttgart bzw. Ulm durchlaufen, und die Umsteigerei in Plochingen bzw. Göppingen entfällt.

Für Faurndau, Uhingen und Reichenbach ist dies natürlich eine große Verbesserung, immerhin erhalten die drei Stationen nun durchgehende Verbindungen ins zukünftige "Herz Europas" und nach Ulm. Was ich kritisiere, ist der Zusammenhang zwischen der Einführung des zusätzlichen Spätzuges und der Streichung der Kurz-RB Plochingen--Göppingen. Wenn man einen anderen Verkehrsvertrag geschlossen hätte, wäre noch viel mehr möglich gewesen, wie etwa ein IRE-Stundentakt, eine S-Bahn-Verlängerung bis Göppingen und und und...

QUOTE (DasBa @ 14 Dec 2008, 18:56)
Und Direktverbindungen sind eben unheimlich attraktiv, die AVG macht's vor.

Sicherlich! Aber irgendwo muss eben die Grenze zwischen Schnell (RE) und Langsam (RB) gezogen werden.

QUOTE (DasBa @ 14 Dec 2008, 18:56)
Haben eigentlich die 146er so viel mehr Dampf unter der Haube, dass sie die drei zusätzlichen Halte ohne Fahrzeitverlängerung auf der Gesamtstrecke packen, oder hat man noch andere Sachen am Fahrplan gedreht, damit das von der Fahrzeit her hinkommt?

Der Bahn-Report (6/2008) schreibt etwas von leistungsstärkeren Lokomotiven. Irre ich mich, oder sind die 146er früher noch nicht im Filstal gefahren? Wie auch immer, die Gesamtfahrtzeit soll sich jedenfalls nur um zwei Minuten verlängern.

Geschrieben von: luc am 14 Dec 2008, 19:44
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 14 Dec 2008, 19:20)
Für Faurndau, Uhingen und Reichenbach ist dies natürlich eine große Verbesserung, immerhin erhalten die drei Stationen nun durchgehende Verbindungen ins zukünftige "Herz Europas" und nach Ulm.

Dafür verliert Wernau dann die Direktverbindungen in die Provinzmetropole, denn die REs von Tübingen müssen beschleunigt werden, um einen Übergang in Plochingen zu gewährleisten. Die übliche BW-Schrottlösung halt, auf die manche auch noch stolz sind...

Geschrieben von: glemsexpress am 14 Dec 2008, 20:01
QUOTE (luc @ 14 Dec 2008, 19:44)
Dafür verliert Wernau dann die Direktverbindungen in die Provinzmetropole, denn die REs von Tübingen müssen beschleunigt werden, um einen Übergang in Plochingen zu gewährleisten. Die übliche BW-Schrottlösung halt, auf die manche auch noch stolz sind...

Sind da die RE nicht auch schon vor den Fahrplanwechsel durchgefahren???

Geschrieben von: luc am 14 Dec 2008, 20:12
QUOTE (glemsexpress @ 14 Dec 2008, 20:01)
Sind da die RE nicht auch schon vor den Fahrplanwechsel durchgefahren???

Die Halbstundenverdichter nicht.

Geschrieben von: DasBa am 15 Dec 2008, 00:24
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 14 Dec 2008, 19:20)
Für Faurndau, Uhingen und Reichenbach ist dies natürlich eine große Verbesserung, immerhin erhalten die drei Stationen nun durchgehende Verbindungen ins zukünftige "Herz Europas" und nach Ulm. Was ich kritisiere, ist der Zusammenhang zwischen der Einführung des zusätzlichen Spätzuges und der Streichung der Kurz-RB Plochingen--Göppingen. Wenn man einen anderen Verkehrsvertrag geschlossen hätte, wäre noch viel mehr möglich gewesen, wie etwa ein IRE-Stundentakt, eine S-Bahn-Verlängerung bis Göppingen und und und...

Genau das wollte ich ja wissen. Wenn insgesamt in den drei Orten gleich viele Züge wie vorher halten, tut das doch keinem weh. Der Wegfall der Kurz-RB schafft wenigestens etwas mehr Luft auf der vollen Filstalbahn.
Und mit einem Verkehrsvertrag wäre eben das möglich gewesen, was im Vertrag steht. Di Fage ist halt, was man alles bei den Verhandlungen rausholen kann. Jedenfalls ist dieses ständige Anspielen auf S21 nicht wiklich hilfreich. Ob jetzt der IRE in Stundentakt nötig ist, sei mal dahingestellt, von der S-Bahn bis Göppingen halte ich nichts, das ist einfach keine S-Bahn mehr sonder ein ganz klassischer Regionalzug.

QUOTE ( luc @ 14 Dec 2008, 20:12)

Die Halbstundenverdichter nicht.

Wieviele Züge pro Tag sind das? Ich würde sagen keine fünf. Und wenn's jetzt sechs sind, darfst dich ja freuen, dass ich einfach inkompetent bin.



QUOTE ( luc @ 14 Dec 2008, 19:44)

Dafür verliert Wernau dann die Direktverbindungen in die Provinzmetropole, denn die REs von Tübingen müssen beschleunigt werden, um einen Übergang in Plochingen zu gewährleisten. Die übliche BW-Schrottlösung halt, auf die manche auch noch stolz sind...

Kleiner Tipp: Wenn's dir in der schrottigen Provinz nicht gefällt: Einfach gehen. Ich würd' dir jedenfalls mal empfehlen, dich in anderen Gegenden Deutschlands und Europas umzusehen, wie's da zugeht. Ich sage jetzt nicht, dass man immer darauf verweisen soll, wie schlecht es woanders ist, aber du stellst ausgerechnet BaWü als Entwicklungsland was den SPNV angeht dar, und das ist - vorsichtig gesagt - nicht ganz richtig.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 15 Dec 2008, 16:02
QUOTE (DasBa @ 15 Dec 2008, 00:24)
Genau das wollte ich ja wissen. Wenn insgesamt in den drei Orten gleich viele Züge wie vorher halten, tut das doch keinem weh. Der Wegfall der Kurz-RB schafft wenigestens etwas mehr Luft auf der vollen Filstalbahn.

Das bestreite ich ja auch gar nicht. Für Faurndau, Uhingen und Reichenbach hat sich die Verkehrsanbindung sogar wesentlich verbessert. Gerade Uhingen hat mit über 10.000 Einwohnern die Größe eines klassischen RE-Kleinstädtchens. Was ich aber kritisiere ist doch etwas ganz anderes. Dass nämlich immer, wenn irgendwo in Baden-Württemberg auch nur ein einziges Zugpaar neu eingeführt wird (in diesem Fall der Spätzug Stuttgart--Geislingen), der Aufwand an Zugkilometern dank unglücklichem Verkehrsvertrag an anderer Stelle eingespart werden muss. Im vorliegenden Fall wurde das klug gelöst, da sich - abgesehen von einer zwei Minuten längeren Fahrtzeit - keine Nachteile ergeben. Doch das ist bekanntlich nicht immer so, teilweise entfallen ganze Verbindungen.

QUOTE (DasBa @ 15 Dec 2008, 00:24)
Ob jetzt der IRE in Stundentakt nötig ist, sei mal dahingestellt, von der S-Bahn bis Göppingen halte ich nichts, das ist einfach keine S-Bahn mehr sonder ein ganz klassischer Regionalzug.

Das Flistal ist sehr dicht besiedelt, die Nachfrage im SPNV ist entsprechend hoch. Daher fände ich einen IRE im Stundentakt durchaus gerechtfertigt, gerade da dem Regionalexpress immer mehr Zwischenhalte aufgebürdet werden (gerade eben erst Faurndau, Uhingen und Reichenbach).
Eine S-Bahn nach Göppingen würde ich auch nicht von vorn herein ablehnen. Der südliche Ast der S1 hat mit Herrenberg einen ähnlich weit vom Stuttgarter Stadtkern entfernten Endbahnhof, auch Weil der Stadt, Kirchheim (Teck) oder Backnang sind nicht wesentlich näher. Derartige Entfernungen sind in meinen Augen durchaus vertretbar, Zustände wie in Hannover oder im Raum Rhein-Neckar sind noch lange nicht erreicht. Eine nach Stuttgart durchlaufende S-Bahn ist neben den bekannten Marketinggründen auch wesentlich sinnvoller als ein RB-Kurzpendel zwischen Plochingen und Göppingen.

QUOTE (DasBa @ 15 Dec 2008, 00:24)
Ich sage jetzt nicht, dass man immer darauf verweisen soll, wie schlecht es woanders ist, aber du stellst ausgerechnet BaWü als Entwicklungsland was den SPNV angeht dar, und das ist - vorsichtig gesagt - nicht ganz richtig.

Der Vorwurf ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich will dennoch Stellung dazu beziehen. Ich halte Baden-Württemberg nach wie vor für ein sehr innovatives Bundesland, das gerade im SPNV lange Zeit fortschrittlicher war als Bayern. Erfolgsprojekte wie die Karlsruher Stadtbahn, die Baseler Regio-S-Bahn, die Breisgau-S-Bahn, den Ringzug, Seehas und Seehäsle oder die HzL in der Zollern-Alb-Region findet man in Bayern zwar auch, jedoch in weitaus geringerer Zahl (Waldbahn, Oberlandbahn, und das wars dann auch schon fast).
Es gibt in Baden-Württember zwei Gründe, an denen die Umsetzbarkeit der - immer noch vorhandenen - Ideen mittlerweile scheitert. Das ist einerseits der langlaufende Verkehrsvertrag, der DB Regio den Löwenanteil der Verkehre zu wahnsinnig überteuerten Preisen bis 2016 zusichert. Zum anderen ist dies die "Goldene Kuh" Stuttgart 21, die sehr viel Geld bindet, das anderweitig sinnvoller angelegt wäre.
In puncto Verkehrsvertrag ist nichts mehr zu ändern, die Zeit bis 2016 muss eben ausgesessen werden. Hoffentlich ist man danach klüger, Brandenburg zum Beispiel hat seine Lehre daraus gezogen und beginnt im großen Stil mit dem Ausschreiben. Beim Tunnelbahnhof ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, vielleicht kommen die Herren Oettinger, Schuster, und wie sie alle heißen doch noch zur Besinnung und starten ein wirkliches Projekt "Baden-Württemberg 21"...

Geschrieben von: luc am 15 Dec 2008, 19:07
QUOTE (DasBa @ 15 Dec 2008, 00:24)
Kleiner Tipp: Wenn's dir in der schrottigen Provinz nicht gefällt: Einfach gehen.

Naja, von der Provinzmetropole bin ich weit genug weg. Auf der anderen Rheinseite läufts zwar straßenbahnmäßig nicht so toll, dafür kann sich der übrige SPNV sehen lassen.

Geschrieben von: 146225 am 15 Dec 2008, 19:52
Sorry, aber in vielen Dingen wird Stuttgart völlig zu Recht als Provinzmetropole tituliert, deren Bewohner oftmals unter einer Käseglocke leben, und viel zu spät mitbekommen, daß anderswo auch intelligente Lösungen gefunden wurden, welche vielfach sogar besser sind, als daß was sich in Stuttgart so zeigt. Nur bekommt man das in Stuttgart nicht immer so mit.

QUOTE
Ich würd' dir jedenfalls mal empfehlen, dich in anderen Gegenden Deutschlands und Europas umzusehen, wie's da zugeht.


Hm. Bleiben wir in Baden-Württemberg. Die bessere Strab findet sich in Karlsruhe, der günstigere Verbund in Freiburg. Dostozüge gibt es anderswo auch, Taktfahrpläne auch. Erfolgreiche Wirtschaftsregionen auch. Na also. Kein Grund, Stuttgart in den Himmel zu loben.

QUOTE
...aber du stellst ausgerechnet BaWü als Entwicklungsland was den SPNV angeht dar, und das ist - vorsichtig gesagt - nicht ganz richtig.


