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Bayerische Regiobahn [Zur Themenübersicht]
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Fahrgast
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 11:46


Routinier


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… und (nahezu) täglich grüßt das Murmeltier ...

… heute und morgen wieder mal kein Zugverkehr der BRB zwischen Landsberg und Augsburg sowie Augsburg - Buchloe mad.gif
    
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Herr G.
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 14:57


Jungspund


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QUOTE (Fahrgast @ 13 Jul 2019, 12:46)
… heute und morgen wieder mal kein Zugverkehr der BRB zwischen Landsberg und Augsburg sowie Augsburg - Buchloe

Zumindest wird heute ein SEV zwischen Augsburg und Kaufering angeboten. Morgen dagegen fährt nur jeweils einmal am Morgen (5:42 ab Augsburg Hbf, Kaufering an 6:49) sowie 23:32 ab Bobingen nach Augsburg Hbf ein Schienenersatzverkehr.

Der BRB habe ich via FB Messenger den Vorschlag unterbreitet, das man auch recht kurzfristig die Fahrgäste auf klassische Art und Weise über den Ausfall informieren kann. Den SEV Fahrplan auf DIN A3 Format ausdrucken, laminieren und dann an die Aushangfahrplankästen oder die Fahrkartenautomaten kleben geht schnell, der Informationsfluss ist gegeben und erreicht auch Fahrgäste die kein Smartphone haben um im Internet nachzuschauen.

Aber seitens der BRB wurde das als kurzfristig nicht umsetzbar beantwortet...

Auch in den gestern auf dieser Relation verkehrenden Zügen mit Zugbegleiter wurden keine Durchsagen mit Hinweis auf die Ausfälle gemacht, obwohl die Infos am Freitag seit ca. 14:45 Uhr durch die BRB publiziert wurden.


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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 15:03


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Was für ein Armutszeugnis...

Gibt es eine Begründung für die Ausfälle?

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Herr G.
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 15:10


Jungspund


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Nein ...

Persönliche Vermutung von mir: wieder mal eine Auswirkung des Personalmangels

Als täglicher Nutzer der Züge der BRB bekam ich ein Gespräch zwischen zwei Lokführern mit, die das „beschissene“ Betriebsklima als Folge des extremen Personalengpasses als Thema hatten.

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 15:13


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Offensichtlich kümmert sich die Firma um ihr Personal ebenso gut wie um ihre Fahrgäste.
Dann braucht man sich nicht wundern.

Was mich halt einfach masslos aufregt, ist, dass durch derartige Ignoranz und Inkompetent seitens mancher Bahnunternehmen das gesamte Konzept „Eisenbahn“ mit all seinen Vorteilen untergraben wird.
Als logische Folge von solchem Missmanagement kehren die Fahrgäste natürlich früher oder später der Eisenbahn den Rücken.

Meiner Meinung nach sollten auf Ausfälle wegen Personalmangels horrende Straen seitens des Bestellers folgen. Anders als über den Geldbeutel bekommt man solche Firmen ja wohl nicht zur Einsicht...

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146225
  Geschrieben am: 13 Jul 2019, 18:55


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QUOTE (TramBahnFreak @ 13 Jul 2019, 15:13)
Meiner Meinung nach sollten auf Ausfälle wegen Personalmangels horrende Strafen seitens des Bestellers folgen. Anders als über den Geldbeutel bekommt man solche Firmen ja wohl nicht zur Einsicht...

Wäre das Realität, wäre DB Regio aufgrund deren hauseigener Mangel- und Misswirtschaft doch schon mehrfach ein Fall für den Insolvenzrichter gewesen. Allerdings fällt in diesem Segment in letzter Zeit tatsächlich die Wir-sind-Transdev-Gruppe mindenstens genauso negativ auf, egal ob in Bayern, am Mittelrhein, in NRW oder in Sachsen, überall spukte der kleine Personalmangel schon durch deren Betriebe.

Bearbeitet von 146225 am 13 Jul 2019, 18:56

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Trapeztafelfanatiker
  Geschrieben am: 17 Jul 2019, 00:11


Kaiser


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QUOTE (Herr G. @ 13 Jul 2019, 15:10)
Als täglicher Nutzer der Züge der BRB bekam ich ein Gespräch zwischen zwei Lokführern mit, die das „beschissene“ Betriebsklima als Folge des extremen Personalengpasses als Thema hatten.

