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Zukunft des Fernverkehrs?, Gibt es überhaupt eine Zukunft? [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 16 Jan 2018, 17:51


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 23 Oct 13
Beiträge: 1661




QUOTE (218 466-1 @ 15 Jan 2018, 23:51)
Ja, immer schön halbe Sachen. Motto: Weniger ist mehr.rolleyes.gif
Deutschland - eines der ärmsten Länder der Welt, kann sich halt keine gescheite Infrastruktur leisten und jeder € muss zweimal umgedreht
werden, bevor er ausgegeben wird.

Ja, so ist das leider. Das ist die Realität. Ich hätte nichts dagegen, wenn sich plötzlich Geld für exklusive Schnelltrassen fände, sehr gerne.

Aber das ist halt leider nicht realistisch. Selbst mein Vorschlag mit Überholgleisen ist schon etwas gewagt, leider.

QUOTE

Es gibt in NRW auch RE mit Expresstrassen (altes TPS).

Na wenn die dann dafür zahlen, dann ist das nicht zu bemängeln. Da würde ich eher der DB AG den schwarzen Peter zuschieben, selbst Schuld, wenn die für ihren Intercity-Express keine Expresstrasse bestellen.

QUOTE
Zudem drücken einige Feinde der Lokführer viel zu oft noch eine RB durch (Fahrstrassenausschluss und/oder Block) und verspäten so IC/ICE. Da will DB wohl Strafzahlungen an die Aufgabebträger vermeiden, was diese Unsitte verstärkt. Da gehören klare Regelungen nach Zuggatung her sodass RE/RB grundsätzlich für ICE Platz machen müssen.

Wieso? Die Aufgabenträger subventionieren ihre Züge sowieso schon, was sollen die auf die Seite gehen, wenn die DB Fernverkehr mal wieder mangels Wartung oder früherer Ausweichmöglichkeiten mit Ersatzmaterial mal wieder verspätet unterwegs ist?

Nene, die ICEs sollen mal schön ausgebremst werden, je schlimmer, desto eher kommt der Konzernlenker vielleicht darauf der DB Netz AG die Anweisung zum Streckenausbau zu geben.

Also aus kurzsichtiger Fahrgastsicht würde ich Dir schon zustimmen wollen, aber langfristig gedacht sollte man den Schmuddelunterhalt im Netz und auch teilweise beim Material nicht auch noch belohnen.

Wenn der Nahverkehr verspätet ist, dann natürlich gerne, dann muss der auf die Seite und dem ICE Platz machen. Zwar ärgerlich, wenn man in so nem Zug sitzt, der sowieso schon 15 min verspätet ist und dann nochmal 6 Minuten wg. ner Überholung aufgebrummt bekommt, aber tja, that's life.
    
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Catracho
  Geschrieben am: 16 Jan 2018, 18:51


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 2746

Alter: 33



QUOTE (218 466-1 @ 16 Jan 2018, 17:53)
Wozu um alles in der Welt bräuchte es beim TR zig Halte, unterschiedliche Zuggattungen und Überholungen??? Was n Unfug. Beim Fluchzeug gibt es das auch nicht.
Und nein, "langsamere" TR mit mehr Halten wären absoluter Käse.

Davon hat auch keiner geredet. Beim Flugzeug gibt es im Übrigen einen Haufen Halte (und auch Überholungen sowie entsprechend "Gattungen" - anderes Thema) - der Unterschied liegt darin, dass man z.B. auf einem Flug von München nach Berlin eben nicht in Nürnberg, Erfurt und Leipzig zwischenlandet, obwohl die Flughäfen ja existieren. Ergo muss man mit einem (jedem) Transrapid auf der selben Verbindung auch nicht überall halten (und eigentlich auch nicht mit dem ICE, aber die Leier wird langsam alt). Trotzdem kann man die Halte spendieren - für Direktzüge München - Nürnberg, München - Erfurt, München - Leipzig, Berlin - Erfurt, Berlin - Nürnberg, etc. - entsprechend der Verfahrensweise der Fliegerei, nur eben mit der Anbindung von viel mehr Städten. Darin läge ja gerade die Stärke eines solchen Netzes - Flächenabdeckung wie die Eisenbahn, aber Reisegeschwindigkeiten (u.a. dank Punkt-zu-Punkt) wie die Fliegerei. Weil zig Milliarden für eine Verkehrsinfrastruktur ausgeben, die dann sage und schreibe 9 Städte direkt anbindet (1 Halt für die komplette Region Rhein/Ruhr? Ernsthaft?) - das ist absoluter Käse. Da haben wir schon das Flugzeug, zu geringeren Infrastrukturkosten.

Letzten Endes ging es mir darum aber auch gar nicht. Sondern darum, dass von der Zuverlässigkeit und Betriebsqualität einer, mit Verlaub, vom Umfang her experimentellen Einzelstrecke in keinster Weise einfach auf die Zuverlässigkeit und Betriebsqualität eines größeren und komplexeren Netzes geschlossen werden kann - egal, ob das Ding jetzt in China, Deutschland, Japan oder den USA steht und 15, 80, oder 300 Halte hat.

Mfg
Catracho

Bearbeitet von Catracho am 16 Jan 2018, 19:05

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Kopftuch gehört nicht zu Deutschland. - Da hat die Nazi-Schlampe doch recht.
    
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