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Eisenbahnforum.de > U-Bahn > [M] Planspiele U-Bahn München


Geschrieben von: uferlos am 20 Feb 2003, 16:55
Ich habe auf http://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/index.html eine interesannte U-Bahn Planung gefunden...

U1 Olympiazentrum - OEZ - Westfriedhof - Rotkreuzplatz - Hauptbahnhof - Sendlinger Tor - Kolumbusplatz - Mangfallplatz
Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: 20-Minuten-Takt

U2 Feldmoching - Harthof - Scheidplatz - Hauptbahnhof - Sendlinger Tor - Kolumbusplatz - Innsbrucker Ring - Trudering - Messestadt Ost

Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: 20-Minuten-Takt

U3 Allach - Moosach - OEZ - Olympiazentrum - Scheidplatz - Münchner Freiheit - Odeonsplatz - Marienplatz - Sendlinger Tor - Implerstraße - Harras [- Haderner Stern - Klinikum Großhadern]

Betriebsstufe A: bis Harras, Betriebsstufe B und C: bis Klinikum Großhadern
Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: 20-Minuten-Takt

U4 Englschalking - Arabellapark - Max-Weber-Platz - Odeonsplatz - Hauptbahnhof - Theresienwiese - Implerstraße - Obersendling - Fürstenried West

Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: 20-Minuten-Takt

U5 Pasing - Blumenau - Laimer Platz - Westendstraße - Theresienwiese - Hauptbahnhof - Odeonsplatz - Max-Weber-Platz - Ostbahnhof - Innsbrucker Ring - Neuperlach Zentrum - Neuperlach Süd

Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: 20-Minuten-Takt

U6 Garching - Fröttmaning - Münchner Freiheit - Odeonsplatz - Marienplatz - Sendlinger Tor - Implerstraße - Harras [- Haderner Stern - Blumenau - Pasing]

Betriebsstufe A und B: bis Pasing, Betriebsstufe C: bis Harras
Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B und C: 20-Minuten-Takt


U7 OEZ - Rotkreuzplatz - Hauptbahnhof - Sendlinger Tor - Kolumbusplatz - Innsbrucker Ring - Neuperlach Süd
Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B und C: kein Betrieb!

U8 [Moosach - OEZ -] Olympiazentrum - Scheidplatz - Hauptbahnhof - Sendlinger Tor - Kolumbusplatz - Innsbrucker Ring - Neuperlach Zentrum

Betriebsstufe A: ab Moosach , Betriebsstufe B: ab Olympiazentrum
Betriebsstufe A und B: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: kein Betrieb!

U9 Arabellapark - Max-Weber-Platz - Odeonsplatz - Hauptbahnhof - Theresienwiese - Implerstraße - Harras - Haderner Stern - Klinikum Großhadern

Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B und C: kein Betrieb!

U10 Laimer Platz - Westendstraße - Theresienwiese - Hauptbahnhof - Odeonsplatz - Max-Weber-Platz - Ostbahnhof - Innsbrucker Ring / Trudering [- Messestadt Ost]

Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B und C: kein Betrieb!
Bis Messestadt Ost nur zu Messezeiten, dann abhängig vom Publikumsaufkommen mit erweiterten Betriebszeiten

U11 Fröttmaning - Münchner Freiheit - Odeonsplatz - Marienplatz - Sendlinger Tor - Implerstraße [- Obersendling - Fürstenried West]
Betriebsstufe A: bis Fürstenried West, Betriebsstufe B: bis Implerstraße
Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B: 20-Minuten-Takt, Betriebsstufe C: kein Betrieb!

U12 Harthof - Scheidplatz - Münchner Freiheit - Odeonsplatz - Marienplatz - Sendlinger Tor - Implerstraße
Betriebsstufe A: 10-Minuten-Takt, Betriebsstufe B und C: kein Betrieb!

Eienen Linienplan gibtshttp://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/u_graf.html.
Anmerkung: Ein durchgehender Betrieb einer zweiten U-Bahn-Linie bis zur Messe macht außerhalb der Messezeiten keinen Sinn. Ein Anschluß zur S-Bahn in Trudering aber schon. Leider gibt es keine Wendeanlage, auch nicht am Innsbrucker Ring, sondern nur eine Weichenverbindung zwischen Trudering und Moosfeld. Auch dies ist ein Zeichen dafür, daß beim U-Bahn-Ausbau zur Zeit unvernünftiger Weise nur quantitativ gedacht wird, anstatt ein Netz anzustreben, das den Bedürfnissen der Fahrgäste angepaßt ist. Die Folge: Für einen vernünftigen Betrieb müßten Baumaßnahmen ergriffen werden, was nachträglich unnötig teuer ist.

Ich finde dieses Modell gar nicht schlecht.... aber das wird wohl nie realisiert werden

Geschrieben von: Rathgeber am 20 Feb 2003, 19:09
Hallo uferlos,

ich bin eigentlich ganz beruhigt, daß das U-Bahn-Netz in dieser Form nie geben wird. Nebenbei enthält es auch einige Fehler...

Am OEZ wird es m.W. keine Verbindung zur U3 geben. Die im nachhinein zu bauen halte ich für nahezu unmöglich (und auch nicht für sinnvoll).

Wie will man eine U-Bahn Moosach - Allach rechtfertigen, wenn dort abends nicht mal eine Buslinie mit Normalbussen die Relation bedient?

Wenn man sich Fahrgastzahlen auf der Linie 19 anschaut, erscheint eine U-Bahn nach Pasing wenig sinnvoll, schon gar nicht mit einem Schwenker über die Blumenau, der das marode Busnetz im Bereich Pasing / Blumenau / Großhadern vollkommen verderben würde.
Ebenso eine Beerdigung erster Klasse von Steuergeldern wäre eine U-Bahn Hadern - Blumenau - Pasing...

Die U-Bahn nach Englschalking scheint man auch nicht ausrotten zu können...

Einzig sinnvoll scheint mir eine dauerhafte Führung der U8 zum Olympiazentrum zu sein, aber dann bitte richtig: bis Neuperlach Süd... *sfg*

Außerdem vertret ich die Ansicht, daß ein Schnellbahnnetz übersichtlich sein sollte. Das ist bei dieser Planung wohl kaum gegeben...

Gruß

neudinho

Geschrieben von: uferlos am 20 Feb 2003, 19:53
mit den geldern hast du recht!! Und überischtlich ist es auch nicht, wenn man 12 Linien hat.

Wie gesagt das ist eine nur eine Überlegung von Pro Bahn.

Geschrieben von: Rathgeber am 21 Feb 2003, 02:51
Hallo uferlos,

das ist ja unglaublich!
Ich hatte gedacht, daß das ein Wunschnetz eines eingefleischten U-Bahn-Fans sei. Aber daß das ein Pro-Bahn-Produkt ist, macht die Sache noch viel schlimmer!

Gruß

neudinho

Geschrieben von: Wildwechsel am 21 Feb 2003, 07:53
Zum Fahrgastpotential von/zur Messestadt hab ich ja schon mal irgendwo angemerkt, dass die Messestadt bis jetzt ja nur zu einem kleinen Teil gebaut ist (selbst im allerersten Bauabschnitt sind noch nicht alle Flächen verkauft), wenn da erstmal alles fertig ist, braucht man zumindest irgendwas, was die Leute auch außerhalb der Messezeiten befördert :evil: (ob jetzt U-Bahn oder die immer wieder ins Gespräch gebrachte S-Bahn-Spange, das lassen wir jetzt mal dahingestellt). Wie stellt sich ProBahn denn die Verbindung TW-IP vor? Mit wenden an der SH über die tw. eingleisige Strecke durchs BT? Oder wollen die einen neuen Tunnel, der gleich hinter der TW abzweigt? ?(

Geschrieben von: mik am 25 Feb 2003, 12:13
@ uferlos Vielleicht hättest Du die Vorüberlegungen dieses "Denkmodells" mit rein kopieren sollen, denn da sind alle hier auftauchenden Fragen - zugegeben recht abenteuerlich - geklärt. Das ganze stammt übrigens aus dem Jahr 1998.

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Feb 2003, 13:00
Hallo mik,

QUOTE
Vielleicht hättest Du die Vorüberlegungen dieses "Denkmodells" mit rein kopieren sollen, denn da sind alle hier auftauchenden Fragen - zugegeben recht abenteuerlich - geklärt.
Das sehe ich anders - das "Denk"modell spricht für sich...

Gruß

neudinho

Geschrieben von: uferlos am 25 Feb 2003, 14:14
@mik
ich habe doch oben den Link zu der Seite angegeben. Da hätte man es doch nochlesen können.

Geschrieben von: Michi Greger am 25 Feb 2003, 16:33
QUOTE
Original von neudinho Am OEZ wird es m.W. keine Verbindung zur U3 geben. Die im nachhinein zu bauen halte ich für nahezu unmöglich (und auch nicht für sinnvoll).

Eine Verbindung (gleismäßig) zwischen U1 und U3 am OEZ ist aus 2 Gründen nicht möglich:
1. die Strecken treffen fast im 90°-Winkel aufeinander, eine andere Führung wäre wesentlich komplizierter und teurer gewesen. Mit der gewählten Lösung kann man immer unter Straßen lang, für eine Verbindung hätte man grosse Teile der Bauwerke unter bestehender Bebauung errichten müssen.
2. Das U-Bahn-Netz ist dreiecksfrei (d.h. man kann rumfahren, wie man will - es ist nicht möglich, einen Zug umzudrehen) und soll das auch bleiben. Somit fallen mehrere Verbindungsvarianten zwischen den beiden Linien weg, und die verbleibenden Varianten sind auch nicht sonderlich sinnvoll.

MFG Michi

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Feb 2003, 18:07
Hallo zusammen,

QUOTE
Die zuletzt eröffneten U-Bahn-Strecken führen in Stadtgebiete, für die eine U-Bahn schon nicht mehr das Optimum einer Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel bedeutet. Das System U-Bahn kann seine Vorteile von Schnelligkeit und Verkehrsunabhängigkeit außerhalb der direkten Innenstadt nur bei konzentrierter Wohn- oder Gewerbebebauung ausspielen. Ist diese nicht vorhanden, entstehen aufgrund der größeren Haltestellenabständen von U-Bahnen eher Nachteile.
Dem ist eigentlich nicht zu widersprechen.

QUOTE
U3 Allach - Moosach - ...
Das solle iner verstehen...

Gruß

neudinho

Geschrieben von: tauRus am 25 Feb 2003, 18:24
Pro Bahn *hüstel* ...

Geschrieben von: Rathgeber am 25 Feb 2003, 22:38
Hallo zusammen,

QUOTE
Pro Bahn *hüstel* ...
Mittlerweile anscheinend schon. Aber die Pro Bahn Kreisgruppe München hatte auch mal ganz gute Zeiten (also auch gute Vorschläge zur Münchner Verkehrspolitik).

Gruß

neudinho

Geschrieben von: Wildwechsel am 26 Feb 2003, 07:32
[QUOTE][I]Original von Michi Greger [/I] die Strecken treffen fast im 90°-Winkel aufeinander, eine andere Führung wäre wesentlich komplizierter und teurer gewesen. Mit der gewählten Lösung kann man immer unter Straßen lang, für eine Verbindung hätte man grosse Teile der Bauwerke unter bestehender Bebauung errichten müssen. [/QUOTE] An der Kreuzung Hanauer-/Pelkovenstraße gehören das nordwestliche und das südöstliche Grundstück der Stadt. Das nordwestliche stadtintern sogar dem Baureferat, das ja bekanntlich die U-Bahn in München baut. Rechtlich dürfte so eine Gleisverbindung damit sogar relativ problemlos, da ohne nennenswerte Unterfahrung von Privatgrund, möglich sein (zumindest, wenn man rechtzeitig so geplant hätte, nachträglich wohl jetzt auch nicht mehr). Allerdings hätte man dann das Problem, dass man ein Gleisdreieck hätte. Und umdrehen kann man einen solchen Zug derzeit wirklich nur mit einem Kran, da es nicht mal eine Drehscheibe gibt.

Geschrieben von: Jean am 26 Feb 2003, 10:14
Könnt ihr mal Klartext mit diesen Gleiseck sprechen? Wieso könnte man nicht wenden? ?( Und was den Ausbau angeht: ich würde nur das ausbauen was die Stadt vorgesehen hat. Ich weiß, dass die U4 und U5 Verlängerungen umstritten sind, doch machen sie Sinn denn dadurch werden die Endhaltestellen dieser Linien mi der S-Bahn verbunden, was für den Fahrgast sehr erfreulich ist. Nehmen wir mal die U4: Mit der Verlängerung würde man mit nur einmaliges Umsteigen vom Flughafen zum Max-Weber-Platz ermöglichen. Ich bin daher der Meinung, dass, wenn Möglich alle U-Bahn Linien an einer S-Bahn Station enden sollten, doch leider sind U-Bahnen teuer und nicht sehr felxibel. Hätte man sich in den 60 Jahre für eine Stadtbahn entschieden, so hätte diese Kostengünstig in der Region verlängert werden können z.B: U2 Messestadt Ost - Feldkirchen U3: Fürstenried West - Planegg U5: Neuperlach Süd - Ottobrunn Süd U6: Klinikum Großhadern - Gräfelfing Aber nein, eine U-Bahn musste her, Nürnberg zog mit und hat heute die gleichen Probleme... Da lob ich Köln Stuttgart oder Frankurt. Diese Städte hatten sich für Stadtbahnen entschieden und ihre Netze sind heute weiter entwickelt, als die U-Bahn von München. In der Stadt im Tunnel, in der Region auf eingenen Bahnkörper in der Strasse. DASS IST DIE STADTBAHN! :daumen: :?:

Geschrieben von: Thomas089 am 26 Feb 2003, 11:06
@Jean: Also ich finde die U-Bahn zumindest im Innenstadtbereich schon sehr praktisch. Die Reisegeschwindigkeit kann durch eine Stadtbahn vermutlich nicht erreicht werden. Wie sieht es eigentlich im Außenbereich aus, wenn man die Strecken obe

Geschrieben von: Wildwechsel am 26 Feb 2003, 12:52
QUOTE
Original von Thomas089
Also ich finde die U-Bahn zumindest im Innenstadtbereich schon sehr praktisch. Die Reisegeschwindigkeit kann durch eine Stadtbahn vermutlich nicht erreicht werden.

Und die Kapazität von Stadtbahnfahrzeugen ist idR auch geringer. Wer zum Beispiel auch auf der Expo 2000 in Hannover war und dort mit der Stadtbahn gefahren ist, kann vielleicht meinen Eindruck bestätigen: Viel enger und weniger Plätze. Der Kompensationsversuch durch extra lange Zugbildungen ist dann den Autofahrern auf den Streckenabschnitten, wo die Stadtbahn als Straßenbahn mitten im Verkehr fährt, kaum noch zuzumuten.
QUOTE
Original von Thomas089
Ich habe den Eindruck, dass sich die Stadt München sehr gegen eine oberirdische Führung von U-Bahn Strecken sperrt. Vielleich liegt es daran, dass man witterungsbedingte Beeinträchtigungen, so wie sie bei der S-Bahn auftreten, vermeiden will. Ich habe allerdings bei der U6 nicht den Eindruck, dass durch den oberirdischen Streckenabschnitt große Beeinträchtigungen entstehen.

Naja, bei der U6 fallen mir im Winter schon mehr Verspätungen auf als im Sommer. Ich weiß allerdings nicht, ob das nur mein subjektiver Eindruck ist, oder ob sich das auch durch Zahlen bestätigen lässt.

Ausserdem haben die Fahrzeuge der münchener U-Bahn IMHO keinen Sand, was immer wieder bei widrigen Witterungsverhältnissen im oberirdischen Bereich dazu führt, dass Züge nicht rechtzeitig zum stehen kommen, sondern mal eine Türlänge weiter rutschen.
QUOTE
Original von Jean
Könnt ihr mal Klartext mit diesen Gleiseck sprechen? Wieso könnte man nicht wenden? ?(

Bei der U-Bahn in München ist der nördliche Wagenteil des Doppeltriebwagens immer auch wieder der nördliche, egal, wo und wie der Zug im Streckennetz fährt. Das Netz ist so aufgebaut, dass er nirgends gedreht werden kann und plötzlich andersrum im Gleis steht, wie zum Beispiel bei der S-Bahn am Flughafen ( S1 <--> S8 ) oder am Heimeranplatz ( S7 <--> S5 )

P.S.: Damits auch stimmt, ist Araballepark als das südliche Ende der U4 definiert.

Geschrieben von: Jean am 26 Feb 2003, 16:16
Ich meinte U2: Messestadt Ost - Feldkirchen (kein Plan vor Augen)

Geschrieben von: Michi Greger am 26 Feb 2003, 20:24
QUOTE
Original von Wildwechsel Rechtlich dürfte so eine Gleisverbindung damit sogar relativ problemlos, da ohne nennenswerte Unterfahrung von Privatgrund, möglich sein (zumindest, wenn man rechtzeitig so geplant hätte

Ich meinte damit eher, dass eine "Paralleleinfahrt" wie am Scheidplatz oder Innsbrucker Ring sehr schwierig geworden wäre, weil man dazu den Bahnhof drehen müsste, um mit vertretbaren Kurven von beiden Richtungen reinzukommen.
Ausserdem, wie eng soll denn bitte die verbindungskurve sein? Bedenke daß man nicht nur um 90° um die Ecke, sondern auch noch 1 Stockwerk runter muss.
QUOTE
Allerdings hätte man dann das Problem, dass man ein Gleisdreieck hätte. Und umdrehen kann man einen solchen Zug derzeit wirklich nur mit einem Kran, da es nicht mal eine Drehscheibe gibt.

Einspruch: Es gibt eine Drehscheibe, im Betriebshof Nord.
Allerdings ist die handbetrieben und so kurz, dass da nur die 2achsigen Arbeitswagen draufpassen biggrin.gif

MFG Michi

Geschrieben von: Rathgeber am 27 Feb 2003, 00:56
Hallo Jean,

QUOTE
Nehmen wir mal die U4:
Mit der Verlängerung würde man mit nur einmaliges Umsteigen vom Flughafen zum Max-Weber-Platz ermöglichen.
Mit den jetzigen Verbedingungen erreicht man auch mit einmaligen Umsteigen den MWP...
Letztlich kann m.E. die U4-Verlängerung, wenn überhaupt, nur mit einer Entlastung / Alternative zur S-Bahn begründet werden. Aber mit rund EUR 200 Mio Baukosten ein teures Argument...

QUOTE
Hätte man sich in den 60 Jahre für eine Stadtbahn entschieden, so hätte diese Kostengünstig in der Region verlängert werden können z.B:
U2 Messestadt Ost - Feldkirchen
U3: Fürstenried West - Planegg
U5: Neuperlach Süd - Ottobrunn Süd
U6: Klinikum Großhadern - Gräfelfing

Das kann man so nicht sagen. Eine Stadtbahn auch mit dichterm Takt als die U3 / U6 würden den Fahrgastansturm zwischen Olympiazentrum und Harras nicht mehr wegbringen. Auch auf dem Abschnitt Scheidplatz - Neuperlach hätte man ernsthafte Probleme. Die Bilanz auf der U4 / U5 wird eigentlich nur durch ein zweiwöchiges Großereignis kaschiert...
Bedauerlich ist wirklich, mit welcher Ignoranz funktionierende Stadtbahn-Strecken (so wurden sie MItte der 70er Jahre wirklich bezeichnet!) in München sytematisch kaputgemacht wurden:
  • Scheidplatz - Hasenbergl (eine Verlängerung nach Feldmoching wäre sicher möglich gewesen.)
  • Harras - Fürstenried (auch hier hätte es Verlängerungspotential gegeben)
  • Ostbahnhof - Ramersdorf - Neuperlach (für diese Verbindung gibt es bis heute keinen sinnvollen Ersatz, wenn man den Linienplan genau betrachtet, und Ramersdorf wurde vom schienengebunden ÖPNV abgehängt, obwohl dort keine U-Bahn hinfährt...)

Auch andere, sinnvolle Projekte wurden zugunsten der U-Bahn nie verwirklicht:
Kornwegerstraße - Großhadern (mit Verlängerungspotential)

QUOTE
Aber nein, eine U-Bahn musste her, Nürnberg zog mit und hat heute die gleichen Probleme...
In Nürnberg sind die Folgen noch wesentlich fataler als in München. Hier wurde ein vollkommen intaktes Straßenbahnetz vollkommen zerstört. Wer sich das Netz Ende der 60er Jahre anschaut, wird verstehen, was ich meine...

QUOTE
Da lob ich Köln Stuttgart oder Frankurt. Diese Städte hatten sich für Stadtbahnen entschieden und ihre Netze sind heute weiter entwickelt, als die U-Bahn von München.
Köln und Stuttgart ja, Frankfurt eindeutig NEIN! Frankfurt hat 3(!) verschiedene Stadtbahnnetze, die keinerlei Verbindung miteinander haben. Das Liniennetz ist eine einzige Katastrophe.
Und Köln hat leider in den 90er(!) Jahren entschieden, das Liniennetz zweizuteilen: in ein Hochflur- und ein Niederflur-Netz. Das nimmt dem an sich noch sehr gutem Netz die Flexibilität...

Gruß

neudinho

Geschrieben von: Wildwechsel am 18 Feb 2004, 11:05
QUOTE (Michi Greger @ 25 Feb 2003, 16:33)
Das U-Bahn-Netz ist dreiecksfrei (d.h. man kann rumfahren, wie man will - es ist nicht möglich, einen Zug umzudrehen) und soll das auch bleiben.

Mehr oder weniger dazu habe ich folgendes im BOB-Forum gefunden:
QUOTE
Sehr geehrte Damen und Herren,

alle Integral-Triebzüge wurden in der Tat gewendet. Es gibt dazu zwei Gründe. Der eine Grund wurde hier schon mehrfach genannt. Damit ein gleichmäßiger Verschleiß an den Spurkränzen der Radsätze erfolgen kann, wurden die Integral-Triebzüge gedreht. Besonders in den Gleisradien sind die Radsätze besonders beansprucht. Da die Fahrzeuge alle nur in einer Richtung fahren (Oberland - München und zurück), gibt es in der Summe der Gleisradien immer eine Seite, die überwiegt. Entweder gibt es überwiegend mehr Rechts- oder Linkskurven. Hier ist jedenfalls ein einseitiger Verschleiß an den Spurkränzen der Radsätzen festzustellen, wenn die Schienenfahrzeuge nicht nach einer gewissen Laufleistung gedreht werden. Dies betrifft nicht nur die Integrale der BOB, sondern jedes Schienenfahrzeug, oder ganze Züge, welche auf bestimmten Strecken und Routen festgelegt sind.
Der zweite Grund der Drehfahrt für die Integrale vor Winterbeginn ist der, dass der Radsatz mit der größten Masse in Richtung Norden läuft. Da die Integrale ihren Dienst morgens im Oberland beginnen, muss in der Winterzeit damit gerechnet werden, dass die Spurrillen der Schienen an den Bahnübergängen über Nacht vereist sind. Somit wird der erste Zug diese Spurrillen mit dem am meisten belasteten Radsatz (Triebkopf 1) die Vereisungen auffahren können. Radsätze, die über eine geringere Masse verfügen, könnten auf das Eis auflaufen und es würde eine Entgleisungsgefahr bestehen. Der erste Zug aus Richtung Bayrischzell, bei dem zwangsläufig eine leichtere Achse vorweg läuft, weil in Schliersee gewendet wird, wird bei entsprechend tiefen Außentempearturen vor Fahrtbeginn angewiesen, bis Schliersee alle Bahnübergänge langsam zu befahren. Dies sind die Gründe für das Drehen aller Integrale.
Die Drehfahrten für den Winterbetrieb wurden zusammen mit der DB Netz AG abgesprochen und erfolgten zwischen München Hbf., Pasing, Laim, Mittersendling und wieder München Hbf.

Mit freundlichen Grüßen

Bayerische Oberlandbahn GmbH

Heino Seeger
Geschäftsführer
Oberster Betriebsleiter


Klingt ja soweit alles ganz plausibel, aber wenn man danach geht, müssten bei der U-Bahn in München entweder ständig die Radsätze gewechselt werden, oder die Züge wären schon längst aus der Kurve geflogen, was ja bekanntlich auch nicht der Fall ist.

Geschrieben von: VT 609 am 18 Feb 2004, 20:50
QUOTE
Bedauerlich ist wirklich, mit welcher Ignoranz funktionierende Stadtbahn-Strecken (so wurden sie MItte der 70er Jahre wirklich bezeichnet!) in München sytematisch kaputgemacht wurden:
- Scheidplatz - Hasenbergl (eine Verlängerung nach Feldmoching wäre sicher möglich gewesen.)
- Harras - Fürstenried (auch hier hätte es Verlängerungspotential gegeben)
- Ostbahnhof - Ramersdorf - Neuperlach (für diese Verbindung gibt es bis heute keinen sinnvollen Ersatz, wenn man den Linienplan genau betrachtet, und Ramersdorf wurde vom schienengebunden ÖPNV abgehängt, obwohl dort keine U-Bahn hinfährt...)


Das waren alles Einstellungen in der trambahnfeindlichen Zeit. Damals galt ja das Dogma, daß U-Bahn und Trambahn nicht parallel fahren dürfen. Allerdings hat man "parallel" sehr großzügig interpretiert (siehe deine Beispiele).

Ein Beispiel, wo man den Fehler erkannt und gottseidank rückgängig gemacht hat, ist die Tram 17 (damals eingestellt mit dem "Argument", sie fahre parallel zur U1).

Ich glaube auch, daß man die ehemalige Tram 17 Süd im Abschnitt Hauptbahnhof - Silberhornstraße wieder aufbauen sollte. Der Bus 58 fährt ja mit Gelenkbussen und ist wirklich gut besetzt.

Geschrieben von: Modellbahner am 29 Feb 2004, 15:42
QUOTE (Wildwechsel @ 18 Feb 2004, 11:05)
[Da die Fahrzeuge alle nur in einer Richtung fahren (Oberland - München und zurück), gibt es in der Summe der Gleisradien immer eine Seite, die überwiegt. Entweder gibt es überwiegend mehr Rechts- oder Linkskurven. Hier ist jedenfalls ein einseitiger Verschleiß an den Spurkränzen der Radsätzen festzustellen]

Klingt ja soweit alles ganz plausibel, aber wenn man danach geht, müssten bei der U-Bahn in München entweder ständig die Radsätze gewechselt werden, oder die Züge wären schon längst aus der Kurve geflogen, was ja bekanntlich auch nicht der Fall ist.

Die U-Bahn-Züge fahren verschiedene Strecken / Linien abwechselnd, das schafft den gleichen Effekt.

Geschrieben von: Stellwerk am 29 Feb 2004, 16:24
Mal zurück zum Thema Stadtbahn: In Mannheim funktioniert es prächtig, habe es selbst er-fahren
http://www.mvv-life.de/de/pub/verkehr/fahrplan/liniennetz.cfm

Geschrieben von: Der Adler am 29 Feb 2004, 18:03
QUOTE (Stellwerk @ 29 Feb 2004, 16:24)
Mal zurück zum Thema Stadtbahn: In Mannheim funktioniert es prächtig, habe es selbst er-fahren
http://www.mvv-life.de/de/pub/verkehr/fahrplan/liniennetz.cfm

So neu ist das nun auch wieder nicht!

In Stuttgart fährt auch eine Stadtbahn, aber eine recht sehr moderne und ist wegen der Talkessellage klimatisiert!
Vergiß nicht daß der Stadtbahnbetrieb ab 1985 (zusammen mit der S-Bahn-Eröffnung Schwabstraße-Böblingen) aufgenommen und ab April '86 durch die U1 erweitert wurde.

Es funktioniert auch sehr gut!

Jetzt sind sogar neue Züge mit dem Wagenübergang und ausfahrbare Kupplung mit Schutzblech (DT 8.10) unterwegs, was die Sicherheit im Zug erheblich erhöhen kann.

WEB: http://www.ssb-ag.de

Geschrieben von: andreas am 5 Mar 2004, 19:30
ich denke, daß man münchen kaum mit frankfurt, hannover oder stuttgart vergleichen kann.
und zudem haben diese städte den nachteil (vor allem hannover und auch bielefeld), daß man im innenstadt bereich keine oberflächen verkehrsmittel mehr hat (von bussen abgesehen).
der fehler, der in münchen gemacht wurde, war, daß grad unter ob kiesl, aber auch danach, versucht wurde, die tram durch die u-bahn zu ersetzen, statt nach einem sinnvollen miteinander beider verkehrsmittel zu suchen.
trotzdem steht münchen mit seiner kombination aus u-bahn und tram besser da als die reinen stadtbahnstädte. (und das chaos auf der frankfurter u-bahn mit den verschiedenen einstiegshöhen, bahnsteigshöhen und fahrzeugbodenhöhen ist ja wohl legendär)

Geschrieben von: Rathgeber am 6 Mar 2004, 00:35
Hallo andreas,

QUOTE (andreas @ 5 Mar 2004, 19:30)
ich denke, daß man münchen kaum mit frankfurt, hannover oder stuttgart vergleichen kann.
und zudem haben diese städte den nachteil (vor allem hannover und auch bielefeld), daß man im innenstadt bereich keine oberflächen verkehrsmittel mehr hat (von bussen abgesehen).

Das sehe ich auch so. Das Problem ist nur, daß einige Ratsherren meinen, sich mit größeren Städten und dadurch anderer Infrastruktur messen zu müssen.
Und wenn Dortmund, Düsseldorf, Köln, Essen, etc. Geld aus dem Tunneltopf bekommen, muß man in Bielefeld natürlich nachziehen. Und das Fatale dabei ist, daß Bielefeld erst sehr spät seine Straßenbahn tiefergelegt hat. Man hätte aus den Fehlern anderer durchaus lernen können.

QUOTE (andreas @ 5 Mar 2004, 19:30)
der fehler, der in münchen gemacht wurde, war, daß grad unter ob kiesl, aber auch danach, versucht wurde, die tram durch die u-bahn zu ersetzen, statt nach einem sinnvollen miteinander beider verkehrsmittel zu suchen.

Es begann eigentlich schon vor Kiesl. Damit meine ich jetzt nicht die S-Bahn und die U 3 / U6. Die Ost-West-Verbindung und die Nord-Süd-Verbindung (die im übrigen seit 1944 nicht mehr als Diretissima von der Trambahn btrieben wird!) lesitungsfähiger zu gestalten, waren wichtige und richtige Entscheidungen.
Aber es wurden in den 60er Jahren fatale Entscheidungen getroffen, die letztlich dem Ziel der autogerechten Stadt huldigten, und bis heute nur teilweise (Trambahn-Osttangente) korrigiert wurden.

