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Eisenbahnforum.de > Stadtverkehr allgemein > [M] Jahresfahrplan 2022


Geschrieben von: Iarn am 28 Apr 2021, 19:50
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/leistungsprogramm-2022-mvg-plant-kaum-verbesserungen-1.5278527

Tatsächlich ist der Artikel noch deprimierender als die Überschrift
QUOTE
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) verzichtet in ihrem Leistungsprogramm für 2022 deshalb weitgehend auf eine Ausweitung des Angebots. Nur wirklich notwendige Neuerungen sind vorgesehen. Auf manchen Buslinien fährt die MVG die Leistungen sogar zurück.

Ausnahmsweise kann ich sogar mit Prezls Aussagen was anfangen.
QUOTE
CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl hält die Aussetzung von Maßnahmen und eine Verschlechterung des Angebots ebenso für den falschen Weg. "Wir brauchen mehr und nicht weniger Kapazitäten in den Verkehrsmitteln, auch um den Fahrgästen den nötigen Abstand zu ermöglichen", sagt er. Nur ein verbessertes MVG-Angebot werde die Kunden wieder zurück in U-Bahn, Bus und Tram bringen.

Geschrieben von: Jean am 28 Apr 2021, 20:37
So wird das nichts mit der Verkehrswende...aber irgendwie kommt es nicht überraschend.
Der Artikel zeigt eigentlich nur eins: die MVG will mehr Geld von der Stadt... und solange sie nicht mehr Geld kriegt gibt es keine Verbesserungen.

Geschrieben von: tomausmuc am 28 Apr 2021, 21:11
QUOTE (Jean @ 28 Apr 2021, 20:37)
So wird das nichts mit der Verkehrswende...aber irgendwie kommt es nicht überraschend.
Der Artikel zeigt eigentlich nur eins: die MVG will mehr Geld von der Stadt... und solange sie nicht mehr Geld kriegt gibt es keine Verbesserungen.

Böswillige Menschen könnten das Erpressung nennen.

Dann wird das mit der groß angekündigten Umstellung der Tram Linien nichts....

Geschrieben von: Tram-Bahni am 28 Apr 2021, 21:33
QUOTE (tomausmuc @ 28 Apr 2021, 21:11)
Dann wird das mit der groß angekündigten Umstellung der Tram Linien nichts....

Wär es doch auch ohne Corona nicht geworden. Mit welchen Wagen denn?

Geschrieben von: cretu am 29 Apr 2021, 00:40
QUOTE (Jean @ 28 Apr 2021, 20:37)
Der Artikel zeigt eigentlich nur eins: die MVG will mehr Geld von der Stadt... und solange sie nicht mehr Geld kriegt gibt es keine Verbesserungen.

Vorschlag: wir setzten die Grundsteuern um 100% nach oben, dann hat die Stadt mehr Einnahmen für den MVV. Zahlen dürfen das dann alle in München lebenden bzw. ansässigen Bürger und Unternehmer über die Nebenkostenumlage. Nur fordere ich dann: benennt das Kind beim Namen und sagt, aus welchen Gründen die Steuern erhöht werden!

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2021, 05:44
QUOTE (cretu @ 29 Apr 2021, 01:40)
Vorschlag: wir setzten die Grundsteuern um 100% nach oben, dann hat die Stadt mehr Einnahmen für den MVV. Zahlen dürfen das dann alle in München lebenden bzw. ansässigen Bürger und Unternehmer über die Nebenkostenumlage. Nur fordere ich dann: benennt das Kind beim Namen und sagt, aus welchen Gründen die Steuern erhöht werden!

Gegenvorschlag: die Stadt erhöht die Parkgebühren drastisch und nimmt das Geld für den ÖPNV. Es kann nicht sein, dass Parken auf der Straße viel günstiger ist als Parken auf einen Parkplatz!

Geschrieben von: TheBaxhers am 29 Apr 2021, 06:46
QUOTE (Jean @ 29 Apr 2021, 05:44)
Gegenvorschlag: die Stadt erhöht die Parkgebühren drastisch und nimmt das Geld für den ÖPNV. Es kann nicht sein, dass Parken auf der Straße viel günstiger ist als Parken auf einen Parkplatz!

Dafür müsste man nur an die falsch Parkenden Fahrzeuge (2. Reihe, Radweg, Gehweg usw.) konsequent Strafzettel verteilen. Vor beidem hat man Angst.

Geschrieben von: Iarn am 29 Apr 2021, 08:38
Prinzipiell habe ich kein Problem mit sowohl einerseits Sparmaßnahmen als auch Steuererhöhungen. ABER:

Wie hat mal ein Lehrer von mir gesagt: Wenn man in Mathe und Englisch zwischen 5 und 6 steht, dann ist es Zeit drüber nachzudenken ob es gleichzeitig die Theater und die Photo AG sein sollte.

