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Eisenbahnforum.de > S-Bahn Netze & Allgemeines > [M] S-Bahn-Ausbau


Geschrieben von: brucklyn am 27 Jun 2006, 14:35
QUOTE
27. Juni 2006 Pressemitteilung-Nr. 150/06

Verkehrspolitik / S-Bahn München

Freistaat und Bahn unterzeichnen Planungsvereinbarungen für drei S-Bahn-Projekte im Raum München / Planungsbeginn für Elektrifizierung der Linie A, Verlängerung der S 7 und viergleisiger Ausbau der S

Huber: "Wichtiger Schritt für Ausbau der Münchner S-Bahn"

MÜNCHEN Der S-Bahn-Ausbau in der MVV-Region macht weiter Fortschritte. Der Freistaat Bayern und die Bahn AG haben heute vereinbart, für drei Vorhaben konkrete Planungen zur Erlangung des Baurechts aufzunehmen. "Mit den nunmehr unterschriebenen Planungsvereinbarungen ist ein wichtiger Schritt zum weiteren Ausbau des Münchener S-Bahn-Systems getan", betont Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber. "Zusammen mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke ist der MVV-Raum damit für die Mobilitätsanforderungen der Zukunft gut gerüstet. Schließlich wollen wir den prognostizierten Zuwachs von 18 Prozent für den öffentlichen Verkehr bis 2015 noch übertreffen und durch attraktive Angebote mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf den öffentlichen Verkehr bewegen".

Für folgende Projekte wurden heute die Planungsvereinbarungen unterzeichnet:

- Die Linie A von Dachau nach Altomünster wird elektrifiziert
und Kapazi-tätsengpässe beseitigt. So ist mit attraktiven
Fahrzeiten eine Integration der Linie A in den künftig
dichteren Fahrplan der S 2 München - Petershausen möglich.

- Die S 7 wird über Wolfratshausen hinaus nach Geretsried
verlängert. Damit ist die Anbindung der wachstumsstarken Stadt
Geretsried ca. 9 km südlich von Wolfratshausen an das
Münchener S-Bahn-System möglich.

- Nach Westen ist ein viergleisiger Ausbau der bisherigen S 8
zwischen Pasing und Buchenau vorgesehen. Die S-Bahn erhält
dort eine eigenständige Schieneninfrastruktur und wird im
Betrieb unabhängig vom Regional-, Fern- und Güterverkehr.

Die Münchner S-Bahn zählt mit täglich 720.000 Fahrgästen zu den wichtigsten Verkehrsträgern im Raum München. Mit fast 20 Mio. Zugkilometern jährlich bestellt der Freistaat rund 20 Prozent der Nahverkehrsleistungen in ganz Bayern allein bei der Münchner S-Bahn. Um den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden zu können, hat der Freistaat bereits in den vergangenen Jahren in zahlreiche Ertüchtigungs- und Ausbaumaßnahmen investiert. Kernstück hierbei war das 1998 zwischen Freistaat und DB AG vereinbarte 520 Mio. DM - Programm. Mit der Einführung des 10-Minuten-Taktes auf der S 2 nach Dachau im Dezember 2005 konnte das Programm erfolgreich abgeschlossen werden. Nunmehr fährt die S-Bahn auf fünf nachfragestarken Linienästen in den Hauptverkehrszeiten im 10-Minuten-Takt.

Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2006/06/pm150.html

Geschrieben von: ropix am 27 Jun 2006, 15:03
erster guter Schritt in die richtige Richtung - auch wenn eine Finanzierungsvereinbarung natürlich schöner gewesen wäre.

Außerdem - für die S7 müsste doch eigentlich schon lange eine Planungsvereinbarung bestehen *rätsel, staun* - immerhin wird an der Strecke doch schon seit zwei Jahren "vertieft" geplant - also durchaus über das Stadium der "Vorvoruntersuchungen" hinaus(?).

Geschrieben von: Baseman am 28 Jun 2006, 17:16
Was ist mit dem Bau der S2 zum Flughafen? Diese Strecke wird hier nicht aufgelistet. Weiß jemand genaueres, wieviel diese kostet, wann es dort mit dem Bau losgeht und wie lange der Bau dauert?


In der heutigen SZ wurde auch über den S-Bahnausbau berichtet (Münchner Teil), u.a.:

--> Planungskosten aller drei genannten Strecken: 17 Millionen (das wurde eben in den letzten Tagen vereinbart)

--> Ausbau der drei Strecken kostet weitere 300 bis 370 Millionen Euro

--> Planfeststellungsgeschlüsse werden bei den Strecken S7 & A Anfang 2008 erwartet, die der S8 Ende 2008 bis Mitte 2009. Was bedeutet das konkret? Könnte dann sofort mit dem Bau begonnen werden?

--> Ende 2006, Anfang 2007 soll der Bau der 2. Stammstrecke beginnen, Dauer fünf Jahre


Geschrieben von: ropix am 28 Jun 2006, 17:23
QUOTE (Baseman @ 28 Jun 2006, 18:16)
--> Planfeststellungsgeschlüsse werden bei den Strecken S7 & A Anfang 2008 erwartet, die der S8 Ende 2008 bis Mitte 2009. Was bedeutet das konkret? Könnte dann sofort mit dem Bau begonnen werden?


Für die S A hört man nach wie vor auch Inbetriebnahme Ende 2007 biggrin.gif - ergo muss da jemand dann sehr sehr schnell sein. Aber prinzipiell ja, nach einem Planfeststellungsbeschluss kann sofort gebaut werden, wenn die entsprechenden Ausschreibungen schon gelaufen sind.

Angeblich wird an der S2 zum Flughafen schon gebuttelt.

Geschrieben von: Wetterfrosch am 28 Jun 2006, 20:48
2.Stammstrecke in 5 Jahren Bauzeit? - Niemals... wink.gif

Geschrieben von: Der Reisende am 28 Jun 2006, 21:05
QUOTE (Wetterfrosch @ 28 Jun 2006, 21:48)
2.Stammstrecke in 5 Jahren Bauzeit? - Niemals... wink.gif

Wieso? 5 Jahre Bauzeit könnte doch hinkommen. Den Stillstand zwischendrin aufgrund irgendwelcher Klagen darfste natürlich nicht mit einrechnen.

Geschrieben von: Claudia am 28 Jun 2006, 21:26
Dann kann man ja auch gleich die 12 km von Altomünster nach Aichach (übrigens auch eine wachstumsstarke Stadt wie Geretsried) noch bauen laugh.gif.

Geschrieben von: ET 423 am 28 Jun 2006, 21:32
QUOTE (Wetterfrosch @ 28 Jun 2006, 21:48)
2.Stammstrecke in 5 Jahren Bauzeit? - Niemals... wink.gif

Bauen schon - man hat es ja auch geschafft, in nur sechs Jahren den bisherigen Stammstreckentunnel zu bauen. wink.gif

Geschrieben von: Tilletappen am 28 Jun 2006, 22:02
Wer fährt denn von Geretsried später mal nach München? Das dauert doch Ewigkeiten!?!? MWO nach M dauert schon fast ne Stunde. Die sollten lieber noch die normale S-7 ausbauen und begradigen.

CU Tille

Geschrieben von: ET 423 am 28 Jun 2006, 22:21
QUOTE (Tilletappen @ 28 Jun 2006, 23:02)
Wer fährt denn von Geretsried später mal nach München?

Die, die bisher mitm Bus von Geretsried nach MWO fahren, um dort in die Sause umzusteigen? wink.gif

Geschrieben von: profimaulwurf am 28 Jun 2006, 22:50
QUOTE
Bauen schon - man hat es ja auch geschafft, in nur sechs Jahren den bisherigen Stammstreckentunnel zu bauen. wink.gif


Aber nicht in der Tiefe

Geschrieben von: Baseman am 28 Jun 2006, 22:52
QUOTE (ropix @ 28 Jun 2006, 18:23)
Angeblich wird an der S2 zum Flughafen schon gebuttelt.

Hab davon noch gar nichts mitbekommen ^^. Wenn das so sein sollte, wann ist die Strecke denn fertig?

Sehe ich es richtig, dass der Ausbau der S2 Ostbahnhof - Markt Schwaben in Zusammenhang steht mit dem Ausbau der Strecke München - Mühldorf - Freilassing? Habe letztens gelesen, dass es im Bezug auf diese Ausbaustrecke einige Fortschritte gibt (vom S-Bahnausbau weiß ich nichts genaueres, wann dieser geschehen soll)

Geschrieben von: ET 423 am 28 Jun 2006, 22:57
QUOTE (profimaulwurf @ 28 Jun 2006, 23:50)

Aber nicht in der Tiefe

Man darf nur nicht vergessen, daß sich die technischen Möglichkeiten, auch im Bergbau, in den letzten vier Jahrzehnten weitaus verbessert haben - von daher halte ich den Zeitplan von 5 Jahren für haltbar, vorausgesetzt, es treffen nicht unvorhersehbare Probleme ein.

Geschrieben von: Rohrbacher am 28 Jun 2006, 23:04
QUOTE
vorausgesetzt, es treffen nicht unvorhersehbare Probleme ein

Und genau das wird in der heutigen Zeit meist aus Kostengründen immer öfter passieren... dry.gif

Geschrieben von: mellertime am 29 Jun 2006, 06:08
QUOTE (ropix @ 28 Jun 2006, 18:23)
Angeblich wird an der S2 zum Flughafen schon gebuttelt.

So? Halte ich für ein Gerücht! Wo denn?

Geschrieben von: Wildwechsel am 29 Jun 2006, 09:49
QUOTE (profimaulwurf @ 28 Jun 2006, 23:50)
Aber nicht in der Tiefe

Die Tiefe ist eigentlich nur bei offener Bauweise ein Problem. Beim Schildvortrieb und beim bergmännischen Vortrieb ist es egal, ob da nun 10, 100 oder 1000 Meter drüber sind, solange das Material, durch das Du Dich durchgräbst, nicht geologisch problematisch ist.

Geschrieben von: ropix am 10 Jul 2006, 22:30
Weiß eigentlich schon jemand was in diesen Sommerferien auf der A-Linie gemacht wird?

Die wird zuerst am 1.8 gesperrt und dann laut Baustellenvorschau zwischen 11.8 und 10.9?

Nun, die Sperung am 1.8 könnten Bauarbeiten in Dachau Bahnhof sein, aber der Rest? - Nur für den Umbau von ein paar Bahnübergängen muss man doch die Strecke eigentlich nicht einen ganzen Monat sperren? Vorbeireitungen für die Elektrifizierung könnens aber eigentlich noch nicht sein, wenn da grad erst mal die Planungsfinanzierungsvereinbarung getroffen wurde - da hat ja noch niemand was geplant (wenn überhaupt schon finanziert) geschweigedenn genehmigt sad.gif

An größeren Bauarbeiten stehen zwischen 1.8 und 15.8 desweitern noch die S7 und die S5 zwischen Deisenhofen und Holzkirchen an, die jeweils nur im 40 Minutentakt verkehren.

Geschrieben von: VT 609 am 10 Jul 2006, 22:36
QUOTE (ropix @ 10 Jul 2006, 23:30)
An größeren Bauarbeiten stehen zwischen 1.8 und 15.8 desweitern noch die S7 und die S5 zwischen Deisenhofen und Holzkirchen an, die jeweils nur im 40 Minutentakt verkehren.

Das hab ich schon im Thema "Mangfalltalbahn" geschrieben, aber meine Frage ist leider untergegangen. Daher wiederhole ich sie hier:

Ist eventuell etwas bekannt, ob da Umleiterverkehr durchs Mangfalltal ist? Zumindest deutet die gleichzeitige Ausdünnung der S 5 und der S 7 darauf hin.

Geschrieben von: ET 423 am 11 Jul 2006, 01:06
Soso, die S8-West soll nun also nach fast 20-jähriger Planung doch viergleisig werden (zumindest bis MBAU). Bin mal gespannt, wie diverse Engstellen gemeistert werden. smile.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 11 Jul 2006, 07:58
QUOTE (ET 423 @ 11 Jul 2006, 02:06)
Soso, die S8-West soll nun also nach fast 20-jähriger Planung doch viergleisig werden (zumindest bis MBAU). Bin mal gespannt, wie diverse Engstellen gemeistert werden. smile.gif

Ist es da irgendwo eng ?

Macht nichts - reißt man halt ein paar schäbige Hochhäuser ab biggrin.gif

Geschrieben von: ropix am 11 Jul 2006, 11:06
QUOTE (ubahnfahrn @ 11 Jul 2006, 08:58)
Ist es da irgendwo eng ?

Macht nichts - reißt man halt ein paar schäbige Hochhäuser ab  biggrin.gif

Also wenn ich mich recht entsinne ist bis Buchenau fast immer genug Platz. Je nachdem wohin man nun die S-Bahn-Gleise verlegt. Wobei ich ja immer noch für die Mittellösung wäre, also die S-Bahn-Gleise zwischen die Fernbahngleise. Zwei Abschnitte interessieren mich dabei besonders - a zwischen den Pasinger Bahnsteigen und der Leinefelsstraße und der Bereich so um FFB rum - da wirds nämlich etwas enger smile.gif - zumindest aber darf man viel Erde umbutteln.

Am interessantesten aber dürfte die Einfädelung Pasing werden.

Hier hätte man so viele Optionen
  • Kreuzungsfreie zweigleisige Einfädelung der Fernbahn in die Garmischer Strecke oder alternativ in die Ausgburger (wovon ich jetzt aber mal nicht ausgehe)
  • Kreuzungsfreie Ein und Ausfädelung der Güterzüge, die mit der eventuell doch bevorstehenden Elektrifizierung sprunghaft zunehmen dürften (nachdem der Nordring sicher nicht bis zur S8 verlängert wird)
  • Ne sinnvolle Überleitung vom 8ter zur S20 - damit könnte man 10 Minutentaktverstärker als S20 nach Deisenhofen/Holzkirchen schicken und hätte a den 10 Minutentakt und b eine echte Spange.
  • *Träum* ein langes Abstellgleis für die S-Bahnen die am Ende des 10 Minutentakts verenden und damit nicht mehr nach Pasing BBF müssten (in wie weit das sinnvoll ist weiß ich aber nicht)
Jedenfalls ist das die Chance die Störungsanfällige einfädelung von 8er und Regionalbahn zu entwirren, vielleicht sogar so, dass zukünftig richtung Geltendorf abfahrbereite Züge nicht mehr auf verspätete Züge aus dem Allgäu warten müssen.

Geschrieben von: ET 423 am 11 Jul 2006, 12:51
Naja, theoretisch ist schon Platz - praktisch jedoch wirds gerade in MPM und MEIC ein bißchen eng. Da müssen P+R & B+R - Plätze verlegt, Wege neu angelegt werden usw. Und das, wo gerade in MEIC gerade vor paar Jahren erst alles neu gebaut wurde. wink.gif

Geschrieben von: ropix am 11 Jul 2006, 13:06
QUOTE (ET 423 @ 11 Jul 2006, 13:51)
Und das, wo gerade in MEIC gerade vor paar Jahren erst alles neu gebaut wurde. wink.gif

Och - zwischen Petershausen und Dachau wird vielleicht bald ein neues S-Bahn Gleis gebaut, die Signalanlage erweitert, in Vierkirchen wenns ganz schlimm kommt ein neuer Mittelbahnsteig gebaut - und das, wo die alte S-Bahn Strecke grad mal vier Jahre alt ist sad.gif

Damit hat die Bahn also kein Problem mad.gif blink.gif ph34r.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 11 Jul 2006, 23:14
Hm...wenn der Platz nicht reicht, warum nicht doppelstöckig bauen? Ist halt ein "bisschen" teuer - aber sicherlich technisch kein Problem :-)

Geschrieben von: Rohrbacher am 12 Jul 2006, 09:48
QUOTE
Och - zwischen Petershausen und Dachau wird vielleicht bald ein neues S-Bahn Gleis gebaut, die Signalanlage erweitert, in Vierkirchen wenns ganz schlimm kommt ein neuer Mittelbahnsteig gebaut - und das, wo die alte S-Bahn Strecke grad mal vier Jahre alt ist

Die Welt scheint echt eine Scheibe zu sein. Nördlich von Petershausen ist wohl der "Rand"... rolleyes.gif
Sollen die lieber mal jenseits von Petershausen alles mal wieder auf Vordermann bringen und jenseits von Rohrbach überhaupt erst mal anfangen, im Moment ist die Strecke da nämlich kein bisschen schneller als vorher, im Gegenteil - von der Optik dieser Dauerbaustelle mal abgesehen... dry.gif

Liebe Verantwortlichen: *heftig wink*
In Paindorf (wenige km nördlich von Petershausen, ja da ist noch was!) sollte man endlich mal die Bahnsteige sanieren. Die schöne neuen Zugänge und die paar neuen Stellplätze sind zwar ganz nett, aber wenn sich im Bahnsteig große Spalten auftun, der Bahnsteig total wellig ist und in Raten wegbröckelt ist das nicht nur unschön, sondern teilweise sogar gefährlich! Die "Fahrplanvitrinen" sind auch eher aus dem Bereich Real-Comedy. wink.gif

Geschrieben von: LugPaj am 14 Jul 2006, 11:36
QUOTE (Tilletappen @ 28 Jun 2006, 23:02)
Wer fährt denn von Geretsried später mal nach München? Das dauert doch Ewigkeiten!?!? MWO nach M dauert schon fast ne Stunde. Die sollten lieber noch die normale S-7 ausbauen und begradigen.

CU Tille

Wenn die Expressbahnen kommen sollten, dann wird das besser.

Geschrieben von: ropix am 14 Jul 2006, 15:51
Also... - der Grund für die erste Sperrung auf der A-Bahn, 1 und 2 August ab jeweils 16.30 ist nun bekannt - vorbereitung für die große Baustelle, deren Grund nach wie vor unbekannt ist rolleyes.gif

recht zeitnah wird be Karlsfeld die Brückenkonstruktion finalisiert.


Express ab Geretsried - dann müsste man wohl in jedem Bahnhof auf der Strecke kreuzen. Im Störungsfall - und als solcher dürfte da schon das auspacken der Rollstuhlrampe gelten - ne kleine Katastrophe.

Trotzdem - wer derzeit aus der Stadt rauswill, dem bleibt vor allem der Bus nach Bärenhausen(oder so) - da dürfte die S-Bahn häufiger kommen und vor allem schneller sein.

Geschrieben von: Baseman am 17 Jul 2006, 11:49
Heute gibt es einen Artikel über die dritte Startbahn des Münchner Airports und dessen Anbindung - u.a. Erdinger Ringschluss (Süddeutsche Zeitung, Münchner Teil, Seite 49):

Hier wird angegeben, dass der Freistaat Bayern 25 bis 40 Millionen Euro vorfinanzieren will, "damit möglichst 2010 Baurecht vorliegt".

Das heißt, wann beginnt erst 2010 mit den Bauarbeiten?

Geschrieben von: ET 423 am 17 Jul 2006, 12:46
QUOTE (Baseman @ 17 Jul 2006, 12:49)
Das heißt, wann beginnt erst 2010 mit den Bauarbeiten?

Jo, das soll heißen, daß (frühestens) im Jahr 2010 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Geschrieben von: LugPaj am 18 Jul 2006, 00:09
QUOTE (Baseman @ 17 Jul 2006, 12:49)
Heute gibt es einen Artikel über die dritte Startbahn des Münchner Airports und dessen Anbindung - u.a. Erdinger Ringschluss (Süddeutsche Zeitung, Münchner Teil, Seite 49):

Interessant ist dabei auch, dass die Walpertkirchener Spange nach Dorfen auch gebaut werden soll. Da derzeit anscheinen erst mit den richtigen Planungen angefangen wird, ist so ein Projekt mit Baurecht 2010 eh gut dabei.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 18 Jul 2006, 10:48
QUOTE (LugPaj @ 18 Jul 2006, 01:09)
Interessant ist dabei auch, dass die Walpertkirchener Spange nach Dorfen auch gebaut werden soll. Da derzeit anscheinen erst mit den richtigen Planungen angefangen wird, ist so ein Projekt mit Baurecht 2010 eh gut dabei.

... und dann 3 Jahre Bauzeit, dann ist das Ding pünktlich zur Landtagswahl und Bundestagswahl 2013 (!) fertig - paßt doch perfekt dry.gif smile.gif


Geschrieben von: ubahnfahrn am 2 Apr 2008, 11:52
http://www.merkur-online.de/regionen/isarloisach/Geretsried-Wolfratshausen-S-Bahn-Stoiber;art8858,906094

Kommentar: Eine Alternative gibt es ja schon, nennt sich B11, ist vierstreifig und hat ein durchschnittliches tägliches Verkehrsaufkommen von 25.747 Kraftfahrzeugen, davon 800 LKW.

Geschrieben von: elba am 2 Apr 2008, 12:57
QUOTE (ubahnfahrn @ 2 Apr 2008, 12:52)
http://www.merkur-online.de/regionen/isarloisach/Geretsried-Wolfratshausen-S-Bahn-Stoiber;art8858,906094



Wenn man auf der Webseite mit der Maus auf "Kommentare" geht, kann man sehen, dass ich mich eines solchen nicht enthalten konnte. Von Hassel ist ja wohlbekannt. Dass man zum Durchpeitschen staatlicher Großprojekte solche Leute beruft, macht mir diese nicht sympathischer.

Edmund

Geschrieben von: ropix am 2 Apr 2008, 13:22
Hm... - gut, also noch ein daherschwätzer dagegen. Naja. So schlecht sieht es mit der S7 ned aus...

Geschrieben von: Iarn am 1 Jun 2009, 10:38
QUOTE (brucklyn @ 27 Jun 2006, 15:35)
QUOTE
27. Juni 2006 Pressemitteilung-Nr. 150/06

Verkehrspolitik / S-Bahn München

Freistaat und Bahn unterzeichnen Planungsvereinbarungen für drei S-Bahn-Projekte im Raum München / Planungsbeginn für Elektrifizierung der Linie A, Verlängerung der S 7 und viergleisiger Ausbau der S

Huber: "Wichtiger Schritt für Ausbau der Münchner S-Bahn"

MÜNCHEN Der S-Bahn-Ausbau in der MVV-Region macht weiter Fortschritte. Der Freistaat Bayern und die Bahn AG haben heute vereinbart, für drei Vorhaben konkrete Planungen zur Erlangung des Baurechts aufzunehmen. "Mit den nunmehr unterschriebenen Planungsvereinbarungen ist ein wichtiger Schritt zum weiteren Ausbau des Münchener S-Bahn-Systems getan", betont Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber. "Zusammen mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke ist der MVV-Raum damit für die Mobilitätsanforderungen der Zukunft gut gerüstet. Schließlich wollen wir den prognostizierten Zuwachs von 18 Prozent für den öffentlichen Verkehr bis 2015 noch übertreffen und durch attraktive Angebote mehr Menschen zum Umsteigen vom Auto auf den öffentlichen Verkehr bewegen".

Für folgende Projekte wurden heute die Planungsvereinbarungen unterzeichnet:

- Die Linie A von Dachau nach Altomünster wird elektrifiziert
und Kapazi-tätsengpässe beseitigt. So ist mit attraktiven
Fahrzeiten eine Integration der Linie A in den künftig
dichteren Fahrplan der S 2 München - Petershausen möglich.

- Die S 7 wird über Wolfratshausen hinaus nach Geretsried
verlängert. Damit ist die Anbindung der wachstumsstarken Stadt
Geretsried ca. 9 km südlich von Wolfratshausen an das
Münchener S-Bahn-System möglich.

- Nach Westen ist ein viergleisiger Ausbau der bisherigen S 8
zwischen Pasing und Buchenau vorgesehen. Die S-Bahn erhält
dort eine eigenständige Schieneninfrastruktur und wird im
Betrieb unabhängig vom Regional-, Fern- und Güterverkehr.

Die Münchner S-Bahn zählt mit täglich 720.000 Fahrgästen zu den wichtigsten Verkehrsträgern im Raum München. Mit fast 20 Mio. Zugkilometern jährlich bestellt der Freistaat rund 20 Prozent der Nahverkehrsleistungen in ganz Bayern allein bei der Münchner S-Bahn. Um den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden zu können, hat der Freistaat bereits in den vergangenen Jahren in zahlreiche Ertüchtigungs- und Ausbaumaßnahmen investiert. Kernstück hierbei war das 1998 zwischen Freistaat und DB AG vereinbarte 520 Mio. DM - Programm. Mit der Einführung des 10-Minuten-Taktes auf der S 2 nach Dachau im Dezember 2005 konnte das Programm erfolgreich abgeschlossen werden. Nunmehr fährt die S-Bahn auf fünf nachfragestarken Linienästen in den Hauptverkehrszeiten im 10-Minuten-Takt.

Quelle: http://www.stmwivt.bayern.de/presse/pressearchive/ab2001/2006/06/pm150.html

Ich würde sagen, als Tiger losgesprungen als Bettvorleger gelandet. Nur noch die Linie A ist wirklich noch im Rennen und die Integration in die S2 ist fraglich.

Geschrieben von: ropix am 1 Jun 2009, 11:08
QUOTE (Iarn @ 1 Jun 2009, 11:38)
Ich würde sagen, als Tiger losgesprungen als Bettvorleger gelandet. Nur noch die Linie A ist wirklich noch im Rennen und die Integration in die S2 ist fraglich.

Wie kommst du darauf - bzw. welche Integration überhaupt biggrin.gif

Außerdem ist, obwohl imho die Frist doch mittlerweile abgelaufen ist noch keine Todesanzeige der S7-Verlängerung bekanntgegeben worden???

Geschrieben von: Iarn am 1 Jun 2009, 11:16
QUOTE (ropix @ 1 Jun 2009, 12:08)
Wie kommst du darauf - bzw. welche Integration überhaupt biggrin.gif

Die Integration der zitierten Pressemitteilung in den S2 Fahrplan, die letzten PMs des Ministeriums lasen sich so, die elektrifizierte Linie A im Stundentakt bis zum Hbf fahren zu lassen mit HVZ Verstärkern im ergänzenden Halbstundentakt bis Dachau. Das ist für mich keine echte Integration in den S2 Fahrplan.
QUOTE
Außerdem ist, obwohl imho die Frist doch mittlerweile abgelaufen ist noch keine Todesanzeige der S7-Verlängerung bekanntgegeben worden???

Frist ist abgelaufen ohne Ergebnisverkündung, NKF nicht da, wo er sein muss und die mit Tunnel, der allerorts gefordert wird, ist der NKF von eins für die S7 so leicht zu erreichen, wie die Meisterschaft für Schalke. Ich nehme an. man will nur mit der Verkündung der schlechten Nachrichten warten, um das Erreichen der 5% Hürde bei den Europawahlen nicht zu gefährden. Wenn es innerhalb der Frist zu ner Lösung gekommen wäre, hätte man das sicher verkündet.

Geschrieben von: Boris Merath am 1 Jun 2009, 11:20
QUOTE (Iarn @ 1 Jun 2009, 12:16)
Ich nehme an. man will nur mit der Verkündung der schlechten Nachrichten warten, um das Erreichen der 5% Hürde bei den Europawahlen nicht zu gefährden.

Falsche Partei?

Mal davon abgesehen wage ich mal zu bezweifeln, dass sich dermaßen viele Leute für die Verlängerung der S7 interessieren, dass das nennenswerte Auswirkungen auf das Gesamtergebnis hätte.

Geschrieben von: Iarn am 1 Jun 2009, 11:26
QUOTE (Boris Merath @ 1 Jun 2009, 12:20)
Falsche Partei?

Mal davon abgesehen wage ich mal zu bezweifeln, dass sich dermaßen viele Leute für die Verlängerung der S7 interessieren, dass das nennenswerte Auswirkungen auf das Gesamtergebnis hätte.

Nach letzten Prognosen liegt die CSU extrem knapp über der 5% Hürde (die ja bundesweit gerechnet wird). Ich kann mir da schon vorstellen, dass von Seiten Seehofers Druck kommt, jetzt ja nichts negatives zu berichten.
Sicher ist die S7 nur von regionaler Bedeutung, aber die CSU tut sich eh schon bei der Wählermobilisierung schwer, die Bauern wollen ja auch nicht mehr. Sich da vor ner Wahl im Landtag Häme anhören zu müssen, ist nicht gerade stimmungsfördernd.
Die Ergebnisse der Wahl werden sicher auch unter regionaler Bezug ausgeschlachtet und da ist es für die CSU wichtig, in den Hochburgen nicht zu deutlich einzubrechen. Alles andere bringt Unruhe vor der Bundestagswahl.

Geschrieben von: Boris Merath am 1 Jun 2009, 11:29
QUOTE (Iarn @ 1 Jun 2009, 12:26)
nd da ist es für die CSU wichtig, in den Hochburgen nicht zu deutlich einzubrechen. Alles andere bringt Unruhe vor der Bundestagswahl.

Also in der Hochburg Wolfratshausen dürfte ein Ende der Planungen der S7-Verlängerung wohl eher positiv angerechnet werden.

Geschrieben von: eightyeight am 15 Jun 2009, 22:07
Ich hoff mal hier passt meine Frage rein:
Am Harras hat man an dem Gleis auf dem die S20 fährt, alle Bäume und Sträuche auf der Länge eines Bahnsteiges abgeholzt. Den Rest Richtung Heimeranplatz hat man unangetastet lassen.
Will die DB da einen Bahnsteig hinbauen? huh.gif

Geschrieben von: Lazarus am 15 Jun 2009, 22:12
also ich hab mal wo gelesen, das die S20 am Harras einen eigenen Bahnszeig bekommen soll. Weiss aber net, ob noch Aktuell

Geschrieben von: spock5407 am 15 Jun 2009, 22:13
Zeit würds ja mal.

Eigentlich würde ne Weiche langen, damit man an den S-Bahnsteig rankommt.

Geschrieben von: eightyeight am 15 Jun 2009, 22:15
QUOTE (Lazarus @ 15 Jun 2009, 23:12)
also ich hab mal wo gelesen, das die S20 am Harras einen eigenen Bahnszeig bekommen soll. Weiss aber net, ob noch Aktuell

Dat würde momentan fast danach aussehen, vom Abgang her wärs auch kein Problem, nach vorne Richtung Albert-Roßhaupter-Str.
Naja, ich mach mal bei Gelegenheit ein Foto. Schrecklich schöne Handy-Cam Bilder tongue.gif

Geschrieben von: Lazarus am 15 Jun 2009, 22:17
QUOTE (spock5407 @ 15 Jun 2009, 23:13)
Zeit würds ja mal.

Eigentlich würde ne Weiche langen, damit man an den S-Bahnsteig rankommt.

mit einer Weiche wirste net weirt kommen laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: spock5407 am 15 Jun 2009, 22:18
ja ok. zwei. rolleyes.gif

Btw: Da würd der Platz sogar für ne Rampe reichen. Und der S-Bahnsteig könnt Richtung Roshaupter
auch mal nen Aufzug vertragen. (ok, ich weiss, da is es recht eng).

