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Wo sind VT 605 (ICE-TD) eingesetzt ? [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 28 Oct 2018, 08:17


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 19735




Jetzt bin ich wieder der böse gemeine Neo Liberale und sage, wenn auf den Strecken nicht so viel los ist, dann könnte man das Geld an anderer Stelle sinnvoller verwenden.

Wir haben und ich glaube, in dem Punkt sind wir uns ausnahmsweise mal einig, zu wenig Geld in den Töpfen für Schienenverkehr.

Und wir müssen um eine grundsätzliche Verkehrswende hin zu bekommen, auch mehr Güterverkehr auf die Schiene bekommen. Und insbesondere da der Güterverkehr nichts von der Neigetechnik hat, halte ich es für kontraproduktiv viel Geld in den Betrieb von Neigetechnik zu stecken.
Lieber da investieren, wo ich mit Strecken Begradigung und Elektrifizierung für Personen und Güterverkehr gleichzeitig Vorteile gewinnen kann statt mit dem Verbrauch eines übergroßen SUV paar Leute mit einer 612 überteuert durch die Landschaft zu Gondeln.


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Das Problem mit dem öffentlichen Verlehr ist, dass wenn immer über "Zukunft" gesprochen wird, der St. Nimmerleinstag gemeint ist.
    
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Balduin
  Geschrieben am: 28 Oct 2018, 11:02


Kaiser


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QUOTE (218 466-1 @ 27 Oct 2018, 15:47)

Im Fernverkehr sollte sich DB ein Beispiel an SBB & Co nehmen, die solche Kisten mit bewährter Italienischer Technik einsetzen.

Wirklich glücklich ist die SBB mit den ETR 610 aber auch nicht. Die Beschaffung war im Grunde nur eine Notgeburt, auch von den Italienieren aufgezwungen für eben den Verkehr dahin. Nicht umsonst hat man stattdessen als künftiges Standardfahrzeug den Giruno von Stadler entwickeln lasse

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Angie, Angie,when will those clouds all disappear? Angie, Angie, where will it lead us from here? With no loving in our souls and no money in our coats you can't say we're satisfied. But, Angie, Angie, they can't say we never tried. Angie, you're beautiful, yeah, but ain't it time we said goodbye?
Europe is falling apart: In the absence of war we are questioning peace
    
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146225
  Geschrieben am: 28 Oct 2018, 11:09


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Balduin @ 28 Oct 2018, 11:02)
Wirklich glücklich ist die SBB mit den ETR 610 aber auch nicht. Die Beschaffung war im Grunde nur eine Notgeburt, auch von den Italienieren aufgezwungen für eben den Verkehr dahin. Nicht umsonst hat man stattdessen als künftiges Standardfahrzeug den Giruno von Stadler entwickeln lasse

Weil man auf der Gotthardachse nach 2020 dank GBT und Ceneri-Basistunnel auch ohne Neigetechnik sinnvolle Fahrtzeiten hinbekommt. Die vorgesehene Weiterverwendung der RABe 503 als EC Zürich-München zeigt, dass die SBB mit den Fahrzeugen durchaus noch etwas anzufangen wissen.

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But I ain't never crossed a man that didn't deserve it | Me be treated like a punk: you know, that's unheard of | You better watch out your talkin' and where you walking | Or you and your homies might be lined in chalk | Aus: Coolio, "Gangsta's Paradise"
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 28 Oct 2018, 11:43


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 7529




QUOTE (Iarn @ 28 Oct 2018, 09:17)
Jetzt bin ich wieder der böse gemeine Neo Liberale und sage, wenn auf den Strecken nicht so viel los ist, dann könnte man das Geld an anderer Stelle sinnvoller verwenden.

Es gibt halt einen Unteschied zwischen 'nicht so viel los' und 'nicht viel los'.
Nürnberg - Hof - Dresden' ist jetzt nicht gerade leer die Doppeltraktion 612er, im Gegenteil manchmal war ich froh in Hof noch einen Sitzplatz zu bekommen.
Hier wäre der klassische Fall für einen IR-Linie oder dann ein wirklicher Fernzug Augsburg - Nürngerg - Hof - Dresden (dann könnte man sich die unsäglichen Schleich-ICEs München - Augsburg - Nürnberg auch sparen).
Die Strecke der heutigen Sondergattung IRE ist aufgrund der Topographie nur extrem aufwändig zu begradigen, mit NT aber ein durchaus attraktiver Ferkehr anzubieten. Auch ein durchgehender Zug München - Regensburg - Hof - Dresden wäre denkbar und würde auch von der NT profitieren.
Dass man alle genannten Strecken elektrifizieren sollte, da das sich wirklich lohnt, ist eh klar. Begradigungen sind an besonderen Punkten sicher möglich und auch im einzelfall sinnvoll. Die Strecke aber durchgehend auf vernünftige Geschwindigkeiten auszubauen, da sehe ich kein Weg hin.