Ich habe immer gepredigt, dass die Stadtwerke sich auf ihr ureigenes Geschäft konzentrieren sollen statt sich damit zu verzetteln außerhalb der Stadt der dicke Player sein zu wollen.
Schauen wir uns den Bericht der https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-coronakrise-stadtwerke-swm-1.5269099 einmal näher an.

QUOTE
Endgültig in die Miesen drückte den SWM-Konzern sein Geschäft mit Gas und Öl. Aufgrund der fallenden Nachfrage in der vom Coronavirus ausgelösten Wirtschaftskrise habe man den Wert von Beteiligungen nach unten korrigieren müssen, erklärten die SWM. Und zwar in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags. Dieser Verlust dürfte auf das Konto des Unternehmens Spirit Energy gehen, in dem die Stadtwerke zusammen mit dem britischen Konzern Centrica ihr Gas- und Ölgeschäft gebündelt haben.


Vor diesem Hintergrund und den ganzen anderen Sperenzien mit einer m-net die in der Oberpfalz Geld versenkt, so vielen Apps, dass man den Überblick verliert, etc (wir haben das alles schon zig mal durchgekaut) sehe ich die Maßnahmen nicht als gerechtfertigt an.

Persönlich können mir ein paar Kürzungen beim Bus egal sein (der einzige Bus, in den ich regelmäßig einen Fuß setze, wird von wem anders bestellt) aber mir geht es um das Prinzip, dass die Stadtwerke wieder für den Bürger da sind und nicht der Bürger für die Expansion der Stadtwerke Opfer bringen muss.

Mir ist bewusst, dass das einige (nicht) mehr hören wollen, aber aus meiner Sicht ist das Problem drängender denn je. Klar ist es gerade ungünstig Beteiligungen zu verkaufen, aber man kann es ja wie bei der Lufthansa machen. Staatlicher (in dem Fall städtischer) Kredit für die Sanierung nur gegen Auflagen. Und dann nach der Krise die Stadtwerke den Kredit zurückzahlen lassen aus dem Geld was die Veräußerungen des Nicht-Kerngeschäfts gebracht haben.

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2021, 08:47
QUOTE (Iarn @ 29 Apr 2021, 09:38)
Mir ist bewusst, dass das einige (nicht) mehr hören wollen, aber aus meiner Sicht ist das Problem drängender denn je. Klar ist es gerade ungünstig Beteiligungen zu verkaufen, aber man kann es ja wie bei der Lufthansa machen. Staatlicher (in dem Fall städtischer) Kredit für die Sanierung nur gegen Auflagen. Und dann nach der Krise die Stadtwerke den Kredit zurückzahlen lassen aus dem Geld was die Veräußerungen des Nicht-Kerngeschäfts gebracht haben.

Die Stadtwerke München ist ja für die Versorgung der Stadt zuständig. Und darauf sollte sie sich auch konzentrieren! So sehe ich das.
Solaranlagen irgendwie in Spanien, Polen oder was weiß ich wo sind nicht zielführend. Klar, kann man das der Bilanz zurechnen. Wenn man aber schon auf Öko machen möchte, dann bitte vor Ort! Alles andere ist ein Witz und in meinen Augen Geldverschwendung!

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2021, 10:46
Laut Münchner Mekur soll die Linie 52 den 6/7 Minuten Takt verlieren. Da merkt man richtig wie der Wegfall der Haltestelle Marienplatz die Fahrgäste verjagt hat. Danke CSU! ph34r.gif

Geschrieben von: Iarn am 29 Apr 2021, 10:56
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass man aktuell feststellt die Linie 52 hat weniger Fahrgäste und reduziert den Takt ohne dabei zu bedenken, dass die Rückgänge auf der Linie dem geschuldet sind, dass aktuell halt niemand in den Zoo darf.

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2021, 11:30
QUOTE (Iarn @ 29 Apr 2021, 11:56)
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass man aktuell feststellt die Linie 52 hat weniger Fahrgäste und reduziert den Takt ohne dabei zu bedenken, dass die Rückgänge auf der Linie dem geschuldet sind, dass aktuell halt niemand in den Zoo darf.


Der Zoo soll aber wieder ab Samstag auf machen...klar, mit bei weitem nicht so viele Gäste. Sobald der Zoo wieder regulär auf machen kann, ohne Einschränkungen...und davon gehen ich zum Ende des Jahres aus...dann werden wieder mehr die Linie nehmen...oder halt das Auto...weil Bus und U-Bahn so voll sind. Wie gesagt...der größte Fehler war der Wegfall der Haltestelle Marienplatz...und ein Bus hätte da keinen gestört.