Geschrieben von: ET 423 am 15 Jun 2009, 23:23
Weichen alleine reichen nicht, da bräuchts auch noch Signale, das Ganze muß ins Stellwerk integriert werden usw.. Das ist weitaus teurer als einen Bahnsteig hinzubauen.

QUOTE (spock5407 @ 15 Jun 2009, 23:18)
Btw: Da würd der Platz sogar für ne Rampe reichen. Und der S-Bahnsteig könnt Richtung Roshaupter
auch mal nen Aufzug vertragen. (ok, ich weiss, da is es recht eng).

Der barrierefreie Ausbau des Hp Harras ist für 2010 vorgesehen - noch ein bißchen Geduld also.

Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Jun 2009, 15:36
QUOTE (ET 423 @ 16 Jun 2009, 00:23)
Weichen alleine reichen nicht, da bräuchts auch noch Signale, das Ganze muß ins Stellwerk integriert werden usw.. Das ist weitaus teurer als einen Bahnsteig hinzubauen.

QUOTE (spock5407 @  15 Jun 2009, 23:18)
Btw: Da würd der Platz sogar für ne Rampe reichen. Und der S-Bahnsteig könnt Richtung Roshaupter
auch mal nen Aufzug vertragen. (ok, ich weiss, da is es recht eng).

Der barrierefreie Ausbau des Hp Harras ist für 2010 vorgesehen - noch ein bißchen Geduld also.

Für die Barrierefreiheut würd es reichen, den Zugang Mariannenstr. zur Rampe umzubauen - ist halt dann ein ziemlicher Umweg bis zum U-Bahn Aufzug. Den hätte man meiner Ansicht nach gleich so hinsetzen sollten, daß er beide Bahnsteige erreicht, anstatt daß die MVG mal wieder ihr Eigenständigkeit zur Schau stellt, und einen eigenen Aufzug für die eigene U-Bahn baut, anstatt sich mit dem Bündnispartner auf eine gemeinsame Lösung zu einigen.

Geschrieben von: eightyeight am 16 Jun 2009, 15:44
Wo ist die Mariannenstr.? unsure.gif

Geschrieben von: rob74 am 16 Jun 2009, 16:05
QUOTE (Cloakmaster @ 16 Jun 2009, 16:36)
Für die Barrierefreiheut würd es reichen, den Zugang Mariannenstr. zur Rampe umzubauen - ist halt dann ein ziemlicher Umweg bis zum U-Bahn Aufzug. Den hätte man meiner Ansicht nach gleich so hinsetzen sollten, daß er beide Bahnsteige erreicht, anstatt daß die MVG mal wieder ihr Eigenständigkeit zur Schau stellt, und einen eigenen Aufzug für die eigene U-Bahn baut, anstatt sich mit dem Bündnispartner auf eine gemeinsame Lösung zu einigen.

Als der Aufzug am Harras gebaut wurde, gab's noch keine MVG - OK, die Kritik kann man auch auf die Stadtwerke übertragen. Aber wie hätte so eine gemeinsame Lösung (eine andere als die jetzige) aussehen sollen? Das Ostende des Harras ähnlich wie am Bf. Universität umbauen, also Festtreppe verschieben, Aufzug U-Bahnsteig <-> U-Bahn-Sperrengeschoss dahinter bauen? Und dann noch einen Aufzug vom Sperrengeschoss aus, der zum S-Bahnsteig und idealerweise auch auf Straßenlevel hinausführt? Und mit einem einzigen Aufzug? Da musst Du mir mal zeigen, wo man den hätte hinstellen sollen. Vielleicht wenn man den S-Bahnsteig auf die Brücke verlängert - dann wäre aber eine neue Brücke nötig. Und man müsste unter dem U-Bahn-Sperrengeschoss einen Tunnel vom U-Bahnsteig zum Aufzug buddeln - das wäre wahrscheinlich deutlich teurer als zwei Aufzüge.

Sieh's mal so: wenn die SWM auf eine "gemeinsame Lösung" gewartet hätten, hätten wir heute gar keinen Aufzug am Harras, so ist wenigstens der U-Bahnhof behindertengerecht. Und günstiger wäre die "gemeinsame Lösung" auch nicht gewesen. Jetzt (bzw. 2010, wenn's wahr ist) wird wahrscheinlich wie am Heimeranplatz am S-Bahnhof ein Aufzug von der Unterführung zum Bahnsteig gebaut, und gut.

Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Jun 2009, 19:23
Den Bahnsteig bis über die Albert-Rosshaupterstr. verlängern, und dann auf der Brücke den Aufzug bis runter zur U-Bahn. Unter der Bahn-Brücke dann noch einen Überweg für Fussgänger auf der Strasse. Und schon kommt man von der Strasse, und zwar driekt an der Bushaltestelle, und nicht irgendwo zwschen zwei Haltestellen zum Aufzug, und damit zur S- und U-Bahn.

Geschrieben von: spock5407 am 16 Jun 2009, 19:32
Klar, die Signaltechnik hab ich natürlich übersehn. Ein gemeinsamer Bahnsteig hätte aber gewisse Vorteile was Umsteigen betrifft naja.
Besser ein neuer Bahnsteig als gar kein Halt dort.


Mariannenstr? Margarethenstr. ist da wohl gemeint oder? Das kann net Ernst sein, da hinten was zu machen
und das als barrierefreien Übergang zur U-Bahn zu verkaufen.

Also den Aufzug da mitten auf die ex-26er zu stellen, is ja wohl der "Oberknüller" gewesen. Ich weiß, die nächsten 50-100 Jahre
wird da keine Tram mehr kommen. Aber sich einen Südring da zu verbauen.. Hmmm. Saublöd irgendwie.

Geschrieben von: FloSch am 16 Jun 2009, 19:36
Es bringt dir gar nix, den S-Bahnsteig zu verschieben, da der U-Bahnsteig schon ein ganzes Stückchen vor der Bahnbrücke aufhört. Somit kommt man da mit einem Aufzug auch nicht ganz runter... (siehe http://efa.mvv-muenchen.de/mvv/mvv/harras.pdf)

Geschrieben von: spock5407 am 16 Jun 2009, 19:38
Schrägaufzug machen. cool.gif

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 16 Jun 2009, 19:53
QUOTE (FloSch @ 16 Jun 2009, 20:36)
Es bringt dir gar nix, den S-Bahnsteig zu verschieben, da der U-Bahnsteig schon ein ganzes Stückchen vor der Bahnbrücke aufhört.

Das der U-Bahnsteig Harras vor der Bücke aufhört ist aber irgendwo auch gut,
denn der wirkliche "Harras" ist nicht der wo die S-Bahn hält, sondern am anderen
Ende des U-Bahnsteigs, da wo das Bus- Rondell ist. Dort ist ein großer Supermarkt,
Mc Donald´s, Post... usw., während am anderen Ende eigentlich "nur" S-Bahn und BOB sind.


QUOTE (rob74 @ 16 Jun 2009, 17:05)
Als der Aufzug am Harras gebaut wurde, gab's noch keine MVG

Edit: Als der Aufzug am Harras installiert wurde, gab es schon die MVG cool.gif

Geschrieben von: Cloakmaster am 16 Jun 2009, 21:55
Na und? Dann kommen eben noch ein paar Meter unterirsicher Fussweg an das Bahnsteigende der UBahn. Siehe zB hier: http://efa.mvv-muenchen.de/mvv/mvv/aidenbachstrasse.pdf. Selbst Technikräume könnte man verlegen, falls dort welche im Weg sind. Das wird dann allerdings eine Ecke teuer.

Auch den S-Bahnsteig will ich gar nicht verschieben, sondern nur einen Zugang zum Lift anbauen wie zB in Laim Gleis 2/3.

Geschrieben von: ET 423 am 16 Jun 2009, 22:57
Wenn ich gewußt hätte, was mein Beitrag da lostritt, hätte ich es gelassen. rolleyes.gif Die Diskussion um irgendwelche Aufzüge, Rampen und Sonstiges ist flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig. Ob und wie die Barrierefreiheit erreicht wird, spielt eine untergeordnete Rolle und wird sich durch Diskussionen hier nicht ändern. Nur das *wann* steht nicht genau fest - letztes bekanntgegebenes Datum war 2010. Nachzulesen ist das http://www.s-bahn-muenchen.de/media/PDF-Files/S-Takt/S_Takt_Maerz_April_09_web1.pdf.

Geschrieben von: rob74 am 17 Jun 2009, 07:39
QUOTE (ET 423 @ 16 Jun 2009, 23:57)
Wenn ich gewußt hätte, was mein Beitrag da lostritt, hätte ich es gelassen. rolleyes.gif Die Diskussion um irgendwelche Aufzüge, Rampen und Sonstiges ist flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig.

Genauso wie alle hätte-wäre-wenn-Diskussionen - ich wollte nur sagen, dass eine zwischen U- und S-Bahn abgestimmte Lösung am Harras vielleicht bequemer gewesen wäre (wenn man es wirklich mit einem einzigen Aufzug hingekriegt hätte), aber ungleich teurer.

Gibt's da nicht auch ein Thema zum "Ausbau der S-Bahnhöfe" ? Da würde das besser reinpassen...

@Spock: ich bin ja auch für den Tram-Ausbau, aber am Harras wird glaube ich auch in 100 Jahren keine Tram fahren. Ein Südring da wäre über weite Strecken Parallelverkehr zur U6. Wenn Südring, dann im Anschluss an die Westtangente: Aidenbachstraße - Siemenswerke und weiter über die Isar.

Geschrieben von: Wildwechsel am 28 Jun 2009, 15:23
QUOTE (Cloakmaster @ 16 Jun 2009, 22:55)
Na und? Dann kommen eben noch ein paar Meter unterirsicher Fussweg an das Bahnsteigende der UBahn. Siehe zB hier: http://efa.mvv-muenchen.de/mvv/mvv/aidenbachstrasse.pdf. Selbst Technikräume könnte man verlegen, falls dort welche im Weg sind. Das wird dann allerdings eine Ecke teuer.

Wenns nur Technikräume wären, aber da ist die Wendeanlage im Weg.



QUOTE (ET 423 @ 16 Jun 2009, 23:57)
Wenn ich gewußt hätte, was mein Beitrag da lostritt, hätte ich es gelassen.

Dann wäre das Forum aber um noch eine interessante Information (mich zumindest interessiert sowas immer) ärmer.

Geschrieben von: Cloakmaster am 28 Jun 2009, 16:10
QUOTE (Wildwechsel @ 28 Jun 2009, 16:23)
Wenns nur Technikräume wären, aber da ist die Wendeanlage im Weg.

Ok, das wird dann wohl doch etwas ZU teuer, die WA für einen Aufzug zu verlegen. Ach was, einfach aufgeben die WA! Fährt halt in Zukunft alles bis Klinikum! laugh.gif

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 22 Mar 2012, 22:30
Ich hab mal wieder was zum eigentlichen Thema: S-Bahn Ausbau München. Presseerklärung des Bayerischen Verkehrsministeriums 4-gleisiger Ausbau Pasing-Eichenau: http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2012/03/pm151.html .

Und die umfangreichere Nutzen-Kosten-Analyse (standardisierte Bewertung): http://www.stmwivt.bayern.de/uploads/media/Bahnausbau_Pasing_Eichenau_Kurzbericht.pdf

Klingt auf dem ersten Blick recht gut, das grosse Fragezeichen ist jedoch die Finanzierung. Davon ist weder in dern Nutzen-Kosten-Rechnung, noch in der Presseerklärung die Rede.

Nun gut, es ist ein notwendiger Schritte gemacht worden, aber bei Weitem kein hinreichender. Diskussion dazu im Thema S4 Ausbau West.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 6 Sep 2012, 20:24
Und noch die Präsentation der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zum 13 Punkte Sofortprogramm zur S-Bahn München: http://beg.bahnland-bayern.de/planung/infrastruktur?file=tl_files/corporate-portal/files/planung/infrastruktur/infrastrukturplanungen_bahnknoten_muenchen.pdf
Sofort heisst zwar unverzüglich, ohne zeitliche Verzögerung. Allerdings werden von den 13 Projekten nur bei zweien überhaupt Termine genannt. Die Linie A nach Altomünster soll 2014 fertig werden, und die Verlängerung der S7 nach Geretsried frühestens 2017. Für alle anderen 11 Projekte werden keine Termine genannt, die Walpertskirchener Spange ist gar erst in der Verplanung. Ein riesiger Edikettenschwindel!

Geschrieben von: spock5407 am 6 Sep 2012, 21:28
Na wenigstens soll die 40er Dauer-La an der Balanstr. weg, der da seit Inbetriebnahme des Ausbaus Giesing<>Deisenhofen dort ist.

Geschrieben von: Michi Greger am 6 Sep 2012, 21:56
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 6 Sep 2012, 21:24)
Die Linie A nach Altomünster soll 2014 fertig werden

http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=243&view=findpost&p=56577 und http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=6198&view=findpost&p=119626. rolleyes.gif smile.gif

QUOTE
die Verlängerung der S7 nach Geretsried frühestens 2017.

Achja, genau, http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=5586b32b65c04a5a8586875d4e3e1954&act=ST&f=19&t=294&view=findpost&p=21436.

Gruß Michi

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 7 Sep 2012, 13:38
Interessant ist auch, dass das Wendegleis Weßling nun wieder explizit genannt wird. Haben sich da nicht mal die Weßlinger Kommunalpolitiker dagegen gesperrt? Würde im Falle eines tatsächlichen Baus dieses Wendegleises der 10er-Takt komplett bis/ab Weßling angeboten, oder wieder nur einzelne Verstärkerzüge bis dorthin geführt?

Geschrieben von: Flo am 22 Oct 2012, 22:08

Zitat aus der Störungschronik:
QUOTE
Nun ja, was dem Bahnhof Perlach fehlt, ist eben der Zugang von der Südseite. Ein normaler Zugang unten durch, an den Rändern eingezäunt, würde die Gleislatscherproblematik wohl lösen. Auch an etlichen anderen Stationen, z. B. solche mit nur einem Zugang an einer Seite, sind häufig Gleislatscher zu beobachten. Insofern würde eine verbesserte (legale) Erreichbarkeit der Bahnhöfe auch die Gleislatscherzahl und damit auch Beeinträchtigung des Betriebsablaufs durch PUs / gesichtete Personen im Gleis vermindern.

Leider scheint dies weder bei der db noch bei der BEG noch sonstwen besonders zu interessieren, und ich bin enttäuscht darüber, dass Stationen zwar barrierefrei nachgerüstet werden, aber selbst bei dieser Gelegenheit keine verbesserten Zugangsmöglichkeiten geschaffen werden.


Die beste Lösung für Perlach wären Aussenbahnsteige, mit verlängerung der Unterführung auf der Nordseite, sowie auf der Südseite einen Zaun, und ein Weg zum Bahnübergang Ottobrunner Straße

Geschrieben von: ropix am 23 Oct 2012, 12:46
Das allerbeste für Perlach wäre ein eingleisiger Haltepunkt mit anschließender Überleitstelle in einen zweigleisigen Begegnungsabschnitt rolleyes.gif

Geschrieben von: elchris am 23 Oct 2012, 12:54
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 7 Sep 2012, 14:38)
Interessant ist auch, dass das Wendegleis Weßling nun wieder explizit genannt wird. Haben sich da nicht mal die Weßlinger Kommunalpolitiker dagegen gesperrt? Würde im Falle eines tatsächlichen Baus dieses Wendegleises der 10er-Takt komplett bis/ab Weßling angeboten, oder wieder nur einzelne Verstärkerzüge bis dorthin geführt?

10-Min-Takt. Da man eben für einen 10er Takt bis dahin in Weßling kreuzen und drehen muss, das geht nicht mit zwei Gleisen.

Geschrieben von: Iarn am 23 Oct 2012, 13:37
Ich hoffe man lässt es auch langfristig bei Takt 10 und lässt den Takt15 plus Express Unsinn auf der Linie sein.

Geschrieben von: Iarn am 6 Dec 2014, 09:54
Die Stadt interessiert sich für den Status bei den diversen ausgessessenen Problemen des Bahnknoten München

QUOTE
- Zweite S-Bahn Stammstrecke,
- Neubau des Hauptbahnhofsgebäudes,
- viergleisiger Ausbau der S8 Nord (Flughafenanbindung),
- Sendlinger Spange,
- Regionalzughalt Poccistraße,
- Ausbau der Strecke Pasing – Eichenau,
- Ausbaustrecke 38, München – Mühldorf.


http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_antrag_dokumente.jsp?risid=3495881

Geschrieben von: Iarn am 14 Jul 2016, 09:20
http://www.sbahn-buendnis-ost.de/aktuelles/

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 18 May 2017, 15:34
Leerer Finanzierungstopf nach Bau von Münchens 2. Stammtrecke. Freistaat zeigt Finanzierungsperspektiven für Schienennahverkehrsprojekte auf

Noch im Februar hatten sich der Bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann für eine Erhöhung der Bundeszuschüsse für Investitionen in das S-Bahnnetz (gemäss dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG) stark gemacht (Süddeutschen Zeitung vom 16.2.2017: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-auf-werbetour-1.3382325). Auch ihm war offensichtlich klar, dass ansonsten wegen der Vorfinanzierung des GVFG-Bundesanteils der 2. Stammstrecke durch den Freistaat anderen bayrischen S-, U- und Strassenbahnprojekte die Finanzierungsquelle entzogen würde. Nachdem der Bund vor hat, die entsprechenden Bundeszuschüsse bei lächerlichen 330 Millionen Euro für ganz Deutschland einzufrieren (siehe Gesetzentwurf vom 13.2.2017: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811131.pdf), war völlig unklar, wie die Staatsregierung ihre im Oktober gemachte Zusicherung (Pressemeldung der Staatsregierung vom 25.10.2016: http://bayern.de/freistaat-bayern-und-bund-einigen-sich-auf-bau-der-2-s-bahn-stammstrecke-in-muenchen-ministerpraesident-seehofer-quantensprung-fuer-den-oeffentlichen-personennahverkehr-in-bayern/?seite=1579) erfüllen kann, dass wegen der Finanzierung der zweiten Stammstrecke andere Projekte nicht „beeinträchtigt“ werden. Am 11.5.2017 hat die Staatsregierung auf eine Anfrage des grünen Verkehrspolitiker Markus Ganserer eine Finanzierungsmöglichkeit aufgezeigt (siehe http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0015803.pdf): “Die Planungen der Staatsregierung sehen deshalb vor, gegebenenfalls ausfallende Bundesanteile durch Mittel des Freistaats zu tragen. Hierfür ist vorgesehen, vorrangig Regionalisierungsmittel zu verwenden.“ Von dieser Finanzierungsperspektive durch den Freistaat könnten die folgenden Projekte profitieren:
1. Mobilitätsdrehscheibe Augsburg
2. Stadt-Umland-Bahn Erlangen
3. München: Verlängerung U5-West: Laimer Platz – Pasing
4. München: Verlängerung U4-Ost: Arabellapark – Englschalking
5. München: Ausbau U-Bahnhof Sendlinger Tor
6. München: Verlängerung U6-Süd, Klinikum Großhadern – Martinsried
7. Nürnberg: U3, Baustufe 2, Nordwestring – Gerbersdorf
8. München: Verlängerung S7, Wolfratshausen – Geretsried
9. München: S-Bahn, Erdinger-Ringschluss
10. München: S-Bahn, S4-West, Ausbau Pasing – Buchenau
11. Nürnberg, S-Bahn, 2. Baustufe Bamberg – Nürnberg– Hartmannshof, 1. Bauabschnitt
12. Nürnberg, S-Bahn, Nürnberg – Ansbach

Geschrieben von: Metropolenbahner am 18 May 2017, 18:35
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 18 May 2017, 16:34)
Leerer Finanzierungstopf nach Bau von Münchens 2. Stammtrecke. Freistaat zeigt Finanzierungsperspektiven für Schienennahverkehrsprojekte auf

Noch im Februar hatten sich der Bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann für eine Erhöhung der Bundeszuschüsse für Investitionen in das S-Bahnnetz (gemäss dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG) stark gemacht (Süddeutschen Zeitung vom 16.2.2017: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-auf-werbetour-1.3382325). Auch ihm war offensichtlich klar, dass ansonsten wegen der Vorfinanzierung des GVFG-Bundesanteils der 2. Stammstrecke durch den Freistaat anderen bayrischen S-, U- und Strassenbahnprojekte die Finanzierungsquelle entzogen würde. Nachdem der Bund vor hat, die entsprechenden Bundeszuschüsse bei lächerlichen 330 Millionen Euro  für ganz Deutschland einzufrieren (siehe Gesetzentwurf vom 13.2.2017: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811131.pdf), war völlig unklar, wie die Staatsregierung ihre im Oktober gemachte Zusicherung (Pressemeldung der Staatsregierung vom 25.10.2016: http://bayern.de/freistaat-bayern-und-bund-einigen-sich-auf-bau-der-2-s-bahn-stammstrecke-in-muenchen-ministerpraesident-seehofer-quantensprung-fuer-den-oeffentlichen-personennahverkehr-in-bayern/?seite=1579) erfüllen kann, dass wegen der Finanzierung der zweiten Stammstrecke andere Projekte nicht „beeinträchtigt“ werden. Am 11.5.2017 hat die Staatsregierung auf eine Anfrage des grünen Verkehrspolitiker Markus Ganserer eine Finanzierungsmöglichkeit aufgezeigt (siehe http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0015803.pdf): “Die Planungen der Staatsregierung sehen deshalb vor, gegebenenfalls ausfallende Bundesanteile durch Mittel des Freistaats zu tragen. Hierfür ist vorgesehen, vorrangig Regionalisierungsmittel zu verwenden.“ Von dieser Finanzierungsperspektive durch den Freistaat könnten die folgenden Projekte profitieren:
1.    Mobilitätsdrehscheibe Augsburg
2.    Stadt-Umland-Bahn Erlangen
3.    München: Verlängerung U5-West: Laimer Platz – Pasing
4.    München: Verlängerung U4-Ost: Arabellapark – Englschalking
5.    München: Ausbau U-Bahnhof Sendlinger Tor
6.    München: Verlängerung U6-Süd, Klinikum Großhadern – Martinsried
7.    Nürnberg: U3, Baustufe 2, Nordwestring – Gerbersdorf
8.    München: Verlängerung S7, Wolfratshausen – Geretsried
9.    München: S-Bahn, Erdinger-Ringschluss
10. München: S-Bahn, S4-West, Ausbau Pasing – Buchenau
11. Nürnberg, S-Bahn, 2. Baustufe Bamberg – Nürnberg– Hartmannshof, 1. Bauabschnitt
12. Nürnberg, S-Bahn, Nürnberg – Ansbach

Hm und die U9?

Naja, vermutlich ist die Liste sowieso nur eine Momentaufnahme.

Danke für die Info,

MB

Geschrieben von: Cloakmaster am 18 May 2017, 18:41
ist keine S-Bahn.

Geschrieben von: khoianh am 18 May 2017, 19:00
QUOTE (Cloakmaster @ 18 May 2017, 19:41)
ist keine S-Bahn.

Genauso wir acht der zwölf aufgelisteten Projekte. Ist vom Zeitraum her wohl einfach viel zu weit weg.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 18 May 2017, 20:41
U9 wurde (noch) nicht zum GVFG angemeldet. Die GVFG-Liste 2016-2020 findet ihr hier: http://www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/04/GVFG-Bundesprogramm-2016-2020-Bayern.pdf
Die schon fertiggestellten Projekte wurden weggelassen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 18 May 2017, 20:52
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 18 May 2017, 21:41)
U9 wurde (noch) nicht zum GVFG angemeldet. Die GVFG-Liste 2016-2020 findet ihr hier: http://www.railblog.info/wp-content/uploads/2017/04/GVFG-Bundesprogramm-2016-2020-Bayern.pdf
Die schon fertiggestellten Projekte wurden weggelassen.

Ah Dankeschön, dann ist ja alles klar. Fiel mir nur gerade ein, weil es letztens geheißen hatte, dass irgendwas noch bei Stamm2 für die U9 geändert worden sei.

Geschrieben von: Mark8031 am 18 May 2017, 21:35
QUOTE (Metropolenbahner @ 18 May 2017, 21:52)
weil es letztens geheißen hatte, dass irgendwas noch bei Stamm2 für die U9 geändert worden sei.

Man hat Hirn bewiesen und mögliche Zugänge vom Haltepunkt Bahnhofsplatz zur U9 berücksichtigt.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 24 May 2017, 17:29
Dobrindt will Planungsprozess beschleunigen: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2017/073-dobrindt-planungsbeschleunigung.html

Einige Kernaussagen: "Das BMVI wird mit der DB AG noch in dieser Legislaturperiode eine Vereinbarung unterzeichnen, um herausragende Schienenprojekte in Deutschland zügiger zu planen und umzusetzen - einschließlich einer frühzeitigen und umfassenden Bürgerbeteiligung. Künftig wird es dabei eine belastbare Finanzierung der Planungen durch den Bund geben."

Einige Projekte werden angeblich wegen mangelnder Planungskapazität der Bahn verzögert. S4-West Pasing-Buchenau: http://www.reinhold-bocklet.de/index.php/aktuelle-themen/8-pressemitteilungen/261-gruende-fuer-dreigleisigen-ausbau-der-s4-west-bis-eichenau-mdl-reinhold-bocklet-schreibt-an-csu-fraktionsvorsitzenden-dirk-flechsig: "Mit den Ergebnissen der Vorplanung rechnete die DB Netz AG seinerzeit ab dem Sommer 2016. Wie Bocklet ausführt, müsse aber aktuell damit gerechnet werden, dass die Ergebnisse der Vorplanung für den dreigleisigen Ausbau der S4-West erst im Jahr 2017 vorliegen werden. Der Grund dafür sei, dass die Bahn die Planungen zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Puchheim vorgezogen habe, wobei mit den Ergebnissen dieser Vorplanung (nach Aussagen der Verkehrsabteilung des Ministeriums) in der zweiten Jahreshälfte 2016 zu rechnen sei. Diese Entwicklung habe ihre Ursache offensichtlich in den begrenzten Planungskapazitäten der Bahn, kritisiert Bocklet."

Verlängerung S7: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/wolfratshausengeretsried-wir-werden-auch-unbequem-1.3465040: "Der Verein werde sich nicht damit abfinden, dass wegen angeblich fehlender Planungskapazitäten der Bahn die schon in den Siebzigerjahren vom damaligen CSU-Landtagsabgeordneten Edmund Stoiber geforderte S-Bahn nach Geretsried zum Nachteil des Mittelzentrums und Landkreises "weiter verschleppt" wird."

Da sollte der Bund als Eigner der Bahn intervenieren und für mehr Planungskapazität plädieren, sprich mehr Personal.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 17 Jun 2017, 07:25
Wo ist die von Minister Herrrman versprochene Liste von München S-Bahnprojekten mit Jahreszahl geblieben?
Worum geht es? Im Dezember hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann seinem Vorgänger Martin Zeil vorgeworfen, mit dem 13-Punkte-Sofortprogramm hätte er nur eine Wunschliste produziert. Er wolle es nun besser machen, indem sämtliche S-Bahnprojekte auch mit einer Jahreszahl versehen werden. Diese Liste wollte er in den nächsten sechs Monaten erarbeiten (siehe exemplarisch: http://www.br.de/nachrichten/bahn-muenchen-stammstrecke-100.html). Ende Juni sind diese sechs Monate vorbei. Bisher kamen von Minister Herrmann noch keine Signale.

Leider haben sich bereits die bisherigen Verkehrsminister damit hervorgetan, jeweils ihre Vorgänger der Untätigkeit anzuprangern, ohne selbst beim S-Bahnausbau vorwärts zu machen (siehe SZ vom 29.4.2013: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/minister-bei-der-fdp-puchheim-zeil-faehrt-weiter-richtung-zweiter-tunnel-1.1345085).

Geschrieben von: Iarn am 20 Jun 2017, 05:55
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/sz-im-dialog-das-kreuz-mit-dem-verkehr-1.3551651 in einem Artikel zu Verkehrsdialog Neubiberg/Ottobrunn

QUOTE
Denn einerseits wird im S-Bahn-Ausbauplan der Obersten Baubehörde des Freistaats der Zeitraum nach dem Jahr 2035 für einen zweigleisigen Ausbau ins Auge gefasst. "Viel zu spät", sagen die Bürgermeister im südöstlichen Landkreis unisono.


Dieser S-Bahn Ausbauplan ist mir neu. Weiß da jemand mehr?

Geschrieben von: Christoph am 20 Jun 2017, 12:53
QUOTE (Iarn @ 20 Jun 2017, 06:55)
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/sz-im-dialog-das-kreuz-mit-dem-verkehr-1.3551651 in einem Artikel zu Verkehrsdialog Neubiberg/Ottobrunn



Dieser S-Bahn Ausbauplan ist mir neu. Weiß da jemand mehr?

Irgendwie hab' ich es schon geahnt, daß ich den Ausbau bis zur Rente nicht mehr erlebe...

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 20 Jun 2017, 20:49
Offensichtlich gibts diese Prio-Liste schon. FFB-Landrat Karmasin hat daraus zitiert. Diese soll demnächst im Kabinett und Landtag besprochen werden. Merkur, 20.6.17: https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/s-4-ausbau-weiter-nach-hinten-verschoben-express-zuege-kommen-8415754.html

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jun 2017, 08:35
Wegen zweiter Stammstrecke: Bahn verschiebt viele Bau-Projekte. Horst Seehofer als Lügner entlarvt
Siehe Merkur, 26.6.2017:

https://www.merkur.de/bayern/wegen-zweiter-stammstrecke-bahn-verschiebt-viele-bau-projekte-8431918.html
"Phase 1 - vor Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke:

- Neufahrner Kurve (2018)
- Erweiterung S-Bahn-Werkstatt Steinhausen (2020)
- zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwgben (2020)
- Netz-Ausbau Abzweigstelle Flughafen S1/S8 (2021)
- Sendlinger Spange, Baustufe 1 (2022/24)
- Wendegleis Weßling (2023)
- Bahnsteigquerung Hbf (2024)
- Bahnsteig Gleis 1 Fürstenfeldbruck

Phase 2 - mit Inbetriebnahme:

- Abzweigstelle Westkreuz
- Linienförmige Zugbeeinflussung westlich Pasing
- zweites Gleis Steinebach-Seefeld-Heckendorf
- zweites Gleis St. Koloman
- Bahnsteigertüchtigung Geltendorf-Buchloe für Regional-S-Bahn
- Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg

Phase 3 - nach Inbetriebnahme:

- Regionalzughalt Poccistraße (2028)
- Lückenschluss Flughafen-Erding (2028)
- S7-Verlängerung Geretsried (2027)
- München-Mühldorf-Freilassing (2030)
- Walpertskirchner Spange (2027)
- Ausbau S4 West bis Eichenau (2030)
- Ausbau S8 Daglfing-Johanneskirchen (2030)
- Ausbau S2 West Dachau-Petershausen (keine Angabe mit Jahreszahl)
- Netz-Ausbau München-Freising-Landshut (k. Ang.)
- Elektrifizierung Oberlandnetz und Pfaffenwinkelbahn (k. Ang.)
- Ausbau Nordring (k. Ang.)
- (Aus-)bau U4, U9, U5 (k. Ang.)"

