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[M] Mal wieder Fahrgastrekord der MVG [Zur Themenübersicht]
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Daniel Schuhmann
  Geschrieben am: 17 Sep 2012, 22:37


Lebende Forenlegende


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QUOTE (bayerhascherl @ 17 Sep 2012, 21:21)
Aber es gibt vorallem einen 5 Minuten Takt auf alle Tramlinien, von Endhaltestelle zu Endhaltestelle. Es gibt fast 50 m lange Niederflurfahrzeuge, alle Tramhaltestellen sind ebenso barrierefrei ausgebaut. Selbst zu Stoßzeiten kommt man noch gut in die Fahrzeuge.

Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Was dort die Straßenbahn ist, wär bei uns die U-Bahn. Und die fährt auch alle 5 Minuten und hat auch lange Züge.

QUOTE (bayerhascherl @ 17 Sep 2012, 21:21)
Dazu ein wesentlich gestraffteres Tarifsystem

Im Stadtgebiet ist es fein. Aber wer etwas weiter raus muss, kann mit seiner Monatskarte nur genau diese Teilzonen benutzen. Wer bei uns 12 Ringe nach Petershausen hat, kann genauso gut nach Tutzing fahren. Im AVV muss man derartige Strecken extra zahlen. Und besonders preisgünstig ist der Verbund auch nicht.

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P-fan
  Geschrieben am: 17 Sep 2012, 23:14


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Beiträge: 3317




Augsburg hat dafür sonntags nur einen 15-Min.-Takt. Wenn dann mal wegen einer Veranstaltung viel los ist, kann es in der Tram auch eng werden, besonders an den Advent-Sonntagen.

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Symmetrische Fahrpläne: Voraussetzung für gute Anschlüsse in beiden Richtungen Symmetrieminute
    
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andreas
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 05:09


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QUOTE (TravellerMunich @ 17 Sep 2012, 22:47)
Die Augsburger fahren auch konsequent Takt 5 - egal ob die Fahrzeuge voll sind oder nicht.
Und der dichte Takt (aktuell im Baustellenbetrieb 7-8 Minuten-Takt) beginnt schon um 5 Uhr (gibt es da irgend eine Linie in München überhaupt mit Takt 10) und selbst nachts gibt es schlechtestensfalls Takt 15...

Augsburg hat 86 Trambahnen bei 56 Mio. Fahrgäste - pro Tram 650.000 Fahrgäste pro Jahr.
München hat 104 Trambahnen (einschließlich S-Wägen) auf rund 100 Mio. Fahrgäste, pro Tram 960.000 Fahrgäste oder 50% mehr.

Augsburg hat 56 Mio. Fahrgäste pro Jahr auf 45 km Tramnetz - 1,24 Mio. Fahrgäste pro km.
München hat 100 Mio. Fahrgäste auf 79 km, 1,26 Mio. pro km Tramnetz.

Also bitte nicht wieder: in Augsburg hat die Tram die Funktion einer U-Bahn oder so.
München hat mehr Fahrgäste, auch pro km oder Fahrzeug.

Aber den dünneren Fahrplan.

Und das liegt nicht an der EU.

der interessanteste Punkt fehlt aber - wie weit fahren die Fahrgäste. München hat mit 15, 23 und 25 reine U-bahnfütterlinien und im Prinzip haben auch noch einige Linien Umsteigemöglichkeiten auf dem Linienweg.

In Augsburg werden die wenigsten, die zum HBF wollen unterwegs irgendwo in einen Regionalzug klettern....

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Es heißt nicht, nicht net.
    
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bayerhascherl
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 16:16


