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Gäubahn, Stuttgart - Singen [Zur Themenübersicht]
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kosarik
  Geschrieben am: 17 Apr 2006, 15:55


Jungspund


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Beiträge: 18

Alter: 39
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War die Gäubahn zwischen Horb und Rottweil eigentlich mal 2 Gleisig? Da die Tunnel ja wohl für ein 2 Gleis ausgelegt sind.

Ist daran gedacht, die Gäubahn 2 Gleisig auszubauen? Wäre sicher sinnvoll.

Zwischen Rottweil und Horb ist ein Kurzes Stück zweigleisg(Ausweichstelle)

Wer weiß mehr darüber?
    
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Dave
  Geschrieben am: 17 Apr 2006, 16:06


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 3324

Alter: 33
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QUOTE (kosarik @ 17 Apr 2006, 16:55)
War die Gäubahn zwischen Horb und Rottweil eigentlich mal 2 Gleisig? Da die Tunnel ja wohl für ein 2 Gleis ausgelegt sind.
Ja, die Französische Militärregierung hat in der Besatzungszeit Gleise abgebaut. Das dürfte auch Rottweil - Horb betroffen haben.

QUOTE (kosarik @ 17 Apr 2006, 16:55)
Ist daran gedacht, die Gäubahn 2 Gleisig auszubauen? Wäre sicher sinnvoll.
Ja, will aber keiner bezahlen. Eine realistische Hoffnung wären noch Doppelspurinseln.

QUOTE (kosarik @ 17 Apr 2006, 16:55)
Zwischen Rottweil und Horb ist ein Kurzes Stück zweigleisg(Ausweichstelle)
Von solchen Dingern brauchts mehr.

Grüße, Dave

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"Die Abwrackprämie soll die deutsche Wirtschaft ankurbeln. Von wegen. Warum die Prämie den Falschen hilft, viele Kunden foppt und zum Betrügen geradezu einlädt." Artikel Politik abgewrackt! auf taz.de
    
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glemsexpress
  Geschrieben am: 17 Apr 2006, 16:09


Lebende Forenlegende


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Es gibt ein Projekt, die Gäubahn auf den Abschnitten Horb - Neckarhausen und Rottweil - Tuttlingen wieder 2-Gleisig auszubauen, um so die Fahrzeiten zu verringern. Dazu wird dann auch ein großer Teil des Gäubahn-Fahrplans umgeworfen. Hier gabs glaub ich irgendwo ein Thema, hab´s aber leider nicht gefunden...
    
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Hellwach
  Geschrieben am: 17 Apr 2006, 19:02


Routinier


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Beiträge: 351

Alter: 33
Wohnort: Constantia


QUOTE (glemsexpress @ 17 Apr 2006, 17:09)
Es gibt ein Projekt

Meinst du das hier?

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Hellwach ist das Auge
    
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karhu
  Geschrieben am: 4 Apr 2008, 22:41


Kaiser


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Weis jemand welchen Zweck die kleinen Häuser (glaub 5 oder 6 Stück in einem gewissen Abstand zueinander) direkt an der Bahntrasse, mitten im Wald, zwischen Rohr und Goldberg hatten, sowie der ehemalige Haltepunkt Mönchsbrunnen der ja auch mitten in den Wäldern des Schönbuchs, weit weg von irgentwelchen Siedlungen, liegt?

Vom Mönchsbrunnen sieht man noch ein altes Gebäude (rechts nach Kaufwaldbrücke Richtung BB) dessen Fenster alle eingeschlagen sind und ansonsten mit Graffiti beschmiert ist.

Bin auf dem Streckenabschnitt zwischen Rohr und Böblingen fast täglich unterwegs, deswegen würde mich das schon mal interressieren, hoffe mir kann das jemand beantworten, Wikipedia hat darüber leider keine Infos. sad.gif
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 4 Apr 2008, 23:04


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Wohnort: München


Hm...ich find weder Rohr noch Goldberg irgendwie im Eisenbahnatlas? Aber so vom Gefühl her - könnten das mal Bahnübergänge gewesen sein?

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 4 Apr 2008, 23:09


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Beiträge: 2447




QUOTE (kosarik @ 17 Apr 2006, 16:55)
War die Gäubahn zwischen Horb und Rottweil eigentlich mal 2 Gleisig? Da die Tunnel ja wohl für ein 2 Gleis ausgelegt sind.

Ist daran gedacht, die Gäubahn 2 Gleisig auszubauen? Wäre sicher sinnvoll.

Wegen der Elektrifizierung ist ein zweigleisiger Ausbau nicht mehr möglich. Dazu wären umfangreiche Anpassungen in den Tunneln nötig.
    
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karhu
  Geschrieben am: 4 Apr 2008, 23:57


Kaiser


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Mitglied seit: 18 Dec 07
Beiträge: 1126

Wohnort: Tampere (Stuttgart)


QUOTE (Boris Merath @ 5 Apr 2008, 00:04)
Hm...ich find weder Rohr noch Goldberg irgendwie im Eisenbahnatlas? Aber so vom Gefühl her - könnten das mal Bahnübergänge gewesen sein?

