Powered by Invision Board
 Willkommen Gast ( Einloggen | Registrieren )

Portal | Board | TV | Kalender | Suche | Mitglieder | Regeln | Impressum | Datenschutzerklärung | Hilfe

Seiten: (14) [1] 2 3 ... Letzte » ( Zum ersten neuen Beitrag ) Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |
http://stellwerke.blogspot.com, Meine Eisenbahngeschichten [Zur Themenübersicht]
« Älteres Thema | Neueres Thema » Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
hmmueller
  Geschrieben am: 23 Apr 2011, 18:34


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


Liebe Leut' -

nach ein paar Forum-Hin-und-Hers hab ich mich bemüßigt gefühlt, unter http://stellwerke.blogspot.com ein Blog anzufangen, wo ich vielleicht meine erlebten Eisenbahngeschichten - vor allem aus den 80ern - aufschreib. Vielleicht findet der eine oder andere was dran lustig oder interessant. Weil ich vor allem ein Stellwerkfreak bin, gibt's wohl vor allem Stellwerksgeschichten - aber die erste ist von einer galoppierenden 1044.

Weil's ein Blog ist, muss man es von unten nach oben lesen.

Grüße
Harald M.


--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
Lydde123
  Geschrieben am: 28 Jun 2011, 16:28


Jungspund


Status: Mitglied
Mitglied seit: 28 Jun 11
Beiträge: 1




Hallo,

ich habe mir eben deinen Weblog angeschaut. Sehr schön und informativ. Besonders schön finde ich, dass du Bilder in den Texten hast... :-)

By the Way: Kostet solch ein Weblog oder ist das kostenfrei?

LG

--------------------
Parken Flughafen München
    
      Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 25 Feb 2012, 16:35


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (Lydde123 @ 28 Jun 2011, 16:28)
Hallo,

ich habe mir eben deinen Weblog angeschaut. Sehr schön und informativ. Besonders schön finde ich, dass du Bilder in den Texten hast... :-)

By the Way: Kostet solch ein Weblog oder ist das kostenfrei?

LG

Antwort nach 100000 Jahren: Das ist geschenkt ... man muss sich nur mit der bösen Firma Google einlassen ...

--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 25 Feb 2012, 16:40


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


Hallo allerseits - ich habe nun alte Dias (1986) des Bahnhofs Statzendorf gefunden und eingescannt, um meinen aktuellen Fotobericht "5007er und ortsbediente Weichen - Statzendorf" vom 18.1.2012 "im historischen Vergleich zu präsentieren" =|:)

... und um den wenigen Stellwerksfreaks (und den noch wenigeren Stellwerksfreaks österreichischer Stellwerke) den Mund wässrig zu machen: Ich habe nun die ersten 1000 meiner Eisenbahndias (von ca. 1978 bis 1982) zum Einscannen gegeben und habe ab vor, dann schön langsam mit einer kommentierten Präsentation dieser Bilder zu beginnen ... ich denke, Mitte März wird's dann soweit sein!

Bearbeitet von hmmueller am 25 Feb 2012, 16:41

--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
Boris Merath
  Geschrieben am: 25 Feb 2012, 17:12


Lebende Forenlegende


Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 17991
Chat: BorisM 

Alter: 34
Wohnort: München


Kleinigkeit am Rande: Das ist kein 5007 :-) Statzendorf hat beim Weichenwärter ein Standard-Zentralschloss, und beim Fahrdienstleiter ein Trommelschlüsselwerk.

Das Trommelschlüsselwerk ist eine besondere Spezialität das ich meine in den 30ern entwickelt wurde (bei Interesse kann ich da mal nähere Details raussuchen), um marode Stellwerke preisgünstig zu ersetzen. Neben Statzendorf wüsste ich jetzt nur noch zwei Stück auf der Außerfernbahn - ein paar mehr wirds wohl noch geben.

5007 ist übrigens die Zeichnungsnummer des Verschlussregisters, die Zeichnungsnummern 5xxx bezeichnen die diversen anderen Bestandteile des als "5007" benannten Stellwerks, so hat z.B. jeder Hebel eine Nummer aus diesem Nummernbereich.

