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Bahnstrecke München-Lindau wird elektrifiziert [Zur Themenübersicht]
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218 466-1
  Geschrieben am: 25 Jan 2014, 19:05


Lebende Forenlegende


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Gleis 2 ist das durchgehende Hauptgleis. Alle haltenden Züge müssen nach 1 und 3 ausweichen. Gleis 4 wird Richtung Wörishofen gefahren.
Es wäre aber Sinnvoll auch Züge Bad Wörishofen-Gessertshausen-Augsburg fahren lassen zu können. Ich hoffe, dass man da nicht mit den Weichen spart und aus allen Richtungen nach/von Gleis 1-4 fahren kann. Für später möglicherweise nötige Kreuzungen beider Strecken wäre das wichtig. Evtl. zumindest ein zusätzliches Stumpfgleis aus Richtung Buchloe/Gesserthausen "Gleis 1b" .
Gleis 4 wurde letztes Jahhr übrigens rege genutzt. Selbst RE ohne Kreuzung wurden ohne erkennbaren Grund z.T. über Gleis 4 geleitet. Reisendensicherung? Stellwerks-Bauarbeiten?

Bearbeitet von 218 466-1 am 25 Jan 2014, 19:05

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NJ Transit
  Geschrieben am: 25 Jan 2014, 19:06


EF-Pensionist


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QUOTE (ropix @ 25 Jan 2014, 18:50)
[U]nd imho [muss] Gleis 4 sowieso verschoben werden, da kann man dann schonmal eine Weiche um und eine neu bauen - imerhin fliegen ja zwei noch raus

Zutreffend, der kleine Grasstreifen zwischen Gleis 3 und 4 reicht definitiv nicht aus für einen sinnvollen Hochbahnsteig.

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My hovercraft is full of eels.

SWMdrölf. Jetzt noch nächer, noch hältiger, noch fitter. Bist auch du Glasfaser und P-Wagen?
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 25 Jan 2014, 19:09


Lebende Forenlegende


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QUOTE (NJ Transit @ 25 Jan 2014, 19:06)
Zutreffend, der kleine Grasstreifen zwischen Gleis 3 und 4 reicht definitiv nicht aus für einen sinnvollen Hochbahnsteig.

Ja logisch. Sonst müsste man wie in MMH Gleis 3 ersatzlos opfern.

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 7 Apr 2014, 16:23


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Fernverkehr Zürich-München ab 2020. Eckpunkte: Gesamtfahrzeit Zürich-München: 3h15m. Lindau-München: 1h50m. Zürich-Memmingen 2h20m (stimmt das? Moritz Leuenberger, Memmingen, 15.2.2008). Gemäss Netzgrafik, 4. TE (http://www.4-teilergaenzungen.ch/files/cms/tiny/netzplan.pdf ) fährt der EC nach Zürich zur Minute 33 ab:
Zürich HB ab 0:33
Zürich Flughafen an 0:42, ab 0:44
Winterthur an 0:57, ab 0:59
St. Gallen an 1:30, ab 1:32
St. Margrethen ? ?
Bregenz ? ?
Lindau an 1:56, ab 1:58
Memmingen an 2:53, ab 2:55
Buchloe ? ?
München an 3:48

Kann jemand verifizieren, ob die Planungen in Deutschland mit jenen der Schweiz kompatibel sind?

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 7 Apr 2014, 18:50


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Alter: 27
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Und was soll der Nachtzug bringen?

scnr ph34r.gif

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Huift ja doch nix...
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 7 Apr 2014, 19:14


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Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Es ist einfach der Fahrplan der alle 2 Stunden gleich ist! Wahrscheinlich von 7 bis 19h

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DSG Speisewagen
  Geschrieben am: 7 Apr 2014, 20:00


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Wären auch 15 Minuten weniger drin, damit man auf genau 3 Stunden kommt? Müsste doch irgendwo machbar sein, evtl. mit dem zweigleisigen Ausbau Hergatz - Buchloe, falls es dort Kreuzungen gibt?