Ich denke nicht daß wir soweit sind, nur sollte der momentane Stillstand längere Zeit Raum greifen, könnten wir im Deutschland-Vergleich sehr schnell nur noch im unteren Drittel mitspielen. Andere schlafen nämlich auch nicht. Und gerade ich führe immer wieder Diskussionen auch im (lokalpolitischen) Raum, weil mir unser Baden-Württemberg am Herzen liegt, und ich für dieses Land etwas erreichen möchte.



Geschrieben von: DasBa am 15 Dec 2008, 20:32
QUOTE (146225 @ 15 Dec 2008, 19:52)
Hm. Bleiben wir in Baden-Württemberg. Die bessere Strab findet sich in Karlsruhe, der günstigere Verbund in Freiburg. Dostozüge gibt es anderswo auch, Taktfahrpläne auch. Erfolgreiche Wirtschaftsregionen auch. Na also. Kein Grund, Stuttgart in den Himmel zu loben.

Klar, Karlsruhe hat die ideale Lösung für sich gefunden, in Stuttgart könntest du, und das ist auch hier schon durchgekaut worden, mit diesem Modell weder Stadtbahn noch S-Bahn ersetzen. Es kommt halt darauf an, das Bestmögliche herauszuholen. Und dass ich mit 'ner Straßenbahn wie in Freiburg billigere Preise machen kann als in 'nem System wie Stuttgart (Tunnel...) sollte auch keinen wundern. Aber auch hier gilt: Mit einer reinen Straßenbahn kommst du in Stuttgart halt nicht weit. Die Karlsruher wollen ihre Strab in der Haupteinkaufsstraße ja auch zum Teil unter die Erde schicken.
Zum Rest kann ich leider nichts sagen, da ich nicht weiß, was du mir da genau mitteilen möchtest. Nur soviel: Ja, es gibt auch andere erfolgreiche Wirtschaftsregionen, Doppelstockwagen und Taktfahrpläne. Ich widerspreche ausdrücklich nicht.

Geschrieben von: 146225 am 15 Dec 2008, 20:45
QUOTE (DasBa @ 15 Dec 2008, 20:32)
Zum Rest kann ich leider nichts sagen, da ich nicht weiß, was du mir da genau mitteilen möchtest. Nur soviel: Ja, es gibt auch andere erfolgreiche Wirtschaftsregionen, Doppelstockwagen und Taktfahrpläne. Ich widerspreche ausdrücklich nicht.

Ich wollte mit dem ganzen eigentlich nur andeuten, daß ich es nicht sinnvoll halte - wie es aber leider so oft geschieht - die Region Stuttgart gegen den Rest des Landes auszuspielen. Am erfolgreichsten werden wir alle in Baden-Württemberg sein, wenn wir miteinander ein starkes Team sein können.

Geschrieben von: ChoMar am 16 Dec 2008, 11:57
QUOTE
Die Karlsruher wollen ihre Strab in der Haupteinkaufsstraße ja auch zum Teil unter die Erde schicken.


Müssen.
Da gehts nämlich inzwischen zu wie auf dem Bahnhof. Mit dem Auto von "hinten" richtung Europaplatz zu fahren ist, sagen wir, ein erlebniss. Vor die GT8-100, hinter dir Niederflur, neben dir GT8 und dahinter noch nen niederflur. Glaub mir, da fühlt man sich unwohl. Als Fußgänger in der Innenstadt wohlbemerkt auch. Wo sonst fahren noch Straßenbahnen durch den Weihnachtmarkt.
Die Stuttgarter halten die Karlsruher deswegen übrigens für total bescheuert, und so unrecht haben sie da auch nicht. Ansonsten ist das Karlsruher Verkehrssystem ganz in Ordnung, die Fahrzeiten sind mir persönlich teilweise zu lang. Das Stuttgarter ist, dort wo schienenabdeckung ist, allerdings auch ganz gut. Und in Stuttgart ist der Vorteil gegenüber dem Auto klarer, insbesondere zur HVZ.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 15 May 2009, 16:32
Spätestens zum Fahrplanwechsel im kommenden Dezember wird das Fahrplanangebot in Baden-Württemberg erstmals nach einer mehrjährigen Durststrecke wieder aufgestockt. Das Innenministerium bestellt für rund 3 Millionen Euro knapp 500.000 zusätzliche Zugkilometer p.a. Die größten Posten entfallen auf Hochrhein- und Gäubahn. In Freizeitregionen (u.a. Bodensee, Taubertal) wird insbesondere das Angebot an Wochenenden ausgebaut, in Ballungsräumen (u.a. Stuttgart, Freiburg) wird der Pendlerverkehr entlastet. Außerdem werden der RE Stuttgart--Singen und der IRE Stuttgart--Karlsruhe auf künftig fünf Doppelstockwagen verlängert.
Pressmeldung des Innenministeriums: http://www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/208485.html?referer=83357&template=min_meldung_html&_min=_im.

Geradezu hämisch wirkt die Aussage des Staatssekretärs Rudolf Köberle:
QUOTE
Dies zeige, dass das Land in den vergangenen Jahren die Weichen im Schienenpersonennahverkehr richtig gestellt habe.

Geschrieben von: JeDi am 15 May 2009, 16:40
104.298 Zugkm zusätzlich auf der Gäubahn - das könnte ja fast für nen Stundentakt bis Singen am WE reichen...

Geschrieben von: glemsexpress am 15 May 2009, 18:08
QUOTE (JeDi @ 15 May 2009, 17:40)
104.298 Zugkm zusätzlich auf der Gäubahn - das könnte ja fast für nen Stundentakt bis Singen am WE reichen...

Villeicht mehr verstärker nach Rottweil?

Geschrieben von: JeDi am 15 May 2009, 18:19
QUOTE (glemsexpress @ 15 May 2009, 19:08)
Villeicht mehr verstärker nach Rottweil?

für täglich stündlich bis Rottweil bräuchte man um die 60000 km...

Geschrieben von: 146225 am 15 May 2009, 18:50
Ja, unsere allseits geliebte Landesregierung kann nicht nur peinlich sein, sondern sich zur Abwechslung auch mal wieder selber loben. Ich will es zwar um Gottes Willen nicht kritisieren, daß mehr Nahverkehrsleistungen bestellt werden, aber letztendlich sind bis auf wenige Ausnahmen die jetzigen "Neubestellungen" alles nur Dinge, welche wir schon einmal hatten. Das nun z.B. zukünftig zwischen TOE und TSHT auch am Wochenende wieder Stundentakt angeboten wird, sollte wirklich keine besondere Leistung oder Gnade, sondern selbstverständlich sein.

Also: Der erste Schritt in die richtige Richtung ist gemacht. Aber es war nur der erste Schritt am Beginn eines noch langen Weges.

Geschrieben von: P-fan am 16 May 2009, 00:40
QUOTE
Wo sonst fahren noch Straßenbahnen durch den Weihnachtmarkt.


Würzburg, Erfurt, Augsburg, Bremen, Graz?

QUOTE
Glaub mir, da fühlt man sich unwohl. Als Fußgänger in der Innenstadt wohlbemerkt auch.


Jedenfalls ich fühle mich in der Karlsruher Fußgängerzone als Fußgänger NICHT unwohl, im Gegenteil, spaßeshalber sagte ich zu einem Bekannten, wir könnten doch einen Tisch eines Cafes im Gleisdreieck am Marktplatz aufstellen. Wieso soll man sich bei spurgeführtem Verkehr unwohl fühlen?

Geschrieben von: Rohrbacher am 16 May 2009, 00:49
QUOTE (P-fan @ 16 May 2009, 01:40)
Wieso soll man sich bei spurgeführtem Verkehr unwohl fühlen?

http://www.myvideo.de/watch/2648863/strassenbahn_unfall. ph34r.gif

Geschrieben von: P-fan am 16 May 2009, 00:53
Ja genau, es könnte mir auch der berühmte Dachziegel auf den Kopf fallen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 16 May 2009, 01:03
Könnte er, ja.

Geschrieben von: 146225 am 16 May 2009, 06:06
QUOTE (P-fan @ 16 May 2009, 01:40)
Jedenfalls ich fühle mich in der Karlsruher Fußgängerzone als Fußgänger NICHT unwohl, im Gegenteil, spaßeshalber sagte ich zu einem Bekannten, wir könnten doch einen Tisch eines Cafes im Gleisdreieck am Marktplatz aufstellen.

Sei so gut und halt mir einen Platz frei bitte, ja ? biggrin.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 16 May 2009, 07:49
Wenn ihr nen Regenschirm drüber stellt, würd ich auch kommen biggrin.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 16 May 2009, 18:14
Seit wann ist denn der BÜ in Kleinsteinbach wieder mit mehr als 30km/h befahrbar?

Nach fast 3 Jahren wurde das aber auch Zeit.

Jetzt ist ein Bahnübergangswärter im Einsatz.

Geschrieben von: luc am 16 May 2009, 19:14
QUOTE (Rohrbacher @ 16 May 2009, 01:49)
http://www.myvideo.de/watch/2648863/strassenbahn_unfall. ph34r.gif

Karlshure hat aber weder EEF noch Tatras zu bieten. Von daher sollte man sich sicher fühlen.

Geschrieben von: ChristianMUC am 16 May 2009, 19:57
QUOTE (glemsexpress @ 16 May 2009, 19:14)
Seit wann ist denn der BÜ in Kleinsteinbach wieder mit mehr als 30km/h befahrbar?

Nach fast 3 Jahren wurde das aber auch Zeit.

Jetzt ist ein Bahnübergangswärter im Einsatz.

Der BÜ-Posten ist seit 9. März da, bis zum Herbst soll der ganze BÜ umgebaut worden sein.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 5 Jun 2009, 09:57
Das Land Baden-Württemberg gedenkt, den im Jahre 2003 geschlossenen Verkehrsvertrag zu verlängern. Im Gegenzug sollen wiederum einige Strecken früher dem Wettbewerb übergeben werden. Als Gründe werden fehlende Kapazitäten des Wettbewerbsmarktes, Verzögerungen bei der Elektrifizierung der Südbahn sowie "aktuelle Entwicklungen" genannt.
Konkret ist folgendes vorgesehen:
* Verlängerung der Laufzeit für Leistungen im Umfang von 3,9 Mio. Zugkilometern p.a. (Murrbahn, Gäubahn)
* Leistungen im Umfang von 7,2 Millionen Zugkilometern p.a. sollen direkt (also letztendlich zwingend an DB Regio) vergeben werden (Südbahn, Westbahn, Filstalbahn, Frankenbahn)
* 6,7 Millionen Zugkilometer p.a. sollen bereits 2013 bzw. 2014 im Wettbewerb vergeben werden (Elsenztalbahn, Neckartalbahn, Frankenbahn, Filstalbahn, Remsbahn, Neckar-Alb-Bahn)

http://www.oepnvwettbewerb.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1897&Itemid=24

Geschrieben von: kato am 5 Jun 2009, 12:39
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 5 Jun 2009, 10:57)
Elsenztalbahn, Neckartalbahn

RE Mannheim - Heilbronn? Sonst geht das doch alles an die S-Bahn, und die wird erst 2015 ausgeschrieben.

Geschrieben von: 146225 am 5 Jun 2009, 13:28
QUOTE (kato @ 5 Jun 2009, 13:39)
RE Mannheim - Heilbronn? Sonst geht das doch alles an die S-Bahn, und die wird erst 2015 ausgeschrieben.

Ja, es geht um die RE, und nachdem das ja dann dank Fahrdraht im Elsenztal mit einem einheitlichen Fahrzeugpark fahrbar ist, ist es sicherlich ein attraktiver Happen.

Geschrieben von: Hellwach am 9 Jun 2009, 10:59
Weiß jemand, was es genau mit den 30k Zugkilometern auf der Kinzigtalbahn auf sich hat?

