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Tschechien, aktueller Betrieb [Zur Themenübersicht]
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:08


Lebende Forenlegende


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QUOTE (tantin @ 24 May 2020, 20:18)
*Die Spitzkehre in Schwandorf gefallen ihnen auch überhaupt nicht, aber besser etwas als nichts… Mann muss irgendwie einfangen… Weil die Zeit 4:15 Prag-München festgestellt ist: Je besser Strecke in Tschechien, desto schlimmer in Bayern. :-(

Für die Spitzkehre gabs schon mal nen Plan für ein Tunnel unter der Grenze - ist zwar im Moment überhaupt kein Thema, aber vielleicht wird das dann in 10-20 Jahren zusammen mit dem Ausbau zwischen Holysov und Blizejov etwas.


QUOTE
Je besser Strecke in Tschechien, desto schlimmer in Bayern. :-(
Das wird wohl so kommen ... die Fahrplanstudie entspricht ziemlich genau der Studie, die auch schon 2018 veröffentlich wurde, und das bedeutet: Zwischen Regensburg und Schwandorf sind 5 Minuten Fz-Gewinn nötig. Dafür wurde eine NBS vorgeschlagen (Umfahrung Maxhütte). Dass diese bis 2026 fertig ist, glaube ich leider nicht.

Edit: @JeDi: Siehe oben, da soll es ne NBS geben ...

Bearbeitet von Metropolenbahner am 24 May 2020, 20:08
    
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spock5407
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:09


Lebende Forenlegende


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Beiträge: 13048




Ohne Neitech auf der Bestandsstrecke nicht machbar. Ist Neigetechnik in ETCS im Bereich DB Netz überhaupt spezifiziert?
Denn ich kann mir nicht vorstellen, das in Tschechien Züge für die alte dt. GNT/ZUB gekauft werden.


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tantin
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:12


Jungspund


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Wohnort: Tschechien (Pilsen)


QUOTE (spock5407 @ 24 May 2020, 20:09)
Ohne Neitech auf der Bestandsstrecke nicht machbar.  Ist Neigetechnik in ETCS im Bereich DB Netz überhaupt spezifiziert?
Denn ich kann mir nicht vorstellen, das in Tschechien Züge für die alte dt. GNT/ZUB gekauft werden.

Neigetechnik ist nicht vorgesehen.
Umfahrung Maxhütte ist. ph34r.gif

Via GT aus der CZ-Studie:

Auf deutscher Seite wird die Verkürzung der Fahrzeiten unter anderem durch einen kurzen Umzug (Neubau) erreicht, der die bestehende restriktive Route im Abschnitt Regenstauf - Klardorf (Wasserscheide Regen / Naab) umgeht. Die bestehende Linie über den Maxhütte-Haidhof wird für den Stopp des Personenverkehrs beibehalten.


Bearbeitet von tantin am 24 May 2020, 20:13
    
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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:27


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Beiträge: 3808




QUOTE (tantin @ 24 May 2020, 21:12)
Neigetechnik ist nicht vorgesehen.
Umfahrung Maxhütte ist.  ph34r.gif

Via GT aus der CZ-Studie:

Auf deutscher Seite wird die Verkürzung der Fahrzeiten unter anderem durch einen kurzen Umzug (Neubau) erreicht, der die bestehende restriktive Route im Abschnitt Regenstauf - Klardorf (Wasserscheide Regen / Naab) umgeht. Die bestehende Linie über den Maxhütte-Haidhof wird für den Stopp des Personenverkehrs beibehalten.

Sehr schön, damit ist dann zumindest sicher, dass auch auf dt. Seite 3b gebaut wird ... es fragt sich nur wann.

Würde mich ja nicht wundern, wenn man ab 2026 erstmal über Regensburg-Walhallastraße abkürzt, um die Fahrzeiten halten zu können. (Edit Falls die Strecke bis dahin überhaupt schon elektrifiziert sein sollte.)