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Trassengebühren halbieren! Schwerverkehrsabgabe ab 3,5t für Lkw und Busse einführen! Infrastrukturausbau, Knotenausbau, Kapazitätsausbau! Verminderter Mehrwertsteuersatz für alle Zugfahrkarten! Fahrgastrechte für alle Verkehrsträger gleich!
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 08:03


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Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Von 3 Stunden war nie die Rede, es ging immer um 3h und 15 min. Siehe: http://www.deutschebahn.com/de/konzern/bau...hen_lindau.html
und http://www.bav.admin.ch/hgv/01872/01882/01...ex.html?lang=de. Ein 2-gleisiger Ausbau ist ebenfalls nicht vorgesehen. Schlimmstenfalls kommt sogar die ganze Elektrifizierung wieder auf den Prüfstand, denn gemäss Grundkonzeption zum Bundesverkehrswegeplan (siehe Link BMVI) ist gemäss Punkt 6 Folgendes vorgesehen:
„6. Alles kommt auf den Prüfstand: Auch Vorhaben des letzten BVWP, die noch nicht begonnen wurden bzw. nicht bis 2015 in Bau gehen, werden erneut bewertet.“ Ein Baubeginn 2015 ist nicht möglich, die Planfeststellungsverfahren beginnen frühestens 2015. Hoffentlich wehren sich Politiker und Verbände gegen diesen Punkt 6.

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 8 Apr 2014, 08:07

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Naseweis
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 09:53


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 7 Apr 2014, 17:23)
Fernverkehr Zürich-München ab 2020. Eckpunkte: Gesamtfahrzeit Zürich-München: 3h15m. Lindau-München: 1h50m. Zürich-Memmingen 2h20m (stimmt das? Moritz Leuenberger, Memmingen, 15.2.2008).
Zürich-München in 03:15 h wird so nicht zu halten sein, eher 03:30 h.
München-Lindau in 01:50 h sollte passen, aber Zürich-Memmingen in 02:20 h nicht ganz, eher 02:25 h.

Zürich(30) -30- Winterthur(00) -30- St.Gallen(30) -30- Bregenz(00) -60- Memmingen(00) -60- München(00)
(Kantenzeiten, beinhalten Haltezeit in Knoten sowie Zwischenhalte)

QUOTE
Gemäss Netzgrafik, 4. TE (http://www.4-teilergaenzungen.ch/files/cms/tiny/netzplan.pdf ) fährt der EC nach Zürich zur Minute 33 ab:
Das ist korrekt so, steht seit Bau der Durchmesserlinie fest.
QUOTE
St. Gallen an 1:30, ab 1:32
Hier wird man 3 min halten, da in Richtung Genf mit 400-m-Twindexx-Doppel, in Richtung München aber nur 200-m-einfach gefahren werden soll.

Im weiteren werden Bregenz und Memmingen 00er-Knoten bzw. die Kreuzungsprunkte des 2h-EC-Taktes, davor und danach je eingleisige Abschnitte.

QUOTE
Kann jemand verifizieren, ob die Planungen in Deutschland mit jenen der Schweiz kompatibel sind?
Natürlich sind sie das (bezogen auf die 01:50 h München-Lindau). Allerdings scheint man zwischen Lindau und St.Gallen früher (03:15 h gesamt) mal einen zu optimistischen Wert angesetzt zu haben.

Teile des zukünftigen Fahrplans findest du hier:
SMA-Fahrplantapete 49er-Stresstest zu S21 - unten rechts ist Lindau-Memmingen mit drauf.
Den Halt in Wangen wird es aber wegen Wankkompensation statt Neigetechnik nicht geben, Bregenz und Memmingen in 00er-Lage (--> Knoten und Kreuzung) wie gesagt Fixpunkte.

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Für gnadenlose Vertaktung und strategische Ausbauten!
Jede Stunde, jede Klasse - willkommen auf der Gäubahn!
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 10:15


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Mitglied seit: 14 Mar 11
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Alter: 60
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Danke Naseweis:

Dann sieht der Fahrplan wohl so aus:
Fernverkehr Zürich-München ab 2020. Eckpunkte: Gesamtfahrzeit Zürich-München: 3h15m. Lindau-München: 1h50m. Zürich-Memmingen 2h20m (stimmt das? Moritz Leuenberger, Memmingen, 15.2.2008). Gemäss Netzgrafik, 4. TE (http://www.4-teilergaenzungen.ch/files/cms/tiny/netzplan.pdf ) fährt der EC nach Zürich zur Minute 33 ab:
Zürich HB ab 6:33
Zürich Flughafen an 6:42, ab 6:44
Winterthur an 6:57, ab 6:59
St. Gallen an 7:30, ab 7:33
St. Margrethen ? ?
Bregenz an 7:58, ab 8:00
Lindau-Reutin an 8:08, ab 8:10
Memmingen an 8:59, ab 9:01
Buchloe ? ?
München an 9:28

Weiter so alle 2 Stunden. Gibt es noch weitere Infos zu den Abfahtsminuten an den Zwischenhalten. Gemäss neuestem HGV-Standbericht (Schweizer Bundesamt für Verkehr) soll der Rollmaterialeinsatz Mitte des Jahres abgeklärt werden: "Nach bisherigem Konzept soll ein SBB-Neigezug oder der neue doppelstöckige Fernverkehrszug mit Wankkompensationsystem auf der Strecke Zürich–München eingesetzt werden. Die genauen Auswirkungen der definitiven Rollmaterialwahl auf das Angebot und die Infrastruktur werden bis Mitte 2014 durch die SBB geprüft." Siehe Seite 17 von:
http://www.bav.admin.ch/hgv/01872/01880/in...c_JjKbNoKSn6A--
Allerdings wurde die Entscheidung über den Rollmaterialeinsatz bereits mehrmals vertagt....