Warscheinlich wäre ein Flugtaxi Platz aus Sicht der CSU auf den Marienplatz da kein Problem. ph34r.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 29 Apr 2021, 16:47
QUOTE (Jean @ 29 Apr 2021, 05:44)
Gegenvorschlag: die Stadt erhöht die Parkgebühren drastisch und nimmt das Geld für den ÖPNV. Es kann nicht sein, dass Parken auf der Straße viel günstiger ist als Parken auf einen Parkplatz!

Das erinnert mich an einen Arbeitskollegen, der parkt immer in der Kurz-Parkzone vor dem Parkhaus, weil der Strafzettel für das Überschreiten der Parkzeit billiger ist, als die Tageskarte im Parkhaus.

Ja, das wäre mal eine eichte Umkehr der Dinge, wenn es im Parkhaus billiger wäre, als an der Straße - indem die Straßen-Parkplätze massiv verteuert werden. Dazu dann aber auch die Strafen für das Überschreiten der Parkzeit anpassen, und hier auch eine Zeitkomponente einführen. Derzeit kostet es das gleiche, egal ob man 30 Minuten, oder 6 Stunden "überzieht". Natürlich müssen auch die Strafen für alle anderen Arten des "Falschparken" angezogen werden.

Damit würde man die "notorischen" Autofahrer wenigstens weg von der Straße, und ins Parkhaus bekommen. Wenn es dann noch das Parkhaus direkt an der U- oder S-Bahnhaltestelle ist, hat man schon fast gewonnen.


Geschrieben von: Lazarus am 29 Apr 2021, 17:07
QUOTE (Jean @ 29 Apr 2021, 10:46)
Laut Münchner Mekur soll die Linie 52 den 6/7 Minuten Takt verlieren. Da merkt man richtig wie der Wegfall der Haltestelle Marienplatz die Fahrgäste verjagt hat. Danke CSU! ph34r.gif

Ich würde die Linie aber trotzdem nicht mehr dorthin zurück verlegen, sondern eher dauerhaft zum Stachus verlängern und z.b. vor dem Kaufhof enden lassen. Dann erreicht man nochmal deutlich mehr Fahrgäste. Die U3/6 wird ja zudem am Sendlinger Tor erreicht.

Geschrieben von: Iarn am 29 Apr 2021, 17:14
QUOTE (Lazarus @ 29 Apr 2021, 17:07)
Ich würde die Linie aber trotzdem nicht mehr dorthin zurück verlegen, sondern eher dauerhaft zum Stachus verlängern und z.b. vor dem Kaufhof enden lassen. Dann erreicht man nochmal deutlich mehr Fahrgäste. Die U3/6 wird ja zudem am Sendlinger Tor erreicht.

Oder gleich zum Hauptbahnhof Nord wenn die Baustellen wieder einigermaßen zu Ende sind.

Geschrieben von: Jean am 29 Apr 2021, 17:21
QUOTE (Lazarus @ 29 Apr 2021, 18:07)
Ich würde die Linie aber trotzdem nicht mehr dorthin zurück verlegen, sondern eher dauerhaft zum Stachus verlängern und z.b. vor dem Kaufhof enden lassen. Dann erreicht man nochmal deutlich mehr Fahrgäste. Die U3/6 wird ja zudem am Sendlinger Tor erreicht.

Dann müsste aber die Buslinie eine eigene Spur haben...sonst wird das auf Dauer nichts mit dem Fahrplan.

Geschrieben von: Martin H. am 29 Apr 2021, 23:13
Mir spukt gerade im Kopf herum, vor paar Jahren auf den alten 58er durchbinden. biggrin.gif

Oder auf den X98, aber der fährt ja in einem völlig anderen Konzept. Wäre dann vom Tierpark zum Tierpark. cool.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 29 Apr 2021, 23:59
QUOTE (Jean @ 28 Apr 2021, 19:37)
So wird das nichts mit der Verkehrswende...aber irgendwie kommt es nicht überraschend.
Der Artikel zeigt eigentlich nur eins: die MVG will mehr Geld von der Stadt... und solange sie nicht mehr Geld kriegt gibt es keine Verbesserungen.

Verbessert mich wenn ich falsch liege, aber es gibt im Endeffekt nur zwei Große potentielle Einnahmequellen: Die öffentliche Hand oder der Fahrgast. Wenn einer davon nicht mehr so viel abwirft, muss das der andere ausgleichen, damit die Leistungen die gleichen bleiben können. Insofern sollte man der MVG in der aktuellen Situation sogar noch eher zugute halten, dass man quasi keine Leistungen gestrichen hat und weitestgehend den bestehenden Fahrplan weiterfährt!

