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Eisenbahnforum.de > Regionalverkehr > Störungschronik Regionalverkehr Baden-Württemberg


Geschrieben von: 218 466-1 am 4 Jul 2014, 18:07
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/bahn-rammt-sattelschlepper-in-epfendorf-33-verletzte-bei-zugunfall/-/id=1552/did=13708224/nid=1552/wk2odw/index.html

[Dummschwätz]Die Schäden an der Strecke wären doch eine ideale Gelegenheit, mit dem Ausbau der Gäubahn zu beginnen ph34r.gif [/Dummschwätz]

Geschrieben von: Rev am 4 Jul 2014, 18:15
Die Strecke Stuttgart -- Italien so so rolleyes.gif Stuttgart Schweiz wäre wohl eher richtig tongue.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 4 Jul 2014, 19:10
QUOTE (Rev @ 4 Jul 2014, 19:15)
Die Strecke Stuttgart -- Italien so so  rolleyes.gif Stuttgart Schweiz wäre wohl eher richtig  tongue.gif

Da hat wohl jemand einem Fahrplan von vor 20 Jahren erwischt, als es noch D Stuttgart - Milano Centrale gab. tongue.gif

Aber auch DB-Bahn ist nicht auf dem aktuellen Stand:
user posted image
ICE-Züge. Schon klar... laugh.gif

Geschrieben von: JeDi am 4 Jul 2014, 20:24
QUOTE (218 466-1 @ 4 Jul 2014, 20:10)
ICE-Züge. Schon klar... laugh.gif

Leider ja nicht mehr...

Ansonsten gibts duchaus Züge auf der Gäubahn, die bis Italien fahren. Nur halt ohne Fenster. Die Bezeichnung ist also durchaus korrekt.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 4 Jul 2014, 20:53
QUOTE (JeDi @ 4 Jul 2014, 21:24)
Ansonsten gibts duchaus Züge auf der Gäubahn, die bis Italien fahren. Nur halt ohne Fenster. Die Bezeichnung ist also durchaus korrekt.

8 Fenster sollten die aber schon haben... ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 4 Jul 2014, 22:48
QUOTE (218 466-1 @ 4 Jul 2014, 19:07)
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/bahn-rammt-sattelschlepper-in-epfendorf-33-verletzte-bei-zugunfall/-/id=1552/did=13708224/nid=1552/wk2odw/index.html

Diesen brunzhohlen LKW-Kasper könnte ich gerade von hier bis zum Circus Maximus in Rom mit Stahlkappenschuhen in den Arsch treten... Nur weil der seinen elendigen Karren nicht im Griff hat, kann ich morgen früh eine Stunde früher hier los, weil der IC 181 natürlich nicht verkehren wird (bahn.de behauptet zwar noch immer, das - bei den RE steht dann aber "Strecke bis 07.07.14 gesperrt"). Herzlichen Dank. Wenn man schon eine Landplage ist, kann man wenigstens die Eisenbahn in Ruhe lassen? Ich schreibe jetzt besser nicht mehr weiter, was ich denke, sonst muss Boris den Beitrag ins Nirvana verbannen. mad.gif mad.gif mad.gif mad.gif

Geschrieben von: JeDi am 4 Jul 2014, 22:51
QUOTE (146225 @ 4 Jul 2014, 23:48)
bahn.de behauptet zwar noch immer, das

Nö:

QUOTE (http://www.bahn.de/blitz/view/fernverkehr/uebersicht.shtml)
Bahnübergangsunfall in Talhausen

IC-Züge der Linie 87 Stuttgart - Zürich fallen bis Rottweil aus
Wegen eines Bahnübergangsunfalls in Talhausen zwischen einem DB-Regio-Zug und einem Lkw ist die Strecke Stuttgart - Singen zur Zeit gesperrt. Die ICE-Züge der Relation Stuttgart - Singen - Schaffhausen - Zürich verkehren deshalb nur zwischen Rottweil und Zürich.

Alternativ können zwischen Stuttgart und Rottweil DB-Regio-Züge in Verbindung mit Busersatzverkehr genutzt werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Kapazität der eingesetzten Busse begrenzt ist und Fahrräder nicht transportiert werden können. Reisenden zwischen Stuttgart und Zürich empfehlen wir deshalb dringend, planmäßige Züge über Karlsruhe und Basel zu benutzen; Fahrscheine gelten während der Störung auch auf dieser Relation.

Die Streckensperrung wird voraussichtlich bis Montag, 7. Juli, mittag andauern.
Letzte Aktualisierung: 04.07.2014 20:50 Uhr - ZTP-Frankfurt



Ansonsten: Abwarten. Gut möglich, dass es eine Ausnahmegenehmigung für den Transport gab.

Geschrieben von: 146225 am 5 Jul 2014, 03:44
QUOTE (JeDi @ 4 Jul 2014, 23:51)
Nö:




Stimmt, mittlerweile weiß es auch das RIS bzw. die Verbindungssuche. Als ich gestern abend meinen Beitrag getippt habe, war dort aber beim IC 181 noch mit keinem Wort die Rede vom Teilausfall Ruine-Rottweil.

QUOTE
Ansonsten: Abwarten. Gut möglich, dass es eine Ausnahmegenehmigung für den Transport gab.


Naja, die Haftpflichtversicherung des Transportunternehmens wird sich bei Vorlage der Endabrechnung sicher freuen. Und $irgendwo in den Plochinger 425/435-Umläufen ist in nächster Zeit im besten Fall ein 426, im schlechtesten Falle gar nix unterwegs (z.B. nach Karlsruhe Solo statt Doppel).

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Jul 2014, 06:43
QUOTE (146225 @ 4 Jul 2014, 23:48)
(...) kann ich morgen früh eine Stunde früher hier los, weil der IC 181 natürlich nicht verkehren wird (...)

Fahrkarten Stuttgart - Singen - CH gelten während der Dauer der Störung ohne Aufpreis auch über Karlsruhe - Basel.

Geschrieben von: 146225 am 7 Jul 2014, 05:59
QUOTE (218 466-1 @ 5 Jul 2014, 07:43)
Fahrkarten Stuttgart - Singen - CH gelten während der Dauer der Störung ohne Aufpreis auch über Karlsruhe - Basel.

Stell' Dir vor, das wusste ich. Eine Stunde Mehrfahrzeit bleibt eine Stunde Mehrfahrzeit. Ich könnte übrigens themenkonform noch ergänzen:

1.) IRE 3352 war am Samstag ab nach Aulendorf mit ~ +10 unterwegs, Grund dafür war eine Stellwerkstörung.
2.) IRE 3360 hatte gestern bei Ankunft in RB noch +12 wegen technischer Störung am Zug, Anschlussbruch ICE 100
3.) Unwetterbedingt kam es gestern abend zu kleineren und größeren Verspätungen und Teilausfällen in Baden-Württemberg

Noch Fragen?

Geschrieben von: 218 466-1 am 7 Jul 2014, 07:19
Die Gäubahn ist seit gestern Mittag übrigens wieder frei. IC 182 fiel trotzdem ab Tuttlingen aus.
Dem LKW-Fahrer geht es nun an den Kragen:
QUOTE
Nach dem Zugunglück in Schwaben mit 33 Verletzten ermittelt die Polizei nun gegen einen Lastwagenfahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. (...) Der 50-Jährige habe vor dem Zusammenstoß mit dem Regionalzug in Epfendorf mehrfach Verkehrsregeln missachtet. Die Straße, (...)  sei nur für Fahrzeuge mit maximal 3,5 Tonnen zugelassen. Das Gespann wog mitsamt der Ladung - einem Muldenkipper - aber 48 Tonnen.

http://www.morgenweb.de/nachrichten/vermischtes/polizei-sammelt-beweise-gegen-lkw-fahrer-1.1782103

Der Troddl ist entweder blind, oder hat sich auf das Navi verlassen. 3.5t Berenzug? Egal, das Navi sagt ich soll da fahren.
Selbst auf die schmalsten Feldwege, wo jeder normal denkende Mensch von weitem sieht, dass dort kein Platz für Sattelschlepper ist, wird gefahren WEIL DAS NAVI DAS SAGT. Navis sind die ultimative Menschen-Verblödungsmaschiene. Eigentlich sollte bei soviel geistiger Umnachtung allen, die Verkehrszeichen wegen dem Navi ignorieren, der Führerschein lebenslänglich entzogen werden. Was diese Psychopaten dann mit ihrer Hinrnlosigkeit in aber in Bahnen alles angrichten würden, kann man sich in etwa vorstellen... ph34r.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 14 Jul 2014, 18:59
Eine der Südbahn-Dosto-Garnituren ist wohl außer Betrieb.
IRE 4240 (Sprinter) - 4223 - 4228 - 4229 - 4236 - 4237 heute mit n-Wagen Lindau <-> Stuttgart.

Geschrieben von: vloppy am 27 Jul 2014, 11:08
Gestern Nachmittag blockierte ein umgestürzter Traktor mit Hänger die Neckartalbahn bei Neckarzimmern. Die Strecke zwischen MOS-Neckarelz und BFH-Jagstfeld war für mehrere Stunden gesperrt.

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Umgestuerzter-Traktor-legt-Bahnverkehr-lahm;art16305,3149837

Geschrieben von: Paneologe am 29 Jul 2014, 06:37
QUOTE (vloppy @ 27 Jul 2014, 12:08)
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Umgestuerzter-Traktor-legt-Bahnverkehr-lahm;art16305,3149837

Die PM des PP HN dazu:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110971/2793260/pol-hn-pressemitteilung-vom-26-07-2014-stand-19-00-uhr/rss
Hierin ist von einer "Notbremsung" eines Regionalexpresses die Rede.
Im Stimme Artikel heisst es lediglich, die Ausfahrt eines Zuges aus Neckarelz sei verhindert worden.
sonst sind es eher die Zeitungen die so reisserisch schreiben. Oder traf beides zu..

Geschrieben von: 146225 am 5 Aug 2014, 20:45
Lammrücken dieses Mal in Hohenlohe statt Osthessen - diesmal DB Regio statt Fernverkehr http://www.stimme.de/polizei/suedwesten/Regionalbahn-ueberfaehrt-Schafe;art1495,3157321.

Geschrieben von: Martin H. am 19 Aug 2014, 17:49
Aus der Störungschronik von Bayern, liegt zum Teil auch in Baden-Württemberg:
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=9...05&#entry559842

QUOTE (218 466-1 @ 18 Aug 2014, 14:06)
Die Schreiberlinge übetreiben mal wieder: rolleyes.gif
QUOTE (schwäbische @  17. Aug 2014, 14:33)
Wer am Samstagnachmittag mit dem Zug zwischen Lindau und Friedrichshafen fahren wollte, hatte Pech. Denn zwischen 16 und 18.30 Uhr fuhren <u>keine Züge.</u> (...) weil kein Lokführer da war.

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Lokfuehrer-wird-krank-Zuege-bleiben-stehen-_arid,10068314_toid,441.html
Es handelte sich tatsächlich aber nur um einen der 628 RB-Pendel. IRE 4212, 4236 und 4214 fuhren sehr wohl. z.T mit Zusatzhalten. wink.gif


QUOTE (218 466-1 @ 18 Aug 2014, 20:34)
Es fiel genau ein Zugpaar (RB 22730/22733) aus. Lt. Artikel hätten alle sechs im beschriebenen Zeitraum fahrenden Zugpaare ausfallen müssen... dry.gif

Geschrieben von: 146225 am 19 Aug 2014, 22:02
Mal wieder ein (RAB-) 650, dem es zu warm in der Antriebsanlage wurde, glücklicherweise "nur" als Lt: Brand in http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/brennender+triebwagen+in+lustnau+geloescht.3843580.htm.

Geschrieben von: 218 466-1 am 28 Aug 2014, 19:04
Nachtrag zum http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=7080abdbb8263108ad5e0d6873eecdb1&act=ST&f=3&t=15071&st=0&#entry556644
QUOTE (Südkurier)
Die Laster ignorieren weiter die Verbote am Bahnübergang in Epfendorf-Talhausen trotz dem schweren Zugunglück am 4. Juli.

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/kreis-rottweil/Riskanter-Leichtsinn-am-Bahnuebergang-in-Epfendorf-Talhausen;art372505,7196526
So ein Unfall könnte daher jederzeit wieder passieren. Es würde mich nicht wundern, wenn das EBA dem BÜ eine 20er LA verpassen würde...

Geschrieben von: JeDi am 22 Sep 2014, 14:03
Auf den Frankenbahn-RB fehlt aktuell 1 Umlauf wegen Krankmeldung des Tf -die Garnitur steht in TH Gleis 5 und man hat es nicht nötig, zeitnahe andere Züge zusätzlich halten zu lassen...

Geschrieben von: 218 466-1 am 22 Sep 2014, 16:24
http://www.badische-zeitung.de/zug-der-breisgau-s-bahn-prallt-gegen-einen-laster-in-ihringen

Geschrieben von: 146225 am 22 Sep 2014, 18:30
QUOTE (JeDi @ 22 Sep 2014, 15:03)
Auf den Frankenbahn-RB fehlt aktuell 1 Umlauf wegen Krankmeldung des Tf -die Garnitur steht in TH Gleis 5 und man hat es nicht nötig, zeitnahe andere Züge zusätzlich halten zu lassen...

Netter Vorgeschmack auf das, was mal regelmäßig blühen könnte, wenn man den "blöden, streikenden Lokführern" auch weiterhin aus Kostengründen nur die minimalste Personalstärke zugesteht. Also wo 10 Tf erforderlich und 7 Tf wenigstens notwendig wären, mal 4 oder 5 Tf zu haben.

Geschrieben von: JeDi am 24 Sep 2014, 12:57
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=23&t=14561&view=findpost&p=562984

Geschrieben von: 146225 am 6 Oct 2014, 04:44
In Ludwigsburg wurde Samstag auf Sonntag ein http://www.stimme.de/polizei/suedwesten/Kran-stuerzt-bei-Bauarbeiten-auf-Gleise;art1495,3204166 - es kam zu Behinderungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr.

Geschrieben von: 146225 am 4 Nov 2014, 20:06
Zwei Stunden Streckensperrung, Zugausfälle, Verspätungen - ganz ohne Streik, nur mit dem http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Regionalexpress-prallt-gegen-Rollator-Zugverspaetungen;art1491,3227994.

Geschrieben von: JeDi am 29 Nov 2014, 16:28
Als Antwort auf http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=3&t=6920&view=findpost&p=570757:
QUOTE (vloppy @ 29 Nov 2014, 16:14)
Heilbronn Hbf Ri. Norden komplette Stilllegung des Bahnverkehrs weil man auf dem zukünftigen BuGa Gelände nen Haufen Fässer mit unbekanntem Gefahrgut gefunden hat. Deswegen großflächiger abgesperrter Gefahrenbereich.

Genau, angeblich irgendwelche Gasflaschen. BNV mit 2 Gelenkbussen zwischen Heilbronn und Neckarsulm Bf West ist eingerichtet, nach Weinsberg kommt man per Stadtbahn. Zur Stadtbahn Richtung Neckarsulm hab ich keine Informationen...

Geschrieben von: 218 466-1 am 13 Jan 2015, 17:08
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Einschraenkungen-auf-der-Bodenseeguertelbahn;art372474,7545942

Geschrieben von: 146225 am 13 Jan 2015, 20:03
Ein Unfall, wie ihn auch nicht jeder http://www.stimme.de/regioticker/Mit-Bus-und-Zug-zusammengestossen;art16233,3279679.

Geschrieben von: 146225 am 30 Jan 2015, 20:07
Die Störung des heutigen Morgens geht mir persönlich fast etwas nahe: Im 19103 musste heute morgen in TBM ein Mitreisender notärztlich versorgt werden, der ein Stück hinter mir im gleichen DBpza-Oberdeck saß. Letzter mir bekannter Stand der Fpl.-Abweichung deshalb waren +25. Was aber in so einem Fall völlig unwichtig ist. Es sah nach Herz-/Kreislaufproblemen oder Schlaganfall aus. Jedenfalls nix gutes. Ich hoffe, derjenige hat den heutigen Tag gut überstanden und auch die mitreisende Angehörige konnte wieder beruhigt werden.

Geschrieben von: 146225 am 4 Feb 2015, 20:17
Was den 19157 heute morgen erwischt hat, weiß ich nicht. Aber mit +70 (letzter bekannter Stand) war es vermutlich nicht unbedingt eine Kleinigkeit. Und es muss zwischen TO und TBF passiert sein, denn der 19105 kam halbwegs pünktlich daher. War dann aber auch ab Heilbronn mehr wie gut voll.

Geschrieben von: JeDi am 4 Feb 2015, 20:47
QUOTE (146225 @ 4 Feb 2015, 20:17)
Was den 19157 heute morgen erwischt hat, weiß ich nicht. Aber mit +70 (letzter bekannter Stand) war es vermutlich nicht unbedingt eine Kleinigkeit.

In Sennfeld ist ein Schoxx liegen geblieben.

Geschrieben von: Martin H. am 4 Feb 2015, 23:00
+21 ab Osterburken wegen Weichenstörung, dort hat er dann von Adelsheim Ost aus zurückgesetzt und die Leute rausgelassen, anschließend den liegengebliebenen 19159 von der Strecke geholt.
+77, teils dann bis +81 und zwischen den letzten beiden Halten Heilbronn und Stuttgart auf +91 gesteigert.

19159 Osterburken ab +8, "Weichenuntersuchung", Sennfeld an +8, ab +40, ist dann mit +62 in Möckmühl verendet. Näher definiert ist die Störung nicht.

Geschrieben von: 218217-8 am 6 Feb 2015, 13:40
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Bahnsprecher-erklaert-Zugausfaelle-und-Verspaetungen;art16305,3297900 zu den Vorfällen von der DB.

Geschrieben von: JeDi am 3 Mar 2015, 14:04
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-vaihingen-nach-unfall-blockiert-betonsockel-gleise.5ba15b9f-04df-4ea0-958d-2cfb59208c7b.html

Zug wurde geräumt und fiel dann aus, für die Rückleistung hat man RSI-THE einen Ersatzzug, bestehend aus 2*650 der HzL organisiert. Regionalverkehr und IC Umleitung über TRX, S-Bahn fährt natürlich planmäßig (bis auf allfällige Probleme auf der Umleitungsstrecke).

Geschrieben von: JeDi am 3 Mar 2015, 17:36
Eingleisig wieder offen.

Geschrieben von: JeDi am 8 Mar 2015, 14:51
Gegen 13 Uhr war ein PU in Bietigheim-Bissingen, betriffen wohl 19121, ist aktuell mit +100 nach TS unterwegs. Strecke ist wieder frei, Auswirkungen waren die üblichen (Walheim und Lauffen endende Züge, S5 bis Ludwigsburg, was ging via SFS).

Geschrieben von: 218 466-1 am 10 Mar 2015, 19:44
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Defekter-Zug-am-Flughafen-Friedrichshafen-sorgt-fuer-etliche-Verspaetungen;art372474,7689863

Geschrieben von: corsa636 am 10 Mar 2015, 21:35
War's ein Doppelstockzug mit BR218 (wie abgebildet) oder ein BR611/ BR612, der liegengeblieben ist?

Oder am Ende gar eine BR245 :-o

Geschrieben von: 146225 am 10 Mar 2015, 21:36
QUOTE (corsa636 @ 10 Mar 2015, 21:35)
Oder am Ende gar eine BR245 :-o

Sehr unwahrscheinlich.

Geschrieben von: JeDi am 10 Mar 2015, 22:14
Zumindest der dort angegebenen Linie nach wohl ein 611.

Geschrieben von: 218 466-1 am 10 Mar 2015, 22:59
Weiterer Bericht dazu:
http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Defekter-Zug-loest-Kettenreaktion-aus-_arid,10191330_toid,310.html
Der beschriebenen Zeit und Linie nach, war es IRE 3352, planmäßig mit BR 611 unterwegs.

Zu BR 245: Ulm hat keine und will keine. http://www.ulmereisenbahnen.de/fotos/245-010_2014-09-10_Ulm-Donautal_copyright.jpg ist s.i.w. bisher die einzige, die diese Strecke gesehen hat. Die planmäßigen IRE fahren alle mit 218 bzw. 611.

Geschrieben von: JeDi am 10 Mar 2015, 23:10
QUOTE (218 466-1 @ 10 Mar 2015, 22:59)
Zu BR 245: Ulm hat keine und will keine.

Die Ansammlung von Rasenmähermotoren wäre für die RAB wohl auch das schlimmste, was ihr passieren kann... Wenn ich eh 90% der Zeit unter Volllast fahren muss, bringt die Mehrmotorsteuerung herzlich wenig, und nach einmal Lindau retour ist die Tankpfütze leer.

Geschrieben von: Rohrbacher am 11 Mar 2015, 01:48
QUOTE (JeDi @ 10 Mar 2015, 23:10)
Wenn ich eh 90% der Zeit unter Volllast fahren muss

Wenn jemand mit einem IRE auf der schnurgeraden, recht ebenen Südbahn mit einer 245 auf so hohe Volllastanteile kommt, sollte er die drei anderen Motoren vielleicht auch noch einschalten... wink.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 16 Mar 2015, 19:24
https://farm9.staticflickr.com/8645/16794853826_482b336006_c.jpg war gestern irgendwie nicht so ganz das, was die NVBW bestellt hat. wink.gif

Geschrieben von: 146225 am 16 Mar 2015, 20:05
Heute Abend gegen 18:00 Streckensperrung im Bereich Kornwestheim wegen "Personen im Gleisbereich" - S-Bahn und Regionalverkehr mit Verspätungen bis um +30, teilweise vorzeitige Wenden bei der S-Bahn. 19514 nach RH im Ausfall.

Geschrieben von: JeDi am 16 Mar 2015, 23:33
QUOTE (218 466-1 @ 16 Mar 2015, 19:24)
https://farm9.staticflickr.com/8645/16794853826_482b336006_c.jpg war gestern irgendwie nicht so ganz das, was die NVBW bestellt hat. wink.gif

Weißt du näheres, wie voll der Zug war?

Geschrieben von: 146225 am 25 Mar 2015, 20:42
KBS 780: Personen im Gleisbereich zwischen http://www.stimme.de/regioticker/Behinderungen-im-Bahnverkehr;art16233,3336275.

Geschrieben von: 146225 am 13 Apr 2015, 18:57
RE 4946 heute Abend: der wegen des baubedingt eingeschränkten Fahrplans zwischen Stuttgart Hbf und Bietigheim-Bissingen ohnehin höchst belastete Zug wird noch zusätzlich dadurch geschwächt, dass der ABnrz am lokseitigen Ende an allen 6 Zugängen mit "Tür unbenutzbar" - Bezettelung versehen und versperrt ist. Vom Ärgernis für diejenigen, die einen gültigen Fahrschein 1.Klasse hatten, mal abgesehen: das waren auch 48 Sitzplätze 2. Klasse, die da gefehlt haben. Wenn man den alten Krempel nicht mehr instandhalten kann oder möchte, dann bitte auch konsequent verschrotten!

Geschrieben von: 218 466-1 am 13 Apr 2015, 20:28
QUOTE (146225 @ 13 Apr 2015, 19:57)
RE 4946 heute Abend:(...) dadurch geschwächt, dass der ABnrz am lokseitigen Ende an allen 6 Zugängen mit "Tür unbenutzbar" - Bezettelung versehen und versperrt ist. Vom Ärgernis für diejenigen, die einen gültigen Fahrschein 1.Klasse hatten, mal abgesehen: das waren auch 48 Sitzplätze 2. Klasse, die da gefehlt haben. Wenn man den alten Krempel nicht mehr instandhalten kann oder möchte, dann bitte auch konsequent verschrotten!

Dann würden die 1. Klasse und die 48 Plätze 2. Klasse IMMER fehlen. tongue.gif

Geschrieben von: 146225 am 13 Apr 2015, 21:11
QUOTE (218 466-1 @ 13 Apr 2015, 21:28)
Dann würden die 1. Klasse und die 48 Plätze 2. Klasse IMMER fehlen. tongue.gif

Wenn man es die letzten Jahre geschafft hat, die abgängigen Leichen durch neues Geraffel zu ersetzen, wird doch irgendwo noch ein besser funktionabler ABnrz übrig sein? Wenn nicht: arme DB Regio, die sich die letzten Jahrzehnte kraft korrupter Gnaden einstiger CDU-"Herrlichkeit" mit dem verranzten Zeug eine goldene Nase an üppigen km-Preisen verdienen konnte.

Geschrieben von: 218 466-1 am 13 Apr 2015, 21:27
QUOTE (146225 @ 13 Apr 2015, 22:11)
Wenn man es die letzten Jahre geschafft hat, die abgängigen Leichen durch neues Geraffel zu ersetzen, wird doch irgendwo noch ein besser funktionabler ABnrz übrig sein? Wenn nicht: arme DB Regio, die sich die letzten Jahrzehnte kraft korrupter Gnaden einstiger CDU-"Herrlichkeit" mit dem verranzten Zeug eine goldene Nase an üppigen km-Preisen verdienen konnte.

Mittlerweile ist es wirklich so, dass die n-Schachteln generell knapp werden und bald Zustände wie bei MET und MüNüX herrschen, mit Null-Reserve.
Die Bnrz haben das gleiche Problem wie die ex Bundesbahn Bimz, dass die Drehgestelle ersetzt/aufgearbeitet werden müssten, es aber keine Ersatzteile mehr dafür gibt bzw. deren Beschaffung unverhältnismäßig teuer wäre.
Nicht umsonst forciert man im Allgäu trotz weniger als 2 Jahren Restzeit noch die Ablösung durch DoRE, obwohl diese in Dez. 2016 (bzw. Dez 2018 n. Füssen) bereits auch wieder weg müssen.

Geschrieben von: JeDi am 13 Apr 2015, 22:43
QUOTE (218 466-1 @ 13 Apr 2015, 22:27)
Nicht umsonst forciert man im Allgäu trotz weniger als 2 Jahren Restzeit noch die Ablösung durch DoRE, obwohl diese in Dez. 2016 (bzw. Dez 2018 n. Füssen) bereits auch wieder weg müssen.

Da fahren die Dostos aber vorallem, weil da gemäß Verkehrsvertrag seit einiger Zeit keine n mehr eingesetzt werden dürfen...

Geschrieben von: 218 466-1 am 13 Apr 2015, 23:25
QUOTE (JeDi @ 13 Apr 2015, 23:43)
Da fahren die Dostos aber vorallem, weil da gemäß Verkehrsvertrag seit einiger Zeit keine n mehr eingesetzt werden dürfen...

Nein das hat nichts mit dem Vertrag zu tun, da bist du falsch informirt.
Und es gibt nach wie vor keine dieser Linien nach Memmingen/Füssen/Kempten, die vollständing n-frei ist. Bisher sind nur drei Umläufe nach Füssen im Einsatz und selbst dort stellen n z.Z. noch immer die Mehrheit der Zugleistungen.

Geschrieben von: NJ Transit am 13 Apr 2015, 23:29
Wo fahren denn nach Kempten noch n-Wägen? unsure.gif

Disclaimer: Dieser Beitrag ist nicht dazu gedacht, von 218 466-1 in anderen Foren - auch nicht in abgewandelter Form - gepostet zu werden.

Geschrieben von: JeDi am 13 Apr 2015, 23:36
QUOTE (NJ Transit @ 14 Apr 2015, 00:29)
Wo fahren denn nach Kempten noch n-Wägen? unsure.gif

Im Alex und aus Stuttgart.

Geschrieben von: JeDi am 13 Apr 2015, 23:40
QUOTE (218 466-1 @ 14 Apr 2015, 00:25)
Nein das hat nichts mit dem Vertrag zu tun, da bist du falsch informirt.

Da bin ich richtig informiert - im VDV3 gibt es zahlreiche Regelungen zu Fahrzeugen, unter anderem, dass frei werdende jüngere Fahrzeuge ältere Fahrzeuge ersetzen müssen, und ein Höchstalter für Fahrzeuge (20 Jahre zum Vertragsbeginn, also ältestenfalls 1993). Kann man in diversen BEG-Publikationen ("Bahnland-News" usw) nachlesen. Wenn du es besser weißt - nur zu.

Geschrieben von: 146225 am 15 Apr 2015, 20:22
Heilbronn Hbf, Südwestausfahrt: Knapp http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Lkw-bleibt-an-Eisenbahnbruecke-haengen;art1491,3350290 vorbei.

Geschrieben von: 218 466-1 am 16 Apr 2015, 17:45
Rangierunfall in TT bei der Flügelung IRE 3250 mit RB/IRE 22480 bei dem auch der 612 im Ba-Wü Design beschädigt wurde.

http://www.rtf1.de/news.php?id=8294

Geschrieben von: 146225 am 3 May 2015, 17:53
RE 4954 heute im Ausfall - manchmal braucht die DB gar keinen Streik, um ihre Kundschaft zu verärgern.

Geschrieben von: 146225 am 13 May 2015, 21:43
Heute morgen kam es aufgrund eines Notarzteinsatzes am Gleis (-deshalb auch keine Pressenotiz-) ab ca. 6:00 / 6:30 Uhr für mehrere Stunden zu einer (mindestens) Teilsperrung der diversen Strecken im Bereich Stuttgart-Zuffenhausen. Was dies in der Früh-HVZ für Zugverkehre von/nach Stuttgart bedeutete, muss glaube ich nicht nähers erläutert werden. Verspätungsminuten gab es jedenfalls gleich im praktischen Großpack.

Geschrieben von: 146225 am 8 Jun 2015, 19:53
Rheinweiler-Kleinkems wegen http://www.badische-zeitung.de/erdrutsch-geroellmassen-legen-bahnverkehr-lahm gesperrt - es gibt Umleiter durch den Katzenbergtunnel und ansonsten BNV.

