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Eisenbahnforum.de > Straßenbahn und Stadtbahn > [HN] Stadtbahn Heilbronn


Geschrieben von: Dave am 26 Nov 2004, 23:23
http://www.stimme.de/reisen/stadtbahn/art1533,442397.html

Damit ist Heilbronn einen großen Schritt weiter: Die Innerstädtische Stadtbahn-Durchmesserlinie S4 ist jetzt voll ausgebaut und endet an der DB-Strecke HN-Crailsheim, auf der die S4 ab Dez. 2005 bis nach Öhringen-Cappel weitergeführt werden soll. Die S4 fährt von (Achern/Bühl) - Baden-Baden - Karlsruhe - Bretten - Eppingen nach Heilbronn. Es gibt zusätzlich einen 20min-Takt einer eigenen Heilbronner Linie zwischen Schwaigern West und Heilbronn, die in ca. einem Jahr dann bis Öhringen verlaufen wird. Heilbronn plant dazu noch 3 weitere Linien in einer Nord-Süd-Achse mit einer weiteren Innenstadtstrecke und Linienästen bis Lauffen (Neckar)/Zaberfeld, Bad Friedrichshall-Jagstfeld/Gundelsheim/Bad Rappenau/Sinnsheim.
Die Stadtbahn Heilbronn ist eine typische Regionalstadtbahn die in und um kleinere Großstädte den ÖPNV wieder stärken und dem Auto eine Alternative bieten sollen. Nach dem Karlsruher Modell fahren Regionalstadtbahnen schon neben Heilbronn in Saarbrücken, Kassel und Chemnitz. Es sind ähnliche Projekte für Tübingen/Reutlingen, Rosenheim, Bremen, Rostock und weitere Städte im Gespräch. Stadtbahnen verknüpfen regionale Eisenbahnstrecken mit als Straßenbahn betriebenen Innenstadtstrecken.

Gruß, Dave

Geschrieben von: Dave am 4 Apr 2005, 20:49
Neues zum Nahverkehr im Großraum Heilbronn
Am 1. April war es so weit: Der Heilbronner Verkehrsverbund (HNV) bildet seitdem eine Tarifgemeinschaft mit dem NVH (Nahverkehr Hohenlohkreis). Der dadurch entstandene neue Verbund nennt sich Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr und integriert jetzt die Bahnlinie (Novum im Hohenlohekreis) Schwäbisch Hall-Hessental - Heilbronn als (teilweise) künftige Stadtbahnstrecke. Integriert werden auch die verschiedenen Stadtverkehrsmittel in Künzelsau, für die bisher verschiedene Fahrscheine gelöst werden mussten. Dieser neue Verbund ist ein wichtiger Schritt hin zum Niederreißen der Tarifgrenzen in Nordwürttemberg. Es gibt aber noch Verbesserungsbedarf: Der Landkreis Schwäbisch Hall bildet immernoch einen eigenen Verbund (Kreisverkehr SHA), nur die Kreisstadt wird teilweise in den neuen HNV miteingebunden. Jedoch wiederrum ohne Stadtbus. Halbe Sache. Trotzdem ist die Verbunderweiterung ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Stadtbahneröffnung im Dezember nach Öhringen.
Grüße, Dave
weitere Infos: www.h3nv.de
edit: URL eingefügt

Geschrieben von: Dave am 18 May 2005, 20:11
Nun ist es soweit: Der Ausbau der Stadtbahn Nordachse durch die Heilbronner Innenstadt wurde endgültig im Gemeinderat festgelegt. Es wurde der alte Plan weiterverfolgt die Stadtbahn durch die Paulinenstraße an einigen Schulen vorbei zu bauen. Der Alternativvorschlag über den Europaplatz und weiter durch das inzwischen stark angewachsene Gewerbe- und Einkaufsgebiet entlang der Weipertstraße wurde gegen die Stimmen der FDP zu den Akten gelegt. Gründe waren vorallem die höheren Kosten, Die Schulen, welche schlechter angebunden wären, sowie natürlich vorallem für die CDU ihre Wähler des Individualverkehr welche ungestört von Stadtbahnen einkaufen wollen (natürlich mit dem Auto). Damit werden die Strukturen für den ÖPNV für die nächsten 50 Jahre festgesetzt.
Mehr dazu auf http://www.stadtbahn-hn.de/aktuell.html
Als Quelle wird auf dieser Seite die http://www.stimme.de angegeben, welche jedoch keinen Text dazu online hat.
Entschieden ist jetzt wohl auch wie das das DB-Angebot zwischen Heilbronn und öhringen aussehen soll - nämlich wohl aus gar nichts. Das Schicksal der RE nach Crailsheim ist ungewiss, die Stadtbahn-Macher schreiben von elektrischen Eilzügen nur auf der Relation Heilbronn - Öhringen welche die Heilbronner Innenstadt jedoch auslassen werden. Damit gäbe es wohl keine durchgehnden Züge mehr auf der Relation Heilbronn - Crailsheim, der Umsteig in Öhringen würde auch im schnelleren Verkehr zur Pflicht.
Dazu weitere (wohl aber wage Infos): http://www.stadtbahn-heilbronn.de/start/modules.php?name=Daten&file=aktuelles&cths_nav[nav_pid
Grüße, Dave
Bearbeitung: Links berichtigt

Geschrieben von: luc am 19 May 2005, 00:07
Wenigstens wurde nicht auch noch die Elektrifizierung der "Umgehungsstrecke" gestrichen. Wäre aber auch nicht so einfach gewesen, da diese ja am Bahnstromnetz hängen muß. Bin mal gespannt, ob die Eilzüge in Heilbronn enden werden oder irgendwie Richtung Karlsruhe weiterfahren. Aber der Zweisystem-Wagenbedarf der AVG wird weiter steigen und woher sollen die Wagen kommen?
Aber immerhin kommt jetzt die Nordtrasse, ist ja schonmal was.

Geschrieben von: luc am 19 May 2005, 17:38
Noch was anderes:
Wie sieht es mit der Stadtbahn nach Zaberfeld (alte Strecke von Lauffen nach Leonbronn) aus? Immerhin gäbe es dort auch einiges an Verkehr an Wochenenden und in den Ferien (Freizeitpark Tripsdrill, bei einem richtigen Konzept, also Pendelbussen).

Geschrieben von: Fahrgast_S am 19 May 2005, 19:24
Ich glaub nicht dass das mit der Stadtbahn nach Zaberfeld so schnell was wird obwohl die Strecke imho für den Stadtbahnbetrieb ideal wäre. Aber die Schienen müssten komplett neu verlegt werden, die Strecke müsste elektifiziert werden, die Signal und Sicherungsteschnik müsste komplett neu eingereichtet werden, die Haltepunkte und Bahnhöfe müssen neu gemacht werden, das wird seeehr teuer. Perfekt wäre ja ja ein Weiterbau der Zabergäubahn nach Sulzfeld mit Anschluss an die Kraichgaubahn, wie er vor 100 Jahren mal geplant war *träum*...

Geschrieben von: luc am 19 May 2005, 20:10
Würde die Infrastruktur von der AVG oder wem auch immer gekauft oder gepachtet, wäre die Reaktivierung nicht so teuer.
QUOTE (Fahrgast_S @ 19 May 2005, 20:24)
Aber die Schienen müssten komplett neu verlegt werden,  die Strecke müsste elektifiziert werden,

Immerhin muß das nicht unter rollendem Rad passieren.

QUOTE (Fahrgast_S @ 19 May 2005, 20:24)
die Signal und Sicherungsteschnik müsste komplett neu eingereichtet werden, die Haltepunkte und Bahnhöfe müssen neu gemacht werden,

dies muß auch an "Ausbaustrecken" gemacht werden.

QUOTE (Fahrgast_S @ 19 May 2005, 20:24)
Perfekt wäre ja ja ein Weiterbau der Zabergäubahn nach Sulzfeld mit Anschluss an die Kraichgaubahn, wie er vor 100 Jahren mal geplant war *träum*

Wollen denn soviele Leute von Lauffen nach Sulzfeld? Eine Stadtbahn mit Anschluss an eine stündlich verkehrende Buslinie von Zaberfeld nach Sulzfeld wäre doch auch was.

Geschrieben von: Dave am 19 May 2005, 21:24
QUOTE (luc @ 19 May 2005, 01:07)
Wenigstens wurde nicht auch noch die Elektrifizierung der "Umgehungsstrecke" gestrichen. Wäre aber auch nicht so einfach gewesen, da diese ja am Bahnstromnetz hängen muß. Bin mal gespannt, ob die Eilzüge in Heilbronn enden werden oder irgendwie Richtung Karlsruhe weiterfahren. Aber der Zweisystem-Wagenbedarf der AVG wird weiter steigen und woher sollen die Wagen kommen?
Aber immerhin kommt jetzt die Nordtrasse, ist ja schonmal was.

Ja, die Umgehungsstrecke wurde unter anderem mit der Begründung der Stromeinspeisung elektrifiziert. Falls das mit den Stadtbahn-Eilzügen zwischen Öhringen und Heilbronn wahr wird, scheint eine Durchbindung nach Karsruhe schon sinnvoll. Denn ansonsten ist der notgedrungene Umstieg in Öhringen, welches es früher nicht gab, nicht zu rechtfertigen. Allerdings hoffe ich immernoch auf einen DB-RE durchgehend von Crailsheim nach Heilbronn und hoffe dass das mit den Eilzügen eine Ente der Stadtwerke HN ist, derren Website auch sonst einige Fehler enthält. Wagen für AVG müssen wohl noch einige gebaut werden. Vielleicht kommt ja auch ein Nachfolgetyp.
Was die Strecke nach Zaberfeld angeht: Ich halte sie für sehr notwendig und denke auch, dass sie Realität wird. Da die Infrastruktur dann ja wieder in NE-Besitz ist, sollten die gesetzlichen Bestimmungen und Kosten auch geringer sein. Auch ein Betrieb nach BOStrab wurde von manchen angedacht. Jedenfalls stand der Verantwortliche des Landkreises HN (wer war das nochmal, habs vergessen) letztens noch voll dahinter. Der Busbetrieb soll dafür abgebaut und umstrukturiert werden, für Brackenheim ist eventuell ein Stadtverkehr geplant. Leider planen jedoch die Stadtplaner diese nach dem ÖPNV-Leitplan als S3 bezeichnete Linie nicht durch die Innenstadt und die Nordtrasse zu führen, sondern über den Hauptbahnhof und den Bf Sülmertor. Das widerspricht dem Stadtbahnkonzept der Verknüpfung von Stadtverkehr und Regionalverkehr und verhindert die umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 19 May 2005, 21:34
QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:24)
Allerdings hoffe ich immernoch auf einen DB-RE durchgehend von Crailsheim nach Heilbronn und hoffe dass das mit den Eilzügen eine Ente der Stadtwerke HN ist, derren Website auch sonst einige Fehler enthält. Wagen für AVG müssen wohl noch einige gebaut werden. Vielleicht kommt ja auch ein Nachfolgetyp.

Immerhin wurden die Wagen erst bezüglich Beleuchtung überarbeitet. Ein Nachfolgertyp kommt, denke ich, frühestens in ca. 2 Jahren.

QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:24)
Leider planen jedoch die Stadtplaner diese nach dem ÖPNV-Leitplan als S3 bezeichnete Linie nicht durch die Innenstadt und die Nordtrasse zu führen, sondern über den Hauptbahnhof und den Bf Sülmertor. Das widerspricht dem Stadtbahnkonzept der Verknüpfung von Stadtverkehr und Regionalverkehr und verhindert die umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt.

Ja, dann könnten die ja gleich stattdessen Dieselbetrieb mit RS1 machen. Um einiges billiger. Ein Zweisystemfahrzeug lohnt sich nur, wenn es als solches auch genutzt wird. Aber wem erzähle ich das. Wir haben halt mit zwei Unternehmen zu tun, die gerne dem anderen eins auswischen würden (DB vs. AVG).

Geschrieben von: Dave am 19 May 2005, 21:52
QUOTE (luc @ 19 May 2005, 22:34)
Immerhin wurden die Wagen erst bezüglich Beleuchtung überarbeitet. Ein Nachfolgertyp kommt, denke ich, frühestens in ca. 2 Jahren.

Gäbe es andere Verkehrsbetriebe bzw. EVU welche auch daran Interesse hätten? in NRW fahren ja ähnliche Fahrzeuge.

QUOTE (luc @ 19 May 2005, 22:34)
Ja, dann könnten die ja gleich stattdessen Dieselbetrieb mit RS1 machen. Um einiges billiger. Ein Zweisystemfahrzeug lohnt sich nur, wenn es als solches auch genutzt wird. Aber wem erzähle ich das. Wir haben halt mit zwei Unternehmen zu tun, die gerne dem anderen eins auswischen würden (DB vs. AVG).

Ich gebe auch die Hoffnung nicht auf dass zumindest ein Teil der Züge durch die Innenstadt fährt. RS1 bräuchten aber wieder eine eigene Werkstätte, welche sowohl AVG als DB noch sont ein Unternehmen in der Gegend haben.
Es gibt übrigens noch einige Strecken, welche mit Zweisystem-Stadtbahnwagen befahren werden wo es auch anders ginge. Die Karlsruher Linien S31/S32, S6 und S9 haben keinen Anschluss in die Innenstadt, außer vielleicht der S6 als Umstellung auf S5 in Pforzheim als durchgehender Zug nach Karlsruhe bzw. Wörth.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 19 May 2005, 22:00
QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:52)
Die Karlsruher Linien S31/S32, S6 und S9 haben keinen Anschluss in die Innenstadt, außer vielleicht der S6 als Umstellung auf S5 in Pforzheim als durchgehender Zug nach Karlsruhe bzw. Wörth.

Die S6 fährt doch nach Bad Wildbad rein. Angesichts dieser Tatsache stört es mich auch nicht, daß die Strecke mit den Stadtbahnwagen befahren wird.

Geschrieben von: Dave am 19 May 2005, 22:25
QUOTE (luc @ 19 May 2005, 23:00)
Die S6 fährt doch nach Bad Wildbad rein. Angesichts dieser Tatsache stört es mich auch nicht, daß die Strecke mit den Stadtbahnwagen befahren wird.

Kleiner Denkfehler meinenerseits. Hab ich vergessen. OK, da sind die Fahrzeuge gerechtfertigt.

Geschrieben von: luc am 20 May 2005, 02:07
QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:52)
RS1 bräuchten aber wieder eine eigene Werkstätte, welche sowohl AVG als DB noch sont ein Unternehmen in der Gegend haben.

Die 628 haben aber auch keine Werkstätte in der Nähe wie alle anderen DB-Züge auch.

QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:52)
Die Karlsruher Linien S31/S32, S6 und S9 haben keinen Anschluss in die Innenstadt, außer vielleicht der S6 als Umstellung auf S5 in Pforzheim als durchgehender Zug nach Karlsruhe bzw. Wörth.

Noch ne kleine Ergänzung: S31/S32 und S9 sind auch noch ok, solange die Bahn kein elektrisches Fahrzeug in BW mit 550mm Einstiegshöhe bieten kann. Und diese Höhe haben ja die neugebauten Bahnsteige. Bei der S9 habe ich immer noch die Hoffnung, daß diese in die Innenstadt nach Bruchsal verlängert wird, wenn auch die S2 von Friedrichstal aus nach Bruchsal kommt. Das dauert aber noch einige Jährchen.

QUOTE (Dave @ 19 May 2005, 22:52)
Gäbe es andere Verkehrsbetriebe bzw. EVU welche auch daran Interesse hätten? in NRW fahren ja ähnliche Fahrzeuge.
Mir fällt keines ein. Außer natürlich Heilbronn haben alle anderen Städte ihre eigenen Zweisystemfahrzeuge. Bloß nicht zeigen, daß man nicht erster war.

Geschrieben von: arj am 20 May 2005, 08:49
QUOTE (luc @ 20 May 2005, 03:07)
Die 628 haben aber auch keine Werkstätte in der Nähe wie alle anderen DB-Züge auch.

Wenn du die meinst, die TC-TOE fahren: Die kommen von der RAB aus Ulm und sind dort in einen Umlauf eingebunden, so daß sie am ersten Tag von TU nach TC fahren, dann eine Weile zwischen TC/TOE/TL/NWH fahren und dann wieder nach Ulm zurückkommen.

Geschrieben von: Jean am 20 May 2005, 09:14
Die S4 wird später gekappt und endet dann wahrscheilich am hautbahnhof oder vorher? Denn sollte sie noch weiter fahren, wird sie eins der längsten S-Bahnlinien (OK, Stadtbahnlinie) von Deutschland. Wird dann in Zukunft Heilbronn sein Netz selber betreiben?

Geschrieben von: stuttgarterbahn am 20 May 2005, 12:20
QUOTE (Jean @ 20 May 2005, 10:14)
Die S4 wird später gekappt und endet dann wahrscheilich am hautbahnhof oder vorher? Denn sollte sie noch weiter fahren, wird sie eins der längsten S-Bahnlinien (OK, Stadtbahnlinie) von Deutschland. Wird dann in Zukunft Heilbronn sein Netz selber betreiben?

Eine Kappung wäre sinnvoll, denn mittlerweile sind die stadtbahnlinien der AVG so dermaßen lang, da ist man von einem ende zum anderen stundenlang unterwegs, eigentlich der sinn und zweck einer stadt- oder s-bahn!

Geschrieben von: Jean am 20 May 2005, 12:26
QUOTE
eigentlich der sinn und zweck einer stadt- oder s-bahn!
Du meinst: eigentlich nicht der Sinn und Zweck... Wenn man stundenlang Unterwegs ist, empfieht sich das Umsteigen in einem RE.

Geschrieben von: stuttgarterbahn am 20 May 2005, 12:35
QUOTE (Jean @ 20 May 2005, 13:26)
Du meinst: eigentlich nicht der Sinn und Zweck... Wenn man stundenlang Unterwegs ist, empfieht sich das Umsteigen in einem RE.

natürlich nur dann wenn auf betreffenden stadtbahnlinien, wo an jedem scheunentor gehalten wird, auhc eine RE-Verbinudng vorhanden ist.

Geschrieben von: Jean am 20 May 2005, 12:43
QUOTE
natürlich nur dann wenn auf betreffenden stadtbahnlinien, wo an jedem scheunentor gehalten wird, auhc eine RE-Verbinudng vorhanden ist.
Das ist natürlich klar. Eigentlich sollte auf jeder S-Bahn Linie noch eine Express Linie verkehren, doch das ist leider Wunschdenken. Ich würde ja nie auf die Idee kommen die S-Bahn, wenn sie bis Landshut verkehren würde, zu nehmen. Selbst die meisten Freisinger Beispielweise, die nach München wollen, benutzen die RE und nicht die S-Bahn. Ist zwar jetzt OFF-Topic: Ich bin mir sicher, dass z.B. Fürstenfeldbruck oder Starnberg profitieren würden wenn jede Stunde dort ein RE halten würde.
RE: übergeordentes Verkehrsmittel
S-Bahn: untergeordentes Verkehrsmittel, Feinverteilung der RE und Fernbahn Benutzer.

Geschrieben von: luc am 20 May 2005, 14:56
QUOTE (arj @ 20 May 2005, 09:49)
Wenn du die meinst, die TC-TOE fahren: Die kommen von der RAB aus Ulm und sind dort in einen Umlauf eingebunden, so daß sie am ersten Tag von TU nach TC fahren, dann eine Weile zwischen TC/TOE/TL/NWH fahren und dann wieder nach Ulm zurückkommen.
Genau, und früher bis Heilbronn fuhren.
Dies dürfte dann auch mit den RS1 klappen. Eventuell würde noch eine Tankstelle benötigt.

QUOTE (stuttgarterbahn @ 20 May 2005, 13:20)
Eine Kappung wäre sinnvoll, denn mittlerweile sind die stadtbahnlinien der AVG so dermaßen lang, da ist man von einem ende zum anderen stundenlang unterwegs, eigentlich der sinn und zweck einer stadt- oder s-bahn!

Zumindest bis Schwaigern west könnten die Züge aus Öhringen schon noch fahren. Aber das Problem mit einer überlasteten Innenstadtstrecke hat Heilbronn ja nicht. Jede Kappung ist gut, solange die Karlsruher Innenstadt nicht zusätzlich belastet wird, so wie es gerade bei der S4/S41 der Fall ist.

Geschrieben von: Fahrgast_S am 20 May 2005, 16:49
QUOTE (luc @ 19 May 2005, 21:10)

Wollen denn soviele Leute von Lauffen nach Sulzfeld? Eine Stadtbahn mit Anschluss an eine stündlich verkehrende Buslinie von Zaberfeld nach Sulzfeld wäre doch auch was.


Naja vom Zabergäu nach Karlsruhe vielleicht schon...

Geschrieben von: luc am 20 May 2005, 17:48
QUOTE (Fahrgast_S @ 20 May 2005, 17:49)
Naja vom Zabergäu nach Karlsruhe vielleicht schon...
Eher nach Bretten. Aber das sind schon wieder zwei Verkehrsverbünde. Zumindest wenn die Landesregierung nicht die Förderung von Kleinstverbünden einschränkt. Aber die Hauptlastrichtung geht schon nach Heilbronn und Streckenneubauten von Regionalbahnen lohnen sich sicher nicht für etwas mehr als 1000 Fahrgäste am Tag (davon gehe ich mal aus).

Geschrieben von: Dave am 21 May 2005, 15:07
Was die Zabergäustrecke angeht halte ich eine Elektrifzierung trotzdem irgendwie wünschenswert. Denn wenn die Strecke gut laufen wird, müsste man sie für eine eventuell doch noch zu stande kommende Durchbindung durch die Innenstadt nachträglich elektrifizieren. Der Weiterbau der Strecke nach Bretten ist heutzutage aber eher Utopie und es gäbe einige wünschenswertere und ökonomisch sinnvollere Stadtbahnstrecken in der Gegend welche nicht gebaut werden sollen. Dazu gehören für mich eine Verbindung nach Neuenstadt (Kocher) entweder über die alte untere Kochtalbahn von Bad Friedrichshall-Jagstfeld aus mit Potion der Verlängerung bis Hardthausen (Kocher) oder gar Ornberg. Eine andere Führung wäre ab Neckarsulm nach BOStrab auf direktem Wege durch NSU-Amorbach nach Neuenstadt. Auch sinnvoll wäre eine Stadtbahnstrecke entlang der alten Strecke nach Beilstein oder aber zumindest alle 30min nach Möckmühl.
Was die Durchgehenden Züge der S4 von Karlsruhe aus angeht: Diese werden trotz der Länge angenommen. Außerdem gibt es ja auch Schnellverbindungen, wenn auch nur mit Stadtbahnwagen. Ich denke dass die S4 wohl in ihrer Betriebsart so erhalten bleibt, nur die Heilbronner S4 Schwaigern West - Heilbronn Pfühlpark/Öhringen kommt nicht nach Karlsruhe durch. Diese Züge runden den Stadtbahnverkehr zum 20min-Takt. Zusätzlich verkehrt ja der Eilzug.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 22 May 2005, 01:09
QUOTE (Dave @ 21 May 2005, 16:07)
Was die Zabergäustrecke angeht halte ich eine Elektrifzierung trotzdem irgendwie wünschenswert. Denn wenn die Strecke gut laufen wird, müsste man sie für eine eventuell doch noch zu stande kommende Durchbindung durch die Innenstadt nachträglich elektrifizieren.

Die Strecke wird mit RS1 ein Erfolg, sie wird mit einer Elektrifizierung und vor allem der Durchbindung in die Innenstadt von Heilbronn ein noch größerer Erfolg. Ob der Betrieb dann mit "richtigen" (weil leichten) Leichttriebwagen wie den RegioSprinter (siehe Zwickau), Hybridfahrzeugen oder eben den Karlsruher Zweisystemwagen durchgeführt wird, ist zweitrangig.
Wünschen wir aber erstmal der S4 viel Erfolg und viele Fahrgäste.

Geschrieben von: Dave am 22 May 2005, 07:21
QUOTE (luc @ 22 May 2005, 02:09)
Die Strecke wird mit RS1 ein Erfolg, sie wird mit einer Elektrifizierung und vor allem der Durchbindung in die Innenstadt von Heilbronn ein noch größerer Erfolg. Ob der Betrieb dann mit "richtigen" (weil leichten) Leichttriebwagen wie den RegioSprinter (siehe Zwickau), Hybridfahrzeugen oder eben den Karlsruher Zweisystemwagen durchgeführt wird, ist zweitrangig.
Wünschen wir aber erstmal der S4 viel Erfolg und viele Fahrgäste.

Ja, bei einem Umbau der paralellen Busverkehre wird die Schienenstrecke ein Erfolg, da stimme ich dir zu. Jetzt muss man nur noch auf einen baldigen Baubeginn hoffen.
Ja, die S4 muss jetzt unter Beweis stellen, was sie kann. Denn wenn die S4 nicht klappt, dann wäre wohl Schluss mit Stadtbahn in Heilbronn. Aber bei Stadtbahnen muss man nur selten solche Befürchtungen haben. Ich hoffe auch dass die Bahn-Anschlüsse aus Schwäbisch Hall und die Busanschlüsse aus dem Kochtertal, dem Jagsttal, von Künzelsau und dem Umland Öhringens gut an die Stadtbahn angeschlossen werden. Denn das klappt leider auch in anderen Gegenden nicht so gut, also steht zu befürchten dass der NVH da schlampert. Aber da werde ich mich wohl dann beschweren.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 23 May 2005, 00:41
QUOTE (Dave @ 22 May 2005, 08:21)
Aber bei Stadtbahnen muss man nur selten solche Befürchtungen haben.

Etwas schwer wird für die Stadtbahn die lange Phase des vorigen Schienenersatzverkehrs. Hoffentlich sind nicht alluzu viele aufs Auto umgestiegen. Aber auch ich glaube an den Erfolg.

QUOTE (Dave @ 22 May 2005, 08:21)
Ich hoffe auch dass die Bahn-Anschlüsse aus Schwäbisch Hall und die Busanschlüsse aus dem Kochtertal, dem Jagsttal, von Künzelsau und dem Umland Öhringens gut an die Stadtbahn angeschlossen werden

Ihr habt ja auch mit dem Nahverkehrsmodell Hohenlohe gute Erfahrungen gemacht - Stündliche Bedienung von Orten über 50 Einwohner. Fragt sich nur wie lange.

Geschrieben von: Jean am 23 May 2005, 09:27
QUOTE
Ihr habt ja auch mit dem Nahverkehrsmodell Hohenlohe gute Erfahrungen gemacht - Stündliche Bedienung von Orten über 50 Einwohner. Fragt sich nur wie lange.
Das klingt nach dem Bedarf eines AST (Anruf Sammel Taxi). rolleyes.gif rolleyes.gif

Geschrieben von: Dave am 23 May 2005, 11:04
QUOTE (luc @ 23 May 2005, 01:41)
Ihr habt ja auch mit dem Nahverkehrsmodell Hohenlohe gute Erfahrungen gemacht - Stündliche Bedienung von Orten über 50 Einwohner. Fragt sich nur wie lange.

Ich habe mit dem Nahverkehrsmodell Hohenlohe und dem Nachfolgebetrieb Nahverkehr Hohenlohekreis http://www.nvh.de eher schlechte Erfahrungen gemacht: Das ganze fing an dass keine Eisenbahnstrecke integriert wurde und sogar eine absichtlich (!) stillgelegt wurde um den Modellbetrieb nicht zu gefährden (das war die mittlere Kochertalbahn Forchtenberg - Künzelsau - Waldenburg (Württ.), die Strecke machte damals (1980) einen Gewinn (!) von 250 000 DM im Jahr!). Das Nahverkehrsmodell ist nachweislich gescheitert und Orte mit bis zu 50 Einwohner werden nur im Schülerverkehr mit AST (heißt hier TaxiBus, im Nachbarlandkreis Schwäbisch Hall Rufbus) 2 mal täglich bedient. Der NVH weigerte sich bis vorkurzem an einer Kooperation mit der Bahn (Strecke SHA - Waldenburg - Öhringen - (HN)). Busanschlüsse wurden erst spät teilweise gewährleistet (noch jetzt fährt werktags mein Bus nach Forchtenberg mir immer vor der Nase weg wenn ich aus dem SEV von HN aussteige (gewartet wird auf faule und trödelige Jugendliche nicht). Die große Tarifgemeinschaft jetzt mit dem HNV bringt endlich eine sinnvolle Kooperation mit Bahn und Nachbarlandkreisen ein. Der NVH wird faktisch zu einer KundenCenter-Außenstelle des HNV und zu einem Busunternehmenszusammenschluss als Unternehmen inerhalb des HNV degradiert. Das Informationsgehalt des KundenCenters in Künzelsau im Bezug auf den neuen Verbund ist übrigens absolut schlecht (für meine neue Netzkarte musste ich 2 mal Anträge neu ausfüllen, welche dann wieder vor meinen Augen zerissen wurden, dann war die Maschine kaputt...).Ich mag den Verein nicht so besonders, sinnvolle Taktverkehre gibt es teilweise nur auf den Überlandlinien 6, 7, 11, 19 und der Schnellbuslinie 28 sowie im Stadtverkehr Öhringen.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 26 May 2005, 15:54
QUOTE (Dave @ 23 May 2005, 12:04)
Ich habe mit dem Nahverkehrsmodell Hohenlohe und dem Nachfolgebetrieb Nahverkehr Hohenlohekreis NVH eher schlechte Erfahrungen gemacht:

War auch eher als kleiner Scherz gemeint. Die Strecke hätte nach dem Scheitern des Modells wiedereröffnet werden müssen.

QUOTE (Jean @ 23 May 2005, 10:27)
Das klingt nach dem Bedarf eines AST (Anruf Sammel Taxi).

Deshalb ist das Modell auch gescheitert.

Geschrieben von: Dave am 26 May 2005, 17:16
QUOTE (luc @ 26 May 2005, 16:54)
War auch eher als kleiner Scherz gemeint. Die Strecke hätte nach dem Scheitern des Modells wiedereröffnet werden müssen.

Ich schäme mich, hab ich nicht gemerkt. Ich habe das dir aber auch nicht übel genommen, viele alten den NVH für was ganz tolles. Deswegen die Aufklärung ;-)

QUOTE (luc @ 26 May 2005, 16:54)

Deshalb ist das Modell auch gescheitert.

Nein, das AST bzw. den TaxiBus gab es damals noch nicht. Diese gar nicht schlechte Sache wurde im Hohenlohekreis erst 1991 flächendeckend eingeführt, im Landkreis Schwäbisch Hall erst vor 2 Jahren im Probebetrieb, seit Dezember 2004 im ganzen Landkreis. Ich halte AST bzw. Rufbusse für keine schlechte Sache, im Abend,- Spät- und Nachtverkehr spielen sie keine geringe Rolle für die Präsenz des ÖPNV im ländlichen Raum.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 26 May 2005, 18:55
QUOTE (Dave @ 26 May 2005, 18:16)
QUOTE (luc @  26 May 2005, 16:54)

Deshalb ist das Modell auch gescheitert.

Nein, das AST bzw. den TaxiBus gab es damals noch nicht.

Und das war auch das Problem damals. Denn für diese Dörfer lohnt sich einfach kein Stundentakt mit normalen Bussen. Hoffen wir nur, daß die alte Trasse nicht noch weiter überbaut wird.

Geschrieben von: Dave am 26 May 2005, 20:01
QUOTE (luc @ 26 May 2005, 19:55)
Und das war auch das Problem damals. Denn für diese Dörfer lohnt sich einfach kein Stundentakt mit normalen Bussen. Hoffen wir nur, daß die alte Trasse nicht noch weiter überbaut wird.

Das mit dem Stundentakt war auch damals nie so da: Ungefähr stündlich wurden nur die Hauptlinien gefahren. Alle Orte an den Hauptlinien wurden stündlich angefahren. Dass aber alle Orte mit mehr als 50 Einwohnern stündlich angefahren, gab und gibt es nicht. Noch bis zur Einführung des ITF in Baden-Württemberg gab es nur im Stadtverkehr Öhringen (seit 1996) Taktverkehr! Heute haben gerade eine Handvoll Linien (aber die wichtigsten) einen eingermaßen genauen stündlichen Taktverkehr, teilweise auch alle 30min.
Die alte Trasse ist kaputt. Die kann man realisterischer Weise nicht mehr reaktivieren. Wenn Interesse besteht kann ich das noch ausformulieren. Da ist leider mit einigermaßen ausreichenden Geldern nichts mehr zu machen.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 26 May 2005, 22:00
QUOTE (Dave @ 26 May 2005, 21:01)
Die alte Trasse ist kaputt. Die kann man realisterischer Weise nicht mehr reaktivieren. Wenn Interesse besteht kann ich das noch ausformulieren. Da ist leider mit einigermaßen ausreichenden Geldern nichts mehr zu machen

Ja, gerne. Mich würde interessieren, wo überbaut wurde und wo ein Radweg angelegt worden ist.

Geschrieben von: Dave am 27 May 2005, 08:16
QUOTE (luc @ 26 May 2005, 23:00)
Ja, gerne. Mich würde interessieren, wo überbaut wurde und wo ein Radweg angelegt worden ist.