Bearbeitet von Boris Merath am 25 Feb 2012, 17:12

--------------------
user posted image
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
              Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 25 Feb 2012, 17:54


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (Boris Merath @ 25 Feb 2012, 17:12)
Kleinigkeit am Rande: Das ist kein 5007 :-) ...

Das ... ... ... ... ... ist richtig so wink.gif "Wir Laien" haben alles, wo ein "österreichisches Blockwerk" drauf gebaut war und das nicht definitiv eine andere Bauart war (SBW500, 3414, ...) als "5007er" bezeichnet. Dazu (zu diesen "Laien" ...) gehörten auch die meisten Fahrdienstleiter und Stellwerker, mit denen ich meine Zeit auf Stellwerken verratscht habe ... Also muss ich den Titel dringend ändern.

(Die alte Hebelbank ist doch aber eine 5007er! ... oder?)

Bearbeitet von hmmueller am 25 Feb 2012, 18:00

--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
Boris Merath
  Geschrieben am: 25 Feb 2012, 18:08


Lebende Forenlegende


Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 17991
Chat: BorisM 

Alter: 34
Wohnort: München


QUOTE (hmmueller @ 25 Feb 2012, 17:54)
(Die alte Hebelbank ist doch aber eine 5007er! ... oder?)

Welche Hebelbank?

Ansonsten, Bahnhöfe in Österreich mit ausschließlich ortsgestellten Weichen, die mir spontan einfallen:

  • Gesamte Außerfernbahn außer Ehrwald Zugspitzbahnhof (noch, ESTW ist schon in Bau)
  • Evt. noch Paudorf (direkt neben Statzendorf), Paudorf hat im Gegensatz zu Statzendorf nicht mal Einfahrsignale.
    Hier steht im Fahrplan, ob ein Zug vor der Trapeztafel anhalten muss, oder direkt einfahren darf, Abweichungen werden vom Bahnhof davor per Befehl mitgeteilt. Ein vor der Trapeztafel stehender Zug wird hier mit dem Signal "Kommen" in den Bahnhof gerufen, da hier kein Licht an der Trapeztafel montiert ist als akustisches Signal, das entweder mit der Pfeife eines im Bahnhof stehenden Zuges oder mit dem Signalhorn des Fahrdienstleiters gegeben wird. Und ja, das wurde zumindest 2008 noch so gehandhabt, und das auf ner Strecke nach V3 (entspricht der deutschen 408)
  • Großer Teil der Mariazellerbahn (Schmalspurbahn)
  • Bad Aussee an einem Bahnhofskopf, allerdings mit Hebelbank (aber dort halt nur Schlüssel)

Das jetzt alles Strecken mit regulärem Personenverkehr - und da dürfts auch noch einige mehr geben. Ansonsten gibts natürlich auch noch viele unbesetzte Bahnhöfe, wo nur noch ein paar Güterzüge fahren.

Zum Thema warum Zustimmung an den Fahrdienstleiter, und nicht andersrum: Die Schlüsselbauform ist halt eine Billigbauform, die aber in Österreich ziemlich verbreitet war. Wie gesagt, teilweise wurden sogar Bahnhöfe von Stellwerk auf Schlüssel zurückgebaut, um sich die Sanierung des Stellwerks zu sparen. Gleichzeitig haben Schlüssel aber ein Problem: Man kann nicht auf einfachem Weg eine Wiederholersperre bauen. Konkret bedeutet das, dass der Weichenwärter, wenn er den Befehlsschlüssel mal in der Hand hat, das Signal mehrmals auf Fahrt hätte stellen können, mit nur einem Befehl. Ich gehe mal davon aus, dass man deswegen die Variante gewählt hat, dass der Weichenwärter dem Fahrdienstleiter nur zustimmt. Zum anderen hätte man bei der Variante, dass der Fdl Befehle abgibt, 6 Blockfelder gebraucht, da die Befehlsfelder im Gegensatz zu den Zustimmungsfeldern ja richtungsabhängig sein müssen.

