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Grundsatzdiskussion Fernverkehr [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 06:35


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QUOTE (Jean @ 11 Jul 2019, 23:46)
Alles Dank Medorn!
Jo, aber seit der weg ist, war schon genug Zeit, für spürbare Verbesserungen. Stattdessen geht es aber noch mehr bergab.
Mit Billigpreisen die Züge vollstopfen, viel zu viele Zugfahrten einplanen, obwohl die Kapazität vorne und hinten nicht reicht - diese Strategie funktioniert überhaupt nicht.

Erstmal Fahrzeugreserven beschaffen und die chronische Angst vor Zügen, die einmal mehr als 12h stehen könnten, ohne Geld zu verdienen überwinden. Das wären erste Lösungsansätze.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 12:37


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QUOTE (146225 @ 12 Jul 2019, 06:04)
QUOTE (Metropolenbahner @ 11 Jul 2019, 23:46)
Naja, wenn man sieht, was im FV-Bereich so alles abläuft (ICE4 Abnahmestopp, ICE3-Velaros in der HU), dann hab ich Verständnis dafür, wenn man bei nem eher unwichtigen Gartenschau-ICE spart, als den Takt auf ner Hauptlinie einzuschränken.

Vor Ort sieht man das natürlich sicher ganz anders, ändert aber nichts an den Regeln der Mangelwirtschaft.

Genau solche Helden, die Mangelwirtschaft noch schön reden, braucht die Welt! Was darf denn dann morgen kommentarlos ausfallen? Hier? Da? Und da drüben auch noch? Ab wann ist es zu viel? mad.gif

Ähh, wo hab ich was schön geredet? Ich hab nur Verständnis dafür, dass man nen unwichtigen Gartenschau-ICE abstellt. Das ist ausdrücklich gesagt nicht gut, aber besser als ne Hauptstrecke zu sabotieren. Sähest Du das denn etwa anders und würdest ernsthaft die Hauptlinie ausdünnen? Sicher nicht, also mal bitte nicht so künstlich aufregen.

Fakt ist, es fehlen Fahrzeuge und Fakt ist dann auch, dass man unwichtige Verbindungen zuerst streicht. Das ist nicht schön geredet, das ist schlicht die bittre Wahrheit und Normalzustand bei der DB AG seit gefühlten Äonen.

@218:
QUOTE
Erstmal Fahrzeugreserven beschaffen und die chronische Angst vor Zügen, die einmal mehr als 12h stehen könnten, ohne Geld zu verdienen überwinden. Das wären erste Lösungsansätze

Klingt gut, aber eine DB AG, wo die Entlohnung der Manager am Gewinn gekoppelt wird, bietet dafür halt leider überhaupt keine Anreize. Eher im Gegenteil, die beschert einem die aktuelle Lage sad.gif

Bearbeitet von Metropolenbahner am 12 Jul 2019, 12:39
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 15:51


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QUOTE (Metropolenbahner @ 12 Jul 2019, 06:37)
@218:
Klingt gut, aber eine DB AG, wo die Entlohnung der Manager am Gewinn gekoppelt wird, bietet dafür halt leider überhaupt keine Anreize. Eher im Gegenteil, die beschert einem die aktuelle Lage sad.gif
Ja und genau deswegen gehört das ganze, überbezahlte Managerpack entsorgt. Von deren Gehälter könnte man schon ein paar Züge mehr beschaffen.

ICE 714 ist natürlich heute auch wieder ausfällig. rolleyes.gif

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Jean
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 15:54


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QUOTE (218 466-1 @ 12 Jul 2019, 16:51)
QUOTE (Metropolenbahner @ 12 Jul 2019, 06:37)
@218:
Klingt gut, aber eine DB AG, wo die Entlohnung der Manager am Gewinn gekoppelt wird, bietet dafür halt leider überhaupt keine Anreize. Eher im Gegenteil, die beschert einem die aktuelle Lage sad.gif
Ja und genau deswegen gehört das ganze, überbezahlte Managerpack entsorgt. Von deren Gehälter könnte man schon ein paar Züge mehr beschaffen.

