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Zukunft des Fernverkehrs?, Gibt es überhaupt eine Zukunft? [Zur Themenübersicht]
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  Geschrieben am: 6 Oct 2019, 03:57


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Die Zu(g)kunft des Fernverkehrs 2020

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Iarn
  Geschrieben am: 26 Oct 2019, 09:13


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Süddeutsche zu Plänen der Bahn für ein Drehkreuz des Südens

QUOTE
Das Ziel ist: Wie bereits Berlin oder Frankfurt am Main sollen auch andere Metropolen künftig in unter vier Stunden mit dem Zug erreicht werden können. Im Auge hat Josel zum Beispiel auch Prag, Köln, Wien und Zürich.

Im Artikel steht schon, dass Zürich schon nächstes Jahr dran ist aber die anderen Städte?
QUOTE
Das "Drehkreuz" soll etwa 2028 verwirklicht werden, sagte Josel.


Also kommt man 2028 dann via Stuttgart 21 in da 4 Stunden nach Köln? rolleyes.gif
Wien ist es eh möglich in 4 Stunden mit dem Railjet trotz der beschissenen Infra auf deutscher Seite oder plant hier die DB eigene Züge?
Prag wird sich wohl noch paar Jahre länger hinziehen fürchte ich.

Für mich eine reine Marketing Kampagnie mit fragwürdigem Stichtag (Jahr). Auch der Begriff Drehkreuz ist fragwürdig, da niemand von Prag nach Wien oder Köln über München fahren würde. Einzig von Wien nach Zürich kann München eine Option sein.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 26 Oct 2019, 10:26


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QUOTE (Iarn @ 26 Oct 2019, 10:13)
Wien ist es eh möglich in 4 Stunden mit dem Railjet trotz der beschissenen Infra auf deutscher Seite oder plant hier die DB eigene Züge?

Gute Frage, eventuell über Mühldorf-Simbach? Wäre die kürzeste Strecke. Der Ausbau ist zwar so la la, aber die Alternativstrecke über Salzburg ist ja auch nicht besser. Nur in Österreich sind dann NBSen geplant/gebaut, aber das könnte man in D mit der ABS200 nach Mühldorf ausgleichen. Bis 2028 könnte die Strecke über Simbach vielleicht elektrifiziert sein (zumindest im österreichischen Teil wink.gif)
Die ÖBB könnte an der RJ-Linie über Salzburg festhalten, aber der DB kann das egal sein.

QUOTE
Prag wird sich wohl noch paar Jahre länger hinziehen fürchte ich.

Absolut, wobei es da "nett" ist, dass das für das Ziel 4:00 Stunden genannt wird, die letzten Planungen lagen bei 4:15.
QUOTE
Für mich eine reine Marketing Kampagnie mit fragwürdigem Stichtag (Jahr). Auch der Begriff Drehkreuz ist fragwürdig, da niemand von Prag nach Wien oder Köln über München fahren würde. Einzig von Wien nach Zürich kann München eine Option sein.

Ja, vermutlich nur viel warme Luft. Man muss sich fast wundern, dass M21 nicht ausgepackt wird. Das hat man bekanntlich zurückgestellt/nicht realisiert, weil die meisten Züge in M enden und nicht durchfahren. Bei nem "Drehkreuz" würde ich eher durchfahrende Züge erwarten. Aber naja .. Wortklauberei bei Werbetexten macht nie Sinn.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 26 Oct 2019, 10:28
    
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Iarn
  Geschrieben am: 26 Oct 2019, 10:36


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QUOTE (Metropolenbahner @ 26 Oct 2019, 10:26)
Gute Frage, eventuell über Mühldorf-Simbach? Wäre die kürzeste Strecke. Der Ausbau ist zwar so la la, aber die Alternativstrecke über Salzburg ist ja auch nicht besser. Nur in Österreich sind dann NBSen geplant/gebaut, aber das könnte man in D mit der ABS200 nach Mühldorf ausgleichen. Bis 2028 könnte die Strecke über Simbach vielleicht elektrifiziert sein (zumindest im österreichischen Teil wink.gif)

Zum einen dürfte bis 2028 bis Mühldorf nichts ausgebaut sein. Eine ABS würde man nur machen wenn Österreich die Riedbahn ausbaut aber danach sieht es gerade nicht aus Österreich investiert statt dessen in die wesentlich ungünstig trassierte Strecke von Braunau nach Salzburg. Ob die Riedbahn auch mit Oberleitung genug Trassen für einen echten Fernverkehr hat, wäre fraglich, da ist seit dem Orientexpress nivht mehr viel gefahren.

QUOTE
Absolut, wobei es da "nett" ist, dass das für das Ziel 4:00 Stunden genannt wird, die letzten Planungen lagen bei 4:15.

4:00 steht im Artikel nicht, da wird halt gerundet.