Der 52er ist übrigens schon vor Corona schlecht gelaufen. Die Ausdünnung wundert mich gar nicht, war tatsächlich auch in meinen prognostizierten Top 3 der Einsparungsmaßnahmen.

Was hier noch gar nicht zu Gespräch gekommen ist: Die SL 15 wird zum Fahrplanwechsel auch eingestellt. Die entfallenen Leistungen übernimmt dann aber komplett die SL 25. Es war eh die letzte verbliebene Verstärkerlinie mit eigener Liniennummer. Da es das meines Wissens nur bei der Tram gab, ist dieser Schritt in meinen Augen überfällig gewesen.

Geschrieben von: Mark8031 am 30 Apr 2021, 00:16
QUOTE (Jojo423 @ 29 Apr 2021, 23:59)
Da es das meines Wissens nur bei der Tram gab, ist dieser Schritt in meinen Augen überfällig gewesen.

Prinzipiell bin ich in der Sache bei Dir. Allerdings gab es, wenn man die komplette Geschichte der Tram betrachtet nur drei Linien, die als Verstärkerlinien eigene Nummern hatten und alle innerhalb der letzten 2 Jahrzehnte. Das waren die 16, 21 und 22. Der 15er (und früher auch der 29er vor seiner Einstellung) hatten ja viele Jahre, wahrscheinlich sogar in ihrer gesamten Zeit die meisten Jahre, andere Endziele als die Hauptlinien. Also wie der 29er auch heute. Insofern war der komplette Verlauf mitsamt der Hauptlinie einfach der früheren Historie geschuldet.

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2021, 04:21
Dann wundert es mich aber um so mehr, das der 160er zwischen Waldfriedhof und Maria-Eich-Str weiterfahren darf und auch noch mit Gelenkbussen. Da bin ich selbst in der HVZ oft allein im Bus...

Geschrieben von: Jean am 30 Apr 2021, 05:33
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2021, 05:21)
Dann wundert es mich aber um so mehr, das der 160er zwischen Waldfriedhof und Maria-Eich-Str weiterfahren darf und auch noch mit Gelenkbussen. Da bin ich selbst in der HVZ oft allein im Bus...

Landkreis München....Die haben wohl noch Geld.

Geschrieben von: Iarn am 30 Apr 2021, 08:11
QUOTE (Jojo423 @ 29 Apr 2021, 23:59)
Verbessert mich wenn ich falsch liege, aber es gibt im Endeffekt nur zwei Große potentielle Einnahmequellen: Die öffentliche Hand oder der Fahrgast. Wenn einer davon nicht mehr so viel abwirft, muss das der andere ausgleichen, damit die Leistungen die gleichen bleiben können.

Ja und nein. Natürlich gibt es immer noch die Möglichkeit, der Querfinanzierung innerhalb der Stadtwerke. Allerdings haben die ja jüngst viel Geld in Öl und Gas versenkt, und wollen im Gegensatz zum ÖPNV Angebot bei ihrem Ziel der Ökostrom Eigenquote von 100% abrücken (siehe SZ Artikel). Genau wie die Politik setzt auch die Führung der Stadtwerke andere Prioritäten als die Stadtwerke. Ob das Gesamtziel des Umweltschutzes so erreicht werden kann, wenn man zwar 100% Eigenquote bei Ökostrom hat, aber die Leute wieder auf das Auto umsteigen, vage ich persönlich halt zu bezweifeln.

Natürlich sind im weiteren Sinn auch Querfinanzierungen eine Finanzierung aus dem Stadtsäckel, da die Stadt hier auf Gewinne aus anderen Zweigen verzichtet.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 30 Apr 2021, 10:10
QUOTE (Jojo423 @ 29 Apr 2021, 23:59)
Was hier noch gar nicht zu Gespräch gekommen ist: Die SL 15 wird zum Fahrplanwechsel auch eingestellt. Die entfallenen Leistungen übernimmt dann aber komplett die SL 25. Es war eh die letzte verbliebene Verstärkerlinie mit eigener Liniennummer. Da es das meines Wissens nur bei der Tram gab, ist dieser Schritt in meinen Augen überfällig gewesen.

Das macht besonders viel Sinn, da in ein paar Jahren der 15er an der Wörthstraße abknicken und via Ostbahnhof als Verstärker zur St. Veit-Straße fahren soll (zumindest sofern man das perspektivisch nach Erholung der Fahrgastzahlen noch so plant). Spätestens dann braucht man die eigene Liniennummer nämlich wieder.

