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No-fly movement, Bahnfahren aus Klimaschutzgründen [Zur Themenübersicht]
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karhu
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 22:33


Kaiser


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Wohnort: Tampere (Stuttgart)


The Guardian

Greta ist ein gutes Beispiel umweltfreundlich zu reisen. Auch Kim Jong Un nimmt ja gerne den Zug.

Auch ich werde meine nächste Mitteleuropareise wieder mit dem Zug (und ein bischen Schiff und Bus) machen, auch wenn es immer noch von Finnland sehr umständlich ist durch die baltischen Staaten.
Und jeder kann was tun: Climate change: yes, your individual action does make a difference

Meiner Meinung sollten die europäischen Bahnen mehr damit werben das Bahnfahren umweltfreundlich ist. Aber wenn natürlich immer noch das große DB Logo auf Lastwagen sich befindet ist das nicht so glaubwürdig: Spiegel

Hier muss eine neue Verkehrspolitik her. Nachtzugnetz und internationale Verbindungen müssen massiv ausgebaut werden, Fliegen auf Kurzstrecken und Mittelstrecken, dort wo ein Nachtzug eine Alternative ist, muss teurer werden. Bahnfahren dafür dann deutlich billiger.

Es geht einiges an Planungzeit drauf um meine Reise von Tampere nach Prag und zurück zu planen. Tickets und Fahrpläne muss man auf zig verschiedenen Internetseiten schauen bis man alles hat. Dazu ist die PKP immer noch nicht in der Lage online ein Ticket von Warschau nach Prag im Nachtzug zu verkaufen. Das geht nur über Polrail Service die sich das natürlich bezahlen lassen. Das sind alles so Dinge die sich ändern müssen.
In Finnland hat sich jmd. die Mühe gemacht die Planung zu erleichtern: maatapitkin.net (Nur auf Finnisch) Das sind die Alternativen für Tšekki (Tschechien) man kann auch viele andere Länder dort auswählen.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 02:43


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Mein Kumpel ist auch sehr stolz auf sich, daß er bei seinem nächten Finnland-Urlaub auf das Flugzeug verzichten wird. Er freut sich schon darauf, (als Einzelperson) mit seinem fetten BMW (seine Worte!) die Strecke von München nach Zentralfinland (Kajaaani) zu fahren, um dann auch in Finnland endlich "standesgemäß" herumfahren zu können, statt sich wie bisher ein Fahrrad zu leihen. Also ein echter Fortschritt für die Umwelt. Finnair wird bestimmt alle Flüge streichen.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 03:04


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QUOTE (Cloakmaster @ 27 Apr 2019, 03:43)
Also ein echter Fortschritt für die Umwelt.

Korrekt. Bodennah sind die speziellen Emissionen bekanntermaßen tatsächlich "besser" als in sensiblen hohen Luftschichten.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 03:12


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Nam dann lass uns doch alle in Zukunft viel mehr Auto fahren.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 04:05


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QUOTE (Cloakmaster @ 27 Apr 2019, 04:12)
Nam dann lass uns doch alle in Zukunft viel mehr Auto fahren.

Das habe ich nicht gesagt.

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Bayernlover
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 05:53


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Das hab ich nächstes Jahr auch vor. Allerdings Norwegen und nicht Finnland und mindestens mal zu zweit, eher zu dritt. Bei den Limits da oben und der Fahrweise braucht der „fette“ BMW unter 5 Liter. Rasen ist da nicht, wer das glaubt, sollte vielleicht eher auf der A71 Urlaub machen.

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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mapic
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 08:31


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Es kommt halt wie so oft einfach drauf an...
Das eine Auto ist in jedem Fall ein Auto mehr, das nach Finnland fährt. Wenn man alternativ dazu einen Platz in einem Flieger ergattert hätte, der sowieso schon fliegt, dann wäre das wahrscheinlich umweltfreundlicher als das Auto. Wenn man durch frühzeitige Buchung mit vielen anderen zusammen erst dafür sorgt, dass der Flieger überhaupt fliegt, dann siehts wahrscheinlich schon wieder anders aus.

Das große Problem beim Zug und Flieger sind außerdem schwach ausgelastete Fahrten und Flüge. Wenn man in einem fast leeren Zug oder Flugzeug unterwegs ist, dann wäre man mit dem Auto wahrscheinlich fast immer deutlich umweltfreundlicher unterwegs. Und dass das Verkehrsmittel fast leer unterwegs ist, kommt bei der Bahn glaub ich deutlich häufiger vor als beim Flieger.

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Iarn
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:00


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Wäre es eigentlich nicht einfacher durch die skandinavischen Länder zu reisen, also erst nach Schweden übersetzen?