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Naseweis
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 10:51


Lebende Forenlegende


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QUOTE (ralf.wiedenmann @ 8 Apr 2014, 11:15)
Dann sieht der Fahrplan wohl so aus:
(...)
Memmingen an 8:59, ab 9:01
Buchloe ? ?
München an 9:28

Hier hast du dich um 30 min vertan. Memmingen-München in 27 min wäre eher eine Transrapid-Fahrzeit ;-)

Für Memmingen-Buchloe würde ich grob 22 min statt den heutigen 26 min annehmen. Wie schnell Buchloe-Pasing bzw. die Durchfahrt Pasing, die Einfahrt nach München Hbf, ggf. doch ein Halt in Pasing, usw. wird, das wird auch noch spannend. Ich würde es nicht für gänzlich abwegig halten wenn man das Ziel Memmingen-München unter 60 min aus welchen Gründen auch immer nicht ganz erreicht. Das das Ganze dann auch noch mit dem Regionaltakt ins Allgäu sowie der S4 passen sollte, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Bzw. wenn man in die Haupthalle des Münchner Hbfs will, fährt man über die Augsburger Zufahrt und kann dort auch noch mit den Augsburger Regional- und Fernzügen in Konflikt geraten. Dazu würde man bei der Fahrlage ziemlich genau um 00 in München zwei Bahnsteiggleise beanspruchen, eins für den ankommenden, eins für den abfahrenden EC. Eine um z.B. 5 min verlängerte Fahrzeit hätte den Vorteil, dass ein Gleis reicht, da man dann zwischen Hbf und Pasing kreuzt.

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AndiFant
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 13:45


Haudegen


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Dann wäre München - Milano Centrale über Zürich mit ca. 5 Stunden um mehr als zwei Stunden schneller als heute über Verona mit 7:17 Stunden. Reicht noch nicht ganz, um mit dem Flieger zu konkurrieren -- obwohl ... vom Mailänder Flughafen in die Stadt dauert es auch ...
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 15:34


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QUOTE (Naseweis @ 8 Apr 2014, 11:51)
Memmingen-München in 27 min wäre eher eine Transrapid-Fahrzeit ;-)

Das wäre doch DIE Idee. Transrapid München- Zürich! Gleich zum Flughafen MUC verlängern. wink.gif
QUOTE
Für Memmingen-Buchloe würde ich grob 22 min statt den heutigen 26 min annehmen. Wie schnell Buchloe-Pasing bzw. die Durchfahrt Pasing, die Einfahrt nach München Hbf, ggf. doch ein Halt in Pasing, usw. wird, das wird auch noch spannend. Ich würde es nicht für gänzlich abwegig halten wenn man das Ziel Memmingen-München unter 60 min aus welchen Gründen auch immer nicht ganz erreicht.

Die RE Füssen - München und Memmingen - München sind heuer zw. Geltendorf und Leinenfeldstraße bis zu 8 Minuten schneller - mit 140 km/h. Ohne sbahnlogo.gif -Bremse sollten für die EC mit 160 km/h ca. 32 Minuten Buchloe - München möglich sein. Natürlich ohne Halt in Pasing.
QUOTE
Das das Ganze dann auch noch mit dem Regionaltakt ins Allgäu sowie der S4 passen sollte, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Bzw. wenn man in die Haupthalle des Münchner Hbfs will, fährt man über die Augsburger Zufahrt und kann dort auch noch mit den Augsburger Regional- und Fernzügen in Konflikt geraten. Dazu würde man bei der Fahrlage ziemlich genau um 00 in München zwei Bahnsteiggleise beanspruchen, eins für den ankommenden, eins für den abfahrenden EC. Eine um z.B. 5 min verlängerte Fahrzeit hätte den Vorteil, dass ein Gleis reicht, da man dann zwischen Hbf und Pasing kreuzt.