Und den Weichenwärter braucht man nicht nur, um den Fahrweg zu prüfen, sondern auch, um die Weichen umzustellen :-) Für den anderen Bahnhofskopf hat Statzendorf ja auch einen Weichenwärter, der allerdings keine eigene Hütte hat, sondern den Schlüssel direkt vom Fahrdienstleiter entgegennimmt und dann mit dem Dienstrad zu den Weichen radelt. Beim anderen Bahnhofskopf wäre das etwas weit...

Bearbeitet von Boris Merath am 25 Feb 2012, 18:08

--------------------
user posted image
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
              Link zum BeitragTop
ropix
  Geschrieben am: 26 Feb 2012, 12:51


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14255
Chat: ropix 

Alter: 37
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (Boris Merath @ 25 Feb 2012, 18:08)
Das jetzt alles Strecken mit regulärem Personenverkehr - und da dürfts auch noch einige mehr geben.

Wolfsberg Stellwerk 2, Völkermarkt-Kühnsdorf (da sogar beide Endeisenbahnsicherungsanlagen biggrin.gif )...

Aber 1000 Dias klingt gut smile.gif

Auf der Außerfernbahn gibts hingegen wirklich 5007er und ortsbediente Weichen. Zumindest in Vils und in Reutte übernimmt die Schlüssel aus dem Zentralschloss ein 5007er (naja - zumindest irgendetwas was Knackn gleicher Bauart hat) um daraus dann die Signale stellen zu können (natürlich wäre es zu einfach die Weichenschlüssel direkt in das 5007er intigriert zu haben, das macht nach wie vor ein Zentralschloss)

--------------------
-
    
      Link zum BeitragTop
ropix
  Geschrieben am: 26 Feb 2012, 13:20


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14255
Chat: ropix 

Alter: 37
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (hmmueller @ 25 Feb 2012, 17:54)
(Die alte Hebelbank ist doch aber eine 5007er! ... oder?)

Ja, das scheint ein 5007er zu sein, auch wenn ich das bislang meistens als "Signalstellbock" oder "Signalsteller" kennengelernt hab. Das Ding müsste aber mindestens baugleich zum 5007er sein smile.gif

Wann haben die Südbahnwerke eigentlich angefangen 5007er zu bauen?

--------------------
-
    
      Link zum BeitragTop
Boris Merath
  Geschrieben am: 26 Feb 2012, 15:45


Lebende Forenlegende


Status: Admin
Mitglied seit: 18 Nov 02
Beiträge: 17991
Chat: BorisM 

Alter: 34
Wohnort: München


Welche alte Hebelbank denn?

--------------------
user posted image
Bis zur vollzogenen Anbringung von ausreichenden Sandstreuapparaten an allen Maschinen haben die Bahnwärter bei aufwärtsgehenden Zügen auf stärkeren Steigungen die Schienen ausgiebig mit trockenem Sand zu bestreuen und für die Bereithaltung eines entsprechenden Vorrathes zu sorgen.

Fahrdienstvorschrift bayerische Staatsbahnen 1876
    
              Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 27 Feb 2012, 20:31


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (Boris Merath @ 26 Feb 2012, 15:45)
Welche alte Hebelbank denn?

http://stellwerke.blogspot.com/2012/02/sta...hre-fruher.html, 2. und 3. Bild.

Eine neugierige Frage an Dich und ropix: Woher wisst ihr eigentlich, welche Bahnhöfe welche Stellwerke/Betriebsformen haben???
QUOTE
Bad Aussee an einem Bahnhofskopf, allerdings mit Hebelbank (aber dort halt nur Schlüssel)

QUOTE
Wolfsberg Stellwerk 2, Völkermarkt-Kühnsdorf (da sogar beide End...Stw wink.gif)


... ihr fahrt ja nicht den ganzen Monat durch Österreich???


--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 27 Feb 2012, 20:48


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (Boris Merath @ 25 Feb 2012, 18:08)
Zum Thema warum Zustimmung an den Fahrdienstleiter, und nicht andersrum: Die Schlüsselbauform ist halt eine Billigbauform, die aber in Österreich ziemlich verbreitet war. Wie gesagt, teilweise wurden sogar Bahnhöfe von Stellwerk auf Schlüssel zurückgebaut, um sich die Sanierung des Stellwerks zu sparen. Gleichzeitig haben Schlüssel aber ein Problem: Man kann nicht auf einfachem Weg eine Wiederholersperre bauen.
...

