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Regionalverkehr Rheinland-Pfalz und Saarland [Zur Themenübersicht]
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146225
  Geschrieben am: 13 Dec 2012, 19:26


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Eifelquerbahn Kaisersesch-Gerolstein: Der Kreistag des Vulkaneifelkreises hat sich mehrheitlich gegen die geplante Reaktivierung ausgesprochen, woraufhin die Vulkan-Eifel-Bahn den bisher betriebenen Freizeitverkehr in der Saison 2013 nicht mehr durchführen will. Die letztendliche Entscheidung über die merkwürdigen Empfehlungen aus Daun liegt nunmehr beim Zweckverband SPNV-Nord des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz.

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Electrification
  Geschrieben am: 13 Dec 2012, 22:59


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Das Land Rheinland-Pfalz hat sich doch auch schon als eisenbahnfeindlich erwiesen und das obwohl es ein rot-grün regiertes Land ist. Wer so verbissen gegen die RSE kämpft, ist ein wahrer Ideologe und das bei einer Regierung die mit dem Nürburgring, wo Autos im Kreis fahren, ein Pleiteprojekt hinter sich haben und sich dort ordentlich über den Tisch ziehen haben lassen.
Passt also perfekt zu dieser Regierung dort. Bahnfeindlicher hätte sich schwarz-gelb da auch nicht mehr anstellen können als diese Versager.

Der Vulkaneifelkreis beweist einfach seine provinzielle Rückständigkeit.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Dec 2012, 23:05


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Na na na... Rheinland-Pfalz hat seit der Bahnreform extrem viel (auch in ländlichen Regionen) reaktiviert, als erstes Bundesland den ITF eingeführt und wird auch mit dem RLP-Takt 2015 nochmals massiv ausbauen (Einführung von schnellen Verbindungen auf den Hauptstrecken, beschlossene Reaktivierung von Heimbach-Baumholder, Aartalbahn und Trierer Weststrecke). Ob jetzt die Eifel- und Hunsrückquerbahnen wirklich kommen oder nochmals aufgeschoben werden müssen ist in Anbetracht der Leistungen der letzten Jahre eher zweitrangig - von eisenbahnfeindlich ist man ungefähr so weit entfernt, wie zum Beispiel der sächsische Verkehrsminister Morlok (wieso heißt der eigentlich nicht Morauto?) von eisenbahnfreundlich.

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146225
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 09:43


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Es scheint mir da allerdings in Rheinland-Pfalz ein gewisses Süd-Nord-Gefälle zu geben, will sagen: Im Südteil des Landes ist bereits mehr passiert als im Norden. Zufall?

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146225
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 09:44


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Und zwischendrin noch ein neuer Haltepunkt von der Saar: Saarbrücken-Burbach Mitte an der KBS 685 ist jetzt in Betrieb.

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146225
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 11:11


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Und auch noch neues vom linksrheinischen (vorderpfälzischen) Teil der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar: Ab 2015 alle 30 Minuten Mannheim-Mainz und ein Ausbau der ex-RHB: Morgenweb

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JeDi
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 11:58


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QUOTE (146225 @ 14 Dec 2012, 09:43)
Es scheint mir da allerdings in Rheinland-Pfalz ein gewisses Süd-Nord-Gefälle zu geben, will sagen: Im Südteil des Landes ist bereits mehr passiert als im Norden. Zufall?

Wobei man auch im Norden mit bislang 2 Reaktivierungen und 1 Komplettneubau wohl mehr für die Bahn in der Fläche getan hat, als zum Beispiel das (große und reiche) Bayern mit einer (!) Reaktivierung.

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Electrification
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 14:43


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QUOTE (JeDi @ 13 Dec 2012, 23:05)
Na na na... Rheinland-Pfalz hat seit der Bahnreform extrem viel (auch in ländlichen Regionen) reaktiviert, als erstes Bundesland den ITF eingeführt und wird auch mit dem RLP-Takt 2015 nochmals massiv ausbauen (Einführung von schnellen Verbindungen auf den Hauptstrecken, beschlossene Reaktivierung von Heimbach-Baumholder, Aartalbahn und Trierer Weststrecke). Ob jetzt die Eifel- und Hunsrückquerbahnen wirklich kommen oder nochmals aufgeschoben werden müssen ist in Anbetracht der Leistungen der letzten Jahre eher zweitrangig - von eisenbahnfeindlich ist man ungefähr so weit entfernt, wie zum Beispiel der sächsische Verkehrsminister Morlok (wieso heißt der eigentlich nicht Morauto?) von eisenbahnfreundlich.

Man kann doch aber nicht von der Vergangenheit leben. Warum gibt es dann eine derart dreiste Hetzkampagne gegen die RSE? Das passt so alles nicht zusammen.

