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Grundsatzdiskussion Flugverkehr [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 21 Oct 2019, 23:38


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Hätte nicht gedacht, dass bei Boeing noch so viel Humor zu finden ist:
QUOTE
Boeing sieht die Sache so: Der eine Pilot habe sich nur darüber beklagt, dass die Software in einem Flugsimulator nicht richtig funktioniere, und nicht im echten Flugzeug, der Boeing 737 Max. Die Fehler seien längst korrigiert worden. Deswegen könne mitnichten davon die Rede sein, dass Boeing-Mitarbeiter von den Max-Problemen wussten und sie trotzdem durch die Zulassung mogelten. 346 Menschen sind bei den Abstürzen ums Leben gekommen.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/boei...7-max-1.4649510
    
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gmg
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 21:45


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Habe mir aus ZDF Zoom letzte Woche die Sendung "Fliegen am Limit" angesehen.
Unter anderem wird dort erzählt, dass man Kurzstreckenflüge jetzt tiefer fliegen lässt, um mehr Flugraum zu schaffen.

Das finde ich angesichts der Klimabilanz des Flugzeuges Wahnsinn. Von 25% mehr CO2-Ausstoß ist die Rede.

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Aquí se habla s-bahñol.
    
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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 22:10


Haudegen


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rolleyes.gif Klar weil dort fundiertes Fachwissen herrscht.

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Iarn
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 22:10


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Jedes Verkehrsmittel hat bei unkorrekter Anwendung Probleme mit der Effizienz.

In der Nähe meines Büros fährt eine Buslinie aus sagen wir mal eher kommunalpolitischen Gründen. Da fährt ein normaler Solobus mit ca 0,2 Passagieren pro Fahrt (214 zumindest im Streckenabschnitt des Campus/Gewerbegebietes Taufkirchen/Ottobrunn). Da dürfte der pro Kopf Verbrauch auch etwa bei einem Liter Diesel pro Kilometer liegen.
Ist deswegen der Bus Teufelszeug? Nein, der Einsatz an der Stelle ist einfach suboptimal.

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Nazis und Spammer werden ignoriert, die einzig heilige Forenregel ist die Wahrung der Betriebsgeheimnisse der MVG
=> die Folge spiegelt sich in dier Signattur von Entenfang
    
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gmg
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 22:54


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 18 Nov 2019, 23:10)
rolleyes.gif Klar weil dort fundiertes Fachwissen herrscht.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die mit Experten sprechen? Außerdem ist es keine neue Erkenntnis, dass der Treibstoffverbrauch mit steigender Flughöhe sinkt.

@Iarn: Was willst du damit sagen? Deshalb ist das trotzdem übel mit den Tieffliegern. Mit dem zunehmendem Flugverkehr wird man immer öfter auf niedrige Höhen ausweichen.

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 23:12


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QUOTE (gmg @ 18 Nov 2019, 22:45)
Habe mir aus ZDF Zoom letzte Woche die Sendung "Fliegen am Limit" angesehen.
Unter anderem wird dort erzählt, dass man Kurzstreckenflüge jetzt tiefer fliegen lässt, um mehr Flugraum zu schaffen.

Das finde ich angesichts der Klimabilanz des Flugzeuges Wahnsinn. Von 25% mehr CO2-Ausstoß ist die Rede.

Naja, was heißt in dem Fall Kurzstrecke? Unter 2000km könnte man das Ganze durch Turboprops ausgleichen, die verbrauchen weniger und fliegen sowieso tiefer.
Wenn stattdessen jetzt Jets z.B. auch auf Mittelstrecken tiefer fliegen, dann wirds natürlich sch...lecht.
    
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gmg
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 23:36


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QUOTE (Metropolenbahner @ 19 Nov 2019, 00:12)

Naja, was heißt in dem Fall Kurzstrecke? Unter 2000km könnte man das Ganze durch Turboprops ausgleichen, die verbrauchen weniger und fliegen sowieso tiefer.
Wenn stattdessen jetzt Jets z.B. auch auf Mittelstrecken tiefer fliegen, dann wirds natürlich sch...lecht.


Ich glaube, das Beispiel war London Rom auf 6000m.
Aber unter 2000? Ist das über Europa überhaupt erlaubt?
Ich bin mal mit Turboprop innerhalb der Karibik geflogen. Das war vermutlich echt nicht höher. Aber bei uns?



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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 18 Nov 2019, 23:52


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QUOTE (gmg @ 19 Nov 2019, 00:36)
Ich glaube, das Beispiel war London Rom auf 6000m.
Aber unter 2000? Ist das über Europa überhaupt erlaubt?
Ich bin mal mit Turboprop innerhalb der Karibik geflogen. Das war vermutlich echt nicht höher. Aber bei uns?

Missverständnis, ich mein die Reisestrecke, also 2000km, nicht die Flughöhe wink.gif

Über 2000km werden Turboprops langsam immer unrentabler, da Jets schneller fliegen und auf den normalen 11km Flughöhe eben auch weniger Treibstoff brauchen.

Hab das jetzt auch angeschaut. Ging um 7km Flughöhe statt 11km. London - Rom sind dabei 1500km, ginge eigentlich noch gut mit nem Propellerflieger. Nur blöd, dass da halt Jets fliegen - teilweise auch gerechtfertigt wg. der Platzanzahl.

Da bräuchte man quasi einen großen Turboprop mit ~200 Plätzen.