Wie hiess es im November 2016: „Darüber hinaus werden wir dafür sorgen, dass andere bayerische Projekte aus dem GFVG-Programm durch die Finanzierung der 2. Stammstrecke in München nicht beeinträchtigt werden.“
http://bayern.de/freistaat-bayern-und-bund-einigen-sich-auf-bau-der-2-s-bahn-stammstrecke-in-muenchen-ministerpraesident-seehofer-quantensprung-fuer-den-oeffentlichen-personennahverkehr-in-bayern/?seite=1579]

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 08:51
Danke für die Info, die Liste habe ich die letzten Tage immer mal gesucht und nicht gefunden.
Zumindest in der Phase I sind auch ein paar Projekte dabei, die ich eher später erwartet hätte (Markt Schwaben, Steinhausen, Wessling, Bahnsteigqueerung Hbf).

Die Elektrifizierung nach Wasserburg 2026 ist aus meiner Sicht ein positiver Kracher! Ganz ehrlich, wer hätte mit einem neuen S-Bahn Ast zeitgleich mit Eröffnung Stamm2 gerechnet?

Poccistraße ist für mich etwas enttäuschend, es wurde hier zwar in der Vergangenheit schon Mitte der 20er Jahre angedeutet was dehnbar ist.
Ringschluss 2028 ist ganz gut im Plan, Geretsried ist wohl dank der Umplanungsorgie nicht früher zu realisieren und ein Jahr nach Stamm2 ist jetzt nicht so tragisch.
Markt Schwaben Freilassing ist im Plan.
Walpartskirchner Spange 2027 ist schon fast eine Sensation, bisher wurde immer von weit nach dem Mühldorfer Ausbau gesprochen. Ich nehme an, die Mühldorfer Strecke wird zumindest bis Dorfen teilweise schon 2027 elektrisch in Betrieb genommen, sonst macht der Ausbau ja keinen Sinn.
Bei der S4 West sehe ich jetzt auch keine echte Überraschung, wenn man die letzten Jahre mit verfolgt hat. Positiv hingegen ist der Ausbau der Bahnsteige bis Buchloe, was zeigt, dass man wirklich mit Expressen ab Tag 1 des Tunnels plant.
Daglfing 2030 wäre sensationell, ich nehme an das wäre die oberirdische Lösung.

Dass der Ausbau nach Freising Landshut wenn auch ohne Jahreszahl weiter auf der Agenda steht ist gut.

Für mich weit mehr Licht als Schatten, aber ich bin halt kein S4 Aktivist. Was hast Du bei der S4 eigentlich erwartet?

PS ich mache mir gerade Gedanken ob es sinnvoller wäre, die Bahnen nach Ebersberg bis Wasserburg zu verlängern oder um zu lange Linienwege zu vermeiden lieber eine vergleichsweise kurze Linie Wasserburg - Pasing oder ähnliches einführt.

Geschrieben von: Mark8031 am 26 Jun 2017, 11:47
Das ist doch alles noch dehnbar. Papier ist geduldig. Ich glaube nicht einmal, dass auch nur die Hälfte davon überhaupt noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts realisiert wird. Die Sendlinger Spange ist ja auch schon seit Mitte der 2000er zweigleisig....

Geschrieben von: Metropolenbahner am 26 Jun 2017, 12:28
QUOTE (Mark8031 @ 26 Jun 2017, 12:47)
Das ist doch alles noch dehnbar. Papier ist geduldig. Ich glaube nicht einmal, dass auch nur die Hälfte davon überhaupt noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts realisiert wird. Die Sendlinger Spange ist ja auch schon seit Mitte der 2000er zweigleisig....

Naja, wie Iarn so schrieb:
QUOTE
Daglfing 2030 wäre sensationell, ich nehme an das wäre die oberirdische Lösung.


Das kommt bekanntlich erst 2037, also viel Wert hat die Liste nicht. Wobei - zumindest weiss man, was definitiv nicht früher kommt.

@Iarn:
QUOTE
Dass der Ausbau nach Freising Landshut wenn auch ohne Jahreszahl weiter auf der Agenda steht ist gut.

Ansich schon, aber das ist noch weniger wert als der "potentielle Bedarf" im BVWP.
Das wird nur aufgeführt, um den Landshuter Landrat zu beruhigen und er sagen kann, dass man auch dabei sei.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 12:41
QUOTE (Mark8031 @ 26 Jun 2017, 12:47)
Das ist doch alles noch dehnbar. Papier ist geduldig. Ich glaube nicht einmal, dass auch nur die Hälfte davon überhaupt noch in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts realisiert wird. Die Sendlinger Spange ist ja auch schon seit Mitte der 2000er zweigleisig....

Prinzipiell gebe ich Dir recht, ich hätte alles relativierender Schreiben sollen. Aber ich hoffe mal, dass dies Dokument zumindest Grundlage für die Schaffung der notwendigen Planungskapazitäten ist. Mit ganz weniger Ausnahmen sind da ja keine fertig geplanten Projekte drin, sondern welche wo es erstmal drum geht, die Sachbearbeiter für die Planungserstellung zu bekommen. Und um eine ganz grobe Finanzplanung zumindest war so der erklärte Anspruch des Ministeriums.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 12:42
QUOTE (Metropolenbahner @ 26 Jun 2017, 13:28)
Ansich schon, aber das ist noch weniger wert als der "potentielle Bedarf" im BVWP.
Das wird nur aufgeführt, um den Landshuter Landrat zu beruhigen und er sagen kann, dass man auch dabei sei.

Es sollte aber vielleicht ein wenig verhindern, sich einen weiteren Ausbau der Strecke zunichte zu betonieren.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jun 2017, 16:29
Positiv bei dieser Prioritätenliste ist, dass die meisten Projekte mit einer Jahreszahl versehen wurde. Allerdings ist zu bemängeln, dass überhaupt nicht klar ist, nach welchen Kriterien diese Prioritätenliste erstellt wurde. Alle Projekte sind wünschenswert, aber die Frage muss ja sein, welche am dringendsten sind. Ebenfalls fehlt die Finanzierungsperspektive. Hier hat sich das BMVI mehr Mühe gegeben bei der Erarbeitung des Bundesverkehrswegeplans 2030. Die Grundkonzeption hatte die Kriterien der Erstellung dieses Plans zum Inhalt: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/BVWP/bundesverkehrswegeplan-2030-grundkonzeption.html



Einige Punkte, die auch bei der Planung der Ausbaumassnahmen der München S-Bahn relevant wären:

1. Ich denke auch hier müsste die Engpassbeseitigung an erster Stelle liegen. Auf welchen Linien liegen die höchsten Auslastungszahlen in der Spitzenstunde vor.
2. Die Engpassbeseitigung betrifft jedoch auch jene Strecken, welche zu den grössten Störungen führt. (Relevanz für die Stabilität des Gesamtnetzes)
3. Sicherlich relevant wäre auch, welche Ausbaumassnahmen den höchsten Nutzen-Kosten-Faktor erzielen.
4. Ebenso relevant wäre gewesen, wie weit die Planungen bereits fortgeschritten sind.


Nach meinen Dafürhalten – diese wäre natürlich genau zu analysieren – gehören folgende Projekte in die Phase 1 oder zumindest 2:

1. Ausbau Pasing-Eichenau. Planungsstand fortgeschritten (Abschluss der Vorplanung steht unmittelbar bevor). Westkopf Pasing ist ein Nadelöhr und führt zu Aufschaukelung von Verspätungen. Längste Mischverkehrsstrecke im MVV, Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S-Bahn und Regional- und Fernverkehr erhöht sich mit Elektrifizierung München-Lindau im Dez. 2020 was die Streckenkapazität vermindert und somit Verspätungsanfälligkeit noch erhöht. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Nutzen-Kosten-Faktor über 1 bereits beim 4-gleisigen Ausbau, bei 3-gleisigen wohl deutlich über 1.
2. Ausbau Markt-Schwaben-Berg am Laim. Ebenfalls relativ lange Mischverkehrsstrecke, verspätungsanfällig. Elektrifizierung München-Mühldorf steht ebenfalls an, steigende Geschwindigkeitsschere vermindert Kapazität der Strecke. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden.
3. Ausbau Johanneskirchen-Daglfing. Mischverkehrsstrecke, hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Problem: Ist ein BVWP-Projekt, und kein GVFG-Projekt. Wird daher gar nicht vom Land entschieden.
4. Ausbau Moosach-Freising. Zweitlängste Mischverkehrsstrecke im MVV, verspätungsanfällig. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden.


Nach meiner Meinung nach „Nice to have“ aber sicher nicht zur Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke: Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg. Es handelt sich um einen Nebenstrecke mit einem vergleichsweise geringen Verkehrsaufkommen, eine Überlastung in der Spitzenstunde ist mir nicht bekannt. Keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Allenfalls muss zwischen Ebersberg und Grafing Bahnhof ein zweites Gleis geschaffen werden, aber man sollte erst den Effekt des Linientausches S4/S6 Richtung Ebersberg auf die Fahrplanstabilität abwarten.



Bahnsteig 1 in Fürstenfeldbruck ist meiner Meinung nach zwar nur eine Miniprojekt, aber ziemlich nutzlos, da es stadteinwärts zur Spitzenstunde kaum nutzbar sein wird (2x Kreuzen des Gegengleises auf einer stark belasteten Strecke wird kaum funktionieren, und die Verspätungsanfälligkeit vergrössern).



Ausserdem werden die Regionalzughalte in Fürstenfeldbruck definitiv mit der Einführung der Express-S-Bahn (vrsl. 2026) wieder wegfallen, dann ist dieses Gleis wegen der niedrigeren Bahnsteighöhe nicht mehr nutzbar. Meiner Meinung nach eine reine Geldverschwendung. Man hätte als Zwischenlösung wirklich besser sofort einen Regionalzughalt in Puchheim eingeführt als auf diesen Bahnsteig zu setzen.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 16:41
Nur kurz da ich unterwegs bin, wir kennen ja nicht das ganze Dokument sondern nur einen Auszug vom Merkur. Vielleicht steht ja auch was zu den Kriterien und der Finanzierung in der Langfassung.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jun 2017, 16:54
Das hätte man vorher überlegen und auch diskutieren müssen. So ist es wieder ein intransparenter Basar gewesen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es ist ünrigens bezeichnend, dass diese Liste scheibchenweise an die Öffentlichkeit kommt, und die Presse & Öffentlichkeit nicht umfassend informiert wird.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 18:29
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jun 2017, 17:54)
Das hätte man vorher überlegen und auch diskutieren müssen. So ist es wieder ein intransparenter Basar gewesen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es ist ünrigens bezeichnend, dass diese Liste scheibchenweise an die Öffentlichkeit kommt, und die Presse & Öffentlichkeit nicht umfassend informiert wird.

Ich gehe davon aus, dass das Papier als Vorlage zur Absprache mit den Landkreisen vorgesehen war und es von einem enttäuschten Landkreis Richtung Merkur geleaked wurde.

Geschrieben von: Lazarus am 26 Jun 2017, 18:47
QUOTE (Iarn @ 26 Jun 2017, 19:29)
Ich gehe davon aus, dass das Papier als Vorlage zur Absprache mit den Landkreisen vorgesehen war und es von einem enttäuschten Landkreis Richtung Merkur geleaked wurde.

Würde mich arg wundern, wenn das nicht FFB gewesen ist. Weil die sind in den letzten Jahren mächtig angepisst vom Verhalten von Freistaat und Bahn.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 18:54
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jun 2017, 17:29)
Einige Punkte, die auch bei der Planung der Ausbaumassnahmen der München S-Bahn relevant wären:

1. Ich denke auch hier müsste die Engpassbeseitigung an erster Stelle liegen. Auf welchen Linien liegen die höchsten Auslastungszahlen in der Spitzenstunde vor.


Ich würde mich nicht auf die Spitzenstunde konzentrieren, sondern bei wie vielen Zügen die Auslastung über dem Soll liegt. Spitzenwerte eignen sich generell selten für eine Statistik, sonst wäre Zimbabwe ein reiches Land.

QUOTE
2. Die Engpassbeseitigung betrifft jedoch auch jene Strecken, welche zu den grössten Störungen führt. (Relevanz für die Stabilität des Gesamtnetzes)

Da fällt es uns Laien, relativ schwer eine fundierte Aussage zu treffen.

QUOTE
1. Ausbau Pasing-Eichenau. Planungsstand fortgeschritten (Abschluss der Vorplanung steht unmittelbar bevor). Westkopf Pasing ist ein Nadelöhr und führt zu Aufschaukelung von Verspätungen. Längste Mischverkehrsstrecke im MVV, Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S-Bahn und Regional- und Fernverkehr erhöht sich mit Elektrifizierung München-Lindau im Dez. 2020 was die Streckenkapazität vermindert und somit Verspätungsanfälligkeit noch erhöht. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Nutzen-Kosten-Faktor über 1 bereits beim 4-gleisigen Ausbau, bei 3-gleisigen wohl deutlich über 1.

Westkopf Pasing ist ein totales Nadelöhr uns ich würde persönlich auch versuchen, diesen Abschnitt vorzuziehen.
Ob der NKF beim viergleisigen Ausbau immer noch über eins liegt. DIe letzte Untersuchung dürfte lange her sein. Vielleicht hat man ja aus diesem Grund den Schwenk zur dreigleisigen Lösung vollzogen.
QUOTE
2. Ausbau Markt-Schwaben-Berg am Laim. Ebenfalls relativ lange Mischverkehrsstrecke, verspätungsanfällig. Elektrifizierung München-Mühldorf steht ebenfalls an, steigende Geschwindigkeitsschere vermindert Kapazität der Strecke. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden

Es gab mal zu Zeiten Zeils eine Vorplanung im Rahmen des Ringschlusses, es lagen auch relativ detaillierte Zeichnungen und zugehörige Dokumente im Internet vor. Leider sind die mittlerweile nicht mehr online.
QUOTE
3. Ausbau Johanneskirchen-Daglfing. Mischverkehrsstrecke, hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Problem: Ist ein BVWP-Projekt, und kein GVFG-Projekt. Wird daher gar nicht vom Land entschieden

Großes Nadelöhr im Brennerzulauf, höhengleiches Kreuzen des Gegenverkehrs, vergleichsweise hohen NKF beim oberirdischen Ausbau
QUOTE
4. Ausbau Moosach-Freising. Zweitlängste Mischverkehrsstrecke im MVV, verspätungsanfällig. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Manko: Meines Wissens keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Muss daher schleunigst nachgeholt werden.

Sehr aufkommensstarke Regionalverkehrsstrecke, starker Güterverkehr
(Reihenfolge geändert)
QUOTE
Nach meinen Dafürhalten – diese wäre natürlich genau zu analysieren – gehören folgende Projekte in die Phase 1 oder zumindest 2:

Ich sehe leider keins der vier Projekte auch mit guten Willen und Geld vor 2026 realisierbar. Das würde Baubeginn 2020 bedeuten. Solange ein Planfeststellungsverfahren nicht zumindest eingeleitet ist ohne Chance.

QUOTE
Nach meiner Meinung nach „Nice to have“ aber sicher nicht zur Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke: Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg.

Sicherlich Nice to Have. Der Treiber ist wahrscheinlich die Bahn, welche betrieblich wenig mit der Strecke anfangen kann. Betrieblich wäre es am besten man bricht in Ebersberg aber der Protest ist dann halt wieder groß. Durchbinden mit den schwachen DTs kostet halt Trassen, die man nicht für einen kleinen Regionalzug verschwenden will.
Nach der Erfahrung mit der Linie A wohl relativ geringe Bauzeit und Kosten.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 18:54
QUOTE (Lazarus @ 26 Jun 2017, 19:47)
Würde mich arg wundern, wenn das nicht FFB gewesen ist. Weil die sind in den letzten Jahren mächtig angepisst vom Verhalten von Freistaat und Bahn.

Ich auch, wollte hier aber niemand beschuldigen.

Geschrieben von: Lazarus am 26 Jun 2017, 19:01
QUOTE (Iarn @ 26 Jun 2017, 19:54)
Sicherlich Nice to Have. Der Treiber ist wahrscheinlich die Bahn, welche betrieblich wenig mit der Strecke anfangen kann. Betrieblich wäre es am besten man bricht in Ebersberg aber der Protest ist dann halt wieder groß. Durchbinden mit den schwachen DTs kostet halt Trassen, die man nicht für einen kleinen Regionalzug verschwenden will.

Wenn man schon nicht durchbindet, würde ich die Züge aber zumindest bis Grafing Bahnhof fahren lassen. Würde sich mit den Trassen in Grenzen halten und man hätte zumindest eine vernünftige S-Bahn-Verbindung nach München.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 19:07
Ist auch nur ein Kompromiss, erhöht dafür aber die Verspätungsanfälligkeit der S-Bahn.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jun 2017, 20:21
Verkehren derzeit die DT von Wasserburg über die S-Bahngleise oder Fernzuggleise zum Ostbahnhof?

Geschrieben von: Lazarus am 26 Jun 2017, 20:25
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jun 2017, 21:21)
Verkehren derzeit die DT von Wasserburg über die S-Bahngleise oder Fernzuggleise zum Ostbahnhof?

Ich würde mal vermuten Fernzug, weil S-Bahn macht ja keinen Sinn, da zwischen Grafing Bf und Ostbahnhof nicht gehalten wird.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jun 2017, 20:26
Fernzug.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 26 Jun 2017, 20:40
Kommt (nach meiner Beobachtung) auf Tageszeit und Fahrtrichtung an.

Geschrieben von: Cloakmaster am 26 Jun 2017, 20:43
Nur kommt man von Grafing Stadt aus nicht zum Regio-Bahnsteig Gleis 4/5 in Grafing Bf, sondern nur ins Stuimpfgleis 11, sowie die S-Bahn Gleise 1 und 2. Auch Gleis 3 ist unerreichbar aus bzw. nach Grafing Stadt. Auf die Regiogleise kann man erst nach der Ausfahrt in Richtung Kirchseon wechseln.

Hat der Regio-Bahnsteig inzwschen auch einen Aufzug erhalten? Als ich zuletzt da war, gabs nur einen für den S-Bahnsteig Gleis 2/3, nicht aber für dne zweiten.

Geschrieben von: Iarn am 27 Jun 2017, 07:54
Zwischen Trudering und Ostbahnhof (da wo ich ein steter Beobachter bin) fahren die DT immer auf den Ferngleisen. Und danach geht es ja erst bei der Einfahrt nach Grafing Bf rüber, vorher gibt es meines Wissens keine Überleitung. http://www.ropix.de/gleisplan/MVV/
Und dieses Kreuzen westlich von Grafing ist es wohl auch, was die Durchbindung der Züge Trassen fressen lässt. Und bevor man irgendwo eine Überwerfung baut, hängt man vernünftigerweise lieber gleich eine Wäscheleine auf.

PS zum Ausbau der S4:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/oeffentlicher-nahverkehr-expresszuege-und-viertelstundentakt-1.3561810 soll der zusätzliche Bahnstein in Bruck langfristig für Überholungen genutzt werden können.
QUOTE
Allerdings würde, geht es nach dem Drei-Phasen-Plan, die Infrastruktur bis 2020 schon etwas verbessert, argumentiert Hermann Seifert, der ÖPNV-Beauftragte im Landratsamt: Die Elektrifizierung der Strecke Geltendorf-Lindau, der neue Bahnsteig in Bruck und die zweite Stammstrecke böten einige Möglichkeiten. Dank des zusätzlichen Bahnsteigs ergebe sich etwa in Bruck eine weitere Stelle für Überholungen.

Geschrieben von: Mark8031 am 27 Jun 2017, 09:16
QUOTE (Iarn @ 27 Jun 2017, 08:54)
PS zum Ausbau der S4:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/oeffentlicher-nahverkehr-expresszuege-und-viertelstundentakt-1.3561810 soll der zusätzliche Bahnstein in Bruck langfristig für Überholungen genutzt werden können.

Na wunderbar. Man hat den Bahnsteig 2/3 für die S-Bahn barrierfrei ausgebaut, deshalb können die Dostos nicht halten. Dann baut man einen Bahnsteig auf Gleis 1 für die Dostos barrierfrei und hält dann mit der S-Bahn, damit sie überholt werden kann?

Geschrieben von: Naseweis am 27 Jun 2017, 09:23
QUOTE (Iarn @ 27 Jun 2017, 08:54)
Und dieses Kreuzen westlich von Grafing ist es wohl auch, was die Durchbindung der Züge Trassen fressen lässt.

Ganz so schlimm wird es nicht sein. Grafing ist nicht Pasing.

Ankünfte Mo-Fr in München Ost:

- 07:19 IC aus Salzburg
- 07:28 RB aus Wasserburg (fährt also vermutlich direkt nach dem IC in Grafing auf die Ferngleise)
- 07:31 RB aus Kufstein
- ...
- 08:17 IC aus Salzburg
- 08:37 RB aus Wasserburg (deutliche Lücke nach dem IC)
- 08:41 RB aus Rosenheim
- ...
- 09:15 RB aus Kufstein
- 09:29 RB aus Wasserburg
- 09:31 EC aus Salzburg (hui, knapp aufgefahren)

QUOTE
Und bevor man irgendwo eine Überwerfung baut, hängt man vernünftigerweise lieber gleich eine Wäscheleine auf.

Die Rosenheimer Fernbahn sollte in Zukunft als Brennerzulauf noch mehr Güterzüge aufnehmen. Damit wird sie sicherlich stärker als die S-Bahnstrecke ausgelastet sein.

Gerade wenn die langsame S-Bahn nur im 15-min-Takt verkehrt, anstatt wie heute im 10-min-Takt, sollte man je in den Lücken Express-S-Bahnen fahren können. Somit max. auch ein 15-min-Takt.

Geschrieben von: Iarn am 27 Jun 2017, 09:35
Im zweiten Teil sprichst Du das Problem an, was Du im ersten nicht berücksichtigt hast: die Güterzüge.
Jeder Dieseltriebwagen nach Wasserburg "klaut" dem Güterverkehr zwei Trassen, einmal die Trasse des Zuges und einen Ausschluss wenn er in Grafing kreuzt.

Und nachdem der BBT etwas mit Stamm2 fertig werden soll, wäre es auch sinnvoll bis dahin die Dieseltriebwagen weg zu haben um zumindest einen moderaten Anstieg der Gütertrassen zu verwirklichen.

Insofern macht der Fahrdraht nach Wasserburg schon Sinn.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 27 Jun 2017, 10:45
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jun 2017, 17:29)
Nach meiner Meinung nach „Nice to have“ aber sicher nicht zur Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke: Elektrifizierung Ebersberg-Wasserburg. Es handelt sich um einen Nebenstrecke mit einem vergleichsweise geringen Verkehrsaufkommen, eine Überlastung in der Spitzenstunde ist mir nicht bekannt. Keine abgeschlossene Vorplanung, kein Nutzen-Kosten-Gutachten. Allenfalls muss zwischen Ebersberg und Grafing Bahnhof ein zweites Gleis geschaffen werden, aber man sollte erst den Effekt des Linientausches S4/S6 Richtung Ebersberg auf die Fahrplanstabilität abwarten.


Das ist jedoch auch eine Maßnahme die man so nebenbei mitmachen kann, da sie nicht teuer ist. Die Fahrgastzahlen würden nochmals deutlich zunehmen wenn hier durchgehend Direktverbindungen entstehen würden.
Leider wird ja die Altstadtstrecke in Wasserburg, wohl durch massive Beeinflussungen der süditalienischen Art fehlen.
Man schaue sich nur mal an wie es auf der B 304 jeden Tag zugeht, dann merkt man welches Potential diese Strecke noch hat.

Für die Region bräuchte es einen Mex (Metropolexpress), der quasi die Express-S-Bahn darstellt und z. B. auch Wasserburg - Ebersberg - München fahren könnte und ab Grafing nur noch an ausgewählten Stationen halten würde. So eine Art SE.

Geschrieben von: Iarn am 27 Jun 2017, 11:51
Schon die normalen Express S-Bahnen halten ja nut an ausgewählten Stationen. Zu viele kannst eh nicht auslassen, sonst fahrt man auf.

Geschrieben von: Lazarus am 27 Jun 2017, 15:50
QUOTE (Iarn @ 27 Jun 2017, 12:51)
Schon die normalen Express S-Bahnen halten ja nut an ausgewählten Stationen. Zu viele kannst eh nicht auslassen, sonst fahrt man auf.

Korrekt und solche großen Siedlungen wie Freiham haben dann künftig nur noch einen 15er Takt statt Takt 10. Weil dort ist meines Wissens nach kein Expresshalt vorgesehen.

Geschrieben von: Iarn am 27 Jun 2017, 16:07
Nach aktueller Planung ist das korrekt. Allerdings wäre es wohl auch möglich die Nicht Expresee noch weiter zu verdichten wenn nötig.

Geschrieben von: Lazarus am 27 Jun 2017, 16:25
QUOTE (Iarn @ 27 Jun 2017, 17:07)
Nach aktueller Planung ist das korrekt. Allerdings wäre es wohl auch möglich die Nicht Expresee noch weiter zu verdichten wenn nötig.

Das würde aber ein Überwerfungsbauwerk am Westkreuz vorraussetzen, das man aber bis auf weiteres wohl verschoben hat. Ansonsten dürfte es Probleme mit der S6 geben.

Geschrieben von: christian85 am 27 Jun 2017, 20:20
QUOTE
PS ich mache mir gerade Gedanken ob es sinnvoller wäre, die Bahnen nach Ebersberg bis Wasserburg zu verlängern oder um zu lange Linienwege zu vermeiden lieber eine vergleichsweise kurze Linie Wasserburg - Pasing oder ähnliches einführt.


QUOTE
Schon die normalen Express S-Bahnen halten ja nut an ausgewählten Stationen. Zu viele kannst eh nicht auslassen, sonst fahrt man auf.


Die derzeitige Planung sieht vor, die S1 im Osten als Express nach Ebersberg zu führen. Sie würde bis Zorneding überall, danach noch in Haar und Trudering und dann wieder am Leuchtenbergring halten.

So halte ich das nicht für sinnvoll. Würde die Express S-Bahn bis Wasserburg Bhf fahren, so sollte man Eglharting, Kirchseeon für die Express S-Bahn auch noch streichen. Unabhängig davon halte ich nichts davon, die S1 als Express nach Ebersberg/Wasserburg zu führen. Die S1 ist schon jetzt (mit?) die unpünktlichste Linie. Dann sollte man eine stabile Linie, z. B. die S6 oder S8E nehmen. Gerade die S8E würde auch gut passen, da sie ja selbst Express ist.

QUOTE
Korrekt und solche großen Siedlungen wie Freiham haben dann künftig nur noch einen 15er Takt statt Takt 10. Weil dort ist meines Wissens nach kein Expresshalt vorgesehen.


Man könnte - wie von Iarn wohl vage angedeutet - auch mit dem Express-System 6 S-Bahnen pro Stunde fahren lassen, da der Express ja nur 2 Slots zwischen den Takt 15 S-Bahnen belegt. Die anderen 2 freien Slots könnte man zur innerstädtischen Verdichtung hernehmen und z. B. als S20 weiterführen.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 27 Jun 2017, 20:28
Überwerfung Westkreuz wurde nicht verschoben. Ist doch in Phase II dabei: https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=5fc2744eb5c03b01917ed9bf9c9768df&act=ST&f=19&t=6198&st=75&#entry649285
"Abzweigstelle Westkreuz"

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 28 Jun 2017, 20:39
QUOTE (Iarn @ 26 Jun 2017, 19:54)
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jun 2017, 17:29)
1. Ausbau Pasing-Eichenau. Planungsstand fortgeschritten (Abschluss der Vorplanung steht unmittelbar bevor). Westkopf Pasing ist ein Nadelöhr und führt zu Aufschaukelung von Verspätungen. Längste Mischverkehrsstrecke im MVV, Geschwindigkeitsdifferenz zwischen S-Bahn und Regional- und Fernverkehr erhöht sich mit Elektrifizierung München-Lindau im Dez. 2020 was die Streckenkapazität vermindert und somit Verspätungsanfälligkeit noch erhöht. Hohe Auslastung in der Spitzenstunde. Nutzen-Kosten-Faktor über 1 bereits beim 4-gleisigen Ausbau, bei 3-gleisigen wohl deutlich über 1.


Westkopf Pasing ist ein totales Nadelöhr uns ich würde persönlich auch versuchen, diesen Abschnitt vorzuziehen.
Ob der NKF beim viergleisigen Ausbau immer noch über eins liegt. Die letzte Untersuchung dürfte lange her sein. Vielleicht hat man ja aus diesem Grund den Schwenk zur dreigleisigen Lösung vollzogen.


So lange ist das Nutzen-Kosten-Gutachten nicht her: Es wurde im März 2012 verfasst: http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/vum/schiene/bahnausbau_pasing_eichenau_kurzbericht.pdf

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 28 Jun 2017, 20:53
QUOTE (Mark8031 @ 27 Jun 2017, 10:16)
QUOTE (Iarn @ 27 Jun 2017, 08:54)
PS zum Ausbau der S4:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/oeffentlicher-nahverkehr-expresszuege-und-viertelstundentakt-1.3561810 soll der zusätzliche Bahnstein in Bruck langfristig für Überholungen genutzt werden können.

Na wunderbar. Man hat den Bahnsteig 2/3 für die S-Bahn barrierfrei ausgebaut, deshalb können die Dostos nicht halten. Dann baut man einen Bahnsteig auf Gleis 1 für die Dostos barrierfrei und hält dann mit der S-Bahn, damit sie überholt werden kann?

