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MVG steigt ins Fahrradgeschäft ein, Leihräder als neues Standbein? [Zur Themenübersicht]
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JeDi
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 13:23


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 06
Beiträge: 18633

Alter: 27
Wohnort: Unterwegs zuhause.


QUOTE (gmg @ 19 Oct 2013, 14:21)
Warum sind Fernverkehrsbusfahrten billiger als die Bahn? Weil die Busunternehmen die Fahrwege nicht bezahlen müssen. Zu dieser Erkenntnis kam wohl auch die MVG



Das ist quatsch und kannst du hier im Forum auch nachlesen.

QUOTE
Unterschätze das mal nicht! In anderen Städten spielen Mieträder eine sehr große Rolle im ÖPNV. Ich persönlich habe das in Paris (Velib) und Sevilla (Sevici) gesehen.


Nur wenn der ÖPNV Mist ist. Zuschussgeschäft bleibt das ganze trotzdem.

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Nebengattungszeichen werden klein geschrieben!
    
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panurg
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 14:01


Routinier


Status: Mitglied
Mitglied seit: 11 Nov 12
Beiträge: 397

Wohnort: Saurüssel, Südostbayern


QUOTE (Iarn @ 19 Oct 2013, 12:58)
Der Bürger braucht keine Radlclowns, Windkraftwerke in der irischen See, Kontaktläden für und gegen alles sondern Wohnungen, pünktliche Verkehrsmittel in denen man nicht zerquetscht wird und wenn er krank ist ein Klinikum was funktioniert.

Populist biggrin.gif wink.gif
    
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GSIISp64b
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 14:54


Lebende Forenlegende


Status: Validating
Mitglied seit: 14 Feb 11
Beiträge: 4419




QUOTE
Sorry aber ihr glaubt doch nicht, dass man mit paar Fahrradständern und Leihrädern die Verkehrsprobleme einer Millionenstadt lösen kann.


Ich glaube, dass ein sinnvoll angelegtes Radverleihsystem einen sehr guten Beitrag zur Attraktivierung und auch einen kleinen Beitrag zur Entlastung des ÖPNVs leisten kann. Die Verkehrsprobleme einer Millionenstadt löst man sicher nicht damit, aber die Verkehrsprobleme einer Millionenstadt löst man auch niicht mit zwei neuen U-Bahnhaltestellen an einem Außenast.

Zum Einwand, Radverleih sei ein Zuschussgeschäft - also soweit ich mich erinnere, ist ÖPNV das eigentlich meistens. Warum darf man da Geld reinbuttern, in Fahrradverleih aber nicht? Zumal man für das, was die öffentliche Hand für selbst kleinere U-Bahnerweiterungen blecht, schon ein ziemlich gutes Fahrradstationsnetz aufbauen kann.

Man kann sicherlich zum verkehrlichen Nutzen oder zu den Kosten dieser Angelegenheit oder später dann auch zur stehen, wie man will. Aber Fakt ist: Denken und Planen in Systemen ist sinnvoller als Inseldenken des ÖPNV. Fakt ist: Anderswo werden Radverleihdienste rege genutzt, und der ÖPNV leidet darunter offensichtlich nicht. Fakt ist: Dieses Radsystem wird bestimmt nicht so teuer sein, dass es den Ausbau des schienengebundenen ÖPNVs kannibalisiert.

Fakt ist: Die MVG wird dieses Modell ausprobieren. Das kann gut laufen oder schlecht.

Mich kotzt es aber an, dass die MVG dafür, dass sie einen neuen Weg beschreitet, wenn die alten Wege halt nicht zur Problemlösung beitragen, gleich mal pauschal, ohne Kenntnis der Details und ohne dem Ganzen auch nur eine Chance zu geben, schlecht geredet wird. Nicht alles, was nicht auf Schienen fährt, ist deshalb automatisch schlecht. Und ein bisschen weniger Konkurrenzdenken aller Seiten würde dem deutschen Verkehr als Ganzes sehr gut tun.

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Dauerhaft abwesend, und ich komme nicht mehr wieder.
    
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DonFabiano
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 16:04


Doppel-Ass


Status: Mitglied
Mitglied seit: 17 Feb 11
Beiträge: 119




Und dennoch klingt die Aussage "vierter Betriebszweig"* in meinen Ohren schon eher schwachfugig, bei allem Respekt. Überspitzt gesagt, assoziiert das nämlich die schleichende Verlegung des gemeinen Beförderungsfalls von U-Bahn/Bus/Tram (= für ihn bequem, für uns MVG teuer & evtl. unwillig zu verbessern) auf das Fahrrad (= seine Sache, wenn er sich die Haxn abfriert & überfahren wird).
Für mich also genau wie die Ausschilderung der Fußwege Hauptbahnhof<>Wiesn zwar nett überlegt, aber es wirkt für den Laien eben immer wie bemühte Ablenkung von den eigentlichen Problemen.