QUOTE (andreas @ 5 Mar 2004, 19:30)
trotzdem steht münchen mit seiner kombination aus u-bahn und tram besser da als die reinen stadtbahnstädte. (und das chaos auf der frankfurter u-bahn mit den verschiedenen einstiegshöhen, bahnsteigshöhen und fahrzeugbodenhöhen ist ja wohl legendär)

München könnte besser dastehen. Und Städte wie Stuttgart und Karlsruhe haben in bezug auf ihre Größe eigentlich das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht.
Andererseits steht München sicherlich besser da als Nürnberg oder Hamburg und (West-)Berlin.

Gruß

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Geschrieben von: Wildwechsel am 6 Mar 2004, 22:48
QUOTE (andreas @ 5 Mar 2004, 19:30)
der fehler, der in münchen gemacht wurde, war, daß grad unter ob kiesl, aber auch danach, versucht wurde, die tram durch die u-bahn zu ersetzen,

Das Ersetzen selbst ist gar nicht der gravierende Fehler - man stelle sich den Abschnitt Odeonsplatz-Münchner Freiheit heute vor, wenn da nur eine Trambahn fahren würde. Man hätte aber stark frequentierte Bus-Relationen zur Trambahnstrecke umbauen und natürlich den Unfug mit dem Parallelverkehr unterlassen müssen. Entweder, es war nur ein angeblicher Parallelverkehr (vgl. die wiederauferstandene 17er), oder eine vernünftigere U-Bahn-Trassierung hätte ein Nebeneinander von Trambahn und U-Bahn erlaubt, weil beide so weit voneinander entfernt gefahren wären, dass beide ihren eigenen Einzugsbereich gehabt hätten (ob man jetzt z.B. ein paar hundert Meter weiter nördlich oder südlich mit der U-Bahn zum "Toaster"= Klinikum fährt, ist demjenigen, der bis HD, GH oder KL fährt eigentlich egal, und dann könnte man heute noch mit der Trambahn zum Waldfriedhof fahren.

Geschrieben von: andreas am 6 Mar 2004, 23:10
@wildwechsel:

mit ersetzen meinte ich die politik in münchen, die tram durch die u-bahn zu ersetzen und diese bis mitte der 90er komplett einzustellen (was ja gottseidank nicht verwirklicht wurde).

Geschrieben von: Rathgeber am 7 Mar 2004, 00:59
Hallo Wildwechsel,

QUOTE (Wildwechsel @ 6 Mar 2004, 22:48)
Man hätte aber stark frequentierte Bus-Relationen zur Trambahnstrecke umbauen und natürlich den Unfug mit dem Parallelverkehr unterlassen müssen. Entweder, es war nur ein angeblicher Parallelverkehr (vgl. die wiederauferstandene 17er),

Als Beispiel sei hier noch die Barer Straße genannt. Die Strambahn wollte man ursprünglich 1980 einstellen wegen Parallelverkehrs zur U-Bahn durch die Augustenstraße und durch die Ludwig-/Leopoldstraße!


QUOTE (Wildwechsel @ 6 Mar 2004, 22:48)
oder eine vernünftigere U-Bahn-Trassierung hätte ein Nebeneinander von Trambahn und U-Bahn erlaubt, weil beide so weit voneinander entfernt gefahren wären, dass beide ihren eigenen Einzugsbereich gehabt hätten (ob man jetzt z.B. ein paar hundert Meter weiter nördlich oder südlich mit der U-Bahn zum "Toaster"= Klinikum fährt, ist demjenigen, der bis HD, GH oder KL fährt eigentlich egal, und dann könnte man heute noch mit der Trambahn zum Waldfriedhof fahren.

Meinst Du jetzt eine Führung der U 6 über die Blumenau?

Gruß

Rathgeber user posted image

Gutes Thema!

Geschrieben von: VT 609 am 7 Mar 2004, 12:54
Hallo Rathgeber,

ich denke, Wildwechsel meint die Einstellung der Linie 26 bei der Eröffnung der U6. Der Lorettoplatz liegt ja wirklich nicht in fußläufiger Entfernung zur U6. Allerdings hast du ja schon in einem anderen Thread darauf hingewiesen, daß die Fahrgastzahlen auf der 26er miserabel waren (was aber wohl an dem Inselbetrieb lag).

QUOTE
Als Beispiel sei hier noch die Barer Straße genannt. Die Strambahn wollte man ursprünglich 1980 einstellen wegen Parallelverkehrs zur U-Bahn durch die Augustenstraße und durch die Ludwig-/Leopoldstraße!


Das wäre riesengroßer Unfug gewesen! Die 27er ist gerade in der Barer Straße sehr oft überlastet, weswegen eine Taktverdichtung auf 5 Minuten in der Hauptverkehrszeit durchaus angebracht wäre.

Bzgl. der Tram 17:
Ich finde, man könnte auch die südliche 17er wieder aufbauen. Schließlich fährt der Bus 58 mit Gelenkbussen, und er ist auch gut ausgelastet: (Wieso wurde eigentlich der Südast eingestellt? "Parallelverkehr" mit der U2?)

Gruß, VT 609

Geschrieben von: Rathgeber am 7 Mar 2004, 13:26
Hallo VT 609,

QUOTE (VT 609 @ 7 Mar 2004, 12:54)
ich denke, Wildwechsel meint die Einstellung der Linie 26 bei der Eröffnung der U6.

Das war mir schon klar, auch wenn ich das nicht zum Ausruck gebracht habe...

QUOTE (VT 609 @ 7 Mar 2004, 12:54)
Der Lorettoplatz liegt ja wirklich nicht in fußläufiger Entfernung zur U6. Allerdings hast du ja schon in einem anderen Thread darauf hingewiesen, daß die Fahrgastzahlen auf der 26er miserabel waren (was aber wohl an dem Inselbetrieb lag).

Stimmt, der Lorettoplatz hat mit der U6 nach Großhadern wirklich nicht viel zu tun.
Kleien Bemerkung am Rande: es gab in den 60er / 70er Jahren konkrete Planungen für eine Trambahn nach Großhadern (durch die Saalburgstraße).
Daß es dazu nicht kam, lag zum einen an Bürgerprotesten und an der eher trambahnfeindlichen Stimmung. Außerdem hat die Vergabe der IGA 1983 die U-Bahn nach Großhadern beschleunigt.

QUOTE (VT 609 @ 7 Mar 2004, 12:54)
Das wäre riesengroßer Unfug gewesen! Die 27er ist gerade in der Barer Straße sehr oft überlastet, weswegen eine Taktverdichtung auf 5 Minuten in der Hauptverkehrszeit durchaus angebracht wäre.

Dennoch war der erst einmal bis 1983 erkämpfte "Probebetrieb" ein wiichtiger Punktsieg.


QUOTE
Bzgl. der Tram 17:
Ich finde, man könnte auch die südliche 17er wieder aufbauen. Schließlich fährt der Bus 58 mit Gelenkbussen, und er ist auch gut ausgelastet: (Wieso wurde eigentlich der Südast eingestellt? "Parallelverkehr" mit der U2?)

Ja, den Wiederaufbau des 17er-Südasts kann man durchaus diskutieren. Und die Antwort auf Deine Frage hast Du Dir schon gegeben...

Gruß

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Geschrieben von: Flo am 7 Mar 2004, 20:11
Wie könnte man die überlasteten U3/6 entlasten? Schnell und billig!
Ganz einfach: Man baut die Trambahnstrecken in der Ludwigs- und Leopoldstraße über den Marienplatz und weiter über die Lindwurmstraße zum Harras wieder auf! Man könnte die Linie 23 also gleich verlängern, und die Oberfläche wäre auch wieder besser erschlossen. Wäre da nicht das Problem "Paralellverkehr"... sad.gif
Man stelle sich nur mal die Auseinandersetzung im Stadtrat darüber vor... Und erst die CSU...
OK, Man wird ja wohl noch Träumen dürfen. rolleyes.gif
Es dürfte der gleiche Streit wie um 1900 entstehen, da mussten Akkuloks die Trambahnzüge durch die Leopolstraße schleppen, da die Obrigkeit eine Verschandelung der Bauten an der Ludwigs-/Leopoldstraße durch die Oberleitung fürchtete. laugh.gif smile.gif

Geschrieben von: andreas am 7 Mar 2004, 22:49
wie schauts eigentlich mit der geplanten u1 verlängerung im süden aus?
wird diese verwirklicht? (wirklich viel fahrgast zuwachs dürfte das ja nicht geben)

Geschrieben von: andreas am 7 Mar 2004, 22:50
QUOTE (Flo @ 7 Mar 2004, 20:11)
Wie könnte man die überlasteten U3/6 entlasten? Schnell und billig!
Ganz einfach: Man baut die Trambahnstrecken in der Ludwigs- und Leopoldstraße über den Marienplatz und weiter über die Lindwurmstraße zum Harras wieder auf! Man könnte die Linie 23 also gleich verlängern, und die Oberfläche wäre auch wieder besser erschlossen. Wäre da nicht das Problem "Paralellverkehr"... sad.gif
Man stelle sich nur mal die Auseinandersetzung im Stadtrat darüber vor... Und erst die CSU...
OK, Man wird ja wohl noch Träumen dürfen. rolleyes.gif
Es dürfte der gleiche Streit wie um 1900 entstehen, da mussten Akkuloks die Trambahnzüge durch die Leopolstraße schleppen, da die Obrigkeit eine Verschandelung der Bauten an der Ludwigs-/Leopoldstraße durch die Oberleitung fürchtete. laugh.gif smile.gif

wenn wir schon am träumen sind(und was ich für sinnvoller erachten würde), wäre die wiedereinführung der tram auf der klassischen trasse, um die überlastete s-bahn zu entlasten. (und um vom marienplatz z.b. zum stachus oder isartor zu fahren ist die s-bahn einfach unpraktisch)

Geschrieben von: Cloakmaster am 8 Mar 2004, 01:14
Wie viele U-Bahnen können denn maximal in einer Stunde pro Gleis durchgeschleust werden? ich denke, mit 30 Langzügen pro Stunde und Richtung müsste man doch auf der U3/6 einiges wegschaufeln können. Damit kann man neben dem 5-Minuten-Takt auf U3 und U6 noch eine weitere Linie im 10-Minuten-takt betreiben, die zwischen Sendlinger Tor und Münchener Freiheit fährt, wobei ich die Strecke auf Harras-Scheidplatz strecken würde. (Kann die Bahn am Scheidplatz problemlos wenden? Wenn nicht müsste es halt das Olyzentrum werden) Und wenn das nicht reicht wäre mal zu überlegen, ob und wie die strecke zu vertretbaren kosten mehr fahrgäste aufnehmen kann. ein 4-gleisiger ausbau wird wohl an den knotenpunkten (vor allem Marienplatz) scheitern, aber das problem sehe ich mit jeder neuen Strecke, die mit den Hauptästen in der Innenstadt verknüpft werden soll, ob das nun die 2.Stammstrecke ist oder die City-ubahn.

Eine Tram durch Ludwig/Leopoldstrasse hätte sicher ihren Reiz. ich fahre zB äusserst selten von der uni zur giselastr. mit der ubahn, auch wenns zwischnen zwei vorlesungen ist, und wenig zeit. da laufe ich lieber. aber wenn da eine tram wäre in die würd ich sicher eher einsteigen, wenn ich da lang laufe und sie grad kommen sehe... Aber die Tram würde bei weitem nicht so viele Fahrgäste aufnehmen (können) wie eine neue U-Bahnstrecke, also das problem der fahrgastflut (fussball...) nicht wirklich lösen können...


Geschrieben von: Rathgeber am 8 Mar 2004, 01:49
Hallo,

QUOTE (andreas @ 7 Mar 2004, 22:49)
wie schauts eigentlich mit der geplanten u1 verlängerung im süden aus?
wird diese verwirklicht? (wirklich viel fahrgast zuwachs dürfte das ja nicht geben)

Auch wenn einigen Herren im Baureferat die Tränen hochkommen: Gott sei dank schlecht...

QUOTE (Cloakmaster @ 8 Mar 2004, 01:14)
(Kann die Bahn am Scheidplatz problemlos wenden? Wenn nicht müsste es halt das Olyzentrum werden)

Seitdem die Strecke zum Hsenbergl an den Scheidplatz angeschlossen ist, kann man dort nicht mehr wenden. Als Alternative böte sich noch Milbertshofen an.

QUOTE (Cloakmaster @ 8 Mar 2004, 01:14)
Eine Tram durch Ludwig/Leopoldstrasse hätte sicher ihren Reiz. ich fahre zB äusserst selten von der uni zur giselastr. mit der ubahn, auch wenns zwischnen zwei vorlesungen ist, und wenig zeit. da laufe ich lieber. aber wenn da eine tram wäre in die würd ich sicher eher einsteigen, wenn ich da lang laufe und sie grad kommen sehe...  Aber die Tram würde bei weitem nicht so viele Fahrgäste aufnehmen (können) wie eine neue U-Bahnstrecke, also das problem der fahrgastflut (fussball...) nicht wirklich lösen können...

Eine solche Trambahnlinie zumindest bis Odeonsplatz halte ich langfristig auch nicht für unrealistisch. Das Fußballproblem wird dadurch sicher nicht gelöst. Es finden aber auch nicht jeden Tag Fußballspiele statt.
Eine Verbindung durch die Fußgängerzone kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Dazu haben die Fußgänger zu sehr das Terrain für sich erobert. Lediglich eine Vebindung durch die Brienner Straße zum Lenbachplatz kann ich mir vorstellen.
Auch einen Wiederaufbau der Ost-West-Verbindung kann ich mir aus den gleichen Gründen nicht vorstellen.
Allerdings kann ich mir eine Verbindung Isartor- Rosenheimer Straße - Ostbahnhof / Ramersdorf vorstellen.Sie könnte auch Relationen ermöglichen, die es heut nicht gibt.

Gruß

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Geschrieben von: Chep87 am 8 Mar 2004, 06:41
Also das Problem Fussball ist eher ein kleineres, man sammelt vor dem Ende des Spiels so ziemlich alle Straßenbahnen die man hat ein und lässt sie zu einer Wendeschleife am Stadion fahren. Funktioniert in Rostock Prima und bringt auch nur ganz öfters mal eine Schadfahrt wegen überlastung.....

MfG
BR146

Geschrieben von: Wildwechsel am 8 Mar 2004, 07:00
QUOTE (BR 146 @ 8 Mar 2004, 06:41)
man sammelt vor dem Ende des Spiels so ziemlich alle Straßenbahnen die man hat ein und lässt sie zu einer Wendeschleife am Stadion fahren.

Das hieße Reaktivierung der Ackermannschleife smile.gif

Geschrieben von: Jean am 8 Mar 2004, 08:23
Die Trambahnstrecke würde ich allerdings über den Karlsplatz (Stachus) bauen. UNd was die klassische Strecke betrifft: wiederaufbauen! Dann gebe es auch wieder mehr interessante Strecken für die Touristen! cool.gif cool.gif cool.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 8 Mar 2004, 08:33
QUOTE (Cloakmaster @ 8 Mar 2004, 01:14)
Wie viele U-Bahnen können denn maximal in einer Stunde pro Gleis durchgeschleust werden? ich denke, mit 30 Langzügen pro Stunde und Richtung müsste man doch auf der U3/6 einiges wegschaufeln können.



Sollte gerade noch drin sein, wenn man am Marienplatz energischer abfertigt. Der 90sek-Takt, der bei FUssballspielen angestrebt wird, duercfte auch weniger an der Kapazitaet der Strecke sondern eher an der Geschwindigkeit der Fahrgaeste scheitern.
Allerdings wird ein 2min-Takt im Vergleich zum bestehenden 2,5min-Takt nicht wirklich was bringen, ob man jetzt 24 oder 30 Zuege pro Stunde fahren laesst, macht nicht wirklich einen Unterschied.

QUOTE
Damit kann man neben dem 5-Minuten-Takt auf U3 und U6 noch eine weitere Linie im 10-Minuten-takt betreiben, die zwischen Sendlinger Tor und Münchener Freiheit fährt, wobei ich die Strecke auf Harras-Scheidplatz strecken würde. (Kann die Bahn am Scheidplatz problemlos wenden? Wenn nicht müsste es halt das Olyzentrum werden)


Harras ist problematisch, weil da zu bestimmten Zeiten bereits die U6-Verstaerker wenden, ebenso auch Muenchner Freiheit. Moeglich waeren Im SUeden Westpark bzw. Brudermuehlstrasse, Im Nordern Alte Heide, Milbertshofen oder Olympiazentrum.

Milbertshofen haette den Nachteil, dass der Zug dort von der U3 auf die U2 wechseln muesste, was z.B: bei Verspaetungen EInfluss auf die U2 haette, und dass dort das befahren einer Weiche mit Hoechstgeschwindigkeit 40 noetig waere. Da am Scheidplatz bereits die U2-Verstaerker, die am Olympiazentrum enden, die Gleise wechseln, koennte das eng werden. Beim Olympiazentrum weiss ich nicht, ob da noch Kapazitaeten frei sind. EIn Gleis ist belegt mit den Bahnsteigwendern, auf dem anderen Gleis Wenden die U3 und manchmal U2-Verstaerker (korrigiert mich, wenn ich Unsinn schriebe, bin da ueblicherweise nur zur NVZ). Wenn man die U3 generell durch die Wendeanlage fahren liesse, ergaebe das pro Gleis nen 5min-Takt, das sollte schon drin sein denke ich mal.

QUOTE
  Und wenn das nicht reicht wäre mal zu überlegen, ob und wie die strecke zu vertretbaren kosten mehr fahrgäste aufnehmen kann. ein 4-gleisiger ausbau wird wohl an den knotenpunkten (vor allem Marienplatz) scheitern, [..]


Da sehe ich keine CHance drin, selbst wenn die Strecke mehr als 2min-Takt hergeben wuerde (was Sie im LZB-Betrieb auch sicher bereits jetzt schaffen wuerde), sehe ich keine Chance, z.B. am Marienplatz oder Odeonsplatz schneller wegzukommen. Wenn wir die Bahnhoefe abschaffen wuerden, koennte man sicher locker 60 Zuege pro Stunde durchbringen, die Kapazitaet wird im wesentlichen durch die Fahrgaeste beschraenkt. Ein 4-gleisiger AUsbau von Odeonsplatz/Marienplatz wuerde sicherlich schon einiges bringen, nur ist das whl nicht durchfuehrbar. Die Kapazitaet vom Marienplaz liesse sich nur durch Seitenbahnstiege noch weiter verbessern, das wurde aber auch schon diskutiertund ist mit vernuenftigem AUfwand nicht durchfuehrbar.

QUOTE
Eine Tram durch Ludwig/Leopoldstrasse hätte sicher ihren Reiz.


Da stimme ich DIr zu, nur da eine Tram durchzusetzen duerfte bei den jetzigen Verkehrsverhaeltnisen dort aussichtslos sein.

Geschrieben von: Chep87 am 8 Mar 2004, 16:13
QUOTE (Jean @ 8 Mar 2004, 08:23)
Die Trambahnstrecke würde ich allerdings über den Karlsplatz (Stachus) bauen. UNd was die klassische Strecke betrifft: wiederaufbauen! Dann gebe es auch wieder mehr interessante Strecken für die Touristen! cool.gif cool.gif cool.gif
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Das hieße Reaktivierung der Ackermannschleife smile.gif

Es ist zwar jetzt hier off-topic, aber die straßenbahn sollte man als verkehrsmittel nicht unterschätzen. Ein Fussball sonderverkehr ist bei richtiger planung und durchführung problemlos machbar. Da mir in München die ortskenntnisse fehlen möchte ich allerdings nicht dazu sagen. Ein weiteres problem denke ich ist, das in Rostock der Hauptstrom Stadion - HBF, bzw. Stadion - Südblick (P&R) ist. So wären bei einen Bau der Straßenbahn bis zum Stadion sprinterbahnen geeignet die nur am HBF und Südblick sowie am Station halten. *träum* Nunja, 'tschuldigt bitte mein 00000689.gif -nes

MfG
BR146

Geschrieben von: Chr18 am 12 Mar 2004, 11:58
Ich habe den Plan U-Bahn 200 X gezeichnet, habe leider keinen DIN A3 Scanner.
Ich werde es probieren von A3 auf A4 zu kopieren.

Geschrieben von: MünchnerFreiheit am 23 Jul 2004, 07:47
Editiert: Beitrag / Beitragsteil aus urheberrechtlichen Gründen gelöscht.

Geschrieben von: Wildwechsel am 23 Jul 2004, 08:29
Den dazugehörigen Stadtratsbeschluss (Beschluss des gemeinsamen Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung und des Bauausschusses vom 21.07.2004, Öffentliche Sitzung) gibt's im Internet im Ratsinformationssystem unter www.muenchen.de.

Geschrieben von: andreas am 23 Jul 2004, 09:37
kann man am hart oder harthof nicht noch ein drittes gleich hinzufügen wie es an der implerstraße, max weber platz oder kolumbusplatz der fall ist?

Geschrieben von: Yopohari am 23 Jul 2004, 09:47
QUOTE
Die allerdings, das hat eine Studie ergeben, zieht zu wenig neue Fahrgäste an, verzögert den Bau des zweiten S-Bahn-Tunnels und ist damit vom Tisch. Eine Theorie für das Ausbleiben zusätzlicher Fahrgäste lautet: Der MVV-Anteil in der Innenstadt ist schon gigantisch hoch und damit ausgeschöpft. Dies könnte im Münchner Norden durchaus anders sein.

Kennt jemand konkrete Zahlen? smile.gif

Geschrieben von: Rathgeber am 27 Jul 2004, 10:32
Hallo,

kann bitte jemand von den Zugangsberechtigten die Beiträge, die sich mit der Spange am Hart - Fröttmaning beschäftigen, mit dem Themenpfad http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=8&t=3237 verknüpfen?

Gruß vom
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Geschrieben von: LugPaj am 21 Feb 2006, 22:54
Hallo,

wollte nur mal eine Idee loswerden, wie man das UBahnnetz in Muenchen neugestalten koennte.
Kritikpunkte von mir:
- U4 Westendstr. ... keiner braucht sie dort smile.gif
- U3 hat eine Halbkreisform, ich finde Ubahnen sollten eher von einem punkt zu einem anderen fahren, als zu halbkreiseln.

Eine Vorraussetzung ist natuerlich, dass man die U4 Richtung Blumenau nicht weiterverfolgt.

=> 1) die U4 wuerde ich auf die U3 Sued verlegen (U4 waere dann eine echte Isar-Linie),
=> 2) die U3 Sued wuerde ich in Richtung Perlach verlegen.

zu 1) gaebe es 2 Ideen:
- man biegt von der jetzigen Linie Lehel -> Odeonsplatz ab und faehrt direkt zum Marienplatz (in einem neuen Tunnel)
- oder man macht hinter Lehel eine neue Nordschleife und laesst die U4 noch beim Odeonsplatz halten, allerdings in Nord-Sued Richtung.

zu 2) Suedlich vom Marienplatz biegt man Richtung Sued-Ost ab mit Richtung U1/U2 Strecke, dazu 3 Ideen:
- kleine Kurve mit naechstem Halt Fraunhofstr.
- zusaetzlicher neuer Halt Gaertnerplatz, also die U3 faehrt von Marienplatz -> Gaertnerplatz -> Kolumbusplatz -> ... Perlach
- 3 neue zusaetzliche Halte, also die U3 faehrt von Marienplatz -> Gaertnerplatz -> Deutsches Museum / Gebsattelstr -> St. Martin Str (Kreuzungspunkt mit SBahn) -> Karl-Preis-Platz (U2) -> ... Perlach

Ein Vorteil dieses Systems waere noch zusaetzlich,
- dass nun 3 Ubahnlinien den Marienplatz durchqueren, welcher ja schon irgendwie wichtig ist smile.gif
- man haette von Perlach aus 2 Ubahnen (U3 U5), und koennte somit je nach Linie zum Ostbahnhof/Hauptbahnhof oder Marienplatz fahren


Was haelt ihr davon? Also rein prinzipiell, ich weiss selber dass das teuer werden wuerde smile.gif

Geschrieben von: Jean am 22 Feb 2006, 08:21
Die U4 würde ich dann eher über einen neuen Theresienwiese-Tunnel zur Implerstraße führen (und den Rest so lassen). Gegebenenfalls noch 4 gleisiger Ausgau Hauptbahnhof - Kolumbusplatz...

Geschrieben von: elba am 22 Feb 2006, 08:47
QUOTE (Jean @ 22 Feb 2006, 08:21)
Die U4 würde ich dann eher über einen neuen Theresienwiese-Tunnel zur Implerstraße führen

Auf die Idee (und ein paar weitergehende) war ich vor einiger Zeit auch gekommen - http://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/


Edmund

Geschrieben von: ET 423 am 22 Feb 2006, 11:40
QUOTE (elba @ 22 Feb 2006, 08:47)
http://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/

==>
QUOTE
Im Folgenden wird davon ausgegangen, daß folgende geplante Außenstrecken noch gebaut werden:
U1 Verlängerung bis Olympia-Einkaufs-Zentrum (OEZ) 
U3 Verlängerung über OEZ bis Moosach 
U4 Verlängerung bis Englschalking 
U5 Verlängerung bis Pasing


Nun, die U1 ist ja seit letztem Jahr fertig und an der U3 bis Moosach wird jetzt auch schon fleißig gebastelt - daß die beiden anderen Projekte noch verwirklicht werden, halte ich allerdings für unwahrscheinlich. Die U4-Verlängerung bringts IMHO überhaupt nicht, da sich schon die U4 bis Arabellapark nicht wirklich lohnt und die U5-Verlängerung hat gerade derzeit wohl auch keine realistische Chance.

Aber ok, das ist ja eigentlich 00000689.gif ph34r.gif

Geschrieben von: Jean am 22 Feb 2006, 11:48
QUOTE
Die U4-Verlängerung bringts IMHO überhaupt nicht, da sich schon die U4 bis Arabellapark nicht wirklich lohnt und die U5-Verlängerung hat gerade derzeit wohl auch keine realistische Chance.
ch bleibe aber der Meinung beide Projekte sind sinnvoll wenn Geld vorhanden ist.

Geschrieben von: ET 423 am 22 Feb 2006, 12:21
QUOTE (Jean @ 22 Feb 2006, 11:48)
ch bleibe aber der Meinung beide Projekte sind sinnvoll wenn Geld vorhanden ist.

Unabhängig des dämlichen Geldes: Wozu brauchts denn eine U4 nach Englschalking? Was gibts denn da an der projektierten Strecke, das genügend Fahrgastaufkommen rechtfertigt? Die Schlipsträger in den dortigen Bonzenhotels etwa? (auf die man ja beim Bau bis Arabellapark setzte) Wohl eher nicht, die fahren S-Klasse und nicht die Rote mit den 24 Türen.

Und was bringt bitte die U5 nach Pasing? Vom Laimer Platz bis nach Pasing sinds zwar nur noch ein paar Kilometer, aber die Gegend ist IMHO schon gut durch Tram 19 erschlossen und das Gequietsche da in der Gegend biggrin.gif darfste auch net außer Acht lassen. wink.gif

Geschrieben von: andreas am 22 Feb 2006, 12:28
QUOTE (ET 423 @ 22 Feb 2006, 12:21)
Unabhängig des dämlichen Geldes: Wozu brauchts denn eine U4 nach Englschalking? Was gibts denn da an der projektierten Strecke, das genügend Fahrgastaufkommen rechtfertigt? Die Schlipsträger in den dortigen Bonzenhotels etwa? (auf die man ja beim Bau bis Arabellapark setzte) Wohl eher nicht, die fahren S-Klasse und nicht die Rote mit den 24 Türen.

Und was bringt bitte die U5 nach Pasing? Vom Laimer Platz bis nach Pasing sinds zwar nur noch ein paar Kilometer, aber die Gegend ist IMHO schon gut durch Tram 19 erschlossen und das Gequietsche da in der Gegend biggrin.gif darfste auch net außer Acht lassen. wink.gif

die U-bahn fährt ja eine andere Relation als die Tram und die S-bahn - und endet halt momentan im umsteigetechnischen Niemandsland am Laimer Platz - von daher macht eine Verknüpfung mit Pasing schon sinn, die U-bahn erschließt ja auch noch die Gegend südlich der Tram und kann auch die S-bahn entlasten.



Geschrieben von: Rathgeber am 22 Feb 2006, 12:36
Da wir ein ähnliches Thema schon einmal hatten, habe ich die Netzneugestaltung mit dem alten verschmolzen.

Rathgeber
Moderator

Geschrieben von: 423176 am 22 Feb 2006, 12:44
QUOTE (andreas @ 22 Feb 2006, 12:28)
QUOTE (ET 423 @ 22 Feb 2006, 12:21)
Unabhängig des dämlichen Geldes: Wozu brauchts denn eine U4 nach Englschalking? Was gibts denn da an der projektierten Strecke, das genügend Fahrgastaufkommen rechtfertigt? Die Schlipsträger in den dortigen Bonzenhotels etwa? (auf die man ja beim Bau bis Arabellapark setzte) Wohl eher nicht, die fahren S-Klasse und nicht die Rote mit den 24 Türen.

Und was bringt bitte die U5 nach Pasing? Vom Laimer Platz bis nach Pasing sinds zwar nur noch ein paar Kilometer, aber die Gegend ist IMHO schon gut durch Tram 19 erschlossen und das Gequietsche da in der Gegend biggrin.gif darfste auch net außer Acht lassen. wink.gif

die U-bahn fährt ja eine andere Relation als die Tram und die S-bahn - und endet halt momentan im umsteigetechnischen Niemandsland am Laimer Platz - von daher macht eine Verknüpfung mit Pasing schon sinn, die U-bahn erschließt ja auch noch die Gegend südlich der Tram und kann auch die S-bahn entlasten.

Also ich finde die U-Bahn-Erweiterung nach Pasing auch sinnvoll. Mal abwarten. Wo ich aber auch gegen bin, ist die Erweiterung in Richtung Englschalking. Ich bezweifel, das es sich da lohnt.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 12:46
QUOTE (ET 423 @ 22 Feb 2006, 12:21)
Unabhängig des dämlichen Geldes: Wozu brauchts denn eine U4 nach Englschalking? Was gibts denn da an der projektierten Strecke, das genügend Fahrgastaufkommen rechtfertigt? Die Schlipsträger in den dortigen Bonzenhotels etwa? (auf die man ja beim Bau bis Arabellapark setzte) Wohl eher nicht, die fahren S-Klasse und nicht die Rote mit den 24 Türen.

