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Verhalten auf Rolltreppen, aus: Laienkommentare über die Bahn...... [Zur Themenübersicht]
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NJ Transit
  Geschrieben am: 13 Apr 2014, 07:28


EF-Pensionist


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Alter: 22
Wohnort: Wabe 320


QUOTE (Fat Hippo @ 13 Apr 2014, 06:00)
Jup, die zwei Sekunden machen den Unterschied ph34r.gif

Wenn die U-Bahn unten grade einfährt: Ja.

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My hovercraft is full of eels.

SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
    
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Laurum
  Geschrieben am: 13 Apr 2014, 13:21


Routinier


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QUOTE (JeDi @ 12 Apr 2014, 23:41)
Nein, es wurde nur bei der MVG wegen des angeblich höheren Verschleißes abgeschafft. Anderswo (Stuttgart, Hamburg) und eben bei der DB gilt die Regel "links gehen, rechts stehen" weiterhin.

In einer Mail der MVG wurde damals die gesteigerte Sicherheit der Fahrgäste als Grund angeführt. Daher wurden ab 2003 die Gebots-Aufkleber am Rolltreppendende ausgetauscht.

Anlaß könnte die angekündigte Norm EN115 in der neuen Ausgabe 2006/42/EG gewesen sein. Seit damals gab es wohl auch die Anti-Kinderwagen-Symbole auf den Rolltreppen. Mitteldeutsche Zeitung: "EU-Verordnung: Todesfalle Rolltreppe"

Allerdings verursacht das Linksstehen auch einen Milliardenschaden für den europäischen Wirtschaftsraum: EU will gegen Linkssteher auf Rolltreppen vorgehen laugh.gif
(Edit: Zur Beruhigung: der Artikel stammt von DIETAGESPRESSE.AT !)

Eine soziologische Studie zur Rolltreppenbenutzung und der Durchsetzung der rechts-stehen-Regel findet sich auch schon:
http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/ar.../view/3133/2671 huh.gif

Bearbeitet von Laurum am 13 Apr 2014, 13:35
    
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Laurum
  Geschrieben am: 13 Apr 2014, 13:35


Routinier


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Beiträge: 277




QUOTE (Fat Hippo @ 13 Apr 2014, 06:00)
Jup, die zwei Sekunden machen den Unterschied ph34r.gif

An Bahnhöfen wie Scheidplatz zählt wirklich jede Sekunde beim Umsteigen. Andeswo ist es ähnlich, wenn auch nicht so knapp.




    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Apr 2014, 14:38


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Laurum @ 13 Apr 2014, 14:21)
Seit damals gab es wohl auch die Anti-Kinderwagen-Symbole auf den Rolltreppen.

Die gabs lt. Mama auch schon zu meiner Kindheit...

Bearbeitet von JeDi am 13 Apr 2014, 14:38

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Nebengattungszeichen werden klein geschrieben!
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 13 Apr 2014, 14:53


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QUOTE (Fat Hippo @ 13 Apr 2014, 06:00)
Jup, die zwei Sekunden machen den Unterschied ph34r.gif

Das mach mir mal vor, mit zwei Sekunden. Beispielsweise am Lehel, oder am Stachus, oder am Sendlinger Tor, oder... wink.gif

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 06:32


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QUOTE (Fat Hippo @ 13 Apr 2014, 06:00)
Jup, die zwei Sekunden machen den Unterschied ph34r.gif

Es geht um wesentlich mehr als 2 Sekunden (ich hoffe, ich muss das jetzt nicht mit der Stoppuhr ausprobieren!), und gerade die werden in der Praxis gerne zu 10 oder 20 Minuten (wenn keine Egoisten im Weg herumstehen).

--------------------
Beste Grüße usw....
Christian


Die drei Grundsätze der öffentlichen Verwaltung in Bayern:
1. Des hamma no nia so gmacht
2. Wo kamat ma denn da hi
3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 08:39


König


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QUOTE (TramBahnFreak @ 13 Apr 2014, 15:53)
Das mach mir mal vor, mit zwei Sekunden. Beispielsweise am Lehel, oder am Stachus, oder am Sendlinger Tor, oder... wink.gif

Damit Fat Hippo nicht allein gegen die "Linksrennwollenden" argumentiert, häng ich mich da auch mit rein: Gern soll links wer gehen; aber wenn jemand mit Kinderwagen oder Koffer auf der Rolltreppe fährt, dann geht es eben links nicht. Dann lächelt man höflich und erinnert sich dran, wie man selber in genau der Situation war (und dass Kinderwagen über feste Treppe praktisch unmöglich ist; Aufzug ok, wenn er halbwegs nahe ist).