Geschrieben von: vloppy am 8 Jun 2015, 20:11
Ein Dampfsonderzug hat gestern Abend mehrere Flächen-/Buschbrände zwischen Lauffen a.N. & Nordheim verursacht.

http://www.kfv-heilbronn.de/einsaetze.php?id=16721

Geschrieben von: 146225 am 8 Jun 2015, 20:27
QUOTE (vloppy @ 8 Jun 2015, 21:11)
Ein Dampfsonderzug hat gestern Abend mehrere Flächen-/Buschbrände zwischen Lauffen a.N. & Nordheim verursacht.

http://www.kfv-heilbronn.de/einsaetze.php?id=16721

Nach der trockenen, heißen Witterung der letzten Tage kein Wunder...

Geschrieben von: vloppy am 8 Jun 2015, 20:29
QUOTE (146225 @ 8 Jun 2015, 21:27)
QUOTE (vloppy @ 8 Jun 2015, 21:11)
Ein Dampfsonderzug hat gestern Abend mehrere Flächen-/Buschbrände zwischen Lauffen a.N. & Nordheim verursacht.

http://www.kfv-heilbronn.de/einsaetze.php?id=16721

Nach der trockenen, heißen Witterung der letzten Tage kein Wunder...

gibts bei sowas eigentlich keine Brandschutzbestimmungen, wie dass man Asche z.B. nicht unterwegs entsorgen darf???

Geschrieben von: 146225 am 8 Jun 2015, 20:32
QUOTE (vloppy @ 8 Jun 2015, 21:29)
Gibts bei sowas eigentlich keine Brandschutzbestimmungen, wie dass man Asche z.B. nicht unterwegs entsorgen darf???

Doch, es gibt auch "Waldbrand-Warnstufen" wo je nach Lage das Fahren mit Dampflokomotiven eingeschränkt oder untersagt werden kann - vor einer Restgefahr aus Funkenflug ist man aber im Zeitalter zugewachsener Bahnstrecken ohne Brandschutzstreifen nie sicher. Ist jetzt eine Philosophiefrage, ob man diesbezüglich weitere Einschränkungen für Dampfloks möchte oder nicht.

Geschrieben von: 218 466-1 am 9 Jun 2015, 16:05
QUOTE (146225 @ 8 Jun 2015, 21:32)
Ist jetzt eine Philosophiefrage, ob man diesbezüglich weitere Einschränkungen für Dampfloks möchte oder nicht.

Die sollten m.M. -wenn überhaupt- nur auf Museumsstrecken fahren.
Auf dem DB-Netz Netz verursachen Dampfrösser einfach zu viel Chaos, auch mit Gleislatschern etc.
Es gab mal ein generellses Dampfverbot im Netz der DB.

Außerdem sollte auch der Museumsbetrieb mit der Zeit gehen, denn inzwischen gibt es mit BR 103, 110, 111, 140, 212, 218 u.a. '70er Jahre Klassiker genug Alternativen zum Dampfroß.

Geschrieben von: ropix am 9 Jun 2015, 16:13
139 oder 212 hängt doch fast eh an jedem Museumszug dran

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 9 Jun 2015, 18:21
QUOTE (218 466-1 @ 9 Jun 2015, 17:05)
Die sollten m.M. -wenn überhaupt- nur auf Museumsstrecken fahren.
Auf dem DB-Netz Netz verursachen Dampfrösser einfach zu viel Chaos, auch mit Gleislatschern etc.
Es gab mal ein generellses Dampfverbot im Netz der DB.


Ich muss sagen dass mich weder Dampfloks interessieren noch Museumsbahnen oder -betriebe, allerdings finde ich deine Intoleranz diesen Verkehren gegenüber doch unnötig.

Es gibt viele Menschen die eine Freude daran haben und einen Dampfzug bei voller Fahrt in Landschaft sehe ich auch gerne, wenn die Wagen dazu historisch sind, wenn es eben einmalige Attraktionen sind und kein Alltag.

Die die sich nicht benehmen können muss man eben aussortieren und von solchen Veranstaltungen fern halten, auch indem man sie ächtet und ausgrenzt.

Geh mal in dich und überdenke deine intolerante Einstellung. Sonst kommt irgendwann einer daher der folgendes sagt:

Die 218 sollten m. M. n., wenn überhaupt, nur auf Museumsstrecken fahren. Auf dem DB-Netz verursachen 218 einfach zu viel Chaos, auch mit Gleislatschern etc.

Geschrieben von: 218 466-1 am 9 Jun 2015, 18:39
QUOTE (DSG Speisewagen @ 9 Jun 2015, 19:21)
Es gibt viele Menschen die eine Freude daran haben und einen Dampfzug bei voller Fahrt in Landschaft sehe ich auch gerne, wenn die Wagen dazu historisch sind, wenn es eben einmalige Attraktionen sind und kein Alltag.

Können's doch auf entsprechenden Strecken, wo kein weiterer Zugverkehr besteht.
QUOTE (DSG Speisewagen @ 9 Jun 2015, 19:21)
Die die sich nicht benehmen können muss man eben aussortieren und von solchen Veranstaltungen fern halten, auch indem man sie ächtet und ausgrenzt.

Und das soll entlang der DB-Netz Strecken in ganz Dautschland genau wie funktionieren?
QUOTE (DSG Speisewagen @ 9 Jun 2015, 19:21)
Geh mal in dich und überdenke deine intolerante Einstellung. Sonst kommt irgendwann einer daher der folgendes sagt:
Die 218 sollten m. M. n., wenn überhaupt, nur auf Museumsstrecken fahren. Auf dem DB-Netz verursachen 218 einfach zu viel Chaos, auch mit Gleislatschern etc.

Diese Aussage ist lächerlich und das weißt du selbst.
Allerdings gab es tatsächlich solche Vorfälle 2004 mit der damals blauen 218 473 nach deren Umstationierung nach Braunschweig.

Geschrieben von: 146225 am 9 Jun 2015, 21:40
QUOTE (DSG Speisewagen @ 9 Jun 2015, 19:21)
Es gibt viele Menschen die eine Freude daran haben und einen Dampfzug bei voller Fahrt in Landschaft sehe ich auch gerne, wenn die Wagen dazu historisch sind, wenn es eben einmalige Attraktionen sind und kein Alltag.

Da liegt für mich der Hase im Pfeffer, warum ich mit den Dampfzügen so meine Probleme hab: mit einer ex-DR-Dampflok und ex-CFL-Wagen durch den Schwarzwald kurbeln, das kann man nicht legal Museumsbahn nennen wollen. Das ist mehr Disneyland auf Schienen, und wenn man Bilder von Veranstaltungen anderswo sieht, ist es meist nicht so viel anders. Motto: Hauptsache es dampft vorne, hinter der Lok hört der Zug eh auf. Gut, Arbeitsstunden sind begrenzt und der Betrieb einer Dampflok ist eh schon kein preiswertes Vergnügen, da kommen gepflegte und historisch und regional passende Wagen gerne mal zu kurz. Aber man sollte als Museumsbahn, die den Namen ernst nimmt, schon danach streben. Doch manch einem ist halt z.B. seine 01 wichtiger...

Die stilsicherste (und störungsärmste) Museumsbahn in Baden-Württemberg steht ohnehin unter Gleichstrom - womit ich DB Regio mit n-Wagen ja sauber ausgegrenzt hätte - wer noch nie dort war, dem sei ein Besuch in Trossingen wärmstens empfohlen. Da passen auch die Fahrzeuge zur Strecke.

Geschrieben von: 146225 am 15 Jun 2015, 05:05
Betriebsunterbrechung auf der http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.schwieberdingen-strohgaeubahn-entgleist-zugausfall.3df27308-9fad-41c7-a842-c96db3103c6a.html wegen Entgleisung in Schwieberdingen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 15 Jun 2015, 16:27
QUOTE (146225 @ 9 Jun 2015, 22:40)
Da liegt für mich der Hase im Pfeffer, warum ich mit den Dampfzügen so meine Probleme hab: mit einer ex-DR-Dampflok und ex-CFL-Wagen durch den Schwarzwald kurbeln, das kann man nicht legal Museumsbahn nennen wollen. (...) da kommen gepflegte und historisch und regional passende Wagen gerne mal zu kurz.

Ich bin ja auch ein Freund des möglichst stilechten bis ins Detail hergerichteten Museumszugs. Aber ich finde, man sollte den Vereinen und Unternehmen überlassen, mit was sie fahren wollen. Wenn das Konzept heißt "Dampfzugfahren und Punkt", dann ist das völlig okay, denn außer einigen Freaks ist den Leuten oft ziemlich egal, was da vorne dran dampft. "Stilecht" hätte der 420 001 mit Fahrgästen drin sonst ja dann auch nix jenseits von Freising, Petershausen, Mammendorf, Tutzing etc. verloren. Wenn du das anders siehst, kannst du den anwesenden IGS-Leuten ja gleich mal ganz offen sagen, was für einen Blödsinn sie zusammenfahren... ph34r.gif Und die Leute, die die 70 083 betreiben, kannst du mal fragen, warum sie nicht Landshut - Rottenburg oder Thann-Matzbach - Haag fahren.

Eigentlich das ganze eh Schmarrn, denn schließlich fahren Eisenbahnen fast ausschließlich als Regelzug und nicht als Sonderzug für irgendwelche Freaks, das ist quasi überhaupt nicht authentisch. laugh.gif

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 15 Jun 2015, 16:46
Ich denke nicht dass man bis ins Detail gehen muss und jede Schraube passt und es kann auch ein DRG-Wagen mit altem Bundesbahnwagen kombiniert sein, wenn das so gewesen sein könnte. Das Logo darauf ist doch egal und die Farben waren ja noch relativ gleich.

Da ich kein Museumsbahnfreund bin und eigentlich auch kein Dampffan, sehe ich das recht neutral, aber eine Dampflok mit modernen Wagen sieht nicht gut aus. Leider gibt es kaum gut erhaltene alte Wagen, Hecht usw., womit man richtig schöne, grüne Züge zusammenbauen könnte.

An einem Dampfzug auf einer Hauptstrecke mit 01 oder derartigem und grünen Wagen kann ich mich erfreuen, das hat was, aber wenn, dann eben richtig. Lieber weniger davon, dafür eben nach was ausschauend indem man die finanziellen Kräfte bündelt.

Auf die Kriegslok 52 könnte ich gut und gerne ganze verzichten, die hat vor Personenzügen nichts verloren und Fotogüterzüge sind unnützer Käse aus meiner Sicht, absolut unproduktiv oder noch schlimmer, Personenfotozüge ohne Fahrgäste (!!), das hat mehr was von Fotofan als Eisenbahnfan.

Die meisten Museumsbahnen in Deutschland sind auch für die Tonne, einfach Masse statt Klasse. Meist wird sich einseitig auf die Fahrzeuge konzentriert, die Infrastruktur interessiert die wenigsten.

Richtige Museumsbahnen gibt es daher auch eher in GB, wo wirklich alles erhalten ist, auch Stellwerke, die gehören einfach dazu und das gesamte Bahnumfeld inkl. Infrastruktur. Dafür kann man auch Geld ausgeben, aber doch nicht für eine Pseudomuseumsbahn durch verkrautete Gleise an einem halb verfallenen Bw vorbei und am Endbahnhof ist ein Wartehäuschen aus Glas und neben der Sh2-Scheibe Birken im Gleis.

Geschrieben von: 218 466-1 am 17 Jun 2015, 20:54
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116092/3049690

Geschrieben von: 146225 am 23 Jun 2015, 04:49
Zündelei mit http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Angekokelter-Zugsitz-vertreibt-Fahrgaeste;art1491,3400954 in der RegionalBahn.

Geschrieben von: 146225 am 17 Jul 2015, 16:44
Vorhin hätte der 628/928 256 wohl als RE 23409 mit der Planabfahrt um 16:05 Uhr von Heilbronn nach Crailsheim fahren sollen - gegen 16:30 Uhr stand der Zug aber noch in Heilbronn Hbf. Wenn nicht gerade irgendwo die Strecke blockiert war - zumindest bis/ab Öhringen sah es nicht danach aus, die S4 war nämlich recht planmäßig unterwegs - dann hat wohl der im 28. Dienstjahr befindliche VT mal ein "Mag nicht" rausgehauen.

Geschrieben von: 218 466-1 am 24 Jul 2015, 18:33
Die Höllentalbahn Freiburg - Donaueschingen war zw. Titisee und Neustadt (Schw.) gesperrt:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.titisee-neustadt-grossbrand-saegewerk-steht-in-flammen.1db215c7-f785-4772-9a32-ba96c0d94c77.html

Ausch Tisisee - Feldberg Bärental war lt. DB Bahn wegen unbekanntem weiteren Feuerwehreinsatz am Nachmittag zu.

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Aug 2015, 22:39
Zwei Vorfälle gestern an der Südbahn:
http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=4e16eba233b02ebc04a367e2767b21b7&act=ST&f=3&t=6920&st=1110&#entry593181
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116092/3087865


Geschrieben von: 146225 am 18 Aug 2015, 21:11
In der Ostausfahrt des Mannheimer Hbf gab es heute einen http://www.deutschebahn.com/presse/stuttgart/de/aktuell/2015-417-pi_oberleitung_in_mannheim_beschaedigt.html.

Geschrieben von: TramBahnFreak am 18 Aug 2015, 22:21
Ein halbes Hendl wär jetzt was... biggrin.gif

Geschrieben von: 146225 am 19 Aug 2015, 04:18
QUOTE (TramBahnFreak @ 18 Aug 2015, 23:21)
Ein halbes Hendl wär jetzt was... biggrin.gif

Ist wohl keine genießbare Sorte gewesen und wohl auch ein bisschen zu sehr durch. ph34r.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 28 Aug 2015, 23:18
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bisingen-zug-erfasst-auto.7610c86d-82f9-40fa-ba55-b93ff2bf680c.html

Geschrieben von: 146225 am 8 Sep 2015, 22:04
Das hätte http://www.stimme.de/polizei/suedwesten/Lebensgefaehrliche-Bahnfahrt;art1495,3459007.

Geschrieben von: 146225 am 9 Sep 2015, 20:14
Phantastischerweise fiel auf der KBS 780 die RB 69521 (Baubedingt verschobener "Ersatzzug" von TN nach TS) heute ersatzlos aus. So kann man sich bei seinen Fahrgästen doch gleich richtig beliebt machen, wenn bei ohnehin baubedingt ausgedünnten Fahrplänen auch noch Züge ausfallen. mad.gif

Geschrieben von: Martin H. am 9 Sep 2015, 21:14
Ein Wagen fehlte, und schließlich Technische Störung am Zug.

Geschrieben von: 146225 am 10 Sep 2015, 04:14
QUOTE (Martin H. @ 9 Sep 2015, 22:14)
Ein Wagen fehlte, und schließlich Technische Störung am Zug.

Wahrscheinlich gleich der Steuerwagen... sad.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 10 Sep 2015, 20:58
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-s-bahn-stoesst-mit-lkw-zusammen.f7f39942-606d-4a23-881c-fb4d9cad5576.html

Geschrieben von: 146225 am 10 Sep 2015, 21:06
QUOTE (218 466-1 @ 10 Sep 2015, 21:58)
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-s-bahn-stoesst-mit-lkw-zusammen.f7f39942-606d-4a23-881c-fb4d9cad5576.html

"S" war durchaus die richtige Zuggattung, aber wahrscheinlich hast Du da ... sagen wir "Anerkennungsprobleme".

Geschrieben von: 218 466-1 am 10 Sep 2015, 21:14
QUOTE (146225 @ 10 Sep 2015, 22:06)
"S" war durchaus die richtige Zuggattung, aber wahrscheinlich hast Du da ... sagen wir "Anerkennungsprobleme".

Nein, die erste verlinkte Meldung war http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/regionalbahn-rammt-lastzug---acht-verletzte,10917074,31780344.html, leider als "Regionalbahn" bezeichnet und ohne Bilder.

Geschrieben von: Wildwechsel am 11 Sep 2015, 08:46
QUOTE (146225 @ 10 Sep 2015, 22:06)
"S" war durchaus die richtige Zuggattung, aber wahrscheinlich hast Du da ... sagen wir "Anerkennungsprobleme".

"Regiotram" wäre die passende Zuggattung für das unzweifelhaft gute Konzept.

Geschrieben von: digitalgodzilla am 17 Sep 2015, 08:54
Bahnverkehr zwischen Hasloch und Faulbach eingestellt, LKW liegt teilweise auf dem Gleis

http://primavera24.de/laster-liegt-auf-bahngleisen/

Geschrieben von: 146225 am 24 Sep 2015, 19:22
QUOTE (146225 @ 9 Sep 2015, 21:14)
So kann man sich bei seinen Fahrgästen doch gleich richtig beliebt machen, wenn bei ohnehin baubedingt ausgedünnten Fahrplänen auch noch Züge ausfallen. mad.gif

Besonders in der Nachmittags-HVZ...

KBS 780 am Dienstag und heute, Richtung Stuttgart -> Heilbronn:

RE 4946: Baufahrplanbedingt ausgelegt
RB 39974: hätte fahren sollen, ist real aber ausgefallen
RB 19138: war jeweils böse überlastet ... heute mit 1 Wagen weniger

Weiter so, DB Regio!

Geschrieben von: 146225 am 25 Sep 2015, 21:56
QUOTE (146225 @ 24 Sep 2015, 20:22)
Weiter so, DB Regio!

Na bitte, die Wünsche gehen in Erfüllung:

- nach Aussagen von Fahrgästen soll der 39932 Stuttgart->Heilbronn entfallen sein
- dementsprechend voll - es ist ja nebenbei auch Wasenstart - war der Folgezug 69520. Passend fuhr der mit 111 und 3 n-Wagen. Ab 200 Leuten im Wagen wirds unattraktiv...

Die Mangelwirtschaft, also euer liebstes Gut...

Geschrieben von: Martin H. am 25 Sep 2015, 22:10
Oweh oweh.
Nur so viel, beim Ausfall lag es nicht am Fuhrpark.
An einem generellen Mangel an irgendetwas lag es nicht.

Geschrieben von: Michi Greger am 26 Sep 2015, 00:13
QUOTE (146225 @ 25 Sep 2015, 22:56)
Die Mangelwirtschaft, also euer liebstes Gut...

"Ostzonale Zustände"

Geschrieben von: 146225 am 26 Sep 2015, 06:23
QUOTE (Michi Greger @ 26 Sep 2015, 01:13)
"Ostzonale Zustände"

Jein, die Reichsbahn hatte meistens nur Material-, aber keinen Personalmangel. DB Regio hat gerne mal beides. Selbst wenn Zugspersonal da wäre, fehlt es am Werkstattpersonal, so dass der Instandhaltungsrückstand dann halt zu verkürzten Zügen und einem sichtbar schlechter werdenden Allgemeinzustand führt.

Geschrieben von: 146225 am 7 Oct 2015, 21:14
Sagte ich nicht einmal: "Die Mangelwirtschaft, also euer liebstes Gut..."

Pünktlich zum Ende des ausgedünnten Baufahrplanes hat sich DB Regio gestern und heute früh auf der KBS 780 nochmal "viele Freunde" erworben. Ursächlich, aber ansonsten unverdächtig böser Taten war jeweils die RB 19153 - die fiel nämlich gestern und heute aus. Gestern hies das im Folgezug 69503 einfach "zusammenrücken" - ich kann mich doch erinnern, irgendwo auch erwähnt zu haben, dass es > 200 Leuten in einem Reisezugwagen so sachte unattraktiv wird?

Wer gestern dachte "Schlimmer geht nimmer..." - der wurde heute mit einer kleinen Überraschung bereichert. Selbe Ausgangsposition, allerdings verkehrte der 69503 noch mit 60% seiner Plankapazität, also 3 aus 5 n-Wagen. Das heißt, eigentlich hingen da schon 4 Wagen hinter der 143, nur der Bnrz an der Spitze lief wegen diverser technischer Defekte leer und verschlossen mit. Laut Zugspersonal übrigens seit letzten Samstag. Klar war die Fuhre schon in Heilbronn Hbf "recht gut voll" - für Nordheim (Württ) gab es noch ein paar freie Stehplätze - und die Meute in Lauffen (Neckar) hätte vermutlich den Zug vollends ausgestopft, ohne dass man schon eine Idee gehabt hätte, was man mit nicht unerheblich wenigen Fahrgästen in Kirchheim (Neckar), Walheim (Württ) und Besigheim noch anfangen soll.

Da musste eine "Pause" rein - "Mehr Licht!" - also in Lauffen (Neckar) die Ansage "Zug endet hier" - alle einmal raus. Schöpferische Denkpause für die schon arbeitenden Denker & Lenker des Zugbetriebs bei der DB, und dann die Massenbewegung einmal "umgekehrt" - alle wieder rein. Weiter ging es mit rund +30 im Blockabstand vor dem 19157, in dem wohl noch Kapazitäten frei waren - jedenfalls gab der Tf tapfer durch, man möge bitte nicht mehr in den "leicht vollen" Zug einsteigen, sondern bitte, bitte die restlichen 3-5 Minuten auch noch warten und den nächsten Zug benutzen...hat sogar leidlich geklappt. Dass es sogar bei der Fuhre in Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg noch Gestalten gab, die unbedingt einen mit ca. +30 verkehrenden übervollen Zug nehmen müssen (anstatt der heute früh recht "sauber" verkehrenden S-Bahn) sei mal unter "Was sagen Sie als Außenstehender zum Thema situativ aktive Wahrnehmung und Intelligenz" abgelegt.

Ach ja, Zugspersonal. Selten haben mir Eisenbahner in Ausübung ihres Berufes so leid getan wie die zwei heute morgen. Der Tf informierte ausgiebig, freundlich, ständig, bemühte sich um ausgleichende Worte und, nettes Detail am Rande, ab Lauffen (Neckar) gab es jedes Mal vor dem Anfahren einen kurzen Achtungspfiff - so als kleiner Hinweis, sich am Nachbarn festzuhalten... - die junge, zierliche Zub hatte ebenfalls für jedes griesgrämige Pendlergesicht noch ein freundliches Wort und schrie sich in Besigheim bei der gegen den anfahrenden Zug noch andrängenden Masse fast die Kehle heiser, ihr mit überschlagender Stimme tönender Warnruf war wohl noch 300 m abseits der Bahn zu hören. Ich hab' mir dabei nur noch gedacht, wenn mein Chef mit mir so umgehen würde wie DB Regio hier mit seinem Personal umgegangen ist, hätte ich ernsten Gesprächsbedarf.

Aber ab morgen ist das ja alles vorbei - da gibt es dann ganz außerplanmäßig zu kurze ausfallende Planzüge. Oder so.


Geschrieben von: Martin H. am 7 Oct 2015, 22:07
Also gestern fuhr 19153 dry.gif

Geschrieben von: 146225 am 8 Oct 2015, 04:11
QUOTE (Martin H. @ 7 Oct 2015, 23:07)
Also gestern fuhr 19153  dry.gif

Laut Aussage von etlichen Fahrgästen definitiv nein. "Der Zug davor ist ausgefallen" und "Wieso hängen die nicht mehr Wägen an, wenn schon weniger Züge fahren" waren auf der Hitliste oft gehörter Aussagen gestern morgen ganz weit oben. Ich sehe auch keinen anderen Grund, warum so deutlich über das Normalmaß hinausgehend Leute auf den 69503 zurückgegriffen haben sollten (bzw. noch zurückgreifen wollten). unsure.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 9 Oct 2015, 16:32
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/verletzte-nach-notbremsung-zugverkehr-rund-um-offenburg-lahmgelegt/-/id=1552/did=16288088/nid=1552/7mfvt6/index.html

Geschrieben von: 146225 am 9 Oct 2015, 17:45
QUOTE (218 466-1 @ 9 Oct 2015, 17:32)
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/verletzte-nach-notbremsung-zugverkehr-rund-um-offenburg-lahmgelegt/-/id=1552/did=16288088/nid=1552/7mfvt6/index.html

Mooooment: Offenburg - Freiburg (KBS 703) war der Personenschaden bei Orschweier, Gengenbach mit der Überpufferung liegt auf Offenburg - Villingen (KBS 720). So viel Zeit sollte sein. wink.gif

Geschrieben von: 218 466-1 am 15 Oct 2015, 16:02
https://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/moessingen_artikel,-Zugverkehr-nach-spektakulaerem-Unfall-zeitweise-lahmgelegt-Video-_arid,321586.html

Geschrieben von: Didy am 15 Oct 2015, 22:22
Entgleiste Rangierlok in Aalen sorgt am 12.10. für Unterbrechung der Strecke Aalen-Unterkochen
http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Rangierlok-entgleist-Zuege-fallen-den-gesamten-Montag-aus;art4329,3475234

Geschrieben von: JLanthyer am 16 Oct 2015, 10:48
QUOTE (218 466-1 @ 15 Oct 2015, 17:02)
https://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/moessingen_artikel,-Zugverkehr-nach-spektakulaerem-Unfall-zeitweise-lahmgelegt-Video-_arid,321586.html
Nur weil sich ein Muldenkipper unter der Bahnbrücke verhakt hat, besteht kein Grund, den Zugverkehr auf dieser Strecke einzustellen! mad.gif

Beim Betrachten des Videos gewinnt man den Eindruck, daß für den Bahnverkehr keinerlei Gefahr bestand, was kann so ein Muldenkipper groß anrichten?

Geschrieben von: Didy am 16 Oct 2015, 13:33
QUOTE (JLanthyer @ 16 Oct 2015, 11:48)
Nur weil sich ein Muldenkipper unter der Bahnbrücke verhakt hat, besteht kein Grund, den Zugverkehr auf dieser Strecke einzustellen!  mad.gif

Du bist also Brückenbauingenieur mit hellseherischen Fähigkeiten, der per Ferndiagnose sagen kann, dass der Brücke nichts passiert ist, und übernimmst die Verantwortung wenn doch was passiert?

Die Bahn verlässt sich da wohl lieber auf denjenigen, der im Video bei Sekunde 25 das Brückenlager inspiziert. Und fährt erst nach dessen Entwarnung wieder Züge darüber.

Wenn ein Fahrdienstleiter die Meldung bekommt, LKW unter Brücke verhakt, ist doch logisch dass der erstmal nix drüber fährt, bis ihm jemand sagt, der Brücke fehlt nix kannst wieder. Ich möchte dich hören, wenn er es anders machen würde und dann was passiert.

Geschrieben von: JLanthyer am 17 Oct 2015, 12:37
Es geht nicht darum, welchen Beruf (und ein solcher bin ich nun auch nicht) ich ausübe und welche "Diagnose" ich da mache. Die angegebene Tätigkeit ab der 25. Sekunde ist mir nicht entgangen. Ausschlaggebend ist die Lage des Krans bei einem verunfallten Lastwagen. Nur da interessiert es mich, weshalb der Kranaufbau (Der Text wird im verlauf des Beitrages abgekürzt wiedergegeben) in dieser Stellung am Anfang des Videos lag.
  • Wurde vor der Abfahrt des Lastwagens (nicht) überprüft, ob der Kran in der Position ist, daß er die Höhe der Eisenbahnunterführung nicht überschreitet?

  • Hatte er zuvor etwas verladen? Aus dem Medienbericht geht nicht hervor was er bis zum Unfall transportiert hatte. Vielleicht wurde einfach keine Transport durchgeführt -> Ergo: Leerfahrt.

  • Inwieweit war der Fahrer in Sachen Sicherheit (Nicht nur seine, sondern auch, die der anderen) geschult?

  • War der Lastwagenfahrer eigentlich in der Lage, die Höhe der Kranspitze des aufgeräumten Krans (Man muß sich einmal die Lage des Krans vorstellen, wie wenn er einen Container transportieren würde, die Form des Krans spricht dafür, um den Container von hinten auf die Chassis des Lastwagen zu holen und ebenfalls nach hinten wieder abzuladen oder nach oben zu kippen, um den Schrott vom Container zu entladen) einzuschätzen oder gab es im Fahrzeug eine Bedienungsanleitung bzw. Fahrzeughandbuch, wo die Höhe seines eigenes Fahrzeugs angegeben sind? Die Zahlen muß er als verantwortlicher LKW-Fahrer kennen, um zu wissen, welche Unterführungen und Tunnels er durchfahren darf. Sollten sie niedriger oder gleich hoch sein, wie das eigene Fahrzeug selbst, so sind solche Unterquerungsmöglichkeiten zu vermeiden, nicht nur deshalb, weil es ein Unfallrisiko besteht, sondern auch, weil es verboten ist.

  • Und: Der Unfall, der glimpflich verlaufen ist, muß nicht zwangsläufig den Bahnverkehr gefährden, gefährdet wohl aber den Straßenvekehr (Unnötiger Stau aufgrund des unnötigen Unfalls des Lastwagens, er hätte womöglich Menschenleben gefährden können, für den Fall, daß er irgendwie unglücklich umkippen und andere Verkehrsteilnehmer, sei es Auto oder Fußgänger, oder sonstwas, treffen können)
Auch hier gilt: Es gibt keinen Unfallgrund und aus dem Grund ist der Lastwagenfahrer für den unnötigen Unfall verantwortlich.

Geschrieben von: Martin H. am 17 Oct 2015, 12:50
Die Höhe steht im Fahrzeugschein, ggf. in einer Bedienungsanleitung. Wenn ich zu faul zum Suchen bin gehe ich von vier Metern aus.

Dieser "Kran" war in der Position, einen Abrollcontwiner aufzunehmen, so fahren sie öfters auf Betriebsgeländen, da heben und Senken nur Zeit kostet. Vielleicht sollte er erst noch einen Container aufnehmen, dann aber doch nicht mehr und hat ihn vergessen.

Erst kürzlich hat in den USA ein Kipper eine Autobahnschilderbrücke runtergeholt, als erden Kipper nicht wieder senkte. Oder der Hebel war minimal in Heben, und während der Fahrt.....

Geschrieben von: Didy am 17 Oct 2015, 13:36
QUOTE (JLanthyer @ 17 Oct 2015, 13:37)
Es geht nicht darum, welchen Beruf (und ein solcher bin ich nun auch nicht) ich ausübe und welche "Diagnose" ich da mache.