Bearbeitet von Metropolenbahner am 24 May 2020, 20:51
    
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spock5407
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:28


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Beiträge: 13048




Im Prinzip also Ersatz für die Umfahrung der langen Schleife um den Ponholzer Berg. An diesen Neubau glaube ich nicht; das ist aus meiner Sicht reine Hoffnung/Wunschdenken.
Dafür hat die Bahn in D viel zu geringes Gewicht, das Gelände ist sehr ungünstig und auf viel wichtigeren ICE-Fernstrecken in D fehlen solche Linienverbesserungen. Dafür ist diese Strecke aus typischer Sicht D viel zu unwichtig.

Meine Prognose: Das passiert in 20 Jahren nicht.

Bearbeitet von spock5407 am 24 May 2020, 20:29

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 24 May 2020, 20:35


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QUOTE (spock5407 @ 24 May 2020, 21:28)
Im Prinzip also Ersatz für die Umfahrung der langen Schleife um den Ponholzer Berg. An diesen Neubau glaube ich nicht; das ist aus meiner Sicht reine Hoffnung/Wunschdenken.
Dafür hat die Bahn in D viel zu geringes Gewicht, das Gelände ist sehr ungünstig und auf viel wichtigeren ICE-Fernstrecken in D fehlen solche Linienverbesserungen. Dafür ist diese Strecke aus typischer Sicht D viel zu unwichtig.

Meine Prognose: Das passiert in 20 Jahren nicht.

Prinzipiell geb ich Dir recht, aber das wurde jetzt in ~5 Jahren mit den Tschechen ausgekaspert, am ganzen Thema sitzt man schon ~20 Jahre dran (Donau-Moldau-Bahn) da sollte man also mal zu Potte kommen. Es ist durch die Tschechen auch mehr Druck dahinter sich daran zu halten. Außerdem gibts Stand heute immer noch nen bayrischen Bundesverkehrsminister. Also wenn die CSU das forciert, sollte das - ausnahmsweise - klappen. Zusätzlich gibts für europäische Ausbauten doch auch EU-Förderggelder. Also ich bin da wenigstens verhalten optimistisch und hoffe das klappt bis ~2030.

Edit: Ansonsten ist der Abschnitt eher dünn besiedelt und böte am Anfang/Ende der NBS ausreichend Raum für längere Rampen. Kompliziert würde es wohl nur östlich der A93 auf Höhe Haudhof werden. Da müsste man irgendwie an Eichelberg / Katzheim vorbei. Ein Tunnel wäre praktisch, nur gibts zwischendrin ne kleine Senke mit Bach, Weihern und Biotopen. Da würde es kritisch werden, es sei denn man fährt weiter außenherum.

Bearbeitet von Metropolenbahner am 24 May 2020, 20:59
    
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spock5407
  Geschrieben am: 24 May 2020, 21:22


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Beiträge: 13048




Auf den Verkehrsminister würde ich nicht wirklich zählen; der interessiert sich i.W. für die Automobillobby. Jetzt ganz besonders.
Erst recht nicht für Neubaustrecken in Nordostbayern mit übersichtlichem Verkehrspotential.
Tunnel und Brücken sind extra teuer; das gibt dort keiner aus. Insbesondere bei dem relativ überschaubaren Aufkommen.
Weiher und Biotope? Omg, zusätzlich jahrelange Streits und Klagen.

Wir sehen ja, seit wieviel Jahrzehnten gerademal die Wiedereröffnung des Halt R-Walhallastr. diskutiert und immer wieder verschoben wurde.
Und das ist eine deutlich preisgünstigere Maßnahme ohne Umweltbeeinflussung.


Nope, da wird nicht viel passieren. Das wird sich in die Länge ziehen, dagegen ist der Ausbau München-Lindau turboschnell gewesen.
2030? Niemals.

Bearbeitet von spock5407 am 24 May 2020, 21:25

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Metropolenbahner
  Geschrieben am: 25 May 2020, 10:37


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QUOTE (spock5407 @ 24 May 2020, 22:22)
Auf den Verkehrsminister würde ich nicht wirklich zählen; der interessiert sich i.W. für die Automobillobby. Jetzt ganz besonders.

