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Regionalverkehr Bayern [Zur Themenübersicht]
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Stammstrecke
  Geschrieben am: 8 May 2020, 15:33


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QUOTE (Metropolenbahner @ 8 May 2020, 15:22)
Ja im Optimalfall sollte man das Wendegleis in Ebersberg auch iR Wasserburg anbinden und dann diese 2 Gleise idealerweise bis kurz vor Grafing Stadt führen. Dann wär das Ganze vielleicht brauchbar ..

So wäre es brauchbar. Dann ist es aber nicht mehr das Ausweichgleis auf der grünen Wiese, von dem im Artikel die Rede ist.

Dazu dann noch ein drittes Gleis in Ebersberg, um noch ein extra Wendegleis für die S-Bahnen zu haben. Das geht dann aber schon wieder zu Lasten des Parkplatzes.
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 8 May 2020, 16:40


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Stammstrecke @ 8 May 2020, 08:35)
Im Artikel wird von einem Ausweichgleis auf der grünen Wiese geschrieben. Diese grüne Wiese ist hier aber bei großzügiger Rechnung nur 1,5km lang. Damit dürfte eine fliegende Kreuzung nicht möglich sein. Die 20 Häuser in Wiesham erzeugen leider auch nicht die Nachfrage, um einen Halt zu rechtfertigen.

Generell gebe ich dir recht, dass Doppelspurinseln für de Verkehr praktisch sein können. Dafür wird aber eine ausreichende Länge benötigt, was hier nicht möglich ist.
"Ausweichgleis auf der grünen Wiese" nennen das Schreiberlinge, die auch nichts mit "Hp1" anfangen können...
DB Netz baut nur noch minimalistisch, weil Verspätungen gibt es nicht ph34r.gif und jeder Meter zu viel ist Geldverschwendung...
Von Halt steht da ja nichts. Also selbst Schreiberlinge sollten wissen, was Ein "Bahnhof" oder eine "Halstestelle" sind, sodass das dann schon so geschrieben worden wäre.
Falls es sich tatsächlich nur um ein kurzes Ausweichgleis handeln sollte, dann wäre Wiesham Bbf die korrekte Bezeichnung mit Betriebshalten der jew. zuerst einfahrenden Züge, ohne Bahnsteige.
Der Sinn ist, dass das "langfristig einen engeren Takt ermöglicht" wie weiter unten im Artikel steht - nicht ohne die armen Grafinger Autofahrer schonmal vorzuwarnen.

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Iarn
  Geschrieben am: 11 Aug 2020, 18:52


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QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Aug 2020, 17:57)
Die BEG hat ihre Ausbau-PDFs aktualisiert:

https://beg.bahnland-bayern.de/de/aufgaben/...trukturprojekte

Nachdem es einige neue Ausbaumaßnahmen auch abseits des Knotens München gibt, möchte ich Metropolen metropolenbahners Beitrag noch mal hier einbringen.

Mir zum Beispiel war die Elektrifizierung Neu-Ulm - Memmingen bewusst aber nicht dass man gleich bis Kempten Elektrifizieren will. Wobei das leider nur das Wollen und Priorisieren umfasst, man will wohl einfach nur Geld fordern.
QUOTE
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive Senden –
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Bearbeitet von Iarn am 11 Aug 2020, 18:59
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 10:43


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QUOTE (Iarn @ 11 Aug 2020, 18:52)
Mir zum Beispiel war die Elektrifizierung  Neu-Ulm - Memmingen bewusst aber nicht dass man gleich bis Kempten Elektrifizieren will. Wobei das leider nur das Wollen und Priorisieren umfasst, man will wohl einfach nur Geld fordern.
QUOTE
Neu-Ulm – Memmingen – Kempten inklusive Senden –
Weichenhorn

Ist aber nur die logische Konsequenz in meinen Augen. Im Allgäu gibts eh so viel Flickschusterei mit der Elektrifizierung. Ein sinnvolles Angebot wird man dort nur fahren können, wenn alles elektrifiziert ist, sonst wird immer ewig unter Fahrleitung gedieselt oder Direktfahrmöglichkeiten aufgegeben.

Wenn ich das Ergebnis des Gutachtens zur Illertalbahn durchlese, kommt mir schon das Grausen.

