Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

Seiten: (6) « Erste ... 4 5 [6]  ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |
[M] Machbarkeitsstudie zu Tram Offensive [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Iarn
  Geschrieben am: 16 Sep 2021, 21:49


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 07
Beiträge: 21059




Süddeutsche zu einer möglichen Tram nach Haar (Grasbrunn ist nicht wirklich überraschend vom Tisch)

--------------------
Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
     Link zum BeitragTop
bestia_negra
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 09:36


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Feb 17
Beiträge: 1524




QUOTE (Iarn @ 16 Sep 2021, 21:49)
Süddeutsche zu einer möglichen Tram nach Haar (Grasbrunn ist nicht wirklich überraschend vom Tisch)

War ich nur zu blöd das aus dem Artikel rauszulesen?
Wenn die Tram (aktuell 21) über Trudering nach Haar verlängert wird, dann würde man doch an der Haltestelle Kreillerstraße weiter nach Osten fahren und nicht zur Haltestelle St.-Veit-Straße

QUOTE
eine Weiterführung der Straßenbahn von der St.-Veit-Straße in Berg am Laim über Trudering bis nach Haar samt einer Anbindung des dortigen S-Bahnhofs über die Leibstraße soll aber weiterverfolgt werden.


Das kann ja nicht so gemeint sein, dass man von der SVS aus weiterbaut, oder?



Logisch fände ich folgende Variante:
Neubaustrecke ab Kreillerstraße über Trudering nach Haar.
21: Westfriedhof - Innenstadt - Max-Weber-Platz - Ostbahnhof - Kreillerstraße - Trudering - Haar
15: Großhesseloher Brücke - Ostfriedhof - Ostbahnhof - Kreillerstraße - SVS

Das hätte drei Vorteile:
- Doppelbedienung des heute schon stark belasteten Abschnitts Ostbahnhof - Kreillerstraße
- Direktverbindungen von der heutigen 15/25 an den Ostbahnhof und nach Berg-am-Laim (und umgekehrt)
- Entlastung der Kreuzung am Max-Weber-Platz, da die 15 wegfällt.

Einziger Nachteil ist, dass die gemeinsame Strecke der 15/25 nur noch alle 10 statt alle 5 Minuten an den Max-Weber-Platz angebunden ist.
Dieser Nachteil wird aber aus meiner Sicht durch die neu hinzugekommenen Direktverbindungen (u.a. Anbindung an den Ostbahnhof) und die eh schon vorhandenen zahlreichen Umsteigemöglichkeiten (Wettersteinplatz , Silberhornstraße, Ostfriedhof, Rosenheimer Platz) locker kompensiert.
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 09:44


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 15448

Alter: 39
Wohnort: München


QUOTE (Iarn @ 16 Sep 2021, 22:49)
Süddeutsche zu einer möglichen Tram nach Haar (Grasbrunn ist nicht wirklich überraschend vom Tisch)

Wäre die CSU an der Macht hätte man den Abschnitt Ostbahnhof - St. Veit-Straße sicherlich eingestellt. Fährt ja die U2 und U5 parallel. Ich denke auch, dass der Abschnitt Kreillerstraße - St. Veit-Str. bestehen bleiben wird und sei es nur um HVZ Verstärker dort zu wenden...oder man baut wirklich eine Verlängerung bis Michaelibad...

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
    Link zum BeitragTop
Oliver-BergamLaim
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 10:56


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 26 Nov 04
Beiträge: 6472

Alter: 37
Wohnort: München


Für mich ist aus heutiger Sicht auch unverständlich, warum man in den (noch) relativ tramfreundlichen späten 60ern nicht gleich das kurze Verbindungsstück zwischen Wendeschleife St. Veit-Str. und dem alten 24er an der Heinrich-Wieland-Str. gebaut hat. Das sind gerade mal 500 Meter, fast in Blickweite. Mir ist kein anderes Beispiel bei der Münchner Tram bekannt, wo zwei Außenäste so dicht aneinander verlaufen wären, ohne miteinander verbunden worden zu sein.

