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Elektrifizierung von Bahnstrecken [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 14:13


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 6534

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QUOTE (Iarn @ 21 Sep 2019, 04:50)
Das Problem dürfte nicht die Feuchte sein, bei Starkregen fahren die Züge ja auch. Das Problem bei Salzwasser Gischt ist die signifikant höhere elektronische Leitfähigkeit.
Fahrleitung gibt es mit weniger Abstand zu Salzwasser, als beim Hindenburgdamm bereits z.B. Raritan Bay drawbridge, Strecke (New York -) Rahway - Bay Head.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Boris Merath
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 15:10


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Chat: BorisM 

Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 21 Sep 2019, 14:26)
Ich kann mir das nicht recht vorstellen, dass das mit offenen Wagen weiter zulässig ist

Ich würde auch erwarten dass man da ein Dach bräuchte... Aber das wäre wohl kein unlösbares Problem?

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 16:16


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Wohnort: ja


QUOTE (Boris Merath @ 21 Sep 2019, 16:10)
Ich würde auch erwarten dass man da ein Dach bräuchte... Aber das wäre wohl kein unlösbares Problem?

Das ganze ist ja eine LÜ. Die Ladehöhe auf dem Oberdeck beträgt ja 2,70 m, damit nicht jeder Kleintransporter oder Pkw mit Fahrrädern auf'm Dach gleich auf die Flachwagen muss. Auch an Lkw und bis zu 4,05 m hohe Busse sollte man denken, die ja auf hochflurigen Wagen stehen: Fotocommunity

Das Dach braucht dann zusätzlich Höhe, das erscheint mir schon recht knapp, selbst wenn die Fahrleitung zwischen Niebüll und Westerland durchgehend auf 6,5 m hängen würde. Da müsste man mit dem Fahrzeug dann wohl mindestens 0,4 m (?) drunter bleiben, die Dachkonstruktion frisst im befahrbaren Zustand mindestens etwa 0,3 m inkl. etwas Luft zum Kfz, dann eine Ladeebene mit 2,70 m lichter Höhe, dann nochmal rund 0,3 m für den Ladeboden, dann die Ladeebene mit 1,65 m. Da bleiben 1,15 m für den unteren Ladeboden/Rahmen und die Drehgestelle. Wenn man neue Wagen mit kleineren Raddurchmessern bauen würde, wäre vielleicht mehr möglich. Wenn meine Annahmen alle so stimmen. Die Frage ist, wie das mit dem Seitenwind dann aussieht, wenn man einen durchgehend rund 6 m hohen Wagen baut. Es darf den Zug ja auch nicht umpusten, wenn er leer ist. Die Wagen müssten darauf ausgelegt sein, auch noch das Gewicht des Daches zu tragen, entsprechend wird auch der Zug schwerer. Und von der Gewichtsverteilung ist es jetzt schon nicht unbedingt sinnvoll, wenn die oft über 1,65 m hohen, großen SUV oben stehen müssen. (Ein BMW X5 hat 10 cm mehr.) Gehen würde es vielleicht, aber man müsste einiges umdenken. Mit dem bestehenden Fuhrpark dürfte es eher nicht gehen.

Besser wär's, wenn man grundsätzlich den Autoverkehr auf Sylt reduziert, dann könnten auch einstöckige Garnituren reichen, die an einem Stück und damit schneller zu beladen wären. Zu Bundesbahnzeiten (1979-81) ist man sowas schon unter Fahrleitung und ohne Dach gefahren, nämlich den "Weiß-Blau-Expreß" von Ingolstadt nach Raubling bei Rosenheim und zurück, als eine Art RoLa für Urlauber als die A99 noch nicht fertig war... Foto bei DSO.

Bearbeitet von Rohrbacher am 21 Sep 2019, 16:19

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Iarn
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 16:56


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 18715




QUOTE (Boris Merath @ 21 Sep 2019, 15:10)
Ich würde auch erwarten dass man da ein Dach bräuchte... Aber das wäre wohl kein unlösbares Problem?

Nicht komplett unlösbar, aber wie Rohrbacher schon geschrieben hat, durchaus sportlich.
Was ich mir vorstellen könnte wäre im oberen Stockwerk die zulässige Höhe auf normale PKW Höhe zu limitieren, so dass Vans und SUV nur unten reinpassen. Oder beide Stockwerke nur PKW und für Vans, SUV und andere hohe Fahrzeuge dann einstöckige Wagen.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 17:15


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 18049
Chat: BorisM 

Wohnort: München


Den Beförderungshinweisen und der Preisliste nach scheinen die Maximalhöhen der Fahrzeuge zu sein:
- Einstöckig: 4,05m
- Unteres Stockwerk: 1,54m oder 1,65m
- Oberes Stockwerk: 2,70m



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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Iarn
  Geschrieben am: 21 Sep 2019, 17:24


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18715




Bei einer Oberleitung müsste man dann wohl drüber nachdenken, da auch 1,54m zu machen und dafür ein Dach drauf.
    