Und grad am Stachus, Sendlinger Tor(, Hauptbahnhof) bin ich zu Fuß sicher mehr als ein paar Sekunden schneller, auch als die, die links auf der Rolltreppe gehen - probier ich immer wieder aus smile.gif (und ich bin ziemlicher Antisportler ...). Wo's stimmt, ist am Isartor, Rosenheimerplatz und anderen solchen tiefen Stationen ...

Aber das ganze ist eh kein Problem - die Anzahl der Leute, die sich beschweren, weil sie links nicht immer durchgehend gehen können, ist minimal - die meisten bleiben freundlich, auch wenn sie links zum Stehen kommen.

// Edit: Tippfehler ...

Bearbeitet von hmmueller am 14 Apr 2014, 08:40

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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
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Wildwechsel
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 10:19


Lebende Forenlegende


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QUOTE (hmmueller @ 14 Apr 2014, 09:39)
oder Koffer auf der Rolltreppe fährt

Wenn ich mit (großem) Koffer unterwegs bin, dann stelle ich mich trotzdem so auf die Rolltreppe, dass man links noch vorbei kommt. Mit einem bisserl gutem Willen ist das kein Problem.

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Beste Grüße usw....
Christian


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3. Da kannt ja a jeda kemma
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 10:42


König


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Beiträge: 757

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QUOTE (Wildwechsel @ 14 Apr 2014, 11:19)
Wenn ich mit (großem) Koffer unterwegs bin, dann stelle ich mich trotzdem so auf die Rolltreppe, dass man links noch vorbei kommt. Mit einem bisserl gutem Willen ist das kein Problem.

... und praktisch alle Leute mit einem solchen, die ihn ein Stückl zu weit links stehen haben, rücken ihn auch zur Seite, wenn man kurz "'tschuldigung" sagt - also ja, ist auch kein Problem.

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Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 10:44


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 10024

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QUOTE (hmmueller @ 14 Apr 2014, 09:39)
Damit Fat Hippo nicht allein gegen die "Linksrennwollenden" argumentiert, häng ich mich da auch mit rein: Gern soll links wer gehen; aber wenn jemand mit Kinderwagen oder Koffer auf der Rolltreppe fährt, dann geht es eben links nicht. Dann lächelt man höflich und erinnert sich dran, wie man selber in genau der Situation war (und dass Kinderwagen über feste Treppe praktisch unmöglich ist; Aufzug ok, wenn er halbwegs nahe ist).
Gut, dass ist wohl "systembedingt", aber nicht mit den Leuten zu vergleichen, die aus purer Ignoranz im Weg stehen.
QUOTE
Und grad am Stachus, Sendlinger Tor(, Hauptbahnhof) bin ich zu Fuß sicher mehr als ein paar Sekunden schneller, auch als die, die links auf der Rolltreppe gehen - probier ich immer wieder aus smile.gif (und ich bin ziemlicher Antisportler ...). Wo's stimmt, ist am Isartor, Rosenheimerplatz und anderen solchen tiefen Stationen ...

Aber das ganze ist eh kein Problem - die Anzahl der Leute, die sich beschweren, weil sie links nicht immer durchgehend gehen können, ist minimal - die meisten bleiben freundlich, auch wenn sie links zum Stehen kommen.
Viele sehen ja von sich aus schon, wenn wieder mal einer mit zu wenig Zeit von hinten angestürmt kommt, und machen Platz; ansonsten hat mir ein freundliches "Entschuldigung?" bis jetzt nahezu jedes mal den Weg frei gemacht. smile.gif

QUOTE (Wildwechsel @ 14 Apr 2014, 11:19)
Wenn ich mit (großem) Koffer unterwegs bin, dann stelle ich mich trotzdem so auf die Rolltreppe, dass man links noch vorbei kommt. Mit einem bisserl gutem Willen ist das kein Problem.
Das geht selbst mit nem Kinderwagen – wenn's nicht gerade ein Zwillingswagen ist, hatte ich da noch nie Probleme, vorbeizukommen.