Ich bezweifle einmal (bis zum gern gesehenen Beweis des Gegenteils), dass schlüsselgesperrte Weichen mit Zustimmungsfelder korrelieren. Zumindest in Lienz (wo ich aufgewachsen bin) und in Gmünd gab es schlüsselgesperrte Weichen und Befehlsabgabe/empfangsfelder. Der Unterschied ist doch viel mehr, ob die Signale vom Stellwerk aus oder aus der Fahrdienstleitung gestellt wurden: Im ersteren Fall braucht man Ba/Be, im zweiteren Ze/Za.

Und ich behaupte einmal frisch von der Leber weg, dass der Regelfall schon war, dass die Signale vom Stellwerk aus gestellt wurden.

Und Wiederholungssperre oder nicht: Ich glaube, die gab es in Österreich (auf 5007ern) überhaupt nicht: Der Stellwerker konnte tatsächlich beliebig oft freistellen (und das hab ich auch live gesehen). Die Sicherung gegen Folgeausfahrten war wohl eher durch den Prozess vorhanden: Nach der Ausfahrt des Zuges musste das Be-Feld zurückgeblockt werden ... oder es geht mir da noch ein Teil ab, das ich dann bis heute nicht verstanden habe wink.gif ... Hager, S.68: "Technisch wäre es sicherlich möglich, das Signal für eine festgelegte Fahrstraße mehrmals zu betätigen." Glauben wir's ihm einmal?

// Edit: Tippfehler korr.

Bearbeitet von hmmueller am 27 Feb 2012, 20:48

--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
hmmueller
  Geschrieben am: 27 Feb 2012, 21:39


König


Status: Mitglied
Mitglied seit: 22 Apr 11
Beiträge: 757

Alter: 57
Wohnort: Grafing


QUOTE (ropix @ 26 Feb 2012, 13:20)
Wann haben die Südbahnwerke eigentlich angefangen 5007er zu bauen?

Ich werd' ja immer besser im Abschreiben - Hager, S.25: "Nach den Plänen (für das Stellwerk 5007 - HMM) arbeiteten ab 1909 die Firmen Siemens (Wien), Stephan Götz & Söhne (Wien, [...]), die Südbahnwerke Wien ..."

--------------------

-------------------
Meine Eisenbahngeschichten - "Von Stellwerken und anderen Maschinen ..."

Die Organe der Bahnerhaltung sind ermächtigt, den Arbeitern zur Aneiferung angemessene Quantitäten von Brot, Wein oder Branntwein unentgeltlich zu verabfolgen.
Nr. XXVII - Vorschriften für das Verhalten bei Schneefällen, K. k. Österreichische Staatsbahnen, Gültig vom 1. Oktober 1906; Artikel 14(5)
-------------------
    
      Link zum BeitragTop
Didy
  Geschrieben am: 27 Feb 2012, 23:22


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied.
Mitglied seit: 26 Jul 06
Beiträge: 3469




QUOTE (hmmueller @ 27 Feb 2012, 20:31)
... ihr fahrt ja nicht den ganzen Monat durch Österreich???

Da wär ich mir nicht so sicher biggrin.gif

--------------------
user posted image
    
    Link zum BeitragTop
ropix
  Geschrieben am: 28 Feb 2012, 10:16


Lebende Forenlegende


Status: Mitglied
Mitglied seit: 14 Apr 04
Beiträge: 14255
Chat: ropix 

Alter: 37
Wohnort: Überm großen Teich: Zumindest kann man mit der MVG gemütlich hinschippern


