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Südostbayernbahn Sammelthema, Aktuelles zB Baustellen, Sonderzüge usw [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 16:46


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QUOTE (Bahnhofsvorstand @ 21 Jul 2020, 18:17)
Klar, die DB Südostbayernbahn natürlich. Diese Fahrzeuge könnten nach Ablauf des Vertrags bundesweit Verwendung finden.
Grundsätzlich auch die Frage, ob unter Gebrauchtfahrzeugen auch die 628er zu verstehen sind.,

HMm ok, die DB, aber im Spezialfall H2 seh ich da trotzdem noch ein Problem. Selbst im gesamten Bundesgebiet wird man nicht so einfach passende H2-Einsatzgebiete finden. Bisher macht man das nur in Gegenden mit chem. Industrie, wo es sowieso Wasserstoff gibt. Alle anderen Einsatzgebiete fallen unter den Tisch. Also so sicher wäre ich mir da jetzt nicht.

Noch zum Thema, Wasserstoffzüge angeblich deutlich teurer im Unterhalt:
https://www.heise.de/news/Studie-Wasserstof...ge-4850008.html

Komplettes PDF:
https://www.vde.com/resource/blob/1979350/9...zuegen-data.pdf

Ist der Staat nicht verpflichtet immer das wirtschaftlichste Angebot anzunehmen? Wäre die H2-Festlegung damit überhaupt zulässig?

Bearbeitet von Metropolenbahner am 22 Jul 2020, 16:47
    
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Alex101
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 17:52


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QUOTE (Iarn @ 21 Jul 2020, 15:16)
Man kann ja die Brennstoffzellenwagen nach der Elektrifizierung auf andere Teile des Netzes verscheiben, aber davon steht im TED nichts.

Muss es meines Erachtens auch nicht. Wenn ein Betreiber während der Laufzeit ältere durch neuere Fahrzeuge ersetzt dürfte hat er dadurch doch keinen Vorteil im Vergabeverfahren.

QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 16:46)
Ist der Staat nicht verpflichtet immer das wirtschaftlichste Angebot anzunehmen? Wäre die H2-Festlegung damit überhaupt zulässig?

Nur wenn das Angebot auch die Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. Sonst hätte man z. B. den München-Nürnberg-Express auch mit n-Wagen gewinnen können, die sicher billiger als die Skoda-Garnituren wären.
Solange dafür bezahlt wird kann man in der Ausschreibung fast alles fordern.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 18:12


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QUOTE (Alex101 @ 22 Jul 2020, 18:52)
Nur wenn das Angebot auch die Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. Sonst hätte man z. B. den München-Nürnberg-Express auch mit n-Wagen gewinnen können, die sicher billiger als die Skoda-Garnituren wären.
Solange dafür bezahlt wird kann man in der Ausschreibung fast alles fordern.

Ok, aber die Anforderungen der NIM sind ja technisch begründet, nach Burghausen dagegen nicht, v.a. wenn dort dann auch noch OL installiert wird.

Aber gut - vermutlich ist Mühldorf-Burghausen einfach der nötige Umlauf zum Tanken. Damit dürfte man dort solange mit H2 unter OL fahren, bis Mühldorf - Passau elektrifiziert wird ph34r.gif
    
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Alex101
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 18:52


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QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 18:12)
Ok, aber die Anforderungen der NIM sind ja technisch begründet, nach Burghausen dagegen nicht, v.a. wenn dort dann auch noch OL installiert wird.

Klimaanlagen, Tische, Steckdosen usw. sind auch nicht notwendig und trotzdem sind sie ganz normaler Teil von Ausschreibungen.

Bearbeitet von Alex101 am 22 Jul 2020, 18:52
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 19:06


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QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 17:46)
Noch zum Thema, Wasserstoffzüge angeblich deutlich teurer im Unterhalt:
https://www.heise.de/news/Studie-Wasserstof...ge-4850008.html

Logisch. Ein Brennstoffzellenzug ist ja quasi ein Batteriezug mit zusätzlicher Reichweitenverlängerung. Ohne den ganzen H2-Teil und "nur" einem größeren chemischen Stromspeicher wäre das Ding natürlich günstiger in Bau und Unterhalt, ist dann aber halt bei den heute geforderten Tageskilometern nicht einsetzbar.

QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 19:12)
Aber gut - vermutlich ist Mühldorf-Burghausen einfach der nötige Umlauf zum Tanken. Damit dürfte man dort solange mit H2 unter OL fahren, bis Mühldorf - Passau elektrifiziert wird

So stell ich mir das auch vor. Man fährt nach der Burghausener Elektrifizierung einfach einmal am Tag mit den Zügen eine Runde zum Tanken, mehr nicht. Vermutlich ist für den zeitlich/örtlich begrenzten H2-Einsatz das Tanken direkt in Burghausen ohnehin einfacher als große Mengen Wasserstoff per Lkw nach Mühldorf oder Passau zu karren. Mit den VT gibt's ja auch Umläufe, die man nur zur Überführung ins Bw drin hat, z.B. die Fahrt Aschau - Prien - Rosenheim (- Mühldorf).