Geschrieben von: Jojo423 am 30 Apr 2021, 10:19
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 30 Apr 2021, 09:10)
Das macht besonders viel Sinn, da in ein paar Jahren der 15er an der Wörthstraße abknicken und via Ostbahnhof als Verstärker zur St. Veit-Straße fahren soll (zumindest sofern man das perspektivisch nach Erholung der Fahrgastzahlen noch so plant). Spätestens dann braucht man die eigene Liniennummer nämlich wieder.

Und wieso genau soll das der 25er nicht machen können?

Geschrieben von: Tram-Bahni am 30 Apr 2021, 10:27
Sich aufteilen? Wem will man das erklären können, wenn der mal zum Max-Weber-Platz und mal nach Berg am Laim fährt?

Geschrieben von: Iarn am 30 Apr 2021, 10:28
QUOTE (Jojo423 @ 30 Apr 2021, 10:19)
Und wieso genau soll das der 25er nicht machen können?

Entweder man klappt nur jeden 2. Kurs um (Verwirrung pur) oder man gibt die Bedienung des Max Weber Platz durch die Linie 25 auf, was einige Reiseketten deutlich verschlechtert (Rosenheimer Platz bis Herkomerplatz mit 3 mal umsteigen).


Geschrieben von: spock5407 am 30 Apr 2021, 10:30
Wenn ein Linienabzweig kommt, führt man halt wieder eine getrennte Liniennummer ein, ist doch kein Problem.

Ich halte btw auch nix davon, bei gleicher Linienführung eigene Nummern zu haben, wenn ein Kurs nur bis zu einer Zwischenendstelle führt. Hält Pläne sauberer.
Insofern: finde ich gut, dass des aufgeräumt wird.

Geschrieben von: Tram-Bahni am 30 Apr 2021, 10:34
QUOTE (spock5407 @ 30 Apr 2021, 10:30)
Wenn ein Linienabzweig kommt, führt man halt wieder eine getrennte Liniennummer ein, ist doch kein Problem.

Also in 1-2 Jahren laut der Antwort auf den Antrag. Wozu der Aufwand und das Chaos für alle Fahrgäste, denen die Liniennummer wichtig ist?

Geschrieben von: Jojo423 am 30 Apr 2021, 10:41
QUOTE (Tram-Bahni @ 30 Apr 2021, 09:27)
Sich aufteilen? Wem will man das erklären können, wenn der mal zum Max-Weber-Platz und mal nach Berg am Laim fährt?

Die U6 fährt auch mal zum Harras und mal nach Klinikum Großhadern. Da versteht das doch auch jeder?

Geschrieben von: Tram-Bahni am 30 Apr 2021, 10:43
Am Harras kann man dann aber auch aussteigen (so passiert das denen, die es eben nicht verstehen, sicher 1/3 der Fahrgäste einer U6 die am Harras endet) und kommt immer noch nach Großhadern, der 25er nach Berg am Laim wär dann schon abgebogen.

Wozu gibt es dann überhaupt eine U8, wenn man die U2 auch einfach Samstags zum Olyzentrum abzweigen könnte? Und die L19 könnte auch die L29 übernehmen zur Fachhochschule, versteht sicher auch jeder.

Geschrieben von: spock5407 am 30 Apr 2021, 10:48
QUOTE (Tram-Bahni @ 30 Apr 2021, 11:34)
Also in 1-2 Jahren laut der Antwort auf den Antrag.

laugh.gif Made my day.

Planungszeitraum....Planfeststellung...Genehmigung...Bauausschreibung...Durchführung. ..TAB-Betriebsgenehemigung.
In 1-2 Jahren? Muahahaha. Never ever.

Geschrieben von: Iarn am 30 Apr 2021, 10:48
QUOTE (Jojo423 @ 30 Apr 2021, 10:41)
Die U6 fährt auch mal zum Harras und mal nach Klinikum Großhadern. Da versteht das doch auch jeder?

Dein Beispiel entspricht eher einer U6 Implerstraße, welche dann Richtung Brudermühlstraße weiterfährt (wenn der Abzweig kommt).

Natürlich ist eine Integration in die SL25 prinzipiell schon sinnvoll, nur ist es die Frage warum man das nach all den Jahren genau dann macht, wenn man den Abzweig plant.

Geschrieben von: Jojo423 am 30 Apr 2021, 10:50
QUOTE (Tram-Bahni @ 30 Apr 2021, 09:43)
Am Harras kann man dann aber auch aussteigen (so passiert das denen, die es eben nicht verstehen, sicher 1/3 der Fahrgäste einer U6 die am Harras endet) und kommt immer noch nach Großhadern, der 25er nach Berg am Laim wär dann schon abgebogen.


Ich fahre auch gerne mit den Verstärkern bis zur Endhaltestelle, einfach auch um aus den überfüllten Innenstadtbahnhöfen raus zu sein. Seit wann fährt der 25er eigentlich nach BAL? Oder ist das nur eine Verlängerungsphantasie von dir?