Ich fang mal am Ende an (da kenn ich mich am besten aus ;-) ).
In Forchtenberg, dem Endpunkt der sogenannten mittleren Kochertalbahn Waldenburg (Württ.) - Künzelsau - Forchtenberg wurde der Bahnhof verkauft, die Gleise herausgerissen und der Güterschuppen vor 5 Jahren abgerissen. Auf dem Gelände stehen jetzt ein Supermarkt mit Mehrfamilienhaus, 2 weitere Mehrfamilienhäuser mit wenigen Geschäften (das war westlich des Bahnhofsgebäudes) sowie ein Gesundheitszentrum eine kleine Pension und ein Seniorenheim. Der Radweg verläuft hier paralell der ehemaligen Trasse im Hochwassergebiet. Am Ortsausgang kommt noch die HOBAG Raiffeisen eG und anschließend wechselt der Rad- und Fußweg auf die Trasse. Der geht bis zum Bahnhofseingang Weißbach (Württ.) Anschließend muss der Radweg auf eien Straße ausweichen und wer einfach gerade ausgehen würde landet auf dem ehemaligen Gleis 2 des ehemaligen Bahnhofs. Es liegen keine Schienen mehr, aber das Bahnhofsgebäude (bewohnt) und der Güterschuppen sowie die typischen Halbbahnsteige stehen noch. weiter geht es über einen ehemaligen BÜ und den landschaftlich schönsten Teil der Strecke. Da es shcon einen Radweg gab, wurden nur die Gleise rausgerissen, mehr nicht. Erst 200m vor Niedernhall beginnt ein Fußweg auf der Bahnlinie. Der Bahnhof Niedernhall ist heute verkauft. Im Bereich einer Straßenkreuzung wurden in Niedernhall Nebenstraßen plötzlich auf Kosten der Bahnlinie von der Breite her verdoppelt (!). Verkehrstechnisch unnötig. Im weiteren Verauf der Bahnlinie nach Criesbach gab es schon seit einigen Jahren eine Lücke im Bahndamm, welche gerade jedoch aus Hochwassertechnischen Gründen geschlossen wird. Hier gab es auch einen Durchlass unter der Bahnlinie was zur Folge hatte, das darüber noch Gleise liegen, da die Stabilität wohl für das 2-Wege-Fahrzeug nicht mehr ausreichte. im Bereich des Gewerbegebietes Criesbach hat die Firme GEMÜ im letzten Jahr ihre Erweiterung des Firmengeländes voll über die Bahnlinie gebaut. Nach dem Gewerbegebiet in Richtung Ingelfingen überquerte die Linie den Kocher. Die Stadt Ingelfingen hat die statisch noch stabile Brücke jedoch entfernt, sehr zum Bedauern vieler. im weiteren Verlauf ist wieder ein Fuß- und Radweg auf dem Bahndamm, bis zur Straßenkreuzung am ehemaligen BÜ in Ingelfingen. Danach schloss sich früher der Bahnhof an. Das Gelände des Bahnhofs ist durch das Hotel Nicklass überbaut, welches auch das Gebäude des Bahnhofs nutzt. Dahinter schließt sich dann ein neuer Hochspeicher der Raiffeisen eG auf dem Gelände der Bahn an. Erst am Ortsausgang Ingelfingen ist die Trasse wieder erhalten (aber ohne Gleise). Im Stadteingang von Künzelsau wurde ein Kreisel über die Bhananlage gebaut, danach liegt wieder ein Fuß-und Radweg auf der Trasse (auch über die Kocherbrücke). Im westlichen Bahnhofsbereich wurde ein Kreisel und ein ALDI über die Bahnanlage gebaut. Im Bereich des Bahnhofs liegt eine Straßenquerspange auf dem Gelände. Das Bahnhofsgebäude ist heute ein Jugendclub. Unter der Brücke der B19 durch wurde auf der Trasse wieder ein Fuß- und Radweg gebaut, dieser geht durch auf der Trasse bis Kupferzell. In Kupferzell wurde eine Eisenbahnbrücke abgerissen um die Straße auf Kosten der Fundamente der Brücke zu verbreitern (eine kleine Wohnstraße). Der Bürgermeister begründetete die Entscheidung damit, dass, falls die Sadtbahn doch noch kommt, diese nicht durch den Ort sondern entlang der B19 am Ort vorbei geführt werde!!! Sehr sinnvoll. Im Bereich des Bahnhofs Kupferzell liegen keien Gleise mehr, auch im weiteren Verlauf der Trasse nach Waldenburg ist die Bahn abgebaut, teilweise gibt es einen Radweg bzw. ist in Bau (keine Ahnung). Eine Brücke über die B19 wurde durch eine neue ersetzt (gegen die alte war ein LKW gefahren). Im Bereich des Bahnhofs Waldenburg sind Firmen auf dem Gelände der Gleise nach Künzelsau angesiedelt worden. die Gleise auf dem Bahnhofsvorlatz wurden der Straße geopfert. Der Bahhof verfügt aber noch über 3 heruntergekommene Gleise (wie überall auf der Hohenlohebahn). Hier endete auch die Kochertalbahn.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 28 May 2005, 19:22
Danke für die Antwort Dave,

dann sind wohl alle Pläne für eine Reaktivierung Makulatur genauso wie der Lückenschluss Forchtenberg-Ohrnberg.

Geschrieben von: Dave am 28 May 2005, 20:56
QUOTE (luc @ 28 May 2005, 20:22)
Danke für die Antwort Dave,

dann sind wohl alle Pläne für eine Reaktivierung Makulatur genauso wie der Lückenschluss Forchtenberg-Ohrnberg.

Ja. Selbst die untere Kochertalbahn scheint wohl verloren zu sein, in Neuenstadt wird kräftig gebaut.
Dagegen könnte die obere Kochertalbahn Untergrönningen - Gaildorf West noch Chancen haben - wenn der Kreistag Schwäbisch Hall zu Besinnung fände. Schon schade anzusehen, wie werktags ein Gelenkbus auf der B19 fährt und daneben die verostenden Gleise.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 30 May 2005, 22:14
QUOTE (Dave @ 28 May 2005, 21:56)
Dagegen könnte die obere Kochertalbahn Untergrönningen - Gaildorf West noch Chancen haben - wenn der Kreistag Schwäbisch Hall zu Besinnung fände. Schon schade anzusehen, wie werktags ein Gelenkbus auf der B19 fährt und daneben die verostenden Gleise.

Dann aber hoffentlich mit RS1 und nicht mit Karlsruher Stadtbahnzügen. Sonst gibt es ja bald einen Stadtbahnring um Stuttgart biggrin.gif
Es ist traurig, daß Strecken, deren Reaktivierung aussichtsreich ist, einfach überbaut werden.

Geschrieben von: Dave am 31 May 2005, 07:27
QUOTE (luc @ 30 May 2005, 23:14)
Dann aber hoffentlich mit RS1 und nicht mit Karlsruher Stadtbahnzügen. Sonst gibt es ja bald einen Stadtbahnring um Stuttgart biggrin.gif
Das wärs doch: verlängerung Öhringen - Untergrönningen!!! Mit der neuen Hessentaler Kurve ;-)
Nein, RS1 oder ähnliche Fahrzeuge wären ideal. Auch eine Durchbindung nach SHA-Hessental in der HVZ würde bestimmt nicht schlecht sein. Dazu könnte man zwischen Gaildorf und Hessental auch wieder ein paar Haltepunkte reaktivieren bzw. neu bauen. Aber das ist angesichts der ÖPNV-Förderung für den Bus in SHA nur Träumerei :-(
QUOTE (luc @ 30 May 2005, 23:14)
Es ist traurig, daß Strecken, deren Reaktivierung aussichtsreich ist, einfach überbaut werden.
Ja, wobei die obere Kochertalbahn noch rechtlich eine Eisenbahn ist und einmal wöchentlich (?) zwischen Sulzdorf und Untergrönningen (noch) von einem Güterzug befahren wird.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 4 Jul 2005, 23:28
Noch ne andere Frage: Was ist denn genau für ein Takt geplant zwischen Öhringen und Heilbronn?
Und werden Stadtbahnen in Eppingen gebrochen, wenn dort die Toiletten-Entsorgungsmöglichkeit entsteht?

Geschrieben von: Dave am 5 Jul 2005, 08:06
QUOTE (luc @ 5 Jul 2005, 00:28)
Noch ne andere Frage: Was ist denn genau für ein Takt geplant zwischen Öhringen und Heilbronn?
Ursprünglich ein 20min-Takt, also 3 mal die Stunde Stadtbahn mit Halt an allen Unterwegshalten. Ein Kurs fährt durch bis Karlsruhe/Achern, die beiden anderen bis Schwaigern West. Dazu war vorgesehen alle 2 Stunden einen RE mit Halt in Weinsberg ab Heilbronn durch bis Crailsheim fahren zu lassen.
Jetzt sieht es jedoch anders aus, das Land hat angekündigt nur zwei Stadtbahnen zu zahlen, also 20/40-Takt oder so was. Außerdem gibt es Gerüchte den RE Heilbronn - Crailsheim abzuschaffen und die Eilzüge KA - HN alle 2 Stunden mit Halt in Weinsberg und nochmal irgendwo bis Öhringen zu führen. Den Abschnitt hinter der Stadtbahn Öhringen - SHA Hessental würden dann 628 als RB übernehmen, SHA - Crailsheim würden die RE aus Stuttgart übernehmen. Was daran wahr ist und was nicht wird sich im Dezember zeigen.

QUOTE (luc @ 5 Jul 2005, 00:28)
Und werden Stadtbahnen in Eppingen gebrochen, wenn dort die Toiletten-Entsorgungsmöglichkeit entsteht?
Definitiv nicht. Denn erstens will man die längste Straenbahn/Stadtbahn/S-Bahn Deutschlands nicht killen und zweitens was würde es bringen? Dann müsste man in Eppingen halt umsteigen....

Und dann noch: Bauarbeiten in Öhringen: Da gehts rund! Die Masten für die Oberleitung sind bis Cappel alle schon da, im Bahnhof Öhringen an Gleis 1 auch schon, die anderen kommen bald. Bis klurz vor Öhringen hängt auch schon der Draht. Ansonsten wird der Bahnsteig in Öhringen grad vom 2-Wege-Bagger aufgerissen und ich muss jetzt schluss machen.... Mein Bus kommt gleich!
Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 18 Jul 2005, 22:04
Noch ein paar Infos zu den Bauarbeiten: Die Bahnsteige in Öhringen West (Außenbahnsteige) sind weitgehend fertig - es fehlen jetzt jedoch noch die Zugangswege und die Fußgängerüberführung. Leider wurde hier mal wieder mit viel Geld wenig erreicht: Um von dem südlichen Stadtteil Berliner Straße auf den Bahnsteig in Richtung Heilbronn zu kommen muss man einen ewig langen Weg auf sich nehmen - oder übers Gleis abkürzen. Das kann noch viel Ärger bereiten. Meiner Meinung nach hätte man überlegen sollen zwischen die beiden Gleise einen Zaun zu bauen. Das wäre auch eine ganz leichte Gleisverschwenkung wert gewesen.
In Öhringen Bahnhof gehen die Bauarbeiten am Bahnsteig für Gleis 1 weiter - inzwischen wurde schon die Einfassung gebaut. Ich vermute mal dass sobald dieser Bahnsteig fertig wird das Gleis 3 stillgelegt und rausgerissen wird und die Züge provisorisch an Gleis 1 halten.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 19 Jul 2005, 00:46
Haben die Stationen Öhringen und Öhringen West künftig niveaufreie Zugänge auf alle Bahnsteige (d.h. kein Gleis muß überquert werden). Da gabs ja den Streit mit dem EBA.

Geschrieben von: Dave am 20 Jul 2005, 11:52
QUOTE (luc @ 19 Jul 2005, 01:46)
Haben die Stationen Öhringen und Öhringen West künftig niveaufreie Zugänge auf alle Bahnsteige (d.h. kein Gleis muß überquert werden). Da gabs ja den Streit mit dem EBA.

Nur Öhringen West wird niveaufrei sein, in Öhringen Bahnhof muss man über die Gleise. Der Haltepunkt im Westen bekommt wie geschrieben eine Überführung was dort aufgrund der Geschwindigkeiten der durchfahrenden Züge auch sinnvoll ist. Dagegen halten ja alle Züge im Öhringer Bahnhof weswegen es nicht so schlimm ist dort auf eine Unterführung zu verzichten. Dieser Schritt wurde ja aus Kostengründen gemacht. Das EBA begründete seine Ausführungen damals damit dass die Strecke 1. eine Hauptstrecke ist und 2. das ganze ja eine S-Bahn sei... Dies wurde inzwischen aufgrund des Kostendrucks entkräftet. Die Planungskosten für zuerst ohne Unterführung, dann mit und dann noch ohne verbleiben jedoch bei der Stadt. Inwieweit die Strecke jetzt übrigens rechtlich abgewertet wird (Nebenbahn) wie z.B. auch die Murgtalbahn weiß ich nicht.
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 29 Aug 2005, 23:07
Ich hab noch ne Frage: Wer stellt jetzt eigentlich die Tf`s? Die AVG oder die DB AG? Die zusätzlichen Fahrzeuge kommen ja anscheinend alle von der AVG.

Geschrieben von: Dave am 1 Sep 2005, 20:42
QUOTE (luc @ 30 Aug 2005, 00:07)
Ich hab noch ne Frage: Wer stellt jetzt eigentlich die Tf`s? Die AVG oder die DB AG? Die zusätzlichen Fahrzeuge kommen ja anscheinend alle von der AVG.

Höchstwahrscheinlich wie im Murgtal oder die S5 sowohl die AVG als auch die DB Regio. Zusätzlich stellen auch noch die Stadtwerke Heikbronn 19 Tf's.

Die Bauarbeiten laufen jetzt auf Hochtouren. In Öhringen West werden jetzt die Zugangswege und Treppen samt Rampen gebaut was dazu führt dass die Landesstraße nach Heilbronn umgeleitet werden muss (und damit auch der SEV).
In Öhringen Bahnhof sind jetzt alle Gleise elektrifiziert und Gleis 3 schon vollständig gen Norden verschoben. Der Bahnsteig für Gleis 1 ist schon fertig und wird z.Z. für die 628 nach bzw. von Schwäbisch Hall genutzt. Der Überweg und der Mittelbahnsteig mit Rampe sind in Bau.
Öhringen Römerwall ist zurückgestellt für 2006.
Die Endstation Cappel ist (bis auf die Zugangswege welche Sache der Stadt sind) soweit fertig, die Abstellgleise gebaut und elektrifiziert. Es werden gerade Begradigungsarbeiten erledigt. Auch das neue Woungebiet Limespark entlang der Bahnlinie entwickelt sich kräftig, die Straßenunterführungen wurden schon gebaut, auch die ersten Häuser hochgezogen. Was mich verwundert: in Cappel endet eine Ausfahrt eines neuen Kreisverkehrs direkt in Richtung Bahnsteig. Soll der für die P+R-Plätze dienen welche in Cappel leider nur 20 Stück sein werden? Das sieht reichlich knapp und überdimensioniert für 20 Plätze aus.
Auch in Bretzfeld und Scheppach geht es weiter, nur Bitzfeld macht Probleme. Wegen der sehr engen Führung der Bahnlinie in einem Einschnitt sollte der Haltepunkt erst mal ohne Rampe nur mit Treppen zu erreichen sein. Das widerspricht aber dem EBA. Wenn es ganz schlimm kommt würde auch diese Station erst nächstes Jahr in Betrieb gehen. Wegen diesesn Quereleien wurde erst jetzt mit den Arbeiten in Bitzfeld begonnen.
Von den Haltepunkten im Landkreis Heilbronn weiß ich nur so viel als dass auch Weinsberg West auf 2006 zurückgestellt wurde (auch hier wie in Öhringen Römerwall neue Planung durch die Stadt). Aonsonsten wurde am Bahnhofsgebäude das DB-Logo entfernt. Ein weiteres Indiz für ein Ende der durchgehenden DB-RE Crailsheim - Heilbronn? Schade drum wenn Umsteigen in Öhringen Pflicht würde.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 7 Oct 2005, 17:36
es gibt mal wieder neues von der Stadtbahn: Auf http://www.stadtbahn-hn.de sind einige Artikel aus der http://www.stimme.de sowie ein, zugegeben, etwas emotionaler Artikel oder Kommentar des Webmasters. Alles ganz interessant, schaut es euch mal an.
Positiv will ich vorallem folgendes hervorheben (so sind doch viele meiner Befürchtungen welche sich ja auch angedeutet haben) nicht wahr geworden.

Der 20min-Takt ist zumindest in einem eingeschränkten Maße doch verwirklicht worden. So sollen Mo-Fr außer zwischen 10 u. 12Uhr sowie außer zwischen 14 u. 16Uhr alle 20min eine Stadtbahn zwischen Öhringen-Cappel und Heilbronn verkehren.
Der Spätverkehr ist mit einer letzen Fahrt um 1:15Uhr (Abfahrt) Heilbronn - Öhringen gut gestaltet. Eine gute Verbesserung.
Die durchgehenden RE-Züge Heilbronn - Crailsheim bleiben erhalten. Sie verkehren alle 2 Stunden und werden mit 628 gefahren. Dazu verkehrt im 2-stündigen Wechsel zwischen Öhringen und SHA-Hessental eine RB (auch mit 628). Diese haben in Öhringen Anschluss zur Stadtbahn in SHA zum RE nach Stuttgart bzw. Crailsheim/Nürnberg.
Außerdem das überraschendste: Die DB will Morgends und Abends ein Zugpaar mit Ellok+Wagen zwischen Öhringen Bf und Heilbronn Hbf einsetzen. Dieser zusätzliche RE verkehrt in Hn wie die 628 auch über die alte Strecke. Alle RE halten zwischen Öhringen und Heilbronn nach diesen Informationen weiterhin nur in Weinsberg Bf.

Meine Meinung: Der an der alten Bahnlinie liegende Haltepunkt HN-Karlstor welcher bis vor dem SEV von den durch die Stadtbahnen ersetzten Rb angefahren wurde sollte jetzt wieder gerichtet werden und zum RE-Halt werden. Mit ensprechender Verknüpfung mit dem Stadtbus eine sinnvolle Investition.

Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 11 Oct 2005, 15:05
Ich kenne den Webmaster von http://www.stadtbahn-hn.de persönlich, er hat eigentlich eine hohe Fachkompetenz, aber wie kommt der drauf, die 628.2 als Schienenbusse zu bezeichnen? Eine Beleidigung sowohl für die 795-798 als auch für die 628.2!
Ansonsten freue ich mich, daß der 20-Minuten-Takt zumindest zeitweise realisiert wird und das man noch mit DB-Zügen bis Crailsheim durchfahren kann. Gespannt bin ich auch auf die lokbespannten Züge, Dostos oder n-Wagen?

Geschrieben von: Dave am 11 Oct 2005, 21:31
QUOTE (luc @ 11 Oct 2005, 16:05)
Ich kenne den Webmaster von http://www.stadtbahn-hn.de persönlich, er hat eigentlich eine hohe Fachkompetenz, aber wie kommt der drauf, die 628.2 als Schienenbusse zu bezeichnen? Eine Beleidigung sowohl für die 795-798 als auch für die 628.2!
Ich würde es eher bewusste Pauschalisierung nennen. Herr Schwaiger ärgert sich halt über die nicht sehr behindertenfreundlichen und modernen Triebwagen der Bahn. Seine Meinung zum Thema Deutsche Bahn brauche ich dir ja nicht unbedingt noch erläutern.

QUOTE (luc @ 11 Oct 2005, 16:05)
Ansonsten freue ich mich, daß der 20-Minuten-Takt zumindest zeitweise realisiert wird und das man noch mit DB-Zügen bis Crailsheim durchfahren kann. Gespannt bin ich auch auf die lokbespannten Züge, Dostos oder n-Wagen?
Ja, der teilweise 20iger scheint ja was tolles zu sein, bleibt nur zu hoffen dass auch alles gut angenommen wird. Je nach betrieblicher Lage kann zum nächsten der Fahrplanwechsel daraus entweder ein voller 20min-takt oder ein 20/40-Takt werden. Und natürlich je nach dem was das Land zahlen möchte.

Grüße, Dave

Nachtrag: Was vergessen: Die lokbespannten Züge werden meiner Einschätzung nach mit n-Wagen gebildet. Die einzige verständliche Ausnahme wäre ein betrieblich günstiger Umlauf von Dostos der Rb um Heilbronn die so geschwind noch nach Öhringen pendeln. Ich glaube aber nicht daran, mal sehen.

Und noch eine freundliche Bitte an die lieben Moderaten: Könnte man das Thema in "Stadtbahn Heilbronn" umbennen? Dass ist ja jetzt schon die zweite Erweiterung der S4 und es werden ja auch die zukünftigen anderen Äste durch diskutiert. Schon mal Danke im vorraus!

Geschrieben von: Dave am 19 Oct 2005, 20:52
Schlimme Befürchtungen scheinen wahr geworden zu sein: Die Deutsche Bahn kassiert mal wieder kräftig mit!
Wie jetzt bekannt wurde verlangt die Deutsche Bahn AG von den Betreibern der neuen Linie S4 hohe Stationspreise - oblwohl ide zuständige DB Netz an deren Neubau kaum etwas finanziert hat. Die Kommunen und Kreise zahlen für das was sie praktisch selber gebaut haben. Sie sind jedoch Machtlos.
Mehr gibt es beim http://www.haller-tagblatt.de unter http://www.haller-tagblatt.de/news/tagesthemen/19_10/5.html
Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 19 Oct 2005, 22:26
Wie die Stationspreise von 1,25 bis 3,44 Euro zustande kommen, weiß ich nicht. Das kommt halt, wenn man sowas nicht vertraglich regelt. Aber mit einem Unternehmen, das bald an die Börse will, sollte man halt schon wasserdichte Verträge aushandeln.
Ich zitiere mal aus den Stationspreisen 2004 im Münchner und Stuttgarter S-Bahn-Netz:
Kreuzstraße 0,99€
Großhelfendorf 0,34€
Nannhofen 2,23€
Backnang 2,75€
Marbach 2,02€
Weil der Stadt 2,18€
Höhenkirchen-Siegertsbrunn 0,62€
Weßling 0,85€
Gernlinden 0,48€
Häufiger werden die Stationen wohl auch nicht angefahren als bei der Stadtbahn Heilbronn.
aber z.B. hat Erding 11,24€, was ich auch nicht verstehe. Oder Herrsching mit 4,22€?

Geschrieben von: Dave am 30 Oct 2005, 22:26
Am 10 Dezember 2005 ist es soweit: Die Eröffnungzug der S4 bewegt sich von Heilbronn nach Öhringen! Die Stadtbahn wird am Bahnhofsvorplatz starten, am Pfühlpark wahrscheinlich von der Doppel- auf Dreifachtraktion verlängert werden und ihrem Ziel Öhringen-Cappel entgegen fahren! Am gesamten Wochenende 10. bis 11. Dezember fahren die Stadtbahnen kostenlos zwischen Heilbronn und Öhringen. Die Anliegergemeinden werden dies als Anlass nehmen groß zu feiern. So ist in Öhringen ein Bahnhofsfest geplant.
Mehr auch bei der http://stimme.de unter http://www.stimme.de/nachrichten/heilbronn/art1925,645690.html?fCMS=372feaca7e6d8cb0d5be1f8b8943c09e

Interessant auch was die Online Fahrplanauskunft reiseauskunft.bahn.de zum Fahrplan am Samstag sagt. Auch die http://www.efa-bw.de enthält die Eröffnungszüge. Paralell findet weiterhin (zumindest am Samstag) zum hoffentlich auf Lange Zeit letzten mal der SEV statt. Die Busse werden wohl eher leer fahren, dagegen die Stadtbahnen gestopft voll.

Grüße, Dave

@an die lieben Moderatoren: Es wäre schön wenn ihr das Thema in Stadtbahn Heilbronn umtaufen könntet! Danke schön!

Geschrieben von: luc am 7 Nov 2005, 15:49
QUOTE (Dave @ 20 Jul 2005, 11:52)
Das EBA begründete seine Ausführungen damals damit dass die Strecke 1. eine Hauptstrecke ist und 2. das ganze ja eine S-Bahn sei... Dies wurde inzwischen aufgrund des Kostendrucks entkräftet. Die Planungskosten für zuerst ohne Unterführung, dann mit und dann noch ohne verbleiben jedoch bei der Stadt. Inwieweit die Strecke jetzt übrigens rechtlich abgewertet wird (Nebenbahn) wie z.B. auch die Murgtalbahn weiß ich nicht.
Es ist wirklich merkwürdig mit den Bezeichnungen. Wieso konnte die Strecke Pforzheim Hbf - Pforzheim-Brötzingen - Bad Wildbad eine Hauptbahn bleiben genauso wie Karlsruhe-Durlach - Karlsruhe-Grötzingen - Bretten - Eppingen - Heilbronn? Vor allem, da erstere ja etwa zum gleichen Zeitpunkt wie die Murgtalbahn umgebaut wurde. Dagegen wurde die Murgtalbahn zur Nebenbahn abgewertet. Weiß einer die Gründe.
Alles könnte ihr nachlesen auf der neuen AVG-Seite: http://www.avg.info/

Geschrieben von: luc am 8 Nov 2005, 01:28
Noch ein Vergleichswert für die Stationspreise (diese liegen ja wie oben erwähnt bei mindestens 1,25€):
Die DB ZugBus RAB muß für die beiden Stationen Pforzheim-Brötzingen und Pforzheim-Maihälden nur 12000€ Jahrespauschale bezahlen. Immerhin halten MO-FR 29 bzw. SA-SO 15 Züge pro Richtung an diesen Stationen. Das macht durchschnittlich (mit Feiertagen) ca. 24 Züge pro Richtung pro Tag, also insgesamt 48 pro Tag. Immerhin werden dann ca. 18000 mal im Jahr die Stationen angefahren, also würden bei DB StuS 36000 mal Stationsgebühren fällig. Ein Halt kostet demnach wohl nur ca. 34 Cent. Und so schlecht sind die Stationen auch nicht, ich glaube beide haben Zugänge von zwei Seiten. Unterhält DB StuS so teuer oder ist das Abzocke?
Quelle: http://213.144.24.67/avg/documentpool/Trassenpreiskataloge/tp_pv.pdf

Geschrieben von: luc am 11 Nov 2005, 19:40
Und jetzt zu den Trassenpreisen eine Frage: Zur Zeit ist die Strecke ja Kategorie F6 im DB-Trassenpreissystem. der Grundpreis beträgt ja dann 2,05 €. Hinzu kommt auf jeden Fall noch ein Produktfaktor von 1,65 weil Nahverkehrs-Takt-Trasse. Also kostet die Trasse bei der Bahn mehr als 3€ pro Km. Bei der AVG wären es wohl maximal 2,80€ geworden (Kategorie 4 und Auslastungsfaktor 1,0). Ändert sich dann was mit dem Fahrplanwechsel am Trassenpreis, immerhin ist es ja dann eine "S-Bahn" geworden.

Geschrieben von: Dave am 11 Nov 2005, 23:18
QUOTE (luc @ 11 Nov 2005, 19:40)
Ändert sich dann was mit dem Fahrplanwechsel am Trassenpreis, immerhin ist es ja dann eine "S-Bahn" geworden.

Frag mal bei DB-Netz nach, meines Wissens nach wird das dann zu einer S-Bahn Strecke der kategorie S2 unsure.gif ?!?

Geschrieben von: luc am 12 Nov 2005, 11:42
QUOTE (Dave @ 11 Nov 2005, 23:18)
S-Bahn Strecke der kategorie S2
Merkwürdig, im Trassenpreissystem der DB steht dazu: "Diese Kategorie beinhaltet alle gleichstrombetriebenen des S-Bahn-Netzes Hamburg"
Quelle: http://www.db.de/site/shared/de/dateianhaenge/infomaterial/trasse/trassen__trassenpreissystem20041212.pdf Seite 3
Wären dann 2,09€ pro Trkm *Produktfaktor (1,65), also 3,45€.

Geschrieben von: Dave am 12 Nov 2005, 17:49
QUOTE (luc @ 12 Nov 2005, 11:42)
Merkwürdig, im Trassenpreissystem der DB steht dazu: "Diese Kategorie beinhaltet alle gleichstrombetriebenen des S-Bahn-Netzes Hamburg"
Quelle: http://www.db.de/site/shared/de/dateianhaenge/infomaterial/trasse/trassen__trassenpreissystem20041212.pdf Seite 3
Wären dann 2,09� pro Trkm *Produktfaktor (1,65), also 3,45�.

Ja, das ist auch eine Falschinformation von mir. Ich hab das wohl irgendwie falsch im Kopf gehabt. Meines Wissens nach gab es zwei "normale" (nicht Gleichstrom) S-Bahn-Kategorien: Eine Stammstrecke und eine Zulaufstrecke. Und ich davchte letztere sei S2. Das ist jedoch falsch, es gibt nur S1. Diese kann aufgrund der Regionalzüge zwischen Heilbronn und Schwäbisch Hall auf die Hohenlohebahn wohl kaum angewendet werden. Eigentlich bleibt nur die Beibehaltung von F6 (da es ja auch keine überegionalen Verkehre gibt welche F5 rechtfertigen).
Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 12 Nov 2005, 20:41
Mal wieder was neues zur Stadtbahn: Die Umstrukturierung des Busbetriebes des http://www.nvh.de als Zubringer zur Stadtbahn anstatt Paralellverkehr zur Bahn scheint zu klappen: Im Bereich der sehr gut von der Stadtbahn erschlossenen Gemeinde Bretzfeld (Stationen Scheppach, Bretzfeld und Bitzfeld) sollen die Buslinien völlig neu auf den Busbahnhof Bretzfeld und die Wendeschleife an der Stadtbahn in Bitzfeld umgebaut werden. Besonderes Augenmerk liegt an der Erschließung des Schülerverkehrs. Kritisch beurteilt der Bretzfelder Gemeinderat den 20/40-Takt zwischen 14 und 16 Uhr. Weiteres gibt es weder beim Verkehrsverbund http://www.h3nv.de noch beim NVH sondern auf der Seite der http://www.bretzfeld.de. Dort bitte Aktuell und dann Gemeinderat (rechts oben) anklicken und weiter runter scrollen. Eine Direktverlinkung wird leider unterbunden.
Also hat man beim NVH zumindest im Raum Bretzfeld verstanden was ein ÖPNV-System ist. Hoffentlich werden auch im wesentlich größeren Öhringen Buslinien auf die S4 am Bahnhof vertaktet. Fahrpläne gibt es noch keine. Schlechtes Omen?
Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 13 Nov 2005, 12:42
So, habe noch ein etwas genaueres PDF zum Thema aus dem Internet ausgegraben.


http://www.hohenlohekreis.de/de/hohenlohekreis/aktuelles/download/KT/84anlage9.pdf

Die Seite liegt auf dem Server des Landkreises, das Dokument wurde aber im Auftrag des Lk vom NVH erstellt. Es stellt verschiedene Varianten sowie Betriebskonzepte des Busanschlussverkehrs zur Stadtbahn vor. Interssant ist, dass darin von einer Anlage eines Linienplanes geredet wird. Diesen habe ich leider noch nicht gefunden.

Zusammenfassung in Kürze:

1. Anschluss der (bahnlosen) Kreisstadt Künzelsau durch eine stündliche Schnellbuslinie zwischen ZOB Künzelsau (mit dortigem Regionalbusanschluss) und Stadtbahnendstation Öhringen Cappel / Cappel S-Bahn. Verdichtung im Schülerverkehr zur HVZ.
Meine Fragen dazu: Es existiert ja schon die unregelmäßig verkehrende Schnellbuslinie FE1 zwischen Künzelsau ZOB und Öhringen Bahnhof/ZOB. Soll diese dann durch die neue ersetzt werden und nicht mehr zum ÖPNV-Knoten Öhringens, dem Bahnhof/ZOB geführt werden?

2. Ein ursprünglich vorgesehener Schnellbusanschluss des Jagsttals und des Raums Niedernhall/Forchtenberg findet nicht statt. Zwar existiert schon seit Jahren 2 mal täglich hin und zurück ein Schnellbus FE17 Jagsttal - Sindringen - Öhringen, dieser wird jedoch ncht ausgebaut. Stattdessen wird auf die bestehende Linie RB6 (Stundentakt) gesetzt, welche in großem Bogen Forchtenberg über Sindringen und Möglingen an den Öhringer Bahnhof anbindet. Eine Erschließung des Raums Schöntal kann nur über die Linie RB8 nach Forchtenberg mit dem Umstieg auf die RB6 erreicht werden. Dauer wohl 1,5 Stunden (mit PKW in 40min locker machbar).

3. Die Buslinien im Raum Bretzfeld werden vollkommen umgestaltet. Die Gemeinde wird von der Stadtbahn durch die Stationen Scheppach, Bretzfeld und Bitzfeld erschlossen. Scheppach wird in Zukunft nur noch für den Kiga Busanschluss haben, der gesamte ÖPNV geht auf die Stadtbahn über. Die sonstigen Buslinien werden auf die Stadtbahn in Bretzfeld und Bitzfeld ausgerichtet. Fahrgäste nach Öhringen oder Heilbronn müssen in die Stadtbahn umsteigen.
Die Linien FE/RB49 des NVH Öhringen - Bitzfeld - Langenbrettach - Neuenstadt (Kocher) soll mit der Linie der WEG-KVG 623 betrieblich vereinigt werden. Der Busknoten Neuenstadt und die Stadtbahn in Bitzfeld werden die Endpunkte darstellen. Inwieweit das Konzept aus Schnell- und Regionalbussen aufrecht erhalten werden soll, ist nicht zu erkennen.

4. Die Gemeinde Pfedelbach liegt südlich von Öhringen und südöstlich von Bretzfeld. die Orte dieser Regionl sollen über 2 linienwege an Öhringen, über einen anderen an Bretzfeld angeschlossen werden. Letzterer dient einer schnelleren Umsteigeverbindung nach Heilbronn.
Im Bereich der Stadt Öhringen werden 2 Ortsteile durch die Streichung der Busse Bretzfeld und Öhringen ÖPNV-mäßig neu orgenaisiert. Verrenberg liegt zwar an der Bahnlinie (wann kommt denn da der Haltpunkt?), wird aber per Bus angefahren. Gedacht ist an eine StadtBus-Linie ins Zentrum Öhringens. Der Ort Schwöllbronn liegt nördlich der Bahnlinie an der Straße zwischen Bitzfeld und Öhringen. Der Ort soll durch die durch die Kappung in Bitzfeld entstandenen langen Wendezeiten der Busse aus Neuenstadt (Linien 49) erschlossen werden. Die Busse wechseln teilweise auf diese Nebenlinie und verkehren so also (indirekt) doch nach Öhringen Bf. Inwieweit aber der Umsteig in Bitzfeld auf die Stadtbahn fahrplantechnisch günstiger ist, entzeiht sich meienr Kenntnis.