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Aus Gründen...

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Entenfang
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 10:49


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 27 Aug 12
Beiträge: 5299

Alter: 25
Wohnort: München


QUOTE (TramBahnFreak @ 14 Apr 2014, 11:44)
Das geht selbst mit nem Kinderwagen – wenn's nicht gerade ein Zwillingswagen ist, hatte ich da noch nie Probleme, vorbeizukommen.

Naja, es geht schon, aber nur mit Quetschen.

QUOTE
Viele sehen ja von sich aus schon, wenn wieder mal einer mit zu wenig Zeit von hinten angestürmt kommt, und machen Platz; ansonsten hat mir ein freundliches "Entschuldigung?" bis jetzt nahezu jedes mal den Weg frei gemacht. smile.gif

Da schließe ich mich an.

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Für ein Ende der Ausschreibungen und für eine integrierte Eisenbahn - Netz und Betrieb sind untrennbar.
SBS kollidiert mit Baum wegen mangelhafter Vegetationspflege von DB Netz - Kompletteinstellung der SBS ohne Vorankündigung wegen Rechtsstreitigkeiten - Ausfall "einzelner" Züge bei der OPB und Alex Nord wegen Personalmangel - Totalausfall Alex Immenstadt - Oberstdorf vom 20.07. bis 09.09 wegen Personalmangel - Urlaub für die BRB zwischen Kaufering und Landsberg vom 29.07. bis 08.09. wegen Personalmangel - Zahlreiche Zugausfälle bei der BRB wegen Personalmangel - Massive Einschränkungen bei der BOB im Januar wegen nicht geräumter Gleise
    
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DumbShitAward
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 12:17


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 11 May 09
Beiträge: 3633

Wohnort: München


QUOTE (glemsexpress @ 13 Apr 2014, 17:00)
Natürlich gibt es immer wieder solche Leute. Es kommt aber auch drauf an wie die Servicemitarbeiter auf die Leute zugehen. Wenn man den Leuten sagt dass man vorne z.B. besser an einen Sitzplatz kommen wird, dann werden bestimmt nicht wenige nach vorne gehen.

Tut man gelegentlich sogar und es sind natürlich ein paar die das dann auch machen, allerdings nicht ein Bruchteil so viele wie man erwarten würde. Die Erklärung ist wohl, dass viele Leute wohl am Zielbahnhof Laufstrecke und damit Zeit sparen wollen - dass das im Endeffekt kontraproduktiv ist, verstehen viele
wohl nicht.

QUOTE (glemsexpress @ 13 Apr 2014, 17:00)

Die Bahn verkauft eine Dienstleistung und ist daher auch verpflichtet diese ordentlich durchzuführen. Dazu gehört es auch Störungen in der Prozesskette zu beseitigen. Ob man das löst dass man einen Verstärkerzug einsetzt, die Türen verbreitert oder einfach die Leute besser über den Bahnsteig verteilt.
Leider ist nicht zu sehen dass die Bahn ein erst gemeintes Interesse hat solche Dinge anzugehen. Das zeigt sich schon alleine daran dass selbst bei Neubauprojekten oft die gleichen Kapazitätskiler eingebaut werden wie in 150 Jahre alten Bahnhöfen. Dass es dann auch von den Kundenströmen Probleme gibt ist so nur logisch. Aber die Kunden für das versagen der Leute verantwortlich zu machen die den Mist sich haben einfallen lassen ist einfach billig.


Gleichwohl ist jeder Kunde verpflichtet sich an die Beförderungsbedingungen zu halten und die sind dazu da um einen möglichst reibungslosen Verkehr und ein erträgliches Miteinander zu schaffen. Dazu gehört natürlich auch, dass man den Betrieb nicht unnötig aufhält. Ich gebe dir Recht, dass das nur selektiv und oftmals viel zu lax durchgesetzt wird, allerdings hängt das auch mit der Öffentlichkeitswirksamkeit zusammen, oder zynisch ausgedrückt: die größten Störenfriede sind die, die es mit einem Riesentheater quittieren würden, wenn man etwas ändert oder rigoroser durchsetzt.