Wieso behauptest du dann, es gibt keinen Grund den Bahnverkehr vorübergehend stillzulegen?

Ein LKW hat die Brücke gerammt. Wenn die Brücke dabei einen nennenswerten Schaden erlangt HÄTTE, wäre es unverantwortlich weiter Züge drüberzufahren. Also wird erstmal gesperrt, bis jemand die Brücke angeschaut hat und einen nennenswerten Schaden ausschließen kann. Wenn der Schaden wie hier minimal ist, wird nach kurzer Zeit wieder freigegeben.

Hier mal ein Beispielfoto, was bei "LKW rammt Brücke" durchaus auch passieren kann: https://twitter.com/Robert_Dow/status/654811145925079040

Geschrieben von: Martin H. am 17 Oct 2015, 13:47
Unsere Brücke bei Moosach war nach dem letzten Vorfall auch einseitig mehrere Tage lang gesperrt. Die bei Uttenhofen über die Bahn wurde im beschädigten Abschnitt aufwendig abgestützt und um die Straße darunter wieder nutzen zu können gleich ganz abgerissen.

Geschrieben von: Cloakmaster am 17 Oct 2015, 14:11
QUOTE (Martin H. @ 17 Oct 2015, 14:47)
Die bei Uttenhofen über die Bahn wurde im beschädigten Abschnitt aufwendig abgestützt und um die Straße darunter wieder nutzen zu können gleich ganz abgerissen.

Eien Brücke über die Bahn, bei der unter der Bahn auch noch eine Straße liegt? Das wären ja 2 Brücken übereinander - oder nebeneinander?

Geschrieben von: Martin H. am 17 Oct 2015, 15:13
Die Brücke auf der eine Straße verläuft überspannt die Bahnstrecke und die parallel verlaufende Straße. Dazwischen sind ein paar Säulen.

Bis die Stützen fertig waren, die natürlich die Straße blockierten, war auch die Bahnstrecke gesperrt. Jetzt ist der Teil über die Straße abgerissen, der Rest folgt.

Eigentlich war es auch der Arm eines verladenen Baggers, aber der ist mit dem Ausgangsfall denke ich vergleichbar.

Geschrieben von: 218 466-1 am 27 Oct 2015, 19:57
"Störungschronik Historische Bahn" gibt es nicht, daher stellvertretend in der Region:

http://blaulichtreporter-karlsruhe.de/2015/10/25/ettlingen-historischer-dampfzug-erfasst-pkw-2033/ (So. 25.10.15)

Geschrieben von: 218 466-1 am 2 Nov 2015, 01:47
http://www.schwaebische-post.de/regional/rosenstein/moegglingen/844952

Geschrieben von: 146225 am 2 Nov 2015, 19:36
RE 19513 RH - RBR - TM - TS heute im Ausfall.

Geschrieben von: 146225 am 4 Nov 2015, 21:25
RB 39924 TS - TH heute im Ausfall - und wahrscheinlich die Durchbindung auf den 28292 weiter nach RSM - RM gleich mit.

Geschrieben von: 146225 am 6 Nov 2015, 22:04
Die üblichen Probleme, diesmal Material da - aber kein Personal: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schusterbahn-in-stuttgart-fahrer-krank-zuege-fallen-aus.022a3c55-0ec9-4f7d-aefc-db53d812fb60.html?utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Facebook im Ausfall.

EDIT: Und morgen fällt die obere http://www.vvs.de/aktuelles/verkehrsmeldungen/stoerungen/details-stoerungen/?tx_t3wvvsefamonitor_efamonitor[id aus.

Geschrieben von: 146225 am 26 Nov 2015, 21:23
Suizidsaison, leider - nach einer nicht mehr zu rettenden Person am Dienstag morgen im Abschnitt Heilbronn <-> Lauffen (Neckar) der KBS 780, was zu (Teil-)ausfällen und etlichen Verspätungsminuten führte (z.B. 19103 ca. +85), war heute Nachmittag der Bahnhofsbereich Ludwigsburg bzw. die Strecke von Kornwestheim Pbf her zunächst voll gesperrt, später wurde auf Sicht gefahren wegen http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ludwigsburg-bahnhof-komplett-gesperrt.3191d7eb-7ffe-4c89-a3e1-1e7daddf0b58.html. Hubschrauber im Einsatz. Vor Ort hieß es "suizidgefährdete Personen". Der 19132 war dann der erste haltende Regionalzug nordwärts, dieser verendete dann mit schicken +135 vorzeitig in Heilbronn Hbf.

Geschrieben von: 146225 am 28 Nov 2015, 08:48
IRE 19157 TO - TH - TS gestern im Ausfall.

Geschrieben von: 146225 am 28 Nov 2015, 08:50
Verspätungen wegen http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Keine-Gefahr-nach-Zug-Durchsuchung;art1491,3518123 in Heilbronn Hbf.

Geschrieben von: 146225 am 2 Dec 2015, 21:00
Heute nachmittag gabs neben zahlreichen Verspätungsminuten bei der S-Bahn auch so lustige Späße wie 19136 +20 und 4946 Teilausfall TS - TBM. Etliche weitere Züge ebenfalls mit Verspätungen. Ursächlich für das Ganze war wohl eine Stellwerkstörung in TSZ.

Geschrieben von: 146225 am 4 Dec 2015, 16:38
Aktuell BNV und Teilsperrung auf der Zollernalbbahn (766) wegen einer http://www.zak.de/artikel/details/291102/Zollernalbkreis-Bahnstrecke-zwischen-Hechingen-und-Storzingen-bis-Samstagmittag-unterbrochen.

Geschrieben von: 146225 am 7 Dec 2015, 22:42
19103 heute mit einer üblich gewordenen Erscheinung: Ohne Steuerwagen, damit 1 Wagen zu kurz und ohne 1. Wagenklasse.

Geschrieben von: 146225 am 11 Dec 2015, 06:01
19138 gestern zwar mit Steuerwagen, aber ebenfalls ohne erste Wagenklasse. Zudem ist es nicht gerade gute Fahrgastinfo, wenn ein Zug, der als RB bis Bad Friedrichshall Hbf verkehrt, an den Wagen wahlweise mit nichts oder mit "RE Neckarsulm" beschildert ist. Von den zeitweise vorhandenen +7 wollen wir mal gnädig schweigen.

Geschrieben von: 218 466-1 am 11 Dec 2015, 07:49
QUOTE (146225 @ 11 Dec 2015, 07:01)
Von den zeitweise vorhandenen +7 wollen wir mal gnädig schweigen.

Du hast es ja doch geschrieben. tongue.gif

Geschrieben von: Martin H. am 11 Dec 2015, 21:09
Geschildert oder angezeigt? Nachdem es hier eigentlich keine Wagen mit Schildern mehr gibt, aber ab und zu doch.....
Dafür ist es gerade bei den älteren DoStos wesentlich besser geworden, dass sich die Wagen verstehen, und nicht irgendwas Falsches anzeigen.

Geschrieben von: 146225 am 11 Dec 2015, 22:25
QUOTE (Martin H. @ 11 Dec 2015, 22:09)
Geschildert oder angezeigt? Nachdem es hier eigentlich keine Wagen mit Schildern mehr gibt, aber ab und zu doch.....
Dafür ist es gerade bei den älteren DoStos wesentlich besser geworden, dass sich die Wagen verstehen, und nicht irgendwas Falsches anzeigen.

Es handelte sich bei der Zugsgarnitur um eine Mischung aus Dosto 75x / 76x (Steuerwagen) - von daher natürlich angezeigt. Ist halt für den örtlich nicht orientierten / nicht regelmäßig diesen Zug nutzenden Fahrgast schade, wenn nichts oder der falsche Endbahnhof angezeigt wird, der von den Anzeigen am Bahnsteig abweicht. Ist auch mit der falschen Zuggattung nicht so ohne, denn Ortschaften wie Besigheim, Kirchheim (Neckar) etc. haben zum Teil gelernt "RB hält immer" und "RE fährt tendenziell eher durch" - von daher, etwas unglücklich und einem professionellen Verkehrsbetrieb nicht würdig.

Schilder - doch, bei den hier ja noch öfter anzutreffenden n-Wagen-Zügen sollte es auch die noch geben. Sollte ich mal beobachten, wieviel % da korrekt beschildert werden.


Geschrieben von: Martin H. am 12 Dec 2015, 00:48
Hatte mal einen Zug, soweit möglich, mit dem Endbahnhof beschildert. Nach vier Tagen fuhr der noch genauso rum. So viel man halt erkennen konnte. Beim Fensterputzen klappt keiner den Kasten weg.
Und sonst, wenn die Werkstatt nichts weiß, macht sie nix. Und der Eisenbahner denkt sich nur, ach, noch so ein Glump das nicht funktioniert, und geht weiter.
Alternativ werden defekte Anzeigen auch einfach ausgebaut.

Geschrieben von: 146225 am 12 Dec 2015, 07:43
Hier dürften wir auch noch das zusätzliche Problem haben, dass die chronisch unterbesetzte Werkstatt es schon kaum schafft, die wesentlichen und sicherheitsrelevanten Arbeiten zeitnah auszuführen, darum fehlen ja auch oft genug Wagen in diversen Zügen. Dinge wie gestörte Anzeigen landen da natürlich ganz weit hinten auf der Prioritätenliste.

Geschrieben von: 146225 am 14 Dec 2015, 20:30
QUOTE (146225 @ 12 Dec 2015, 08:43)
Hier dürften wir auch noch das zusätzliche Problem haben, dass die chronisch unterbesetzte Werkstatt es schon kaum schafft...

Mein Selbstzitat passt ganz gut auf den 4924 TS - TH - NWH von heute Morgen - der lag bei +35 und damit etlichen geplatzten Anschlüssen. Angegebener Grund dafür war "eine technische Störung am Zug".

Geschrieben von: Martin H. am 14 Dec 2015, 22:09
Er fuhr letztendlich mit dem Zug aus 19404, Ankunft am Endbahnhof in Würzburg mit +76.

Geschrieben von: 146225 am 14 Dec 2015, 22:52
QUOTE (Martin H. @ 14 Dec 2015, 23:09)
Er fuhr letztendlich mit dem Zug aus 19404, Ankunft am Endbahnhof in Würzburg mit +76.

Danke für die Zusatzinfo - da ging also noch was nach oben - und noch ein paar geplatzte Anschlüsse mehr, für Anschlussreisende auf den ICE nordwärts in Würzburg Hbf dürfte das richtig "lustig" gewesen sein.

Geschrieben von: 146225 am 15 Dec 2015, 20:15
Show must go on: RB 39900 TS - TN heute im Ausfall.

Geschrieben von: Martin H. am 15 Dec 2015, 20:48
Die vier statt fünf Wagen hatten in Stuttgart eine Zwangsbremsung, anschließend gestörte Zugsicherung, und fielen aus.

Geschrieben von: 146225 am 15 Dec 2015, 22:23
Und glatt noch mal ein "Danke!" für die Zusatzinfo.

Geschrieben von: 146225 am 16 Dec 2015, 21:58
Heute gibt es von der KBS 780 "eigentlich" nur eine Kleinigkeit zu melden, RE 4946 außerplanmäßig mit Zusatzhalt Lauffen (Neckar), BÜ-Störung gleich danach, somit in Heilbronn Hbf +8. Geht ja noch...denkt man schnell, aber bei genau 8 Minuten Übergangszeit auf den nordwärts fahrenden 582 in Würzburg Hbf dürfte das noch eine enge Geschichte geworden sein.

Geschrieben von: 146225 am 18 Dec 2015, 18:19
KBS 780 heute: RB 19103 mit 4 statt 5 Wagen, ab Nordheim (Württ) bis Lauffen (Neckar) fahren auf Sicht und damit ab Lauffen (Neckar) rund +20 - Grund dafür ist eine Stellwerkstörung gewesen (Gleisfreimeldung).

Geschrieben von: 146225 am 23 Dec 2015, 19:01
Ach, war es die letzten Tage ruhig...das konnte ja nicht so bleiben.

DB Regio bescherte auf der KBS 780 heute (Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

- 19103 im Ausfall wegen "Störung am Zug"

- 4946 mit +10 wegen ist so, ich tippe auf einen Steuerwagenschaden, weil der ansonsten von einer 143 geschobene Zug durch 111 227 vor dem Steuerwagen gezogen wurde.


Geschrieben von: 146225 am 23 Dec 2015, 19:21
Oh, und in Südbaden gab es heute morgen die "eine oder andere" Verspätungsminute wegen http://www.badische-zeitung.de/neuenburg/stromausfall-in-drei-gemeinden-verspaetung-bei-der-bahn--115483427.html - erst in Neuenburg, dann in Schallstadt.

Geschrieben von: 146225 am 19 Jan 2016, 19:48
Betriebslage in Heilbronn heute morgen:

- RB 19101 TN - TS mit ca. +40 -> Ursache "unbekannt bzw. nicht durchgegeben"
- RE 4924 TS - NWH mit ca. + 55 -> Ursache "technische Störung am Zug"

Da wusste der eine oder andere betroffene Bahnkunde noch nicht, dass heute Abend noch etwas "mehr" gehen würde: Aufgrund einer http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bombenfund-in-stuttgart-nord-liveticker-die-bombe-ist-entschaerft.83454aaf-7eae-4373-a2ae-c413c58911da.html in Stuttgart wurde der Zugsverkehr zwischen der Ruine und dem Nordbahnhof resp. Bad Cannixstatt eingestellt. Mitten in der nachmittäglichen HVZ ein Garant für viele, viele (Teil-)Ausfälle und Verspätungsminuten.

Geschrieben von: Martin H. am 19 Jan 2016, 20:20
19101: Durchgehend mindestens +50. Erste Prognose +15 wegen Verspätung aus vorheriger Leistung, Leerzug, dann +40, +60...
4924: Eigentlich durchgehend +70, versuchst Du da was zu beschönigen? biggrin.gif
Sollte wohl in Stuttgart noch getauscht werden. Ob ja, keine Ahnung, verendete dann in Lauda.

Geschrieben von: 146225 am 19 Jan 2016, 21:29
QUOTE (Martin H. @ 19 Jan 2016, 21:20)
4924: Eigentlich durchgehend +70, versuchst Du da was zu beschönigen?  biggrin.gif

Nenene, das war der von Blechelse verkündete Stand gegen 07:00 Uhr ... hätte es fast vermutet, dass das noch nach "oben offen" war. wink.gif - Danke Dir fürs gucken und bestätigen.

Geschrieben von: 146225 am 27 Jan 2016, 21:26
Die Entschärfung einer http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/Weltkriegsbombe-am-Europaplatz-ist-entschaerft;art1925,3559864 hat heute Abend die eine oder andere Verspätungsminute rund um Heilbronn gekostet.

Geschrieben von: 218 466-1 am 29 Jan 2016, 06:53
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3237503

Geschrieben von: Martin H. am 30 Jan 2016, 16:19
Die Strecke bleibt voraussichtlich zwei Wochen gesperrt.

http://www.badische-zeitung.de/nach-erdrutsch-zwei-familien-muessen-ihre-haeuser-verlassen

Geschrieben von: 218217-8 am 6 Feb 2016, 03:32
Gestern RE 4949 ab Würzburg verspätet wegen Personenunfall. Ankunft in Heilbronn Hbf mit +130. HN Hbf bis Stuttgart Hbf Ausfall. SEV-Bus bis Bietigheim-Bissingen (+146), ab dort weitere Verbindungen mit der S-Bahn.

Geschrieben von: 218 466-1 am 8 Feb 2016, 16:53
QUOTE (Martin H. @ 30 Jan 2016, 17:19)
Die Strecke bleibt voraussichtlich zwei Wochen gesperrt.

http://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/bus-und-bahn-sind-aus-dem-takt-pendler-muessen-frueher-aufstehen--117053023.html

Immerhin: Mal wieder eine 218 auf der Höllentalbahn. cool.gif

Und bald ist der "Spaß" auch wieder vorbei:
QUOTE (DB BAHN)
die Strecke zwischen Himmelreich und Hinterzarten ist aufgrund eines Erdrutsches voraussichtlich noch bis 11. Februar 2016 unterbrochen. Die Züge der Linie Freiburg (Breisgau) Hbf - Neustadt (Schwarzwald) bzw. Seebrugg enden jeweils in Himmelreich sowie in Hinterzarten und wenden dort in die entgegengesetzte Richtung.

Es fahren Ersatzbusse zwischen Himmelreich und Hinterzarten in der Zeit von 07.00 Uhr bis 20.30 Uhr im 30-Minuten-Takt; weitere Busfahrten im Früh- und Spätverkehr.

Der planmäßige Betrieb wird voraussichtlich mit Betriebsbeginn am Freitag, 12. Februar 2016 wieder aufgenommen.

Geschrieben von: JLanthyer am 8 Feb 2016, 20:36
Diese Art von Verbindung ohne vernünftige Fahrplan-Planung SEV <-> Zug ist, wenn man dem Bericht und die Kommentaren entnimmt, kundenfeindlich. So geht man mit den Bahnkunden nicht um. Daß die Bahn eine lange Vorlaufzeit brauche, für eine Fahrplangestaltung nehme ich es ihnen nicht ab.

Geschrieben von: 146225 am 8 Feb 2016, 20:46
QUOTE (JLanthyer @ 8 Feb 2016, 21:36)
Diese Art von Verbindung ohne vernünftige Fahrplan-Planung SEV <-> Zug ist, wenn man dem Bericht und die Kommentaren entnimmt, kundenfeindlich. So geht man mit den Bahnkunden nicht um. Daß die Bahn eine lange Vorlaufzeit brauche, für eine Fahrplangestaltung nehme ich es ihnen nicht ab.

Da kann ich wirklich nur sagen: bewirb Dich, mach es besser. wacko.gif

Aber Vorsicht: in der Realität werden Ergebnisse verlangt, nicht nur schöne Worte, was Du alles nicht abnimmst.

Dir ist schon der Unterschied klar, dass man einen SEV z.B. für eine Baustelle langfristig vorher plant - hier mussten aufgrund des Hangrutsches von heute auf gleich neue Fakten geschaffen werden. Und auch in Südbaden sitzen nicht hunderte von Leuten mit dutzenden von Bussen auf dem Hof in der Gegend herum, die nur auf so etwas warten. Im Prinzip ist es vorstellbar, dass die Anlaufschwierigkeiten bei so etwas von Tag zu Tag weniger werden und irgendwann auch die Abläufe perfekt sitzen - was im vorliegenden Fall aber nicht mehr ganz so dramatisch ist, weil ab Freitag die Züge wieder durchfahren.


Geschrieben von: 218 466-1 am 8 Feb 2016, 21:04
Aber es wäre schon besser, wenn man für den Wenn-Fall, wie Streckensperrungen, Ausfall der NT etc. Pläne in der Schublade hätte, die man kurzfristig umsetzen könnte, die langfristige Planung also schon vorweg nimmt.

Hier kann man aber nicht viel ändern. In RF früher abfahren und später ankommen, und Kreuzungen (statt Wiehre) nach Kirchzarten verlegen, oder den ganzen Takt um 15 Minuten verschieben. Beides würde halt noch mehr Anschlüsse am Hauptbahnhof kosten.
Am anderen Ende Richtung Seebrug/Neustadt ist man auch nicht flexiebler wegen der zu wenigen Kreuzungsmöglichkeiten und wegen der Anschlüsse mit ggf. Auswirkungen bis Ulm.

Geschrieben von: JLanthyer am 8 Feb 2016, 21:37
QUOTE (146225 @ 8 Feb 2016, 20:46)
Da kann ich wirklich nur sagen: bewirb Dich, mach es besser.  wacko.gif

Aber Vorsicht: in der Realität werden Ergebnisse verlangt, nicht nur schöne Worte, was Du alles nicht abnimmst.

Dir ist schon der Unterschied klar, dass man einen SEV z.B. für eine Baustelle langfristig vorher plant - hier mussten aufgrund des Hangrutsches von heute auf gleich neue Fakten geschaffen werden. Und auch in Südbaden sitzen nicht hunderte von Leuten mit dutzenden von Bussen auf dem Hof in der Gegend herum, die nur auf so etwas warten. Im Prinzip ist es vorstellbar, dass die Anlaufschwierigkeiten bei so etwas von Tag zu Tag weniger werden und irgendwann auch die Abläufe perfekt sitzen - was im vorliegenden Fall aber nicht mehr ganz so dramatisch ist, weil ab Freitag die Züge wieder durchfahren.
Hast Du schon einmal die Verkehrssituation zwischen Stuttgart und Heilbronn nach dem Hangrutsch zwischen Walheim und Besigheim erlebt? Ich war auf der Strecke vor mehr als 20 Jahren als damals Bahninteressierter dabei. Die S-Bahn fungierte zwischen Stuttgart und Besigheim als Expreß-S-Bahn und hielt nur in Ludwigsburg und Bietigheim, dann gab es einen Anschluß an SEV nach Walheim, dann ging es weiter mit der RB, der eine völig andere Fahrzeit gegenüber dem regulären Fahrplan aufwies und hielt bei Halbstundentakt an allen Bahnhöfen bis Heilbronn. Es gab einfach keine durchgehende Verbindung zwischen Walheim über Heilbronn hinaus bis zum fahrplanmäßigen Fahrziel. Alle Züge begannen und endeten in Heilbronn. Das Ganze hatte sehr gut funktioniert und weder die S-Bahn in Besigheim noch die RB in Walheim wurde verpaßt, weil der Anschluß S-Bahn - SEV - RB und umgekehrt hervorragend klappte.

Hat man das in Freiburg keine Lehren wie, es hierzulande vor 20 Jahren abging, gezogen? Es war vorbildlich. Ob der Anschluß in Heilbronn erreicht werden konnte, war zweitrangig, wichtiger war es, daß die Fahrgäste von Stuttgart nach Heilbronn und umgekehrt, auch wenn sie auf dem unterbrochenen Teilstück mit dem Bus die Fahrt fortsetzen mußten, in kurzer Zeit, wie möglich fahren konnten.

Geschrieben von: 218217-8 am 8 Feb 2016, 22:22
Und was haben die Fahrgäste davon gehalten, die über Heilbronn hinaus fahren wollten? Es ist doch normal, dass man bei Streckenunterbrechungen in der Regel einen Zug früher starten muss, wenn man am Ziel zur planmäßigen Zeit ankommen will. Das wird meist auch so kommuniziert. Bei längeren Sperrungen kann man den Fahrplan der Züge anpassen, wie das damals zwischen Stuttgart und Heilbronn war. Aber so lange ist die Höllentalbahn jetzt auch wieder nicht gesperrt, wenn das mit Wiederaufnahme des Zugbetriebs am Freitag klappt.
Es ist auch immer eine Frage der Prioritäten. Damals im Neckartal war es wahrscheinlich die richtige Priorität, die Verbindung Stuttgart - Heilbronn zu optimieren auf Kosten der weitergehenden Verbindungen, einfach weil so die überwiegende Mehrheit der Reisenden davon profitiert hat. Aber deswegen muss das im Höllental nicht genauso sein. Kann, muss aber nicht.

Geschrieben von: 218 466-1 am 8 Feb 2016, 23:29
QUOTE (218 466-1 @ 29 Jan 2016, 07:53)
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3237503

Geht nicht schlimmer? Oh doch!
Jetzt ist die komplette Strecke Freiburg - Neustadt (Schw) / Seebrugg zu.

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/sturm-hoellentalbahn-steht-schwerer-unfall-in-der-ortenau--117262835.html

Geschrieben von: 146225 am 9 Feb 2016, 19:19
Personalmangel sorgt rund um Stuttgart für http://www.vvs.de/no_cache/aktuelles/verkehrsmeldungen/stoerungen/details-stoerungen/?tx_vvsefamonitor_pi1[id => siehe auch http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bahnverkehr-in-stuttgart-und-region-bahn-kuendigt-zugausfaelle-fuer-mittwoch-an.60cbf193-4f3b-4a24-b605-a8a6dd680246.html.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 9 Feb 2016, 21:49
Der hohe Krankenstand ist immer eine super Antwort um zu suggerieren das Personal wäre das Problem an den Ausfällen.
Wie kommt denn so etwas, übrigens EVU-übergreifend, zustande?
Dank der Ausschreibungen wird personalmäßig knapp kalkuliert, also ohne größere Reserven, denn Personal ist ja nur ein Kostenfaktor und so wird der Personalbedarf künstlich runtergerechnet und es ist mittlerweile Standard mit Minderbesetzungen zu arbeiten.

Dann entstehen natürlich hohe Überstunden und viele haben den Rhythmus 6 Tage arbeiten, 1 Tag frei (gerne auch von Spät auf Früh, wo der 1 Tag dann auch für die Tonne ist) und wieder 6 Tage.
Logisch dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.

Man kann das Problem auch nicht lösen, denn die knappe Kalkulation gehört einfach dazu, solange es oft nur um Centbeträge geht die entscheiden wer den Auftrag bekommt.

Geschrieben von: 146225 am 10 Feb 2016, 05:57
QUOTE (DSG Speisewagen @ 9 Feb 2016, 22:49)
Man kann das Problem auch nicht lösen, denn die knappe Kalkulation gehört einfach dazu, solange es oft nur um Centbeträge geht die entscheiden wer den Auftrag bekommt.

Sollte in diesem Fall keine Rolle gespielt haben - "noch" ist das ja der große Verkehrsvertrag, wo DB Regio fürstlich dafür entlohnt wird, die Kundschaft mit einer "Sch...egal"-Einstellung und uraltem Schrott zu belästigen. Geld wurde da also im zurückliegenden Jahrzehnt durchaus eingenommen. Der Personalmangel ist insoweit hausgemacht, als (z.B.) DB Regio als Arbeitgeber in der derzeitigen Situation bei allen die eine Wahl haben (und das sind nicht so wenige) so attraktiv daherkommt wie starke Zahnschmerzen.

Geschrieben von: 146225 am 11 Feb 2016, 06:08
Und auch heute wieder http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/Lokfuehrer-krank-auch-am-Donnerstag-fallen-Regionalverbindungen-aus;art19070,3570632.

Geschrieben von: 218 466-1 am 11 Feb 2016, 06:31
QUOTE (146225 @ 9 Feb 2016, 20:19)
Personalmangel sorgt rund um Stuttgart für http://www.vvs.de/no_cache/aktuelles/verkehrsmeldungen/stoerungen/details-stoerungen/?tx_vvsefamonitor_pi1[id => siehe auch http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bahnverkehr-in-stuttgart-und-region-bahn-kuendigt-zugausfaelle-fuer-mittwoch-an.60cbf193-4f3b-4a24-b605-a8a6dd680246.html.
QUOTE (146225 @ 11 Feb 2016, 07:08)
Und auch heute wieder http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/Lokfuehrer-krank-auch-am-Donnerstag-fallen-Regionalverbindungen-aus;art19070,3570632.

Zusi und Loksim Spieler, sollen sich bitte umgegend bei DB Regio Württemberg melden! ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 16 Feb 2016, 21:36
Konnte ich http://www.eisenbahnforum.de/index.php?s=53cb95d1e25ef155c0f0aa4bac8de6b4&act=ST&f=32&t=3846&st=855 noch vom Notarzteinsatz bei der AVG berichten, war heute DB Regio dran, früher Abend auf der KBS 780: Nachdem der 39926 schon vor Walheim (Württ.) ein paar Minuten plus gesammelt hatte, um den verspäteten 4950 auf dem Gegengleis überholen zu lassen, wurde der nächste Halt in Kirchheim (Neckar) durch einen Notarzteinsatz zur Behandlung einer/s hilfsbedürftigen Reisenden verlängert. Ankunft in Heilbronn Hbf dann mit +32.

Geschrieben von: 146225 am 22 Feb 2016, 18:54
Heute Abend ist von der KBS 780 der RE 4946 eine kurze Meldung hier drinnen wert: in Lumpendwigsburg noch mit +20 in der Ankündigung hat es der sich planmäßig jetzt kurz hinter Lauda befindliche Zug lt. bahn.de noch "bis" zum Ausfall geschafft.

Geschrieben von: 146225 am 3 Mar 2016, 20:08
"Ausfall" war heute das Stichwort für die RB 19103 RNZ-TS. mad.gif

Geschrieben von: 146225 am 15 Mar 2016, 19:53
14.03.16: Spätabendliche Streckensperrung zwischen TLU und TAX aufgrund eines http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.blaulicht-aus-der-region-stuttgart-betonplatten-auf-schienen-gelegt.ad435a0a-6331-434f-af31-f1e29a8a3164.html.

Geschrieben von: 146225 am 22 Mar 2016, 05:50
Den 4924 TS - NWH hatten wir ja schon ein paar Tage hier nicht mehr, gestern morgen lag Blechelses Ankündigung bei fröhlichen +50.

Geschrieben von: JeDi am 22 Mar 2016, 10:57
QUOTE (146225 @ 22 Mar 2016, 06:50)
Den 4924 TS - NWH hatten wir ja schon ein paar Tage hier nicht mehr, gestern morgen lag Blechelses Ankündigung bei fröhlichen +50.

Grund war übrigens Fehlverhalten von Reisenden.

Geschrieben von: 146225 am 22 Mar 2016, 20:07
Erstmal noch ein Danke @JeDi.

Und heute Abend glänzte dann der 39926 TS - TH mit Ausfall.

Das natürlich bei der DB niemand (wer denn auch, bei dem Personalmangel!) auf die Idee kommt, den 4950 wenigstens in TBM außerplanmäßig halten zu lassen, um den größten Druck vom 19140 zu nehmen und vielleicht die eine oder andere Reisekette über Heilbronn hinaus nicht ganz so brutal zu zersäbeln - geschenkt.

Und dann war da (in TLU) noch die mysteriöse Durchfahrt eines Lr aus 143 + n-Wagen ca. 4 Minuten vor der Planzeit des 39926 auf dem S-Bahn-Gleis in Richtung TBM.