Desweiteren werden in dem PDF-Dokument noch Überlegungen angestellt, welche Buslinien im Raum Bretzfeld/Pfedelbach vor 6 Uhr und nach 19 Uhr noch betrieben werden sollen. Hintergrund ist die bessere "Behandlung" des Jagsttals sowie des Kochertals sowie die bis in die Nacht hinein verkehrende zukünftige S4.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 25 Nov 2005, 20:38
So, die erste PM zum Thema Busanschlussverkehr gibt es jetzt beim http://www.hnv.de: http://www.h3nv.de/aktuelles_fahrplaninfos.html

Geschrieben von: Dave am 26 Nov 2005, 19:22
Die offizielle Stadtbahn-Seite von Heilbronn, http://www.stadtbahn-heilbronn.de, bringt jetzt aktuelles zu den einzelnen Feierlichkeiten entlang der Stadtbahnstationen unter http://www.stadtbahn-heilbronn.de/start/modules.php?name=Daten&file=aktuelles&cths_nav
(wegen Zuordnungsschwierigkeiten ist eine nähere Direktverlinkung nicht möglich)

Desweiteren sind am Samstag, dem 10.12. geplant:

Dampfzugfahrten der http://www.dbk-historische-bahn.de/ zwischen Schwäbisch Hall (Stadt) und Öhringen Bf. Näheres dazu unter http://www.dbk-historische-bahn.de/fahrtprogramm/hohenlohe_express_fahrplan.html

Samstags als auch Sonntags verkehren Pendelfahrten eines historischen Triebwagens ET25 zwischen Öhringen Cappel und Heilbronn Hbf mit Halten in Öhringen Bf, Willsbach und Weinsberg.

Die erste Fahrplanmäßige Stadtbahn verkehrt am 10.12. um 10:10 ab HN Bfvorplatz nach Weinsberg Bf, die erste nach Öhringen-Cappel um 11:47 (wohl die Eröffnungsfahrt?)

Besonderes Highlight: Der SEV verkehrt bis zum Samstag, 10.12. weiter. Ab Sonntag, dem 11.12., kommen auch wieder Züge der Deutschen Bahn nach Heilbronn über die Hohenlohebahn.

Den Fahrplan dem man das entnehmen kann gibt es hier: http://www.h3nv.de/pdf/fahrplan/eroeffnungsfahrplan.pdf

Grüße, Dave

Bearbeitungen: Versuche den link zu reparieren

Geschrieben von: Der Adler am 29 Nov 2005, 13:41
Ich habe gestern ein Prospekt im Stg. Hbf geholt und gelesen, daß darin stand, daß die Bauzeit (HN - Öhringen) 2,5 Jahre gedauert habe und da die Strecke komplett gesperrt war, kann das nicht sein, daß das so lange dauert, im Normalfall dauert es ca. 1 Jahr, bis der Bau abgeschlossen ist, bei dieser von der DBAG angegebenen Bauzeit ist nur, wenn Verkehr wäre, dem war das nicht so. Ich gehe davon aus, daß die Strecke 20-30 km lang ist. Als Vergleich will ich die Tälesbahn mit einer Streckenlänge von ca. 10 km heranziehen, die Umbauzeit betrug bei einer Streckensperrung ca. 3(?) Monate. Zu berücksichtigen ist aber, daß die Strecke eingleisig ist, die Hohenloebahn hingegen 2-Gleisig, sie war damals eine wichtige Hauptbahnlinie zw. Nürnberg und Heilbronn, selbst auf dieser Strecke fuhr ein D-Zug.

Geschrieben von: Dave am 29 Nov 2005, 14:46
QUOTE (DT810 @ 29 Nov 2005, 13:41)
Ich habe gestern ein Prospekt im Stg. Hbf geholt und gelesen, daß darin stand, daß die Bauzeit (HN - Öhringen) 2,5 Jahre gedauert habe und da die Strecke komplett gesperrt war, kann das nicht sein, daß das so lange dauert, im Normalfall dauert es ca. 1 Jahr, bis der Bau abgeschlossen ist, bei dieser von der DBAG angegebenen Bauzeit ist nur, wenn Verkehr wäre, dem war das nicht so. Ich gehe davon aus, daß die Strecke 20-30 km lang ist. Als Vergleich will ich die Tälesbahn mit einer Streckenlänge von ca. 10 km heranziehen, die Umbauzeit betrug bei einer Streckensperrung ca. 3(?) Monate. Zu berücksichtigen ist aber, daß die Strecke eingleisig ist, die Hohenloebahn hingegen 2-Gleisig, sie war damals eine wichtige Hauptbahnlinie zw. Nürnberg und Heilbronn, selbst auf dieser Strecke fuhr ein D-Zug.

Nein, so lange dauert die Umbauzeit normalerweise nicht. Die Bauzeit war ursprünglich auf 1 Jahr festgesetzt worden. Ähnlichen Projekte wie im Murgtal oder der Kraugaubahn kann man diese Zahl ableiten und so wurde es auch prognostiziert.
Die Gründe für die Kostensteigerungen kann man auf http://www.stadtbahn-hn.de nachlesen.
Der Vergleich mit der Tälesbahn hinkt aber sehr gewaltig. Dort musste nichts elektrifiziert werden, es muss keine so aufwendige Sicherungstechnnik eingerichtet werden und es ist nur ein Gleis vorhanden.
Wann fur auf der Strecke ein D-Zug? unsure.gif blink.gif Das muss sehr lang her sein. Früher fuhren doch so manche Durchgansgüterzüge, aber das ist lange her. Die Strecke wurde aber wender wegen dem einen noch dem anderen zweigleisig ausgebaut. der Grund war das Deutsche Reich! Dieses befürchtete im ausgehenden 19. Jahrhundert einen später auch eingetretenen Zweifrontenkrieg. Zur besseren Erschließung wurde die Ost-West-Verbindung dann zweigleisig ausgebaut. Damals agb es aber auch die Idee das 2. Gleis als durchgehende Bahn durch das Kochertalbahn von Neckarsulm nach Schwäbisch Hall zu führen. Das war aber zu teuer, hätte aber wohl den Städten im Kochertal den Bahnanschluss bis heute gesichert.
Wo gibt es überall den Prospekt? Um was geht es da? Kannst du was dazu schreiben?
Grüße, Dave

Geschrieben von: Der Adler am 29 Nov 2005, 17:56
<-- Antwort auf Deine Frage zum Prospekt
Du wolltest wissen, wo es überall ein Prospekt gäbe und um was es da ging? Nun in erster Linie weiß ich nur von Stuttgart, vielleicht gibt es im Bahnhof in Deiner Heimat welche, und der Titel heißt "Wiedereröffnung der Hohenlohebahn am 10. und 11. Dezember 2005" (um das ging es da).
-->

<-- Das war in meinem Ursprungsbeitrag ein Erinnerungsabruf
Mich wundert es, daß Du nicht von einem Schnellzugverkehr (D-Zug) zw. Schwäbisch Hall und Heilbronn gewußt hast, aber eines kann ich Dir sagen, daß es damals wirklich gab, bevor die Bundesbahn reformiert wurde (ab 1994). Das letzte mal als es in Öhringen ein Bahnhofsfest (nur ich weiß es nicht mehr, wann das genau war...) gab, bin ich mal von HN aus mit dem Eilzug hin und mit dem D-Zug zurück gefahren.
-->

Geschrieben von: Dave am 29 Nov 2005, 18:04
QUOTE (DT810 @ 29 Nov 2005, 17:56)
<-- Antwort auf Deine Frage zum Prospekt
Du wolltest wissen, wo es überall ein Prospekt gäbe und um was es da ging? Nun in erster Linie weiß ich nur von Stuttgart, vielleicht gibt es im Bahnhof in Deiner Heimat welche, und der Titel heißt "Wiedereröffnung der Hohenlohebahn am 10. und 11. Dezember 2005" (um das ging es da).
-->
Keine Ahnung, ob der in Öhringen ausliegt, zu 99% aber schon....
Aber ich hab die Broschüre gerade im Internet gefunden (die meinst du doch, oder?). Ist allen zu empfehlen (insbesondere dem fragenden luc wink.gif): http://www.landkreis-heilbronn.de/lra/formular/stadtbahn1.pdf

QUOTE (DT810 @ 29 Nov 2005, 17:56)
<-- Das war in meinem Ursprungsbeitrag ein Erinnerungsabruf
Mich wundert es, daß Du nicht von einem Schnellzugverkehr (D-Zug) zw. Schwäbisch Hall und Heilbronn gewußt hast, aber eines kann ich Dir sagen, daß es damals wirklich gab, bevor die Bundesbahn reformiert wurde (ab 1994). Das letzte mal als es in Öhringen ein Bahnhofsfest (nur ich weiß es nicht mehr, wann das genau war...) gab, bin ich mal von HN aus mit dem Eilzug hin und mit dem D-Zug zurück gefahren.
-->
Ich bin weder allwissend noch sonst irgendwas laugh.gif Ne, hast schonr echt, ist peinlich. Aber damals war ich noch ganz klein und ob wir da schon hier gwohnt haben ist sehr fraglich.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Der Adler am 29 Nov 2005, 18:17
@Dave, eine Frage noch, von dem Du mir einen Link über die Stadtbahn Heilbronn aufgezeigt hast, wird mal geschrieben, daß die EBA berüchtigt sei. Warum meinen die Verfasser dieser Webseite, daß die EBA "berüchtigt" sei!?

Ich kenne die EBA nur zur Genüge, meine Kollegen und ich hatten Probleme mit dem Projekt und daher sind wir in Zukunft vorsichtiger, wir wollen mit unseren Sachen erst mal ganz fertig sein, bevor unsere Pläne an die EBA gehen (das senkt hoffentlich die Kosten). Solche Bürokratismus hat unsere Arbeit unnötig erschwert und verteuert.

Den Rest als PM! (Laß Dir Zeit!)

//Ich hasse das mit dem Kommata und den Schreibweisen!

Geschrieben von: Dave am 29 Nov 2005, 18:25
QUOTE (DT810 @ 29 Nov 2005, 18:17)
@Dave, eine Frage noch, von dem Du mir einen Link über die Stadtbahn Heilbronn aufgezeigt hast, wird mal geschrieben, daß die EBA berüchtigt sei. Warum meinen die Verfasser dieser Webseite, daß die EBA "berüchtigt" sei!?
Ich kenne die EBA nur zur Genüge, meine Kollegen und ich hatten Probleme mit dem Projekt und daher sind wir in Zukunft vorsichtiger, wir wollen mit unseren Sachen erst mal ganz fertig sein, bevor unsere Pläne an die EBA gehen (das senkt hoffentlich die Kosten). Solche Bürokratismus hat unsere Arbeit unnötig erschwert und verteuert.
Vorsicht! Ich habe mir mal erlaubt, das untere zu markieren. Soweit ich weiß, ist das ein Zitat des Herrn Dr. Ludwig, Chef der AVG (, VBK u. KVV). Der meint mit der Aussage, dass das EBA bei den Planungen die Kosten hoch getrieben hat, indem der erste Plan ohne Unterführungen umgeworfen werden musste. Statt dessen kamen Planungen mit Fußgängerunterführungen in Weinsberg, Eschenau und Öhringen. Das wurde aber den Gebeitskörperschaften (Stadt Heilbronn, Lk Heilbronn, Hohenlohekreis und Anleigergemeinden) zu teuer - also wieder neue Planungen ohne Unterführungen, ohne Wende Eschenau und ohne Fahrzeughalle in Weinsberg.

Noch für alle Interessenten: Die bahn AG hat eine Website zur Hohenlohebahn eingerichtet (mit viel Lob für sich selbst). Ist aber ganz nett: http://www.bahn.de/hohenlohebahn
Ich finde nur, man hätte darauf eingehen können, dass das Freilandmuseum Wackershofen einen eigenen Haltpunkt hat.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Der Adler am 29 Nov 2005, 18:43
Der Haltepunkt Wackershofen ist in der Nähe von Freilandmuseum. Allerdings wundert mich, wieso der HP als "Freilandmuseum Wackershofen" bzw. "Wackershofen Freilandmuseum" ausgeschildert ist, obwohl im Fahrplanauskunft nur "Wackershofen" draufsteht.

Geschrieben von: Dave am 29 Nov 2005, 18:47
QUOTE (DT810 @ 29 Nov 2005, 18:43)
Der Haltepunkt Wackershofen ist in der Nähe von Freilandmuseum. Allerdings wundert mich, wieso der HP als "Freilandmuseum Wackershofen" bzw. "Wackershofen Freilandmuseum" ausgeschildert ist, obwohl im Fahrplanauskunft nur "Wackershofen" draufsteht.

So kompliziert ist das nicht. "Wackershofen" ist halt kürzer und wird deswegen auch im Fahrplan verwendet. Als Beschilderung nimmt man in kleiner Schrift "Freilandmuseum" und dann in normal "Wackershofen".

Geschrieben von: Dave am 10 Dec 2005, 15:56
Die Stadtbahn Heilbronn (S4) fährt ab heute bis Öhringen-Cappel. Ich bin heute morgen mit dem dritten Zug von Heilbronn nach Öhringen gekommen. Die Züge waren rappelvoll und es waren viele Passagiere drin, die jahrelang wohl schon keinen Zug mehr von innen gesehen haben. Aufgefallen ist mir der Renteranteil von über 50%. Liegt vielleicht auch am Volsmusiksender SWR4, der live aus Öhringen Bf berichtete.

Die Strecke sieht fein aus, an manchen Stationen fehlen jedoch noch Geländer. Dort wurden stattdessen provisorisch Bauzäune ingesetzt. Die Stationen Wensberg/Ellhofen Gewerbegebiet und Öhringen West sollen im Frühjahr 2006 frei gegeben werden (wobei letztere eigentlich fertig ist), Weinsberg West und Öhringen-Römerwall müssen noch komplett gebaut werden, das Ziel ist Ende 2006.

Hochinteressant ist der Halt Wieslensdorf, dort kann der Zug wegen dem kurzen Bahnsteig nur die beiden vordersten Türen öffnen. Schon der Hammer, der Weiler hat sicher keine 400 Einwohner!
Dagegen ist im Öhringer Stadtteil Verrenberg (liegt auch an der Strecke zwischen Öhringen und Bitzfeld) kein Haltepunkt vorgesehen gewesen. Der Ort hat ca. 800 Einwohner. Stattdessen ist es wohl billiger, den Ort durch eine neue StadtBus-Linie zu erschließen. Diese führt auch durch die Öhringer Wohn- und Gewerbegebiete im Südwesten der Kernstadt. Der Umsteig zur Stadtbahn findet am Bahnhof oder, nach dessen Eröffnung, am Haltepunkt West statt.

Noch was zum Bahnhof Öhringen: Die Deutsche Bahn hat ihren eigenen Fahrkartenverkauf und die Kundenberatung aufgegeben. Statt dessen wurde die neue Mobilitäts- und Touristikzentrale "Mobiz" ins leben gerufen, getragen vom VU NVH, dem Verbund HNV und der Stadt Öhringen und teilweise der Bahn. Die Beschilderung ist etwas grausam. Das muss ein sehr schlechter Grafiker gewesen sein, der das Bahn-Logo sowas von gequetscht hat!

Die Deutsche Bahn, die Albtalverkehrsgesellschaft (AVG), der Verbund HNV sowie die Gemeinden und Städte an der Hohenlohebahn feiern noch bis morgen die Eröffnung mit einem Sondersfahrplan. Auch noch morgen ist der historische ET25 zwischen Heilbronn Hbf und Öhrignen Cappel zu erleben. Die Dampffahrten enden heute schon. Auch morgen noch ist die Fahrgastbeförderung auf der kompletten Hohenlohebahn Heilbronn - Öhringen - SHA-Hessental - Crailsheim kostenlos.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Volker am 12 Dec 2005, 18:41
In diesem Zusammenhang schöner und interessanter Nebeneffekt:

http://www.stimme.de/nachrichten/hohenlohekreis/art1919,676224.html

So was freut mich immer wieder zu lesen.

Grüße,

Volker

Geschrieben von: Dave am 12 Dec 2005, 20:17
QUOTE (Volker @ 12 Dec 2005, 18:41)
In diesem Zusammenhang schöner und interessanter Nebeneffekt: http://www.stimme.de/nachrichten/hohenlohekreis/art1919,676224.html
So was freut mich immer wieder zu lesen.
Grüße, Volker

Ich glaub mich tritt ein Pferd: Die Fa. Huber hat also ihren guten Willen durchgehalten und ist immer noch Willens, nein, sie kämpfte sogar für den Bahnerhalt! Find ich toll dass die das geschafft haben! Es sah nicht so rosig aus, gerade auch wegen der Stadtbahn und der Gleisbelegungen. Ich hatte letzt mal den Gedanken, mal nachzusehen, was von den Gleisen auf dem Hubergelände noch da ist. Und sie sind noch dazu. Schön dass sie genutzt werden!
Grüße, Dave

Geschrieben von: goldberger am 13 Dec 2005, 19:53
Wirklich sehr gute Nachrichten, bleibt nur zu hoffen dass noch der ein oder andere Güterkunde hinzukommt.

Ich bin mir sicher, dass bei einer zweigleisigen Strecke und 3 Stadtbahnen + 1 RE noch genug Kapazität frei ist. Könnte nur sein die Blockteilung muss verfeinert sein, aber ist offensichtlich nicht so. Und der Güterverkehr muss halt hinter der Stadtbahn etwas "zuckeln".

Geschrieben von: Dave am 13 Dec 2005, 20:13
QUOTE (goldberger @ 13 Dec 2005, 19:53)
Wirklich sehr gute Nachrichten, bleibt nur zu hoffen dass noch der ein oder andere Güterkunde hinzukommt.

Da stehen die Chancen eher schlecht. Ich kenne keine Firma mehr, die noch einen Gleisanschluss hat. Außerdem sind die wenigsten Unternehmen der Gegend in Branchen tätig, die die Bahn üblicherweise nutzen.

Geschrieben von: glemsexpress am 31 Dec 2005, 00:10
Wann gehts eigendlich mit der HN-Statdbahn weiter?

Geschrieben von: Fahrgast_S am 31 Dec 2005, 11:41
QUOTE
Wann gehts eigendlich mit der HN-Statdbahn weiter?
Das weiß keiner so genau, jedenfalls ist als nächstes die Nord-Süd-Linie Zaberfeld, Lauffen, Heilbronn, Neckarsulm, Bad Wimpfen, Bad Rappenau dran, soweit ich weiß.

Geschrieben von: Der Adler am 31 Dec 2005, 14:01
Aber nicht mit der Karlsruher Stadtbahn!

Da sollte mal besser die Heilbronner Stadtbahn fahren.

Geschrieben von: ChristianMUC am 31 Dec 2005, 14:03
QUOTE (DT810 @ 31 Dec 2005, 14:01)
Aber nicht mit der Karlsruher Stadtbahn!

Da sollte mal besser die Heilbronner Stadtbahn fahren.

Wird doch beides von der AVG betrieben, ist demzufolge ziemlich egal...

Geschrieben von: Der Adler am 31 Dec 2005, 14:26
AVG? Warum bestellt dann der HNV oder der Heilbronner Verkehrsbetriebe keine eigene Stadtbahnzüge?

Geschrieben von: glemsexpress am 31 Dec 2005, 16:34
QUOTE (DT810 @ 31 Dec 2005, 14:26)
AVG? Warum bestellt dann der HNV oder der Heilbronner Verkehrsbetriebe keine eigene Stadtbahnzüge?

ich glaube die Haben doch welche, zB. die Rizzibahnen. Doch die sind an die AVG verliehen. Ähnlich wie die RS-1 auf der Schönbuch und Wiesenlaufbahn

Geschrieben von: Dave am 1 Jan 2006, 19:31
Mal wieder ein paar Infos:

Der Stadtbahnweiterbau ist fest eingeplant und es geht schon weiter. Als nächsten Schritt möchte man auf jeden Fall in Richtung Neckarsulm vorstoßen, in der Nordrichtung werden die meisten Fahrgäste erwartet. Die Südstrecke(n) werden offiziell zwar gleichzeitig angegangen, was ich aber für nicht so wahrscheinlich und plausibel halte. 2010 als Zieldatum für das Gesamtnetz scheint aber utopisch.

Die geplante Strecke nach Norden befindet bis zum Bahnhof Neckarsulm im Straßenbereich, wird also nach BOStrab gebaut und betrieben. Die Strecke fädelt aus der Bestandsstrecke kurz vor der Station HN Harmonie auf die Allee in Richtung Norden aus und es folgt gleich danach die Station Harmonie für die nach Norden verkehrenden Züge. Die Strecke wird auf der Allee bis zu deren Ende geführt, danach kommt ein Schwenk in Richtung Westen und kurz darauf ein scharfer Schwenk nach Norden am Theater vorbei. Die Trasse folgt dieser Straße bis Neckarulm und fädelt kurz vor dem Bahnhof wieder auf die Eisenbahnstrecke ein.
Bei Interesse kann ich das noch genauer erklären bzw. auf Linktipps verweisen und auch die folgende EBO-Strecke erläutern.

Die Stadtbahn Heilbronn existiert rechtlich (übrigens genauso wie in Karlsruhe) nicht. Sie wird dazu aufgeteilt.
Die Strecken in der Innenstadt in Heilbronn (BOStrab) gehören den Stadtwerken (in KA analog die städtischen Verkehrsbetriebe VBK) und werden offiziell auch von denen Betrieben. Auf den EBO Strecken wird die Stadtbahn offiziell von der Albtalverkehrsgesellschaft (AVG) sowie zusätzlich auf dem Öhringer Ast von DB Regio betrieben. DIe unterschiedlichen Betreiber machen sich auch am personal bemerkbar. So sind anteilhaft im ganzen Stadtbahnnetz KA+HN Tf's von AVG, VBK, DB Regio und Stadtwerken HN im Einsatz.
Die Infrastruktur gehört der DB Netz AG, wobei die Kraichgaubahn duch einen Pachtvertrag unter der Obhut der AVG steht.
Die Fahrzeuge werden gemäß dem Karlsruher Modell von den Gemeinden finanziert, gehören rechtlich aber meines Wissens nach der AVG (bzw. 4 der DB, BR 450, alte Hochflurtriebwagen). Mit einem Vertrag ist aber festgelegt, dass die Fahrzeuge bzw. Fahrzeuge dieser Art auf den Strecken der Gemeinden verkehren.

Über die genaue Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen gibt es für jede Strecke einen Vertrag zwischen Betreibern und Kommunen.

Es gibt keinen Heilbronner Stadtbahntriebwagen. Die Fahrzeuge sind logischerweise mit denen aus KA identisch. Dies macht aus Synergieffekten (Neubestellung, Wartung, Ersatzteile, usw.) auch Sinn.

Grüße, Dave

Geschrieben von: glemsexpress am 1 Jan 2006, 19:37
@ Dave: Heir ein paar Fragen:
1. Wurden nicht einige Stadtbahnwagen von der Stadt Heilbronn gekauft, und der AVG überlassen?
2. Währe es nicht günstiger die Stadtbahn in HN-Sülmertor wieder auf die Eisenbahnstrecke zu leite?. Ich bin eigendlich immer davon ausgegangen, das das so gemacht wird.

Geschrieben von: Dave am 1 Jan 2006, 20:49
QUOTE (glemsexpress @ 1 Jan 2006, 19:37)
1. Wurden nicht einige Stadtbahnwagen von der Stadt Heilbronn gekauft, und der AVG überlassen?
Davon weiß ich nichts, will es aber auch nicht ausschließen. Finanziert hat die Stadt aber einige Fahrzeuge. 50% der Kosten kommen aus den GVFG-Mitteln, die andere Hälfte müssen die Kommunen aufbringen.

QUOTE (glemsexpress @ 1 Jan 2006, 19:37)
2. Währe es nicht günstiger die Stadtbahn in HN-Sülmertor wieder auf die Eisenbahnstrecke zu leite?. Ich bin eigendlich immer davon ausgegangen, das das so gemacht wird.
Günstiger wäre eine solche Streckenführung eventuell schon (eine sehr steile Rampe müsste irgendwo untergebracht werden), aus betrieblichen Gründen genügt es jedoch nicht. Nach dem Konzept C der Vorstellungen zum ÖPNV-Leitplan 1993 wäre eine komplette 2-gleisige Neubaustrecke bis Bad-Friedrichshall Jagstfeld paralell zur 2-gleisigen Bahnstrecke von Nöten gewesen. Nachdem aber das geplante Netz etwas abgespeckt wurde (Variante B ) genügt das nun geplante Modell: 2-gleisige Neubaustrecke bis Neckarsulm Bf paralell zur Eisenbahnstrecke sowie Bau eines dritten Gleises an der Eisenbahnstrecke Neckarsulm Bf - Bad Friedrichshall Jagstfeld. Betrieblich soll bis Neckarsulm Nord (Audi) die Linie aus dem Süden geführt werden (S3). Auf dem weitern Verlauf in Richtung Norden sollen nur die Linien nach Mosbach-Neckarelz und Bad Rappenau/Sinsheim verkehren.

Grüße, Dave

Bearbeitung: Unerwünschtes Smilie entfernt

Geschrieben von: glemsexpress am 1 Jan 2006, 21:47
QUOTE (Dave @ 1 Jan 2006, 20:49)
Günstiger wäre eine solche Streckenführung eventuell schon (eine sehr steile Rampe müsste irgendwo untergebracht werden),

Warum eine Steile Rampe? Könnte man die Stadtbahn nich auch ebenerdig einführen? Im Hbf kreutzt die doch auch das gesammte Vorfeld.

Geschrieben von: Dave am 1 Jan 2006, 22:03
QUOTE (glemsexpress @ 1 Jan 2006, 21:47)
Warum eine Steile Rampe? Könnte man die Stadtbahn nich auch ebenerdig einführen? Im Hbf kreutzt die doch auch das gesammte Vorfeld.

Naja, da oben ist die Bahntrasse halt auf einem Damm gelegen, wie fast überall. Nur beim Hbf hatte man mehr oder weniger Glück.

Geschrieben von: glemsexpress am 1 Jan 2006, 22:06
QUOTE (Dave @ 1 Jan 2006, 22:03)
Naja, da oben ist die Bahntrasse halt auf einem Damm gelegen, wie fast überall. Nur beim Hbf hatte man mehr oder weniger Glück.

Ich hab mir die Stelle mal genauer angesehen, die Strecke ist dort auch ebenerdig. Nur die Straßenunterführung müsste verlegt werden.

Geschrieben von: Dave am 1 Jan 2006, 22:09
QUOTE (glemsexpress @ 1 Jan 2006, 22:06)
Ich hab mir die Stelle mal genauer angesehen, die Strecke ist dort auch ebenerdig. Nur die Straßenunterführung müsste verlegt werden.

Soso, ist vielleicht auch Definition von ebenerdig. Im übrigen brauchen wir aus Fharplangründen sowieso eine NBS bis Neckarsulm Bf.

Geschrieben von: glemsexpress am 1 Jan 2006, 22:14
QUOTE (Dave @ 1 Jan 2006, 22:09)
Soso, ist vielleicht auch Definition von ebenerdig. Im übrigen brauchen wir aus Fharplangründen sowieso eine NBS bis Neckarsulm Bf.

Das sieht wegen der Straßenunterführung steiler aus, als es ist tongue.gif

Geschrieben von: Dave am 2 Jan 2006, 14:05
QUOTE (glemsexpress @ 1 Jan 2006, 22:14)
Das sieht wegen der Straßenunterführung steiler aus, als es ist tongue.gif

Dann wende dich doch an den Heilbronner Gemeinderat und bringe sie dazu ihre Abstimmung zur Trassenführung rückgängig zu machen.
Auch ich hätte gerne eine andere Führung, jedoch auch eine NBS bis NSU Bf. Dafür aber Führung der Linien über den Europaplatz (Einkaufszentren, Mediamarkt, Arbeitsplätze; dafür weniger Schulen).
Grüße, Dave

Geschrieben von: glemsexpress am 7 Jan 2006, 00:27
Ich bin gestern mit der Stadtbahn nach Öhringen gefahren, und mir sind dabei 2 sehr unangenehme Dinge aufgefallen:
- Die Station Bitzfeld ist nicht Barrierefrei
- An der Systemtrennstelle "Pfühlpark" blieb der Zug im Stromlosen Abschnitt hängen (Laut Mitreisenden nicht das erste Mal).

Geschrieben von: Der Adler am 7 Jan 2006, 11:01
QUOTE (glemsexpress @ 7 Jan 2006, 00:27)
Ich bin gestern mit der Stadtbahn nach Öhringen gefahren, und mir sind dabei 2 sehr unangenehme Dinge aufgefallen:
- Die Station Bitzfeld ist nicht Barrierefrei
- An der Systemtrennstelle "Pfühlpark" blieb der Zug im Stromlosen Abschnitt hängen (Laut Mitreisenden nicht das erste Mal).

Ich bin zwei mal mit der Stadtbahn von Öhringen nach HN gefahren, und mir ist das sowas in Pfühlpark nicht passiert.

Gab es keine Beschwerden der Fahrgäste an AVG wegen dieser Situation?

Wenn ein Zug in der "stromlosen" Trennstelle hängen bleibt, dann kann das nur bedeuten, daß der "Bügel" (Stromabnehmer) sich genau da befindet, wo kein Strom ist.

Gab es keine bauliche Möglichkeit zweier Leitungen (750V/15kV) zu überlappen, wo sich zwei Leitungen in separaten Schaltstellen befinden, sobald der Zug die 15kV-Leitung berührt, sollte der kurze Abschnitt (750V) automatisch abgeschaltet und 15kV-Abschnitt eingeschaltet werden können? *

//Ich achte darauf, daß ich ausschließlich nur mit dem RE, wenn möglich, fahre.

*Das hat nichts mit "Besserwisserei" zu tun, sondern ist eine berechtigte, rein technische Frage!

Geschrieben von: Dave am 7 Jan 2006, 12:44
QUOTE (glemsexpress @ 7 Jan 2006, 00:27)
Ich bin gestern mit der Stadtbahn nach Öhringen gefahren, und mir sind dabei 2 sehr unangenehme Dinge aufgefallen:
- Die Station Bitzfeld ist nicht Barrierefrei
Wird aber noch nachgerüstet. Dafür ist sie aber schon im Betrieb, wofür dir viele Menschen danken! wink.gif

QUOTE (glemsexpress @ 7 Jan 2006, 00:27)
- An der Systemtrennstelle "Pfühlpark" blieb der Zug im Stromlosen Abschnitt hängen (Laut Mitreisenden nicht das erste Mal).
Sehr interessant, hab ich noch nicht miterlebt.

QUOTE (DT810 @ 7 Jan 2006, 11:01)
Gab es keine bauliche Möglichkeit zweier Leitungen (750V/15kV) zu überlappen, wo sich zwei Leitungen in separaten Schaltstellen befinden, sobald der Zug die 15kV-Leitung berührt, sollte der kurze Abschnitt (750V) automatisch abgeschaltet und 15kV-Abschnitt eingeschaltet werden können?
SO etwas ähnliches ist möglich, nur umgekehrt. Der Stromlose Abschnitt kann für den vorliegenden Fall bei Bedarf mit 750 Volt Gleichstrom betrieben werden. Damit kannd as Fahrzeuge zurücksetzen und nochmal Anlauf nehmen. Zumindest wurde das für die Systemwechselstelle in der Bahnhofsstraße so erklärt, weswegen ich die gleiche Anlage auch am Pfühlpark vermute. @glemsexpress: Wie ist der Zug weitergefahren? Zurückgesetzt oder einfach so weiter? Miene Vermutung ist ja, dass wegen der Rampe die Züge vielleicht zu langsam sind und der Schwung nicht reicht. Andere Vermeutung könnte auch sein, dass die Freigabe für das Signal vom ESTW zu spät kommt und die Stadtbahn-Tf's schon langsam anfahren und dann liegen bleiben.

QUOTE (DT810 @ 7 Jan 2006, 11:01)
Ich achte darauf, daß ich ausschließlich nur mit dem RE, wenn möglich, fahre.
Das mache ich auch, wenn ich durchfahre. Aber im Abend- bis Nachtverkehr lohnt sich kein RE weswegen ich da die Stadtbahn nutze. Es lohnt sich halt leider nur ein 2-stündiger RE. Und für die vielen Bewohner des Weinsberger Tals und für den Kurzstreckenverkehr ist die Stadtbahn genial.

Grüße, Dave


Geschrieben von: glemsexpress am 7 Jan 2006, 16:03
QUOTE (Dave @ 7 Jan 2006, 12:44)
@glemsexpress: Wie ist der Zug weitergefahren? Zurückgesetzt oder einfach so weiter? Miene Vermutung ist ja, dass wegen der Rampe die Züge vielleicht zu langsam sind und der Schwung nicht reicht. Andere Vermeutung könnte auch sein, dass die Freigabe für das Signal vom ESTW zu spät kommt und die Stadtbahn-Tf's schon langsam anfahren und dann liegen bleiben.

Da ging es von der DB Strecke herunter in Richtung Innenstadt. Das lief folgendermaßen ab:
- Nach einer Apprupten Bremung blieb der Zug auf der Straßenüberführung stehen, und die Innenbeleuchtung erloch bis auf die Notbeleuchtung.
- Nach ca. 5min kam mal eine Durchsage, das der Zug (Einteilig) im Stromlosen abschnitt steht, und sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verzögern würde. Ein Fahrgast sagte, das das komme öfters vor, und dauere so ungsfähr 15min.
- Nach einigen Minuten rollten wir mittels des Gefälles in den Stromführenden Abschnitt.
- Nach einer neuerlichen Zwangsbremsung gingen die Lichter wieder an, und wir fuhren weiter

Geschrieben von: Der Adler am 7 Jan 2006, 16:10
QUOTE (glemsexpress @ 7 Jan 2006, 16:03)
Da ging es von der DB Strecke herunter in Richtung Innenstadt. Das lief folgendermaßen ab:
- Nach einer Abrupten Bremsung blieb der Zug auf der Straßenüberführung stehen, und die Innenbeleuchtung erlosch bis auf die Notbeleuchtung.
- Nach ca. 5min kam mal eine Durchsage, daß der Zug (Einteilig) im Stromlosen abschnitt steht, und sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verzögern würde. Ein Fahrgast sagte, das das komme öfters vor, und dauere so ungsfähr 15min.
- Nach einigen Minuten rollten wir mittels des Gefälles in den Stromführenden Abschnitt.
- Nach einer neuerlichen Zwangsbremsung gingen die Lichter wieder an, und wir fuhren weiter
Hängt das vielleicht damit zusammen, daß die Geschwindigkeit leicht erhöht war? Das ist sicher eine Erklärung für eine Zwansbremsung. Vielleicht kann ich auch falsch liegen. Vielleicht sollten die Techniker das mal vor Ort überprüfen, was los ist!?