Mag sein dass man insgesamt durchaus bahnfreundlicher ist als manch andere (Sachsen zähl ich schon gar nicht mehr), aber warum will man dann der RSE so einen Keil reintreiben und wieso hat man sich von der Hunsrückquerbahn quasi schon fast verabschiedet? Hat der Nürburgring zu viel Geld verschluckt?

Was die Trierer Weststrecke betrifft, ja wann wird sie denn reaktiviert? Hier könnte man ein tolles Regionalzugnetz rund um Trier aufbauen, aber ich habe bisher noch nirgends etwas von einer Reaktivierung gelesen, nur von Absichten und die gibt es schon lange.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 14:49


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QUOTE (Electrification @ 14 Dec 2012, 14:43)
Man kann doch aber nicht von der Vergangenheit leben. Warum gibt es dann eine derart dreiste Hetzkampagne gegen die RSE? Das passt so alles nicht zusammen.

Hat man in Bayern auch getan.

QUOTE
wieso hat man sich von der Hunsrückquerbahn quasi schon fast verabschiedet?


Derzeit werden eher alternative Bedienkonzepte, die nicht nur auf den Flughafen ausgelegt sind, geprüft. Da kann ich garnicht mal so viel negatives erkennen...

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 14:54


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QUOTE (JeDi @ 14 Dec 2012, 11:58)
als zum Beispiel das (große und reiche) Bayern mit einer (!) Reaktivierung.

Moment... Zwei Reaktivierungen (Hörpolding-Traunreut, ca. 3 km und Bayreuth-Weidenberg, ca. 14 km) und ein ca. 90 km langer Neubau (Ingolstadt-Nürnberg) mit RE. Der Verkehr für die dritte Reaktivierung ist mit Senden-Weißenhorn, ca. 10 km, grad in Ausschreibung. Derzeit sind also 107 km reaktivierter oder neugebauter Regionalverkehr im "Bahnland Bayern" unterwegs. Soviel Zeit muss schon sein. wink.gif

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JeDi
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 15:08


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Ups - Weidenberg hab ich doch glatt versemmelt...

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Electrification
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 15:14


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War Altenstadt/Wn. - Neustadt/Wn. nicht auch eine Reaktivierung?
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 17:03


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QUOTE (Electrification @ 14 Dec 2012, 15:14)
War Altenstadt/Wn. - Neustadt/Wn. nicht auch eine Reaktivierung?

Strenggenommen ja, die 700 m sind quasi reaktiviert worden, wenn man die Tatsache sieht, dass dort seit der Einstellung 1992 (!) kein Personenzug mehr gefahren ist. Andererseits hat man praktisch nur den Bahnhof Neustadt (Waldnaab) an die Nebenbahntrasse verlegt, der damit etwas näher am Stadtzentrum ist. Der alte Bahnhof an der Abzweigung ist dafür heute ohne Bedienung. Das müsste betrieblich aber die selbe Betriebsstelle sein, sodass man praktisch eigentlich nur den Bahnsteig an ein anderes Bahnhofsgleis verlegt hat.

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Ja mei...
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 17:58


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Auch nicht zu vergessen: Selb-Plößberg - As. So denn da wirklich was draus wird; so ganz glaub ich da erst dran, wenn die erste Regioschachtel im Linienbetrieb rüber gefahren ist...

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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Electrification
  Geschrieben am: 14 Dec 2012, 22:13


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QUOTE (Rohrbacher @ 14 Dec 2012, 17:03)
Strenggenommen ja, die 700 m sind quasi reaktiviert worden, wenn man die Tatsache sieht, dass dort seit der Einstellung 1992 (!) kein Personenzug mehr gefahren ist. Andererseits hat man praktisch nur den Bahnhof Neustadt (Waldnaab) an die Nebenbahntrasse verlegt, der damit etwas näher am Stadtzentrum ist. Der alte Bahnhof an der Abzweigung ist dafür heute ohne Bedienung. Das müsste betrieblich aber die selbe Betriebsstelle sein, sodass man praktisch eigentlich nur den Bahnsteig an ein anderes Bahnhofsgleis verlegt hat.

Die Strecke ist damit ja 4 Jahre zu früh gestorben, sonst hätte sie gerettet werden können.
Allerdings wäre es gut gewesen wenn ein noch längeres Stück der Strecke erhalten gewesen wäre, also wenigstens der Abschnitt der bis 1992 befahren wurde.

So wie mal zu lesen war, hat man wegen einem Bü die vorgehaltene Strecke sogar noch verkürzt und somit zwar näher an der Mitte zu sein, aber nicht so sehr wie wenn man über den Bü hinaus wäre.
Weiß jemand der dort ortskundig ist mehr?
    
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