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
Nicht zu verwechseln mit der Populären Front
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:16


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QUOTE (Bayernlover @ 27 Apr 2019, 06:53)
Das hab ich nächstes Jahr auch vor. Allerdings Norwegen und nicht Finnland und mindestens mal zu zweit, eher zu dritt. Bei den Limits da oben und der Fahrweise braucht der „fette“ BMW unter 5 Liter. Rasen ist da nicht, wer das glaubt, sollte vielleicht eher auf der A71 Urlaub machen.

Bei deiner Fahrweise vielleicht. Bei seiner würde er vermutlich selbst einen Lupo 3L nicht unter 10 Liter drücken. Davon ab scheint es Volkssport zu sein, des Abends das Auto im Kreise durch den Ort spazieren zu fahren, um jede Imissbude zu sehen, bzw. von dieser aus gesehen zu werden. Stundenlang. Ein wahres Schauspiel, dem ich (von der Imbiss Bude aus) auch schon diverse Male beigewohnt habe. Nun ist endlich die Zeit gekommen, daß er selbst Teil des Autocorso wird Und ganz wichtig: Es muss auch jeder im Ort hören, saß sein Wagen mit am Start ist - also kräftig Gas geben nicht vergessen!

Bearbeitet von Cloakmaster am 27 Apr 2019, 10:17
    
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Bayernlover
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:16


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QUOTE (Iarn @ 27 Apr 2019, 10:00)
Wäre es eigentlich nicht einfacher durch die skandinavischen Länder zu reisen, also erst nach Schweden übersetzen?

Wie meinst?

Meine Norwegen-Roadtrips fanden bis auf eine Ausnahme komplett auf der Straße statt, die Fähre von Norwegen nach Dänemark hat den Charme einer Mischung aus Ryanair und McDonald’s, auch vom Publikum her (gesetzte ältere Paare im Vollrausch, klar, es gibt steuerfreien Alkohol).

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Für mehr Administration. Gegen Sittenverfall. Für den Ausschluss nerviger Weiber.
    
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Iarn
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:24


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Vom Finnlan statt nach Estland nach Stockholm per Fähre und dann über Malmö - Kopenhagen Richtung Mitteleuropa

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:25


Kaiser


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QUOTE (mapic @ 27 Apr 2019, 08:31)
Das große Problem beim Zug und Flieger sind außerdem schwach ausgelastete Fahrten und Flüge. Wenn man in einem fast leeren Zug oder Flugzeug unterwegs ist, dann wäre man mit dem Auto wahrscheinlich fast immer deutlich umweltfreundlicher unterwegs. Und dass das Verkehrsmittel fast leer unterwegs ist, kommt bei der Bahn glaub ich deutlich häufiger vor als beim Flieger.

Mit einem supergünstigen Preissystem, ohne sich darüber überhaupt Gedanken machen zu müssen, das automatisch über Smartphone oder "Card" abrechnet und immer die günstigste Lösung (auch rückwirkend wählt) und einem radikal reduzierten Preissystem, das so günstig ist, dass es selbst rein mit Spritpreisrechnern mithalten kann, wären auch die von dir erwähnten Fälle (meist ja Tagesrandlagen, die aber im Sinne des Gesamtsystems bedient werden müssen) besser ausgelastet.
Dazu könnte es zu den günstigen Preisen eben bei schwächer genutzten Fahrten nochmals günstiger werden.

Das könnte alles über eine entsprechende Steuer finanziert werden.

Und man kann mit dem Auto nach Skandinavien fahren, aber muss es dieses SUV-Zeug sein oder fette Protzkisten? Meiner Meinung nach sollte man gerade SUV, die ja nun mal ökologisch ein Rückschritt sind, stärker besteuern und dafür verbrauchsarme Fahrzeuge fördern.
Für mich sind Leute, die auf Öko machen, dann aber SUV fahren pure Heuchler.

Viel besser wäre es aber moderne Kombimöglichkeiten. Schnelle und bequeme Nachtzugverbindungen. Gibt ja bereits Forderungen nach einem flächendeckenden europaweiten Netz, so dass man ausgeruht in Skandinavien ankommt und dort nimmt man sich einen Mietwagen. Gepäck müsste als Service versendet werden, falls das Argument mit dem vielen Gepäck kommt (gab es alles schon).
Auch die FBQ könnte hier den Bahnverkehr ziemlich beschleunigen, aber in Deutschland baut man ja verhalten aus und dank typisch deutscher Nimbys wird es auch noch ewig dauern, während es in Dänemark kaum Proteste gibt und man wahrscheinlich 20-25 Jahre vor Deutschland fertig ist.