Ich sehe das ähnlich:

Grundsätzlich ist eine Weiterführung zur S-Bahn natürlich sinnvoll. Im Falle der U4 Ost stellt sich das Problem, dass die ganzen Einrichtungen, die am Arabellapark und der näheren Umgebung angesiedelt sind (Hotels, Krankenhaus Bogenhausen, Cosimabad) bereits sehr gut erschlossen sind. Im einzigen Zwischenhalt Fideliopark ist eine Schule, viel mehr aber kaum (wobei ich die Gegend nicht in- und auswendig kenne). Englschalking hat ja schon die S-Bahn (viel los ist da ohnehin nicht) und damit eine sehr schnelle Verbindung zur Innenstadt.

Der Vorteil, der sich nun erschließt, läge nun darin, dass der Arabellapark besser an die S8 angeschlossen wird. Man muss nicht mehr den Bus von Johanneskirchen aus bemühen oder gar bis zum Ostbahnhof (oder Stachus, wenn man nicht zweimal umsteigen will) fahren, wenn man z.B. zum Prinzregentenplatz will. Das heißt es findet wohl eher eine Verlagerung statt. Der vermutlich eher geringe Fahrgastzuwachs rechtfertigt wahrscheinlich keinen U-Bahn-Bau.

Geschrieben von: Rathgeber am 22 Feb 2006, 12:50
Die Verlängerungen nach Pasing und Englschalking haben allenfalls kosmetische Funktion, für die momentan wirklich kein Geld da ist. Da gibt es wesentlich sinnvollere Projekte, die zur Zeit auf Eis liegen...

Zumindest tagsüber ist auf der U4-Ost schon einiges los... Daß dort nur heiße Luft spazierengefahren wird, kann man nicht behaupten.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 13:00
QUOTE (Rathgeber @ 22 Feb 2006, 12:50)
Zumindest tagsüber ist auf der U4-Ost schon einiges los... Daß dort nur heiße Luft spazierengefahren wird, kann man nicht behaupten.

Stimmt.

Aber abends fahren wohl immer noch Kurzzüge (ein Unikum im Münchner U-Bahn-Netz, wenn mich nicht alles täuscht), das sagt schon einiges.

In der Zeit zwischen 20 und 21 gibt es am Arabellapark einmal eine Zufolge von 13 und einmal von 11 Minuten, für eine U-Bahn unwürdig. (Grundsätzlich fährt man aber bis ca. 0:00 alle 10 Minuten.)

Geschrieben von: elba am 22 Feb 2006, 13:17
QUOTE (Rathgeber @ 22 Feb 2006, 12:50)
Die Verlängerungen nach Pasing und Englschalking haben allenfalls kosmetische Funktion, für die momentan wirklich kein Geld da ist. Da gibt es wesentlich sinnvollere Projekte, die zur Zeit auf Eis liegen...

Also zum einen sind die Zitate von meiner Webseite anno 1998 entstanden, wie http://home.arcor.de/e.lauterbach/ubahn/ ja auch zu lesen ist.
Über Geld habe ich mir da nur relativ Gedanken gemacht - im Vergleich der Sinnhaftigkeit der Verkehrsträger (und das ist immer noch ausreichend Diskussionspotential). Da U-Bahn so ungefähr das teuerste ist, gilt ganz klar: kein Geld - keine U-Bahn. Aber das hätte eigentlich auch schon für Mangfallplatz gelten müssen.

Ich halte es aber trotzdem für sinnvoll, über solche Projekte nachzudenken - ggf. halt losgelöst von den Finanzierungsfragen. Man betrachte nur mal unsere Diskussion im Vergleich zu den immer weiter fortgeführten Straßenbauplanungen. Ich habe von ADAC und Konsorten noch nicht gelesen "Die Straße wollen wir nicht, weil zu teuer."

Ziel von etwas weiter reichenden Betrachtungen zu ÖV-Projekten kann und muß sein, die Fahrgastzahlen zu steigern und den ÖV-Verkehrsanteil in Relation zum automatischen steigenden Autoverkehr prozentual nicht abfallen zu lassen, besser etwas zu steigern. Um das zu erreichen, muß der ÖV aber seine Attraktivität steigern, da Straßenbaulobby und Autoindustrie ja auch nicht schlafen.

Edmund


Geschrieben von: Wildwechsel am 22 Feb 2006, 13:38
QUOTE (ET 423 @ 22 Feb 2006, 12:21)
Unabhängig des dämlichen Geldes: Wozu brauchts denn eine U4 nach Englschalking? Was gibts denn da an der projektierten Strecke, das genügend Fahrgastaufkommen rechtfertigt? Die Schlipsträger in den dortigen Bonzenhotels etwa? (auf die man ja beim Bau bis Arabellapark setzte)

Als die U1 noch nur bis Rotkreuzplatz fuhr, war da auch denkbar wenig los, und heute? Oder U2 zur Dülferstraße, Massenandrang? Nö.
Wer da heute jeweils mal langfährt, wird die Auslastung der Linienäste nicht bestreiten.

QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 12:46)
Englschalking hat ja schon die S-Bahn (viel los ist da ohnehin nicht) und damit eine sehr schnelle Verbindung zur Innenstadt.

War in Feldmoching viel los, bevor die Umsteiger einer (im Übrigen gut ausgelasteten) U-Bahn kamen?

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 13:45
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 13:38)
Als die U1 noch nur bis Rotkreuzplatz fuhr, war da auch denkbar wenig los, und heute? Oder U2 zur Dülferstraße, Massenandrang? Nö.
Wer da heute jeweils mal langfährt, wird die Auslastung der Linienäste nicht bestreiten.


War in Feldmoching viel los, bevor die Umsteiger einer (im Übrigen gut ausgelasteten) U-Bahn kamen?

Größtenteils dürften die Umsteiger aber von anderen Bahnhöfen abgezogen werden und keine Neukunden sein.

Anders ausgedrückt: Die U4 bekommt ann sicher respektablen Fahrgastzuwachs, die Fahrgäste fallen dann auf der S8 zwischen Englschalking und Innenstadt weg. Was ist dann aber groß gewonnen, das den Bau rechtfertigt?

Trotz drastischem Netzzuwachs ist die Gesamtzahl der U-Bahn-Benutzer die letzten Jahre leider kaum noch gestiegen.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 14:02
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 13:38)
War in Feldmoching viel los, bevor die Umsteiger einer (im Übrigen gut ausgelasteten) U-Bahn kamen?

Mit der Argumentation, die U-Bahn wäre nicht gut genug ausgelastet, hat die MVG im Dezember letztes Jahres die U8 von Feldmoching zum Harthof zurückgenommen. Ein 5-Minuten-Takt wäre nicht gerechtfertigt, heißt es. So hoch scheint die Auslastung dann wohl auch wieder nicht zu sein.

Ein immer größeres U-Bahn-Netz mit immer geringerer Taktfolge. Ist es das, was wir wollen? Auf der U5 Süd beispielsweise beträgt die Taktfolge in den ganz frühen Stunden nur noch ein Viertel von dem wie in den Neunziger Jahren (20 Minuten versus 5 Minuten, damals zusammen mit der U2).

Meine Devise wäre eher die fogende: ein kleines (angemessenes) U-Bahn-Netz (dazu ist es aber schon zu spät) mit ausgezeichneter Taktfolge, das durch ein hervorragend ausgebautes Netz aus Tram, Bus und Stadt-Umland-Bahn ergänzt wird. Dazu gehören auch Busbeschleunigungen, nachdem die Tram durchgehend beschleunigt ist.

Der U-Bahn-Ausbau muss mal ein realistisches Ende finden.


Geschrieben von: ET 423 am 22 Feb 2006, 14:04
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 13:38)
Als die U1 noch nur bis Rotkreuzplatz fuhr, war da auch denkbar wenig los, und heute? Oder U2 zur Dülferstraße, Massenandrang? Nö.
Wer da heute jeweils mal langfährt, wird die Auslastung der Linienäste nicht bestreiten.


War in Feldmoching viel los, bevor die Umsteiger einer (im Übrigen gut ausgelasteten) U-Bahn kamen?

Sicher richtig, bestreite ich auch nicht. Aber wenn man solche Projekte startet, sollte vor allem die Gewinnung von Neukunden im Vordergrund stehen und ich bezweifle, daß der Bau einer U4 nach Englschalking viele neue Kunden anzieht.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 14:20
Das Zurücknehmen des 5-Minuten-Taktes weg vom Endbahnhof/Knotenpunkt (wie die Verkürzung der U8 zum Harthof) ist ein gewisser Trend - leider.

Ich bin zwar wenig in letzter Zeit wenig U-Bahn gefahren, aber wenn, dann meistens mit der U8, da ich von der Quiddestraße zum Kolumbusplatz wollte. An unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten musste ich feststellen, dass diese nicht angenommen wird. Bis ca. Giesing ist der Zug meistens so gut wie leer.

Was das nächste Schreckensszenario in Sachen Kürzug ist: Rücknahme der U8 nach Giesing*. Ausdünnung der U5 zwischen Neuperlach Süd und Neuperlach Zentrum, indem jeder zweite Zug in Neuperlach Zentrum* endet. Schon dürften ca. 3 Züge eingespart werden.

(* Alles vorausgesetzt, dass dies im Betriebsablauf möglich ist)

Realistischerweise muss man sagen, dass auch dann die Kapazität locker ausreicht, trotzdem eine unschöne Vorstellung. Man kann so was aber gefahrlos schreiben, denn zwar liest von der MVG sicher der eine oder andere mit, aber die kommen auch von alleine drauf. sad.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 22 Feb 2006, 14:22
Giesing hat keine Wendeanlage und Bahnsteigwende bei 5-Min-Takt? Ich weiss nicht...

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 14:28
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 14:22)
Giesing hat keine Wendeanlage und Bahnsteigwende bei 5-Min-Takt? Ich weiss nicht...

Ja, das kann ein Problem sein. Vielleicht wird die U8 auch irgendwann mal zur Neuen Messe geführt und geht in der U2 auf.

Dann hätten sowohl Riem als auch Neuperlach einen 5-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit. Eine großartige Einsparung ist dann aber nicht drin. Vielleicht 1 Zug, wenn jeder zweite Zug schon in Neuperlach Zentrum endet. Da gibt es ja nachweislich eine Wendeanlage.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 14:36
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 14:22)
Giesing hat keine Wendeanlage und Bahnsteigwende bei 5-Min-Takt? Ich weiss nicht...

Wenn ich mich recht erinnere wurde dort aber mal gewendet, auch ohne Wendeanlage. Als die Wendeanlage am Innsbrucker Ring wegen beginnender Bauarbeiten der Messe-U-Bahn wegfiel und die U1 noch nicht zum Mangfallplatz fuhr, endete die U1 abwechselnd am Kolumbusplatz und in Giesing!? Da gab es aber glaub ich zusätzliches Personal, um die Bahnsteigwende abzukürzen!?


Geschrieben von: Elch am 22 Feb 2006, 15:24
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 14:20)
Das Zurücknehmen des 5-Minuten-Taktes weg vom Endbahnhof/Knotenpunkt (wie die Verkürzung der U8 zum Harthof) ist ein gewisser Trend - leider.

Ich bin zwar wenig in letzter Zeit wenig U-Bahn gefahren, aber wenn, dann meistens mit der U8, da ich von der Quiddestraße zum Kolumbusplatz wollte. An unterschiedlichen Tagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten musste ich feststellen, dass diese nicht angenommen wird. Bis ca. Giesing ist der Zug meistens so gut wie leer.

Was das nächste Schreckensszenario in Sachen Kürzug ist: Rücknahme der U8 nach Giesing*. Ausdünnung der U5 zwischen Neuperlach Süd und Neuperlach Zentrum, indem jeder zweite Zug in Neuperlach Zentrum* endet. Schon dürften ca. 3 Züge eingespart werden.

(* Alles vorausgesetzt, dass dies im Betriebsablauf möglich ist)

Realistischerweise muss man sagen, dass auch dann die Kapazität locker ausreicht, trotzdem eine unschöne Vorstellung. Man kann so was aber gefahrlos schreiben, denn zwar liest von der MVG sicher der eine oder andere mit, aber die kommen auch von alleine drauf. sad.gif

Mit diesen Kürzungen ist oft der erste Schritt zur Weiteren Reduzierung der "Verstärkerlinie" getan. Denn die Fahrgäste verhalten sich leider nicht immer "verteilungsmäßig" optimal.

Optimal im Sinne der Betreiber wäre wenn auch die Fargäste, die zu den Endstationen fahren wollen erst in den Verstärker einsteigen und dann an der Endstation des Verstärkers auf ihren eigentlichen Zug Richtung Endhaltestelle warten.
Das macht natürlich kaum einer. Man wartet eben gleich auf "den richtigen" Zug und verstopft den Bahnsteig.
Damit noch nicht genug, Mitfahrer mit denen man sich unterhält, die eigentlich mit dem Verstärker fahren könnten, warten gleich noch mit.

Das Resultat: Der Verstärker fährt leer, der "Hauptzug" rammelvoll. Ich sag mal nur U7 Richtung Rotkreuzplatz oder U4 zur Westendstr.
Da die Verstärker ja "nicht angenommen" werden besteht die Gefahr, daß die gleich ganz eingestellt werden.

Das wohl idiotischste Verkürzen einer Linie ist aus meiner Sicht aber immer noch die U4 Westendstraße. Mit einem Linienwechsel der Züge am Laimer Platz Zug der U5 -> U4 und Zug der U4 -> U5 könnte man ohne zusätzliches Personal einen 5-Minuten-Takt bieten (Jetzt hat ein Zug der U5 hier 14(!) Minuten Wendezeit). Dafür müßte nur die U4 auf Langzüge umgestellt werden. Den gleichmäßigen Mehrbedarf von Fahrzeugen über den ganzen Tag könnte man dann durch eine Rücknahme der HVZ-Verstärker der U4 (wenn es sie dann noch gibt) und der U5 zur Theresienhöhe abpuffern.
Dies würde zu einer Reduzierung des Fahrzeugbedarfs in der Spitzenzeiten führen, woduch eine Reduzierung des Fahrzeugbestands möglich wäre.
Aber an sinnvolle Lösungen denkt man bei der MVG anscheinend nicht ...

Geschrieben von: Woodpeckar am 22 Feb 2006, 15:56
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 14:22)
Giesing hat keine Wendeanlage und Bahnsteigwende bei 5-Min-Takt? Ich weiss nicht...

Einfach den Takt auf 10 Minuten erweitern, dann sollte es funktionieren.

Geschrieben von: FloSch am 22 Feb 2006, 16:12
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 14:28)
Ja, das kann ein Problem sein. Vielleicht wird die U8 auch irgendwann mal zur Neuen Messe geführt und geht in der U2 auf.

Dann hätten sowohl Riem als auch Neuperlach einen 5-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit. Eine großartige Einsparung ist dann aber nicht drin. Vielleicht 1 Zug, wenn jeder zweite Zug schon in Neuperlach Zentrum endet. Da gibt es ja nachweislich eine Wendeanlage.

Das spart gar nix ein, eher im Gegenteil, das würde mehr Züge brauchen. Man hat da versäumt, z.B. in Trudering eine Wendemöglichkeit einzuführen. Bis Trudering sind die Züge meistens recht gut voll, die Umsteiger zur S-Bahn machen da viel aus.
Ich teile übrigens die Beobachtung, dass die U8 von/nach Neuperlach kaum angenommen wird, die sieht man meist vergleichsweise leer fahren, die U2 zur Messe bzw die U5 nach Neuperlach dafür ist sehr gut gefüllt.

Die U8 zum Harthof hab ich am Montag mal beobachtet. Bereits zu Beginn der HVZ (15:40 etwa) waren da die Züge bis Feldmoching wirklich gut voll, die Verstärker eher mäßíg. Am Harthof stiegen dann viele aus und warteten auf die nachfolgende U2, das wird also durchaus praktiziert.
Vor ein paar Wochen hab ich eine ähnliche Beobachtung mal auf der U6-Süd angestellt. Dort ist meinem Empfinden nach insgesamt weniger los als auf der U2-Nord, trotzdem fährt da ein 5-Minuten-Takt.

Dass die Rücknahme zum Harthof nicht so der Brüller ist, sieht man ja am morgen: da wird doch wieder mit der U8 (teilweise?) bis Feldmoching gefahren...

Geschrieben von: Wildwechsel am 22 Feb 2006, 16:14
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 14:02)
Der U-Bahn-Ausbau muss mal ein realistisches Ende finden.

Das kommt jetzt darauf an, in welchen Zeiträumen man denkt. Schau Dir mal alte Pläne/Bilder an, wie München vor rund 100 Jahren ausgesehen hat. Da gingen kurz hinter dem, was man heute landläufig Innenstadt nennt, die Felder los, die heutigen äußeren Stadtteile mit heute selbstverständlichem U-Bahn-Anschluss (Gern, Milbertshofen, Laim, Giesing, etc.) waren Dörfer (bzw. im Falle von Schwabing und Pasing eigene Städte). Genau aus diesem Grund wurden zu dieser Zeit jegliche U-Bahn-Planungen (was Hamburg und Berlin einführten, wollte man auch haben) auch abgelehnt. Heute wird keiner bestreiten wollen, dass die U-Bahn in München grundsätzlich sinnvoll ist.

Wenn ich mir jetzt überlege, welche Ausdehnung München oder zumindest der verstädterte Bereich in weiteren 100 Jahren haben wird (oh Gott, vielleicht überleg ich mir das lieber doch nicht), kann ich mir durchaus vorstellen, dass beispielsweise folgende Netzerweiterungen bei der U-Bahn sinnvoll sein könnten, weil es dann dort auch ein entsprechendes Fahrgastpotential geben wird:

  • Freiham - Puchheim-Ort
  • Langwied/Eschenried
  • Bergkirchen
  • Haimhausen
  • Aschheim
  • Putzbrunn/Grasbrunn
  • Straßlach
  • und einiges anderes..........

Dabei bitte immer den Gedanken vor Augen halten, wieviel " laugh.giflaugh.giflaugh.giflaugh.gif " eine U-Bahn nach Feldmoching vor 100 Jahren ausgelöst hätte!


QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 14:22)
Giesing hat keine Wendeanlage und Bahnsteigwende bei 5-Min-Takt? Ich weiss nicht...

Welcher 5-Min-Takt? Die U2 fährt alle 10 Minuten, und um die U8 geht's ja. Wo ist also der Unterschied zur U7 am kolumbusplatz? Die wendet genauso am Bahnsteig Gleis 3, wo alle 10 Minuten die U1 kommt.

Dass das auch nicht immer glatt geht, steht auf einem anderen Blatt.

Geschrieben von: Boris Merath am 22 Feb 2006, 16:28
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 14:02)
Mit der Argumentation, die U-Bahn wäre nicht gut genug ausgelastet, hat die MVG im Dezember letztes Jahres die U8 von Feldmoching zum Harthof zurückgenommen. Ein 5-Minuten-Takt wäre nicht gerechtfertigt, heißt es. So hoch scheint die Auslastung dann wohl auch wieder nicht zu sein.

Na, die Auslastung ist immerhin hoch genug, dass die MVG jetzt (ob testweise oder endgültig weiß ich nichT) die U8 vormittags wieder nach Feldmoching zu fahren scheint...und wegen geringer Auslastung haben die das wohl kaum gemacht.

QUOTE
Meine Devise wäre eher die fogende: ein kleines (angemessenes) U-Bahn-Netz (dazu ist es aber schon zu spät) mit ausgezeichneter Taktfolge,


Wo hättest Du denn genau die Grenzen gezogen?

QUOTE (Elch @ 22 Feb 2006, 15:24)
Das wohl idiotischste Verkürzen einer Linie ist aus meiner Sicht aber immer noch die U4 Westendstraße. Mit einem Linienwechsel der Züge am Laimer Platz Zug der U5 -> U4 und Zug der U4 ->  U5 könnte man ohne zusätzliches Personal einen 5-Minuten-Takt bieten (Jetzt hat ein Zug der U5 hier 14(!) Minuten Wendezeit). Dafür müßte nur die U4 auf Langzüge umgestellt werden. Den gleichmäßigen Mehrbedarf  von Fahrzeugen über den ganzen Tag könnte man dann durch eine Rücknahme der HVZ-Verstärker der U4 (wenn es sie dann noch gibt) und der U5 zur Theresienhöhe abpuffern.

Ich kapier irgendwie nicht ganz was es bringen soll die U4 zum Laimer Platz fahren zu lassen, aber da nur jeden zweiten Zug, und dafür jeden zweiten Zug der U5 vorher enden zu lassen? U4 Westendstraße finde ich persönlich eigentlich recht sinnvoll...

Geschrieben von: Elch am 22 Feb 2006, 16:39
Naja, wenn Du mal die unterschiedliche Auslastung der Linien vergleichst...

Und ein reiner 10'-Takt auch in HVZ für dem Laimer Platz dürfte wohl spätestens ab Schwanthalerhöhe bei diesen Zügen zu chaotischen Zuständen führen. Das kann man jetzt schon bei den Zügen so um 6h30 bewundern, wenn die U5 noch nicht alle 5 Min und die U4 noch nicht fährt.

Vor allem wäre es ein Vorschlag eine kostenneutrale Anbebotserweiterung durchzuführen und gleichzeitig den Spitzenbedarf an Fahrzeugen zu reduzieren.

Zwingend nötig ist es freilich nicht. Aber ist ja auch nur ein Gedankennspiel.
Nötiger wäre es auf jeden Fall mal an die Parallelfahrten im Busnetz bei mehr Linien auf einer Stecke dranzugehen.... aber das ist hie etwas zu 00000689.gif .

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 16:54
QUOTE (Boris Merath @ 22 Feb 2006, 16:38)
Na, die Auslastung ist immerhin hoch genug, dass die MVG jetzt (ob testweise oder endgültig weiß ich nichT) die U8 vormittags wieder nach Feldmoching zu fahren scheint...und wegen geringer Auslastung haben die das wohl kaum gemacht.

Doch, die Begründung war, dass die Auslastung zu gering ist und man durch die Maßnahme einen Zug und damit viel Geld spart. Wenn jetzt die U8 zum Teil wieder nach Feldmoching fährt, ist das ja positiv zu sehen. Zumindest abends war letzte Zeit am Harthof Schluss.

QUOTE (Boris Merath @ 22 Feb 2006, 16:38)
Wo hättest Du denn genau die Grenzen gezogen?

Die U4 zum Mangfallplatz hätte ich eingespart, ebenso muss man sich fragen, ob die U3 nach Fürstenried West wirklich notwendig war. Auch über die U2 Nord kann man streiten, da eine stadtbahnmäßig ausgebaute Tram vorhanden war. Sinnvolle Erweiterungen waren sicher die U2 zur Messestadt Ost und die U1 zum OEZ. Bei der jetzt in Bau befindlichen U3 zum OEZ und nach Moosach hätte ich auch nicht die teuerste Lösung gewählt. Die damals vorgeschlagene Verlängerung der U1 nach Moosach hätte auch ausgereicht. Das OEZ als Kreuzungsbahnhof ist vermutlich zuviel des Guten. Bei der U4 Ost bin ich mir nicht sicher. Eine konkurrenzfähige Straßenbahn gab es dort nicht (die vorhandene wurde "vorübergehend" zum Effnerplatz zurückgenommen und war nicht toll ausgebaut. Die Fahrzeiten waren zumindest ohne Beschleunigungsprogramm nicht überzeugend). Tagsüber wird die U4 ja ganz gut angenommen.

Generell würde mir München mit etwas weniger U-Bahn, dafür mehr Tram und besseren Busverbindungen besser gefallen. Dies hätte Kosten gespart und würde vielleicht sogar die durchschnittliche Fahrzeit senken.

[Edit:] Orthohgraphie

[Edit:] Ergänzung in Blau

@Boris 00000689.gif Übrigens ist Dein Beitrag von 16:28 mal wieder so ein Kandidat, der sich nicht zitiern lässt. Es erscheint nur HTML-Code. Ich konnte ihn nur per Copy und Paste und manuelle Verwendung des Quote-Tags zitieren. Vielleicht fällt Dir was ein, was beim Schreiben des Beitrags hier anders gelaufen ist, dann könnte man den Fehler eventuell eingrenzen.

Geschrieben von: ChristianMUC am 22 Feb 2006, 17:00
Also die U3 Süd und die U2 halte sogar selbst ich als Trambahnbefürworter für gerechtfertigt. Man schaue sich nur die Takte in den letzten Fahrplänen an, das sollte als Begründung ausreichen...

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 17:09
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 17:00)
Also die U3 Süd und die U2 halte sogar selbst ich als Trambahnbefürworter für gerechtfertigt. Man schaue sich nur die Takte in den letzten Fahrplänen an, das sollte als Begründung ausreichen...

Vielleicht, ich möchte kein Dogma draus machen. Allerdings sollen die Fahrgastzahlen auf diesen beiden genannten Linien kaum höher als zu Trambahnzeiten sein (wenn's stimmt, habe ich mal so gelesen [vielleicht auf einer Pro-Tram-Website] laugh.gif).

Grundsätzlich ist es zu spät, jetzt ist es passiert.

Leider wurden die meisten U-Bahn-Linien unter dem Motto gebaut, dass sie die Tram ersetzen. Heutige Planungen zielen darauf ab, den Streckenverlauf so zu wählen, dass die Tram erhalten bleiben kann. Das ist recht positiv zu sehen. Hoffentlich bleibt man dabei, wenn die U5 doch irgendwann nach Pasing verlängert wird.

Geschrieben von: Elch am 22 Feb 2006, 17:09
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 16:54)

[Edit:] Ergänzung in Blau

@Boris 00000689.gif Übrigens ist Dein Beitrag von 16:28 mal wieder so ein Kandidat, der sich nicht zitiern lässt. Es erscheint nur HTML-Code. Ich konnte ihn nur per Copy und Paste und manuelle Verwendung des Quote-Tags zitieren. Vielleicht fällt Dir was ein, was beim Schreiben des Beitrags hier anders gelaufen ist, dann könnte man den Fehler eventuell eingrenzen.

War mir auch schon aufgefallen...

Geschrieben von: Elch am 22 Feb 2006, 17:13
QUOTE (tra(u)mmann @ 22 Feb 2006, 17:09)
Vielleicht, ich möchte kein Dogma draus machen. Allerdings sollen die Fahrgastzahlen auf diesen beiden genannten Linien kaum höher als zu Trambahnzeiten sein (wenn's stimmt, habe ich mal so gelesen [vielleicht auf einer Pro-Tram-Website] laugh.gif).

Grundsätzlich ist es zu spät, jetzt ist es passiert.

Leider wurden die meisten U-Bahn-Linien unter dem Motto gebaut, dass sie die Tram ersetzen. Heutige Planungen zielen darauf ab, den Streckenverlauf so zu wählen, dass die Tram erhalten bleiben kann. Das ist recht positiv zu sehen. Hoffentlich bleibt man dabei, wenn die U5 doch irgendwann nach Pasing verlängert wird.

Ich träume ja auch gerne, aber falls die U5 auf der Strecke über das Knie gebaut wird geht es der 19er mit an Sicherheit genzender Wahrscheinlichkeit an den Kragen gehen. Das wirtschaftlich und Kosten-Nutzen-Faktor-mäßig eh' fragwürdige Projekt wäre sonst eine Farce. Gleichzeitig wird dann noch die 57 eingestampft und raus kommt so ein 10-15-Min-Fußmarschquartier wie zwischen Holzapfelkreuth und Großhadern *michärger*

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 17:17
QUOTE (Elch @ 22 Feb 2006, 17:13)
Ich träume ja auch gerne, aber falls die U5 auf der Strecke über das Knie gebaut wird geht es der 19er mit an Sicherheit genzender Wahrscheinlichkeit an den Kragen gehen. Das wirtscaftlich eh' fragwürdige Projekt wäre sonst eine Farce. Gleichzeitig wird dann noch die 57 eingestampft und raus kommt so ein 10-15-Min-Fußmarschquartier wie zwischen Holzapfelkreuth und Großhadern *michärger*

Nun mal halblang, alle Planungen laufen derzeit darauf hinaus, den 19er zu erhalten. Ich sehe keine Veranlassung zu glauben, dass man davon wieder abkommt.

Eine Gefahr wäre vielleicht, wenn wir irgendwann mal einen CSU-OB (schauder) haben, der von einem 8-spurigen Mittleren Ring träumt (je Fahrtrichtung natürlich biggrin.gif).

Geschrieben von: ET 423 am 22 Feb 2006, 17:17
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 16:14)
weil es dann dort auch ein entsprechendes Fahrgastpotential geben wird:

  • Freiham - Puchheim-Ort
    [...]

==>

QUOTE
wieviel " laugh.giflaugh.giflaugh.giflaugh.gif " eine U-Bahn nach Feldmoching vor 100 Jahren ausgelöst hätte!


Das is genial! *GRÖHL* Eine U-Bahn von Pasing nach Freiham und dann nach Puchheim-Ort. Ich glaube, du solltest dir die Gegebenheiten dort mal angucken, bevor du sowas vom Stapel läßt. laugh.gif laugh.gif

Aber ich möchte dir diese Mühe ersparen und ein bißchen was zu diesem Gebiet erklären: Zu aller erst müßte die U-Bahn mal Freiham erreichen - das ist aber gelinde gesagt sinnentleert, da derzeit da noch kein Potential ist und wenn die Neubaugebiete fertig sind, wird die S-Bahn Station Freiham (wieder)eröffnet. (Daß die U-Bahn noch net mal bis Pasing fährt, hatten wir in diesem Thema ja schon)
Dann fahren wir mit 80km/h nach Puchheim-Ort und was finden wir da? Eine relativ kleine und unscheinbare Außengemeinde mit ca. 2000Einwohnern und so gut wie keiner Industrie oder anderen Einrichtungen, die Pendlerströme auslösen könnte (von den paar kleinen Autohäusern mal nicht geredet). Und da willste für zich Millionen eine U-Bahn hinbauen? Ich weiß ja nicht, wer dir diese Ideen flüstert, aber ich würd' net hinhören. wink.gif
Und ahja, das Argument, daß sobald eine U-Bahn nach Puchheim-Ort fährt, sich dort auch mehr Leute niederlassen, zieht nicht, denn: Wo sollen die wohnen? Wohnungsbau geht nicht, da der Gürtel rund um Puchheim-Ort teilweise auf mehrere Kilometer Länge ein Wasserschutzgebiet ist.
Das zum lustigsten Vorschlag der Woche: U-Bahn nach Puchheim-Ort - do legst di nieda! *GRÖHL* laugh.gif laugh.gif laugh.gif

Geschrieben von: andreas am 22 Feb 2006, 17:23
QUOTE (ET 423 @ 22 Feb 2006, 17:17)
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 16:14)
weil es dann dort auch ein entsprechendes Fahrgastpotential geben wird:

  • Freiham - Puchheim-Ort
    [...]