Es ist zu einfach, wenn man die Schuld nur im System sucht, wenn sich die Nutzer nicht an die (mehr oder weniger expliziten) Regeln halten, kann das System noch so perfekt sein, es wird nicht funktionieren.


@hmmueller
Mit Kinderwagen hat man auf der Rolltreppe mal gar nichts verloren (Ausnahmen kann man zumindest moralisch vertreten) - und wenn du mal von einem außer Kontrolle geratenen Ding abgeräumt wurdest, ist es auch einleuchtend weshalb das untersagt ist.

--------------------
Lektion 73 in unserer Serie "Rechtsstaat für Anfänger", heute: §81 StGB

Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen oder die auf dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.
    
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Martin H.
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 12:22


Lebende Forenlegende


Status: Globaler Moderator
Mitglied seit: 6 Jan 10
Beiträge: 8377

Wohnort: München


Ich hab's schon mal erlebt dass er sich am Rolltreppenende verkeilte, die Rolltreppe laufend Leute nachförderte, bis mal einer auf die Idee kam die Notbremse zu ziehen.

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das Dass
Forenanleitung
auf der Ignorierliste: Politisches
Bis Anfang März nur sporadisch hier, zu viel zu tun.
    
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chris232
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 13:05


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 30 Jul 05
Beiträge: 6134

Wohnort: Myunkhen


Dann oute ich mich mal als bekennender Links-Steher. Auf einer Seite der Rolltreppe zu gehen, mag zur HVZ ja noch funktionieren - zur NVZ führt diese Regel aber so gut wie immer dazu, dass links alles leer ist und sich am Anfang eine Schlange bildet. Ohne diesen Schwachsinn wäre die Kapazität also (fast) doppelt so hoch mit dementsprechend kürzeren Wartezeiten für alle. Bedenkt bitte, dass nicht alle, die links gehen das auch aus freiem Willen tun: Es ist nur oft schlichtweg das "kleinere Übel" als sich extra anzustellen.

Unabhängig davon fände ichs allerdings toll, wenn an Stationen mit mehreren Rolltreppen in die selbe Richtung (Hbf, Stachus, wo noch?) eine davon schneller laufen würde, wie z.B. in Paris.

--------------------
Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen.
Otto von Bismarck

Daher hat die Bahn dem Gemeinwohl und nicht privaten Profitinteressen zu dienen, begreifen Sie es doch endlich mal!
    
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hmmueller
  Geschrieben am: 14 Apr 2014, 13:24


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (DumbShitAward @ 14 Apr 2014, 13:17)

@hmmueller
Mit Kinderwagen hat man auf der Rolltreppe mal gar nichts verloren (Ausnahmen kann man zumindest moralisch vertreten) - und wenn du mal von einem außer Kontrolle geratenen Ding abgeräumt wurdest, ist es auch einleuchtend weshalb das untersagt ist.

Nene - das hast Du falsch verstanden. Es mag ja sein, dass irgendjemand solche Dinge "untersagt" (ein schönes deutsches Wort), aber da Kinder durch eine moderne Stadt transportieren sehr aufwendig ist (es werden einfach zu viele Stufen verbaut, Autos haben viel zu lange Grünzeiten=Fußgänger zu wenige usw.), ist es schon ok, dass wir Familienleute die Mittel, die zur Verfügung stehen, vernünftig ausnützen. Wenn man alle solchen "Verbote" einhalten würde, würde man nur den Leuten, die da glauben, dass die Welt aufgrund einiger problematischer Situationen mit Verboten zukleistern können, noch Recht geben.
Ich und meine Frau haben in Wien und München jedenfalls drei Kinder in der Stadt aufgezogen, und natürlich haben wir Rolltreppen benutzt; und hin und wider länger in die Straßenbahn oder den Bus gebraucht (allerdings damals fast durchgehend 3 Stufen bis rauf). Das hat auch immer gut funktioniert, und die Leute, die glauben, da was dagegen haben zu müssen, fragt man einfach, ob sie einem dann den Kinderwagen über die Stiege rauftragen ...
smile.gif


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