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[M] S-Bahnen auf dem (Güter-)Nordring? [Zur Themenübersicht]
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Iarn
  Geschrieben am: 1 Mar 2020, 09:41


Lebende Forenlegende


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Einen Punkt den man nicht außer acht lassen sollte, ist der, dass ein S-Bahn Nordring als Landesprojekt mit anderen Projekten konkurriert wie eine mögliche U-Bahn Lösung.
Eine große Lösung am Nordring käme wohl nivht vor Anfang der 30er Jahre. Bis dahin sollten bei der S-Bahn die 2. Stammstrecke und Geretsried sowie der Ringesvhluss Erding weitestgehend abgeschlossen sein. Da kommt zwar noch der 4 Gleisige Ausbau Daglfing -Abzweig Nordring aber der ist rin Bundesprojekt.
Bei der U-Bahn dürfte man Anfang der 30er Jahre noch mindestens mit der U5-West, mit der U9 und vermutlich auch mit der U4 Ost (falls man die SEM tatsächlich durchzieht) beschäftigt sein. Dazu kommen noch andere Aufgaben wie eine eventuelle Trennung von U1 und U2 bis zum Kolumbusplatz.

Selbst wenn eine U-Bahn Lösung am Nordring Vorteile brächte, würde ich zur Debatte stellen, ob es nicht alleine aus personellen und materiellen Ressourcen Gründen vorteilhafter wäre, eine S-Bahn Lösung anzustreben.
    
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Rev
  Geschrieben am: 1 Mar 2020, 10:32


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Der sbahn Nordring is ja nicht schlecht nur das in Karlsfeld ist einfach Murks.... Zumal es dafür überhaupt keinen baulichen Grund gibt. Eine Brücke über die Fernbahn und einfädelung auf die S-Bahn Gleise bis Karlsfeld wäre baulich kein Problem.

Das man den Knoten Dachau verpasst ist einfach dämlich allein wegen dem Regionalzug halt. Es steigt doch keiner aus dem Norden freiwillig zweimal um bei unserem stabilen S-Bahn Netz...
    
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Iarn
  Geschrieben am: 1 Mar 2020, 10:37


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Die Vorgabe der Studie war halt eine schnelle, billige und unkomplizierte Lösung zu finden, es gibt ja noch mal eine große Studie des Freistaates zum gesamten Bahnausbau München.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 1 Mar 2020, 12:51


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QUOTE (Iarn @ 1 Mar 2020, 10:41)
Einen Punkt den man nicht außer acht lassen sollte, ist der, dass ein S-Bahn Nordring als Landesprojekt mit anderen Projekten konkurriert wie eine mögliche U-Bahn Lösung.

Apropos Fördertöpfe ... ob man den Nordringausbau mit der Flughafenkurve als Fernverkehrsausbau deklarieren könnte?
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 4 Mar 2020, 13:16


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QUOTE (Metropolenbahner @ 28 Feb 2020, 01:59)
Naja, wenns mehr Kapazität geben würde, gölte das auch fürs Gegengleis. Nur anstatt nem Zug würde man die halt zum Kreuzen nutzen.

Die Moving Blocks von ETCS bringen dir doch - ähnlich wie auch bei der LZB - nur was für Züge, die in die gleiche Richtung hintereinander her fahren...?

--------------------
Ja, Whataboutism, schon schlimm...
Aber wisst ihr, was auch ganz schrecklich ist?
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 4 Mar 2020, 13:55


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QUOTE (TramBahnFreak @ 4 Mar 2020, 14:16)
Die Moving Blocks von ETCS bringen dir doch - ähnlich wie auch bei der LZB - nur was für Züge, die in die gleiche Richtung hintereinander her fahren...?

Moment moment, Moving Blocks gibts erstmal nur für ETCS Level 3 (nicht zu verwechseln mit der ETCS Softwarerevision 3.x). Das bräuchte dringend eine automatische Zugvollständigkeitsprüfmethode, was aktuell bei Güterzügen immer noch ein Problem darstellt.
Es geht also nur um kürzere Blockabstände, bei LZB Hochleistungsblock genannt.

Wenn jetzt auf dem Gegengleis statt eines 5km Blocks 5x1 km Blöcke sind und die Kreuzung bei Block 3 ist, kann man - noch vor dem nächsten Gegenzug durchkommen. Kostet dann natürlich etwas Kapazität auf dem Gegengleis, aber absolut macht es nichts aus, denn in dem Block fährt ja ein Zug, wenn auch in der falschen Richtung und nur für kurz wink.gif Im Endeffekt bleibt die Kapazität in der Gegenrichtung gleich - nur das halt das Kreuzen auch noch möglich wird.