Geschrieben von: JeDi am 9 Jun 2009, 11:29
QUOTE (Hellwach @ 9 Jun 2009, 11:59)
Weiß jemand, was es genau mit den 30k Zugkilometern auf der Kinzigtalbahn auf sich hat?

Ja. Mit 13.12. gibts am Wochenende einen Stundentakt. Eventuell auch schon ab 14.6. - das ist noch nicht sicher.

Geschrieben von: 146225 am 1 Aug 2009, 11:49
Wie an sich weithin bekannt, stellte die SWEG mit Ablauf des gestrigen Tages den planmäßigen Reisezugverkehr auf der Krebsbachbahn von Neckarbischofsheim Nord nach Hüffenhardt ein. Weitere Zu(g)kunft ungewiß, Strecke bleibt zunächst aber mal liegen. Gmeinder wird darauf ein bißchen Dieselloks testen hin und wieder.

Das wäre die erste SWEG-NE-Strecke in Baden-Württemberg, welche nach der Regionalisierung 1994 den Verkehr verloren hat, alle anderen SWEG-Bahnen (und z.B. bei der Harmersbachtalbahn sah es auch mal nicht gut aus) haben sich stabilisiert oder verbessert. Können die Planungen der Region Freiburg voll umgesetzt werden, sehen 2 davon sogar irgendwann Fahrdraht.

Richtig gut im Stillegen von NE-Strecken, für die es keine Regionalisierungsmittel gibt, war eigentlich hierzulande nur Veolia in Form der WEG, ich erinnere an Vaihingen (Enz) Nord - Vaihingen (Enz) Stadt - Enzweihingen (Vaihinger Stadtbahn), Bad Friedrichshall-Jagstfeld - Neuenstadt a.K. - Ohrnberg (untere Kochertalbahn), Gaildorf West - Untergröningen (obere Kochertalbahn), Albstadt-Ebingen - Albstadt-Onstmettingen (Talgangbahn). Die Lokalbahn Amstetten - Gerstetten hat in bescheidenem Umfang im Touristikverkehr überlebt.

Die restlichen NE-Bahnen des Landes waren besser als Veolia, Spitzenreiter sicher die AVG mit ihren abertausenden von Fahrgästen, aber auch die HzL hat sich nach oben stabilisiert, und befährt längst vergessene Strecken wie Gammertingen-Kleinengstingen oder Eyach-Hechingen wieder im Touristikverkehr. Interessant wäre eigentlich nur noch gewesen, was mit der Trossinger Eisenbahn passiert wäre, wenn der 3er-Ringzug nicht realisiert worden wäre, vermutlich wäre die Strecke dann heute wenn überhaupt reine Museumsbahn.

Geschrieben von: luc am 1 Aug 2009, 11:59
Wobei ich das Potential der Krebsbachtalbahn nicht wirklich beurteilen kann. Aber, ab Dezember hat man ja von Neckarbischofsheim Nord eine Direktverbindung nach Heidelberg. Da könnte man es mit einem Inselbetrieb mit einem 628 (die gibts ab Dezember ja immer noch auf der KBS 706) schon mal ausprobieren, wieviele Fahrgäste da unterwegs sind. Dass in den letzten Jahren nicht mehr allzuviel los war, liegt auch eindeutig am Fahrplan (u.a. kaum Anschlüsse). Wenn man wollte, könnte man auf der Strecke sicher was reißen. Aber die Metropolregion will nur ihre heilige S-Bahn.

Geschrieben von: 146225 am 1 Aug 2009, 12:21
QUOTE (luc @ 1 Aug 2009, 12:59)
Dass in den letzten Jahren nicht mehr allzuviel los war, liegt auch eindeutig am Fahrplan (u.a. kaum Anschlüsse). Wenn man wollte, könnte man auf der Strecke sicher was reißen.

Sehr zutreffend, es wurde ja nur noch Schülerverkehr gefahren.

QUOTE
Wenn man wollte, könnte man auf der Strecke sicher was reißen.


Wenn man wollte, könnte man auf noch sovielen Strecken so viel mehr reißen !

QUOTE
Aber die Metropolregion will nur ihre heilige S-Bahn.


Der Quietschie als Kultobjekt laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: Electrification am 2 Aug 2009, 16:18
QUOTE (146225 @ 1 Aug 2009, 12:49)
Richtig gut im Stillegen von NE-Strecken, für die es keine Regionalisierungsmittel gibt, war eigentlich hierzulande nur Veolia in Form der WEG...

Zur Strecke Neckarbischofsheim - Hüffenhardt:
Die Strecke könnte eine große Zukunft haben, allerdings müsste man dafür etwas Geld in die Hand nehmen und das ist der Haken. Den Abschnitt Obergimpern - Hüffenhardt könnte man stilllegen, dafür eine Neubaustrecke von Obergimpern nach Bad Rappenau, die östlich von Obergimpern ausfädelt und östlich von Babstadt auf die KBS 706 trifft.
Die Lücke dürfte max. 5 km betragen und damit könnte man Neckarbischofsheim direkt an Heilbronn anbinden.

Geschrieben von: ChristianMUC am 2 Aug 2009, 17:17
Du kennst die Hügel zwischen Obergimpern und Babstadt?

Geschrieben von: Rohrbacher am 22 Dec 2009, 00:12
Fahren zwischen Tuttlingen, Sigmaringen und Herbertingen eigentlich auch noch Züge mit Bn-Wagen und 218ern oder irgendwas anderes mit Übersetzfenstern?

Geschrieben von: 146225 am 22 Dec 2009, 00:25
QUOTE (Rohrbacher @ 22 Dec 2009, 00:12)
Fahren zwischen Tuttlingen, Sigmaringen und Herbertingen eigentlich auch noch Züge mit Bn-Wagen und 218ern oder irgendwas anderes mit Übersetzfenstern?

Nicht planmäßig, wenn dann außerplanmäßig als 611-Ersatzzug (wobei das über gewisse Zeiträume dann planmäßig sein kann), wenn die Verfügbarkeit des 611 mal wieder werkstattbedingt gering ist. Neben 611 gips da auf jeden Fall 626 und 650 der HzL. 628 (und die von der RAB selbstgestrickten 629) spielen auch gerne mal 611-Ersatz.

In den Sommerschulferien gibt es immer Zusatzzüge als 3-Löwen-Takt-Radexpress. (-> RE 22330 TU - RIM und RE 22333 RIM - TU). Es ist im NVBW-Fahrplanbuch nicht festgehalten, ob es 2010 auch so sein wird, die letzen Jahre fuhr diese Leistungen aber die 796/996 - Garnitur des "Ulmer Spatz". Hat zwar auch keine Übersetz-fenster, ist aber dennoch eine Reise wert.

Geschrieben von: JeDi am 22 Dec 2009, 00:34
QUOTE (146225 @ 22 Dec 2009, 00:25)
In den Sommerschulferien gibt es immer Zusatzzüge als 3-Löwen-Takt-Radexpress. (-> RE 22330 TU - RIM und RE 22333 RIM - TU). Es ist im NVBW-Fahrplanbuch nicht festgehalten, ob es 2010 auch so sein wird, die letzen Jahre fuhr diese Leistungen aber die 796/996 - Garnitur des "Ulmer Spatz". Hat zwar auch keine Übersetz-fenster, ist aber dennoch eine Reise wert.

Ping! 611! Der Spatz fuhr 2008 das letzte Mal - die tägliche weite Fahrt hat ihm nicht gut getan.

Geschrieben von: 146225 am 22 Dec 2009, 00:37
QUOTE (JeDi @ 22 Dec 2009, 00:34)
Ping! 611! Der Spatz fuhr 2008 das letzte Mal - die tägliche weite Fahrt hat ihm nicht gut getan.

Ah. Wieder ein Detail, welches mir so nicht bekannt war. Hätte allerdings bei Nichtverkehren des Schienenbus auf einen 628 als Ersatz getippt, sollte fahrzeitmäßig ja reichen.

Geschrieben von: JeDi am 22 Dec 2009, 00:39
QUOTE (146225 @ 22 Dec 2009, 00:37)
Hätte allerdings bei Nichtverkehren des Schienenbus auf einen 628 als Ersatz getippt, sollte fahrzeitmäßig ja reichen.

Gabs auch schon - aktuell isses aber ein sonst in Sigmaringen endender, bis Immendingen verlängerter Takt-RE.

Edit fiel grad ein, dass die ja inzwischen teilweise mit 650 gefahren werden...

Geschrieben von: 146225 am 22 Dec 2009, 00:44
QUOTE (JeDi @ 22 Dec 2009, 00:39)
Gabs auch schon - aktuell isses aber ein sonst in Sigmaringen endender, bis Immendingen verlängerter Takt-RE.

Edit fiel grad ein, dass die ja inzwischen teilweise mit 650 gefahren werden...

Einigen wir uns darauf, daß der Zug im Sommer 2010 vermutlich mit einer bei der RAB in Ulm planmäßig beheimateten Brennkrafttriebwagenbaureihe (!) gefahren werden wird. biggrin.gif

Geschrieben von: JeDi am 22 Dec 2009, 00:48
Wir können ja morgen abend mal den Fahrplaner unseres Vertrauens fragen biggrin.gif

Geschrieben von: Rohrbacher am 22 Dec 2009, 00:53
Mh... dann wird's wohl doch mal Zeit für den Sonderzug "Kleber-Express reloaded". Dafür sollte man sich http://img175.imageshack.us/img175/3176/218387903042008kasselviyv8.jpg kommen lassen, ich finde den http://www.badische-hoellentalbahn.de/hoellental/images/zs%20kleberexpress.jpg auch Jahre nach der Einstellung noch genial. cool.gif

Ich hab' mich vorgestern wieder dran erinnert, wie schön das früher im Sommer immer war, den Sound der 218er, der n-Wagen und der Klotzbremsen (das übliche) und dann eben noch dieses Spezielle eben auf dieser doch etwas abgelegenen Strecke mit steilen Felswänden, der Donau, den Kanufahrern, den Stahlbrücken, den Formsignalen und dem Wasserturm in Hausen im Tal. Das erste Mal muss so 1995 gewesen sein, boar hat sich Bezeichnung "RegionalExpress" damals schnell angehört. laugh.gif Der Kreuzugshalt in Beuron geht heute allerdings nicht mehr...

Geschrieben von: JeDi am 22 Dec 2009, 00:59
Ja, der Bäpperexpress war immer ganz nett smile.gif

Geschrieben von: 146225 am 22 Dec 2009, 08:01
QUOTE (Rohrbacher @ 22 Dec 2009, 00:53)
Mh... dann wird's wohl doch mal Zeit für den Sonderzug "Kleber-Express reloaded". Dafür sollte man sich http://img175.imageshack.us/img175/3176/218387903042008kasselviyv8.jpg kommen lassen, ich finde den http://www.badische-hoellentalbahn.de/hoellental/images/zs%20kleberexpress.jpg auch Jahre nach der Einstellung noch genial. cool.gif

Sicher war der Zuglauf vom Kleber schön, ich würde bei der Gelegenheit aber gleich auch noch an den immer in seinem Schatten stehenden D 2162/2163 erinnern wollen. Der fuhr in den 1980ern auch Freiburg - München, allerdings via Basel Bad Bf - Waldshut - Schaffhausen - Singen (Htw) - Radolfzell - Friedrichshafen Stadt - Lindau - Kempten - Buchloe. Was als durchgehender Zug ja auch mal wieder ganz nett wäre.

Geschrieben von: Rohrbacher am 22 Dec 2009, 11:01
Daraus könnte man einen zusammenhängenden Umlauf machen. laugh.gif

Geschrieben von: 146225 am 10 Feb 2010, 19:08
Heilbronn Hbf soll schöner und moderner werden - Konjunkturprogramm läßt grüßen - aber, so sagen Bahn und Land übereinstimmend: Nur gegen städtisches Geld. Der OB ist (zurecht) sauer.