Rohr (Bahn km 16,8) gehört zu Stuttgart, Goldberg (km 24,5) zu Sindelfingen, beide Haltepunkte werden nur von der sbahnlogo.gif Stuttgart bedient und sind etwa 8km voneinander entfernt.

Dazwischen ist wie gesagt nur Wald (Schönbuch). Ehemalige Bahnübergangswärterhäuschen kann ich ausschleißen da durch dieses Waldstück keine einzige Strasse verläuft oder je verlaufen ist. Die wenigen Waldwege führen entweder über die Bahnstrecke oder unterqueren diese, aber nicht direkt bei den Häusern, außerdem sind diese Unterführungen oder Brücken größtenteils aus der Bauzeit der Strecke so wie sie aussehen (kein Beton nur Gemauert) bis auf die Kaufwaldbrücke die 1959 den Kaufwaldtunnel (wurde bei der Elektrifizirung aufgeschlitzt) ersetzt hat.

Die Häuser sind größtenteils bewohnt aber sehr klein, sie liegen aber direkt neben der Trasse also Jagdhäuschen werdens nicht sein. Der erwähnte ehem. Haltepunkt Mönchsbrunnen liegt bei Km 20,6 der Gäubahn.
    
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ropix
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 08:19


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Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14255
Chat: ropix 

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Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (leinfelder @ 5 Apr 2008, 00:57)
Rohr (Bahn km 16,8) gehört zu Stuttgart, Goldberg (km 24,5) zu Sindelfingen, beide Haltepunkte werden nur von der sbahnlogo.gif Stuttgart bedient und sind etwa 8km voneinander entfernt.

8 Kilometer - 6 Häuschen?

Klingt nach Blockstellen? Auch wenn das ein bisserl viel wären. Aber nehme man doch noch nen BÜ dazu (auch im Wald gibts Waldwege, wo die Bahn früher Schranken betrieben hat kann man sich heute teils gar nicht mehr vorstellen)

Dürfte alles in allem schon hinkommen.

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JeDi
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 12:21


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QUOTE (Boris Merath @ 5 Apr 2008, 00:04)
Hm...ich find weder Rohr noch Goldberg irgendwie im Eisenbahnatlas? Aber so vom Gefühl her - könnten das mal Bahnübergänge gewesen sein?

Musst in die Stuttgarter Detailkarte schaun wink.gif

Ich hab aber ien Buch drüber, müsst ich mal nachschaun...

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Boris Merath
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 13:38


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Andere Idee: Nachdem die Strecke im Wald verläuft - Streckenposten, die (insbesondere im Sturmfall) die Strecke auf Befahrbarkeit überwacht haben?

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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karhu
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 17:20


Kaiser


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QUOTE (Boris Merath @ 5 Apr 2008, 14:38)
Andere Idee: Nachdem die Strecke im Wald verläuft - Streckenposten, die (insbesondere im Sturmfall) die Strecke auf Befahrbarkeit überwacht haben?

Das halte ich für möglich, wenn es so was früher gegeben hat?

Strecke wurde 1879 eröffnet und aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich auch die 6 Häuschen vom Baustiel her.
    
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Boris Merath
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 17:50


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Wohnort: München


QUOTE (leinfelder @ 5 Apr 2008, 18:20)
Das halte ich für möglich, wenn es so was früher gegeben hat?

Strecke wurde 1879 eröffnet und aus dieser Zeit stammen wahrscheinlich auch die 6 Häuschen vom Baustiel her.

Hm....gibt es zwischen den Häusern Sichtverbindung bzw. könnte es mal ne Sichtverbindung gegeben haben? Ich weiß jetzt grade ausm Kopf nicht ab wann man elektrische Telegraphen bei der Bahn serienmäßig eingesetzt hat, vielleicht hat man die Strecke anfangs noch mit optischen Telegraphen betrieben?

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Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

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karhu
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 18:41


Kaiser


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Sichtverbindung ist schon möglich, die Häuser stehen auch abwechselnd links und rechts der Bahntrasse.

Aber hat es früher echt eine ständige Überwachung von Bahnstrecken die durch dichten Wald führen gegeben?

In Schweden, das ja bekanntlich auch viel Wald hat, sind mir solche Häuser nicht aufgefallen.
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 5 Apr 2008, 20:20


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2447




QUOTE (leinfelder @ 5 Apr 2008, 19:41)
Aber hat es früher echt eine ständige Überwachung von Bahnstrecken die durch dichten Wald führen gegeben?

Nein. Ausserdem war die Gefahr von Windbruch früher geringer, weil es ja breite Brandschutzstreifen gab. Die Brandschutzstreifen auf beiden Seiten waren frühr breiter als die Strecke. Erst mit der Abschaffung der Dampfloks kam man von dieser Praxis ab.
    
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