Besten Grüße vom Ex-Besserwisser!

Geschrieben von: Dave am 7 Jan 2006, 20:12
QUOTE (DT810 @ 7 Jan 2006, 16:10)
Hängt das vielleicht damit zusammen, daß die Geschwindigkeit leicht erhöht war? Das ist sicher eine Erklärung für eine Zwansbremsung. Vielleicht kann ich auch falsch liegen. Vielleicht sollten die Techniker das mal vor Ort überprüfen, was los ist!?

Keine Ahung, aber die Probleme müssen ausgeräumt werden! 15min Aufenthalt sind nicht zumutbar. Die Stadtbahn muss sich in diesen Tagen beid en Menschen beweisen, der erste Eindurck sitzt tief.

@glemsexpress: So lang hat es ja dann doch nicht gedauert, oder? Danke für die Infos!

Grüße, Dave

Geschrieben von: glemsexpress am 7 Jan 2006, 21:09
QUOTE (Dave @ 7 Jan 2006, 20:12)
@glemsexpress: So lang hat es ja dann doch nicht gedauert, oder?

Bei mir hats unter 10min Gedauert.

Geschrieben von: glemsexpress am 29 Apr 2006, 23:30
Ich habe mir mal die http://www.oepix.de/ die Dave in seiner Signatur hat genauer Angeschaut. Sehr interesannt.
Interessant ist die Option die Zabergübahn mit Diesel zu Betreiben (ev. RS1). Dazu hätte ich aber eine Frage: Ist es nicht auch möglich mit Dieselfahrzeugen die für BOStrab ausgelegt sind auf der Zabergäubahn und auf der Heilbronner Stadtstrecke zu Fahren? Dazu könnte man die Zwickauer Fahrzeuge verwenden (ich glaub Regio-Sprinter?)

Geschrieben von: Dave am 29 Apr 2006, 23:34
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 00:30)
Ist es nicht auch möglich mit Dieselfahrzeugen die für BOStrab ausgelegt sind auf der Zabergäubahn und auf der Heilbronner Stadtstrecke zu Fahren? Dazu könnte man die Zwickauer Fahrzeuge verwenden (ich glaub Regio-Sprinter?)

Der Regio-Sprinter (Modell Zwickau) erfüllt die BOStrab, richtig. Allerdings scheitert sein Einsatz in Heilbronn an der falschen Bahnsteighöhe. Der Talent der DB-euregiobahn, 643.2 erfüllt auch die BOStrab und könnte bahnsteigtechnisch sogar in die Heilbronner Innenstadt fahren.
Die Heilbronner wollen das aber nicht, 1995 (?) legte die WEG ein solches Konzept für eine Regionalstadtbahn bei der Stadt vor, es wurde aber von Verwaltung und Gemeinderat als nicht akzeptabel eingestuft (Dieselabgase).
Grüße, Dave

Geschrieben von: Der Adler am 30 Apr 2006, 07:48
Strom ist sauber, ist klar, aber sooo sauber ist der Strom nun auch wieder nicht, da die Energie von einem Kraftwerk herkommt, wo dieser nicht unbedingt sauber ist. Sauber ist der Strom nur, wenn es wirklich von einem Kraftwerk, das keine fossile Verbrennung produziert, kommt.

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 13:51
QUOTE (DT810 @ 30 Apr 2006, 08:48)
Strom ist sauber, ist klar, aber sooo sauber ist der Strom nun auch wieder nicht, da die Energie von einem Kraftwerk herkommt, wo dieser nicht unbedingt sauber ist. Sauber ist der Strom nur, wenn es wirklich von einem Kraftwerk, das keine fossile Verbrennung produziert, kommt.

Witzbold, das ist den Heilbronnern egal: Solange das Kraftwerk nicht in der Fußgängerzone steht ist die elektrisch betriebene Stadtbahn den Heilbronnern lieber.

Geschrieben von: glemsexpress am 30 Apr 2006, 20:22
Ich habe mal wieder eine Idee gehabt:
Man hängt in Heilbronn Hbf eine E-Lok an den Dieselzug an. (Dieselzug wird dann ähnlich wie ein Zug mit Steuerwagen gefahren). Alternativ könnte man auch Hybrid-Fahrzeuge kaufen (Auch wenn sich eine Solche Anschaffung für nur eine Linie vielleicht nicht Lohnt). Diese Könnten auch eine 2. Chance für die Pfalz-Stadtbahn sein. Außerdem währe deren einsatz auch in der Region Neckar-Alb sehr interessant.

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 21:04
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 21:22)
Ich habe mal wieder eine Idee gehabt:
Man hängt in Heilbronn Hbf eine E-Lok an den Dieselzug an (Dieselzug wird dann ähnlich wie ein Zug mit Steuerwagen gefahren).
Die E-Lok darf aber nicht in die Innenstadt. laugh.gif

QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 21:22)
Alternativ könnte man auch Hybrid-Fahrzeuge kaufen (Auch wenn sich eine Solche Anschaffung für nur eine Linie vielleicht nicht Lohnt). Diese Könnten auch eine 2. Chance für die Pfalz-Stadtbahn sein. Außerdem währe deren einsatz auch in der Region Neckar-Alb sehr interessant.
Das wurde tatsächlich auch schon angesprochen (luc war das), aber das ist trotzdem keine günstige Sache. Die Region Neckar-Alb will allerdings Niederflurfahrzeuge, da kann man nicht gemeinsam bestellen.

Grüße, Dave

Geschrieben von: ChristianMUC am 30 Apr 2006, 21:11
QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 22:04)
Das wurde tatsächlich auch schon angesprochen (luc war das), aber das ist trotzdem keine günstige Sache. Die Region Neckar-Alb will allerdings Niederflurfahrzeuge, da kann man nicht gemeinsam bestellen.

Grüße, Dave

Was spricht denn gegen niederflurige Diesel-Hybrid-Fahrzeuge wie sie beispielsweise seit letzem Jahr in Kassel fahren?

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 21:21
QUOTE (ChristianMUC @ 30 Apr 2006, 22:11)
Was spricht denn gegen niederflurige Diesel-Hybrid-Fahrzeuge wie sie beispielsweise seit letzem Jahr in Kassel fahren?

In Tübingen nichts, in Heilbronn scheitern diese Fahrzeuge an den schon vorhandenen 55cm-Bahnsteigen.

Geschrieben von: glemsexpress am 30 Apr 2006, 21:30
QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 22:04)
Die E-Lok darf aber nicht in die Innenstadt. laugh.gif

So So, dann mach das mal der SSB klar, die fährt öfters mal mit E-Loks durch Stuttgart siehe http://lennartz.biz/christian/bilder/aktuell/2006-04-11/slides/IMG_7917.html. tongue.gif

QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 22:21)
In Tübingen nichts, in Heilbronn scheitern diese Fahrzeuge an den schon vorhandenen 55cm-Bahnsteigen.

Mann könnte ja in Heilbronn Hbf auf der Rechten Seite noch mal 30cm Bahnsteige Bauen, am Neckarturm durchfahren und in der Fußgängerzone durchfahren. Weiter hinten könnte man ja 2 Bahnsteighöhen Bauen, oder die S3 vorzeitig Enden lassen.

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 21:40
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 22:30)
So So, dann mach das mal der SSB klar, die fährt öfters mal mit E-Loks durch Stuttgart siehe http://lennartz.biz/christian/bilder/aktuell/2006-04-11/slides/IMG_7917.html. tongue.gif
Na, das sind auch Triebwagen. laugh.gif Arbeitstriebwagen.

QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 22:30)
Mann könnte ja in Heilbronn Hbf auf der Rechten Seite noch mal 30cm Bahnsteige Bauen, am Neckarturm durchfahren und in der Fußgängerzone durchfahren. Weiter hinten könnte man ja 2 Bahnsteighöhen Bauen, oder die S3 vorzeitig Enden lassen.
Jaja, das kleinste Stadtbahnsystem braucht schon zwei Bahnsteighöhen... Wäre nicht so sinnvoll. In der Fußgängerzone könnte eine Niederflur-Stadtbahn übrigens gut halten, dort beträgt die Bahnsteighöhe ja nur 30cm (wegen Mitbenutzung durch Busverkehr).

Grüße, Dave

Geschrieben von: glemsexpress am 30 Apr 2006, 21:48
QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 22:40)
Na, das sind auch Triebwagen. laugh.gif Arbeitstriebwagen.

Jetzt etwas 00000689.gif :
Das ist eine Hybrid-Lok mit einen Steuerwagen. Also kein Triebwagen.
Jetzt fällt mir grad noch was ein: Man fährt die Ganze Strecke mit Hybrid-Loks. Solche Loks könnten auch für die DB ganz Interessant sein...

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 22:03
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 22:48)
Jetzt etwas 00000689.gif :
Das ist eine Hybrid-Lok mit einen Steuerwagen. Also kein Triebwagen.

Erklärung? blink.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 30 Apr 2006, 22:19
QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 23:03)
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 22:48)
Jetzt etwas 00000689.gif :
Das ist eine Hybrid-Lok mit einen Steuerwagen. Also kein Triebwagen.

Erklärung? blink.gif

Das das eine Lok für Bauzüge ist ist klar, oder?
Als solche muss sie auch in Stromlosen Abschnitten eingesetzt werden. Allerding muss um tagsüber durch die Tunnel fahren zu können (ohne das die Fahrgäste Tod umfallen) auch mit Strom fahren können. Deswegen können die Loks mit Diesel und Strom betrieben werden (-> Hybridlok). (Siehe dazu auch "Band IV von der Straßenbahn zur Stadtbahn 1975 bis 2000" oder so ähnlich - das Buch ist bei der SSB u.a. im Straßenbahnmuseum zu erhalten).

Der Wagen zwischen Steuerwagen und Lok ist überigens ein Schienenschleifer.

Noch was zur Lok: Die war ursprünglich Meterspurig, bis ihr bei der Meterspur die Strecken ausgingen. Es ginb mindestens 2 solcher Loks bei der SSB, inzwischen alle Regelspurig.

Geschrieben von: Dave am 30 Apr 2006, 22:33
QUOTE (glemsexpress @ 30 Apr 2006, 23:19)
Das das eine Lok für Bauzüge ist ist klar, oder? (...)

Interessant, Danke schön.

Geschrieben von: luc am 8 May 2006, 10:24
QUOTE (Dave @ 30 Apr 2006, 22:21)
In Tübingen nichts, in Heilbronn scheitern diese Fahrzeuge an den schon vorhandenen 55cm-Bahnsteigen.

Niederflurfahrzeuge sind auch nicht gerade logisch für die Stadtbahn Neckar-Alb, so existieren zwischen Reutlingen Hbf und Balingen zahlreiche 550mm-Bahnsteige. Hier ist mal die Liste, ohne Anspruch auf Korrektheit:
überhaupt nicht barrierefrei (1,5):
Reutlingen West, Wannweil (Richtung Tübingen)

Barrierefrei (7):
Reutlingen-Betzingen, Kirchentellinsfurt, Tübingen-Derendingen, Dusslingen, Mössingen, Bisingen, Engstlatt

Bedingt barrierefrei (5,5): (Differenz Fahrzeughöhe - Bahnsteighöhe)
Tübingen-Lustnau (soll aber aufgegeben werden), Nehren, Bad-Sebastiansweiler-Belsen, Bodelshausen, Balingen, Wannweil (Richtung Reutlingen)

Sonderfälle: (3)
Reutlingen Hbf: Gleise 2 und 3 mit 550mm-Bahnsteigen, Gleis 1 niedriger Bahnsteig
Tübingen Hbf: Aufzugs-/Rampeneinbau 2007 vorgesehen, Bahnsteigerhöhung k. A.
Hechingen: Gleise 2 und 3 nur über handschrankengesicherten Überweg erreichbar

Geschrieben von: glemsexpress am 8 May 2006, 15:41
QUOTE (luc @ 8 May 2006, 11:24)
Niederflurfahrzeuge sind auch nicht gerade logisch für die Stadtbahn Neckar-Alb, so existieren zwischen Reutlingen Hbf und Balingen zahlreiche 550mm-Bahnsteige.

Die kann man aber auch Abtragen. Das währe bei 15 Bahnsteigen (wenn ich mich nicht verrechnet habe viel billiger als die ganzen anderen Bahnsteige auf 55cm zu erhöhen.

Geschrieben von: luc am 9 May 2006, 09:48
QUOTE (glemsexpress @ 8 May 2006, 16:41)
Die kann man aber auch Abtragen. Das währe bei 15 Bahnsteigen (wenn ich mich nicht verrechnet habe viel billiger als die ganzen anderen Bahnsteige auf 55cm zu erhöhen.

15 dürfte richtig sein. Trotzdem, die ganzen übrigen Stationen haben bei Umbauten auch hohe Bahnsteige erhalten, außerdem ist diese Höhe auch mit den Dostos und RS1 kompatibel.

Geschrieben von: Dave am 16 May 2006, 22:12
http://www.stimme.de/nachrichten/hohenlohekreis/art1919,782227.html?fCMS=a184f69f09e4144290c3b356c2b7eb76
Immerhin - der leichte Stadtbahn-Triebwagen hat es ohne Entgleisung gut überstanden.

Geschrieben von: Fahrgast_S am 17 May 2006, 13:16
QUOTE (Dave @ 16 May 2006, 23:12)
http://www.stimme.de/nachrichten/hohenlohekreis/art1919,782227.html?fCMS=a184f69f09e4144290c3b356c2b7eb76
Immerhin - der leichte Stadtbahn-Triebwagen hat es ohne Entgleisung gut überstanden.

ohmy.gif Man stelle sich mal vor so ein voller Stadtbahnzug engleist bei voller Fahrt und kippt womöglich noch um.... Das gäbe sicher dutzende Tote.

mad.gif Was bring einen Menschen dazu sowas zu tun? Ich könnt mir zwar gut vorstellen dass es Kinder waren aber trotzdem... sad.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 18 May 2006, 15:27
QUOTE (Fahrgast_S @ 17 May 2006, 14:16)
ohmy.gif Man stelle sich mal vor so ein voller Stadtbahnzug engleist bei voller Fahrt und kippt womöglich noch um.... Das gäbe sicher dutzende Tote.

...oder Stell die vor, jemand wird von einen Umherschiesenden Stein getroffen

Geschrieben von: luc am 11 Jul 2006, 22:20
Wie die Südwestpresse am 8.Juli berichtet hat, soll die Neckarfähre in Haßmersheim durch eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke ersetzt werden. Die Finanzierung dieser Brücke wird durch die Stadtbahn ermöglicht. Im Ort gibt es natürlich so einige Gegner des Projekts, die die Fähre behalten wollen.
Quelle: http://www.tagblatt.de/index.php?nav1=Nachrichten&nav2=Baden-Württemberg&aktion=lesen&artikel_id=35603176

Geschrieben von: glemsexpress am 13 Jul 2006, 15:09
QUOTE (luc @ 11 Jul 2006, 23:20)
Wie die Südwestpresse am 8.Juli berichtet hat, soll die Neckarfähre in Haßmersheim durch eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke ersetzt werden. Die Finanzierung dieser Brücke wird durch die Stadtbahn ermöglicht.

Ist auch mal Sinnvoll, wenn man bedenkt, das Abends die Züge da durchfahren (ich glaub weil die Fähre da einfach nicht mehr fährt).

Geschrieben von: Regiotraindriver am 13 Jul 2006, 22:43
QUOTE (glemsexpress @ 13 Jul 2006, 16:09)
ich glaub weil die Fähre da einfach nicht mehr fährt.

In der Tat, dies ist der Grund.

Geschrieben von: Dave am 21 Aug 2006, 19:07
Trotz meines groß angekündigten Rückzuges erlaube ich mir auf eine Neuheit (zumindest für mich) hinzuweisen: Anscheinend steht nun auch die Zabergäubahn vor dem Aus, es soll laut Bericht in der Heilbronner Stimme keine Reaktivierung als Bestandteil der Stadtbahn Heilbronn geben.
Den Artikel hat hier jemand eingescannt: http://www.eisenbahnfreunde-kraichgau.de/presse/pressespiegel_2006/20060711_hst.jpg
Dazu hab ich auch noch eine Meldung auf meine Website gestellt: http://www.oepix.de
Sieht traurig aus, aber vielleicht schlägt jetzt die Stunde einer Alternative mit RS1?
Grüße, Dave

Geschrieben von: Tequila am 22 Aug 2006, 00:51
Hoffen wir mal, daß sie wirklich auf ganzer Länge gewidmet bleibt und nicht zwischendurch mal eine Gemeinde auf die Idee kommt, man bräuchte auf der Trasse eine Umgehungsstraße...

Alternativ sollte man vielleicht darüber nachdenken, statt ins Zabergäu (vorerst) auf der normalen Eisenbahn bis Bietigheim-Bissingen zu fahren. Dort hätte man Anschluß an die Karlsruher Stadtbahn nach Wörth und manchmal Bad Wildbad sowie die Stuttgarter S-Bahn.
Halt so wie man es auf der S4-Südstrecke gemacht hatte: Weil Baden-Baden die Stadtbahn nicht (mehr) wollte, fährt sie stattdessen halt weiter nach Achern.

Geschrieben von: Dave am 22 Aug 2006, 11:20
QUOTE (Tequila @ 22 Aug 2006, 01:51)
Hoffen wir mal, daß sie wirklich auf ganzer Länge gewidmet bleibt und nicht zwischendurch mal eine Gemeinde auf die Idee kommt, man bräuchte auf der Trasse eine Umgehungsstraße...
Meines Wissens nach stehen die Pläne für die Umgehungsstraßen schon fest und beinhalten Über- und Unterführungen über die Zabergäubahn. Allerdings höre ich schon die Lokalpolitiker die dann doe kostengünstigere Variante mit dem Dammaufschütten vorschlagen... Aber dadurch dass die Planungen für die Straßen schon fest stehen und wohl aufgrund von Bundeszuschüssen kaum mehr umgestoßen werden können habe ich große Hoffnungen zur Erhaltung der Trasse.

QUOTE (Tequila @ 22 Aug 2006, 01:51)
Alternativ sollte man vielleicht darüber nachdenken, statt ins Zabergäu (vorerst) auf der normalen Eisenbahn bis Bietigheim-Bissingen zu fahren. Dort hätte man Anschluß an die Karlsruher Stadtbahn nach Wörth und manchmal Bad Wildbad sowie die Stuttgarter S-Bahn.
Dieser Vorschlag ist wirtschaftlich wie verkehrlich nicht sinnvoll. Eine Stadtbahn nach Bietigheim war auch schon im ersten ÖPNV-Leitplan eingeplant. Durch die Einrichtung der quasi Stadtexpress-Linie im 30min-Takt zwischen Heilbronn und Stuttgart exisitiert hier aber inzwischen schon ein sehr gutes Angebot des SPNVs. Auch eine Finanzierung einer Stadtbahnstrecke nach Bietigheim dürfte angesichts eines völlig unzureichenden Kosten-Nutzen-Faktors scheitern. Denn durch diese zusätzliche Linie auf der Strecke werden kaum noch neue Fahrgastpotenziale erzeugt, eine Einstellung der RB-Linie der DB Regio dürfte sogar zu einem Rückgang der Fahrgäste führen (wer steigt den so gerne in Bietigheim und Neckarsulm um?). Auch die Gemeinden entlang der Strecke werden kaum auf die Idee kommen viel Geld für Bau und Betrieb zu investieren wenn sie jetzt den SPNV umsonst bekommen.

Grüße, Dave

Geschrieben von: McLang am 28 Sep 2006, 14:26
Nachdem ich nun den richtigen Thread mitgeteilt bekommen habe:

Am Donnerstag wird in Heilbronn über die Streckenführung der Stadtbahn gen Norden entschieden.

Eigentlich war alles in Ordnung soweit, bis es der FDP/FWV-Fraktion einfiel ein eigenes Konzept vorzulegen:
Statt das Berufschulzentrum mit über 1000 Schülern zu erschließen wollen die Stadträte nun über die Mannheimer bzw. Weipertstarße am MediaMarkt vorbei fahren. huh.gif

Bin mal gespannt was dabei rauskommt. Hat da noch jemand was von gehört?

Geschrieben von: McLang am 29 Sep 2006, 10:05
https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de/Drucksachen/2006/Gemeinderat/0510_2006/_files/Drucks.%20168.pdf

Hier ist das Papier, welches die Vor- und Nachteile der beiden Varianten veranschaulicht.

Geschrieben von: Dave am 20 Oct 2006, 19:28
Hallo McLang,

willkommen hier im Forum, endlich mal jemand aus der Heilbronner Ecke! Ich bin zwar zur Zeit mehr oder weniger inaktiv aber schaue doch manchmal noch rein!

Sehr Interessant, ist die Führung über den Europaplatz also doch noch nicht ganz vom Tisch geblaßen worden? Hat die FDP nicht nachgegeben? Ich persönlich habe diese Führung immer bevorzugt und zweifele auch immer noch die Untersuchung des Straßenbauamts und der Stadtwerke an nach der die Führung über die Paulinenstraße einen besseren Kosten-Nutzen-Faktor erreicht.

Der ÖPNV-Mehrverkehr in der Paulinenstraße geht mit Stadtbahn nicht weit über das heutige Niveau hinaus (ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung sowie natürlich die Schüler nimmt sowieso den ÖPNV, auch den Stadtbus), dagegen würde eine Strecke über den Europaplatz vorbei an den regional bedeutsamen Einkaufszentren der Stadtbahn viele neue Fahrgäste bringen. Darüberhinaus sind die Fußwege von den Schulen zu den Stadtbahnhaltestellen auch bei einer Führung über den Europaplatz noch im Rahmen des Akzeptablen (in der Region entstanden bzw. enstehen durch den Stadtbahnausbau noch ganz andere verlängerte Schulwege bzw. teure örtliche Busverkehre).

Interessant finde ich auch inwiefern jetzt auf einmal in der Weipertstraße nicht azeptable Eingriffe in den heutigen Baumbestand vorgenommen werden müssten, welche in der Allee (!!!) stillschweigend abgenickt werden.

Als einzig schlüssig erscheint mir die Gesamtverkehrs-Beurteilung. So teile ich die Einschätzung von Verwaltung und Stadtwerken nach der eine Stadtbahntrasse über den Europaplatz in diesem Punkt schwere Nachteile bürgt. Nicht umsonst bangt die CDU bei einer solchen Führung um den Erhalt von Kfz-Verkehrsflächen und auch das Argument bezüglich des städtischen Busverkehrs ist angesichts der Bedeutung der Achse Harmonie - Europaplatz im städtischen Busverkehr nicht zu verachten. Dieses könnte, um die heutige Qualität des städtischen Busverkehrs bezubehalten, nur durch eine gemeinsamem (und damit auch parallele) Trasse von Bus und Stadtbahn gelöst werden. Dadurch ist jedoch kein Einsatz von Rasengleis möglich wodurch die Eingriffe in den Grünbestand des Stadtteils zugegebenermaßen ganz und gar nicht ausgeglichen werden können.

Inzwischen ist aber wieder eine gewisse Zeit vergangen und das Thema dürfte sich sowieso endgültig erledigt haben.

Was mich noch stutzig macht: In der genannten Quelle (übrigens Danke dafür!) wird erwähnt dass die Nachverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg im vorgesehenen Betriebskonzept den DB-Haltepunkt "Sülmer Tor" streichen möchte. Warum will die Stadt dann die Zugänge zum Haltepunkt erhalten? Desweiteren bezweifele ich gerade prinzipiell diese Aussage da ich meine, mich entsinnen zu können, dass der Haltepunkt im Betriebskonzept 2002 enthalten ist. Bin mir aber nicht sicher, hab grad vieles andere um den Kopf. Auf jeden Fall würde eine Schließung des Haltepunktes die Kompetenz der Nahverkehrsgesellschaft weiter in Frage stellen, so müssten Schüler aus der Gegend südlicher Landkreis HN/Lauffen besagter Schulen am Hbf oder erst in Neckarsulm in die sowieso aller Vorraussicht nach chronisch überfüllten Stadtbahnen umsteigen (und hätten einen zeitlich längeren, komplizierteren Transport mit zusätzlichem Umsteigen!).

Auf jeden Fall können wir uns ja noch auf ein langes Geprozedere einstellen - günstiger wird die Stadtbahn auch in Zukunft nicht!

Viele Grüße aus Rastatt

Dave

Geschrieben von: McLang am 21 Oct 2006, 11:12
Schön, dass sich doch noch jemand meldet, hatte das Forum schon fast abgeschrieben. smile.gif

Nachdem der Gemeinderat auf seiner Sitzung vom 05.10. das Thema Stadtbahntrassenführung vertagt hat, steht es nun auf der kommenden Sitzung am Donnerstag den 26.10. auf der Tagesordnung.

Zur Info hab ich euch mal die 2 Drucksachen zu dem Tagesordnungspunkt verlinkt.

https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de/Drucksachen/2006/Gemeinderat/0510_2006/_files/Drucks.%20168.pdf

https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de/Drucksachen/2006/Gemeinderat/0510_2006/_files/Drucks.%20168a.pdf

Hier ist vor allem in der Anlage zur Drucksache ein interessanter Plan enthalten mit der Trassenführung unter den DB-Gleisen.

QUOTE
Interessant finde ich auch inwiefern jetzt auf einmal in der Weipertstraße nicht azeptable Eingriffe in den heutigen Baumbestand vorgenommen werden müssten, welche in der Allee (!!!) stillschweigend abgenickt werden.


Der Punkt ist, dass die Bäume auf der alle fallen werden, egal ob Variante I oder II. In der Paulinenstraße gibt es jedoch fast keine Bäume, die fallen werden, weshalb von diesem Gesichtspunkt her Variante I geschickter ist.
(Ist natürlich nur ein Punkt unter vielen anderen, die in der Drucksache genannt werden)

Die Sache mit dem Haltepunkt Sülmertor ist mir selber etwas schleierhaft.
Ich werde deinen Beitrag mal einen befreundeten Stadtrat schicken, mal sehn ob der was weiß. Ansonsten soll er am Donnerstag fragen.

Geschrieben von: McLang am 26 Oct 2006, 17:54
Variante I hat im Gemeinderat klar die Zustimmung erhalten mit Einbahn-PKW-Verkehr an der Sülmer Tor Unterführung.

Geschrieben von: JeDi am 26 Oct 2006, 19:50
QUOTE (McLang @ 21 Oct 2006, 12:12)
https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de/Drucksachen/2006/Gemeinderat/0510_2006/_files/Drucks.%20168.pdf

https://gemeinderat.stadt-heilbronn.de/Drucksachen/2006/Gemeinderat/0510_2006/_files/Drucks.%20168a.pdf

Keine Leserechte.

Geschrieben von: Dave am 26 Oct 2006, 20:01
QUOTE (McLang @ 26 Oct 2006, 18:54)
Variante I hat im Gemeinderat klar die Zustimmung erhalten mit Einbahn-PKW-Verkehr an der Sülmer Tor Unterführung.

Danke für die Info.
Auf die PKW-Spur hätten wir verzichten können, aber naja, das Ergebnis war nicht anders zu erwarten.
Neues zum Haltepunkt "Sülmer Tor"?

@joh999: Ziel speichern unter..., hat zumindest bei mir noch funktioniert.

Grüße, Dave

Geschrieben von: ChristianMUC am 26 Oct 2006, 20:29
QUOTE (Dave @ 26 Oct 2006, 21:01)
@joh999: Ziel speichern unter..., hat zumindest bei mir noch funktioniert.

Hab das gleiche Problem - geht auch so nicht, da bringt Arcobat ne Fehlermeldung.

Geschrieben von: McLang am 27 Oct 2006, 09:22
QUOTE (ChristianMUC @ 26 Oct 2006, 20:29)
Hab das gleiche Problem - geht auch so nicht, da bringt Arcobat ne Fehlermeldung.

Bei mir kommt das jetzt auch.
Dürfte aber trotzdem lesbar sein, wenn man direkt über den Link in der Gemeinderatstagesordnung vom 26.10. reingeht.

Liegen unter http://gemeinderat.stadt-heilbronn.de, dann unter Tagesordnung und denn Gemeinderat 2006.


QUOTE (Dave)
Neues zum Haltepunkt "Sülmer Tor"?

Wegen Sülmertor hat sich keiner in der Sitzung geäußert.
Macht mich auch stutzig, denn ohne den DB-HP-Sülmertor geht wahrscheinlich die Attraktivität teilweise verlohren.

Geschrieben von: JeDi am 27 Oct 2006, 12:59
QUOTE (McLang @ 27 Oct 2006, 10:22)
Bei mir kommt das jetzt auch.
Dürfte aber trotzdem lesbar sein, wenn man direkt über den Link in der Gemeinderatstagesordnung vom 26.10. reingeht.

Liegen unter http://gemeinderat.stadt-heilbronn.de, dann unter Tagesordnung und denn Gemeinderat 2006.

Immernoch keine Lesereckte...

Geschrieben von: Dave am 4 Nov 2006, 20:53
QUOTE (McLang @ 27 Oct 2006, 09:22)
Wegen Sülmertor hat sich keiner in der Sitzung geäußert.
Macht mich auch stutzig, denn ohne den DB-HP-Sülmertor geht wahrscheinlich die Attraktivität teilweise verlohren.

Welche Attraktivität? Meinst du umsteigen zwischen Stadtbahn und Regionalzügen? Das könntest du vergessen, die wären ja schon in Neckarsulm Bf aufeinander abgestimmt, das reicht und mehr geht ja auch nicht. Aber wie die Stadtbahn die Schülermassen die heute die Dostos am Sülmertor ausspucken schultern soll ist mir fraglich!

Geschrieben von: McLang am 5 Nov 2006, 08:57
Da sollte dann eine Taktverdichtung erfolgen, was meines Wissens aber in den HVZ sowieso erfolgt.

Ob's reichen wird steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber ich freue mich in vollen Abteilen zu stehen, da die Verbindungen dann wenigstens nicht gestrichen werden.
Der Status Quo im ÖPNV wird meistens negativ geändert.

Wenn aber Leute nicht mehr mitfahren können, dann stimmt was nicht.

Geschrieben von: Dave am 7 Nov 2006, 12:59
QUOTE (McLang @ 5 Nov 2006, 08:57)
Da sollte dann eine Taktverdichtung erfolgen, was meines Wissens aber in den HVZ sowieso erfolgt.
Mit einer Taktverdichtung kann man eventuell "normale" Fahrgastschwankungen" auffangen, aber sicher nicht die Schülermassen die Schulen bzw. die RB aus dem Süden ausspucken. Die "anderen" Fahrgäste werden sich bedanken...

QUOTE (McLang @ 5 Nov 2006, 08:57)
Ob's reichen wird steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber ich freue mich in vollen Abteilen zu stehen, da die Verbindungen dann wenigstens nicht gestrichen werden.
Leider führen übervolle Züge sehr schnell zu frustrierten Gelegenheitsfahrern und Pendlern und wer kann wandert aufs Auto ab. Der Schüler bleibt - bis zum Führerschein. So soll ÖPNV nicht funktionieren.


QUOTE (McLang @ 5 Nov 2006, 08:57)
Der Status Quo im ÖPNV wird meistens negativ geändert.
In diesen Zeiten leider ja - aber Heilbronn hat bis jetzt aber auch schon positives erlebt - man denke an den Erfolg der S4 als auch des Stadtbusses.

Grüße, Dave

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 13:26
Nach Mosbach soll bald auch die Stadtbahn kommen und ich bin davon garnicht begeistert.
Die Stadtbahn ist für mich, aber auch für andere Leute kein Zugersatz. Die Stadtbahn wackelt wie ein Kuhschwanz wenn man auf freier Strecke ist. Das kann es nicht sein. Die Doppelstock, aber auch die n-Wagen sind einfach die Besten. Es passen mehr Leute rein und diese Züge verdienen wirklich das Prädikat BAHN. Alles andere ist nur Augenwicherei. Die Herren in Stuttgart interessiert es doch garnicht wie wir zur Arbeit kommen und selbst sitzen die nie im Zug. Höchstens im Flieger oder im Benz. Und was mich nocj ankotzt, ist die Tatsache, dass ich nach HN einen anderen Fahrschein brauche. Mit meinem Rhein-Neckar-Ticket vom VRN kann ich bis Würzburg oder Homburg Saar tuckern und bezahle weniger als beim HNV. Da kann ich bis SHA oder Eppingen. Wie toll. Das sind keine Entfernungen und auch keine wichtigen Städte. Außerdem regt sich jeder über die Stadt und den Landkreis Heilbronn auf. Diese Damen und Herren entscheiden über alles hinweg und bekommen aus Stuttgart sogar noch Recht und Geld.

Geschrieben von: luc am 5 Jan 2007, 13:30
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Nach Mosbach soll bald auch die Stadtbahn kommen und ich bin davon garnicht begeistert.
Die Stadtbahn ist für mich, aber auch für andere Leute kein Zugersatz. Die Stadtbahn wackelt wie ein Kuhschwanz wenn man auf freier Strecke ist. Das kann es nicht sein. Die Doppelstock, aber auch die n-Wagen sind einfach die Besten. Es passen mehr Leute rein und diese Züge verdienen wirklich das Prädikat BAHN. Alles andere ist nur Augenwicherei. Die Herren in Stuttgart interessiert es doch garnicht wie wir zur Arbeit kommen und selbst sitzen die nie im Zug. Höchstens im Flieger oder im Benz. Und was mich nocj ankotzt, ist die Tatsache, dass ich nach HN einen anderen Fahrschein brauche. Mit meinem Rhein-Neckar-Ticket vom VRN kann ich bis Würzburg oder Homburg Saar tuckern und bezahle weniger als beim HNV. Da kann ich bis SHA oder Eppingen. Wie toll. Das sind keine Entfernungen und auch keine wichtigen Städte. Außerdem regt sich jeder über die Stadt und den Landkreis Heilbronn auf. Diese Damen und Herren entscheiden über alles hinweg und bekommen aus Stuttgart sogar noch Recht und Geld.