Geschrieben von: Martin H. am 26 Mar 2016, 15:08
Kann er schon gewesen sein. Denn an den Fahrzeugen und am Lokführer mangelte es diesmal nicht.

Geschrieben von: 218 466-1 am 18 Apr 2016, 23:23
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/hangrutsch-bei-freiburg-blockiert-bahnstrecke--120915941.html

Geschrieben von: 218 466-1 am 20 Apr 2016, 15:34
QUOTE (218 466-1 @ 19 Apr 2016, 00:23)
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/hangrutsch-bei-freiburg-blockiert-bahnstrecke--120915941.html

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/erneuter-erdrutsch-ices-halten-wieder-nicht-in-freiburg--120986278.html

Geschrieben von: 146225 am 20 Apr 2016, 20:31
QUOTE (218 466-1 @ 20 Apr 2016, 16:34)
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/erneuter-erdrutsch-ices-halten-wieder-nicht-in-freiburg--120986278.html

In Südbaden hat es die letzten Tage (Wochen) halt auch untypisch viel geregnet gottserbärmlich gschifft - kein Wunder ist der Boden weich und lose.

Geschrieben von: 146225 am 24 Apr 2016, 13:44
http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Randale-Reizgas-und-rivalisierende-Fans;art1491,3620414 unterwegs.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 24 Apr 2016, 14:09
Die sind sicher wieder von irgendwas provoziert worden und wenn es eine Ameise ist die schief geschaut hat. wink.gif
Schuld ist am Ende eh jeder andere, von der Polizei bis zu den Umständen, nur man selber nicht.

Dramatisch finde ich dass die schweigende Mehrheit die Straftäter untertauchen lässt und sie noch schützt. Einkesseln, Personalien aufnehmen und Strafverfahren inkl. Rechnung für alle entstehenden Schäden.
Die friedlichen Fans die dann zufällig mit dabei sind überlegen sich dann ob sie das nächste Mal nicht mit dem harmlosen Winke-Fanclub im Bus mitfahren, statt in der Nähe von Ultragruppen die durch alles und jeden provoziert werden und gerne mal Züge auseinandernehmen. Haus- und Beförderungsverbote müssen hier her und der schweizer Weg.

Man hat ja neulich wieder gesehen was Dynamo Dresden-Missbraucher (ich nenne das mal so, weil diese nicht gerade intelligenten Leute aus allen Schichten immer Vereine missbrauchen für ihre Prollaktionen) neulich wieder in einer Dostogarnitur angestellt haben und wetten dass da niemand bestraft wird, auch weil die Polizei da meist nur zuschaut und nicht eingreift.
Aber wehe ein Normalbürger raucht in der Nichtraucherzone, dann gibt es Ärger...

Geschrieben von: 146225 am 2 May 2016, 17:44
4933/4946 heute im Teilausfall TBM-TS-TBM, Grund dafür ist eine Stellwerkstörung.

Geschrieben von: 218 466-1 am 13 May 2016, 17:30
Der Bbf TROS bekommt mal wieder verkehrliche Bedeutung:
QUOTE (DB Bahn @ 13 May 2016, 17:45)
Sehr geehrte Frau (...),

wegen eines Unfalls, bei dem eine Brücke beschädigt wurde ist der Bahnhof Bad Waldsee derzeit gesperrt.

Die Züge aus Richtung Kißlegg verkehren bis Roßberg und enden dort vorzeitig.
Die Züge aus Richtung Sigmaringen verkehren bis Aulendorf und enden vorzeitig.

Aktuell konnte noch kein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Sofern dies zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist, werden wir Sie informieren.

Ihre DB Regio Bayern
QUOTE (DB Bahn @ 13 May 2016, 17:55)
Sehr geehrte Frau (...),

der Bahnhof Bad Waldsee ist weiterhin gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bus zwischen Roßberg und Aulendorf wird in circa 30 Minuten, beginnend in Roßberg für Sie eingerichtet.

Ihre DB Regio Bayern

Geschrieben von: 218 466-1 am 30 May 2016, 07:25
Mehrere Strecke wegen Hochwasser dicht, u.a. Südbahn zw. Bibersch und Bad Schussenried.
QUOTE
Die Bahn hat in Baden-Württemberg mehrere überschwemmte Strecken gesperrt. Besonders betroffen seien die Gleise rund um Heilbronn und Schwäbisch Gmünd, (...). Regionalbahnen mussten demnach in Biberach an der Riß wenden, in der Gegenrichtung ging es ab Aulendorf bei Ravensburg nicht mehr weiter. Auch auf Abschnitten der Strecken zwischen Ulm und Friedrichshafen am Bodensee sowie weiter in Richtung Stuttgart rollten vom späten Sonntagabend an keine Züge mehr. Auch die Bahnstrecke zwischen Würzburg und Ansbach wurde vorübergehend gesperrt.

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article155782645/Tote-und-Verletzte-nach-Ueberschwemmungen-in-Sueddeutschland.html

QUOTE (DB Bahn)

Aktuelle Betriebssituation bei DB Regio Baden-Württemberg
Streckensperrung Neckarsulm-Bad Friedrichshall wegen Unwetter

Auf Grund überfluteter Gleise ist die Strecke zwischen Neckarsulm - Bad Friedrichshall und Neckarsulm - Möckmühl gesperrt.

Zwischen Neckarsulm - Bad Friedrichshall und Neckarsulm - Mosbach/Neckarelz ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit jeweils einem Bus im Pendel eingerichtet.

Weitere Informationen werden sobald sie bekannt sind auf dieser Seite veröffentlicht.

Bitte berücksichtigen Sie die Änderungen im Zugverkehr bei Ihrer Reiseplanung und rechnen Sie für die Dauer der Störung mehr Reisezeit ein.

Wir empfehlen Ihnen, sich über die DB-Auskunftsmedien www.bahn.de/liveauskunft, hier auf dieser Website, dem DB Naviga-tor (Button „Live Auskunft“ aktivieren) sowie unter m.bahn.de (Menüpunkt „Live Auskunft“) laufend zu informieren.

Wir bitten Sie um Entschuldigung.

Ihre DB Regio Baden-Württemberg

Letzte Aktualisierung: 30.05.2016 07:30 Uhr - TP Karlsruhe
Aktuelle Betriebssituation bei DB Regio Baden-Württemberg
Überschwemmte Gleise zwischen Biberach und Aulendorf

Auf Grund überschwemmter Gleise durch Unwetter, zwischen Biberach und Aulendorf, ist die Strecke zwischen Biberach und Aulendorf gesperrt.

Züge aus Richtung Ulm kommend enden in Biberach und wenden wieder Richtung Ulm.

Züge aus Richtung Friedrichshafen Stadt kommend enden in Aulendorf und wenden wieder Richtung Aulendorf.

Zwischen Biberach und Aulendorf ist ab 18:45 ein Schienenersatzverkehr (Bus) beginnend in Aulendorf im Pendel eingerichtet.

Bitte berücksichtigen Sie die Änderungen im Zugverkehr bei Ihrer Reiseplanung und rechnen Sie für die Dauer der Störung mehr Reisezeit ein.

Wir empfehlen Ihnen, sich über die DB-Auskunftsmedien www.bahn.de/liveauskunft, hier auf dieser Website, dem DB Naviga-tor (Button „Live Auskunft“ aktivieren) sowie unter m.bahn.de (Menüpunkt „Live Auskunft“) laufend zu informieren.

Wir bitten Sie um Entschuldigung.

Ihre DB Regio Baden-Württemberg

Letzte Aktualisierung: 30.05.2016 07:30 Uhr - TP Karlsruhe

Geschrieben von: 218 466-1 am 30 May 2016, 18:53
Konkret war es an der Südbahn eine Unterspühlung durch die Riß zw. TBI und TBIB (Biberach-Süd). Inzwischen (seit mindestens 12:00 Uhr) wieder frei.

Geschrieben von: 146225 am 30 May 2016, 20:22
Aktuell sieht die Lage auf der KBS 780 wohl so aus, dass zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall Hbf noch bis Fr., 03.06.2016 voll gesperrt ist wegen dieser http://static3.heilbronnerstimme.de/storage/pic/bildergalerien/2016/mai/hochwasserimaudi-werkneckarsulm/2771502_1_IMG_0012.jpg?version=1464597341 bei Neckarsulm Nord. Desweiteren weiß der https://www.h3nv.de/aktuelles/detail/news/hochwasserschaeden.html, dass das Stellwerk RGUN noch bis mindestens Do., 02.06.2016 hochwasserbedingt außer Gefecht ist. Zugverkehr ist eingeschränkt, Verspätungen und Ausfälle möglich. Von/nach Heilbronn in/aus Richtung Heidelberg/Mannheim empfiehlt es sich tatsächlich gerade, via Eppingen und dann weiter nach Sinsheim Hbf - Heidelberg Hbf zu fahren, die AVG S4 läuft bis auf Abweichungen im Minutenbereich recht plan.

Soweit der Meldungsteil, nun die "Erfahrung" von heute Abend:

KBS 780 -> Fahrtrichtung Stuttgart -> Heilbronn:

RE 4946 ... ach ne, ist ja nicht wegen Baufahrplan - normal 6x n-Wagen, ca. 520 Plätze.
RB 39924 ... fiel aus wegen ist nicht - normal 5x n-Wagen, ca. 430 Plätze

Die Fahrgastmassen dieser beiden Züge plus alles was wegen diverser ausfallender S4/S5-Züge noch bis Ludwigsburg/Bietigheim-Bissingen dazu kam, füllten dann die RB 19138 - derzeit im Baufahrplan der vorgezogene 4950 - und dieser verkehrte mit genau 4x n-Wagen. Möchte jemand raten, ob es voll war? Ist schon ein "Erlebnis", wenn man im Mehrzweckraum eines Bnrdzf (ein uralter Gammel-"Karlsruher" mit schmaler Tür) eng an eng steht, die Kiste völlig überladen schlingert und bei jeder kleinen Gleisunebenheit auf ihren Federn aufsetzt ... dabei kamen noch nicht mal alle mit ab Ludwigsburg (in Bietigheim dann ja, soweit ich das beurteilen kann), was bei einer schon "länger" (wollte eigentlich mal auf den 39924) wartenden jungen Dame zu einem Tobsuchtsanfall mit anschließendem Weinkrampf führte. Nicht alles lief so emotional ab, aber ganz grundsätzlich war "Grubes letztes Aufgebot" schon eine Leistung, auf die die DB Regio stolz sein kann ... die Worte "unverschämt" bis "Frechheit" machten nicht nur einmal die Runde, und es ist schwer, da noch zu widersprechen.

Geschrieben von: 146225 am 31 May 2016, 19:50
Es bleibt für den Moment dabei, dass TN - TBF noch bis einschließlich http://www.stimme.de/regioticker/Bahnstrecke-bleibt-gesperrt;art16233,3643909 dicht sein/bleiben soll, wobei ich es der besten Bahn von allen auch zutrauen würde, da noch eine Verlängerung nachzuschieben. Wie gut oder wie schlecht der eingerichtete BNV läuft, kann ich euch nicht berichten, ich war noch nicht in die Richtung unterwegs (auch wenn ich vor meinem geistigen Auge gelbe Gelenker rollen sehe...). "Nett" ist, dass die DB immer noch verkündet, dass es den Bus nur zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall Hbf gäbe, damit wäre das Neckartal abwärts nur noch der Bus 604 und im unteren Jagsttal in Richtung Möckmühl gar nix mehr unterwegs, wenn das so stimmt.

Ansonsten auch heute, vor allem zur HVZ am Nachmittag, das übliche DB-Durcheinander, die Mängel an Personal und Material werden ein ums andere Mal gnadenlos offensichtlich. Kostprobe? RB 19136, die im Baufahrplan ja gleichzeitig mit 4946 spielen soll, war erst mit +20 angekündigt, um dann bei +25 doch auszufallen. 4946 gibts ja gerade keinen, zweiter Zug weg. Also kriegte der 39924 mit 5x n-Wagen alles ab, Verhältnisse wie gestern - nur, dass der Steuerwagen halt diesmal das Unikat Bnrdzf 488 war. Rücksichtslos auch die 3, die sich mit Fahrrad in die Menge quetschen mussten. Teilausfall des Zuges ab Heilbronn Hbf.

Geschrieben von: 218217-8 am 31 May 2016, 22:52
Das untere Neckartal ist wieder frei, Züge fahren. Richtung Osterburken geht tatsächlich auch kein SEV, weil die Straßen teilweise noch gesperrt sind (z.B. zwischen Züttlingen und Möckmühl). Der geplante, baubedingte SEV wird derzeit nur zwischen Möckmühl und Osterburken gefahren.
Im BNV waren heute der S-RS 1302 und der HN-EZ 506 unterwegs. Letzterer wurde am frühen Nachmittag vom HN-EZ 159 abgelöst.

Geschrieben von: 146225 am 1 Jun 2016, 20:26
Die heutige DB-Chaos-Runde auf der KBS 780 gab es zur Abwechlsung gleich am Morgen: RB 39911, wer braucht denn sowas? Lass ausfallen... - 19103 dann mit +20 angekündigt. IRE 19157 war um kurz nach 7 in Heilbronn noch als Ausfall angekündigt ([Blechelse] ...fällt heute aus! [/Blechelse]), nur um dann gegen 7:10 Uhr doch mit 143 + 4x n-Wagen auf Gleis 5 einzufahren. Das war auch gut so, der Bahnsteig war so voll, wären die Leute alle in den 19103, hätte es für die Zwischenhalte nicht mehr wirklich gereicht. 19157 fuhr dann ziemlich plan ab, zur gleichen Zeit traf Gleis 4 aus Stuttgart ein Dosto-Zug mit 146 216 ein, der dann kurzwendete und mit +22 als 19103 auf die Reise ging. Dank engagierter Fahrweise konnte die Verspätung noch auf +19 reduziert werden.

Vor Ort zweifeln die Betriebseisenbahner aktuell übrigens noch daran, dass der Bau- und Streckensperrungsspuk am Wochenende wirklich durch ist.

Geschrieben von: Jojo423 am 1 Jun 2016, 22:45
QUOTE (146225 @ 1 Jun 2016, 21:26)
Die heutige DB-Chaos-Runde auf der KBS 780 gab es zur Abwechlsung gleich am Morgen: RB 39911, wer braucht denn sowas? Lass ausfallen... - 19103 dann mit +20 angekündigt. IRE 19157 war um kurz nach 7 in Heilbronn noch als Ausfall angekündigt ([Blechelse] ...fällt heute aus! [/Blechelse]), nur um dann gegen 7:10 Uhr doch mit 143 + 4x n-Wagen auf Gleis 5 einzufahren. Das war auch gut so, der Bahnsteig war so voll, wären die Leute alle in den 19103, hätte es für die Zwischenhalte nicht mehr wirklich gereicht. 19157 fuhr dann ziemlich plan ab, zur gleichen Zeit traf Gleis 4 aus Stuttgart ein Dosto-Zug mit 146 216 ein, der dann kurzwendete und mit +22 als 19103 auf die Reise ging. Dank engagierter Fahrweise konnte die Verspätung noch auf +19 reduziert werden.

Vor Ort zweifeln die Betriebseisenbahner aktuell übrigens noch daran, dass der Bau- und Streckensperrungsspuk am Wochenende wirklich durch ist.

Zwischen Osterburken und Möckmühl oder der Unwetterschaden bei Neckarsulm?

Geschrieben von: 146225 am 2 Jun 2016, 04:43
QUOTE (Jojo423 @ 1 Jun 2016, 23:45)
Zwischen Osterburken und Möckmühl oder der Unwetterschaden bei Neckarsulm?

Beides, insbesondere deshalb weil zwischen Bad Friedrichshall und Möckmühl wohl auch erst noch zu prüfen bleibt, ob noch alles in dem Zustand ist, wie es sein sollte.

Geschrieben von: 146225 am 2 Jun 2016, 19:42
Wer hätte nach den letzten Tagen geglaubt, dass es heute anders, besser sein könnte? Na? Eben! Heute Morgen 19103 +11 und der 19157 ist heute wohl wirklich im Ausfall gewesen, heute Abend der vorgezogene 4950 mit +16 ... Fortsetzung folgt?!

Blechelse scheint übrigens vor dem Elend zu kapitulieren - heute Abend schallte in Heilbronn Hbf die vielsagende Durchsage "Information zu RE fällt heute aus" - im Kerngehalt aktuell sicher keine Falschaussage, aber man hätte halt vielleicht doch noch gerne gewusst, welcher Zug.

Geschrieben von: 146225 am 2 Jun 2016, 20:16
QUOTE (146225 @ 1 Jun 2016, 21:26)
Vor Ort zweifeln die Betriebseisenbahner aktuell übrigens noch daran, dass der Bau- und Streckensperrungsspuk am Wochenende wirklich durch ist.

Wie üblich muss deren Führung dann doch scheibchenweise vor der Realität kapitulieren, und ich glaube nicht, dass nun bis http://www.stimme.de/regioticker/Unwetterfolgen-stoeren-Zugverkehr-noch-bis-kommende-Woche;art16233,3645011 alles erledigt ist.

Geschrieben von: Lobedan am 2 Jun 2016, 20:36
QUOTE (146225 @ 2 Jun 2016, 20:42)
Blechelse scheint übrigens vor dem Elend zu kapitulieren - heute Abend schallte in Heilbronn Hbf die vielsagende Durchsage "Information zu RE fällt heute aus" - im Kerngehalt aktuell sicher keine Falschaussage, aber man hätte halt vielleicht doch noch gerne gewusst, welcher Zug.

Du hast das missverstanden: Die Durchsage sagt aus, dass heute die Informationen zu RE-Zügen ausfallen. tongue.gif

Geschrieben von: 146225 am 6 Jun 2016, 19:16
Hat irgendwer geglaubt, die KBS 780 könnte schleunigst wieder aus diesem Thema verschwinden? Ja? Da hat aber jemand die Rechnung ohne die DB gemacht - diese hat, noch nicht mit der Baustelle zwischen Möckmühl und Osterburken fertig (aktuell in der Nachspielzeit bis vsl. 10.06.2016) und noch mit ungeklärten Schäden zwischen Bad Friedrichshall Hbf und Möckmühl am vergangenen Samstag einfach die nächste Baustelle aufgemacht, bis zum 27.06.2016 geht es jetzt zwischen Lauffen (Neckar) und Walheim (Württ) nur eingleisig zu.

Schön und gut, der BNV zwischen Neckarsulm und Bad Friedrichshall Hbf, von dem Kollege 218 217-8 ja freundlicherweise zwischendurch berichtet hat, ist tatsächlich seit heute Morgen aufgehoben.

Dafür bringt die weitere Bautätigkeit immer noch geänderte und ausgedünnte Fahrpläne mit sich, so ist bis zum 27.06.2016 an RE zwischen Heilbronn und Stuttgart kaum zu denken, auch nicht in der HVZ. Soll sich das elende Fahrgastpack doch stapeln und die Schnauze halten - so sieht es derzeit in nicht nur einem Zug aus.

Beispiel für heute ist der 19138, der zwar immerhin mit Dosto fuhr, halt nur mit 4 statt 5, und ohne nachlaufenden 4950. DBpza-DBza-DBpza-DABpbzfa war die Reihung. Der DBpza nach dem Steuerwagen war so vollgestopft, dass die Klimaanlage bei schwülwarmen ~ +25 °C gleich mal wieder in die Knie ging, oder aber sie war schon vorher "angeschlagen", wer weiß das bei DB Regio und deren (Werkstatt-) Personal- und Materialmangel schon so genau. Im Steuerwagen selbst war es etwas besser, auch war das erstklassige Oberdeck auffällig voll. Theoretisch wären sich da sicher eine Reihe "60er" ausgegangen, praktisch wäre ein Prüfdienst durch den vollen Zug ohnehin nicht wirklich durchgekommen, und ich fürchte auch, er/sie hätte sich mehrfach unwirsche Antworten anhören dürfen (Man stelle sich das etwa so vor wie in "Speed": "Hieß es früher nicht einmal, ich bedaure es, dass ich nur eine Fahrkarte 2. Klasse habe und heute heißt es F*** you?") - einerseits rücksichtlos, andererseits anhand des Umgangs der Eisenbahn mit ihrer Kunschaft wohl nicht mehr besser zu erwarten. Auch ohne Polizeieinsatz wurden es bis Heilbronn Hbf +15, schuld waren neben dem hohen Fahrgastandrang auch die Schleicherei in der Baustelle und eine lustige kleine BÜ-Störung zwischen Lauffen (Neckar) und Nordheim (Württ.)

Ach ja, aber morgen stehen wir ja alle für die nächste Runde dieser Tragödie wieder am Bahnsteig...

Geschrieben von: 218217-8 am 6 Jun 2016, 23:52
Ja, Kollege, du bist schon schwer gebeutelt! Ich beneide dich wirklich nicht für deine Pendlerei auf der KBS780!

Heute kann ich auch eine Geschichte beitragen. Ich muss dabei der Vollständigkeit halber etwas weiter ausholen, aber die aufgetretenen Probleme liegen hier im Bereich des Themas:

Für einen Kurztrip nach Berlin war ich am Mittwoch und am Sonntag mit der unwetterbedingten Streckensperrung zwischen Neckarsulm und Jagstfeld (Bad Friedrichshall Hbf) konfrontiert. Zunächst einmal die geplante Verbindung:

01.06.16:
12:06 Uhr ab Heilbronn Hbf (RE12306)
13:24 Uhr an Mannheim Hbf
13:32 Uhr ab Mannheim Hbf (ICE598)
18:25 Uhr an Berlin Hbf

05.06.16:
10:27 Uhr ab Berlin Hbf (tief) (ICE1589)
14:31 Uhr an Würzburg Hbf
14:37 Uhr ab Würzburg Hbf (RE4933)
16:11 Uhr an Heilbronn Hbf

Also eigentlich zwei sehr schöne Verbindungen. Aber nun war ja nach dem Zeitpunkt der Buchung einerseits die Strecke Bad Friedrichshall Hbf - Osterburken vom 7.5. bis 3.6. wegen Bauarbeiten gesperrt worden, andererseits der Abschnitt Neckarsulm - Bad Friedrichshall Hbf wegen Unwetterfolgen kurzfristig bis zum 6.6. gesperrt. Zudem war unklar, ob die Bauarbeiten auf der Würzburger Strecke nach dem Unwetter überhaupt pünktlich abgeschlossen werden können.

Für die Hinfahrt war am Abreisetag morgens nur bekannt, dass die RE nach Mannheim in BFH Hbf beginnen. Zur Sicherheit und wegen des knappen Anschlusses in Mannheim bin ich dann zuhause zwei Stunden früher aufgebrochen. In Neckarsulm stand schon der BNV-Bus bereit und fuhr dann auch gleich ab, nachdem alle Fahrgäste umgestiegen waren mit der Folge, dass ich in BFH 40 Minuten früher da war als nötig, um einen RE früher nach Mannheim weiterfahren zu können. Diese Zeit habe ich dann sinnvoll für ein paar Bilder vom BNV genutzt.
Der RE fuhr auf die Minute pünktlich ab und kam auch pünktlich an. Auch der ICE fuhr in Mannheim pünktlich ab und war einige Minuten vor Plan in Berlin. Soweit so gut.

Etwas schwieriger gestaltete sich die Rückfahrt:

Die Info, die am Abreisetag zu bekommen war: Der RE endet in Osterburken! Weder bahn.de, noch das Personal im Reisezentrum im Berliner Hauptbahnhof, noch das Zugpersonal des ICE1589 konnte trotz redlicher Bemühungen irgendwelche Informationen beschaffen, ob es von dort dann SEV oder BNV nach Jagstfeld gibt. Auch wurden keine alternativen Verbindungen (Weiterfahrt über Neckarelz) angeboten. Zumindest wurde mir im Reisezentrum die Aufhebung der Zugbindung bescheinigt und auf meinen Wunsch eine ganz neue Verbindung über Mannheim angeboten:

10:35 Uhr ab Berlin Hbf (tief) (ICE371)
15:27 Uhr an Mannheim Hbf
16:07 Uhr ab Mannheim Hbf (S2/S5)
17:26 Uhr an Eppingen
17:29 Uhr ab Eppingen (S4)
17:51 Uhr an Heilbronn Hbf

Warum hier wieder keine Verbindung über Neckarelz erhältlich war, bleibt weiter ein Rätsel. Ich habe vermutet, dass die Strecke wegen neuer Unwetter im Neckartal zusätzlich gesperrt sein könnte (was sich als nicht richtig erweisen sollte). Letzlich habe ich mich in Mannheim dann zunächst an den Bahnasteig begeben, wo der RE nach Heilbronn abfährt. Dort stand ein Doppel 425 bereit, das laut Anzeige am Bahnsteig nach Bad Friedrichshall, laut Anzeige am hinteren 425 nach "Nicht einsteigen" und laut Anzeige am führenden 425 nach Heilbronn fahren sollte. Egal wie, der war für mich! Ich hab mich reingesetzt und bin dann tatsächlich bis Jagstfeld gekommen, von dort nach nur kurzer Wartezeit weiter mit dem BNV bis Neckarsulm und dann mit der S41 nach Heilbronn. Ankunft an der Harmonie um 17:31 Uhr. Geht doch!

Aber was das jetzt alles sollte, warum die Informationslage eine Woche nach dem Unwetter so dürftig war, das wirft schon Fragen auf. Zum Beispiel, was denn mit den RE Würzburg - Stuttgart eigentlich los war. Nach dem neuen http://bauarbeiten.bahn.de/docs/baden-w/infos/780_06-10062016_fahrplan.pdf fahren sie seit Montag wieder bis Jagstfeld. Warum war das am Wochenende nicht möglich? Oder: Warum gab es keine Verbindungen über Neckarelz, obwohl dort Züge gefahren sind?
Immerhin will ich nicht vergessen zu erwähnen, dass auch bei der Rückfahrt alle Züge auf die Minute pünktlich waren. Und der BNV hat in beiden Richtungen perfekt funktioniert.

Kommentare und natürlich Fakten und Hintergründe zu meinen Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Geschrieben von: 146225 am 7 Jun 2016, 19:01
Erkenntnis vom 19138 heute: Kaum einen DBpza länger, verteilen sich die Massen besser und die Fahrt läuft entspannter. Dann noch mit ohne BÜ-Störung, schon wurden aus den +15 von gestern "nur noch" +7 von heute.

Nein, keine Sorge: ich denke nicht, dass es in den DB-Plüschetagen jemandem relevanten aufgefallen sein könnte, und, mehr und schlimmer noch: eventuell nach dem Auffallen noch gehandelt würde.

Geschrieben von: Jojo423 am 7 Jun 2016, 21:52
QUOTE (146225 @ 6 Jun 2016, 20:16)
Theoretisch wären sich da sicher eine Reihe "60er" ausgegangen, praktisch wäre ein Prüfdienst durch den vollen Zug ohnehin nicht wirklich durchgekommen

In den Dostos fahren Zubs mit? Wurde in denen bisher noch nicht kontrolliert.

Geschrieben von: 146225 am 8 Jun 2016, 04:50
QUOTE (Jojo423 @ 7 Jun 2016, 22:52)
In den Dostos fahren Zubs mit? Wurde in denen bisher noch nicht kontrolliert.

Doch, ist hin und wieder schon vorgekommen, natürlich nicht regelmäßig, aber es wird immer wieder mal geprüft.

Geschrieben von: JeDi am 8 Jun 2016, 09:17
QUOTE (Jojo423 @ 7 Jun 2016, 22:52)
In den Dostos fahren Zubs mit? Wurde in denen bisher noch nicht kontrolliert.

Selten Zub, hin und wieder PiR. Die Begleitquote gemäß Verkehrsvertrag ist schließlich mit den verbleibenden n-Wagen-Leistungen bereits übererfüllt.

Geschrieben von: 146225 am 8 Jun 2016, 19:39
KBS 780 heute: "Aus terminlichen Gründen" bereits den 19136 gewählt - und als ich so in TLU am Bf. eintrudelte, zogen kurz hintereinander erstmal ein ICE1 und dann ein IC-Wendezug mit 101 nordwärts vorbei, die SFS muss wohl witterungsbedingt gesperrt gewesen sein. Ich dachte schon an größere Verspätungen deshalb, der 19136 war dann aber im Block gleich hinter dem IC. Ankunftsverspätung in TLU also mit +4, geht ja noch. Was nicht ging, war: wenn am Mo. im 19138 eine Kompo mit 4 Wagen schon nicht wirklich gepasst hat, wie groß ist dann am Mi. auf dem 19136 die Chance, dass 3 Wagen passen (146+DBpza+DBpza+DABpbzfa)? Nicht wirklich groß, es wiederholte sich also das schiebende Quetschen vom Montag, und abzüglich der heute nicht gehabten BÜ-Störung passte es dann auch wieder mit der Verspätung: +14 sprach die Uhr im heimischen Hbf zu mir.

Das ultimativ traurige daran ist ja: Die Alternative zum 3-Wagen-Zug wäre wohl der Totalausfall gewesen.

Geschrieben von: JeDi am 8 Jun 2016, 21:14
QUOTE (146225 @ 8 Jun 2016, 20:39)
die SFS muss wohl witterungsbedingt gesperrt gewesen sein

Stellwerksstörung.

Geschrieben von: 146225 am 10 Jun 2016, 19:39
Seitens DB Regio lässt man in der Bauzeit aber wirklich auch nix aus:

- Gestern, 19138 mit 4 Wagen => Quittung dafür +11 in Heilbronn wegen zu voll
- Heute, 19132 mit 4 Wagen, davon ein DBza leer und verschlossen, zu voll und mit +10 in Heilbronn.