König


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Beiträge: 822




Im Rahmen eines bereits seit über einem Jahrzehnt laufenden Modernisierungsprogrammes wurden die neuen Bahnen angeschafft, das gesamte Haltestellennetz modernisiert, neue Strecken gebaut und zahlreiche Schienen erneuert. Aktuell ist der neue große Königsplatz im Bau, der Hbf Umbau hat auch kürzlich begonnen. Dort wird man in Zukunft von der Tram im neuen Tiefbahnhof direkt unter den Gleisen per Rolltreppe zu den Bahnsteigen kommen - und umgekehrt. Im Rahmen dessen wird auch noch eine weitere Tramlinie vom Hbf in den Westen gebaut. Der Bahnhof Oberhausen wurde bereits für eine bessere Verzahnung mit der Tram modernisiert vor wenigen Jahren, der Bahnhof Haunstetter Straße ebenso (der Bahnhof ist auf einer Brücke, geht man die Treppe runter hält unter der Brücke gleich die Tram), der Bahnhof Hochzoll folgt sobald die Verlängerung der Linie 1 zum Bahnhof Hochzoll fertiggestellt ist. Da fährt gewiss nicht mehr jeder erstmal zum Hbf. Natürlich wird das Netz teilweise dezentralisiert und die Angebotsausweitungen der Regionalbahnen, bis hin zu einer Regional S-Bahn als Fernziel sobald auch noch einige zusätzliche Gleise zur Verfügung stehen (worauf die Stadt Augsburg leider keinen Einfluss hat), wird dementsprechend natürlich besser mit der Tram verzahnt. Die Leistungsfähigkeit der augsburger Tram kann man IMHO am besten bei Fußballspielen in der neuen Arena des FCA beobachten, wo die Trambahnen wie an der Perlenschnur vorfahren und die Menschenmassen recht zügig hin- und fortbringen. Mit einer reinen "Stadionlinie", parallel zum normalen Fahrplan, auch zur Rush Hour.

Aber hier geht es nicht um Augsburg, ich wollte dem nur etwas konkretes als meiner Meinung nach positiveres Gegenbeispiel entgegensetzen. In der konkreten Nachbarschaft, die die meisten Münchner auch gut kennen dürften, im selben Bundesland und daher auch mit grob vergleichbaren Rahmenbedingungen.

Die Priorität Münchens liegt nun offenbar nicht auf dem Ausbau des ÖPNV, eine z.B. mit den augsburger Kraftanstrengungen vergleichbares stadtumfassendes langjähriges Großprojekt fehlt einfach. Und nicht einmal die Stammstrecke, die ja mehr mit dem Verkehr der Region als mit dem Stadtverkehr zu tun hat, kommt voran. Die Anbindung des wichtigen Flughafen MUC ist einfach nur peinlich wenn man Großflughäfen in anderen Ländern kennt, eine eingleisige Strecke mit sehr ungepflegtem Panorama (irgendwelche verwitterten Barrackenhütten etc. am Gleisrand) und hält an jeder Milchkanne bis zur Innenstadt, dazu noch beschrankte Bahnübergänge. Da wird einfach überall zu wenig investiert. Und die Münchner zerstreiten sich andauernd anstatt sich auf ein Konzept zu einigen was sie dann gemeinsam bei Bund und Land anpreisen oder einfach, siehe der Bürgerentscheid zum Königsplatzumbau in Augsburg, per Bürgerentscheid klare Verhältnisse schaffen. Stattdessen kämpft die eine Gruppe für eine Südspange, die andere für einen Tunnel, die dritte Gruppe ist noch vom Scheitern des Transrapid frustriert dass ihr grad alles wurscht zu sein scheint...da bleibt für die eigentliche schwierige Aufgabe, staatliche Fördergelder zu erhalten, gar keine Kraft mehr. Ich kann euch nur sagen wie das alles aus der Außensicht, die ich ja inzwischen angenommen habe, wirkt. Mein Eindruck mag falsch sein aber nur immer zu allem zu sagen "passt scho", das bringt München sicher nicht weiter.

Bearbeitet von bayerhascherl am 18 Sep 2012, 16:20
    
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chris232
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 16:51


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Prinzipiell ja Zustimmung, aber wann bist du das letzte mal zum Flughafen rausgefahren? Die einzige Stelle, wo die S8 zwischen Stadt und Flughafen eingleisig ist, war zwischen Pasing Pbf und Abzw Friedenheimer Brücke (oder wie der da heißt) während der Stammstreckensperrung. Alles andere schon seit zig Jahren nicht mehr. Abgesehen davon, dass das nun auch nicht SO viele Milchkannen sind (wenn man nicht via S1 fährt) - und Halte wie Hallbergmoss und Unterföhring auf der Strecke nicht zu vernachlässigen sind.

