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Baufortschritt zwischen M-IN-N [Zur Themenübersicht]
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Jun 2021, 15:03


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


Das widerspricht sich ja nicht. Ein drittes Gleis bis Pfaffenhofen für den Nahverkehr (S-Bahn geht ohne weitere Kapazitäten nicht) und je nach Variante irgendwo zwischen Pfaffenhofen und Rohrbach schwenkt dann höhenfrei als NBS ein drittes und viertes Gleis mit Vmax 300 km/h (attraktive Fahrzeiten) bis Stammham weg. Das wäre ja genau das. Und die Kapazität des Güterverkehrs ist heute schon mindestens so beschränkt wie die langsamen RB-Trassen. Trotzdem hat die Strecke nur 70% Auslastung. Man könnte auf der Strecke wahrscheinlich mehr Züge durchjagen als auf München - Landshut heute, aber dann sinkt natürlich auch die Geschwindigkeit wie üblich deutlich.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 27 Jul 2021, 02:32


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 13367

Wohnort: ja


Pfaffenhofener Kurier: Bahnstrecke München-Nürnberg ab Mittwoch gesperrt
PS: Im Artikel ist ein Bild der Leistungsschau der Masten- und Auslegerindustrie. wink.gif

Bearbeitet von Rohrbacher am 27 Jul 2021, 02:32
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 1 Sep 2021, 12:03


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


Die neue Autobahnbrücke bei Bruckbach (südlich von Rohrbach) macht übrigens nicht den Eindruck, als dass man vor hätte dort mal vier Gleise unterzubringen. Ohne es ausgemessen zu haben, aber optisch schaut das recht eng aus. Bei GoogleMaps erkennt man im Luftbild zum Teil noch die Stützen und Hangsicherungsmauern ohne Überbau. Das wäre sehr eng. Daraus würde ich für die Praxis eine gewisse Wahrscheinlichkeit ableiten, dass, was theoretisch ja eh klar ist, dass irgendwelche Gleis drei und vier nicht dem Bestand folgen werden und in dem Fall was anderes als ein Neubau ab einer Abzw/Üst "Rohrbach Süd" an der A9 gar nicht vorgesehen sein dürfte.
    
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Luchs
  Geschrieben am: 1 Sep 2021, 18:15


Kaiser


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Die Brücke wird als Ersatz der besehenden gebaut. Warum soll man da irgendwelche Hirngespinste weiterer Ausbauten der Bahntrasse berücksichtigen? Erstens ist ja gar nicht klar ob überhaupt, mit welcher Trasse (eher unwahrscheinlich dass die dort lang geht) und zeitlich eh erst wenn die aktuelle Brücke wieder ersetzt werden muss.

Luchs.
    
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mapic
  Geschrieben am: 1 Sep 2021, 18:57


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Luchs @ 1 Sep 2021, 19:15)
Die Brücke wird als Ersatz der besehenden gebaut. Warum soll man da irgendwelche Hirngespinste weiterer Ausbauten der Bahntrasse berücksichtigen? Erstens ist ja gar nicht klar ob überhaupt, mit welcher Trasse (eher unwahrscheinlich dass die dort lang geht) und zeitlich eh erst wenn die aktuelle Brücke wieder ersetzt werden muss.

Bei einer neuen Brücke kann man wohl davon ausgehen, dass die da für mindestens ca. 50 Jahre stehen soll, im Optimalfall eher deutlich länger. Das ist ein Zeitraum, in dem sich auch bei der Eisenbahn dann doch mal irgendwas tut. Wenn man die Brücke aber in 15 Jahren schon wieder abreißen und neu bauen kann, nur weil man jetzt den Bahnausbau nicht berücksichtigt hat, dann ist das schon irgendwie volkswirtschaftlicher Unsinn.

Früher war das mal ganz normal, dass man die Bauwerke rund um Bahnstrecken schon mal vorsorglich so gebaut hat, dass die Strecke später leicht ausgebaut werden kann, vor allem dann wenn ein solcher Ausbau eh schon irgendwie im Raum steht, auch wenn es noch keine konkrete Planung gibt. Da wurden eingleisige Strecken schon oft mit "zweigleisigen" Brücken und Unterführungen ausgestattet. Brücken über die Bahnstrecke konnten auch schon vorsiglich "zu hoch" gebaut werden, um später leichter elektrifizieren zu können.

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Jean
  Geschrieben am: 1 Sep 2021, 19:07


Lebende Forenlegende


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QUOTE (mapic @ 1 Sep 2021, 19:57)
Bei einer neuen Brücke kann man wohl davon ausgehen, dass die da für mindestens ca. 50 Jahre stehen soll, im Optimalfall eher deutlich länger. Das ist ein Zeitraum, in dem sich auch bei der Eisenbahn dann doch mal irgendwas tut. Wenn man die Brücke aber in 15 Jahren schon wieder abreißen und neu bauen kann, nur weil man jetzt den Bahnausbau nicht berücksichtigt hat, dann ist das schon irgendwie volkswirtschaftlicher Unsinn.

