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Elon Musks Hyperloop "Röhrenzug", Transport durch die Röhre mit 1200 km/h [Zur Themenübersicht]
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mapic
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 09:51


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Hot Doc @ 15 Dec 2018, 02:21)
Wenn wir über Röhrensysteme im Stadtbereich reden, ist der absolute Zeitgewinn so marginal, dass es lächerlich wirf, reden wir von längeren Strecken, wird der Aufwand sehr groß und es bleibt die Frage, ob man durch die Geschwindigkeit in diesem kleinen Abschnitt wirklich einen Vorteil hat.

Das sehe ich genau so. Aber wie schon oben gesagt, gehe ich eben davon aus, dass in Hamburg nicht die Transportgeschwindigkeit im Vordergrund steht, sondern die Tatsache, dass man einen Teil der Logistik einfach aus der Stadt raus haben will. Ob die Container auf der Strecke dann eine Stunde länger oder kürzer unterwegs sind, dürfte ziemlich egal sein. Es geht wohl eher darum, ein möglichst einfaches und günstiges Containertransportmittel zwischen dem Hafen und einem Containerterminal außerhalb der Stadt zu schaffen. Wenn man nur die reine Transportzeit der Container dafür betrachtet, wäre es vermutlich relativ egal, welches Transportmittel man dafür verwendet. Alle anderen Faktoren dürften da für dieses Projekt wahrscheinlich deutlich wichtiger sein. Das wäre dann vor allem die Transportkapazität (Container pro Stunde), der Aufwand für die Be- und Entladung, aber natürlich auch die Bau- und Betriebskosten.

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Galaxy
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 12:40


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QUOTE (Iarn @ 15 Dec 2018, 10:29)
Jedes von Menschen gemachte Vakuum ist auch nur reduzierter Luftdruck, auch im Labor.

Wenn Du es genau nehmen willst gibt es das perfekte Vakuum überhaupt ist, man hat immer Quantenflukatationen, der Punkt ist aber dass in der Hyperloopröhre es keinen Zustand gibt den man als Vakuum bezeichnen würde.
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 16:46


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Kommt denn so eine Eisenbahn auch ohne Personal aus? Die Container sollen vollständig computergesteuert durch die Röhren geführt werden, was ich mir bei einer klassischen Eisenbahn eher weniger vorstellen kann.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 18:01


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QUOTE (Cloakmaster @ 15 Dec 2018, 17:46)
Kommt denn so eine Eisenbahn auch ohne Personal aus? Die Container sollen vollständig computergesteuert durch die Röhren geführt werden, was ich mir bei einer klassischen Eisenbahn eher weniger vorstellen kann.

Wenn wir hier über ein langweiliges geschlossenes A-nach-B-System reden, dann gibt's das bei der Eisenbahn schon lange und wäre rein von der Steuerung her wohl genau das selbe. Nur halt mit ein bisschen "Magic" drumrum.

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mapic
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 18:30


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Es wäre sicherlich kein Problem für diesen Anwendungsfall eine fahrerlose Eisenbahn zu bauen. Das wäre dann aber sicher keine "klassische Eisenbahn".
Aber ganz ohne Personal kommt wohl keines von beiden aus, wenn dann eben nur ohne Fahrer.

Wenn bei der VAG gestreikt wird, dann steht auch die fahrerlose U-Bahn.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 19:24


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QUOTE (Rohrbacher @ 15 Dec 2018, 19:01)
Wenn wir hier über ein langweiliges geschlossenes A-nach-B-System reden, dann gibt's das bei der Eisenbahn schon lange und wäre rein von der Steuerung her wohl genau das selbe. Nur halt mit ein bisschen "Magic" drumrum.

Und weil das ja in Nürnberg schon seit X Generationen ein alter Hut ist, und mit 115% Zuverlässigkeit arbeitet, wurden auch schon längst alle anderen U Bahn Systeme weltweit auf fahrerlosen Betrieb umgestellt. Wie könnte ich das nur übersehen.

Bearbeitet von Cloakmaster am 15 Dec 2018, 19:25
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 19:47


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QUOTE (Cloakmaster @ 15 Dec 2018, 20:24)
Und weil das ja in Nürnberg schon seit X Generationen ein alter Hut ist, und mit 115% Zuverlässigkeit arbeitet, wurden auch schon längst alle anderen U Bahn Systeme weltweit auf fahrerlosen Betrieb umgestellt. Wie könnte ich das nur übersehen.

Ich lese Sarkasmus und finde es gerade deswegen lustig, dass die betriebsblinden Tech-Fuzzi-Nerds mal wieder glauben, dass sich der Krampf besser durchsetzt, wenn man einfach noch mehr Krampf aus'm Silicon Valley drumrum baut, z.B. ein völlig neues Transportsystem aus 70er-Jahre-Comics, das noch nicht ein einziges Mal auch nicht im Ansatz funktioniert hat - und wenn es das tut, dann muss es außerdem einen ausreichend großen Vorteil gegen über dem Bestandssystem bringen und sollte mindestens die gleichen Kosten haben, eher billiger sein. Jaja, die Zukunft gehört dem Pferd und so, ich weiß schon... Das war eben bei der Eisenbahn so: Die war tatsächlich von Beginn an um die Faktor 10 schneller, hatte schon um den Faktor 100 größere Kapazitäten und ließ sich unter dem Strich billiger betreiben. Als die Eisenbahn nach Bayern kam, waren die Fahrkarten um 1/3 billiger als bei der Postkutsche. Wenn bei dem neuzeitlichen Geldverbrennungsgeteste sowas bei rauskommt, dann bitte... Ach ja und nochwas kommt heute dazu: Klimafreundlich sollte es sein. Das heißt, der Vorteil muss nochmal größer sein als eh schon. Sonst ist das halt einfach nur Blödsinn.