Bearbeitet von chris232 am 18 Sep 2012, 16:53

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Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck

Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
    
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eherl2000
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 18:01


Haudegen


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Im Prinzip ist der ÖPNV in München nicht schlecht. Aber der Ausbau stagniert. Und durch die steigenden Fahrgastzahlen, falscher Personalpolitik und zwanghaftes Sparen wird er immer schlechter.
Der Vergleich mit Augsburg ist für München beschämend. Und wenn man ins östliche Nachbarland Österreich schaut, so ist in der Millionenstadt Wien auch nicht alles Gold, aber die Takte der Linien können einen nur vor Neid erblassen lassen.
Leider ist für die MVG nur ein Fahrzeug mit 150 Prozent Besetzung rentabel und Service soll nach Möglichkeit am besten nichts kosten. Was dagegen in München gut funktioniert, ist die jährliche Anhebung der Tarife.
    
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spock5407
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 18:16


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QUOTE (eherl2000 @ 18 Sep 2012, 19:01)
Im Prinzip ist der ÖPNV in München nicht schlecht. Aber der Ausbau stagniert. Und durch die steigenden Fahrgastzahlen, falscher Personalpolitik und zwanghaftes Sparen wird er immer schlechter.

Genau das ist der Punkt. Und die Lokalpolitik tut alles genau in diese Richtung, die würde die MVG vermutlich am liebsten an der Börse verhökern um die Einnahmen daraus ins Stadtsäckel zu vereinnahmen. Von dort müssten andere Signale (und vor allem: Taten) kommen, nicht nur Lippenbekenntnisse.
Stattdessen macht man Mist wie mit der Schranne, die eigentlich keiner braucht.

Zu Zeiten der R2-Beschaffung war das noch nicht sooo absehbar, insofern war die Fahrzeugwahl zum Entscheidungsprozess noch nicht grundlegen falsch. Spätestens mit dem Run auf den wiedereröffneten 17er und der massiven Belegung der Osttangente (durch Wegsparen des 51er zusammen mit der U1) musste aber klar sein, eine moderne schnelle Tram zieht massig Fahrgäste an.
Das die Tram wirtschaftlicher und gleichzeitig de facto komplett erneuert werden musste, ist auch klar

Aber, d.h. die Bestellung der R3 war schon unterdimensioniert und hätte sehr schnell aufgestockt werden müssen. Denn die 17+3 Wagen waren schlicht nicht in der Lage, die Kapazitäten der P-Wagen zu ersetzen. Hier ging die Misere los.

@Andreas: Btw, die 25/15 haben zwar eine U-Bahnzubringerfunktion, in der Relation MWP<>Großhesselohe gibts aber genug U-Bahnunabhängiges, eigenes Aufkommen.

Überlegt euch mal, was man nun aus dem Bereich Harras mit einem modernisierten 26er und 36m-Zügen im Takt5 heute wegfahren könnte, wenn der via Wiesn Ri City durchgebunden worden wär. Das hätte der U6 gut getan und wär schon fast die halbe U9 gewesen! Damals was angeblich eine zu starke Konkurrenz zur U6, nun würde man sich wg. U6-Überlastung über die Strecke freuen wie ein Schneider. Ähnlich ex 17süd, um die U1/2 im Bereich Untergiesing zu entlasten.

Bearbeitet von spock5407 am 18 Sep 2012, 18:40

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München, Stadt der Nachfrage und Gerechtigkeit. Make Munich Tram Great Again!
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 20:45


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QUOTE (chris232 @ 18 Sep 2012, 17:51)
Prinzipiell ja Zustimmung, aber wann bist du das letzte mal zum Flughafen rausgefahren? Die einzige Stelle, wo die S8 zwischen Stadt und Flughafen eingleisig ist, war zwischen Pasing Pbf und Abzw Friedenheimer Brücke (oder wie der da heißt) während der Stammstreckensperrung. Alles andere schon seit zig Jahren nicht mehr.

Nördlich Hallbergmoos bis Besucherpark? Bzw. betrieblich gesehen de facto bis MFHT?

Bearbeitet von TramBahnFreak am 18 Sep 2012, 20:48

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Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Laimer88
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 21:14


Routinier


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QUOTE (spock5407 @ 18 Sep 2012, 18:16)
Überlegt euch mal, was man nun aus dem Bereich Harras mit einem modernisierten 26er und 36m-Zügen im Takt5 heute wegfahren könnte, wenn der via Wiesn Ri City durchgebunden worden wär. Das hätte der U6 gut getan und wär schon fast die halbe U9 gewesen!