QUOTE (hmmueller @ 27 Feb 2012,20:48)
QUOTE (Boris Merath @ 25 Feb 2012, 18:08)
Zum Thema warum Zustimmung an den Fahrdienstleiter, und nicht andersrum: Die Schlüsselbauform ist halt eine Billigbauform, die aber in Österreich ziemlich verbreitet war. Wie gesagt, teilweise wurden sogar Bahnhöfe von Stellwerk auf Schlüssel zurückgebaut, um sich die Sanierung des Stellwerks zu sparen. Gleichzeitig haben Schlüssel aber ein Problem: Man kann nicht auf einfachem Weg eine Wiederholersperre bauen.
...
Ich bezweifle einmal (bis zum gern gesehenen Beweis des Gegenteils), dass schlüsselgesperrte Weichen mit Zustimmungsfelder korrelieren. Zumindest in Lienz (wo ich aufgewachsen bin) und in Gmünd gab es schlüsselgesperrte Weichen und Befehlsabgabe/empfangsfelder. Der Unterschied ist doch viel mehr, ob die Signale vom Stellwerk aus oder aus der Fahrdienstleitung gestellt wurden: Im ersteren Fall braucht man Ba/Be, im zweiteren Ze/Za.
Das ist so korrekt. Wenn die Signale vom Fahrdienstleiter mittig gestellt werden gibts von den Stellwerken am Ende jeweils nur eine Zustimmung. Werden die Signale vom Stellwerk aus gestellt gibts Be/[...]/Ff. Allerdings hat man überall dort, wo das Stellwerk durch ein Schlüsselwerk ersetzt wurde imho dafür gesorgt dass die Signale direkt vom FDL gestellt werden, so dass die Endstellwerke nicht mehr dauerhaft besetzt werden müssen.
QUOTE
Und ich behaupte einmal frisch von der Leber weg, dass der Regelfall schon war, dass die Signale vom Stellwerk aus gestellt wurden.
In den Anfangszeiten sicherlich, ich hab jetzt aber von mindestens nem Dutzend Bahnhöfen gehört wo man eben in der allertiefsten Provinz heilfroh war als man von zwei Endstellwerken mit Signalbedienung und Befehlsapparat in der Mitte auf Signalstellbock und Handbediente Schlüsselweichen umstellen konnte. Sobald Rationalisiert worden ist (wo es der geringe Betrieb zulies) hat man die Signalbedienung eben dem FDL übertragen. Man kann es sich auf die Dauer eben nicht leisten alle 2 bis 4 Kilometer einen Bahnhof mit 3 Stellwerken zu haben wo dann am Tag 10 Züge fahren...
QUOTE
Und Wiederholungssperre oder nicht: Ich glaube, die gab es in Österreich (auf 5007ern) überhaupt nicht: Der Stellwerker konnte tatsächlich beliebig oft freistellen (und das hab ich auch live gesehen). Die Sicherung gegen Folgeausfahrten war wohl eher durch den Prozess vorhanden: Nach der Ausfahrt des Zuges musste das Be-Feld zurückgeblockt werden ... oder es geht mir da noch ein Teil ab, das ich dann bis heute nicht verstanden habe wink.gif ... Hager, S.68: "Technisch wäre es sicherlich möglich, das Signal für eine festgelegte Fahrstraße mehrmals zu betätigen." Glauben wir's ihm einmal?

Die Sicherheit kommt - zumindest heute - auch durch den Streckenblock sofern verbaut. Auf eine belegte Strecke kann man ja keinen Zug auslassen. Die Wiederholersperre dürfte aber in der Tat eine tolle Erfindung der Deutschen Einheit sein, ich wüsste jetzt spontan auch nicht was bei den Formsignalen die Wiederholung verhindern sollte.
QUOTE (Didy @ 27 Feb 2012, 23:22)
QUOTE (hmmueller @ 27 Feb 2012,20:31)
... ihr fahrt ja nicht den ganzen Monat durch Österreich???
Da wär ich mir nicht so sicher biggrin.gif
Nu verrat doch nicht gleich alles... tongue.gif

--------------------
-
    
      Link zum BeitragTop
Thema wird von 0 Benutzer gelesen (0 Gäste und 0 Anonyme Benutzer)
0 Mitglieder:
204 Antworten seit 23 Apr 2011, 18:34 Thema abonnieren | Thema versenden | Thema drucken
Seiten: (14) [1] 2 3 ... Letzte »
<< Back to Homepages
Antworten | Neues Thema | Neue Umfrage |