QUOTE
Wir haben und ich glaube, in dem Punkt sind wir uns ausnahmsweise mal einig, zu wenig Geld in den Töpfen für Schienenverkehr.
Wer 6 Milliarden plus x für S21 und 3 Milliarden plus x für den Stamm2 ausgeben kann, hat nicht zu wenig Geld in den Töpfen. Aktuell bekommt der Staat teilweise Minuszinsen, wenn er sich Geld leiht, wo soll da ein Problem sein???

QUOTE
Und wir müssen um eine grundsätzliche Verkehrswende hin zu bekommen, auch mehr Güterverkehr auf die Schiene bekommen. Und insbesondere da der Güterverkehr nichts von der Neigetechnik hat, halte ich es für kontraproduktiv viel Geld in den Betrieb von Neigetechnik zu stecken.
Der Güterverkehr ist, im Gegensatz zum Personenverkehr, nicht so sehr geschwindigkeitskritisch sondern im Wesentlichen pünktlichkeitskritisch. Dem Gut ist es meistens egal, ob es von A nach B 5 oder 7 Stunden braucht. Wichtig ist, dass es wie vereinbart pünktlich geliefert wird. Hierfür braucht es Stabilität im Fahrplan, d.h. zweigleisiger Ausbau wo immer möglich, Ausbweichmöglichkeiten ausbauen nicht abbauen, Elektrifizierung wo immer sinnvoll, kurze Blockabstände, viele Überleitungen, Gleise in Schuss halten.
Ich bin nicht gegen Streckenverbesserungen. Aber es gibt genügend Stellen im Netz - meistens in Tälern und entlang von großen Flüssen - an denen eine Begradigung sofort viele Tunnel oder/und viele Brücken bedeutet. Das kann dann schnell den sinnvollen Rahmen sprengen auch wenn die Strecke durchaus gut genutzt wird.

Genau so, wie es sinnvolle Einsatzgebiete für einen Akkutriebwagen gibt und geben wird, wird es auch sinnvolle Einsatzgebiete für einen NT-Zug geben und zwar durchaus im Fernverkehr, als auch im Regionalverkehr. Und selbst wenn man einige Strecken davon begradigen könnte, bis das fächendeckend passiert ist, geht sicher eine Zuglebensdauer ins Land.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 2 Nov 2018, 17:41


Lebende Forenlegende


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QUOTE (218 466-1 @ 27 Oct 2018, 15:47)
Falls DB jemals noch über NT-Züge nachdenken sollte, dann wäre dringend dazu geraten, wieder auf die bewährte hydraulische Fiat-technik zurückzugreifen.
Der elektr. Käse in 605, 611 und 612 hat auf ganzer Linie versagt. 610 fuktionierte dagegen weitgehend (abgesehen von Schlingerdämpfer-problemen).

Na ich würde auf schweizer Know-How setzen und das System des ICN nehmen. Das ist so gut, dass Virgin es extra bei Alstom bestellt hat, die Hydrauliktechnik hat ebenfalls einige Schwachstellen. Elektrik ist prinzipiell die beste Lösung - wenns denn funktioniert wink.gif

Mittlerweile heißt die Parole aber: Billig, d.h. man wird entweder gar nix in die Richtung nehmen, oder ne Sparlösung wie Bombardiers Wako. In Anbetracht der nicht wenigen Überkeitsrückmeldungen mit voller NT, dürfte das ein relativ guter Kompromiss sein, v.a. taugt der Wankkomensator auch noch als zusätzlicher Dämpfer, d.h. er steigert den Komfort. Außerdem muss man bei den kleineren Wankbewegungen auch nicht das Wagenkastenprofil ändern.

Unterm Strich einige Vorteile, bei wenig Zusatzkosten -> die beste Lösung (wenn man es sich leisten mag).