So hätte man schon damals deutlich mehr Netzflexibilität gehabt, hätte z.B. Neuperlach mit einer zweiten Tramlinie über die St. Veit-Str. an den Ostbahnhof anbinden können (auch im Hinblick auf die U-Bahn-Baustelle im Bereich Bad-Schachener-Str. ab 1973). Auch die bis heute fehlende Direktverbindung von Berg am Laim nach Neuperlach (viel Spaß mit dem 20-Minuten-Fußmarsch zur U5 am Innsbrucker Ring, wenn man einfach nur ins PEP will) wäre geschaffen worden. Nach Einstellung des 24ers hätte man die Tram 19 (heute 21) von der St.-Veit-Str. zumindest noch an den U-Bahnhof Michaelibad anbinden können, um bessere Umsteigemöglichkeiten zu schaffen.
    
     Link zum BeitragTop
Jean
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 11:04


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 29 Nov 02
Beiträge: 15448

Alter: 39
Wohnort: München


QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 17 Sep 2021, 11:56)
Für mich ist aus heutiger Sicht auch unverständlich, warum man in den (noch) relativ tramfreundlichen späten 60ern nicht gleich das kurze Verbindungsstück zwischen Wendeschleife St. Veit-Str. und dem alten 24er an der Heinrich-Wieland-Str. gebaut hat. Das sind gerade mal 500 Meter, fast in Blickweite. Mir ist kein anderes Beispiel bei der Münchner Tram bekannt, wo zwei Außenäste so dicht aneinander verlaufen wären, ohne miteinander verbunden worden zu sein.

So hätte man schon damals deutlich mehr Netzflexibilität gehabt, hätte z.B. Neuperlach mit einer zweiten Tramlinie über die St. Veit-Str. an den Ostbahnhof anbinden können (auch im Hinblick auf die U-Bahn-Baustelle im Bereich Bad-Schachener-Str. ab 1973). Auch die bis heute fehlende Direktverbindung von Berg am Laim nach Neuperlach (viel Spaß mit dem 20-Minuten-Fußmarsch zur U5 am Innsbrucker Ring, wenn man einfach nur ins PEP will) wäre geschaffen worden. Nach Einstellung des 24ers hätte man die Tram 19 (heute 21) von der St.-Veit-Str. zumindest noch an den U-Bahnhof Michaelibad anbinden können, um bessere Umsteigemöglichkeiten zu schaffen.

Die Trambahn müsste wohl inzwischen im Straßenplanung mitschwimmen weil eine eigene Strecke nicht mehr möglich ist, aber das wäre für 500 Meter echt kein Problem. Ob damals Platz gelassen wurde kann ich nicht beurteilen.

--------------------
Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing (aber über das Krankenhaus, Fachhochschule), für die U4
    
    Link zum BeitragTop
bestia_negra
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 12:38


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Feb 17
Beiträge: 1524




Es gibt ja mehrere Punkte im Netz, bei denen man sich fragt, was man sich bei dem jeweiligen Endpunkt gedacht hat.

Die SVS ist einer davon.

Bei der Amalienburgstraße frage ich mich auch immer, warum man die Tram kurz vor der S-Bahn verenden lässt.

Oder früher die 19 zum Pasinger Marienplatz, was man ja inzwischen nachgeholt hat.

Oder die Emmeram-Tram. Da bekommt man auch mit einem vergleichsweise kurzen Stück Strecke eine schöne Netzwirkung, wenn man den Abzweig nach Johanneskirchen zur S8 baut (erst recht nach dem das mit der U4 ja eh auf absehbare Zeit nix wird...).
    
     Link zum BeitragTop
Tram-Bahni
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 12:51


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 27 Feb 18
Beiträge: 852




Bei der Tram gab es halt ab MVV-Start kein Interesse mehr für eine vernünftige Integration in das Netz. Wenn es dem Umsteigezwang half, wurde in den 70ern noch Geld investiert. Aber für eine bessere Netzwirkung kein bisschen.

Den 24er gab es ja 1968 noch nicht, als die Schleife Sankt-Veit-Str. in Betrieb ging. Vermutlich hatte man sich das für den Zeitpunkt aufgehoben, wenn Neuerlich stärker bebaut ist. Und zu der Zeit war dann die Stimmung eben schon deutlich kritischer gegenüber der Tram.

Die Schleife Amalienburgstr. diente doch nur dem Ausbau der Autostraße, deutlich vor der Inbetriebnahme der S-Bahn.

Die Schleife in Pasing stammte noch aus einer Zeit, als es vermutlich noch keine Pendler gab. Und die Verlängerung zum Bahnhof ist ja ähnlich lang diskutiert worden, die die Gartentram.

