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Iarn
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 12:54


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QUOTE (mapic @ 12 Oct 2021, 09:57)
Aber wie sieht eigentlich die derzeitige Nutzung der Autoverladung aus? Die DB fährt doch sowieso nicht mehr, oder? Der ÖBB NJ aus Hamburg wird soweit ich weiß erst in Innsbruck entladen. Der hält doch noch nicht mal am Ostbahnhof.
Wird die Anlage momentan überhaupt benutzt?


Von dem Untrernehmen Urlaubs Express (gibt eine mit und ohne Bindestricht, das Tochterunternehmen von Train4you)

Aktuelle Jahresumschlag von Pkw in München Ost 600

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Autonome Volksfront für die Wiedererrichtung der klassischen 22er Tram in München
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Iarn
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 12:55


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QUOTE (Jean @ 12 Oct 2021, 12:43)
QUOTE (Hot Doc @ 12 Oct 2021, 13:25)
Also die Autoverladung nach Kempten verlegen ist ein schlechter Scherz.

Damit zeigt man ganz klar, dass man kein Bock auf Autoverladung hat.
Ich hätte z.B. für Riem plädiert oder meinetwegen irgendwo im Verlauf des Südrings. Auch im Westen Münchens würde es sicher ein paar Stellen geben, an denen es eine vernünftige Auto/Autobahnanbindung gibt.
Das Problem mit den ohne Auto Reisenden kann man lösen, indem man vor dem Entladen in München oder M.-Ost hält oder zu Not, indem man die Verladung an einen S-Bahnhof positioniert.

Da muss ich dir sogar zustimmen. So teuer kann doch eine Autoverladestation doch gar nicht sein oder?

Schau mal was Du in München für den Quadratmeter bekommst. Da musst Du schon verladen wie in Westerland, damit sich eine Verladerampe rechnet und keine 600 Autos im Jahr.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 12 Oct 2021, 21:27


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Wäre halt gut, wenn der Transport samt Insassen billiger käme, als die Spritkosten.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 11:14


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QUOTE (Cloakmaster @ 12 Oct 2021, 21:27)
Wäre halt gut, wenn der Transport samt Insassen billiger käme, als die Spritkosten.

Wie soll das funktionieren? Insbesondere im Schlafwagen?

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"Gleichzeitig" und "Zeitgleich" sind keine Synonyme.
    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 11:15


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QUOTE (Iarn @ 12 Oct 2021, 12:55)
Schau mal was Du in München für den Quadratmeter bekommst. Da musst Du schon verladen wie in Westerland, damit sich eine Verladerampe rechnet und keine 600 Autos im Jahr.

In der Konsequenz reißen wir dann also den Hauptbahnhof ab, weil den könnte man ja viel besser versilbern? Ein neuer Bahnhof in Kempten reicht ja auch.

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Cloakmaster
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 11:55


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QUOTE (JeDi @ 13 Oct 2021, 11:14)
Wie soll das funktionieren? Insbesondere im Schlafwagen?

Indem die Bahnpreise gesenkt, und die Spritpreise angehoben werden. Schlafwagen muss nicht zwingend sein, wenn es auch Sitzwagen gibt.

Für München-Bremen gab es vereinzelt Angebotspreise, das es für mich (Einzelperson) tatsächlich billiger war per Bahnverladung. Und entspannter noch dazu, auch wenn es nur Sitzplatz war, und kein Liege/Schlafwagen. Natürlich wird das schwieriger, wenn 2 oder noch mehr Personen im Auto mitfahren. Leider wurde alsbald dann Bremen von der Autozug-karte gestrichen.

In der heutigen Elektrowelt müsste natürlich noch das Aufladen des Fahrzeug während des Bahntransport hinzukommen.

Bearbeitet von Cloakmaster am 13 Oct 2021, 11:59
    
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JeDi
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 11:55


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QUOTE (Cloakmaster @ 13 Oct 2021, 11:55)
Indem die Bahnpreise gesenkt, und die Spritpreise angehoben werden. Schlafwagen muss nicht zwingend sein, wenn es auch Sitzwagen gibt.

Im Sitzwagen durch die Nacht ist jetzt aber auch eher kein Angebot, um Auto fahrende auf die Schiene zu holen.