Wenn Bombardier wollte, könnten sie einfach ihre paar Married-Pair Wagen damit ausstatten und man hätte schon mal die halbe Lösung. Für nen kompletten Zug fehlte nur noch ne Leichtbau-Lok, aber dafür hätte Bombardier sicher auch noch das Know-How.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 2 Nov 2018, 17:46


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3855




QUOTE (Hot Doc @ 28 Oct 2018, 12:43)
Wer 6 Milliarden plus x für S21 und 3 Milliarden plus x für den Stamm2 ausgeben kann, hat nicht zu wenig Geld in den Töpfen. Aktuell bekommt der Staat teilweise Minuszinsen, wenn er sich Geld leiht, wo soll da ein Problem sein???

Na das Problem ist das der schwarzen Null ... aus meiner Sicht auch ein völliger Blödsinn, das 0er Mantra wird nur dazu gebraucht, um den Staat zu PPPs zu zwingen. Hoch lebe der Einfluss der Bankerlobby ...
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 01:01


Lebende Forenlegende


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Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


605 004 hat fertig.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 01:41


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 10 Apr 06
Beiträge: 12584

Wohnort: ja


Ja, die 605 kehren jetzt als erste ICE-Baureihe systematisch in den Rohstoffkreislauf zurück. An sich war der Zug ja eine gute Idee ...

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ET 474
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 15:16


Kaiser


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Beiträge: 1920

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QUOTE (Rohrbacher @ 31 Jul 2020, 02:41)
Ja, die 605 kehren jetzt als erste ICE-Baureihe systematisch in den Rohstoffkreislauf zurück. An sich war der Zug ja eine gute Idee ...

Ich fand den Zug auch ganz gut. Zu Nahverkehrszügen degradiert hätten die bestimmt noch ein gutes Bild gemacht.

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Flieg, Greta, flieg!
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 19:03


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 10476

Alter: 26
Wohnort: GR


Die Betriebskosten waren halt in keinem vertretbaren Rahmen – und mit immer mehr Jahren auf dem Buckel wird das für eine Splitterbaureihe vermutlich nicht besser...

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A revair!
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 20:30


Kaiser


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Waren die Teile (grossteils) identisch mit den T oder (Typisch Grosse Firma) etwas neues mit ähnlichen Namen?
Klar der T lauft mit Strom und der TD hat einen Diesel (Generator) drinnen.

Ich behaupte einmal eine Diesellok (zb wie die ÖBB diese einetzt: https://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_ER20) + normale Wagen oder selbst Fernverkehrswagen sind für die meisten Diesel Strecken effizienter.
Ich weiss Deutschland ist das tiefste Entwicklungsland. wink.gif

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 21:31


Lebende Forenlegende


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 31 Jul 2020, 21:30)
Waren die Teile (grossteils) identisch mit den T oder (Typisch Grosse Firma) etwas neues mit ähnlichen Namen?

Nö, komplett anders, da war Siemens eigene Neigetechnik eingebaut. Identisch bzw. ähnlich war nur das Design, die Technik komplett anders.

Siemens wollte die Baureihe als Prototyp für nen Elektro-Neigezug verstanden wissen, der hatte den Projektnamen "Venturio", wurde aber nie bestellt.

Ich fand die Technik besser als Fiats, dort ist der Antrieb per Welle über einen Motor in Wagenkastenmitte ins Drehgestell doch etwas arg kompliziert und man kann auch nur einen Radsatz eines Drehgestells antreiben.
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 21:41


Kaiser


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Ich meinte war/ ist der TD (D = Diesel laugh.gif ) (teil) identisch zum ICE-T so das man ka den selben Fahrgastraum, Neigetechnik,... hat?
Klar bei Diesel sind genug Teile logischerweise unterschiedlich.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 22:04


Lebende Forenlegende


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 31 Jul 2020, 22:41)
Ich meinte war/ ist der TD (D = Diesel laugh.gif ) (teil) identisch zum ICE-T so das man ka den selben Fahrgastraum, Neigetechnik,... hat?

Ich schrieb doch, dass die NT anders ist? blink.gif

    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 31 Jul 2020, 22:28


Kaiser


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War beim T die Fiat eingebaut?
Ich habe mal auf Wikipedia gelesen das es für irgend einen Nahverkehrszug "testweise" eine gab von Siemens.
Und der Talent oder Desiro (Ich merke mir nie welcher von wem ist) soll auch eine eingebaut haben aber nur in Schweden (?) oder Norwegen (?) soll die eingebaut sein und deswegen soll er teuer oder kompliziert oder sonst was sein meinte mal jemand in einen (AT) Forum?!

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