Der Erfolg der Stadtbahn Eppingen-Heilbronn-Öhringen zeigt, dass den meisten Leuten Direktverbindungen in die Heilbronner Innenstadt sowie ein dichter Takt wichtiger sind als die Fahrt mit richtigen Eisenbahnfahrzeugen.

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 13:45
Ich muss jeden Tag nach Stuttgart und mich kotzt die Befürchtung an, dass ich in Neckarsulm oder Heilbronn umsteigen muss. Ich kann im Zug ein Nickerchen machen oder was für die Arbeit tun. Wenn ich jetzt auch noch umsteigen muss, ist das ein Rückschritt. Ich habe auch schon mit Eisenbahnern gesprcohen, die sehen das auch mit sehr gemischten gefühlen.
Außerdem ist das kein Zug, sondern eine Straßenbahn.


Geschrieben von: luc am 5 Jan 2007, 14:23
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:45)
Ich muss jeden Tag nach Stuttgart und mich kotzt die Befürchtung an, dass ich in Neckarsulm oder Heilbronn umsteigen muss. Ich kann im Zug ein Nickerchen machen oder was für die Arbeit tun. Wenn ich jetzt auch noch umsteigen muss, ist das ein Rückschritt. Ich habe auch schon mit Eisenbahnern gesprcohen, die sehen das auch mit sehr gemischten gefühlen.
Außerdem ist das kein Zug, sondern eine Straßenbahn.

Ob das ein Zug oder eine Stadtbahn ist, ist den meisten Fahrgästen ziemlich wurscht. Dass es für dich schlechter werden kann, weil die Stadtbahn in die Heilbronner Innenstadt fährt und das Land keine durchgehenden Züge Stuttgart-Neckarelz bestellt, will ich nicht bestreiten. Insgesamt wird sich für die meisten Menschen der ÖPNV aber verbessern.

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 14:28
Ich und meine Mitfahrer von Neckarelz nach Stuttgart sind mit dem Angebot der Bahn zufrieden. Auch glaub ich kaum, dass die Stadtbahn mehr Leute auf die Schien holt. Nach Neckarelz sind die Züge immer sperrlich besetzt und das wird sich wohl kaum ändern. Von daher könnte man sich die Invest. sparen.

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 14:32
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 14:28)
Ich und meine Mitfahrer von Neckarelz nach Stuttgart sind mit dem Angebot der Bahn zufrieden. Auch glaub ich kaum, dass die Stadtbahn mehr Leute auf die Schien holt. Nach Neckarelz sind die Züge immer sperrlich besetzt und das wird sich wohl kaum ändern. Von daher könnte man sich die Invest. sparen.

Gut das Leute wie du nichts zu entscheiden haben. Es muss ja auch einen Grund geben warum die Stadtbahn Karlsruhe so erfolgreich ist

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 14:37


Das hier ist Badisch Sibirien. Das Gebiet hier ist sperrlich besiedelt und kann wohl kaum mit dem Ballungsraum Karlsruhe verglichen werden.

Außerdem was redest du bei einem Regional-Thema mit. Ich gebe ja meinem Senf auch nicht beim Thema Rostock und ÖPNV dazu.

Geschrieben von: ET 423 am 5 Jan 2007, 14:59
So Leute,

wie ihr gesehen habt, hat sich hier was getan. Der übelste Müll ist draußen und ich bitte zu beachten, daß der Mülleimer groß genug ist, um noch mehr zu vertragen. Wenn ihr also meint, eure kleinen Privatkriege hier austragen zu müssen, dann verschwindet das Zeugs auch wieder. Desweiteren bitte ich um einen freundlicheren Ton. Diejenigen, die gemeint sind, wissen, daß sie gemeint sind, von daher erspare ich es mir, hier Namen zu nennen.

Gruß

ET423
Admin

Geschrieben von: luc am 5 Jan 2007, 15:05
QUOTE (ET 423 @ 5 Jan 2007, 14:59)
So Leute,

wie ihr gesehen habt, hat sich hier was getan. Der übelste Müll ist draußen und ich bitte zu beachten, daß der Mülleimer groß genug ist, um noch mehr zu vertragen.

Die Dostos und n-Wagen haben mehr Mülleimer, also sind sie besser als die Karlsruher Stadtbahn.

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 15:06
Es spricht auch einiges für n-Wagen, da hier auch ein ''Admin'' dabei ist tongue.gif

Geschrieben von: JeDi am 5 Jan 2007, 15:11
QUOTE (luc @ 5 Jan 2007, 15:05)
QUOTE (ET 423 @ 5 Jan 2007, 14:59)
So Leute,

wie ihr gesehen habt, hat sich hier was getan. Der übelste Müll ist draußen und ich bitte zu beachten, daß der Mülleimer groß genug ist, um noch mehr zu vertragen.

Die Dostos und n-Wagen haben mehr Mülleimer, also sind sie besser als die Karlsruher Stadtbahn.

Jap. Solche für biologisch Abbaubare und solche für nicht-biologisch Abbaubare wink.gif

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 15:17
Ich will einen Zug und keine Straßenbahn.

Geschrieben von: elchris am 5 Jan 2007, 15:30
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:17)
Ich will einen Zug und keine Straßenbahn.

Hoffnung: aufgeben.

Das war jetzt die Kurzform. smile.gif

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 15:31
Die Hoffnung stirbt nie.

Geschrieben von: Dave am 5 Jan 2007, 15:51
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Die Stadtbahn ist für mich, aber auch für andere Leute kein Zugersatz. Die Stadtbahn wackelt wie ein Kuhschwanz wenn man auf freier Strecke ist. Das kann es nicht sein.
Sicher mag die Laufruhe eines technischen Straßenbahnwagens bei 100km/h nicht ganz so gut sein wie die eines Dostos. Aber wackeln wie ein "Kuhschwanz" klingt zwar lustig, entsprcht aber keineswegs der Realität. Ich fahre immer wieder weite Distanzen im Stadtbahnnetz, u.a. nach Öhringen, Baden-Baden und Freudenstadt und kann mich keineswegs über unangenehmes Wacheln beschweren. Stattdessen sind die Fahrzeuge komfortabel, haben mehr Platz als viele andere neuere Fahrzeuge für Fahrgäste und Gepäck und verfügen obendrein über die saubersten Toiletten im ÖPNV die ich kenne.
Diese anderen Leute, welche die Stadtbahn ablehnen kann man wohl an zwei Händen abzählen? unsure.gif

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Die Doppelstock, aber auch die n-Wagen sind einfach die Besten. Es passen mehr Leute rein und diese Züge verdienen wirklich das Prädikat BAHN. Alles andere ist nur Augenwicherei.
Dostos als auch n-Wagen haben sicher auch geeignete Einsatzbereiche. So ist die halbstündliche Regionalbahn von Heilbronn nach Stuttgart ein idealer Einsatzort für den Dosto. Viele Pendlermassen schnell und komfortabel zu transportieren, dazu eignet sich der Zug und genau das wird auf der Strecke gefordert. Nördlich von Heilbronn sind diese Züge, außer im Schülerverkehr, überdimensioniert. Wie du ja selbst schreibst sind sie ja kaum voll.
Nach der Inbetriebnahme der Stadtbahn werden die Regionalbahnen aus Stuttgart aber zum besseren Umsteigen bis Neckarsulm Bf verkehren, hier kann man dann aus den Richtungen Bad Rappenau und Neckarelz umsteigen, man spart sich die Heilbronner Innenstadt.
Die n-Wagen-Züge erfüllen ihren Auftrag auf dem RE nach Würzburg und Stuttgart sowie als Pendler-Verstärker nach Öhringen, Möckmühl/Osterburken. Als leistungsfähige Regionalstadtbahn sind sie aber kaum zu gebrauchen.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Die Herren in Stuttgart interessiert es doch garnicht wie wir zur Arbeit kommen und selbst sitzen die nie im Zug. Höchstens im Flieger oder im Benz.
Glücklicherweise haben sich diese Herren endlich mal dafür interessiert und sorgen für eine Verbesserung im ÖPNV der Region Heilbronn. Endlich passiert mal etwas nach all den Jahren und jetzt kommen solche undankbaren Kommentare.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Und was mich nocj ankotzt, ist die Tatsache, dass ich nach HN einen anderen Fahrschein brauche. Mit meinem Rhein-Neckar-Ticket vom VRN kann ich bis Würzburg oder Homburg Saar tuckern und bezahle weniger als beim HNV. Da kann ich bis SHA oder Eppingen. Wie toll. Das sind keine Entfernungen und auch keine wichtigen Städte.
Die Stadtbahn hindert dich nicht daran, auch in Zukunft nach Würzburg oder Homburg zu tuckern. Es ist mir zwar neu, dass nach Würzburg etwas anderes als VRN-Zeitkarten angeboten werden, aber gut.
Tariflich ändert sich im VRN und HNV-Land mit der Stadtbahn nichts - der VRN gilt weiterhin bis Jagstfeld (dann auch in der Stadtbahn) und der HNV gilt bis Mosbach. Genaueres zu den Überlappungstarifen findet man bei den Verkehrsverbünden.
Und wer nicht nach Schwäbisch Hall oder Eppingen will, muss auch nicht hinfahren (auch wenn man nach Eppingen auch mit dem VRN kommt, aber nur über Elsenz).

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Außerdem regt sich jeder über die Stadt und den Landkreis Heilbronn auf. Diese Damen und Herren entscheiden über alles hinweg und bekommen aus Stuttgart sogar noch Recht und Geld.
Bisher zeigten sich die Bevölkerung als auch die Politik in Mosbach, Osterburken und Sinsheim sehr angetan von der Stadtbahn. Keine Ahnung warum die von einem großen wirtschaftlichen Schaden sprechen, falls die Regionalstadtbahn nicht verwirklicht wird. Und das beste: Die betroffenen Gemeinden und Landkreise sind sogar davon begeistert und sind bereit, Geld zuzuschießen! Na, das ist doch was... wink.gif

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:45)
Ich muss jeden Tag nach Stuttgart und mich kotzt die Befürchtung an, dass ich in Neckarsulm oder Heilbronn umsteigen muss. Ich kann im Zug ein Nickerchen machen oder was für die Arbeit tun. Wenn ich jetzt auch noch umsteigen muss, ist das ein Rückschritt.
Man kann genauso gut in der Stadtbahn schlafen als auch arbeiten, beides mach ich dort ja auch. Das Umsteigen ist zwar ein kleiner Nachteil, aber vonnöten. Denn es ist völlig unwirtschaftlich, nördlich von Heilbronn heiße Luft durch die Gegend zu kutschieren. Das wird heute nur gemacht, da es noch unwirtschaftlicher wäre, für diese kurzen Strecken eigene Züge vorzuhalten. Mit der Stadtbahn werden aber viele, neue Fahrgastströme entstehen, insbesondere durch die Anbindung der Heilbronner Innen- und Nordstadt.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:45)
Ich habe auch schon mit Eisenbahnern gesprcohen, die sehen das auch mit sehr gemischten gefühlen.
Außerdem ist das kein Zug, sondern eine Straßenbahn.
Sicher kein schönes Gefühl, wenn die eigene Firma nicht mehr oder nur noch teilweise fährt. Aber auf der Strecke nach Öhringen fahren heute auch Eisenbahner der DB Regio, weswegen ich vermute, sowas wird auch im Stadtbahn-Nordnetz praktiziert werden.
Inwiefern die Stadtbahn Straßenbahn oder Zug ist, hat nichts mit ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung zu tun.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 14:37)
Das hier ist Badisch Sibirien. Das Gebiet hier ist sperrlich besiedelt und kann wohl kaum mit dem Ballungsraum Karlsruhe verglichen werden.
Mit diesem oder einem ganz ähnlichen Argument wollte man die Kraichgaubahn schon stilllegen. Heute hat sie über 500% mehr Fahrgäste und wird immer weiter ausgebaut. Ähnliches passierte im Enztal nach Bad Wildbad, im Murgtal nach Freudenstadt, auf den Nebenbahnen nach Menzingen und Odenheim und sowas wird auch auf den Strecken nach Neckarelz und Sinsheim passieren.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:17)
Ich will einen Zug und keine Straßenbahn.
Da bist du aber ziemlich alleine. Aber es geht nun mal nicht so einfach "wie man will".
Aber bitte, du kannst gerne an die verantwortlichen Politiker und Verkehrsexperten in Sinsheim, Mosbach, Heilbronn und Stuttgart schreiben. Ein Tipp dabei: Etwas höflicher und fundierter als hier argumentieren!
Ich wünsche dir dabei Erfüllung (aber keinen Erfolg, den wünsche ich der Stadtbahn) und Erkenntnis.

Grüße, Dave

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 15:59
Ich habe noch nie eine Stadtbahn mit Klo gesehen und ich schaue von montags-freitags auf die Stadtbahn-Haltstelle.

Die Mosbacher wollen aber weiterhin eine Direktverbindung nach Stuttgart. Das stand auch schon in der Lokalzeitung.

Naja, wir werden sehen. Jedenfalls ist die AVG ein Saftladen. Die bekommen vom Staat ganz andere VORGABEN als die Bahn.

Ich muss jetzt mit meinen Kindern zum Sport.

Geschrieben von: JeDi am 5 Jan 2007, 16:05
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Ich habe noch nie eine Stadtbahn mit Klo gesehen und ich schaue von montags-freitags auf die Stadtbahn-Haltstelle.

Die Es ham fast immer ines dabei, die Freudenstädter auch.

Geschrieben von: Dave am 5 Jan 2007, 16:06
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Ich habe noch nie eine Stadtbahn mit Klo gesehen und ich schaue von montags-freitags auf die Stadtbahn-Haltstelle.
Dann gibt es jetzt drei Erklärungen: 1. Ich hab mir die Toiletten nur eingebildet und hab in die nächste Ecke gepinkelt.
2. Die Toiletten verstecken sich vor dir.
3. Vielleicht gibt es sie doch? laugh.gif Ich gebe allerdings zu, dass nur die neuesten Stadtbahnen ein WC haben. Auf den kurzen Stadtbahn-Entfernungen der S4 Öhringen - Schwaigern sind WCs aber auch weniger notwendig.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Die Mosbacher wollen aber weiterhin eine Direktverbindung nach Stuttgart. Das stand auch schon in der Lokalzeitung.
Haja mei, dann sollen sie bitte schön auch damit fahren so dass die Züge voll sind! Wenn die Züge da sind, aber nicht angenommen werden, braucht man sie auch nicht erhalten.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Naja, wir werden sehen. Jedenfalls ist die AVG ein Saftladen.
Die AVG ist eines der innovativsten ÖPNV-Unternehmen überhaupt. Die machen zwar auch Fehler, aber bisher haben sie enormes geleistet. Inwiefern man da zu einer solchen Unverschämtheit kommen muss, verstehe ich nicht.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Die bekommen vom Staat ganz andere VORGABEN als die Bahn.
Ah ja? Die da wären?

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Ich muss jetzt mit meinen Kindern zum Sport.
Viel Spaß! smile.gif

Grüße, Dave

Geschrieben von: luc am 5 Jan 2007, 16:12
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Naja, wir werden sehen. Jedenfalls ist die AVG ein Saftladen. Die bekommen vom Staat ganz andere VORGABEN als die Bahn.

Die meisten Vorgaben, welche das EBA anwendet und die zu höheren Baukosten führen (man denke nur an den Abstand der Lichtmasten an den Stationen oder Personenübergänge an kleineren Bahnstationen,...), hat die Deutsche Bahn AG selbst eingeführt.

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 17:55
Ein Mitfahrer arbeitet bei der Bahn AG und der hat gesagt, dass die AVG bevorzugt wird und das EBA über vieles hinweg sieht. Auch bauen die auf DB AG strecken viel Mist. Schlittern über Signale oder beachten die Vorgaben der Bahn nicht.

Lieber ''Dave'': Ironie ist zwar schön, aber hier fehl am Platz.

Neckarelz fehlt auch die Heckeneilzugverbindung Stuttgart - Frankfurt. Der Zug war in 1 Std und 10 Min. in Mosbach-Neckarelz.

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 17:58
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:55)
Ein Mitfahrer arbeitet bei der Bahn AG und der hat gesagt, dass die AVG bevorzugt wird und das EBA über vieles hinweg sieht. Auch bauen die auf DB AG strecken viel Mist. Schlittern über Signale oder beachten die Vorgaben der Bahn nicht.

Also... bevor du dich hier noch um Kopf und Kragen redest:

Das für die Bahn teilweise andere vorschriften gelten wie für andere Streckebetreiber stimmt. Allerdings IST DAS DANN AUCH LEGAL und wird nicht vom EBA ignoriert, sondern mit Sondergenehmigungen toleriert.

Wenn du aber fundierte Beweise hast, das das EBA über "vieles hinweg sieht", dann steht dir sicher der nächste Staatsanwalt hilfreich bei.

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 17:59
Die Mitarbeiter vom EBA werden doch selbst unter druckt gesetzt.

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Jan 2007, 18:00
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:55)
Ein Mitfahrer arbeitet bei der Bahn AG und der hat gesagt, dass die AVG bevorzugt wird

Das sind doch fundierte Quellenangaben, wie wir sie lieben wink.gif

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 18:00
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:59)
Die Mitarbeiter vom EBA werden doch selbst unter druckt gesetzt.

Und ich setzte dich gleich unter Druck wenn du nicht mit solchen Verleumdungen aufhörst

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 18:01
Diese Aussagen stimmen jedenfalls. Auf den Staat selbst kann man ja nicht mehr geben,.

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 18:02
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 18:01)
Diese Aussagen stimmen jedenfalls. Auf den Staat selbst kann man ja nicht mehr geben,.

Wie ich schon sagte, ab zum nächsten Staatsanwalt dann - Mach' Deutschland sicherer, vergiss nämlich nicht:
DU bist DEUTSCHLAND!

Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 18:02
Lieber Chep87,

das sind keine Verleumdungen, sonder Tatsachen. Leider werden diese nicht öffentlich gemacht, da man sonst nur SCHWEIERIGKEITEN bekommt.


Geschrieben von: n-fan am 5 Jan 2007, 18:03
DU bist Deutschland ist eine Kampagne der Wirtschaft und die werde ich wohl nicht unterstützen.

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 18:05
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 18:02)
das sind keine Verleumdungen, sonder Tatsachen. Leider werden diese nicht öffentlich gemacht, da man sonst nur SCHWEIERIGKEITEN bekommt.

Tatsachen, tatsachen, tatsachen

WENN es Tatsachen WÄREN, dann würdest du hier nicht so ne scheisse schreiben. Schwierigkeiten bekämen dann nur die Mitarbeiter des EBAs, sollte es denn so stimmen. Denn die wahrscheinlichkeit, das Staatsanwalt und EBA unter einer Decke hängen, geht gegen 0.

Oder hängt jetzt alles unter einer Decke und gibt es in Deutschland eine große Verschwörung wonach man, wenn man so etwas wie "ignorieren von Sicherheitsvorschriften" meldet, spurlos verschwindet? uuuuuuh ....

Geschrieben von: Chep87 am 5 Jan 2007, 18:05
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 18:03)
DU bist Deutschland ist eine Kampagne der Wirtschaft und die werde ich wohl nicht unterstützen.

Hättest auch beides in eine Antwort stecken können - Dann müsste ich ejtzt nicht auch zwei Antworten schreiben ..

Geschrieben von: Südostbayer am 5 Jan 2007, 18:08
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 18:02)
das sind keine Verleumdungen, sonder Tatsachen.

Solange Du nur im Stil von "ich habe gehört, dass ein Mitfahrgast gesagt hat, er habe erfahren, dass sein Bekannter gesehen hätte..." schreibst, sind es bestenfalls Gerüchte.

Geschrieben von: FloSch am 5 Jan 2007, 18:11
Jetzt haltet euch mal ein bisschen besser im Zaum - Beleidigungen tun hier gewiss nicht Not.

Das Thema ist die Stadtbahn Heilbronn, keine Verschwörungstheorien und auch keine Beleidigungen.

Ich habe hier einige Beiträge eingezogen, die unsachlich und beleidigend waren.


Flo

Geschrieben von: Der Adler am 5 Jan 2007, 18:56
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:45)
Straßenbahn.

So etwas hatte eine Frau am Eröffnungstag (10.12.2006) auf der Strecke Eutingen - Freudenstadt auch zu mir gesagt. Also ehrlich gesagt, ich konnte ihr das einfach nicht widersprechen.

CODE
In der damaligen Zeit, als der KVV gegründet wurde, wurde angepriesen, daß eine S-Bahn kommen würde, da war ich damals voller Erwartung, daß in KA eine echte S-Bahn fahren würde, aber wenn ich mir das Bild anschauen mußte, daß anstelle der S-Bahn eine Stadtbahn kam, war die S-Bahn-Euphorie schnell verflogen

Geschrieben von: glemsexpress am 5 Jan 2007, 20:42
QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Nach Mosbach soll bald auch die Stadtbahn kommen und ich bin davon garnicht begeistert.
Tja, allen kann man´s nicht recht machen.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Die Stadtbahn ist für mich, aber auch für andere Leute kein Zugersatz.
Es soll ja auch kein Zugersatz sein, sondern ein ausbau des ÖPNV.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Die Doppelstock, aber auch die n-Wagen sind einfach die Besten.
Frag mal einen Rollifahrer wie er die n-Wagen findet. Die Stadtbahn ist inzwischen schon oft ebenerdeig zugänglich. Vor allem im Raum HN.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Es passen mehr Leute rein

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 14:37)
Das hier ist Badisch Sibirien. Das Gebiet hier ist sperrlich besiedelt und kann wohl kaum mit dem Ballungsraum Karlsruhe verglichen werden.

Wiedersprechen sich deine beiden Aussagen nicht ein bisschen?
Oder Warum braucht man in "Badisch Sibierien" einen 5-Wagen DoSto?

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 13:26)
Und was mich nocj ankotzt, ist die Tatsache, dass ich nach HN einen anderen Fahrschein brauche. Mit meinem Rhein-Neckar-Ticket vom VRN kann ich bis Würzburg oder Homburg Saar tuckern und bezahle weniger als beim HNV. Da kann ich bis SHA oder Eppingen. Wie toll. Das sind keine Entfernungen und auch keine wichtigen Städte.

Mit den VRN kommst du zwar bis Homburg, aber nur im Transit, d.h. du musst sofort nach Zweibrücken weiterfahren.
Und zu den Verbundgrenzen: Das ist zwar Ärgerlich, zugegeben aber was hat das mit der Stadtbahn zu tun? Ich kanns dir Sagen: Vor der HNV-Osterweiterung bis SHA (wobei die Stadtbahn garantiert dazu beigetragen hat) kamst du nicht viel weiter als Weinsberg.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 15:59)
Die Mosbacher wollen aber weiterhin eine Direktverbindung nach Stuttgart. Das stand auch schon in der Lokalzeitung. 
Villeicht kann man ja den RE durchbinden.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:55)
Ein Mitfahrer arbeitet bei der Bahn AG und der hat gesagt, dass die AVG bevorzugt wird und das EBA über vieles hinweg sieht.
Es gab wohl wirklich Strecken die nicht Wettbewerblich vergeben worden (z.B. PF-Bad Wildbad), das geb ich zu, aber jetzt setz dich: Die DB hat vor ein paar Jahren fast den gesammten Regionalverkehr wettbewerbslos überreicht bekommen. Also wer wird hier bevorzugt?

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:55)
Auch bauen die auf DB AG strecken viel Mist. Schlittern über Signale oder beachten die Vorgaben der Bahn nicht.
Welche vorgaben der DB werden nicht beachtet? Und zu den Signalen: Das dürfte bei der DB öfters vorkommen, schließlich haben die DB-Züge in der Regel schlechtere Bremsen.

QUOTE (n-fan @ 5 Jan 2007, 17:55)
Neckarelz fehlt auch die Heckeneilzugverbindung Stuttgart - Frankfurt. Der Zug war in 1 Std und 10 Min. in Mosbach-Neckarelz.
Warum nicht gleich eine dircktverbindung nach Paris?
ph34r.gif

Geschrieben von: Der Adler am 5 Jan 2007, 21:08
QUOTE (glemsexpress @ 5 Jan 2007, 20:42)
Warum nicht gleich eine dircktverbindung nach Paris?
ph34r.gif

Da wird n-fan nicht beantworten können, da sein Status auf "gesperrt" steht. biggrin.gif

Geschrieben von: JeDi am 5 Jan 2007, 21:27
1) Mosbach hat keine Dirwktverbindung nach TS
2) bedank dich für den Wegfall des Heckeneilzugs beim RMV

Geschrieben von: glemsexpress am 5 Jan 2007, 21:44
QUOTE (DT810 @ 5 Jan 2007, 21:08)
Da wird n-fan nicht beantworten können, da sein Status auf "gesperrt" steht. biggrin.gif

Ach so um den ging´s cool.gif

QUOTE (joh999 @ 5 Jan 2007, 21:27)
1) Mosbach hat keine Dirwktverbindung nach TS

Doch, da Neckarelz ein Stadtteil von Mosbach ist. Schlieslich heißt die Station ja "Mosbach-Neckarelz".

Wenn ich von Neckargemünd nach S über Mosbach-Neckarelz fahre sage ich auch ich fahre über Mosbach, auch wenn ich nicht über die Station "Mosbach (Baden)" fahre. Und meine ganze Bekanntschaft um Neckargemünd herum macht es genauso. Es hat sich in dieser Region einfach eingebürgert.
Sonst gäbe es ja auch keine Züge von Stuttgart nach Schwäbisch Hall (da ja auch nur Hessental erreicht wird) und http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=3&t=4126 würde an der Realität vorbeigehen.

Geschrieben von: Dave am 6 Jan 2007, 11:05
QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Sicher ist die Stadtbahn kein ideales Langstrecken-Verkehrsmittel. Aber das war ursprünglich auch nie ihre Aufgabe. Da aber die Deutsche Bahn immer wieder unfähig war, den Eilzugverkehr selbst abzuwickeln, gab sie selbigen an die AVG ab, welche in seitdem auf der Kraichgaubahn und im Murgtal selbst abwickelt.
Als die Stadtbahnlinie B von Karlsruhe nach Bretten-Gölshausen eröffnet wurde, fuhr die damalige Deutsche Bahn noch den Eilzug Karlsruhe - Heilbronn. Kurze Zeit danach wurde er ihr zu unrentabel, oder, andere Erklärung, die Bahn AG hatte keine Lust mehr der AVG für die Streckennutzung Gebühren zu zahlen. Auf jeden Fall musste später in Eppingen von der AVG auf die DB und umgekehrt umgesteigen werden, bis die AVG dann den Betrieb bis nach Heilbronn aufnahm.
Gleiches im Murgtal auf der Strecke Karlsruhe - Freudenstadt. Diese wurde im Rahmen des Freudenstadter Sterns und dem Stadtbahnausbau elektrifiziert. Ursprünglich wollte die DB Regio nicht nur den RE von Stuttgart nach Freudenstadt Hbf fahren, sondern genauso auch den RE Freudenstadt - Karlsruhe. Dummerweise hatte die Bahn AG aber kein technisch zugelassenes elektrisches Fahrzeug für die Steilstrecken FDS Hbf - FDS Stadt - Baiersbronn Bf. Also übernahm die AVG im Auftrag (!!!) der DB Regio den Eilzug (es fahren ja auch DB Regio Tfs).

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Für Lauda wäre die Stadtbahn etwas zu überdimensioniert. Vom Taktverkehr und der Anschlusssicherung würde ich aber neidisch auf Heilbronn schauen. Denn in Lauda ist das katastrophal mit den Anschlüssen aus dem unteren Taubertal in die Richtungen Würzburg und Stuttgart. In Richtung Würzburg gibt es einfach keinen und in Richtung Stuttgart wird er regelmäßig verpasst. Da oben ist der SPNV auf jeden Fall noch verbesserungswürdig, vom Takt her darf man da ruhig auch auf Freudenstadt schielen. Aber wer gerne auf zugigen Bahnsteigen anschlüsse verpasst, für den kann man den Betrieb so beibehalten oder gar weiter kürzen.

Grüße, Dave

Geschrieben von: Dave am 6 Jan 2007, 15:50
QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Welcher Takt? ph34r.gif

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Klasse Argument. Du meinst also, der Nahverkehr reicht völlig aus, weil du für dich deinen Zug hast? Andere Leute wollen ja eh nicht mit fahren (was sie mangels Takt brauchen um flexibler kalkulieren zu können), also passt doch alles?!?
Du weißt du was, dass eure Strecken da oben fast stillgelegt worden wären, wenn es nicht massive Proteste gegeben hätte!?! Und wenn nur ein paar chaotisch über den Tag verteilte Züge fahren, die mal an jenem Halt halten und am anderen wieder nicht, es kaum Umsteigemöglichkeiten auf andere Bahnen in Lauda gibt, dann fährt halt keiner mit. Und als folge beschließt das Land dann bei der nächsten Sparmaßnahme den Nahverkehr einzustellen. Und dann ist auch dein Zug weg!
Aber glücklichweise gibt es ja andere Leute, die sich für den SPNV einsetzen und dann kann man ja wieder behaupten, reicht doch alles, einen gescheiten Takt brauchen wir nicht usw.

Geschrieben von: Dave am 6 Jan 2007, 16:23
QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
In Rosenberg, Boxberg und Eubigheim halten ganze drei bis vier Züge pro Richtung am Tag, und zwar nur lastrichtungsabhängig morgens in Richtung Heilbronn und Nachmittags in Richtung Lauda. Kein Wunder, dass diese Züge kaum besetzt sind. Es soll Menschen geben, die auch mal Mittags nach hause fahren müssen oder erst Spätschicht haben usw.
Der RE Stuttgart - Lauda spielt im regionalen Nahverkehr keine Rolle, besteht doch i.d.R. kein Halt zwischen Osterburken und Lauda (was in so weit auch gut ist da der RE sowieso schon recht lange für die Strecke Heilbronn - Würzburg braucht).

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Die Stilllegungsdiskussionen umfassen die Madonnenland- und die Tauberbahn, letztere spielt für Lauda sehr wohl eine Rolle. Und auch hier gibt es trotz vorhandenem Zugangebot miserable Anschlüsse. Und genau hier könnte man sich etwas vom modernen Nahverkehr der Stadtbahn abschneiden und für gute Umsteigebeziehungen sorgen.
Die Hauptbahn Heilbronn - Würzburg sollte nie stillgelegt werden, wohl aber dürfte mit dem Zusammenstreichen das Ende der drei, vier RB-Züge kommen, welche über Osterburken hinaus nach Lauda fahren und in Rosenberg usw. halten.

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Na, dann darf ich dir sagen, dass auch der Mensch in Rastatt seinenen Bezug ins Hohenlohische hat. wink.gif

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Entschuldigung, war vielleicht wirklich etwas agressiv. rolleyes.gif

QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Ich mag es nicht, wenn man so tut, als sei das Angebot, so wie es ist, perfekt. Das ist es nicht und obendrein ist es völlig unwirtschaftlich. Nur Fahrgaststeigerungen wird man nur durch ein besseres Angebot erreichen können. ansonsten kommt nämlich wirklich das, was ich oben schon schrieb: Die Halte Eubigheim usw. werden stillgelegt (den paralellen Regionalbus gibt es ja schon).

Grüße, Dave

Geschrieben von: Der Adler am 6 Jan 2007, 16:26
QUOTE
Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht

Es kommt auf den Standpunkt an, wohin die Leute ab Osterburken mit dem Zug fahren wollen. Btw. gibt es in Osterburken nicht viele Fahrgäste (mehr oder weniger), die nach Heilbronn fahren wollen, eher gibt es mehr Umsteiger, wenn die Fahrgäste aus ri. Mosbach mit der S-Bahn (das tut nicht zur Sache, die meisten S-Bahn-Fahrgäste steigen lieber in Mosbach-Neckarelz auf die RB (DoSto) um, weil die Verbindung stündlich angeboten wird), kommen, um die Fahrt in Ri. Stuttgart fortzusetzen. Ich glaube nicht daß der Fahrplan (mit RB/RE-Mix) nicht ganz richtig durchdacht ist. Ich weiß nur nicht, wie ich das richtig ausdrücken soll.

PS.: Zweistundentakt ist für mich selber einfach zu wenig. Es hat schon mal ein Fall gegeben, wo ein User aus Aschaffenburg mit dem verspäteten Zug in <Name gelöscht> (Deinem Nick in Ehren smile.gif) ankam und sein Anschlußzug nach Stuttgart vor dem ankommenden, verspäteten Zug, wegfuhr und knapp 2 Std. lang auf den nächsten Zug warten mußte. Ehrlich gesagt, das macht einen schlechten Eindruck auf die Fahrgäste. Wenn ein Zug alle 20 min. fahren würde, dann würde die Verspätung nicht so ins Gewicht fallen, weil man weiß, daß in kürze der nächste Zug kommen würde. Mal so ein Beispiel.

Geschrieben von: Der Adler am 6 Jan 2007, 16:54
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Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht

Dann lieber im modernen, 7-teiligen RE-Triebzug mit Klimaanlagen mit Vmax 160. tongue.gif

Geschrieben von: Dave am 6 Jan 2007, 16:58
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Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Sicher, es gibt da aber ein klitzekleines Problem: DB Regio erbringt seine Leistung in einem Verkehrsvertrag für ganz Baden-Württemberg (ohne die Strecken auf denen heute NE-Bahnen SPNV betreiben bzw. die, die neu ausgeschrieben wurden wie die Schwarzwaldbahn). In diesem Vertrag ist nicht explizit geregelt, wieviel Verkehr auf welcher Strecke zu erbringen ist. Sollte das Land insgesamt weniger Geld zahlen wollen, würde DB Regio natürlich da kürzen, wo sie am meisten einsparen könnten. Und das sind nun mal die leeren Züge, welche wiederrum da fahren, wo das schlechteste Angebot herrscht.