Jein, er macht halt das, was die Lobbyleute sagen. Da gibts in Sachen Bahnverkehr mit Tschechien aber mittlerweile auch ne Menge. Vor allem läuft der Güterverkehr aktuell über Dresden ... das ist einfach mies, deswegen und auch wg. des Personenverkehrs macht auch die IHK Druck.

Das beste Gegenbeispiel ist die Neubaustrecke ab Dresden. Da hatte man 2015 gerade mal ne dünne Machbarkeitsstudie, jeder in den Foren landauf landab tat den sächsischen Verkehrsminister als Fantasten ab und nun ist das Projekt schon in der Raumordnung. So zügig ging das früher nie. Im Vergleich dazu ist der Ausbau Bayern-Prag ne Lachnummer.

QUOTE
Weiher und Biotope? Omg, zusätzlich jahrelange Streits und Klagen.
Ja ne, das sind keine Riesenflächen nur ein paar Meter breite Abschnitte. Auf den 2. Blick kommt man an denen gut vorbei, wenn man nahe der Bestandsautobahnbrücke baut. Mit großzügigeren Radien für die Bahnstrecke als bei der Autobahn müsste man dann zwar die Autobahn überqueren, aber die Bahngleise liegen sowieso auf der anderen Seite, man muss die A93 also sowieso kreuzen. Bliebe noch der Höhenunterschied von ca. 30m auszugleichen, was ne entsprechend lange Rampe benötigt. Die ist dort aber kein Problem, weil dort nur Felder und Wald sind.

QUOTE
2030? Niemals.
Mich würde es auch nicht wundern, wenns nichts bis 2030 würde, aber ich bin etwas optimistischer, 40% Chancen sehe ich, dass es klappen könnte.

QUOTE
Wir sehen ja, seit wieviel Jahrzehnten gerademal die Wiedereröffnung des Halt R-Walhallastr. diskutiert und immer wieder verschoben wurde.

Das ist ne regionale Entscheidung, da sind ganz andere Leute involviert als bei ner Neubaustrecke. Laut Onetz wird die Wiedereröffnung auch erst seit 2012 diskutiert.
    
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xaviernaidoo
  Geschrieben am: 27 May 2020, 21:39


Foren-Ass


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Beiträge: 88




QUOTE (tantin @ 24 May 2020, 20:18)
Das ist einfach: Die NBS im ganzen Abschnitt => zu teuer und NKA-Ergebnis < 1. Es wäre möglich mit zweigleisige Ausbau Doma¸lice - Schwandorf, anders keine zusätzliche Züge und keine Neubau Holý¨ov - Blí¸ejov. Der Abschnitt ist so ausgewählt, weil die Güterzüge mit Personenzüge kreuzen ohne anzuhalten können. Nur diese Variante ist beide wirtschaftlich und *akzeptabel für die Vereinigung der Eisenbahngüterverkehrsunternehmen ´ESNAD. Und ohne Güterzüge ist alles schiefgegangen.

*Die Spitzkehre in Schwandorf gefallen ihnen auch überhaupt nicht, aber besser etwas als nichts&#8230; Mann muss irgendwie einfangen&#8230; Weil die Zeit 4:15 Prag-München festgestellt ist: Je besser Strecke in Tschechien, desto schlimmer in Bayern. :-(

Der Grund warum gerade hier gespart wird ist dass Abschnitt Blizejov Stankov bereit 2005 modernisiert wurde und Abschnitt Stankov-Holysov wegen bebauten Ortschaften sehr kompliziert und teuer umzufahren wäre.
    
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Entenfang
  Geschrieben am: 8 Jul 2020, 12:04


Lebende Forenlegende


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Wohnort: München


Wenn jemand Bedarf daran hat, sich tschechische Zuglaufschilder selbst auszudrucken, der wird bei der SZDC fündig. smile.gif

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