Johanneskirchen wird ja jetzt nachgeholt, womöglich wollte man die Tram da nicht an die unsichere Situation mit der S-Bahn ketten. Immerhin blieben so Erschließung vom Fritz-Meyer-Weg und der Umsteigepunkt auf die Busse in Emmeram erhalten. Nur mit dem Ast zur S-Bahn gäb es in der dicht bebauten Ecke zwischen Regina-Ullmann-Str. und Fritz-Meyer-Weg sonst nen zusätzlichen Umsteigezwang.
    
    Link zum BeitragTop
bestia_negra
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 13:00


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Feb 17
Beiträge: 1524




QUOTE (Tram-Bahni @ 17 Sep 2021, 12:51)
Bei der Tram gab es halt ab MVV-Start kein Interesse mehr für eine vernünftige Integration in das Netz. Wenn es dem Umsteigezwang half, wurde in den 70ern noch Geld investiert. Aber für eine bessere Netzwirkung kein bisschen.

Den 24er gab es ja 1968 noch nicht, als die Schleife Sankt-Veit-Str. in Betrieb ging. Vermutlich hatte man sich das für den Zeitpunkt aufgehoben, wenn Neuerlich stärker bebaut ist. Und zu der Zeit war dann die Stimmung eben schon deutlich kritischer gegenüber der Tram.

Die Schleife Amalienburgstr. diente doch nur dem Ausbau der Autostraße, deutlich vor der Inbetriebnahme der S-Bahn.

Die Schleife in Pasing stammte noch aus einer Zeit, als es vermutlich noch keine Pendler gab. Und die Verlängerung zum Bahnhof ist ja ähnlich lang diskutiert worden, die die Gartentram.

Da stimme ich dir völlig zu. In der Vergangenheit war das so.

Das erklärt aber nicht, warum man diese relativ kleinen Erweiterungen mit großem Nutzen in den letzten Jahren (als das Klima wieder etwas Tram-Freundlicher wurde) nicht möglichst zügig angegangen ist.

Von der Ama zur S-Bahn ist es gerade mal ein Kilometer.

Um es mit den Worten des Trambahn-Fans ;-) Jeremy Clarkson zu sagen: "How hard can it be?"


QUOTE
Johanneskirchen wird ja jetzt nachgeholt, womöglich wollte man die Tram da nicht an die unsichere Situation mit der S-Bahn ketten. Immerhin blieben so Erschließung vom Fritz-Meyer-Weg und der Umsteigepunkt auf die Busse in Emmeram erhalten. Nur mit dem Ast zur S-Bahn gäb es in der dicht bebauten Ecke zwischen Regina-Ullmann-Str. und Fritz-Meyer-Weg sonst nen zusätzlichen Umsteigezwang.


Ich würde auch nicht auf die aktuelle Strecke verzichten wollen, sondern einen Abzweig zusätzlich.

Und heute kann die Strecke ruhig eine Doppelbedienung mit zwei Linien (eine nach Emmeram und eine nach Johanneskirchen) durchaus vertragen.
    
     Link zum BeitragTop
Tram-Bahni
  Geschrieben am: 17 Sep 2021, 14:30


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 27 Feb 18
Beiträge: 852




QUOTE (bestia_negra @ 17 Sep 2021, 13:00)
Das erklärt aber nicht, warum man diese relativ kleinen Erweiterungen mit großem Nutzen in den letzten Jahren (als das Klima wieder etwas Tram-Freundlicher wurde) nicht möglichst zügig angegangen ist.

Bisher gab es halt keinen Ausbau, der mal das gesamte Netz betrachtet. Eigentlich ist erst jetzt bei der Fortschreibung des NVP mal die ganze Stadt betrachtet worden.
Vorher gab immer nur Projekte, die schon Anfang der 90er zur Erhaltung der Tram als unabdingbar angesehen wurden. Zusätzlich gab es den kleinen Lückenschluss in Pasing im Zusammenhang mit der NUP, den 23er ohne irgendeine Einbindung in das restliche Netz (und damit der Möglichkeiten) nur zur Erschließung des Neubaugebiets, und die Tram Truderinger Str. zur Erschließung der Hochhäuser am Vogelweideplatz auf Idee der Grünen.

Bearbeitet von Tram-Bahni am 17 Sep 2021, 14:31
    
    Link zum BeitragTop
Thema wird von 1 Benutzer gelesen (1 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
83 Antworten seit 26 Nov 2020, 18:48 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (6) « Erste ... 4 5 [6] 
<< Back to Straßenbahn und Stadtbahn
Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |