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[M] ÖDP will A-Züge für Takt 2 behalten, aus: Allgemeine Diskussion ü Politik i D [Zur Themenübersicht]
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Martin H.
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 07:28


Lebende Forenlegende


Status: Globaler Moderator
Mitglied seit: 6 Jan 10
Beiträge: 8171

Wohnort: München


Danke elchris für die ausführliche Erklärung.
Ich hatte auch schon etwas mehr geschrieben, aber eher in dem Stil "der Kollege eines Schwagers hat da was gesehn".

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das Dass
Forenanleitung
auf der Ignorierliste: Politisches
Bis Anfang März nur sporadisch hier, zu viel zu tun.
    
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VossBär
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 08:13


Haudegen


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Beiträge: 585




QUOTE (Metropolenbahner @ 29 Mar 2018, 22:35)
In den 70ern gabs auch noch Qualität, nicht so modernes Plastik-Zeugs, das manchmal schon nach 15-20 Jahren den Geist aufgibt

Gerade ab den 70er wurde verstärkt Kunststoff verwendet, und das Problem ist, daß seinerzeit die Langzeiterfahrung noch fehlte. Sprich die richtige Dosierung von Weichmachern, UV-Schutz etc.

Und heute von Plastikzügen zu sprechen ist ja auch nicht korrekt, eher wurde aus der Eisenbahn eine Aluminiumbahn.

Stand heute möchte ich aber anmerken, daß wohl eine ältere, aber fahrende Wechselstrombahn mehr Geld in die Kassen spült, als eine stehende Drehstrombahn.

Und die 40-50 Jahre Betriebszeit sind wiederum deshalb realistisch, weil bei den guten Kabeln doch die Isolierung hart wird. In eine Immobilie merkt man das maximal, wenn mal eine Steckdose getauscht wird, und die Enden bröseln. Bei einer "Mobilie" wird durch die permanenten Erschütterungen das Material anderns beansprucht. Und auch hier gilt, sowohl in den 70er als auch heute gab/ gibt es gute Ware und weniger gute. Sieht bei Kauf gleich aus, aber nach Jahrzehnten zeigen sich die Unterschiede. Daher ist das mit den alten Rosinen durchaus logisch.

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Viele Grüße, Marc
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Iarn
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 09:18


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 15840




Danke auch elchrjs für die gute Erklärung.

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Moderate nachfragegerechte Kapazitätsreduzierung
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Jojo423
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 11:11


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Wohnort: München bei Pasing


QUOTE (Hot Doc @ 30 Mar 2018, 02:48)
Ersthaft?
Du könntest genau so behaupten die Mehrzahl der A-Züge kommt aus dem Zeitbereich 1850er bis 1970er. Das ist zwar mathematisch genau so richtig. Logisch aber genau so falsch.
Mit der Angabe 60er/70er suggerierst du, dass tatsächlich zumindest einige Züge aus den 60er Jahren kommen. Das ist aber nur bei 3 Zügen (den Prototypen) der Fall. Dies ist - im Vergleich zu den anderen Produktionszahlen - so zu vernachlässigen, dass es nicht als stichhaltig gelten kann.
Selbst wenn es nicht mathematisch falsch ist, ist es doch eine bewußte Irreführung.

Dann halt 70er/80er. Auch da besteht ein eklatanter Unterschied zum ICE 2 aus den 90er Jahren. Fakt ist: Eine Vielzahl der Fahrzeuge kommt aus den 1970er Jahren, und dürfte noch einige Ähnlichkeiten zu den Prototypen haben. Gibt es da signifikante Unterschiede?

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Viele Grüße

Jojo423
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TAL
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 11:17


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Beiträge: 45




QUOTE (Metropolenbahner @ 29 Mar 2018, 22:35)
In den 70ern gabs auch noch Qualität, nicht so modernes Plastik-Zeugs, das manchmal schon nach 15-20 Jahren den Geist aufgibt wink.gif

Dir ist schon klar das man die Abdeckungen der 70er aus diesem "Plastik-Zeugs" fuer die Leuchtstoffroehren mitte der 2000er mit Blechlamellen (ggf. Alu?) ausgetauscht hat weil der Krempel sproede war und dauernd brach ph34r.gif

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Für die Wiedereinführung der Bandansagen (inkl. Gong) am Münchner Hauptbahnhof!
    
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Jean
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 11:23


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Moderne PKW werden aber keine Oldtimer mehr... Ob das auch für Schienenfahzeuge gilt?

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Jojo423
  Geschrieben am: 30 Mar 2018, 11:47


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Wohnort: München bei Pasing


QUOTE (Jean @ 30 Mar 2018, 11:23)
Moderne PKW werden aber keine Oldtimer mehr... Ob das auch für Schienenfahzeuge gilt?

Und wer behauptet das?

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Viele Grüße

Jojo423
Diesel-SUV-Fahrer
    
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elchris
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 06:14


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 4852

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Die PKWs der 90er sind durch die Abwrackprämie dezimiert worden, dadurch und die insgesamt unauffälligere Form von Fahrzeugtypen der letzten 20 Jahre entsteht momentan der Eindruck eines modernen Autofuhrparks, über die Haltbarkeit der Wagen nach der Jahrtausendwende können wir uns dann in einigen Jahren ein Bild machen.