Vertraglich darf die Fahrzeit Grenze D/A - München nicht über 1:50h gestreckt werden. Daher muss man zwei Gleise belegen. Wenn man sich aber beeilt mit der Trasse, geht es sich vielleicht zu einer 10 Min. Kurzwende aus (an '55, ab '05). Gleis Au/Li/Do oder Gleis Garmisch (geht in die Haupthalle Gl. 24-26) wäre besser, da zur vollen Stunde 00 die NIM-ICE und der NüNüX auf Gleis Ingolstadt fahren.

Bearbeitet von 218 466-1 am 8 Apr 2014, 15:37

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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Naseweis
  Geschrieben am: 8 Apr 2014, 16:32


Lebende Forenlegende


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QUOTE (218 466-1 @ 8 Apr 2014, 16:34)
Wenn man sich aber beeilt mit der Trasse, geht es sich vielleicht zu einer 10 Min. Kurzwende aus (an '55, ab '05).

Für einen 6,5-h-Zuglauf von Genf-Flughafen bis München Hbf mit Grenzübertritten, Stärken/Schwächen, Eingleisigkeiten, Mischverkehren und Rumwackelei sicher eine realistische Option.

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 11 Apr 2014, 20:34


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Alter: 60
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Ist nun die ganze Finanzierung wieder in Gefahr? Gemäss neuer Grundkonzeption des Bundesverkehrswegeplans 2015 werden alle Bauvorhaben, welche 2015 noch nicht im Bau sind, erneut einer Bewertung unterzogen. 2015 werden aber erst die Planfeststellungsverfahren eingeleitet, von Baubeginn kann keine Rede sein. Prost-Mahlzeit, geht nun alles wieder von vorne los? Ich denke, da muss auch in Hinblick auf andere Schienenverkehrsmassnahmen sofort reklamiert werden! Ich habe schon einmal ein Email an den Verkehrsausschuss des Bundestags verschickt.
Hier noch im Wortlaut:
"Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass bei der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgeschlagenen Grundkonzeption für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 die Passage "Alles kommt auf den Prüfstand: Auch Vorhaben des letzten BVWP, die ... nicht bis 2015 in Bau gehen, werden erneut bewertet." wie folgt geändert wird: "Alles kommt auf den Prüfstand: Auch Vorhaben des letzten BVWP, bei denen noch keine Entwurfsplanung gestartet wurde, werden erneut bewertet".
Begründung: "Anfang April 2014 hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Grundkonzeption für den Bundesverkehrswegeplan 2015 veröffentlicht. Unter Punkt 6 ist darin vorgesehen, dass alle Verkehrsinvestitionsprojekte des letzten BVWP, die 2015 noch nicht im Bau sind, erneut bewertet werden. Dies hätte zur Folge, dass selbst für Projekte, welche bereits in der Planfeststellung sind, und für die bereits erhebliche Planungsauslagen getätigt wurden, nochmals ein ebenfalls kostspieliges Nutzen-Kosten-Gutachten erstellt werden müsste. Diese Baumassnahmen wurden gemäss bisherigen BVWP als prioritär eingestuft, und weshalb sollte sich diese Einschätzung durch ein neues Nutzen-Kostengutachten grundlegend ändern? Damit drehen sich die Planer nur noch im Kreis, und das Geld wird in Planungen und Kosten-Nutzen-Bewertungen verbrannt, statt in konkrete Bau-Projekte zu fliessen. Planungs- und Gutachterbüros werden sich eine goldene Nase verdienen, ohne dass ein einziger Cent in die Verkehrsinfrastruktur gesteckt wird. Dies wird zu weiteren Verzögerungen im Planungsprozess führen. Ausserdem würde es auch die Länder vor dem Kopf stossen, die diese Baumassnahmen vor- oder mitfinanzieren und deren Beiträge oft deutlich über einen Planungskostenzuschuss hinausgehen. Gänzlich würde es den Gemeinden den Hut lupfen, wenn sie bereits im Vorfeld von geplanten Ausbaumassnahmen den Umbau von Kreuzungsbauwerken (Brücken, Unterführungen, Bahnübergänge) mitfinanzieren müssen, und später stellt sich heraus, April-April, die Baumassnahme wird abgeblasen. Ich bin der Überzeugung, dass diese Punkte überhaupt nicht durchdacht wurden. Bürger und Politiker werden zu Recht kein Verständnis dafür haben, in Dialogforen über eine Baumassnahme zu diskutieren, um dann zu erfahren, dass das Projekt gar nicht realisiert wird. Ich denke dabei z. B. an die Projekte Allgäubahn und Südbahn, bei denen nicht vor 2015 mit dem Bau begonnen wird, aber schon ein beträchtlicher Planungsaufwand erfolgt ist."

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 11 Apr 2014, 20:40

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