10 Jahre ist doch heute schon langfristig... ph34r.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 1 Sep 2021, 19:28


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


QUOTE (Luchs @ 1 Sep 2021, 19:15)
zeitlich eh erst wenn die aktuelle Brücke wieder ersetzt werden muss.

Die bisherigen beiden waren von 1937. Und damals hoch genug für eine Fahrleitung und breit genug für eine moderne Staatsstraße und nicht nur das bessere Wegchen von damals.

QUOTE (Luchs @ 1 Sep 2021, 19:15)
(eher unwahrscheinlich dass die dort lang geht)

Ach was? wink.gif

Ich würde den D-Takt erstmal nicht als Hirngespinst bezeichnen. Und dass die Bahnstrecke weiter hinten seit 1867 einen Haken schlägt, ist u.a. durch zwei bis heute nicht erfolgte Ausbauoptionen ("Hirngespinst") begründet. Man kann ja schon entsprechende Bauvorleistungen bauen, ohne dass man weiß, ob man's wirklich braucht. Oder eben auch nicht, wenn tatsächlich klar ist, dass ein drittes und viertes Gleis über den Umweg von 1867 nicht so viel zur Beschleunigung beiträgt. Genau das wollte ich für alle andeuten, die anderes in Erwägung ziehen, weil es beim D-Takt nur "Ergänzung um ein drittes und viertes Gleis" heißt und nicht immer explizit "Naubau A9-Trasse Abzw Rohrbach Süd - Abzw Stammham" oder sowas.

Die Straßenbrücken in dem ganzen Autobahnabschnitt wurden alle aufgeweitet, wenn's jemand vielleicht in 30 oder 50 Jahren mal was vor haben könnte und diesmal allein für die Aufweitung zahlt. Die Autobahn in den nächsten 80 Jahren nochmal zwei Jahre wegen eines Brückenneubaus ("ups, jetzt brauchen wir's doch breiter") halbseitig dicht zu machen, dürfte ein verdammt teurer Spaß werden, den man nie für einen Radweg treiben wird, wenn der vielleicht mal kommt. Oder eben auch nie. Entsprechend wurden solche Sachen bei den Straßenbaulasträgern seit über einem Jahrzehnt diskutiert und ich gehe mal davon aus, bei der Bahn auch frühzeitig auch immer noch mögliche Optionen mitdenkt. Oder auch nicht, wenn man sie ausschließt. Genau darum geht's.

Bearbeitet von Rohrbacher am 1 Sep 2021, 19:32
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 2 Sep 2021, 08:21


Lebende Forenlegende


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Das Problem ist oft, daß eine andere (breitere) Brücke, als die bisherige einen planungsrechtlichen Rattenschwanz auslöst, der sich gewaschen hat. Einen reinen Ersatzneubau bekommt man meist noch ohne Umweltverträglichkeitsprüfung etc genehmigt, aber wenn das Konstrukt nur 10cm breiter werden soll, als bisher, handelt es um einen kompletten Neubau, der auch eine komplette Neuplanung erfordert.

Willkommen in Deutschland.

Bearbeitet von Cloakmaster am 2 Sep 2021, 08:21
    
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mapic
  Geschrieben am: 2 Sep 2021, 08:28


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Man wird doch da nicht die Brücken von 1937 identisch nachgebaut haben, oder? unsure.gif

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 2 Sep 2021, 08:58


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Identisch sicher nicht, aber doch sehr ähnlich. Zumindest, wenn man sich ein neues Planverfahren, welches viel Zeit und Geld kostet, sparen will.
    
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Luchs
  Geschrieben am: 2 Sep 2021, 21:43


Kaiser


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Wirklich von 1937? Damals soll die Autobahn schon 6 spurig gebaut worden sein? Kann ich mir nicht vorstellen, lass mich aber gerne eines besseren belehren.

Luchs.

P.S. wer die Ironie nicht verstanden hat: ich wollte andeuten dass ich nicht mehr zu meinen Lebzeiten da mit einem weiteren Ausbau rechne ph34r.gif
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 3 Sep 2021, 01:53


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QUOTE (Luchs @ 2 Sep 2021, 22:43)
Wirklich von 1937? Damals soll die Autobahn schon 6 spurig gebaut worden sein?

"Die" Brücke bestand im Kern aus dem auffällig klinkerverkleideten Teil von 1937 (die inneren beiden Fahrspuren) und zwei äußeren Betonvorbauten (die je äußere Fahrspur plus Standstreifen) von ca. 1980. Damals wurde die ganze Fahrbahn saniert und verstärkt, aber das Alter des Mittelteils und weil's nur Stückwerk war, hat 2020/21 zum Neubau sämtlicher Brücken der A9 in dem Bereich geführt.