==>



Das is genial! *GRÖHL* Eine U-Bahn von Pasing nach Freiham und dann nach Puchheim-Ort. Ich glaube, du solltest dir die Gegebenheiten dort mal angucken, bevor du sowas vom Stapel läßt. laugh.gif laugh.gif

Aber ich möchte dir diese Mühe ersparen und ein bißchen was zu diesem Gebiet erklären: Zu aller erst müßte die U-Bahn mal Freiham erreichen - das ist aber gelinde gesagt sinnentleert, da derzeit da noch kein Potential ist und wenn die Neubaugebiete fertig sind, wird die S-Bahn Station Freiham (wieder)eröffnet. (Daß die U-Bahn noch net mal bis Pasing fährt, hatten wir in diesem Thema ja schon)
Dann fahren wir mit 80km/h nach Puchheim-Ort und was finden wir da? Eine relativ kleine und unscheinbare Außengemeinde mit ca. 2000Einwohnern und so gut wie keiner Industrie oder anderen Einrichtungen, die Pendlerströme auslösen könnte (von den paar kleinen Autohäusern mal nicht geredet). Und da willste für zich Millionen eine U-Bahn hinbauen? Ich weiß ja nicht, wer dir diese Ideen flüstert, aber ich würd' net hinhören. wink.gif
Und ahja, das Argument, daß sobald eine U-Bahn nach Puchheim-Ort fährt, sich dort auch mehr Leute niederlassen, zieht nicht, denn: Wo sollen die wohnen? Wohnungsbau geht nicht, da der Gürtel rund um Puchheim-Ort teilweise auf mehrere Kilometer Länge ein Wasserschutzgebiet ist.
Das zum lustigsten Vorschlag der Woche: U-Bahn nach Puchheim-Ort - do legst di nieda! *GRÖHL* laugh.gif laugh.gif laugh.gif

er hat ja auch was von in 100 jahren geschrieben....

Geschrieben von: ET 423 am 22 Feb 2006, 17:27
QUOTE (andreas @ 22 Feb 2006, 17:23)
er hat ja auch was von in 100 jahren geschrieben....

Ja und? Das ändert schonmal nix an der Tatsache, daß es da Wasserschutzgebiete gibt, ebenso nichts an der Tatsache, daß man in einem Zeitraum theoretisch alles zusammenträumen kann, z.B. eine S2 nach Ingolstadt, S4 nach Ulm usw. - irgendwo muß mal Schluß sein. wink.gif

Geschrieben von: andreas am 22 Feb 2006, 17:28
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 17:00)
Also die U3 Süd und die U2 halte sogar selbst ich als Trambahnbefürworter für gerechtfertigt. Man schaue sich nur die Takte in den letzten Fahrplänen an, das sollte als Begründung ausreichen...

ja, klar rentieren die sich - aber man hätte z.b. die U2 auch entlang der Ingolstädter Straße bauen können, wo man brachliegendes Fahrgastpotential erreicht hätte - dazu hätte man die U3 vom Olympiazentrum nach Norden nach Feldmoching führen können, dann hätte man statt 2 U-bahnlinen 3 plus eine gut ausgebaute Tram gehabt.
Im Süden wärs doch genauso gewesen - da hätte man dann die U-bahn ab Aidenbachstraße eher südlich führen können und so 2 Strecken durch Solln nach Fürstenried gehabt mit anstatt dem fast trassenidentischen ersetzens der Tram.

Geschrieben von: ChristianMUC am 22 Feb 2006, 17:28
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 16:14)
Welcher 5-Min-Takt? Die U2 fährt alle 10 Minuten, und um die U8 geht's ja. Wo ist also der Unterschied zur U7 am kolumbusplatz? Die wendet genauso am Bahnsteig Gleis 3, wo alle 10 Minuten die U1 kommt.

Dass das auch nicht immer glatt geht, steht auf einem anderen Blatt.

z.B.

16:00 Abfahrt U2 Richtung Feldmoching
danach 16:01 bzw. 16:02 Ankunft der U8 aus Harthof, bei einem 5-Min-Takt muss diese schon um
16:05, also 3-4 Minuten später wieder abfahren, dass das geht, weiss ich vom OEZ, aber es ist doch mit einiger Hetze verbunden.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 17:32
QUOTE (Wildwechsel @ 22 Feb 2006, 16:14)

Das kommt jetzt darauf an, in welchen Zeiträumen man denkt. [...]

  • Straßlach


Die Einstellung weiterer U-Bahn-Planungen bedeutet natürlich nicht, dass man das für alle Ewigkeit macht.

Was Straßlach angeht, müsste man zunächst Grünwald anschließen und das ist extrem unwahrscheinlich. Wenn sich Grünwald schon so anstellt, den 25er mit zu finanzieren (ist jetzt gar nicht böse gemeint, aber ne Menge Geld kostet ja bereits die Tram), wie soll es denn da je zu einer U-Bahn kommen? Dazu müsste die U1 erst mal bis zum Harlachinger Krankenhaus fahren und bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Da sich die Struktur in Grünwald die nächsten Jahrzehnte kaum ändern dürfte (hier bleibt die S-Klasse und ihre Nachfolger [vermutlich dann aus China biggrin.gif mit Wasserstofftechnologie oder sonst was] bestimmend), ist das wahrscheinlich für die nächsten 100 Jahre illusorisch. Nur lebe ich keine 100 Jahre mehr (se sei denn, die Medizin macht weiter Fortschritte), sodass man mir nicht das Gegenteil beweisen kann.

Ist In Straßlach eigentlich viel los? Gut, der Roiderer ist dort exzellent besucht und hat immer einen gigantisch vollen Parkplatz plus belegte Anwohnerparkplätze in den Nebenstraßen, aber hier wird man auch eher die eigenen 4 Räder bemühen. Und sonst: ein Autohaus, ein paar Wohnhäuser (und viel Platz für eine U-Bahn-Wendeanlage biggrin.gif).

[Edit:] Liniennummer korrigiert

Geschrieben von: Wildwechsel am 22 Feb 2006, 17:34
QUOTE (ChristianMUC @ 22 Feb 2006, 17:28)
..., aber es ist doch mit einiger Hetze verbunden.

Ohne Zweifel, aber genauso knapp läuft's (leider) bei der U7 am Kolumbusplatz.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 22 Feb 2006, 17:39
QUOTE (andreas @ 22 Feb 2006, 17:28)
ja, klar rentieren die sich - aber man hätte z.b. die U2 auch entlang der Ingolstädter Straße bauen können, wo man brachliegendes Fahrgastpotential erreicht hätte - dazu hätte man die U3 vom Olympiazentrum nach Norden nach Feldmoching führen können, dann hätte man statt 2 U-bahnlinen 3 plus eine gut ausgebaute Tram gehabt.
Im Süden wärs doch genauso gewesen - da hätte man dann die U-bahn ab Aidenbachstraße eher südlich führen können und so 2 Strecken durch Solln nach Fürstenried gehabt mit anstatt dem fast trassenidentischen ersetzens der Tram.

Volle Zustimmung. Aber die Planungen waren in der falschen Zeit, die generell trambahnfeindlich war und der falsche OB von der falschen Partei war hier vermutlich auch nicht ganz unbeteiligt.

Geschrieben von: philmuc am 23 Feb 2006, 17:13
QUOTE (FloSch @ 22 Feb 2006, 16:12)


Dass die Rücknahme zum Harthof nicht so der Brüller ist, sieht man ja am morgen: da wird doch wieder mit der U8 (teilweise?) bis Feldmoching gefahren...

Laut der MVG (gegenüber Fahrgaeste.de) handelt es sich hierbei (um die Überfüllung der Bahenn zwischen Feldmoching und Harthof) nur um ein jahreszeitlich bedingtes Phänomen, weshalb momentan ausnahmsweise(!) zwischen 7 und 8 Uhr morgens die U8 bis Feldmoching verlängert wird. Schuld seien in erster Linie auch die Fahrgäste, da diese besonders gerne ganz vorne und hinten einsteigen (ein nervtötendes Problem was vor allem am Marienplatz zu beobachten ist - wie blöd sind die Leute eigentlich?, allerdings sicher keine hinreichende Begründung für die notwendigen Verstärker). Aus diesem Grund will man hier künftig verstärkt Cs einsetzen. An der Rücknahme der U8 will man aber festhalten.

Geschrieben von: Rathgeber am 23 Feb 2006, 17:16
QUOTE (philmuc @ 23 Feb 2006, 17:13)
Schuld seien in erster Linie auch die Fahrgäste, da diese besonders gerne ganz vorne und hinten einsteigen

Ach, gibt man jetzt schon den Fahrgästen die Schuld, wenn Einsprungspläne ein Rohrkrepierer sind?

Nix für ungut, aber das ist billige Publikumsbeschimpfung...

Geschrieben von: VT 609 am 23 Feb 2006, 17:17
QUOTE (Rathgeber @ 23 Feb 2006, 17:16)
Ach, gibt man jetzt schon den Fahrgästen die Schuld, wenn Einsprungspläne ein Rohrkrepierer sind?

Nix für ungut, aber das ist billige Publikumsbeschimpfung...

Ganz meine Meinung. Die MVG will halt nicht öffentlich zugeben, daß die Rücknahme der U 8 zum Harthof ein Fehler war.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 17:29
QUOTE (philmuc @ 23 Feb 2006, 17:13)
Schuld seien in erster Linie auch die Fahrgäste, da diese besonders gerne ganz vorne und hinten einsteigen (ein nervtötendes Problem was vor allem am Marienplatz zu beobachten ist - wie blöd sind die Leute eigentlich?, allerdings sicher keine hinreichende Begründung für die notwendigen Verstärker). Aus diesem Grund will man hier künftig verstärkt Cs einsetzen. An der Rücknahme der U8 will man aber festhalten.

Mit Fahrgastbeschimpfung kommen wir sicher nicht weiter (die ich Dir ausdrücklich nicht vorwerfe!). Natürlich sind einige Fahrgäste "dumm", aber das ist hinreichend bekannt. Die MVG muss das Netz und die Umgebung so gestalten, dass auch die Dummheit berücksichtigt wird. Ich glaube kaum, dass sich einige Fahrgäste, speziell am Marienplatz, gleichwohl ob es Münchner oder Touristen sind, die sich „idiotisch“ verhalten und nur vorne und hinten zusteigen, große Gedanken machen, was sie da tun, und sich in irgendeiner Weise umerziehen lassen, in dem Sinne, ihren Verstand einzuschalten.

Die MVG hat doch sicher ein paar Psychologen beschäftigt, die bei der Gestaltung von Bahnhöfen, Beschilderungen, neuen Zugmodellen usw. mithelfen und die kompensierend auf die „Dummheit“ einwirken.

Geschrieben von: ChristianMUC am 23 Feb 2006, 17:31
Tiese pösen pösen Fahrgäste....was fällt tenen eikentlich noch ein? tie können froh sein, tass vir sie üperhaupt noch mitnehmen...

Geschrieben von: Elch am 23 Feb 2006, 18:39
Vielleicht sind ja auch einfach die Züge und Bahnsteige zu lang für eine optimale Fahrgast-Verteilung. Vielleicht hätten da Bahnsteige für 2DT's und Züge mit 2DT's auch einen Besseren Verteilungseffekt.

WerWeißWerWeiß....

Geschrieben von: Quak am 23 Feb 2006, 20:24
Man hätte die U1 Nord über das OEZ hinaus verlängern können, (Haltestellen Lerchenau, Feldmoching S, Hasenbergl, Dülferstraße (Schleife Straßenbahn), die bestehende Straßenbahn zum Scheidplatz erhalten (statt U2 Nord wie sie jetzt ist. ) Die U2 Nord würde ich unterirdisch vom Scheidplatz über Milbertshofen, Ingolstädter Straße, Euro-Industrie-Park, Freimann West zum Kunstpark-Nord, Allianz-Arena für sinnvoller halten.
U4 Ost Max-Weber-Platz-Arabellapark halte ich in der jetzigen Form für völlig überflüssig, die Tram zum Cosimapark mit Verlängerung nach St. Emmeran hätte gereicht.
Eine Verlängerung der U5 nach Pasing sehe ich als Ersatz für die zweite Stammstrecke. Man sollte sich evtl. überlegen, ob man nicht die U5 Pasing - Hauptbahnhof - Max-Weber-Platz - Arabellapark - Zahmdorf - Berg am Laim S baut. Wenn man die Betriebsstrecke unter der Theresienwiese so umbauen könnte, daß man von der Station Theresienwiese ohne Kopfmachen über die Implerstraße zum Harras fahren könnte. Man hätte dann eine U4 Harras S - Hauptbahnhof U,S - Ostbahnhof S - Neuperlach S.

Geschrieben von: Netman am 23 Feb 2006, 20:50
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 17:29)

Mit Fahrgastbeschimpfung kommen wir sicher nicht weiter (die ich Dir ausdrücklich nicht vorwerfe!). Natürlich sind einige Fahrgäste "dumm", aber das ist hinreichend bekannt. Die MVG muss das Netz und die Umgebung so gestalten, dass auch die Dummheit berücksichtigt wird. Ich glaube kaum, dass sich einige Fahrgäste, speziell am Marienplatz, gleichwohl ob es Münchner oder Touristen sind, die sich „idiotisch“ verhalten und nur vorne und hinten zusteigen, große Gedanken machen, was sie da tun, und sich in irgendeiner Weise umerziehen lassen, in dem Sinne, ihren Verstand einzuschalten.

Wir wollen hier aber jetzt nicht wirklich diskutieren, ob diese saudumme Begründung der MVG irgendwie berechtigt ist, oder? Meines Erachtens läuft das mit der U8 so: Die MVG will sie nicht bis Feldmoching, deshalb nimmt man sie raus. Dann bringt man sie wieder, sagt aber keinem was. In der Zwischenzeit läuft eine Fahrgastzählung, deren AUswertung nach der WM ergibt:
"Seht her, da fährt kein Mensch mit der U8 nach Feldmoching. Und ich, Herbert Kaiser "(der Vorsitzende der Geschäftsführung des weltweit fast wichtigsten Verkehrsunternehmens ist mit seiner Lichtgestalt Franz Beckenabuer bereits in Verhandlung zwecks Titelvererbung nach der WM), " habs schon vorher gewusst. Also wie immer."

QUOTE
Die MVG hat doch sicher ein paar Psychologen beschäftigt, die bei der Gestaltung von Bahnhöfen, Beschilderungen, neuen Zugmodellen usw. mithelfen und die kompensierend auf die „Dummheit“ einwirken.

So ein Seelenklempnerteam wäre meiner Meinung nach durchaus angebracht bei der MVG, aber eher in höheren Etagen als in unterirdischen Bahnhöfen... rolleyes.gif

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 21:07
QUOTE (Netman @ 23 Feb 2006, 20:50)
Wir wollen hier aber jetzt nicht wirklich diskutieren, ob diese saudumme Begründung der MVG irgendwie berechtigt ist, oder? Meines Erachtens läuft das mit der U8 so: Die MVG will sie nicht bis Feldmoching, deshalb nimmt man sie raus. Dann bringt man sie wieder, sagt aber keinem was. In der Zwischenzeit läuft eine Fahrgastzählung, deren AUswertung nach der WM ergibt:
"Seht her, da fährt kein Mensch mit der U8  nach Feldmoching. Und ich, Herbert Kaiser "(der Vorsitzende der Geschäftsführung des weltweit fast wichtigsten Verkehrsunternehmens ist mit seiner Lichtgestalt Franz Beckenabuer bereits in Verhandlung zwecks Titelvererbung nach der WM), " habs schon vorher gewusst. Also wie immer."

Ein Schuldeingeständnis ist natürlich immer problematisch. Außerdem wenn man jetzt sagt, die U8 fährt zwischen 7 und 8 Uhr wieder nach Feldmoching, aber nur vorübergehend, weil wegen der kalten Witterung die Notwendigkeit da ist, hat man auch nichts groß davon.
Um es klarzustellen: Ich lehne ausdrücklich die immer weiter stattfindendende Ausdünnung bei der U-Bahn ab.

QUOTE (Netman @ 23 Feb 2006, 20:50)
So ein Seelenklempnerteam wäre meiner Meinung nach durchaus angebracht bei der MVG, aber eher in höheren Etagen als in unterirdischen Bahnhöfen... rolleyes.gif

Der C-Wagen wurde sicher auch nach psychologischen Gesichtspunkten konstruiert, mehr als die Vorgänger. Die Fahrgastströme sollen sich verteilen, man soll sich wohlfühlen usw. Und wie sich Fahrgastströme verteilen, ist wiederum auch ein psychologischer Gesichtspunkt. Was nicht heißt, dass ich ein großer Anhänger davon bin, jeden gleich per Definition als krank zu erklären und zum Psychologen oder Psychiater zu schicken. Um schwere Traumata zu verhindern, z.B. nach Verkehrsunfällen, können aber Psychologen durchaus sinnvoll sein.

Geschrieben von: 420er Vorserie am 23 Feb 2006, 21:16
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 21:07)
Der C-Wagen wurde sicher auch nach psychologischen Gesichtspunkten konstruiert, mehr als die Vorgänger. Die Fahrgastströme sollen sich verteilen, man soll sich wohlfühlen usw. Und wie sich Fahrgastströme verteilen, ist wiederum auch ein psychologischer Gesichtspunkt.

Ja, die Fahrgäste verteilen sich im Zug überwiegen am Anfang und Ende. Leider funktioniert das mit der Lenkung der Fahrgäste in die Mitte der Züge fast nich.

Gruß,
420er Vorserie

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 21:20
QUOTE (420er Vorserie @ 23 Feb 2006, 21:16)
Ja, die Fahrgäste verteilen sich im Zug überwiegen am Anfang und Ende. Leider funktioniert das mit der Lenkung der Fahrgäste in die Mitte der Züge fast nich.

Zumindest bietet der C-Wagen die Möglichkeit, sich nach dem Einsteigen noch weiträumig zu verteilen. Vielleicht sollte die MVG ein Maskottchen einführen und mit einem Spruch "ich verteile mich" oder ähnlich werben. Oder in der Mitte des Zuges was verschenken. biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Geschrieben von: andreas am 23 Feb 2006, 21:22
QUOTE (Quak @ 23 Feb 2006, 20:24)
Man hätte die U1 Nord über das OEZ hinaus verlängern können, (Haltestellen Lerchenau, Feldmoching S, Hasenbergl, Dülferstraße (Schleife Straßenbahn), die bestehende Straßenbahn zum Scheidplatz erhalten (statt U2 Nord wie sie jetzt ist. ) Die U2 Nord würde ich unterirdisch vom Scheidplatz über Milbertshofen, Ingolstädter Straße, Euro-Industrie-Park, Freimann West zum Kunstpark-Nord, Allianz-Arena für sinnvoller halten.
U4 Ost Max-Weber-Platz-Arabellapark halte ich in der jetzigen Form für völlig überflüssig, die Tram zum Cosimapark mit Verlängerung nach St. Emmeran hätte gereicht.
Eine Verlängerung der U5 nach Pasing sehe ich als Ersatz für die zweite Stammstrecke. Man sollte sich evtl. überlegen, ob man nicht die U5 Pasing - Hauptbahnhof - Max-Weber-Platz - Arabellapark - Zahmdorf - Berg am Laim S baut. Wenn man die Betriebsstrecke unter der Theresienwiese so umbauen könnte, daß man von der Station Theresienwiese ohne Kopfmachen über die Implerstraße zum Harras fahren könnte. Man hätte dann eine U4 Harras S - Hauptbahnhof U,S - Ostbahnhof S - Neuperlach S.

die Straßenbahnen zum Effnerplatz (oder früher zum Cosimapark) sind kein Ersatz für die U4, auch nicht wenn die Tram nach St. Emmeran fährt, denn grad die Erschließung der Hochhäuser an der Richard Strauß Straße ist ja die Hauptfunktion und das ist eine komplett andere Relation als die Tram. Ohne U4 wäre da zumindest zusätzliche Tram nötig gewesen, die über Prinzregentenplatz und den Mittleren Ring gefahren wäre. (eigentlich ist ja die U4 im Bereich Bogenhausen sogar der idealfall für die U-bahnplanung - nicht die Tramstrecken wurden ersetzt, sondern es wurde unerschlossenes oder nur mit Bus erschlossenes Gebiet bedient).
Ähnliches wäre auch bei der vielen anderen U-bahnlinen sinnvoll gewesen, wie schon erwähnt bei der U2 Nord, oder auch auch bei U3/6 im Süden - eine Führung unter Thalkirchener Straße hätte mitten durch Wohngebiete geführt , man hätte am Ratzingerplatz und am Harras Kreuzungen mit der Tram, die weiterhin durch die Lindwurmstraße verkehrt wäre gehabt und mit der U6 statt nach Gróßhadern etwas weiter nach Norden bauen können - und die Tramstrecke zum Waldfriedhof und Lorettoplatz wäre sinnvoll zu erhalten gewesen - jetzt hat der Waldfriedhof nur noch Busanschluß.

Naja, das läßt sich jetzt leider nicht mehr ändern, aber es wurde politisch viel verbockt zu ungunsten der Fahrgäste....




Geschrieben von: andreas am 23 Feb 2006, 21:26
QUOTE (420er Vorserie @ 23 Feb 2006, 21:16)
Ja, die Fahrgäste verteilen sich im Zug überwiegen am Anfang und Ende. Leider funktioniert das mit der Lenkung der Fahrgäste in die Mitte der Züge fast nich.

Gruß,
420er Vorserie

ist doch logisch - der Fahrgast geht dahin, wo er wieder raus muß - und die meisten Zugängen sind nunmal an den Bahnsteigsenden - wer z.b. auf der U3 und U6 am Marienplatz zur S-bahn umsteigen will wird sich immer im südlichen Zugteil aufhalten (wobei auf der U3/6 ohnehin sehr viel am Südende ist - die Uni, Odensplatz umsteigen, Marienplatz S-bahn.....)
Am Hbf (U1/2) z.b. gehts recht gut, weil da über die Bahnsteiglänge verteilt 4 Zugänge sind und so nicht 90% des Fahrgastaufkommens über einen Zugang wie am Marienplatz abgewickelt wird....

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 21:38
QUOTE (andreas @ 23 Feb 2006, 21:26)
ist doch logisch - der Fahrgast geht dahin, wo er wieder raus muß - und die meisten Zugängen sind nunmal an den Bahnsteigsenden - wer z.b. auf der U3 und U6 am Marienplatz zur S-bahn umsteigen will wird sich immer im südlichen Zugteil aufhalten (wobei auf der U3/6 ohnehin sehr viel am Südende ist - die Uni, Odensplatz umsteigen, Marienplatz S-bahn.....)
Am Hbf (U1/2) z.b. gehts recht gut, weil da über die Bahnsteiglänge verteilt 4 Zugänge sind und so nicht 90% des Fahrgastaufkommens über einen Zugang wie am Marienplatz abgewickelt wird....

ja klar. Deshalb braucht es eine MVG-typische Kampagne

Ich stelle mir eine freundliche, dicke Figur vor, die genüsslich in der Mitte des Zugs sitzt und sich entspannt. Links und rechts von ihm ist Chaos und Gedränge.

Dazu eine Sprechblase: "Ich habe einen Sitzplatz. In der Mitte."

Darunter in etwa ein Text wie: „Mach mit, verteil Dich!“

Oder ein Wortspiel mit der "Zugspitze" in der Doppelbedeutung Zuganfang / Garmisch-Partenkirchen.

Oh nein, vielleicht liest jemand von der MVG mit und die machen das wirklich... biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Der Schlucki ist schon zu viel des Guten...

Geschrieben von: Boris Merath am 23 Feb 2006, 21:52
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 21:20)
Zumindest bietet der C-Wagen die Möglichkeit, sich nach dem Einsteigen noch weiträumig zu verteilen. Vielleicht sollte die MVG ein Maskottchen einführen und mit einem Spruch "ich verteile mich" oder ähnlich werben. Oder in der Mitte des Zuges was verschenken. biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Macht aber keiner. Wer am Ende des Zuges einsteigt wegen den nahen Ausgängen wird bei Einfahrt des Zuges nicht - nur weils ein C ist - in die Mitte durchgehen, insbesondere weil selbiges nur wenigen Leuten möglich ist, die anderen kommen ja aufgrund Überfüllung gar nicht erst durch :-)

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 22:25
QUOTE (Boris Merath @ 23 Feb 2006, 21:52)
Macht aber keiner. Wer am Ende des Zuges einsteigt wegen den nahen Ausgängen wird bei Einfahrt des Zuges nicht - nur weils ein C ist - in die Mitte durchgehen, insbesondere weil selbiges nur wenigen Leuten möglich ist, die anderen kommen ja aufgrund Überfüllung gar nicht erst durch :-)

Dann muss man ein paar 1-EURO-Jobber einstellen, welche die Leute mit ein bisschen körperlichem Einsatz verteilen und ebenso bei der Türabfertigung behilflich sind.

Schafft ein paar Arbeitsplätze, denn 1-EUR-Jobber tauchen in der Arbeitslosenstatistik nicht auf. Und man spart ein paar Züge ein, sodass sich das Ganze vielleicht sogar rechnet. biggrin.gif

Ach, bin ich heute wieder böse.

Geschrieben von: Elch am 23 Feb 2006, 22:31
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 21:38)
Darunter in etwa ein Text wie: „Mach mit, verteil Dich!“

Oder ein Wortspiel mit der "Zugspitze" in der Doppelbedeutung Zuganfang / Garmisch-Partenkirchen.

Oh nein, vielleicht liest jemand von der MVG mit und die machen das wirklich... biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Der Schlucki ist schon zu viel des Guten...

Kann es sein, daß du mit *den* Sprüchen schon ein "Schlucki" zu viel hast heute Abend...?! wink.gif biggrin.gif laugh.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Feb 2006, 22:36
QUOTE (Elch @ 23 Feb 2006, 22:31)
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 21:38)
Darunter in etwa ein Text wie: „Mach mit, verteil Dich!“

Oder ein Wortspiel mit der "Zugspitze" in der Doppelbedeutung Zuganfang / Garmisch-Partenkirchen.

Oh nein, vielleicht liest jemand von der MVG mit und die machen das wirklich... biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Der Schlucki ist schon zu viel des Guten...

Kann es sein, daß du mit *den* Sprüchen schon ein "Schlucki" zu viel hast heute Abend...?! wink.gif biggrin.gif laugh.gif

Fasching ...

und jetzt einen Schnapps für meinen 111. Beitrag huh.gif ohmy.gif wink.gif tongue.gif biggrin.gif laugh.gif cool.gif rolleyes.gif dry.gif smile.gif mad.gif sad.gif unsure.gif blink.gif ph34r.gif www_smiliemania_de_75814.png wub.gif

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 22:36
QUOTE (Elch @ 23 Feb 2006, 22:31)
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 21:38)
Darunter in etwa ein Text wie: „Mach mit, verteil Dich!“

Oder ein Wortspiel mit der "Zugspitze" in der Doppelbedeutung Zuganfang / Garmisch-Partenkirchen.

Oh nein, vielleicht liest jemand von der MVG mit und die machen das wirklich... biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Der Schlucki ist schon zu viel des Guten...

Kann es sein, daß du mit *den* Sprüchen schon ein "Schlucki" zu viel hast heute Abend...?! wink.gif biggrin.gif laugh.gif

Ich trinke keinen Alk. Außerdem mache ich mich gerne mit eigenen Sprüchen über bestimmte Kampagnen lustig (ich erinnere an seinen Kumpan "Stampfi", der die vom Schlucki herausgesaugten Schottersteine wieder reinstampft). Warum auch nicht? Sonst kann ich manche Kindergarten-Kampagne nicht ertragen.

Geschrieben von: tra(u)mmann am 23 Feb 2006, 22:46
Hier kommen sie übrigens alle vor:

Schlucki, Stampfi und Schnappi.

Schnappi: das Krokodil

Schlucki: Gerd, der Penner aus dem Park, trinkt Schnaps und macht "schluck - schluck - schlucki".

Stampfi: Der Riesen-Elefant.

http://mitglied.lycos.de/beta247/schnappi-versionen.html

biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Oh nein, das ist nicht zum Aushalten... Außerdem voll 00000689.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 23 Feb 2006, 23:01
QUOTE (tra(u)mmann @ 23 Feb 2006, 22:25)
Dann muss man ein paar 1-EURO-Jobber einstellen, welche die Leute mit ein bisschen körperlichem Einsatz verteilen

Man könnte auch Bahnsteige mir Förderbändern ausstatten, die kontinuierlich Richtung Bahnsteigmitte laufen.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 23 Feb 2006, 23:02
QUOTE (Boris Merath @ 23 Feb 2006, 23:01)
Man könnte auch Bahnsteige mit Förderbändern ausstatten, die kontinuierlich Richtung Bahnsteigmitte laufen.

... und dann steigen wieder alle nur in der Mitte ein ???

Und vorne und hinten ist's leerer biggrin.gif

Geschrieben von: Quak am 23 Feb 2006, 23:09
Was ich finde, beim Neubau von Strecken müßte man flexibler bauen. Warum baut man beim OEZ zwei Bahnhöfe untereinander, statt wie am Scheidplatz nebeneinander. Bei der Trambahn wird meistens eine "Umleitungsstrecke" mit eingebaut, bei der U-Bahn herrscht immernoch ein "Solitärstreckendenken" U1/2, U3/6, U4/5 vor. OEZ, Odeonsplatz, Sendlinger Tor, Hauptbahnhof mit den 2 jeweils getrennten U-Bahnhöfen werden in der Zukunft Nadelöhr und "Entwicklungsbremse" im U-Bahn Netz.
Eine neue Weichenverbindung kann man in eine Tramverbindung schneller "eingeflicken" wie in einen bestehenden zweistöckigen U-Bahnhof Schienenverbindungen zwischen oberen und unteren Bahnhof. (siehe Disskussion für eine U-Bahn-Verbindung Hbf-Allianzarena)

Geschrieben von: FloSch am 24 Feb 2006, 09:27
QUOTE (Quak @ 23 Feb 2006, 23:09)
Was ich finde, beim Neubau von Strecken müßte man flexibler bauen. Warum baut man beim OEZ zwei Bahnhöfe untereinander, statt wie am Scheidplatz nebeneinander.

Das liegt aber auch an Lage und Kreuzungswinkel der Bahnhöfe und wo die Strecke hinterher hin soll. Beim OEZ wäre das mit sehr großem Aufwand sicher auch Scheidplatz-artig hinzubekommen gewesen, aber da ist mir die jetige Lösung eigentlich lieber. Das wären nicht nur ziemliche Mehrkosten gewesen, es hätte auch länger gedauert, mehr Platz gebraucht und wäre verkehrlich vermutlich unsinniger gewesen.