QUOTE
Wozu gibt es dann überhaupt eine U8, wenn man die U2 auch einfach Samstags zum Olyzentrum abzweigen könnte?


Weil die U8 eine andere Trasse als die U2 fährt. Und zwar nicht nur über ein paar Meter.

Geschrieben von: Jean am 30 Apr 2021, 10:52
Es macht durchaus Sinn die Linie 15 als eigenständige Liniennummer aufzugeben. Dann kann man sie für eine Linie die über den Karlsplatz fährt verwenden.

Geschrieben von: Iarn am 30 Apr 2021, 10:52
QUOTE (Tram-Bahni @ 30 Apr 2021, 10:43)
der 25er nach Berg am Laim wär dann schon abgebogen.

Alle bisher in Dokumenten aufgetauchten Planungen sprechen von einem Abzweig Richtung St Veit Straße nicht Berg am Laim. (Natürlich liegt die St Veit Straße im Stadtviertel Berg am Laim).

Geschrieben von: Tram-Bahni am 30 Apr 2021, 10:54
QUOTE (Jojo423 @ 30 Apr 2021, 10:50)
Seit wann fährt der 25er eigentlich nach BAL? Oder ist das nur eine Verlängerungsphantasie von dir?

Es geht darum, dass die Linie 15 wie oben schon geschildert laut mehreren Antworten auf Stadtrats- und BA-Anträge ab der Wörthstraße über Ostbahnhof nach Berg am Laim zur Sankt-Veit-Straße geführt werden soll. Damit gäbe es zwei Äste, wenn diese beiden Verbindungen im 25er aufgehen.

Geschrieben von: Jean am 30 Apr 2021, 10:55
QUOTE (Tram-Bahni @ 30 Apr 2021, 11:54)
Es geht darum, dass die Linie 15 wie oben schon geschildert laut mehreren Antworten auf Stadtrats- und BA-Anträge ab der Wörthstraße über Ostbahnhof nach Berg am Laim zur Sankt-Veit-Straße geführt werden soll. Damit gäbe es zwei Äste, wenn diese beiden Verbindungen im 25er aufgehen.

Dann würde ich eher die Liniennummer 24 dafür verwenden. Soweit sind wir aber noch nicht. Ich vermute mal der Ganze 2030er Plan wird um ein paar Jahre (Jahrzehnte) nach hinten verschoben.

Geschrieben von: Tram-Bahni am 30 Apr 2021, 10:56
QUOTE (spock5407 @ 30 Apr 2021, 10:48)
Planungszeitraum....Planfeststellung...Genehmigung...Bauausschreibung...Durchführung. ..TAB-Betriebsgenehemigung.
In 1-2 Jahren?  Muahahaha. Never ever.

Zumindest laut einer Nachfrage an einen örtlichen BAler, der seinerseits bei der MVG gefragt hat, könnte die L15 auch erstmal nur in eine Richtung über den heute bestehenden Abzweig an der Wörthstraße geführt werden. Daher der kurze Umsetzungszeitraum. Neue Trambahnen brauchts dafür natürlich trotzdem und die MVG will ja ihr Angebot jetzt eh eher schrumpfen als ausbauen.

Geschrieben von: Jean am 30 Apr 2021, 11:17
Die Linie 157 soll ja bis Germering verlängert werden. Außer über den Germeringer Weg gibt es aber keine Möglichkeiten...

Zwischen Olching und Freiham Bahnhof kommt die neue Regionalbus-Linie 860. Die hat aber mit der MVG nichts zu tun...und so richtig den Linienverlauf kann ich mir nicht vorstellen.

Geschrieben von: Jojo423 am 30 Apr 2021, 13:31
QUOTE (Jean @ 30 Apr 2021, 10:17)
Die Linie 157 soll ja bis Germering verlängert werden. Außer über den Germeringer Weg gibt es aber keine Möglichkeiten...

Zwischen Olching und Freiham Bahnhof kommt die neue Regionalbus-Linie 860. Die hat aber mit der MVG nichts zu tun...und so richtig den Linienverlauf kann ich mir nicht vorstellen.

Der soll über die Landsberger Straße geführt werden. In Germering übernimmt er dann den Linienweg vom 856er. Zusätzlich fährt dann noch die neue Linie 850 bis Freiham, hält aber zwischen Harthaus und Freiham Bf nicht.