Geschrieben von: 146225 am 14 Jun 2016, 19:53
Aktuelles Sündenregister DB Regio auf der KBS 780 (Auszug):

- Gestern der 39924 (146 + 5x n-Wagen) gut voll (es gibt ja bis Monatsende keinen 4946 südlich Heilbronn), und laut Baufahrplan erst 18:09 plan in Heilbronn Hbf.
Also kann der Zug während der Bauzeit ja nicht wie üblich als 12312 nach Mannheim (Planabfahrt in Heilbronn Hbf 18:05 Uhr) durchgebunden werden. Sollte, könnte man annehmen. DB Regio kann aber doch, auch dann noch, wenn der 39924 wegen voll + Baustelle erst mit +7 in Heilbronn ist, sprich der 12312 dann mal mit +11 auf die Reise geht. Das hinterlässt nicht nur auf der eingleisigen Kraichgauquerung (12312 fährt via Sinsheim Hbf) eine Blutspur im Fahrplan, sondern das wird dann auch recht schnell knapp mit den FV-Anschlüssen in Mannheim Hbf. Glanzleistung!

- Heute wollte ich, weil später aus der Arbeit kommend, mal den 39926 testen. Musste ich trotz üblicher Busverspätung im Reich der LVL aber nicht mal, weil der 19138 zwar immerhin mal mit 5 Dosto, aber trotzdem erkennbar verspätet unterwegs war. Lockere +30 zeigte die Uhr, als ich in Heilbronn Hbf ausgestiegen bin.

Geschrieben von: 146225 am 16 Jun 2016, 19:33
Aktuelles Sündenregister DB Regio auf der KBS 780 (Auszug):

- Gestern die Überraschung schlechthin: 19136 mit 5 Dosto, flüssiger Betriebsablauf, in Heilbronn Hbf gerade mal +4?! Hoppla - war das so geplant?

- Heute das Kontrastprogramm: 19138 mit 4 Dosto, wegen voll und verspätetem Gegenzug dann +16 in Heilbronn. Das übliche.

Geschrieben von: 146225 am 21 Jun 2016, 19:56
Ich würd' euch ja gern mal was neues erzählen, aber ...

- Freitag mal später gefahren, mit den 4 Dosto des 32972 ging es nach Hause, Heilbronn an mit ca. +15, immerhin: der n-Wagen-Park des 4956 nach Würzburg wartete gegenüber und nahm die Verspätung auch gleich mit...

- Montag mit dem altbekannten 19138, es waren dann +18 in Heilbronn, und der 4950 nach Würzburg konnte nicht warten - wär zwar schön gewesen für die nicht
wenigen Leute um mich rum, die Osterburken oder Lauda als Zielbahnhof hatten, aber wenn der 4950 erst mit ~ +10 in Heilbronn rauskommt, war es das mit den FV-Anschlüssen in Würzburg halt auch...

- Dienstag: heute mal wieder den 39924, der auch diesmal mit ca. +7 in Heilbronn war und halt trotzdem mit +12 als 12312 nach Mannheim weiterfuhr...EDIT wollte dazu noch anmerken, dass er bei der pünktlichen Abfahrt in Ludwigsburg mit +10 angekündigt wurde - Blechelse live.

Geschrieben von: 146225 am 22 Jun 2016, 19:25
DB Regio war in Feierlaune, es gab heute in der Früh und am Nachmittag "Partystimmung" auf der KBS 780:

- in der Früh fiel der 19103 gleich mal aus wegen ist nicht
- am Nachmittag war der 19136 dann bei halbwegs "normalen" +8 in Heilbronn, dass im einen oder anderen Wagen mit dem Nebengattungszeichen "p" ein
wesentliches Merkmal von eben diesem nicht (mehr) funktionsfähig vorhanden war, mei...

Geschrieben von: 146225 am 23 Jun 2016, 20:07
DB Regio Württemberg servierte heute:

- mal von der KBS 770: RE 19513 RH (16:10) - TM (16:59) - TS (17:39) im Ausfall

- Auf der 780 der 39924 zwar fast pünktlich (+5 in Heilbronn), zur Abwechslung mal in Heilbronn endend.

- Wer glaubt, der 12312 nach Mannheim sei dann mit einem anderen Park gefahren, irrt: der fiel auch aus...

- Ach, der 19138: der hatte am Ende irgendwas um +70...

Geschrieben von: Jojo423 am 23 Jun 2016, 20:14
QUOTE (146225 @ 23 Jun 2016, 21:07)
DB Regio Württemberg servierte heute:

- mal von der KBS 770: RE 19513 RH (16:10) - TM (16:59) - TS (17:39) im Ausfall

- Auf der 780 der 39924 zwar fast pünktlich (+5 in Heilbronn), zur Abwechslung mal in Heilbronn endend.

- Wer glaubt, der 12312 nach Mannheim sei dann mit einem anderen Park gefahren, irrt: der fiel auch aus...

- Ach, der 19138: der hatte am Ende irgendwas um +70...

Irgendwann ab dem Nachmittag war der Wurm drinnen und alle Züge hatten zwischen 10 und 70 Minuten Verspätung. Meiner hatte dann letztendlich +25 was mir meinen Loungeaufenthalt kaputt gemacht hatte :-(

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Jul 2016, 15:30
Mit der BR 644 hat die RAB den Fahrgästen keinen Gefallen getan...

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/heidenheim/Brenzbahn-Neue-Zuege-schon-wieder-in-der-Werkstatt;art1168893,3843305

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/heidenheim/Abgase-in-Brenzbahn-Zug-wird-evakuiert;art1168893,3910704

Geschrieben von: 146225 am 5 Jul 2016, 18:29
QUOTE (218 466-1 @ 5 Jul 2016, 16:30)
Mit der BR 644 hat die RAB den Fahrgästen keinen Gefallen getan...

Bis da per Ausschreibung was Neues unterwegs ist, musste halt eine Übergangslösung her - diese war verfügbar.

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Jul 2016, 20:08
QUOTE (146225 @ 5 Jul 2016, 19:29)
Bis da per Ausschreibung was Neues unterwegs ist, musste halt eine Übergangslösung her - diese war verfügbar.

Müssen war da gar nichts. BR 628 und 650 (?) sind wenigstens zuverlässiger gefahren und hätten die Zeit auch noch überstanden.

Geschrieben von: 146225 am 5 Jul 2016, 20:13
QUOTE (218 466-1 @ 5 Jul 2016, 21:08)
Müssen war da gar nichts. BR 628 und 650 (?) sind wenigstens zuverlässiger gefahren und hätten die Zeit auch noch überstanden.

Die 650 mal ja, bei den 628 (ich mag die zwar) zweifle ich daran, ob erstens die DB willens gewesen wäre, nochmals eine Runde HU zu spendieren und ob zweitens nicht in den Übergangsverträgen was von "ab Baujahr ..." und "mit Klima", wahlweise auch irgendwas in Richtung "Barrierefreiheit" drin steht. unsure.gif Und schon ist der gute alte Hauptbahnretter raus. Und mit 650 alleine kriegst Du den Verkehr nicht gestemmt.

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Jul 2016, 20:40
QUOTE (146225 @ 5 Jul 2016, 21:13)
Die 650 mal ja, bei den 628 (ich mag die zwar) zweifle ich daran, ob erstens die DB willens gewesen wäre, nochmals eine Runde HU zu spendieren und ob zweitens nicht in den Übergangsverträgen was von "ab Baujahr ..." und "mit Klima", wahlweise auch irgendwas in Richtung "Barrierefreiheit" drin steht.  unsure.gif  Und schon ist der gute alte Hauptbahnretter raus. Und mit 650 alleine kriegst Du den Verkehr nicht gestemmt.

Ok, die NVBW hat auch mitverhandelt. Aber wenn DB Bahn es nichtmal mehr schafft, Gebrauchtfahrzeuge, die s.i.w. nicht in Hamm herumgestanden haben, nach kurzer Umbauphase zuverlässig am laufen zu halten, dann muss man echt hoffen, dass der rote Verein bei Ausschreibungen durch NX ersetzt wird. Die halten ihren Fuhrpark wenigstens instand, wie man an unverzüglich entfernten "Kunstwerken" und an bestens gepflegten Zügen sehen kann.

Üerhaupt: Die Strafen für Ausfälle aufgrund technischer Störung am Zug sollten derart hoch sein, dass man von einem Ausfall fünf Fahrzeugen eine HU spendiren könnte. Dann wäre das Fahren auf Verschleiß ruckzuck beendet und die Züge würden in der Sonne glänzen.

Geschrieben von: Rohrbacher am 5 Jul 2016, 20:40
QUOTE (146225 @ 5 Jul 2016, 21:13)
irgendwas in Richtung "Barrierefreiheit" drin steht.

Stünde da wirklich "Barrierefreiheit" drin, wäre der Auftrag auch mit 644 nicht erfüllbar, sofern das Netz nicht durchgehend 76 cm hohen Bahnsteige hat. Ich kann dir garantieren, dass der 644 an einem 10, 20, 30, 38 oder 55 cm hohen Bahnsteig praktisch so http://blog.vvo-online.de/wp-content/uploads/2014/09/Einstieg_11.jpg ist wie der 611, 628 oder ein württembergischer Plattformwagen von 1880.

Geschrieben von: JeDi am 5 Jul 2016, 22:23
QUOTE (218 466-1 @ 5 Jul 2016, 21:08)
Müssen war da gar nichts. BR 628 und 650 (?) sind wenigstens zuverlässiger gefahren und hätten die Zeit auch noch überstanden.

Dafür - zumindest der 628 - die Fahrzeiten nicht gehalten.

Geschrieben von: JeDi am 5 Jul 2016, 22:24
QUOTE (218 466-1 @ 5 Jul 2016, 21:40)
Ok, die NVBW hat auch mitverhandelt. Aber wenn DB Bahn es nichtmal mehr schafft, Gebrauchtfahrzeuge, die s.i.w. nicht in Hamm herumgestanden haben, nach kurzer Umbauphase zuverlässig am laufen zu halten, dann muss man echt hoffen, dass der rote Verein bei Ausschreibungen durch NX ersetzt wird.

Da weißt du aber falsch - die 644 standen durchaus längere Zeit beim Stillstandsmanagement. Ich weiß aber nicht, ob in Hamm, ich gehe davon aus, dass du Hamm hier synonym verwendet hast.

Geschrieben von: 218 466-1 am 8 Jul 2016, 16:01
Eigentlich "Störungschronik Netz" aber was solls...

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Bauzug-umgekippt-Bahnstrecke-zwischen-Radolfzell-und-Singen-gesperrt;art372455,8798059

Geschrieben von: 146225 am 11 Jul 2016, 18:31
Habt ihr eigentlich schon die Neuigkeiten von der KBS 780 vermisst? Nun, seit die Baustelle zwischen Lauffen (Neckar) und Walheim (Württ) erledigt ist, gehören wenigstens 10-15 Minuten Verspätung nicht mehr zum Grundsatzprogramm. Allerdings "darf" man sich als gemeiner Fahrgast weiter an den üblichen DB Regio-Späßen wie gepflegten Ausfällen (Teil- oder komplett), fehlenden Wagen, technischen Defekten (Türen, Klimaanlagen, WC, Beleuchtung u.ä.) plus hier und da etwas Verspätung oben drauf erfreuen. Irgendwas ist eigentlich immer, und wenn man dagegenhält, welchen organisatorischen Apparat der Konzern bewegt, um solche "Leistungen" auf der Schiene abzuliefern, dann ist auch das Staunen ob der gekonnt vergeigten Angebots- unterlagen für die verlorene Ausschreibung nicht mehr ganz so groß. Die neuen gebrauchten DBpza 751 aus Sachsen sind übrigens unterwegs und fallen auf - nein, nicht nur wegen ihrer andersfarbigen Sitzbezüge, sondern auch weil die für hiesige Verhältnisse noch recht gepflegt aussehen. Scheinbar kann DB Regio Südost mit mehr Personal arbeiten, bei uns hier gehe ich davon aus, dass die Züge bis 2018 so aussehen, wie Regio NRW zu verrufensten Siff-Zeiten ... *urgh*

Die heutigen "Belustigungen" waren so gut, dass sie diesen Foreneintrag rechtfertigen. Den 19103 heute früh fuhr die DB Mangelwirtschaft noch mit 60% der Plankapazität, es wäre gnädiger gewesen, mit dem vollgequetschten Zug in Besigheim gleich durchzufahren, statt nach minutemlangen Kampf und Krampf klar einsehen zu müssen, dass ein erheblicher Teil der Wartenden zurückbleiben "darf". Und die Gegenrichtung bot heute Abend http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Zugwaggon-brennt-in-Boeckingen;art1491,3669987, weswegen die Fahrgäste ab dem 4946 ff. rund 40 Minuten lang zusätzlich Gelegenheit bekommen haben, den einen oder anderen Punkt an der Strecke ausgiebig zu bewundern.

Liebe Lesende, seit auch bei der nächsten Folge von "DB Regio spielt" wieder mit dabei.

EDIT: Wie offensichtlich, hätte das in die "Störungschronik" gesollt. Ich habe es schon zum Rangieren angemeldet. Wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen, vielen Dank.

Geschrieben von: JeDi am 11 Jul 2016, 19:57
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt aus meinem Bergdorf in die große weiter Welt gezogen bin...

Geschrieben von: 146225 am 11 Jul 2016, 20:30
QUOTE (JeDi @ 11 Jul 2016, 20:57)
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt aus meinem Bergdorf in die große weiter Welt gezogen bin...

Ja, der Zugverkehr von Heilbronn in die südlichen Vororte leidet etwas. Und nein, die AVG war nicht gemeint. Die leidet fällt gelegentlich mit (aus).

Geschrieben von: 146225 am 12 Jul 2016, 19:05
QUOTE (146225 @ 11 Jul 2016, 19:31)
Die heutigen "Belustigungen"  waren so gut, dass sie diesen Foreneintrag rechtfertigen. Den 19103 heute früh fuhr die DB Mangelwirtschaft noch mit 60% der Plankapazität, es wäre gnädiger gewesen, mit dem vollgequetschten Zug in Besigheim gleich durchzufahren, statt nach minutemlangen Kampf und Krampf klar einsehen zu müssen, dass ein erheblicher Teil der Wartenden zurückbleiben "darf". Und die Gegenrichtung bot heute Abend http://www.stimme.de/polizei/heilbronn/Zugwaggon-brennt-in-Boeckingen;art1491,3669987, weswegen die Fahrgäste ab dem 4946 ff. rund 40 Minuten lang zusätzlich Gelegenheit bekommen haben, den einen oder anderen Punkt an der Strecke ausgiebig zu bewundern.

Schrieb ich noch: gestern wäre "gut" gewesen?!? Ach, unser allseits beliebter führender Mobilitäzdienstleister wäre ja nicht sein verkehrsrotes Selbst, wenn da nicht noch eine Steigerung drin gewesen wäre. Freunde der Sonne: es war.

Der 19103 heute also auch wieder mit der gestern schon erprobten 3-statt-5-Wagen-Garnitur. Aber so wie man extra Sahne zum Erdbeereis haben kann, kann man auch hier noch einen speziellen Partygag einbauen: man lässt den ersten DBpza hinter der 146 halt leer und verschlossen mitfahren. Sehr geil. Wenn hier schon jemand von DB Regio mitliest und sich überlegt, was man noch bringen könnte: kann ich einen Solo-426 haben, bitte?

Der "Rest" des Tages war dann durch http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Zug-entgleist-bei-Kollision-mit-Traktor;art16305,3670287 doch mehr oder weniger stark belastet. Gut, für den Wengertschlepper kann die DB nichts, muss man fairerweise sagen. Und entgegen der Presseangaben war auch schon gegen 19:00 Uhr das Richtungsgleis Lauffen - Heilbronn Hbf wieder befahrbar, der 39926 (in dem ich saß) war der erste Zug, der wieder durchfuhr.

Wofür der DB wieder "Schläge" gebühren: 5 Tage (minimum, gerne wird sowas ja verlängert) für die Gleisreparatur? Das wäre ja auch noch zu akzeptieren, vielleicht gibt es da ja sachliche Gründe (außerhalb von Mangelwirtschaft und vermeintlichem "Sparen"), die ich aktuell nicht überblicke, aber: Was zum Teufel soll die unnütze, unnötige Panikreaktion, gleich mal wieder per Handstreich alle RE zu kübeln? Man braucht kein Prophet sein um zu wissen, dass die nächsten Tage ohnehin Verspätungen in mehr oder weniger großem Ausmaß zu jeder Zugfahrt dazu gehören. Da wäre es auf ein paar Züge "extra" wirklich nicht angekommen. Aber so - soll das dumme Fahrgastpack doch kucken wo es bleibt, sich in die (soweit diese verkehren) RB's quetschen, und wieder sind 5 Tage gewonnen, wo der hausgemachte Personal- und Materialmangel wieder etwas abgemildert ist. Irgendwie. Hoffentlich. Vielleicht.

EDIT wollte euch noch gesagt haben, dass kurz nach 19 Uhr eine 232 mit einem Einheits-Hilfsgerätewagen noch in der Abstellgruppe Heilbronn-Klingenberg stand. Die Lok, die hinter dem Gerätewagen hing, war aber nicht die 146 211 aus den Pressebildern - sah mehr nach einer 152 aus.

Geschrieben von: 146225 am 13 Jul 2016, 20:58
Heute also mal das real existierende Betriebschaos auf der KBS 780 angeschaut. Ging schon vor 7 in Heilbronn Hbf gut los, in der Halle erstmal groß noch die "Streckensperrung bis 20 Uhr" vom Vortag auf der Abfahrtstafel angeschlagen. Blechelse verkündete die RB dann abweichend von Gleis 3 statt 5, nur um sich 3 Minuten später wieder von 3 nach 5 zu korrigieren. Vollends konfus wurde es, als dann kurz darauf am Gleis 3 ein Zug aus 146 + 4 Dosto + 5 n-Wagen + 111 einfuhr. Der wurde dann in Heilbronn geteilt, die 146 zog mit den Dosto ab als 19102 nach RNZ und hatte so ca. +20, der n-Wagen-Zug durfte ab Heilbronn bevölkert werden, nannte sich flugs 4924 und fuhr mit ca. +18 hinterher gen Würzburg ab. An sich keine doofe Aktion, aber mit einer örtlichen Aufsicht, die Ansagen vom Ort des Geschehens aus machen kann, wäre es vielleicht ein bisschen koordinierter gelaufen. Den Müll, den Blechelse von sich gibt, kann man ja in solchen Fällen nicht als Info bezeichnen. Auf jeden Fall wurde dem gemeinen Publikum ein Höchstmaß an Organisation und Koordination vorgelebt.

In die Gegenrichtung durfte der 19157 gemütlich ausfallen, 19103 verkehrte ungefähr zu dessen Abfahrtszeit mit 5, in Worten FÜNF(!) Doppelstockwagen und gediegenen +19. Auf der Höhe Gbf wurde noch der 12054 gekreuzt, bevor der Eingleisabschnitt ab Klingenberg frei war.

Im Tagesverlauf verkündete die DB dann irgendwann, mit Ausfällen und Verspätungen bis 15 Minuten müsse leider gerechnet werden. Ersteres zeigte sich sehr nett am 39924, zwar kein RE, aber trotzdem ausgefallen, und so ein putziger Stundentakt in der nachmittäglichen HVZ ist doch immer wieder schön. Zweiteres wurde durch den 19138 Lügen gestraft, der sich glatt erdreistete, + 22 zu haben.

Fazit der Aktionen von heute: Die RE zugunsten "pünktlicher, stabiler" RB zu kübeln mag so im Störfall vorgesehen sein und sich gut anhören - funktionieren tut es praktisch nicht. Und mir tun all die Eisenbahner da draußen leid, die auf dem Zug, auf dem Stellwerk oder sonstwo im Betriebsgeschehen unter diesen Bedingungen arbeiten. Können nichts dafür, werden zum Dank gnadenlos hängen gelassen. Eine Plüschetage in DB-Größe sollte besseres abliefern können.

Mal schauen, was morgen ist.

Geschrieben von: 146225 am 16 Jul 2016, 21:45
Ich habe mir bewusst den Samstag Zeit gelassen, den Donnerstag und Freitag zu verarbeiten ... was DB Regio da (zeitweise) auf der KBS 780 abgeliefert hat, ungeplanter Unfall mit dem Traktor hin oder her, das war ... ja, was eigentlich? Hilflosigkeit? Desinteresse? Ein Armutszeugnis? Alltag in Deutschland? Mangelwirtschaft? Alles zusammen?

Also, es war ja "beruhigend" bei der Vorbeifahrt zu sehen, dass DB Netz tatsächlich die Bauarbeiten am gesperrten Gleis bei Nordheim hat aufnehmen lassen. Zweiwege-Bagger und allerhand Gerätschaften im Einsatz. Wenigstens das scheint noch mehr oder minder zu klappen.

Ansonsten? RE waren ja gekübelt mit Ansage. Bei den RB lief der Grundtakt mehr oder weniger "stabil" mit üblicherweise +15 bis +20. Zwischentakte und HVZ-Verstärker sind gleich mehrfach ausgefallen, der 39911 war so ein "ungefahrener" Kandidat ... macht sich immer gut in der HVZ, wirklich. Freitagnachmittag, wo also keiner unterwegs ist, war es dann so: 4940 ist nicht, 39918 ausgefallen, 4944 ist nicht, 39920 als Ausfall angekündigt. Einzig der 19132 zwischen drin, der fuhr dann wirklich - wie es in dessen 4 Wagen aussah, das wollt ihr euch nicht wirklich vorstellen müssen. Wie an schönsten Streiktagen oder so ... "völlig überfüllt" wäre noch eine nette Untertreibung gewesen.

Anschlüsse, egal ob zu S-Bahn, übrigem Zugverkehr (RV/FV) oder Bus waren Glückssache. Eigentlich eine bitterböse Fußnote, dass sich eine Eisenbahn mit dieser Betriebs"qualität" tatsächlich erdreistet, zuggebundene Fahrkarten zu verkaufen. Am Freitag wurde der 19132 immerhin "ohne Rücksicht auf den Gegenverkehr" nach Heilbronn "durchgeprügelt", damit es ja irgendwie den in Heilbronn einsetzenden 4944 nach Würzburg reicht. Wer im 19131 saß und irgendwo einen Anschluss gebraucht hätte ... tja, verloren...

Also den 4944 hat es gereicht, 19132 war mit "nur" +13 in Heilbronn, eingefahren Gleis 3. Der 4944 stand auch umsteigerfreundlich Gleis 2 gegenüber und wurde im Zug vom Tf und am Bahnsteig vom Ansagezentrum Mannheim auch so angesagt. Soweit alles gut, allein in meiner direkten Umgebung in dem vollgequetschen Wagen waren mehrere Leute ziemlich froh drüber. Dann ist es aber peinlich unprofessionell, wenn nach der "manuellen" Ansage vom Ansagezentrum Sekunden später die Blechelse verkündet "RE nach Würzburg Hbf ... von Gleis 3" - äh ja nee, ist klar.

Insgesamt also bislang mal wieder ein Einblick in die Fähigkeiten des sich selbst als "führend" preisenden Konzerns auf der Schiene. Und zwar ein verdammt trauriger Einblick, wenn man eigentlich aus Überzeugung Bahn fährt ...

Geschrieben von: 146225 am 18 Jul 2016, 20:21
Randnotiz - KBS 780 von heute: Die Baustelle ist tatsächlich fertig, besten Dank an DB Netz, dass es hier nicht zu "Verzögerungen im Betriebsablauf" kam. Für DB Regio also ab heute wieder "Alltagsgeschäft" mit einem Ausfall hier (4924) und hübschen +20 dort (19136) ...

Geschrieben von: 146225 am 20 Jul 2016, 19:42
QUOTE (146225 @ 12 Jul 2016, 20:05)
Sehr geil. Wenn hier schon jemand von DB Regio mitliest und sich überlegt, was man noch bringen könnte: kann ich einen Solo-426 haben, bitte?

Respekt. Bei DB Regio Württemberg gibt man sich Mühe, und arbeitet an der Erfüllung solcher "Wünsche". Gestern schon auf der http://www.gaeubote.de/index.php?ref=sn&kat=10&artikel=111128581&red=24&ausgabe=71886&utm_source=twitterfeed&utm_medium=facebook, und heute hieß es auch auf der KBS 780: Solo-425/435 statt 5 Doppelstockwagen. So gepflegt, pünktlich und von den Platzverhältnissen her großzügig wie eine Münchner U-Bahn.

Auch sonst war einiges geboten, z.B. war die letzte bekannte "Wasserstandsmeldung" vom 19138 irgendwo bei +45, Tendenz steigend. Und zwischen Heilbronn und Mannheim - wo im Augenblick alle RE via Sinsheim Hbf gefahren werden, weil im Neckartal baubedingt "zu" ist, muss auch irgendwas gewesen sein, da hagelte es heute Nachmittag/Abend auch gepflegte Ausfälle.

Geschrieben von: Bayernlover am 20 Jul 2016, 20:00
QUOTE (146225 @ 20 Jul 2016, 20:42)
Respekt. Bei DB Regio Württemberg gibt man sich Mühe, und arbeitet an der Erfüllung solcher "Wünsche". Gestern schon auf der http://www.gaeubote.de/index.php?ref=sn&kat=10&artikel=111128581&red=24&ausgabe=71886&utm_source=twitterfeed&utm_medium=facebook, und heute hieß es auch auf der KBS 780: Solo-425/435 statt 5 Doppelstockwagen. So gepflegt, pünktlich und von den Platzverhältnissen her großzügig wie eine Münchner U-Bahn.

Ups, den hab ich grad in den allgemeinen Regionalverkehr gepackt. Zum Glück starte ich ne halbe Stunde später, sonst nehme ich den 7:12 Uhr nämlich ab und zu. Echt eine Frechheit, gepaart mit der Taktausdünnung auf der S1.

Geschrieben von: 146225 am 4 Aug 2016, 19:26
Was tut DB Regio Württemberg eigentlich gerade so (alles nicht)? - ein Kurzeinblick auf die KBS 780 verzeichnet z.B. für gestern den 19103 mal wieder als Totalausfall, für heute den 19136 mit +15, über ohnehin zahllos vorkommende "Kleinigkeiten" wie Türstörungen, ausgefallene Klima, FIS-Ausfall lohnt es sich schon gar nicht mehr zu schreiben. Alltagsgeschäft.

Geschrieben von: 218 466-1 am 4 Aug 2016, 19:31
Bald sollte hier zu einer "Pünklichkeits- und Funktions-chronik" übergegangen werden, denn Züge, die komplett 100% so fahren und funktionieren, wie eigentlich vorgesehen, sind mittlerweile mehr bemerkenswert, als der Normalzustand, der von Fahrzeugstörungen über +60 bis zum Ausfall reicht. ph34r.gif

Geschrieben von: 146225 am 10 Aug 2016, 19:12
War es nicht verdächtig ruhig hier? Das konnte DB Regio Württemberg ja nicht so stehen lassen, deswegen sind heute z.B. in der Nachmittags-HVZ in Richtung Stuttgart-> Heilbronn gleich zwei Züge hintereinander ausgefallen, RB 19136 und RE 4946 waren die Kandidaten. Der 39924 dann trotz Ferienzeit nachfragegerecht belegt, falls Münchner(innen) im Zug gewesen sein sollten, haben diese sicherlich zweimal geschaut, ob sie nicht doch noch in der heimatlichen U-Bahn feststecken. Immerhin, so bekommt man auch einen Bnrz halbwegs laufruhig: vollstopfen bis zum es-geht-wirklich-nix-mehr und dann möglichst nicht schneller als 40 km/h fahren.

Süß auch, das Blechelse in Ludwigsburg mehrfach verkündete, dass die beim 39924 übliche fahrplanmäßige Durchbindung als 12312 nach Mannheim entfällt und der Zug in Heilbronn Hbf verendet. Nur im Zug und in Heilbronn wusste da niemand nichts davon, es wurde also ganz plankonform nach Mannheim weitergefahren.

Ach, ja, Blechelse: verkündeter Grund für die Ausfälle war übrigens die "ärztliche Versorgung eines Fahrgastes im Zug" - nichts dagegen zu sagen, die Rettung von Gesundheit und Leben geht immer vor allem anderen, nur: warum dann gleich 2 Züge im Ausfall, die umlaufmäßig nicht miteinander verknüpft sind? Das gab natürlich glatt von der gebeutelten Pendlermeute den ätzenden Spott, dass die DB jetzt schon so schlecht ist, dass die Leute gleich reihenweise umfallen...

Geschrieben von: Martin H. am 10 Aug 2016, 23:16
Der 19136 kommt vom 19230, welcher sein Ziel noch mit +3 und Technischer Störung an einem anderen Zug erreichte. Und immerhin mit noch vier statt fünf Wagen.
Diese Technische Störung an einem anderen Zug war dann aber für den Ausfall des 19136 irgendwie verantwortlich.

4946 begann ja immerhin in Heilbronn, und das sogar pünktlich. Teilausfall wegen Verspätung aus vorheriger Fahrt, konnte aber ab 17:00 Uhr keine finden.
Von Notarzt stand nirgends was, auch nicht von fehlender Durchbindung.

Geschrieben von: 146225 am 11 Aug 2016, 04:58
Hey Martin, danke fürs Graben auf dem DB-internen Datenfriedhof smile.gif ... die Vorleistung vom 4946 sollte, dürfte, müsste eigentlich der 4933 sein, wenn der gefahren ist, das niemand geändert hat und auch zufällig Material und Personal gleichzeitig vorhanden waren.

Geschrieben von: Martin H. am 11 Aug 2016, 11:04
Oh, der hatte tatsächlich 28 Minuten, und somit eine gute Stunde Wendezeit.
Fahrgast ist beim Einsteigen gestürzt. Notarzteinsatz.

Geschrieben von: MVG-Wauwi am 11 Aug 2016, 12:14
Zwei Meldungen aus B-W.