Und selbst wenns keine sofortige Lücke gäbe - in Karlsfeld gibts ja eine Art Wartegleis, da kann man auf die Seite, so dass der von hinten drückende Verkehr vorbei kann und dann auf ne Lücke auf dem Gegengleis warten. Ein schnell beschleunigender S-Bahnzug sollte schnell eine finden.
    
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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 4 Mar 2020, 14:21


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Verstehe, danke für die Erklärung!

--------------------
Ja, Whataboutism, schon schlimm...
Aber wisst ihr, was auch ganz schrecklich ist?
    
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NatchO
  Geschrieben am: 5 Mar 2020, 11:33


Routinier


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QUOTE (Iarn @ 1 Mar 2020, 09:41)
Selbst wenn eine U-Bahn Lösung am Nordring Vorteile brächte, würde ich zur Debatte stellen, ob es nicht alleine aus personellen und materiellen Ressourcen Gründen vorteilhafter wäre, eine S-Bahn Lösung anzustreben.

Das möchte ich doch nur wissen.

Die unterschiedlichen Fördertöpfe sind natürlich ein großes Argument
    
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Iarn
  Geschrieben am: 9 Mar 2020, 09:31


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Süddeutsche it einem meiner Meinung nach sehr wirren Artikel zum Thema insbesondere bei dem Thema S8 Ausbau scheinen einige Dinge nicht zu stimmen. Die Kilometeranzahl kommt vielleicht hin, wenn man alle drei Röhren einzeln rechnet (allerdings wären das bei der 2. Stammstrecke auch 2,5 Einzelröhren) und einen Tunnel bei Daglfing ohne unterirdische Bahnhöfe kann ich mir auch nciht so recht vorstellen.
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 9 Mar 2020, 09:56


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QUOTE (Iarn @ 9 Mar 2020, 10:31)
Süddeutsche it einem meiner Meinung nach sehr wirren Artikel zum Thema insbesondere bei dem Thema S8 Ausbau scheinen einige Dinge nicht zu stimmen. Die Kilometeranzahl kommt vielleicht hin, wenn man alle drei Röhren einzeln rechnet (allerdings wären das bei der 2. Stammstrecke auch 2,5 Einzelröhren) und einen Tunnel bei Daglfing ohne unterirdische Bahnhöfe kann ich mir auch nciht so recht vorstellen.

Hmm ja merkwürdig, im letzten Satz fehlt auch ein Wörtchen:
QUOTE
Zwar bräuchte man/es auf der Ausbaustrecke im Tunnel keine unterirdischen Bahnhöfe, doch ein Milliardenprojekt ist sie nach Einschätzung der Bahn allemal.


Der Artikel scheint also ziemlich überstürzt publiziert worden zu sein. Die Sache mit den Tunnelbahnhöfen kapiere ich ebenfalls nicht, es gab doch keine Planoption mit den Gütergleisen im Tunnel und weiterhin oben liegenden SBahngleisen, oder nicht?

Zur Länge: Das sind einfach ca. 5 km, der Stamm2-Tunnel ist ungefähr im gleichen Rahmen, von daher stimmt der Vergleich, nur die angegebenen 10km sind irreführend.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 9 Mar 2020, 09:58
    
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Iarn
  Geschrieben am: 9 Mar 2020, 10:21


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Es sind tatsächlich nur 3,5 Kilometer die untertunnelt werden würden, der Rest wären Rampen. Multipliziert man das mal 3 für die drei Röhren, die man aufgrund der aktuellen Brandschutzregeln braucht, dann wäre man bei etwas mehr als 10 km (GZ- 2 S-Bahn - GZ).
Bei dem Vergleich mit der 2. Stammstrecke unterschlägt man allerdings dass dort auch Einzelröhren gegraben werden (plus noch der neue Rettungsstollen).

Bearbeitet von Iarn am 9 Mar 2020, 10:22
    
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Hot Doc
  Geschrieben am: 9 Mar 2020, 14:09


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Es braucht keine Bahnhöfe "in der Dimension", wie sie in Stamm2 gebaut werden.
Die Bahnhöfe werden schon gebaut, nur braucht man halt deutlich weniger Platz, weniger Rolltreppen und Lifte und sie werden deutlich weniger tief liegen. Was da am Marienhof oder auch am HBF hoch (bzw. runter) gezogen wird, ist ja schon extrem.
    
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