Geschrieben von: Iarn am 3 May 2021, 10:39
https://www.tramreport.de/2021/05/02/fahrplan-2022/ https://www.pro-bahn.de/muenchen/leistungsprogramm/mvg-2022.html

Insbesondere die Einlassungen von Pro Bahn zu den Batteriebussen halte ich für stichhaltig und nachvollziehbar.
QUOTE
Bevor es zu Angebotsreduktionen kommt, müssen zudem andere Einsparmaßnahmen umgesetzt werden. Beispiel Batteriebusse: Strategisch ist es ein durchaus sinnvolles Ziel, auf Batteriebusse zu setzen. Solange diese jedoch spürbare Mehrkosten gegenüber konventionellen Bussen aufweisen, und die Kassenlage dermaßen knapp ist, dass die Leistung reduziert wird, so sind Beschaffungen von Batteriebussen zurückzustellen und auf Zeiträume zu verschieben, zu denen die finanzielle Situation dies wieder erlaubt. Denn auch ein Dieselbus ersetzt bei einem durchschnittlichen Einsatzzyklus viele Autofahrten und trägt damit zur Abgasreduzierung bei. Künftige Einsatzkonzepte für Elektrobusse dürfen nicht dazu führen, dass Kapazität und Angebot verschlechtert werden.

Geschrieben von: Jean am 3 May 2021, 11:17
QUOTE (Iarn @ 3 May 2021, 11:39)
https://www.tramreport.de/2021/05/02/fahrplan-2022/ https://www.pro-bahn.de/muenchen/leistungsprogramm/mvg-2022.html

Insbesondere die Einlassungen von Pro Bahn zu den Batteriebussen halte ich für stichhaltig und nachvollziehbar.

Das habe ich doch schon länger erwähnt. Erst mal andere Sparpotentiale ausnutzen. Es bringt gar nichts wenn man Elektrobusse kauft, dafür aber nur noch den halben Fahrplan fährt! Die Diskussion hatten wir im Thema Bilanz der Münchner Verkehrspolitik.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 3 May 2021, 11:25
Besonders interessant finde ich, dass für das Leistungsprogramm 2023 wieder ein CityBus-Konzept zur Feinerschließung der Altstadt möglich scheint.

Das war ja vor etlichen Jahren schonmal mit einer Linie 101 (mit Kleinbussen?) kolportiert worden, dann aber wieder eingestampft worden. Weil man in der Fußgängerzone keine Busse haben wollte. Darum umso interessanter, dass das nun doch wieder auf dem Tagesplan steht. (nicht zu verwechseln mit der ebenfalls angedachten Verlängerung diverser StadtBus-Linien wie 134 und 149 in den Innenstadtbereich, diese dort allerdings auf Hauptachsen und nicht zur wirklichen Feinerschließung).

Geschrieben von: Jean am 3 May 2021, 11:29
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 3 May 2021, 12:25)
Besonders interessant finde ich, dass für das Leistungsprogramm 2023 wieder ein CityBus-Konzept zur Feinerschließung der Altstadt möglich scheint.

Das war ja vor etlichen Jahren schonmal mit einer Linie 101 (mit Kleinbussen?) kolportiert worden, dann aber wieder eingestampft worden. Weil man in der Fußgängerzone keine Busse haben wollte. Darum umso interessanter, dass das nun doch wieder auf dem Tagesplan steht. (nicht zu verwechseln mit der ebenfalls angedachten Verlängerung diverser StadtBus-Linien wie 134 und 149 in den Innenstadtbereich, diese dort allerdings auf Hauptachsen und nicht zur wirklichen Feinerschließung).

Nachdem ja die CSU nicht mehr an der Macht ist, sollte es auch kein Problem sein, ein Kleinbus durch die Altstadt fahren zu lassen.

Geschrieben von: Iarn am 3 May 2021, 11:53
Aus meiner Sicht ist das Thema Feinerschließung der Altstadt ein Schaufensterthema mit begrenztem Nutzen.

In der Altstadt beträgt der Modal Split des ÖPNV über 90%. Da wird man kaum zusätzliche Fahrgäste generieren. Es werden Leute dne Bus nehmen, die vorher das letzte Stück zu Fuß gegangen sind. Wenn das Argument von Mobilitätseingeschränkten Personen kommt, gerne aber dann sollte man die gesamte Reisekette betrachten. Was nutzt es in der Altstadt vor die Ladentür gefahren zu werden, wenn man nachher seine Einkäufe einen knappen Kilometer heimtragen muss. So schlecht ist der Altstadt von heute nicht erreichbar. Wer Wege verkürzen will, sollte sich mMn eher um die weißen Flecken auf dem Stadtplan konzentrieren.

Wenn Leute vom Auto auf den ÖPNV umsteigen sollen, dann braucht es dort Investitionen, wo das Auto besser abschneidet und nicht dort, wo das Auto eh schon extremer Außenseiter ist.