Die empfehlen nur Gerlenhofen - Senden zweigleisig auszubauen, Neu-Ulm Finningerstr. - Gerlenhofen scheint vom Tisch, weil zu teuer.
Dazu kommt noch ein gerade mal 3 km langer Abschnitt zwischen Pleß und Kellmünz.

Und das Ergebnis ist dann:

QUOTE
Im  Ergebnis  konnte  ein Zielkonzept  entwickelt  werden, mit dem  sich  die definierten  verkehrlichen Ziele weitestgehend erreichen lassen. Das Konzept enthält einenauf der Illertalbahn sauber getak-teten Fahrplan des SPNV, einige wenige Ausnahmen der Vertaktung gibt es lediglich, um einzelne Züge des SPFV und SGV abwickeln zu können.

Also zu gut Deutsch, die Infrastruktur ist derart sparsam, dass der SPNV Taktabweichungen braucht, um überhaupt FV oder GV abwickeln zu können.

QUOTE
Die zu erwartende Betriebsqualität ist ähnlich der des Bezugsfalls und liegt im zufriedenstellenden Bereich

Hurra. Also betriebswirtschaftlich optimale Verspätung in Kauf nehmen.

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Schön, dass Sie da sind. Mit gesundem Menschenverstand kommen Sie auch in schwierigen Zeiten an Ihr Ziel. Schützen Sie sich und Söders Kanzlerkandidatur. Halten Sie den Mindestabstand zu Verschwörungstheoretikern und Moralaposteln ein. Tragen Sie Ihre Mund-Nase-Bedeckung im gesamten Intimbereich. Nutzen Sie die gesamte Breite an Experten zur Information und Desinformation. Werden Sie vernünftig.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 10:55


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Wenn man bedenkt, dass nach dem Ausbau meist vor dem Ausbau ist, dann sind solche Sparlösungen betriebswirtschaftlich gesehen auch Murks. In 10 -15 will/muss man dann einen Zug mehr unterbringen und kann dann nicht und muss nochmal den Spaten ansetzen. Zweimal bauen ist immer teurerer einmal. Das Problem ist, dass heutige Betriebswirtschaftler und Haushälterin halt immer nur die Bilanzenn der nächsten Jahre im Koof haben nie den gesamten Lebenszyklus.
Lieber kauft man heute ein Produkt für 90% des Preises, was aber nur halb so lang hält als eins für 10% mehr, was die volle Lebensdauer erreicht. Man rechtfertigt sich wegen der 10% und sieht die 80% Mehrkosten über die Laufzeit nicht.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 14:17


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Das sind die auch hierzuforum gerne mal vorgeschlagenen neumodischen "Begegnungsabschnitte". Vor allem im Bereich Neu-Ulm Finnigerstraße - Gerlenhofen eine vier Kilometer lange eingleisige Lücke zu lassen wäre in meinen Augen vorsätzlicher Murks. Mal ganz abgesehen dass Entenfang völlig Recht hat, dass ein Ausbau, der schon mit betrieblichen Einschränkungen in Betrieb geht, irgendwie nicht sinnvoll sein kann. Warum kann man nicht einfach da weitermachen, wo man 1918 aufgehört hat: Systematisch auf den Hauptstrecken zwei Gleise bauen, einfach als Grundsatz, so wie man das beim Abbau von Bahnübergängen auch macht. (Aber da die stören halt auch die freie Fahrt der freien Bürger ...) Bei der Zuverlässigkeit solcher Strecken würden Wunder geschehen.

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146225
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 17:04


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Nicht der Begegnungsabschnitt an sich ist falsch, richtig angewandt lassen sich mit dieser Technik auf eingleisigen Strecken erstaunliche Effekte erzielen. Zum richtig anwenden gehört allerdings auch, eine ausreichende Anzahl davon anzulegen.

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But I ain't never crossed a man that didn't deserve it | Me be treated like a punk: you know, that's unheard of | You better watch out your talkin' and where you walking | Or you and your homies might be lined in chalk | Aus: Coolio, "Gangsta's Paradise"
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 18:44


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QUOTE (146225 @ 12 Aug 2020, 18:04)
Nicht der Begegnungsabschnitt an sich ist falsch, richtig angewandt lassen sich mit dieser Technik auf eingleisigen Strecken erstaunliche Effekte erzielen. Zum richtig anwenden gehört allerdings auch, eine ausreichende Anzahl davon anzulegen.