Bahnsteig 1 in FFB ist zum Fenster hinausgeschmissenes Geld. Stadteinwärts ist dieses Gleis kaum nutzbar, denn 2x Kreuzen des Gegengleises ist auf dieser stark belasteten Strecke kaum eine Option. Ein Überholgleis braucht keinen Bahnsteig. Ab 2026 hält nur noch die Express-S-Bahn in FFB, und die braucht 96 cm Bahnsteighöhe und nicht 55 cm. Es ist ja bezeichnend, dass der Bahnsteig FFB zwar in Phase I ist, aber dem keine Jahreszahl zugeordnete wurde. Es ist daher sowieso fraglich, ob der bis 2026 überhaupt fertig wird. Ich bleib der Meinung, man hätte im Dezember 2015 als Übergangslösung den Regionalzughalt nach Puchheim verlegen sollen. Dies wäre sofort umsetzbar gewesen, und hätte den gleichen Entlastungseffekt auf die S-Bahn gehabt, wie der vor Dez. 2015 eingelegte Regionalzughalt in FFB. Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 28 Jun 2017, 21:03
PM der STMI vom 28.6.2017: Herrmann bestreitet immer noch, dass andere Ausbaumassnahmen durch die 2. Stammstrecke verzögert würden: "“Unser Gesamtkonzept für den Bahnausbau in der Region München ist derzeit noch nicht abgeschlossen", erklärte dazu der Minister. "Wir stimmen unsere Planungen momentan mit allen Beteiligten ab. Klar ist: Keine Maßnahme aus dem Programm wird wegen der 2. Stammstrecke verzögert." Meldungen über etwaige Verzögerungen seien deshalb höchst unseriös."
http://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2017/229/index.php

Ebenfalls falsch ist die folgende Aussage: "Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute Spekulationen, der Freistaat Bayern habe den Ausbau von U-Bahn-Projekten in München zeitlich hinauszögert, als falsch zurückgewiesen: „Das ist Blödsinn! Von einem Zeitverzug durch uns kann nicht die Rede sein. Wir haben immer gegenüber der Landeshauptstadt München die Notwendigkeit des weiteren U-Bahnausbaus betont und unsere Unterstützung zugesagt. Der Fahrplan für den U-Bahnausbau liegt allein bei der Landeshauptstadt München." Es stimmt zwar, dass die Stadt die U-Bahnprojekte bis zur Planungsreife bringt, aber es ist das Land, welche die Projekte zum Bundes-GVFG anmeldet. Und wenn da keine Finanzierungsperspektive erfolgt plant die Stadt genauso wenig wie die Bahn.

Hallohallo, schläft die bayerische Opposition eigentlich, und lässt solche Unwahrheiten unbeantwortet?

Geschrieben von: Iarn am 28 Jun 2017, 21:52
Insbesondere bei den u,-Bahn Projekten möchte ich fragen, kannst du irgendwie beweisen, dass die Aussagen von Herrmann falsch sind?

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 28 Jun 2017, 22:06
Wenn Bayern die Projekte nicht zum GVFG anmeldet, dann wird München auch nicht mit der Planung vorwärts machen... Das hat Herrmann unterschlagen.

Geschrieben von: Lazarus am 28 Jun 2017, 22:57
Bei der U-Bahn glaube ich das eher weniger. Die will ja meist die CSU haben. Schon eher sehe ich die Gefahr, das Herrmann Tram-Ausbauten auf die Weise torpedieren könnte.

Geschrieben von: Iarn am 29 Jun 2017, 06:07
Ich bin sehr sicher, wenn sich die Stadt bei der U5 vom Freistaat ausgebremst fühlen würde, würde sie saß bestimmt öffentlichkeitswirksam mitteilen.

Und machen wir uns nichts vor, Dir geht es wie immer eigentlich nur um die S4. Der Rest ist dafür da künstliche Aufregung zu schüren. Gebe es einen S4 Ausbau vor der 2. Stammstrecke (was zwar sinnlos wäre, aber nur als Gedankenspiel), dann gebe es wohl weder den Merkur Artikel noch Deine Postings.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Jun 2017, 06:34
Das stimmt nicht so. Siehe meinen Beitrag in Railblog: http://www.railblog.info/?p=16542

Geschrieben von: Iarn am 29 Jun 2017, 06:48
Dein Beitrag im Railblig ist ein Cut & Paste von Sätzen, die Du auch hier geschrieben hast.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Jun 2017, 20:16
QUOTE (Iarn @ 28 Jun 2017, 22:52)
Insbesondere bei den U-Bahn Projekten möchte ich fragen, kannst du irgendwie beweisen, dass die Aussagen von Herrmann falsch sind?

Antwort siehst du hier bei Fragen zu U-Bahn München: https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=3a813859a1f01571192fc6993c67e093&act=ST&f=8&t=10010&st=3030&#entry649632
Es ist gang und gäbe, U-Bahnprojekte in der GVFG-List nach hinten zu verschieben, oder ganz zu streichen. Ohne Finanzierungsperspektive wird die Stadt München nicht gross die Planung einleiten.

Geschrieben von: Iarn am 29 Jun 2017, 21:00
Umd was hat die Verteuerung der U5 nach Pasing mit der 2. Stammstrecke zu tun?

Die Entscheidung mit der U4 nach Englschalking hat wie mehrfach hier im Forum diskutiert mit erstens der Höhenlage der S8 und zweitens dem SEM Gebiet Nordost zu tun.

/facepalm

PS ganz ehrlich, da sind mir die Argumente von Hot Doc gegen die 2. Stammstrecke lieber. Ich muss nicht seine Meinung teilen, aber da war noch echte Logik dahinter.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Jun 2017, 21:54
Knoten München im Bundesverkehrswegeplan: STMI bindet Markus Ganserer einen Bären auf, in dem die Hoffnung verbreitet wird, Pasing-Buchenau, München-Landshut und München Ost- Markt Schwaben könnten noch in das BVWP-Projekt Knoten München aufgenommen werden
Antwort der Staatsregierung vom 20.3.2017: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0016109.pdf
Meiner Meinung nach streut die Staatsregierung beim BVWP eine Illusion. Der Zuschnitt des Knoten Münchens im BVWP ist sehr wohl bekannt und wird im PRINS des BVWP aufgelistet: http://www.bvwp-projekte.de/schiene/K-005-V01/K-005-V01.html:
"4-gleisiger Ausbau München-Daglfing - München-Johanneskirchen, Ausbau Bahnhof Pasing u. Überleitverbindung von Regionalbahn-Gleisen zur 2. S-Bahn-Stammstrecke, 2-gleisiger Ausbau München-Daglfing - München-Trudering (Truderinger Spange), neue 1-gleisge VbK mit Überwerfung zur niveaufreien Anbindung an Rbf Riem, Wendeanlage für S-Bahn im Bf Hallbergmoos, 1-gleisige NBS Walpertskirchen - Erding (neu) (Walpertskirchener Spange), 2-gleisiger Ausbau Erding (neu) - Flughafen-Bf"

Die von Markus Ganserer in Frage 3 erwähnten Strecken sind NICHT dabei. Sie wurden zwar von der Staatsregierung (und anderen) eingegeben, aber abgelehnt, da sie nur oder hauptsächlich Nahverkehrsnutzen hätten:

Dies ist unter den Punkten 1-351, 1-352 der folgenden Liste http://www.bvwp-projekte.de/kb_schiene.html wie folgt begründet: "Da für den SPFV und SGV kein Bedarf an zusätzlichen Kapazitäten auf der Strecke besteht, würde ein Ausbau nur der Taktverdichtung der S-Bahn-Linie dienen. Da es sich daher um eine SPNV-Maßnahme handelt, ist der Projektvorschlag nicht in den BVWP aufzunehmen."

Die Strecke München-Landshut wird unter dem Punkt 1-316 (Neu Lustheim-Neufahrn wie folgt abgebügelt: "Aufgrund der geringen Nachfrage im SGV und im SPFV auf der Strecke können die hohen Investitionskosten für den Ausbau nicht durch einen Nutzen für den überregionalen Verkehr gedeckt werden. Das Projekt ist somit nicht wirtschaftlich und nicht in den BVWP aufzunehmen." Die Strecke Regensburg-Landshut-Freising erscheint unter Punkt 1-420: "Aufgrund der geringen Nachfrage im SGV und im SPFV auf der Strecke können die hohen Investitionskosten für den Ausbau nicht durch einen Nutzen für den überregionalen Verkehr gedeckt werden. Das Projekt ist somit nicht wirtschaftlich und nicht in den BVWP aufzunehmen."
Alle Projekt sind in der Erstbewertung ausgeschieden, wie es so schön heisst.

Der Kapazitätsausbau zwischen München-Ost und Markt Schwaben wurde im BVWP 2030 verworfen. In der Liste der Projektvorschläge vom 9.2.2015 war dieses Vorhaben noch enthalten unter den Nummern 131 und 132: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/BVWP/bvwp-uebersicht-vorhaben-schiene.pdf?__blob=publicationFile .Der 4-gleisige Ausbau wurde dann einfach gestrichen, siehe: http://www.bvwp-projekte.de/schiene/2-008-V02/2-008-V02.html

Ich würde mich wundern, wenn das BMVI die Entscheidung, den 4-gleisigen Ausbau zu streichen, wieder zurücknehmen würde. Bayern Initiative wird also wahrscheinlich ins Leere laufen: "Die Staatsregierung setzt sich beim Bund dafür ein, dass im BVWP 2030 bzw. im Bedarfsplan Schiene auch eine Entwicklungsperspektive für den Abschnitt der Ausbaustrecke (ABS) 38 München Ost – Markt Schwaben Berücksichtigung finden muss. Hierzu wird derzeit gemeinsam mit dem „S-Bahn-Bündnis Ost“ eine Untersuchung zur Erhöhung der Streckenkapazität zwischen München Ost und Markt Schwaben durchgeführt, bei der auch eine S-Bahn-Anbindung der Messe betrachtet wird. Die Untersuchungsergebnisse werden dem Bund für die Bewertung des „Großknotens München“ im Rahmen des BVWP 2030 zur Verfügung gestellt."

Warum soll es der S2 Ost anders gehen als der S4 West. Es wird als Nahverkehrsprojekt über das GVFG zu finanzieren sein, und nicht als Fern- bzw. Güterverkehrsprojekt über den BVWP.

Geschrieben von: Iarn am 1 Jul 2017, 09:29
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/s-bahn-nach-wasserburg-rueckt-naeher-8446197.html

QUOTE
Wie der Ebersberger SPD-Bundestagsabgeordnete Ewald Schurer in einem Gespräch mit einem Vertreter der Südostbayernbahn in Erfahrung gebracht hat, gibt es nach dem jetzt vorgelegten Entwurf sogar einen konkreten Zeithorizont für die Elektrifizierungspläne: „Drei bis neun Jahre“, legt sich Schurer fest – immer vorausgesetzt, dass Widerstände aus anderen Landkreisen nicht doch noch zu einer Änderung führen. „Das ist ein Entwurf und keine Vorplanung“, schränkt Schurer ein.


Ich sehe auch die Widerstände aus den Landkreisen (z.B. FFB) als das größte Hindernis an. Aber wie auch bei der Elektrifierung der Linie A wäre es wohl ein relativ einfaches und wohl halbwegs preiswertes Projekt werden. (Altomünster wären 60 Mio, die neue Strecke wäre ein Drittel kürzer mit weniger Stationen, dafür paar Jahre später, also evtl 50 Mio).
Und betrieblich wäre es recht sinnvoll.

Geschrieben von: christian85 am 1 Jul 2017, 19:57
QUOTE
Altomünster wären 60 Mio, die neue Strecke wäre ein Drittel kürzer mit weniger Stationen, dafür paar Jahre später, also evtl 50 Mio).

Altomünster hat zusätzlich einen Begegnungsabschnitt bekommen. Sofern dies für Wasserburg nicht geplant ist, wird es noch günstiger.

Geschrieben von: Cloakmaster am 1 Jul 2017, 20:34
Alto wurde zusätzlich ein Begegnung Abschnitt zurück gebaut. Das hat auch was gekostet - und nicht nur Flexibilität.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 1 Jul 2017, 23:20
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 29 Jun 2017, 22:54)
Die Strecke München-Landshut wird unter dem Punkt 1-316 (Neu Lustheim-Neufahrn wie folgt abgebügelt: "Aufgrund der geringen Nachfrage im SGV und im SPFV auf der Strecke können die hohen Investitionskosten für den Ausbau nicht durch einen Nutzen für den überregionalen Verkehr gedeckt werden. Das Projekt ist somit nicht wirtschaftlich und nicht in den BVWP aufzunehmen." Die Strecke Regensburg-Landshut-Freising erscheint unter Punkt 1-420: "Aufgrund der geringen Nachfrage im SGV und im SPFV auf der Strecke können die hohen Investitionskosten für den Ausbau nicht durch einen Nutzen für den überregionalen Verkehr gedeckt werden. Das Projekt ist somit nicht wirtschaftlich und nicht in den BVWP aufzunehmen."
Alle Projekt sind in der Erstbewertung ausgeschieden, wie es so schön heisst.


Wieso wurden hunderte Ortsumgehungen mit regionaler oder gar nur örtlicher Bedeutung in den BVWP aufgenommen?

Geschrieben von: Iarn am 2 Jul 2017, 00:09
Selbst die Strecke nach Lindau mit bescheidenen 4 Eurocities die in der Schweiz als Express S-Bahnen unterwegs sind hat es zum Ausbau geschafft. Sicher nicht ohne diplomatischen Druck der Schweiz. Vielleicht schafft es irgendwann Tschechien den selben Druck aufzubringen.

Geschrieben von: viafierretica am 2 Jul 2017, 10:46
QUOTE (Iarn @ 1 Jul 2017, 10:29)
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/s-bahn-nach-wasserburg-rueckt-naeher-8446197.html



Ich sehe auch die Widerstände aus den Landkreisen (z.B. FFB)  als das größte Hindernis an. Aber wie auch bei der Elektrifierung der Linie A wäre es wohl ein relativ einfaches und wohl halbwegs preiswertes Projekt werden. (Altomünster wären 60 Mio, die neue Strecke wäre ein Drittel kürzer mit weniger Stationen, dafür paar Jahre später, also evtl 50 Mio).
Und betrieblich wäre es recht sinnvoll.

Die Strecke wurde in den vergangenen Jahren technisch komplett erneuert und das Ausweichgleis Steinhöring gebaut und ist im vorbildlichem Zustand. Ausser dem Fahrdraht fehlt da nichts (ggf. noch Anpassung der Bahnsteighöhen, die vermutlich auch schon berücksichtigt ist). Eine Verlängerung der heutigen S6 ist fahrplantechnisch schon jetzt möglich. Insofern ist der Aufwand vergleichsweise gering und pro km sicher deutlich günstiger als Altomünster. Es ist ein Glück, dass die Strecke (noch) der SOB gehört, die konsequent darauf hingearbeitet hat.
Bei anderen Strecken, die zu elektrifizieren sind, ist noch viel mehr zu tun.

Geschrieben von: P-fan am 2 Jul 2017, 12:50
QUOTE (Iarn @ 2 Jul 2017, 01:09)
Selbst die Strecke nach Lindau mit bescheidenen 4 Eurocities die in der Schweiz als Express S-Bahnen unterwegs sind hat es zum Ausbau geschafft. Sicher nicht ohne diplomatischen Druck der Schweiz. ...

Die Schweiz hat für den Ausbau auf deutscher Seite bezahlt!

Geschrieben von: Rohrbacher am 2 Jul 2017, 16:04
QUOTE (Iarn @ 2 Jul 2017, 00:09)
Selbst die Strecke nach Lindau mit bescheidenen 4 Eurocities die in der Schweiz als Express S-Bahnen unterwegs sind hat es zum Ausbau geschafft. Sicher nicht ohne diplomatischen Druck der Schweiz. Vielleicht schafft es irgendwann Tschechien den selben Druck aufzubringen.

Vier EC sind tatsächlich deutlich mehr als null Fernzüge. ph34r.gif

Aber drei bis neun Jahre Zeithorizont für die Wasserburg-Elektrifizierung? Okay, schon klar, dass man da in Zeiten des Ausschreibungswahnsinns wieder Fristen und Zeugs hat, "früher" bei der ach so bräsigen Bundesbahn hat sowas keine sechs Monate gedauert. Quasi die Lieferzeit der neuen E-Loks und fertig. Wie würde das Bahnnetz heute eigentlich aussehen, wenn in den 60ern und 70ern nicht alles elektrifiziert worden wäre, was auf keiner Abschussliste stand und wenn grad ein bisschen Draht übrig war. Draht aufhängen, einen 425/426 in den "Vorlaufbetrieb" und fertig.

Geschrieben von: Iarn am 2 Jul 2017, 19:36
Also zumindest die Züge nach Prag hätte ich schon als Fernzüge gezählt.
Und Planungszeit für die Masten hätte es auch bei der Bundesbahn gebracht, man hätte im Endeffekt nur das ganze Ausschreibungsgedöns gespart. Und Planfeststellung gab es damals schon.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 2 Jul 2017, 21:47
SZ Artikel zum 3-Stufen Plan:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oeffentlicher-nahverkehr-muenchner-verkehrsprojekte-in-der-warteschleife-1.3569861-2

Am Ende heißt es:
QUOTE
Und Eberhard Rotter kündigt an: "Der Drei-Stufen-Plan ist sicher noch nicht die endgültige Lösung." Aus dem Umfeld der Verkehrsbetriebe heißt es, Herrmann müsse deutlich ehrgeizigere Ziele vorgeben, um den wachsenden Verkehrsproblemen der Region gerecht zu werden. Tatsächlich wird im Innenministerium die Prioritätenliste derzeit weiter überarbeitet. Bei der Bahn ist man darauf gespannt: "Wir freuen uns, wenn in die Sache eine gewisse Dynamik kommt."


Naja, schauen wir mal ... alles in allem eher ein pessimistischer Artikel, da die Planung zu lange dauere.

Geschrieben von: Iarn am 2 Jul 2017, 21:51
Wobei der Artikel eine These untermauert, die ich seit Jahren predige. Das Hauptproblem sind die noch nicht baureifen Planungen und gar nicht das Geld. Und da wurde halt auf ganzer Linie (Freistaat, Stadt, DB; MVG) in den letzten 10 Jahren einfach zu wenig voran getrieben.

PS interessanterweise behauptet der Artikel die Finanzierung der S4 West wäre gesichert aber nicht die Planung rolleyes.gif

PPS Im Print Artikel wird der aus dem Merkur bekannte Zeitplan noch ein kleines Bisschen mehr konkretisiert
In Phase 1 Berduxstraße und Expresszüge zu BMZ FIZ sowie nicht näher erläuterte Vorbereitungen zum Ringschluss 2024 (k.A. ob Übersetzung oder Schwaigerloh)

In Phase 3
QUOTE

- Lückenschluss Freising/Erding und Bau Walpertskirchner Spange als Verbindung Richtung Mühldorf (2027/28)
- Regionalzughalt an der Poccistraße (2028)
- Verlängerung S7 nach Geretsried (2027)
- neue Eingangshalle Hauptbahnhof (2029)
- Ausbau S4 nach Eichenau (bis 2030)
- Ausbau S8 zwischen Daglfing und Johanneskirchen (2032)
- Ausbau Strecke Markt Schwaben/Mühldorf/Freilassing (2030)
Für mehrere Großprojekte sollen bis 2020 Machbarkeitsstudien und Pläne erarbeitet werden, unter anderem für den Ausbau des Nord- und Südrings, eine S-Bahn zur Messe in Riem und den Bau zusätzlicher S-Bahn-Gleise in der Region.


Der Begriff S-Bahn zur Messe könnte tatsächlich ein Hinweis für den von mir favorisierten Halbanschluss des Messegeländes nach Westen sein um nicht allzu viele S-Bahnen am Leuchtenbergring verenden zu lassen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 2 Jul 2017, 22:50
QUOTE (Iarn @ 2 Jul 2017, 19:36)
Also zumindest die Züge nach Prag hätte ich schon als Fernzüge gezählt.

Ich auch, weil de facto irgendwie... und so. Aber formal sind das auf deutscher Seite nunmal ganz gewöhnliche Regionalzüge.

QUOTE (Iarn @ 2 Jul 2017, 19:36)
Und Planungszeit für die Masten hätte es auch bei der Bundesbahn gebracht, man hätte im Endeffekt nur das ganze Ausschreibungsgedöns gespart. Und Planfeststellung gab es damals schon.

Sicherlich. Aber wie bei der Rückkehr der 420 und der Frage wann man anfängt neue Züge in Auftrag zu geben: Zu Bundesbahnzeiten hat man's gemacht, wann man's gebraucht hat und nicht auf einen Termin plus X, wenn irgendwo ein Vertrag ausläuft. Mal eben schnell in sechs Jahren die ganze S-Bahn München hochziehen, Strecken ertüchtigen, Züge entwickeln und 101 Stück davon in Betrieb setzen, das wäre heute - schon ohne einen einzigen Einspruch eines besorgten Anwohners - aber sowas von undenkbar. Und wir reden hier von knapp 20 km eingleisiger Nebenbahn. Bei der SBB sollte das heute noch möglich sein, wobei die über Dieselzüge eh nicht mehr reden müssen. Zu Bundesbahnzeiten konnte man auch so rechnen: Investition vs. geringere Betriebskosten und höherer betrieblicher Nutzen bei der Durchbindung nach München. Heute verbotenes pfui, denn heute sind das EIU (Bund) und das vom Land bestellte EVU getrennte Zuständigkeiten und Geldtöpfe mit teils sehr unterschiedlichen Interessen. Auch das ist bei der heutigen Idee, wie man in Deutschland Eisenbahn veranstaltet, für's Gesamtsystem mehr als nur suboptimal. Außer man stellt eben politische Marktvorstellungen ohne Sinn und Verstand über alles, dann läuft alles super.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 3 Jul 2017, 16:19
QUOTE (Iarn @ 2 Jul 2017, 22:51)
Wobei der Artikel eine These untermauert, die ich seit Jahren predige. Das Hauptproblem sind die noch nicht baureifen Planungen und gar nicht das Geld. Und da wurde halt auf ganzer Linie (Freistaat, Stadt, DB; MVG) in den letzten 10 Jahren einfach zu wenig voran getrieben.

Ja, wobei wieder die Ausrede bemüht wird, dass man vor der entgültigen Entscheidung für Stamm2 nicht viel hätte planen können ... naja naja ...
QUOTE
PPS Im Print Artikel wird der aus dem Merkur bekannte Zeitplan noch ein kleines Bisschen mehr konkretisiert

Danke, ich hab mal alles aus dem E-paper kopiert:
QUOTE
Laut einem Papier des bayerischen Verkehrsministeriums vom 22. Juni sieht der Zeitplan
für den Bahn-Ausbau Folgendes vor:

Bis zur Fertigstellung des zweiten Tunnels (2026) unter anderem:
- Neufahrner Kurve (Verbindung der Bahnstrecke nach Landshut mit Flughafen; 2018)
- Vorbereitungen für Ringschluss Flughafen/Erding (2024)
- Wendegleis Weßling (2023)
- neue Fußgängerbrücke über Münchner Hauptbahnhof (2024)
- Prüfung von S-Bahn-Halt der S 2 an der Berduxstraße in Pasing und von Expresszügen zum BMW-Forschungszentrum (über alte Olympia-Strecke und Gütergleise)

Zur Fertigstellung 2026 unter anderem:
- Zweite Gleise in St. Kolomann (S2) und Steinebach (S8)
- Fahrzeitverkürzung zum Flughafen
- Elektrifizierung der Strecke Ebersberg/Wasserburg

Nach 2026 unter anderem
- Lückenschluss Freising/Erding und Bau Walpertskirchner Spange als Verbindung Richtung Mühldorf (2027/28)
- Regionalzughalt an der Poccistraße (2028)
- Verlängerung S7 nach Geretsried (2027)
- neue Eingangshalle Hauptbahnhof (2029)
- Ausbau S4 nach Eichenau (bis 2030)
- Ausbau S8 zwischen Daglfing und Johanneskirchen (2032)
- Ausbau Strecke Markt Schwaben/Mühldorf/Freilassing (2030)

Für mehrere Großprojekte sollen bis 2020 Machbarkeitsstudien und Pläne erarbeitet werden, unter anderem für den Ausbau des Nord- und Südrings, eine S-Bahn zur Messe in Riem und den Bau zusätzlicher S-BahnGleise in der Region.


Messe klingt gut, was mich etwas wundert ist das Thema BMW, oder heißt der Plan lediglich, dass bi 2026 nur geprüft und nichts gebaut werden soll?

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 3 Jul 2017, 19:01
Und warum gibt es keine baureifen Projekte? Weil man die Planung verzögert hat. Bespiel S4: Am 22. März 2012 behauptet die Staatsregierung anlässlich der Veröffentlichung des Nutzen-Kosten-Gutachtens, "Tür für den Ausbau ist geöffnet". Und die Bahn hätte die Vorplanung abgeschlossen. Allerdings: "Zunächst muss der Ausbauumfang optimiert werden, damit wir auch bei den weiterführenden Planungen ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis erhalten. Hierzu haben wir eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit der Bahn ins Leben gerufen“, erklärt Zeil. Siehe: http://www.bayern.de/zeil-tuer-fuer-den-ausbau-ist-geoeffnet/

Mehr als 5 Jahre sind vergangen, und die Bahn hat die Vorplanumg noch immer nicht abgeschlossen, obwohl sie dafür 12 Mio € vom Freistaat zugute hat.

Auf eine SPD-Landtagsanfrage antwortet die Staatsregierung am 17.08.2015: „Da die Finanzierung der Maßnahme noch nicht geklärt ist, kann derzeit kein Zeithorizont für die Realisierung genannt werden.“ Quintessenz: ohne Finanzierungsperspektive hat man bei der Planung nicht vorwärts gemacht: siehe: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0007898.pdf

Dass bei der S4 die Finanzierung gesichert sei, glaub ich erst, wenn die Finanzierungsvereinbarung unterschrieben ist. Bayern hat zwar die Projekte vorgemerkt und ist gegebenenfalls bereit, auch den Bundesanteil aus dem GVFG über Regionalisierungsmittel zu finanzieren. Siehe: http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0015803.pdf

Ende 2015 wurde berichtet, dass Ausgabenreste aus den Regionalisierungsmitteln 428 Mio € ausmachen: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0007907.pdf

In der Liste von Projekten, die davon profitieren könnten, war damals auch Pasing-Eichenau aufgelistet. Aber dieses Geld reicht hinten und vorne nicht. Allein beim Bahnknoten waren damals die folgenden Projekte erwähnt: "Bahnknoten München: Neufahrner Kurve, Ringschluss Flughafen München – Erding, Erdinger Ringschluss, 2. Stammstrecke München, S7 Geretsried, S4 West Pasing – Eichenau, Linie A, Sendlinger Spange, Abstellanlage Steinhausen". Einziges Projekt im Bau ist die Neufahrner Kurve.

Geschrieben von: Iarn am 3 Jul 2017, 21:27
Neben Steinhausen wo jetzt Bewegung rein kommt, ist es auch das einzige Projekt was fertig geplant ist.

Wobei ich korrigiere mich, der Ringschluss ist zumindest bis zum Ende des Fluhafen Geländes planfestgestellt. Hier hatten wir ja auch gerade die Ausschreibung des Baus.

Die Frage wieso insbesondere die DB die Planungen nicht auf die Reihe bekommt, kann auch ich Dir nicht beantworten. Aber es verdichtet sich immer mehr dass der Planungsstau und nicht der Investitionsstau das Kernproblem ist.

Geschrieben von: Iarn am 6 Jul 2017, 08:25
Und wofür ich Herrmann übrigens ausdrücklich loben möchte (allerdings auch nur in diesem Punkt) ist die Tatsache, dass sich der Freistaat traut ein Phasenkonzept, welches größtenteils auch mit Jahreszahlen hinterlegt ist vorzustellen. Es mag nicht jedem passen, aber zumindest sind die hier im Forum seit Jahren zurecht gestellten Forderungen nach Priorisierung und Jahreszahlen zumindest in Teilen erfüllt.

Jetzt ist es in meinen Augen mal an der Stadt, für die städtischen Verkehrsmittel auch einen Stufen/Phasenplan aufzustellen und zumindest mal 2/3 der Projekte eine Jahreszahl zu geben. Selbst wenn eine solche Zahl kippt, ist es besser als "bald" zu bauen. Unabhängig von der persönlichen Einstellung zu dem Projekten, wenn ich bedenke, dass man als ich noch ein Heranwachsender war, bei der Eröffnung der U4/U5 erklärt hat, man würde "bald" nach Englschalking und Pasing weiter bauen, dann ist das doch Hohn.

Wer Jahreszahlen verkündet muss sich dran messen lassen. Und ich bin Sicher für jedes Projekt in dem Stufenplan gibt es irgendeine Initiative die die Realisierung fordert, auch wenn nicht alle so lautstark sind wie die an der S4 West.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 8 Jul 2017, 22:44
Jahreszahlen hatten wir früher auch schon: Otto Wiesheu, 2.12.2004: http://www.region-muenchen.com/verkehr/vk_konf/stm_wiesheu.pdf

"Erdinger Ringschluß: Ziel: bessere Anbindung Ostbayerns an den Flughafen, Erschließung neuer östlicher Siedlungspotentiale, Messe-Anbindung; Fertigstellung bis ca. 2009/2010

...

Zweite Stammstrecke: derzeit Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens, Einleitung ca. Anfang 2005; parallel Verhandlungen über Bau- und Finanzierungsvertrag; Fertigstellung ca. bis 2010.

Verlängerung der S7 Wolfratshausen - Geretsried: Raumverträglichkeit der Trassen über Gelting und ,,Waldram westlich der B 11 festgestellt; Kosten je nach Variante zwischen 78 und 85 Mio. Euro; Gelting erreicht höheren Nutzen-Kosten-Faktor; Stadt Wolfratshausen hat sich am 16.11.2004 für Geltinger Trasse ausgesprochen. Stadt Geretsried wird vsl. am 21.12.2004 entscheiden; z.Z. Verhandlungen mit Bund/DB über Finanzierungsvereinbarung; Fertigstellung ca. 2009

...

Weitere Planungen zum Ausbau der S 4 West: für Angebotsverbesserungen bis Buchenau; zusätzliche Streckeninfrastruktur erforderlich; Fertigstellung ca. 2009; vsl. 200 bis 250 Mio. Euro."

Dagegen hat man Projekte ohne Jahreszahl (Elektrifizierung Altomünster, neue Stationen Untermenzing, Freiham, Hirschgarten) verwirklicht. Was macht dich so sicher, dass die Jahreszahlen diesmal mehr bedeuten?? Otto Wiesheu und die folgenden CSU-Regierungen wurden offensichtlich NICHT an diesen Jahreszahlen gemessen, in der Region eroberte die CSU immer wieder sämtliche MdL-Direktmandate.