Die Schwarzwaldbahn hat bei Hornberg eine unschöne Begegnung mit Rindviechern gehabt.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/hornberg-zug-kollidiert-mit-rinderherde/-/id=1622/did=17938826/nid=1622/15yzrcr/index.html

Noch interssanter finde ich das Urteil zu einer so genannten "Geisterfahrt" einer Rhein-Neckar-S-Bahn durchs Elsenztal im vergangenen Herbst.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/mannheim/geringe-strafe-nach-s-bahn-geisterfahrt/-/id=1582/did=17942504/nid=1582/1krgmbi/index.html

Geschrieben von: 146225 am 16 Aug 2016, 05:26
Große Stimmung schon heute früh auf der KBS 780, bislang fallen aus:

- RE 4924 TS - NWH
- IRE 19157 TO - TS

Geschrieben von: 146225 am 16 Aug 2016, 18:31
QUOTE (146225 @ 16 Aug 2016, 06:26)
Große Stimmung schon heute früh auf der KBS 780, bislang fallen aus:

- RE 4924 TS - NWH
- IRE 19157 TO - TS

Ergänzend dazu sei bemerkt, dass der nachmittägliche 19136 TS - TBF ein peinlicher Ausfall in sich selber war: wenn an einem schönen Sommernachmittag bei allen 3 (von insgesamt 5) mit dem Nebengattungszeichen "p" versehenen Reisezugwagen keine Klimaanlage funktioniert, ist das nicht gerade löblich. Vom FIS-Ausfall, den gestörten Übergangstüren, dem defekten WC und dem allgemein hässlicher werdenden Bild von Ranz, Siff & Gammel mal nicht wirklich Notiz nehmend.

Geschrieben von: JeDi am 16 Aug 2016, 18:51
Ach, 2 Dostoparks sind im Moment komplett kaputt, im Remstal fahren lustig n-Wagen...

Geschrieben von: Martin H. am 16 Aug 2016, 21:06
QUOTE (146225 @ 16 Aug 2016, 06:26)
Große Stimmung schon heute früh auf der KBS 780, bislang fallen aus:

- RE 4924 TS - NWH
- IRE 19157 TO - TS

Einmal Verzögerungen im Betriebsablauf, einmal Technische Störung am Zug, 01:04 Uhr.
19136 keine Angaben.

Was ich auch so neulich andernorts gehört habe, muss es ja schlimm sein. Ich schiebe schon seit Wochen eine bebilderte Gegendarstellung aus Oberbayern vor mir her.

Geschrieben von: 146225 am 17 Aug 2016, 21:26
Was war heute? Ach ja, der 12054 TBM - RM hatte einen Teilausfall zwischen TBM und TH. Wenn das niemand nie nicht geändert hat und der Wagenpark hinter der 111 immer noch früh als 39903 nach TBM rumpelt, dann ist der wahrscheinlich auch gleich mit ausgefallen. Ist das eine Zugfahrt oder kann das weg ..?

Geschrieben von: 146225 am 28 Aug 2016, 18:47
KBS 770: Unter den IRE TS <-> RK war heute auch ein Park dabei, der aus für 140 km/h zugelassenen Dosto bestand und somit bis/ab TV nicht via SFS geführt werden konnte. Die fällige Umleitung via TBM macht etwa +15 pro Fahrt; außerdem hatte der Zug nur 4 Wagen statt der üblichen 5, was bei dieser stark nachgefragten Relation schon ein Unterschied ist.

Geschrieben von: 146225 am 29 Aug 2016, 19:23
QUOTE (146225 @ 28 Aug 2016, 19:47)
KBS 770: Unter den IRE TS <-> RK war heute auch ein Park dabei, der aus für 140 km/h zugelassenen Dosto bestand und somit bis/ab TV nicht via SFS geführt werden konnte. Die fällige Umleitung via TBM macht etwa +15 pro Fahrt; außerdem hatte der Zug nur 4 Wagen statt der üblichen 5, was bei dieser stark nachgefragten Relation schon ein Unterschied ist.

Ergänzung von heute dazu: Gegen 17:25 durchfuhr ein mit "Karlsruhe Hbf" als Zugziel beschrifteter Zug ohne Halt den Bf. TLU. Zugbildung war 146 + 3x Dosto + 146. Das könnte der IRE 4910 gewesen sein. Wenn er es denn war, hatte er zum Sichtungszeitpunkt schon runde +15, bis Karlsruhe könnten es ~ +25 geworden sein. Wie voll der Zug war, kann man sich vorstellen.

Geschrieben von: 218 466-1 am 5 Sep 2016, 22:24
http://www.swp.de/ulm/lokales/polizeibericht/Feuer-in-der-Zugtoilette;art1222884,3991446

Geschrieben von: 218217-8 am 5 Sep 2016, 23:45
Da hat wohl jemand zu Mittag beim Asiaten etwas mit "viel extra scharf" gegessen ... laugh.gif

Geschrieben von: Didy am 6 Sep 2016, 00:34
Ein Foto des Corpus Delicti:
https://twitter.com/JensUndSo/status/772515169415077888

(Und die gleiche Bitte, derartige Dinge doch bitte in einen separaten Unfall-Sammelthread zu packen, abseits der täglichen 15 Minuten Versptung.)

Geschrieben von: 146225 am 6 Sep 2016, 05:00
QUOTE (Didy @ 6 Sep 2016, 01:34)
Ein Foto des Corpus Delicti:
https://twitter.com/JensUndSo/status/772515169415077888

Ah, es wurde der alltägliche Steuerwagenmangel befeuert. wacko.gif

Geschrieben von: 146225 am 11 Oct 2016, 19:32
Wieder mal der übliche Idioten-"Gag": Der Bahnhof http://www.badische-zeitung.de/bombendrohung-am-bahnhof-rastatt-zugverkehr-unterbrochen-x1x war heute Vormittag gesperrt, jeder der den Zugverkehr dort kennt, kann sich das Ausmaß der Störung vorstellen. Neben den hier themengebenden Regionalzügen (von AVG und DB) dürfte natürlich auch DB FV und diverse Güterzüge von diversen EVU mit betroffen gewesen sein.

Geschrieben von: 146225 am 12 Oct 2016, 19:06
Neues von der DB Regio-Showbühne, heute wieder von der heimatlichen KBS 780:

Vermutlich wegen zu großer Verspätung im Zulauf auf Stuttgart wurde heute (mal wieder) der 4933 aus Würzburg in Bietigheim-Bissingen "notgeschlachtet" und dort auf den 4946 nach Würzburg kurzgewendet, also Teilausfall Bietigheim-Bissingen -> Stuttgart -> Bietigheim-Bissingen.

Das führte natürlich dazu, dass der 39924 die ganzen Pendler ab Stuttgart und Ludwigsburg abbekam, und es damit in diesem Zug "etwas" eng wurde. Sowohl die 49XX-RE als auch der 39924 fahren aktuell übrigens noch mit n-Wagen.

Wer nun denkt, damit wäre die Show zu Ende gewesen, der unterschätzt die Möglichkeiten von DB Regio: Der 4946 blieb dann mit einer Tfz-Störung zwischen Kirchheim (Neckar) und Lauffen (Neckar) hängen, was für den nachfolgenden 39924 wiederum bedeutete, in Walheim (Württ) die Kreuzung mit dem 19139 abzuwarten, damit man am Havaristen auf Befehl übers Gegengleis bis Lauffen (Neckar) vorbei fahren konnte. Heilbronn Hbf wurde dann am Ende mit +13 erreicht, was nix anderes heißt als: Anschlüsse auf den 23411 nach Crailsheim und auf den 12312 nach Mannheim wurden nicht erreicht. (Die Durchbindung 39924 auf 12312 ist seit 1.Oktober Geschichte.)

Interessant war am liegen gebliebenen 4946 auch noch, dass dieser im 143-Sandwich unterwegs war, also auch eine vor dem Steuerwagen hängen hatte. Eigentlich sollten doch bei Regio Württemberg seit dem 01.10. keine 143 mehr unterwegs sein, nur noch die stärkeren/schnelleren Varianten namens 112/114.

Geschrieben von: 146225 am 13 Oct 2016, 18:45
QUOTE (146225 @ 12 Oct 2016, 20:06)
Neues von der DB Regio-Showbühne, heute wieder von der heimatlichen KBS 780:


Was hatten wir denn heute, nun zum Beispiel den 19136 (Plan aktuell vermutlich 2x 112, 4x DBuza, 1x DABbuzf) als kompletten Ausfall. Das hatte dann beim 39924, der mit 4x n-Wagen hinter der 114 verkehrte, eine "dezente" Überbelegung zur Folge. Was dann besonders "lustig" war, als die Zubine in Bietigheim-Bissingen im sächsischen Kasernenhofton über den Bahnsteig brüllte, man solle sich auch in die Gänge verteilen - da standen die Leute halt auch schon wie die Ölsardinen reingepfercht dicht an dicht. Auch ihre Drohung, der Zug würde ansonsten nicht mehr weiterfahren, beeindruckte irgendwie niemanden so wirklich - es war nur psychologisch miserabel, wenn man Hunderte von Leuten vor sich hat, die nach der Arbeit zum Teil schon über 30 Minuten unnötige zusätzliche Wartezeit hatten, so aufzutreten. Und es spricht schon sehr für die Selbstbeherrschung der Pendlermeute, dass die gute Frau keine "harte" Antwort bekam bzw. an den nächsten Laternenmast gebunden wurde wie weiland Troubadix. Erst ab Lauffen (Neckar) lichteten sich die Reihen im Zug dann auch sichtbar, und der Zusatzhalt in Nordheim war auch sinnvoll.

Der sächsische K[r]ampfdackel wollte Heilbronn Hbf mit +4 erreicht sehen, einen Hinweis auf den 12312 nach Mannheim sparte sie sich in ihrer Ansage. Tatsächlich wurden es - u.a. wegen Fahrwegkreuzung mit dem 85475 - dann doch +7, es sei erwähnt, dass sowohl der 12312 als auch der 23411 nach Crailsheim den Anschluss abgewartet haben.


Geschrieben von: Jojo423 am 13 Oct 2016, 23:02
Mein RE 4943 ist heute ab TH ausgefallen. Ärgerlich: Hätte fast den letzten ICE nach München in TS verpasst, der hat aber zum Glück brav gewartet, wobei ich an einem abgeschlossenen ICE 3 Teil vorbei sprinten musste. Sei es drum, Zug erwischt.

In TH wurde auf dem ZZA der ausfallende Zug nur bis etwa 45 Min vor Abfahrt (richtig als ausfallend) angezeigt, dann verschwand er auf einmal. So sieht nicht gute Kundeninformation aus. Den RIS-Zugang hab ich zu diesem Zeitpunkt wieder schmerzlich vermisst. Der DB Navigator zeigt bei FV keine minutengenaue Verspätung mehr an. Und Zugnummern kann man eh keine eingeben...

Geschrieben von: NJ Transit am 14 Oct 2016, 08:33
Tippe auf "Ist mein Zug pünktlich?" und gib deine Zugnummer ein.

Geschrieben von: 218 466-1 am 16 Oct 2016, 00:06
QUOTE (218 466-1 @ 5 Sep 2016, 23:24)
http://www.swp.de/ulm/lokales/polizeibericht/Feuer-in-der-Zugtoilette;art1222884,3991446
http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Feuer-in-Zug-Polizei-findet-Brandstifter-id39351952.html

Geschrieben von: 146225 am 17 Oct 2016, 19:48
Was war denn heute in der großen, verkehrsroten DB Regio-Show so alles geboten auf der KBS 780:

- Früh fiel der 19102 TS -> RNZ komplett aus wegen is nich. Über eventuell in Mitleidenschaft gezogene Folgeleistungen weiß ich nichts, ich nehme es aber mal als gegeben an.

- Das Zugpaar 4933/4946 hatte dann am Nachmittag Teilausfall von TH bis TS und wieder retour, die nicht unerheblich wenigen HVZ-Fahrgäste des 4946 durften sich mal wieder in die 4x n-Wagen des 39924 mit hinein quetschen, die heute von einer 111 geschubst wurden. Die deutliche Überlastung sorgte an sich schon für eine gewisse Grundverspätung, die dadurch noch ausgebaut wurde, dass von TWH bis TLN auf Sicht im Schleichgang gefahren wurde, Suche nach einer suizidgefährdeten Person durch Bupo und Lapo. Passiert ist, tausendfach sei es gedankt, glücklicherweise nichts. Die Gedanken (und berechtigten Ängste) des Tf's lesend, konnte ich seine größte Angst nachvollziehen: aus dem Kirchheimer Tunnel heraus sind wir vielleicht noch mit 3-5 km/h gekrochen - was wäre gewesen, wenn der-/diejenige gleich hinterm Tunnelportal steht? Der Ziel- und Endbahnhof TH wurde dann mit +18 erreicht, Anschlüsse wurden keine mehr erreicht. Weiterer Zugverkehr auf der KBS 780, soweit nicht ohnehin im Ausfall, um diese Zeit in beiden Richtungen ebenfalls mehr oder weniger verspätet.

Geschrieben von: 146225 am 20 Oct 2016, 19:37
QUOTE (146225 @ 17 Oct 2016, 20:48)
Was war denn heute in der großen, verkehrsroten DB Regio-Show so alles geboten auf der KBS 780:


- Noch vor sieben Uhr am Morgen erfreute der 4924 eine größere kofferbepackte Reisegruppe mit ca. +20 und der Gewissheit, den ICE-Anschluss in Würzburg nicht mehr zu bekommen.

- Der 39924 heute Nachmittag erfreute niemanden mehr, der fiel nämlich aus. Was besonders "schön" ist, wenn man aufgrund Vorverspätung elender Drecksladen LVL den 4946 knapp verpasst hat.

- Dafür war der 19138 pünktlich, mit 143 195 und hatte einen DBpza 751.4 im Zug. Ah ja.

Geschrieben von: Martin H. am 21 Oct 2016, 01:22
19102, die einen meinen lapidar, kein Lokführer, die anderen schlicht "Verzögerungen im Betriebsablauf", obwohl dann ja gar nix ging.
Beim 39924 war man sich einig bei den Verzögerungen im Betriebsablauf.

Geschrieben von: 146225 am 21 Oct 2016, 18:38
Die heutige https://www.youtube.com/watch?v=t99KH0TR-J4 fand für Heilbronn zwar schon recht früh statt, war aber Sonderklasse:

- gegen 6:50 Uhr wurde "menschlich" angekündigt, dass der 19157 nach "Stuttgart Hbf über Möckmühl-Bad Friedrichshall" ausfällt, nächste Fahrmöglichkeit der "in Kürze Gleis 5 einfahrende" 19103

- auf Gleis 5 tat sich erst mal nix, dafür trudelte auf Gleis 3 langsam der 4924 nach Würzburg ein. Die 4 n-Kübel (waren auch schon mal mehr) wurden von der Dresdner 143 586 geschubst.

- Weiterfahrt für den 4924 erstmal nein, weil baubedingt zwischen Heilbronn Hbf und Neckarsulm ja eingleisig. Gegen kurz nach 7 Uhr ein Rumpeln aus Richtung Neckarsulm, für den 19103 hört sich das aber eindeutig "zu schwer" an - es ist dann auch eine DT 151 mit Kohlezug, die auf den Gütergleisen einfährt.

- Wer sich jetzt fragt, wie sich das mit dem 12054, Planabfahrt 7:00 Uhr nach Mannheim verträgt: der fährt baubedingt Heilbronn-Bad Friedrichshall im SEV.

- Danach kann dann der 4924 mit ca. + 25 abfahren (Anschlüsse? Was ist denn das?), während es am Gleis 5 weiter ruhig bleibt. Dafür taucht jetzt der 19157 auf den Anzeigen auf, und
Blechelse verkündet was von "heute von Gleis 4". Sollte der nicht ausfallen? Und wo bleibt eigentlich der 19103? Einen Moment später wird dieser dann "menschlich" mit ca. +20 vermeldet.

- Tatsächlich rumpelt gegen 7:10 Uhr die 143 645 mit 5 n-Kübeln an leer an Gleis 4, das stellt dann den 19157 ohne Halt bis Stuttgart dar. Hatte also Teilausfall Osterburken - Heilbronn, es ging sich aber eine Planabfahrt um 7:13 Uhr aus. Schenkelklopfer 2 Minuten später, als Blechelse den gerade abgefahrenen Zug mit "ca. 5 Minuten später" für Gleis 4 ankündigt.

- Kurze Zeit später wird dann von Blechelse für den 19103 die Prognose auf ca. +30 erhöht. Kaffee wird geholt, Wetten machen die Runde, ob nicht der 19105 noch vorher kommt.

- Der 19068 aus Cappel trifft recht pünktlich ein - übrigens mit einer 143.

- Kurze Zeit später kommt dann auch der 19103 mit 112 139, der dann mit +28 in Richtung Stuttgart abfährt.

So wirklich geklappt hat das irgendwie noch nicht heute. Außenstehende folgern messerscharf "die DB kann es nicht". Und für "soll nicht mehr" sind die 143 doch noch recht zahlreich.


Geschrieben von: DSG Speisewagen am 21 Oct 2016, 18:59
Das ist mir alles zu viel DB Regio-Bashing.
Die Frage ist halt an wie vielen Fällen DB Netz und die Infrastruktur verantwortlich ist. Das wird mit anderen EVU auch nicht besser.

Außerdem ist ja bekannt dass in den Werkstätten die Motivation am Boden ist, wenn man um seinen Arbeitsplatz fürchten muss. Beim fahrenden Personal ja das gleiche und dabei hätte die NVBW das ja in der Hand gehabt und nur die Mitarbeiterübernahme (was nach EU-Recht ausdrücklich möglich ist) festschreiben müssen.
Rheinland-Pfalz hat das ja mittlerweile verankert, vorbildlich.


Geschrieben von: 146225 am 21 Oct 2016, 20:13
QUOTE (DSG Speisewagen @ 21 Oct 2016, 19:59)
Das ist mir alles zu viel DB Regio-Bashing.
Die Frage ist halt an wie vielen Fällen DB Netz und die Infrastruktur verantwortlich ist. Das wird mit anderen EVU auch nicht besser.

Außerdem ist ja bekannt dass in den Werkstätten die Motivation am Boden ist, wenn man um seinen Arbeitsplatz fürchten muss. Beim fahrenden Personal ja das gleiche und dabei hätte die NVBW das ja in der Hand gehabt und nur die Mitarbeiterübernahme (was nach EU-Recht ausdrücklich möglich ist) festschreiben müssen.
Rheinland-Pfalz hat das ja mittlerweile verankert, vorbildlich.

Langsam, deutlich und für Dich zum mitmeißeln: Es geht mir nicht darum, hier irgend jemand zu bashen, wenn überhaupt sollten sich vielleicht Grube & Co. in der DB-Vorstandsetage für solche Momente schämen, aber da bin ich mir ziemlich sicher: die werden das nicht tun.

Wenn ich kritisieren wollte, würde ich das auch nicht hier tun. Ich kenne Mitpendler, die machen sich schon einen Spaß draus, die DB mit Mails zu überschütten, Anlässe gibt es ja genug dafür. Und wer als erster 5000 Textbausteine gesammelt hat, bekommt eine Tüte Gummibärchen.

Mir ist es aber durchaus wichtig, die realen Zustände auf deutschen Schienen festzuhalten: Ich bin ja kein Boulevardblatt, dass überhöht und kein Phrasendrescher, der lobhudelt - ich halte fest, was ich sehe und höre. Zugegeben, heute hatte schon das eine oder andere einen recht surrealen Charakter. Aber das liegt nun nicht an mir.

Und noch eines: Du weißt (oder glaubst zu wissen, BINGO) wo die Problemursachen liegen, ich weiß es durchaus auch. Ich teile sogar Deines Skepsis, dass die infrastrukturbedingten Verspätungen in den nächsten 10 Jahren auch nicht weniger werden. Alles gut. Nur: Frage Dich bitte mal 5 Sekunden lang, wie das aktuelle Betriebsgeschehen wohl bei Fahrgästen ankommt, die diese Hintergrundkenntnisse nicht haben. Nun? Wünscht man sich ein solches Bild der Eisenbahn in der Öffentlichkeit? Das ist noch nicht mal schlimm bei der Pendlermeute, die meisten, die schon ein paar Jahre hinter sich haben, sind abgehärtete Zyniker, die schon viel erlebt haben. Aber bei den Schülern und Studenten, wie wirkt es da? Bei Gelegenheitsfahrgästen?

Zum Personalthema: der hausgemachte Personalmangel wäre doch um keinen Deut besser geworden, wenn DB Regio die Ausschreibungen gewonnen hätte. Und Du darfst nicht vergessen, dass wir hier über Baden-Württemberg reden, nicht über den Osten Brandenburgs. Ich sehe genau 0,0% derjenigen, auf die die DB glaubt nach 2019 verzichten zu können (kann sie real nicht, aber das ist eine andere Geschichte) in der Arbeitslosigkeit. Schon gar nicht beim Werkstattpersonal, wo doch Metall- und Elektrofachkräfte landesweit gesucht sind, sehr oft von Betrieben die IG Metall-Tarifverträge haben - da sollte sich die DB klar sein, dass sie da entweder mitziehen muss, oder den Kürzeren ziehen wird. Und es war übrigens auch völlig unabhängig von der Ausschreibung der Netze 1 a-c (mehr hat die DB ja noch gar nicht verloren) auch die Idee eben jener DB, die Stuttgarter Werkstatt nach Ulm zu verlegen, um sich anschließend zu wundern, dass das beim Personal nicht nur gut ankam. Ach, wie konnte denn das passieren? Im Moment erzählt übrigens die Gerüchteküche, dass das Werk Stuttgart für die Talent II vom Netz 3b fit gemacht wird ... scheint wohl doch noch gebraucht zu werden, die Anlage.

Also: völlig unabhängig von Deiner Zustimmung werde ich hier weiter vom Tages- und Betriebsgeschehen berichten. Berichten - nicht bashen, hast Du mich da verstanden? Ich bin mir sehr sicher: der Stoff dazu wird sich finden.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 21 Oct 2016, 21:26
Ich finde die Berichte ja ok, das ist ja nicht schlimm, man konnte nur den Eindruck haben in der Formulierung wenn Regio weg ist, dann ist auf einmal alles toll.

In Deutschland muss sich kein Tf Sorgen machen um einen Arbeitsplatz, das ist schon klar, aber können die Leute auch ihren bisherigen Arbeitsort und ihre tariflichen Leistungen mit sämtlichen Sozialleistungen (Besitzstand) behalten? Das ist nämlich alles andere als klar, daher kann man den Unmut durchaus verstehen. Die Leute müssen sich neu bewerben und es ist nicht gesagt dass auch alle genommen werden, z. B. wer sich für Arbeitnehmerrechte engagiert. Überall hat man ja lieber Leute die alles mit sich machen lassen (daher funktioniert das bei den kleinen SGV-EVU ja so gut).

Warum hat denn die NVBW die Mitarbeiterübernahme nicht festgeschrieben? So dass die Leute genau an ihrer bisherigen Einsatzstelle bleiben können und nicht dann bei einem Wechsel evtl. 50km weiter müssen, obwohl ihr Arbeitsplatz an der Stelle ja trotzdem noch vorhanden ist, aber von jemand anderem besetzt wird.
Das muss man kritisieren, weil genau diese Unsicherheit zu Problemen führt. Sicher kann man wechseln, aber es ist eben nicht sicher, es besteht eine Unsicherheit und die belastet. Hätte man von vornherein die Sicherheit dass man so und so weiter genau das machen kann wie vorher, nur die Uniform wechselt, würde es weniger Belastungen geben und eine Sicherheit die sich positiv auswirkt. Das sind psychologische Weisheiten.

Ich bin ja sofort mit dir. Ich rege mich jeden Tag über die Unfähigkeiten im deutschen Schienennetz auf. Die Infrastruktur ist das letzte, es fehlen hinten und vorne Möglichkeiten den Betrieb zu stabilisieren!
Man müsste viel Geld investieren um hier zu verbessern und auch um zerstörte Infrastruktur wieder herzustellen.

Es ist krank eine Infrastruktur auf den aktuellen Bedarf auszurichten der nebenbei nur funktioniert wenn alles planmäßig läuft und es keine Verzögerungen gibt. Das kann nicht funktionieren, aber im Gewinnmaximierungswahn, bestärkt durch den Bund, der ja auch aus der Infrastruktur Rendite saugen will, kommt so etwas zustande!
Die Fahrgäste und das Personal dürfen täglich ausbaden was hier gierige Managementkasten und politische Entscheidungsträger verbockt haben, auch mit dem Hintergrund die Eisenbahn zu zerstören oder ihr zu schaden.
Ein zuverlässiger Bahnbetrieb kann so nicht funktionieren und er funktioniert auch mit kosmetischen Maßnahmen nicht. Die Infrastruktur muss so ausgebaut werden dass bei Unregelmäßigkeiten Kreuzungen verlegt werden können, dass man flexibel an Bahnhöfen oder auch auf der freien Strecke (durch viele Überleitmöglichkeiten) überholen kann. Wo geht das denn schon in Deutschland? Selbst stark befahrene Strecken haben oft nicht die ausreichende Infrastruktur um Störungen, Verzögerungen usw. abzufangen.


Geschrieben von: 218217-8 am 23 Oct 2016, 14:02
http://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/Hermann-macht-der-Deutschen-Bahn-Druck/-/id=47428/did=4178216/1u3z4av/index.html
QUOTE
Verspätungen und Zugausfälle verärgern nicht nur die betroffenen Fahrgäste, sondern mittlerweile auch die Politik. Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann erhöht den Druck auf die Deutsche Bahn.

Man wird sehen ...

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 24 Oct 2016, 13:03
Da muss sich wirklich einiges verbessern, aber die NVWB und das Ministerium ist mit schuldig, denn ihr wurde mehrfach gesagt man solle die verpflichtende Mitarbeiterübernahme aufnehmen in die Ausschreibung, hat man ignoriert um 5 Cent zu sparen. Daher tragen NVBW und Ministerium eine Mitschuld an der Misere, zumindest beim Personal. Beim Rest natürlich eher nicht.
Selbst wenn die Chancen gut stehen dass man wechseln kann, es ist eine Unsicherheit da die absolut unnötig ist, zumal man ja nicht weiß ob man zu unliebsamen Personen gehört die dann keine Chance haben.

Ich frage mich immer wieder warum diese Übernahmeregelung überall in Europa kein Problem darstellt, nur in Deutschland tut man so als wäre sie der Weltuntergang.

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 13:14
Weil dieser Protektionismus wahrscheinlich einmalig ist. Das ist so in der freien Wirtschaft - der Glaube, ewig auf einer Stelle zu hängen, hat uns schon viel zu lange die Behördenbahn beschert.

Und ganz ehrlich: seitdem ich morgens wieder das n-Geraffelt nur sehen muss, freue ich mich, wenn demnächst die DB nicht mehr der Betreiber ist.

Geschrieben von: 146225 am 24 Oct 2016, 17:49
Und ganz leidenschaftslos nachgetragen: Fahrgäste, die heute wegen der DB Regio-Unzuverlässigkeit selber Probleme (bis hin zur Kündigung) im Job bekommen, werden sich einen feuchten Kehricht darum scheren, ob irgendwo ein Eisenbahner in 3-4 Jahren einen neuen Job braucht. Ja, die Situation eines Betreiberwechsels ist nicht schön für das Personal - akzeptiert. Doch es gibt jeden Tag tausende Menschen da draußen auf den Bahnsteigen, die erwarten, dass jetzt nicht bis 2019 in Selbstmitleid versunken wird, sondern der Job diszipliniert und zuverlässig erledigt. (Dass die DB genau jene Personale, die das tun, dann wieder mit Füßen tritt, steht auf einem anderen Blatt.)

Geschrieben von: Jogi am 24 Oct 2016, 19:23
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 14:14)
Weil dieser Protektionismus wahrscheinlich einmalig ist. Das ist so in der freien Wirtschaft - der Glaube, ewig auf einer Stelle zu hängen, hat uns schon viel zu lange die Behördenbahn beschert.

Was aber gegen den vermeintlichen "Protektionismus" nicht wirklich ein Argument ist - ist halt (aus Fahrgastsicht und Politikperspektive) der in Kauf zu nehmende Nachteil, wenn man auf die Segnungen des Marktes hofft: Da lässt sich den DBlern nicht wirklich ein Strick daraus drehen, wenn sie nicht warten, bis ihr Stuttgarter Schiff ab 2019ff. gänzlich untergegangen ist, sondern sie vorher das Weite suchen. Das ist schließlich genau die geforderte Flexibilität als Produkt der freien Wirtschaft, die nicht nicht "protegiert" werden darf.

Bevor's jetzt heißt, denk doch an die armen Fahrgäste, klar, die sind momentan die Gelackmeierten, auf die sich die Öffentlichkeit fixiert (wie etwa im heutigen StZ-Artikel dazu, dort wird ein Pendler von Ulm nach Heilbronn angeführt, der momentan wohl jeden Tag eine Stunde persönliches Plus gewinnt; allerdings ist der Artikel derart krude geschrieben, einseitig formuliert und mit einer veritablen Falschinfo gespickt, dass ich auf eine Verlinkung verzichte wacko.gif). Nur gibt's das eine nicht ohne das andere. Klar, als Betroffener kann man sich davon nichts kaufen...

Obwohl, nicht ganz: Man könnte Übergangsregelungen, um einen ruhigeren Übergang zu gewährleisten. Zwischen "gar nix, der Arbeitsmarkt wird's schon richten" und "komplette Übernahme des bestehenden Personals zu genau den gleichen Bezügen und drölfunddreizig Monden Kündigungsschutz" gibt's ja einige Grauschattierungen, so dass der "Protektionismus"-Vorwurf wieder ins Leere läuft.
Daneben kommt noch zum Tragen, dass Tf und Werkstattpersonale an "Schlüsselpositionen" sitzen, die Betrieb nachhaltig stören können, so ähnlich wie AirBerlin-Kabinenpersonale und -Piloten ihrer Fluggesellschafft die dunkelgelbe Karte gezeigten. Diesem strukturellen Vorteil kann letztlich nur mit einer Übernahmeregelung resp. allgemeiner mit einem Vertrag entgegen gewirkt werden.

QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 14:14)
Und ganz ehrlich: seitdem ich morgens wieder das n-Geraffelt nur sehen muss, freue ich mich, wenn demnächst die DB nicht mehr der Betreiber ist.

Mindestens noch bis 2025 wird zwischen Herrenberg, Böblingen & Stuttgart die DB Dich auf all deinen Wegen begleiten wink.gif Integrations-IC und Netz Gäu-Murr laufen bis ebd., die S-Bahn bleibt gar bis 2028 in verkehrsroter Hand.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 24 Oct 2016, 19:41
QUOTE (146225 @ 24 Oct 2016, 18:49)
Und ganz leidenschaftslos nachgetragen: Fahrgäste, die heute wegen der DB Regio-Unzuverlässigkeit selber Probleme (bis hin zur Kündigung) im Job bekommen, werden sich einen feuchten Kehricht darum scheren, ob irgendwo ein Eisenbahner in 3-4 Jahren einen neuen Job braucht. Ja, die Situation eines Betreiberwechsels ist nicht schön für das Personal - akzeptiert. Doch es gibt jeden Tag tausende Menschen da draußen auf den Bahnsteigen, die erwarten, dass jetzt nicht bis 2019 in Selbstmitleid versunken wird, sondern der Job diszipliniert und zuverlässig erledigt. (Dass die DB genau jene Personale, die das tun, dann wieder mit Füßen tritt, steht auf einem anderen Blatt.)

Das ist aber doch genau das Problem. Durch die Unsicherheit sinkt die Motivation, das ist ganz natürlich. Müsste man sich um nichts kümmern, weil es automatisch weitergeht, so wäre keine Unsicherheit vorhanden und davon würden auch die Fahrgäste auf dem Weg zur Arbeit profitieren. Das sind einfachste psychologische Weisheiten.
Von daher ist es im Interesse aller wenn die Mitarbeiterübernahme festgeschrieben wird, so wie Rheinland-Pfalz das mittlerweile macht.

Die Mitarbeiterübernahme ist ja sogar in Großbritannien selbstverständlich und die sind nun wirklich nicht des Sozialismus oder sonst etwas, was vielleicht manche als absurde Argumente haben, verdächtig.

Die Arbeitsstelle bleibt weiterhin vorhanden und wieso soll man diesen dann nicht von dem besetzen der eh schon da ist. Ein automatischer Betriebsübergang würde viele Probleme lösen, wenn natürlich nicht alle.

Die EU lässt das ausdrücklich zu, damit ist das von höchster Stelle abgesegnet und schadet nicht dem Wettbewerb, zumal ja gerade in Baden-Württemberg Fachkräfte knapp sind. Daher hätte eine verpflichtende Übernahme sogar positive Planungssicherheit für die Arbeitgeber bedeutet, denn die Unsicherheit führt zu Dingen die wir hier erleben.


Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 20:15
QUOTE (Jogi @ 24 Oct 2016, 20:23)
Mindestens noch bis 2025 wird zwischen Herrenberg, Böblingen & Stuttgart die DB Dich auf all deinen Wegen begleiten wink.gif Integrations-IC und Netz Gäu-Murr laufen bis ebd., die S-Bahn bleibt gar bis 2028 in verkehrsroter Hand.

Vorher bin ich hier weg ;-)

Den Artikel habe ich auch gelesen. Allein, dass jemand täglich von Ulm nach Heilbronn pendelt, ist schon irre genug. Aber wo lag der Fehler?

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 20:17
QUOTE (DSG Speisewagen @ 24 Oct 2016, 20:41)
Das ist aber doch genau das Problem. Durch die Unsicherheit sinkt die Motivation, das ist ganz natürlich. Müsste man sich um nichts kümmern, weil es automatisch weitergeht, so wäre keine Unsicherheit vorhanden und davon würden auch die Fahrgäste auf dem Weg zur Arbeit profitieren. Das sind einfachste psychologische Weisheiten.

Das ist klassisch deutlich zu kurz gedacht. Wenn ich mich als Mitarbeiter anstrenge, habe ich die Chance, dass meine Firma als Betreiber bleibt und ich mich nicht neu bewerben muss.

So bleibt die nächsten drei Jahre hängen "Die Affen von der Bahn können nix, wollen nix und sind dabei auch noch unfreundlich!" - damit überzeugt man die Leute natürlich sehr.

Geschrieben von: chris232 am 24 Oct 2016, 20:37
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:17)
Das ist klassisch deutlich zu kurz gedacht. Wenn ich mich als Mitarbeiter anstrenge, habe ich die Chance, dass meine Firma als Betreiber bleibt und ich mich nicht neu bewerben muss.

Moment. Wie kommt das zustande? Ich hör jetzt zum ersten Mal, dass gute Leistungen in auslaufenden Verträgen Ausschreibungen verhindern oder mehr als "null" beeinflussen würden?

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 20:43
QUOTE (chris232 @ 24 Oct 2016, 21:37)
Moment. Wie kommt das zustande? Ich hör jetzt zum ersten Mal, dass gute Leistungen in auslaufenden Verträgen Ausschreibungen verhindern oder mehr als "null" beeinflussen würden?

Ich gehe davon aus, dass die Meinung der Fahrgäste in diversen Umfragen auch von Bedeutung ist. Wenn da unter "Personal" nur Dinge wie "gelangweilt, unfreundlich und desinteressiert" angekreuzt sind, wird sich das garantiert nicht positiv auswirken.

Geschrieben von: Jogi am 24 Oct 2016, 20:49
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:15)
Vorher bin ich hier weg ;-)

Schade - sonst hätte ich vorgeschlagen, Du könntest vielleicht, abhängig vom Ausgang der Ausschreibung der Ammertalbahn, über Tübingen nach Stuttgart fahren... wink.gif

QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:15)
Den Artikel habe ich auch gelesen. Allein, dass jemand täglich von Ulm nach Heilbronn pendelt, ist schon irre genug. Aber wo lag der Fehler?

Dass schon ab 2016 Go Ahead & Abellio fahren sollten und die entsprechende Ausschreibung gewonnen hätten und nur wegen fehlender Fahrzeuge erst ab 2019 starten könnten. Die Grütze wäre vielleicht noch verkraftbar gewesen, aber der Vorwurf mehr oder weniger im Subtext, die DB hätte sich auf die Übergangsverträge gestürzt wie der Löwe auf die blinde Gazelle mit drei Beinen war IMO too much. Die wurden genau so ausgeschrieben...

Ich hab mir erst überlegt, den Artikel im neuen "Bahn in den Medien"-Thread zur Diskussion zu stellen, Qualitätsjournalismus und so... Aber der Artikel geht gar nicht: schlecht geschrieben, kein roter Faden, einseitig, sinnloses Abschlusszitat. Das muss man nicht noch mit Klicks hofieren.

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QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:17)
Das ist klassisch deutlich zu kurz gedacht. Wenn ich mich als Mitarbeiter anstrenge, habe ich die Chance, dass meine Firma als Betreiber bleibt und ich mich nicht neu bewerben muss.

Ich finde, da ist beides zu kurz gedacht: Die miese Betriebsqualität ist schließlich nicht nur Folge von "null Bock" der Mitarbeiter (und -innen, gibt ja genug Frauen dort wink.gif), sondern auch von den neuen Fahrzeugen, neu (mehr oder weniger) in Stuttgart sind DBuza, BR 112 & 114 und ein paar Dostos aus NDS (wobei ich da jetzt nicht weiß, inwieweit die sich technisch von den anderen Stuttgartern unterscheiden). Speziell bei der Remsbahn scheint das ein Störungsquell zu sein, etwa beim Kuppeln der Garnituren zu den HVZ-Zügen.

Wäre mir neu, dass eine Kategorie à la "(motivierte) Mitarbeiter, die sich anstrengen" in Ausschreibungen Verwendung findet. Für's Phrasenschwein: Gut ausgebildetes Personal kostet nun mal. Wohin knapp kalkulierte ("billige") Personalkosten führen, hat vlexx gezeigt...

Und nochmal, den betroffenen Ma wenigstens eine planbare Perspektive aufzuzeigen ist weder unrechtmäßige Protektion noch zu kurz gedacht. Sonst darf man sich über die Folgen in Form der sprichwörtlichen Ratten (Sprichwort, keine Beleidigung!), die das sinkende Schiff verlassen, nicht beklagen.

QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:17)
So bleibt die nächsten drei Jahre hängen "Die Affen von der Bahn können nix, wollen nix und sind dabei auch noch unfreundlich!" - damit überzeugt man die Leute natürlich sehr.

Und, wie juckt DB Regio das? ph34r.gif Die haben ihre drei Netze in Stuttgart, dort ergibt sich durch den Vertrag (hoffentlich) der Druck, gute Qualität abzuliefern. Der Rest ist ab irgendwann Sache von Abellio und Go Ahead. Und die werden mit ihren knappen Kapazitäten und mutmaßlich häufigem Stärken/Schwächen auch noch häufig Gast in diesem Thread sein #glaskugel

Geschrieben von: chris232 am 24 Oct 2016, 20:55
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:43)
Ich gehe davon aus, dass die Meinung der Fahrgäste in diversen Umfragen auch von Bedeutung ist. Wenn da unter "Personal" nur Dinge wie "gelangweilt, unfreundlich und desinteressiert" angekreuzt sind, wird sich das garantiert nicht positiv auswirken.

Wäre mir neu. Quelle?

Und selbst wenn: Wenn jetzt die Ausschreibung entschieden ist und die Mitarbeiter daher die nächsten drei Jahre keine Motivation mehr zeigen, ändert sich am Ergebnis erst recht nichts mehr.

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 21:25
Ja, jetzt ist es eh zu spät. Schade, denn ohne die Bahn bricht hier irgendwann alles zusammen. Gut, mit Bahn früher oder später auch.

Danke an Jogi für die Zusammenfassung.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 24 Oct 2016, 21:39
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 21:17)
Das ist klassisch deutlich zu kurz gedacht. Wenn ich mich als Mitarbeiter anstrenge, habe ich die Chance, dass meine Firma als Betreiber bleibt und ich mich nicht neu bewerben muss.


So ein Schwachsinn, es entscheidet nur der Preis und sonst nichts.
Hier geht es um den Fall wo schon alles verloren ist und es ist überall so wenn eine Unsicherheit eintritt, das ist in jeder Branche, weltweit so, das ist menschlich.

Geschrieben von: Bayernlover am 24 Oct 2016, 21:51
Ja, bringt uns die Behördenbahn zurück. Da waren alle freundlich und nett, ihr Arbeitsplatz war ja sicher.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 24 Oct 2016, 21:58
QUOTE (Bayernlover @ 24 Oct 2016, 22:51)
Ja, bringt uns die Behördenbahn zurück. Da waren alle freundlich und nett, ihr Arbeitsplatz war ja sicher.

Das ist doch absoluter Unsinn, wer fordert hier eine Behördenbahn? Du bist doch total weltfremd.

Es geht hier einzig um Betriebsübergänge und die erlaubt die EU ausdrücklich. Sogar die Briten nutzen das und du wirst mir jetzt nicht sagen dass die Briten Wettbewerbsfeinde sind und eine Behördenbahn haben.

Geschrieben von: 146225 am 25 Oct 2016, 04:45
Trotzdem muss ich das nochmal sagen: Ich habe zwar Verständnis, dass die Situation für das Personal durch den Betreiberwechsel nicht schöner geworden ist. Und aus meiner Sicht kann man, muss man gerne über alle Maßnahmen reden, damit wirklich niemand unnötig dabei "auf der Strecke" bleibt. Alles gut. Wofür ich aber null Verständnis habe, sind Kandidaten die jetzt noch 3 Jahre lang mehr eine Betriebsbehinderung als eine Arbeitskraft sind - das ist schlicht unprofessionell und undiszipliniert. Die Fahrgäste haben sich das Spiel schließlich nicht ausgesucht, bezahlen in der Region Stuttgart unverschämt hohe Verbundtarife und haben auch das Recht auf eine anständige Leistung.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Oct 2016, 06:10
Dieser Protektionismus ist in Deutschland im Verkehrssektor aber irgendwie typisch. Mitarbeiter bei Autoherstellern, die ja alle in der IGM sind, haben ja auch beamtenähnliche Arbeitsplätze. Und über die älteren Piloten der Lufthansa reden wir besser nicht.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 25 Oct 2016, 12:00
QUOTE (146225 @ 25 Oct 2016, 05:45)
Trotzdem muss ich das nochmal sagen: Ich habe zwar Verständnis, dass die Situation für das Personal durch den Betreiberwechsel nicht schöner geworden ist. Und aus meiner Sicht kann man, muss man gerne über alle Maßnahmen reden, damit wirklich niemand unnötig dabei "auf der Strecke" bleibt. Alles gut. Wofür ich aber null Verständnis habe, sind Kandidaten die jetzt noch 3 Jahre lang mehr eine Betriebsbehinderung als eine Arbeitskraft sind - das ist schlicht unprofessionell und undiszipliniert. Die Fahrgäste haben sich das Spiel schließlich nicht ausgesucht, bezahlen in der Region Stuttgart unverschämt hohe Verbundtarife und haben auch das Recht auf eine anständige Leistung.

Das ist aber normal, wenn man nicht weiß wie die Zukunft aussieht wirkt sich das aus. Das würde dir auch so gehen oder du bist ein Sonderfall.
Das Problem würde es nicht geben wenn die Leute wissen würden dass es danach, genau an diesem Ort, so weitergeht.
Wo ist denn das Problem das in der Ausschreibung festzuschreiben? Rheinland-Pfalz hat das mittlerweile so geregelt und es ist europaweiter Standard. Nochmal zum mitlesen: Sogar in Großbritannien! Die EU erlaubt die Übernahme ausdrücklich. Ja was braucht man denn noch?
Das mit den Fahrgästen ist ärgerlich, die haben sich das nicht ausgesucht, das Personal kann aber auch nichts dafür dass sie zum Spielball werden, völlig unnötig. Gerade in den Zeiten wo man um jeden Mitarbeiter froh sein muss ergibt das erst recht keinen Sinn.
Schau dir doch an wie das deutschlandweit ist, kaum geht die Ausschreibung verloren, egal bei welchem EVU, bewerben sich die ersten weg und der Betrieb bricht tw. zusammen. Das könnten die Aufgabenträger sich alles sparen.
Rheinland-Pfalz hat das kapiert, die anderen noch nicht. Die NVBW ist selber schuld, denn die Aufnahme wurde mehrfach angemahnt, dann hätte man heute nicht so große Probleme.

QUOTE (Bayernlover)

Dieser Protektionismus ist in Deutschland im Verkehrssektor aber irgendwie typisch. Mitarbeiter bei Autoherstellern, die ja alle in der IGM sind, haben ja auch beamtenähnliche Arbeitsplätze. Und über die älteren Piloten der Lufthansa reden wir besser nicht.


Typisch deutsch ist dass hier wieder Neid im Spiel ist. Ich habe diese Regelungen auch nicht, aber mir geht es deswegen nicht schlechter nur weil bei Lufthansa oder IGM-Betrieben die Leute so gute Bedingungen haben. Gönnen wir das doch.

Übrigens kommt das genau von Leuten wie dir, die dann einem Neid vorwerfen wenn man die Bedienermentalität von Großverdienern oder ähnliches kritisiert. Da kommt dann Neid ins Spiel, aber du praktizierst hier ähnliches.

Die deutsche Autoindustrie verdient sich dumm und dämlich und jetzt sag mir warum die Arbeitnehmer dort nicht profitieren sollten? Es muss rausgeholt werden was geht, denn die Zeit wird irgendwann vorbei sein, aber sicher nicht deswegen, sondern weil man den Anschluss verpasst.

Achja und vielleicht lernst du noch was Protektionismus bedeutet...

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Oct 2016, 13:07
Man wird sehen, wohin man damit kommt. Die Bedienermentalität sehe ich hier nicht in der Führungsebene, vielleicht schon, aber nicht als das Problem.

Ich bin weißgott nicht neidisch auf diese Arbeitsplätze, wie kommst du darauf? Nur täte es manchen ganz gut, wenn sie verinnerlichen würden, wer eigentlich ihr tägliches Brot bezahlt. Dieses Denken fehlt einigen aber offenbar. Daraus entsteht dann diese "istmiregal"-Einstellung. Das noch zu hofieren, finde ich falsch.

Ich würde den Ausschreibungsprozess aber auch viel kundenoritientierter gestalten. Auftreten und Laune der Mitarbeiter würde ich zum Kriterium machen.

Allerdings muss ich dazusagen, dass ich selten mit Regio unterwegs bin und gar nicht weiß, ob diese Probleme tatsächlich existieren. In der S-Bahn bekommt man vom Personal ja nicht wirklich was mit (und wenn, war das bisher sehr positiv) - im Fernverkehr gab es bisher nichts zu meckern. Obwohl dort sicher auch nicht mehr verdient wird.

Geschrieben von: JeDi am 25 Oct 2016, 13:22
QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 14:07)
Allerdings muss ich dazusagen, dass ich selten mit Regio unterwegs bin und gar nicht weiß, ob diese Probleme tatsächlich existieren. In der S-Bahn bekommt man vom Personal ja nicht wirklich was mit (und wenn, war das bisher sehr positiv) - im Fernverkehr gab es bisher nichts zu meckern. Obwohl dort sicher auch nicht mehr verdient wird.

Bei Regio gibt es dank "n-Geraffel" überhaupt erst wieder Zugbegleitpersonal. Das war vorher auf der Gäubahn ja eh nie vorhanden.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Oct 2016, 13:34
QUOTE (JeDi @ 25 Oct 2016, 14:22)
Bei Regio gibt es dank "n-Geraffel" überhaupt erst wieder Zugbegleitpersonal. Das war vorher auf der Gäubahn ja eh nie vorhanden.

Das stimmt nicht, im 425 wurde ich schon öfter kontrolliert.

Geschrieben von: JeDi am 25 Oct 2016, 13:51
QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 14:34)
Das stimmt nicht, im 425 wurde ich schon öfter kontrolliert.

Klar, der Prüfdienst fährt da hin und wieder mit. Im Alten Verkehrsvertrag war die Zub-Quote durch die n-Wagen-Leistungen jedoch schon übererfüllt, sodass Zugbegleiter auf anderen Zügen recht rar waren. Fürs Gäu gilt das insbesondere.

Geschrieben von: Jogi am 25 Oct 2016, 15:30
QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 07:10)
Dieser Protektionismus ist in Deutschland im Verkehrssektor aber irgendwie typisch.

Und nochmals, einen geregelten Übergang von Betreiber Wollewullewalle zu Betreiber Vanillecroissant herzustellen, der entweder Auflage in einer Ausschreibung oder vielleicht sogar gesetzlich flankiert ist, ist kein Protektionismus. Gleich gar nicht ist das gleichzusetzen mit einer "Behördenbahn". Zwischen den Polen "Anschlussverwendung finden" (*würg*) und Vollkasko gibt es Graustufen, die mit diesem Begriff einfach nur schwarz gemalt sind.

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 07:10)
Mitarbeiter bei Autoherstellern, die ja alle in der IGM sind, haben ja auch beamtenähnliche Arbeitsplätze.

Keine Ahnung, wann Du das letze Mal bei einem Autohersteller warst, bei meinem letzten Mal "durfte" ich sogar die neuen Leiharbeiter von der Zeitarbeit einlernen. Die waren weder bei der IGM noch haben sie sichere Arbeitsplätze.
Sicher, die sind rechtlich nicht direkt beim Hersteller angestellt, machen aber die gleiche Arbeit, werden auch im Team zwar kritisch beäugt, aber auch als vollwertige Mitglieder aufgenommen, mit denen man zusammenarbeitet. Mit ein Vorteil guter und sicherer Bezahlung, das Betriebsklima kann solche "Einbrüche" in einem gewissen Rahmen leichter verkraften.

Sicher, wer fest angestellt ist und noch dazu Metaller ist, hat's mehr oder weniger geschafft. Die schaffen dafür auch was und sind bei Schieflagen genau so betroffen - nur da heißt es eben nicht "sozialverträglicher Abbau", "Verträge werden nicht verlängert" und ähnliche Wattebauscheuphemismen, sondern "Nimm dir doch eine Woche frei" oder knallhart "Kurzarbeit" wie 2008. Oder schau nach Wolfsburg mit seinem neuen "Zukunftspakt", um die Strukturen an die Zeit nach der Abgasaffäre anzupassen: Leiharbeiter weg, Frührente,wahrscheinlich weniger Azubis (nicht vergessen, Fachkräftemangel), Streichen von Aufträgen bei den Zulieferern - da hilft Dir die IGM-Karte herzlich wenig, wenn deiner Firma ein erhoffter Millionenauftrag deswegen wegbricht.

Nachklapp, "alle" sind da auch längst nicht mehr bei der IGM: Der Nachwuchs bröckelt dort genauso weg und (wieder wirtschaftliches Handeln) die Einsicht sickert auch bei den Arbeitern langsam mit ein, dass man sich das Geld für die Mitgliedsbeiträge auch sparen kann, weil ja die anderen schon dafür zahlen, man selber aber keine finanziellen Einbußen hat. Langfristig ist das zwar nicht gedacht, aber im wirtschaftlichen Handeln steckt das bekanntlich eh nur den groben Rahmen ab...

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 07:10)
Und über die älteren Piloten der Lufthansa reden wir besser nicht.

Auch von denen, die an den Engstellen sitzen und die Produktion durch Arbeitsniederlegung de facto zum Stocken bringen können, hatten wir's schon: Man kann natürlich darauf schimpfen (und es als betroffener Kunde zu Recht doof finden), es löst aber nicht das Problem. Das geht nur mittels vertraglicher Ausgestaltung, mittels Kommunikation und mittels Vertrauen. Das ist kein Protektionismus. Das sichert eine flüssige Übergabe der Arbeit. Das schafft den Rahmen, in dem beide Seite ihr Bestes geben können: Das Management kann führen und entscheiden, die Arbeitnehmer können ihre Arbeit vollrichten. Bricht eine Seite ein, kann man nicht von der anderen erwarten, dass sie andauernd mehr Leistung erbringt, als sie wieder kriegt. Auch das ist wirtschaftliches Handeln.

---

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 14:07)
Nur täte es manchen ganz gut, wenn sie verinnerlichen würden, wer eigentlich ihr tägliches Brot bezahlt. Dieses Denken fehlt einigen aber offenbar. Daraus entsteht dann diese "istmiregal"-Einstellung. Das noch zu hofieren, finde ich falsch.

Sicher, permanentes Blaumachen, an dessen Ende die Konsequenz unnötiger Zugausfälle, die wiederum zu Lasten der Kunden gehen, sind nicht tolerierbar. Diese Macht an der Engstelle darf nicht ausgenutzt werden.

Genau so wenig darf das als Rechtfertigung dafür herhalten, die ineinander übergreifenden Zusammenhänge mit dem Resultat der Regio'schen Schlechtleistung in Stuttgart nur auf diesen einen Punkt zu fixieren und diesen einseitig als ungerechtfertigte Bedienmentalität darzustellen. Es ist eine Aufgabe des Managements, seinen Mitarbeitern, für die es verantwortlich ist, Perspektiven für die Zeit nach 2019ff. aufzuzeigen. Im zweiten Schritt muss daher auch (!) der Auftraggeber seinen Auftragnehmer auch die Möglichkeit geben, solche Perspektiven zu schaffen, wenn er ein Interesse daran hat, dass die Arbeit weitergeht. Sich nun hinzustellen und die Schlechtleistung zu kritisieren, nachdem man diesen Rahmen "vergessen" hat mitzugestalten, ist da - meiner bescheidenen Meinung nach - scheinheilig.

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 14:07)
Ich würde den Ausschreibungsprozess aber auch viel kundenoritientierter gestalten. Auftreten und Laune der Mitarbeiter würde ich zum Kriterium machen.

Wenn Du eine Methode hast, die den strengen Anforderungen gerecht wird, die bei öffentlichen Ausschreibungen gelten, um "Kundenorientierung", "Auftreten" und "Laune" valide, verlässlich und wiederholbar zu messen und sie entsprechend in Punkte umzurechnen, kannst Du diese hier gerne skizzieren. Nach Möglichkeit sollte auch ausgeschlossen werden, dass temporärer Missmut, weil die Katze überfahren, der Dackel ins Gras gebissen oder der Fahrgast einen Wagen vorher die arrogant-aggressive Oberorgelpfeife vor dem Herrn war, zur Folge hat, dass der Folgeauftrag in die Binsen geht. Ach so, und bitte auch mit der Skizze, welche Möglichkeiten Unternehmenen, die noch keine "messbaren" Mitarbeiter haben, haben, diesen Nachteil wieder aufzuholen.

Kurz, es ist verständlich was Du meinst. Auch die Absicht, gute geleistete Arbeit bei der Ausschreibung zu berücksichtigen, ist lobenswert, postiv, nicht verkehrt, eine anschlussfähige Meinung (genug positive Formulierungen? wink.gif ) Mit dem Ausschreibungsrecht dürfte sie allerdings kaum vereinbar sein, weil eben nicht neutral bewertbar und auch vergleichbar.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Oct 2016, 16:00
Ich weiß doch, dass es Zeitarbeit und alle Auswüchse dessen gibt. Man darf das aber nicht nur auf die Bezahlung schieben - der Personalverleiher will ja auch noch seinen Anteil, so viel bringt das finanziell gar nicht. Aber es bringt Flexibilität. Die muss man heutzutage von Arbeitnehmern verlangen können - wie soll man sonst Auslastungskurven abfangen können?

Bei den Piloten ist einfach das Problem, dass sich Gehälter über 100k/Jahr mit gleichzeitigem Pensionsanspruch ab dem 51. Lebensjahr einfach nicht mehr finanzieren lassen. Klar ist das doof, wenn ich Pilot bin. Man könnte auch sagen, alles bleibt so wie es ist, dann geht LH halt pleite und die Piloten haben gar nichts. Oder fliegen ist wieder nur was für die oberen 10.000, meinetwegen. Funktioniert so aber nicht.

Ähnlich ist es bei der Bahn. Wenn ich als Mitarbeiter keinen Bock auf meinen Job habe, weil der im Gegensatz zu früher zeitliche und räumliche Flexibilität erfordert - tja, dann muss ich mir was anderes suchen. Zeiten ändern sich!

Geschrieben von: Jogi am 25 Oct 2016, 17:52
QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 17:00)
[...] Man darf das aber nicht nur auf die Bezahlung schieben - der Personalverleiher will ja auch noch seinen Anteil, so viel bringt das finanziell gar nicht.

Nur so viel: Dann muss ich das Wort Personalkosten falsch verstanden haben. Darunter fällt ja letztlich auch der "Rahmen", dessen Fehlen ich bemängele.

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 17:00)
Aber es bringt Flexibilität. Die muss man heutzutage von Arbeitnehmern verlangen können - wie soll man sonst Auslastungskurven abfangen können?

Und (I) wie spricht geforderte Flexibilität gegen eine Übernahmemöglichkeit aus einer der vielen Graustufen? - Eigentlich gar nicht, denn dem Vernehmen machen das einige Betroffene ja: Sie suchen sich andere Stellen und wechseln. Nachdem jetzt der Nachwuchs ausbleibt und für drei, vier Jahre eher wenige bei Regio in Stuttgart anheuern dürften, reißt es Lücken in die Personalplanung.
Und (II) wie passt der Überstundenberg, den Tf dem Vernehmen nach vor sich her schieben zu einem angeblichen Mangel an Flexibilität?
Und (II), salopp formuliert, nochmals, wer es versäumt, seinen Mitarbeitern eine Perspektive aufzuzeigen, der hat in der Vorlesung über Personalführung nicht aufgepasst und darf sich folgerichtig nicht darüber beschweren, dass einige Ma "innerlich kündigen". Nochmals, das ist nicht in Ordnung, weil Pendler usw. dem ausgeliefert sind, aber mit dem Finger auf sie zu zeigen, ihnen Eierschaukeln vorzuwerfen und zuzurufen "Seid doch mal flexibel" ist weder in Ordnung noch eine Lösung noch trifft es die Komplexität des Problems, vor dem Regio in Stuttgart gerade steht.

Zu deiner Frage: Wo siehst Du da etwas gegen Leiharbeit? Ich hab ja nicht geschrieben, dass diese z.T. "vollwertige" Stellen substituieren, dass sie wie eine intellektüll-moderne Form von Sklavenhandel aussehen oder dass das Versprechen, sie seien ein Sprungbrett in die Vollzeit, sich nicht so richtig erfüllt hat... Nein, ich schrieb einfach nur darüber, dass nicht jeder bei Daimler, Porsche, VW & Co. im goldenen IGM-Schlaraffenland auf der Wolke sitzt und wartet bis Schichtende, sondern dass dort gearbeitet (hart gearbeitet!) wird und die geforderte Flexibilität natürlich genau so gelebt wird. In anderen Formen, mit anderen Auswirkungen, aber sie gibt es dort genau so wie beim Zulieferer oder beim IT-Service um die Ecke.
Die wirtschaftliche Notwendigkeit wurde nicht negiert, ist aber nur eine Seite der Medaille.

Zur LH-Anmerkung nur so viel: Dieses Problem, dass blockierte Engstellen die Produktion lahm legen, wirste nie "beseitigen" können, weil's strukturell einfach da ist. Die gängige Lösung dafür ist ein Vertrag, Stichwort Prinzipal-Agenten-Problematik. Rahmen, jeder kann geben, usw. Beim Piloten tritt hinzu, dass es besondere Qualifikationen sind und schon dadurch ein gewisser Druck mitgebracht wird. Alles andere ist OT. Gut, das jetzt auch schon wink.gif

Dass Lokführer und anderes Regio-Personal für Schichtdienst, Verantwortung usw. nicht "überbezahlt" ist wie Piloten, steht hoffentlich nicht zur Diskussion? Vlexxx wurde schon genannt...

QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 17:00)
Ähnlich ist es bei der Bahn. Wenn ich als Mitarbeiter keinen Bock auf meinen Job habe, weil der im Gegensatz zu früher zeitliche und räumliche Flexibilität erfordert - tja, dann muss ich mir was anderes suchen. Zeiten ändern sich!

Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll...

Zunächst mal, Du versuchst Sachen zu bestätigen, die ich nicht negiert habe und auch nicht negieren werde. Flexibilität wird heute gefordert. Kann man gut finden, kann man schlecht finden, kann man auch differenziert betrachten. Und natürlich gibt es sie bei der Bahn - oder ist nicht zeitlich und räumlich flexibel, nachts um drei mit dem Auto durch die Wallachei zu juckeln, um in Hinterpusemuckel den ersten Zug des Tages bereitzustellen? In einer Woche abwechselnd Tages-, Früh und Nachtschicht zu leisten? Lücken durch jahrelangen Personalmangel zu schließen? Überstunden en masse anzuhäufen? Das auszugleichen, was die börsenoptimierte Mangelverwaltung seit den Nullerjahren als Rattenschwanz mitgebracht hat?

Dann verengst Du die Begründung für die "innerliche Kündigung" wieder darauf, man wünsche sich die Behördenbahn zurück. Nein, einen sicheren Arbeitsplatz oder eine Perspektive für die Zeit nach 2019 heißt nicht, dass man den Beamtenstatus zurück will und sich der Flexibilität verweigert. Das sind legitime Interessen der Arbeitnehmer und, ich wiederhole mich, damit zu berücksichtigende Interessen der Arbeitgeber und damit mittelbar auch des Auftraggebers. Gibt's die Perspektive nicht, drohen innerliche Kündigungen, es verlassende (Sprichwort-)Ratten das Schiff und es treten Schwierigkeiten bei der Aquisition von neuen Bewerbern auf, denn für drei, vier Jahre heuern wohl eher wenige freiwillig bei Regio in Stuttgart an, weil... Na ja, weil die Perspektive fehlt.

Flexibilität ist dafür kein hinreichender Ersatz.

----

Kurzer Nicht-OT-Teil:
RB Stuttgart ab 14.15 nach Heilbronn ist heute auch ausgefallen; bei der gegenläufigen RB aus Richtung Neckarsulm, die 14.15 in Stuttgart ankommen sollte, müsste ein DBuza gefehlt, waren nur vier Buden hinter der 143.

Geschrieben von: Bayernlover am 25 Oct 2016, 21:44
Ich glaube, wir liegen gar nicht so weit auseinander - ich bin ja nicht gegen die Übergangsregelung, aber gegen diese Beamtenmentalität.

(Sorry ich bin meistens mit dem Handy drin - da schreibt es sich nicht so gut lange Beiträge*)

*gesendet aus dem n-Geraffel

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 26 Oct 2016, 11:27
QUOTE (Bayernlover @ 25 Oct 2016, 22:44)
Ich glaube, wir liegen gar nicht so weit auseinander - ich bin ja nicht gegen die Übergangsregelung, aber gegen diese Beamtenmentalität.

Wo gibt es denn eine Beamtenmentalität? Ich finde das ist eine Frechheit allen Mitarbeitern, bei allen EVU, gegenüber.

Es gibt derzeit deutschlandweit relativ wenig Zugausfälle wegen Personalmangel, im Verhältnis. Was meinst du wohl warum das so ist? Die Leute kommen an ihren Ruhetagen, bauen riesige Überstundenberge auf, einfach weil die meisten auch an der Eisenbahn hängen und dann dürfen die Leute sich hier beleidigen lassen.

Natürlich kann es auch zu psychisch belastenden Situationen kommen wenn der Kopf nicht frei ist, weil man Sorgen hat und jeder weiß, wenn einen etwas belastet, dann wirkt sich das auf sämtliche Lebenslagen aus. Überhebliche Töne sind hier fehl am Platz und nicht nur weltfremd, sondern auch alles andere als menschlich. Die Menschlichkeit bleibt in vielen Diskussionen auf der Strecke mit den üblichen Vorurteilen.

Es gab und gibt immer, egal ob ÖD oder Privatwirtschaft, Leute die sich dem entziehen und z. B. krank sind, obwohl sie nicht krank sind, z. B. zu bestimmten Zeiten, auf Kosten der Kollegen. Nur ist das kein bahnspezifisches Problem und man kann da nichts machen, sofern da manche nicht dank Facebook sich verraten.
Ansonsten muss man das hinnehmen, aber deine Generalanklage geht mir auf den Zeiger. Die riesigen Überstundenberge entstehen sicher nicht durch Beamtenmentalität und wenn die wirklich da wäre, dann hättest du täglich in Deutschand dutzende Zugausfälle.
Ihr kriegt das ja nicht mit, aber wenn man nah an der Disposition dran ist, dann sieht man wie oft durch Winkelzüge, durch Leute die an der Ruhe kommen, Schichtverlängerungen usw., der Betrieb am laufen gehalten wird und das meist auch noch ohne großen Dank für die betroffenen Leute die hier auch ihre eigene Gesundheit gefährden.
Dafür kommen dann solche Schlaumeier und geben ihre beleidigenden Kommentare ab.


Was die Piloten der LH angeht. Hier sehe ich auch einen gewissen Neid vieler mit reinspielen oder? Es wäre doch jedem frei gestanden selbst Pilot bei der LH zu werden. So toll ist das auch nicht.
Wer lässt sich schon gerne was nehmen? Die die hier schreien würden in der Situation doch auch nichts hergeben wollen oder? Natürlich steht die LH im Wettbewerb mit Ausbeuterfliegern, aber soll man deswegen die Leute auch ausbeuten?
Man muss jeden verstehen, wer gibt schon was her, vor allem weil ja die Führungskräfte nicht mit gutem Beispiel voran gehen. Immer sollen die normalen Arbeitnehmer verzichten, während die Boni und Gehälter der Führungsetagen immer höher werden, selbst wenn die Firma mies dasteht.
Würde das LH-Management jetzt also sagen: "Wir verzichten auf so und so viel, wenn ihr das auch macht", würde ich das gut finden und dann wäre vielleicht auch was möglich, aber einseitig bei den Angestellten zu sparen ist genau das was wir nicht brauchen. Entweder verzichten alle oder keiner. Daher kann ich das bei der LH gut verstehen. Ich kann nicht Wasser predigen und Wein trinken, liebe Führung...

Geschrieben von: Bayernlover am 26 Oct 2016, 12:43
Ich lese immer nur "Neid" und "Generalanklage". Beides ist aber nicht der Fall. Damit ist dein Beitrag überflüssig.

LH ist ein eigenes Thema, was hier nicht diskutiert werden muss.

Geschrieben von: 146225 am 26 Oct 2016, 18:31
Das Problem ist halt allerdings, dass es in der weiteren Region Stuttgart in den letzten Jahren sowohl bei der S-Bahn als auch im übrigen Regionalverkehr kontinuierlich schlechter geworden ist, die Unzuverlässigkeit hat ein nicht mehr zu tolerierendes Ausmaß angenommen. Und darum ist wohl (leider) auch auf beiden Seiten die emotionale Eskalation auf beiden Seiten inzwischen auf Gipfelhöhen angekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich viele täglich pendelnde Arbeitnehmer, die oft genug auch Instabilität und belastende Situationen am eigenen Arbeitsplatz erleben, bei voller Kenntnis der Lage gerne mit den Betriebseisenbahnern solidarisch erklären. Wer möchte schon von seinem Arbeitgeber so behandelt werden? Niemand. Aber die Solidarität, ja überhaupt das wechselseitige Verständnis leidet, wenn die Leute im Lauf der Woche mehrere erhebliche Verspätungen und Zugsausfälle ertragen müssen. Insbesondere wenn dann einseitig - sorry, @ DSG-WR, das ist schon ein bisschen Deine Problematik - von den Eisenbahnern zurückkommt "Stellt euch mal nicht so an" "Seid nicht so fordernd" etc. pp., dann wird aus Verständnis und vielleicht sogar Unterstützung glatt das Gegenteil, es ist also kein Nutzen für die geplagten Eisenbahner erkennbar.

Die These von der "Unsicherheit, wie es weiter geht" als Ursache für die mangelhafte Betriebsqualität hinkt übrigens insoweit, als dass die Zahl der infrastrukturbedingten Störungen im Zugbetrieb auch nicht wirklich zurückgegangen ist, Signal-, Weichen-, Oberleitungsstörungen und ähnliches gehören nach wie vor zum Alltag. Dabei hat DB Netz als EIU meines Wissens nach keine Ausschreibung durch eigenes Unvermögen in den Sand gesetzt, müsste also die begehrten und motivierenden planbaren, langfristig sicheren Arbeitsplätze bieten können. Scheint aber auch nicht zu funktionieren. Vom Unvermögen, Bauarbeiten so abzuwickeln, dass der übrige Zugsverkehr - falls die Kundschaft nicht gleich mit 100% SEV belästigt wird - nicht ein Lottospiel aus irgendwann (oder auch nicht) verkehrenden Zügen ist, mal ganz zu schweigen.

Da sind wir dann auch themenkonform beim Regionalverkehr auf der KBS 780 dieser Tage, wo die noch bis in die KW 45/16 andauernden Gleisbauarbeiten im Abschnitt Heilbronn Hbf - Neckarsulm - Bad Friedrichshall Hbf DB Regio täglich daran hindern, den reduzierten Zugverkehr auf eine Art und Weise zu fahren, die wenigstens annähernd eine Ähnlichkeit mit dem veröffentlichten Fahrplan hat. So bin ich heute zum ersten Mal dieser Woche pünktlich zur Arbeit erschienen, was aber nur daran lag, dass der 19153 ab Heilbronn mit +33 unterwegs war und ich den deshalb noch bekommen habe. Und das ist jetzt kein Einzelfall, auch wenn zum Glück (noch?) nicht alle Verspätungen in dieser Höhe auftreten. Irgendwas zwischen +10 und +15 reicht halt aber auch schon oft, um gepflegt Anschlüsse zu ruinieren und die Reisezeiten zu verlängern.

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 26 Oct 2016, 18:57
Also für die Verspätungen wegen der miesen Infrastruktur, der schlechten Wartung und sonstiger Dinge können doch die Betriebseisenbahner nichts, die regen sich doch selber über die Zustände auf oder haben längst resigniert weil sich nichts verbessert!

Jeden Tag dürfen sich die Leute mit DB Netz und DB Station/Service rumschlagen, die untereinander nicht mal richtig zusammenarbeiten können und das Netz ist absolut unflexibel, weil viel zu viel von renditegierigen, bonigeilen Führungskräften zurückgebaut wurde.
Wie kann es sein dass es keinen flächendeckenden Gleiswechselbetrieb auf zweigleisigen Strecken gibt und zwar mit Weichentrapezen alle paar Kilometer? Nur so kann man das Netz effektiv, weitestgehend störungsfrei und flexibel nutzen.
Bei eingleisigen Strecken müssten Überholgleise nicht nur an Stationen der planmäßigen Kreuzung vorgehalten werden, sondern alle paar Kilometer, so dass man flexibel reagieren kann. Ansonsten überträgt sich eine Verspätung auf die nächste und dann kommt das heraus was wir heute haben.

Die Infrastruktur ist das letzte und dann wird einem immer wieder alles zunichte gemacht. Man nutzt gezielt Fahrzeitpuffer aus um Verspätung aufzuholen und darf dann wütend mit ansehen wie man am Einfahrsignal des Knotenbahnhofs wegen Fahrstraßenausschlüssen des Steinzeitstellwerks und fehlender Überwerfungsbauwerke total ausgebremst wird und die eingefahrene Zeit wieder verliert. Das ist kein Einzelfall, das passiert so täglich.

Ebenso wie die ständigen Bü-Störungen oder immerwiederkehrende Langsamfahrstellen wegen Oberbaumangel, wo es dann eine halbe Ewigkeit dauert bis die La-Berichtigung kommt und die Befehle zusätzlich Zeit kosten.

Es ist wirklich zum k...., weil die Arbeit so keine Spaß macht wenn man täglich mit dieser Infrastruktur und DB Netz kämpfen muss. Gerade wenn man SBB und ÖBB sieht, dann tut es weh wie kaputt und unflexibel unser Netz ist.
Ich kenne wenige die nicht die Schnauze voll haben, weil die Infrastruktur einen täglich ausbremst und Verspätungen nicht abgebaut werden können.

Geschrieben von: 146225 am 26 Oct 2016, 19:07
Ja, dem ist alles so. Und das ist ärgerlich, keine Frage. Aber es entwertet eben auch die Theorie, dass Betreiberwechsel die Belegschaft so nachhaltig traumatisieren, dass ein ordentlicher Betrieb unmöglich ist. Weder bei DB Netz noch bei Station ohne Service braucht mal einen Betreiberwechsel zu fürchten - zu besseren Arbeitsergebnissen und höherer Qualität führt das halt aber offensichtlich auch nicht.

Geschrieben von: 218217-8 am 26 Oct 2016, 19:49
QUOTE (DSG Speisewagen @ 26 Oct 2016, 11:27)
Es gab und gibt immer, egal ob ÖD oder Privatwirtschaft, Leute die sich dem entziehen und z. B. krank sind, obwohl sie nicht krank sind, z. B. zu bestimmten Zeiten, auf Kosten der Kollegen. Nur ist das kein bahnspezifisches Problem und man kann da nichts machen, sofern da manche nicht dank Facebook sich verraten.
Ansonsten muss man das hinnehmen (...)

Muss man das hinnehmen? Warum?

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 26 Oct 2016, 20:01
QUOTE (146225 @ 26 Oct 2016, 20:07)
Ja, dem ist alles so. Und das ist ärgerlich, keine Frage. Aber es entwertet eben auch die Theorie, dass Betreiberwechsel die Belegschaft so nachhaltig traumatisieren, dass ein ordentlicher Betrieb unmöglich ist. Weder bei DB Netz noch bei Station ohne Service braucht mal einen Betreiberwechsel zu fürchten - zu besseren Arbeitsergebnissen und höherer Qualität führt das halt aber offensichtlich auch nicht.

Weil das nur einer von vielen Faktoren ist. Den Mitarbeitern an der Basis von DB Netz, wie den Fdl, kann man ja keinen Vorwurf machen, sie verantworten die miese Infrastruktur und ihren Zustand ja nicht, sie baden es auch mit aus.
Dazu gibt es eben einerseits zu wenig Fdl und die die da sind haben riesige Überstundenberge und sind Überarbeitet. DB Netz setzt bei den 90-Tage-Fdl zudem nicht gerade auf Qualität, daher kommen da leider auch genug Leute die nicht mal Befehle schreiben können und das kommt dann zusätzlich zur eh schon miesen Infrastruktur. Na gute Nacht.

Das Klima bei Fahrdienstleitern usw. ist nicht das beste, kein Wunder beim Umgang mit ihnen und deren Belastung. Dazu eben die erwähnten Ausbildungsmängel, weil man nach Jahren der Vernachlässigung jetzt mit der Brechstange den Mangel beheben will.

So kann das nicht funktionieren!

Geschrieben von: 146225 am 27 Oct 2016, 05:21
Es funktioniert auch nicht(s). Heute Morgen fällt z.B. der 39911 ab Heilbronn nach Stuttgart aus. Wenigstens ist Feinstaubalarm im Kessele, d.h. neben der damit verbundenen Aufforderung für die meisten, jetzt erst recht mit dem dicken Daimler oder SUV nach Stuttgart zu fahren, gibt es die VVS-Einzeltickets für die Hälfte, während die in unverschämt teuren Abos gebundenen Pendler mit Zugausfällen und Verspätungen belohnt werden. Daumen hoch!

Geschrieben von: Bayernlover am 27 Oct 2016, 06:14
Jap, das mit den Einzeltickets ist echt ne Frechheit. Mit dem Abo kostet mich das um die 8 Euro/Tag - mit den Kindertickets 6,60 Euro. So schätzt man die Leute wert, die jährlich um die 2.000 Euro in diesen Verein buttern. Aber immerhin darf ich einmal umsonst auf den Fernsehturm - vielleicht kann man ja was runterwerfen ph34r.gif

Geschrieben von: Jogi am 2 Nov 2016, 09:51
Kleiner Artikel http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rems-murr-kreis-bessere-waggons-aber-zu-wenig-sitzplaetze.713f867f-393c-4de7-a80f-22fd10f1f204.html über die Probleme der neuen Zugbildungen auf der Remsbahn und Maßnahmen zur Lösung selbiger.

QUOTE
Ein Bahnsprecher erklärt die Pannen „mit technischen Problemen bei einzelnen Wagen“ und „mit nicht vorplanbaren Werkstattaufenthalten“. Man verwende Waggons aus Südbaden, Nordrhein-Westfalen und dem Großraum Dresden. Offenbar komme es bei deren Koppelvorgängen zu Problemen, woraus „Kürzungen des Wagenverbandes oder Zugausfälle resultieren“ könnten. [...] Zurzeit werde an der Steuerung der Lokomotiven und der Türen in den Doppelstockwagen nachgebessert. Zudem habe man die Zugbildung so verändert, dass weniger störungsanfällige Koppelvorgänge notwendig seien.

„Testen im Betrieb“

Insider monieren indes, dass die Bahn die Züge ohne Zeitpuffer in die Region gebracht habe und für vorherige Tests keine Gelegenheit mehr gewesen sei. Nun teste das staatseigene Unternehmen im Betrieb – und das zu Lasten der Fahrgäste.

Daneben steht im Wesentlichen das Bekannte drin: Böseböseböse Bahn muss Qualität liefern, Übergangsverträge, weil zu wenig Zeit zwischen Auslaufen und Betriebsaufnahme (jaja rolleyes.gif), wöchentlicher Rapport, Springer, juchu, ab Ende 2017 fabrikneue Fahrzeuge...

Vielleicht ist das noch neu: "Stammkunden" auf den "am stärksten betroffen" Strecken sollen "„unbürokratische Kompensationsangebote“" offeriert werden - vielleicht geht's bald zweimal den Fernsehturm nuff...?

Geschrieben von: 146225 am 2 Nov 2016, 22:06
Da sieht man es doch wieder, kaum komplett auf zuverlässige volkseigene DDR-Technik umgestellt, schon läufts. Hätten die im Remstal halt auch mal 114 + DBuz bekommen - also durch Türstörungen fallen die Wagen (bislang noch) nicht auf. Böse Zungen erwarten aber: Das werden die Werkstätten in Stuttgart und/oder Ulm doch noch hinbekommen...

Geschrieben von: 146225 am 7 Nov 2016, 06:27
KBS 780 aktuell: RB 39911 TH - TS im Ausfall.

Geschrieben von: 146225 am 10 Nov 2016, 21:55
Was gibt es gerade eigentlich sonst noch so von der KBS 780? Also keine "Sorge", pünktliche/gepflegte/verlässliche Züge bleiben nach wie vor Ausnahmen. Es ist mir nur zuviel Arbeit, jegliche +10, jede Türstörung, jeden fehlenden Wagen und jedes "heute mitohne erste Klasse" zu dokumentieren, das gibt es bei DB Regio Württemberg doch in der praktischen Großpackung. Wobei, Thema "Zugbildung" und keine erste Klasse, gestern und heute war ein Umlauf mit 2x 112 und 5x DBuza unterwegs, der bot wenigstens genug Platz.

In der nun heute (hoffentlich) ausgelaufenen Bauphase hat die DB übrigens aus dem Chaos vor den Herbstferien ein bisschen gelernt, und für den Zeitraum 2. - 10.11. den 19103 in der Frühe nach hinten (7 min. später ab Heilbronn) verschoben und zum 19183 gemacht, um den Zug besser durch den eingleisigen Bauabschnitt zu kriegen. Das funktionierte immerhin mal so stabil, dass Verspätungen > +5 selten waren, und auch der nachfolgende 19157 nicht mehr so viel "abbekam". Hey, es geht doch - gut gemacht!

Allerdings darf man festhalten: Je später der Tag, desto mieser die Pünktlichkeit - Züge wie z.B. der 4946 waren in den letzten Tagen öfter mal mit +20 aufwärts dabei, heute kam zu allem Überfluss auch noch eine Signalstörung zwischen TSZ und TKH dazu. Weiß nicht, ob es daran lag, aber der mit 114 + 2x DBuza + DABbuzfa verkehrende 39920 hatte gleich mal locker ca. +60 ...

Der "absolute" DBuza-Einsatz auf der KBS 780 wird im übrigen auch schon wieder "gemischt" durch DABza 756, DBpza 780, DABpbzfa 762 & Co. - das geht bestimmt aber noch bunter.

Und sonst? Naja, seit gestern sind aufgrund akuten 111-Mangels (die ewige Leier von kein Personal in den Werkstätten, dadurch verlängerte Stillstandszeiten bei allfälligen Fristen und Reparaturen) auch 2 schwarze MRCE-185 am n-Wagen ziehen und schubsen.

Geschrieben von: JeDi am 10 Nov 2016, 22:58
QUOTE (146225 @ 10 Nov 2016, 21:55)
Weiß nicht, ob es daran lag, aber der mit 114 + 2x DBuza + DABbuzfa verkehrende 39920 hatte gleich mal locker ca. +60 ...

Lag es nicht.
QUOTE
Und sonst? Naja, seit gestern sind aufgrund akuten 111-Mangels (die ewige Leier von kein Personal in den Werkstätten, dadurch verlängerte Stillstandszeiten bei allfälligen Fristen und Reparaturen) auch 2 schwarze MRCE-185 am n-Wagen ziehen und schubsen.

Grund ist eher, dass Bombardier die neuen Schroxxloxx nicht pünktlich liefern konnte, die "alten" 146 aber bekanntlich in Freiburg sind.

Geschrieben von: 146225 am 11 Nov 2016, 05:55
QUOTE (JeDi @ 10 Nov 2016, 22:58)
Grund ist eher, dass Bombardier die neuen Schroxxloxx nicht pünktlich liefern konnte, die "alten" 146 aber bekanntlich in Freiburg sind.

Es sollen ja schon 147 in Stuttgart eingetroffen sein, das hilft natürlich aber auch nix, wenn die nicht in den Betrieb kommen - siehe die 187 in Mannheim, da sind von Railpool & Co. schon einige Loks unterwegs gewesen, und DB Cargo hat jetzt, eine gefühlte halbe Ewigkeit später auch mal begonnen einen kleinen Umlauf zu fahren.

Und "zu wenig Personal in den Werkstätten" dürfte, ganz egal ob in Stuttgart oder Ulm ein Problem für DB Regio Württemberg sein und bleiben.

Geschrieben von: 146225 am 11 Nov 2016, 06:26
Tja, nun ist die Bauphase vorbei und der 19103 sollte wieder normal verkehren - tut er auch, also "normal" halt für die Verhältnisse von DB Regio Württemberg: aktuell liegt der Zug bei ca. +30.

Geschrieben von: JeDi am 11 Nov 2016, 08:41
QUOTE (146225 @ 11 Nov 2016, 06:26)
Tja, nun ist die Bauphase vorbei und der 19103 sollte wieder normal verkehren - tut er auch, also "normal" halt für die Verhältnisse von DB Regio Württemberg: aktuell liegt der Zug bei ca. +30.

Nein, der bewegte sich bei +4 bis +8 und ist wegen einer Stellwerksstörung zwischen Neckarelz und Heilbronx ausgefallen.

Geschrieben von: 146225 am 11 Nov 2016, 17:03
QUOTE (JeDi @ 11 Nov 2016, 08:41)
Nein, der bewegte sich bei +4 bis +8 und ist wegen einer Stellwerksstörung zwischen Neckarelz und Heilbronn ausgefallen.

Ja, als ich kurz nach sieben den heimatlichen Hbf betreten habe, war mir beim Anblick eines ausfahrenden Zuges auch klar, dass RIS und Realität zwei unterschiedliche Paar Schuhe waren.

Wie ging es dann weiter? Also der 19157 war zwar pünktlich angekündigt, verkehrte aber geschoben von einer 111 mit böser Flachstelle mit ca. +15, der 19105 hing dahinter und lag bei ca. +10. In der Gegenrichtung war auch einiges "ungerade", der 19102 war bei ca. +35, der 39900 wurde mit einer ähnlichen Zahl bereits in Heilbronn Hbf verendet, und der 4928 nach Würzburg ist gleich komplett ausgefallen.

Geschrieben von: 146225 am 14 Nov 2016, 06:24
Zur Abwechslung mal was aus dem Kraichgau: Gestern lag der (mit einem Flexity geführte) 85496 in Heilbronn bereits bei ca. +8, da hatte er noch eine Signalstörung in Gemmingen vor sich. Ankunft in Bretten Bf mit +9, dadurch kein Anschluss mehr auf den 85244 nach Bruchsal, der anscheinend keine 4-5 Minuten warten konnte. Spontan im 85496 geblieben bis Karlsruhe-Durlach, nach Dislozierung in den Wechselstromteil des Bahnhofs ging es mit dem 38326 weiter, dieser ca. +5 wegen Überholung FV.

Geschrieben von: 146225 am 14 Nov 2016, 20:33
Was war heute? Ach ja, am Nachmittag für den 4946 in TLU auf den Bahnsteig gekommen, brechvoll mit Menschen. 19136 mit DABpbzfa 762 + 4x DBuza unterwegs, Abfahrt mit +18. Aufgrund starken Fahrgastandrangs und langer Fahrgastwechselzeit - klar, muss man verstehen, nach Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen fährt um diese Zeit herum halt wirklich nix anderes - wurde das auch nicht besser. Der 4946 muss halbwegs pünktlich gewesen sein, der durfte nämlich in TLN vor, womit der 19136 bis Heilbronn dann noch auf +27 kam.

Geschrieben von: 146225 am 15 Nov 2016, 20:40
Heute morgen hätte ich euch nicht sicher sagen können, mit welchem Zug ich eigentlich gefahren bin. Der 19101 - Heilbronn Hbf ab 06:27 - war mit ca. +25 angekündigt, also etwa in der Planzeit des 19103 - Heilbronn Hbf ab 06:53. Nun, es ist um 06:54 ein Zug gefahren, 114 024 + 2x DBuza + DABbuzfa, aber welcher das war, keine Ahnung.

Die angeführte 3-Wagen-Garnitur ist nicht nur nicht ausreichend für die Früh-HVZ, sie spricht auch zu mir, dass ggf. die personell unterbesetzte Werkstatt auch bei den Wagen einen Rückstand hat.

Geschrieben von: 146225 am 17 Nov 2016, 06:21
KBS 780 aktuell: 19153 fällt heute aus.

Geschrieben von: 146225 am 17 Nov 2016, 19:47
So ein kleiner Ausfall am Morgen ist natürlich noch längst nicht alles, was DB Regio Württemberg im Angebot hat: Der 19138 war heute pünktlich, den habe ich dank freundlicher Unterstützung der trödelnden ***zensiert*** im Busbetrieb (= LVL) in Ludwigsburg nicht mehr erreicht (planmäßige Umsteigezeit = 7 Minuten). Gut, das kennt man ja schon, aber wenn dann der 39926 mit +20 angekündigt ist, steigert das die Freude nicht wirklich, der versiffte Kriminalitätsbrennpunkt, den man im "barocken" (bestenfalls runtergekommenen) Ludwigsburg scherzhaft als Bahnhof bezeichnet, ist nicht der Ort, wo > 40 Minuten unfreiwilliger Aufenthalt zum Genuss werden. Zwischenzeitlich wurde die Verspätung vom 39926 mal auf +10 reduziert, weil der 19514 nach Heidelberg via Mühlacker-Bruchsal auch +5 hatte, wurden bei Abfahrt des 39926 schließlich +17 draus.

Heilbronn Hbf wurde dann mit +14 erreicht, der Anschlusszug 12066 nach Mannheim wurde nicht erreicht. Naheliegend für die zahlreichen Reisenden mit Fahrtzielen wie Neckarsulm oder Bad Friedrichshall war ein schneller Umstieg auf den 85886 nach Mosbach - also: für diejenigen, die es wussten. Denn Blechelse kann zwar wunderbar Grütze labern (z.B. den Anschluss nach Stuttgart mit dem verspäteten 4939 ansagen, jeden hat es interessiert), aber keine AVG-Stadtbahnen als Anschluss ansagen, was Personal vor Ort früher ohne weiteres konnte.

Geschrieben von: Bayernlover am 17 Nov 2016, 19:54
Sag mal, willst du nicht irgendwann mal umziehen? tongue.gif

Geschrieben von: Baureihe 401 am 17 Nov 2016, 20:02
QUOTE (Bayernlover @ 17 Nov 2016, 20:54)
Sag mal, willst du nicht irgendwann mal umziehen? tongue.gif

In Pasing bei München ist es schön smile.gif

Geschrieben von: 146225 am 17 Nov 2016, 20:04
QUOTE (Bayernlover @ 17 Nov 2016, 19:54)
Sag mal, willst du nicht irgendwann mal umziehen? tongue.gif

Und was schlägst Du so vor? rolleyes.gif - nein, im Ernst, ich mag meinen Wohnort, ich mag meine Arbeit und es macht mir auch die Bahnpendlerei seit über 16 Jahren nichts aus, aber das derzeitige (und wohl bis 2019/2020 anhaltende) Gebahren von DB Regio Württemberg ist schon dermaßen ... ja, was eigentlich? Da kommt ein wahrer Kosmos von Begriffen als Antwort in Betracht.

Nein, ich beweise wahre Härte! Und ihr sollt ja auch was zum Lachen haben, oder wenigstens den Vergleich, dass nicht nur die Münchner U-Bahn hin und wieder "hakt".

EDIT @ ICE1-TK: Nett dort. Aber warst Du schon mal in Heilbronn? biggrin.gif

Geschrieben von: DSG Speisewagen am 17 Nov 2016, 21:15
Das Grundproblem der mangelhaften Infrastruktur wird aber auch danach nicht behoben, denn das Hauptübel ist die Infrastruktur, also das Konstrukt DB Netz, Station&Service und alles drumherum!

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