Weiterlesen ? : http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1763349

Geschrieben von: luc am 13 Feb 2010, 16:38
QUOTE (146225 @ 10 Feb 2010, 19:08)
Heilbronn Hbf soll schöner und moderner werden - Konjunkturprogramm läßt grüßen - aber, so sagen Bahn und Land übereinstimmend: Nur gegen städtisches Geld. Der OB ist (zurecht) sauer.

Weiterlesen ? : http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1763349

Na hoffentlich ist es mehr als ein Aufzug wie im Artikel geschrieben (oder kommen auch Rampen?). Hoffentlich wird nicht einer der Bahnsteige noch dichtgemacht, 7 Bahnsteiggleise sind für manchen BWLer sicher überdimensioniert.

Geschrieben von: JeDi am 13 Feb 2010, 18:44
QUOTE (luc @ 13 Feb 2010, 16:38)
Na hoffentlich ist es mehr als ein Aufzug wie im Artikel geschrieben (oder kommen auch Rampen?). Hoffentlich wird nicht einer der Bahnsteige noch dichtgemacht, 7 Bahnsteiggleise sind für manchen BWLer sicher überdimensioniert.

Klar. Stuttgart Hbf kommt mit 8 statt 17 aus - dann wird Heilbronn wohl auch mit 3 auskommen!

Geschrieben von: 146225 am 14 Feb 2010, 09:01
QUOTE (JeDi @ 13 Feb 2010, 18:44)
Klar. Stuttgart Hbf kommt mit 8 statt 17 aus - dann wird Heilbronn wohl auch mit 3 auskommen!

Nicht ganz - irgendwo müssen ja in Baden-Württemberg noch Bahnhöfe mit freien Kapazitäten übrigbleiben.

Geschrieben von: JeDi am 14 Feb 2010, 14:18
QUOTE (146225 @ 14 Feb 2010, 09:01)
Nicht ganz - irgendwo müssen ja in Baden-Württemberg noch Bahnhöfe mit freien Kapazitäten übrigbleiben.

Ja. Dafür kann man dann ja die Brenzbahn endlich mal abbestellen - schafft Freie Kapazitäten in Bahnhöfen wie Ulm Hbf, Aalen oder Langenau.

Geschrieben von: 146225 am 25 Feb 2010, 18:22
Wußtet ihr eigentlich, wer die klimatisierten Dosto auf die Schiene gebracht hat ? Wo ? Wurde so genau nicht spezifiziert, also vermutlich zumindest Baden-Württemberg-weit. Also mal ehrlich, die neusten http://www.pro-heilbronn.de/ unseres Groß(mäulig)en Vorsitzenden sind schon derart lächerlich ... vorallem weil die getroffene Verknüpfung in http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=f65e0315d551b623e03388cbd90d001e&act=ST&f=33&t=10851&hl= irgendwie nicht so recht passen will.

Obschon, mir werden einige Paralellen klar. Beim Einsatz für die Schiene wurde gemurkst, und somit muß ich auch 2010 noch teilweise mit n-Geraffel "zufrieden" sein. Wenn ich das auf das Bus-Thema übertrage, werden mir einige Defizite sofort klar...

Einerseits möchte man über diese Tiraden ja nur noch brechen. Andererseits, besser als nix zum Lachen.

Geschrieben von: glemsexpress am 23 Jun 2010, 18:05
Was ist eigendlich z.Z. im Stuttgarter Regionalverkehr los?
Der RE Stuttgart - Heidelberg fuhr jetzt schon mehrfach mit 2x425er und den RE Stuttgart - Karlsruhe habe ich gestern abend sogar mit n-Wagen gesehen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 23 Jun 2010, 18:12
Qualitätsoffensive Stuttgart21? rolleyes.gif

Geschrieben von: 146225 am 23 Jun 2010, 22:29
QUOTE (glemsexpress @ 23 Jun 2010, 19:05)
Was ist eigendlich z.Z. im Stuttgarter Regionalverkehr los?
Der RE Stuttgart - Heidelberg fuhr jetzt schon mehrfach mit 2x425er und den RE Stuttgart - Karlsruhe habe ich gestern abend sogar mit n-Wagen gesehen.

Wegen der Bauarbeiten zwischen TBM und TSZ ist ein Teil der RE in Richtung TM - RK/RH in abweichenden Plänen, mit anderen Zugnummern und auch teilweise nur bis/ab TBM unterwegs. Daraus werden die Abweichungen wohl resultieren.

Geschrieben von: 218 466-1 am 1 Sep 2010, 12:09
QUOTE (Rohrbacher @ 22 Dec 2009, 00:53)
Mh... dann wird's wohl doch mal Zeit für den Sonderzug "Kleber-Express reloaded". Dafür sollte man sich http://img175.imageshack.us/img175/3176/218387903042008kasselviyv8.jpg kommen lassen, ich finde den http://www.badische-hoellentalbahn.de/hoellental/images/zs%20kleberexpress.jpg auch Jahre nach der Einstellung noch genial. cool.gif

Ich hab' mich vorgestern wieder dran erinnert, wie schön das früher im Sommer immer war, den Sound der 218er, der n-Wagen und der Klotzbremsen (das übliche) und dann eben noch dieses Spezielle eben auf dieser doch etwas abgelegenen Strecke mit steilen Felswänden, der Donau, den Kanufahrern, den Stahlbrücken, den Formsignalen und dem Wasserturm in Hausen im Tal. Das erste Mal muss so 1995 gewesen sein, boar hat sich Bezeichnung "RegionalExpress" damals schnell angehört. laugh.gif Der Kreuzugshalt in Beuron geht heute allerdings nicht mehr...

Weiß jemand, ob im Dezember der Stundentakt Memmingen-Aulendorf zurückkommt? Evtl. Verlängerung der IRE Stuttgart-Tübingen-Aulendorf bis Memmingen? RE München-Memmingen wieder bis Aulendorf? Am besten wäre die Wiedereinführung des KLEBER-EXPRESS München-Freiburg -miss you!- (ohne den es heute die Strecke Herbertingen-Aulendorf-Kißlegg nicht mehr geben würde und Bad Waldsee- die wahre Landeshauptstadt keinen Bahnhof mehr hätte)aber mit schnelleren Fahrzeiten und besseren Anschlüssen als damals bis Dez 2003. Ein Bistrowagen Bnrkz "Kaffeeküch"wäre auch nicht schlecht*träum, träum* rolleyes.gif

Geschrieben von: Xenon am 1 Sep 2010, 14:21
QUOTE (218 466-1 @ 1 Sep 2010, 13:09)
Weiß jemand, ob im Dezember der Stundentakt Memmingen-Aulendorf zurückkommt? Evtl. Verlängerung der IRE Stuttgart-Tübingen-Aulendorf bis Memmingen? RE München-Memmingen wieder bis Aulendorf?

Wieso sollte es das? In Baden-Württemberg dreht sich sowieso alles nur um Stuttgart 21. Da bleibt für sowas elementares wie einen Stundentakt kein Geld übrig.

Geschrieben von: glemsexpress am 25 Sep 2010, 10:14
Offenbar überlegt die NVBW das http://www.vcd-pforzheim.de/themen/ire_s_ka/VCD-Fahrplankonzept_770_30.pdf zum 30min Takt des IRE zwischen Karlsruhe und Stuttgart umzusetzten. So interpretiere ich auf jeden Fall http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Region/arid,220588_puid,1_pageid,18.html.

Geschrieben von: Tequila am 25 Sep 2010, 10:44
Soweit ich weiß, ist ein Stundentakt zwischen Memmingen und Aulendorf nicht mehr möglich, weil kurz nach der Abbestellung auf einen 2-Stunden-Takt die Begegnungsstelle in Wolfegg ausgebaut wurde.

Geschrieben von: 218 466-1 am 27 Sep 2010, 09:07
In Wolfegg sind die Weichen und das Gleis 2 noch vorhanden. Die Masten der Signale stehen auch noch, sind aber ihrer Elemente beraubt worden. Wolfegg könnte ohne großen Aufwand wieder in Betrieb genommen werden. Kreuzungen sind auch im nur 4 Km entfernten Bf Roßberg noch möglich!

Geschrieben von: 218 466-1 am 11 Nov 2010, 22:12
Die RE Ulm - Neustadt (Schw.), werden im neuen Fahrplan zum IRE heraufgestuft, und halten neu, auch in Hausen i. Tal.
Die IRE Stuttgart - Albstadt-Ebingen, werden bis Sigmaringen verlängert. (Ohne Anschluss Rtchtung Aulendorf, dafür aber zum IRE Richtung Ehingen - Ulm).

Geschrieben von: Naseweis am 11 Nov 2010, 22:48
QUOTE (218 466-1 @ 11 Nov 2010, 22:12)
Die RE Ulm - Neustadt (Schw.), werden im neuen Fahrplan zum IRE heraufgestuft, und halten neu, auch in Hausen i. Tal.

Danke. Zur Situation, soweit meine Erinnerung richtig ist: Diese IRE halten vermutlich weiterhin in Hüfingen, der RE Neustadt-Rottweil fährt dort durch. Diese IRE halten in Geisingen und Immendingen, die Schwarzwaldbahn-IRE fahren dort durch, immer hin nicht die Schwarzwaldbahn-RE. Dann noch der zusätzlicher Halt in Hausen. Zwischen Sigmaringen und Ulm kein Unterschied zu den zweistündlichen, zum Stundentakt ergänzenden RE. Kann man das verstehen? blink.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 12 Nov 2010, 01:39
QUOTE (Naseweis @ 11 Nov 2010, 22:48)
Danke. Zur Situation, soweit meine Erinnerung richtig ist: Diese IRE halten vermutlich weiterhin in Hüfingen, der RE Neustadt-Rottweil fährt dort durch. Diese IRE halten in Geisingen und Immendingen, die Schwarzwaldbahn-IRE fahren dort durch, immer hin nicht die Schwarzwaldbahn-RE. Dann noch der zusätzlicher Halt in Hausen. Zwischen Sigmaringen und Ulm kein Unterschied zu den zweistündlichen, zum Stundentakt ergänzenden RE. Kann man das verstehen?   blink.gif

Ergänzend dazu: Sigmaringendorf. Dort fahren die meißten RE der Zollern-Alb Bahn und die RE Ulm-Sigmaringen durch.
IRE muss neuerdings wohl nicht mehr bedeuten, dass der Zug besonders schnell ist. Der Donautal-IRE, macht einen auf RB. wink.gif

Geschrieben von: luc am 12 Nov 2010, 17:13
Baden-Württemberg eben. Die Zuggattung IRE gehört schleunigst abgeschafft. Ebenso sollten die ex-SE die Bezeichnung RB und nicht RE bekommen.

Geschrieben von: karhu am 12 Nov 2010, 17:52
QUOTE (luc @ 12 Nov 2010, 17:13)
Baden-Württemberg eben. Die Zuggattung IRE gehört schleunigst abgeschafft. Ebenso sollten die ex-SE die Bezeichnung RB und nicht RE bekommen.

Nun komplett abschafen würde ich den IRE nicht, auf der Filstalbahn gibts schon einen wesentlichen Unterscheid zwischen IRE, RE und RB. Sowie auch auf der Strecke Stuttgart Hbf und Karlsruhe.

Ansonnsten stimme ich dir zu.

Geschrieben von: luc am 12 Nov 2010, 18:15
QUOTE (leinfelder @ 12 Nov 2010, 17:52)
Nun komplett abschafen würde ich den IRE nicht, auf der Filstalbahn gibts schon einen wesentlichen Unterscheid zwischen IRE, RE und RB. Sowie auch auf der Strecke Stuttgart Hbf und Karlsruhe.

Ansonnsten stimme ich dir zu.