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corsa636
  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 08:42


Tripel-Ass


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Beiträge: 215




QUOTE (Metropolenbahner @ 19 Mar 2019, 22:32)



Oh, da könnte es dann aber Probleme mit dem Fahrdraht geben, oder hat die Autobahn genügend Abstand? Naja notfalls dann halt bis dorthin elektrifizieren und den Rest dann mit Hilfsdiesel. Die paar Meter mehr im Schneckentempo sollten dann egal sein.
Eigentlich rentiert es sich ja schon zu elektrifizieren, denn ein Unterwerk braucht man für den Abschnitt ganz sicher nicht. Das bisschen Fahrdraht und die Masten sollten nicht großartig ins Gewicht fallen und wenn Wolnzach als Nebeneffekt wieder ne Zugverbindung bekäme, wär das sicher auch kein Fehler.



Ja die Stichstrecken sind schon etwas verwunderlich. Wolzach ist ja noch ok, da fährt was, aber Rothenburg? Gibts da auch nen Altmann? wink.gif
Ich hoffe das Buchloe-Augsburg und Rosenheim-Mühldorf durchkommt, dann noch zusätzlich Neukirchen - Weiden. Das wäre die halbe Miete. Bamberg-Hof wäre nett, aber das ist der dickste/teuerste Brocken und die Strecke schön hügelig (Stichwort schiefe Ebene), also ob da jemals ein Gz fahren würde?
Überrascht hat mich Traunstein – Garching /Traunreut, da gibts noch 3 große Güteranschlüsse, wäre für die Firmen sicher auch wünschenswert.
Mühldorf-Simbach .. hmm ja zur Entlastung Passaus vom Güterverkehr wohl auch sinnvoll, wenn die Öbb den Rest elektrifiziert.
Fragt sich dann nur noch von welchem Zeithorizont wir reden. Ob die erste Strecke bis 2030 schon Fahrdraht haben könnte? Bin gespannt.

QUOTE
Ja die Stichstrecken sind schon etwas verwunderlich

Für mich auch...
Ich denke Hier mach in den meisten Fällen ( abhängig vom Verhältnis Vorhandene/ fehlende Oberleitung) ein ET–Akkutriebwagen Sinn, vorallem wenn kein Güterverkehr stattfindet.

QUOTE
Mühldorf-Simbach .. hmm ja zur Entlastung Passaus vom Güterverkehr wohl auch sinnvoll, wenn die Öbb den Rest elektrifiziert.


Macht auch bzw. vorallem zur Beschleunigung (Zürich –) München – Linz –Wien Sinn
    
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Iarn
  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 09:24


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18715




Dann müsste aber die ÖBB die Die sbahn ausbauen und elektrifizieren. Aber wie es aussieht elektrifiziert man lieber die Nebenbahn Braunau - Straßwalchen (-Salzburg) als die Hauptbahn über Ried, Neumarkt - Kalham Richtung Linz.
Das hängt wohl damit zusammen, dass man Salzburg als Zentrum stärken will und nicht die Diskussion aufmachen, den Fernverkehr Wien - München wie zu Kaisers Zeiten über das Innviertel zu führen.
    
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corsa636
  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 10:32


Tripel-Ass


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Mitglied seit: 18 Dec 12
Beiträge: 215




Ob ich Salzburg stärke, indem ich Zürich/München –>Wien unattraktiv halte??

Um wieviel könnte die Verbindung beschleunigt werden?
30 min? ( Zürich über das Allgäu anstelle der Arlbergbahn sogar mehr??)

Mit einer Taktverdichtung und evtl. einer Verbindung Salzburg – Mühldorf – Regensburg (Hof??) ist Salzburg mehr geholfen denke ich..

P.s. : wieso wird mein „–„ (Bindestrich) wenn ich vom iPad schreibe als „ &#8211„ dargestellt??

Bearbeitet von corsa636 am 6 Oct 2019, 10:35
    
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Iarn
  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 10:41


Lebende Forenlegende


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Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 18715




Mit den Bindestrichen, bist Du nicht allein, zum Thema hier
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 10:41


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Alter: 25
Wohnort: GR


QUOTE (corsa636 @ 6 Oct 2019, 11:32)
P.s. : wieso wird mein „–„ (Bindestrich) wenn ich vom iPad schreibe als „ &#8211„ dargestellt??

Weil die Forensoftware diverse Sonderzeichen - insbesondere von Apple - nicht ordentlich dekodieren kann.

(Vom iPad gesendet.)

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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