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Zitat auf Wunsch des Autors gelöscht
Naja, sicher. Aber Boxberg hat schon eine gewisse Größe, da gibt es, gerade im Heilbronner Stadtbahnnetz, Orte mit geringeren Einwohnerzahlen und besserem SPNV. Natürlich nur bedingt vergleichbar, da Boxberg in der Fläche geringer besiedelt ist. Aber Verbesserungen wären auch hier möglich! wink.gif
Eigentlich kenne ich die Gegend, komme aus dem mittleren Kochertal, ist nicht weithin. Aber eventuell könnte man sich auch mal treffen, sozusagen ein Vor-Ort-Termin! laugh.gif
Die n-Wagen sind jetzt nicht unbedingt das Lockmittel, die gibts ja um Heilbronn und Schwäbisch Hall noch genug.

Eventuell sollten wir in ein anderes Thema umziehen (gibt da auch welche), damit die Stadtbahn wieder zu ihrem eigenen kommt. Man muss weit suchen bis zum nächsten stadtbahnrelevanten Beitrag. rolleyes.gif

Grüße, Dave

Geschrieben von: 146225 am 30 Nov 2007, 14:14
Es ist hoch an der Zeit dieses Thema mal wieder hervorzuholen ! Denn, Freunde der Schiene, was unserer Stadtbahn Heilbronn dieser Tage an Schmähung wiederfuhr, es schreit zum Himmel ! Ich bin so dermaßen sauer *GRRR* mad.gif mad.gif *FLUCH*

Was passiert ist ? Es ist hier in der Stadt Heilbronn gute Tradition, daß die Beratungen zum Haushalt der Stadt - in diesem Fall für 2008/2009 - von den jeweiligen Gemeinderatsfraktionen dazu genutzt werden, einen Rückblick auf das Geschaffene und einen Ausblick auf das noch zu schaffende zu geben. Und genau diese Gelegenheit wurde von den - außer zum marktschreierischen Neinsagen auf unterstem Pöbelniveau - völllig überflüssigen und unfähigen REP-Stadträten (peinlich für Heilbronn, ich weiß, aber die sind hier leider wirklich gewählt worden) ausgenutzt, um unsere Stadtbahn übelst zu schmähen:

Zitat aus der Etatrede: [...] Vergessen wir verkehrsmäßig auch nicht das Millionengrab der durch Heilbronn fahrenden Spielzeugstraßenbahn, denn nichts anderes ist es, von was manche auf Kosten der Bürger so hell begeistert sind. Der Nutzen?
Außer Spesen und dem Berufs- und Schülerverkehr ist damit bis heute nichts gewesen. Aber Verärgerung über eine völlig verfehlte Haltestellenplanung wie beim Wohngebiet Haselter.
Und 80 Prozent fast leere Züge im 10.Minuten.Takt. Da denkt man zur Einsparung darüber nach, eine "Parallellinie" zu streichen. Wir fordern, dort einzusparen, wo die Ursache auch für das Abwürgen ganzer Einkaufsstraßen zu finden ist: Bei der Stadtbahn. Wir beantragen, außerhalb der Hauptverkehrszeiten rigoros die fast unnützen Fahrten zu reduzieren. [...]

Der ganze Text ist http://www.rep-heilbronn.de nachzulesen, von dieser ist der Text zitiert.

Muß man zu diesem unsäglichen Schwachfug eigentlich noch etwas sagen ? Spontan fällt mir zuerst Dieter Nuhr ein: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten ! Als nächstes überlege ich mir, ob die Herren "Stadträte" - ich lehne es vollständig ab, mich von so etwas vertreten zu lassen - schon jemals einen Meter Stadtbahn gefahren sind, einen Fahrplan gelesen haben oder überhaupt sich mal über ÖPNV Gedanken gemacht haben - ich meine natürlich außerhalb von Kürzungen und Neinsagen.

Ich werde mit Sicherheit meine passende Antwort auf diese Tirade den Herren noch zustellen.

Geschrieben von: JeDi am 30 Nov 2007, 15:07
Stimmt - es sind keine Spielzeugstraßenbahnen sondern Spielzeugeisenbahnen ph34r.gif ;-))

Geschrieben von: 146225 am 30 Nov 2007, 16:39
QUOTE (JeDi @ 30 Nov 2007, 15:07)
Stimmt - es sind keine Spielzeugstraßenbahnen sondern Spielzeugeisenbahnen ph34r.gif ;-))

Diese Antwort gehört eigentlich mit der Bescherung einer Sonderzugfahrt mit permanentem 425-Fahren bei verstärktem www_smiliemania_de_75309.png und Tempo 60 von RB bis WSZ mit Laufweg über KA und DH bestraft... wink.gif

Auf der anderen Seite zeigt sich, wenn ich darüber nachdenke, wieder die Bestätigung für meine Empfehlung: Klappe halten, denn wer nicht mal BOStrab und EBO auseinander halten kann, sollte wirklich erst mal dazu lernen...

Und außerdem...: Den 10 Minuten - Takt (mit 10 Minuten !) und leeren Zügen - nie lange warten und immer reichlich Platz im Zug - den hätte doch jeder von uns gerne, oder ? Hilfe, die Spottmaschinerie beginnt zu laufen ..!

Mal ernsthaft nachgedacht, sind solche schwachsinnigen Tiraden der Dolchstoß in den Rücken jener, welche sich mit viel Einsatz gegen Kürzungen im Nahverkehr aufgerieben haben und noch aufreiben... aber wer von einem jenseits realistischen Straßentunnel im Heilbronner Norden träumt, der spuckt auch sonst auf seine Mitbürger, die er, sobald sie einen gewissen Migrationshintergrund haben, sowieso nicht leiden kann...


Geschrieben von: ChristianMUC am 30 Nov 2007, 16:48
Völlig 00000689.gif Was ist denn an einer Fahrt im 425 so schlimm? Ich empfinde besonders die 1. Klasse als äußerst angenehm...

Geschrieben von: danielamadeo am 30 Nov 2007, 16:54
QUOTE (146225 @ 30 Nov 2007, 14:14)
Wir beantragen, außerhalb der Hauptverkehrszeiten rigoros die fast unnützen Fahrten zu reduzieren.

Wenn man jetzt noch weiter die Fahrte kürzt, dann sinkt die Attraktivität der Stadtbahn drastisch. Wenn man jetzt mal eine Stadtbahn verpasst, fährt die nächste in die gleiche Richtung spätestens nach 20 Minuten. Wenn die Stadtbahn aber nur jede Stunde fährt, werden wieder mehr Menschen aufs Auto umsteigen, weil man da viel flexibler ist.

Dann lieber ganztätig ein 20-Minuten-Takt zwischen Schwaigern und Öhringen, aber halt als Kurzzug, welcher dann ausreichend gefüllt ist. Und am Wochenende zumindest jede 30 Minuten nach Öhringen.

Geschrieben von: 146225 am 30 Nov 2007, 16:56
QUOTE (ChristianMUC @ 30 Nov 2007, 16:48)
Völlig 00000689.gif Was ist denn an einer Fahrt im 425 so schlimm? Ich empfinde besonders die 1. Klasse als äußerst angenehm...

Christian, laß uns jetzt aber bitte keine "PET-425-Diskussion" aufmachen, das könnte ausarten... und ich würde für meinen Teil solche Strecken wie angeboten nicht damit zurücklegen wollen... Ich stelle es Dir natürlich aber völlig frei, den Quietscher durch ein Fahrzeug Deiner Wahl zu ersetzen, mit dem es für Dich nicht mehr schön wäre... laugh.gif

Und jetzt besser zurück zum Thema !

EDIT meinte grade, vielleicht hätte ich dem JeDi ja auch besser eine Dampfzugfahrt angeboten laugh.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 30 Nov 2007, 16:56
Wieso ersetzen? Ich hab den Quitscher doch schon durch DEN 425 ersetzt? tongue.gif

Geschrieben von: 146225 am 30 Nov 2007, 16:58
QUOTE (ChristianMUC @ 30 Nov 2007, 16:56)
Wieso ersetzen? Ich hab den Quitscher doch schon durch DEN 425 ersetzt? tongue.gif

Ach der ! Ich habe es doch halb befürchtet...

Geschrieben von: luc am 30 Nov 2007, 17:53
QUOTE (146225 @ 30 Nov 2007, 16:39)
meine Empfehlung: Klappe halten, denn wer nicht mal BOStrab und EBO auseinander halten kann, sollte wirklich erst mal dazu lernen...

Dir ist aber klar, dass du mit diesem Satz die ganze AVG beleidigst?
So und jetzt schnell weg, bevors ausartet...

Geschrieben von: 146225 am 30 Nov 2007, 18:54
QUOTE (luc @ 30 Nov 2007, 17:53)
Dir ist aber klar, dass du mit diesem Satz die ganze AVG beleidigst?
So und jetzt schnell weg, bevors ausartet...

Och nö, ich denke, die AVG kann das gut auseinanderhalten und noch viel besser kombinieren tongue.gif
Zumindest dürfte der durchschnittliche AVG-ler wissen was er tut...was ich von den Sprücheklopfern nicht wirklich behaupten würde.

Tztz, vor was Du Angst hast ... cool.gif

Geschrieben von: JeDi am 30 Nov 2007, 20:22
QUOTE (146225 @ 30 Nov 2007, 16:39)
Diese Antwort gehört eigentlich mit der Bescherung einer Sonderzugfahrt mit permanentem 425-Fahren bei verstärktem www_smiliemania_de_75309.png und Tempo 60 von RB bis WSZ mit Laufweg über KA und DH bestraft... wink.gif

DER 425?

Achja - ich wähle den n-Wagen wink.gif

Geschrieben von: luc am 1 Dec 2007, 16:35
QUOTE (146225 @ 30 Nov 2007, 18:54)
QUOTE (luc @ 30 Nov 2007, 17:53)
Dir ist aber klar, dass du mit diesem Satz die ganze AVG beleidigst?
So und jetzt schnell weg, bevors ausartet...

Och nö, ich denke, die AVG kann das gut auseinanderhalten und noch viel besser kombinieren tongue.gif
Zumindest dürfte der durchschnittliche AVG-ler wissen was er tut...was ich von den Sprücheklopfern nicht wirklich behaupten würde.

Tztz, vor was Du Angst hast ... cool.gif

Dass die AVG-Planer zwischen EBO und BoStrab unterscheiden können, ist mir bewusst. Nicht umsonst wird ja öfters mal zur Vereinfachung die BoStrab statt EBO angewendet. Bei den Tf bzw. Fahrern wäre ich mir nicht so sicher, erinnert sei an das Vereinigen am Schloss Rüpurr, das dauernde Abfertigen von Zügen vor roten Signalen (dies ist also nicht ein Versehen), genauso wenig wie beim Fahrdienstpersonal, dass nicht zwischen Durchfahrtzeiten und Haltezeiten im Fahrtzeitenheft unterscheiden kann.

Geschrieben von: 146225 am 1 Dec 2007, 17:48
Mit dem Vereinigen/Trennnen von Zügen am Schloß Rüppur hat vermutlich außer ein paar Puristen unter den Fuzzis und ein paar Bürokraten beim Eisenbahn-Behinderungs-Amt keiner ein Problem...solange die AVG weiter derart unfallfrei und zuverlässig unterwegs ist.

Das mit dem Anfahren gegen Halt zeigendes Signal könnt' ich jetzt aus Heilbronn nicht bestätigen. Es sei denn, Du meinst diejenigen PKW-Lenker, die meinen, so eine rote Ampel vor dem Stadtbahngleis wird schon nicht so ernst sein... ph34r.gif




Geschrieben von: JeDi am 1 Dec 2007, 20:54
Auch beliebt ist, dass vorm Hp0 vorgezogen wird...

Geschrieben von: ChristianMUC am 1 Dec 2007, 23:45
QUOTE (146225 @ 1 Dec 2007, 17:48)
Mit dem Vereinigen/Trennnen von Zügen am Schloß Rüppur hat vermutlich außer ein paar Puristen unter den Fuzzis und ein paar Bürokraten beim Eisenbahn-Behinderungs-Amt keiner ein Problem...solange die AVG weiter derart unfallfrei und zuverlässig unterwegs ist.

Ja - ich hab damit ein Problem. Entweder ich fahr nach BOStrab oder nach EBO - aber doch bitte danke nicht gemischt! Bahnbetrieb läuft nicht wie am Buffet ab: immer das am besten passende kombinieren...

Übrigens sollte man mal Deckungssignale am Albtalbahnhof und am Dammerstock montieren, wenn man längerfristig abends eingleisig fahren will - bei dem gigantischen Talent der Sipos sich unsichtbar zu machen, dauerts nimmer lange, bis sich auf der Rbf-Brücke mal zwei Züge im gleichen Gleis gegenüberstehen...

Geschrieben von: 146225 am 2 Dec 2007, 00:01
Mir liegt dazu irgendwie noch eine Antwort auf der Tastatur, aber ich verzichte... Statt dessen stelle ich mal wieder das Ziel "S4 Heilbronn" ein, denn um die gehts hier im Thema, weniger um die Geschehnisse auf S1 / S11, auch wenn es ein und die selbe Qualitäts-AVG ist, es ist doch in diesem Thema irgendwo ein bißchen 00000689.gif

Aber vielleicht kommt ja mal wieder ein Durchläufer TCP oder THP nach RHLB, dann wärst Du wieder total im Trend wink.gif

Vordergründig gings mir bei der Reaktivierung dieses Themas aber wirklich um Kommunalpolitik, gerade der weitere Ausbau der Stadtbahn hier in Heilbronn wird noch einige Spannungen bringen...

EDIT hat die DS-100-Tags ergänzt, Danke schön !

Geschrieben von: ChristianMUC am 2 Dec 2007, 00:17
Ich hab mal ne Rangierlok bestellt, die hier ein paar Wagen (Beiträge) abholt und ins allgemeine Karlsruher Thema verschiebt wink.gif

Geschrieben von: 146225 am 2 Dec 2007, 10:03
QUOTE (ChristianMUC @ 2 Dec 2007, 00:17)
Ich hab mal ne Rangierlok bestellt, die hier ein paar Wagen (Beiträge) abholt und ins allgemeine Karlsruher Thema verschiebt wink.gif

Danke schön ! Passenderweise hoffentlich eine G1206 der AVG ... biggrin.gif

Geschrieben von: 146225 am 19 Oct 2008, 18:53
Aus "gegebenem Anlaß" muß ich dieses Thema auch mal wieder aus dem Keller holen, ein neuer "Skandal" geistert grade durch die Heilbronner Welt:

Die Eilzüge der Stadtbahn sind zu laut !

So behaupten es zumindest die streckennahen Anwohner der Haselter-Siedlung (das ist in Richtung Heilbronn Hbf nach Schwaigern die Wohnsiedlung nach dem Hp Böckingen-Berufsschulzentrum in Fahrtrichtung links) , die zehn täglichen E-Zugpaare würden bei der Durchfahrt mit 100 km/h unerträglich viel Lärm verursachen.

Gemessen wurden dort als "Dauerlärm" von der bahnparalell verlaufenden B293 aktuell ca. 80 dB, die sich bei Durchfahrt eines Eilzuges kurzzeitig auf 90 dB aufbauen. Die Frage sollte angesichts dieser Zahlen aber wohl eine andere sein als die, ob der Eilzug zu laut ist...

Seis drum, die Anwohner - höchstwahrscheinlich aufgestachelt durch die üblichen kommunalpolitischen Stadtbahnhasser - fordern ein Tempolimit auf 60 km/h für durchfahrende Züge. Die AVG hat es mit dem Verweis auf zu knappe Fahrzeiten und mit dem Hinweis, daß die Stadtbahn-ET im Vergleich zu anderen Schienenfahrzeugen leise sind, abgelehnt.

Weiteres bleibt abzuwarten.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 19 Oct 2008, 19:01
Immer wenn ich solche Nachrichten lese, wünsche ich mir, dass heute der 1. April ist...

Geschrieben von: 146225 am 19 Oct 2008, 19:51
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 19 Oct 2008, 20:01)
Immer wenn ich solche Nachrichten lese, wünsche ich mir, dass heute der 1. April ist...

Deutlich gesagt, konnte ich kaum so sehr viel futtern wie ich hätte erbrechen mögen...

Es ist der übliche Egoismus unserer Zeit ... wegen einer vergleichsweise kleinen Gruppe Anwohner, die bevor sie dort hinzogen sicherlich von der Bahnstrecke wußten, sollen abertausende Fahrgäste wieder Nachteile hinnehmen.

Manchen Leuten ist eben nix zu widerlich, um sich öffentlich zu profilieren, auch wenn man Ihnen dann klar sagen muß: "Hättsch no grad dei Gosch ghalda - no hätt koi Mensch gmerkt, daß de bleed bisch !" wink.gif

Geschrieben von: 146225 am 17 Nov 2008, 20:46
Nachdem meine werten Heilbronner Mitbürger(-innen) aus der Haselter-Siedlung es mit teilweise absurden Argumentationen geschafft haben, das Thema der (angeblich) zu lauten Stadtbahn in der Öffentlichkeit zu halten, habe ich dann einen Leserbrief dazu verfasst, den die Heilbronner Stimme nach einer längeren Wartezeit als gewohnt auch veröffentlicht hat.

Ich habe mich dahingehend geäußert, daß ich es für einseitig und egoistisch argumentiert halte, wenn man nur seine eigenen Interessen durchsetzen möchte, die berechtigten Bedenken von Fahrgästen und AVG, die zu Recht einen funktionierenden Fahrplan brauchen aber als lächerlich abtut. Denn zu einer fundierten Argumentationskette in der Sache gehört unbedingt die Überlegung, was "nur" 2 Minuten Fahrzeitverlängerung für die dicht belegte und größtenteils eingleisige KBS 710.4 bedeuten, was es für den Abschnitt im VBK-Netz in Karlsruhe bedeutet, sowie für die auch nicht wenig belegte weitere Strecke bis RAH. Was bedeutet es für bestehende und geplante Anschlußbeziehungen ? Davon war seither in der Debatte nämlich nicht die Rede, nur von unerträglichem Lärm.

Was auf die Veröffentlichung meiner Worte hin geschehen, ist eine Schande für die demokratische Kultur in unserer Stadt Heilbronn, und schädigt nachhaltig jedes sachlich fundierte bürgerschaftliche Engagement: Mehrfach wurde ich - auch anonym - angerufen und teilweise übelst beschimpft, mir wurde nahegelegt, mich zu meinem eigenen Wohl aus Dingen herauszuhalten, von denen ich keine Ahnung hätte und so weiter und so weiter... Bei jenen, die ihre Beschimpfungen nicht anonym verteilt haben (oder die unabsichtlich die Nummernübertragung im Telefon nicht unterdrückt haben ph34r.gif ) habe ich mich höflich für die empfangenen Komplimente bedankt. Eine sachliche Diskussion kam jedoch leider in keinem Fall zustande - warum sich unbequeme Argumente anhören ?

Eines ist klar: Sollten diese Leute gegenüber der Stadt Heilbronn, der AVG und im Falle der B293 auch gegenüber dem Reg.-Präs. Stuttgart so argumentiert haben, wie sie es mir gegenüber getan haben, dann wundert es mich nicht, daß sie dort nicht ernst genommen werden.

Süß übrigens auch das Argument, ich wäre ja, da kein "Haselter"-Bewohner nicht vom Problem betroffen - ich wette, würde ich dort wohnen, hätte man mich als Nestbeschmutzer oder schlimmeres gebrandmarkt. Jedes Wohnviertel hat gute und schlechte Seiten, ich als Innenstadtbewohner darf mich über nächtliches (Gruppen-)Gröhlen nach dem Kneipenbesuch und halb verzehrte Fastfood-Gerichte vor der Tür freuen...

Geschrieben von: 146225 am 18 Feb 2009, 19:03
Thema wieder herausgekramt aus aktuellem Anlaß:

Morgen, Donnerstag, 19.02.09 informiert die Stadt Heilbronn im Maybachsaal der Harmonie ihre interessierten Bürger über die laufenden Planungen für die Stadtbahn Nord Richtung Neckarsulm. Dabei geht es natürlich vor allem um den auf Stadtgebiet verlaufenden neu zu bauenden BoStrab - Abschnitt.

Geschrieben von: glemsexpress am 18 Feb 2009, 19:30
QUOTE (146225 @ 18 Feb 2009, 19:03)
Thema wieder herausgekramt aus aktuellem Anlaß:

Morgen, Donnerstag, 19.02.09 informiert die Stadt Heilbronn im Maybachsaal der Harmonie ihre interessierten Bürger über die laufenden Planungen für die Stadtbahn Nord Richtung Neckarsulm. Dabei geht es natürlich vor allem um den auf Stadtgebiet verlaufenden neu zu bauenden BoStrab - Abschnitt.

Kann leider nicht kommen, aber wenn einer da ist dann bitte eine zusammenfassung des Abends hier einstellen.

Geschrieben von: 146225 am 25 Feb 2009, 06:17
QUOTE (glemsexpress @ 18 Feb 2009, 19:30)
Kann leider nicht kommen, aber wenn einer da ist dann bitte eine zusammenfassung des Abends hier einstellen.

Keine Sorge, ich war latürnich als Eisenbahnforum.de - Reporter vor Ort wink.gif

Es wurde anhand einer Computersimulation Schritt für Schritt die zu erstellende Trassenführung durch Heilbronn vorgestellt, die ich in kurzen Erläuterungen hier wiedergeben möchte:

An der Harmonie wird aus der bisherigen Stadtbahntrasse in nördliche Richtung auf die Allee abgezweigt, die Gleise liegen rechts und links der Fahrspuren in Seitenlage (etwa auf den heutigen Busspuren). Die erste Haltestelle ist direkt vor der Harmonie, mit Seitenbahnsteigen. Man wird übrigens weichentechnisch sowohl vom Hbf. als auch vom Pfühlpark her kommend auf die neu zu bauende Strecke abzweigen können.

Weiter geht es komplett in Seitenlage rechts und links die Allee entlang, dann links in die Mittellage der Weinsberger Straße, wo vor dem Theater / K3 ein Hp. mit Mittelbahnsteig entsteht. Gleich nach diesem geht es wieder rechts ab in die Paulinenstraße, wo die Bahn dann in -stadtauswärts gesehen - linker (westlicher) Seitenlage verläuft, und vor dem Technischen Schulzentrum den nächsten Hp mit Mittelbahnsteig hat.

Danach wird der Bahndamm der KBS 783 in einem neu zu erstellenden Durchlaß unterfahren, die Strecke sinkt hier ab, um am heutigen Bahn-Hp Sülmertor in einer neu zu erstellenden Unterführung (die seitherige Straßenunterführung bleibt) die KBS 780 zu unterfahren und im Lauf der Salzstraße neben dem bestehenden Industriegleis wieder aufzutauchen. Bis zum Industrieplatz verlaufen Stadt- und Industriebahngleis paralell. Am Industrieplatz gibt es eine Weiche, mit der die Industriebahn auf die Stadtbahngleise in der Austraße einschert, um profilfrei am Mittelbahnsteig des Hp Industrieplatz vorbeizukommen gibt es 4-Schienen-Gleis a la Bremen. Weiter geht es in östlicher Seitenlage der Austraße, nächster Hp vor der Hans-Rießer-Straße, deren Kreuzung einen neuen Kreisel erhält. Die Stadtbahn biegt dann rechts in die Hans-Rießer-Straße ein, nähert sich in Seitenlage paralell an die KBS 780 an und verläuft entlang dieser Richtung Neckarsulm. Nach der Stadtgrenze folgt ein Hp Rötel/Kaufland.

Vielleicht kann einer der Gugelärth-Artisten das visualisieren. Von meiner Seite war es erstmal nur eine kurze Übersicht über den Streckenverlauf, weiteres folgt nach.

Geschrieben von: glemsexpress am 25 Feb 2009, 12:46
danke für die Mühen.

QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
An der Harmonie wird aus der bisherigen Stadtbahntrasse in nördliche Richtung auf die Allee abgezweigt, die Gleise liegen rechts und links der Fahrspuren in Seitenlage (etwa auf den heutigen Busspuren). Die erste Haltestelle ist direkt vor der Harmonie, mit Seitenbahnsteigen.

Sieht ungefähr http://www.stadtbahn-heilbronn.de/cms_media/module_bi/69/11479_1_gross_HARMONIE.jpg aus.

QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
Man wird übrigens weichentechnisch sowohl vom Hbf. als auch vom Pfühlpark her kommend auf die neu zu bauende Strecke abzweigen können


hatte ich fast vermutet, war mir aber nicht ganz sicher.

QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
Weiter geht es komplett in Seitenlage rechts und links die Allee entlang, dann links in die Mittellage der Weinsberger Straße, wo vor dem Theater / K3 ein Hp. mit Mittelbahnsteig entsteht. Gleich nach diesem geht es wieder rechts ab in die Paulinenstraße, wo die Bahn dann in -stadtauswärts gesehen - linker (westlicher) Seitenlage verläuft, und vor dem Technischen Schulzentrum den nächsten Hp mit Mittelbahnsteig hat.


Welch muntere Straßenseiten-wechselei laugh.gif

QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
um profilfrei am Mittelbahnsteig des Hp Industrieplatz vorbeizukommen gibt es 4-Schienen-Gleis a la Bremen.


Wozu der Aufwand? blink.gif

Außerhalb der Stadt braucht man doch sowas dank Trittbrett auch nicht. Oder ist da eine Kurve?

QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
Weiter geht es in östlicher Seitenlage der Austraße, nächster Hp vor der Hans-Rießer-Straße, deren Kreuzung einen neuen Kreisel erhält. Die Stadtbahn biegt dann rechts in die Hans-Rießer-Straße ein, nähert sich in Seitenlage paralell an die KBS 780 an und verläuft entlang dieser Richtung Neckarsulm. Nach der Stadtgrenze folgt ein Hp Rötel/Kaufland.


Das ist ja schon ein ganz schön langer Stationsabstand, jeweis ca 1km. Aber für ein Industriegebiet gehts ja noch.

Geschrieben von: JeDi am 25 Feb 2009, 12:50
QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 06:17)
Am Industrieplatz gibt es eine Weiche, mit der die Industriebahn auf die Stadtbahngleise in der Austraße einschert, um profilfrei am Mittelbahnsteig des Hp Industrieplatz vorbeizukommen gibt es 4-Schienen-Gleis a la Bremen.

War das nicht in Kassel, wos an den Strecke nach Kaufungen/HEssisch Lichtenau und Baunatal Haufenweise 4- und 6-Schienengleise gibt, um an Bahnsteigen vorbeizukommen?

Geschrieben von: glemsexpress am 25 Feb 2009, 13:00
QUOTE (JeDi @ 25 Feb 2009, 12:50)
War das nicht in Kassel, wos an den Strecke nach Kaufungen/HEssisch Lichtenau und Baunatal Haufenweise 4- und 6-Schienengleise gibt, um an Bahnsteigen vorbeizukommen?

In Bremen gibt es sowas auch. Dort sogar in einen Industriegebiet.

Auf beiden Strecken fahren aber Fahrzeuge (jeweis FLEXITY Classic und alte Bremer eigenbrötlereien) die m.W. keine ausfahrbahren Spaltüberbrücker haben wie die AVG/VBK-Bahnen. Von daher kann ich die 4-Schienengleise nicht ganz nachvollziehen.

Geschrieben von: JeDi am 25 Feb 2009, 14:13
QUOTE (glemsexpress @ 25 Feb 2009, 13:00)
In Bremen gibt es sowas auch. Dort sogar in einen Industriegebiet.


Upsa - die Hafenbahn hab ich vergessen...

QUOTE
Auf beiden Strecken fahren aber Fahrzeuge (jeweis FLEXITY Classic und alte Bremer eigenbrötlereien)


Stinknormale GT8N - oder meinst du die alten Wegmann-Wagen

QUOTE
die m.W. keine ausfahrbahren Spaltüberbrücker haben wie die AVG/VBK-Bahnen. Von daher kann ich die 4-Schienengleise nicht ganz nachvollziehen.


Keine Ahnung - man wird sich aber schon was dabei denken...

Geschrieben von: 146225 am 25 Feb 2009, 21:12
Das 4-Schienen-Gleis kommt daher weil für die Anschlußbedienung Wüst Coiltrans Onkel Schenkers Frau Sechzig mit ihren Shimmns (u.ä. Fahrzeugen) einseitig noch profilfrei an dem 550 mm hohen Bahnsteig vorbeipassen soll/muß und dies nach geltendem deutschen Vorschriftengedöns nicht so einfach auf einem gem. BOStrab gewidmeten Gleis passieren kann/darf, auch wenn es fürs Auge 10x reicht. So einfach ist das mal wieder ...

Geschrieben von: 146225 am 25 Feb 2009, 21:19
QUOTE (glemsexpress @ 25 Feb 2009, 12:46)
Das ist ja schon ein ganz schön langer Stationsabstand, jeweis ca 1km. Aber für ein Industriegebiet gehts ja noch.

Die Ursprungsplanung sah auch nach der Abzweigung an der Hans-Rießer-Straße noch 2 Haltestellen vor, eine auf Heilbronner Stadtgebiet namens "Läpple" auf Höhe der Karl-Wüst-Brücke und eine reine Neckarsulmer Station "Rötel" etwas weiter nördlich vom Kaufland. Da aber der Bereich um Kaufland/Saturn die meisten potenziellen Fahrgäste bieten dürfte, haben sich Heilbronn und Neckarsulm in Gesprächen auf einen gemeinsamen Hp. geeinigt.

Geschrieben von: luc am 25 Feb 2009, 21:22
QUOTE (146225 @ 25 Feb 2009, 21:12)
Das 4-Schienen-Gleis kommt daher weil für die Anschlußbedienung Wüst Coiltrans Onkel Schenkers Frau Sechzig mit ihren Shimmns (u.ä. Fahrzeugen) einseitig noch profilfrei an dem 550 mm hohen Bahnsteig vorbeipassen soll/muß und dies nach geltendem deutschen Vorschriftengedöns nicht so einfach auf einem gem. BOStrab gewidmeten Gleis passieren kann/darf, auch wenn es fürs Auge 10x reicht. So einfach ist das mal wieder ...

Bei einem TSNV-Fachvortrag wurde ähnliches auch angesprochen. Und es hängt wirklich mit der rechtlichen Seite zusammen (BoStrab vs. der Betriebsordnung der Hafenbahn). Außerdem spart man sich so Weichen. Vom Bahnsteigtechnischen her gesehen wären auch gemeinsam benutzte Schienenstränge möglich gewesen.

Geschrieben von: 146225 am 25 Feb 2009, 21:40
Nähere Infos zum geplanten Betriebskonzept ab Ende 2012 (wenn alles glatt läuft) waren übrigens noch nicht zu erhalten, nur daß der geplante 20-Minuten-Takt bereits fahrzeittechnisch recht enge Grenzen hinsichtlich der in Neckarsulm und Heilbronn zu erreichenden Anschlußbeziehungen im "3-Löwen-wär-gern-ein-ITF-Takt" (Spottbemerkung 146225) auferlegt. Es soll wohl aber teilweise mit Flügelung (je ein Zugteil nach RBRA - RSM und der andere nach RGUN - RNZ) gefahren werden, nähere Infos müssen wohl aber noch warten. Ist ja auch logisch, der Streckenbau geht erstmal vor.

Zum Thema "Bus" war nichts näheres zu hören, auch wenn Verkehrsbetriebe-Chef Tilo Elser mit im Saal war und sicherlich das eine oder andere hätte dazu sagen hätte könnte. Persönlich würde ich mit Änderungen bei den Heilbronner Teilzeit-Stadtlinien 5 und 8 sowie den Regionalbuslinien 601, 603 und 681 rechnen. Der 603/681 dürfte wohl für die Anbindung Ober-/Untereisesheim an Neckarsulm und Bad Wimpfen auf Neckarsulm Bf. zurück genommen werden, die Linie 601 dürfte sich wohl im neuen Neckarsulmer Stadtbuskonzept in Wohlgefallen auflösen. Auch von den WEG-Linien wird wohl höchstens der KocherShuttle 620 weiter Heilbronn anfahren, der 625 wohl auf Jagstfeld oder Neckarsulm anschlußoptimiert.

Geschrieben von: 146225 am 8 Mar 2009, 20:44
Nachtrag zum Thema:

Eigentlich sollte die von mir beschriebene Streckenführung seit dem letzten Donnerstag, 05.03.09 durch den Gemeinderat beschlossene Sache sein. Doch weit gefehlt ... Nein, es war nicht die FDP/FWV - Fraktion, welche bis heute vehement für eine Linienführung via Europaplatz eintritt (Ich würde dem ja sogar zustimmen können, wenn sich dadurch nicht die Inbetriebnahme bis wahrscheinlich 2020 verzögern würde...), es waren auch nicht die üblichen "Gegen alles !" - Quengler, die ihre Ratsvertretung in der ex-REP-Fraktion haben.

Persönlich hatte ich nochmal mit Ärger wegen der mit dem Bau der Stadtbahn Nord verbundenen Umgestaltung der Allee gerechnet - hier hatten Anwohner bzw. die die Interessen der Kaufleute vertretende Stadtinitiative diverse Änderungen verlangt. (Für manche Leute ist ein Parkplatz einfach wichtiger als geregelte Mahlzeiten oder eine gute Gesundheit, so scheint es zumindest.)
Doch aus dieser Richtung kam nichts entscheidendes, zumal hier die Stadt sich auch kompromißbereit gibt und im Dialog die Lösung erarbeitet wird.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war daß die Streckenführung im Industriegebiet noch mal zu Problemen führen könnte. Doch anscheinend sehen sich wegen des anstehenden Umbaues der Hans-Rießer-Straße die anliegenden Unternehmen Wolffkran und Sped. Wüst benachteiligt und haben dies der Stadt umfassend schriftlich kundgetan. Daraufhin hat die CDU-Fraktion im Alleingang einen Antrag eingebracht, die Planung nochmals zu überarbeiten und die Entscheidung zu vertagen. Diesem Antrag hat der Gemeinderat mit 24:16 Stimmen entsprochen, die Entscheidung ist auf den 02.04.09 vertagt (früher kann der Rat nicht, viel später läßt der Zeitplan für den Bau aber auch nicht zu).

