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ICX - Verschmelzung von IC und ICE? [Zur Themenübersicht]
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 4 Oct 2017, 07:27


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6819

Wohnort: München


In der DB Welt von ich glaub September letztes Jahr stand drin, dass der 7-teiler nur für 230 km/h ausgelegt sei. Grund war leider keiner angegeben.

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Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 4 Oct 2017, 10:50


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2164




QUOTE (146225 @ 4 Oct 2017, 06:06)
Warum und wieso hätte dieser sich vom 12-teiler unterscheiden sollen?

Weil die DB das anfangs so geplant hatte, dass der 7-Teiler langsamer sein soll und auch nach der Bestelländerung von 10 auf 12-Teiler und dessen Vmaxerhöhung von 249 auf 250 weiterhin nur 230 für den 7-Teiler kommuniziert wurden.

Vor ein paar Monaten meinte dann jemand irgendwo in nem Forum, dass auch die 7-Teiler Vmax250 bekämen, was v.a. aus Wartungssicht absolut Sinn macht, aber bestätigt war es halt noch nicht. Endlich mal ne logische Flottenplanung bei der DB ...

    
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DumbShitAward
  Geschrieben am: 4 Oct 2017, 16:59


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


Habe diesen Schritt ohnehin nicht verstanden (abgesehen von der TSI Klassifizierung). Strecken mit Vmax 230 gibt es quasi gar nicht (München - Augsburg fiele mir da ein), also entweder das Ding "bummelt" auf den NBS rum oder bei Vmax 200 ist Schluss - und dann hätte man es eh nicht gebraucht.

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Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
    
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146225
  Geschrieben am: 4 Oct 2017, 17:52


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QUOTE (Metropolenbahner @ 4 Oct 2017, 10:50)
Weil die DB das anfangs so geplant hatte, dass der 7-Teiler langsamer sein soll und auch nach der Bestelländerung von 10 auf 12-Teiler und dessen Vmaxerhöhung von 249 auf 250 weiterhin nur 230 für den 7-Teiler kommuniziert wurden.

Ah, Danke. Wieder dazu gelernt. smile.gif

@DumbShitAward: Die unwesentliche Nebenbahn Hamburg-Berlin käme da noch in den Sinn. wink.gif

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Und vergessen Sie nicht: Bevor Sie gehen -
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Naseweis
  Geschrieben am: 4 Oct 2017, 18:40


Lebende Forenlegende


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QUOTE (DumbShitAward @ 4 Oct 2017, 17:59)
Habe diesen Schritt ohnehin nicht verstanden (abgesehen von der TSI Klassifizierung). Strecken mit Vmax 230 gibt es quasi gar nicht (München - Augsburg fiele mir da ein), also entweder das Ding "bummelt" auf den NBS rum oder bei Vmax 200 ist Schluss - und dann hätte man es eh nicht gebraucht.

- Die BR 101 darf 220 km/h. Mangels passender Wagen fährt sie das fast nie (ggf. Metropolitan?).
- Die BR 403 darf 330 km/h. Wird sie nie im Regelbetrieb nutzen können.

Strecken für 230 km/h gibt es dagegen durchaus. Und auf einer Strecke für 250 km/h mit immerhin 230 km/h oder nur 200 km/h zu fahren macht einen Unterschied.

Was ich nicht verstanden habe ist, dass man eine klare Trennung 10-teiler (12-teiler) für 250 km/h und 7-teiler für 230 km/h wollte. Gerade auf der IC-Achse Hamburg-Köln-Mainz benötigte es lange Züge, für die aber 200 km/h schon ausreichend wäre. Umgekehrt benötigte es auf der ICE-Achse Köln-Hannover-Berlin, wenn man die Flügelung beibehalten wollte, kurze Züge für 250 km/h. Außerdem habe ich nicht verstanden, wie man durch die andere Getriebeübesetzung eine bessere Beschleunigung erhält. Ich dachte für die Beschleunigung (bzw. max. Zugkraft) wäre vor allem die Zahl der angetriebene Achsen wichtig. Da sollte ein 7-teiler mit nur 3 Antriebswagen schlechter abschneiden als ein 10/12-teiler mit 5/6 Antriebswagen.

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Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 00:24


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QUOTE (Naseweis @ 4 Oct 2017, 19:40)
Außerdem habe ich nicht verstanden, wie man durch die andere Getriebeübesetzung eine bessere Beschleunigung erhält. Ich dachte für die Beschleunigung (bzw. max. Zugkraft) wäre vor allem die Zahl der angetriebene Achsen wichtig. Da sollte ein 7-teiler mit nur 3 Antriebswagen schlechter abschneiden als ein 10/12-teiler mit 5/6 Antriebswagen.

Naja, ganz einfach, versuch mal mit dem Auto im 3. Gang anzufahren und auf 80 zu beschleunigen. Wenn Dir der Motor nicht absäuft, dann dauert das ganze ... mit dem 1. Gang gehts deutlich schneller, aber da ist im Gegenzug dann halt bei 20-30 km/h Schluss ...