So kann man eine durchgehend zweigleisige Strecke hier natürlich auch definieren.

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218 466-1
  Geschrieben am: 12 Aug 2020, 23:35


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QUOTE (146225 @ 12 Aug 2020, 11:04)
Nicht der Begegnungsabschnitt an sich ist falsch, richtig angewandt lassen sich mit dieser Technik auf eingleisigen Strecken erstaunliche Effekte erzielen. Zum richtig anwenden gehört allerdings auch, eine ausreichende Anzahl davon anzulegen.
Wenn alles pünktlich verläuft, dann auf dem Papier in form des Bildfahrplans, ja. Besser als garnichts. Das hat aber mit der Praxis nicht viel zu tun.

Die Prognosen sind Schwachfug. Vor 20 Jahren meinte DB Netz, dass zw. MIMS und MHGZ sowie zw. TBI und TBSC sogar ein Rückbau auf ein Gleis sinnvoll sei...

Aber: Verspätungen gibt es ja nicht. Alles Fake News von Fahrgästen. Ausserdem ist das RAB-Gebiet und daher sind in der Realität ohnehin viel wenger Züge unterwegs. ph34r.gif

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Lobedan
  Geschrieben am: 2 Sep 2020, 13:33


Kaiser


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Stadt Neu-Ulm: Ab Dezember: Bahnhalt im 2-Stunden-Takt in Gerlenhofen
QUOTE
Ab Dezember 2020 wird sich auf der Illertalbahn und dem Weißenhorner einiges verändern. Mit Inkrafttreten des neuen Verkehrsvertrags wird dort ein verbesserter Fahrplan umgesetzt. Bereits in der ersten Stufe des Verkehrsplans sind zusätzliche Halte im 2-Stunden-Takt im Neu-Ulmer Stadtteil Gerlenhofen vorgesehen. Darüber hinaus soll dieses Angebot in den Folgejahren sukzessive weiter ausgebaut werden. Ziel ist ein stündlicher Halt in Gerlenhofen. Die Verantwortlichen beim Verein Regio-S-Bahn Donau-Iller e.V. gehen derzeit davon aus, dass dies Ende 2023 der Fall sein wird. Abhängig ist die Angebotserweiterung vom Baufortschritt des Bahnhofsumbaus in Senden. Sobald der Umbau abgeschlossen ist, sind in Gerlenhofen stündliche Halte vorgesehen.
[...]
Langfristig soll der Bahnhalt Gerlenhofen weiter in Richtung Ortsmitte verlegt werden. Die Verlegung kann allerdings erst in Zusammenhang mit einem zweigleisigen Ausbau der Illertalbahn im Abschnitt zwischen Gerlenhofen und Senden erfolgen. Der Freistaat Bayern hat hierzu Anfang des Jahres ein Ausbaugutachten vorgestellt. Die Vorbereitungen für diese Planungen laufen derzeit.
[...]
Nach meiner Vorstellung haben wir spätestens in zehn Jahren eine elektrifizierte und in Teilen zweigleisig ausgebaute Illertalbahn, auf der dann elektrische Regio-S-Bahn Züge im Halbstundentakt nach Weißenhorn und Illertissen fahren können.

Für Gerlenhofen mit aktuell nur 7 HVZ-Halten Mo-Fr definitiv ein Fortschritt. Die Lage des Bahnhofs zum Ort ist zwar noch nicht optimal, der eine oder andere wird aber sicherlich vom Bus umsteigen.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Sep 2020, 08:47


Lebende Forenlegende


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DB PM zu Modernisierung Freilassing Berchtesgaden
Elektronische Stellwerke, neue Oberleitung und aufpumpen einzelner Bahnhöfe.
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 12 Sep 2020, 12:14


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QUOTE (Iarn @ 12 Sep 2020, 09:47)
aufpumpen einzelner Bahnhöfe.

Halte ich für heiße Luft. ph34r.gif

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A revair!
    
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Lobedan
  Geschrieben am: 12 Sep 2020, 12:49


Kaiser


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Hüpfburgen würden aber schon sehr viele Bahnhofsgebäude aufwerten.
    
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