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Sachsen-Franken-Magistrale, geplante Elektrifizierung im Vogtland [Zur Themenübersicht]
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MisterOJ
  Geschrieben am: 19 Feb 2009, 23:17


Tripel-Ass


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Mitglied seit: 16 Jun 06
Beiträge: 217

Alter: 44
Wohnort: Berlin/Hamburg


Hallo Leute,

ich hab mittels Suchfunktion leider kein bestehendes Thema gefunden. (Falls es doch eins gibt, dann bitte mal den link mailen.)

Die Sachsen-Franken-Magistrale soll ja nun (vorerst) zwischen Reichenbach und Hof elektrifziert werden.

Wird in diesem Zuge das Thema "Vogtlandtunnel" wieder aktuell??
Die Strecke ist ja grad im Vogtland eine elende Schlängelei (was letztendlich auch Unmengen an Fahrzeit kostet).

Hier sollte der Vogtlandtunnel als Abkürzung zwischen Plauen (abzweigend von der Strecke Plauen-Bad Brambach) und Hof deutliche Verkürzungen bringen.

OJ
    
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Tequila
  Geschrieben am: 19 Feb 2009, 23:36


Kaiser


Status: Mitglied
Mitglied seit: 20 Jul 05
Beiträge: 1538

Alter: 39
Wohnort: Selke-Aue (LHEW)


Soweit ich weiß, gibt es da nichts neues. Da soll nur die heutige Bestandsstrecke elektrisiert werden und wenn wir Glück haben, auch noch Hof - Regensburg irgendwann [tm].

--------------------
02.05.1996 - 27.05.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
28.05.2000 - 04.11.2000: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar - Hildesheim
05.11.2000 - 13.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Bad Harzburg - Hildesheim - Hannover
ab 14.12.2014: RE 4 Halle - Halberstadt - Goslar
Der ZGB beschloß im Rahmen des Regionalbahnkonzepts 2014+ zusammen mit der LNVG und RH das Brechen des RE 4 in Goslar zugunsten eines fahrzeugreinen Echtstundentaktes auf Bad Harzburg - Hannover!
    
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KBS 855
  Geschrieben am: 20 Feb 2009, 01:02


Unregistered









Der Vogtlandtunnel wird ja leider nie kommen. Ich bin der Meinung damit könnte man die sächsische Städteachse in Richtung Nürnberg und Regensburg deutlich aufwerten. Die NBS Ebensfeld - Erfurt hat hier viel zunichte gemacht, sonst hätte man hier wirklich was rausholen können und das bei einer Strecke wo nicht nur ein mal die Stunde ein Zug fährt, man hätte Synergieeffekte gehabt.

Ein Ausbau der FSM wäre dann über Bayreuth sinnvoll gewesen. Also NBS Vogtlandtunnel und dann eine NBS von Münchberg nach Bayreuth um die Schiefe Ebene und die Langsamzuckelei dort zu umfahren. Alleine mit diesen beiden Maßnahmen könnte man schon wahnsinnig viel erreichen, würde Bayreuth mit einbinden und es wäre viel billiger als die Strecke durch den Thüringer Wald. Aber lassen wir das, ist ja eh alles umsonst, es ist zu spät und für die Eisenbahn hat man kein Geld, denn die Maßnahme wäre trotz der Wald-NBS immer noch sinnvoll.
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 20 Feb 2009, 01:45


Lebende Forenlegende


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QUOTE (MisterOJ @ 19 Feb 2009, 23:17)
Hier sollte der Vogtlandtunnel als Abkürzung zwischen Plauen (abzweigend von der Strecke Plauen-Bad Brambach) und Hof deutliche Verkürzungen bringen.

Die Elektrifizierung soll ja später bis Regensburg gehen. Allerdings hauptsächlich für den Güterverkehr, da am Frankenwald mittlerweile die Trassen knapp sind (Güterzüge Leipzig - Nürnberg werden deshalb schon über Eichenberg umgeleitet) und die Fertigstellung der U-Bahn sich immer weiter verzögert. Ein Vogtlandtunnel wäre kontraproduktiv, wel dann die Neigungsverhältnisse ungünstiger würden.
    