Die Idee an sich gefällt mir schon, sowas fehlt in München halt, zumindest funktionierend. Man darf sich halt nicht wirklich an diesem DB-System orientieren, das scheint ja nicht so der Oberbrüller zu sein, für mich zumindest ist es irgendwie unattraktiv bzw. sogar unbekannt.
Mir hat sowas z.B. in Barcelona immer super gefallen (mit den vielen Kinderkrankheiten dort). Aber da sehe ich eben auch den Unterschied zwischen dem besseren "Fahrrad-Klima" in Spanien und den wohl wieder vermehrt auftretenden "XXL-Wintern" im Alpenvorland...


* "...ihre MVG - U-Bahn, Bus, Tram und Fahrrad für München." Seriously?! ph34r.gif

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"Ihre MVG - U-Bahn, Bus, Tram u. Fahrrad für München" :D
    
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mmouse
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:12


Kaiser


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Mitglied seit: 28 Sep 12
Beiträge: 1019

Wohnort: München


QUOTE (GSIISp64b @ 19 Oct 2013, 15:54)
Mich kotzt es aber an, dass die MVG dafür, dass sie einen neuen Weg beschreitet, wenn die alten Wege halt nicht zur Problemlösung beitragen, gleich mal pauschal, ohne Kenntnis der Details und ohne dem Ganzen auch nur eine Chance zu geben, schlecht geredet wird.

Sorry, aber wenn ich ein Fahrrad brauche, kaufe ich mir eines oder leihe mir eines bei den zwei, drei oder auch mehr Unternehmen, die das ja heute bereits anbieten.

Aber man meint offenbar, das Versagen in einer Kern-Betriebsaufgabe ("funktionierender ÖPNV") durch munteres Erfinden neuer Betriebsfelder vertuschen zu können. Und befindet sich damit ja in bester Gesellschaft, ich sage nur DB und Schenker bzw. diverse DB-Auslandsaktivitäten.

Ich denke, dass sich ein "halb-öffentliches" Unternehmen wie die MVG dafür zu Recht harsche Kritik anhören muss. Wenn bei der MVG offenbar Kapazitäten vorhanden sind, so etwas zu planen, sollte sofort jeder damit beschäftigte Mitarbeiter in die Planung und/oder Betriebssteuerung von U-Bahn/Tram versetzt werden. Da wird die Manpower ganz offensichtlich dringend gebraucht.



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Ein Vier-Milliarden-Tunnel ist kein Ersatz für ein sinnvolles Nahverkehrskonzept.
    
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GSIISp64b
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:20


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Beiträge: 4419




QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:12)
Sorry, aber wenn ich ein Fahrrad brauche, kaufe ich mir eines oder leihe mir eines bei den zwei, drei oder auch mehr Unternehmen, die das ja heute bereits anbieten.

Kaufen ist für Gelegenheitsnutzer keine Option, und die zwei, drei oder auch mehr anderen Unternehmen habe ich bisher nie bewusst wahrgenommen - ein wirklich sinnvolles System können die also nicht haben.

Und wie gesagt - Bikesharing kann man auch als Bestandteil eines ÖPNV-Systems betrachten.

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gmg
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:23


Lebende Forenlegende


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QUOTE (DonFabiano @ 19 Oct 2013, 17:04)
sowas fehlt in München halt, zumindest funktionierend. Man darf sich halt nicht wirklich an diesem DB-System orientieren, das scheint ja nicht so der Oberbrüller zu sein, für mich zumindest ist es irgendwie unattraktiv bzw. sogar unbekannt.

Die DB-Räder sind zu selten, zu teuer und es gibt keine festen Stationen, wo man die Räder einklingt und somit immer aufsuchen kann.

QUOTE
Aber da sehe ich eben auch den Unterschied zwischen dem besseren "Fahrrad-Klima" in Spanien und den wohl wieder vermehrt auftretenden "XXL-Wintern" im Alpenvorland...


Da solltest du nichts verallgemeinern. Als ich 9 Monate in Santiago d.C. verbracht habe, war ich so ziemlich der einzige Radfahrer. Die Leute haben mir alle erzählt, dass Radfahren dort zu gefährlich ist.

Ich sehe großes Potenzial in den Mieträdern. Sie fahren wann immer du willst und wohin du auch immer willst. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit ihnen sogar neue Kunden aus ihren Autos herauslockt oder vom Taxifahren abhält -- Letzteres vor allem nachts.