ICE 714 ist natürlich heute auch wieder ausfällig. rolleyes.gif

Erinnert etwas an den U2 Verstärker der MVG...oder die Linie 22... rolleyes.gif

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Für die Freiham Tram, für die Westtangente, für die Nordtangente, für den Nordost Tram Netz

Für die U9, für die U5 nach Pasing, für die U4
    
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146225
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 17:02


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QUOTE (Metropolenbahner @ 12 Jul 2019, 12:37)
Ähh, wo hab ich was schön geredet? Ich hab nur Verständnis dafür, dass man nen unwichtigen Gartenschau-ICE abstellt. Das ist ausdrücklich gesagt nicht gut, aber besser als ne Hauptstrecke zu sabotieren. Sähest Du das denn etwa anders und würdest ernsthaft die Hauptlinie ausdünnen? Sicher nicht, also mal bitte nicht so künstlich aufregen.

Fakt ist, es fehlen Fahrzeuge und Fakt ist dann auch, dass man unwichtige Verbindungen zuerst streicht. Das ist nicht schön geredet, das ist schlicht die bittere Wahrheit und Normalzustand bei der DB AG seit gefühlten Äonen.



Genau das, wer Züge als "unwichtig" abtut, der stützt das permanente Versagen von DB Fernverkehr noch! Die Schleife via Heidelberg und Heilbronn mag dir unwichtig erscheinen, aber das Zugpaar und die Platzkapazität fehlt bei einem Ausfall halt auch zwischen Mannheim und Köln. Es ist egal wie man es dreht und wendet, durch solchen Bockmist platzen Reiseketten, fehlen Kapazitäten, werden Kunden unnötig verärgert. Jeden gottverdammten Zug der im Fahrplan steht hat die DB Fernverkehr auch zu fahren, sonst ist das inakzeptables Versagen und eine gefühlte Unterscheidung zwischen "wichtigen" und "unwichtigen" Zügen ist wertloses Verharmlosen dieses Versagens, weil das nun wirklich auf den Standpunkt ankommt. Wenn jemand von Kiel regelmäßig nach Halle (Saale) und zurück fährt oder von Emden nach Weimar, interessiert es ihn auch nicht, ob in München alle Fernverkehrszüge fahren, während es andere Reisende sehr wohl interessiert. Es gibt kein "wichtiges" und "unwichtiges" Deutschland oder Europa. Es gibt nur gute und schlechte Eisenbahnen, es gibt besch....ene Eisenbahnen und es gibt noch DB Fernverkehr, wo jegliche Zu(g)verlässigkeit in hausgemachten Problemen "heute ohne" umgekehrt gereiht zum Teufel geht. Wenn es dir reicht, bitte sehr - mir reicht es bei weitem nicht! Und es ist mir als Fahrgast auch fürchterlich egal, woran es diesmal wieder liegt, aber ich würde auch gerne mal wieder längere Strecken durch Deutschland unter Einbeziehung von DB Fernverkehr zurücklegen können, ohne dass das Ausfüllen des Fahrgastrechteformulars schon zum Pflichtritual gehört, weil der Pfeifenladen mal wieder + hundertirgendwas auf die Uhr gezaubert hat.

Keine künstliche Aufregung - nur kein niedliches Rumgetue mit "ach ist halt so" "war schon immer so" und "ist ja nicht so wichtig".

Bearbeitet von 146225 am 12 Jul 2019, 17:02

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 17:15


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QUOTE (146225 @ 12 Jul 2019, 18:02)
Keine künstliche Aufregung - nur kein niedliches Rumgetue mit "ach ist halt so" "war schon immer so" und "ist ja nicht so wichtig".

Du musst nicht niedlich sein, aber sich aufzuführen wie Rumpelstilzchen muss ebenfalls nicht sein.

Ich stimme mit Dir absolut überein, dass der vorliegende Sachverhalt sehr unschön ist. Nenn es von mir aus auch Sauerei oder nütze sonst irgendeinen Kraftausdruck Deiner Wahl. Aber nochmal, welche Alternative bietest Du denn an, außer Dampf abzulassen?

Wenn der Gartenschauzug führe, könntest Du Dich *genauso* über den anderen - denn auszufallenden Zug echauffieren. Deine Erregung ist also absolut sinn- und fruchtlos. Irgendeinen träfe es immer.

Das Kind ist schon lange den Brunnen gefallen. Mach Vorschläge, wie man es wieder rausholen kann und reg Dich nicht darüber auf, dass es nass geworden ist, das führt zu nix, außer zu hohen Blutdruck.
    
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146225
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 18:29


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Mein Blutdruck ist dermaßen was von normal und niedrig - es regt mich nicht auf, es ist nur sehr schade, dass dieses andauernde Versagen schon so normal geworden ist. Ich brauche da auch nicht lange diskutieren - das einzig akzeptable ist ein zuverlässiger Betrieb nach Fahrplan.