QUOTE (Quak @ 23 Feb 2006, 23:09)
(siehe Disskussion für eine U-Bahn-Verbindung Hbf-Allianzarena)

Na ja, das ist ein Äpfel-mit-Birnen-Vergleich.
Wenn zwei-drei-vier Kilometer Strecke dazwischen liegen, ist das auch bei der Tram nicht mehr einfach ein "Einflicken einer Weichenverbindung".

Bei einer zweispurigen Straße ist eine Abzweigung auch wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als bei einer vierspurigen Autobahn, wo alles kreuzungsfrei sein muss. Ich find, der Vergleich trifft's eher.

Geschrieben von: Boris Merath am 24 Feb 2006, 11:44
QUOTE (Quak @ 23 Feb 2006, 23:09)
Warum baut man beim OEZ zwei Bahnhöfe untereinander, statt wie am Scheidplatz nebeneinander.

Zum einen mit Garantie Kostengründe. Für diese Lösung müsste man die beiden Strecken erstmal mit Kurven nebeneinander führen. Eine Strecke davon muss man dann ein llängeres Stück in zwei Einzeltunnel aufteilen um kreuzungsfrei einzufädeln. Das gleiche Spiel dann auch am anderen Ende, wenn man sich die Option offenhalten will mal weiterzubauen an der U1. Außerdem dürfte die jetzige Lösung umsteigemäßig gar nicht so schlecht sein, so kann man auch wenn man von einem Innenstadtast kommt in den Innenstadtteil der jeweils anderen Linie umsteigen, ohne gleich zwei Treppen laufen zu müssen.

QUOTE
Bei der Trambahn wird meistens eine "Umleitungsstrecke" mit eingebaut, bei der U-Bahn herrscht immernoch ein "Solitärstreckendenken" U1/2, U3/6, U4/5 vor. OEZ, Odeonsplatz, Sendlinger Tor, Hauptbahnhof mit den 2 jeweils getrennten U-Bahnhöfen werden in der Zukunft Nadelöhr und "Entwicklungsbremse" im U-Bahn Netz.   

Auch hier: da jeweil Riesenbahnhöfe zu bauen (insbesondere Hauptbahnhof) ist unbezahlbar bis unmöglich (insbesodnere bei Kreuzung im nahezu 90°-Winkel bei den meißten der genannten Bahnhöfe). Und: Was willst Du denn groß umleiten? Bei der Tram braucht mans, weil die nur an bestimmten Punkten wenden kann. Die U-Bahn kann da flexibler reagieren. Letztendlich bringts das nciht wirklich, weil die Umleiterstrecke sehr lang auf anderer Strecke verlaufen würde, mal davon abgesehen können die Stammstrecken zu8r HVZ auch nicht mehr allzu viele Züge aufnehmen

Geschrieben von: Boris Merath am 24 Feb 2006, 11:44
QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Feb 2006, 23:02)
... und dann steigen wieder alle nur in der Mitte ein ???

Dann baut man viele kleine Förderbänder ein, mit Belegungssensoren, die flexibel laufen :-)

Geschrieben von: elba am 24 Feb 2006, 13:46
QUOTE (Boris Merath @ 24 Feb 2006, 11:44)
QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Feb 2006, 23:02)
... und dann steigen wieder alle nur in der Mitte ein ???

Dann baut man viele kleine Förderbänder ein, mit Belegungssensoren, die flexibel laufen :-)

Die Nummer der U-Bahntüren werden am Zug und an der ungefähren Bahnsteigposition groß angeschrieben. Am Bahnsteigzugang zieht man eine Nummer mit der Tür, die man zu benutzen hat. Wird man im falschen Wagen angetroffen, gilt das als Schwarzfahren. tongue.gif

Edmund

Geschrieben von: Elch am 24 Feb 2006, 14:23
QUOTE (elba @ 24 Feb 2006, 13:46)
QUOTE (Boris Merath @ 24 Feb 2006, 11:44)
QUOTE (ubahnfahrn @ 23 Feb 2006, 23:02)
... und dann steigen wieder alle nur in der Mitte ein ???

Dann baut man viele kleine Förderbänder ein, mit Belegungssensoren, die flexibel laufen :-)

Die Nummer der U-Bahntüren werden am Zug und an der ungefähren Bahnsteigposition groß angeschrieben. Am Bahnsteigzugang zieht man eine Nummer mit der Tür, die man zu benutzen hat. Wird man im falschen Wagen angetroffen, gilt das als Schwarzfahren. tongue.gif

Edmund

Man könnte auch nur noch mit Kurzzügen fahren, die dann in der Bahnsteigmitte halten.
Nur müsste man dann halt ein "wenig" öfter fahren....

Geschrieben von: profimaulwurf am 29 Mar 2006, 21:54
Also, da muß ich doch auch meinen Senf zugeben:

hier mein Vorschlag:(Da ich zu Faul bin alles noch mal zu schreiben, der entsprechende Link)
http://www.forum-ubt.de/thread.php?threadid=185

Den ersten Teil des Vorschlages habe ich übrigens an unseren Betrieb und den OB geleitet.
Die waren voll begeister(sagen sie zumindest) und haben mir keine Sanitäter geschickt.
Manches davon wird bestimmt auch mal durch einen Computerfehler irgendwann mal möglich

Viel Spaß beim lesen

Geschrieben von: ropix am 29 Mar 2006, 22:00
Nu ganz kurz - Gleich und Wechselstromfahrzeuge auf Gleichen Gleisen können im schlimmstenfall zu völlig zerstörten Fahrzeugen führen - kaum kommt eine U-Bahn einer S-Bah in die Quere hat die U-Bahn nämlich bestenfalls zu den 750 Volt noch die 15 Kv der S-Bahn - und umgekehrt die S-Bahn auch noch die 750 Volt, vor allem aber die vielen vielen Ampere der U-Bahn im Stromkreis - weil Schienen sind keine sehr guten Leiter, im gegensatz zur Zuführung (Oberleitung/Stromschiene) - daran sind die Berliner schon mal gescheitert. Und sonst wirds teuer sad.gif

Geschrieben von: profimaulwurf am 29 Mar 2006, 22:04
Hm irgendwie, die letzten Texte klingen irgendwie wie Arbeits- oder Sozialamt ......
hab ich nichts dagegen. Da können sich die Leute schonmal an den Zustand gewöhnen.

Geschrieben von: ropix am 29 Mar 2006, 22:14
QUOTE (profimaulwurf @ 29 Mar 2006, 23:04)
Hm irgendwie, die letzten Texte klingen irgendwie wie Arbeits- oder Sozialamt ......
hab ich nichts dagegen. Da können sich die Leute schonmal an den Zustand gewöhnen.

nö, der Rest kling eigentlich ganz gut (obei für Freiham die Streitfrage U-Bahn oder Trambahn wohl solange bestehen bleibt bis beides dorthinfährt smile.gif )

Geschrieben von: profimaulwurf am 29 Mar 2006, 22:18
QUOTE
nö, der Rest kling eigentlich ganz gut (obei für Freiham die Streitfrage U-Bahn oder Trambahn wohl
solange bestehen bleibt bis beides dorthinfährt smile.gif )


Vermutlich dann, wenn Germering nach München eingemeindet wird

Geschrieben von: chris232 am 30 Mar 2006, 13:50
QUOTE (profimaulwurf @ 29 Mar 2006, 22:54)
Da ich zu Faul bin alles noch mal zu schreiben

Heute:
Das Kopieren
Um in gängigen Internetbrowsern Texte zu kopieren, reicht es aus, die entsprechende Stelle zu markieren und auf Strg+C zu drücken bzw. mit der rechten Maustaste ein Menü zu öffnen und anschließend auf Kopieren zu klicken. Zum Einfügen kann entweder die Tastenkombination Strg+V verwendet werden oder man klickt an entsprechender Stelle rechts und benutzt die Funktion Einfügen.
Sie lasen Folge 001 der Reihe "Arbeiten und Spielen mit dem Computer".

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 30 Mar 2006, 17:15
QUOTE (profimaulwurf @ 29 Mar 2006, 22:54)
Den ersten Teil des Vorschlages habe ich übrigens an unseren Betrieb und den OB geleitet.
Die waren voll begeister(sagen sie zumindest) und haben mir keine Sanitäter geschickt.

Sei mir nicht böse, aber eine Verlängerung der U-Bahn über Garching raus zum Flughafen? Das ist etwas, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann. Wie soll das betrieblich gehen?

Vergiß bitte nicht, dass die vom Flughafen kommenden U-Bahn-Züge bereits ab Flughafen einen ansehnlichen bis hohen Füllungsgrad hätten, aber die Linien, die man dorthin verlängern könnte (U2/8 oder U6), im Berufsverkehr bereits jetzt im Innenstadtbereich völlig überlastet sind und eine weitere Taktverdichtung oder Erhöhung des Platzangebots nicht mehr möglich ist.

Meine Meinung: der Flughafen ist durch die S-Bahn angeschlossen, die U-Bahn hat dort nichts zu suchen. Die U-Bahn braucht ihre Kapazitäten für die Stadt selbst.

Geschrieben von: profimaulwurf am 31 Mar 2006, 04:09
Die Kapazität der U-Bahn kann bis auf einen 2-3 Minutentakt ausgedehnt werden, wenn es wirklich gebraucht würde.
Diese Kapazität ist bei allen Strecken, die neu gebaut werden, bereits mit angelegt.
Der Flughafen wird immer weiter ausgebaut und wird dementsprechend auch Kapazitäten zum Abtransport brauchen.
Da wird die U-Bahn mit Sicherheit eine sehr interessante Rolle spielen.

Auch wenn jetzt erstmal eine Express-S gebaut wird, auch sie wird irgendwann einmal an ihre Grenzen stossen.

Geschrieben von: ropix am 31 Mar 2006, 17:43
Die U-Bahn zum Flughafen ist schon der Traum der Umlandgemeinden entlang der möglichen Strecke - von allen drei bis fünf Verbindungen München München->Airport käme auf sie wohl die größte Rolle der "Naherschließung" - also Anbindung des Nordens an den Flughafen. Für den Weg Flughafen->Marienplatz ist sie meiner Meinung nach eher uninteressant im Regelfall, da zu lange unterwegs - aber der Münchner Norden, der ja in den Planungszenarien erst zum Marienplatz/Hauptbahnhof ... Moosach, Feldmoching oder gar mitm Bus nach Ober oder Unterschleißheim fahren muss wäre es durchaus interessant.

Was sich durch eine Erhöhung der Geschwindigkeit der U-Bahn auf 100 oder 120 sogar noch steigern ließe.

Dass die S-Bahn mit ihren drei geplanten Ästen an ihre Kapazitätsgrenze stößt halte ich hingegen für unwahrscheinlich, dazu bräuchte es dann doch wie letzten Sommer im Theatron angekündigt die 27 Startbahn - die dann auf dem Olympiagelände gebaut wurde smile.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 31 Mar 2006, 21:08
QUOTE (Oliver-BergamLaim @ 30 Mar 2006, 18:15)
Sei mir nicht böse, aber eine Verlängerung der U-Bahn über Garching raus zum Flughafen? Das ist etwas, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann. Wie soll das betrieblich gehen?

Vergiß bitte nicht, dass die vom Flughafen kommenden U-Bahn-Züge bereits ab Flughafen einen ansehnlichen bis hohen Füllungsgrad hätten, aber die Linien, die man dorthin verlängern könnte (U2/8 oder U6), im Berufsverkehr bereits jetzt im Innenstadtbereich völlig überlastet sind und eine weitere Taktverdichtung oder Erhöhung des Platzangebots nicht mehr möglich ist.

naja - das lustige ist, Gareching ist vom Flughafen gar nicht mal so weit weg wie man meinen möchte. Ein gutes Stück isses natürlich schon noch, trotzdem - die Idee ist nicht schlecht. Wie ropix schrieb, gerade für den Münchner Norden und Garching (Forschungsgelände!) wäre das eine recht attaktive Sache. DIe Fahrgäste, die vom Flughafen mit der U6 in die Innenstadt fahren würden würden sich evtl, mit den Fahrgästen teilweise kompensieren, die nicht mehr vom Norden in die Innenstadt fahren müssen, um zum Flughafen zu gelangen.

Geschrieben von: elba am 31 Mar 2006, 22:00
QUOTE (Boris Merath @ 31 Mar 2006, 22:08)

naja - das lustige ist, Gareching ist vom Flughafen gar nicht mal so weit weg wie man meinen möchte.


Also das sollten so ca. 15 km sein. Will man über Neufahrn fahren auch 18.

Das würde ab Innenstadt dann wohl etwa eine Verdopplung der Streckenlänge bedeuten. Möchte ich eigentlich nicht mit der U-Bahn fahren.
Natürlich kann man schnelle U-Bahn-Fahrzeuge bauen. Die kosten aber Geld und können die Geschwindigkeit im bisherigen Netz nicht ausfahren. Die Synergieeffekte der Nutzung von S-Bahn-Anlagen werden m.E. auch durch die Kosten technischer Lösungen bei Mischung zweier Stromversorgungen mehr als kompensiert. Alle Probleme sind sicher irgendwie in den Griff zu bekommen - aber leider nicht kostenlos.

Das Problem sowohl des TR als auch von MAEX ist die schlechte Vernetzung vor Erreichen der Innenstadt.
Die Osttrasse für eine Express-S-Bahn hat in erster Linie städtebauliche Vorteile - Verschwinden der S8-Trasse im Tunnel - und ein wenig für den Güterverkehr.

Aus Sicht des Personenverkehrs wäre die West-Trasse mit ihren Anknüpfungen in Feldmoching und Moosach natürlich besser. Nur liegen hier die Probleme eher außerhalb der Stadtgrenze, und damit ist deren Lösung weniger im Münchner Interesse.

Die Gesamtkosten wären wahrscheinlich ähnlich, der verkehrliche Nutzen höher, aber aus Sicht der Stadt München wiegen die genannten städtebaulichen Vorteile viel stärker, als daß von einem Ausbau im Westen auch irgendwelche Regionalzüge profitieren würden.


So long,

Edmund

Geschrieben von: profimaulwurf am 1 Apr 2006, 02:03
Die U sollte eigentlich nicht nach Neufahr fahren, sondern lediglich auf die Trasse der S1 kurz vorm Besucherpark einschwenken.
Der Flughafen ist in der letzten Zeit sehr stark gewachsen. 2. Terminal, es wird ne dritte Startbahn geben, mit Sicherheit beides nicht
die letzten. In näheren Zukunft werden eine Menge Gesellschaften den A380 ordern. Denke mal, daß dort demnächst eine Menge los sein wird, so daß auch ein S-Bahnzug gefüllt sein sollte. Hinzu kommt ja noch das ganze Gepäck etc.

Es existiert eine S1, eine S8. Es wird ein Expressweg gebraucht. Es wird eine S2 von Erding noch dazu kommen. Außerdem sollen dort
auch ICE´s halten - am besten man baut dort einen unterirdischen Hbf II München.

Geschrieben von: VT 609 am 1 Apr 2006, 13:39
QUOTE (profimaulwurf @ 1 Apr 2006, 03:03)
Die U sollte eigentlich nicht nach Neufahr fahren, sondern lediglich auf die Trasse der S1 kurz vorm Besucherpark einschwenken.

Wie sollte das funktionieren? Dazu müßte man ja die S-Bahn-Trasse mit einer Stromschiene für die U-Bahn ausrüsten und bei den U-Bahn-Zügen müßte die PZB-Einrichtung nachgerüstet werden. Zumindest die Stromschiene erscheint mir problematisch, da ich nicht weiß, wie weit nach unten der Wagenkasten der S-Bahnen reicht.

Geschrieben von: profimaulwurf am 1 Apr 2006, 22:50
QUOTE
Wie sollte das funktionieren? Dazu müßte man ja die S-Bahn-Trasse mit einer Stromschiene für die U-Bahn ausrüsten und bei den U-Bahn-Zügen müßte die PZB-Einrichtung nachgerüstet werden. Zumindest die Stromschiene erscheint mir problematisch, da ich nicht weiß, wie weit nach unten  der Wagenkasten der S-Bahnen reicht.


Also von den C-Wagen währe das kein Problem, die sind sowohl für PZB als auch für einen Stromabnehmer mit 15 KV vorbereitet.
Alles nur Baukasten.
Stromschiene währe auch keine Sache, denn laut Vorschrift müssen Betriebe mit Stromschiene weitgehend abgeschottet sein und
das ist am Flughafen gegeben. Mit dem Wagenkasten das geht auch, denn die Stromschiene währe ja an der Seite und in der Breite geht die S-Bahn nicht über die Schwellenbreite hinaus. Übrigens hatte unser Betrieb 2002 eine Studie zu einer Hybrid-U-Bahn in Auftrag gegeben, mal schauen, was dabei heraus kommt.

Geschrieben von: Boris Merath am 2 Apr 2006, 00:15
QUOTE (VT 609 @ 1 Apr 2006, 14:39)
Zumindest die Stromschiene erscheint mir problematisch, da ich nicht weiß, wie weit nach unten der Wagenkasten der S-Bahnen reicht.

Die U-Bahn hat ein ganz normales DB-Profil - die Stromschienme ist demnach außerhalb, das sollte nicht das Problem sein. DIe anmdere Fage ist, bb man eine Strecke zum Flughafen wirklich mit 750V betreiben will, ist dann doch ein kleines Stückchen noch.

Geschrieben von: profimaulwurf am 2 Apr 2006, 08:30
QUOTE
Die U-Bahn hat ein ganz normales DB-Profil - die Stromschienme ist demnach außerhalb, das sollte nicht das Problem sein. DIe anmdere Fage ist, bb man eine Strecke zum Flughafen wirklich mit 750V betreiben will, ist dann doch ein kleines Stückchen noch.


Damit gibt es eigentlich keine Probleme. In Berlin geht es ja auch und in Lodon auch und in Hamburg auch.
Diese Städt haben viel viel mehr Erfahrung damit als wir und bisher hat noch keiner Klagen gehört, oder ?

Geschrieben von: Jean am 2 Apr 2006, 09:30
QUOTE
Damit gibt es eigentlich keine Probleme. In Berlin geht es ja auch und in Lodon auch und in Hamburg auch.
Diese Städt haben viel viel mehr Erfahrung damit als wir und bisher hat noch keiner Klagen gehört, oder ?
Die U-Bahn braucht aber ihre eigene Strecke bis zum Flughafen,sonst ist der Ausbau nur halbhärzig, führt zu Verspätungen, bringt Probleme beim Wenden und kostet trotzdem eine Menge Geld um eine kreuzungsfreie Ein- und Ausfädelung zu bauen.

Geschrieben von: profimaulwurf am 2 Apr 2006, 10:24
QUOTE
Die U-Bahn braucht aber ihre eigene Strecke bis zum Flughafen,sonst ist der Ausbau nur halbhärzig, führt zu Verspätungen, bringt Probleme beim Wenden und kostet trotzdem eine Menge Geld um eine kreuzungsfreie Ein- und Ausfädelung zu bauen.

Hm ja stimmt, mittlererweile denke ich das auch. Aber die GLeisanlage dort müssen sowieso erweitert werden. Die Express-S braucht platz und die ICE´s auch. Wie gesagt, eine Art zweiter HBF währe vielleicht die beste Lösung.

Das Problem ist halt, das Geld, das München bekommen soll, steht nur zur Verfügung wenn der TR gebaut wird. Alles andere muß selber finanziert werden. Und das könnte sehr schwer werden. Obwohl, wenn sich der Flughafen bzw. die Airlines daran beteiligen, dann könnte es vielleicht was werden.

Geschrieben von: Jean am 2 Apr 2006, 10:28
QUOTE
Das Problem ist halt, das Geld, das München bekommen soll, steht nur zur Verfügung wenn der TR gebaut wird.
Wie soll ich das jetzt verstehen? Heißt das, dass die anderen Projekte nur finanziert werden wenn der Transrapid gebaut wird? blink.gif blink.gif blink.gif blink.gif blink.gif

Geschrieben von: profimaulwurf am 2 Apr 2006, 10:41
QUOTE
Wie soll ich das jetzt verstehen? Heißt das, dass die anderen Projekte nur finanziert werden wenn der Transrapid gebaut wird?  blink.gif  blink.gif  blink.gif  blink.gif  blink.gif


Nein, soll heißen, es gibt nur Geld wenn der TR gebaut wird. Und nur für dieses Projekt. Dieses Geld ist also Zweckgebunden.

Sollten die Bürger also Erfolg haben und das Projekt TR per Gericht kippen können. So gibt es Null Geld.
Dann können wir das andere bauen .... nur ist halt dann die Finanzierung eine große Frage ...

Geschrieben von: Boris Merath am 2 Apr 2006, 19:46
QUOTE (profimaulwurf @ 2 Apr 2006, 09:30)
Damit gibt es eigentlich keine Probleme. In Berlin geht es ja auch und in Lodon auch und in Hamburg auch.
Diese Städt haben viel viel mehr Erfahrung damit als wir und bisher hat noch keiner Klagen gehört, oder ?

Das Problem mit 750V ist halt. dass man mehr Einspeisepunkte braucht, was auf längeren Strecken am Stück halt mehr kostet als wenige Speisepunkte mit höherer Spannung. Was jetzt teurer ist ist natürlich die andere Frage - vielleicht nähme man die Nachteile der niedrigeren Spannug in Kauf, um weniger Kosten bei den Fahrzeugen zu haben.

Geschrieben von: profimaulwurf am 2 Apr 2006, 20:14
QUOTE
Das Problem mit 750V ist halt. dass man mehr Einspeisepunkte braucht, was auf längeren Strecken am Stück halt mehr kostet als wenige Speisepunkte mit höherer Spannung. Was jetzt teurer ist ist natürlich die andere Frage - vielleicht nähme man die Nachteile der niedrigeren Spannug in Kauf, um weniger Kosten bei den Fahrzeugen zu haben.


Kein Problem, Garching hat Atomenergie, dann gibt es den Ventilator in Froettmaning, den Rest machen dann die vielen Schwarzfahrer mit strampeln. Aber vielleicht gibt es bis dahin tatsächlich auch die Hybrid - U- Bahn

Geschrieben von: ropix am 2 Apr 2006, 21:14
QUOTE (profimaulwurf @ 2 Apr 2006, 21:14)

Kein Problem, Garching hat Atomenergie, dann gibt es den Ventilator in Froettmaning, den Rest machen dann die vielen Schwarzfahrer mit strampeln. Aber vielleicht gibt es bis dahin tatsächlich auch die Hybrid - U- Bahn

Widerspruch - wir dürfen leider keinen Strom mit unserem Reaktor produzieren - wäre auch schlecht möglich, sehr warm wird das Ding nämlich nicht. Und wenn man die Energie an die U-Bahn weitergibt - oh jammer, kein Wunder, dass die U6 dauernd zu spät kommt.

Nein, das Energieproblem löst man lieber in dem fließenden Strom aus der Leitung.

Interessant fände ich bei Linienverlängerungen der U-Bahn, benachtbarte Linien wieder zu überkreuzen

  • U1 Nord mit U2 Nord
  • U3 Nord mit U5 West
  • U4 West mit U2 West
  • usw.

Hätte den Vorteil, dass man in der U-Bahn noch viele Umsteigebeziehungen aufbaut - wird sich aber leider nicht mehr realisieren lassen, da verkehrlich einfach nicht genug potential für zwei U-Bahn-Linien vorhanden ist.

Geschrieben von: profimaulwurf am 2 Apr 2006, 22:01
War auch nur ein Gag, die Sache mit Garching.

Überkreuzung von Linie währe auch interessant. Aber ich finde, was München auch braucht ist eine Ringlinie.
Denn derzeit ist alles in München zentralisiert. Um auf einen anderen Linienast zu kommen mußt Du überwiegend
zur S-Bahnstammstrecke fahren. Pasing laim etc. und das ist einfach ein wahnsinns Zeitaufwand.

Geschrieben von: andreas am 3 Apr 2006, 10:59
QUOTE (profimaulwurf @ 2 Apr 2006, 11:41)

Nein, soll heißen, es gibt nur Geld wenn der TR gebaut wird. Und nur für dieses Projekt. Dieses Geld ist also Zweckgebunden.

Sollten die Bürger also Erfolg haben und das Projekt TR per Gericht kippen können. So gibt es Null Geld.
Dann können wir das andere bauen .... nur ist halt dann die Finanzierung eine große Frage ...

trotzdem bleibt beim transrapid die Finanzierungslücke von 1 MRD, die irgendwo her kommen muß - und das geld bleibt dann für andere Zwecke, wenn der TR nicht gebaut wird.

Geschrieben von: profimaulwurf am 3 Apr 2006, 20:12
QUOTE

trotzdem bleibt beim transrapid die Finanzierungslücke von 1 MRD, die irgendwo her kommen muß - und das geld bleibt dann für andere Zwecke, wenn der TR nicht gebaut wird.


Preisfrage - wer wird wohl diese Finanzlücke schliessen müssen ?

Geschrieben von: tra(u)mmann am 3 Apr 2006, 20:18
QUOTE
trotzdem bleibt beim transrapid die Finanzierungslücke von 1 MRD, die irgendwo her kommen muß - und das geld bleibt dann für andere Zwecke, wenn der TR nicht gebaut wird.
Diese sehe ich nicht. Ich zitiere pok:
QUOTE (pok @ 28 Mar 2006, 15:58)
Momentmal.. wir reden erstmal von 1,6 Milliarden und fangen hier nicht das großzügige Aufrunden an, unabhängig davon, ob das Projekt später noch teurer wird, was bei anderen Projekten auch zu erwarten wäre. [...]
Also soweit ich weiß, zahlt
- der Bund 550 Millionen
- die Bank 300 Millionen, die später eingefahren werden sollen
- die Bahn 100 Millionen
- der Freistaat Bayern 210 Millionen
- die Industrie voraussichtlich 100 Millionen
- u.U. weitere 250 Millionen vom Bund
- zu guter Letzt noch 90 Millionen von Bund & EU an Planungszuschüssen

das macht nach Adam Riese 1600 Millionen. [...]

QUOTE (profimaulwurf @ 3 Apr 2006, 21:12)
Preisfrage - wer wird wohl diese Finanzlücke schliessen müssen ?

Wenn die Lücke wirklich da ist respektive so groß ist: der Steuerzahler durch einen Strauß Magneto Soli??? Abgekürzt: SMS, das klingt so vertraut und nicht so Furcht einflößend.



Geschrieben von: ubahnfahrn am 3 Apr 2006, 20:41
QUOTE (tra(u)mmann @ 3 Apr 2006, 21:18)
Wenn die Lücke wirklich da ist respektive so groß ist: der Steuerzahler durch einen Strauß Magneto Soli??? Abgekürzt: SMS, das klingt so vertraut und nicht so Furcht einflößend.

Na dann rechnen wir mal mit nur 1 € pro Bundesbürger - macht dann schlappe 82 Mio € zusätzlich - ist doch gar nicht mal so viel für den EINZELNEN aber bei dem GROSSEN VOLK schon ne Menge.

ohmy.gif

Geschrieben von: Jean am 4 Apr 2006, 10:56
Mit 1 Milliarde € kann man viele konbventielle Strecken bauen.

Geschrieben von: profimaulwurf am 4 Apr 2006, 11:38
Ind diesem Geld ist noch nicht der Fahrpreis enthalten, den Du als Fahrgast zahlen mußt.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 16 Nov 2006, 17:49
Was mich bisweilen beschäftigt, ist, wie heute der U-Bahnverkehr in München aussehen würde, wenn man in den 60er und 70er Jahren von einem in der Zukunft rapide ansteigenden Fahrgastaufkommen ausgegangen wäre und die U-Bahn-Stammstrecken - ähnlich wie in New York - jeweils viergleisig gebaut hätte.

So hätte man z.B. die Strecke Scheidplatz - Hauptbahnhof - Innsbrucker Ring viergleisig bauen können. Entsprechend hätte ein Expreß-/Lokalzug-Konzept eingerichtet werden können/müssen, bei dem die Expreßzüge auf den mittleren Gleisen verkehren und die Lokalzüge auf den äußeren Gleisen. Kleinere Bahnhöfe hätten nur zwei Seitenbahnsteige für den Halt der Lokalzüge bekommen, größere Bahnhöfe jeweils zwei Richtungs-Mittelbahnsteige.
Auf der heutigen U2 hätte ich zwischen Scheidplatz und Innsbrucker Ring alle Bahnhöfe als Lokalbahnhöfe gebaut, ausgenommen Hauptbahnhof, Sendlinger Tor, Kolumbusplatz und Giesing. Demzufolge würde es heute z.B. in der HVZ alle 8 Minuten einen Lokalzug geben, der am Scheidplatz startet, und alle Bahnhöfe mit Endpunkt Innsbrucker Ring bedient. Alle 8 Minuten würde ich zusätzlich einen Expreßzug fahren lassen, der zwischen Feldmoching und Scheidplatz alle Stationen bedient, dann nur noch am Hauptbahnhof, Sendlinger Tor, Kolumbusplatz und in Giesing hält und ab Innsbrucker Ring wieder alle Stationen bis Messestadt Ost anfährt.
Die U1 hätte ich zwischen Kolumbusplatz und Hauptbahnhof auf die Lokalgleise geschickt, also auch an der Fraunhoferstraße halten lassen.

Voraussetzung wäre natürlich auch der Bau entsprechend großer Wendeanlagen am Scheidplatz und Innsbrucker Ring gewesen, um Platz für wendende Lokalzüge zu haben.
Die Fahrpläne wären so gestaltet, dass man je nach Richtung am Innsbrucker Ring bzw. am Scheidplatz zeitgleich oder sehr zeitnah zwischen Expreß- und Lokalzügen wechseln kann.

Die U3/U6 hätte ich ähnlich gebaut, so wären Giselastraße, Universität, Goetheplatz und Poccistraße Lokalbahnhöfe gewesen. Da U3 und U6 beide sehr stark ausgelastet sind, hätte ich sowohl U3 als auch U6 zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit als Expreß fahren lassen und auf den Lokalgleisen eine zusätzliche Linie U36 zwischen Implerstraße und Münchner Freiheit, etwa im 6 oder 8-Minuten-Takt mit Langzügen, eingerichtet.

Bei der U4/5 hätte ein solches Konzept wohl wenig Sinn gemacht - auf dem Ostast wäre die einzig sinnvoll auszulassende Station der Lehel, und wegen einer Station lohnt sich das nicht. Und auf dem Westast ist die Fahrzeit vom Endpunkt Laimer Platz bis zum Hauptbahnhof nicht so groß, als dass man Expreßzüge bräuchte.

edit: In Zeiten geringen Fahrgastaufkommens, sprich in den Abendstunden und sonntags, hätte man das Konzept ja aussetzen können und alle Züge lokal fahren lassen.

Was meinen die Experten - hätte ein solches Konzept für die weiter draußen wohnenden Fahrgäste Vorteile gehabt, welche Fahrzeiteinsparung wäre z.B. von der Messe West oder von Trudering bis zum Sendlinger Tor möglich gewesen?