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sonne
  Geschrieben am: 20 Feb 2009, 10:52


Routinier


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Alter: 41



Warum will man die Strecke elektifizieren, wo doch kein Fernverkehrszug mehr fährt, das macht doch keinen Sinn ??? Ich meine ich begrüsse die Entscheidung und wir brauchen ein Konjunkturprogramm auch für die Bahn, keine Frage.

Soweit ich mich aber erinnere, wurden ja für den Nahverkehrszug erst neue Züge bestellt usw usw, die nämlich dank Neigetechnik usw usw auf die Strecke angepaßt waren.



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VT 609
  Geschrieben am: 20 Feb 2009, 12:05


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Ist auch bekannt, welches Zugmaterial nach einer Elektifizierung von Nürnberg nach Dresden fahren soll?
    
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ubahnfahrn
  Geschrieben am: 20 Feb 2009, 12:17


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QUOTE (sonne @ 20 Feb 2009, 10:52)
Warum will man die Strecke elektifizieren, ...

... weils schon seit Jahrzehnten überfällig ist. Hier genügt ein Blick auf die Übersicht der Bahnstrecken um das große Dieselloch zu erkennen. Ein weiteres großes Loch gibts noch im Südwesten und Südosten Bayerns.

Vor 100 Jahren war in Bayern der Anfang der Elektrifizierung von Bahnstrecken. Die letzte Strecke wurde in Bayern 1976 elektrifiziert. Und so wie es derzeit aussieht werden wir hier aber leider die letzten sein, wo immer noch flächendeckend zweigleisige Hauptstrecken mit alternativen Antriebsmethoden betrieben werden (und das bei steigenden Ölpreisen sad.gif )

Reichenbach - Hof soll ja bis 2015 auf 146 km elektrifiziert werden

Das darf aber nicht das Ende sein mad.gif
Hier muß es endlich massiv vorwärts gehen mit den 15kV:

Nordbayern (579 km):
1. Hof - Marktredwitz - Cheb (mit 15 kV bis Cheb, da dort eh gewendet werden muß, 111 km)
2. Marktredwitz - Nürnberg (250 km)
3. Hochstadt-Marktzeuln - Oberkotzau/ - Bayreuth - Schnabelwaid (218 km)

Ostbayern (429 km):
1. Marktredwitz - Regensburg (274 km)
2. Hersbruck - Pommelsbrunn - () - Hartmannshof - Irrenlohe (88 km)
3. Schwandorf - Furth im Wald (67 km)

Südbayern (690 km):
1. Markt Schwaben - Mühldorf - Simbach/ - Burghausen/ - Freilassing (244 km)
2. Augsburg - Buchloe - /Ulm - Kempten - Immenstadt - Oberstdorf/ - Hergatz (446 km)

Die km-Angaben sind die "Leitungslänge", zweigleisige Strecken also doppelt gerechnet, jedoch ohne die zusätzlichen Bahnhofsgleise.

QUOTE (VT 609 @ 20 Feb 2009, 12:05)
Ist auch bekannt, welches Zugmaterial nach einer Elektifizierung von Nürnberg nach Dresden fahren soll?
Erstmal wird ja nur bis Hof elektrifiziert. Da würde sich anbieten, erstmal von Hof nach Dresden und Leipzig mit elektrischen Neigezügen (wegen der Taktknoten) zu fahren. Von Hof über Bayreuth nach Nürnberg gehts dann erstmal dieselneigetechnisch weiter, solange, bis da auch die Leitung hängt. Wenn der Strom bis Marktredwitz geht, kann ja dort vorübergehend der Zug und die Traktionsart gewechselt werden. Umsteigen am gleichen Bahnsteig sollte ja nicht das Problem sein, muß ja auch alle 2 Stunden bspw. in Mannheim beim Fernverkehr gemacht werden rolleyes.gif

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spock5407
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 16:31


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Wohnort: neben 8000261-Vorfeld


QUOTE (VT 609 @ 20 Feb 2009, 12:05)
Ist auch bekannt, welches Zugmaterial nach einer Elektifizierung von Nürnberg nach Dresden fahren soll?

Naja, wir haben die Wahl zwischen 411 im Fv/Mittelstreckenverkehr und 612er im Nahverkehr a la Frankenwaldbahn....