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Iarn
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 16:06


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QUOTE (JeDi @ 13 Oct 2021, 11:15)
In der Konsequenz reißen wir dann also den Hauptbahnhof ab, weil den könnte man ja viel besser versilbern? Ein neuer Bahnhof in Kempten reicht ja auch.

Hauptbahnhof > 400 000 Reisende / Tag
Autoverladung München Ost < 2 Autos / Tag

Das eine ist eine sinnvolle Nutzung von Fläche in der Kernstadt bzw. Geld das andere in meinen Augen eher nicht.

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Alex101
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 16:57


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QUOTE (Hot Doc @ 12 Oct 2021, 12:25)
Ich hätte z.B. für Riem plädiert oder meinetwegen irgendwo im Verlauf des Südrings. Auch im Westen Münchens würde es sicher ein paar Stellen geben, an denen es eine vernünftige Auto/Autobahnanbindung gibt.
Das Problem mit den ohne Auto Reisenden kann man lösen, indem man vor dem Entladen in München oder M.-Ost hält oder zu Not, indem man die Verladung an einen S-Bahnhof positioniert.

Sehe ich genauso.
Ich persönlich fände einen Standort eher außerhalb in Nähe der A99 (eben z. B. Riem, vielleicht sogar Feldkirchen) sogar deutlich attraktiver, als was zentral gelegenes.

Letztes Jahr war ich vermehrt mit dem Auto in der Stadt unterwegs und hab für mich gelernt, dass zentrale Lagen, die mit dem ÖPNV attraktiv sind mit dem Auto tendenziell unattraktiv sind und umgekehrt.
Es ist nicht schwer um aus der Stadt mit dem Auto an den Südring (z. B. Südbahnhof) zu kommen ähnlich lange oder länger zu brauchen als nach Riem.

Bearbeitet von Alex101 am 13 Oct 2021, 16:57
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 17:18


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QUOTE (Iarn @ 13 Oct 2021, 17:06)
Hauptbahnhof > 400 000 Reisende / Tag

Ich weiß, dein Lieblingsargument: Große Zahlen. Die sprechen trotzdem nicht gegen eine städtebauliche Optimierung. Siehe Stuttgart21 oder Hamburg-Altona. Im Verhältnis sind die Grundstückswerte am Münchner Hauptbahnhof pro Fahrgast vielleicht sogar größer. Oder andersrum, die lassen sich genauso künstlich verkleinern, indem die DB alle Züge in Pasing enden lässt oder aus irgendeinem Geschäft einfach aussteigt, wegen is so. ph34r.gif

Kempten ist als Standort doof, wenn man die Münchner Brille auf hat. Mit der würde ich sagen, dass sich doch irgendwie eine Anlage am Nordring realisieren lassen müsste oder in Riem, wie schon angesprochen ... Setze ich die Brille ab, könnte ich mir vielleicht denken, dass es von Norddeutschland in die Urlaubsregion Allgäu/Bodensee eher Autozugpotential gibt als in die Münchner Innenstadt. Die Frage ist, was genau soll die Anlage KÜNFTIG für die Verkehrswende für eine Rolle spielen, wir haben nicht mehr 1960. Ist ein Autozugverkehr in Großstädte überhaupt sinnvoll und gewünscht? Und die Strecke Ulm - Kempten soll ja zudem elektrifiziert werden und ist von Hamburg/Niederlande - Düsseldorf - Köln - Frankfurt - Stuttgart ohne Richtungswechsel anfahrbar. Vielleicht braucht's die Autozuganlage aber auch nur, um die Illertalbahn-Elektrifizierung fernverkehrsmäßig bei der Bewertung etwas zu pimpen und wird danach gar nie gebaut. Auch möglich.

Für Oberbayern sowie den Italienverkehr könnte eine Verladeanlage in Rosenheim nicht verkehrt sein. Will man andersrum nach Norden fahren, sehe ich eine Anlage in Ingolstadt (historisch: RoLa, "Weiß-Blau-Express"), wohin man auch von Augsburg und Regensburg gut hinkommt und über Treuchtlingen - Würzburg mit einem Autozug gut fahren kann ohne mit wichtigen Trassen zu kollidieren. Vor der Frage nach dem Ort stellt sich halt die Frage nach der Funktion. wink.gif

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MfG
    
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AK1
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 18:32


König


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Da sollte man allerdings dann auch andere existierende Verladestandorte berücksichtigen. Von Konstanz ist es näher nach Lörrach als nach Kempten.
Da würde ich als Hamburger wohl den Autozug nach Lörrach bevorzugen.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 18:57


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QUOTE (AK1 @ 13 Oct 2021, 19:32)
Da sollte man allerdings dann auch andere existierende Verladestandorte berücksichtigen. Von Konstanz ist es näher nach Lörrach als nach Kempten.
Da würde ich als Hamburger wohl den Autozug nach Lörrach bevorzugen.