Auch neue Eisenbahnfahrzeuge müssen wieder auf eine längere Nutzbarkeit hin entwickelt werden da wir es uns (das spannen mittlerweile auch die sonst denkbefreiten Besteller des regionalen Eisenbahnverkehrs) volkswirtschaftlich garnicht mehr leisten können für jeden Betreiberwechsel Neufahrzeuge hinzustellen. Dem Trend zu immer schneller veraltender Technik (Zeitgeber ist die Unterhaltungsindustrie) kann mit cleveren Konstruktionen, die später mit neuen Gimmicks ausgerüstet werden können, begegnet werden.

Um beim Thema zu bleiben: Natürlich müssen die Fahrzeuge des Typ B aus 1995 noch komplett automatische Ansagen und ein neuzeitliches FIS erhalten - die A in meinen Augen nicht mehr, deren Zeit ist abgelaufen, so einen Wagen kriegt man mit wenigen Handgriffen in den Auslieferungszustand - daran merkt man, wieviele Techniksprünge die nicht mitgemacht haben.

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"Man kann auf zwei Wegen gut durch das Leben kommen, entweder man ist sehr schlau oder sehr freundlich. Früher war ich sehr schlau, nun bin ich sehr freundlich."
    
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Jean
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 09:01


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Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 10432

Alter: 36
Wohnort: München


QUOTE (Jojo423 @ 30 Mar 2018, 11:47)
Und wer behauptet das?

Viel Spass beim suchen eines identischen Elektronikteil nach 20 Jahren...Wenn du was anderes einbaust ist es kein Oldtimer mehr!

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MVVUser
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 09:02


Routinier


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Beiträge: 351

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Die Zeit der A-Züge ist langsam aber sicher abgelaufen. Es ist betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll, noch länger in diese veraltete Technik zu investieren, auch wenn ich die die Züge lieber habe, als diese komischen seitlichen Sitze in den C-Zügen und ohne sinnvolle Haltegriffe. Als U6 Anwohner sieht man aber auch sehr gut, wie die Fahrgäste mit neuer Technik umgehen können/wollen. Auf dem Türöffner wird wie wild herumgehämmert, obwohl ich schon längst vorher gedrückt hab. Vielleicht kommt auch daher der Vorschlag aus der Politik, dass alles so bleiben soll, wie es ist.
    
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Jean
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 09:02


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QUOTE (elchris @ 31 Mar 2018, 06:14)

Auch neue Eisenbahnfahrzeuge müssen wieder auf eine längere Nutzbarkeit hin entwickelt werden da wir es uns (das spannen mittlerweile auch die sonst denkbefreiten Besteller des regionalen Eisenbahnverkehrs) volkswirtschaftlich garnicht mehr leisten können für jeden Betreiberwechsel Neufahrzeuge hinzustellen. Dem Trend zu immer schneller veraltender Technik (Zeitgeber ist die Unterhaltungsindustrie) kann mit cleveren Konstruktionen, die später mit neuen Gimmicks ausgerüstet werden können, begegnet werden.

Kann man die Fahrzeuge nicht so bauen, dass Elektronikteile nach 10 Jahren leicht ausgetauscht werden können?

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imp-cen
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 09:54


Kaiser


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Mitglied seit: 18 Jan 08
Beiträge: 1125

Wohnort: [M] ON


Modulare Bauweise, klar "könnte" man - der Wagenkasten sollte ja länger halten, als die Halbwertszeit der heutigen Elektronik.
Lieber einen Wartungsvertrag über Jahrzehnte, als das bei der nächsten Neubeschaffung die Konkurrenz zum Zuge kommt.

Aber trotzdem verdient man so wohl mehr? Das Refurbishment der R2 war ja auch mehr, als nur ein paar Komponenten auszutauschen.

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Für die dauerhafte werktägliche U8
sommerzeitfreier Lebensstil
    
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S-Bahn 27
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 11:19


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Status: Mitglied
Mitglied seit: 10 Jan 07
Beiträge: 2855

Wohnort: wenn München -> dann am Harras


Wurde denn beim R2 Redesign wirklich viel an der Elektronik gemacht?
Ich habe das immer nur als Redesign verstanden, wozu heutzutage natürlich auch immer sowas wie Fahrgastinfo-Monitore dazugehören, plus zusätzlich halt die neuen Türen und die Fahrerstandsklima.

Zumindest anhören tut sich der R2 ja noch gleich, also sind Stromrichter/Fahrmotoren wohl gleich?

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Iarn
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 11:22


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Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 15840




Wobei wenn man die A-Wagen so teilweise von oben anschaut, ist da auch eine Menge Korrosion sichtbar. Und bei Korrosion ist es wie mit Eisbergen, da ist immer nur eine Spitze sichtbar.
Deswegen glaube ich, dass man da mal der MVG vertrauen muss, wenn die sagen, die Kisten sind durch.

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146225
  Geschrieben am: 31 Mar 2018, 12:02


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Beiträge: 13392

Alter: 40
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QUOTE (Iarn @ 31 Mar 2018, 11:22)
Deswegen glaube ich, dass man da mal der MVG vertrauen
muss, wenn die sagen, die Kisten sind durch.

Was bewegt dich denn, bei dieser Aussage der MVG zu vertrauen, wenn du sonst alles was von dort geäußert wird, anzweifelst?

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