Sauer waren SPD und Grüne, nicht so sehr wegen der Vertagung an sich, sondern weil es in Heilbronn üblich ist, daß eine Fraktion Änderungsanträge den anderen Fraktionen vorher bekannt gibt - was die CDU diesmal wohl unterlassen hat. Ein Schelm, wer böses dabei denkt - im Juni sind Kommunalwahlen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Throm begründete das Engagement seiner Truppe mit den üblichen Phrasen der Sorge um den Wirtschaftsstandort, und daß man, wie bei anderen Fällen bewiesen, durch Verschieben von Entscheidungen bessere Lösungen erzielen könne.

Ach so, meine persönliche Reaktion drauf ? Die Hoffnung, daß sich am 02.04. nicht wieder ein ach so wichtiger Grund findet, weswegen man die Entscheidung nochmals verschieben muß. Und die Erinnerung an Heilbronns Alt-OB Paul Hegelmeier, der schon vor rund 100 Jahren wußte:

"An Narrenstreichen wird es euch nie fehlen - doch mehr am Licht ..."


Geschrieben von: 146225 am 22 Mar 2009, 11:47
Neue Wasserstandsmeldung der (kommunal-)politischen Befindlichkeiten aus Heilbronn:

Entschieden ist zwar noch nix. Dennoch würde ich mich an Stelle der Landkreisgemeinden (allen voran natürlich Neckarsulm) darauf einrichten, erstens schon mal eine Protestnote vorzubereiten, und zweitens, daß die Inbetriebnahme der Stadtbahn Heilbronn-Nord wohl doch eher erst 2014 oder 2015 kommen wird.

Seit den letzten von mir geschilderten Ereignissen geht es nämlich durchaus rund im Städtle, jeder weiß seine Lösung als genau richtig anzupreisen, jeder kennt die ultimativen Vor- und Nachteile, und das positivste daran ist wohl noch, daß nicht die Stadtbahn an sich mal wieder in Frage gestellt wird. Auffallend ist auch ein hohes Niveau an Egozentrik; fast alle, die sich zum Quengeln berufen fühlen, wissen, daß nur zwei Dinge auf dieser Welt gibt, die wirklich zählen: 1.) sie selbst - und den Rest haben sie vergessen.

Die Unternehmen der Austraße haben sich jetzt scheinbar als Gruppe zusammengerottet und versucht, die örtliche IHK mit ins Boot zu bekommen, sie halten bei unveränderter Planungs-ausführung den für sie "lebenswichtigen" LKW-Verkehr auf der Austraße für schwierig bis unmöglich. Interessant dabei nur der Fakt, daß die Austraße durch den Stadtbahnbau gemäß vorliegender Planung nicht an Fahrbahnbreite, höchstens an wenigen Abstellflächen verliert. Also können genau so viel oder wenig LKWs fahren wie seither auch - nur nicht übers Wochenende dort rumstehen. Und erstaunlich auch, daß so getan wird, als sei es das erste Mal auf dieser Welt, daß eine Straßenbahntrasse ein Industriegebiet berührt, und als ob die Interessen von einzelnen Unternehmen wichtiger seien, als die von Stadt und Region. mad.gif

Die IHK Heilbronn-Franken verhält sich gemischt - natürlich möchte sie ihre Schäfchen (Mitgliedsbetriebe) nicht geschädigt wissen, andererseits hat man dort auch den Wert einer guten Nahverkehrsinfrastruktur als Notwendigkeit für den Wirtschaftsstandort begriffen. Also kommen von dort diplomatische "sowohl-als-auch" - Antworten, man möge in Gesprächen Lösungen erarbeiten. Insgesamt für eine IHK also ein recht ordentlicher Standpunkt - das ginge auch blöder (man denke nur mal kurz an IHK Köln vs. Wiehltalbahn o.ä.)

Richtig laut ist auch nochmal, angeführt von der FDP/FWV-Fraktion im Gemeinderat, die Forderung geworden, statt wie vorgesehen via Paulinenstraße - Sülmertor - Salzstraße doch bitteschön via Mannheimer Straße - Europaplatz - Weipertstraße zum Industrieplatz zu bauen. Positiv daran ist unbedingt die Vermutung, daß diese Streckenführung eventuell zusätzliche Fahrgäste generieren könnte. Die Stadt hat in ihren Planungen diese Strecke untersucht und deshalb verworfen, weil im Verlauf der Weipertstraße durch die Gleise die Fahrbahn für Autos stark verengt würde und es deshalb zu chronischen Staus rund um den Europaplatz kommen würde. Es müßte also eine Straßenumgehung her - wohin, und von welchem Geld bezahlt ?

Bleibt also die weitere Entwicklung abzuwarten, über die ich sicher noch berichten werde.


Geschrieben von: 146225 am 31 Mar 2009, 12:04
Beinahe hätte ich es vergessen:

Seit letzten Freitag, 27.03.09 - 10.00 Uhr wird der Haltepunkt "Weinsberg West" bedient.

Es handelt sich um 2 jeweils 120 m lange und 55 cm hohe Außenbahnsteige.

Geschrieben von: 146225 am 3 Apr 2009, 20:33
Ich behandle das Thema hier mal als Soloblog weiter. Ihr wollt doch noch auf dem laufenden gehalten werden ? smile.gif

02.04.09: Gemeinderat der Stadt Heilbronn fasst endgültigen Beschluß zur Trassenführung der Stadtbahn Richtung Norden

Sieh an, es geht ja doch noch etwas vorwärts. In einer Marathonsitzung (es ging auch um diverse andere Themen) am 02.04.09 hat nun der Heilbronner Gemeinderat die Trassenführung der Stadtbahn Nord in Richtung Neckarsulm, soweit es den Neubau von BOStrab - Gleisen auf Heilbronner Stadtgebiet betrifft, endgültig festgezurrt, mitsamt Absegnung der Finanzierung. Die Verwaltung kann damit das Planfeststellungsverfahren anlaufen lassen. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, kann es nächstes Jahr mit den ersten Bauarbeiten losgehen.

Realisiert wird nun doch die seit 2006 eigentlich bereits beschlossene und von mir schon in diesem Thema beschriebene Trasse über Allee - Paulinenstraße - Sülmertor - Salzstraße - Industrieplatz - Austraße - Hans-Rieser-Straße zur DB-Strecke. Diesen Antrag hatte die Stadtverwaltung unterstützt vom Oberbürgermeister gestellt, er wurde letztendlich von CDU, SPD und Grünen angenommen. FDP/FWV blieben ihrer Linie "nur über den Europaplatz" zwar konsequent treu, aber erfolglos. Pro Heilbronn (ex Rep) enthielt sich - sieh an, hat man dort gelernt, wenn man schon keine Ahnung zum Thema hat, auch bitteschön ruhig zu sein ?

Änderungen gegenüber der Ursprungsplanung gibt es insoweit als daß an der Kreuzung Allee / Karlstraße nun doch der Kfz-Verkehr (und nicht nur der Stadtbus) die Allee als Geradeausfahrt kreuzen kann. Linksabbiegen bleibt aber tabu. Am Nordende der Allee auf Höhe des Stadttheaters soll eine Wendemöglichkeit für PKW eingebaut werden. Im Industriegebiet wird auf jeden Fall - so hat es die Stadt ja entgegen anderslautender Gerüchte auch schon immer geplant - die LKW-Zufahrt zu allen gewerblichen Anliegern / dem THW an der Austraße problemlos möglich sein, auch haben alle Unternehmen weiterhin die Option einen Gleisanschluß an die Industriebahn zu nutzen (das tun gerade ja auch nicht alle).

Möge damit ein weiterer Schritt getan sein, so daß wir uns Ende 2012 zur Eröffnungsfahrt in Heilbronn treffen können !




Geschrieben von: JeDi am 3 Apr 2009, 20:37
gut!

Geschrieben von: 146225 am 8 May 2009, 14:05
So, zwei Neuigkeiten:

1.) Die SPD und das liebe Geld

Nicht erst seit Gerhard Schröder sagt man den Sozis nach, daß diese nicht mit Geld umgehen können (welcher Politiker überhaupt ?). Im blühenden Kommunalwahlkampf in Heilbronn kam nun Frau Mösse-Hagen, Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat, auf die Idee, daß angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage die Einnahmen der Stadtkasse eher dürftig werden könnten. Und flugs fordert die gute Frau pauschal auf, alle Großprojekte nochmals auf Notwendigkeit zu überdenken. Neben der BUGA 2019 auch die Stadtbahn Nord. Liebe SPD, langfristige Projekte zur Stadtentwicklung sind ohne Zweifel nicht ganz billig - aber notwendig. Abgesehen davon, daß die Stadt geschlossene Verträge auch einhalten sollte, ist es Wahnsinn, solche Dinge nur kurzfristig nach Kassenlage zu beurteilen. Die Stadtbahn Nord dient nicht nur Heilbronn, sondern auch der Region. Sie entlastet die Region von Verkehr, Abgasen und Lärm. Sie gibt belastbare Antworten auf Mobilitätsfragen. In diesem Sinne wurde diese Idee der SPD auch von allen anderen verworfen bzw. beantwortet. Was es sollte, weiß vermutlich noch nichtmal mehr Frau Mösse-Hagen...

2.) Künzelsau und Stadtbahn

So ganz Ruhe ist in Hohenlohe noch nicht eingekehrt, was eine Stadtbahnverlängerung östlich von Öhringen-Cappel betrifft. Gerade in der wirtschaftlich relativ starken Kreisstadt Künzelsau blickt man neidisch auf Öhringen, die zweitgrößte Stadt im Kreis und die Vorteile der Stadtbahn. Kü'aus Bürgermeister Lenz hat deswegen nochmals ein neues Gutachten auf neuestem Stand angefordert, ob und zu welchen Bedingungen die S4 von Öhringen nach Kü'au verlängert werden könnte. Man sei ja immerhin in der glücklichen Lage, die alte Bahntrasse nach Waldenburg nicht überbaut zu haben. Auch in der Nachbargemeinde Kupferzell, die damit ja auch wieder Bahnanschluß hätte, schaut man ob des Verkehrs auf der B19 den Bemühungen der Kreisstadt interessiert zu. Es werden von lokalen Politikern Hohenlohes schon Stimmen laut, man habe damals die mittlere Kochertalbahn Waldenburg -Kü'au - Weißbach - Forchtenberg zu vorschnell stillgelegt. Späte Einsicht, Freunde der Sonne ! Ob es noch etwas nützt, oder ob es zu spät ist, davon wird noch zu berichten sein.

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 8 May 2009, 14:38
QUOTE (146225 @ 8 May 2009, 15:05)
Und flugs fordert die gute Frau pauschal auf, alle Großprojekte nochmals auf Notwendigkeit zu überdenken. Neben der BUGA 2019 auch die Stadtbahn Nord.

Wie du schon vor einigen Tagen im Thema über die Würzburger Straßenbahn schriebst: Derart gepolte Gestalten finden sich leider überall!

Für die Stadtbahn Öhringen--Waldenburg--Künzelsau darf man noch die Daumen drücken. Das Fahrgastpotenzial der Kreisstadt dürfte einen Taktverkehr doch wohl rechtfertigen, zumal die tatsächlichen Passagierzahlen der Karlsruher Stadtbahnstrecken ohnehin immer über den vorher prognostizierten Werten liegen.
Der Mut zum Handeln ist vermutlich vorhanden. Aber leider braucht es auch eine saftige Geldspritze aus Stuttgart.

Geschrieben von: 146225 am 8 May 2009, 15:26
QUOTE (Daniel-Würzburg @ 8 May 2009, 15:38)
Für die Stadtbahn Öhringen--Waldenburg--Künzelsau darf man noch die Daumen drücken. Das Fahrgastpotenzial der Kreisstadt dürfte einen Taktverkehr doch wohl rechtfertigen, zumal die tatsächlichen Passagierzahlen der Karlsruher Stadtbahnstrecken ohnehin immer über den vorher prognostizierten Werten liegen.
Der Mut zum Handeln ist vermutlich vorhanden. Aber leider braucht es auch eine saftige Geldspritze aus Stuttgart.

So ist es, und auch der Hohenlohekreis ist ja relativ klamm, zumal für dieses Projekt zwar sicher die Stimmen von den unmittelbaren Streckenanliegern kämen und mit Öhringen und Kü'au auch die beiden größten Städte des Kreises beteiligt sind. Richtung Hall oder Jagsttal wird man vermutlich "für sowas" nicht "schon wieder" Geld ausgeben wollen. Das Bauen selbst ist ja auch nur der eine Teil, die laufenden Betriebskosten bleiben ja auch noch.

Wenn man vom Land Geld will, sollte man es als Projektbestandteil einer gewissen Kellergrube tarnen... wink.gif

Geschrieben von: Daniel-Würzburg am 8 May 2009, 15:40
QUOTE (146225 @ 8 May 2009, 16:26)
Wenn man vom Land Geld will, sollte man es als Projektbestandteil einer gewissen Kellergrube tarnen...  wink.gif

Wenn das so ist, sollte Künzelsau nach einer direkten Schienenverbindung ins neue "Herz Europas" verlangen, z.B. in Form eines durchgehenden RE-Zuges Künzelsau--Öhringen--Heilbronn--Stuttgart (--anywhere). Einen Versuch ist es zumindest wert...
rolleyes.gif cool.gif

Geschrieben von: glemsexpress am 8 May 2009, 19:58
QUOTE (146225 @ 8 May 2009, 15:05)
2.) Künzelsau und Stadtbahn

siehe auch: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige;art1919,1523701

Geschrieben von: 146225 am 8 May 2009, 21:31
QUOTE (glemsexpress @ 8 May 2009, 20:58)
siehe auch: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige;art1919,1523701

Gut, hätte ich natürlich als Quelle angeben können wink.gif

Geschrieben von: 146225 am 4 Jun 2009, 18:13
Wieder mal was neues aus meinem Hausthema:

1. Mehr Halte am Hp Weinsberg West ?

Gute zwei Monate, seit dem 27.03.09 ist TWRW nun in Betrieb, und wie es scheint entwickelt sich die Nachfrage, gespeist aus den umliegenden Gewerbebetrieben und Wohnbereichen recht erfreulich. So erfreulich, daß es zwischen Landkreis, Stadt Weinsberg, AVG und der Wiesen- und Feld ... tschuldigung, WestFrankenBahn [DB] nun Abstimmungsgespräche gibt, wie es möglich sein könnte, die seither aus Zeitgründen durchfahrenden Stadtbahnen (-> es geht meistens um Anschlüsse an die / aus der WFB-RB in Öhringen Hbf) auch noch dort halten zu lassen, ohne weitere Probleme heraufzubeschwören. So wie es aussieht, geht das Richtung Heilbronn relativ leicht und wird wohl deswegen ab Dezember '09 (Fahrplanwechsel) auch gemacht werden, Richtung Öhringen bleibt es knapp.

2. Kommunalwahl Heilbronn: Update im Bezug auf die Stadtbahn

Ja, am Sonntag ist es so weit, wie überall in Baden-Württemberg entscheiden wir auch hier in Heilbronn über den Gemeinderat für die nächsten fünf Jahre. Und weil es sich leichter zu großen Themen etwas sagt als zu Details und Kleinarbeit haben auch alle, die dort gerne hineinwollen, etwas zur Stadtbahn zu sagen:

Die CDU steht hinter der Stadtbahn Nord ohne wenn und aber, die SPD hat ihre peinlichen Bedenken scheinbar zur Seite geräumt (mal sehen was da noch kommt). Grüne und ÖDP würden zumindest laut eigener Aussage eher die geplante Bundesgartenschau 2019 platzen lassen als die Stadtbahn. FDP und FWV stehen hinter der Stadtbahn Nord, hätten diese aber nach wie vor gerne über den Europaplatz (langsam wird es aber eng dafür, Freunde). Die Linke hat nichts gegen einzuwenden, aber auch keine großen Ideen. Hab ich noch wen vergessen ? Ach so, ja, die ewiggestrigen Maulhelden von PRO Heilbronn (ex Rep): Für die ist natürlich die sofortige Stillegung der bestehenden Stadtbahnstrecke und die Aufgabe aller Zukunftspläne das einzig richtige Mittel, um Heilbronn vor diesem "geldverschlingenden Moloch" zu retten. Gott sei Dank interessiert dieses sinnentleerte Gebrabbel nur eine Minderheit der Heilbronner/-innen.

Schade eigentlich, daß wenn etwas gesagt wurde, es stets nur um die eigentlich ja beschlossene und "durchdiskutierte" Nordstrecke Richtung Neckarsulm ging. Für mich ist das eigentlich abgehakt, man muß es "nur noch" genehmigt bekommen und bauen. Weiter in die Zukunft, sprich Richtung Süden, nach Lauffen und Brackenheim, wollten nur wenige schauen. Stadtrat Gall (CDU) vertritt für seine Fraktion "den zügigen weiteren Ausbau" - na immerhin, so modern ist die CDU nicht überall. Ansonsten blieb nur die ÖDP übrig, die den Südast so schnell als möglich möchte.

Das Wahlergebnis wird uns zeigen, mit was wir in den kommenden Jahren rechnen müssen.

Geschrieben von: glemsexpress am 4 Jun 2009, 20:10
Na ja, um den Nordast muss man sich diesen Artikel nach aber schon noch gedanken machen: http://www.stimme.de/kraichgau/nachrichten/sonstige;art1943,1539630

Wobei beim Nordast auch die AVG zu Verzögerungen beitragen kann, wenn sie nicht endlich mal eine Entscheidung in Sachen Fahrzeuge trifft. Siehe auch aktuell auf DSO: http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?5,4287283

Geschrieben von: kato am 4 Jun 2009, 22:56
Ab Fahrplanwechsel soll der Ast ja eh erst mal als "S52"-Anschlußbahn beim VRN wohl durch die S-Bahn RN mitgeführt werden. Anführungszeichen bewußt gesetzt.

Bedienung auf dem Teil Sinsheim - Jagstfeld mit teilweise aus Heidelberg durchgebundenen ET425 im 2-Stunden-Takt (abwechselnd zum RE, dadurch Stundentakt in Bad Rappenau), vereinzelten 628ern morgens und Verstärkern im Berufsverkehr.

Aber das ist zumindest mal ein Konzept, um quasi den Status Quo bis zur Verwirklichung der Stadtbahn Nord beizubehalten.

Geschrieben von: 146225 am 5 Jun 2009, 13:35
QUOTE (glemsexpress @ 4 Jun 2009, 21:10)
Na ja, um den Nordast muss man sich diesen Artikel nach aber schon noch gedanken machen: http://www.stimme.de/kraichgau/nachrichten/sonstige;art1943,1539630

Naja, das wissen wir seit der Strecke nach Öhringen ja alle, wie schnell so ein Jahr verschlampert ist, und selbst wenn es die dümmsten der Politik in ihrer gnadenlosen geistigen Umnachtung nicht hinkriegen sollten, dann hat man noch lange nicht gewonnen - dann kommt das EBA ph34r.gif

Geschrieben von: luc am 7 Jun 2009, 11:22
QUOTE (146225 @ 5 Jun 2009, 14:35)
dann kommt das EBA ph34r.gif

und nicht vergessen - DB Netze!

Geschrieben von: 146225 am 7 Jun 2009, 12:17
QUOTE (luc @ 7 Jun 2009, 12:22)
und nicht vergessen - DB Netze!

Wobei die Kumpels von DB Nättwörx Netze DB (oder so ähnlich) zumindest beim Nordast bis auf Verzögerungen beim Bau neuer Haltepunkte nicht mehr sooo viel kaputt machen können. Elsenztal ist bereits Ende dieses Jahr dann unter Fahrdraht, Neckartal sowieso schon längst. Und der große Neubauabschnitt von Heilbronn bis Neckarsulm wird ja SWH-Infrastruktur.

Geschrieben von: 146225 am 11 Jun 2009, 19:12
Heilbronn nach der Gemeinderatswahl 2009

So, ein paar Tage später schaff ich das jetzt auch mal, euch hier über den Ausgang der begonnenen Thematik zu informieren, aber es gibt auch keine Sensationen zu vermelden. Erdrutsche wie in der Provinzmetropole sind bei uns ausgeblieben. Die 40 Räte verteilen sich neu wie folgt: CDU 14, SPD 11 , FDP 5, FWV 3, Grüne 4, Linke 1 und Pro Heilbronn 2. Der ÖDP fehlten ca. 400 Stimmen, dann hätte sie auch einen Vertreter stellen können.

Für die Stadtbahn heißt das, es gibt weiterhin eine große Mehrheit der Befürworter. Die FDP/FWV - Ecke wird ihre gewachsene Bedeutung noch mal für das Thema "Europaplatz" nutzen wollen, aber ich sehe wenig Chancen dafür.

Schade ist eigentlich nur noch, daß die Dummschwätzer von "Pro Heilbronn" nur um 1 Rat und nicht in die Bedeutungslosigkeit reduziert wurden...

Geschrieben von: JeDi am 11 Jun 2009, 19:19
Immerhin hams keine Fraktionsstärke mehr...

Geschrieben von: 146225 am 11 Jun 2009, 19:28
QUOTE (JeDi @ 11 Jun 2009, 20:19)
Immerhin hams keine Fraktionsstärke mehr...

Ja gut, ich mein bedeutungslos sind sie so oder so - von den "anderen" kann die wirklich keiner leiden, weil sie sich nicht nur bei der Stadtbahn, sondern ungefähr bei wirklich jedem Thema als die größten Nörgler und Phrasendrescher verhalten haben - so war auch der Wahlk®ampf, nur inhaltsleere Parolen, kaum Hintergrund.

Aber jetzt Schluß mit Kommunalpolitik - in Zukunft möchte ich hier wieder Neuigkeiten aus Bau und Betrieb einstellen können.

Geschrieben von: luc am 11 Jun 2009, 22:06
Sind die Republikaner nicht mehr vertreten?

Geschrieben von: JeDi am 11 Jun 2009, 22:36
Doch - als teil von Pro Heilbronn.

Geschrieben von: 146225 am 14 Jun 2009, 08:16
QUOTE (luc @ 11 Jun 2009, 23:06)
Sind die Republikaner nicht mehr vertreten?

Ist ein bißchen komplizierter, Luc: Die zwei Räte von Pro Heilbronn, welche wir erdulden müssen, waren dereinst bei den Republikanern in Amt und Würden. Dort gingen sie aber / wurden gegangen / mußten wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gehen (such Dir aus, welche Variante der kursierenden Gerüchte Dir am besten gefällt) und haben als neuen Nörgler- und Maulheldenclub eben dieses "Pro Heilbronn" aufgemacht.

Geschrieben von: 146225 am 27 Jun 2009, 20:58
Und jetzt das sozialdemokratische Vor-Wahl-Gedöns noch mal in aktuellem Zusammenhang neu aufgewärmt und serviert, bitte sehr:

Wie euch allen schon bekannt ist, haben wir derzeit eine Wirtschaftskrise. Aufgrund dieser sehen sich Unternehmen (fast) jeder Branche in ihrer Existenz bedroht oder verdienen zumindest deutlich weniger. Als Folge davon landen weniger Gewerbesteuern in den Kassen der Kommunen, so auch in denen der Stadt Heilbronn. Über die nächsten 2-3 Jahre rechnet man mit Steuerausfällen von ~ 100 Millionen Euro, das sind 20 Millionen mehr, als der städtische Anteil zur Stadtbahn Nord.

Unter diesen Vorzeichen ist auch der Stadt Heilbronn klar, daß man weiter sparsam wirtschaften muß, und man möchte "ergebnisoffen" alle noch anstehenden Großprojekte auf Notwendigkeit, Sparpotentiale und/oder Verschiebbarkeit (auch im Hinblick auf zugesagte Landes- und/oder Bundesmittel) prüfen. Dazu zählt auch die Nordtrasse der Stadtbahn.

So wirklich klar und definitiv ist noch nix, aber ein schwelender Gefahrenherd ist hier auf jeden Fall mal unerwünscht entstanden. Aus CDU und SPD kommen gemischte Signale. FDP und FWV traue ich die Einmischung nicht so sehr rein des Geldes wegen, schon aber wegen der "Europaplatz"-Frage zu. Ich habe noch den Eindruck, so wirklich einig ist man sich bei keiner Fraktion des Gemeinderates, weil die diversen Projekte nach individueller Wichtigkeit beurteilt werden.

Alarmiert sind immerhin schon mal die Landkreiskommunen: Neckarsulm und Bad Rappenau (beides große Kreisstädte, 27200 bzw. 20800 Einwohner), die beiden größten Anlieger der Stadtbahn Nord verurteilten die Möglichkeit einer Terminverschiebung der Inbetriebnahme durch die Stadt Heilbronn sehr deutlich. Richtig giftig wurde der Rappenauer OB Blättgen, der sinngemäß seinem Heilbronner Amtskollegen klar zu machen versuchte, daß es für Bad Rappenau auch nicht leicht sei, den kommunalen Anteil im klammen Haushalt unterzubringen, man es aber für dieses Projekt ohne eine Sekunde Zweifel tue. Aus Neckarsulm hieß es, man sei selbst in der Lage seinen Verpflichtungen nachzukommen (über Geld spricht man dort nicht, das hat man dort) und erwarte das auch von den übrigen Partnern. Heilbronns OB Himmelsbach nahm die Position der Landkreiskommunen durchaus mit Verständnis zur Kenntnis, sagte aber gleichfalls, die Stadt Heilbronn behalte sich das Recht vor, über ihre Ausgaben selbst zu entscheiden.

Kommentar 146225: Krise hin oder her, und, ja, es geht um richtig viel Geld. Aber es ausgerechnet bei einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Infrakstrukturgrundlage, welche langfristig der ganzen Region dient und Nutzen bringt, kurzsichtig nach Wirtschaftslage einsparen zu wollen, wäre nicht nur gefährlich sondern auch fürchterlich hirnrissig. Zum Thema Stadtbahn sollte man sich im Heilbronner Rathaus nur noch um die schnellstmögliche bauliche Umsetzung der Nordtrasse kümmern und ansonsten schon mal gemeinsam mit dem Landkreis die Südstrecke ins Zabergäu planerisch angehen.

Die Entwicklung bleibt abzuwarten und wird hier natürlich weiter berichtet.

Geschrieben von: 146225 am 13 Jul 2009, 19:54
Paralell zu den Erfolgszahlen des KVV im "Karlsruher Stadtbahn" - Thema hier noch die Zahlen zur Heilbronn berührenden S4:

2008 wurden auf dem ausschließlich-S4-Abschnitt Karlsruhe-Grötzingen bis Öhringen-Cappel knapp 70.000 Fahrgäste/Tag befördert (2007: 64.000/Tag). Tendenz eher weiter steigend als fallend.

Damit kommen Züge und Infrastruktur im Kraichgau an ihre Grenzen. Vor allem dann, wenn, wie vom KVV angedacht, die Tarifkooperation mit dem HNV noch ein wenig enger wird, werden es sicherlich nicht weniger Fahrgäste. Bekannte Ausbaumaßnahmen bis jetzt: 2-gleisige Ein-/Ausfädelung Grötzingen Bf. (in der Planfeststellung) und 2. Gleis Bretten Bf - Bretten Stadtmitte (vsl. bis 2012). Weitere Ausbauten erstmal nein.

Quelle: http://www.stimme.de/kraichgau/nachrichten/sonstige;art1943,1592991

Geschrieben von: 146225 am 17 Nov 2009, 16:34
So, wird Zeit auch hier mal wieder etwas zu berichten:

Nach den Diskussionen des Sommers sehe ich die Stadtbahn Nord jetzt für zu 99% als gesichert ohne Zeitverschiebung an, stimmen doch zwischenzeitlich wesentliche Anteile der kommunalen Politik dafür, aufgrund der Bedeutung für die gesamte Region an diesem Projekt nicht (mehr) zu rütteln.

- Die CDU betont die Langfrisitgkeit der Investition und möchte bei den Landkreiskommunen nicht als
wortbrüchig dastehen

- Die SPD beurteilt die Wichtigkeit zwischenzeitlich als hoch genug um es zu machen (Hört, hört !)

- Die FDP hat den Europaplatz mehr oder weniger aufgegeben (!) und sieht die Region bei Umsetzung
des Projekts gestärkt (Wirtschaftsstandort)

- Die Grünen wollten sowieso schon immer

- Die FWV wollen nach wie vor zwar "gleich", aber via Europaplatz, ohne zu wissen, von welchem Geld

- Die Linke betont den Klimaschutzaspekt und sagt: sofort bauen

- Und der lausige Rest (PRO Heilbronn) ist Schweigen, da kann man wie jedes Jahr nur wieder
sagen: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal..."

Geschrieben von: luc am 18 Nov 2009, 23:27
Dann hoffen wir mal, dass die Verlängerung zeitnah realisiert wird. Besser als die 425/435 sind die 450 ja.

Geschrieben von: JeDi am 25 Nov 2009, 20:18
Die Clowns von "Pro Heilbronn" aka Republikaner durften zu den Haushaltsverhandlungen 2010/11 etwas sagen und haben dafür auch einen eigenen Artikel in der Stimme gekriegt:

QUOTE
Für "überflüssig wie ein Kropf" hält Pro Heilbronn die Stadtbahn, "ein Prestigeobjekt", das mit Fastleerfahrten nicht länger zu rechtfertigen sei. Auch leide unter der Stadtbahn der öffentliche Busverkehr: "Hier wird mit den Bürgern diskriminierend umgegangen", erhob Dagenbach Vorwürfe gegen die Verkehrsbetriebe. Sie hätten die soziale Aufgabe, allen Bürgern den Zugang zu allen Teilen der Stadt und ihren Einrichtungen zu ermöglichen. Linienausdünnung sei der falsche Weg.


http://stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1701695

Die Freien Wähler verkündeten gestern:

QUOTE
Nach Ansicht der Freien Wähler hat Heilbronn kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem. Deshalb gilt für sie: Strukturen zu verändern und Großvorhaben zu verschieben. Dazu zählen die Saarlandstraße mit einer generellen Neuplanung des Mittelabschnitts und der Bau der Stadtbahn-Nordtrasse: "Wir fordern einen erneuten Kostenvergleich einer Streckenführung über den Europaplatz und nicht durch die Paulinenstraße."


http://stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1700717

Geschrieben von: 146225 am 25 Nov 2009, 23:06
Ich werde beantragen, die BOStrab und alle anderen relevanten Regelwerke zu verändern, sowie die AVG-Stadtbahnzüge technisch nachzurüsten. Wenn die dann als 12-fach-Traktion durch Heilbronn fahren können (bestimmt ein tolles Bild, aber saumäßig schwer zu fuzzen), hätte ich wenigstens in Teilen des Zuges die von unseren "PRO-Heilbronn"-Kaspern schon jahrelang propagierten Fastleerfahrten.

Wie sich das Geschwätz mit den Jahr für Jahr objektiv steigenden Fahrgastzahlen vereinbaren läßt, hat diesen armseligen Haufen ja noch nie interessiert. Klar, natürlich, wenn ich Sonntag früh die erste am Pfühlpark einsetzende Fahrt 10 sec. nach der Abfahrt beobachte, ist die Chance eher gering, daß der Zug voll ist. Werktags tagsüber, aber auch bei vielen Spätfahrten oder Wochenendkursen zu beliebten "Ausflüglerzeiten" ist die Realität eine ganz andere. Darf ich Ihnen meinen Stehplatz anbieten, werter Herr Vorsitzender dieses armseligen Vereins ? Also, vorrausgesetzt, Sie schaffen es, einen Fahrplan zu lesen... ph34r.gif

Geschrieben von: JeDi am 25 Nov 2009, 23:09
"Darf ich ihnen meinen Stehplatz anbieten" hat heut früh schon recht gut gepasst, ja... Das geile ist ja, dass die PRO HN-Kasper die Buslinie 12 durch Böckingen unbedingt im Takt15 behalten wollen - dabei transportiert die wirklich (fast) nur heiße Luft - und nach der Inbetriebnahme des Hp Böckingen-West wohl noch mehr.

Geschrieben von: 146225 am 25 Nov 2009, 23:15
QUOTE (JeDi @ 25 Nov 2009, 23:09)
"Darf ich ihnen meinen Stehplatz anbieten" hat heut früh schon recht gut gepasst, ja...

Wenn Du das ungekürzte Orginal der diesjährigen Mecker- und Hasstirade auf der Heimseite der selbsternannten "bürgernahen Kommunalpolitiker" liest, erkennst Du nach dem Erbrechen noch ein paar solcher zweifelhaften Realitätswahrnehmungen. So hält die Stadtbahn anscheinend nach deren einzig wahrer Erkenntnis nur sehr unregelmäßig an den Böckinger Haltepunkten ("Sonnenbrunnen" und "Berufsschulzentrum"). Die Wahrheit für Leute, die http://www.h3nv.de/pdf/fahrplan/S4.pdf lesen können, sieht dann doch "etwas" anders aus...

Geschrieben von: JeDi am 25 Nov 2009, 23:17
Nicht unregelmäßig - in den seltensten Fällen schreiben die...

Geschrieben von: 146225 am 25 Nov 2009, 23:20
QUOTE (JeDi @ 25 Nov 2009, 23:17)
Nicht unregelmäßig - in den seltensten Fällen schreiben die...

Ist aber genau so realitätsfern. wacko.gif - Aber andererseits, wer nicht mal Fahrpläne lesen kann, von dem sollte man auch nicht verlangen zu verstehen, was die Ansage "Der Zug hält nur bei Bedarf" bedeutet.

Geschrieben von: JeDi am 25 Nov 2009, 23:22
Hey - eine Unterseite weiter heißts dann plötzlich:

QUOTE
unnützen 10-Minuten-Takt


zumal der Bedarf eigentlich immer gegeben ist smile.gif

Geschrieben von: 146225 am 25 Nov 2009, 23:26
Vor allem: Wann gibt es denn den 10-Minuten-Takt, bitte schön ? Im Prinzip nur mo-fr tagsüber auf dem Abschnitt (Weinsberg-) Heilbronn-Pfühlpark - Heilbronn Hbf durch die Eilzüge. Ansonsten war ich eigentlich immer von einem bestenfalls 20-Minuten-Takt ausgegangen, aber vielleicht habe ich ja was verpaßt ?!?