Naja, die gute Nachricht ist dabei, dass das wohl nur ein vorübergehender Zustand aufgrund der Fluglotsenkrise ist. Die schicken die Flieger halt auf 7km, um Ruhe zu haben.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 18 Nov 2019, 23:52
    
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gmg
  Geschrieben am: 19 Nov 2019, 17:57


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QUOTE (Metropolenbahner @ 19 Nov 2019, 00:52)
Missverständnis, ich mein die Reisestrecke, also 2000km, nicht die Flughöhe wink.gif



Mein Fehler! Das 2000 KILOmeter keine angemessene Höhe für einen Turboprop sind, ist klar.

QUOTE
Naja, die gute Nachricht ist dabei, dass das wohl nur ein vorübergehender Zustand aufgrund der Fluglotsenkrise ist. Die schicken die Flieger halt auf 7km, um Ruhe zu haben.
Wer weiß! Wenn oben alles voll ist? Es hieß ja, die Branche setzt weiter auf Wachstum.

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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 19 Nov 2019, 20:27


Haudegen


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In AT fliegen sie nur mit der Q400 die meiste Zeit.
Früher mit HG haben Sie eine A320 nach INN voll bekommen bei 3 Roationen am Tag. wink.gif
Geiler war SZG - VIE das eigentlich nur ein Ferry war mit PAX.

Auf die schnelle die grösste Turbo Prop die aktuell noch gebaut wird:
https://de.wikipedia.org/wiki/ATR_72

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 19 Nov 2019, 23:21


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QUOTE (gmg @ 19 Nov 2019, 18:57)
Wer weiß! Wenn oben alles voll ist? Es hieß ja, die Branche setzt weiter auf Wachstum.

Argg ... ja da hast Du natürlich auch wieder recht. In dem Fall sollte man die Luftverkehrssteuer für Turboprops senken, bzw. für JetFlüge auf 7km Höhe entsprechend teuer machen.
Sollte man steuern können.

@Benutzernamen:
Ne die Ex-Bombardier Dash8 ist größer, da gobts eine Extra-Eng-Version mit 90 Plätzen. ATR hat seit 2012 über nen 90-100 Sitzer nachgedacht, aber das Ganze begraben, da alles neu gemacht werden müsste, u.a. ne neue Kabine mit 5er Reihe. Wäre jetzt interessant, ob man vielleicht den Rumpf des A220 verwenden könnte. Für nen Prop bräuchte man aber wohl ein Schulterdeckerdesign, so einfach wäre das also vermutlich nicht.
    
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gmg
  Geschrieben am: 19 Nov 2019, 23:32


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QUOTE (Metropolenbahner @ 20 Nov 2019, 00:21)
Schulterdeckerdesign

Heißt, der Rumpf hängt unterhalb der Tragflächen?

Ich glaube, in der Karibik damals das war eine ATR. War witzig: Erst kam ich mir vor wie in einem Bus, dann wurde Vollgas gegebenund ich in den Sitz gedrückt und dann merkte ich, dass wir erst auf dem Weg zum Startpunkt waren. Dann gewendet und noch einmal kurz Vollgas und schon waren wir in der Luft auf dem Weg nach St-duck-dich-Maarten

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 20 Nov 2019, 00:18


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Ja, Schulterdecker heisst, Rumpf unter den Tragflächen. Man kann durchaus auch Tiefdecker mit Prop bauen, das ist alles eine Frage der Auslegung. Verwendungzweck, Einsatzgebiet etc, pp.
    
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Alex101
  Geschrieben am: 20 Nov 2019, 00:26


Routinier


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QUOTE (einen_Benutzernamen @ 19 Nov 2019, 21:27)
In AT fliegen sie nur mit der Q400 die meiste Zeit.

Nicht mehr lange, da die AUA alle 16 Dash 8 ausmustert und durch A320 ersetzt.
Überhaupt scheint die Zeit der größeren zivilen Turboprops im deutschsprachigen Raum vorbei. Eurowings will die 16 von LGW betriebenen Dash 8 auch nicht mehr, sodass LGW seine Flotte auf Embraer E-Jets umbaut.

QUOTE (gmg @ 20 Nov 2019, 00:32)
War witzig: Erst kam ich mir vor wie in einem Bus, dann wurde Vollgas gegebenund ich in den Sitz gedrückt und dann merkte ich, dass wir erst auf dem Weg zum Startpunkt waren. Dann gewendet und noch einmal kurz Vollgas und schon waren wir in der Luft auf dem Weg nach St-duck-dich-Maarten

Das nennt sich Backtaxi und ist unvermeidbar wenn kein Rollweg vorhanden ist. Eine gelandete 747 auf St. Marteen macht auch nichts anderes um zum Terminal zu kommen.
Das darf man zwar häufig auch schneller als normales Rollen aber "Vollgas" ist auch hier eigentlich nicht angemessen.
    
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Galaxy
  Geschrieben am: 23 Nov 2019, 07:03


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Die Firma die für Boeing die 747 Rumpfsegmente produziert (Triumph) hat den Vertrag gekündigt. Boeing rechnet zwar momentan durch ob man das Werkzeug aufkaufen sollte und die Produktion ins Haus holt, aber ich denke die Kalkulation wird negativ ausfallen. Das Zeitalter der Quad Jets geht zu ende. Immerhin ist es bemerkenswert das die letzte 747 nach der letzten A380 ausgeliefert wird.
    
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