Martin Zeil machte sich arrogant über seine Vorgänger lustig. SZ, 30.4.2012: "An seinen Vorgängern übte er Kritik: So habe er beim Amtsantritt viele Bahnprojekte vorgefunden, allerdings ohne Finanzierung. 'Auch bei der S4 war nichts da außer Sprüchen.'" ( http://www.gruene-grafrath.de/s4/sz120430.htm ). Ob nicht auch Joachim Herrmannins gleiche Fahrwasseer kommt? Originalton Herrmann:"Ich habe außer allgemeinen Ankündigungen nicht sehr viel vorgefunden." (SZ, 11.2.2016: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/ministerbesuch-drei-gleise-bis-eichenau-und-ein-bollwerk-gegen-den-is-1.2859718).

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Geschrieben von: Flogg am 11 Jul 2017, 20:00
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/verkehr-muenchen-planungsverband-100.html

Hmm, Expressbusse sollen also erstmal helfen. Sofern tatsächlich 400.000 neue Leute in den nächsten 10 Jahren in den Großraum ziehen (wo auch immer die alle wohnen wollen) kann man gespannt sein, was dann besser Hilft. Busse oder "Stopfer" a'la Japan? Das alles viel zu spät kommt ist doch eigentlich allen klar (In Deutschland braucht Planung und Fertigstellung z.B. eines Straßentunnels ja schon Jahrzehnte, z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Tunnel_Heckenstallerstra%C3%9Fe). Wir haben in unserem gelobten Land wirklich langsam den Nullpunkt erreicht, was notwendige Verkehrsplanung (egal ob Schiene oder Straße) & deren Umsetzung betrifft.

Geschrieben von: Iarn am 11 Jul 2017, 21:46
Sicher kann man Busse als schnellstes einsetzen. Aber es gilt auch zu analysieren, wie man mit bestehender Infrastruktur noch etwas mehr Kapazität ausquetschen kann. Der vermehrte Einsatz von Langzügen gemäß Übergangsvertrag mit der S-Bahn München ist da ein Anfang. Ansonsten hoffe ich dass mit Zulauf der Prototypen und Vorserie des ET423 Nachfolgers irgendwann genug Kapazität für einzelne Verstärker Leistungen da ist.
Ansonsten wird man Kompromisse machen müssen. Man könnte in einzelnen Spitzenstunden die S8 Ost verdichten wenn man auf Güterzug Trassen in der Zeit verzichtet. Man könnte die "S27" Merdian verstärken, etc. Weiterhin gibt es noch Potential durch vermehrte Regionalzughalte im MVV Gebiet. Wichtig sind bis Stamm2 pragmatische Lösungen. Die sind auch abseits des Busses möglich, wenn man festen Willen zeigt.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 12 Jul 2017, 11:32
QUOTE (Iarn @ 11 Jul 2017, 22:46)
Der vermehrte Einsatz von Langzügen gemäß Übergangsvertrag mit der S-Bahn München ist da ein Anfang. Ansonsten hoffe ich dass mit Zulauf der Prototypen und Vorserie des ET423 Nachfolgers irgendwann genug Kapazität für einzelne Verstärker Leistungen da ist.

Na das geht doch schneller, es soll doch noch ein Schwung 420er mit LZB kommen.

Geschrieben von: spock5407 am 12 Jul 2017, 11:55
Expressbusse von der Region in die Stadt rein bringen rein gar nichts, weil die haben nur sehr geringe Kapazität ggü. Schnell- und Stadtbahnen und damit eine besch....eidene Economy-of-Scale. Stichwort Personalkosten und -verfügbarkeit.
Ferner stehen die Busse an den Einfallstraßen genau so im Stau wie die Blechlawinen.

Der Vorschlag ist nix anderes als ein Feigenblatt zur Ablenkung, dass man jahrelang nix getan hat ausser zu babbeln und streiten.
Seit den eigenen S-Bahngleisen nach Grafing und dem Überwerfungsbauwerk am Kanal im Rahmen der ABS Ri Ingolstadt ist doch nix mehr passiert bzgl. Trassenkapazitäten.
Danach hätte es nahtlos weiter gehen müssen für die S1 und S4west.

Geschrieben von: Iarn am 12 Jul 2017, 12:08
QUOTE (Metropolenbahner @ 12 Jul 2017, 12:32)
Na das geht doch schneller, es soll doch noch ein Schwung 420er mit LZB kommen.

Glaube Du verwechselt da was ,der sogenannte Übergangsvertrag ist für die Zeitspanne 2018 bis 2020 und genau diese ET420 sind da die Grundlage für.

Geschrieben von: Iarn am 12 Jul 2017, 14:55
http://www.muenchen.de/aktuell/2017-07/spatenstich-erweiterung-abstellanlage-steinhausen.html

Auf einmal geht es ganz schnell ohmy.gif

Geschrieben von: spock5407 am 12 Jul 2017, 15:09
Man hofft mal wieder auf einen http://www.sueddeutsche.de/muenchen/giesing-startschuss-fuer-zweigleisige-s-1.3583810. Bis Kreuzstraße. laugh.gif laugh.gif

Die Überschrifft des Artikels ist IMO viel zu reisserisch, derweil geht es nur um eine Initiative. Denn an den Erfolg glaub die Initiative doch sicher selber nicht.
Vielleicht zum runden S-Bahn Jubiläum 2072 bis Höhenkirchen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 12 Jul 2017, 15:40
QUOTE (spock5407 @ 12 Jul 2017, 12:55)
Expressbusse von der Region in die Stadt rein bringen rein gar nichts, weil die haben nur sehr geringe Kapazität ggü. Schnell- und Stadtbahnen und damit eine besch....eidene Economy-of-Scale. Stichwort Personalkosten und -verfügbarkeit.
Ferner stehen die Busse an den Einfallstraßen genau so im Stau wie die Blechlawinen.

Der Vorschlag ist nix anderes als ein Feigenblatt zur Ablenkung, dass man jahrelang nix getan hat ausser zu babbeln und streiten.
Seit den eigenen S-Bahngleisen nach Grafing und dem Überwerfungsbauwerk am Kanal im Rahmen der ABS Ri Ingolstadt ist doch nix mehr passiert bzgl. Trassenkapazitäten.
Danach hätte es nahtlos weiter gehen müssen für die S1 und S4west.

Klar wären genügend S-Bahn-Züge in die Stadt wünschenswerter und sinnvoller als Expressbusse, aber vor Fertigstellung von Stamm 2 kann man einfach nicht nennenswert mehr S-Bahnen in die Stadt reinpumpen zur HVZ. Ich finde es gut, dass Expressbusse als kurzfristige Entlastung zumindest angedacht sind. In vielen Städten weltweit funktionieren die prima, und zwar teilweise auch als Parallelverkehr zu S-Bahnen oder sogar U-Bahnen (!) wie in New York City.

Vor 5 Jahren hätte es in München allein für den Gedanken an Expressbusse noch ordentlich Schelte gegeben, mittlerweile greift man einfach nach jedem Strohhalm, der sich als Lösung anbietet.

Ich habe das Gefühl, dass es in den letzten Wochen und Monaten massiv in Politik, Verwaltungen und bei anderen zuständigen Stellen ankommt, dass man in München wirklich schnell und massiv an allen Ecken und Enden etwas tun muss - und zwar jetzt, nicht in 10 Jahren. Vielleicht verlieren die zuständigen Damen und Herren und deren Familien mittlerweile selbst so viel Zeit in Staus und Betriebsstörungen, dass sie es langsam realisieren, was das 20 Jahre lange Nichtstun dieser Stadt beschert hat.

Geschrieben von: Jogi am 12 Jul 2017, 16:03
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 12 Jul 2017, 16:40)
[...] Ich finde es gut, dass Expressbusse als kurzfristige Entlastung zumindest angedacht sind. In vielen Städten weltweit funktionieren die prima, und zwar teilweise auch als Parallelverkehr zu S-Bahnen oder sogar U-Bahnen (!) wie in New York City.

Über die Beliebtheit der Busse in New York hat die http://www.sueddeutsche.de/reise/usa-den-bus-nehmen-sind-sie-verrueckt-1.3370787 einen Artikel veröffentlicht: "Vor einigen Jahren" mit sieben (!) km/h im Durchschnitt unterwegs, seit 2008 einige Select Bus Service mit immerhin zwölf km/h im Durchschnitt. Damit verbundene Maßnahmen u.a. eigene Fahrspuren auf besonders belasteten Abschnitten und Zustieg durch alle Türen.
Darauf wird's ankommen: Zumindest stellenweise muss eine eigene Infrastruktur eingerichtet werden, um die Fahrzeiten zu kürzen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Sonst fährt da nur der mit, der keine bessere Alternative hat, der zu viel Zeit hat oder dem die neue Busverbindung zufällig eine punktuelle Verbesserung bringt, weil er etwa näher an der Haltestelle als am S-Bahn-Hp wohnt.

Der Rest sei davon unberührt, Umdenken und Strohhalme sind besser als der jahrelange Gedanken-Mikado: Wer zuerst eine Verbesserung voranbringt, hat verloren.

Geschrieben von: NJ Transit am 12 Jul 2017, 16:16
QUOTE (Jogi @ 12 Jul 2017, 17:03)
Damit verbundene Maßnahmen u.a. eigene Fahrspuren auf besonders belasteten Abschnitten und Zustieg durch alle Türen.

Und Vorverkauf von Fahrkarten statt Fahrerverkauf. SBS+ ist aber eher eine Art "Europäisierung" der Busse dort (läuft als BRT) und hat nichts mit den eigentlichen Expressbussen zu tun, die SBS-Linien haben zum Beispiel auch ganz normale M/B/Bx/Q/S-Liniennummern, die Expressbusse, die fast ausschließlich Punkt-zu-Punkt-Routen über das innerstädtische Autobahnnetz bedienen, laufen als X.

Geschrieben von: Iarn am 12 Jul 2017, 16:54
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.71-5-millionen-euro-teuer-steinhausen-abstellgleise-fuer-die-zukunft.42e77b22-0005-4690-af4b-8dc2d8d5ab06.html

Geschrieben von: bestia_negra am 12 Jul 2017, 18:56
QUOTE (spock5407 @ 12 Jul 2017, 15:09)
Man hofft mal wieder auf einen http://www.sueddeutsche.de/muenchen/giesing-startschuss-fuer-zweigleisige-s-1.3583810. Bis Kreuzstraße. laugh.gif laugh.gif

Die Überschrifft des Artikels ist IMO viel zu reisserisch, derweil geht es nur um eine Initiative. Denn an den Erfolg glaub die Initiative doch sicher selber nicht.
Vielleicht zum runden S-Bahn Jubiläum 2072 bis Höhenkirchen.

Naja, die Initiative fordert halt mal das Maximum in der Hoffnung zumindest irgendeine Verbesserung zu bekommen. Und seien es auch nur ein paar kurze zweigleisige Abschnitte um das ganze stabiler machen zu können...

Geschrieben von: Iarn am 12 Jul 2017, 21:23
In den ersten Konzepten zu Stamm 2 war ja auch ein 10 Minutentakt bis Ottobrunn als Startkonzept vorgeschlagen. Die ersten Stationen nach Giesing haben ja auch gut Fahrgäste, nur weiter draußen wird es halt schnell dürftig.

Geschrieben von: bestia_negra am 13 Jul 2017, 07:53
QUOTE (Iarn @ 12 Jul 2017, 21:23)
In den ersten Konzepten zu Stamm 2 war ja auch ein 10 Minutentakt bis Ottobrunn als Startkonzept vorgeschlagen. Die ersten Stationen nach Giesing haben ja auch gut Fahrgäste, nur weiter draußen wird es halt schnell dürftig.

Also eine Zweigleißigkeit bis Kreuzstraße ist nice to have, aber nicht wirklich nötig. Bis Ottobrunn dagegen wäre eine Taktverdichtung sicher nicht verkehrt.

Geschrieben von: spock5407 am 13 Jul 2017, 09:27
Takt10 bis Ottobrunn und ein Buszubringernetz im dichteren Takt als heute wären absolut sinnvoll, würde es vmtl. mehr Pendler dort in den ÖPNV ziehen als die doch recht ewig Busstrecke nach Neuperlach Süd.

Evtl. könnte man im Bereich der A99 einen großen P+R-Platz errichten und dort an einen neuen zusätzlichen Bf ("Ottobrunn Süd P+R") den Endpunkt Takt10 hinlegen? Das könnte einer ausgebauten S7 dann zusätzliche Fahrgäste aus der Region zuführen und vom Weg in Ri München via PKW abbringen.

Geschrieben von: Iarn am 13 Jul 2017, 09:33
Wobei bei P&R 1000 Parkplätze schon eine Hausnummer sind und etwas über 1000 Passagiere kaum einen Takt 10 Halt rechtfertigen. Die meisten Leute fahren alleine und die meisten P&R Nutzer brauchen den Platz den kompletten Tag lang.

Die einzige Begründung könnte in einem Busbahnhof liegen, der dann auch noch aus der Region zufüttert.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 20 Jul 2017, 13:54
Diverse Landtagsanträge zur Beschleunigung des (S-)Bahnausbaus in München und Bayern
Antrag SPD, 12.7.2017: „Ausbau der S4 vorantreiben“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17753&intranet=#pagemode=bookmarks


Dringlichkeitsantrag SPD, 18.7.2017: „Zeitachse des Bahnknotenausbaus München klären – 3 Phasen politisch und fachlich begründen“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17817&intranet=#pagemode=bookmarks



Dringlichkeitsantrag Grüne, 18.7.2017: „Ausbauplan für die S-Bahn München und den Schienenpersonennahverkehr in Bayern vorlegen“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17812&intranet=#pagemode=bookmarks



Dringlichkeitsantrag CSU, 19.7.2017: „Weichenstellungen für den Bahnausbau in der Region München“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17837&intranet=#pagemode=bookmarks



Dringlichkeitsantrag Freie Wähler, 19.7.2017: "SPNV in Bayern: Umfassende Unterrichtung des Landtags“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17836&intranet=#pagemode=bookmarks



Sämtliche Dringlichkeitsanträge wurden wohl heute, 20.7.17, zwischen 9 und 14 Uhr im Landtagsplenum beraten


Geschrieben von: Iarn am 20 Jul 2017, 14:17
Interessant ist dass auch die (einzige) Regierungsfraktion einen Dringlichkeitsantrag stellt. Normal ist dies ja eher ein Mittel der Opposition.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 20 Jul 2017, 16:07
Nicht unbedingt. Die haben dann eher eine Chance, im Landtag eine Mehrheit zu finden.

Geschrieben von: Christoph am 20 Jul 2017, 16:48
QUOTE (bestia_negra @ 13 Jul 2017, 08:53)
Also eine Zweigleißigkeit bis Kreuzstraße ist nice to have, aber nicht wirklich nötig. Bis Ottobrunn dagegen wäre eine Taktverdichtung sicher nicht verkehrt.

Wenn schon, dann bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn, nicht zuletzt wegen des großen Schulcampus dort. Gerade im morgendlichen Schülerverkehr sind sehr viele Fahrten, die dort um 8 Uhr ankommen sollten, wegen der Eingleisigkeit der Strecke verspätet!

Geschrieben von: VossBär am 20 Jul 2017, 18:57
QUOTE (Christoph @ 20 Jul 2017, 17:48)
Gerade im morgendlichen Schülerverkehr sind sehr viele Fahrten, die dort um 8 Uhr ankommen sollten, wegen der Eingleisigkeit der Strecke verspätet!

Wegen der Eingleisigkeit oder wegen der Beförderungsfälle ?


Geschrieben von: ms0815 am 20 Jul 2017, 19:11
QUOTE (Christoph @ 20 Jul 2017, 17:48)
Wenn schon, dann bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn, nicht zuletzt wegen des großen Schulcampus dort.

Dito. Die "große Leere" beginnt erst hinter Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

Ist eigentlich die Brücke der S7 über die A99 lang genug für deren Ausbau auf 4 Streifen, oder müsste die ohnehin abgerissen werden?

Geschrieben von: Cloakmaster am 20 Jul 2017, 20:53
Da der vierte Streifen innen angelegt wird, und der Mittelstreifen auf der A99 genau dafür damals extra-breit angelegt wurde, sollte das passen.

Geschrieben von: noebi am 20 Jul 2017, 21:00
Der überbreite Mittelstreifen ist nur bis zum damals geplanten AK Grasbrunn (da wo bis vor kurzem die Baustelle zur Brückenerneuerung der seinerzeit errichteten Brücke war) vorhanden. In Bereich der S7 muss die A99 nach außen erweitert werden. Möglicherweise wird die Brücke aber auch zu Lasten eines fehlenden Seitenstreifens erhalten. (Ist ja parallel auch noch eine Straßenbrücke) An der A92 hat man das an der Isarbrücke bei Freising auch so gemacht.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 20 Jul 2017, 21:43
Staatsregierung beteuert S-Bahnprojekte selbst zu finanzieren, wenn GVFG-Bundesmittel nicht ausreichen: "Aber unabhängig davon gebe es die klare Zusage der Staatsregierung: Jedes andere Bahnprojekt werde trotz des Münchner S-Bahn-Tunnels auch finanziert. Und das bedeute: Wenn der Bund die Mittel dafür nicht gebe, müsse es eben Bayern tun." Siehe SZ, 20.7.17: "Druck auf der Schiene": http://www.sueddeutsche.de/muenchen/investitionspaket-druck-auf-der-schiene-1.3596635

Geschrieben von: elchris am 21 Jul 2017, 00:02
QUOTE (Christoph @ 20 Jul 2017, 17:48)
Wenn schon, dann bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn, nicht zuletzt wegen des großen Schulcampus dort. Gerade im morgendlichen Schülerverkehr sind sehr viele Fahrten, die dort um 8 Uhr ankommen sollten, wegen der Eingleisigkeit der Strecke verspätet!

Die Strecke ist exklusive der Kunstbauten zweigleisig trassiert (ein ganzes Stück lag ja auch mal ein zweites Gleis). Geplant ist dieser Ausbau seit 1978, nein, halt, seit 1978 ist er Stand ´72 schon fertig...

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 21 Jul 2017, 03:16
Noch ein paar wichtige Highlights aus dem SZ-Artikel: "24 Stunden zuvor hatte die Staatsregierung ein fast 400 Millionen Euro schweres Investitionspaket zum Ausbau des Nahverkehrs verkündet. Das meiste Geld soll in den Ballungsraum München, also in Freitags MVV-Bereich fließen."

"So warten Freitag wie auch die Bahn selbst mit Spannung auf das nächste Überraschungspaket der Staatsregierung, das Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) dem Vernehmen nach Anfang August präsentieren wird: das Drei-Stufen-Programm zum Ausbau der S-Bahn."

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/investitionspaket-druck-auf-der-schiene-1.3596635

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 21 Jul 2017, 03:57
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 20 Jul 2017, 14:54)
Diverse Landtagsanträge zur Beschleunigung des (S-)Bahnausbaus in München und Bayern

Dringlichkeitsantrag SPD, 18.7.2017: „Zeitachse des Bahnknotenausbaus München klären – 3 Phasen politisch und fachlich begründen“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17817&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag Grüne, 18.7.2017: „Ausbauplan für die S-Bahn München und den Schienenpersonennahverkehr in Bayern vorlegen“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17812&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag CSU, 19.7.2017: „Weichenstellungen für den Bahnausbau in der Region München“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17837&intranet=#pagemode=bookmarks

Dringlichkeitsantrag Freie Wähler, 19.7.2017: "SPNV in Bayern: Umfassende Unterrichtung des Landtags“: https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/Vorgangsmappe?wp=17&typ=V&drsnr=17836&intranet=#pagemode=bookmarks



Sämtliche Dringlichkeitsanträge wurden wohl heute, 20.7.17, zwischen 9 und 14 Uhr im Landtagsplenum beraten

Erörterung und Abstimmumgsergebnis bzgl. Dringlichkeitsanträge Bahnprojekte im Landtag. Siehe https://www.bayern.landtag.de/webangebot2/webangebot/protokolle;jsessionid=8EA959C0FAAFC7E353AD304095F5C51B?execution=e1s1 ab S. 37: Der Antrag der Grünen wurde abgelehnt, die Anträge von SPD, FW und CSU wurden fraktionsübergreifend angenommen. Warnung: Es wurden bereits viele ÖPNV-Anträge im Landtag angenommen, ohne greifbares Ergebnis.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 21 Jul 2017, 04:55
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 21 Jul 2017, 04:16)
Noch ein paar wichtige Highlights aus dem SZ-Artikel: "24 Stunden zuvor hatte die Staatsregierung ein fast 400 Millionen Euro schweres Investitionspaket zum Ausbau des Nahverkehrs verkündet. Das meiste Geld soll in den Ballungsraum München, also in Freitags MVV-Bereich fließen."
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/investitionspaket-druck-auf-der-schiene-1.3596635

Achtung: Beim 400 Millionen Euro-Programm handelt es sich NICHT um ein reines Infrastrukturprogramm für den ÖPNV, sondern ist Teil des Maßnahmenpakets für saubere Luft in Innenstädten. Unter anderem ist darin eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs vorgesehen. Was schreibt die Staatsregierung dazu im Einzelnen? Siehe: http://bayern.de/wp-content/uploads/2017/07/170718-ministerrat.pdf
"Maßnahmen zur Förderung des ÖPNV

Busförderung
Ziele sind die Aufstockung des Busflottenbestands durch Neuanschaffung zusätzlicher EURO-VI-Busse bzw. anderer emissionsarmer bzw. –freier Antriebe sowie die beschleunigte Flottenerneuerung.
Tram- und U-Bahn-Förderung
Ziel ist die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten (Taktverdichtung) durch Fahrzeugneuanschaffungen.
Elektrobus-Förderung
Ziel ist die Unterstützung des Umstiegs der Kommunen auf Elektromobilität. Die Busförderung wird um die Komponente Elektroantrieb aufgestockt. Ferner wird der Bund aufgefordert, seine Programme auszubauen und zu verstärken.
Innovative Antriebsformen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
Ziel ist die Umsetzung eines Pilotprojekts mit alternierender Antriebstechnik.
Park&Ride und Bike&Ride
Ziel ist die Schaffung einer bedarfsgerechten Anzahl von Pkw- und Fahrrad-Abstellplätzen an Haltestellen und Bahnhöfen.
ÖPNV-Infrastruktur
Ziel ist es, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit im ÖPNV zu erhöhen und mehr Pkw-Fahrer zum Umstieg auf den ÖPNV zu veranlassen. Maßnahmen sind neben dem Bau neuer Infrastrukturen für U-Bahnen und Straßenbahnen z. B. der Bau von Busspuren, Vorrangschaltungen an Ampeln, die Errichtung von Busbahnhöfen und Bushaltestellen sowie die Umsetzung digitaler Infrastruktur (abrufbare Echtzeitfahrpläne, E-Ticketing, Mobilitäts-Apps).
Elektrifizierung des SPNV
Die Dieselzüge der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sollen durch Elektrotriebzüge ersetzt werden. Der Bund ist aufgefordert, das Oberlandnetz zu elektrifizieren.
Anreize für Tangential- und Expressbusverbindungen in Ballungsräumen
Ziele sind die Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und kürzere Wege für die Benutzer. Tangentialverbindungen insbesondere im Raum München notwendig, da S-Bahn-System auf die Stadtmitte ausgerichtet ist. Die Planungen der Landeshauptstadt München für eine Tram durch den Englischen Garten sind ein gutes Beispiel für eine leistungsfähige emissionsfreie Tangentialverbindung.
Finanzielle Anreize zum Umstieg auf den ÖPNV:
Ziel ist es, neue Abonnementkunden für den ÖPNV zu generieren. Für das Jahr 2018 wird ein Modellprojekt in München durchgeführt mit einem zusätzlichen Gratismonat beim Neukauf eines MVV-Jahresabos.
Steuerliche Privilegierung für vom Arbeitgeber bezuschusste ÖPNV-Fahrkarten:
Ziel ist die Verbesserung der steuerlichen Privilegierung für vom Arbeitgeber bezuschusste ÖPNV-Fahrkarten durch Anpassung der Verwaltungspraxis auf Bund-Länder-Ebene. Bayern wird sich für eine Verwaltungsvereinfachung einsetzen."

Geschrieben von: Iarn am 21 Jul 2017, 07:56
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 21 Jul 2017, 05:55)
Achtung: Beim 400 Millionen Euro-Programm handelt es sich NICHT um ein reines Infrastrukturprogramm für den ÖPNV, sondern ist Teil des Maßnahmenpakets für saubere Luft in Innenstädten.

Ja das haben wir im Forum schon relativ ausführlich diskutiert https://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=7681ae8cf0f91406ac1413cc6b7450c6&act=ST&f=29&t=16557&view=findpost&p=651060

Zudem sind bei den ÖPNV Maßnahmen keinerlei S-Bahn Maßnahmen geplant, insofenr sehe ich den Zusammenhang zum S-Bahn Ausbau nicht.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 21 Jul 2017, 08:59
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 21 Jul 2017, 05:55)
Die Dieselzüge der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) sollen durch Elektrotriebzüge ersetzt werden. Der Bund ist aufgefordert, das Oberlandnetz zu elektrifizieren.

Weitere Infos dazu:

https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/wie-sich-bob-bis-zur-elektrifizierung-aufstellen-will-8500280.html

Zusammenfassung: Die Bob rechnet erst ab 2032 mit einer möglichen Elektrifizierung, braucht aber neue Fahrzeuge ab spätestens 2026. Man interessiert sich deshalb für Akku- und Diesel- und 2-Systemfahrzeuge, da man nach erfolgter Elektrifizierung Dieselmotoren und Akkus einfach ausbauen könnte. Wasserstoff wird abgeleht, nach dem Integral will man keine Prototypenfahrzeuge mehr.

Geschrieben von: Iarn am 21 Jul 2017, 10:10
Danke für die äußerst interessante Info zur BOB, ich habe das mal im BOB Thema verlinkt.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 23 Jul 2017, 06:36
Ausweichende Antwort des STMI auf eine Landtagsanfrage von MdL Dr. Herbert Kränzlein nach dem Planungsstand der Projekte des 13-Punkte-Sofortprogramms: http://www1.bayern.landtag.de/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0016659.pdf

Bei den meisten Projekten steht einfach "in Planung", nur beim neuen Bahnsteig Markt Schwaben "im Planfeststellungsverfahren", Neufahrner Kurve "im Bau", Lückenschluss Erding "teilweise im Planfeststellungsverfahren" und Abstellanlage Steinhausen "Baurecht liegt vor". Kränzlein wollte jedoch wissen, in welcher Phase der Planung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) sich die Projekte finden. 2015 hat das STMI noch genauer Auskunft gegeben. Siehe: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0007916.pdf
"• NeM 07 zusätzlicher Bahnsteig Markt Schwaben: Genehmigungsplanung
• NeM 08 zweites Gleis St. Koloman: Entwurfsplanung
• NeM 13 Abzweigstelle Westkreuz: Entwurfsplanung
• NeM 16 Wendegleis Weßling: Entwurfsplanung
• NeM 17 zweites Gleis Steinebach – Seefeld-Hechendorf: Entwurfsplanung
• NeM 18 LZB Pasing: Entwurfsplanung
• NeM 23 140 km/h zum Flughafen: Grundlagenermittlung"

Und den Massnahmen des 13-Punkte-Sofortprogramms gemäss https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0004971.pdf:

"Für das Wendegleis Weßling führt die DB derzeit die Entwurfs- und Genehmigungsplanung durch. Aufgrund der Zusammenhänge mit den Planungen zum barrierefreien Ausbau der Station Weßling will die DB 2015 das Planfeststellungsverfahren beantragen.

Die Planungen für den Ausbau der Abzweigstelle Westkreuz möchte die DB voraussichtlich 2015 zur Planfeststellung einreichen.

Die Fortführung der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) westlich von Pasing steht in enger Abhängigkeit zum Ausbau der Abzweigstelle Westkreuz und wird in zeitlichem Gleichlauf geplant und realisiert.

Das Planfeststellungsverfahren für den zusätzlichen S-Bahnsteig in Markt Schwaben beabsichtigt die DB voraussichtlich 2015 zu beantragen.

Gleiches gilt für die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf der S8 nördlich von Johanneskirchen.

Die Neufahrner Kurve, als ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, die Schienenanbindung des Münchner Flughafens zu verbessern, ist im Bau.

Für den Lückenschluss Flughafen – Erding hat die DB für den Abschnitt Flughafen bis Stadtgrenze Erding die Planfeststellung im August 2014 beim Eisenbahn-Bundesamt beantragt. Der Abschnitt im Stadtbereich von Erding soll
2015 zur Planfeststellung eingereicht werden.

Die Vorplanung für die Walpertskirchner Spange hat der Freistaat erstellen lassen. Die weiteren Realisierungsschritte für die Walpertskirchner Spange sind eng mit dem Ausbau der Strecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS
38) verknüpft, welcher derzeit vom Bund im Rahmen der Aufstellung des Bundesverkehrswegeplans 2015 überprüft wird.

Die notwendigen Planungs- und Genehmigungsprozesse für den Ausbau der Sendlinger Spange haben sich als umfangreicher und zeitintensiver herausgestellt als zuvor eingeschätzt, sodass derzeit kein belastbarer Zeitplan benannt
werden kann.

Für die S7-Verlängerung nach Geretsried läuft seit Dezember 2011 das Planfeststellungsverfahren. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens wurden von den Betroffenen über 700 Einwendungen mit etwa 8.500 Einzelargumenten
vorgebracht. ..."

Für die Erweiterung der Abstellanlage beim S-Bahnwerk Steinhausen liegt Baurecht vor. Derzeit laufen die Finanzierungsgespräche zwischen Freistaat und DB. Sie gestalten sich jedoch schwierig, da die DB ihre Zusage, Eigenmittel in
die Finanzierung der Maßnahme einzubringen, infrage stellt,"

Wenigstens die Abstellanlage ist jetzt in Bau.



Geschrieben von: Iarn am 27 Jul 2017, 17:00
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/wessling-bahnhofsumbau-verzoegert-sich-1.3604594
QUOTE
2023 soll dieses verlegt werden, wusste Gemeinderat Günther Wieczorek. Für den gesamten Umbau sind drei neue Weichen, 500 Meter Schiene und der Fußgängertunnel notwendig.

Wesentlicher Faktor sind auch hier die Anwohner.

Geschrieben von: Iarn am 14 Aug 2017, 09:41
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ebersberg-neue-wege-1.3597744

Auch wenn es weitestgehend Planspiele sind, den Abschnitt zum viergleisigen Ausbau nach Markt Schwaben fand ich recht interessant:
QUOTE
Etwas besser sieht es mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke nach Markt Schwaben aus. Denn östlich der Marktgemeinde in Richtung Mühldorf wird wohl definitiv im kommenden Jahrzehnt ausgebaut, ob dann allerdings auch Richtung München weitergebaut wird, ist unklar. Aber immerhin wird ein Ausbau seit März von der Bahn geprüft, Ergebnis steht noch aus

Natürlich bedeutet "geprüft" so gut wie nichts, aber trotzdem freut es mich, dass das Thema nicht ganz tot ist.