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218 466-1
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 19:57


Lebende Forenlegende


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Wohnort: Red Bank NJ, ex-Ingolstadt


QUOTE (Alex101 @ 22 Jul 2020, 12:52)
QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 18:12)
QUOTE (Alex101 @ 22 Jul 2020, 18:52)
Nur wenn das Angebot auch die Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. Sonst hätte man z. B. den München-Nürnberg-Express auch mit n-Wagen gewinnen können, die sicher billiger als die Skoda-Garnituren wären.
Solange dafür bezahlt wird kann man in der Ausschreibung fast alles fordern.
Ok, aber die Anforderungen der NIM sind ja technisch begründet, nach Burghausen dagegen nicht, v.a. wenn dort dann auch noch OL installiert wird.
Klimaanlagen, Tische, Steckdosen usw. sind auch nicht notwendig und trotzdem sind sie ganz normaler Teil von Ausschreibungen.
Das kann man nicht vergleichen. Die druckertüchtigten Fahrzeuge musste die BEG fordern, weil DB Netz die Züge sonst nicht auf die NIM lässt.
Klimaanlagen, Tische, Steckdosen usw. fordert die BEG auf eigenem Wunsch. Bequeme Sitze dagegen weiterhin nicht. Die Züge dürften ohne das Zeug aber trotzdem fahren - anders als ohne (p) Ausrüstung auf der NIM.

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Alex101
  Geschrieben am: 22 Jul 2020, 20:24


Routinier


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QUOTE (218 466-1 @ 22 Jul 2020, 19:57)
Das kann man nicht vergleichen. Die druckertüchtigten Fahrzeuge musste die BEG fordern, weil DB Netz die Züge sonst nicht auf die NIM lässt.

Der Vergleich war auf die Geschwindigkeit bezogen und natürlich auch überspitzt.

QUOTE (218 466-1 @ 22 Jul 2020, 19:57)
Klimaanlagen, Tische, Steckdosen usw. fordert die BEG auf eigenem Wunsch. Bequeme Sitze dagegen weiterhin nicht. Die Züge dürften ohne das Zeug aber trotzdem fahren - anders als ohne (p) Ausrüstung auf der NIM.

Das ist genau der Punkt. Die Regel des wirtschaftlichsten Angebots gilt eben nur bei vergleichbarer Leistung.
    
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Südostbayer
  Geschrieben am: 23 Jul 2020, 10:21


Kaiser


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QUOTE (Rohrbacher @ 22 Jul 2020, 20:06)
So stell ich mir das auch vor. Man fährt nach der Burghausener Elektrifizierung einfach einmal am Tag mit den Zügen eine Runde zum Tanken, mehr nicht. Vermutlich ist für den zeitlich/örtlich begrenzten H2-Einsatz das Tanken direkt in Burghausen ohnehin einfacher als große Mengen Wasserstoff per Lkw nach Mühldorf oder Passau zu karren.

Jo, sehe ich auch so. Allerdings könnte eine Tankfahrt am Tag nicht reichen, wenn man von den gut 600 km Reichweite der iLINT ausgeht. Zwei Fahrten Mühldorf-Passau und zurück sind schon 460 km, von und nach Burghausen nochmal 65 - aber dann ist es grade mal Nachmittag.
    
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Valentin
  Geschrieben am: 23 Jul 2020, 20:18


Kaiser


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Beiträge: 1666




QUOTE (Rohrbacher @ 22 Jul 2020, 19:06)
QUOTE (Metropolenbahner @ 22 Jul 2020, 17:46)
Noch zum Thema, Wasserstoffzüge angeblich deutlich teurer im Unterhalt:
https://www.heise.de/news/Studie-Wasserstof...ge-4850008.html

Logisch. Ein Brennstoffzellenzug ist ja quasi ein Batteriezug mit zusätzlicher Reichweitenverlängerung. Ohne den ganzen H2-Teil und "nur" einem größeren chemischen Stromspeicher wäre das Ding natürlich günstiger in Bau und Unterhalt, ist dann aber halt bei den heute geforderten Tageskilometern nicht einsetzbar.


So stell ich mir das auch vor. Man fährt nach der Burghausener Elektrifizierung einfach einmal am Tag mit den Zügen eine Runde zum Tanken, mehr nicht. Vermutlich ist für den zeitlich/örtlich begrenzten H2-Einsatz das Tanken direkt in Burghausen ohnehin einfacher als große Mengen Wasserstoff per Lkw nach Mühldorf oder Passau zu karren. Mit den VT gibt's ja auch Umläufe, die man nur zur Überführung ins Bw drin hat, z.B. die Fahrt Aschau - Prien - Rosenheim (- Mühldorf).

Brennstoffzellenzüge sind bis 35% teurer als Akku-Züge im realen Betrieb, wie Golem aus einer VDE-Studie zitiert. Da wird der eingesparte Wasserstofftransport auch nicht mehr viel dran ändern.

Laut Studie sind geringe Lebensdauer der Brennstoffzellen und der niedrige Wirkungsgrad der Wasserstoffherstellung die Gründe für den vergleichsweise teuren Fahrbetrieb eines Brennstoffzellenzuges.
    
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