QUOTE (TramBahnFreak)

Offensichtlich kümmert sich die Firma um ihr Personal ebenso gut wie um ihre Fahrgäste.
Dann braucht man sich nicht wundern.

Was mich halt einfach masslos aufregt, ist, dass durch derartige Ignoranz und Inkompetent seitens mancher Bahnunternehmen das gesamte Konzept „Eisenbahn“ mit all seinen Vorteilen untergraben wird.
Als logische Folge von solchem Missmanagement kehren die Fahrgäste natürlich früher oder später der Eisenbahn den Rücken.

Meiner Meinung nach sollten auf Ausfälle wegen Personalmangels horrende Straen seitens des Bestellers folgen. Anders als über den Geldbeutel bekommt man solche Firmen ja wohl nicht zur Einsicht...


Genau das passiert bei allen, die sind alle gleich, das System Schiene wird gegen die Wand gefahren.
Da helfen höhere Strafen auch nicht, denn nach Jahren Personalmangel hat man immer noch nicht kapiert dass Betriebsklima, Mitarbeiterzufriedenheit etc. das A und O sind, sowie familienfreundliche Dienstpläne (also keine wirtschaftlich ausgereizten).
Es passiert eh nichts, es schleppt sich alles weiter dahin, bis der SPNV zusammenkracht.
Mittlerweile hoffe ich es sogar, weil scheinbar ist es das einzige was hilft oder wahrscheinlich nicht mal das. Die meisten Betriebler sind doch mittlerweile desillusioniert.

Vielleicht wäre das Schweizer Modell besser.

Aber eins muss man sagen, so Unrecht hat Rohrdorfer nicht. Ich teile zwar nicht alles, aber das kommt immer mehr durch.
Es macht einen einfach traurig. Mir tun die Fahrgäste leid und die Mitarbeiter, die Opfer dieses SPNV-Systems sind. Wo macht das noch Spaß? Kannst alle in einen Sack stecken, egal ob rot, blau-weiß, grün/gelb oder sonstwas.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 25 Jul 2019, 10:57


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Gute zwei Monate Schienenersatzverkehr: Zugverkehr Landsberg-Kaufering hat Urlaub

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 04:29


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Vielleicht eine ganz blöde Frage: Warum fahren die BRB-Züge Ingolstadt Hbf - Eichstätt Stadt ab Fahrplanwechsel eigentlich am neuen Haltepunkt Ingolstadt Audi durch? Mein erster und vermutlich zutreffender Erklärungsversuch geht ja dahin, dass man fünf Jahren an einem tollen neuen Haltepunkt baut und nun die Umlaufzeit zu kurz für den Halt ist... Beispiel: BRB 86714 Ingolstadt Hbf ab 5:09, Eichstätt Stadt an 5:38 -> BRB 86715 Eichstätt Stadt ab 5:42, Eichstätt Bf an 5:51 -> BRB 86716 Eichstätt Bf ab 6:00, Eichstätt Stadt an 6:09 -> BRB 86717 Eichstätt Stadt ab 6:13, Ingolstadt Hbf an 6:52 -> BRB 86724 Ingolstadt Hbf ab 7:04, Eichstätt Stadt an 7:41 -> BRB 86725 Eichstätt Stadt ab 7:45, Eichstätt Bf an 7:54 -> BRB 86726 Eichstätt Bf ab 8:03, Eichstätt Stadt 8:12. Im Ernst? blink.gif

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Iarn
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 11:40


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Ich sehe angesichts der Wendezeit von 4 Minuten Deinen Erklärungsversuch als höchst wahrscheinlich zutreffend an. Aber vermutlich kann man die Taktlage nicht schieben, weil es sonst woanders klemmt.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 15:28


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QUOTE (Iarn @ 29 Nov 2019, 12:40)
Ich sehe angesichts der Wendezeit von 4 Minuten Deinen Erklärungsversuch als höchst wahrscheinlich zutreffend an. Aber vermutlich kann man die Taktlage nicht schieben, weil es sonst woanders klemmt.