Was hat Lörrach damit zu tun? Hat Kempten überhaupt wirklich was mit München Ost zu tun, außer dass man irgendwo eine Anlage schließt und vielleicht an einer anderen Stelle eine andere Anlage aufbaut? Das kann ja das gleiche "Argument" sein wie wenn man den Rückbau von tausenden Kilometern Bahnstrecken (meist Lokalbahnen) kritisiert und als Antwort üblicherweise den Zubau von Schnellfahrstrecken erhält. Das relativiert das eine rechnerisch ein kleines bisschen, ein tatsächlicher Ersatzbau ist dennoch nie damit beabsichtigt gewesen.

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MfG
    
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AK1
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 19:40


König


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QUOTE (Rohrbacher @ 13 Oct 2021, 18:57)
QUOTE (AK1 @ 13 Oct 2021, 19:32)
Da sollte man allerdings dann auch andere existierende Verladestandorte berücksichtigen. Von Konstanz ist es näher nach Lörrach als nach Kempten.
Da würde ich als Hamburger wohl den Autozug nach Lörrach bevorzugen.

Was hat Lörrach damit zu tun? Hat Kempten überhaupt wirklich was mit München Ost zu tun, außer dass man irgendwo eine Anlage schließt und vielleicht an einer anderen Stelle eine andere Anlage aufbaut? Das kann ja das gleiche "Argument" sein wie wenn man den Rückbau von tausenden Kilometern Bahnstrecken (meist Lokalbahnen) kritisiert und als Antwort üblicherweise den Zubau von Schnellfahrstrecken erhält. Das relativiert das eine rechnerisch ein kleines bisschen, ein tatsächlicher Ersatzbau ist dennoch nie damit beabsichtigt gewesen.

Das habe ich ja geschrieben: für Konstanz (und natürlich auch andere Orte am westlichen Bodensee) ist es näher und daher der Standort Kempten uninteressant und dessen Potential entsprechend eingeschränkt.
    
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Rohrbacher
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 20:14


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QUOTE (AK1 @ 13 Oct 2021, 20:40)
Das habe ich ja geschrieben: für Konstanz (und natürlich auch andere Orte am westlichen Bodensee) ist es näher und daher der Standort Kempten uninteressant und dessen Potential entsprechend eingeschränkt.

Schön. Der Bodensee ist allerdings ca. 65 km lang und die Formulierung "Allgäu/Bodensee" meint hier eher die östliche/bayerische Seite, weil beispielsweise Lindau nicht zum Allgäu gehört. Über das Potential als Urlaubsregion und denkbare Verkehrsverlagerungen im E-Autozeitalter und die Lage Kemptens am Ende der aus Dänemark kommenden und im Urlaubsverkehr bisher recht gut ausgelasteten A7 will ich jetzt eigentlich nicht streiten. Zumal hier keiner weiß, was an der Autoverladung Kempten wirklich dran ist. Ich seh da im Prinzip durchaus Potential. Ohne Autotransport hatte der FD "Allgäu" aus Dortmund seinerzeit Wagen/Zugteile nach Oberstdorf, Lindau, Garmisch-Partenkirchen via Reutte, Innsbruck via Lindau. Denkbar wäre ein ähnlicher Urlauberverkehr als Autozug mit Übergang der Autos in Kempten auf die Straße. Es hat nur mit der bisherigen Anlage in München Ost ebenso erkennbar wenig zu tun wie mit Lörrach.

Außer das in Kempten, wenn es denn überhaupt irgendwas konkretes wäre, soll eine Autozuganlage für GANZ Süddeutschland sein. Keine Ahnung. Das wäre "nicht so optimal". Aber es macht wenig Sinn die Farbe von Eiern zu diskutieren, die noch nicht gelegt sind und vielleicht gar nie gelegt werden. rolleyes.gif

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MfG
    
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AK1
  Geschrieben am: 13 Oct 2021, 20:38


König


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Dann schreib das nächste Mal am besten gleich, was Du meinst...
    
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