Geschrieben von: Stammstrecke am 3 May 2021, 18:47
QUOTE (Jean @ 30 Apr 2021, 11:17)
Die Linie 157 soll ja bis Germering verlängert werden. Außer über den Germeringer Weg gibt es aber keine Möglichkeiten...

Zwischen Olching und Freiham Bahnhof kommt die neue Regionalbus-Linie 860. Die hat aber mit der MVG nichts zu tun...und so richtig den Linienverlauf kann ich mir nicht vorstellen.

Bei Tramreport steht, dass die Linie nicht mehr in den Ortskern von Aubing fährt und stattdessen den Weg duch die Pretzfelder Str. und dann durch Freiham nimmt. Das halte ich tatsächlich für die sinnvollste Lösung. Der Weg über den Germeringer Weg bedeutet zweimal die Bahnstrecke nach Geltendorf an einem Bahnübergang zu kreuzen. Da einen stabilen Fahrplan hinzubekommen, halte ich nicht für möglich. Deshalb lehne ich auch die Idee von Pro Bahn ab, die leider genau das vorschlagen. Insgesamt sehe ich hier im Bereich Aubing keine ideale Lösung der Linienführung. Alle denkbaren Varianten haben gewisse Nachteile (lange Wege zum Bahnhof Aubing, Befahrung von Bahnübergängen, Umwegfahrten, Auslassen des Aubigner Ortskerns)

Geschrieben von: 146225 am 3 May 2021, 19:08
QUOTE (Jean @ 3 May 2021, 11:17)
QUOTE (Iarn @ 3 May 2021, 11:39)
https://www.tramreport.de/2021/05/02/fahrplan-2022/ https://www.pro-bahn.de/muenchen/leistungsprogramm/mvg-2022.html

Insbesondere die Einlassungen von Pro Bahn zu den Batteriebussen halte ich für stichhaltig und nachvollziehbar.

Das habe ich doch schon länger erwähnt. Erst mal andere Sparpotentiale ausnutzen. Es bringt gar nichts wenn man Elektrobusse kauft, dafür aber nur noch den halben Fahrplan fährt! Die Diskussion hatten wir im Thema Bilanz der Münchner Verkehrspolitik.

Das ist ja auch Schwachfug mit Soße und kleinliches Angsthasen-Denken, basierend auf der urdeutschen Denke, dass ÖPNV bloß nix kosten darf. Gut, jetzt ist München natürlich eine bettelarme Kommune, verfangen im chronischen Geldmangel irgendwo zwischen Gelsenkirchen, Herne, Offenbach am Main und Halle an der Saale. Verständlich, dass man da beim ÖPNV radikal sparen muss und natürlich auch weiterhin zu dünne Takte und zu geringe Kapazitäten fahren muss.

Hallo? Jemand wach, da in der landeshauptstädtischen mia-san-mia-Arroganz des Bayern-Freistaats? Zukunft, schon mal gehört davon? Nur weil es ein paar ¤ in der anscheinend ja chronisch klammen Kasse belassen könnte und weil es vermutlich manch einem in die deutsch-dümmliche Ideologie passen würde, wäre weiter Dieselbusse kaufen eine nicht zu verantwortende Dummheit. Der Jahr(zehnt)e mutwillig verpennte Klimaschutz lässt nicht mehr unendlich Zeit für Untätigkeit, und niemand, wirklich niemand, sollte "seiner" Stadt weiter das heutige Level an Emissionen zumuten wollen. Ist den Münchnern hier das wirklich völlig egal?

Es braucht doch gerade die großen Verkehrsbetriebe in Deutschland, die mit Serien-Bestellungen von E-Bussen voran gehen, damit erstens die Preise fallen und zweitens durch die Daten aus dem Praxiseinsatz die Technologie der Fahrzeuge laufend besser werden kann. Klar, das geht auch ohne die MVG München, müssen eben die BVG in Berlin, die Hochbahn in Hamburg und alle anderen, die sich nicht feige verdrücken ran. Das Hohngelächter, wenn in München dann in 20 Jahren immer noch die Diesel scheppern, dröhnen, rußen und stinken müsst ihr dann halt abkönnen. Könnte aber sein, dass Dieselbusse bis dahin massiv im Preis steigen, weil viele Hersteller diese unwirtschaftlichen Fossile gar nicht mehr in Kleinserie auflegen wollen. Aber ein paar Jahre geht es bestimmt auch als Gebrauchtwagen-Friedhof anderer Betriebe, spart noch mehr Geld.

Urbane E-Mobilität ohne Batteriebus? Geht auch, aber wie man sich in München anstellt, sobald es um neue Trambahnen geht, ist ja hinlänglich bekannt, und auch ein Trauerspiel.

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