Genau, und für ne eventuelle Überschlagswende hat man Dank der letzten Modernisierung keine Bahnsteigkante in Ei Stadt.
Wie schnell beschleunigen die aktuellen VT? Könnte ein Akku-ET auf der elektrifizierten Strecke vielleicht noch genügend Sekunden für nen Halt rausfahren?
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 15:54


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Es reichen 4 Minuten Wendezeit pro Endbahnhof!


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Maikäfer
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 16:18


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Hmm, ich war vor ca. 20 Jahren mal in Malaga, dort gibt es die Vorortstrecke nach Fuengirola. größtenteils eingleisig, 42 Min. Fahrzeit, Halbstundentakt, 3 Züge im Einsatz. Also Wendezeit jeweils 3 Min. Ob das jetzt noch so ist, weiß ich nicht. Ich fand das schon sehr sportlich, hat aber funktioniert.
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 16:30


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S-Bahn Churer Rheintal, S1, Schiers - Rhäzüns.
Schiers an xx:26, ab xx:31
Rhäzüns an xx:28, ab xx:32
Stundentakt mit zwei Zügen, Fahrtrichtungswechsel jeweils ohne Personalwechsel.

SBB, IC-Linie St. Gallen - Genf Flughafen:
Nach etwa 5 Stunden Fahrzeit Ankunft in Genf Flughafen zur Minute xx:28, Abfahrt xx:32. Keine überschlagene Wende.

Es geht alles.
Man muss halt ein gewisses Zuverlässigkeitslevel halten.

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Rohrbacher
  Geschrieben am: 29 Nov 2019, 17:26


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QUOTE (Metropolenbahner @ 29 Nov 2019, 16:28)
Wie schnell beschleunigen die aktuellen VT?

Die 648 (edit: die hatten als eine der ersten die Motoren mit je 390 kW) fahren die gleichen flotten Fahrzeiten wie die 445. Bei der Antriebstechnik sind die benötigten drei Minuten pro Fahrtrichtung sicher nicht zu holen.

QUOTE (TramBahnFreak @ 29 Nov 2019, 16:54)
Es reichen 4 Minuten Wendezeit pro Endbahnhof!

Die SWEG hatte (ich meine am Hp Bahlingen am Kaiserstuhl) mit einem 650 mal Wendezeiten von einer Minute. Sogar in der Praxis. biggrin.gif

Das Problem hier dürfte sein, dass man aktuell die Trassen zwischen Ingolstadt Hbf und Nord eventuell nicht anders legen kann und somit eine Wendezeit von -2 Minuten in Eichstätt Stadt rauskäme. Man müsste also eine 648-Doppeltraktion mehr einsetzen und den Umlauf so ändern, dass nicht zwei Züge in Eichstätt sind, das geht ja nicht mehr. Oder einen anderen Halt zwischen Ingolstadt Audi und Eichstätt Bf streichen. Das Durchfahren in Wasserzell oder Rebdorf-Hofmühle (Nebenbahn) dürfte ja nicht mehr als eine Minute bringen. Als "Ersatz" gibt's wohl den verlängerten RE 4676 München Hbf 6:01 - Eichstätt Bf 7:10 und ziemlich neben dem Takt RE 4677 Eichstätt Bf 7:20 - München Hbf 8:37 Uhr, jeweils mit Halt bei Audi. Eine Lösung für das Problem könnte die Durchbindung mit den BRB-Zügen Augsburg - Ingolstadt sein, die sind ca. 8 Minuten früher an der Donau und fahren ca. 4 Minuten später von dort wieder weg. Damit hätte man mehr Spielraum. Aber das scheitert meines Wissens weiterhin daran, dass die Züge im Verkehr quer durch den Bahnhof müssten und die viel sinnvollere Einfahrt nach Gleis 5 oder 6 von Augsburg her auch irgendeinen Trassenkonflikt produziert.

Auch deswegen wäre ich dafür, Eichstätt Stadt zu elektrifizieren und die heutigen agilis-Züge aus Regensburg standardmäßig jede Stunde nach Eichstätt Stadt durchzubinden. Das sollte hinhauen.

Bearbeitet von Rohrbacher am 29 Nov 2019, 17:28

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