Wobei der RE auf der Filstalbahn immer mehr zu einer RB verkommt, da er meistens alle Halte zwischen TP und TG mitnimmt. Zwischen TS und RK gibts einen Ex-SE mit Halten an allen Stationen außerhalb des "richtigen" S-Bahn-Verkehrs und einen RE, welcher als IRE bezeichnet ist. Exakt das gleiche, wenn auch mit anderem Wagenmaterial, auf der Murrbahn. Warum die Kurzläufer TB-TSHT RB heißen, die durchgehenden Züge mit den gleichen Haltestellen jedoch RE, weiß nur die DB und die nvbw (wobei ich bei beiden mir nicht ganz sicher wär). Noch unlogischer wirds beim Frankenbahn-IRE. Der hält bis TH an jeder Milchkanne, rauscht dann aber durch bis TS.

Geschrieben von: Naseweis am 12 Nov 2010, 19:04
Wenn das so einfach wäre. unsure.gif

Die RE Heidelberg - Stuttgart sind bis auf Mühlacker - Bietigheim-Bissingen recht flott unterwegs. Wenn man die VRN-S3/4 und die KVV-S9 als S-Bahnen indentifiziert, könnte man formal die Bezeichnung RB wählen, wenn die genannten Parallellinien aber als RBs identifiziert, ist RE der richtige Begriff. Dazu verkehrt auf Mühlacker - Bietigheim-Bissingen auch die KVV-S5. Dagegen ist beim Schwester-RE Karlsruhe - Stuttgart das RB/RE-Verhältnis sicher etwas stärker zur RB geneigt. Erst wenn beide RE als RB umtituliert sind, ließe sich der IRE Karlsruhe - Stuttgart als RE nennen, denn die Unterscheidung der verschiedenen Angebote macht schon Sinn.

Definitiv Unsinn sind folgende RE-Benennungen von RBs: Stuttgart - Aalen und Stuttgart - Schw.Hall - Nürnberg, zumal die Nürnberger S-Bahn nun die RBs nach Ansbach ersetzt.

Die Gäubahn-RE könnte man auch RB nennen. Den Flügeltakt nach Stuttgart - Rottweil/Freudenstadt schon heute, die Schwesterlinie bis Singen, wenn man den Ringzug und Seehass als S-Bahn identifiziert.

Im Filstal ist die Dreiteilung des Angebots durch die drei Zuggattung schon ganz gut wiedergegeben. Bei der Südbahn wird es mit IRE und IRE-Sprinter natürlich richtig absurd.



Edit: Die Zuggattung SE wäre vermutlich tatsächlich sinnvoller als die IRE, also teilweise RB -> SE, teilweise RE -> SE, alle IRE -> RE. Noch besser wären DB-unabhängige Zuggattungen, vielleicht wieder N und E.

Geschrieben von: Xenon am 12 Nov 2010, 19:49
Das Problem sind weniger die Bezeichnungen, sondern eher die zu große Anzahl an verschiedenen Haltemustern auf einigen Strecken.
Die Fahrpläne werden dann entsprechend unübersichtlich und die Kunden müssen sich irgendwelche RB/RE/IRE/wasweißichwas-Wackeltakte merken.

Geschrieben von: karhu am 12 Nov 2010, 23:41
QUOTE (Naseweis @ 12 Nov 2010, 19:04)
Bei der Südbahn wird es mit IRE und IRE-Sprinter natürlich richtig absurd.

Edit: Die Zuggattung SE wäre vermutlich tatsächlich sinnvoller als die IRE, also teilweise RB -> SE, teilweise RE -> SE, alle IRE -> RE. Noch besser wären DB-unabhängige Zuggattungen, vielleicht wieder N und E.

Nun da ist ja das Problem das man den IRE von Stuttgart nach Lindau, in Ulm Hbf nicht zum RE herabstufen will, der IRE Sprinter der ja zB. nicht in Laupheim (West) hält kann man aber dann nicht nur IRE nennen weil er ja seltener hält biggrin.gif

Es geht auch anders ein IC aus dem Ruhrgebiet nach Oberstdorf wird in Ulm Hbf zum RE herabgestuft und fährt mit IC Wagen dann als RE nach Oberstdorf, das hat mich auch schon verwirrt als im Fahrplan in Memmingen ein RE stand und ein Zug mit IC Wagen kahm rolleyes.gif

Ja schon verrückt das ganze, ich denke eine Einführung der alten Bezeichnungen wie N, R, und E ist nicht so falsch.

Geschrieben von: glemsexpress am 13 Nov 2010, 12:38
QUOTE (Naseweis @ 12 Nov 2010, 19:04)
Noch besser wären DB-unabhängige Zuggattungen, vielleicht wieder N und E.

Die Zuggattung E haben wir doch schon, vor allem bei den KBS 710.X tongue.gif

Geschrieben von: Rohrbacher am 13 Nov 2010, 13:34
Die Einführung von neuen, betreiberübergreifenden Zuggattungen im Nahverkehr fände ich sehr sinnvoll. Dazu hatte ich mich ja schonmal geäußert, eigentlich würde irgendwas ein einfaches, neutrales System mit drei bis vier Gattungen, z.B. S, R, RE völlig ausreichen.

Früher stand auf einem Länderticket drauf, dass es in S, RB, RE gilt, dazu je nach Land einzelne Privatbahnen, das war's eigentlich schon. Heute ist aber ein Fahrgast mit unzähligen Kürzeln konfrontiert und bald blickt keiner mehr durch. S, RB, ERB, BRB, BLB, BOB, MRB, IRE, RE, ME, HzL, HLB, VGB, UBB, SBB, OSB, NWB, PEG, NOB, ALX. Dazu noch lustige Verbundbezeichnungen, Stadtbetriebe, Busbetriebe wie MVV, MVG, RVO, RVV, RBA, VVS, SSB, VGN, VAG, AVV, HVV, VBB, ... und wenn dann noch Züge tariflich relevant die Gattung wechseln, wird's richtig lustig. ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 13 Nov 2010, 18:39
QUOTE (Rohrbacher @ 13 Nov 2010, 13:34)
Die Einführung von neuen, betreiberübergreifenden Zuggattungen im Nahverkehr fände ich sehr sinnvoll. Dazu hatte ich mich ja schonmal geäußert, eigentlich würde irgendwas ein einfaches, neutrales System mit drei bis vier Gattungen, z.B. S, R, RE völlig ausreichen.

Früher stand auf einem Länderticket drauf, dass es in S, RB, RE gilt, dazu je nach Land einzelne Privatbahnen, das war's eigentlich schon. Heute ist aber ein Fahrgast mit unzähligen Kürzeln konfrontiert und bald blickt keiner mehr durch. S, RB, ERB, BRB, BLB, BOB, MRB, IRE, RE, ME, HzL, HLB, VGB, UBB, SBB, OSB, NWB, PEG, NOB, ALX. Dazu noch lustige Verbundbezeichnungen, Stadtbetriebe, Busbetriebe wie MVV, MVG, RVO, RVV, RBA, VVS, SSB, VGN, VAG, AVV, HVV, VBB, ... und wenn dann noch Züge tariflich relevant die Gattung wechseln, wird's richtig lustig. ph34r.gif

Diesbezüglich müssen wir wohl froh sein, das wenigstens alle 21 Verkehrsverbünde außer der Göppinger VGS das Baden-Württemberg-Ticket voll anerkennen. Nächstes Jahr heißt der VGS dann Filsland-Mobilitätsverbund und tut es auch.

Ansonsten kann es bei Einzelfahrscheinen für ungeübte Nutzer durchaus hin und wieder etwas schwieriger sein, durch 22 Tarife von DING,TGO,KVV,OAM,RVF,TUTicket,HNV & Co. hindurchzublicken.

Geschrieben von: Martin H. am 13 Nov 2010, 19:49
QUOTE (leinfelder @ 12 Nov 2010, 23:41)
Es geht auch anders ein IC aus dem Ruhrgebiet nach Oberstdorf wird in Ulm Hbf zum RE herabgestuft und fährt mit IC Wagen dann als RE nach Oberstdorf, das hat mich auch schon verwirrt als im Fahrplan in Memmingen ein RE stand und ein Zug mit IC Wagen kahm rolleyes.gif

Genau so als wir mal Samstags mit dem RE 07:07 ab MH nach Passau bis Eggenfelden gefahren sind, der auch aus einem Bistro, einem Bpmz und zwei Bimzen besteht, da staunten die Verwandten nicht schlecht.
"Kaum kommt der Bahner stellen´s einen IC samt Speisewagen hin und wir müssen immer mit den anderen Zügen da (628.4) fahren."

Fragt bitte nicht warum, aber an dem WE hatten wir kein Auto das sonst preislich, wenn ich normal zahlen würde, und auch von der Zeit und der Gepäckverladung her eindeutig Sieger ist. Wenn die A93? fertig ist sowieso.

Nun aber wieder zurück zum Thema.

Geschrieben von: Didy am 14 Nov 2010, 18:17
Ich weiß nicht obs hier so genau herpasst. Aber eine neue Absichtserklärung, die Südbahn tatsächlich zu elektrifizieren:

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Gruenes-Licht-fuer-die-Suedbahn-aus-Berlin;art4329,714047

Geschrieben von: Rohrbacher am 14 Nov 2010, 18:41
Schon wieder mal... Um welchen Abschnitt geht's eigentlich genau? Nur den Abschnitt Ulm - Friedrichshafen zu elektrifizieren, bringt ja beim heutigen Bedienkonzept ja nur was für die IRE Stuttgart - Ulm - Friedrichshafen. Will man weiterfahren nach Lindau oder Radolfzell, müsste man ja trotzdem dieseln oder die Lok wechseln. Dann läuft es drauf raus, dass die IRE von Basel statt nach Ulm, dann wie früher wieder nach Lindau fahren - und stattdessen mehr (elektrische) IRE Friedrichshafen - Stuttgart. Gut, damit könnte ich auch leben.

So richtig rund würde die Sache aber doch nur, wenn man die dann auftretenden E-Netzlücken Lindau - Friedrichshafen - Radolfzell und am besten auch Schaffhausen - Basel auch gleich mitverdrahtet, was zusammen mit der bayerischen Allgäubahn dann da unten ein brauchbares E-Netz ergibt. Endet der Fahrdraht in Friedrichshafen bleibt minimum die Minilücke nach Lindau.

Geschrieben von: karhu am 14 Nov 2010, 22:55
Dann wäre auch eine Elektrifizierung der Strecke Laubheim West - Laubheim Stadt sinnvoll das die RB von Ulm Hbf auch durchgehend elektrisch Richtung Biberach (Riß) fahren kann. Die Verbinungskurve ist ja schon fast fertig jetzt.

Geschrieben von: 218 466-1 am 15 Nov 2010, 02:12
QUOTE (Rohrbacher @ 14 Nov 2010, 18:41)
Nur den Abschnitt Ulm - Friedrichshafen zu elektrifizieren, bringt ja beim heutigen Bedienkonzept ja nur was für die IRE Stuttgart - Ulm - Friedrichshafen. Will man weiterfahren nach Lindau oder Radolfzell, müsste man ja trotzdem dieseln oder die Lok wechseln. Dann läuft es drauf raus, dass die IRE von Basel statt nach Ulm, dann wie früher wieder nach Lindau fahren - und stattdessen mehr (elektrische) IRE Friedrichshafen - Stuttgart. Gut, damit könnte ich auch leben.

So richtig rund würde die Sache aber doch nur, wenn man die dann auftretenden E-Netzlücken Lindau - Friedrichshafen - Radolfzell und am besten auch Schaffhausen - Basel auch gleich mitverdrahtet, was zusammen mit der bayerischen Allgäubahn dann da unten ein brauchbares E-Netz ergibt. Endet der Fahrdraht in Friedrichshafen bleibt minimum die Minilücke nach Lindau.

Wenn es heist, die Südbahn wird elektrifiziert, dann ist auch Friedrichshafen-Lindau damit gemeint, auch wenn das eigentlich zur Bodenseegürtelbahn gehört.
Richtung Radolfzell, ist aber nichts geplant.