Nach Skandinavien würde ich jetzt aber auch das Flugzeug nicht verteufeln wollen. Bei solchen Entfernungen ist das ok, wenn man hier auf stark nachgefragte Verbindungen setzt und sich auf wenige Routen konzentriert, also keine Regionalflughäfen die kein Mensch braucht.
Wo wir aber hin müssen ist, zur totalen Einstellung der Inlandsflüge (bzw. alle bis max. 500 km und ohne Meer dazwischen) oder diese so teuer machen, dass sie nicht mehr attraktiv genug sind.
    
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karhu
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 10:50


Kaiser


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QUOTE (Iarn @ 27 Apr 2019, 11:24)
Vom Finnlan statt nach Estland nach Stockholm per Fähre und dann über Malmö - Kopenhagen Richtung Mitteleuropa

Der Hinweg geht über die baltischen Staaten der Rückweg über Kobenhagen und Stockholm. Will mal beide Alternativen testen. Mache die Reise Mitte Mai, Reisebericht kommt dann danach ins Forum smile.gif
    
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Auer Trambahner
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 11:40


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QUOTE (karhu @ 26 Apr 2019, 23:33)
Greta ist ein gutes Beispiel umweltfreundlich zu reisen.

Nicht reisen wäre noch umweltfreundlicher, und dann bräuchte sie auch kein plastikverpacktes Industriefutter... ph34r.gif
(Die ganze Thunbergshow läuft doch eh schon aus dem Ruder.)

QUOTE
Auch ich werde meine nächste Mitteleuropareise wieder mit dem Zug (und ein bischen Schiff und Bus) machen, auch wenn es immer noch von Finnland sehr umständlich ist durch die baltischen Staaten.

Absolut konsequent umweltfreundlich. wink.gif

QUOTE
Fliegen auf Kurzstrecken und Mittelstrecken, dort wo ein Nachtzug eine Alternative ist, muss teurer werden. Bahnfahren dafür dann deutlich billiger.

Nicht jeder hat Lust auf rollende Schlafsäle im Jugendherbergsniveau während 2er Abteile quasi nur als hippes Schickievent mit Marmorwaschbecken und persönlichem Ar...abwischer daherkommen.
Und nachdem auf dem Balkan die Eisenbahn am Boden ist und wos noch geht erstmal unbezahlbar bleibts eine Randerscheinung und man fliegt lieber um 199 all Inkl. für 7 Tage in die Türkei.

Bearbeitet von Auer Trambahner am 27 Apr 2019, 11:41

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Der mit dem Ölkännchen tanzt!
    
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146225
  Geschrieben am: 27 Apr 2019, 20:53


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Alter: 41
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QUOTE (mapic @ 27 Apr 2019, 08:31)
Das große Problem beim Zug und Flieger sind außerdem schwach ausgelastete Fahrten und Flüge. Wenn man in einem fast leeren Zug oder Flugzeug unterwegs ist, dann wäre man mit dem Auto wahrscheinlich fast immer deutlich umweltfreundlicher unterwegs. Und dass das Verkehrsmittel fast leer unterwegs ist, kommt bei der Bahn glaub ich deutlich häufiger vor als beim Flieger.

Zumindest im Fernverkehr und im weiten Umkreis der Verdichtungsräume habe ich diese geheimnisvollen "fast leeren Züge" auf die bei derartigen Diskussionen immer erwähnt werden in Deutschland aber schon lange nicht mehr gesehen bzw. erlebt. Dafür viel zu oft das Gegenteil, dass in Deutschland nur selten die gebotene Kapazität eines Zuges auch mit der benötigten Kapazität übereinstimmt.

Deutschland hat diesbezüglich eben einfach gesamtgesellschaftlich einen Dachschaden weg. Erst neulich wieder erlebt, als ich bei einem Gespräch über Urlaub in Italien erwähnt hatte, dass ich mit der Eisenbahn auch bis Sizilien fahren würde. Ungläubiges Erstaunen, ob das überhaupt möglich ist, ob es in Italien überhaupt eine Eisenbahn gibt etc., etc., etc.,....

Wir haben als Gesellschaft gelernt, keine Kinder halb tot zu prügeln und niemanden sexuell zu belästigen, weil gesellschaftlich schädlich. Wir haben auch gelernt, nicht zu stehlen und nicht zu betrügen, weil wirtschaftlich schädlich. Zumindest trifft dies für weite Teile der deutschen Gesellschaft im Regelfall zu. Nur bei der Mobilität ist es andersherum, da hat dieselbe Gesellschaft rein gar nichts gelernt und muss mit Flügen und dicken Autos auf Teufel komm raus das Klima schädigen, wie im Rausch des Irrsinns und doch so selbstverständlich.

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Tågskryt!
    
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