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Bahnstrecke München-Lindau wird elektrifiziert [Zur Themenübersicht]
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 24 Apr 2019, 14:23


Lebende Forenlegende


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Wohnort: ja


Ich beschreibe nur den Ist-Zustand, dass ein Bus eben zulassungsrechtlich kein Lkw ist und auf Autobahnen zudem deutlich in der Minderheit.

An der Stelle folgt der "Transparenzhinweis", dass ich als Vertreter einer gemeinnützigen Körperschaft, die unter anderem Busse nicht gewerblich in Verkehr hat, schwer befangen bin. Da habt ihr schon eure erste Ausnahme von "quasi immer". Ist aber eh ein anderes Thema als die Elektrifizierung München - Lindau. wink.gif

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Ja mei...
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 24 Apr 2019, 17:18


Kaiser


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Alter: 58
Wohnort: Kanton Zürich, Schweiz, (1975-1988: Puchheim (Oberbayern))


Ersatzlose Streichung der EC-Züge zwischen München und Lindau während Bauarbeiten ist gelinde gesagt eine Zumutung:
1. Die als Ersatzverkehr angebotenen IC-Busse verkehren alle non-stop und nehmen auch keine Hunde mit, entgegen der allgemeinen Regel, dass Hunde im Schienenersatzverkehr mitgenommen werden dürfen. Der EC Zürich-München endet in Lindau, dort muss auf den Schienenersatzverkehr bis Hergatz umgestiegen werden, danach Regionalzug. In Lindau 40 Minuten Aufenthalt.
2. Die Erhebung von Fernverkehrspreisen auf einer Verbindung, die deutlich länger braucht und mit Wartezeiten von bis zu 40 Minuten verbunden ist, kann nur als unverschämt bezeichnet werden. Au sserdem ist der Alex-Zug so voll, dass man auf Klappsitzen im Gang verbringen muss. Bezeichnend ist, dass für diese Krüppelverbindungen nur der Normalpreis und kein Sparpreis verfügbar ist.
3. Die Rechtfertigungen und Ausreden von DB Fernverkehr sind unerträglich: „Die DB Fernverkehr hat aus finanziellen Gründen jedoch kein angemessenes Budget zur Verfügung um sämtliche Einschränkungen in ihrem Liniennetz Bahnersatzleistungen finanzieren zu können. Ebenfalls ist die DB nicht im Besitz von eigenen Fahrzeugen - auch nur zur Miete -, um Ersatzzüge auf dem deutschen Streckenabschnitt anzubieten. Daher wurde entschieden das Busangebot Zürich–München auf 7 Buspaare auszuweiten, gemeinsam finanziert von DB und SBB. Wir haben intensiv geprüft, ob und wie «Unterwegshalte» bei den Bussen in St.Gallen, Bregenz und Lindau machbar wären. Dies führt jedoch zu massiven Fahrzeitverlängerungen, was mehr Busse und Fahrpersonal benötigt. Beides ist laut DB Fernverkehr nicht zu bekommen, der Busmarkt sei ausgetrocknet und es werden teils völlig unverhältnismässig hohe Preise für die Miete von Bussen und Chauffeuren verlangt. Hinzu kommen sehr rigide Vorgaben seitens der deutschen Behörden, was das Einrichten zusätzlicher Bahnersatzverbindungen angeht.“

Das zeigt einfach das Missmanagement und den desolaten Zustand bei der Deutschen Bahn!

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 24 Apr 2019, 17:23

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TramBahnFreak
  Geschrieben am: 25 Apr 2019, 19:22


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Meine Rede!

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Aus Gründen...

Für mehr Zwergi nach Pasing!
    
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rautatie
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 12:00


Lebende Forenlegende


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Blöderweise wird ja auf der Strecke von Ulm Richtung Bodensee ebenfalls gebaut, sodass es keine vernünftigen Verbindungen zwischen dem Raum München und dem Bodenseeraum zu geben scheint.

Wir sind am Osterwochenende in der Schweiz gewesen (mit dem Auto), und für die Rückfahrt nach München hätte ich eigentlich eine Zugverbindung gebraucht, wusste aber nicht, wie ich es machen sollte, ohne SEV oder merkwürdige Umwege. Im Endeffekt sind wir dann mit dem Auto bis Ulm gefahren, weil glücklicherweise wenigstens zwischen Ulm und München kein Schienenersatzverkehr und keine Streckenunterbrechung vorgesehen waren (was es ja auch schon gegeben hat).

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Wo ist das Problem?
    
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218 466-1
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 13:37


Lebende Forenlegende


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Ohne SEV bleibt für München - Bodensee halt die Arlbergbahn über Rosenheim - Kufstein - Wörgl - Innsbruck - Bludenz.

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Keine Alternative zum Transrapid MUC
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rautatie
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 13:39


Lebende Forenlegende


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QUOTE (218 466-1 @ 26 Apr 2019, 14:37)
Ohne SEV bleibt für München - Bodensee halt die Arlbergbahn über Rosenheim - Kufstein - Wörgl - Innsbruck - Bludenz.

An die hatte ich auch gedacht, hatte aber dann doch nicht ausprobiert, wie die Anschlüsse in Kufstein in Richtung München gepasst hätten, und wie lang das insgesamt gedauert hätte. Abgesehen davon wäre es wohl teurer gekommen, weil meine BC in Österreich nur einen geringeren Rabatt ermöglicht hätte.