Geschrieben von: philmuc am 16 Nov 2006, 18:07
Angenehm wäre es sicherlich schneller vorwärts zu kommen.
Ich halte allerdings München zu klein für ein solches System. New York hat über 16 Millionen Einwohner und ist einfach ein ganz anderes Kaliber mit ganz anderen Entfernungen.

Geschrieben von: Lazarus am 16 Nov 2006, 18:53
ich schliess mich da Phil an, denke auch, das das Fahrgastaufkommen in München daffür net ausreicht, mal abgsehen von der Strecke Müchner Freiheit - Implerstrasse vielleicht, aber beim Rest lohnt sich das sicher net

Geschrieben von: tra(u)mmann am 16 Nov 2006, 19:00
QUOTE (Lazarus @ 16 Nov 2006, 18:53)
ich schliess mich da Phil an, denke auch, das das Fahrgastaufkommen in München daffür net ausreicht, mal abgsehen von der Strecke Müchner Freiheit - Implerstrasse vielleicht, aber beim Rest lohnt sich das sicher net

Ja, Müchner Freiheit - Implerstraße bereitet Sorgen. Die Strecke ist zu gut ausgelastet (auch so was gibt es) und weitere Fahrgaststeigerungen werden erwartet. Wie man die unterbringen soll, ist noch unklar, man fährt bereits am Limit. Möglich, aber sehr teuer wären Doppelbahnsteige wie bei der S-Bahn, wodurch die Aufenthaltszeiten an dne Haltestellen reduziert werden könnten, Bei der Bahnsteigerweiterung am Marienplatz hat man das aber nicht realisiert. Warum eigentlich nicht?

Geschrieben von: uferlos am 16 Nov 2006, 19:01
QUOTE
Warum eigentlich nicht?

zu teuer.....

Geschrieben von: tra(u)mmann am 16 Nov 2006, 19:04
QUOTE (uferlos @ 16 Nov 2006, 19:01)
zu teuer.....

Na ja, das ist von den Verantwortlichen kurzsichtig gedacht. Irgendwann muss man es doch machen und dann wird es noch teurer, als wenn man das in einem Durchgang realisiert hätte.

Geschrieben von: Lazarus am 16 Nov 2006, 19:09
QUOTE (tra(u)mmann @ 16 Nov 2006, 19:04)
Na ja, das ist von den Verantwortlichen kurzsichtig gedacht. Irgendwann muss man es doch machen und dann wird es noch teurer, als wenn man das in einem Durchgang realisiert hätte.

denk mal net, das da noch gross was gemacht wird, das Thema dürfte erstmal vom Tisch sein

Geschrieben von: ET 423 am 16 Nov 2006, 19:28
Wie sähe es bei einem Doppelbahnsteig am Marienplatz eigentlich mit der Stabilität des Tunnels aus? Ich könnte mir denken, daß das auch ordentliche Probleme bereiten könnte. unsure.gif

Geschrieben von: FloSch am 16 Nov 2006, 20:14
QUOTE (tra(u)mmann @ 16 Nov 2006, 19:00)
Möglich, aber sehr teuer wären Doppelbahnsteige wie bei der S-Bahn, wodurch die Aufenthaltszeiten an dne Haltestellen reduziert werden könnten, Bei der Bahnsteigerweiterung am Marienplatz hat man das aber nicht realisiert. Warum eigentlich nicht?

ET423 hat da vollkommen recht:
QUOTE (ET 423 @ 16 Nov 2006, 19:28)
Wie sähe es bei einem Doppelbahnsteig am Marienplatz eigentlich mit der Stabilität des Tunnels aus? Ich könnte mir denken, daß das auch ordentliche Probleme bereiten könnte. unsure.gif


Dort einen Tunnel zu bauen, wäre statisch ein riesiges Problem gewesen. Das wäre vermutlich irgendwie auch machbar gewesen, aber auf keinen Fall unter Aufrechterhaltung des Verkehrs und ohne Beeinträchtigung der Bauwerke an der Oberfläche. Davon mal abgesehen wäre es so teuer geworden, dass der volkswirtschaftliche Nutzen wohl auch nicht gegeben wäre.
Ob es statisch möglich ist, sowas zu bauen, bin ich mir noch nicht mal sicher, denn man befindet sich da ja unter dicht bebautem Gebiet.

Dazu kommt: wie hätte man denn die Außenbahnsteige dann anbinden sollen? Da müssten ja Treppengeschosse nochmal einen Stock tiefer hin, sonst muss man ja durch Gebäude durch, um an die Oberfläche zu kommen.

Geschrieben von: Oliver-BergamLaim am 16 Nov 2006, 20:41
QUOTE (philmuc @ 16 Nov 2006, 18:07)
Angenehm wäre es sicherlich schneller vorwärts zu kommen.
Ich halte allerdings München zu klein für ein solches System. New York hat über 16 Millionen Einwohner und ist einfach ein ganz anderes Kaliber mit ganz anderen Entfernungen.

Selbstredend, das Fahrgastaufkommen in München ist für ein derartiges Konzept einfach nicht da. In der HVZ würde das vielleicht noch gehen, aber außerhalb derselben...

Andererseits muß man sogar auf manchen der U-Bahn-Stammstrecken in New York 8 bis 10 Minuten auf den nächsten Expreßzug warten, selbst zur HVZ.

Bei der S-Bahn könnte man sich jedoch den Bau einer 2. Stammstrecke sparen, hätte man den ersten Tunnel viergleisig gebaut...

Geschrieben von: ChristianMUC am 16 Feb 2007, 22:37
Eine ziemlich exessive Netzerweiterung hat ein hier allseits geschätzer Nutzer in der Wikipedia veröffentlicht...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG
Persönlich fehlt mir die U32 OEZ - Goldlackplatz (nicht Goldlackok) - Frankfurter Ring - Nordfriedhof - Arabellapark - Barbarossastr. biggrin.gif

Geschrieben von: Step_3 am 16 Feb 2007, 22:46
Hammer !!! blink.gif

Ich glaub, mehr geht nicht... irgendwann ist der Untergrund dicht.
Die jetzige U4 Ost mutiert zur Stammstrecke von drei Linien.... Endlich nicht mehr umsteigen... perfekt ;-) Den Rest brauch ich nicht...

/edit
Überhaupt...
Man bräuchte eigentlich gar nicht so viel zu buddeln. Eine Ringlinie (unterm Mittleren Ring) würde schon reichen.... (mit der Tram läßt sich ein Ring ja leider nicht realisieren und als S-Bahn via Nod/Südring ist meiner Meinung nach zu weit draußen).

Geschrieben von: VT 609 am 16 Feb 2007, 22:55
Die Münchner CSU würde daran bestimmt gefallen finden... Schließlich sind hier sämtliche Tramlinien und die wichtigsten Buslinien durch U-Bahnen ersetzt.

Geschrieben von: Rathgeber am 16 Feb 2007, 23:03
Durch Neuried ohne Halt durchzufahren, ist aber nicht die feine Art...

Geschrieben von: VT 609 am 16 Feb 2007, 23:06
QUOTE (Rathgeber @ 16 Feb 2007, 23:03)
Durch Neuried ohne Halt durchzufahren, ist aber nicht die feine Art...

Dann bauen wir den Bahnhof einfach nachträglich ein. tongue.gif Bei Schattennetzen ist sowas ja kein Problem. *g*

Geschrieben von: Rathgeber am 17 Feb 2007, 00:05
QUOTE (VT 609 @ 16 Feb 2007, 23:06)
Dann bauen wir den Bahnhof einfach nachträglich ein.  tongue.gif Bei Schattennetzen ist sowas ja kein Problem. *g*

Ob das der der in Ropixhausen entworfene, straffe Fahrplan gestattet? Wie man anhand des Planes sehen kann, hängt daran ein ordentlicher Rattenschwanz...

...wo wir schon beim Thema sind: die Fahrpläne würden mich noch interessieren... ph34r.gif

Geschrieben von: ET 423 am 17 Feb 2007, 02:08
QUOTE (ChristianMUC @ 16 Feb 2007, 22:37)
Eine ziemlich exessive Netzerweiterung hat ein hier allseits geschätzer Nutzer in der Wikipedia veröffentlicht...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG

Und wieder ein weiterer hahnebücherner Netzplan, den es so vielleicht geben wird, wenn unsere Urenkel ans Sterben denken. Wer soll denn da zum jetzigen Zeitpunkt befördert werden? Heiße Luft kann man auch preiswerter und ohne Tunnelröhren transportieren. laugh.gif rolleyes.gif

Geschrieben von: Boris Merath am 17 Feb 2007, 03:22
QUOTE (ChristianMUC @ 16 Feb 2007, 22:37)
Eine ziemlich exessive Netzerweiterung hat ein hier allseits geschätzer Nutzer in der Wikipedia veröffentlicht...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG
Persönlich fehlt mir die U32 OEZ - Goldlackplatz (nicht Goldlackok) - Frankfurter Ring - Nordfriedhof - Arabellapark - Barbarossastr. biggrin.gif

Wo ist der denn verlinkt? Ist aber recht kreativ :-)

Geschrieben von: elchris am 17 Feb 2007, 05:59
Soll ich euch was sagen? Auch bei diesem Netzplan würde ich mit denselben Linien und denselben Wegen zur Arbeit kommen. laugh.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 17 Feb 2007, 06:37
QUOTE (Boris Merath @ 17 Feb 2007, 03:22)
QUOTE (ChristianMUC @ 16 Feb 2007, 22:37)
Eine ziemlich exessive Netzerweiterung hat ein hier allseits geschätzer Nutzer in der Wikipedia veröffentlicht...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG
Persönlich fehlt mir die U32 OEZ - Goldlackplatz (nicht Goldlackok) - Frankfurter Ring - Nordfriedhof - Arabellapark - Barbarossastr. biggrin.gif

Wo ist der denn verlinkt? Ist aber recht kreativ :-)

Auf der Wikipedia-Benutzerseite von Chr18...

Geschrieben von: Chr18 am 17 Feb 2007, 07:06
Ja und wie findet ihr den Plan

Geschrieben von: andreas am 17 Feb 2007, 07:22
genial - wenn du die Baukosten für das Netz übernimmst

Geschrieben von: Chr18 am 17 Feb 2007, 10:35
Ich möchte schon mehr meinungen haben smile.gif

Geschrieben von: Jean am 17 Feb 2007, 11:13
ZU dem Expresskonzept: also ich weiß nicht. Das Netz ist zu klein dafür, und außerdem sollte durch Wegfall von Stationen auch Zeit eingespart werden. Zwischen Sendlinger Tor und Münchner Freiheit würden aber nur 2 - 3 Minuten eingespart, welche wiederrum durch Umsteigezwänge futch gehen würden. Selbt bei einer größeren Stadt habe ich da bedenken, es sei den es gebe keine S-Bahn oder Regionalbahnen. Würde man die Strecke zwischen Feldmoching und Hautpbahnhof ausbauen (Zuggleise!) wäre Feldmoching in 10 Minuten mit dem Hautpbahnhof verbunden.

Zu http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG. Als U-Bahnnetz nie realisierbar gewesen. Hätte man damals allerdings sich für eine (wie vorgesehen) Stadtbahn entschieden, so wäre dieser Plan durchaus realisierbar gewesen.

Geschrieben von: Jean am 17 Feb 2007, 12:24
Andere Möglichkeit den vorgeschlagenen Netz zu realisieren: Hybridfahrzeuge. Diese sollten alldings nicht breiter als 2,60 Meter sein, und nicht länger als 60 Meter. An den bestehenden U-Bahn Netzenden sollten ensprechende Wendeanlagen angelegt werden, wo dann bei Einfahrt eines Hybridzuges eine zusätzliche Wageneinheit eingefügt wird.

Das alles klingt aber sehr utopisch. Als reines unterirdisches Netz allemal nicht realisierbar, auch in 50 Jahren.

Geschrieben von: andreas am 17 Feb 2007, 20:52
QUOTE (Jean @ 17 Feb 2007, 11:13)
ZU dem Expresskonzept: also ich weiß nicht. Das Netz ist zu klein dafür, und außerdem sollte durch Wegfall von Stationen auch Zeit eingespart werden. Zwischen Sendlinger Tor und Münchner Freiheit würden aber nur 2 - 3 Minuten eingespart, welche wiederrum durch Umsteigezwänge futch gehen würden. Selbt bei einer größeren Stadt habe ich da bedenken, es sei den es gebe keine S-Bahn oder Regionalbahnen. Würde man die Strecke zwischen Feldmoching und Hautpbahnhof ausbauen (Zuggleise!) wäre Feldmoching in 10 Minuten mit dem Hautpbahnhof verbunden.

Zu http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5b/UBahn_M%C3%BCnchen_Erweiterungen.PNG. Als U-Bahnnetz nie realisierbar gewesen. Hätte man damals allerdings sich für eine (wie vorgesehen) Stadtbahn entschieden, so wäre dieser Plan durchaus realisierbar gewesen.

hätte man aber die Stadtbahn, hätte man innerhalb des Mittleren Rings keinen oberirdischen Schienenverkehr mehr.....

und das muß ja nicht unterirdisch sein - ganz Südengland fährt oberirdisch mit Stromschienen und da gehts auch - genauso wie bei der S-bahn Berlin oder Hamburg - also kann man ja im Außenbereich U-bahnerweiterungen oberirdisch bauen, wo Platz ist

(alternativ könnte man ja auch die U-bahnzüge umbauen, um außerhalb des Tunnels mit Oberleitung fahren zu können - muß ja dann kein Wechselstrom sein - und einen Stromabnehmer pro Zug wird man schon im Dach so verstecken können, daß man den einklappen kann für die Tunnelfahrt)

möglichkeiten gäbs genug, aber der Wille zur umsetzung fehlt halt

Geschrieben von: Lazarus am 18 Feb 2007, 00:02
man hat sich in München aus gutem Grund für eine echte U-Bahn entschieden, deshalb ist ein Umbau der Züge absolute Käse. Ausserdem fährt die ja auch ein kleines Stück oberirdisch

Geschrieben von: Jean am 18 Feb 2007, 09:07
Köln hat aber auch seine Vorteile mit dem Netz. Aus Tram und U-Bahn mach Stadtbahn mit weniger Umsteigen.

Eine U-Bahn in der Mitte einer Straße? Nicht vorstellbar...

Geschrieben von: JeDi am 18 Feb 2007, 10:40
QUOTE (Jean @ 18 Feb 2007, 09:07)
Köln hat aber auch seine Vorteile mit dem Netz. Aus Tram und U-Bahn mach Stadtbahn mit weniger Umsteigen.

Eine U-Bahn in der Mitte einer Straße? Nicht vorstellbar...

Stuttgart ist das original tongue.gif

Geschrieben von: andreas am 18 Feb 2007, 10:50
QUOTE (Jean @ 18 Feb 2007, 09:07)
Köln hat aber auch seine Vorteile mit dem Netz. Aus Tram und U-Bahn mach Stadtbahn mit weniger Umsteigen.

Eine U-Bahn in der Mitte einer Straße? Nicht vorstellbar...

warum hat dann München so deutlich mehr Fahrgäste? Und in Köln gibts ja durch die Trennung von Hochflur und Niederflur netz auch eine Systemtrennung - und ähnlich wie in Köln kommt man in München fast überall hin mit einmal umsteigen.

Die U-bahn ist nunmal schneller und das honorieren die Fahrgäste.
Das System in München ist sehr gut, schau dir doch Städte wie Hannover, Bielefeld oder Stuttgart an - da fährt in der Innenstadt so gut wie alles unterirdisch - und weiter draußen zerschneiden die Trassen mit ihren Hochbahnsteigen die Straßen.

Und Köln hat ja jetzt auch 2 Systeme aufgrund des larmarschigen Ausbaus von der Tram zur Stadtbahn.

Woran München leidet ist das Problem, daß man versucht hat, die Tram durch die U-bahn komplett zu ersetzen und viel Tram unnötig eingestellt hat - ansonsten hätte München heute nicht nur eins der besten Nahverkehrssysteme in D, sondern das Beste

Und die Fahrgastzahlen im Vergleich zwischen Köln und München sprechen ganz klar für das Münchner System - und das, obwohl in München auch noch eine der wichtigsten Relationen durch die S-bahn belegt ist.

Und ob jetzt das Stuttgarter System, die Meterspur Tram komplett durch eine Normalspur Stadtbahn zu ersetzen wirkich viel günstiger war als die U-bahn in München bezweifel ich mal

Geschrieben von: JeDi am 18 Feb 2007, 11:13
QUOTE (andreas @ 18 Feb 2007, 10:50)
QUOTE (Jean @ 18 Feb 2007, 09:07)
Köln hat aber auch seine Vorteile mit dem Netz. Aus Tram und U-Bahn mach Stadtbahn mit weniger Umsteigen.

Eine U-Bahn in der Mitte einer Straße? Nicht vorstellbar...

warum hat dann München so deutlich mehr Fahrgäste? Und in Köln gibts ja durch die Trennung von Hochflur und Niederflur netz auch eine Systemtrennung - und ähnlich wie in Köln kommt man in München fast überall hin mit einmal umsteigen.

Die U-bahn ist nunmal schneller und das honorieren die Fahrgäste.
Das System in München ist sehr gut, schau dir doch Städte wie Hannover, Bielefeld oder Stuttgart an - da fährt in der Innenstadt so gut wie alles unterirdisch - und weiter draußen zerschneiden die Trassen mit ihren Hochbahnsteigen die Straßen.

Und Köln hat ja jetzt auch 2 Systeme aufgrund des larmarschigen Ausbaus von der Tram zur Stadtbahn.

Woran München leidet ist das Problem, daß man versucht hat, die Tram durch die U-bahn komplett zu ersetzen und viel Tram unnötig eingestellt hat - ansonsten hätte München heute nicht nur eins der besten Nahverkehrssysteme in D, sondern das Beste

Und die Fahrgastzahlen im Vergleich zwischen Köln und München sprechen ganz klar für das Münchner System - und das, obwohl in München auch noch eine der wichtigsten Relationen durch die S-bahn belegt ist.

Und ob jetzt das Stuttgarter System, die Meterspur Tram komplett durch eine Normalspur Stadtbahn zu ersetzen wirkich viel günstiger war als die U-bahn in München bezweifel ich mal

Weil München Größer ist?

Und dass die HOchbahnsteige die Sraßen zerschneiden finde ich nicht, ist ja eh fast alles eigener Bahnkörper...

Geschrieben von: FloSch am 18 Feb 2007, 11:42
QUOTE (JeDi @ 18 Feb 2007, 11:13)
Und dass die HOchbahnsteige die Sraßen zerschneiden finde ich nicht, ist ja eh fast alles eigener Bahnkörper...

Eben genau deswegen. Versuch mal, in so einer Gegend mit dem Auto zu fahren als nicht Ortskundiger. Da fährst du drei mal im Kreis ehe du in die Straße abbiegen kannst, in die du möchtest. Zu Fuß ist es genauso, einfach über die Gleise rennen wird da von vielen als schnellerer Weg gewählt. Und von Radfahrern braucht man in Stuttgart eh nicht zu reden, die sind in der absoluten Unterzahl dank der Topographie.

Geschrieben von: andreas am 18 Feb 2007, 14:16
Im Endeffekt ist München nicht soviel größer als Köln (München hat 1,3, Köln 0,98 Mio Einwohner), während die Fahrgastzahlen der U-bahn München mit fast 300 Mio pro Jahr gegenüber den 180 - 200 Mio pro der Stadtbahn in Köln fast schon gigantisch sind - wenn man noch dazu bedenkt, daß das Kölner Netz auch noch deutlich größer ist (und die Fahrgäste der Trambahn in München sind da noch garnicht mit eingerechnet).

Tatsache ist und bleibt, daß in München mit der U-bahn eines der attraktivsten Verkehrsmittel in Deutschland geschaffen wurde - da können andere Systeme noch soviel billiger gewesen sein, der Erfolg der U-bahn rechtfertigt die Investition.

In Köln rächt sich halt deutlich die U-straßenbahnausführung der ersten Tunnel - mit nicht höhenfreien Kreuzungen, mit engen Radien und mit zu kurzen Bahnsteigen - um eine Attraktivitässteigerung zu erreichen müßte man die eigentlich abreißen....

Geschrieben von: spock5407 am 18 Feb 2007, 15:27
Die reinen Liniengruppen mit sehr wenigen Verästelungen sowie die vollständige Trennung vom MIV aber auch von anderen Oberflächen-Schienenverkehren sorgen für eine sehr hohe Zuverlässigkeit.

Auch die Infrastruktur (Strecke, Fahrzeuge) ist recht robust und gut gepflegt, die U-Bahnhöfe in aller Regel sauber und
angenehm hell.

Für ein Metrosystem mit moderaten Halteabständen ist die Reisegeschwindigkeit ok. Nochdazu ist die Flächendeckung recht gut, viele Einwohner können im Radius von 10min Fussweg oder 5-10min Bus-/Tramfahrt an eine U-Bahnstation gelangen.

Auch die vielfach gute Heranführung von Buslinien sowie die kurzen Übergänge S-Bahn<>U-Bahn (sehen wir mal von Obersendling ab cool.gif ) sorgen für viele Fahrgäste. cool.gif


Da ist es kein Wunder, wie attraktiv das System ist.

Geschrieben von: Chr18 am 18 Feb 2007, 20:49
So habe bei Wiki bei Meine Disku ein Service eingerichtet wo vorschläge zu meinen Plan angenommen werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Chr18#U-Bahn_M.C3.BCnchen_Planung

Geschrieben von: Zeuge eines Quietschi's am 18 Feb 2007, 21:49
Ist das dein Ernst Chr18?
Das ist utopisch und total unrealistisch und wer zur Hölle soll das bezahlen?

Aber ein Vorschlag habe ich noch, verlängere die U6 doch bis nach Berlin (Alt-Tegel).

Geschrieben von: Quak am 18 Feb 2007, 22:08
Manche Verlängerung könnte ich mir vorstellen, vieles als reine U-Bahn zu bauen überflüssig.

Geschrieben von: Dol-Sbahn am 18 Feb 2007, 22:18
Wenn das so ist, kann man die S-Bahn einfach stilllegen laugh.gif

Zweitens bevorzuge ich U-Bahn, wenn U19 von Johanneskirchen nach Pasing fährt. Dann habe ich endlich große Reiz im U-Bahn wink.gif

Drittens: Es wird nicht gelingen wegen der Takt. Es wird an Stromschiene scheitern!

Viertens: Dann haben wir ähnliche Verhältnisse wie im Berlin oder im Hamburg oder sogar im Köln, daher Nein!

Geschrieben von: ropix am 19 Feb 2007, 01:03
QUOTE (Zeuge eines Quietschi's @ 18 Feb 2007, 21:49)
Ist das dein Ernst Chr18?
Das ist utopisch und total unrealistisch und wer zur Hölle soll das bezahlen?

Aber ein Vorschlag habe ich noch, verlängere die U6 doch bis nach Berlin (Alt-Tegel).

DIe U6 wird doch mit der nürnberger U1 zusammengehängt. Darf ich ersatzweiße die U3 vorschagen biggrin.gif

Geschrieben von: eurostarter am 19 Feb 2007, 01:14
Am besten gefällt mir der Bahnhof "Nordpringalalleele" laugh.gif

Geschrieben von: ET 423 am 19 Feb 2007, 03:26
QUOTE (Chr18 @ 18 Feb 2007, 20:49)
So habe bei Wiki bei Meine Disku ein Service eingerichtet wo vorschläge zu meinen Plan angenommen werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Chr18#U-Bahn_M.C3.BCnchen_Planung

Blödsinnig wie immer - daß du diesen Schund jetzt auch schon bei der Wikipedia (die eigentlich nur ernste und seriöse Sachen wollen) reingeschrieben hast, ist echt, naja... dry.gif

Geschrieben von: Jean am 19 Feb 2007, 09:21
In München hast du zwar ein super U-Bahn Netz, der Takt ist aber nicht so super, und der Oberflächenverkehr wurde teilweise drastisch gekürzt.

Vielviele Einwohner gibt es im Umland von Köln. Diese müssen ja auch mit einberechnet werden. Bonn ist bereits die nächste große Stadt. Um München gibt es keine so große nahe Stadt...

Geschrieben von: frizzos am 19 Feb 2007, 12:29
QUOTE (Jean @ 19 Feb 2007, 09:21)
In München hast du zwar ein super U-Bahn Netz, der Takt ist aber nicht so super, und der Oberflächenverkehr wurde teilweise drastisch gekürzt.

Vielviele Einwohner gibt es im Umland von Köln. Diese müssen ja auch mit einberechnet werden. Bonn ist bereits die nächste große Stadt. Um München gibt es keine so große nahe Stadt...

Na ja. Aus Augsburg, Landsberg oder Rosenheim fahren bestimmt mehr Leute täglich nach München, als aus Bonn nach Köln. München ist halt für diese Gegend das Zentrum. Der Einflußbereich von München hat mit ziemlicher Sicherheit so an die 3Mio Einwohner. Das dürften schon einige mehr sein, als man anteilig auf Köln verteilen kann.
Wer nach München mit den Öffis fährt kann auch an jeden Ort in einigermaßen angemessener Zeit kommen. Das U-Bahnnetz ist schon so dicht, dass man fast jeden Ort mit max. 10minütigem Fußweg erreichen kann. Was hast Du an einem 10-bzw. 5Minutentakt auszusetzen. Die Reisezeitverkürzung bei kleinerem Takt macht nicht soviel aus.
Wenn man über Netzerweiterungen nachdenkt, sollte man sich wirklich auch Gedanken machen, welche Gebiete bis jetzt nur völlig unzureichend erschlossen sind - oder welche Strecken bereits jetzt überlastet sind.
Die bis jetzt geplanten Netzergänzungen dienen oft dazu, Wege innerhalb der Stadt zu vereinfachen. All zu viele neue Kunden erwarte ich davon nicht. Bevor z.B. die Tram durch den Englischen Garten gebaut wird sollte man erstmal überlegen, ob dadurch nicht zuviele Fahrgäste von der U4 abgezogen werden. Zeitvorteil für eine Fahrt von der Münchener Freiheit nach Bogenhausen sehe ich nur wenig. Wer weiß, welche Bahn er für optimale Umsteigzeit nehmen muß ist mit Umsteigen am Odeonsplatz fast nur genauso lange unterwegs - und wartet wenigstens im Trockenen und Warmen.
Einige der angedachten U-Netzerweiterungen halte ich für sinnvoll, aber allein schon der Gedanke, 6 oder 8 Linien am Scheidplatz zu haben, läßt mir die Haare zu Berge stehen. Aschheim, Planegg oder Fasanerie finde ich gar nicht so schlecht, aber eine Aufteilung in mehr als 4Äste pro Stammlinie für nicht diskussionswürdig.

Geschrieben von: elba am 19 Feb 2007, 13:26
QUOTE (frizzos @ 19 Feb 2007, 12:29)
QUOTE (Jean @ 19 Feb 2007, 09:21)
In München hast du zwar ein super U-Bahn Netz, der Takt ist aber nicht so super, und der Oberflächenverkehr wurde teilweise drastisch gekürzt.

Vielviele Einwohner gibt es im Umland von Köln. Diese müssen ja auch mit einberechnet werden. Bonn ist bereits die nächste große Stadt. Um München gibt es keine so große nahe Stadt...

Na ja. Aus Augsburg, Landsberg oder Rosenheim fahren bestimmt mehr Leute täglich nach München, als aus Bonn nach Köln.

Das glaube ich eher nicht. Schau dir mal die Zahl der Zugfahrten zwischen Bonn und Köln allein im Nahverkehr an. Und die Dinger sind extrem voll. Allein die Tatsache, daß beide Städte sehr große Unis haben führt zu einem ziemlichen Pendelverkehr. Die beiden Stadtbahnlinien dazwischen sind dann schon eher für das Umland zuständig, haben aber, wenn man nicht von Hbf zu Hbf will auch Bedeutung im Stadt-zu-Stadt-Verkehr.

Richtig ist allerdings, daß die beiden Region strukturmäßig sehr unterschiedlich sind. Leverkusen und Bergisch-Gladbach grenzen unmittelbar an Köln und haben beiden schon über 100000 Einwohner. Insgesamt dürfte der VRS inzwischen knapp mehr Einwohner haben als der MVV, man kann aber beide Regionen wohl mit knapp über 2 Mio. Einwohner abschätzen.

Edmund

Geschrieben von: Chr18 am 21 Feb 2007, 06:24
An alle die Diskussionrunde von meinen Plan ist eingestellt, weil der Link nur noch ein Toter Link ist.

Geschrieben von: ET 423 am 21 Feb 2007, 14:26
QUOTE (Chr18 @ 21 Feb 2007, 06:24)
An alle die Diskussionrunde von meinen Plan ist eingestellt, weil der Link nur noch ein Toter Link ist.

Wundert dich das? Wikipedia entrümpelt regelmäßig und so ein Müll kommt dann halt auch dran. biggrin.gif laugh.gif

Geschrieben von: Catracho am 21 Feb 2007, 16:09
QUOTE (elba @ 19 Feb 2007, 13:26)
Leverkusen und Bergisch-Gladbach grenzen unmittelbar an Köln und haben beiden schon über 100000 Einwohner. Insgesamt dürfte der VRS inzwischen knapp mehr Einwohner haben als der MVV, man kann aber beide Regionen wohl mit knapp über 2 Mio. Einwohner abschätzen.

Zu Ergänzung, im Bereich des VRS leben knapp 3.132.000 Menschen. Aufgeteilt auf die Landkreise und Städte:

Oberbergischer Kreis 289.000
Rheinisch-Bergischer Kreis 279.000
Rhein-Erft Kreis 463.000
Rhein-Sieg Kreis 598.000
Stadt Bonn 313.000
Stadt Köln 986.000
Stadt Leverkusen 161.000
Monheim am Rhein 43.000

Mfg
Catracho

Geschrieben von: Jojo423 am 21 Feb 2007, 16:21
QUOTE (Catracho @ 21 Feb 2007, 16:09)
QUOTE (elba @ 19 Feb 2007, 13:26)
Leverkusen und Bergisch-Gladbach grenzen unmittelbar an Köln und haben beiden schon über 100000 Einwohner. Insgesamt dürfte der VRS inzwischen knapp mehr Einwohner haben als der MVV, man kann aber beide Regionen wohl mit knapp über 2 Mio. Einwohner abschätzen.

Zu Ergänzung, im Bereich des VRS leben knapp 3.132.000 Menschen. Aufgeteilt auf die Landkreise und Städte:

Oberbergischer Kreis 289.000
Rheinisch-Bergischer Kreis 279.000
Rhein-Erft Kreis 463.000
Rhein-Sieg Kreis 598.000
Stadt Bonn 313.000
Stadt Köln 986.000
Stadt Leverkusen 161.000
Monheim am Rhein 43.000

Mfg
Catracho

Bitte auf das [M] achten!