Insoweit könnte man andererseits aber auch sagen: Ein Glück, dass es die Tramstrecke nicht (mehr) gibt. Sonst hätte die U9 (erst recht?) keine Chance auf Realisierung und etwas anderes als ein "großer Wurf", der spürbare Entlastung und auch Kapazitäten für die nächsten Jahrzehnte schafft, wird in den kommenden Jahren wohl nicht fehlen dürfen. Sonst kann ich mir nicht vorstellen, wie man die Attraktivität und Qualität des Müchener ÖPNV halten oder dauerhaft verbessern will. Stichworte: Bevölkerungszuwachs, weitere Verdrängung des MIV aus den Städten etc.

(Mich wundert, was man in der zweiten Hälfte des autoverliebten 20. Jahrhunderts alles auf die Beine gestellt hat und wie das heute im "Zeitalter der Ökologie" vonstatten geht. Natürlich sollen Investitionen öffentlicher Gelder sinnvoll erfolge. Aber wenn man vor 50 Jahren so geplant hätte, wie heute, würde ich wahrscheinlich noch mit dem Auto zum Einkaufen in die Stadt fahren...)
    
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chris232
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 22:26


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QUOTE (TramBahnFreak @ 18 Sep 2012, 21:45)
Nördlich Hallbergmoos bis Besucherpark? Bzw. betrieblich gesehen de facto bis MFHT?

Wo ist da was eingleisig?

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ropix
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 22:36


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QUOTE (chris232 @ 18 Sep 2012, 23:26)
Wo ist da was eingleisig?

es wird halt betrieblich nur ein Gleis genutzt. Ab Abzweig bis zum Flughafen unten. Natürlich kann man auch jederzeit auf kompletter Strecke mehrgleisig fahren und was aus dem Überwerfungsbauwerk wird weiß ich grad gar nicht. Wennfall wäre die Einspur aber Geschichte. smile.gif

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 22:38


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QUOTE (chris232 @ 18 Sep 2012, 23:26)
Wo ist da was eingleisig?

Ab der Vereinigung mit der S1 bis MFHT wird's ja als "verlängertes Stumpfwendegleis" betrieben. Gut, nördlich Hallbergmoos war bissl zu weit südlich, ich hatte die Weiche südlicher in Erinnerung (Google Maps hat mich eines Besseren belehrt^^), und "eigentlich" ist die gesamte Strecke zweigleisig, ich weiß; allerdings kann man das in bester Erbsenzähler-Manier auch so auslegen, dass zumindest beim Wenden was Eingleisiges rauskommt, was auch mit Fahrgästen regulär befahren wird wink.gif

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chris232
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 23:11


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Der Erbsenzählermodus würde allerdings auch ergeben, dass bereits vor dem Aufprall der S1 auf die S8 die Einfahrsignale des Bahnhofs München Flughafen stehen. Und selbst für Leute, die's nicht so mit dem betrieblichen haben, sei zu erwähnen, dass sowohl direkt in der Einfahrt als auch beidseitig vom Bft Flughafen Terminal Weichenverbindungen in beide Richtungen liegen, die eine flexible Betriebsführung ermöglichen würden.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 18 Sep 2012, 23:14


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QUOTE (chris232 @ 19 Sep 2012, 00:11)
Der Erbsenzählermodus würde allerdings auch ergeben, dass bereits vor dem Aufprall der S1 auf die S8 die Einfahrsignale des Bahnhofs München Flughafen stehen. Und selbst für Leute, die's nicht so mit dem betrieblichen haben, sei zu erwähnen, dass sowohl direkt in der Einfahrt als auch beidseitig vom Bft Flughafen Terminal Weichenverbindungen in beide Richtungen liegen, die eine flexible Betriebsführung ermöglichen würden.

Ich weiß wink.gif
Aber lass mir halt meinen Spaß biggrin.gif

Und bevor's hier zu sehr vom Thema weg hin zu irgendwelchen *mehr oder weniger wichtigen* Details geht, halte ich jetzt hier mal schön meine Klappe ;-)

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spock5407
  Geschrieben am: 19 Sep 2012, 07:47


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