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[M] Bilanz der Münchner Verkehrspolitik, aus: [M] Jahresfahrplan 2014 [Zur Themenübersicht]
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Flogg
  Geschrieben am: 19 Oct 2020, 18:17


Routinier


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Mitglied seit: 25 Jan 14
Beiträge: 402




QUOTE (146225 @ 19 Oct 2020, 18:50)
Weniger Autoverkehr muss es in München (wie in allen anderen Verdichtungsräumen) ohnehin besser früher als später geben, auch wenn es mit dem verlogenen deutschen Getue von einer nicht existenten "Verkehrswende" nicht in den nächsten Jahrzehnten danach aussieht.

Insofern freut euch doch lieber, wenn der Druck im Kessel des Nahverkehrs weiter zunimmt! Denn irgendwann sind dann die Zustände so unerträglich und das Gemurre so laut, dass nicht einmal die rückständigste und desinteressierte Stadtpolitik noch weiter ewig wegschauen kann. Eventuell dringen die Klagen ja gar bis zur gut geschmierten Einheits-Partei in diversen Staatsregierungsfunktionen... *höllehöllehölle*

Wie unerträglich soll es denn noch werden? Und daran ist in München ausnahmsweise nicht die schwarze Einheitspartei schuld. Die waren in der Stadt selten in der Verantwortung. Man merkt auch bei Grün-Rot oder früher Rot-Grün nichts von einem echten Willen, den Stadtverkehr zu revolutionieren. Phrasen bauen keine Gleise, egal welche Parteifarbe.
    
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Lazarus
  Geschrieben am: 19 Oct 2020, 19:13


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 6 Aug 06
Beiträge: 18958

Wohnort: München


QUOTE (Flogg @ 19 Oct 2020, 19:17)
Wie unerträglich soll es denn noch werden? Und daran ist in München ausnahmsweise nicht die schwarze Einheitspartei schuld. Die waren in der Stadt selten in der Verantwortung. Man merkt auch bei Grün-Rot oder früher Rot-Grün nichts von einem echten Willen, den Stadtverkehr zu revolutionieren. Phrasen bauen keine Gleise, egal welche Parteifarbe.

Naja, muss man schon verstehen. Man ist ja schließlich fleißig damit beschäftigt, der CSU immer die Schuld für das eigene Versagen in die Schuhe zu schieben und das, obwohl man teilweise komfortable Mehrheiten im Stadtrat hatte. Trotzdem hat man jahrzehntelang nix zu Stande gebracht....

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Mehr Geld für den ÖPNV-Ausbau in München! Es wird höchste Zeit!

    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 19 Oct 2020, 20:27


Haudegen


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Beiträge: 614




SZ zum neuen Mobilitätsreferent

QUOTE
Im Gespräch mit der SZ äußerte sich Dunkel im April 2017 kritisch über frühere Versäumnisse der Stadt in der Verkehrspolitik. Es gebe in München kein richtiges Ziel, die Politik habe sich viel zu lange nicht getraut, Entscheidungen zu treffen, sagte er. "Wir kriegen die Probleme nur hin, wenn eine Veränderungsbereitschaft in der ganzen Stadt entsteht." Also: Umsteigen vom Auto auf Car-Sharing, aufs Rad, auf die Bahnen. Den Bau der Autotunnel am Mittleren Ring dagegen sah er als Fehler. "Bei jedem haben wir vorhergesagt, dass er zu neuen Staus führen wird, geglaubt hat uns niemand", erklärte Dunkel damals.


Kritik an den bisherigen Entscheidungen, sowas gibts in München? Und der wurde danach nicht in irgendnem Hinterhof im Müllcontainer gefunden?
Klingt fast zu gut um wahr zu sein.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 19 Oct 2020, 21:12


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 19961




Aus meiner Sicht hat er in wenigen Sätzen mehr sinnvolles gesagt, als in den letzten 20 Jahren der Münchner Verkehrspolitik insgesamt zusammen gekommen ist.
    
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Tram-Bahni
  Geschrieben am: 19 Oct 2020, 21:21


Haudegen


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Mitglied seit: 27 Feb 18
Beiträge: 614




Hier hab ich noch ein Stadtratshearing von Januar 2019 zum Mobilitätsplan gefunden, in der der neue Mobilitätsreferent die Einleitungsrede hält.

Sondersitzung Mobilitätsplan München
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 20 Oct 2020, 14:34


Lebende Forenlegende


Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 18238
Chat: BorisM 

Wohnort: München


QUOTE (Tram-Bahni @ 19 Oct 2020, 21:27)
Kritik an den bisherigen Entscheidungen, sowas gibts in München? Und der wurde danach nicht in irgendnem Hinterhof im Müllcontainer gefunden?
Klingt fast zu gut um wahr zu sein.

Ja, warum nicht? Die Fraktionen SPD/Volt bzw. Grüne/Rosa Liste haben sich ja sowohl personell als auch politisch erneuert, und haben jetzt einen ganz anderen Kurs als bisher.

Ich bin sicher dass Herr Dunkel den Posten bekommen hat weil er die Verkehrspolitik der Vergangenheit kritisiert, und nicht obwohl er die Verkehrspolitik der Vergangenheit kritisiert.

Das neue Mobilitätsreferat wurde ja gerade deswegen gegründet um einen Neuanfang zu starten um die Fehler der Vergangenheit zu beheben.

Bearbeitet von Boris Merath am 20 Oct 2020, 14:35

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 20 Oct 2020, 15:08


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 29 Sep 07
Beiträge: 7696




Ich glaub vor allem, weil die Grünen deutlich mehr Gewicht in der Koalition haben als früher.
In der alten Rot-Grünen Koalition war die SPD oft auch Bremse gerade bei der Tram (oder zumindest nicht wirklich hinter den Projekten gestanden).
Das ging ja unter Rot-Schwarz so weiter, wo man sich "nur" auf ein paar teilweise nicht ganz sinnvolle U-Bahnplanungen verständigen konnte.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 20 Oct 2020, 16:47


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 19961




QUOTE (Hot Doc @ 20 Oct 2020, 15:08)
Ich glaub vor allem, weil die Grünen deutlich mehr Gewicht in der Koalition haben als früher.

Ich sehe das anders.

QUOTE
In der alten Rot-Grünen Koalition war die SPD oft auch Bremse gerade bei der Tram (oder zumindest nicht wirklich hinter den Projekten gestanden).
Das ging ja unter Rot-Schwarz so weiter, wo man sich "nur" auf ein paar teilweise nicht ganz sinnvolle U-Bahnplanungen verständigen konnte.

Dafür waren die Grünen oft der Bremser bei der U-Bahn. Selbst gegen die dringend notwendige U9 gab es anfangs ziemliche Widerstände bei den Grünen.
Komischerweise waren die Grünen ja am vehementesten für ein eher fragwürdiges U-Bahn Projekt, nämlich die U5 Pasing und zwar aus dem ziemlich dämlichen Grund damit Stamm2 verhindern zu wollen. Insofern ist es aus meiner Sicht etwas verlogen, die nicht ganz so sinnvollen U-Bahn Projekte heraus auf rot-schwarz zu schieben.Die SPD hätte sich vielleicht gegen die U5 Pasing gewehrt, wenn nicht klar gewesen wäre, dass der Großteil der Opposition, allen voran die Grünen mit der CSU gemeinsam für das Projekt gestimmt hätten, wenn sich die SPD verweigert hätte.

Aber Boris hat schon recht, auch die Grünen haben sich personell erneuert und meiner Meinung nach inhaltlich und nehmen wieder eine konstruktivere Rolle ein.
    
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