Geschrieben von: Catracho am 21 Feb 2007, 16:26
QUOTE (Watzinger @ 21 Feb 2007, 16:21)
Bitte auf das [M] achten!

Ääh, ja, das steht für München. Was soll mir das jetzt sagen? dry.gif unsure.gif
Mfg
Catracho

Geschrieben von: VT 609 am 21 Feb 2007, 16:34
QUOTE (Catracho @ 21 Feb 2007, 16:26)
Ääh, ja, das steht für München. Was soll mir das jetzt sagen? dry.gif unsure.gif
Mfg
Catracho

Daß es hier prinzipiell um Erweiterungen im Münchner U-Bahnnetz geht. Der Vergleich des MVV mit dem VRS ist aber noch keine sooooo schlimme "Themaverfehlung", finde ich.

Geschrieben von: andreas am 21 Feb 2007, 18:41
QUOTE (VT 609 @ 21 Feb 2007, 16:34)
QUOTE (Catracho @ 21 Feb 2007, 16:26)
Ääh, ja, das steht für München. Was soll mir das jetzt sagen? dry.gif  unsure.gif
Mfg
Catracho

Daß es hier prinzipiell um Erweiterungen im Münchner U-Bahnnetz geht. Der Vergleich des MVV mit dem VRS ist aber noch keine sooooo schlimme "Themaverfehlung", finde ich.

eben, und man sieht, daß der Kölner Verbundraum mehr Einwohner hat als der MVV Raum....

Geschrieben von: andreas am 21 Feb 2007, 18:44
wie würds eigentlich mit ner Verlängerung der U1 vom OEZ über Lerchenauer See, Harthof in Richtung Kieferngarten ausschauen? der Abschnitt zwischen der U2 und U6 wird ja ohnehin angedacht und mit der U1 hätte man eine schöne nördliche Tangentialverbindung, zudem ist ja das OEZ auch ein relativ großes Zentrum im Norden (und für den Stadionverkehr könnte man ja eine Verbindungskurve zur U2 bauen).
wäre das vom Fahrgastpotenial was oder nur vergrabenes Geld?

Geschrieben von: Lazarus am 21 Feb 2007, 18:54
QUOTE (andreas @ 21 Feb 2007, 18:41)
QUOTE (VT 609 @ 21 Feb 2007, 16:34)
QUOTE (Catracho @ 21 Feb 2007, 16:26)
Ääh, ja, das steht für München. Was soll mir das jetzt sagen? dry.gif  unsure.gif
Mfg
Catracho

Daß es hier prinzipiell um Erweiterungen im Münchner U-Bahnnetz geht. Der Vergleich des MVV mit dem VRS ist aber noch keine sooooo schlimme "Themaverfehlung", finde ich.

eben, und man sieht, daß der Kölner Verbundraum mehr Einwohner hat als der MVV Raum....

das halt ich für ein Gerücht, da allein München schon knapp 1,6 Mio Einwohner hat...

Geschrieben von: andreas am 21 Feb 2007, 19:02
QUOTE (Lazarus @ 21 Feb 2007, 18:54)
QUOTE (andreas @ 21 Feb 2007, 18:41)
QUOTE (VT 609 @ 21 Feb 2007, 16:34)
QUOTE (Catracho @ 21 Feb 2007, 16:26)
Ääh, ja, das steht für München. Was soll mir das jetzt sagen? dry.gif  unsure.gif
Mfg
Catracho

Daß es hier prinzipiell um Erweiterungen im Münchner U-Bahnnetz geht. Der Vergleich des MVV mit dem VRS ist aber noch keine sooooo schlimme "Themaverfehlung", finde ich.

eben, und man sieht, daß der Kölner Verbundraum mehr Einwohner hat als der MVV Raum....

das halt ich für ein Gerücht, da allein München schon knapp 1,6 Mio Einwohner hat...

http://www.mvv-muenchen.de/de/home/dermvv/unternehmen/mvv_in_zahlen/verbundraumdaten/index.html

Geschrieben von: Lazarus am 21 Feb 2007, 19:07
die Zahlen sind fast 2 Jahre alt und net sehr beeindruckend sorry

Geschrieben von: eurostarter am 21 Feb 2007, 19:13
München hat 1,3 Mio. Einwohner..
http://www.muenchen.info/datamon/datamon.jsp?thema=C01

Geschrieben von: Lazarus am 21 Feb 2007, 19:15
QUOTE (eurostarter @ 21 Feb 2007, 19:13)
München hat 1,3 Mio. Einwohner..
http://www.muenchen.info/datamon/datamon.jsp?thema=C01

das stimmt ja auch, ich hatte auch München Stadt und Landkreis gemeint

Geschrieben von: Catracho am 21 Feb 2007, 19:18
Also der MVV umfasst folgende Städte und Landkreise mit folgenden Einwohnerzahlen:

Stadt München 1.326.000
Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 121.000
Landkreis Dachau 135.000
Landkreis Ebersberg 125.000
Landkreis Erding 124.000
Landkreis Freising 161.000
Landkreis Fürstenfeldbruck 200.000
Landkreis München 311.000
Landkreis Starnberg 129.000

Macht insgesamt 2.632.000 Einwohner. VRS hat also mehr wink.gif
Mfg
Catracho

Geschrieben von: profimaulwurf am 22 Feb 2007, 19:19
Der Bereicht VRS ist ja auch fast schon Ruhrgebiet. Ok es sind noch ettliche Kilometer bis dahin, aber dieser Bereich ist ja auch mit Abstand der Bevölkerungsreichste in Deutschland. Dafür sind aber die Gemeinden hier unten im Schnitt doch um einiges zahlungsfähiger pro Kopf, als in NRW. In unserem Bereich gibt es mit Abstand die höchsten Mieten in Deutschland etc.

Eigentlich kann man kann die beiden Regionen einfach nicht so einfach miteinander vergleichen. Bei uns versucht man das zwar immer wieder. Vor allem unsere Geschäftsführung. Man will uns halt ein Ostgehalt zahlen, gleichzeitig aber Geld in Münchner Höhe abluchsen.
Irgendwo ist es einfach ein Wahnsinn.

Geschrieben von: andreas am 9 Mar 2007, 21:06
da hier ja eigentlich um mögliche Netzerweiterungen in München geht würd mich mal interessieren, in wie weit sich eine Neubaustrecke Hohenzollernplatz - Dietlindenstraße rentieren würde.
Damit würde man die U1/2 deutlich schneller an den Betriebshof Nord anbieten und könnte Direktfahrten HBF - Stadion - Garching fahren.
Durch das deutlich schnellere Aus/Einrücken müßte man doch einiges an Betriebskosten einsparen können, was für die Gesamtrentabilität ja nicht so schlecht wäre oder? (und da man in München ja für Tramstrecken kein Geld ausgeben will, kann man ja schauen, ob man nicht Fördergelder in der U-bahn vergraben kann)

Geschrieben von: ChristianMUC am 9 Mar 2007, 21:18
Im Bereich Bonner Platz, wo dieser Neubau die U3 kreuzen würde, ist die Erde wohl schon zu vollgestopft mit allerlei Rohren und Leitungen...so ähnlich war jedenfalls der Kommentar, als ich das vor 2 Jahren mal über die Aktion Münchner Fahrgäste bei der MVG angeregt hab.

Geschrieben von: Boris Merath am 9 Mar 2007, 22:14
Durfte vorallem das Problem sein, dass sich das schlicht nicht rentiert - eine zusätzliche Stadionanbindung müsste neue Verkehre erschließen, und das wäre da nicht wirklich der Fall. Bei der momentan bevorzugten Strecke erschließt man doch einige Gebiete neu. Außerdem will man ja möglichst eine unabhängige Strecke für den Störfall - in Deiner Variante wäre die Fahrtroute jedoch mehrheitlich identisch.

Darüber hinaus: Braucht man wirklich ne zweite Strecke? Bis auf die Spiele unter der Woche sind die Engpässe nun auch nicht so wahnsinnig schlimm meinem Eindruck nach. In meinen Augen ist da der Bau einer Strecke schlicht Geldverschwendung.

Geschrieben von: Quak am 9 Mar 2007, 22:48
Eine Verbindung Kieferngarten-Scheidplatz wäre nötiger. Oder Verlängerung der U1 OEZ-Lerchenauer See- Panzerwiese-Freimanner Heide-Fröttmaning

Geschrieben von: FloSch am 9 Mar 2007, 23:03
QUOTE (Quak @ 9 Mar 2007, 22:48)
Eine Verbindung Kieferngarten-Scheidplatz wäre nötiger.

Die wird vom Baureferat - Abteilung U-Bahnbau ja auch unter dem Arbeitstitel "U26" verfolgt, siehe http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/dienstleist/u_bahn_netz/128956/index.html, allerdings zwischen Am Hart und Fröttmaning, dort ist sie wohl am sinnvollsten, was die Erschließung des Münchner Nordens angeht.

Geschrieben von: profimaulwurf am 12 Mar 2007, 23:57
NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Dort grenzt praktisch
eine Stadt an die andere. Also kein Wunder, wenn dort mehr Leute wohnen, als im
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.


Geschrieben von: Rathgeber am 13 Mar 2007, 02:47
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Hm, das gilt aber nicht für alle Münchner Randlagen.

Geschrieben von: Bombardier am 13 Mar 2007, 03:06
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
[...]
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Hmm: Puchheim (~20000 Einwohner), Eichenau (~12000 Einwohner), Gröbenzell (~19000 Einwohner), Germering (~37000 Einwohner), Fürstenfeldbruck (~34000 Einwohner) - nur mal paar Brummer ausm Münchner Westen zu nennen (der Norden, Osten, und Süden haben genauso viel zu bieten). Da von Misthaufen zu nennen ist schon bißchen arrogant. Ist klar - für jemanden, der über die Ortsgrenze München net hinauskommt, ist es schwer nachzuvollziehen, daß sich außerhalb des U-Bahnnetzes und der heiligen Tore noch etwas befindet. Aber glaub es - es gibt Leben da draußen und sogar mehr Käfer wie auf gewöhnlichen Misthaufen.

Geschrieben von: Elch am 13 Mar 2007, 11:25
QUOTE (Bombardier @ 13 Mar 2007, 03:06)
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
[...]
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Hmm: Puchheim (~20000 Einwohner), Eichenau (~12000 Einwohner), Gröbenzell (~19000 Einwohner), Germering (~37000 Einwohner), Fürstenfeldbruck (~34000 Einwohner) - nur mal paar Brummer ausm Münchner Westen zu nennen (der Norden, Osten, und Süden haben genauso viel zu bieten). Da von Misthaufen zu nennen ist schon bißchen arrogant. Ist klar - für jemanden, der über die Ortsgrenze München net hinauskommt, ist es schwer nachzuvollziehen, daß sich außerhalb des U-Bahnnetzes und der heiligen Tore noch etwas befindet. Aber glaub es - es gibt Leben da draußen und sogar mehr Käfer wie auf gewöhnlichen Misthaufen.

Ich sag nur Karlsfeld 18.000 EW und Dachau 40.000 Ew.......

Geschrieben von: Rohrbacher am 13 Mar 2007, 12:54
QUOTE
Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Sagen wir's mal so: Die Misthaufen fangen grob gesagt meistens da an, wo die S-Bahn aufhört und die Provinz praktisch so richtig anfängt. biggrin.gif

Allerdings beginnt damit dann auch der Bereich, den man innerhalb der "heiligen Tore" gerne unterschätzt, wenn man sich wie gewöhnlich nur die Einwohnerzahlen der Orte anschaut, die genauso heißen wie ein Bahnhof, der zufällig in der Nähe liegt, dann fragt sich der normale Stadtmensch, wo die ganzen Leute eigentlich versickern, die in der HVZ alle 20 bis 30 Minuten "da raus" fahren oder ob die nur im Kreis fahren. laugh.gif

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 13 Mar 2007, 13:13
QUOTE (Bombardier @ 13 Mar 2007, 03:06)
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
[...]
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Hmm: Puchheim (~20000 Einwohner), Eichenau (~12000 Einwohner), Gröbenzell (~19000 Einwohner), Germering (~37000 Einwohner), Fürstenfeldbruck (~34000 Einwohner) - nur mal paar Brummer ausm Münchner Westen zu nennen (der Norden, Osten, und Süden haben genauso viel zu bieten). Da von Misthaufen zu nennen ist schon bißchen arrogant. Ist klar - für jemanden, der über die Ortsgrenze München net hinauskommt, ist es schwer nachzuvollziehen, daß sich außerhalb des U-Bahnnetzes und der heiligen Tore noch etwas befindet. Aber glaub es - es gibt Leben da draußen und sogar mehr Käfer wie auf gewöhnlichen Misthaufen.

Aber dennoch sind es rund um München deutlich bescheidenere Dimensionen als in anderen Ballungsräumen.
Nehmen wir etwa Frankfurt. In dessen Dunstkreis befinden sich Städte wie Wiesbaden (250T. EW), Mainz (180T. EW), Darmstadt (130T. EW), Offenbach (115T. EW) und Hanau (90T. EW).
Auch rund um Stuttgart ist einiges mehr los: Esslingen (90T.EW), Sindelfingen (60T. EW), Böblingen (50T. EW) und Ludwigsburg (90T. EW).
Da bekommen Vergleiche wie Esslingen mit Ebersberg, Starnberg mit Sindelfingen oder Offenbach mit Otterfing schon andere Dimensionen.

Geschrieben von: Jean am 13 Mar 2007, 17:29
Was ist mit Landshut oder Augsburg. Sind ja auch in der Nähe von München. Ach Rosenheim nicht vergessen.

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Mar 2007, 18:40
QUOTE (Jean @ 13 Mar 2007, 17:29)
Was ist mit Landshut oder Augsburg. Sind ja auch in der Nähe von München. Ach Rosenheim nicht vergessen.

Mainz und Hanau als am weitesten entfernte Städte der Liste oben sind mit jeweils ca. 30 Kilometer doch etwas näher als Landshut, Rosenheim oder Augsburg. Außerdem sind die Zwischenräume im Rhein-Main-Gebiet immer durch kleinere Städte "aufgefüllt" - in der Münchner Region sind doch schon recht viele Wälder und Wiesen drumrum...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 13 Mar 2007, 18:47
QUOTE (ChristianMUC @ 13 Mar 2007, 18:40)
... - in der Münchner Region sind doch schon recht viele Wälder und Wiesen drumrum...

... deshalb ist hier auch das Gesamtklima besser !!!

rolleyes.gif

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Mar 2007, 18:50
QUOTE (ubahnfahrn @ 13 Mar 2007, 18:47)
... deshalb ist hier auch das Gesamtklima besser !!!

rolleyes.gif

Jo - so nen schönen blauen Himmel wie heute würde es ohne die seltener geben wink.gif

Geschrieben von: Catracho am 13 Mar 2007, 19:12
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

Das ist ja in Berlin oder Hamburg auch kaum anders. Da sind ja auch drumherum bis auf wenige Ausnahmen (Potsdam bzw. Lübeck) auch nur Dörfer. Sind halt sehr zentralisierte, monozentrische Regionen. Das ist halt in NRW schon anders, ist eine eindeutige polyzentrische Region. Kann man auch schön hier: http://planung-tu-berlin.de/Profil/Stadtregionen.htm sehen.
Mfg
Catracho

Geschrieben von: andreas am 13 Mar 2007, 20:52
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Dort grenzt praktisch
eine Stadt an die andere. Also kein Wunder, wenn dort mehr Leute wohnen, als im
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

jo, ich versteh auch nicht, warum zu den Garchinger Misthaufen die U-bahn hat fahren lassen....

Geschrieben von: VT 609 am 13 Mar 2007, 20:58
QUOTE (andreas @ 13 Mar 2007, 20:52)
QUOTE (profimaulwurf @ 12 Mar 2007, 23:57)
NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Dort grenzt praktisch
eine Stadt an die andere. Also kein Wunder, wenn dort mehr Leute wohnen, als im
Großraum München. Wenn man hier mal über die Stadtgrenze raus ist, dann sieht man
eigentlich nur noch ein paar Misthaufen.

jo, ich versteh auch nicht, warum zu den Garchinger Misthaufen die U-bahn hat fahren lassen....

So leids mir tut, aber du scheinst noch nie in Garching gewesen zu sein. Erstens ist Garching eine Stadt und besteht nicht nur aus "Misthaufen", zweitens sind mittlerweile auf dem Forschungsgelände so viele Institute, daß die bisherige Praxis (Linienbusse und Verstärker) nicht mehr tragbar war. Bis Oktober letzten Jahres mußte man in Garching-Hochbrück noch in Busse zum Forschungsgelände umsteigen, die aber regelmäßig überfüllt waren. Mittlerweile kann ich mir angesichts der Massen, die jeden Tag am Forschungsgelände ein- und aussteigen, schon gar nicht mehr vorstellen, daß es auch mal ohne U-Bahn ging.

Geschrieben von: ChristianMUC am 13 Mar 2007, 21:07
Dein Ironiedetektor müsste mal dringend zur Hauptuntersuchung...

Geschrieben von: Der Adler am 13 Mar 2007, 21:08
Ich habe mal gelesen, daß die U-Bahn (U6) von Garching-Hochbrück zum Forschungsgelände (mit einer Halt in Garching) geplant oder im Bau sei.

QUOTE (ChristianMUC @ 13 Mar 2007, 21:07)
Dein Ironiedetektor müsste mal dringend zur Hauptuntersuchung...
Warum?

Geschrieben von: Rohrbacher am 13 Mar 2007, 21:10
QUOTE (DT810 @ 13 Mar 2007, 21:08)
Ich habe mal gelesen, daß die U-Bahn (U6) von Garching-Hochbrück zum Forschungsgelände (mit einer Halt in Garching) geplant oder im Bau sei.

Ich hab' mal gehört, dass die seit einiger Zeit in Betrieb sei... biggrin.gif

Geschrieben von: Der Adler am 13 Mar 2007, 21:16
QUOTE (Rohrbacher @ 13 Mar 2007, 21:10)
Ich hab' mal gehört, dass die seit einiger Zeit in Betrieb sei...  biggrin.gif

Na, ich weiß nicht recht...

Also gut... http://www.muenchen.de/Rathaus/bau/dienstleist/u_bahn_netz/garching/128967/index.html

Mann die is' schon seit 14. Oktober 2006 in Betrieb. *Kinnladerunterklapp*



Nachdem du es explizit erlaubt hast, habe ich den Link entfernt. Er war nämlich schon kurz darauf wieder ungültig. wink.gif

VT 609
Globaler Moderator

Geschrieben von: profimaulwurf am 15 Mar 2007, 00:00
Richtig, die U6 ist seit dem 14.10.2006 erweitert.

Am 28.10.07 wird ausserdem die U3 Nord bis Olympiaeinkaufszentrum erweitert. Dort kreuzt die Linie die U1.
Im Jahr 2010(wohl auch wieder im Herbst)wird die U3 dann bis Moosach S weitergeführt.

Geschrieben von: Isek am 19 Mar 2007, 20:52
Wieder mal etwas aus meiner Festplatte rausgekramt...

Mit der Spange zwischen Hart und Fröttmaning (Arbeitstitel U26) könnte das Betriebskonzept der Münchner Ubahn grundsätzlich "verbessert" bzw. "verändert" werden. Mit einem Off-Peak Takt von 10 Minuten auf der U2 und U26 wird auf dem stark frequentierten Abschnitt durch die Maxvorstadt und Schwabing-West ein durchgehender 5 Minuten Takt erreicht.
Ich hab mal die Spange mit zwei Stops skizziert. Der größte Teil könnte in günstiger Schlitzwand-Deckel Bauweise erstellt werden. IMO wäre es günstig schon südlich Freiman in die U6 einzufädeln. Auch in Fröttmanning und Freiman steht dann ein durchgehender 5 Minuten Takt Richtung Innenstadt zur Verfügung. Gut für den P+R Parkplatz und macht auch eine weitere Verdichtung der Bebauung bzw. Neubebauung möglicherweise westlich der UBahn möglich.

http://www.stefan-vogt.info/forum/u26.jpg

Wie würdet ihr das Angebot frühmorgendlich und Nachmittags staffeln? 2 x 7.5 Minuten Takt? Wieviele Züge passen zwischen HBf und Sendlinger Tor durch? Wie effektiv kann am Sendlinger Tor gewendet werden?

Geschrieben von: GrauerTod am 19 Mar 2007, 22:06
Also so wie du sie eingezeichtnt hast kann man sie schonmal nichtbauen

denn die streck fädelt ja auf der Hochbrücke ein und da wäre erstmal
ein Hochhaus im weg und 2. müßte die rampe mind schon der Straßenkeuzung anfangen smile.gif

Geschrieben von: Tecko am 19 Mar 2007, 22:11
Ist denn diese Lösung die derzeit wahrscheinlichste Lösung oder steht die City-Spange auch immer noch hoch im Kurs?

Geschrieben von: Antares am 19 Mar 2007, 22:26
Soweit ich weiß ist die Cityspange nicht mehr in der Diskussion, da zu teuer, zu wenig Platz, zu wenig neue Fahrgäste und kein Platz auf der U3/6.

Wegen der Brücke vor Kieferngarten (das wäre übrigens der "letzte" 5-min-Takt; Freimann ist noch eins weiter in der Stadt, oder irre ich?): Kieferngarten ist bereits viergleisig. Man könnte die jetzige U6-Strecke an die jeweils äußeren Gleise anbinden, die Brücke irgendwo in der Mitte "aufschneiden" und die U26 von unten in der Mitte auf die mittleren Gleise fahren lassen, dazu wäre PLatz, zumindest so, wie ich die Brücke von oben kenn, von unten hab ich die noch nie gesehn ;-)

Geschrieben von: GrauerTod am 19 Mar 2007, 22:29
für sowas ist da kein Platz
da müßte schon autobus Oberbayern weg
oder das MOC
ich fande es zwar auch gut wenn ein streck vorm kiferngarten einmüden würde
glaube aber nicht das sowas realisierbar ist
zumindest nicht zu eine vernüftigen Preis

Geschrieben von: Tecko am 19 Mar 2007, 22:36
QUOTE (Antares @ 19 Mar 2007, 22:26)
Soweit ich weiß ist die Cityspange nicht mehr in der Diskussion, da zu teuer, zu wenig Platz, zu wenig neue Fahrgäste und kein Platz auf der U3/6.

Vielleicht kannst du das mit dem "zu wenig Platz" ein wenig näher erläutern?

Geschrieben von: Boris Merath am 19 Mar 2007, 23:02
Die Cityspange ist nicht wegen zu wenig Fahrgästen gestorben, sondern wegen zu wenig neuen Fahrgästen - Entlastungsstrecken sind leider nicht förderbar, auch wenn sie noch so sinnvoll wären.

QUOTE
Mit der Spange zwischen Hart und Fröttmaning (Arbeitstitel U26) könnte das Betriebskonzept der Münchner Ubahn grundsätzlich "verbessert" bzw. "verändert" werden.


äh...könnte man ohne doch genausogut?

Ansonsten halte ich von der Spange nach wie vor nicht so wahnsinnig viel...Die Probleme liegen in der Innenstadt, nicht so weit draußen.

Geschrieben von: Antares am 20 Mar 2007, 01:20
QUOTE (Tecko @ 19 Mar 2007, 22:36)
Vielleicht kannst du das mit dem "zu wenig Platz" ein wenig näher erläutern?

Naja, die zweite Stammstrecke der S-Bahn ist im Weg, außerdem muss man ja irgendwie auf die U3/6 einfädeln, da müsste man wohl auch noch irgendwie drunter durch. Außerdem sind auf der Strecke viiele Gebäude, denen ein Abrutschen oder eine Schieflage durch Untertunneln gar nicht gut täte.

Geschrieben von: Jean am 20 Mar 2007, 08:25
Also ich würde in der HVZ die U2 im 5 Minuten Takt fahren lassen und die U8 im 10 Minuten Takt, wobei letztere dann in Neuperlach Zentrum enden würde. Das einzige "Problem" wäre zwischen Hauptbahnhof und Sendlinger Tor wo alle 10 Minuten ein zusätzlicher Zug zu verkraften wäre...
Der 5 Minuten Takt auf der U2 ist aber nach aktueller Mentalität der MVG wohl eher als utopisch zu bezeichnen... Aber gut, bis dahin ist viel Wasser der Isar geflossen...

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Mar 2007, 10:40
In der HVZ wären wohl 3 Züge/10 Minuten zwischen Scheidplatz und HBF durchaus angebracht und technisch auch möglich.
Aber zwischen HBF und Sendlinger Tor / Kolumbusplatz wird es wohl zu eng, da hier auch noch die U1 im durchaus erforderlichen Takt5 dazukommt.
Das Wendegleis für die U2 liegt leider nördlich des HBF und die nächste Wendemöglichkeit Richtung Süden wird derzeit ja schon von der U1 am Sendlinger Tor genutzt.

Hier hilft dann mittelfristig eigentlich nur eine neue Strecke:
Hauptbahnhof Gleis 1/2 - Beethovenplatz/Kaiser-Ludwig-Platz - Bavariastraße - Implerstraße
mit dem kleinen Nebeneffekt, daß damit auch der stark belastete und enge Umsteigebahnhof Sendliger Tor um mindestens 200 Umsteiger aus der U1 und U2 zur U3 und U6 entlastet wird.

Oder man baut vorerst nur am HBF-Südende eine 2-gleisige Wendeanlage für die U2, die dann später für die neue Strecke verwendet werden kann, da ja südlich des HBF bei weitem nicht das verkehrsaufkommen besteht, wie in den beiden nördlichen Abschnitten der U1 und U2.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Mar 2007, 10:54
eine zusätzliche Strecke am HBF kannste im Süden vergessen, da dort auch noch die U4(5 verläuft

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Mar 2007, 10:59
QUOTE (Lazarus @ 20 Mar 2007, 10:54)
eine zusätzliche Strecke am HBF kannste im Süden vergessen, da dort auch noch die U4(5 verläuft

Aber oberhalb der U1/2, somit wäre auf Höhenlage der U1/2 der Platz wohl vorhanden, da sich insbesondere die Streckentunnel Richtung Sendlinger Tor seit weit auseinander bewegen.
Und die Streckenführung der neuen Strecke wäre unter der Schillerstraße bis zur Nußbaumstraße und hier liegt gar nichts im Weg.

Geschrieben von: Lazarus am 20 Mar 2007, 11:04
QUOTE (ubahnfahrn @ 20 Mar 2007, 10:59)
Aber oberhalb der U1/2, somit wäre auf Höhenlage der U1/2 der Platz wohl vorhanden, da sich insbesondere die Streckentunnel Richtung Sendlinger Tor seit weit auseinander bewegen.
Und die Streckenführung der neuen Strecke wäre unter der Schillerstraße bis zur Nußbaumstraße und hier liegt gar nichts im Weg.

mag sein, aber ich halte da eine weitere U-Bahn für unnötig, weil zuwenig Fahrgäste

Geschrieben von: Tecko am 20 Mar 2007, 11:22
Wie hat sich eigentlich die Situation bei Fussballspielen eingependelt? Klappt alles ziemlich Reibungslos oder kommt es doch immer wieder am Bahnhof oder auch am Marienplatz zu Engpässen?

Oder hat sich vielleicht sogar herausgestellt, dass aufgrund der Lage am Autobahnkreuz sogar mehr Menschen mit den Auto anreisen, als dies noch beim Olympiastadion der Fall war?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 20 Mar 2007, 11:31
QUOTE (Lazarus @ 20 Mar 2007, 11:04)
mag sein, aber ich halte da eine weitere U-Bahn für unnötig, weil zuwenig Fahrgäste

Das würde ich jetzt anders sehen. Durch die neue Streckenführung wird mit großer Sicherheit neues Potenzial erschlossen und die Situation der überlasteten U3/U6 wird entspannter.

Geschrieben von: Der Adler am 20 Mar 2007, 11:35
Ich frage mich nur, warum da, wo die Busse fahren, zu wenig potenzal vorhanden ist und plötzlich mehr potenzial da ist, wenn eine "neue" Bahn fährt?

Auch mit den Bussen hat man billigere Alternative gegenüber der Bahn, wenn tatsächlich wenig Potenzial da ist.

00000689.gif

Auf der Linie 86/826 (Leinfelden - Waldenbuch) ist ausreichend Potenzial vorhanden, das wäre der Weg doch für eine Stadtbahnverlängerung frei, oder nicht?

Geschrieben von: ET 423 am 20 Mar 2007, 11:43
QUOTE (DT810 @ 20 Mar 2007, 11:35)
Ich frage mich nur, warum da, wo die Busse fahren, zu wenig potenzal vorhanden ist und plötzlich mehr potenzial da ist, wenn eine "neue" Bahn fährt?

Kommt auf die örtlichen Begebenheiten an. Es ist aber nunmal meistens so, daß eine ***Bahn (*** = egal ob U-Bahn oder Trambahn) einfach mehr Fahrgäste anlockt als eine Buslinie. Liegt einfach am höheren Komfort und den größeren Kapazitäten. Denn, überleg' mal: Wo möchtest du lieber einsteigen? In einen überfüllten Bus oder in eine ***Bahn, in der zumeist noch ein überschaubares Platzangebot herrscht?

Geschrieben von: Isek am 26 Apr 2007, 16:05
ohmy.gif

http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&news_ID=10551


Man müßte ja jeden Münchner doppelt zählen um eine Ring U-Bahn zu rechtfertigen.

Geschrieben von: Lazarus am 26 Apr 2007, 16:11
QUOTE (Isek @ 26 Apr 2007, 17:05)
ohmy.gif

http://www.region-muenchen.de/index.php?site=news&news_ID=10551


Man müßte ja jeden Münchner doppelt zählen um eine Ring U-Bahn zu rechtfertigen.

naja sinnvol wär der sicher und auch gerechtfertigt. Nur wer soll den bezahlen?

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 13:12
Auf der Veranstaltung der Haidhausener Tunnelaktion wurde von Herrn Baumgartner, der das Neue Südringkonzept vorgestellt hat, auch vorgeschlagen, die U1 bis nach Solln zu verlängern.

Damit gäbe es eine schöne Querverbindung außerhalb der Innenstadt.

Mögliche Bahnhöfe wären dann:
- Laurinplatz (1000 m)
- Krankenhaus Harlaching (1100 m)
- Schmorellplatz (900 m)
- Bahnhof Solln (1600 m mit Isarquerung als Brücke)
- Bleibtreuplatz (900 m)
- Parkstadt Solln (900 m)

zusammen also 6,4 km, die ggf. sogar in 2 Etappen gebaut und eröffnet werden könnten:
1. bis Schmorellplatz
2. bis Parkstadt Solln, mit Isarbrücke

Die letzten beiden Haltestellen sind eine Idee von mir, um zusätzliches Potenzial in einem bislang unerschlossenen Gebiet für die U-Bahn zu gewinnen.