Geschrieben von: Iarn am 27 Sep 2017, 08:26
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-s-wird-thema-am-runden-tisch-1.3684455 (in der Überschrift wird die S4 thematisiert, aber das ist wahrscheinlich ein Nebeneffekt der Lautstärke mancher S4 Protagonisten).
Wirklich viel erhellendes bringt der Artikel nicht, auch bringt er was durcheinander (so wird der 15 Minuten Takt mit Expressen sicher nicht während sondern nach der Stammstrecken Baustelle eingeführt). Und angesichts der politischen Großwetterlage könnte es sein, dass Seehofer nicht mehr teilnimmt. Insofern wäre wohl ein Putsch schlecht für den S-Bahn Ausbau.

Geschrieben von: Mark8031 am 27 Sep 2017, 12:25
QUOTE (Iarn @ 27 Sep 2017, 09:26)
[(in der Überschrift wird die S4 thematisiert, aber das ist wahrscheinlich ein Nebeneffekt der Lautstärke mancher S4 Protagonisten).

Nein, es ist ein Artikel der Fürstenfeldbrucker Regionalausgabe, deswegen wird auch nur auf S3, S4 und S8 West sowie dem Fugger eingegangen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 27 Sep 2017, 13:05
QUOTE (Iarn @ 27 Sep 2017, 09:26)
Insofern wäre wohl ein Putsch schlecht für den S-Bahn Ausbau.

Positiv denken, vielleicht übernimmt ja Herrmann ...

Geschrieben von: Iarn am 27 Sep 2017, 18:47
QUOTE (Mark8031 @ 27 Sep 2017, 13:25)
Nein, es ist ein Artikel der Fürstenfeldbrucker Regionalausgabe, deswegen wird auch nur auf S3, S4 und S8 West sowie dem Fugger eingegangen.

Ja aber man hätte die genannten anderen Linien genau so gut oder schlecht in die Überschrift packen können.

Geschrieben von: Mark8031 am 27 Sep 2017, 20:30
Nur wäre S3 und S8 jammern auf extrem hohen Niveau, während bei der S4 Probleme alltäglich sind.

Geschrieben von: Iarn am 27 Sep 2017, 21:11
QUOTE (Mark8031 @ 27 Sep 2017, 21:30)
Nur wäre S3 und S8 jammern auf extrem hohen Niveau, während bei der S4 Probleme alltäglich sind.

Nach diesem Argument hätte man den Fugger ins Zentrum rücken müssen aber egal.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 27 Sep 2017, 21:15
QUOTE (Metropolenbahner @ 27 Sep 2017, 14:05)
Positiv denken, vielleicht übernimmt ja Herrmann ...

Von Joachim Herrmann ist ja nicht viel zu erwarten. Er hatte von der CSU keinen Wahlkreis bekommen und wegen des schlechten Abschneidens der CSU half ihn nicht einmal der Listenplatz Nr. 1 um in den Bundestag zu kommen. Es ist also fraglich, ob er ein Amt in der neuen Bundesregierung bekommt.

Geschrieben von: Mark8031 am 27 Sep 2017, 21:20
QUOTE (Iarn @ 27 Sep 2017, 22:11)
Nach diesem Argument hätte man den Fugger ins Zentrum rücken müssen aber egal.

Der aber im Landkreis nur Haspelmoor und Althegnenberg berührt und dort der Leidensdruck Wahlfach nicht so hoch ist und nicht soviel Menschen erreicht werden. Die S4 aber, die von Puchheim bis Türkenfeld den Landkreis berührt, da erreicht man viele Menschen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 27 Sep 2017, 21:20
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 27 Sep 2017, 22:15)
Von Joachim Herrmann ist ja nicht viel zu erwarten. Er hatte von der CSU keinen Wahlkreis bekommen und wegen des schlechten Abschneidens der CSU half ihn nicht einmal der Listenplatz Nr. 1 um in den Bundestag zu kommen. Es ist also fraglich, ob er ein Amt in der neuen Bundesregierung bekommt.

Falsch verstanden, hier gehts doch um die eventuelle Seehofer Nachfolge im Falle eines "Putsches". Eben weil Herrmann keinen Platz im BT bekommt, stünde er jetzt daheim als Ersatz bereit.
Aus Bahnsicht wär er wohl keine schlechte Besetzung.

Apropos .. wie steht eigentlich Söder zur Bahn? Gibts von dem irgendwelche Aussagen?

Geschrieben von: Mark8031 am 27 Sep 2017, 21:21
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 27 Sep 2017, 22:15)
Es ist also fraglich, ob er ein Amt in der neuen Bundesregierung bekommt.

Wieso? Es braucht kein Bundestagsmandat um Minister zu werden. Heiko Maas hatte auch kein Mandat.

Geschrieben von: Iarn am 27 Sep 2017, 21:42
QUOTE (Metropolenbahner @ 27 Sep 2017, 22:20)
Apropos .. wie steht eigentlich Söder zur Bahn? Gibts von dem irgendwelche Aussagen?

Positiv zur 3. Startbahn, ablehnend zur Trambahn im Englischen Garten. Nichtssagend zur anderen Bahn.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 27 Sep 2017, 21:52
QUOTE (Iarn @ 27 Sep 2017, 22:42)
Positiv zur 3. Startbahn, ablehnend zur Trambahn im Englischen Garten. Nichtssagend zur anderen Bahn.

Danke, also dann bleibt allein Hoffen auf Herrmann .. sad.gif

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Sep 2017, 14:52
Elektrifizierung Ebersberg-Wassereburg wird etwas konkreter

Dokument der BEG vom 6.7.2017

https://beg.bahnland-bayern.de/de/planung/infrastrukturprojekte?file=files/media/corporate-portal/planung/infrastrukturprojekte/oberbayern/07_2017/Elektrifizierung%20Ebersberg%20%28Oberbayern%29%20-%20Wasserburg%20%28Inn%29%20Bahnhof.pdf

Geschrieben von: rautatie am 29 Sep 2017, 14:57
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 29 Sep 2017, 15:52)
Elektrifizierung Ebersberg-Wassereburg wird etwas konkreter


Wie wird eigentlich der konkrete Nutzen des Ausbaus nach Wasserburg begründet, solange die Bahn mehr oder weniger im noch dünn besiedelten Vorortbereich von Wasserburg (ver-)endet? Wie legen eigentlich die Wasserburger Pendler die letzten paar Kilometer bis Wasserburg zurück? Oder wohnen die Pendler sowieso überwiegend im Bereich des Bahnhofs?

Geschrieben von: Iarn am 29 Sep 2017, 15:10
Danke für die Info @ralf

SO ein bisschen habe ich es mir gedacht. In den letzten Tagen war ein Artikel in der SZ dass die Grafinger damit hadern einen Bahnübergang zu erneuern und dann im Fall des Ausbaus in 10 Jahrne neu gebaut wird, weil die Bahn nicht weiß ob die Ausweiche rechts oder links vom Bestandsgleis hin soll http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/deutsche-bahn-unter-zugzwang-1.3687913

@rautatie
So wie ich das verstehe, macht man das, weil die Diesel DTs aufgrund ihrer Langsamkeit und Kleinheit sehr viel Trasse pro Sitzplatz fressen. Die Alternative wäre Ebersberg brechen, was einen riesen Aufschrei zur Folge hätte.

Geschrieben von: Lobedan am 29 Sep 2017, 16:39
Zumal mit einem Wiederaufbau nach Wasserburg genau wie viel gewonnen wäre? Der Zug müsste dann schon auf komplett neuer Trasse Straßenbahn spielen, um große Teile des Zubringerbusses zu ersetzen. Die Mehrheit der Wasserburger wohnt weder am jetzigen noch am Stadtbahnhof, einen Bus bräuchte es damit also immer noch - vor allem für die Menschen am anderen Innufer.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Sep 2017, 16:41
Der Strecke ist wohl in etwa mit Dachau-Altomünster vergleichbar:
Streckenlänge Dachau-Altomünster: 29,9 km
Streckenlänge Ebersberg-Wasserburg: 24,7 km

Der Streckenausbau Eberberg- Wasserburg dürfte jedoch billiger werden, da diese Strecke ja erst kürzlich für einen Stundentakt ausgebaut wurde und mit einer Kreuzungsstation versehen wurde.

Die Baukosten für Dachau-Altmünster betrugen schliesslich 68 Millionen Euro, 2005 geplant waren 32 Millionen Euro. Damit war das Projekt zu billig für ein Projekt, was aus dem Bundes-GVFG-Topf mitfinanziert wird. Nur für Projekte nach dem Bundes-GVFG ist zwingend ein Nutzen-Kosten-Gutachten („Standardisierte Bewertung“) erforderlich. Im BEG-Papier
https://beg.bahnland-bayern.de/de/planung/infrastrukturprojekte?file=files/media/corporate-portal/planung/infrastrukturprojekte/oberbayern/07_2017/Elektrifizierung%20Ebersberg%20%28Oberbayern%29%20-%20Wasserburg%20%28Inn%29%20Bahnhof.pdf ist auch nichts von einem Nutzen-Kosten-Gutachten erwähnt es wird nur von einer Machbarkeitsuntersuchtung gesprochen.

Es ist deshalb wohl so, dass viele billigere Massnahmen (unter 50 Millionen Euro) mit tiefen Nutzen-Kosten-Faktor teureren Massnahmen mit viel höheren Nutzen-Kosten-Faktor vorgezogen werden.

Geschrieben von: Entenfang am 29 Sep 2017, 19:12
QUOTE (Iarn @ 29 Sep 2017, 16:10)
In den letzten Tagen war ein Artikel in der SZ dass die Grafinger damit hadern einen Bahnübergang zu erneuern und dann im Fall des Ausbaus in 10 Jahrne neu gebaut wird, weil die Bahn nicht weiß ob die Ausweiche rechts oder links vom Bestandsgleis hin soll http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/deutsche-bahn-unter-zugzwang-1.3687913

Herrje...

Wie wärs denn damit?

QUOTE
Man könne doch den neuen Übergang einfach breiter bauen, so dass ein weiteres Gleis hinpasst, so Lechner. Dies wäre sicher billiger, als in ein paar Jahren alles neu zu machen, fand auch Ackstaller und empfahl, dies der Bahn vorzuschlagen, "auch wenn die Antwort sicher wieder etwas dauert".


Früher hat man es doch auch geschafft, Brücken so zu bauen, dass die Strecken ggf. später problemlos zweigleisig ausgebaut werden können...

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 29 Sep 2017, 21:08
Früher hat man über Jahrzehnte geplant. Heute dreht man jeden cent für den Moment um, wenns ins Zukunft mehr kostet ist denen Wurst. Es zahlt ja das meiste der Bund (SGV oder SPFV) bzw. Bund und
Land (SPNV). Die Zeiten sind längst vorbei, in denen der Staat langfristig geplant hätte.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 24 Nov 2017, 20:46
Pressemeldung des STMI vom 24.11.2017: "Verkehrspakt Grossraum München": http://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2017/427/index.php
Wieder einmal wird in einer Pressemeldung mit viel Tamtam eine neue Initiative für den öffentlichen Verkehr im Grossraum München angekündigt.
Wir brauchen keine neuen Arbeitsgruppe. Die prioritären Projekte sind bekannt (Ausbau S4 West, S2 Ost und S1 West und S8 Ost). Selbst kleinste Projekte, welche nur in der Verantwortung des Landes liegen (z.B. Sendlinger Spange) werden seit Jahren verzögert.

Es ist höchste Zeit, die bestehenden Projekte ENDLICH voranzubringen, anstatt über immer neue Projekte zu diskutieren. Ausserdem sollte auch die Finanzierungsfrage endlich gelöst werden.

Herr Herrmann hat z.B. den Ausbau der S4-West bis 2019 versprochen. Er hatte behauptet, der Ausbau der S4-West sei schon in der 3. Planungsstufe, der Entwurfsplanung, wobei jetzt herausgekommen ist, dass noch nicht einmal die 1. Planungsstufe, die Grundlagenermittlung eingeleitet wurde.

Ausserdem: Joachim Herrmann hat die Erstellung einer Prioritätenliste für den S-Bahnausbau München versprochen:
1. Im Dezember 2016 hiess es am Bahngipfel wolle zusammen mit der Bahn im 2017 eine Prioritätenliste erstellen. Siehe: http://www.muenchen.de/aktuell/2016-12/ausbau-muenchner-s-bahn-netz-finanzierung-zweite-stammstrecke-beschlossen.html

2. Im Bayerischen Rundfunk behauptete Joachim Herrmann im Dezember 2016, dass der Freistaat zusammen mit Bahn und Kommunen in den nächsten 6 Monaten eine Prioritätenliste erstellen würde, in der jede Baumassnahme auch mit einer Jahreszahl versehen würde: http://www.br.de/nachrichten/bahn-muenchen-stammstrecke-100.html. Juni ist längst vorbei, auf die Prioritätenliste warten wir noch immer.

3. In der Antwort des STMI vom 26.4.2017 (veröffentlicht am 5.7.2017) auf die Frage des Landtags-SPD vom 16.2.2017, heisst es dann plötzlich, dass nicht die Kommunen, sondern die Landkreis bei der Erstellung der Prioritätenliste beteiligt seien: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0016659.pdf

Für mich sind das alles Ablenkungsmanöver. Kommunen und Landkreise können allenfalls Wunschzettel anmelden (es ist ja bald Weihnachten), entscheidend sind jene die die Planung in Auftrag geben und schliesslich jene, die die Massnahmen bezahlen. Und so lange die Finanzierung ungesichert ist, sind alles nur Luftschlösser.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 24 Nov 2017, 22:47
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 24 Nov 2017, 21:46)
Pressemeldung des STMI vom 24.11.2017: "Verkehrspakt Grossraum München"[/URL]
Für mich sind das alles Ablenkungsmanöver. Kommunen und Landkreise können allenfalls Wunschzettel anmelden (es ist ja bald Weihnachten), entscheidend sind jene die die Planung in Auftrag geben und schliesslich jene, die die Massnahmen bezahlen. Und so lange die Finanzierung ungesichert ist, sind alles nur Luftschlösser.

Klingt irgendwie so als ob Herrmman feststellen musste, dass keine Indianer da sind, die den Job für ihn erledigen könnten.
Irgendwelche Beamte könnten sicher ne Wunschliste zusammenstellen, aber die muss dann mit der DB abgeglichen werden und auf Durchführbarkeit untersucht sein .. irgendwo dazwischen dürfte es deftig im Gebälk knirschen. Das klingt auch im "vernetzen" an.

Man hatte ja schon mal den ominösen 13-Punkte Plan, nochmal will man sich so ne Blöße eventuell nicht geben.

Das - oder es ist wirklich pure Propaganda nach dem Motto: Wenn ich nicht mehr weiter weiss, schaff ich mir nen Arbeitskreis ...

Das bisherige Ergebnis ist ja auch etwas dürftig:
QUOTE
Wir haben eine starke Agenda ausgearbeitet.
Und die lautet? Wie sieht der Zeitplan aus? Bisschen mehr hätten Sie ja schon sagen dürfen.

Geschrieben von: Jean am 24 Nov 2017, 22:51
Die Antwort kennst du ja: Autobahnen ausbauen!

Geschrieben von: Iarn am 25 Nov 2017, 08:45
Ich bin auch der Meinung, dass mehr Taten erfolgen müssen. Ebenso dass die Finanzierung das A und O ist. Eigentlich wäre es am sinnvollsten, erst die Finanzierung zu besorgen und dann die Projekte nach den Kriterien Bedarf und Baureife abzuarbeiten.
Wo ich nicht d'accord gehe, ist die Tatsache, dass die Prioritäten festlegen würden. Ich denke da muss man nach justieren. Insbesondere die hier ja von einigen priorisierten S4 West war tatsächlich um die Jahrtausendwende eine der ausgelastetsten Linien. Nach etlichen Jahren der Stagnation ist sie jetzt doch eher Mittelfeld. Dafür entwickelt sich der Norden stärker. Als ich hier im Forum anfing und über Passagierverkehr am Nordring diskutieren wollte, hat man mich nur belächelt.
10 Jahre und einigen Ausbau Druck von BMW später lacht man zumindest nicht mehr über die Idee.
Auch die Neubaugebiete in und um München verschieben die Gewichte. Bei den ersten Planungen zum Südring war ein 10 Minuten Takt ganztägig bis Ottobrunn vorgesehen. Nun ist die Linie der einzige Ostast der bereits auf verstädtertem Gebiet auch langfristig nur für Takt 20 vorgesehen ist. Muss man nicht gut finden, aber tatsächlich hat die Linie halt nach Ottobrunn kaum noch Potential und die meisten Ottobrunner fahren halt eher mit dem Metrobusartigen 210 nach Neuperlach Süd. Sicher würden sich beim Ausbau der S - Bahn wieder ein paar Leute zur Bahn zurück bewegen aber die Siedlungsentwicklung hat sich nun klar am Bus orientiert. Fast alle Läden und Restaurants liegen an der Linie 210.

Geschrieben von: Christoph am 25 Nov 2017, 15:09
QUOTE (Iarn @ 25 Nov 2017, 09:45)
Bei den ersten Planungen zum Südring war ein 10 Minuten Takt ganztägig bis Ottobrunn vorgesehen. Nun ist die Linie der einzige Ostast der bereits auf verstädtertem Gebiet auch langfristig nur für Takt 20 vorgesehen ist. Muss man nicht gut finden, aber tatsächlich hat die Linie halt nach Ottobrunn kaum noch Potential und die meisten Ottobrunner fahren halt eher mit dem Metrobusartigen 210 nach Neuperlach Süd. Sicher würden sich beim Ausbau der S - Bahn wieder ein paar Leute zur Bahn zurück bewegen aber die Siedlungsentwicklung hat sich nun klar am Bus orientiert. Fast alle Läden und Restaurants liegen an der Linie 210.

Erstens ist die S7 bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn gut ausgelastet, und das wird in Zukunft noch deutlich mehr werden, wenn einerseits die neue Siedlung in Hohenbrunn westlich der Bahn kommen wird, andererseits in Höhenkirchen der Schulcampus noch um eine Realschule erweitert wird.

Und was Ottobrunn betrifft, im Berufsverkehr ist die Haltstelle extrem ausgelastet, da bilden sich regelrechte Menschentrauben am Bahnsteig, Bedarf für einen 10-Minuten-Takt hätte dieser Haltepunkt definitiv. Der 210er Bus ist dagegen ein Witz, der bringt doch fast nichts weg. Wenn schon, dann nimmt man in Ottobrunn gleich das Auto, die Straßenverbindung in die (Innen)Stadt ist mit der A8 fast optimal.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 28 Nov 2017, 21:40
QUOTE (Christoph @ 25 Nov 2017, 16:09)
Erstens ist die S7 bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn gut ausgelastet, und das wird in Zukunft noch deutlich mehr werden, wenn einerseits die neue Siedlung in Hohenbrunn westlich der Bahn kommen wird, andererseits in Höhenkirchen der Schulcampus noch um eine Realschule erweitert wird.

Und was Ottobrunn betrifft, im Berufsverkehr ist die Haltstelle extrem ausgelastet, da bilden sich regelrechte Menschentrauben am Bahnsteig, Bedarf für einen 10-Minuten-Takt hätte dieser Haltepunkt definitiv. Der 210er Bus ist dagegen ein Witz, der bringt doch fast nichts weg. Wenn schon, dann nimmt man in Ottobrunn gleich das Auto, die Straßenverbindung in die (Innen)Stadt ist mit der A8 fast optimal.

Zurzeit fährt kein einziger Langzug aus der S7 Ost. Da ist natürlich jeder Zug in der Stosszeit gut ausgelastet. Bevor man an einen Ausbau denkt, sollte erst die volle Zuglänge genutzt werden. Da haben andere Linien einen 10-Minuten-Takt viel notwendiger. S2 Ost, S8 Ost, S1 West, S4 West.

Der 10-Minuten-Takt ist ja ohnehin tot. Neu gibt es ja nur noch den 15 Minuten-Takt mit überlagerten 30-Minuten-Takt-Express-S-Bahnen. Ausnahme: Die S7 West und Ost, bei der bleibts beim 20 Minuten-Takt und die S2, welche ja dann wieder von Petershausen nach Deisenhofen verkehren wird ...

Geschrieben von: Iarn am 28 Nov 2017, 23:18
Ich denke mit Eröffnung der 2. Stammstrecke könnte man der S7 sehr helfen, wenn man sie teilt.
Eine Linie Kreuzstraße Pasing und einmal Wolfratshausen Ostbahnhof oder evtl Berg am Laim etc.

Dann würden sich zu einen keine Verspätungen vom einen eingleisigen Ast auf den anderen übertragen, zum anderen könnte man auf der S7 Ost Langzüge fahren.
Last but not Least wäre die Möglichkeit theoretisch unterschiedliche Takte zu fahren.

Geschrieben von: Boris Merath am 28 Nov 2017, 23:39
QUOTE (Christoph @ 25 Nov 2017, 16:09)
Erstens ist die S7 bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn gut ausgelastet, und das wird in Zukunft noch deutlich mehr werden, wenn einerseits die neue Siedlung in Hohenbrunn westlich der Bahn kommen wird, andererseits in Höhenkirchen der Schulcampus noch um eine Realschule erweitert wird.

Naja, so viel Verkehr auf der S-Bahn dürfte der Schulcampus dann auch nicht erzeugen, zumal ein nennenswerter Teil des Verkehrs ja sicher per Bus o.ä. und nicht per S-Bahn kommen wird, und auch die Schüler die von der S-Bahn kommen werden eher nicht aus München nach Höhenkirchen anreisen. Selbst die Ottobrunner Schüler dürften eher zur Realschule Neubiberg als nach Höhenkirchen fahren (auch wenn es vermutlich auch welche geben wird). Die Schüler steigen also in einem Bereich in die S-Bahn ein, wo viele anderen Fahrgäste die S-Bahn schon wieder verlassen haben.

Auch eine Siedlung Hohenbrunn wird sicher nicht so viel Verkehr generieren dass die S7 zusammenbricht.

Natürlich wäre ein 10er-Takt nett zu haben, aber da gibt es im S-Bahn-Netz nunmal weit wichtigere Projekte.

QUOTE

Der 210er Bus ist dagegen ein Witz, der bringt doch fast nichts weg. Wenn schon, dann nimmt man in Ottobrunn gleich das Auto, die Straßenverbindung in die (Innen)Stadt ist mit der A8 fast optimal.

Der 210er-Bus ist in viele Teile von Ottobrunn die schnellste Verbindung.

Geschrieben von: Christoph am 29 Nov 2017, 13:45
Die S7 muß auch nicht zusammenbrechen, aber wenn Du schon im Außenraum, spätestens Ottobrunn, null Chancen auf einen Sitzplatz hast, und obendrein 10 Minuten auf einem zugigen Bahnhof ohne Dach auf latent verspätete Züge warten mußt, wirst Du es Dir zweimal überlegen, ob Du nicht besser gleich das Auto nimmst.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 11 Dec 2017, 20:32
Ankündigungsminister Joachim Herrmann mit der Publikation des umfassenden Programms Bahnausbau Region München in Verzug
Verspätungen sind wir uns ja bei der Münchner S-Bahn gewöhnt. Auch bei der Publikation des „umfassenden Programms Bahnausbau Region München“ ist die Staatsregierung in Verzug. Im Dezember 2016 hatte Staatsminister Joachim Herrmann eine Liste von Münchner S-Bahnprojekten bis Juni 2017 angekündigt, bei der jedes Projekt mit einem Fertigstellungszeitpunkt versehen ist (siehe Bayerischer Rundfunk, 21.12.2016, http://www.br.de/nachrichten/bahn-muenchen-stammstrecke-100.html). Der Grüne MdL Ludwig Hartmann hat im Juli eine schriftliche Anfrage an den Landtag gestellt mit detaillierten Fragen zu einem im Münchner Merkur vom 25.6.2017 (https://www.merkur.de/bayern/wegen-zweiter-stammstrecke-bahn-verschiebt-viele-bau-projekte-8431918.html) veröffentlichten 3-Phasen-Programm zum Ausbau der Münchner S-Bahn. Ohne zu beantworten, ob der Münchner Merkur die Liste korrekt zitiert hat, oder nicht, hat die Bayerische Staatsregierung im August 2017 „Einzelheiten zum neuen Programm und somit der Zukunft des Schienenverkehrs in der Metropolregion München .. nach der Sommerpause .. in Aussicht gestellt“ (https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/17_0018058.pdf). Die Sommerpause ist schon längst vorbei, aber auf Details zum Ausbau der Münchner S-Bahn warten wir noch immer.

Ankündigungsminister Joachim Herrmann ist nun schon sechs Monate in Verzug. Oder war es vielleicht Absicht, dass in der Antwort „nach der Sommerpause“ mit keiner Jahreszahl versehen hat? Liegt es vielleicht am Führungskampf in der CSU?

Geschrieben von: Iarn am 11 Dec 2017, 21:59
Du hast vollkommen Recht, was den Verzug angeht. Wenn man sich verspätet, dann muss sich klar erklären wieso und wann man es gedenkt nach zu liefern. Leider gibt es auch auf anderen Ebenen (Bund, Stadt) eine Menge Verzug, was es nicht besser macht.
Irgendwie müssen unsere Staatsorgane lernen, dass nicht nur der Bürger Pflichten hat, sondern sie auch. Beantrage ich als Bürger was einen Tag zu spät, dann gibt es Zweifel eine Säumnisgebühr aber Bund, Land und Gemeinden haben sich daran gewöhnt, dass der Bürger klaglos hinnimmt, wenn die Administration Dinge um Jahre verschläft.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/So-soll-die-S-Bahn-nach-Augsburg-fahren-id43524931.html

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 12 Dec 2017, 06:37
Auf solche Mißstände sollte eigentlich die Presse und die Opposition hinweisen. Im Forum erreichen wir nur Gleichgesinnte. Deshalb leite ich solche Statements auch immer an Presse und Politiker weiter.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 12 Dec 2017, 09:05
QUOTE (Iarn @ 11 Dec 2017, 22:59)
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/So-soll-die-S-Bahn-nach-Augsburg-fahren-id43524931.html

Hält der Fuggerexpress in Zukunft nun in Mering oder nicht?
QUOTE
Nach derzeitigem Stand soll die Express-S-Bahn zwischen München und Augsburg nur an ausgewählten Halten stoppen, um die Fahrtzeit in Grenzen zu halten. Ab 2026 sollen die Halte Althegnenberg, Haspelmoor und Mering stündlich bedient werden. Der Fugger-Express als Regionalbahn-Verbindung hält dann nicht mehr in diesen Orten. "Wir streben an, die daraus resultieren Fahrzeitverkürzungen zur Beschleunigung zu nutzen, was der Mehrzahl der Reisenden aus Augsburg und Mering sehr zugute käme", so Urban.


Wenn der Fugger nicht mehr an Haltestellen der Express-SBahn hielte, hätten die Pendler aus Mering mangels Halt doch keinen Vorteil aus den kürzeren Fahrzeiten ...?

Davon abgesehen wird das doch dann aber wieder Trassenkonflikte ergeben, wenn der RE fast nirgends anhält. Die Nutzung der Fernbahngleise ginge laut der Karte nicht da der Fuggerexpress noch in Haunstetterstr. und Kissing halten müsste.

Unterm Strich wäre es dann doch fast am besten den Fugger so zu lassen wie er ist und die Express-S-Bahn stattdessen in Üfex-Manier zu betreiben, also Nonstop Augsburg-Pasing(oder sogar erst Laim), danach in Stamm2 und weiter zum Flughafen.

Ja Augsburg hat keinen 96cm Steig, aber das Problem hätte man mit dem aktuellen Plan genauso. Man könnte es eher als Vorteil verbuchen, wenn in Mering, Althegnenberg und Haspelmoor weiter der Fugger-RE hielte, denn bekanntlich gibt es dort auch nur 76cm Steige. Nach den ganzen barrierefreien Ausbaukosten nun mit 96cm Zügen zu planen, geht schon langsam in Richtung Schilda.

Pendlern aus Augsburg sollte mit den guten Umstiegsmöglichkeiten in Laim am meisten geholfen sein und der Flughafen wäre ohne Zwischenhalte noch schneller angeschlossen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 12 Dec 2017, 09:12
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 12 Dec 2017, 07:37)
Auf solche Mißstände sollte eigentlich die Presse und die Opposition hinweisen. Im Forum erreichen wir nur Gleichgesinnte. Deshalb leite ich solche Statements auch immer an Presse und Politiker weiter.

Naja ich glaube im Moment waren die sicher mit sich selbst beschäftigt. Für die Veröffentlichung solcher Konzepte wird auch immer der beste Zeitpunkt abgepasst, v.a. in Wahlkampfzeiten. Der beste Yeitpunkt ist dann, wenn nicht viel los ist und die Zeitungen über Content froh sind. Für die stressige Vorweihnachtszeit ist das eher nichts mehr, Oktober hätte gut gepasst, nächstes Fenster wäre vermutlich dann im Januar/Februar. Je näher am Wahltermin desto besser.

Geschrieben von: Iarn am 1 Jan 2018, 23:38
Was mich stört, dass bei allem Verständnis, das die großen Dinge bei der Münchner S-Bahn langsam voran gehen, auch die kleinen Dinge auf der Strecke bleiben.

Eine Entflechtung von Regionalbahn und S-Bahn im Bahnhof Riem (wundersamerweise sind bis paar hundert Meter vor dem Bahnhof Regionalbahn und S-Bahn getrennt nur um sich direkt vor dem Bahnhof so zu mischen, dass S-Bahnen nicht wenigstens unabhängig in den Bahnhof einfahren können.

Ein Wendegleis in Trudering. Aktuell bemüht man sich ja um den untertägigen 10 Minuten Takt bis Trudering aber die Sache wäre wesentlich entspannter mit einem Wendestutzen, der nicht die Welt kostet.

Verlängerung des Wendegleises in Dachau. Nichts weltbewegendes aber mit wenig Aufwand viel Flexibilität gewonnen.

Westkopf Pasing, wie lange lamentiert man schon über nötige Verbesserungen?

Geschrieben von: Mark8031 am 2 Jan 2018, 00:01
Oder auch mal genügend Fahrzeuge...

Geschrieben von: Metropolenbahner am 4 Jan 2018, 21:29
QUOTE (Iarn @ 2 Jan 2018, 00:38)
Was mich stört, dass bei allem Verständnis, das die großen Dinge bei der Münchner S-Bahn langsam voran gehen, auch die kleinen Dinge auf der Strecke bleiben.