Wenn ich noch Student wäre, würde ich dieses Angebot auf jeden Fall nutzen.

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mmouse
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:27


Kaiser


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QUOTE (GSIISp64b @ 19 Oct 2013, 18:20)
(...) und die zwei, drei oder auch mehr anderen Unternehmen habe ich bisher nie bewusst wahrgenommen - ein wirklich sinnvolles System können die also nicht haben.

Seltsamer Rückschluss wink.gif

Ich benutze gelegentlich das DB-System ("Call-a-bike") und finde daran eigentlich keine gravierenden Schwächen.

Wo das nächste Fahrrad steht, zeigt eine App aufm Handy. Ein kurzer Anruf zum Ausleihen, zum Zurückgeben reicht ein entsprechender Knopfdruck auf dem Schloss. Der Fahrtpreis ist für kurze Strecken äußerst moderat, ich zahle immer nur ein paar Cent.

Nachteile: Es dürften mehr Fahrräder sein, und man kann sie nur innerhalb des mittleren Rings abstellen. Ansonsten lässt höchstens der Bekanntheitsgrad zu wünschen übrig, wie's scheint...


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GSIISp64b
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:28


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Beiträge: 4419




QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:27)
Seltsamer Rückschluss wink.gif

Wenn das System ohne vorherige Recherche nicht mal auffindbar ist, dann hat es anscheinend ein Problem. Ja.

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gmg
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:42


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QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:27)

Wo das nächste Fahrrad steht, zeigt eine App aufm Handy. Ein kurzer Anruf zum Ausleihen, zum Zurückgeben reicht ein entsprechender Knopfdruck auf dem Schloss. Der Fahrtpreis ist für kurze Strecken äußerst moderat, ich zahle immer nur ein paar Cent.


Das Pariser Velib kriegst du umsonst, wenn du weniger als eine halbe Stunde damit fährst!

Wie hast du das gemacht, als du noc kein Smartphone hattest?

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mmouse
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 17:55


Kaiser


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QUOTE (gmg @ 19 Oct 2013, 18:42)
Das Pariser Velib kriegst du umsonst, wenn du weniger als eine halbe Stunde damit fährst!


Das kannst Du bei Call-a-Bike auch haben, kostet Dich allerdings pauschal 2 bis 4 Euro/Monat. Ob das die MVG günstiger hinkriegt, bleibt erstmal abzuwarten.

QUOTE
Wie hast du das gemacht, als du noc kein Smartphone hattest?


Einfach auf der Straße nach dem nächsten Rad geschaut. Die sind leicht zu erkennen, und zumindest bei mir in der Umgebung (Maxvorstadt) ist die "Spontan-Trefferquote" ziemlich gut. Mal davon abgesehen: Wer hat heute noch kein Smartphone? blink.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 18:19


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Beiträge: 17843




QUOTE (mmouse @ 19 Oct 2013, 18:55)
Das kannst Du bei Call-a-Bike auch haben, kostet Dich allerdings pauschal 2 bis 4 Euro/Monat. Ob das die MVG günstiger hinkriegt, bleibt erstmal abzuwarten.

Ja das ist für mich das entscheidende. Es gibt schon Callabike. Auch ohne MVG. Aber außer der MVG fällt mir niemand ein, der für neue U- Bahnen sorgen könnte.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front

Unwort des Jahrzehnts: nachfragegerecht
    
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mmouse
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 18:41


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 19 Oct 2013, 19:19)
Aber außer der MVG fällt mir niemand ein, der für neue U- Bahnen sorgen könnte.

Zustimmung.
Ich nehme sogar die vorhandenen A-Wagen, wenn man ihnen mal eine technische Überholung und einen Eimer neuer Farbe gönnen würde. Aber für sowas fehlen ja die Kapazitäten ph34r.gif

Bearbeitet von mmouse am 19 Oct 2013, 18:42

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GSIISp64b
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 18:44


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 4419




Dass bei der MVG gerade eine Fahrzeugneubeschaffung für die U-Bahn läuft, ist vermutlich nur ein Gerücht?

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mmouse
  Geschrieben am: 19 Oct 2013, 19:14


Kaiser


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QUOTE (GSIISp64b @ 19 Oct 2013, 19:44)
Dass bei der MVG gerade eine Fahrzeugneubeschaffung für die U-Bahn läuft, ist vermutlich nur ein Gerücht?

Und die sind wann genau tatsächlich einsatzfähig? Und was genau macht man bis dahin gegen die ständigen Fahrzeug-Ausfälle? Und wieviele C2 wurden genau bestellt? Wieviele alte A-Wagen gibt es aber? *kopfschüttel*



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