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COVID-19 und die Folgen [Zur Themenübersicht]
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Fichtenmoped
  Geschrieben am: 29 Sep 2020, 11:11


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https://amp.n-tv.de/panorama/Erneute-Tests-...le22066512.html

QUOTE

...
Anfang der Woche werden auf der "Mein Schiff 6" ein Dutzend Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet. Nun durchgeführte Untersuchungen zeigen jedoch ein negatives Ergebnis. Handelt es sich bei den Vorfällen auf dem Kreuzfahrtschiff um einen Fehlalarm?
...



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Wir bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
    
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rautatie
  Geschrieben am: 30 Sep 2020, 08:03


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QUOTE (Jean @ 28 Sep 2020, 19:34)
Man müsste wirklich von Fall zu Fall entscheiden.

Mir fällt immer wieder auf, dass die Maßnahmen (Maskenpflicht, Wegeleitsysteme, etc.) zum Teil nicht mit der Anzahl der Menschen korrelieren. Beispielsweise bin ich inzwischen schon in einigen Museen gewesen, die ungeachtet der spärlichen Besucherzahlen ein strenges Wegeleitungskonzept eingeführt haben. Als Besucher muss man sich genau an die auf dem Boden befestigten Richtungspfeile halten und überall Maske tragen, selbst wenn man weit und breit der einzige ist. Einmal bin ich in einem Naturkundemuseum mit riesigen Sälen gewesen - da saß eine Aufpasserin, die mich nachdrücklich darauf hingewiesen hat, dass ich nur rechtsrum um den Saal herumlaufen durfte, immer den Pfeilen nach. Und das, obwohl ich außer der Aufpasserin die einzige Person in diesem Ausstellungsbereich gewesen war. In einem anderen Museum war ein komplizierter Parcours aus Pfeilen und Abgrenzungslinien eingerichtet worden, der kaum zu durchschauen war (man musste sich an irgendwelche achtförmigen Wegeverläufe halten, mal Treppe hoch, mal wieder runter), um niemandem zu begegnen, der sowieso nicht da war.

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Wo ist das Problem?
    
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Fichtenmoped
  Geschrieben am: 30 Sep 2020, 10:17


Lebende Forenlegende


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Wohnort: LK Freising


QUOTE (rautatie @ 30 Sep 2020, 09:03)
QUOTE (Jean @ 28 Sep 2020, 19:34)
Man müsste wirklich von Fall zu Fall entscheiden.

Mir fällt immer wieder auf, dass die Maßnahmen (Maskenpflicht, Wegeleitsysteme, etc.) zum Teil nicht mit der Anzahl der Menschen korrelieren. Beispielsweise bin ich inzwischen schon in einigen Museen gewesen, die ungeachtet der spärlichen Besucherzahlen ein strenges Wegeleitungskonzept eingeführt haben. Als Besucher muss man sich genau an die auf dem Boden befestigten Richtungspfeile halten und überall Maske tragen, selbst wenn man weit und breit der einzige ist. Einmal bin ich in einem Naturkundemuseum mit riesigen Sälen gewesen - da saß eine Aufpasserin, die mich nachdrücklich darauf hingewiesen hat, dass ich nur rechtsrum um den Saal herumlaufen durfte, immer den Pfeilen nach. Und das, obwohl ich außer der Aufpasserin die einzige Person in diesem Ausstellungsbereich gewesen war. In einem anderen Museum war ein komplizierter Parcours aus Pfeilen und Abgrenzungslinien eingerichtet worden, der kaum zu durchschauen war (man musste sich an irgendwelche achtförmigen Wegeverläufe halten, mal Treppe hoch, mal wieder runter), um niemandem zu begegnen, der sowieso nicht da war.

Das Problem bei jedem Konzept, was mehrere Stufen hat: wo und wann ziehst Du die Grenze? Wer soll sich dann auskennen und wer durchsetzen?

Stell Dir bei Deinem Erlebnis im Naturkundemuseums vor, dass Du Dich erst ganz frei bewegen konntest. Jetzt kommt eine Besuchergruppe in den Saal und überschreitet die Grenze zum Einbahnstraßenverkehr. Wenn’s blöd läuft, darfst Du, obwohl nur 1m vorm Ausgang noch mal durch den Saal latschen - nur anders rum.
Oder andersrum - die Besuchergruppe verlässt den Saal, während Du drin bist und Dir kommen dann Leute entgegen, weil auf einmal die Einbahnstraßenregelung nicht gilt. Da würdest Du Dich verarscht vorkommen...
Abgesehen vom Stress für das Personal und den Betreiber. Man müsste oft erklären, warum jetzt Konzept A und später Konzept B gilt.




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rautatie
  Geschrieben am: 30 Sep 2020, 11:12


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QUOTE (Fichtenmoped @ 30 Sep 2020, 11:17)
Man müsste oft erklären, warum jetzt Konzept A und später Konzept B gilt.

Ich persönlich würde als Aufsichtsperson halt mit Augenmaß reagieren: wenn offensichtlich niemand anderer anwesend ist, ist es vielleicht nicht zwingend notwendig, den Besucher mit strengen Worten zurück in Pfeilrichtung zu nötigen. Im übrigen sind in den meisten Museen derzeit sowieso keine Besuchergruppen zugelassen, und der Andrang hält sich die allermeiste Zeit sehr in Grenzen.

Es ist halt auch insofern merkwürdig, dass man im menschenleeren Museum strenge Abstandsregeln zu nicht anwesenden Personen einhalten muss, und außerhalb des Museum steigt man dann in die überfüllte Straßenbahn.

Bearbeitet von rautatie am 30 Sep 2020, 11:13

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