Leider normal. Wenn sich schon fürs gro0es Ganze fast keiner interessiert, dann sind irgendwelche Wendegleisverlängerungen erst recht kein Thema in der Chefetage. Dafür interessieren wir uns hier im Forum, aber ansonsten juckt das keinen sad.gif

Da müsste man mal ne Detailliste anfertigen und dann alle Beteiligten plus Presse per Mail zuspammen. Halt irgendwie in die Öffentlichkeit tragen. Notfalls gleich nen Bürgerentscheid daraus anfertigen.

Geschrieben von: Rev am 4 Jan 2018, 23:10
Welches wende Gleis in Dachau willst du den verlängern?

Geschrieben von: Martin H. am 4 Jan 2018, 23:17
Gleis 22.
Das andere Ende von Gleis 2.

Geschrieben von: Rev am 5 Jan 2018, 16:00
unsure.gif Warum? Langzüge für die Takt Verstärker sind etwas zu viel für die nächsten Jahrzehnte. Mir fällt außer im Störungsfall wo man aber auch am Bahnsteig wenden kann echt keine Sinnvoll Gelegenheit ein da nen Langzug abzustellen.

Geschrieben von: Jean am 5 Jan 2018, 16:09
Flexibilität? Ich vergaß...ist ja DB...

Geschrieben von: Rev am 5 Jan 2018, 16:56
Also ganz ehrlich ich sehe denn sinn dahinter nicht... man hat in Dachau 3 Gleise an denen man nen Langzug drehen kann eines davon ist im Normalfall sogar 55 Min pro Stunden nicht in Benutzung... ich hab in 7 Jahren echt keinen Störfall erlebt wo man das gebraucht hätte an dem Bahnhof.... Wenn es jetzt nur ein paar Meter Schiene verlängern wäre in der Prärie würde ich sagen her damit ... aber man muss da die ganze Weichenstraße umbauen, das steht in keinem nutzen Verhältnis für einmal im Jahr nen Langzug darin abstellen zu können...

Ich fände es sogar sinnvoller die Abstellmöglichkeit ganz abzuschaffen, dafür Gleis zwei auf Vollzug länge zu bringen und auf 96 cm SOK..... dann könnte man Vollzüge als Pendel benutzen, das würde die Sache auch Flexibler machen... zudem könnten man die S-Bahn nach Petershausen Direkt neben die S2A stellen was den umsteige Vorgang erheblich beschleunigen würde... Für Taktverstärker hat man ja dann noch das Abstellgleis daneben das ich noch nie wirklich in Benutzung gesehen haben bis auf ganz ganz wenige fälle...

Das würde sogar noch 4 Weichen einsparen...

Geschrieben von: Iarn am 6 Jan 2018, 11:44
QUOTE (Rev @ 5 Jan 2018, 16:00)
unsure.gif Warum? Langzüge für die Takt Verstärker sind etwas zu viel für die nächsten Jahrzehnte.

Das sehe ich nicht so.

Damit beraubt man sich die Freiheit, mittel und langfristig andere Ostäste bis nach Dachau durch zu binden, die evtl mehr als einen Vollzug benötigen. Klar endet man heute am Ostbahnhof aber mit Stamm2 wird anders durch gebunden.

Geschrieben von: Jean am 6 Jan 2018, 11:51
Rev könnte bei der DB mit dieser Mentalität arbeiten.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 6 Jan 2018, 13:00
QUOTE (Rev @ 5 Jan 2018, 17:56)
Also ganz ehrlich ich sehe denn sinn dahinter nicht... man hat in Dachau 3 Gleise an denen man nen Langzug drehen kann eines davon ist im Normalfall sogar 55 Min pro Stunden nicht in Benutzung...

Welche meinst Du da konkret? Es geht ja um SBahn, die Regiogleise 4 und 7 würde ich deshalb nicht mitzählen wollen, da man das niveaugleiche Kreuzen im Regelbetrieb sicherlich vermeiden wollen wird.

Wenn man die Weichen, die aktuell die Verlängerung verhindern, erneuern muss, könnte man sie bei der Gelegenheit doch gleich 80m weiter nördlich bauen, das sollte kein allzugroßer Aufwand sein, oder spräche die unterschiedliche Streckenneigung dagegen?

Superwichtig ist die Sache sicher nicht, aber wie besagt, wenn man sowieso erneuern muss, schadet es sicher auch nicht.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 6 Jan 2018, 16:10
In Dachau hat man irgendwie eine sehr komische Infrastruktur, aus heutiger Sicht hätte man den Bahnhof damals bestimmt ganz anders umgebaut. Abstellgleise alle nur für 2 Zugteile ausgelegt, dafür 3 sinnlose, stromlose Abstellgleise, die ich außer von Bauzügen nur mal änger von nem verunfallten 628er in Benutzung gesehen habe. Dazu das nur für Kurzzüge passende Gleis 2, das z. B. während des Streikfahrplans mit Vollzugpendel nach Altomünster nicht gerade zur Verbesserung der Situation beigetragen hat. Weiterhin kommen sich die S2 Dachau - Altomünster und die Taktverstärker S2 Dachau - Ostbahnhof dank der Weichenlage regelmäßig in die Quere, dazu der zu geringe Gleisabstand für betriebliche Tätigkeiten.......

Geschrieben von: gmg am 6 Jan 2018, 17:30
Mal etwas anderes:
Ich habe im neuen contakt-Heft gelesen, dass man Weßling-Herrsching zweigleisig ausbauen will, um den Takt zu verdichten.

https://www.mvv-muenchen.de/service/mvv-kundenmagazin/index.html

Darf man denn daraus schließen, dass alle anderen Strecken schon genug Gleise für eine Taktverdichtung haben?

Geschrieben von: Iarn am 6 Jan 2018, 17:43
Ein Stück Zweigleisigkeit war immer schon geplant um dort Züge kreuzen zu können. Nun macht das Contakt Heft halt aus drei Kilometern den Eindruck als würde man durchgehend ausbauen.

Geschrieben von: gmg am 6 Jan 2018, 17:50
Stimmt! Ich wäre darauf reingefallen, obwohl ich die Gegend gut kenne. 3km reichen höchstens für Weßling-Steinebach

Geschrieben von: Martin H. am 6 Jan 2018, 23:37
QUOTE (S-Bahn 27 @ 6 Jan 2018, 16:10)
In Dachau hat man irgendwie eine sehr komische Infrastruktur, aus heutiger Sicht hätte man den Bahnhof damals bestimmt ganz anders umgebaut. Abstellgleise alle nur für 2 Zugteile ausgelegt, dafür 3 sinnlose, stromlose Abstellgleise, die ich außer von Bauzügen nur mal änger von nem verunfallten 628er in Benutzung gesehen habe. Dazu das nur für Kurzzüge passende Gleis 2, das z. B. während des Streikfahrplans mit Vollzugpendel nach Altomünster nicht gerade zur Verbesserung der Situation beigetragen hat. Weiterhin kommen sich die S2 Dachau - Altomünster und die Taktverstärker S2 Dachau - Ostbahnhof dank der Weichenlage regelmäßig in die Quere, dazu der zu geringe Gleisabstand für betriebliche Tätigkeiten.......

Die drei Gleise sind für die ehemalige Papierfabrik.
Aber kaum war der Umbau fertig wurde die Fabrik nach China verkauft und geschlossen.
Ganz früher war noch viel mehr los, Dachau Stadt ein Bahnhof.......

Und Gleis 2 passen halt 2 628 hin. Immerhin hat man Altomünster gleich auf 3 628 ausgelegt.

Geschrieben von: S-Bahn 27 am 7 Jan 2018, 08:10
Aber es war doch schon ewig absehbar, dass man Altomünster elektrifizieren wird/will.
Deshalb verstehe ich das kurze Gleis nach den Umbau nicht. Allerdings hat man das ja bis heute nicht auf die S-Bahn 96 cm erhöht, man könnte glatt meinen ein Zeichen für einen weiteren Komplettumbau, allerdings wird das wegen besagten Weichenverbindungen (zu) schwierig.

Geschrieben von: Martin H. am 7 Jan 2018, 21:25
Das war in etwa so abzusehen wie die vier Gleise zwischen Pasing und Geltendorf(!) oder der laufende Ausbau des Südringes.....

Gleis 2 wurde mir mal erklärt dass für den Umbau Fördergelder flossen. Wenn man das jetzt innerhalb Zeit x wieder umbaut muss man Förderung zurückzahlen. Hörensagen!

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jan 2018, 11:26
50 Bahnprojekten im Grossraum München:
https://www.bahnausbau-muenchen.de/home.html

Hier noch die Pressemeldung dazu

http://www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16813054/01_26_Neue_Internetseite.html?start=0&itemsPerPage=50


Geschrieben von: Iarn am 26 Jan 2018, 11:41
Danke für die interessanten Informationen!

Geschrieben von: bestia_negra am 26 Jan 2018, 11:55
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jan 2018, 11:26)
50 Bahnprojekten im Grossraum München:
https://www.bahnausbau-muenchen.de/home.html

Hier noch die Pressemeldung dazu

http://www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16813054/01_26_Neue_Internetseite.html?start=0&itemsPerPage=50

weitere Maßnahmen an drei Bahnhöfen auf der Flughafenlinie S8 geplant: Unterföhring, Ismaning, Flughafen München


Der relativ neue Bahnhof in Unterföhring wird also modernisiert, während Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen weiter vor sich hin gammeln weil es immer noch keine Entscheidung zum Ausbau der Strecke gibt...

Geschrieben von: Metropolenbahner am 26 Jan 2018, 12:01
QUOTE (Iarn @ 26 Jan 2018, 12:41)
Danke für die interessanten Informationen!

Danke auch, kleine Info: Poccistraße ist wieder/immer noch dabei:

http://cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=42

QUOTE
Aktueller Stand

    Machbarkeitsstudie liegt vor.
    Der Freistaat Bayern hat zugesagt, die Vorplanung  sowie die Entwurfs- und Genehmigungsplanung  zu finanzieren.

Terminplan

    Abschluss eines Vertrages über die Anfertigung der Vorplanung  sowie die Entwurfs- und Genehmigungsplanung  bis Mitte 2018 angestrebt
    Inbetriebnahme im Dezember 2026 geplant


Ob die schon von den UBahnplänen wissen ... ?

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jan 2018, 12:26
Hoffentlich passiert jetzt mehr als bei den beiden Totgeburten Bahnknoten München und 13-Punkte-Sofort-Programm. Ankündigungen hatten wir schon genug, wir wollen die Bagger erst sehen!

Geschrieben von: Metropolenbahner am 26 Jan 2018, 12:39
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jan 2018, 13:26)
Hoffentlich passiert jetzt mehr als bei den beiden Totgeburten Bahnknoten München und 13-Punkte-Sofort-Programm. Ankündigungen hatten wir schon genug, wir wollen die Bagger erst sehen!

Naja, teilweise schon trostlos. Beim auch letztens schon mal diskutierten neuen Bahnsteig Pasing-Nord,, steht nix dabei:

QUOTE
Kosten (Planungs- und Baukosten)

    Eine Kostenschätzung liegt noch nicht vor.

Finanzierung

    Freistaat Bayern
    Deutsche Bahn AG

Aktueller Stand

    Machbarkeitsstudie in Vorbereitung (Projektidee/Machbarkeitsprüfung)

Terminplan

    Einen Terminplan für das Projekt gibt es noch nicht.


Konkret ist immerhin die LZB in Pasing, wobei nicht so ganz klar ist, ob das nun im Westen oder Osten kommen soll:

QUOTE

Östliche Bahnhofsausfahrt in Pasing, dort wird eine LZB eingebaut.
Kurzbeschreibung
    Einbau eines Linienleiters für die Linienzugbeeinflussung (LZB)  im Bahnhof Pasing und auf den S-Bahn-Strecken unmittelbar westlich davon


Liegt die östliche Pasinger Ausfahrt im Westen?
Naja egal, Hauptsache der Terminplan und die Finanzierung ist fix.

Beim Nordring schauts dagegen wieder ähnlich aus, wie bei Pasing Nord:
QUOTE

Aktueller Stand

    Aktuell laufen Machbarkeitsuntersuchungen zu dem Vorhaben.

Terminplan

    Einen Terminplan für das Projekt gibt es noch nicht.


Neu ist für mich der S2 Ausbau:
QUOTE

Ausbau S2 Dachau–Petershausen:
    Bau eines zweiten S-Bahn-Gleises auf weiteren Streckenabschnitten

Oder gabs das schon früher?

Was ich vermisse:

Wo ist der Wiederaufbau der Feldmochinger Kurve?

Zusammendfassend ist das ne schöne Sammelseite der vorgesehenen Baumaßnahmen, aber konkreter ist deshalb nichts geworden.

Geschrieben von: Iarn am 26 Jan 2018, 13:05
QUOTE (bestia_negra @ 26 Jan 2018, 11:55)
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 26 Jan 2018, 11:26)
50 Bahnprojekten im Grossraum München:
https://www.bahnausbau-muenchen.de/home.html

Hier noch die Pressemeldung dazu

http://www.deutschebahn.com/presse/muenchen/de/aktuell/presseinformationen/16813054/01_26_Neue_Internetseite.html?start=0&itemsPerPage=50

weitere Maßnahmen an drei Bahnhöfen auf der Flughafenlinie S8 geplant: Unterföhring, Ismaning, Flughafen München


Der relativ neue Bahnhof in Unterföhring wird also modernisiert, während Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen weiter vor sich hin gammeln weil es immer noch keine Entscheidung zum Ausbau der Strecke gibt...

Evtl handelt es sich hier um Bahnsteig Türen wegen den durchfahrenden Zügen.

Geschrieben von: modercol am 26 Jan 2018, 13:33
Da dort etwas von einer Mustertreppe am Rosenheimer Platz geschrieben wurde: Wurden die Bauarbeiten wirklich im Herbst 2017 begonnen? Ich komme da nie hin.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jan 2018, 13:50
Erweiterung Pasing: das ist doch Teil des BVWP 2030 Projekts Knoten München. Siehe: http://www.bvwp-projekte.de/schiene/K-005-V01/K-005-V01.html

Nun steht hier plötzlich Freistaat & Bahn allein finanzieren: http://cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=55

Ich bin verwirrt, werde mal anfragen was Sache ist.

Geschrieben von: Rev am 26 Jan 2018, 14:32
Die S2 nach Petershausen wird komplett zweigleisig blink.gif sehr schön hoffentlich ändert man dann auch dieses schnarch langsame einfahrt nach Petershausen. Auch 140/160 wäre ganz nett auf dem Abschnitt...

Aber habe ich zuvor noch nie gehört.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jan 2018, 15:07
Gute Übersicht der Planungsstände Bahnausbau München
https://www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html

Geschrieben von: Iarn am 26 Jan 2018, 15:31
Was mich bei dem Vorhaben Daglfinger Kurve (das it die Verbindungsspange Nordring - Daglfing - Riem) etwas verwundert, dass man mit einer Inbetriebnahme 2027 eine Inbetriebnahme deutlich vor den restlichen Ausbauvorhaben (4 Gleisigkeit Daglfing, 2. Gleis auf der Truderinger Spange) anstrebt.

Da frage ich mich wie man zweigleisig ausfädeln will wenn man noch nicht die Trennung von Güter und S-Bahn Gleisen angefangen hat unsure.gif

Auch für mich überraschend ist, dass man Schwaigerloh - Erding zwei Jahre vor Erding - Alternerding eröffnen will. Vielleicht plant man für die Zeit SEV während man im Ort buddelt. Mit etwas Glück betreibt man evtl die Altstrecke bis Erding (alt) und dann Erding (neu) Flughafen getrennt während der zwei Übergangsjahre.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 26 Jan 2018, 17:48
https://www.bahnausbau-muenchen.de/Massnahmen.html
Weder S2-Ost noch S1-West, die beiden Aussenäste (neben der S4-West) mit dem höchsten Verkehrsaufkommen sind enthalten. Meiner Meinung nach dringender und sicher schneller umsetzbar als der Nordring.

Geschrieben von: FloSch am 26 Jan 2018, 18:38
QUOTE (modercol @ 26 Jan 2018, 13:33)
Da dort etwas von einer Mustertreppe am Rosenheimer Platz geschrieben wurde: Wurden die Bauarbeiten wirklich im Herbst 2017 begonnen? Ich komme da nie hin.

Ja, der Aufgang in Richtung Weißenburger Platz wurde irgendwann im Herbst gesperrt und umgebaut.

Geschrieben von: Valentin am 26 Jan 2018, 20:30
QUOTE (modercol @ 26 Jan 2018, 13:33)
Da dort etwas von einer Mustertreppe am Rosenheimer Platz geschrieben wurde: Wurden die Bauarbeiten wirklich im Herbst 2017 begonnen? Ich komme da nie hin.

Ja, habe hier vor längerem die anwohnernervende Dauerbaustelle erwähnt.

Geschrieben von: Avenio.Pasing am 27 Jan 2018, 08:28
Grade Merkur gelesen und die Seite im Internet gesehen...

Was soll eine S-Bahn von Allach nach Johanneskirchen (via Nordring???) bringen?

Und was heißt Engpassbeseitigung?

Geschrieben von: imp-cen am 27 Jan 2018, 09:41
Mei, das ist halt die Strecke.

Ob's dann nen Abzweig nach Moosach gibt oder rauf nach Schleißheim und welche Linien dann überhaupt kommen sollten ist doch nicht damit gesagt.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 27 Jan 2018, 10:29
QUOTE (Avenio.Pasing @ 27 Jan 2018, 09:28)
Grade Merkur gelesen und die Seite im Internet gesehen...

Was soll eine S-Bahn von Allach nach Johanneskirchen (via Nordring???) bringen?

Und was heißt Engpassbeseitigung?

Die Grafik ist falsch, laut Text gehts ab Olching los. Mit Engpass ist vermutlich Pasing gemeint ^^

So oder so .. BMW will das, von daher wird bei dem Thema auch was passieren.

Geschrieben von: Rev am 27 Jan 2018, 10:34
Also ganz ehrlich wenn dann sehe ich den Nordring eher an die S2 nach Dachau angebunden als an die s1.


Von der Ingolstädter Strecke erschließt man da ganz andere Sachen... Zumal die s2 heute praktisch null Möglichkeiten bietet irgendwo anders hin zu kommen als auf die Stam.

Hier würde man eine bei der s2 eine Abkürzung zum Flughafen schaffen. Das OEZ, Berufsschulezentren, O2, dann fährt man weiter durch ein Industrie Gebiet während auf der anderen Seite Wohnungen sind... Fährt durch das BMW FIZ und kann auch endlich mal den Euro Industrie Park richtig ans den OPNV anschließen. Dann die Anbindung in Freimann mit Garching und der Allianz Arena...

Für die S1 würde ich eher einen Kreuzungsbahnhof vorschlagen in dem man die Fasanerie ein paar Meter nach vorne legt..

Geschrieben von: Wildwechsel am 29 Jan 2018, 07:33
QUOTE (Iarn @ 26 Jan 2018, 16:31)
Was mich bei dem Vorhaben Daglfinger Kurve (das it die Verbindungsspange Nordring - Daglfing - Riem) etwas verwundert, dass man mit einer Inbetriebnahme 2027 eine Inbetriebnahme deutlich vor den restlichen Ausbauvorhaben (4 Gleisigkeit Daglfing, 2. Gleis auf der Truderinger Spange) anstrebt.

Notfalls führt man das im Bahnhof Daglfing erst einmal auf 1 Gleis zusammen. Damit ist zwar für eine Übergangszeit betrieblich nicht viel gewonnen, aber besser so, als dass man die Maßnahmen Daglfinger Kurve und Ausbau Daglfing-Johanneskirchen am Ende nicht zeitgleich gestemmt kriegt.

Geschrieben von: Iarn am 29 Jan 2018, 07:52
Meines Wissens ist die Brücke der A94 über die Bahn nicht breit genug für 4 Gleise also müsste man es südlich der Autobahn zusammen führen oder gleich an die große Lösung ran.

Geschrieben von: Wildwechsel am 29 Jan 2018, 14:09
Warum darf man die Brücken der A94 und der Rappelhofstraße nur zusammen mit dem Ausbau nördlich von Daglfing verbreitern? unsure.gif

Geschrieben von: Iarn am 29 Jan 2018, 16:31
QUOTE (Wildwechsel @ 29 Jan 2018, 14:09)
Warum darf man die Brücken der A94 und der Rappelhofstraße nur zusammen mit dem Ausbau nördlich von Daglfing verbreitern?  unsure.gif

Zumindest die finale Gleislage bzw das zu wissen wäre aber schon mal vorteilhaft cool.gif

Geschrieben von: Metropolenbahner am 29 Jan 2018, 17:35
QUOTE (Wildwechsel @ 29 Jan 2018, 15:09)
Warum darf man die Brücken der A94 und der Rappelhofstraße nur zusammen mit dem Ausbau nördlich von Daglfing verbreitern? unsure.gif

Bisschen OT, aber auch ganz informativ: Ein Bauer in Johanneskirchen zum geplanten Wohngebiet:

https://www.br.de/mediathek/video/unser-land-19012018-afrikanische-schweinepest-flaechenverbrauch-und-zuckerruebenanbau-av:5a3ca7d7c365c30017a9eaf2

(Bericht ab ca. Minute 15)

Wer keine Zeit hat: Die Stadt kann dem Bauern das Land für 15 Euro/m² abkaufen, als er was seiner Tochter verschenken wollte, sollte er aber plötzlich 2 Mio Steuer zahlen (der Fiskus hat mit nem Wert von 770 Euro/m² kalkuliert.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 30 Jan 2018, 11:34
QUOTE (Metropolenbahner @ 26 Jan 2018, 13:39)

Konkret ist immerhin die LZB in Pasing, wobei nicht so ganz klar ist, ob das nun im Westen oder Osten kommen soll:

QUOTE

Östliche Bahnhofsausfahrt in Pasing, dort wird eine LZB eingebaut.
Kurzbeschreibung
    Einbau eines Linienleiters für die Linienzugbeeinflussung (LZB)  im Bahnhof Pasing und auf den S-Bahn-Strecken unmittelbar westlich davon


Liegt die östliche Pasinger Ausfahrt im Westen?
Naja egal, Hauptsache der Terminplan und die Finanzierung ist fix.


Nach meiner Intervention wurde korrigiert. Es ist natürlich die westliche Bahnhofseinfahrt. Auch die Bildunterschriften stimmen jetzt alle. Siehe: http://cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=21

Geschrieben von: Iarn am 30 Jan 2018, 15:06
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html
blink.gif anscheinend fürchtet man dort von Regionalverkehr abgehängt zu werden. Rational betrachtet müsste zwar auffallen, dass eigentlich alle S-Bahn Endpunkte gerade deswegen Regionalzughalt sind, aber anscheinend frisst dort die Angst das Hirn auf.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 30 Jan 2018, 17:51
QUOTE (Iarn @ 30 Jan 2018, 16:06)
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html
blink.gif anscheinend fürchtet man dort von Regionalverkehr abgehängt zu werden.

Das hier aus dem Artikel kapier ich nicht:
QUOTE
Regionalexpress, Alex und Donau-Isar-Express: Die drei Züge passieren den Moosburger Bahnhof. Ziel müsse es sein, dass jeder Regionalzug, der durch Moosburg fahre, auch dort halte. Mit dem Anschluss der Dreirosenstadt an das S-Bahn-Netz würden möglicherweise Regionalzüge wegfallen.


Was meinen die mit "passieren", wohl durchfahren, oder? Denn der ALX hält ja nicht in Moosburg.

Finde ich dann schon fast unverschämt, dass man die Landshuter und Regensburger, die den Alex nehmen, durch nen Halt in Moosburg ausbremsen will, selbst aber keine vermeintlich langsameren SBahnen haben will.

Komplett be...scheiden wird das ganze Statement dann aber dadurch, dass mit Stamm2 auch Express-SBahnen kommen ... auch auf der S1 ... sollen sie dann halt wenigstens für nen S21X-Halt kämpfen (oder ist der vielleicht gar schon geplant?)

QUOTE
Rational betrachtet müsste zwar auffallen, dass eigentlich alle S-Bahn Endpunkte gerade deswegen Regionalzughalt sind
Naja .. also in der letzten Grafik geht die S1/S21X bis nach Landshut ... von daher wär Moosburg kein Endpunkt mehr.
https://www.2.stammstrecke-muenchen.de/assets/img/content/textimage/714/2SBSS_startkonzept_liniennetz.jpg
(Wobei Moosburg dort aber explizit als Regional/Fernzughalt angezeigt wird..)

Der Endpunkt hat sich wohl geändert, in nem Stamm2-Flyer wird noch Moosburg als Endhaltestelle angegeben.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 30 Jan 2018, 17:58
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 30 Jan 2018, 12:34)
Nach meiner Intervention wurde korrigiert. Es ist natürlich die westliche Bahnhofseinfahrt. Auch die Bildunterschriften stimmen jetzt alle. Siehe: http://cms.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=21

Na immerhin etwas. Fehlt jetzt nur noch die Anpassung der Grafik mit Verlängerung der Nordringtrasse bis nach Olching.

Danke für die Korrekturen.

Geschrieben von: Iarn am 31 Jan 2018, 07:03
@Metropolenbahner: das Votum der Moosburger bezieht sich wohl auf die S1, von der S21X haben die isarabwörts noch gar nichts mitbekommen.

Geschrieben von: Wildwechsel am 31 Jan 2018, 09:13
QUOTE (Iarn @ 30 Jan 2018, 16:06)
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html
blink.gif anscheinend fürchtet man dort von Regionalverkehr abgehängt zu werden. Rational betrachtet müsste zwar auffallen, dass eigentlich alle S-Bahn Endpunkte gerade deswegen Regionalzughalt sind, aber anscheinend frisst dort die Angst das Hirn auf.

Konsequenterweise müsste man jetzt vorschlagen:
- Verlängerung der S1 bis Langenbach (weil so von Moosburg gewünscht)
- Halt des Regionalverkehrs in Langenbach (weil S-Bahn-Endstation)
- Moosburg wird nur noch von RB bedient (RE hält ja schon in Langenbach und Landshut)

Geschrieben von: rautatie am 31 Jan 2018, 10:41
QUOTE (Iarn @ 30 Jan 2018, 16:06)
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html

Merkwürdig. Ich hatte bisher den fehlenden S-Bahnanschluss in Moosburg immer für einen Hauptnachteil dieser Stadt gesehen, weil die Regionalzüge doch nur ziemlich selten dort halten. Mit einer S-Bahn hätte man doch vermutlich einen dichteren Takt in Richtung Freising / München.

Geschrieben von: Cloakmaster am 31 Jan 2018, 12:40
Aktuell haben sie 3 halte je Stunde Richtung München? Wie viele hat Freising?
Sie wollen mehr Verbindungen, aber keine SBahn. Wirklich verstehen muss man das nicht.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 31 Jan 2018, 13:29
QUOTE (Iarn @ 31 Jan 2018, 08:03)
@Metropolenbahner: das Votum der Moosburger bezieht sich wohl auf die S1, von der S21X haben die isarabwörts noch gar nichts mitbekommen.

Ja klar, deswegen finde ich das ja so schlimm .. die entscheiden etwas und haben dabei keine Ahnung ...
Soll ja in der Politik öfters passieren, aber auf lokaler Ebene ... da könnte man doch mal kurz bei der DB nachfragen, was aktueller Planungsstand ist. So aber ... tja ...

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 31 Jan 2018, 14:21
QUOTE (Iarn @ 30 Jan 2018, 16:06)
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html
blink.gif anscheinend fürchtet man dort von Regionalverkehr abgehängt zu werden. Rational betrachtet müsste zwar auffallen, dass eigentlich alle S-Bahn Endpunkte gerade deswegen Regionalzughalt sind, aber anscheinend frisst dort die Angst das Hirn auf.

Eine S-Bahn-Verlängerung nach Moosburg macht auch keinen Sinn. Eine potentielle Express-S-Bahn wäre was anderes, die dann nördlich von Neufahrn b. F. alles abdecken könnte.
Der Halt aller Regionalzüge ist nicht gerechtfertigt und kostet zu viel Zeit, abgesehen davon haben die Züge die Kapazitäten nicht dafür. Schon heute führen die Freisinger zu bestimmten Zeiten für eine Überfüllung der Züge, weil kaum einer die S-Bahn nutzt wenn er direkt nach München will.

Viel wichtiger wäre eh erst mal die Infrastruktur auszubauen. So lange zwischen München und Freising nicht mal durchgehend Gleiswechselbetrieb herrscht und am Gegengleis immer ein Block ausgelassen wird, zudem Überleitstellen fehlen, ist alles andere unnütz, auch wenn es nur Verlängerungen sind.
Nur dann hält die S-Bahn den Regionalverkehr auf noch längeren Strecken auf und Fahrzeiten werden weiter gestreckt, so wie zwischen München und Freising der Regionalverkehr gestreckte Fahrzeiten hat.

Geschrieben von: bestia_negra am 31 Jan 2018, 15:16
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 31 Jan 2018, 14:21)
QUOTE (Iarn @ 30 Jan 2018, 16:06)
https://www.merkur.de/lokales/freising/moosburg-ort29088/moosburg-sagt-nein-zur-s-bahn-und-nein-zur-startbahn-9570209.html
blink.gif anscheinend fürchtet man dort von Regionalverkehr abgehängt zu werden. Rational betrachtet müsste zwar auffallen, dass eigentlich alle S-Bahn Endpunkte gerade deswegen Regionalzughalt sind, aber anscheinend frisst dort die Angst das Hirn auf.

Eine S-Bahn-Verlängerung nach Moosburg macht auch keinen Sinn. Eine potentielle Express-S-Bahn wäre was anderes, die dann nördlich von Neufahrn b. F. alles abdecken könnte.
Der Halt aller Regionalzüge ist nicht gerechtfertigt und kostet zu viel Zeit, abgesehen davon haben die Züge die Kapazitäten nicht dafür. Schon heute führen die Freisinger zu bestimmten Zeiten für eine Überfüllung der Züge, weil kaum einer die S-Bahn nutzt wenn er direkt nach München will.

Viel wichtiger wäre eh erst mal die Infrastruktur auszubauen. So lange zwischen München und Freising nicht mal durchgehend Gleiswechselbetrieb herrscht und am Gegengleis immer ein Block ausgelassen wird, zudem Überleitstellen fehlen, ist alles andere unnütz, auch wenn es nur Verlängerungen sind.
Nur dann hält die S-Bahn den Regionalverkehr auf noch längeren Strecken auf und Fahrzeiten werden weiter gestreckt, so wie zwischen München und Freising der Regionalverkehr gestreckte Fahrzeiten hat.

Eine NBS entlang der A92 hätte was.