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imp-cen
  Geschrieben am: 12 Jul 2019, 19:45


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Zur IGA gabs nen Sonderbahnsteig und Sonderzüge - so ein Event ist eigentlich gar nicht so unwichtig und spült durchaus Geld in die Region.



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218 466-1
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 00:52


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QUOTE (146225 @ 12 Jul 2019, 12:29)
das einzig akzeptable ist ein zuverlässiger Betrieb nach Fahrplan.
Vlt. sollte man einmal die FGR dastisch verschärfen. Bei Ausfällen, die nicht durch Dritte oder durch äussere Einflüsse verursacht werden, also DB-Eigenverschulden, insbesondere die Vollausfälle, wo der Zug garnicht erst startet, da müsste es 100% Fahrpreiserstattung und trotzdem Anspruch auf Beförderung in anderen Zügen geben.
Erst dann würde DB entweder die Papierzüge, die heuer z.T. noch nie wirklich gefahren sind, einmal aus dem Fahrplan nehmen, oder (eher unwahrscheinlich) die Instandhaltung der Züge verbessern.
Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit müssen maximalen Einfluss auf die Bilanz von DB haben. Wesentlich mehr, als die Betriebskosten. Es muss sich lohnen, zuverlässig zu fahren. Wenn sich Ausfälle direkt auf das Gehalt der Pinguine Manager niederschlagen, dann würde sich das ganz schnell ändern.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 13:10


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QUOTE (146225 @ 12 Jul 2019, 19:29)
Mein Blutdruck ist dermaßen was von normal und niedrig - es regt mich nicht auf, es ist nur sehr schade, dass dieses andauernde Versagen schon so normal geworden ist. Ich brauche da auch nicht lange diskutieren - das einzig akzeptable ist ein zuverlässiger Betrieb nach Fahrplan.

Die Aussage unterschreibe ich Dir gerne. Nur ist es halt leider bittre Realität, dass Fahrzeugmangel herrscht. Da bleibt einem keine andere Wahl als schmerzhafte Entscheidungen zu treffen, irgendeiner ist immer der Doofe. Unmutsäußerungen helfen nicht weiter.

Ansonsten zum Thema FV, Hofreiter fordert bessere Anbindungen von Touri-Regionen:
QUOTE
"Niemand will zu seinem Urlaubsbeginn im Mega-Stau feststecken", sagte Hofreiter dem SPIEGEL. "Damit mehr Menschen für die Urlaubsreise in die Bahn steigen, braucht es eine Bahnoffensive für Ferienregionen." Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass Urlauber schnell, zuverlässig und regelmäßig an ihr Ziel kämen. "Dafür müssen Tourismusregionen an das Fernverkehrsnetz angebunden werden - und das nicht nur einmal am Tag, sondern im Zweistundentakt."
Es sei "unerklärlich, dass touristische Hotspots - wie Binz auf Rügen oder Kempten im Allgäu - nur wenige Male am Tag vom Fernverkehr angefahren werden und auch in den 'Deutschlandtakt'-Plänen des Verkehrsministeriums völlig außen vor bleiben", sagte Hofreiter ...


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1277102.html

Löblich, aber wer zahlt den Ausbau, wenn man die Strecken nur an ein paar Wochenenden im Jahr bräuchte?
Halbwegs brauchbare Güterstrecken samt potentieller Umleiterstrecken zu elektrifizieren/reaktivieren, dürfte wichtiger sein.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 13 Jul 2019, 13:11
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 15:10


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Ich glaube, dass nach Kempten durchaus häufiger als nur wenige Wochenenden im Jahr Menschen wollen... smile.gif

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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146225
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 18:52


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Manche Mitforisten denken halt nur in 3-4 Metropolkorridoren, dass Deutschland dann am Ende doch ein bisschen größer ist, ist nicht deren Vorstellungswelt.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 19:38


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QUOTE (TramBahnFreak @ 13 Jul 2019, 16:10)
Ich glaube, dass nach Kempten durchaus häufiger als nur wenige Wochenenden im Jahr Menschen wollen... smile.gif

Jo klar, das ist sowieso ne Hauptstrecke, das wäre im Rahmen von Güterstrecken natürlich mit dabei.

Langfristig bestünde dort sogar FV-Potential - falls die Österreicher wirklich eine NBS Ehrwald -> Inntal bauen würden. Aus dt. Sicht utopisch, aber in AT geht bekanntlich mehr in Sachen Bahn.