Geschrieben von: 146225 am 15 Nov 2010, 19:59
Ach Leute, die Südbahn wird doch schon seit über 30 Jahren elektrifiziert... rolleyes.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 16 Nov 2010, 01:01
QUOTE (146225 @ 15 Nov 2010, 19:59)
Ach Leute, die Südbahn wird doch schon seit über 30 Jahren elektrifiziert... rolleyes.gif

Aber diesmal ist das etwas konkreter. Auch wegen S21. Immerhin soll (lt. BW Verkehrsministerin Gönner), der IRE250 (wahrscheinlich verkehrsrote ICE2 mit NV-Redesign) 2-stündlich Würzburg-Stuttgart-Ulm-Friedrichshafen Stadt fahren. Das wierderum, spricht dafür, dass die IRE Basel-Ulm, weiterhin mit VT 611, wieder nach Lindau fahren.
Aber ich glaube das auch erst, wenn ich es sehe. Vielleicht wird die Südbahn in 30 Jahren immer noch elektrifiziert. wink.gif

Geschrieben von: 146225 am 7 May 2011, 14:51
Wieder das Thema Elektrifizierung, aber diesmal etwas ernster und mit bahnsinnigem Geld aus der Schweiz angegangen: http://www.sh.ch/News.316.0.html?&tx_ttnews[tt_news

Geschrieben von: Mahlzeit am 8 May 2011, 15:24
QUOTE (146225 @ 7 May 2011, 14:51)
Wieder das Thema Elektrifizierung, aber diesmal etwas ernster und mit bahnsinnigem Geld aus der Schweiz angegangen: http://www.sh.ch/News.316.0.html?&tx_ttnews[tt_news

Der Link funzt nicht!

Geschrieben von: yeg009a am 8 May 2011, 19:00
Ich stelle Dir den Link als Code zur Verfügung, damit Du den entsprechenden Link kopieren und in der Adreßleiste einfügen kannst, um die gewünschte Seite aufzurufen:
CODE
http://www.sh.ch/index.php?id=316&tx_ttnews[tt_news]=1056&cHash=23de8fc3bca288d08de1a339dba5a6e3

Geschrieben von: Mahlzeit am 8 May 2011, 19:06
Danke. Der Bericht ist informativ. Vielleicht gibt es ja doch in absehbarer Zukunft daraufhin eine Initialzündung zur Elektrifizierung der württembergischen Südbahn. Meine Güte, ich mag diese Versprechungen, die hier gemacht wurden, nicht mehr hören.

Geschrieben von: 146225 am 12 May 2011, 19:09
QUOTE (Mahlzeit @ 8 May 2011, 20:06)
Danke. Der Bericht ist informativ. Vielleicht gibt es ja doch in absehbarer Zukunft daraufhin eine Initialzündung zur Elektrifizierung der württembergischen Südbahn.

Glaube ich eher nicht - Hochrhein wird schneller kommen wegen des Drucks und vor allem wegen des Geldes aus der Schweiz.

Geschrieben von: BR 611 am 3 Jun 2011, 12:44
Dostos fahren bei Freiburg viele. z.B. auf den Strecken:

Basel-Offenburg (Rheintalbahn)
Freiburg-Seebrugg/Neustadt (Höllentalbahn)


Viele Grüße Baureihe 611(mein lieblingszug)[SIZE=1][SIZE=7][SIZE=14][FONT=Times]

Geschrieben von: 146225 am 14 Jun 2011, 21:18
Ach was muß man oft von bösen...Fahrgästen hören oder lesen: Heut' hab ich wieder so ein zweifelhaftes Exemplar von Bnrd 451.9 im 39926 erwischt. Mein Gott, war die Kutsche runter: Ausgelutsche "Tiefsinker" von Bänken im verblichenen OVF-Design. WC-Türe im unverschlossenen Zustand nicht mehr einrastbar und damit haltlos. Zwischentüre davor mit gestörtem Antrieb, blieb beim Schließversuch stets auf halbem Weg ruckelnd stehen. Unangenehme Vibrationen vom Fahrwerk beim Anfahren und Bremsen, daher stetes Klappern der Zwischentüren Einstiegsraum/Abteil sowie Vibrationen der Glasscheiben in und neben diesen. Deutliches Schlingern bei v/max > 100 km/h.

Und was das schlimmste ist: Der Wagen hatte seine letzte HU erst 2009 im Werk Neumünster.

Nota bene: Ich unterstelle hier keinem Eisenbahner aus Betrieb und Instandhaltung Vernachlässigung seiner Pflichten. Aber ich sehe einen deutlichen Substanzverlust.

Für mich gibt es da nur eine Lösung: Nein, kein x-tes "Redesign" oder "Schönheitsreparatur", auch kein Ausfahren der Frist bis 2015 oder gar 2017 - für dieses Ärgernis gibt es nur eins: Ausmustern und weg!

Geschrieben von: Autobahn am 14 Jun 2011, 21:37
QUOTE (146225 @ 14 Jun 2011, 22:18)
Ach was muß man oft von bösen...Fahrgästen hören oder lesen: ......

Für mich gibt es da nur eine Lösung: Nein, kein x-tes "Redesign" oder "Schönheitsreparatur", auch kein Ausfahren der Frist bis 2015 oder gar 2017 - für dieses Ärgernis gibt es nur eins: Ausmustern und weg!

Gut so, Schrott bei Schrott.

Geschrieben von: Rohrbacher am 14 Jun 2011, 22:13
@146225: Hauptsache mal wieder n-Wagen gebasht.
Ups... man soll Trolle ja nicht füttern. Sorry. ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 14 Jun 2011, 23:11
QUOTE (Rohrbacher @ 14 Jun 2011, 23:13)
@146225: Hauptsache mal wieder n-Wagen gebasht.
Ups... man soll Trolle ja nicht füttern. Sorry. ph34r.gif

Ähm, der Herr Rohrbacher: Nix gebasht und nix getrollt - erfahren und erlitten. Sage nicht ernsthaft, daß Dich ein Fahrzeug in solch schlechtem Allgemeinzustand hätte erfreuen können. Und dafür zahlt das Land, Erbe des noch bis 2016 laufenden "großen Verkehrsvertrages", einen Preis von > 8,00 €/km dazu...ach http://www.youtube.com/watch?v=g6GuEswXOXo

Geschrieben von: 146225 am 14 Jun 2011, 23:37
Und weil wir gerade schon bei der KBS 780 waren, jetzt noch die http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/art1491,2162975

Geschrieben von: 146225 am 19 Jul 2011, 11:26
Ab Ende 2018 durchgehend elektrisch von Freiburg bis Donaueschingen? http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/auch-die-letzte-luecke-bald-elektrisch--47578567.html

Geschrieben von: 218 466-1 am 20 Jul 2011, 02:22
QUOTE (146225 @ 19 Jul 2011, 12:26)
Ab Ende 2018 durchgehend elektrisch von Freiburg bis Donaueschingen? http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/auch-die-letzte-luecke-bald-elektrisch--47578567.html

Endlich! rolleyes.gif
Das wirft allerdings die Frage auf, wie es mit den IRE von/nach Ulm weiter geht.
Der Hacken: Die Streckenbegradigung (würde ca. 15 Km sparen) scheint damit endgültig vom Tisch zu sein. sad.gif

Geschrieben von: 146225 am 20 Jul 2011, 07:42
QUOTE (218 466-1 @ 20 Jul 2011, 03:22)
Das wirft allerdings die Frage auf, wie es mit den IRE von/nach Ulm weiter geht.

Sollte das wirklich funktionieren, daß auch noch die Strecke zwischen Villingen und Rottweil unter Draht kommt dann wird es wohl einen stündlichen (elektrischen) RE von Freiburg nach Rottweil geben, der dann in Donaueschingen einen Anschluß zum IRE nach Ulm haben könnte ..?

Geschrieben von: Naseweis am 20 Jul 2011, 08:57
QUOTE (218 466-1 @ 20 Jul 2011, 03:22)
Endlich! rolleyes.gif
Das wirft allerdings die Frage auf, wie es mit den IRE von/nach Ulm weiter geht.

Die fahren laut S21-Fahrplan dann Villingen-Ulm. Donaueschingen würde auch reichen. Ob man in Neustadt oder Donaueschingen umsteigt, was solls. Für den Verkehr auf regionaler Distanz (Freiburg-Ulm eher fern) ist die angestrebte Lösung ein Fortschritt.

Ärgerlicher ist der Umstieg bei der bisherigen Verbindung Neustadt-Rottweil(-Stuttgart, nach Stuttgart heute auch guter Anschluss Neustadt-Tuttlingen-Stuttgart). Denn da muss man für wenige Kilometer nochmal umsteigen, auch wenn z.B. ab Freiburg die Zahl der Umstiege mit 2 gleich bleibt. Entsprechend wird die Elektrifizierung der Alemannenbahn (Villingen-Rottweil) angedacht. Aber dann würde es sich fast wieder lohnen auch Bräunlingen-Donauscheschingen zu elektrifizieren und den Ringzug weitgehend (bis auf Blumberg-Immendingen-Tuttlingen-Friedingen) elektrisch zu fahren. Aber dann kommen wir so langsam vom Hundertsten ins Tausendste.



QUOTE
Der Haken: Die Streckenbegradigung (würde ca. 15 Km sparen) scheint damit endgültig vom Tisch zu sein. sad.gif

Also ich bin schon mal froh, wenn Wiehre-Himmelreich endlich zweigleisig ist und man wegen wegfallendem Kreuzungsaufenthalt ein paar Minuten schneller unterwegs ist, sowie der 15-min-Takt bis Himmelreich.

Ich weiß ja nicht, wieso du dir Hoffnung auf eine (aufwendige, Tunnel?) Streckenbegradigung machst, da auf der Strecke ja auch mit Elektrifizierung nicht so viel los sein wird. Auf der Franken-Sachsen-Magistrale, eine wichtigere Strecke, zwischen Hof und Plauen scheint es ja genauso gestorben.

Geschrieben von: Rohrbacher am 20 Jul 2011, 10:08
QUOTE
Die fahren laut S21-Fahrplan dann Villingen-Ulm. Donaueschingen würde auch reichen.