QUOTE
Man muss sich fast wundern, dass M21 nicht ausgepackt wird. Das hat man bekanntlich zurückgestellt/nicht realisiert, weil die meisten Züge in M enden und nicht durchfahren. Bei nem "Drehkreuz" würde ich eher durchfahrende Züge erwarten. Aber naja .. Wortklauberei bei Werbetexten macht nie Sinn.
M21 würde nur Wien drei Minuten bringen. Mit viel Ausbau entlang der S8 und Langenbacher Kurve evtl noch für die Prager Züge. Da hapert es an anderen Stellen.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 26 Oct 2019, 11:33


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QUOTE (Iarn @ 26 Oct 2019, 11:36)
Zum einen dürfte bis 2028 bis Mühldorf nichts ausgebaut sein. Eine ABS würde man nur machen wenn Österreich die Riedbahn ausbaut aber danach sieht es gerade nicht aus  Österreich investiert statt dessen in die wesentlich ungünstig trassierte Strecke von Braunau nach Salzburg. Ob die Riedbahn auch mit Oberleitung genug Trassen für einen echten Fernverkehr hat, wäre fraglich, da ist seit dem Orientexpress nivht mehr viel gefahren.

Na nach Mühldorf wurde die Planung doch vor ein paar Wochen auf 200 erhöht. Erstmal nur, um damit schneller nach Salzburg zu kommen, aber das schließt Verkehre über Simbach nach Wien ja nicht aus.
Die Riedbahn / Innkreisbahn wird auch elektrifiziert, das war vor ein paar Wochen in den Medien. Der aktueller Link kennt sogar 2029 als Jahreszahl:
QUOTE
Innkreisbahn (Neumarkt-Kalham – Ried – Braunau – Simbach)
Die Strecke wird modernisiert und auf der gesamten Länge bis 2029 elektrifiziert.
Zudem ist die Modernisierung von Stationen und Bahnhöfen wie zB: Braunau, Ried, Hagenau im Innkreis gesichert.

https://blog.oebb.at/infrastrukturoffensive...beroesterreich/
Neumarkt-Kalham - Wels ist als Teil der Passauer Bahn bereits mit Strom versorgt.
Salopp kann man sagen, dass um Ried im Innkreis alles elektrifiziert wird, was noch keine OL hat. Braunau - Steindorf(-Salzburg) ebenfalls. Spannend wird sein, ob bei der Modernisierung auch die Anhebung auf Vmax 160 dabei sein wird - soweit es die Gleisgeometrie zuließe. Zumindest die erste Streckenhälfte von Braunau aus sieht ganz gut aus.
Die Eingleisigkeit wird wohl kaum behoben werden, aber das ist ja Österreich, nicht D. Da gibts noch mehrere Kreuzungsmöglichkeiten in kleinen Bahnhöfen. Da könnte der Regioverkehr einen Fernzug abwarten. Das sollte kein Problem sein.

QUOTE
4:00 steht im Artikel nicht, da wird halt gerundet.
Stimmt, das ist sicherlich auch wieder wahr, da sollte man nicht zu viel rein interpretieren.

QUOTE
M21 würde nur Wien drei Minuten bringen.

Ja ich dachte da eher beim Thema "Drehkreuz" an schnellere Umstiege. Mit den 6 Gleisen unter den aktuellen Bahnhofskopfgleisen in der Haupthalle samt neuem Verbindungstunnel hätte man deutlich bessere Umsteigemöglichkeiten, weshalb korrespondierende Züge dann auch weniger lange in M Hbf halten müssten.
Deswegen wird ja jetzt auch der Steg geplant, um das etwas zu verbessern, M21 mit kürzeren Auf/Abgängen wäre die bessere Wahl gewesen, aber tja .. Schnee von gestern. Man muss als Bahnfan schon froh sein, wenn man ne B-Lösung wie den Steg bekäme.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 26 Oct 2019, 11:34
    
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146225
  Geschrieben am: 26 Oct 2019, 11:53


Lebende Forenlegende


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Vergiss kürzere Haltezeiten bei stark frequentierten Halten lieber gleich wieder - ich sehe, sollten die Fahrgastzahlen im Fernverkehr tatsächlich weiterhin anwachsen, eher die Notwendigkeit, in Knoten und anderen stark frequentierten Bahnhöfen die Haltezeiten deutlich zu verlängern, weil man alternativ sonst dort bei (zu) vielen Zügen mit +5 (oder mehr) wegkommt. Bei Fernverkehrszügen summiert sich das irgendwann und aufgrund der Netzwirkung bleibt die Pünktlichkeit - ohne alle anderen Einflussfaktoren - dann dauerhaft im Keller. Deutschland wird so schnell kein Volk von erfahrenen Bahnreisenden, also muss man die situative Hilflosigkeit der Menschen, erst recht bei Alltagsproblemchen wie "bitte beachten Sie die angezeigte geänderte Wagenreihung" oder "heute ohne..." irgendwie anders abfangen.

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