Mehr Achsen helfen natürlich auch, da gibts viele Faktoren. Auch der Motor ist wichtig .. mit nem 500 PS Dieselturbomotor im Auto ist anfahren im 3. Gang kein Problem ^^
Und über Tempo ~100 entscheidet bei den Zügen allein das Leistungsgewicht was Sache ist.

So oder so ... die geänderten Getriebe für den 7-Teiler hätten das Durchtauschen im Werk erschwert. Jetzt reichts eigentlich fast immer, wenn man nen 7-Teiler als Reserve hat, damit kann man dann auch nen 12-Teiler über Nacht wieder zurechtkonfigurieren - zumindest wenn nicht mehr als 7 Wagen defekt sind - für solche "Nettigkeiten" wurde das Powercar doch überhaupt erst erfunden wink.gif
    
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Didy
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 01:28


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QUOTE (Metropolenbahner @ 5 Oct 2017, 01:24)
Naja, ganz einfach, versuch mal mit dem Auto im 3. Gang anzufahren und auf 80 zu beschleunigen. Wenn Dir der Motor nicht absäuft, dann dauert das ganze ... mit dem 1. Gang gehts deutlich schneller, aber da ist im Gegenzug dann halt bei 20-30 km/h Schluss ...

Wobei der Vergleich zwischen Verbrennungsmotor (läuft schon, wird per Kupplung "zugeschaltet", hat bei niedrigen Drehzahlen kaum Drehmoment) und Drehstrommotor (keine Kupplung, hohes Drehmoment bei geringen Drehzahlen) schon schwer hinkt.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 02:46


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QUOTE (Didy @ 5 Oct 2017, 02:28)
Wobei der Vergleich zwischen Verbrennungsmotor (läuft schon, wird per Kupplung "zugeschaltet", hat bei niedrigen Drehzahlen kaum Drehmoment) und Drehstrommotor (keine Kupplung, hohes Drehmoment bei geringen Drehzahlen) schon schwer hinkt.

Ja, auch gibts beim Verbrenner mehrere Gänge, während der E-Motor mit einer einzigen festen Übersetzung fertig werden muss. Da sieht man schon, dass da "etwas" anders läuft. Aber das Prinzip ist trotzdem gleich. Getriebe ist Getriebe, egal was da für ein Motor dran hängt.

Anders gesagt gehts quasi nur um die Frage, ob man den E-Motor nun fest im 5. oder 6. Gang betreibt. Ersterer beschleunigt besser, letzterer bietet dafür eine höhere Endgeschwindigkeit.

    
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Martin H.
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 13:22


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Man nehme die Loks der Baureihen 110, 113 und 139.
Vollig identisch bis auf die Übersetzung, 140, 160 und 110 km/h, Letztere zieht am meisten weg.

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Didy
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 16:14


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QUOTE (Metropolenbahner @ 5 Oct 2017, 03:46)
Ja, auch gibts beim Verbrenner mehrere Gänge, während der E-Motor mit einer einzigen festen Übersetzung fertig werden muss. Da sieht man schon, dass da "etwas" anders läuft. Aber das Prinzip ist trotzdem gleich. Getriebe ist Getriebe, egal was da für ein Motor dran hängt.

Mehrere Gänge, weil der Verbrennungsmotor einen wesentlich kleineren Arbeitsbereich als der E-Motor hat.
Der Vergleich mit dem Anfahren hinkt trotzdem massig, wegen der Kupplung: Der E-Motor kann einfach bei Drehzahl 0 starten und zusammen mit dem Fahrzeug beschleunigen. Der Verbrennungsmotor kann nicht bei Drehzahl 0 starten, du musst das Anfahrmoment über die Kupplung machen.

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Martin H.
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 16:48


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Oder man nehme ein simples Fahrrad.

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Naseweis
  Geschrieben am: 5 Oct 2017, 18:04


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QUOTE (Metropolenbahner @ 5 Oct 2017, 03:46)
Anders gesagt gehts quasi nur um die Frage, ob man den E-Motor nun fest im 5. oder 6. Gang betreibt. Ersterer beschleunigt besser, letzterer bietet dafür eine höhere Endgeschwindigkeit.

Nur bei 230 und 250 km/h drängt sich die Idee auf, dass das Verhältnis der Getriebe 23 zu 25 ist. Das wäre kein großer Unterschied.

Vor allem aber finde ich in Beispielen von Zugkraftdiagrammen kein anfänglichen Anstieg der Zugkraft (bedingt durch einen Anstieg des Drehmoments der Motoren), z.B. hier 411 vs 402, sondern von Anfang an einen Abfall. Bis zur Kraftschlussgrenze (vgl. hier) scheint einzig die Reibungsmasse verantwortlich zu sein, danach die Leistung. Ok, irgendeinen Einfluss des Getriebes muss es geben, verstehen tue ich es aber noch nicht.

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Rev
  Geschrieben am: 11 Jul 2018, 21:38


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http://merkur.de/wirtschaft/ab-11-uhr-im-l...r-10024215.html


Hat davon jemand was mitbekommen bzw kennt den Stream? Auch das Bild wurde leider nicht in München im Werk aufgenommen.

Bearbeitet von Rev am 11 Jul 2018, 21:40
    
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