Geschrieben von: JeDi am 26 Nov 2009, 12:11
Naja - das ist auch kein wirklicher 10-Minuten-Takt. Eher ein 20-20-10-10 oder so... Der Eilzug fährt aber logischerweise auch nach Böckingen, ohne da zu halten...

Geschrieben von: 146225 am 3 Dec 2009, 18:15
Ab 13.12.2009: Neuer Haltepunkt "Böckingen West"

Mit dem Fahrplanwechsel 2009/2010 geht nach langem hin und her nun der dritte Böckinger Haltepunkt entlang der Stadtbahnlinie S4 in Betrieb. Er liegt zwischen den seitherigen Halten "Böckingen Berufsschulzentrum" und "Leingarten Ost" (bei Fahrtrichtung Heilbronn->Karlsruhe) auf der Höhe des namensgebenden Gewerbegebietes Böckingen West. Im Umkreis des Haltepunktes liegt neben diesem Gewerbegebiet noch die "Beschützende Werkstätte" und Teile des Wohngebietes "Haselter".

Bedient wird der Hp von allen Kurzpendeln Öhringen-Cappel -> Schwaigern West und den Grundtaktzügen Heilbronn-Karlsruhe. Eil- und Sprinterzüge halten nicht. Somit entsteht mo-fr tagsüber ein 20-Minuten-Takt.

EDIT: Die Verzögerungen beim Bau des seit 10 Jahren vorgesehenen Hp resultieren aus Schwierigkeiten im Grundstückserwerb für die Zuwegung und die neu angelegten 63 P+R - Parkplätze.

Weitere Infos bzw. Quelle aus dem Heilbronner Amtsblatt, der http://www.heilbronn.de/bue_rat/stadtzeitung/2009/_files/Stadtzeitung2409.pdf

Geschrieben von: 146225 am 13 Dec 2009, 18:35
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1716143

Der Haltepunkt "Böckingen West" ist jetzt offiziell in Betrieb genommen worden und wird seit dem neuen Fahrplan (= heute) auch planmäßig angefahren. Über die Kaspereien der ach so nahverkehrserfahrenen Randgruppen im Gemeinderat hinsichtlich der seitherigen Buskurse könnt ihr euch http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=36a3e16fb682d2e7f196e02ec9c8aaf7&act=ST&f=33&t=10851&st=105 im Eisenbahnforum informieren.

Geschrieben von: JeDi am 18 Dec 2009, 13:25
http://stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1720376

Außerdem ist seit Planwechsel ein vermehrter Altwageneinsatz - vorallem bei den Eilzügen - zu beobachten.

Geschrieben von: glemsexpress am 18 Dec 2009, 21:16
QUOTE (JeDi @ 18 Dec 2009, 13:25)
http://stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1720376

Außerdem ist seit Planwechsel ein vermehrter Altwageneinsatz - vorallem bei den Eilzügen - zu beobachten.

Und verstärkte Verspätungsanfälligkeit. Während ich das bei den Zügen aus Richtung KA schon vermutet hatte (wiederverlängerung der S4 nach Achern) überraschen mich die vermehrten Verspätungen aus Richtung HN schon etwas.

Geschrieben von: JeDi am 18 Dec 2009, 21:42
QUOTE (glemsexpress @ 18 Dec 2009, 21:16)
Und verstärkte Verspätungsanfälligkeit. Während ich das bei den Zügen aus Richtung KA schon vermutet hatte (wiederverlängerung der S4 nach Achern) überraschen mich die vermehrten Verspätungen aus Richtung HN schon etwas.

Anschlussaufnahme in Eppingen - das gequietsche im Elsenztal läuft wohl noch nicht ganz rund. Der Altwageneinsatz (VMax 90 statt 100) dürfte da sein übriges tun.

Geschrieben von: glemsexpress am 18 Dec 2009, 21:55
QUOTE (JeDi @ 18 Dec 2009, 21:42)
Anschlussaufnahme in Eppingen - das gequietsche im Elsenztal läuft wohl noch nicht ganz rund. Der Altwageneinsatz (VMax 90 statt 100) dürfte da sein übriges tun.

Nö, da wird zur Not vor der Nase weggefahren (hab ich selbst schon beobachtet), da der Eilzug ja auch in Bretten enge Anschlüsse hat. Zudem haben auch die Regionalen Stadtbahnen verstärkt verspätung die gar keine Anschlüsse zur S-Bahn RheinNeckar haben.

Geschrieben von: JeDi am 18 Dec 2009, 22:18
QUOTE (glemsexpress @ 18 Dec 2009, 21:55)
Nö, da wird zur Not vor der Nase weggefahren (hab ich selbst schon beobachtet), da der Eilzug ja auch in Bretten enge Anschlüsse hat.

Also auf mich wurde Richtung Bretten bislang noch immer gewartet - der Heilbronner kam dann am Stebbach entgegen. Und sooo eng sind die Anschlüsse auch net.

QUOTE
Zudem haben auch die Regionalen Stadtbahnen verstärkt verspätung die gar keine Anschlüsse zur S-Bahn RheinNeckar haben.


Das hab ich - zumindest im Heilbronner Stadtgebiet - noch nicht beobachtet. Die Schleicher aus Karlsruhe haben halt ihre üblichen +5, aber sonst...

Geschrieben von: glemsexpress am 18 Dec 2009, 22:25
QUOTE (JeDi @ 18 Dec 2009, 22:18)
Also auf mich wurde Richtung Bretten bislang noch immer gewartet - der Heilbronner kam dann am Stebbach entgegen. Und sooo eng sind die Anschlüsse auch net.

Letztens fuhr der Eilzug in Eppingen raus während die S5 gerade auf höhe der Abstellanlage war.


QUOTE (JeDi @ 18 Dec 2009, 22:18)
Das hab ich - zumindest im Heilbronner Stadtgebiet - noch nicht beobachtet. Die Schleicher aus Karlsruhe haben halt ihre üblichen +5, aber sonst...


Ich meinte die Schleicher HN -> KA. Zumindest die Fahrt mit der ich immer fahre (ist die die in HN vom Kraichgausprinter abgehängt wird) ist deutlich öfters verspätet als normal. Diese wird jetzt aber auch mit ner Keksdose gefahren, villeicht kommts davon.

Geschrieben von: JeDi am 18 Dec 2009, 22:28
QUOTE (glemsexpress @ 18 Dec 2009, 22:25)
Ich meinte die Schleicher HN -> KA. Zumindest die Fahrt mit der ich immer fahre (ist die die in HN vom Kraichgausprinter abgehängt wird) ist deutlich öfters verspätet als normal. Diese wird jetzt aber auch mit ner Keksdose gefahren, villeicht kommts davon.

Ja schon klar wink.gif Aber da is mir in Heilbronn keine wirkliche Steigerung von Verspätungen aufgefallen... Du meinst S 88419, TH B 16:37, REP 17:09, RBT 17:40?

Geschrieben von: glemsexpress am 18 Dec 2009, 22:42
QUOTE (JeDi @ 18 Dec 2009, 22:28)
Ja schon klar wink.gif Aber da is mir in Heilbronn keine wirkliche Steigerung von Verspätungen aufgefallen... Du meinst S 88419, TH B 16:37, REP 17:09, RBT 17:40?

Genau.

Geschrieben von: 146225 am 31 Dec 2009, 15:49
Ich hänge es einmal hierein, weil in diesem verzichtbaren http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/neckarsulm-neckartal/sonstige;art1907,1728891 ja klar und deutlich auf die künftige Stadtbahn Nord Bezug genommen wird.

Letztendlich das gleiche nörgelnd-weinerliche Gejammer wie an zig anderen Stellen in Deutschland auch, der eigene Egoismus gepaart mit medial zur Schau getragenem Selbstmitleid. Natürlich will man eine tolle Bahn-Infrastruktur, aber doch bitte nicht vor der eigenen Haustür. Heiliger St. Florian...! Und Züge fahren da sowieso erst seit letzter Woche, gell ?

Könnte natürlich aber auch ein erbärmlicher Versuch der Gegnerkreise sein, das beschlossene Stadtbahnprojekt nochmals in den Dreck zu ziehen. Na wenn ihnen nix besseres mehr einfällt, können sie auch gleich die Klappe halten.

Geschrieben von: 146225 am 2 Jan 2010, 20:45
Aktuelle Sichtungsmeldung: Zugverbände aus 2 der 3 RegioBistro-ET der AVG sind nicht gerade häufig. E 85463 RAH - TWR bestand vorhin aus 847 und 848.

Geschrieben von: JeDi am 15 Jan 2010, 18:24
Achtung, Buslastiger Beitrag.

Ich hab mich heut mal etwas in die Planungen zur Stadtbahn Nord, insbesondere die Busverkehre eingelesen.

Dabei ist folgendes Angedacht:

Entfall von Buslinien:

Die Linie 5 entfällt nördlich der Harmonie - wird also zu einer reinen HVZ-an-Schultagen-Linie zwischen Sontheim Ost, Hochschule und Harmonie.

Die Regionalbuslinien 601, 602, 603, 604, 615, 625 werden aus der Innenstadt verbannt und "An Umsteigehaltestellen mit der Stadtbahn verknüpft" - Umkehrschluss: der Kocher-Shuttle 620 wird der einzige Regionalbus in der nördlichen Allee.


Änderungen von Haltestellen:

Auf der Ostseite:
- die Haltestelle Allee Post Ost wird in der jetzigen Form aufgelassen. (Das Erklärt dann auch, dass man den Boden hier einfach asphaltiert hat)
- die Haltestelle Allee/Moltkestraße wird zur neuen Stadtbushaltestelle für die Liniengruppen 30, 40, 60 und die Linien 10 und 11
- für die Linien 10 und 11 wird zusätzlich im Bereich der Kreuzung Allee/Uhlandstraße eine neue Haltestelle gebaut, um den Fußweg zu Wollhaus und Fußgängerzone zu verkürzen. (Für die Liniengruppen 30, 40 und 60 soll auf die Haltestelle Cäcilienstraße ausgewichen werden)
- die Haltestelle Harmonie Ost wird auf Länge eines Stadtbahnwagens mit 55 cm Höhe gebaut, dahinter als "Kombibahnsteig" mit 18 cm Höhe a la Rathaus. Hier hält die Stadtbahn, und die Linie 1; die Linie 5 endet hier. Der 12er fährt ja bekanntlich seit Dezember 2009 nur noch im Westen.
- vor der Haltestelle Harmonie wird eine "Aufstellfläche" für einen Gelenkbus gebaut. Hier ist angedacht, dass die Stadtbahn den Bus überholen kann (um im Fall von Anschlusssicherung auf jeden Fall am passenden Bahnsteig Halten zu können)
- da an der Harmonie Ost keine Busse mehr ihre Pause abwarten können, wird in der Karlsstraße ein neuer Busabstellplatz gebaut

Auf beiden Seiten:
- In der Weinsberger Straße wird für die Stadtbahn die neue Haltestelle "Theater" errichtet - die Stadtbusse halten weiterhin am Berliner Platz, neu mit offiziellem Fußgängerüberweg.
- die Haltestelle "Harmonie" soll in "Allee/Harmonie" umbenannt werden.

Im Westen:
Hier gibt es nicht viel neues - die Haltestelle Allee Post West bleibt bestehen. An der Haltestelle (Allee/)Harmonie West wird ein laaanger 18-cm-Bahnsteig errichtet, der für die ersten beiden Türen auf 55 cm (für die Stadtbahn) erhöht wird. Hier halten dann die Buslinien 1, 5, 11 und 12, sowie die Liniengruppen 30 und 40.
Die Anschlusssicherung soll hier schlicht und ergreifend dadurch erfolgen, dass der Bus bei hinter ihm fahrender Stadtbahn auf die "normale" Kfz-Spur wechselt, von der Stadtbahn rechts überholt wird, und dann wieder auf die ÖV-Trasse einschwenkt. Ob das in der Praxis funktioniert (Stau etc) wird man sehen.

Das ganze ist übrigens auch in diversen Gemeinderatsdrucksachen nachzulesen - ich werd das demnächst auch noch visualisieren.

JeDi

Geschrieben von: 146225 am 15 Jan 2010, 18:35
Mal so eben beim Überfliegen blieben mir 2 Fragezeichen als erstes hängen, mit den Details muß ich mich noch näher beschäftigen:

1. Die Uhlandstraße berührt die Allee nicht. Sie mündet nur in deren Nähe am Uhlandplatz in die Wollhausstraße ein.

2. Wieso soll die Linie 10 an der Allee/Harmonie (Westseite) verkehren ?

Geschrieben von: JeDi am 15 Jan 2010, 18:55
QUOTE (146225 @ 15 Jan 2010, 18:35)
1. Die Uhlandstraße berührt die Allee nicht. Sie mündet nur in deren Nähe am Uhlandplatz in die Wollhausstraße ein.

Das hab ich aus der GR-Drucksache 291/2007...

QUOTE
2. Wieso soll die Linie 10 an der Allee/Harmonie (Westseite) verkehren ?


Hupsa - mein Fehler.

Geschrieben von: 146225 am 15 Jan 2010, 21:36
Soweit, so schön. Gips denn, wenn Du es schon gelesen hast, auch Info, ob sich am Verlauf der Linie 11 nördlich des Berliner Platzes etwas ändert ? Das Industriegebiet hängt bei Aufgabe der Linie 5 ja dann vollständig an der Stadtbahn und der Liniengruppe 3X, sollte ja auch ausreichen, einzig die Haltestellen "Dieselstraße" und "Lichtenbergerstraße" sind etwas bahnfern. Schleife vom 3X oder Neukonzeption der HVZ-Linie 8 (Ja, die gibts auch noch...) ?!?

Bei den Regionalbussen fehlt der 681, aber für den gehe ich auch davon aus, daß dieser entweder durch den 603 ersetzt wird (derzeit ja eine Mischung) oder in Neckarsulm Bf beginnt.

Geschrieben von: JeDi am 15 Jan 2010, 21:48
QUOTE (146225 @ 15 Jan 2010, 21:36)
Soweit, so schön. Gips denn, wenn Du es schon gelesen hast, auch Info, ob sich am Verlauf der Linie 11 nördlich des Berliner Platzes etwas ändert ?

Ist mir zumindest nicht aufgefallen.

QUOTE
Das Industriegebiet hängt bei Aufgabe der Linie 5 ja dann vollständig an der Stadtbahn und der Liniengruppe 3X, sollte ja auch ausreichen, einzig die Haltestellen "Dieselstraße" und "Lichtenbergerstraße" sind etwas bahnfern. Schleife vom 3X oder Neukonzeption der HVZ-Linie 8 (Ja, die gibts auch noch...) ?!?


Zu Nicht-Verkehrszeiten des 5ers fährt der 32 doch jetzt auch schon über Dieselstraße - das könnte man ja auf die Nichtverkehrszeiten des 8ers ausdehnen?

QUOTE
Bei den Regionalbussen fehlt der 681, aber für den gehe ich auch davon aus, daß dieser entweder durch den 603 ersetzt wird (derzeit ja eine Mischung) oder in Neckarsulm Bf beginnt


Es ist immer nur die Rede von den Entfallenden Regionalbuslinien 601, 602, 603, 604, 615, 625 und der noch fahrenden Linie 620...

Geschrieben von: JeDi am 16 Jan 2010, 12:16
http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&hl=de&t=h&msa=0&msid=102174390067200325932.00047d460caa3dc6b65be&ll=49.142443,9.223108&spn=0.009096,0.027595&z=15 in Google Maps eingearbeitet.

Geschrieben von: 146225 am 21 Jan 2010, 20:43
Zwei "Neuigkeiten" heute mal wieder hier:

In einem heute von der Heilbronner Stimme gedruckten Leserbrief stellt ein anscheinend sehr aufmerksamer Beobachter fest, die Stadtbahnen würden die Kreuzungen an der Allee und der Oststraße stets bei Rotlicht queren. Er regt an, die selben Überwachungsmethoden einzurichten, mit denen der Staat arglose PKW-Fahrer drangsaliert, damit dieses Übel endlich aufhört. Er wundert sich, daß es in Heilbronn nicht auch wie in Karlsruhe "dauernd" zu Unfällen kommt.

Ob ihm der Begriff BoStrab und die zugehörige Signalisierung etwas sagt, daß hat er leider nicht mit hineingeschrieben. Auch fehlen leider das gute Dutzend Unfälle pro Kreuzung und Tag als Beweis. Ich kommentiere die Sache heute mal so: "Wir sind gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen." (Goethe)

Hm, und wer wissen möchte, welch' Geistes Kind unsere aufrechten Stadtbahngegner von PRO Heilbronn sind, der kann ja nächsten Mittwoch abend im Bürgerhaus Böckingen (Stadtbus, Linie 1 bis Haltestelle "Reinöhlschule") vorbeischauen. Dort organisiert dieser Verein nämlich eine Veranstaltung, in der vor den Gefahren der Islamierung Europas gewarnt wird. Na dann...

Geschrieben von: 146225 am 27 Jan 2010, 21:08
Die Neuigkeiten des Tages:

1. Mit dem AVG-450 auf die Frankenbahn wird vorläufig nix, in TBF wird also ab 2012/2013 vorerst nur in Richtung RNZ und RSM geflügelt, aber nicht Richtung TO. Naja. Der RE nach NWH ist natürlich durchaus prioritär, und für die RB kann man ja ab 2016 dann immer noch 450 verwenden. Quelle: http://www.stimme.de/regioticker/art16233,1751622 Ach, übrigens, Freakgemeinde: Die als "aus der Steinzeit" zitierten Wagen sind nix anderes als ach so tolle n-Schleudern. Soviel zum Thema öffentliche Wahrnehmung.

2. Zum Bau der Stadtbahn Nord müssen auf der Heilbronner Allee ein paar der allerdings wirklich (vor allem wenn sie blühen) schönen Magnolien erstmal bis zur Neubepflanzung weichen, so schreibt die http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1750681 heute. Ich teile die Einschätzung unserer Ersten Bürgermeisterin aus Erfahrung: Das wird noch ein Geschrei geben. Wetten, PRO Heilbronn ist wenn es um Magnolien auf Hauptverkehrsachsen geht, demnächst noch ideologisch radikaler als der grünste Ökofundamentalist ? Auch "einige" ältere Heilbronner werden das verlorene Erscheinungsbild "ihrer" Allee betrauern und benörgeln - wohl ausblendend, daß sie die Allee, die Prachtstraße ihrer Kindertage, bereits schon vor 50 Jahren verloren haben, als diese Stadtautobahn werden sollte. Es ist sicherlich nicht schön anzusehen, wenn der Kahlschlag erstmal vollbracht ist, dafür umso schöner, wenn es einmal fertig ist. Man kann eben kein Omelett zubereiten, ohne ein paar Eier zu zerschlagen (Lenin).

Geschrieben von: JeDi am 27 Jan 2010, 22:18
QUOTE (146225 @ 27 Jan 2010, 21:08)
Ach, übrigens, Freakgemeinde: Die als "aus der Steinzeit" zitierten Wagen sind nix anderes als ach so tolle n-Schleudern. Soviel zum Thema öffentliche Wahrnehmung.

Sicher, dass die nicht die 628 meinen, die da hinten inzwischen meistens unterwegs sind?

Geschrieben von: 146225 am 28 Jan 2010, 21:49
QUOTE (JeDi @ 27 Jan 2010, 22:18)
Sicher, dass die nicht die 628 meinen, die da hinten inzwischen meistens unterwegs sind?

Also wenn Du mir den 628 zeigst, der planmäßig zwischen TBF und TO regelmäßig verkehrt, fahre ich gerne mal eine Runde mit Dir dort 628. Ich denke aber nicht, daß im Landkreis Heilbronn der Fokus auf den von Dir vermutlich gemeinten WFB-628 zwischen TL und NWH liegt ?!? Und wie wir beide wissen: So ein 928 kann eine bequeme Sache sein.

Geschrieben von: JeDi am 28 Jan 2010, 22:20
QUOTE (146225 @ 28 Jan 2010, 21:49)
Also wenn Du mir den 628 zeigst, der planmäßig zwischen TBF und TO regelmäßig verkehrt, fahre ich gerne mal eine Runde mit Dir dort 628.

Zumindest letztes Fahrplanjahr sind da die hälfte der RB mit 628 geführt worden.


QUOTE
Ich denke aber nicht, daß im Landkreis Heilbronn der Fokus auf den von Dir vermutlich gemeinten WFB-628 zwischen TL und NWH liegt ?!?


Das sollten überwiegend 642 sein...

Geschrieben von: luc am 29 Jan 2010, 01:29
QUOTE (146225 @ 27 Jan 2010, 21:08)
Die als "aus der Steinzeit" zitierten Wagen sind nix anderes als ach so tolle n-Schleudern. Soviel zum Thema öffentliche Wahrnehmung.

Öffentliche Wahrnehmung, nur weils in der Zeitung steht? Ja, dann hätten sich auch alle gegen die Schweinegrippe impfen lassen (nicht nur Pharma-RTL war da sehr aktiv) und würden sich aus Angst vor Terroranschlägen nicht mehr aus dem Haus trauen? Übliches Pressegeschmiere halt. Aber vielleicht meinen die die steinharten Sitze, die man dort am Wochenende vorfindet? Und über die Kompetenz aus Möckmühl äußere ich mich nicht, allein was die für Millionen für den schwachsinnigen Radweg auf der Jagsttalbahn verschwendet haben, der allein dafür sorgt, dass die Radfahrer das Zentrum umfahren können und schön Kaufkraft abziehen...

Geschrieben von: 146225 am 29 Jan 2010, 15:01
QUOTE (JeDi @ 28 Jan 2010, 22:20)
Zumindest letztes Fahrplanjahr sind da die hälfte der RB mit 628 geführt worden.



Das ging dann irgendwie aber so richtig an mir vorbei - und ich wage einmal, es bis zum Beweis des Gegenteils weiterhin anzuzweifeln. Ich weiß, daß WFB-628 zwischen TO und TL unterwegs waren/sind, die von der Madonnenlandbahn her "untenrum" Richtung Tauber unterwegs waren (und umgekehrt). Aber TBF - TO sollten als RB eigentlich mo-fr regelmäßig 143 mit 3 bis 4 n-Wagen die Fahrgäste verärgern, der RE ist ohnehin ja bekannt. Am Wochenende verkehrt dann schon in den RB-Fahrplänen ein zweiteiliger Triebwagen, allerdings brummt der nicht, sondern quiiiieeetscht ein bißchen: Ist ein 426.

QUOTE
Öffentliche Wahrnehmung, nur weils in der Zeitung steht?


Ja, Lucas - Kommunalpolitik ist zwar manchmal schwer zu verstehen, sicher nicht immer sinnvoll - aber gemeinhin öffentlich und selten freakverdächtig.

Geschrieben von: 146225 am 4 Feb 2010, 22:25
AVG in der Zukunft mit Betriebshof in Heilbronn ?

Je mehr Leistungen die AVG in Heilbronn fährt, desto mehr Fahrzeuge muß sie vor Ort haben. Dieser Zusammenhang wird sich ab 2013 mit der Stadtbahn Nord nochmal erhöhen, sollte danach irgendwann auch nach Süden gebaut werden, erst recht. Fahrzeuge aber brauchen Abstellplatz und Pflege. Die AVG ist ja bekannt dafür, daß sie gerne in Hallen abstellt (Eppingen, Forbach, Bad Herrenalb, Freudenstadt, Menzingen etc. pp.) - und so könnte dereinst das Bw Heilbronn wiederauferstehen.

Mehr dazu ? Weiterlesen bei der http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1758476

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2010, 23:07
Verschandelung! Böckingen darf nicht sterben! Die schönen Bäume!

Geschrieben von: 146225 am 5 Feb 2010, 06:08
QUOTE (JeDi @ 4 Feb 2010, 23:07)
Verschandelung! Böckingen darf nicht sterben! Die schönen Bäume!

Pfui Johannes - PRO Heilbronn-Modus aus, bitte !

Geschrieben von: 146225 am 5 Feb 2010, 19:57
Noch was neues aus Hohenlohe:

Kü'aus Grüne und die Stadtbahn: http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/kuenzelsau/sonstige;art1912,1758461

Geschrieben von: 146225 am 14 Feb 2010, 09:26
Ortsfremder Autofahrer läßt in Heilbronn sein Fuhrwerk durch gefährlichen Eingriff in den Bahnbetrieb ungeplant kaltverformen: http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,1765588

Geschrieben von: 146225 am 17 Feb 2010, 20:22
QUOTE (146225 @ 27 Jan 2010, 21:08)
2. Zum Bau der Stadtbahn Nord müssen auf der Heilbronner Allee ein paar der allerdings wirklich (vor allem wenn sie blühen) schönen Magnolien erstmal bis zur Neubepflanzung weichen, so schreibt die http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige;art1925,1750681 heute. Ich teile die Einschätzung unserer Ersten Bürgermeisterin aus Erfahrung: Das wird noch ein Geschrei geben.

Später als erwartet kam in der heutigen Stimme der erste Leserbrief, der über die Frechheit klagte, eine prachtvolle Straße wie die Allee (aha) durch eine unzuverlässige (ah ja ?) Stadtbahn zu versauen. Die Stadt verschwende hier nur unnötig viel Geld für nichts, und dafür müsse dann anderswo der höchst zuverlässige Busverkehr (mhm) ausgedünnt werden.

Möchte jemand raten, aus welchem Stadtviertel der Schreiberling kommt ? Kleiner Tip: Kirchhausen ist unschuldig. wink.gif

Geschrieben von: JeDi am 17 Feb 2010, 20:24
QUOTE (146225 @ 17 Feb 2010, 20:22)
Möchte jemand raten, aus welchem Stadtviertel der Schreiberling kommt ? Kleiner Tip: Kirchhausen ist unschuldig. wink.gif

Mal Überlegen.

Entlang des 60ers gibts keinen Zuverlässigen Busverkehr. Entlang des 5ers auch nicht. Blieben noch Horkheim und Biberach (der 30er passt eigentlich).

Ich Tipp aber trotzdem eher auf Böckingen.

Geschrieben von: 146225 am 18 Feb 2010, 16:38
QUOTE (JeDi @ 17 Feb 2010, 20:24)
Ich Tipp aber trotzdem eher auf Böckingen.

Also Böckingen ist natürlich eine gaaaanz heiße Spur, wenn Du so weiterknobelst, kannst Du Dir vielleicht sogar noch denken aus welchem Teil Böckingens ? biggrin.gif

Geschrieben von: 146225 am 22 Feb 2010, 19:59
Bundespolizei vs. Vandalen: http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,1772698

Geschrieben von: 146225 am 11 Mar 2010, 17:49
Auch wenn manche sie für unnötig, andere für unbezahlbar und dritte sie für aus anderen Gründen erledigt halten und das Thema auch im kommunalpolitischen Alltag totgeschwiegen wird: Die Stadtbahn ins Zabergäu muß in den nächsten Jahren ernsthaft in Angriff genommen werden. Warum ? Gute Gründe liefert dieser aktuelle Artikel der http://www.stimme.de/heilbronn/wirtschaft/art2088,1787737

Geschrieben von: 146225 am 13 Mar 2010, 09:44
Und immer wieder Lust auf mehr in Hohenlohe: Neues aus http://www.stimme.de/hohenlohe/nachrichten/sonstige;art1919,1788942

Geschrieben von: 146225 am 17 Mar 2010, 00:05
Erst erklärt man sich für abgehängt, dann will man sich Schiene doch nicht leisten können - neues aus dem http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1792322 So oft, wie der Herr Landrat Piepenburg schon bei verschiedenen Bahnthemen vor allem negativ reagiert hat, gehört er langsam wieder zurück in den Odenwald, bevor er nachhaltigen Schaden anrichten kann.

Geschrieben von: 146225 am 21 Mar 2010, 23:29
Auch der Herr Hauk - das ist Mappus' Nachfolger als CDU-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg - meint etwas sagen zu müssen, lesen wir bei der http://www.stimme.de/regioticker/art16233,1796284. Nun, wenn ihm soviel am Schienenverkehr in unserem Land liegt, ich wüßte da sofort ein paar Fehlentwicklungen, wo der Gute sich Verdienste erwerben könnte.

Unter anderem die offizielle Haltung der Landesregierung zur einen Beitrag vorher angesprochenen Stadtbahn Heilbronn-Süd ... nun, man möchte brechen ! Vielleicht kann der Herr Hauk da auch mal was tun ? Aber wetten: Große Klappe, nix dahinter.

Geschrieben von: 146225 am 27 Mar 2010, 01:30
Zusammenfassender Artikel über die Entwicklungen zum Thema "Stadtbahn" in der Region: http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1801547

Dazu kann ich nur sagen: Stadtbahn für alle !

Geschrieben von: luc am 27 Mar 2010, 18:24
QUOTE (146225 @ 27 Mar 2010, 01:30)
Dazu kann ich nur sagen: Stadtbahn für alle !

Da zählt sicher auch die RegioTram dazu biggrin.gif

Geschrieben von: 146225 am 27 Mar 2010, 20:29
QUOTE (luc @ 27 Mar 2010, 18:24)
Da zählt sicher auch die RegioTram dazu biggrin.gif

Ich schrieb doch Stadtbahn, nicht Alstom-Möchtegern-Stadtbahn, oder ? ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 6 May 2010, 17:50
Das Internet-TV-Magazin der Regionalzeitung http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/art16305,1834979 hat als ersten Beitrag einen allerdings wenig konkreten Kurzbeitrag der spekuliert, daß die Inbetriebnahme der Stadtbahn Nord nur dann pünktlich zum Dezember 2012 erfolgen kann, wenn das weitere Genehmigungsverfahren optimal verläuft.

Wieder mal typisch für Deutschland: Nicht an den technischen Anforderungen des realen Bauens hängt es, sondern an der überbordenden Bürokratie. Welch ein Armutszeugnis sad.gif wacko.gif

Die erwähnten 5 Millionen €uronen Mehrkosten für den Landkreisabschnitt dürften ebenfalls aus den immer höher werdenden Auflagen für öffentliche Bauten resultieren.

Geschrieben von: 146225 am 7 May 2010, 17:56
Jetzt auch der ausführliche http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1835423

Geschrieben von: luc am 8 May 2010, 23:05
QUOTE (146225 @ 6 May 2010, 18:50)
Das Internet-TV-Magazin der Regionalzeitung http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/art16305,1834979 hat als ersten Beitrag einen allerdings wenig konkreten Kurzbeitrag der spekuliert, daß die Inbetriebnahme der Stadtbahn Nord nur dann pünktlich zum Dezember 2012 erfolgen kann, wenn das weitere Genehmigungsverfahren optimal verläuft.

Na dann kann man nur hoffen, dass die Stadtbahn doch noch was wird. Es wäre eine starke Bereicherung für die Metropolregion Stuttgart.

Geschrieben von: 146225 am 9 May 2010, 20:38
QUOTE (luc @ 9 May 2010, 00:05)
Na dann kann man nur hoffen, dass die Stadtbahn doch noch was wird. Es wäre eine starke Bereicherung für die Metropolregion Stuttgart.

Angesichts dessen was im Herzen dieser von mir nicht freudig akzeptierten Metropolregion passiert, müssen es ja wohl auch die Ränder richten - damit wenigstens teilweise guter Nahverkehr vorhanden ist.

Interessant an der jetztigen "Krise" sind die sehr vernünftigen Reaktionen der Kommunalpolitik - zwar bewerten natürlich alle die Mehrkosten als ärgerlich, aber nirgendwo in den Rathäusern wird die Stadtbahn an sich in Frage gestellt. Gegenüber den 1990ern ein gewaltiger Sprung an Popularität durch "Erfahrung".

Geschrieben von: 146225 am 1 Jul 2010, 22:57
DB Station und Service vermeldet die vollständige Ausrüstung aller Hp / Bf von TTPS bis TCP mit DSA zur Fahrgastinfo.

EDIT: TTPS = Heilbronn Trappensee
TCP = Öhringen - Cappel

Geschrieben von: luc am 4 Jul 2010, 10:35
QUOTE (146225 @ 1 Jul 2010, 23:57)
DB Station und Service vermeldet die vollständige Ausrüstung aller Hp / Bf von TTPS bis TCP mit DSA zur Fahrgastinfo.

EDIT:  TTPS = Heilbronn Trappensee
          TCP = Öhringen - Cappel

Ok, also da hängen jetzt welche. Die andere Frage ist, ob sie auch funktionieren. Ich hab bisher nur einmal ein funktionierendes DSA gesehen, das war in RSS.

Geschrieben von: Taschenschieber am 4 Jul 2010, 12:09
Falls diese einzeiligen Matrixteile gemeint sind: Die zeigen bei Normalbetrieb oft beabsichtigterweise nur einen laufenden Punkt an, das ist m. W. kein Defekt.

Geschrieben von: 146225 am 4 Jul 2010, 17:09
QUOTE (Taschenschieber @ 4 Jul 2010, 13:09)
Falls diese einzeiligen Matrixteile gemeint sind: Die zeigen bei Normalbetrieb oft beabsichtigterweise nur einen laufenden Punkt an, das ist m. W. kein Defekt.

Nein, gerade der laufende Punkt definiert ja die Funktionsbereitschaft.

Geschrieben von: Taschenschieber am 4 Jul 2010, 18:46
QUOTE (146225 @ 4 Jul 2010, 18:09)
Nein, gerade der laufende Punkt definiert ja die Funktionsbereitschaft.

Sach ich doch.

Geschrieben von: luc am 4 Jul 2010, 19:44
Ok, danke. Was dazugelernt. Dann achte ich mal mehr, ob größere Verspätungen angezeigt werden.

Geschrieben von: 146225 am 4 Jul 2010, 19:49
QUOTE (luc @ 4 Jul 2010, 20:44)
Ok, danke. Was dazugelernt. Dann achte ich mal mehr, ob größere Verspätungen angezeigt werden.

Also in FKI hat das bei mir schon mal mit einer 5-minütigen Verspätung der Rurdänen (VIAS) geklappt. Denke also sollte im Weinsberger Tal auch klappen.

Geschrieben von: luc am 4 Jul 2010, 20:05
Ok, bei der VIAS hatte ich aber bisher noch keine Verspätung. Naja, im dank Übergangsregelung bezahlbaren Teil halten sich Verspätungen und Überfüllungen zum Glück in Grenzen (bei mir hört die VIAS-Welt nördlich FHET auf).

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