Moral: Manche Mitforisten sollten wirklich weniger mutmaßen laugh.gif
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 14 Jul 2019, 02:45


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QUOTE (Metropolenbahner @ 13 Jul 2019, 07:10)
Ansonsten zum Thema FV, Hofreiter fordert bessere Anbindungen von Touri-Regionen:
QUOTE
"Niemand will zu seinem Urlaubsbeginn im Mega-Stau feststecken", sagte Hofreiter dem SPIEGEL. "Damit mehr Menschen für die Urlaubsreise in die Bahn steigen, braucht es eine Bahnoffensive für Ferienregionen." Die Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass Urlauber schnell, zuverlässig und regelmäßig an ihr Ziel kämen. "Dafür müssen Tourismusregionen an das Fernverkehrsnetz angebunden werden - und das nicht nur einmal am Tag, sondern im Zweistundentakt."
Es sei "unerklärlich, dass touristische Hotspots - wie Binz auf Rügen oder Kempten im Allgäu - nur wenige Male am Tag vom Fernverkehr angefahren werden und auch in den 'Deutschlandtakt'-Plänen des Verkehrsministeriums völlig außen vor bleiben", sagte Hofreiter ...


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/...-a-1277102.html

Löblich, aber wer zahlt den Ausbau, wenn man die Strecken nur an ein paar Wochenenden im Jahr bräuchte?
Wie kommst Du auf wenige Wochenenden im Jahr? Ich habe einmal in Deinem Zitat aus dem Artikel hervorgehoben, was wirklich gefordert wird. Minimal 2h Takt, 365 Tage im Jahr!
Kempten ist halt schwierig, solange da kein Strom fliesst.
Vlt. den D-Takt einmal weniger München-lastig gestalten und potentielle IC2 via Augsburg ins Allgäu n. Kempten/Füssen durchbinden, statt auch noch in die Milchkanne an der Isar. dry.gif

Ich habe hier einmal nur für Ba-Wü & Bayern die Linien ergänzt, die nötig wären, für echten D-Takt mit Fernverkehr in der Fläche.
Da sind dann ECx Linien enthalten:
  • Dortmund - Oberstorf
  • Karlsruhe - Passau
  • Berlin - Oberstorf/Füssen
  • München - Basel
  • Hamburg - Konstanz
Das erfordert natürlich ABS mit Elektrifizierung aller enthaltenen Dieselstrecken, aber das muss sein.
Weil das was als D-Takt geplant ist, ist ja ein Witz. Den könnte man auch "Hauptabfuhrstrecken- und Ossitakt" nennen. rolleyes.gif

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 17 Jul 2019, 12:14


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QUOTE (218 466-1 @ 14 Jul 2019, 03:45)
Wie kommst Du auf wenige Wochenenden im Jahr? Ich habe einmal in Deinem Zitat aus dem Artikel hervorgehoben, was wirklich gefordert wird. Minimal 2h Takt, 365 Tage im Jahr!

Klar wird das gefordert. Aber zw. dem Fordern und Verwirklichen liegt das Problem Bezahlen.

Am Ende werden nur ein paar Wochenendverstärker übrig bleiben. Die Hotelkapazitäten sind auch in den Touristenregionen begrenzt. Wenn da alle 2 Stunden ein vollbesetzter IC mit ~500 Leuten ankäme, wäre schnell Schicht im Schacht. Wenn überhaupt bräuchte man den Takt nur an den Tagen des Bettenwechsels.

Ausnahmen wären nur bestehende Oberzentren wie eben Kempten, dort wäre ein 2h-Takt für einen normalen FV sicher angebracht - es gibt dort ja nicht nur Natur und Strand.

QUOTE
Vlt. den D-Takt einmal weniger München-lastig gestalten und potentielle IC2 via Augsburg ins Allgäu n. Kempten/Füssen durchbinden, statt auch noch in die Milchkanne an der Isar.

Jojo, absolute Zustimmung. Die AFX waren/sind auch immer voll, mehr Züge scheitern nur an den hohen Kosten der VT612 und dem langen Dieseln unter Fahrdraht.

Da müsste mal schnell ein Akku-ET samt Lademöglichkeit in Kempten her. Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn man dort Linien-Verkehre wenden/enden lassen könnte und wenns nur der AFX nach Nürnberg wäre. Lindau wird eh über Memmingen angebunden. Bliebe halt Lindau-Kempten als Dieselinsel übrig, wobei man die mit Kemptner Ladestelle wohl auch auf Akku umstellen könnte. Das wären jeweils ca. 65km nach Buchloe bzw. Hergatz.
    
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