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sonne
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 16:53


Routinier


Status: gesperrt
Mitglied seit: 14 Sep 08
Beiträge: 423

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Einer elektrifizierung würde ich ja zustimmen, dann könnte man mehr Güter auf die Schiene transportieren und wenigstens ein Fernverkehrszugpar zwischen Stuttgart/Nürnberg nach Dresden fahren lassen.



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Fastrider
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 20:46


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Beiträge: 2447




Marktredwitz - Nürnberg soll auf absehbare Zeit nicht elektrifiziert werden. Man müsste einige Tunnels neu bauen und die Trasse umlegen. Die Elektrifizierung soll weiter bis Regensburg gehen. Man braucht dies auch für den Güterverkehr, um die Steigung im Frankenwald zu umgehen.
    
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ubahnfahrn
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 20:53


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QUOTE (Fastrider @ 22 Feb 2009, 20:46)
Marktredwitz - Nürnberg soll auf absehbare Zeit nicht elektrifiziert werden. Man müsste einige Tunnels neu bauen und die Trasse umlegen. Die Elektrifizierung soll weiter bis Regensburg gehen. Man braucht dies auch für den Güterverkehr, um die Steigung im Frankenwald zu umgehen.

blink.gif Was Neues unsure.gif
Ich hätt ja nichts dagegen biggrin.gif
Wirkt sich das dann auch positiv auf die Zahl der Güterzüge der Relation Regensburg-Landshut-München aus ?
Hier passen noch viele durch laugh.gif

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JeDi
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 21:01


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QUOTE (Fastrider @ 22 Feb 2009, 20:46)
Marktredwitz - Nürnberg soll auf absehbare Zeit nicht elektrifiziert werden. Man müsste einige Tunnels neu bauen und die Trasse umlegen.

Dann sollten die Planer mal in Ettlingen in Lehre gehen.

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Nebengattungszeichen werden klein geschrieben!
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 21:15


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Beiträge: 2447




QUOTE (JeDi @ 22 Feb 2009, 21:01)
Dann sollten die Planer mal in Ettlingen in Lehre gehen.

Wieso? Was ist da besonders? Die Strecke Horb - Hattingen hat wegen der Elektrifizierung endgültig ihr zweites Gleis verloren. Auch an der Schwarzwaldbahn wollte man das zweite Gleis zugunsten der Elektrifizierung aufgeben, hat sich dann aber doch dagegen entschieden, was erhebliche Mehrkosten bedeutete.
    
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Fastrider
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 21:17


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Beiträge: 2447




QUOTE (ubahnfahrn @ 22 Feb 2009, 20:53)
Wirkt sich das dann auch positiv auf die Zahl der Güterzüge der Relation Regensburg-Landshut-München aus ?

Ja. Derzeit wird Leipzig - München über Nordhausen - Eichenberg - Bebra - Ansbach gefahren, um das Nadelöhr Frankenwald zu umgehen.
    
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ubahnfahrn
  Geschrieben am: 22 Feb 2009, 22:00


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QUOTE (Fastrider @ 22 Feb 2009, 21:17)
Ja. Derzeit wird Leipzig - München über Nordhausen - Eichenberg - Bebra - Ansbach gefahren, um das Nadelöhr Frankenwald zu umgehen.

huh.gif ohmy.gif unsure.gif blink.gif tongue.gif biggrin.gif laugh.gif Ist ja nur ein kleiner Umweg* rolleyes.gif
Wieviele sinds denn so am Tag ?
Die Strecke Leipzig-München wäre ja dann durchgehend zweigleisig und elektrifiziert, wenn ichs richtig in Erinnerung habe (bis auf die Regensburger Ostumfahrung - die wird da hoffentlich nicht vergessen unsure.gif )

*Leipzig - Hof - Regensburg - München: 482 km
Leipzig - Jena - Nürnberg - Augsburg - München: 523 km (+ 41 km)
Leipzig - Nordhausen - Eichenberg - Bebra - Ansbach - Augsburg - München: 710 km (+228 km)

Bearbeitet von ubahnfahrn am 22 Feb 2009, 22:30

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