Bearbeitet von Rohrbacher am 15 Dec 2018, 19:53

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146225
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 19:55


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QUOTE (Cloakmaster @ 15 Dec 2018, 19:24)
Und weil das ja in Nürnberg schon seit X Generationen ein alter Hut ist, und mit 115% Zuverlässigkeit arbeitet, wurden auch schon längst alle anderen U Bahn Systeme weltweit auf fahrerlosen Betrieb umgestellt. Wie könnte ich das nur übersehen.

Dir ist schon klar, dass es so was auch nicht zum Nulltarif gibt? Und deswegen sind es eher neue Linien, die dann von vorneherein gleich als fahrerlose Systeme gebaut werden. Ein Beispiel hierfür wäre Milano, wo M1-M3 noch mit Fahrern besetzt sind, die M5 aber von Anfang an automatisch fuhr. Auch die im Bau befindliche M4 wird fahrerlos werden.

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Unmündig nennt man uns, und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht!
    
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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 20:02


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Ich habe auch nicht die These aufgestellt, daß fahrerlose Züge und Netze bei der Eisenbahn uralter Schnee von gestern wäre.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 20:49


Lebende Forenlegende


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QUOTE (Cloakmaster @ 15 Dec 2018, 21:02)
Ich habe auch nicht die These aufgestellt, daß fahrerlose Züge und Netze bei der Eisenbahn uralter Schnee von gestern wäre.

Ne, du hast These aufgestellt bzw. verbreitet, dass sich was, was sich bei Bestandssystemen schon kaum durchsetzt, obwohl es technisch schon lange möglich ist, viel besser durchsetzen wird, wenn man noch mehr Tech-Fuzzi-Nerd-Zeugs dazubaut.

Wer sich ein kleines bisschen nur in der Industrie UND im Marketing auskennt, der sieht sofort, dass die ganzen radikalen Zukunftsfantastereien nur dazu da sind, um von den Problemen der Gegenwart abzulenken oder um Fördergeld in Richtung gewisser Industrien umzuleiten. Tu so als würdest du einen Hyperloop oder autonomes Fahren entwickeln, am besten irgendwas, was deine Lobby den Politikern als das ultimative Zukunftsding diktiert hat, bekomme dafür z.B. Geld für Forschung und Wissenschaft und nebenbei viel zu viel Aufmerksamkeit für deine Firma und zack bumm hast du eigentlich z.B. ein neues ACC gefördert bekommen, das du prima in deinem Diesel-SUV einbauen kannst, um noch mehr Geld zu machen. Und nebenbei hast du ein super modernes Image. Wir werden auch in 30 Jahren keinen funktionierenden Hyperloop sehen. Das erinnert mich fatal ans Mittelalter, wo bei allen der Verstand ausgesetzt hat, wenn einer behauptet hat, er könne Gold herstellen. Beim Transrapid war in den 80ern auch schon klar, dass das nix wird und der europäische HGV mit Rad-Schiene-Technik gebaut wird. "Getestet" hat man noch 20 Jahre länger. Nur glaube ich so langsam, dass im Unterschied zum Transrapid eigentlich keiner wirklich einen Hyperloop bauen will, wie so oft in Werbung und Politik reicht auch die nackte Idee und etwas Vorstellungskraft.

Bearbeitet von Rohrbacher am 15 Dec 2018, 20:49

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 15 Dec 2018, 23:23


Lebende Forenlegende


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Das habe ich nicht im Mindesten. Aber ich kenne das CTA, Container Terminal Altenwerder ganz gut, und weiß, wie dort gearbeitet wird. Genau das, was man da tatsächlich schon seit Jahren mit extrem hoher Zuverlässigkeit durchführt, soll nun ausgeweitet werden. Und wie schon in Baumstufe 1 wird dabei auf Rad/Schiene verzichtet.
    
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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 11 Apr 2019, 17:54


Kaiser


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Schweizer Projekt Cargo Souterain geht in die Vernehmlassung
Nach Ablauf der Vernehmlassungsfrist am 10.7.2019 entscheidet die Schweizer Bundesregierung, ob das Projekt weiter verfolgt wird.
Siehe Medienmitteilung vom 3.4.2019: https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuel...g-id-74550.html

Und erläuternder Bericht dazu: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/at...ments/56330.pdf

Bearbeitet von ralf.wiedenmann am 11 Apr 2019, 18:44

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ralf.wiedenmann
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 06:30


Kaiser


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Rückhalt für unterirdisches Gütertransportsystem innerhalb der Schweiz (Cargo souterain) bröckelt
NZZ, 18.4.2019: https://www.nzz.ch/schweiz/unterirdische-gu...jekt-ld.1475930



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einen_Benutzernamen
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 12:10


Kaiser


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Wir werden auch in 30 Jahren keinen funktionierenden Hyperloop sehen.
Wieso? WEIL DAS NED FUNKTIONIERT! dry.gif

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 18 Apr 2019, 14:24


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