Durchgehend Freiburg - Donaueschingen wäre ja schon ein echter Fortschritt (auch wenn's das freilich früher schon gab), aber der "IRE" müsste endlich Freiburg - Ulm laufen, nicht wieder nur diesmal eine andere *Stadt vor Freiburg* - Ulm. Der MüNüX endet ja auch regulär auch nicht in Allersberg oder Dachau... dry.gif

Geschrieben von: Naseweis am 20 Jul 2011, 10:28
QUOTE (Rohrbacher @ 20 Jul 2011, 11:08)
Durchgehend Freiburg - Donaueschingen wäre ja schon ein echter Fortschritt (auch wenn's das freilich früher schon gab), aber der "IRE" müsste endlich Freiburg - Ulm laufen, nicht wieder nur diesmal eine andere *Stadt vor Freiburg* - Ulm. Der MüNüX endet ja auch regulär auch nicht in Allersberg oder Dachau... dry.gif

Allersberg oder Dachau? Nein, du wirst nicht noch mal umsteigen müssen - in Himmelreich. Der Umstieg wäre zu vergleich mit Hof zwischen Nürnberg und Dresden oder Hof zwischen Regensburg und Gera oder zukünftig mit REs Jena zwischen Nürnberg und Halle, aber nicht mit solchen Vororten, wo große Pendlerströme zu Metropolen vorbeigehen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 20 Jul 2011, 12:29
Ach, jetzt lass' doch mal diesen Knampf. Ulm - Freiburg ist die einzige IRE-taugliche Querverbindung nördlich des Rheins und südlich Stuttgart - Karlsruhe, wenn du mal auf eine Eisenbahnkarte schaust. Ich weiß nicht ob du Auto fährst, aber schau' mal was für ein Verkehr auf der B31/B311 auf dieser Verbindung ist und warum diese Bundesstraße auf vielen Abschnitten schon 2+1 oder sogar 2+2 Fahrspuren hat oder wo der Ausbau geplant oder in Bau sind. Der Tunnel bei Neustadt hat beispielsweise zwei Röhren und vier Fahrspuren, auch wenn davon momentan nur drei genutzt werden, weil die http://www.panoramio.com/photo/41270798 dahinter nur drei Spuren hat. Du hast übrigens gute Chancen, auf der kompletten Strecke bis Ulm vor dir ein Auto aus der Gegend M, A, IN oder so zu haben... Wenn du ein paar Mal auf dieser Verbindung gefahren wärst und dir mal anschaust, wo man bis 1975 die A86 bauen wollte, weiß du was ich meine. Man kann ja auch mal schauen, wo früher die Züge hingefahren sind:

Züge Ulm - Sigarmingen und weiter, Sommerfahrplan 1976:

05:18 N6406 -> Sigmaringen
08:38 E3352 -> Freiburg
11:48 N6424 -> Sigmaringen
15:34 E3356 -> Freiburg
16:36 N6444 -> Sigmaringen
17:10 N6446 -> Sigmaringen
17:48 E3360 -> Villingen(Schwarzw)
18:02 N6450 -> Sigmaringen

Dazu kommt gewissermaßen noch E2262 München -> Herbertingen -> Freiburg, der spätere Kleber-Express. Das Zugziel Villingen ist nix anderes als so ne Art verkürzter Zuglauf. Ob du das jetzt mit Allersberg oder Himmelreich vergleichen willst, ist mir Schnuppe. Wenn irgendwas weitergelaufen ist, dann in der Regel Richtung der dreimal so roßen Stadt Freiburg! Auch wenn ich in den Sommerfahrplan 1986 schaue, als man schon langsam angefangen hat, längere Zugläufe abseits der großen Hauptstrecken auseinander zu reißen, dann finde ich da analog folgendes:

06:00 E3762 -> Sigmaringen
08:38 E3352 -> Freiburg
12:08 E3354 -> Freiburg
15:10 E3356 -> Freiburg
17:11 E3358 -> Villingen(Schwarzw)
18:10 E3764 -> Sigmaringen

Und eben noch E3362 München -> Herbertingen -> Freiburg.

Geschrieben von: Naseweis am 20 Jul 2011, 18:14
QUOTE (Rohrbacher @ 20 Jul 2011, 13:29)
Ach, jetzt lass' doch mal diesen Knampf. Ulm - Freiburg ist die einzige IRE-taugliche Querverbindung nördlich des Rheins und südlich Stuttgart - Karlsruhe, wenn du mal auf eine Eisenbahnkarte schaust. Ich weiß nicht ob du Auto fährst, aber schau' mal was für ein Verkehr auf der B31/B311 auf dieser Verbindung ist und ...

Den Verkehr sehe ich, wenn ich aus dem Fenster blicke. Spannender als M/A/IN-Kennzeichen finde ich dann schon verwaltungtechnisch paar Stufen höher "E", "PL", "RO", "H" usw ...

QUOTE
Züge Ulm - Sigarmingen und weiter, Sommerfahrplan 1976:

05:18 N6406 -> Sigmaringen
08:38 E3352 -> Freiburg
11:48 N6424 -> Sigmaringen
15:34 E3356 -> Freiburg
16:36 N6444 -> Sigmaringen
17:10 N6446 -> Sigmaringen
17:48 E3360 -> Villingen(Schwarzw)
18:02 N6450 -> Sigmaringen

Dazu kommt gewissermaßen noch E2262 München -> Herbertingen -> Freiburg, der spätere Kleber-Express. Das Zugziel Villingen ist nix anderes als so ne Art verkürzter Zuglauf. Ob du das jetzt mit Allersberg oder Himmelreich vergleichen willst, ist mir Schnuppe. Wenn irgendwas weitergelaufen ist, dann in der Regel Richtung der dreimal so roßen Stadt Freiburg! Auch wenn ich in den Sommerfahrplan 1986 schaue, als man schon langsam angefangen hat, längere Zugläufe abseits der großen Hauptstrecken auseinander zu reißen, dann finde ich da analog folgendes:

06:00 E3762 -> Sigmaringen
08:38 E3352 -> Freiburg
12:08 E3354 -> Freiburg
15:10 E3356 -> Freiburg
17:11 E3358 -> Villingen(Schwarzw)
18:10 E3764 -> Sigmaringen

Und eben noch E3362 München -> Herbertingen -> Freiburg.

Wegen der 3-4 Züge so ein Aufstand? Heute ist moderner Nahverkehr angesagt, im Stunden- oder gar Halbstundentakt. Die RE-Linie Ulm-Donaueschingen, selbst wenn sie weiterhin nur im 2-h-Takt ab Sigmaringen fährt, bietet mehr Verbindungen, wenn auch nicht bis Freiburg. Sicher will ich überhaupt nichts gegen eine richtige RE-Linie Freiburg-Ulm sagen, am besten nur noch die Hälfte der heutigen Halte, Neigetechnik, elektrifiziert, andere Streckenverbesserungen (=> als Ziel Kantenzeit Freiburg-Ulm vielleicht nur noch 3 h), aber die Priorität liegt auf anderen Dinge. Ich freue mich auf den 30-min-Takt Breisch-Neustadt(-Donaueschingen) und den 15-min-Takt Gottenheim-Himmelreich. cool.gif



Außerdem wäre ich dafür, den 30-min-Takt im Oberrheintal mittels der L60 (IC Karlsruhe-München) und nicht mittels der L30 (IC Hamburg-NRW-Stuttgart) herzustellen.
- Basel(00) -00:45- Freiburg(45->/<-15) -00:45- Karlsruhe(30) -00:45- Stuttgart(15->/<-45) -00:30- Ulm(45->/<-15) -00:45- Augsburg(30) -00:30- München(00)
- alle zwei Stunden durchgehende Verbindung (Stundentakt bei Umstieg in Karlsruhe L43 <-> L83)
- schnelle Fahrzeiten, Rheintal-ABS und Alb-NBS sei dank:
- - Ulm-Freiburg 2 h (über die hier genannte RE-Strecke dauert es in etwa doppelt so lange)
- - München-Basel 4 h (auch mit Allgäu-ABS weder über Bodensee-Hochrhein, noch über Zürich zu schaffen)
- Man braucht nix Abgelegenes ausbauen. Man sollte nur die sowieso überfälligen Aus- und Neubauten auch nutzen. wink.gif

Gruß, Naseweiß

Geschrieben von: 218 466-1 am 21 Jul 2011, 01:52
QUOTE (Naseweis @ 20 Jul 2011, 09:57)
Ich weiß ja nicht, wieso du dir Hoffnung auf eine (aufwendige, Tunnel?) Streckenbegradigung machst, da auf der Strecke ja auch mit Elektrifizierung nicht so viel los sein wird. Auf der Franken-Sachsen-Magistrale, eine wichtigere Strecke, zwischen Hof und Plauen scheint es ja genauso gestorben.

Nix aufwändig, nix Tunnel. Entlang der B31 könnte man 160 Km/h fahren und Neustadt-Donaueschingen wären nur noch ca. 25 Min. auseinander.
Dass da nicht so viel los ist, muss nicht so bleiben. Dazu müsste man aber auch Ulm-Immendingen und evtl. Kißlegg-Herbertingen elektifizieren, für stündliche Dosto-IRE Ulm-Freiburg und den "Kleber-Express" München-Memmingen-Freiburg (miss you!)rolleyes.gif.
Zusätzlich die stündlichen RB Rottweil-Freiburg und schon hätte man einen 30 Min.-Takt.
Zusammen mit den RB Seebrugg-Freiburg müsste man in Hirschsprung zusätzlich Kreuzen.
Möglich wäre es, ist aber leider sehr unwahrscheinlich, dass es so kommen wird.

Geschrieben von: Naseweis am 21 Jul 2011, 10:00
QUOTE (218 466-1 @ 21 Jul 2011, 02:52)
Nix aufwändig, nix Tunnel. Entlang der B31 könnte man 160 Km/h fahren und Neustadt-Donaueschingen wären nur noch ca. 25 Min. auseinander.
Die B31 liegt aber im Osten von Neustadt gefühlte 100 m höher als die hintere Höllentalbahn. Selbst wenn man sofort hinterm Bahnhof ansteigt, bezweifel ich, dass man ohne Tunnel direkter (entlang der B31) nach Rötenbach kommt. Außerdem braucht man dann eine weitere große Talbrücke.

ich zitiere mal:
QUOTE (Rohrbacher @ 20 Jul 2011, 13:29)
Der Tunnel bei Neustadt hat beispielsweise zwei Röhren und vier Fahrspuren, auch wenn davon momentan nur drei genutzt werden, weil die http://www.panoramio.com/photo/41270798 dahinter nur drei Spuren hat.


QUOTE (218 466-1 @ 21 Jul 2011, 02:52)
Dass da nicht so viel los ist, muss nicht so bleiben. Dazu müsste man aber auch Ulm-Immendingen und evtl. Kißlegg-Herbertingen elektifizieren, für stündliche Dosto-IRE Ulm-Freiburg und den "Kleber-Express" München-Memmingen-Freiburg (miss you!)rolleyes.gif.
Das wäre schon eine ganze Menge mehr als nur Neustadt-Donaueschingen und dazu noch Villingen-Rottweil. Und wenn was in die Richtung, dann erstmal nur ein 2-h-Takt Freiburg-Ulm durchgehend. Herbertingen-Aulendorf-Kißlegg halte ich doch für sehr abgelegen und ein so lange, grenzüberschreitende RE-Linie für unmöglich. Die Zeit der Heckeneilzüge ist vorbei.

Geschrieben von: Rohrbacher am 21 Jul 2011, 11:00
QUOTE
Wegen der 3-4 Züge so ein Aufstand? Heute ist moderner Nahverkehr angesagt

Ach und moderner Nahverkehr heißt, dass man traditionelle und auch sehr sinnvolle Direktverbindungen auseinanderreißt? Im Gegenteil, das halte ich alles andere als modern. Niemand kann mir erzählen, dass man einen (zwei)stündlichen RE Freiburg - Ulm nicht in die Höllental-RB eingebaut kriegen würde. Technisch kann's auch kein Problem sein, denn "die 3-4 Züge" (welche trotzdem um den Faktor 3-4 mehr Züge sind als der eine nach Villingen) konnten das damals schon.

QUOTE
dann erstmal nur ein 2-h-Takt Freiburg-Ulm durchgehend.

Mehr will ich ja jetzt hier gar nicht. cool.gif

QUOTE
Herbertingen-Aulendorf-Kißlegg halte ich doch für sehr abgelegen und ein so lange, grenzüberschreitende RE-Linie für unmöglich.

Schon klar, man muss es ja auch nicht gleich wieder übertreiben. wink.gif

Aber hier von "grenzüberschreitend" zu sprechen, finde ich im 21. Jahrhundert schon beachtlich. Sag doch wie es ist: "verwaltungsgrenzüberschreitend". Dann wird das allgemeine "Problem" bei solchen Geschichten viel offenkundiger. München - Lindau - Basel Bad Bf ist ja auch so eine abgehackte Verbindung. In den 90ern gab's ja noch die Restzugpaare Kempten - Basel oder München - Radolfzell. Im Stundentakt. Nur sind die halt dummerweise "verwaltungsgrenzüberschreitend", so biegt dieser Eilzug aus Basel heute in Friedrichshafen nach Ulm ab. Macht aber nichts, es gibt ja je eine Stunde später die Stummelzüge Basel - Singen, daraus könnte man super einen IRE Basel - Friedrichshafen - Ulm/München machen, wenn Verwaltungsgrenzen im 21. Jahrhundert nicht immer noch das brutalst mögliche Hindernis wären.