Alternativ hätte es noch Zürich- Stuttgart - München gegeben....

Bearbeitet von rautatie am 26 Apr 2019, 13:39

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Wo ist das Problem?
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 26 Apr 2019, 15:49


Lebende Forenlegende


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QUOTE (rautatie @ 26 Apr 2019, 13:00)
sodass es keine vernünftigen Verbindungen zwischen dem Raum München und dem Bodenseeraum zu geben scheint.

Mit spitzer Zunge könnte man behaupten, das sei immer so. ph34r.gif

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 11 May 2019, 21:44


Kaiser


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Die Elektrifizierung auf der Strecke Lindau-München kommt zu spät
Die von Thurbo betriebene S-Bahnlinie S7 Weinfelden-Romanshorm-Rohrschach soll nach dem Willen der Schweiz über Bregenz nach Lindau verlängert werden. Ausserdem möchte die Ostschweiz den nach der Elektrifizierung Lindau-München ab Dez. 2020 vorgesehenen 2h-Takt Zürich-München auf einen 1h-Takt verdichten.
Siehe St. Galler Tagblatt, 11.5.2019:
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/elektrif...paet-ld.1117986

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 12 May 2019, 07:34


Kaiser


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Ein Zitat aus dem Artikel: „«Die Elektrifizierung der Allgäubahn kommt allerdings mindestens zehn Jahre zu spät», sagt Armin Weber, Leiter internationaler Fernverkehr SBB. «Mit dem ursprünglichen Zeitplan wäre die heute noch dieselbetriebene Strecke bis zur Liberalisierung im Fernbusmarkt 2013 fertiggestellt und daher konkurrenzfähig gewesen.» Für diese Vernachlässigung auf deutscher Seite bezahlen die SBB die Zeche: Rund 30 Prozent der Bahnkunden auf dieser Strecke haben sie in den letzten sieben Jahren verloren. 27 Fernbusse verkehren heute hochgetaktet auf der Bus-Rennstrecke Zürich-München.Für diese Vernachlässigung auf deutscher Seite bezahlen die SBB die Zeche: Rund 30 Prozent der Bahnkunden auf dieser Strecke haben sie in den letzten sieben Jahren verloren. 27 Fernbusse verkehren heute hochgetaktet auf der Bus-Rennstrecke Zürich-München.“

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 12 May 2019, 07:49

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Iarn
  Geschrieben am: 12 May 2019, 07:49


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Ich glaube nicht, dass eine frühere Elektrifizierung wirklich entscheidend gèholfen hätte. Zwischen München und Zürich ist die Fahrzeit der Busse halt konkurrenzfähig, während sich bei München Berlin halt nur die härtesten Sparbrötchen rein setzen. Und mit der Elekrifizierung werden die Fahrzeiten Endstation zu Endstation, also da wo der Bus konkurriert halt nur graduell besser.

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 12 May 2019, 09:03


Kaiser


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Es geht nur um die Fahrzeit, sondern auch um die Anzahl der Verbindungen.m

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Iarn
  Geschrieben am: 12 May 2019, 09:06


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Beiträge: 17571




Die Fahrzeit ist halt an die Attraktivität gekoppelt und damit an die Nachfrage und die wiederum hat starken Einfluss auf die Anzahl der Verbindungen.
Siehe Hamburg Berlin:
Sehr konkurrenzfähige Fahrzeit 》Attraktiv 》starke Nachfrage 》baldige Umstellung auf 30 min Takt

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 12 May 2019, 10:26


Kaiser


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Qed: wenn früher elektrifiziert worden wäre, hätte es den 30% Einbruch nicht gegeben. Kommt dazu, dass derzeit 1 Zug weniger verkehrt, die Fahrzeit wegen Umleitung über Kempten 20 Minuten länger ist, und die gut ausgelasteten Zusatzzüge während der Wies‘n seit den Bauarbeiten nicht mehr fahren. Ich selbst war unlängst auch Opfer, hab den Umweg über Schaffhausen-Ulm nach München gewählt. Diese Verbindung hat definitiv keinen Fernverkehrskomfort. 1. Klasse in den Zügen der Hochrheinbahn ist so klein und eng, dass es ein Betrug an den 1.Klassfahrgästen ist. Ausserdem gibt es in der 2.Klasse mehr freie Sitzplätze als in der 1. Kommt hinzu, dass der Dieseltriebwagen und beiden Richtungen nur halb so lang wie gemäß Fahrplan war. Und der Motor ist so laut, dass man einen Gehörschaden bekommt. Ich kenn viele Geschäftsreisende, die deshalb widerwillig auf den Fernbus oder aufs Auto umgestiegen sind.

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AndiFant
  Geschrieben am: 12 May 2019, 12:52


Haudegen


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Wohnort: Münih


Und die Südbahn ist wegen der Elektrifizierung auch über mehrere Monate nicht durchgängig verfügbar. Damit scheidet die Strecke über Ulm derzeit leider auch aus.
    
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Valentin
  Geschrieben am: 12 May 2019, 13:04


Kaiser


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Beiträge: 1502




QUOTE (AndiFant @ 12 May 2019, 12:52)
Und die Südbahn ist wegen der Elektrifizierung auch über mehrere Monate nicht durchgängig verfügbar. Damit scheidet die Strecke über Ulm derzeit leider auch aus.

Und selbst die Arlbergstrecke wird dieses Jahr 2x länger gesperrt.
    
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