Das wäre doch mal noch eine sinnvolle Querverbindung.

Der Bahnhof Solln soll ja dann von der S7 und S27 zusammen ganztägig im 10-Minuten-Takt angefahren werden (oder eben alle 15 Minuten von der S7 und alle 30 Minuten von der S20 und alle 30/60 Minuten von der BOB). Viele Buslinen könnten dann auch auf diesen Verkehrsknotenpunkt ausgerichtet werden.

Am Bleibtreuplatz könnte man dann eine verlängerte Tram-Westtangente durch die Aidenbachstraße anbinden.

Und am Krankenhaus Harlaching besteht ja Anschluß zur Tram 15/25, die dann nur gekreuzt wird und somit in voller Länge erhalten werden kann - als U-Bahn-Anbindung.

Eine der wenigen guten Ideen dieser Propagandaveranstaltung - die Vorrednerin hätte Politikerin werden sollen dry.gif

Geschrieben von: Jean am 30 Apr 2007, 13:23
Das Problem ist und bleibt die Überquerung des Isartales sowie die zu geringe Fahrgastzahl. Durch den Versuch einer längeren Linie die eh als gestorben gilt, wird ein Projekt nicht wieder auferlebt. Die Fahrgäste aus Solln die zur Innenstadt wollen können ja die S-Bahn nehmen, und an der Aidenbachstr. besteht eh U-Bahnanschluß...

Diese Haidhausener (Anti)Tunnelaktion ist nicht besonders glaubwürdig. Siehe auch http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=456&st=1125

Geschrieben von: TramPolin am 30 Apr 2007, 13:27
Zur Verlängerung der U1: Hoffentlich kommt jetzt niemand auf die Idee, den U-Bahn-Tunnelabschnitt Solln - Krankenhaus Harlaching - Hauptbahnhof von der S-Bahn mitbenutzen zu lassen. dry.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 13:40
QUOTE (Jean @ 30 Apr 2007, 14:23)
Das Problem ist und bleibt die Überquerung des Isartales sowie die zu geringe Fahrgastzahl. Durch den Versuch einer längeren Linie die eh als gestorben gilt, wird ein Projekt nicht wieder auferlebt. Die Fahrgäste aus Solln die zur Innenstadt wollen können ja die S-Bahn nehmen, und an der Aidenbachstr. besteht eh U-Bahnanschluß...

Diese Haidhausener (Anti)Tunnelaktion ist nicht besonders glaubwürdig. Siehe auch http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=19&t=456&st=1125

Die U3 fährt aber über das Sendlinger Tor.

Und somit besteht eben immer das Problem, daß es keine Isarquerung mit ÖPNV zwischen Brudermühlstraße (Bus) und Pullach (Bus) gibt.
Das ist schon eine gewaltige Strecke.

Und ein S-Bahnhof Menterschwaige auf der S20 würde ein mehrfaches Umsteigen bedeuten:
in Solln vom Bus auf die S20, die nur alle 20 oder 30 Minuten verkehrt und nach wenigen Metern wieder den doch recht langen Weg von der Großhesseloher Brücke runter zur Tram 15, 25 und vielleicht 27 Richtung Harlaching und Giesing.
Die U1 wäre kürzer, einfacher und schneller, da durch mehrere Haltestellen die Flexibilität der Fahrbeziehungen steigt.

Außerdem könnte ja noch die Tram 27 durch die Stadelheimer Straße dann nur bis zum Mangfallplatz fahren und dort die U-Bahn an den Giesinger Bahnhof anbinden - Platz wäre genug da, auch für eine schöne große Wendeschleife laugh.gif

Und zum Fahrgastpotenzial:
Ich höre immer wieder von notorischen Autofahrern, daß sie gerne mit Bahn und Bus fahren würden, wenn es eine sinnvolle Querverbindung außerhalb der Innenstadt gäbe. Trotz Stau ist das Auto über die B2R hier leider um vieles schneller, als die Variante Bus - U-Bahn - U-Bahn z. B. von der Wengleinstraße zur Peter-Auzinger-Straße. Da ist sogar die Rad-Variante noch viel schneller, obwohl diese über die Großhesseloher Brücke und quer durch den Perlacher Forst führt dry.gif


QUOTE (TramPolin @ 30 Apr 2007, 14:27 )
Zur Verlängerung der U1: Hoffentlich kommt jetzt niemand auf die Idee, den U-Bahn-Tunnelabschnitt Solln - Krankenhaus Harlaching - Hauptbahnhof von der S-Bahn mitbenutzen zu lassen.

Geht nicht, da nach der Variante die S7/27 im nahezu rechten Winkel gekreuzt wird.
Aber die Idee habe ich doch schonmal im Zusammenhang mit der U5 nach Pasing irgendwo gelesen wink.gif

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 13:46
also das ist bisher der beste Vorschlag, was die Verlängerung der U1 Süd betrifft, der hat schon grosses Fahrgastpotienzial. Man darf net übersehen, das die Parkstadt Solln doch ein ganzes Stück von der S-Bahn als auch von der U3 entfernt liegt

Geschrieben von: TramPolin am 30 Apr 2007, 13:51
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 14:46)
also das ist bisher der beste Vorschlag, was die Verlängerung der U1 Süd betrifft, der hat schon grosses Fahrgastpotienzial. Man darf net übersehen, das die Parkstadt Solln doch ein ganzes Stück von der S-Bahn als auch von der U3 entfernt liegt

Von der zu bauenden Streckenlänge aber ein ganz schöner Brocken und die Isarquerung ist sicher auch recht aufwändig. Natürlich würde man das Krankenhaus Harlaching (nicht das Krankenhaus, sondern den Bahnhof) gleich ein ganzes Stück tiefer bauen müssen (wahrscheinlich).

Ich bin dagegen, als Neuperlacher habe ich nichts davon. biggrin.gif Ich alter Egoist. Wann muss ich schon in die Parkstadt Solln? Ist da der Bedarf wirklich so groß oder sind da vorrangig Einzelhäuserr, wo S-Klasse, nicht S-Bahn gefahren wird? Ich kenne mich in der Gegend nicht gescheit aus.

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 13:57
also mich würds net wundern, wenn die Strecke einen Kosten-Nutzen-Faktor von 1,5 oder gar 1,6 erreicht

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 13:59
QUOTE (TramPolin @ 30 Apr 2007, 14:51)
Von der zu bauenden Streckenlänge aber ein ganz schöner Brocken und die Isarquerung ist sicher auch recht aufwändig. Natürlich würde man das Krankenhaus Harlaching (nicht das Krankenhaus, sondern den Bahnhof) gleich ein ganzes Stück tiefer bauen müssen (wahrscheinlich).

Nachdem sich hier die Isar so tief eingegraben hat, wäre wohl eine Brücke besser.
Aus dem einen Tunnel über die Brücke in den anderen Tunnel hineingeschossen laugh.gif

Auf dem Luftbild sieht die Gegend um den Bleibtreuplatz und die Parkstadt Solln sehr dicht mit Hochhäusern bebaut aus.
Und südlich und nördlich der vorgesehenen Endhaltestelle wären sogar noch große Flächen frei, die dann wegen der hervorragenden Verkehrsanbindung (U1, Drygalskiallee) massiv bebaut werden können.

Geschrieben von: ropix am 30 Apr 2007, 16:18
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 14:57)
also mich würds net wundern, wenn die Strecke einen Kosten-Nutzen-Faktor von 1,5 oder gar 1,6 erreicht

Aber ich - ergibt da hinten doch fast keine Variante mehr einen positiven Nutzungsfaktor laut Stadt smile.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 16:20
QUOTE (ropix @ 30 Apr 2007, 17:18)
Aber ich - ergibt da hinten doch fast keine Variante mehr einen positiven Nutzungsfaktor laut Stadt smile.gif

Wurde diese denn eigentlich untersucht oder ist bei den Planungen die Isar immer die Grenze, die nicht überschritten werden darf ?

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 16:30
also soweit ich weiss, wurden 3 Varianten näher untersucht aber Solln war da net dabei

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 16:31
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 17:30)
also soweit ich weiss, wurden 3 Varianten näher untersucht aber Solln war da net dabei

Gleich 3 Varianten ohmy.gif

So groß ist doch die Gegend hier draußen auch nicht huh.gif

Welche Varianten waren es denn ?

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 16:36
einmal war das als Endpunkt Gründwald, dann hat man bis Grosshesselohe Brücke verkürzt. Die dritte Variante war eine Anbindung an die damalige S2 (heute S5). Wie ropix schon richtig sagt, hatte keine davon eine gute Aussicht auf Verwirklichung

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 17:22
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 17:36)
einmal war das als Endpunkt Gründwald,  ...

Wie ropix schon richtig sagt, hatte keine davon eine gute Aussicht auf Verwirklichung

Die Grünwalder wollten doch sogar die Tram 25 abschaffen - denen da eine U-Bahn hinzubauen wäre wohl zuviel des Guten, insbesondere bei der, sagen wir mal, sehr lockeren Bebauung.

QUOTE
dann hat man bis Grosshesselohe Brücke verkürzt.


mit Anschluß an den neuen HP Menterschwaige.
Ob da ein Potenzial mit Isarquerfahrern entstanden wäre ?

QUOTE
Die dritte Variante war eine Anbindung an die damalige S2 (heute S5).


Wohl durch die Amerikanische Siedlung am Perlacher Forst nach Fasanpark/-garten, auch eine interessante Variante unsure.gif

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 17:33
QUOTE (ubahnfahrn @ 30 Apr 2007, 18:22)
Wohl durch die Amerikanische Siedlung am Perlacher Forst nach Fasanpark/-garten, auch eine interessante Variante unsure.gif

grob gesagt ja, allerdings hat man das vor über 15 Jahren mal untersucht

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 17:41
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 18:33)
grob gesagt ja, allerdings hat man das vor über 15 Jahren mal untersucht

Wohl deshalb schlecht weggekommen, da in Giesing ja schon eine Verbindung S2 - U2 existierte und soviel neues Potenzial hier wohl nicht mehr erschlossen wurde.

Die Variante Parkstadt Solln jedoch bietet vollig neue Möglichkeiten dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 17:50
mach halt eine Einreichung bei der Stadt für die Strecke biggrin.gif

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 17:52
QUOTE (Lazarus @ 30 Apr 2007, 18:50)
mach halt eine Einreichung bei der Stadt für die Strecke biggrin.gif

Hab ich auch vor wink.gif

Geschrieben von: andreas am 30 Apr 2007, 20:54
die CSU ist doch immer offen für U-bahn ideen.

Geschrieben von: ubahnfahrn am 30 Apr 2007, 21:10
QUOTE (andreas @ 30 Apr 2007, 21:54)
die CSU ist doch immer offen für U-bahn ideen.

Also an folgende Adressen:

- Landeshauptstadt München, als Bauherr
- Münchner Verkehrsgesellschaft, als Betreiber
- Münchner CSU, als Antreiber

dry.gif

Geschrieben von: Lazarus am 30 Apr 2007, 21:26
bin gespannt, was die sagen biggrin.gif

Geschrieben von: Jean am 1 May 2007, 08:14
user posted image user posted image Mehr sag i net.

Geschrieben von: andreas am 1 May 2007, 12:23
QUOTE (Jean @ 1 May 2007, 09:14)
user posted image user posted image Mehr sag i net.

man muß der csu nur sagen, daß man die Linie dann weiter über die Fürstenrieder Straße Richtung Laim/Nymphenburg verlängern kann und man somit die Westtangente spart und die CSU wird für die U-bahn Kämpfen.....

Geschrieben von: ubahnfahrn am 1 May 2007, 16:13
QUOTE (andreas @ 1 May 2007, 13:23)
man muß der csu nur sagen, daß man die Linie dann weiter über die Fürstenrieder Straße Richtung Laim/Nymphenburg verlängern kann und man somit die Westtangente spart und die CSU wird für die U-bahn Kämpfen.....

Gute Idee, würde eine gewaltige Netzwirkung haben:

- Parkstadt Solln
- Stäblistraße
- Forstenrieder Allee (U3)
- Kreuzhof
- Waldfriedhof
- Holzapfelkreuth (U6)
- Ammerseestraße
- Laimer Platz (U5)
- Laim sbahnlogo.gif
- Walhallastraße
- Romanplatz
- Rondell Neu Wittelsbach
- Rotkreuzplatz (U1)

rolleyes.gif

Geschrieben von: Jean am 1 May 2007, 16:14
Und schon hätten wir ein U-Bahn-Ring...

Geschrieben von: andreas am 1 May 2007, 18:49
QUOTE (Jean @ 1 May 2007, 17:14)
Und schon hätten wir ein U-Bahn-Ring...

und man könnte die 12er zwischen rotkreuz- und romanplatz einstellen

Geschrieben von: Lazarus am 1 May 2007, 21:11
sorry ubahnfahrn, aber das ist jetzt Unsinn

Geschrieben von: ubahnfahrn am 2 May 2007, 07:43
QUOTE (Lazarus @ 1 May 2007, 22:11)
sorry ubahnfahrn, aber das ist jetzt Unsinn

Solche Worte aus deinen Tasten ?
Wo bleibt die gute Kinderstube ?

sad.gif


Von mir ist die Idee ja nicht, ich habe nur einen zitierten gedanken weitergesponnen dry.gif

Geschrieben von: Flo am 2 May 2007, 11:02
Die CSU will ja die U1 zum Harlachinger Krankenhaus verlängern. Wenn der Halt Großhesselohe an der S20 eröffnet wird, werden dann sicher Forderungen laut, die U1 auf der Tramtrasse dorthin zu Verlängern... Und Grünwald wird dann sicher auch nach einer weiteren Verlängerung schreien.... dry.gif

Zur Isarquerung: Eine Isarbrücke dürfte das Projekt weit unter einem Kosten-Nutzenfaktor von 1 drücken. Ausserdem würden einige auf die Barikaden gehen. Es gibt sicher viele, die eine (weitere) Brücke im Isartal nicht sehen(!) wollen.... dry.gif unsure.gif

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 11:07
denk auch, das da wohl nur eine komplett im Tunnel verlaufende Trassierung möglich wäre

Ein neuer Halt der S20 macht da wohl nur wirklich Sinn, wenn die mal öfter als im 60-Min-Takt fährt und daran glaub ich in absehbarer Zeit net wirklich

Geschrieben von: TramPolin am 2 May 2007, 11:17
QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 12:07)
denk auch, das da wohl nur eine komplett im Tunnel verlaufende Trassierung möglich wäre

Ein neuer Halt der S20 macht da wohl nur wirklich Sinn, wenn die mal öfter als im 60-Min-Takt fährt und daran glaub ich in absehbarer Zeit net wirklich

Wenn man eine Zahnstange verlegt, kommt man auch unter der Isar durch. Die Brücke könnte spektakulär gestaltet werden, aber würde wohl zu viele Gegner auf den Plan rufen.

Eine Verlängerung nach Grünwald ist abwegig. Selbst wenn man noch ein paar Leute findet, welche die Tram jetzt meiden und dann mit der U-Bahn fahren würden, würde man die Wägelchen selbst bei einem 120-Minuten-Takt nicht vollkriegen. Eine oberirdische Führung nach Grünwald, um Baukosten zu sparen, wurde ja mal untersucht (wenn ich mich richtig erinnere), aber da kann man ja gleich bei der Tram bleiben. Und sollte es auch generell. Auch da eben in diesem Moment in die Strecke investiert wird, braucht's wahrlich keine U-Bahn nach Grünwald.

Der U-Bahnbau sollte mal realistisch gesehen zu einem Ende kommen, das ist bald nicht mehr bezahlbar. Die neueren Außenstrecken haben ohnehin ein maues Fahrgastaufkommen. Investitionen ergeben da eher noch im Zentrum Sinn, wo es noch Zuwächse gibt.

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 11:22
wenn man die U1 schon verlängern, macht wohl die Parkstadt Solln in meinen Augen deutlich mehr Sinn. Das Fahrgastaufkommen dürfte dort deutlich grösser sein als in Grünwald

Geschrieben von: TramPolin am 2 May 2007, 11:26
QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 12:22)
wenn man die U1 schon verlängern, macht wohl die Parkstadt Solln in meinen Augen deutlich mehr Sinn. Das Fahrgastaufkommen dürfte dort deutlich grösser sein als in Grünwald

Das sicher, das wollte ich damit auch zum Ausdruck bringen. :-) Dennoch bin ich dagegen, es ist wirklich ein "eher noch...".

Geschrieben von: ubahnfahrn am 2 May 2007, 12:07
Jaja - der alte Grundsatzstreit: Tram gegen U-Bahn.

Der einzig wirkliche Gegner ist aber der allseits geliebte Blechhaufen, der überall auf den Straßen rumsteht - das Privatautomobil.

Nur durch sinnvolle Ergänzungen der U-Bahn, der Tram und des Busses kann wirklich der ÖPNV attraktiv gemacht werden.

Und da sind eben an einigen Stellen Ergänzungen bei den U-Bahnen auch nicht zu vergessen.

dry.gif

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 12:15
QUOTE
Nur durch sinnvolle Ergänzungen der U-Bahn, der Tram und des Busses kann wirklich der ÖPNV attraktiv gemacht werden.
Ganz deiner Meinung. Zu viel U-Bahn ist schädlich.user posted image

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 12:18
@ ubahnfahrn:

da geb ich dir ja absolut recht, nur bezweifel ich den Sinn einer Verlängerung von der Parkstadt Solln nach LAim etwas, weils da wohl net ausreichend Fahrgäste gibt. Da hielte ich eine Tram für besser, weil völlig ausreichend

Geschrieben von: ubahnfahrn am 2 May 2007, 12:29
QUOTE (Jean @ 2 May 2007, 13:15)
Ganz deiner Meinung. Zu viel U-Bahn ist schädlich.user posted image

Insbesondere in früheren Jahrzehnten wurde sicher einige Male überhastet die U-Bahn in Konkurrenz zur Tram gesetzt, obwohl mit einer alternativen U-Bahn-Trassierung (Wenn schon neu, dann gleich richtig !) viel mehr Potenzial erschlossen worden wäre.
Beispiele hierfür sind Sendling und Milbertshofen.
Und so gibt es eben noch große Gebiete, die Entwicklungspotenzial hätten, aber eben gar nicht erschlossen sind (Solln, Freimanner Heide, Oberföhring, Blumenau, Waldtrudering), und wo die nachträgliche, leistungsfähige Erschließung (U-Bahn oder Tram) nur mehr sehr schwer möglich ist, da es durch zwar unattraktiv weit entfernte, aber für die Naherschließung dann doch zu nah liegende U-Bahn-Trassen keinen richtigen Erfolg verspricht (z. B. bei der Tram 23, die zwanghaft an der Münchner Freiheit eine ohnehin schon stark ausgelastete U-Bahn-Strecke erreicht).

QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 13:18)
@ ubahnfahrn:

da geb ich dir ja absolut recht, nur bezweifel ich den Sinn einer Verlängerung von der Parkstadt Solln nach LAim etwas, weils da wohl net ausreichend Fahrgäste gibt. Da hielte ich eine Tram für besser, weil völlig ausreichend


Die Tram stört aber massiv den von der CSU geliebten Autofahrer auf den sechs Spuren der so wichtigen Fürstenrieder Straße wink.gif

Geschrieben von: andreas am 2 May 2007, 13:13
QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 13:18)
@ ubahnfahrn:

da geb ich dir ja absolut recht, nur bezweifel ich den Sinn einer Verlängerung von der Parkstadt Solln nach LAim etwas, weils da wohl net ausreichend Fahrgäste gibt. Da hielte ich eine Tram für besser, weil völlig ausreichend

Im Endeffekt ist aber von Solln/Waldfriedhof nach Laim/Neuhausen/Schwabing eine Trambahn im 5 Minutentakt geplant - also so abwegig ist dann wohl die U-bahn auf der Strecke gar nicht mehr. (wobei mir die tram lieber wäre, da sieht man mehr)

und eigentlich kann keiner was über das Fahrgastpotential sagen - da fährt nur ein Bus, der im Stau steht und Busfahrn ist nunmal furchtbarst unattraktiv - und trotzdem sind die Busse in der Fürstenrieder Straße gut ausgelastet....

Geschrieben von: andreas am 2 May 2007, 13:16
QUOTE (ubahnfahrn @ 2 May 2007, 13:29)
Insbesondere in früheren Jahrzehnten wurde sicher einige Male überhastet die U-Bahn in Konkurrenz zur Tram gesetzt, obwohl mit einer alternativen U-Bahn-Trassierung (Wenn schon neu, dann gleich richtig !) viel mehr Potenzial erschlossen worden wäre.
Beispiele hierfür sind Sendling und Milbertshofen.
Und so gibt es eben noch große Gebiete, die Entwicklungspotenzial hätten, aber eben gar nicht erschlossen sind (Solln, Freimanner Heide, Oberföhring, Blumenau, Waldtrudering), und wo die nachträgliche, leistungsfähige Erschließung (U-Bahn oder Tram) nur mehr sehr schwer möglich ist, da es durch zwar unattraktiv weit entfernte, aber für die Naherschließung dann doch zu nah liegende U-Bahn-Trassen keinen richtigen Erfolg verspricht (z. B. bei der Tram 23, die zwanghaft an der Münchner Freiheit eine ohnehin schon stark ausgelastete U-Bahn-Strecke erreicht).

QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 13:18)
@ ubahnfahrn:

da geb ich dir ja absolut recht, nur bezweifel ich den Sinn einer Verlängerung von der Parkstadt Solln nach LAim etwas, weils da wohl net ausreichend Fahrgäste gibt. Da hielte ich eine Tram für besser, weil völlig ausreichend


Die Tram stört aber massiv den von der CSU geliebten Autofahrer auf den sechs Spuren der so wichtigen Fürstenrieder Straße wink.gif

da hast du schon recht - die U-bahnplanung, die stur auf ersetzen der Tram ausgelegt war, war mehr zu schaden der Bevölkerung als zum Nutzen - wenn man heute noch die 13er, 16er und 24 er hätte und die U-bahn auf alternativen Trassen gelegt hätte (z.b. über Thalkirchen und Siemenswerke Richtung Fürstenried West oder von Oly nach Norden Richtung Feldmoching) hätte man eine deutlich bessere Netzwirkung gehabt.
Aber mei, die glumperte Tram hat halt weg müssn....

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 13:18
QUOTE
Im Endeffekt ist aber von Solln/Waldfriedhof nach Laim/Neuhausen/Schwabing eine Trambahn im 5 Minutentakt geplant - also so abwegig ist dann wohl die U-bahn auf der Strecke gar nicht mehr. (wobei mir die tram lieber wäre, da sieht man mehr)
Da nicht mal klar ist ob die Tram ganztägig im 5 Minuten Takt fahren wird, ist die Idee stattdessen eine U-Bahn zu bauen vollkommener Schwarn. Die U-Bahn würde selbst in der HVZ nur im 10 Minuten Takt fahren und außerdem wo würdest du die Haltestellen bauen. Einen ganztägigen 10 Minuten Takt, dafür lohnt sich der U-Bahnbau nicht!

Geschrieben von: TramPolin am 2 May 2007, 13:25
QUOTE (ubahnfahrn @ 2 May 2007, 13:07)
Jaja - der alte Grundsatzstreit: Tram gegen U-Bahn.

Der einzig wirkliche Gegner ist aber der allseits geliebte Blechhaufen, der überall auf den Straßen rumsteht - das Privatautomobil.

Nur durch sinnvolle Ergänzungen der U-Bahn, der Tram und des Busses kann wirklich der ÖPNV attraktiv gemacht werden.

Und da sind eben an einigen Stellen Ergänzungen bei den U-Bahnen auch nicht zu vergessen.

dry.gif

Es gibt U-Bahn-würdige Strecken, es gibt trambahnwürdige und buswürdige Strecken. Ich bezweifle mal, dass sich im Außenbereich noch großartig Strecken finden lassen, für die eine Tram überfordert wäre. München hat mittlerweile schon eines der dichtesten U-Bahnnetze weltweit.

Das Geld ist sicher besser aufgehoben, chronisch überlastete Strecken wie die Stammstrecke U3/U6 leistungsfähiger zu machen, als noch weitere Außenäste zu bauen (auch wenn man mich jetzt schimpft, aber die Fahrgastzählungen haben gezeigt, dass die U1 Süd und U4 Ost, dabei vor allem die U1 Süd, zumindest abends tatsächlich katastrophale Fahrgastzahlen haben). Wobei es hier schwierig wird, was zu unternehmen, man wird aber was tun müssen, da weitere Fahrgaststeigerungen prognostiziert sind. Dass für getrennte Ein- und Aussteigebahnsteige im schlimmsten Fall ein gewaltiger Umbau notwendig ist, der fast schon einem Neubau gleich kommt (etwas übertrieben gesagt), da die Außenwände tragende Wände sind, ist klar.

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 13:31
nur ist halt die Parkstadt Solln ein gutes Ziel, da es dort bisher nur überfüllte Buslinien gibt, da Aidenbachstrasse und die S-bahn einfach zuweit weg sind

Geschrieben von: TramPolin am 2 May 2007, 13:46
QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 14:31)
nur ist halt die Parkstadt Solln ein gutes Ziel, da es dort bisher nur überfüllte Buslinien gibt, da Aidenbachstrasse und die S-bahn einfach zuweit weg sind

Die Idee ist ja auch gar nicht so schlecht, da sie auch die U1 Süd aufwerten würde, aber ich bezweifle, ob man hier wirklich auf Deinen geschätzten Faktor von 1,6 kommt. Es bleibt Spekulation, aber ich bin mir alles andere als sicher, ob man hier überhaupt 1,00001 erreicht. Die Strecke ist außerdem recht lang und die Isarquerung problematisch (wenn man ohne Zahnstangerl auskommen will, muss man den Bahnhof Krankenhaus Harlaching sehr tief legen). Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das jemals baut. Man wurschtelt die nächsten jahre sicherlich nur an der U5 West und der U4 Ost rum, ohne diese dann wirklich zu bauen, vermute ich mal. Chancen hat noch eine U-Bahn nach Martinsried, dann wird aber sehr lange nichts mehr geschehen.

Außerdem hört man in seit kurzem auf einmal trambahnfreundliche Töne. Die Verlängerung der R-Züge kam ja überraschend. Es scheint nun langsam Vernunft einzukehren, und man setzt mehr auf die Trambahn (in Zeiten eines Klimawandels und des wärmsten und trockensten Aprils seit Menschengedenken kann man das auch besser verkaufen; wir werden wohl weitere Rekorde noch dieses Jahr und die Jahre drauf sehen).

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 13:53
nur wurde eine Verlängerung der R2 wieder dementiert, die sollen laut letzten Äusserungen lediglich ein Redesign ehalten

die U5 West würd ich eh nur mit einem Zwischenbahnhof am Westbad bauen, das würde auch reichen, dann könnte der 19er dort enden und würde zu grossen Teilen erhalten bleiben

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 13:57
QUOTE
dann könnte der 19er dort enden und würde zu grossen Teilen erhalten bleiben
Was soll das wieder für ein Vorschlag sein. Wenn die Haltestelle an der Willibalstr. nicht gebaut wird kannst du die Linie 57 nicht einstellen! Und die Tram soll gefälligs bis zum Pasinger Bhf fahren. Keiner will am Knie aussteigen. Keine halben Sachen. Dann lieber keine U-Bahn!

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 13:59
der 19er fährt Pasing Marienplatz, zum Bahnhof wird so schnell nix werden

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 14:04
QUOTE
der 19er fährt Pasing Marienplatz, zum Bahnhof wird so schnell nix werden
Sagst du!

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 14:07
Fakt ist aber, das man dafür einen zusätzlichen Kurs bräuchte, da man sonst in Pasing keine Wendezeit mehr hätte. Daher glaube ich net an eine rasche Verwirklichung sorry

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 14:16
Wenn die Nordumfahrung kommen wird, dann gibt es keine Alternative zur Tramverlängerung. Denn dann enden ja die Busse an Pasinger Bahnhof und fahren nicht durch die neue Fußgängerzone.

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 14:20
QUOTE (Jean @ 2 May 2007, 15:16)
Wenn die Nordumfahrung kommen wird, dann gibt es keine Alternative zur Tramverlängerung. Denn dann enden ja die Busse an Pasinger Bahnhof und fahren nicht durch die neue Fußgängerzone.

nur gibts weder für die Nordumfahrung noch für den Busbahnhof konkrete Daten für einen Baubeginn. Das kann noch gut 20 Jahre dauern, bis das fertig sein wird

Geschrieben von: TramPolin am 2 May 2007, 14:26
QUOTE (Lazarus @ 2 May 2007, 15:20)
nur gibts weder für die Nordumfahrung noch für den Busbahnhof konkrete Daten für einen Baubeginn. Das kann noch gut 20 Jahre dauern, bis das fertig sein wird

Die U5 West könnte noch 10 Jahre länger benötigen, wenn sie denn überhaupt noch kommt. Die standardisierte Bewertung kam ja nur mit Hängen und Würgen über 1,0. Fraglich ist, ob dies bei einer erneuten Bewertung besser wird, da die Baukosten steigen. Außerdem ist fraglich, ob man eine U-Bahn will, die teilweise ohne Rolltreppen auskommen muss. Nimmt man diese wieder dazu, ist man wieder bei <1,0.

Geschrieben von: Lazarus am 2 May 2007, 14:31
QUOTE (TramPolin @ 2 May 2007, 15:26)
Die U5 West könnte noch 10 Jahre länger benötigen, wenn sie denn überhaupt noch kommt. Die standardisierte Bewertung kam ja nur mit Hängen und Würgen über 1,0. Fraglich ist, ob dies bei einer erneuten Bewertung besser wird, da die Baukosten steigen. Außerdem ist fraglich, ob man eine U-Bahn will, die teilweise ohne Rolltreppen auskommen muss. Nimmt man diese wieder dazu, ist man wieder bei <1,0.

das ist mir auch klar, nur wird die 19er West langsam zum Problem, man wird sich was einfallen lassen müssen. Die Pünktlichlichkeit lässt leider sehr zu Wünschen übrig, eine verspätung von 4-5 Min sind leider wochentags die Regel

Geschrieben von: Jean am 2 May 2007, 14:32
QUOTE
nur gibts weder für die Nordumfahrung noch für den Busbahnhof konkrete Daten für einen Baubeginn. Das kann noch gut 20 Jahre dauern, bis das fertig sein wird 
Ich glaube 20 Jahre werden die Pasinger nicht mehr überleben. biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

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