Der Neubau mit einzelnen Rundstützen und etwas größerer Durchfahrtsbreite (u.a. zur Wartung der Brücke ohne Sperrung des Bahnverkehrs, hat's mal geheißen) hat mit dem zusammengestückelten "vollwandigen" Altbestand aus meiner Sicht eigentlich nur die Lage gemeinsam.

QUOTE (Luchs @ 2 Sep 2021, 22:43)
ich wollte andeuten dass ich nicht mehr zu meinen Lebzeiten da mit einem weiteren Ausbau rechne

Ich weiß freilich weder mit welcher Lebenszeit du rechnest, noch mit welchen Realisierungshorizenten Bund und Bahn. wink.gif D-Taktmäßig scheint die ganze Geschichte aber eine recht hohe Prio zu haben, was auch immer das dann mal praktisch heißen wird.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 23 Nov 2021, 03:38


Lebende Forenlegende


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Pfaffenhofener Kurier: Umgebauten Bahnhof Pfaffenhofen planmäßig in Betrieb genommen

"Pfaffenhofen - Ein viertes Gleis, ein modernes Stellwerk, Lärmschutzwände und ein neuer Bahnsteig: Auch wenn sich Restarbeiten abseits der Gleise noch bis ins zweite Quartal 2022 ziehen werden, gilt der Umbau des Bahnhofs als geschafft. In der Nacht zum Montag wurden nach einer letzten fünftägigen Vollsperrung alle für den Zugverkehr notwendigen Anlagen in Betrieb genommen. Um 3.30 Uhr wurde die Bahnstrecke freigegeben, um 3.34 Uhr rollte planmäßig der erste Zug durch Pfaffenhofen."

In der Printausgabe ist noch zu lesen von 60 Millionen Euro, 90.000 Tonnen Erdaushub, 120 Bohrpfählen, 7 Kilometer verlegtem Gleis, 3,1 Kilometer Oberleitungen mit 87 Masten, 26 Kilometern Kabel, 35 Signalen, 20 Weichen, 2,9 Kilometern Lärmschutzwand, 160 statt 150 km/h und 20 Jahren seit den ersten Planungen. Und ich meine, das müsste sogar länger her sein.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 23 Nov 2021, 05:47


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QUOTE (Rohrbacher @ 23 Nov 2021, 03:38)
Pfaffenhofener Kurier: Umgebauten Bahnhof Pfaffenhofen planmäßig in Betrieb genommen

"Pfaffenhofen - Ein viertes Gleis, ein modernes Stellwerk, Lärmschutzwände und ein neuer Bahnsteig: Auch wenn sich Restarbeiten abseits der Gleise noch bis ins zweite Quartal 2022 ziehen werden, gilt der Umbau des Bahnhofs als geschafft. In der Nacht zum Montag wurden nach einer letzten fünftägigen Vollsperrung alle für den Zugverkehr notwendigen Anlagen in Betrieb genommen. Um 3.30 Uhr wurde die Bahnstrecke freigegeben, um 3.34 Uhr rollte planmäßig der erste Zug durch Pfaffenhofen."

In der Printausgabe ist noch zu lesen von 60 Millionen Euro, 90.000 Tonnen Erdaushub, 120 Bohrpfählen, 7 Kilometer verlegtem Gleis, 3,1 Kilometer Oberleitungen mit 87 Masten, 26 Kilometern Kabel, 35 Signalen, 20 Weichen, 2,9 Kilometern Lärmschutzwand, 160 statt 150 km/h und 20 Jahren seit den ersten Planungen. Und ich meine, das müsste sogar länger her sein.

Danke für den Link, interessant finde ich diese Aussage:
QUOTE
auf der Bahnstrecke Nürnberg-München, die nach der Rheintalstrecke immerhin als meistbefahrene Bahnstrecke Deutschlands gilt


Wenn da wirklich so viel GV läuft, dann sollte doch der 4gleisige Ausbau MIN->MH drin sein?

Das Ganze kombiniert mit dem A92-Ausbau nach Landshut, also von Ingolstadt aus an der A9 -> A92 entlang, mit Anschluss an den Güterbahnhof und dann durch ein Tunnel bis Neulustheim, wie in der einen Studie geplant.
Nebenbei könnte man damit dann auch den Anschluss des Flughafens erschlagen und wenn man schon dabei ist auch noch nen Schwenk an den Flughafen Manching bauen, der so dann als 3. Bahn MUCs nutzbar wäre.

Also das könnte vom Nutzen her dann eigentlich ne runde Sache sein, oder?

Bearbeitet von Metropolenbahner am 23 Nov 2021, 05:48
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 23 Nov 2021, 08:26


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Metropolenbahner @ 23 Nov 2021, 05:47)
[QUOTE=Rohrbacher,23 Nov 2021, 03:38] als 3. Bahn MUCs nutzbar wäre.

Soll heissen: als zweiter Flughafen für MUC nutzbar wäre. Nominell kommt diese Aufgabe AGB zu, und auch das funktioniert nicht.
    
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