Dann hätte man zwischen Feldmoching und nördlich von Neufahrn die S-Bahn vom Regionalverkehr getrennt und könnte dichtere Takte fahren.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 31 Jan 2018, 15:38
QUOTE (bestia_negra @ 31 Jan 2018, 16:16)
Eine NBS entlang der A92 hätte was.

Dann hätte man zwischen Feldmoching und nördlich von Neufahrn die S-Bahn vom Regionalverkehr getrennt und könnte dichtere Takte fahren.

Wenn NBS dann richtig:
NBS an der A 92 über den Flughafen mit Flughafenbahnhof (Skywalk z. B. zum Terminal) und an der A 92 entlang weiter bis in Höhe AS Landshut-West. Damit könnte man die Bestandsstrecke zwischen München und Landshut für eine Express-S-Bahn im 30-Minuten-Takt und Güterzüge sowie die Flughafenexpresszüge nutzen.
München - Landshut hätte dann eine Rekordfahrzeit, wenn man die NBS auf 200-230 ausbaut und einen RE200/ALX200 einsetzt (in Frankreich gibt es dazu gute Beispiele). Mit einer weiteren NBS an der B 15neu Landshut - Ergoldsbach könnte man München - Regensburg in 60 Minuten schaffen, was optimal wäre.

Nur wird das nicht kommen, da für Eisenbahnausbauten abseits weniger Projekte (und auch die nur halbherzig) kein Geld da ist.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 1 Feb 2018, 10:39
QUOTE (Cloakmaster @ 31 Jan 2018, 12:40)
Aktuell haben sie 3 halte je Stunde Richtung München?

Also ich komm auf einen, mit Verdichtungen zur HVZ...

Geschrieben von: Iarn am 1 Feb 2018, 11:01
QUOTE (TramBahnFreak @ 1 Feb 2018, 10:39)
Also ich komm auf einen, mit Verdichtungen zur HVZ...

Gerade unter diesem Aspekt ist die Opposition der Moosburger gegen eine S-Bahn Anbindung nicht nach zu vollziehen.

Geschrieben von: Cloakmaster am 1 Feb 2018, 11:40
QUOTE (TramBahnFreak @ 1 Feb 2018, 11:39)
Also ich komm auf einen, mit Verdichtungen zur HVZ...

Weil es in dem Artikel hiess " mit den 3 Zügen wäre man gut aufgestellt". Daraus habe ich 3 Züge je Stunde interpretiert.
Genannt werden "Alex, Donau-Isar-Express, und Regionalexpress".

Geschrieben von: Iarn am 1 Feb 2018, 11:52
Wobei ein Halt von Zügen wie Alex in Orten wie Moosburg in meine Augen keinen Sinn ergebe. Das ist ein IR Nachfolger und keine RB.

Geschrieben von: Cloakmaster am 1 Feb 2018, 13:31
Es machte Sinn, wenn es ab Moosburg SBahn Anschluss gäbe.

Geschrieben von: bestia_negra am 1 Feb 2018, 15:27
QUOTE (Cloakmaster @ 1 Feb 2018, 13:31)
Es machte Sinn, wenn es ab Moosburg SBahn Anschluss gäbe.

Selbst dann würde es wohl mehr Sinn machen in Freising und nicht in Moosburg zu halten.

Bei beiden zu halten geht mMn zu sehr auf die Fahrzeit und Freising ist doch das deutlich attraktivere Ziel...



Geschrieben von: Iarn am 1 Feb 2018, 15:53
QUOTE (bestia_negra @ 1 Feb 2018, 15:27)
Bei beiden zu halten geht mMn zu sehr auf die Fahrzeit und Freising ist doch das deutlich attraktivere Ziel...

Sehe ich auch so. Ich war einmal im Leben in Moosburg und auch wenn es ein ganz nettes mittelalterliches Städtchen ist, dürfte die überregionale Bedeutung nahezu null sein.

Geschrieben von: Iarn am 16 Mar 2018, 07:21
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/s-bahn-wir-koennen-die-menschen-nicht-auf-die-inbetriebnahme-der-zweiten-stammstrecke-vertroesten-1.3907865
QUOTE
Ein neues Stellwerk soll Besserung im S-Bahn-Netz bringen, aber erst in einigen Jahren. Im Landtag sagt Innenminister Herrmann: Das reicht nicht.


Der Artikel beschäftigt sich mit einem neuen Stellwerk für den Ostbahnhof
QUOTE
In Pasing ist bereits seit 2011 ein elektronisches Stellwerk in Betrieb, dieses ist nach Angaben von Kai Kruschinski von der DB Netz deutlich weniger störanfällig, es kostete seinerzeit 146 Millionen Euro. Das Stellwerk am Ostbahnhof wird deutlich teurer werden. "Mindestens 160 Millionen" schätzt Kruschinski. Es soll noch vor der Fertigstellung der zweiten Stammstrecke in Betrieb gehen, die dann auch mit diesem neuen Stellwerk gesteuert wird. Die zweite Stammstrecke soll 2026 fertig sein, es kann also noch etwas dauern mit dem neuen Stellwerk.


Und darüber wie Herrmann die Sache mit der Betriebsqualität sieht
QUOTE
Man müsse, so Herrmann, alles dafür tun, damit die Situation der S-Bahn besser werde - und erträglicher für die Fahrgäste. Die Witterung sei eine maßgebliche, aber nicht die einzige Ursache für Großstörungen, auch die Mängel der Infrastruktur müssten abgestellt werden. Die Informationen der Fahrgäste ließen dabei zu wünschen übrig, so Herrmann, die massive Verärgerung sei verständlich. "Wir können die Menschen nicht auf die Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke vertrösten."


und zum Ausbau
QUOTE
Prognosen zufolge soll der Großraum München bis zum Jahr 2030 um 400 000 Einwohner wachsen. Deshalb sei es unstrittig, dass das S-Bahn-Netz neben der zweiten Stammstrecke weiter ausgebaut werden müsse. 28 Maßnahmen umfasst der Bahnausbau im Ballungsraum München. 23 davon seien bereits in Planung oder im Bau. Herrmann nannte die Neufahrner Kurve, die den Flughafen an Ostbayern anbindet und Ende dieses Jahres fertig wird, die Erweiterung des S-Bahnwerks Steinhausen (Inbetriebnahme 2020), den Regionalzughalt an der Poccistraße (2026) oder den Ausbau der S 4-West, der allerdings erst 2030 abgeschlossen sein soll.
Jetzt hat Ralf mal ein zitierfähiges Datum zur S4 West.

Geschrieben von: Mark8031 am 16 Mar 2018, 10:30
Das ESTW München Ost war im Projekt Stamm2 mit drin und wurde herausgenommen, weil sonst der NKF unter 1 lag. Mit der ewigen Rumrechnerei und dem laufenden Rumgeeiere hat die CSU und auch Herrmann als Innenminister nicht nur das ESTW, sondern auch Stamm2 über Jahre hinweg verzögert. Dazu hat man nahezu jeglichen S-Bahn-Ausbau auf Eis gelegt, weil doch ohne Stamm2 keinerlei Verbesserungen möglich wären. Wenn nun Herrmann sagt Das reicht nicht möchte ich ihn ehrlich gesagt von oben bis unten vollkotzen für diese Aussage.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 16 Mar 2018, 12:13
QUOTE (Mark8031 @ 16 Mar 2018, 11:30)
Das ESTW München Ost war im Projekt Stamm2 mit drin und wurde herausgenommen, weil sonst der NKF unter 1 lag. Mit der ewigen Rumrechnerei und dem laufenden Rumgeeiere hat die CSU und auch Herrmann als Innenminister nicht nur das ESTW, sondern auch Stamm2 über Jahre hinweg verzögert. Dazu hat man nahezu jeglichen S-Bahn-Ausbau auf Eis gelegt, weil doch ohne Stamm2 keinerlei Verbesserungen möglich wären. Wenn nun Herrmann sagt Das reicht nicht möchte ich ihn ehrlich gesagt von oben bis unten vollkotzen für diese Aussage.

Jetzt mal nicht so pessimistisch, der neue Chef will "neu denken und massiv investieren":

QUOTE
Söder sieht die Landeshauptstadt hier in der Pflicht und übt deutliche Kritik: "Wir müssen den ÖPNV neu denken. Wir werden massiv investieren in den Verkehr im Großraum. Das gilt für München als auch das gesamte Umland.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/machtwechsel-in-bayern-soeders-programm-fuer-muenchen-1.3907698

Es lebe der Wahlkrampf laugh.gif

Geschrieben von: Iarn am 16 Mar 2018, 15:20
QUOTE (Mark8031 @ 16 Mar 2018, 10:30)
Dazu hat man nahezu jeglichen S-Bahn-Ausbau auf Eis gelegt, weil doch ohne Stamm2 keinerlei Verbesserungen möglich wären.

Ich gebe Dir bei Deiner Kritik prinzipiell recht, aber wie schon einmal möchte ich Dir bei dem Thema keinerlei S-Bahn Ausbau widersprechen. Das Ringschluss ist doch ein halbwegs signifikanter Ausbau des S-Bahn Systems. Und da stehen westlich des Besucherparks und östlich vom Terminal2 Satelliten die Bagger. Dazu die Bagger in Steinhausen.
Es reicht beileibe nicht, aber wir hatten durchaus Phasen mit deutlich weniger Aktivität für Verbesserungen als jetzt.

Geschrieben von: Mark8031 am 16 Mar 2018, 19:07
Ich sagte ja
QUOTE
nahezu jeglichen
Ausbau lag auf Eis. Im Rahmen der Forderungen, man möge doch endlich ausbauen, wurde immer darauf verwiesen, dass ein Ausbau ohne Stamm2 nicht sinnvoll ist. Das bezog ich auf
QUOTE
weil doch ohne Stamm2 keinerlei Verbesserungen möglich wären.
So meinte ich das eigentlich.

Geschrieben von: Mark8031 am 17 Mar 2018, 12:34
Der Verlag von Münchner Merkur/tz veranstaltet einen https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/muenchen-ort29098/muenchen-s-bahn-gipfel-9696691.html am 12. April 2018. Diskussionsteilnehmer sind:

  • Bernd Pfeiffer, DB Netz, Leiter Großprojekte Bahnausbau München
  • Thomas Kantke, unabhängiger Verkehrsplaner in München
  • Günter Heyland, Bürgermeister von Neubiberg
  • Frank Kutzner, Leiter Projektgruppe Bahnausbau München im bayerischen Verkehrsministerium

Eine Anmeldung auf der verlinkten Website ist erforderlich.

Geschrieben von: Jean am 17 Mar 2018, 14:42
Und was soll das ändern? ph34r.gif

Geschrieben von: Jojo423 am 17 Mar 2018, 14:44
QUOTE (Jean @ 17 Mar 2018, 14:42)
Und was soll das ändern? ph34r.gif

Mehr als dein sinnloser Kommentar. ph34r.gif

Geschrieben von: Mark8031 am 17 Mar 2018, 15:23
Ändern wird es nichts, aber vielleicht ist es eine Möglichkeit, Infos aus erster Hand zu bekommen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 17 Mar 2018, 15:43
QUOTE (Jean @ 17 Mar 2018, 15:42)
Und was soll das ändern? ph34r.gif

Publicity ... in nem Wahljahr nicht verkehrt, vielleicht lässt sich noch der ein oder andre Politiker zu ner Aussage hinreißen, die man ihm ein paar Monate später wieder vorhalten kann wink.gif wink.gif

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 17 Mar 2018, 21:17
Da passiert nichts, sagt auch Pro Bahn, siehe PM:
https://www.pro-bahn.de/oberbayern/presse/20180316.html

Vom 12-Punkte-Programm 2012 ist ja auch wenig umgesetzt und die Zahlen die vorgestellt wurden sind ein Witz. Früher wurde in einem Jahr hunderte Kilometer geschaffen und heute schafft man die einfachsten S-Bahn-Ausbauten um München (die dringend nötig sind) kaum vor 2030 und man trödelt rum damit es noch länger dauert.

Und 2030 fährt wahrscheinlich immer noch keine S-Bahn nach Geretsried. Einfach nur peinlich alles.

Geschrieben von: Iarn am 18 Mar 2018, 08:12
Wobei im Fall Geretsried halt auch die Lokalpolitik des Nachbarortes Wolfratshausen der Hauptschuldige für die Verzögerung ist.
Selbiges droht auf der ABS 38, wo Dorfen erst einen Volltunnel wollte und jetzt die beiden üblichen Verdächtigen V&R preisgünstige Alternativen gefunden haben wollen.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 18 Mar 2018, 22:34
QUOTE (Iarn @ 18 Mar 2018, 09:12)
Wobei im Fall Geretsried halt auch die Lokalpolitik des Nachbarortes Wolfratshausen der Hauptschuldige für die Verzögerung ist.
Selbiges droht auf der ABS 38, wo Dorfen erst einen Volltunnel wollte und jetzt die beiden üblichen Verdächtigen V&R preisgünstige Alternativen gefunden haben wollen.

Wie machen das andere Länder, da geht das doch auch schneller und da wird es auch Orte geben die gegen etwas sind.

Es bräuchte ein Infrastrukturbeschleunigungsgesetz. Da müssten Einwände innerhalb kürzester Zeit abgearbeitet werden und Projekte beschleunigt durchgezogen werden.
Gerade Projekte wo es eh keine Chancen gibt, wo es nur darum geht das Projekt zu verzögern oder gar auf kriminelle Weise zu verteuern, müssten schnell abgebügelt werden und dann durchgezogen.

Was interessiert Dorfen? Hier geht es um ein Projekt übergeordneter Bedeutung, da sollte der Bund oder das Land entscheiden und Dorfen hat dann die Wahl, entweder so wie geplant oder eine Umfahrung von Dorfen, fertig.

Geschrieben von: Iarn am 19 Mar 2018, 12:07
https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/neue-prioritaetenliste-fuer-s-und-regionalbahn-schienenausbau-plant-innenminister-9704130.html

Interessant soweit noch nicht bekannt die Jahreszahlen
QUOTE
- Die Neufahrner Kurve als Bestandteil des Ringschlusses westlich des Flughafens geht im Dezember 2018 in Betrieb.

- Verlängerung des S-Bahn-Tunnels und des Gleises vom Flughafen bis Schwaigerloh im Rahmen des S-Bahn-Ringschlusses (geplanter Baubeginn: 2020).
- Zweites Gleis im Bereich der S 2 St. Kolomann (geplanter Baubeginn: 2023).
- S-Bahn-Ringschluss zwischen Erding und Flughafen (geplanter Baubeginn: 2023)
- Ausbau der ABS 38 Abschnitt Markt-Schwaben – Mühldorf – Freilassing (geplanter Baubeginn: 2023).
- Walpertskirchener Spange (geplanter Baubeginn: 2024).


wobei natürlich der Disclaimer nicht fehlen darf.
QUOTE
Denn selbst bei vollendeter Planung und Baufreigabe kann es zu Klagen kommen, die ein Projekt um Jahre verzögern. Deswegen darf man hinter dem Bau des Ringschlusses ab dem Jahr 2023 und der Walpertskirchener Spange ab dem Jahr darauf große Fragezeichen setzen.

Geschrieben von: bestia_negra am 19 Mar 2018, 12:58
Gerade der letzte Punkt ist mMn einer bei dem die Politik gefragt ist.



Es ist ja grundsätzlich richtig, dass in einem Rechtsstaat jeder, der der Meinung ist, dass etwas nicht geltendem Recht entspricht, Klage dagegen einreichen darf.

Es muss aber möglich sein diese Verfahren derart zu beschleunigen, dass solche Klagen weniger Personen Projekte, die vielen nutzen würden, nicht über Jahre verzögern.


Ich will niemandem die rechtsstaatlichen Möglichkeiten nehmen (auch wenn mir das bei manchen NYMBYs schwer fällt), aber es muss doch auch schneller möglich sein eine richterliche Entscheidung solcher Fragen herbeizuführen. Im Zweifel mehr Personal an den Gerichten einstellen oder (wenn man nicht genug Personal findet) wenigstens solche für die Allgemeinheit bedeutende Verfahren priorisieren.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 19 Mar 2018, 15:26
Diese Klagen verteuern Projekte und verhindern gar nichts, außer dass man um Jahre verzögert. Daher verstehe ich nicht wieso solche Verfahren nicht beschleunigt werden. Das ist mal wieder scheinbar typisch deutsch-überkorrekte Bürokratie.
Es müsste ein schnelles Verfahren geben. Jeder bringt seine Einwände vor und dann wird umgehend entschieden, haben diese eine Chance ja oder nein und wenn ja, dann muss es gleich schnell weitergehen, z. B. bei verbesserten Lärmschutzmaßnahmen kann man auch weiterbauen und während der Zeit den besseren Lärmschutz klären usw.

Gesetzlich müsste es möglich sein Ausbauten im Sinne der Allgemeinheit vor einer Klagewut zu schützen und richtig zu beschleunigen. Das dauert heute alles viel zu lange.

Geschrieben von: Cloakmaster am 19 Mar 2018, 15:33
Würde das dann nur für Schienenausbauten gelten, oder auch für Ausbauten von Straßen, Wasserwege, Flughäfen, Kraftwerken, Wiederaufbereitungsanlagen...?

N ot
I n
M y
B ack-
Y ard

= Nicht in MEINEM Hinterhof! ,

oder etwas altertümlicher:

Heiliger Sankt Florian,
Schütz mein Haus, zünd andere an!


Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 19 Mar 2018, 15:39
Das müsste für alle überregionalen Infrastrukturprojekte gelten, also auch Straßen- und Wasserwege (aber nicht so unwichtiges Zeug wie eine Umgehungsstraße von örtlicher Bedeutung).

Es geht nicht darum die Rechte abzuschaffen. Es sollte weiterhin möglich sein berechtigte Sorgen vortragen zu können, jedoch sollte jede Möglichkeit genommen werden Projekte zu verzögern und zu verteuern, siehe Alliance pro "Nature" (welch eine Heuchelei) in Österreich gegen den wichtigen Ausbau der Südbahn.
Es müsste alles getan werden um Sorgen der Anwohner (und nicht von Leuten die dort gar nicht betroffen sind, die geht das nichts an) von Verkehrsinfrastruktur vor Lärmzunahme usw. zu schützen, aber das kann auch schneller gehen und mit einem Rechtsanspruch, so dass man sich einigen kann aufgrund des Rechtsanspruchs und keine weitere Instanzenklagerei möglich ist.

Geschrieben von: Cloakmaster am 19 Mar 2018, 15:49
Mit deinem "...aber nicht so unwichtiges Zeug..." diskreditierst du deine eigene Aussage wieder selbst. Wer entscheidet denn darüber, ob es sich um "wichtiges", oder "unwichtiges" handelt?

Ein jeder wertet völlig andere Dinge als "wichtig", bzw. "unwichtig". Mancher setzt das Wohl des gemeinen Regenwurm eben höher, als 2 Gleise samt Hochspannungsleitung. Und fast jedem ist der eigene Garten wichtiger, als der Brenner-Transitverkehr an sich.

Geschrieben von: ralf.wiedenmann am 19 Mar 2018, 20:24
Stmi, 15.3.2018: http://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2018/180315schiene/
Nun ist es offiziell, dass die Liste von DB Netze von Februar 2018 https://www.bahnausbau-muenchen.de/home.html jene ist, die Joachim Herrmann eigentlich bereits für Juni 2017 versprochen hat. Äussert bedenklich:
1. Ausbau Berg am Laim-Markt Schwaben ist nicht dabei.
2. Ausbau Moosach-Neufahrn b Freising ist nicht dabei.

Damit bleiben 2 Mischverkehrsstrecken mit starken Fahrgastaufkommen weiterhin ohne Ausbauperspektive. Am Morgen werden aus Richtung Markt Schwaben nach Eröffnung der 2. Stammstrecke statt 6 nur noch 4 Fahrten pro Stunde angeboten.

Geschrieben von: Iarn am 21 Mar 2018, 10:09
Was mich bei der Liste wundert, ist dass bei der Maßnahme Flughafen-Schwaigerloh Beginn 2020 angegeben wird, obwohl da schon gebaut wird.
Als einzige Erklärung fällt mir ein, dass der Abschnitt unter dem Flughafen Gelände als Maßnahme der DMG nicht mitzählt und ab 2020 dann weiter östlich oberirdisch weitergebaut wird.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 21 Mar 2018, 12:30
QUOTE (ralf.wiedenmann @ 19 Mar 2018, 21:24)
Stmi, 15.3.2018: http://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2018/180315schiene/
Nun ist es offiziell, dass die Liste von DB Netze von Februar 2018 https://www.bahnausbau-muenchen.de/home.html jene ist, die Joachim Herrmann eigentlich bereits für Juni 2017 versprochen hat. Äussert bedenklich:
1. Ausbau Berg am Laim-Markt Schwaben ist nicht dabei.
2. Ausbau Moosach-Neufahrn b Freising ist nicht dabei.

Tja, also bei Moosach-Freising wundert es mich nicht, aber Markt Schwaben ist heftig ...

Ich denke mal man hofft auf den BVWP 2050 der die Trassen dann für den FV nach Regensburg/Prag bzw. Salzburg ausbauen "soll".
(oder es ist den Verantwortlichen einfach egal ^^)

Edit: Moment, die ABS38 ist im Ausbauprogramm ja dabei, nur halt nicht der Abschnitt München-Markt-Schaben. Das ist umso schlimmer, als auf dieser Strecke alle Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden ...
Wäre schon "sehr" nett, wenn man wenigstens die Haltestellen auf 4 Gleise bauen würde ...

Was mich im Kleingedruckten überrascht:

QUOTE
Bahnsteigertüchtigung für Regional-S-Bahnen


Welche Höhe denn nun, ich nehm mal an 96cm ...?

Geschrieben von: Iarn am 21 Mar 2018, 12:33
QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Mar 2018, 12:30)
Welche Höhe denn nun, ich nehm mal an 96cm ...?

Alles andere macht kein Sinn, da alle Bahnhöfe, bei denen der Fahrgastwechsel kritisch ist, 96cm meist in Tunneln aufweisen.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 21 Mar 2018, 12:48
QUOTE (Iarn @ 21 Mar 2018, 13:33)
Alles andere macht kein Sinn, da alle Bahnhöfe, bei denen der Fahrgastwechsel kritisch ist, 96cm meist in Tunneln aufweisen.

Dachte ich auch, aber nach kurzer Googelei findet man leider schon Projekte dafür auf der üblichen Seite:

https://www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=73

QUOTE

Ertüchtigung der Stationen zwischen Geltendorf und Buchloe für die Regional-S-Bahn

Nutzen der Maßnahme

    Bedienung der Stationen durch die Regional-S-Bahn (hochflurige Fahrzeuge) wird möglich.

Kurzbeschreibung

    -Anhebung des Bahnsteigs 1 in Buchloe auf 76 cm auf einer Länge von 210 m
    -barrierefreier Ausbau Bf. Kaufering mit Anhebung der Bahnsteige an den Gleisen 1-3 auf 76 cm, Bahnsteigerschließung mit Liften oder Rampen, Erneuerung Bahnsteigausstattung
    - Bahnsteig an Gl. 4/5 in Kaufering wird zunächst für den aktuellen Regionalbahnverkehr auf 55 cm aufgehöht. Für eine etwaige Regional-S-Bahn-Verbindung nach Landsberg (Lech) wird eine spätere Aufhöhung auf 76 cm            
         optional berücksichtigt.
    -Anhebung des Bahnsteigs 1 in Geltendorf auf 76 cm auf einer Länge von 210 m



Barrierefrei mit 96cm Fahrzeugen am 76cm Steig, yeah. ph34r.gif

Regional-S-Bahn ist somit nur ein anderer Name für die Express-S-Bahnen, also die SyX-Linien oder?

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 21 Mar 2018, 15:31
QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Mar 2018, 13:30)
Tja, also bei Moosach-Freising wundert es mich nicht, aber Markt Schwaben ist heftig ...

Ich denke mal man hofft auf den BVWP 2050 der die Trassen dann für den FV nach Regensburg/Prag bzw. Salzburg ausbauen "soll".
(oder es ist den Verantwortlichen einfach egal ^^)

Edit: Moment, die ABS38 ist im Ausbauprogramm ja dabei, nur halt nicht der Abschnitt München-Markt-Schaben. Das ist umso schlimmer, als auf dieser Strecke alle Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden ...
Wäre schon "sehr" nett, wenn man wenigstens die Haltestellen auf 4 Gleise bauen würde ...

Was mich im Kleingedruckten überrascht:



Welche Höhe denn nun, ich nehm mal an 96cm ...?

Was die S-Bahn betrifft, die sollte in Zukunft auf 76cm umgestellt werden. Wer hat sich den Mist einfallen lassen mit 96cm?
Abseits der S-Bahnen sollte jedoch 55cm der Standard werden, so wie das unsere Nachbarn alle machen, aber wir müssen ja wieder unbedingt einen Sonderweg gehen und mit den verschiedenen Bahnsteiggrößen haben wir dann das Problem dass viele Halte nicht barrierefrei anfahrbar sind.

Moosach - Freising geht doch nur mit einer NBS an der A 92 entlang und ich wäre immer noch dafür die NBS dann gleich bis Landshut weiterzuführen. Das würde dann mal richtig Zeit bringen und hätte enorme Netzeffekte, ebenso würde man das Wohnen im Raum Landshut noch attraktiver machen.
Helfen würde aber auch schon ein durchgehender GWB München - Freising mit Überleitstellen mindestens alle 2-3 km, Weichentrapezen und Blockteilung am Gegengleis wie am Regelgleis. Dazu 3gleisige Überholabschnitte wie Feldmoching - Schleißheim oder Neufahrn - Lohhof.

München - Markt Schwaben müsste wie München - Freising viergleisig sein, aber das ist deutsche Verkehrspolitik.

Geschrieben von: Metropolenbahner am 21 Mar 2018, 17:59
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 21 Mar 2018, 16:31)
Was die S-Bahn betrifft, die sollte in Zukunft auf 76cm umgestellt werden. Wer hat sich den Mist einfallen lassen mit 96cm?

Vermutlich die Berliner, das waren die Ersten mit ner S-Bahn, wenn ich mich recht erinnere. Man braucht bei ner S-Bahn halt nen schnellen Passagierwechsel, heißt man braucht entsprechend viele Türen, auch über den Drehstellen.
Siemens probierts jetzt bei ihrem neuen NV-Zug mit 3Spurtüren (1,9m statt 1,3m breit), die es bisher nur bei Dostos gab ... funktioniert möglicherweise auch. Je nach verbautem Rad und dessem Durchmesser käme man mit ner vertretbaren Schräge im Innenraum wohl auch mit 800-900mm Fußbodenhöhe aus. Wäre sicherlich praktisch, aber dafür müsste halt mal schnell das komplette Netz geändert werden.

QUOTE
Abseits der S-Bahnen sollte jedoch 55cm der Standard werden

Arrgh ... dann würde sich aber nichts an der Situation bessern. Die Regio-S-Bahn hätte weiterhin Stufen an den Haltestellen der Außenäste, an denen auch NV-Züge abfahren. Ne, also wenn dann durchgängig in allen Netzen 76cm.
76 hat nur Nachteile bei reinen Dostos, wobei man dort als Lösung 1-2 einstöckigen Steuerwagen mit/ohne Antrieb mit 76cm einreihen kann. Die restlichen Dostos können Hocheinstiege mit 3Spurtüren haben, das nutzt den Platz am Besten und von 76cm sinds dann nur 2 Stufen, statt 3 von 55. Es muss ja nicht der komplette Zug barrierefrei sein, gibt schließlich auch nur eine einzige PRM-Toilette.

Ja im grenzüberschreitenden Verkehr kanns dann noch Stufen geben, da müsste man an den Bahnsteigen entsprechend ~25m in der jeweils anderen Höhe vorhalten. Anpassungen in einem Land reichen, wenn man vorher festlegt, wessen Fahrzeug den Grenzverkehr durchführt. Es müssen ja nicht beide Fahrzeuge ins jeweilige andere Land pendeln.

QUOTE
Moosach - Freising geht doch nur mit einer NBS an der A 92 entlang und ich wäre immer noch dafür die NBS dann gleich bis Landshut weiterzuführen. Das würde dann mal richtig Zeit bringen und hätte enorme Netzeffekte, ebenso würde man das Wohnen im Raum Landshut noch attraktiver machen.
Da wird sicher niemand widersprechen, nur ist ne NBS nach Landshut halt noch utopischer als der A92 Ausbau sad.gif

QUOTE
München - Markt Schwaben müsste wie München - Freising viergleisig sein, aber das ist deutsche Verkehrspolitik.

Ja, da ist irgendwie ein Reibungsverlust an der Nahtstelle zwischen Großknoten-Betrachtung und Streckenbetrachtung. Bei der ABS38 kommen die Gleise quasi aus ner Blackbox heraus, für den Ausbau wird nur die Strecke außerhalb betrachtet.

Kann man machen - wenn man die Gleise im Großknoten selbst nicht übersähe ...

Geschrieben von: Downtown am 21 Mar 2018, 19:20
QUOTE (Trapeztafelfanatiker @ 21 Mar 2018, 16:31)

München - Markt Schwaben müsste wie München - Freising viergleisig sein, aber das ist deutsche Verkehrspolitik.

Einen 4-gleisigen Ausbau Riem - Markt Schwaben (fahre die Strecke jeden Tag) kann ich mir aufgrund einiger Engstellen (Riem, Feldkirchen, Heimstetten, Poing) nur schwer vorstellen.

Viel interessanter und machbarer klingt ein Ansatz, der ich mal hier entdeckte (2. Grafik auf der Seite):
https://sbahn2030.de/wp-content/uploads/BK-S_Bahn_Muenchen_2030-_Anhang_Infrastruktur-v1_0.pdf

Führung der ABS38 auf eigener Trasse entlang der A94!

Seltsam dass dieser Vorschlag m.W. nirgendwo anders jemals erwähnt bzw. diskutiert wurde.

Geschrieben von: Trapeztafelfanatiker am 21 Mar 2018, 20:09
QUOTE (Metropolenbahner @ 21 Mar 2018, 18:59)
Arrgh ... dann würde sich aber nichts an der Situation bessern. Die Regio-S-Bahn hätte weiterhin Stufen an den Haltestellen der Außenäste, an denen auch NV-Züge abfahren. Ne, also wenn dann durchgängig in allen Netzen 76cm.

Damit macht man sich europaweit zum Außenseiter.
Wir wollen eine Europäisierung und wollen dann hier wieder Sonderregeln.

Der größte Teil der Strecken in Deutschland ist für 55cm gebaut, was gerade im Regionalverkehr sinnvoll ist. Warum sollte man dann wieder Netze sinnlos extra zuschneiden? Das kann man bei separaten S-Bahn-Netzen machen, aber nicht bei Mischbetrieben.
Kein Wunder dass in Deutschland immer alles drei Nummern teuerer ist.

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