QUOTE
Die Zeit der Heckeneilzüge ist vorbei.

Ja. Aber das ist relativ. Im Grunde ist der ALEX München - Hof heutzutage auch ein "Heckeneilzug". Was will man machen, nicht auf allen wichtigen Relationen gibt es eine Schnellfahrstrecke, deswegen kann ich nicht alles unterhalb des München-Nürnberg-Express als Nebenbahn-Bummelzug und alles unterhalb des Fahrgastaufkommens von München Hbf - München-Marienplatz als abgelegen definieren. rolleyes.gif

QUOTE
Spannender als M/A/IN-Kennzeichen finde ich dann schon verwaltungtechnisch paar Stufen höher "E", "PL", "RO", "H" usw ...

Auch recht, dann siehst du ja selber, dass wir's hier nicht mit einem besseren Feldweg zu tun haben, sondern mit einer ausgewachsensen Fernstraße. Und analog dazu muss auch die Eisenbahn wieder entsprechende Verbindungen anbieten. Ulm - Sigmaringen - Donaueschingen - Neustadt - Freiburg ist jedenfalls kein "Nice to have" sondern eine "Must have"-Direktverbindung!

Geschrieben von: 218 466-1 am 21 Jul 2011, 18:57
QUOTE (Rohrbacher @ 21 Jul 2011, 12:00)
Aber hier von "grenzüberschreitend" zu sprechen, finde ich im 21. Jahrhundert schon beachtlich. Sag doch wie es ist: "verwaltungsgrenzüberschreitend". Dann wird das allgemeine "Problem" bei solchen Geschichten viel offenkundiger. München - Lindau - Basel Bad Bf ist ja auch so eine abgehackte Verbindung. In den 90ern gab's ja noch die Restzugpaare Kempten - Basel oder München - Radolfzell. Im Stundentakt. Nur sind die halt dummerweise "verwaltungsgrenzüberschreitend", so biegt dieser Eilzug aus Basel heute in Friedrichshafen nach Ulm ab. Macht aber nichts, es gibt ja je eine Stunde später die Stummelzüge Basel - Singen, daraus könnte man super einen IRE Basel - Friedrichshafen - Ulm/München machen, wenn Verwaltungsgrenzen im 21. Jahrhundert nicht immer noch das brutalst mögliche Hindernis wären.
Ja. Aber das ist relativ. Im Grunde ist der ALEX München - Hof heutzutage auch ein "Heckeneilzug". Was will man machen, nicht auf allen wichtigen Relationen gibt es eine Schnellfahrstrecke, deswegen kann ich nicht alles unterhalb des München-Nürnberg-Express als Nebenbahn-Bummelzug und alles unterhalb des Fahrgastaufkommens von München Hbf - München-Marienplatz als abgelegen definieren. rolleyes.gif

Auch recht, dann siehst du ja selber, dass wir's hier nicht mit einem besseren Feldweg zu tun haben, sondern mit einer ausgewachsensen Fernstraße. Und analog dazu muss auch die Eisenbahn wieder entsprechende Verbindungen anbieten. Ulm - Sigmaringen - Donaueschingen - Neustadt - Freiburg ist jedenfalls kein "Nice to have" sondern eine "Must have"-Direktverbindung!

Das Problem mit den Verwaltungsgrenzen ist die 1996er Bahnreform. Die Bundesländer bestellen ihren Regionalverkehr und seit dem haben es IRE/RE/RB die durch mehrere Bundesländer fahren schwer.
Die RE Ulm-Kempten-Lindau-Basel und München-Lindau-Radolfzell wurden 1993 als D Ersatz noch zu Bundesbahnzeiten eingeführt. Davon übrig ist aktuell RE Ulm-Kempten-Röthenbach (Allg.) und München-Kaufbeuren.
Es geht aber auch anders: Der "Vier-Länder-Express" RE Leipzig-Gera-Hof-Regensburg-München wurde von 4 Ländern gemeinsam bestellt. Ok, den gibt es heuer auch nicht mehr, aber man sollte davon abkehren, dass es 16 Regionaverkehrsinseln gibt und wieder mehr Langläufer bestellen.
Umstiege und 2-Std.-Takte machen das Angebot unattraktiv. Eine Fahrt vom Allgäu Richtung Tuttlingen kommt heuer einer Weltreise gleich. In Aulendorf 25 Minuten Wartezeit und zur "Belohnung" darf man in Sigmaringen gleich nochmal 35 Minuten zuwarten. mad.gif

Geschrieben von: Bayernlover am 21 Jul 2011, 19:03
QUOTE (218 466-1 @ 21 Jul 2011, 19:57)
aber man sollte davon abkehren, dass es 16 Regionaverkehrsinseln gibt

16?!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/Karte_der_Verkehrsverb%C3%BCnde_und_Tarifverb%C3%BCnde_in_Deutschland.png

Ich weiß, das sind die Verkehrsverbünde, aber es gibt einen ungefähren Aufschluss darüber was im SPNV so darnieder geht. Ich hab die richtige Liste der Aufgabenträger grad nicht parat, obwohl hier ist sowas ähnliches: http://spnv.de/website/cms/front_content.php?idcat=15

Geschrieben von: Benicarlo am 19 Sep 2011, 20:51
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.personalmangel-der-hzl-laufen-die-lokfuehrer-davon.58d7fae6-a21d-41ef-b698-37ef68b30833.html

Geschrieben von: 146225 am 19 Oct 2011, 19:26
Bei DB Regio in Stuttgart scheint man gerade einen Mangel an ABn(rz) zu haben - jedenfalls können dieser Tage immer wieder Züge ohne beobachtet werden, die planmäßig einen haben müßten. Ersatzweise wird dann ein Sitzbereich 2.Klasse per Zettel "erstklassig" - gesehen wurde dies bei diversen RB und RE bereits in einem Bduu 497.2, einem Bnrz 450.3 und einem Bn 448 (!).

Geschrieben von: 143 094-1 am 19 Oct 2011, 20:45
QUOTE (146225 @ 19 Oct 2011, 20:26)
Bei DB Regio in Stuttgart scheint man gerade einen Mangel an ABn(rz) zu haben - jedenfalls können dieser Tage immer wieder Züge ohne beobachtet werden, die planmäßig einen haben müßten. Ersatzweise wird dann ein Sitzbereich 2.Klasse per Zettel "erstklassig" - gesehen wurde dies bei diversen RB und RE bereits in einem Bduu 497.2, einem Bnrz 450.3 und einem Bn 448 (!).

Ja und(?)

In der von Ihnen so hoch geschätzten Stadtbahn ist planmäßig keine 1. Klasse vorhanden und die Linienläufe sind durchaus mit RE-Langläufen vergleichbar(.)

Weiterhin verkehrt(e) auch mindestens eine der von Ihnen als so hochkomfortabel eingestuften Dosto-Garnitur mit (6)146 ohne 1.Klasse(.)


Geschrieben von: yeg009a am 19 Oct 2011, 21:53
QUOTE (146225 @ 19 Oct 2011, 20:26)
Bei DB Regio in Stuttgart scheint man gerade einen Mangel an ABn(rz) zu haben - jedenfalls können dieser Tage immer wieder Züge ohne beobachtet werden, die planmäßig einen haben müßten. Ersatzweise wird dann ein Sitzbereich 2.Klasse per Zettel "erstklassig" - gesehen wurde dies bei diversen RB und RE bereits in einem Bduu 497.2, einem Bnrz 450.3 und einem Bn 448 (!).
So was sah es im N-Wagen aus: http://web10.xps14.microserver.de/myBB/showthread.php?tid=1309&pid=15621#pid15621. Man möge bitte das Zettel an der Schiebetür beachten.

Das ist meiner Meinung nach für die 1. Klasse-Kunden, die die 1. Klasse bezahlt haben, eine echte Abwertung (Komfortminderung) ggü der echten 1.-Klasse, wie wenn sie den IC bezahlt haben und mit dem IR (Aimz und/oder Bimz) fahren würden.

QUOTE (143 094-1 @ 19 Oct 2011, 21:45)
Weiterhin verkehrt(e) auch mindestens eine der von Ihnen als so hochkomfortabel eingestuften Dosto-Garnitur mit (6)146 ohne 1.Klasse(.)
Warum fährt bzw. fuhr der DoSto-Zug ohne die 1. Klasse?

Geschrieben von: 218 466-1 am 19 Oct 2011, 23:46
QUOTE (yeg009a @ 19 Oct 2011, 22:53)
So was sah es im N-Wagen aus: http://web10.xps14.microserver.de/myBB/showthread.php?tid=1309&pid=15621#pid15621. Man möge bitte das Zettel an der Schiebetür beachten.

Das ist meiner Meinung nach für die 1. Klasse-Kunden, die die 1. Klasse bezahlt haben, eine echte Abwertung (Komfortminderung) ggü der echten 1.-Klasse, wie wenn sie den IC bezahlt haben und mit dem IR (Aimz und/oder Bimz) fahren würden.


Warum "Abwertung"??? Die 2. Klasse in den Bnrz und Bimz ist m.E. wesentlich komfortabler, als die 1. Klasse in den Dosto, 44X und 64X. Allerdings ist die 1. Klasse in den Avmz, Apmz, Aimz und ABnrz noch komfortabler. Gilt besonders für ABnrz, die noch Abteile haben.

Geschrieben von: 146225 am 20 Oct 2011, 04:46
QUOTE (143 094-1 @ 19 Oct 2011, 21:45)
Ja und(?)

In der von Ihnen so hoch geschätzten Stadtbahn ist planmäßig keine 1. Klasse vorhanden und die Linienläufe sind durchaus mit RE-Langläufen vergleichbar(.)

Weiterhin verkehrt(e) auch mindestens eine der von Ihnen als so hochkomfortabel eingestuften Dosto-Garnitur mit (6)146 ohne 1.Klasse(.)

Würden der werte Herr aus Nürnberg bitte zur Kenntnis nehmen, daß ich hier lediglich über eine gesichtete Tatsache berichtet habe, dieselbige aber nicht bewerte?

Geschrieben von: 143 094-1 am 20 Oct 2011, 11:51
QUOTE (146225 @ 20 Oct 2011, 05:46)
Würden der werte Herr aus Nürnberg bitte zur Kenntnis nehmen, daß ich hier lediglich über eine gesichtete Tatsache berichtet habe, dieselbige aber nicht bewerte?

Würde der werte Herr aus der Region Heilbronn-Franken bitte zur Kenntnis nehmen dass er a) wohl über meinen Wohn- und Arbeitsort schlecht informiert ist und b) eben dieser keinen Einfluss auf mein Recht hat, seinen "Tatsachenbericht" zu kommentieren(?)

Geschrieben von: Electrification am 20 Oct 2011, 14:02
Mich würde mal interessieren wieso es nach mehreren Monaten Landesregierung immer noch keine vollständige Rücknahme der SPNV-Kürzungen 2007 (?) gab und wieso nicht schon Pläne für Reaktivierungen etc. vorliegen?
Bisher erkennt man zur "Bahnfreundlichkeit" von Schwarz-Gelb wenig Unterschied, bis auf den Tropfen im württt. Allgäu.

Geschrieben von: Galaxy am 20 Oct 2011, 15:09
QUOTE (Electrification @ 20 Oct 2011, 15:02)
Mich würde mal interessieren wieso es nach mehreren Monaten Landesregierung immer noch keine vollständige Rücknahme der SPNV-Kürzungen 2007 (?) gab und wieso nicht schon Pläne für Reaktivierungen etc. vorliegen?
Bisher erkennt man zur "Bahnfreundlichkeit" von Schwarz-Gelb wenig Unterschied, bis auf den Tropfen im württt. Allgäu.

Das nennt sich: "In der Realität angekommen." wink.gif

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